![]() Commerzbank AktiengesellschaftFrankfurt am MainZwischenbericht zum 30. Juni 2017Kennzahlenscroll
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Anpassung Vorjahr. Highlights der Geschäftsentwicklung vom 1. Januar bis 30. Juni 2017Kernaussagen
Entwicklung der Commerzbank-AktieDas internationale Börsengeschehen war in den ersten sechs Monaten 2017 durch eine
Vielzahl geopolitischer Ereignisse geprägt, darunter die Parlamentswahlen in den Niederlanden
und Frankreich, die Entscheidung Großbritanniens zum Austritt aus der EU sowie die
politischen Spannungen im Nahen Osten und in Nordkorea. Mehrheitlich stabile politische
Verhältnisse, die im Vorfeld nicht unbedingt zu erwarten waren, und verbesserte Konjunkturaussichten
in Europa trugen zu einer freundlichen Entwicklung an den Kapitalmärkten bei, die
insgesamt von einer sehr geringen Volatilität gekennzeichnet war. Selbst die fortschreitende
Konsolidierung des italienischen Bankensektors, der kleinere Institute zum Opfer fielen,
wurde vom Markt nicht als systemkritisch aufgenommen, woran auch die erste geordnete
Abwicklung eines spanischen Kreditinstituts durch die europäischen Bankenaufsicht
keinen wesentlichen Einfluss hatte. Nicht zuletzt profitierte der europäische Bankensektor
von zunehmenden Erwartungen an ein höheres Zinsumfeld sowie einer sich verstetigenden
konjunkturellen Erholung im Euroraum. Mit der Aussicht auf ein früheres Ende der Negativzinsen
und wachsender Zuversicht in die wirtschaftliche Stabilisierung der Eurozone verzeichnete
der EURO-STOXX-Bankenindex in den ersten sechs Monaten 2017 einen Zuwachs von gut
11 %, während der Kurs der Commerzbank-Aktie im Vergleich zum europäischen Sektor
weit überdurchschnittlich um rund 44 % stieg. Diese Entwicklung ist insbesondere dadurch
begründet, dass ein möglicher Zinsanstieg aufgrund der hohen Zinssensitivität der
Bank positive Auswirkungen auf die Ertragslage der Commerzbank haben wird. scroll
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Deutsche Börsen gesamt. Wichtige personelle und geschäftspolitische Ereignisse im zweiten Quartal 2017Änderung in der Besetzung des AufsichtsratsDie Hauptversammlung am 3. Mai 2017 hat, wie vom Aufsichtsrat vorgeschlagen, Dr. Tobias
Guldimann in den Aufsichtsrat der Commerzbank Aktiengesellschaft gewählt. Dr. Guldimann
hat die Nachfolge des 2013 verstorbenen Prof. Dr. Ulrich Middelmann angetreten. Für
ihn war Dr. Roger Müller in den Aufsichtsrat nachgerückt. Mit der Wahl des Nachfolgers
endete die Amtszeit von Dr. Müller und er erlangte seine Stellung als Ersatzmitglied
zurück. Fortschritte bei der Umsetzung des Stellenabbaus im Rahmen der Strategie "Commerzbank 4.0"Im Rahmen einer Ad-hoc-Mitteilung hat die Commerzbank am 23. Juni darüber informiert,
dass sich die Commerzbank in weit fortgeschrittenen Verhandlungen mit den Arbeitnehmergremien
zur Umsetzung der Strategie "Commerzbank 4.0" befindet und auf dieser Basis sowie
vorbehaltlich der Zustimmung des Konzernbetriebsrats und des Gesamtbetriebsrats im
zweiten Quartal 2017 Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von voraussichtlich rund
810 Mio. Euro buchen wird. Bislang hatte die Bank Restrukturierungsrückstellungen
in Höhe von insgesamt 1,1 Mrd. Euro prognostiziert. Gründe für die niedrigere Belastung
sind der bereits erreichte Stellenabbau, Mitarbeiterfluktuation und voraussichtlich
effizientere Wechsel- und Versetzungsketten. Am 13. Juli hat sich die Commerzbank
mit den Arbeitnehmergremien auf einen Rahmeninteressenausgleich und einen Rahmensozialplan
geeinigt. Die verbindlichen Vereinbarungen bilden die Grundlage für den möglichst
sozialverträglichen Stellenabbau der Bank, den sie im Herbst 2016 als Teil der Strategie
"Commerzbank 4.0" angekündigt hatte. Die Details des Stellenabbaus in den einzelnen
Konzernbereichen werden auf Basis der Vereinbarungen in den kommenden Monaten beraten
und in Teilinteressenausgleichen geregelt. Ziel ist es, die Verhandlungen bis Ende
dieses Jahres abzuschließen. ZwischenlageberichtWirtschaftliche RahmenbedingungenGesamtwirtschaftliche SituationDie Weltwirtschaft hat im ersten Halbjahr 2017 weiter an Schwung gewonnen. Hierzu
beigetragen hat die konjunkturelle Erholung in den Schwellenländern. Selbst in China,
das weiterhin mit erheblichen Überkapazitäten kämpft, hat sich die Wirtschaft stabilisiert. Auch in den Industrieländern setzte sich die wirtschaftliche Erholung fort. In den
USA fiel zwar das Wachstum im ersten Quartal wie schon so häufig in den vergangenen
Jahren relativ schwach aus. Doch der Blick auf den Arbeitsmarkt zeigt, dass sich die
US-Wirtschaft weiterhin in einer sehr guten Verfassung befindet: Die Arbeitslosenquote
ist auf 4,4 % gefallen. Die zunehmende Konkurrenz um Arbeitskräfte lässt die Löhne
inzwischen wieder etwas stärker steigen. Vor diesem Hintergrund hat die US-Notenbank
im März und Juni den Zielkorridor für die Leitzinsen um jeweils 25 Basispunkte auf
nunmehr 1,00 % bis 1,25 % erhöht. Im Euroraum hat die wirtschaftliche Erholung im ersten Halbjahr an Schwung gewonnen.
Die Stimmung in der Wirtschaft ist auf einen mehrjährigen Höchststand gestiegen. Impulse
erhielt die Wirtschaft im Euroraum nicht nur durch die globale Nachfrage. Auch die
lockere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) scheint allmählich in der Realwirtschaft
anzukommen, nachdem sie sich zuvor ausschließlich an den Finanz- und Immobilienmärkten
in steigenden Preisen ausgewirkt hatte. Die deutsche Wirtschaft hat ihr hohes Wachstumstempo im ersten Halbjahr gehalten.
Gleichzeitig hat sich die Stimmung weiter verbessert. Das Ifo-Geschäftsklima, das
wichtigste Stimmungsbarometer der deutschen Wirtschaft, ist auf den höchsten Stand
seit der deutschen Wiedervereinigung gestiegen. Mit dem kräftigen Wirtschaftswachstum
hat auch die Beschäftigung weiter merklich zugenommen. Die Arbeitslosenquote ist auf
den niedrigsten Stand seit mehr als 25 Jahren gesunken. Die Finanzmärkte wurden auch im ersten Halbjahr 2017 von der sehr expansiven Geldpolitik
der wichtigsten Notenbanken dominiert. Die Anleger drängten weiter in risikoreichere
Anlageformen wie Aktien, Unternehmensanleihen und Staatsanleihen der Peripherieländer.
Der Euro konnte zur Jahresmitte gegenüber dem US-Dollar wieder an Wert gewinnen. Mit
1,14 US-Dollar je Euro notierte er wieder auf dem Niveau vom Sommer 2016. Ertrags-, Finanz- und VermögenslageGewinn-und-Verlust-Rechnung des Commerzbank-KonzernsIm ersten Halbjahr 2017 hat die Commerzbank ein Operatives Ergebnis in Höhe von 515
Mio. Euro erzielt, nach 633 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Die einzelnen Posten der Gewinn-und-Verlust-Rechnung haben sich in den ersten sechs
Monaten des laufenden Jahres wie folgt entwickelt: Das Zins- und Handelsergebnis (inklusive Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen) stieg
gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres insgesamt um 3,5 % auf 2 707 Mio. Euro.
Während der Zinsüberschuss im Berichtszeitraum im Vergleich zur entsprechenden Vorjahresperiode
um 559 Mio. Euro auf 2 121 Mio. Euro abnahm, stieg das Handelsergebnis (inklusive
Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen) um 651 Mio. Euro auf 586 Mio. Euro. Im Segment
Privat- und Unternehmerkunden konnten im inländischen Kreditgeschäft wachsende Zinserträge
aufgrund steigender Bestandsvolumen die durch das Niedrig- beziehungsweise Negativzinsumfeld
bedingt deutlich geringeren Erträge aus dem Einlagengeschäft nur zum Teil ausgleichen.
Darüber hinaus war der Vorjahreswert durch eine Sonderdividende in Höhe von 44 Mio.
Euro begünstigt. Die mBank steigerte den Zinsüberschuss sowohl durch Wachstum im Konsumentenkreditgeschäft
als auch durch höhere Beiträge aus dem Einlagengeschäft. Im Segment Firmenkunden verzeichnete
der Bereich Mittelstand einerseits eine ermäßigte Kreditnachfrage gegenüber dem Vorjahr,
profitierte jedoch andererseits von einer anhaltend soliden Nachfrage nach Kapitalmarktlösungen.
Im Bereich International Corporates konnte das Kreditgeschäft gegenüber dem Vorjahreszeitraum
leicht ausgebaut werden, während bei strukturierten Kreditprodukten eine geringere
Nachfrage zu verzeichnen war. Der Bereich Equity Markets & Commodities verzeichnete
weiterhin stabile Kundenaktivitäten und eine solide Nachfrage nach Kapitalmarkt- und
Investmentprodukten. Das im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich gestiegene Zins-
und Handelsergebnis im Segment Asset & Capital Recovery ist neben sinkenden Refinanzierungskosten
infolge des Portfolioabbaus auf einen Einmalertrag zurückzuführen. Dieser resultierte
aus der Wertaufholung einer abgeschriebenen Position mit einer Gegenpartei, mit der
die Commerzbank Absicherungsgeschäfte im Bereich Public Finance abgeschlossen hat. Im Berichtszeitraum waren im Handelsergebnis insgesamt positive Bewertungseffekte
sowohl aus Kontrahentenrisiken als auch aus der Bewertung eigener Verbindlichkeiten
in Höhe von 26 Mio. Euro enthalten, nach 207 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Weitere
Informationen zur Zusammensetzung des Zinsüberschusses sowie des Handelsergebnisses
finden sich im Anhang des Zwischenabschlusses auf den Seiten 49 und 50. Der Provisionsüberschuss legte im Berichtszeitraum gegenüber dem ersten Halbjahr des
Vorjahres um 3,7 % auf 1 666 Mio. Euro zu. Im Segment Privat- und Unternehmerkunden
hat sich der Anstieg im Inland sowohl saisonal bedingt als auch durch die Abgrenzung
von Kundenakquisitionskosten im Jahresverlauf abgeflacht. Demgegenüber konnte die
mBank einen zweistelligen Zuwachs in vielen Bereichen des Privatkundengeschäfts, aber
auch im Geschäft mit Firmenkunden erzielen. Der positiven Ertragsentwicklung aus Kapitalmarktprodukten
im Segment Firmenkunden standen insbesondere rückläufige Erträge aus dem Dokumentengeschäft
gegenüber, die mit der strategischen Fokussierung im Bereich Financial Institutions
und geringeren Kundenaktivitäten zusammenhingen. Das Ergebnis aus Finanzanlagen belief sich in den ersten sechs Monaten 2017 auf 65
Mio. Euro, nach 163 Mio. Euro in der Vergleichsperiode des Vorjahres. Im Ergebnis
der ersten sechs Monate 2016 war ein einmaliger Sondereffekt aus dem Verkauf der Anteile
an der Visa Europe Limited in Höhe von 123 Mio. Euro enthalten. Das Sonstige Ergebnis
betrug im Berichtszeitraum 7 Mio. Euro, nach 116 Mio. Euro im Vorjahr bedingt durch
die Auflösung von Rückstellungen im Zusammenhang mit Rechts- und Prozessrisiken. Die Nettozuführung zur Risikovorsorge im Kreditgeschäft lag mit -362 Mio. Euro um
-27 Mio. Euro höher als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Während im Segment Firmenkunden
die Vorsorgeerfordernisse im Zusammenhang mit geringeren Risikovorsorgezuführungen
für Einzelengagements zurückgingen, stieg die Kreditrisikovorsorge insbesondere im
Segment Asset & Capital Recovery im Zusammenhang mit Schiffsfinanzierungen. Die Verwaltungsaufwendungen lagen im Berichtszeitraum mit 3 583 Mio. Euro auf dem
Niveau des Vorjahreszeitraums. Der Personalaufwand betrug 1 827 Mio. Euro, nach 1
818 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Sachaufwand einschließlich der Abschreibungen
auf Sachanlagen und sonstige immaterielle Anlagewerte betrug 1 756 Mio. Euro und lag
damit ebenfalls auf dem Niveau der ersten sechs Monate 2016. Im Berichtszeitraum belasteten Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 807 Mio.
Euro die Ergebnisentwicklung. Diese standen im Zusammenhang mit der Umsetzung der
Strategie "Commerzbank 4.0" und der dabei erfolgten Einigung mit den Arbeitnehmergremien
auf einen Rahmeninteressenausgleich und einen Rahmensozialplan. Als Resultat der beschriebenen Entwicklungen war für den Commerzbank-Konzern in den
ersten sechs Monaten des laufenden Jahres ein Ergebnis vor Steuern von -292 Mio. Euro
auszuweisen, nach 593 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Für den Berichtszeitraum fiel ein Steueraufwand in Höhe von 69 Mio. Euro an, nach
147 Mio. Euro für den Vorjahreszeitraum. Nach Steuern belief sich das Konzernergebnis
auf -361 Mio. Euro, gegenüber 446 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Nach Berücksichtigung
der Nicht beherrschenden Anteile war den Commerzbank-Aktionären für den Berichtszeitraum
ein Konzernergebnis von -406 Mio. Euro zuzurechnen. Das Operative Ergebnis je Aktie betrug 0,41 Euro, das Ergebnis je Aktie -0,32 Euro.
Für den Vorjahreszeitraum beliefen sich die entsprechenden Kennzahlen auf 0,51 Euro
beziehungsweise 0,31 Euro. Bilanz des Commerzbank-KonzernsDie Bilanzsumme des Commerzbank-Konzerns lag zum 30. Juni 2017 mit 487,3 Mrd. Euro
um 1,4 % über dem Niveau des Jahresultimos 2016. Das Volumen der Barreserve ist um 19,5 Mrd. Euro auf 54,3 Mrd. Euro gestiegen. Der
Anstieg gegenüber dem Jahresultimo 2016 stand insbesondere im Zusammenhang mit höheren
Anlagen bei Zentralbanken. Die Forderungen an Kreditinstitute lagen mit 64,1 Mrd.
Euro um 9,6 % über dem Niveau des Vorjahresultimos. Dabei stand einem Volumenanstieg
im Bereich der Reverse Repos sowie aus übrigen Forderungen ein leichter Rückgang bei
den Cash Collaterals gegenüber. Die Forderungen an Kunden lagen mit 215,8 Mrd. Euro
um 3,0 Mrd. Euro über dem Stand zum Jahresende 2016. Während der Portfolioabbau im
Segment Asset & Capital Recovery zu einem Volumenrückgang führte, stiegen die Kundenforderungen
in den operativen Segmenten. Das Kreditvolumen an Kunden und Kreditinstitute belief
sich zum Berichtsstichtag insgesamt auf 225,6 Mrd. Euro und lag damit auf dem Niveau
des Jahresultimos 2016. Während die Kredite an Kreditinstitute mit 17,8 Mrd. Euro
um 2,1 Mrd. Euro zurückgingen, lag das Kundenkreditgeschäft mit 207,7 Mrd. Euro um
knapp 1,8 % über dem Jahresultimo 2016. Die Handelsaktiva beliefen sich zum Berichtsstichtag
auf 77,5 Mrd. Euro, ein Rückgang um 12,8 % gegenüber dem Stand zum Jahresende 2016.
Während die Bestände an Aktien, anderen eigenkapitalbezogenen Wertpapieren und Anteilen
an Investmentfonds um 3,3 Mrd. Euro zurückgegangen sind, verringerten sich die Positiven
Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten -insbesondere aus zins- und währungsbezogenen
derivativen Geschäften -im Vergleich zum Vorjahresultimo deutlich um 8,4 Mrd. Euro.
Die Finanzanlagen ermäßigten sich gegenüber dem Jahresultimo 2016 um 13,7 % auf 60,6
Mrd. Euro. Der Rückgang resultierte aus geringeren Schuldverschreibungen und anderen
zinsbezogenen Wertpapieren. Auf der Passivseite beliefen sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
auf 76,1 Mrd. Euro; damit lagen sie um 9,2 Mrd. Euro über dem Niveau des Vorjahresultimos.
Während Repos und Cash Collaterals um 1,1 Mrd. Euro angestiegen sind, legten die Sichteinlagen
um 5,3 Mrd. Euro und die Verbindlichkeiten gegenüber Zentralnotenbanken um 2,0 Mrd.
Euro zu. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden nahmen gegenüber dem Jahresende 2016
um 3,3 % auf 259,2 Mrd. Euro zu, was insbesondere durch einen Anstieg der Einlagen
im Privatkundengeschäft bedingt war. Die Verbrieften Verbindlichkeiten lagen mit 35,3
Mrd. Euro um 3,2 Mrd. Euro unter dem Vorjahresultimo. Während die begebenen Schuldverschreibungen
leicht um 1,1 Mrd. Euro auf 31,8 Mrd. Euro -insbesondere aufgrund eines niedrigeren
Volumens an Öffentlichen Pfandbriefen und sonstigen Schuldverschreibungen -zurückgingen,
reduzierten sich die begebenen Geldmarktpapiere um 2,1 Mrd. Euro auf 3,5 Mrd. Euro.
Bei den Handelspassiva ergab sich insgesamt ein Volumenrückgang um 6,7 Mrd. Euro auf
64,9 Mrd. Euro. Dies resultierte hauptsächlich aus dem Rückgang von währungs- und
zinsbezogenen derivativen Geschäften, dem ein Anstieg bei den Aktienderivaten gegenüberstand. EigenkapitalDas in der Bilanz zum Berichtsstichtag 30. Juni 2017 ausgewiesene Eigenkapital (vor
Nicht beherrschenden Anteilen) lag bei 28,3 Mrd. Euro und damit 1,0 % unter dem Niveau
des Jahresultimos 2016. Dies beruhte insbesondere auf dem Rückgang des Konzernergebnisses.
Zum Berichtsstichtag betrug die Neubewertungsrücklage -0,7 Mrd. Euro. Gegenüber dem
Vorjahresultimo war dies ein Rückgang um -0,1 Mrd. Euro, was insbesondere auf eine
positive Entwicklung der Kreditrisikoaufschläge auf italienische Staatsanleihen zurückzuführen
war. Zusammen mit den negativen Rücklagen aus Cash Flow Hedges und den Rücklagen aus
der Währungsumrechnung war analog zum Vorjahresultimo eine Belastung des Eigenkapitals
in Höhe von -0,9 Mrd. Euro zu verzeichnen, nach -1,0 Mrd. Euro zum Jahresende 2016. Die Risikoaktiva ("phase-in") per 30. Juni 2017 lagen bei 178,8 Mrd. Euro und damit
11,7 Mrd. Euro unter dem Niveau zum Jahresende 2016. Der Rückgang basiert im Wesentlichen
auf einer Reduzierung der Risikoaktiva aus Kreditrisiken durch ein aktives Portfoliomanagement
sowie aus Entlastungseffekten aus Währungsveränderungen. Darüber hinaus reduzierten
sich auch die risikogewichteten Aktiva aus Marktrisiken sowie aus operationellen Risiken.
Das aufsichtsrechtlich anrechenbare Kernkapital reduzierte sich im Wesentlichen aufgrund
des nächsten Basel-3-phase-in-Schritts gegenüber dem Jahresultimo 2016 um rund 1,3
Mrd. Euro auf 25,2 Mrd. Euro. Die entsprechende Kernkapitalquote ist aufgrund des
Rückgangs der Risikoaktiva auf 14,1 % gestiegen. Das Common-Equity-Tier-1-Kapital
(hartes Kernkapital) belief sich auf 24,8 Mrd. Euro und die entsprechende harte Kernkapitalquote
auf 13,9 %. Die Eigenkapitalquote betrug zum Berichtsstichtag 17,4 %. Die harte Kernkapitalquote
("fully phased-in", das heißt nach vollständiger Anwendung der Basel-3-Regelung zum
Eigenkapital) belief sich zum Berichtsstichtag auf 13,0 %. Die Leverage Ratio, die
das Verhältnis von Tier-1-Kapital zum Leverage Exposure zeigt, lag auf Grundlage der
zum Berichtsstichtag gültigen Regelung der CRD IV/CRR bei 5,0 % ("phase-in") beziehungsweise
bei 4,6 % ("fully phased-in"). Die Bank hält alle aufsichtsrechtlichen Anforderungen ein. Refinanzierung und LiquiditätDie Commerzbank hatte im Berichtszeitraum uneingeschränkten Zugang zum Geld- und Kapitalmarkt;
Liquidität und Zahlungsfähigkeit waren jederzeit gegeben. Auch konnte sie jederzeit
die für einen ausgewogenen Refinanzierungsmix notwendigen Mittel aufnehmen und hatte
im Berichtszeitraum unverändert eine komfortable Liquiditätsausstattung. Im ersten Halbjahr 2017 hat der Commerzbank-Konzern bisher langfristige Refinanzierungsmittel
von insgesamt 3,4 Mrd. Euro am Kapitalmarkt aufgenommen. Im unbesicherten Bereich wurde im ersten Quartal eine Benchmarknachranganleihe mit
einem Volumen von 500 Mio. Euro emittiert. Diese Emission hat eine Laufzeit von gut
10 Jahren. Die Bank hat erstmals eine Nachranganleihe über 500 Mio. Singapur-Dollar
in den asiatischen Markt platziert. Die Emission hat eine Laufzeit von 10 Jahren und
ein Kündigungsrecht des Emittenten nach 5 Jahren. Der Großteil der Investorennachfrage
kam mit über 90 % von Investoren aus Singapur. Damit wurde eine weitere Diversifikation
der Investorenbasis für die Commerzbank erreicht. Darüber hinaus hat die Commerzbank im Mai eine Senior-Unsecured-Anleihe im Volumen
von 500 Mio. Euro mit einer Laufzeit von 7 Jahren begeben. Des Weiteren wurden 1,1
Mrd. Euro über Privatplatzierungen aufgenommen. Außerdem emittierte die polnische
Tochter mBank eine Senior-Unsecured-Anleihe über 200 Mio. Schweizer Franken mit einer
Laufzeit von 6 Jahren. Im besicherten Bereich wurde ein Hypothekenpfandbrief mit 6-jähriger Laufzeit um 500
Mio. Euro auf nun 1 Mrd. Euro aufgestockt. Die durchschnittliche Laufzeit sämtlicher Emissionen lag bei rund 8 Jahren. Die Bank wies zum Bewertungsstichtag eine Liquiditätsreserve in Form von hochliquiden
Aktiva in Höhe von 98,5 Mrd. Euro aus. Das Liquiditätsreserveportfolio besteht aus
hochliquiden Vermögensgegenständen und gewährleistet die Pufferfunktion im Stressfall.
Dieses Liquiditätsreserveportfolio wird gemäß dem Liquiditätsrisikoappetit refinanziert,
um eine erforderliche Reservehöhe während der gesamten vom Vorstand festgelegten Reserveperiode
sicherzustellen. Ein Teil dieser Liquiditätsreserve wird in einem separierten und
von Treasury gesteuerten Stress-Liquiditätsreserveportfolio gehalten, um Liquiditätsabflüsse
in einem angenommenen Stressfall abdecken zu können und die jederzeitige Zahlungsfähigkeit
sicherzustellen. Darüber hinaus unterhält die Bank ein sogenanntes Intraday-Liquidity-Reserve-Portfolio,
zum Stichtag in einer Höhe von 8,6 Mrd. Euro. Die regulatorischen Liquiditätsvorgaben
gemäß Liquiditätsverordnung wurden im Berichtszeitraum stets eingehalten. Die Liquiditätskennziffer
des Standardansatzes der Liquiditätsverordnung lag zum Berichtsstichtag für die Commerzbank
Aktiengesellschaft mit 1,47 auch weiterhin deutlich über der regulatorischen Mindestanforderung
von 1,00. Damit ist die Liquiditätssituation der Commerzbank aufgrund ihrer konservativen
und vorausschauenden Refinanzierungsstrategie auch weiterhin komfortabel. Liquiditätsfazilitäten
der Zentralbanken werden derzeit nicht in Anspruch genommen. Entwicklung der SegmenteDie Kommentierung der Ergebnisentwicklung der Segmente für die ersten sechs Monate
2017 basiert auf der im Geschäftsbericht 2016 auf den Seiten 50 und 173 ff. beschriebenen
Segmentstruktur. Weitere Informationen hierzu und zur Segmentberichterstattung im Allgemeinen finden
sich im Zwischenabschluss auf Seite 53 ff. Erläuterungen zu den Anpassungen der Vorjahreszahlen
finden sich im Zwischenabschluss auf Seite 45 ff. Privat- und Unternehmerkundenscroll
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Anpassung aufgrund von Restatements (siehe Zwischenabschluss Seite 45 ff.). Das Segment Privat- und Unternehmerkunden hat sein operatives Wachstum im ersten Halbjahr
2017 sowohl in Deutschland als auch bei der mBank fortgesetzt. Bereinigt um Einmalerträge
im Vorjahreszeitraum wie die Sonderdividende der Gesellschaft EURO Kartensysteme GmbH
(EKS) sowie Veräußerungsgewinne aus Anteilen an der Visa Europe ergibt sich im laufenden
Jahr ein leichter Ertragsanstieg sowie die erwartete verbesserte Ergebnisqualität.
In Deutschland wirkten ein deutliches Kreditwachstum in Verbindung mit höheren bestandsbezogenen
Wertpapiererträgen ertragsstabilisierend -trotz nochmals etwas höheren Belastungen
aus dem Niedrigzinsumfeld. Bei der mBank setzte sich die positive Ertragsentwicklung,
unterstützt durch einen erneut signifikanten Nettoneukundenzuwachs, fort. Bereinigt
um den Visa-Effekt im Vorjahr konnten die deutlich gestiegenen Erträge die höheren
Belastungen aus der 2017 in Polen eingeführten europäischen Bankenabgabe sowie der
polnischen Bankensteuer mehr als ausgleichen. Insgesamt verringerte sich das Operative
Ergebnis im Segment um 236 Mio. Euro auf 336 Mio. Euro. Die gesamten Erträge vor Risikovorsorge lagen im Berichtszeitraum mit 2 279 Mio. Euro
unter dem Niveau des Vorjahres (2 427 Mio. Euro). Der Zinsüberschuss verringerte sich
um 58 Mio. Euro auf 1 187 Mio. Euro. Der Vorjahreswert war durch die EKS-Sonderdividende
in Höhe von 44 Mio. Euro begünstigt. Im inländischen Kreditgeschäft konnten wachsende
Zinserträge aufgrund steigender Bestandsvolumen die durch das Niedrig- beziehungsweise
Negativzinsumfeld bedingt deutlich geringeren Erträge aus dem Einlagengeschäft nur
zum Teil ausgleichen. Die mBank steigerte den Zinsüberschuss sowohl durch Wachstum
im Konsumentenkreditgeschäft als auch durch höhere Beiträge aus dem Einlagengeschäft.
Der Provisionsüberschuss verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr deutlich um 62 Mio.
Euro auf 1 022 Mio. Euro. Während sich der Anstieg im Inland sowohl saisonal bedingt
als auch durch die Abgrenzung von Kundenakquisitionskosten im Jahresverlauf abflachte,
konnte die mBank einen zweistelligen Zuwachs in vielen Bereichen des Privatkundengeschäfts,
aber auch im Geschäft mit Firmenkunden erreichen. Die Risikovorsorge für das Kreditgeschäft nahm zwar gegenüber dem Vorjahreszeitraum
um 10 Mio. Euro auf -75 Mio. Euro zu, spiegelt aber unverändert geringe Kreditausfälle
und die sehr gute Qualität der Kreditportfolios wider -sowohl im Inland als auch bei
der mBank. Die Verwaltungsaufwendungen lagen mit 1 868 Mio. Euro um 78 Mio. Euro über dem Vergleichszeitraum
des Vorjahres. Einem etwas gesunkenen Personalaufwand standen ein Zuwachs beim Sachaufwand
sowie höhere indirekte Verwaltungsaufwendungen gegenüber. Ein Teil des Anstiegs steht
mit Investitionen zur Ausweitung der zukünftigen Ertragsbasis im Zusammenhang. Zudem
ist der Anstieg der regulatorischen Kosten in Polen in Höhe von 27 Mio. Euro nur beschränkt
beeinflussbar. Maßgeblich hierfür sind die europäische Bankenabgabe sowie die Bankensteuer. Insgesamt erzielte das Segment Privat- und Unternehmerkunden im ersten Halbjahr 2017
ein Ergebnis vor Steuern von 336 Mio. Euro, nach 572 Mio. Euro im Vorjahr. Firmenkundenscroll
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Anpassung aufgrund von Restatements (siehe Zwischenabschluss Seite 45 ff.). In Anbetracht zahlreicher geopolitischer Ereignisse und richtungsweisender Wahlen
in Europa, eines anspruchsvollen Kapitalmarktumfeldes sowie der Herausforderungen
aus dem Niedrigzinsumfeld vermeldete das Segment Firmenkunden in den ersten sechs
Monaten 2017 ein Operatives Ergebnis in Höhe von 502 Mio. Euro, nach 600 Mio. Euro
im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Gegenüber den ersten sechs Monaten 2016 verzeichnete der Bereich Mittelstand einerseits
eine ermäßigte Kreditnachfrage, profitierte jedoch andererseits von einer anhaltend
soliden Nachfrage nach Kapitalmarktlösungen. Im Bereich International Corporates konnte
das Kreditgeschäft gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht ausgebaut werden, während
bei strukturierten Kreditprodukten eine geringere Nachfrage zu verzeichnen war. Die
im Geschäftsjahr 2016 erfolgte strategische Neuausrichtung des Bereichs Financial
Institutions, die sich an höheren internen Risiko- und Compliance-Anforderungen orientiert,
bedingte erwartungsgemäß eine geringere Kunden- und Ertragsbasis gegenüber den ersten
sechs Monaten des Vorjahres. Der Bereich Equity Markets & Commodities verzeichnete
weiterhin stabile Kundenaktivitäten und eine solide Nachfrage nach Kapitalmarkt- und
Investmentprodukten. Die Erträge vor Risikovorsorge lagen im Berichtszeitraum mit 2 043 Mio. Euro um 8,8
% unter dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Das Zins- und Handelsergebnis belief
sich auf 1 348 Mio. Euro und lag damit um 11,2 % unter dem Niveau des Vorjahres. Mit
659 Mio. Euro lag das Provisionsergebnis auf dem Niveau des Vorjahreszeitraumes. Der
positiven Ertragsentwicklung aus Kapitalmarktprodukten standen insbesondere rückläufige
Erträge aus dem Dokumentengeschäft gegenüber, die mit der strategischen Fokussierung
im Bereich Financial Institutions und geringeren Kundenaktivitäten zusammenhingen. Die Risikovorsorge für das Kreditgeschäft lag in den ersten sechs Monaten 2017 bei
-76 Mio. Euro und damit um 52 Mio. Euro niedriger als im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Die geringeren Vorsorgeerfordernisse standen im Zusammenhang mit geringeren Risikovorsorgezuführungen
für Einzelengagements. Der Verwaltungsaufwand lag mit 1 465 Mio. Euro um 47 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert
-bei stetigen Investitionen in die strategische Weiterentwicklung. Der Rückgang um
3,1 % resultierte im Wesentlichen aus einem stringenten Kostenmanagement und einer
Verringerung der Personalkosten, womit insbesondere höhere regulatorische Aufwendungen
kompensiert werden konnten. Insgesamt erzielte das Segment Firmenkunden in den ersten sechs Monaten 2017 ein Ergebnis
vor Steuern von 502 Mio. Euro. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum entsprach
dies einem Rückgang um 14,6 %. Asset & Capital Recoveryscroll
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Anpassung aufgrund von Restatements (siehe Zwischenabschluss Seite 45 ff.). Seit der Übertragung von Aktiva hoher Kreditqualität und niedriger Ertragsvolatilität
mit Wirkung vom 1. Januar 2016 aus dem früheren Segment Non-Core Assets (NCA) in verschiedene
Banksegmente bestehen die im Segment Asset & Capital Recovery (ACR) verbliebenen Aktiva
im Wesentlichen aus komplexeren Teilportfolios mit zum Teil sehr langen Restlaufzeiten.
Erneut konnten im bisherigen Jahresverlauf insbesondere Aktiva in den Bereichen Gewerbliche
Immobilien- und Schiffsfinanzierungen reduziert werden; das Gesamtvolumen (Exposure
at Default, inklusive Problemkredite) belief sich zum Halbjahresultimo noch auf 15,3
Mrd. Euro und hat sich damit gegenüber dem Jahresende 2016 um 0,9 Mrd. Euro verringert. Die Erträge vor Risikovorsorge summierten sich nach den ersten sechs Monaten 2017
auf 154 Mio. Euro, nach -42 Mio. Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Zu dieser
erheblichen Verbesserung hat neben sinkenden Refinanzierungskosten infolge des weiter
fortschreitenden Abschmelzens des Kreditportfolios ein im ersten Quartal erzielter
einmaliger Ertrag in Höhe von 68 Mio. Euro einen wesentlichen Beitrag geleistet. Er
resultierte aus der Wert-aufholung einer abgeschriebenen Position mit einer Gegenpartei,
mit der die Commerzbank Absicherungsgeschäfte im Bereich Public Finance abgeschlossen
hat. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft in Höhe von -211 Mio. Euro, nach -145 Mio. Euro
im ersten Halbjahr des Vorjahres, betrifft ausschließlich den Vorsorgeaufwand für
Schiffsfinanzierungen. Der Verwaltungsaufwand wurde im Einklang mit dem rückläufigen Bestandsportfolio weiter
um 6 Mio. Euro auf 58 Mio. Euro verringert. Insgesamt erzielte das Segment ACR im ersten Halbjahr 2017 ein negatives Ergebnis
vor Steuern von -115 Mio. Euro. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum hat
sich der Verlust damit um 136 Mio. Euro mehr als halbiert. Sonstige und KonsolidierungIn den Bereich Sonstige und Konsolidierung werden Erträge und Aufwendungen eingestellt,
die nicht in die Verantwortungsbereiche der Geschäftssegmente fallen. Unter Sonstige
wird über Beteiligungen, die nicht den Geschäftssegmenten zugeordnet sind, übergeordnete
Konzernsachverhalte, wie zum Beispiel Aufwendungen für Aufsichtsgebühren, sowie spezifische,
nicht den Segmenten zuzuordnende Einzelsachverhalte berichtet. Zusätzlich sind hier
die Kosten der Unterstützungsfunktionen abgebildet, die im Wesentlichen auf die Segmente
verrechnet werden. Ferner wird Group Treasury, ebenfalls Bestandteil von Sonstige,
als interner Dienstleister im Rahmen der Verrechnung berücksichtigt. Unter Konsolidierung
fallen Aufwendungen und Erträge an, die von den in der Segmentberichterstattung dargestellten
Ergebnisgrößen der internen Managementberichterstattung auf den Konzernabschluss nach
IFRS überleiten. Außerdem sind hier die Kosten der Stabs- und Steuerungsfunktionen
abgebildet, die ebenfalls im Wesentlichen auf die Segmente verrechnet werden. Sowohl
für die Unterstützungsfunktionen als auch für die Stabs- und Steuerungsfunktionen
stellen Restrukturierungskosten eine Ausnahme im Rahmen der Verrechnung dar. Das Operative Ergebnis des ersten Halbjahres 2017 betrug -208 Mio. Euro gegenüber
-288 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der Anstieg um 80 Mio. Euro basiert unter anderem
auf geringeren Belastungseffekten der Purchase Price Allocation im Zusammenhang mit
der Übernahme der Dresdner Bank. Unter Berücksichtigung von Restrukturierungsaufwendungen
in Höhe von 807 Mio. Euro zur Umsetzung des Personalabbaus im Rahmen der Strategie
"Commerzbank 4.0" belief sich das Ergebnis vor Steuern des Bereichs Sonstige und Konsolidierung
im ersten Halbjahr 2017 auf -1 015 Mio. Euro, nach -316 Mio. Euro im ersten Halbjahr
2016. PrognoseberichtKünftige gesamtwirtschaftliche SituationFür das zweite Halbjahr 2017 sind die Chancen für eine fortgesetzte Erholung der Weltwirtschaft
günstig. Risiken gehen allenfalls von der wirtschaftlichen Entwicklung in den Schwellenländern
aus. Im Fokus steht dabei China. Dort mehren sich die Anzeichen für ein wieder nachlassendes
Wirtschaftswachstum. Die im vergangenen Jahr von der chinesischen Regierung beschlossenen
Maßnahmen zur Dämpfung des Immobilienmarkts zeigen Wirkung. Der Anstieg der Immobilienpreise
scheint gestoppt. In der Folge dürfte die für China wichtige Bauwirtschaft schwächer
wachsen. Auch die hoch verschuldeten Staatsunternehmen werden ihre politisch verordnete
Investitionsoffensive nicht dauerhaft durchhalten können. Allein in den Ländern, deren
Exporte durch Rohstoffe dominiert werden, dürfte sich die wirtschaftliche Lage aufhellen.
Denn sie sollten von der Erholung der Rohstoffpreise profitieren. In den USA rechnen wir in der zweiten Jahreshälfte 2017 mit einem weitgehend unveränderten
Wachstumstempo von etwa 2 %. Von dem erhofften Rückenwind durch die Finanzpolitik
ist bislang nichts zu spüren. Die im Wahlkampf versprochenen Steuersenkungen lassen
weiter auf sich warten. Auch die Nachfragewirkungen der geplanten Infrastrukturinvestitionen
werden sich in Grenzen halten. Der Lohnauftrieb dürfte weiter zunehmen und eine mittelfristig
höhere Inflation signalisieren. Vor diesem Hintergrund wird die amerikanische Notenbank
wohl die Leitzinsen im Dezember um weitere 25 Basispunkte erhöhen. Zudem dürfte sie
im Herbst beginnen, die ihr aus fälligen Wertpapieren zufließenden Mittel nicht mehr
vollständig zu reinvestieren. Im Euroraum dürfte sich die wirtschaftliche Erholung zunächst mit unvermindertem Tempo
fortsetzen, denn die lockere Geldpolitik der EZB kommt mehr und mehr in der Realwirtschaft
an. So machen die niedrigen Zinsen die immer noch hohe Verschuldung vieler Unternehmen
und privater Haushalte tragbarer. Dank des ordentlichen Wirtschaftswachstums wird
die Arbeitslosigkeit weiter sinken. Der Lohnauftrieb dürfte hierdurch aber nur leicht
angefacht werden. Entsprechend wird auch der unterliegende Preisauftrieb schwach bleiben.
Das Votum der Briten für einen Austritt ihres Landes aus der EU wird die Konjunktur
im Euroraum nicht stärker beeinträchtigen. Zum einen wird bis zum tatsächlichen Austritt
noch einige Zeit vergehen. Zum anderen gehen wir davon aus, dass es am Ende zu einer
Einigung mit der EU kommt, die die wirtschaftlichen Verwerfungen in Grenzen hält. Die deutsche Wirtschaft dürfte angesichts der sehr guten Rahmenbedingungen weiter
ordentlich wachsen. Getragen wird der Aufschwung nach wie vor vom Konsum, der von
der steigenden Beschäftigung und ordentlichen Lohnzuwächsen profitiert. Weitere Impulse
kommen von den Bauinvestitionen, die von der hohen Nachfrage nach Immobilien angefacht
werden. Dagegen zeichnet sich bei den Ausrüstungsinvestitionen keine nachhaltige Wende
zum Besseren ab, auch weil die Gewinnmargen der Unternehmen wegen des stärkeren Lohnanstiegs
unter Druck stehen. Für das Gesamtjahr 2017 erwarten wir ein Wirtschaftswachstum von
1,6 %, wobei diese Rate durch eine geringere Zahl Arbeitstage als im Vorjahr etwas
nach unten gedrückt wird. Die Entwicklungen an den Finanzmärkten in den nächsten Monaten dürften maßgeblich
von der EZB geprägt werden. Wenn deutlich wird, dass die EZB die Zinsen länger niedrig
halten wird als am Markt erwartet, dürfte der Euro seine Gewinne gegenüber dem US-Dollar
teilweise wieder abgeben. Die Renditen 10-jähriger Bundesanleihen dürften auf dem
aktuellen Niveau von 0,5 % bis zum Jahresende verharren. Der DAX profitiert davon,
dass die Analysten wegen des ordentlichen Wirtschaftswachstums ihre Schätzungen für
die Unternehmensgewinne anheben. Allerdings sind die Kurse in der ersten Jahreshälfte
stark gestiegen und somit anfällig für eine zwischenzeitliche Korrektur. Künftige Situation der BankbrancheUnsere Einschätzung hinsichtlich der zu erwartenden mittelfristigen Entwicklung der
Bankbranche hat sich gegenüber den von uns im Geschäftsbericht für das Jahr 2016 getroffenen
Aussagen nicht wesentlich verändert: In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres wurden wichtige Anlageklassen, darunter
auch Bankaktien, zum Teil deutlich höher bewertet, dennoch prägen das niedrige Zinsniveau
und das relativ moderate globale Wirtschaftswachstum weiterhin das Umfeld des Bankgeschäfts.
Zwar hat sich aus Sicht der Marktteilnehmer an den Finanzmärkten der Informationsgehalt
der politischen Signale offensichtlich vermindert, sodass den politischen Risiken
zuletzt weniger Aufmerksamkeit geschenkt worden ist. Dennoch haben politische Entwicklungen
und Ereignisse für das Umfeld des Bankgeschäfts alles in allem nicht an Bedeutung
verloren, trotz der überraschend guten konjunkturellen Entwicklung im Euroraum in
den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres. Zu der Finanz- und Schuldenkrise und
den wachsenden geopolitischen Risiken sind gesellschaftliche Entwicklungen wie Desintegration
und Nationalismus hinzugekommen, die das Potenzial haben, wichtige Kunden der Finanzwirtschaft
wie (private und unternehmerische) Investoren und Exporteure immer wieder zu verunsichern,
zumal sie fundamentale Grundausrichtungen der Wirtschaftspolitik -wie den freien Welthandel
und die europäische Integration -infrage stellen und disruptive Risiken schaffen. An den Märkten halten sich zudem Unsicherheiten über die Kapitalausstattung und insbesondere
die Ertragslage der europäischen Banken. Die einzelnen Geschäftsmodelle zur nachhaltigen
Gewinnerzielung und die Belastungsfähigkeit im Niedrigzinsumfeld bleiben im Fokus.
Es bleibt eine wesentliche Herausforderung der Banken, ihre Geschäftsmodelle -angesichts
fortbestehender Überkapazitäten in einigen Ländern, auch im Zusammenspiel mit neuen
technologiegetriebenen Wettbewerbern -den veränderten Bedingungen anzupassen, Kosten
zu senken und die Profitabilität zu erhöhen. Hierzu ist es erforderlich, die Modernisierung
des Bankbetriebes konsequent voranzutreiben und ausreichende Kapazitäten für die Digitalisierung
bereitzustellen. Der Bankensektor im Euroraum steckt alles in allem noch mitten in einem längeren Strukturwandel,
der durch die krisenhafte Entwicklung der vergangenen Jahre ausgelöst wurde. Der gestärkten
Kapitalausstattung stehen abnehmende implizite Staatsgarantien, schärfere Abwicklungsregeln
und wachsende Gläubigerbeteiligungen gegenüber. Ein weiterer Abbau des Verschuldungsgrades
und die Verbesserung der Qualität der Aktiva in der immer digitalisierteren und automatisierteren
Branche bleiben für den Bankensektor wichtige Voraussetzungen, um die höheren Anforderungen
der Bankenaufsicht und die Erwartungen der Investoren zu erfüllen. Erwartete Finanzlage des Commerzbank-KonzernsGeplante FinanzierungsmaßnahmenFür die kommenden Jahre rechnet die Commerzbank mit einem Refinanzierungsbedarf von
unter 10 Mrd. Euro am Kapitalmarkt. Die Commerzbank ist mit einer breiten Produktpalette
am Kapitalmarkt aktiv. Neben den unbesicherten Refinanzierungsmitteln wie Senior Unsecured
und Tier 2 verfügt die Commerzbank bei der Refinanzierung auch über die Möglichkeit,
besicherte Refinanzierungsinstrumente, insbesondere Hypothekenpfandbriefe und öffentliche
Pfandbriefe, zu emittieren. Dadurch hat die Commerzbank einen stabilen Zugang zu langfristiger
Refinanzierung mit Kostenvorteilen gegenüber unbesicherten Refinanzierungsquellen.
Pfandbriefe bilden einen festen Bestandteil im Refinanzierungsmix der Commerzbank.
Die Emissionsformate reichen von großvolumigen Benchmarkanleihen bis hin zu Privatplatzierungen. Durch regelmäßige Überprüfung und Anpassung der für das Liquiditätsmanagement und
den langfristigen Refinanzierungsbedarf getroffenen Annahmen wird die Commerzbank
den Veränderungen des Marktumfeldes und der Geschäftsentwicklung weiterhin Rechnung
tragen und eine komfortable Liquiditätsausstattung sowie eine angemessene Refinanzierungsstruktur
gewährleisten. Geplante InvestitionenBei den Investitionen haben sich im ersten Halbjahr des laufenden Jahres keine wesentlichen
Änderungen zu den im Geschäftsbericht 2016 auf den Seiten 85 bis 86 aufgeführten Planungen
ergeben. Die aktuellen und geplanten Investitionsmaßnahmen der Commerzbank stehen
im Zusammenhang mit Maßnahmen der Strategie "Commerzbank 4.0". Dabei werden wir unser
Geschäftsmodell in den nächsten Jahren konsequent fokussieren, digital transformieren
und die Effizienz steigern. Voraussichtliche Entwicklung der LiquiditätDer Geld- und Kapitalmarkt der Eurozone war auch im zweiten Quartal 2017 durch die
geldpolitischen Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB) zur Unterstützung der
konjunkturellen Erholung der Eurozone und der Vermeidung von deflationären Tendenzen
geprägt. Über das Ankaufprogramm für Wertpapiere stellte die EZB bis Ende Juni 2017 pro Monat
zusätzlich 60 Mrd. Euro an Liquidität zur Verfügung. Im Rahmen der Pressekonferenz
nach der EZB-Sitzung Anfang Juni 2017 hat die EZB erneut die Beibehaltung der Ankaufpolitik
bis Dezember 2017 oder -sofern notwendig -auch darüber hinaus bekräftigt. Die Überschussliquidität
per Ende Juni 2017 stieg auf gut 1 600 Mrd. Euro weiter an. Aufgrund der Fortführung
des Ankaufprogramms mindestens bis Ende 2017 erwarten wir einen weiteren Anstieg der
Überschussliquidität im Euroraum. Die Transformation in Kreditnachfrage wird weiterhin
verhalten bleiben. Insgesamt rechnen wir mit einer weiter abnehmenden Sekundärmarktliquidität für die
europäischen Bondmärkte aufgrund der starken EZB-Aktivitäten und des anhaltenden Negativzinsumfeldes
für viele Staatsanleihen. Diskussionen über den Zeitpunkt und die Auswirkungen eines
möglichen Endes des Ankaufprogramms werden im Laufe des Jahres zunehmen. Die restriktiven
regulatorischen Rahmenbedingungen sowie die EZB-Zinspolitik wirken sich weiterhin
stark limitierend auf die Umsätze im Repo-Markt aus. Das Ankaufprogramm der EZB führt
zu einer weiteren Verknappung an Collaterals. Aufgrund der hohen Überschussliquidität
im Markt ist das Volumen längerfristiger Wertpapierpensionsgeschäfte stark eingeschränkt.
Die Liquiditätsentwicklung an den Bondmärkten wird ebenfalls im Wesentlichen durch
die Aktivitäten der EZB gekennzeichnet bleiben. Die bereits deutlich reduzierte Liquidität
in den Sekundärmärkten wird aufgrund der Situation in den Repo-Märkten sowie aufgrund
der EZB-Aktivitäten weiter schwach bleiben. Wir rechnen weiterhin mit negativen Zinsen
im Bereich bis 3 Jahre sowie mit engen Credit Spreads. Das Liquiditätsmanagement der Commerzbank ist auf sich verändernde Marktbedingungen
gut vorbereitet und in der Lage, zeitnah auf neue Marktgegebenheiten zu reagieren.
Die Bank weist eine komfortable Liquiditätssituation auf, die sich gut über den internen
Limiten und den gegenwärtig gültigen regulatorischen Anforderungen der Liquiditätsverordnung
und der MaRisk bewegt. Unsere Geschäftsplanung ist dahingehend ausgelegt, dass die Liquiditätsausstattung
den gegebenen Marktverhältnissen und den damit verbundenen Unsicherheiten Rechnung
trägt. Dies wird durch das stabile Franchise im Privat- und Firmenkundengeschäft sowie
den für besicherte und unbesicherte Anleihen zur Verfügung stehenden Geld- und Kapitalmarkt
gestützt. Voraussichtliche Entwicklung des Commerzbank-KonzernsAn unseren im Geschäftsbericht 2016 getroffenen Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung
des Commerzbank-Konzerns halten wir weitgehend fest. Eine Änderung in unseren Prognosen ergibt sich aus dem fortschreitenden Stand der
Verhandlungen zwischen Vorstand und Arbeitnehmergremien über die Umsetzung der Strategie
"Commerzbank 4.0". Aufgrund der Mitte Juli erfolgten Einigung zum Rahmeninteressenausgleich
und Sozialplan hat die Commerzbank bereits im zweiten Quartal 2017 den vollständigen
Aufwand zur Umsetzung des Personalabbaus gebucht. Die vorgenommenen Restrukturierungsaufwendungen
in Höhe von 807 Mio. Euro belasten damit in voller Größenordnung das Ergebnis im Geschäftsjahr
2017. Eine Konkretisierung betrifft unsere Erwartungen hinsichtlich der Risikovorsorge für
das Kreditgeschäft. Unsere Einschätzung einer nochmals weiter verbesserten Kreditqualität
im Konzern spiegelt sich in unserer Erwartung wider, dass nun der untere Rand der
bisher angenommenen Bandbreite für Risikokosten von 450 Mio. Euro bis 600 Mio. Euro
zur Deckung der gesamten Kreditrisiken im Segment Asset & Capital Recovery ausreichen
sollte. Ferner gehen wir davon aus, dass einschließlich der voraussichtlich für die
Kernbanksegmente Privat- und Unternehmerkunden sowie Firmenkunden notwendigen Wertberichtigungen
die gesamte Konzernrisikovorsorge per Jahresende in einer Größenordnung von etwa 800
Mio. Euro liegen wird. Darin enthalten sind mögliche Vorsorgeerfordernisse aus dem
Ratenkreditgeschäft, das die Commerzbank wie angekündigt wieder auf die eigenen Bücher
nehmen wird. Insgesamt rechnen wir aus heutiger Sicht für das Geschäftsjahr 2017 mit einem leicht
positiven Konzernergebnis. Wir streben -einschließlich des Effekts aus der Einführung von IFRS 9 ab 1. Januar
2018 -eine harte Kernkapitalquote ("fully phased-in") von rund 12,5 % an. ZwischenrisikoberichtDer Zwischenrisikobericht ist ein eigenständiger Berichtsteil im Zwischenbericht.
Er ist Bestandteil des Zwischenlageberichts. ZwischenrisikoberichtRisikoorientierte GesamtbanksteuerungAls Risiko bezeichnet die Commerzbank die Gefahr möglicher Verluste oder entgangener
Gewinne aufgrund interner oder externer Faktoren. Die Risikosteuerung unterscheidet
grundsätzlich zwischen quantifizierbaren und nicht quantifizierbaren Risikoarten.
Quantifizierbare Risiken sind üblicherweise in der Rechnungslegung oder in der Kapitalbindung
bewertbare Risiken, nicht quantifizierbare Risiken sind zum Beispiel Compliance- und
Reputationsrisiken. Organisation des RisikomanagementsDie Commerzbank sieht das Risikomanagement als eine Aufgabe für die gesamte Bank an.
Der Chief Risk Officer (CRO) verantwortet konzernweit die Entwicklung und Umsetzung
der risikopolitischen Leitlinien für quantifizierbare Risiken, die vom Gesamtvorstand
festgelegt werden, sowie die Messung dieser Risiken. Der CRO berichtet im Gesamtvorstand
und dem Risikoausschuss des Aufsichtsrats regelmäßig über die Gesamtrisikolage des
Konzerns. Die Risikomanagement-Organisation besteht aus den Bereichen Kreditrisikomanagement
Core, Kreditrisikomanagement Non-Core, Intensive Care, Marktrisikomanagement sowie
Risikocontrolling und Kapitalmanagement. In allen Segmenten außer im Segment Asset
& Capital Recovery (ACR) ist das Kreditrisikomanagement nach Weißbereich und Intensive
Care getrennt, während es im Segment ACR über alle Ratingklassen hinweg in einer Einheit
zusammengeführt ist. Alle Bereiche haben eine direkte Berichtslinie an den CRO. Gemeinsam
mit den Bereichsvorständen der Risikomanagement-Organisation bildet der CRO innerhalb
der Konzernsteuerung das Risk Management Board. Weitere Details zur Organisation des Risikomanagements der Commerzbank sind im Konzernrisikobericht
2016 dargestellt. Risikotragfähigkeit und StresstestingDie Risikotragfähigkeitsanalyse ist ein wesentlicher Bestandteil der Gesamtbanksteuerung
und des Internal Capital Adequacy Assessment Process (ICAAP) der Commerzbank mit dem
Ziel, eine angemessene Kapitalausstattung jederzeit sicherzustellen. Die Überwachung der Risikotragfähigkeit erfolgt in der Commerzbank auf Basis eines
sogenannten Gone-Concern-Ansatzes, dessen grundlegendes Sicherungsziel der Schutz
der erstrangigen Fremdkapitalgeber ist. Das Erreichen dieses Ziels soll auch im Fall
außerordentlich hoher Verluste aus einem unwahrscheinlichen Extremereignis gewährleistet
bleiben. Die Gone-Concern-Analyse ist dabei ergänzt um Elemente, die eine Fortführung
des Instituts zum Ziel haben (Going-Concern-Perspektive). Die Risikotragfähigkeit wird zusätzlich anhand makroökonomischer Stressszenarien beurteilt.
Der Konzernrisikobericht 2016 liefert weitere Details zur angewendeten Methodik. Zum
Jahresanfang 2017 wurden die Ergebnisse der jährlichen Validierung des Risikotragfähigkeitskonzeptes
umgesetzt. Dies beinhaltete neben der turnusmäßigen Aktualisierung der Risikoparameter
des ökonomischen Kapitalmodells auch die Berücksichtigung des Einlagenmodellrisikos.
Das Einlagenmodellrisiko beschreibt das Risiko, das sich aus dem von der Commerzbank
verwendeten Einlagenmodell sowie aus der Modellierung der Sondertilgungsrechte im
kommerziellen Kreditgeschäft ergibt. Die Überwachung und Steuerung anhand der Risikotragfähigkeit erfolgt monatlich auf
Ebene des Commerzbank-Konzerns. Der Mindestanspruch an die Risikotragfähigkeit gilt
als erfüllt, sofern die RTF-Quote über 100 % liegt. Im ersten Halbjahr 2017 lag die
RTF-Quote stets über 100 % und betrug 207 % per 30. Juni 2017. Der Anstieg der RTF-Quote
gegenüber Dezember 2016 ist im Wesentlichen auf den Rückgang des Marktrisikos aufgrund
geringerer Marktvolatilitäten sowie ein aktives Portfoliomanagement bei Kreditrisiken
zurückzuführen. Die RTF-Quote liegt weiterhin auf hohem Niveau. scroll
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Einschließlich Abzugsposition für Geschäftsrisiko. AdressenausfallrisikenDas Adressenausfallrisiko beinhaltet die Gefahr eines Verlustes oder entgangenen Gewinnes
durch den Ausfall eines Geschäftspartners. Es zählt zu den quantifizierbaren wesentlichen
Risiken mit den wesentlichen Unterrisikoarten Kreditausfallrisiko, Emittentenrisiko,
Kontrahentenrisiko, Länder- und Transferrisiko, Veritätsrisiko sowie Reserverisiko. Commerzbank-KonzernEnde September 2016 hat die Commerzbank ihr neues strategisches Programm "Commerzbank
4.0" vorgestellt. Ihr Geschäft fokussiert sie in den zwei Kundensegmenten "Privat-
und Unternehmerkunden" sowie "Firmenkunden". Die Segmente Mittelstandsbank und Corporates
& Markets wurden gebündelt und das Handelsgeschäft im Investmentbanking reduziert. KreditrisikokennzahlenZur Steuerung und Limitierung der Adressenausfallrisiken im Commerzbank-Konzern nutzen
wir unter anderem die folgenden Risikokennzahlen: Exposure at Default (EaD), Loss
at Default (LaD), Expected Loss (EL), Risikodichte (EL/EaD), Credit Value at Risk
(CVaR = ökonomischer Kapitalbedarf für Kreditrisiken mit einem Konfidenzniveau von
99,91 % und einer Haltedauer von einem Jahr) und Risikoaktiva sowie für Klumpenrisiken
den "All-in". Die Kreditrisikokennzahlen der Ratingklassen 1,0 bis 5,8 stellen sich zum Stichtag
30. Juni 2017 wie folgt dar: scroll
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Im Wesentlichen Liquiditätsportfolios des Treasury. Das Konzernportfolio zeigt bei der Verteilung auf Basis von PD-Ratings einen Anteil
von 83 % in den internen Ratingstufen 1 und 2, die dem Investment-Grade-Bereich zuzuordnen
sind. scroll
Die regionale Verteilung des Exposures entspricht der strategischen Ausrichtung der
Bank und spiegelt die Schwerpunkte unserer globalen Geschäftstätigkeit wider. Rund
die Hälfte des Engagements entfällt auf Deutschland, ein weiteres Drittel auf andere
Länder in Europa und jeweils 7 % auf Nordamerika und Asien. Der Rest ist breit diversifiziert
und verteilt sich auf eine große Anzahl Länder, in denen insbesondere deutsche Exporteure
begleitet werden oder die Commerzbank mit lokalen Einheiten vor Ort präsent ist. Der
Expected Loss des Konzernportfolios verteilt sich mehrheitlich auf Deutschland und
die restlichen europäischen Länder. Ein wesentlicher Treiber des Expected Loss im
Bereich Sonstige sind Schiffsfinanzierungen. scroll
Vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Entwicklungen werden Volkswirtschaften
wie Russland, Ukraine, Türkei und China eng beobachtet. Zum Ende des zweiten Quartals
2017 lag das Russland-Exposure bei 2,4 Mrd. Euro, das Ukraine-Exposure bei 0,1 Mrd.
Euro, das Türkei-Exposure bei 2,2 Mrd. Euro sowie das Exposure in China bei 4,4 Mrd.
Euro. Als Folge der Staatsschuldenkrise werden auch die Sovereign Exposures von Italien
und Spanien weiterhin eng überwacht. Das Sovereign Exposure in Italien lag zum Ende
des zweiten Quartals 2017 bei 9,1 Mrd. Euro und das Sovereign Exposure von Spanien
bei 1,7 Mrd. Euro. RisikovorsorgeDie Risikovorsorge im Kreditgeschäft des Konzerns belief sich im ersten Halbjahr 2017
auf 362 Mio. Euro. Gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016 entspricht dies einem Anstieg
um 27 Mio. Euro, der auf die vor allem im ersten Quartal höhere Risikovorsorge für
Schiffsfinanzierungen zurückzuführen ist. Wertberichtigungen auf Wertpapiere werden nicht in der Risikovorsorge, sondern im
Ergebnis aus Finanzanlagen berücksichtigt. Note (5) des Zwischenabschlusses liefert
hierzu weitere Details. scroll
scroll
Für das Gesamtjahr 2017 erwarten wir einen Risikovorsorgebedarf von rund 800 Mio.
Euro, von denen aus heutiger Sicht etwa 450 Mio. Euro auf das Segment ACR entfallen
werden. Sollten sich die geopolitischen oder gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen
unerwartet massiv verschlechtern oder sollte es zu Ausfällen bei großen Einzeladressen
kommen, kann eine deutlich höhere Risikovorsorge erforderlich werden. Default-PortfolioDas Default-Portfolio war im ersten Halbjahr 2017 um 0,4 Mrd. Euro rückläufig. Die nachfolgende Darstellung des Default-Portfolios zeigt die ausgefallenen Forderungen
der Kategorie LaR Kredit: scroll
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Specific Loan Loss Provision. Segment Privat- und UnternehmerkundenDas Segment Privat- und Unternehmerkunden umfasst die Aktivitäten der Konzernbereiche
Private Kunden, Unternehmerkunden, comdirect bank und Commerz Real. Die mBank wird
im Segment Privat- und Unternehmerkunden abgebildet. Im Bereich Private Kunden sind
das inländische Filialgeschäft für Privatkunden sowie das Wealth Management zusammengefasst.
Der Bereich Unternehmerkunden bildet die Geschäfts- und kleinen Firmenkunden ab. Der Schwerpunkt des Portfolios liegt auf der klassischen Eigenheimfinanzierung und
der Finanzierung von Immobilienkapitalanlagen (Private Baufinanzierung und Renditeobjekte
mit einem EaD von insgesamt 72 Mrd. Euro). Die Kreditversorgung unserer Geschäfts-
und Unternehmerkunden stellen wir über Individualkredite mit einem Volumen von 18
Mrd. Euro sicher. Daneben decken wir den alltäglichen Kreditbedarf unserer Kunden
durch Konsumentenkredite ab (Verfügungskredite, Ratenkredite und Kreditkarten mit
insgesamt 10 Mrd. Euro). Der Portfolioanstieg im ersten Halbjahr resultierte überwiegend
aus dem konsequenten Wachstum in der privaten Baufinanzierung. Die Risikodichte war gegenüber dem Jahresende mit 22 Basispunkten nahezu unverändert. scroll
Die Risikovorsorge im Segment Privat- und Unternehmerkunden lag im ersten Halbjahr
2017 mit 75 Mio. Euro weiterhin auf niedrigem Niveau. Die Erhöhung um 10 Mio. Euro
gegenüber dem ersten Halbjahr 2016 ist überwiegend auf Einzelfälle im Corporate Banking
der mBank zurückzuführen. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die Risikovorsorge
in diesem Bereich im ersten Halbjahr 2016 aufgrund von Auflösungen außerordentlich
niedrig war. Das Default-Portfolio des Segments ging gegenüber dem 31. Dezember 2016 um 66 Mio.
Euro auf 1 671 Mio. Euro zurück. scroll
Segment FirmenkundenIn diesem Segment bündelt der Konzern das Geschäft mit mittelständischen Firmenkunden,
dem öffentlichen Sektor, institutionellen Kunden und multinationalen Unternehmen.
Darüber hinaus verantwortet das Segment die Beziehungen des Konzerns zu in- und ausländischen
Banken und Finanzinstituten sowie Zentralbanken. Der regionale Schwerpunkt unserer
Aktivitäten liegt in Deutschland und Westeuropa. Weiterhin werden in diesem Segment die kundenorientierten Kapitalmarktaktivitäten
des Konzerns gebündelt. scroll
Der EaD des Segments Firmenkunden ist im Vergleich zum 31. Dezember des Vorjahres
von 195 Mrd. Euro auf 197 Mrd. Euro gestiegen. Die Risikodichte blieb mit 26 Basispunkten
konstant. Das wirtschaftliche Umfeld in Deutschland entwickelte sich im ersten Halbjahr 2017
positiv, das Geschäftsklima befindet sich auf Rekordniveau. Darüber hinaus waren die
ersten sechs Monate 2017 unter anderem geprägt von politischen Unsicherheiten, welche
aber ohne größere Auswirkungen für unser Kreditportfolio blieben. Für Details zur Entwicklung des Financial-Institutions-Portfolios verweisen wir auf
Seite 23. Getragen von einem weiterhin robusten konjunkturellen Gesamtumfeld lag die Risikovorsorge
im Segment Firmenkunden im ersten Halbjahr 2017 mit 76 Mio. Euro nochmals sehr deutlich
unter dem Vorjahresvergleichswert von 128 Mio. Euro. Das Default-Portfolio des Segments sank gegenüber dem 31. Dezember 2016 ebenfalls
deutlich um 522 Mio. Euro. scroll
Segment Asset & Capital RecoveryDas Segment Asset & Capital Recovery beinhaltet Positionen aus den Bereichen Commercial
Real Estate (CRE) und Ship Finance (SF) sowie die komplexeren Finanzierungen aus dem
Bereich Public Finance. Alle Portfolios in diesen Bereichen sollen über die Zeit vollständig
abgebaut werden. Der EaD des Segments im Weißbuch belief sich per 30. Juni 2017 auf 13 Mrd. Euro und
ist damit gegenüber dem Ende des Vorjahres um 1,1 Mrd. Euro zurückgegangen. scroll
Commercial Real EstateDas Portfolio hat sich durch Tilgungen und Rückzahlungen weiter reduziert. Auffällige
Risikoentwicklungen waren nicht zu verzeichnen. Die Risikodichte ist gegenüber dem
31. Dezember 2016 um 23 Basispunkte auf 197 Basispunkte gestiegen. Das Default-Portfolio
blieb mit 0,6 Mrd. Euro nahezu unverändert. Es werden stabile Marktbedingungen für einen kurz- bis mittelfristigen Prognosezeitraum
erwartet. Ship FinanceDas Exposure an Schiffsfinanzierungen im Weißbuch wurde entsprechend unserer Abbaustrategie
gegenüber dem 31. Dezember 2016 um insgesamt 1,1 Mrd. Euro reduziert, während das
Default-Portfolio um 0,2 Mrd. Euro anstieg. Insgesamt setzt sich unser Portfolio im Wesentlichen aus den drei Standardschiffstypen
Containerschiffe (1,4 Mrd. Euro), Tanker (0,8 Mrd. Euro) und Massengutfrachter (0,9
Mrd. Euro) zusammen. Das restliche Portfolio beinhaltet unterschiedliche Spezialtonnagen
mit hoher Diversifikation über verschiedene Schiffssegmente. Eine nachhaltige Markterholung über alle Assetklassen hinweg erwarten wir im Jahr
2017 nicht. Public FinanceDas Teilportfolio Public Finance im Segment ACR besteht im Wesentlichen aus Engagements
befriedigender bis guter Bonität mit zum Teil sehr langen Laufzeiten und komplexen
Strukturen gegenüber Kommunen in Großbritannien (4,4 Mrd. Euro EaD), einem Private-Finance-Initiative-(PFI-)
Portfolio (3,7 Mrd. Euro EaD) mit regionalem Schwerpunkt Großbritannien sowie weiteren
überwiegend US-amerikanischen Public-Finance-Schuldnern (1,4 Mrd. Euro EaD). Die künftige Entwicklung des Public-Finance-Portfolios ist von den politischen, ökonomischen
und monetären Entwicklungen, insbesondere in Europa und den USA, abhängig. scroll
scroll
Im Segment ACR lag die Risikovorsorge im ersten Halbjahr 2017 bei 211 Mio. Euro und
war damit um 66 Mio. Euro höher als der entsprechende Vorjahreswert. Die Risikovorsorge
entfiel vollständig auf das Schiffsportfolio. scroll
Weitere PortfolioanalysenDie folgenden Analysen sind unabhängig von der bestehenden Segmentzugehörigkeit zu
verstehen. Die dargestellten Positionen sind bereits vollständig in den vorherigen
Konzern- und Segmentdarstellungen enthalten. Corporates-Portfolio nach BranchenDas Corporates-Exposure verteilt sich wie nachfolgend dargestellt auf die Branchen: scroll
Financial-Institutions-PortfolioNachdem wir im Jahr 2016 die Anzahl unserer Korrespondenzbanken reduziert haben, sind
auch für das laufende Geschäftsjahr weiterhin Kapitalmarktaktivitäten sowie Trade-Finance-Aktivitäten,
die wir im Interesse unserer Firmenkunden durchführen, im Fokus. Im Derivatebereich
werden Transaktionen mit ausgewählten Gegenparteien nach den neuen EMIR-Standards
abgeschlossen. Die Auswirkungen von aufsichtsrechtlichen Vorgaben auf Banken beobachten wir weiterhin
eng. In diesem Zusammenhang verfolgen wir eine Strategie der Reduzierung des Exposures,
das im Falle eines Bail-in des betroffenen Instituts Verluste erleiden könnte. Die Entwicklung einiger Länder mit individuellen Themen wie Rezessionen, Embargos
oder wirtschaftliche Unsicherheit aufgrund politischer Ereignisse verfolgen wir eng
und reagieren mit einer flexiblen, auf die jeweilige Situation des Landes abgestimmten
Portfoliosteuerung. Insgesamt richten wir unseren Risikoappetit danach aus, das Portfolio
möglichst reagibel zu halten. scroll
Non-Bank-Financial-Institutions-PortfolioDas Non-Bank-Financial-Institutions-(NBFI-)Portfolio umfasst hauptsächlich Versicherungsgesellschaften,
Asset Manager, regulierte Fonds sowie zentrale Gegenparteien. Die regionalen Schwerpunkte
der Geschäftsaktivitäten liegen in Deutschland, Westeuropa sowie den Vereinigten Staaten. Neugeschäfte mit NBFIs erfolgen einerseits vor dem Hintergrund regulatorischer Anforderungen
(Clearing über zentrale Gegenparteien) und andererseits im Interesse unserer institutionellen
Kunden, wobei sich die Commerzbank auf attraktive Opportunitäten mit Adressen guter
Bonität fokussiert. Unter Portfoliomanagement-Gesichtspunkten verfolgen wir dabei
als Ziel die Gewährleistung einer hohen Portfolioqualität und -reagibilität. Der Anstieg des Expected Loss in Nordamerika ist auf die Gesundung eines abgeschriebenen
Engagements im Absicherungsgeschäft bei Staatsfinanzierungen zurückzuführen. scroll
OriginatorenpositionenDie Commerzbank hat im Laufe der vergangenen Jahre überwiegend aus Gründen des Kapitalmanagements
Forderungsverbriefungen von Kreditforderungen gegenüber Kunden mit einem aktuellen
Volumen von 7,6 Mrd. Euro vorgenommen. Darüber hinaus hat die Commerzbank im vergangenen
Quartal eine neue synthetische Verbriefungstransaktion, "CoCo III-1", mit einem Volumen
von 1,5 Mrd. Euro begeben. Der Transaktion liegen Forderungen an europäische Unternehmen
zugrunde. Zum Stichtag 30. Juni 2017 wurden Risikopositionen in Höhe von 7,1 Mrd. Euro zurückbehalten.
Der weitaus größte Teil aller Positionen entfiel mit 7,0 Mrd. Euro auf Senior-Tranchen,
die nahezu vollständig gut bis sehr gut geratet sind. Volumen Commerzbank1scroll
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Tranchen/Rückbehalte (nominal): Anlage- und Handelsbuch. Conduit Exposure und sonstige Asset-backed ExposuresDie Commerzbank ist Sponsor des Multiseller Asset-backed Commercial Paper Conduits
"Silver Tower". Sie arrangiert über "Silver Tower" die Verbriefung von Forderungen
-insbesondere Handels- und Leasingforderungen -von Kunden des Segments Firmenkunden.
Die Geschäfte werden im Wesentlichen durch die Emission von Asset-backed Commercial
Papers (ABCP) oder durch die Inanspruchnahme von Kreditlinien (Liquiditätslinien)
finanziert. Das Volumen sowie die Risikowerte im Conduit "Silver Tower" sind im ersten
Halbjahr 2017 stabil geblieben und lagen mit 4,1 Mrd. Euro per Ende Juni 2017 auf
dem Niveau vom 31. Dezember 2016. Die Liquiditätsrisiken aus ABS-Transaktionen werden im Rahmen des internen Liquiditätsrisikomodells
konservativ modelliert. Zum einen wird in einem Worst-Case-Szenario unterstellt, dass
der Großteil der den Zweckgesellschaften gestellten Ankaufsfazilitäten im Rahmen von
"Silver Tower" durch die Commerzbank refinanziert werden muss. Zum anderen werden
eigene Bestände aus Verbriefungstransaktionen nur dann als liquide Aktiva berücksichtigt,
wenn es sich um zentralbankfähige Positionen handelt. Diese Positionen werden nur
unter Anwendung von konservativen Abschlägen in der Liquiditätsrisikorechnung berücksichtigt. Die sonstigen Asset-backed Exposures umfassen im Wesentlichen staatsgarantierte ABS-Papiere
der Commerzbank Finance & Covered Bond S.A. sowie der Commerzbank AG Inland. Das Volumen
ist im bisherigen Jahresverlauf 2017 mit 4,7 Mrd. Euro (Dezember 2016: 5,3 Mrd. Euro)
zurückgegangen, ebenso wie die Risikowerte mit 4,5 Mrd. Euro (Dezember 2016: 5,2 Mrd.
Euro). MarktrisikenMarktrisiken drücken die Gefahr möglicher ökonomischer Wertverluste aus, die durch
die Veränderung von Marktpreisen (Zinsen, Rohwaren, Credit Spreads, Währungs- und
Aktienkursen) oder sonstiger preisbeeinflussender Parameter (Volatilitäten, Korrelationen)
entstehen. Die Wertverluste können unmittelbar erfolgswirksam werden, zum Beispiel
bei Handelsbuchpositionen. Im Fall von Anlagebuchpositionen werden sie hingegen grundsätzlich
in der Neubewertungsrücklage beziehungsweise in den Stillen Lasten/ Reserven berücksichtigt. RisikosteuerungDas Marktrisiko wird intern durch ein einheitliches Value-at-Risk-Modell (Historische
Simulation) gesteuert, in das alle marktrisiko-relevanten Positionen einfließen. Der
VaR quantifiziert den möglichen Verlust aus Finanzinstrumenten infolge veränderter
Marktbedingungen während eines vorgegebenen Zeithorizonts und mit einer festgelegten
Wahrscheinlichkeit. Nähere Details zur angewendeten Methodik sind im Konzernrisikobericht
2016 dargestellt. Um eine konsistente Darstellung in diesem Bericht zu gewährleisten,
beziehen sich alle Angaben zum VaR auf ein Konfidenzniveau von 99 % und eine Haltedauer
von einem Tag bei gleichgewichteten Marktdaten und einer Historie von 254 Tagen. In der internen Steuerung werden alle marktrisikorelevanten Positionen abgedeckt und
Handelsbuch- sowie Anlagebuchpositionen gemeinsam gesteuert. Für regulatorische Zwecke
erfolgt zusätzlich eine Steuerung des Handelsbuchs (gemäß regulatorischen Anforderungen
inklusive Währungs- und Rohwarenrisiken des Anlagebuchs) auf Stand-alone-Basis. Für das Gesamtbuch ging der VaR aufgrund rückläufiger Marktvolatilität bis zum Ende
des ersten Halbjahres um 21 Mio. Euro auf 64 Mio. Euro zurück. Der VaR des Handelsbuchs
sank seit Jahresbeginn leicht von 15 Mio. Euro auf 14 Mio. Euro. scroll
HandelsbuchIm Folgenden wird die Entwicklung der regulatorischen Marktrisikokennziffern des Handelsbuchportfolios
dargestellt. Die Handelsbuchpositionen der Commerzbank liegen im Wesentlichen im Segment
Firmenkunden sowie im Bereich Treasury. Der Vergleich der Mittel- und Extremwerte zeigt, dass die Schwankungen des VaRs im
ersten Halbjahr 2017 deutlich unter denen im Jahr 2016 lagen. scroll
Das Marktrisikoprofil ist über alle Anlageklassen diversifiziert. Dabei sind Währungskurs-,
Zins- und Credit-Spread-Risiken die dominierenden Anlageklassen. Es folgen Aktienkursrisiken.
In geringerem Maße wird der Value-at-Risk auch von Rohwaren- und Inflationsrisiken
beeinflusst. Die Entwicklung des VaR im ersten Halbjahr 2017 zeigt einen Rückgang der Credit-Spread-Risiken
und einen Anstieg der Zinsrisiken. Dies resultiert vor allem aus Positionsveränderungen
im Segment Firmenkunden. scroll
Für die regulatorische Kapitalunterlegung werden weitere Risikokennziffern berechnet.
Hierzu zählt die Ermittlung des Stressed VaR. Die Berechnung des Stressed VaR basiert
auf dem internen Modell und entspricht der oben beschriebenen VaR-Methodik. Der wesentliche
Unterschied liegt in den zur Bewertung der Vermögenswerte genutzten Marktdaten. Im
Stressed VaR wird das Risiko der aktuellen Positionierung im Handelsbuch mit Marktbewegungen
einer festgelegten Krisenperiode aus der Vergangenheit bewertet. Der angesetzte Krisenbeobachtungszeitraum
wird im Rahmen der Modellvalidierungs- und Genehmigungsprozesse regelmäßig überprüft
und bei Bedarf angepasst. Der Stressed VaR ging im ersten Halbjahr 2017 von 48 Mio.
Euro per Ende 2016 auf 27 Mio. Euro zum Berichtsstichtag zurück. Ursachen sind Positionsveränderungen
im Segment Firmenkunden und in dem Geschäftsbereich Treasury. Darüber hinaus wird mit den Kennziffern Incremental Risk Charge und Equity Event VaR
das Risiko von Bonitätsverschlechterungen sowie Event-Risiken bei Handelsbuchpositionen
quantifiziert. Die Verlässlichkeit des internen Modells wird durch die Anwendung von Backtesting-Verfahren
auf täglicher Basis überprüft. Dem ermittelten VaR werden dabei tatsächlich eingetretene
Gewinne und Verluste gegenübergestellt. Im Prozess wird zwischen den Varianten "Clean
P&L"- und "Dirty P&L"-Backtesting unterschieden. Beim Clean-P&L-Backtesting werden
in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung genau die Positionen berücksichtigt, die der VaR-Berechnung
zugrunde lagen. Die Gewinne und Verluste resultieren also ausschließlich aus den am
Markt eingetretenen Preisänderungen. Demgegenüber werden beim Dirty-P&L-Backtesting
zusätzlich die Gewinne und Verluste von neu abgeschlossenen sowie ausgelaufenen Geschäften
des betrachteten Geschäftstages herangezogen. Überschreitet der sich ergebende Verlust
den VaR, so spricht man von einem negativen Backtesting-Ausreißer. Die Analyse der Backtesting-Ergebnisse liefert Anhaltspunkte zur Überprüfung von Parametern
und zur Verbesserung des Marktrisikomodells. Im ersten Halbjahr 2017 haben wir einen
negativen Clean-P&L- und keinen negativen Dirty-P&L-Ausreißer gemessen. Die Ergebnisse
liegen damit im Rahmen der statistischen Erwartungen und bestätigen die Qualität des
VaR-Modells. Auf Basis des Backtestings bewerten auch die Aufsichtsbehörden die internen
Risikomodelle. Die negativen Ausreißer werden mittels eines von der Aufsicht vorgegebenen
Ampelansatzes klassifiziert. Alle negativen Backtesting-Ausreißer (Clean P&L und Dirty
P&L) auf Gruppenebene müssen unter Angabe von Ausmaß und Ursache den Aufsichtsbehörden
gemeldet werden. Da das VaR-Konzept eine Vorhersage möglicher Verluste unter der Annahme normaler Marktverhältnisse
liefert, wird es durch sogenannte Stresstests ergänzt. Mithilfe von Stresstests wird
das Risiko gemessen, dem die Commerzbank aufgrund unwahrscheinlicher, aber dennoch
plausibler Ereignisse ausgesetzt ist. Solche Ereignisse können mittels extremer Bewegungen
auf den verschiedenen Finanzmärkten simuliert werden. Die wichtigsten Szenarios beziehen
sich auf wesentliche Veränderungen von Credit Spreads, Zinssätzen und Zinskurven,
Devisenkursen sowie Aktienkursen und Rohwarenpreisen. Beispiele für Stresstests sind
Kursverluste aller Aktien um 15 %, eine Parallelverschiebung der Zinskurve oder Änderungen
der Steigung dieser Kurve. Im Rahmen der Risikoüberwachung werden umfangreiche gruppenweite
Stresstests und Szenarioanalysen durchgeführt. Die VaR- und Stresstest-Modelle werden regelmäßig validiert. Von besonderer Bedeutung
sind dabei die Identifikation und Behebung von Modellschwächen. Im ersten Halbjahr
2017 wurden auch vor diesem Hintergrund regulatorische und interne Modellanpassungen
implementiert, die die Genauigkeit der Risikomessung weiter verbessern. AnlagebuchDie wesentlichen Treiber des Marktrisikos im Anlagebuch sind die Portfolios des Treasury
mit ihren Credit-Spread-, Zins- und Basisrisiken sowie der Bereich Asset & Capital
Recovery (ACR) -Public Finance und die Positionen der Tochtergesellschaft Commerzbank
Finance & Covered Bond S.A. In der Marktrisikosteuerung werden die Credit-Spread-Sensitivitäten der Anlage- und
Handelsbücher zusammen betrachtet. Die Credit-Spread-Sensitivitäten (1 Basispunkt
Downshift) aller Wertpapier- und Derivatepositionen (ohne Kredite) gingen im Jahresverlauf
von 50 Mio. Euro auf 46 Mio. Euro zurück. Der überwiegende Teil der Credit-Spread-Sensitivitäten entfällt auf Wertpapierpositionen,
die als Loans and Receivables (LaR) klassifiziert sind. Marktpreisänderungen haben
für diese Positionen keinen Einfluss auf Neubewertungsrücklage und Gewinn-und-Verlust-Rechnung. Für die Anlagebücher des Konzerns werden zudem nach aufsichtsrechtlichen Vorgaben
monatlich die Auswirkungen von Zinsänderungsschocks auf den ökonomischen Wert simuliert.
Entsprechend der Bankenrichtlinie hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht
für alle Institute zwei Szenarios für einheitliche, plötzliche und unerwartete Zinsänderungen
vorgegeben (+/-200 Basispunkte) und lässt sich über die Ergebnisse vierteljährlich
unterrichten. Als Ergebnis des Szenarios +200 Basispunkte wurde zum 30. Juni 2017 ein potenzieller
Verlust von 2 583 Mio. Euro und im Szenario -200 Basispunkte ein potenzieller Verlust
von 340 Mio. Euro ermittelt. Demnach ist die Commerzbank nicht als Institut mit erhöhtem
Zinsänderungsrisiko zu klassifizieren, da die negativen Barwertänderungen jeweils
weniger als 20 % der regulatorischen Eigenmittel betragen Weiterhin ist das Risiko aus Pensionsfonds Teil des Marktrisikos im Anlagebuch. Unser
Pensionsfonds-Portfolio besteht aus einem gut diversifizierten Anlageteil und dem
Teil der versicherungstechnischen Verbindlichkeiten. Die Duration der Verbindlichkeiten
ist extrem lang (Modellierung der Cash-Outflows über fast 90 Jahre) und der Hauptteil
der Barwertrisiken des Gesamtportfolios befindet sich in Laufzeiten von 15 und mehr
Jahren. Hauptrisikotreiber stellen langfristige Euro-Zinsen, Credit Spreads sowie
aufgrund antizipierter Rentendynamik auch die erwartete Euro-Inflation dar. Daneben
sind Aktien-, Volatilitäts- und Währungsrisiken zu berücksichtigen. Diversifikationseffekte
zwischen den Einzelrisiken führen zu einem verminderten Gesamtrisiko. Die extrem langen
Laufzeiten der Verbindlichkeiten stellen die größte Herausforderung speziell bei der
Absicherung der Credit-Spread-Risiken dar. Dies liegt in der nicht ausreichenden Marktliquidität
entsprechender Absicherungsprodukte begründet. MarktliquiditätsrisikenIn der ökonomischen Kapitalunterlegung berücksichtigt die Commerzbank zusätzlich das
Marktliquiditätsrisiko. Es bezeichnet die Gefahr, dass es aufgrund unzureichender
Marktliquidität nicht möglich ist, risikobehaftete Positionen zeitgerecht, im gewünschten
Umfang und zu vertretbaren Konditionen zu liquidieren oder abzusichern. Dabei wird zunächst für jedes Portfolio anhand seiner Produkt- und Risikostrategie
und basierend auf einer entsprechenden Markteinschätzung ein realistisches Abbauprofil
bestimmt. Damit lassen sich die Portfolios hinsichtlich ihrer Liquidierbarkeit über
einen sogenannten Marktliquiditätsfaktor beschreiben. Der Marktliquiditätsfaktor berücksichtigt
dabei die höhere Portfoliowertvolatilität aufgrund einer dem Abbauprofil entsprechenden
verlängerten Haltedauer von Risikopositionen. Schließlich wird das Marktrisiko jedes
Portfolios auf Jahressicht mit dem Marktliquiditätsfaktor bewertet. Zum Ende des ersten Halbjahres 2017 hielt die Commerzbank 0,2 Mrd. Euro ökonomisches
Kapital zur Abdeckung des Marktliquiditätsrisikos im Handels- und Anlagebuch vor.
Insbesondere Asset-backed Securities sowie strukturierte Produkte wiesen ein höheres
Marktliquiditätsrisiko auf. LiquiditätsrisikenUnter Liquiditätsrisiko verstehen wir im engeren Sinne das Risiko, dass die Commerzbank
ihren tagesaktuellen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen kann. Im weiteren Sinne
beschreibt das Liquiditätsrisiko das Risiko, dass zukünftige Zahlungen nicht termingerecht,
nicht in vollem Umfang, nicht in der richtigen Währung oder nicht zu marktüblichen
Konditionen finanziert werden können. RisikosteuerungDie Commerzbank nutzt zur Steuerung und Überwachung der Liquiditätsrisiken ein vielfältiges
Instrumentarium auf Basis eines bankinternen Liquiditätsrisikomodells. Das der Modellierung
zugrunde liegende steuerungsrelevante bankinterne Stressszenario berücksichtigt sowohl
Auswirkungen eines institutsspezifischen Stressfalls als auch einer marktweiten Krise.
Bindende regulatorische Anforderungen sind integraler Bestandteil des Steuerungsmechanismus. Der Bereich Group Treasury ist für das operative Liquiditätsmanagement verantwortlich.
Group Treasury ist an allen wesentlichen Standorten des Konzerns im In- und Ausland
vertreten und verfügt über Berichtslinien in alle Tochtergesellschaften. Ergänzende
Informationen hierzu finden sich im Zwischenlagebericht im Kapitel "Refinanzierung
und Liquidität". Die Überwachung der Liquiditätsrisiken erfolgt auf Basis des bankinternen
Liquiditätsrisikomodells durch die unabhängige Risikofunktion. Zur Steuerung des Liquiditätsrisikos hat die Bank Frühwarnindikatoren etabliert. Diese
gewährleisten, dass rechtzeitig geeignete Maßnahmen eingeleitet werden, um die finanzielle
Solidität nachhaltig sicherzustellen. Risikokonzentrationen können, insbesondere im Falle einer Stresssituation, zu erhöhten
Liquiditätsabflüssen und damit zu einem Anstieg des Liquiditätsrisikos führen. Sie
können zum Beispiel hinsichtlich Laufzeiten, großen Einzelgläubigern oder Währungen
auftreten. Durch eine kontinuierliche Überwachung und Berichterstattung werden sich
andeutende Risikokonzentrationen in der Refinanzierung zeitnah erkannt und durch geeignete
Maßnahmen mitigiert. Im Falle einer Liquiditätskrise sieht der Notfallplan bestimmte Maßnahmen vor, die
entsprechend der Art der Krise vom zentralen ALCO eingeleitet werden können. Der Notfallplan
ist integraler Bestandteil des Recovery-Plans der Commerzbank und wird mindestens
jährlich aktualisiert, wohingegen die einzelnen Liquiditätsnotfallmaßnahmen regelmäßig
unterjährig plausibilisiert werden. Darüber hinaus definiert der Notfallplan eine
eindeutige Zuordnung der Verantwortung für den Prozessablauf im Notfall und konkretisiert
die gegebenenfalls einzuleitenden Maßnahmen. Quantifizierung und StresstestingDie Commerzbank nutzt zur Steuerung und Überwachung der Liquiditätsrisiken ein vielfältiges
Instrumentarium auf Basis eines bankinternen Liquiditätsrisikomodells. Die Liquiditätsrisiko-Modellierung
bezieht neben internen ökonomischen Erwägungen auch die bindenden regulatorischen
Anforderungen nach der "Capital Requirements Regulation (CRR)" sowie den strengeren
Anforderungen gemäß den "Mindestanforderungen an das Risikomanagement (MaRisk)" mit
ein. Die Commerzbank berücksichtigt dies in ihrem Liquiditätsrisiko-Rahmenwerk und
gestaltet damit den vom Gesamtvorstand artikulierten Liquiditätsrisikoappetit der
Commerzbank quantitativ aus. Die der Modellierung zugrunde liegenden steuerungsrelevanten bankinternen Stressszenarios
berücksichtigen sowohl Auswirkungen eines institutsspezifischen Stressfalls als auch
einer marktweiten Krise. Das Commerzbank-spezifische idiosynkratische Szenario simuliert
dabei eine Stresssituation, die aus einem Rating-Downgrade um zwei Notches resultiert.
Wohingegen das marktweite Szenario aus den Erfahrungen der Subprime-Krise abgeleitet
wird und einen externen marktweiten Schock simuliert. Die wesentlichen Liquiditätsrisikotreiber
der beiden Szenarios sind ein stark erhöhter Abfluss von kurzfristigen Kundeneinlagen,
eine überdurchschnittliche Ziehung von Kreditlinien, aus geschäftspolitischen Zwecken
als notwendig erachtete Prolongationen von Aktivgeschäft, Nachschusspflichten bei
besicherten Geschäften sowie die Anwendung von höheren Risikoabschlägen auf den Liquidationswert
von Vermögensgegenständen. Als Ergänzung zu den Einzelszenarios werden die Auswirkungen eines kombinierten Szenarios
aus idiosynkratischen und marktspezifischen Effekten auf die Liquiditätsablaufbilanz
(Nettoliquiditätsposition) simuliert. Die Liquiditätsablaufbilanz wird für den gesamten
Modellierungshorizont durchgehend über das volle Laufzeitspektrum dargestellt und
folgt dabei einem mehrstufigen Konzept. Dies gestattet die differenzierte Darstellung
deterministischer und modellierter Cashflows des Bestandsgeschäfts auf der einen Seite
sowie die Einbeziehung von Prolongationen auf der anderen Seite. Die nachstehende Tabelle zeigt die Liquiditätsablaufbilanz bei Anwendung der jeweiligen
Stressszenarios für einen Zeitraum von einem beziehungsweise drei Monaten. Dabei wird
deutlich, dass im Vergleich zu den Einzelszenarios in einem kombinierten Stressszenario
signifikant mehr Liquidität abfließt. Im 1-Monats-beziehungsweise 3-Monats-Zeitraum
verbleibt für das kombinierte Stressszenario eine Nettoliquidität von 16,0 Mrd. Euro
beziehungsweise 18,1 Mrd. Euro per 30. Juni 2017. scroll
LiquiditätsreservenWesentliche Elemente des Liquiditätsrisikoappetits sind die Reserveperiode, die Höhe
des Liquiditätsreserveportfolios, das zur Kompensation unerwarteter kurzfristiger
Liquiditätsabflüsse gehalten wird, sowie die Limite in den einzelnen Laufzeitbändern.
Das Liquiditätsreserveportfolio bestehend aus hochliquiden Vermögensgegenständen gewährleistet
die Pufferfunktion im Stressfall. Das Liquiditätsreserveportfolio wird gemäß dem Liquiditätsrisikoappetit
refinanziert, um eine erforderliche Reservehöhe während der gesamten vom Vorstand
festgelegten Reserveperiode sicherzustellen. Die Bank wies zum Bewertungsstichtag somit eine Liquiditätsreserve in Form von hochliquiden
Aktiva in Höhe von 98,5 Mrd. Euro aus. Ein Teil dieser Liquiditätsreserve wird in
einem separierten und von Treasury gesteuerten Stress-Liquiditätsreserveportfolio
gehalten, um Liquiditätsabflüsse in einem angenommenen Stressfall abdecken zu können
und die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sicherzustellen. Darüber hinaus unterhält die
Bank ein sogenanntes Intraday-Liquidity-Reserve-Portfolio, zum Stichtag in einer Höhe
von 8,6 Mrd. Euro. scroll
LiquiditätskennzahlenIm ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017 befanden sich die internen Liquiditätskennzahlen
der Commerzbank inklusive der regulatorischen Liquidity Coverage Ratio (LCR) stets
oberhalb der vom Vorstand festgelegten Limite. Gleiches gilt für die Erfüllung der
von den MaRisk vorgegebenen Berechnung der sogenannten "Survival Period" sowie der
externen regulatorischen Liquiditätsverordnung; die Liquiditätskennziffer nach Liquiditätsverordnung
(LiqV) betrug zum Halbjahresultimo 1,47. Die regulatorische LCR ist als eine zwingende Nebenbedingung in das Interne Liquiditätsrisikomodell
integriert. Die LCR-Kennziffer berechnet sich als Quotient aus dem Bestand an liquiden
Aktiva und den Netto-Liquiditätsabflüssen unter Stressbedingungen. Mithilfe dieser
Kennziffer wird gemessen, ob ein Institut über ausreichend Liquiditätspuffer verfügt,
um ein mögliches Ungleichgewicht zwischen Liquiditätszuflüssen und -abflüssen unter
Stressbedingungen über die Dauer von 30 Kalendertagen eigenständig zu überstehen.
Nach einer Einführungsphase ist ab dem 1. Januar 2018 eine Quote von mindestens 100
% einzuhalten. Mit dem Beginn des neuen Geschäftsjahres 2017 betrug die einzuhaltende
Quote 80 %. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017 wurde die geforderte Mindestquote in Höhe
von 80 % durch die Commerzbank zu jedem Stichtag deutlich überschritten. Operationelle RisikenDas operationelle Risiko (OpRisk) ist in Anlehnung an die Capital Requirements Regulation
(CRR) definiert als das Risiko von Verlusten, die durch die Unangemessenheit oder
das Versagen von internen Verfahren, Menschen und Systemen oder durch externe Ereignisse
verursacht werden. Diese Definition beinhaltet Rechtsrisiken. Strategische Risiken
und Reputationsrisiken sind in dieser Definition nicht enthalten. Das Compliance-Risiko
wird in der Commerzbank aufgrund seiner hohen ökonomischen Bedeutung als separate
Risikoart gesteuert. Die Verluste aus Compliance-Risiken fließen jedoch gemäß CRR
in das Modell zur Ermittlung des regulatorischen und ökonomischen Kapitalbedarfs für
operationelle Risiken ein. Die Commerzbank steuert das operationelle Risiko aktiv, mit dem Ziel, OpRisk-Profil
und Risikokonzentrationen systematisch zu identifizieren und Maßnahmen zur Risikomitigation
zu definieren, zu priorisieren und umzusetzen. Die Commerzbank misst das regulatorische und ökonomische Kapital für operationelle
Risiken mittels des Advanced Measurement Approaches (AMA). Die Risikoaktiva aus operationellen
Risiken betrugen zum Ende des ersten Halbjahres 2017 auf dieser Basis 20,5 Mrd. Euro
(31. Dezember 2016: 23,9 Mrd. Euro); das ökonomisch erforderliche Kapital 1,7 Mrd.
Euro (31. Dezember 2016: 2,0 Mrd. Euro). Im Rahmen der OpRisk-Steuerung finden eine jährliche Bewertung des Internen Kontrollsystems
(IKS) der Bank und ein Risk Scenario Assessment statt. Daneben werden OpRisk-Schadensfälle
kontinuierlich analysiert und anlassbezogen einem IKS-Backtesting unterzogen. Bei
Schadensfällen > 1 Mio. Euro werden Lessons-Learned-Aktivitäten aufgenommen. Ebenso
findet eine systematische Auswertung externer OpRisk-Ereignisse von Wettbewerbern
statt. Aus OpRisk-Ereignissen ergab sich zum Ende des ersten Halbjahres 2017 eine Gesamtbelastung
in Höhe von rund 33 Mio. Euro (Gesamtjahr 2016: 36 Mio. Euro). Die Ereignisse waren
im Wesentlichen durch Schäden in den Kategorien "Prozessbezug" sowie "Produkte und
Geschäftspraktiken" geprägt. scroll
1
Eingetretene Verluste und Rückstellungen, abzüglich OpRisk-basierter Erträge und Rückzahlungen. Sonstige RisikenZur Erfüllung der Säule 2 des Baseler Rahmenwerkes fordern die MaRisk eine ganzheitliche
Risikobetrachtung und damit auch die Berücksichtigung von nicht quantifizierbaren
Risikokategorien. Diese unterliegen in der Commerzbank einem qualitativen Steuerungs-
und Controllingprozess. Nachfolgend werden Details zu Rechts-, Compliance- und Personalrisiken
aufgeführt. Bezüglich aller sonstigen Risiken gab es im ersten Halbjahr 2017 keine
wesentlichen Veränderungen gegenüber dem im Konzernrisikobericht 2016 dargestellten
Stand. Rechtliche RisikenDie Commerzbank und ihre Tochtergesellschaften sind mit verschiedenen Gerichts- und
Schiedsverfahren, Ansprüchen und behördlichen Untersuchungen (rechtliche Verfahren)
konfrontiert, die eine große Bandbreite von Themen betreffen. Diese umfassen zum Beispiel
angeblich fehlerhafte Anlageberatungen, Streitigkeiten im Zusammenhang mit Kreditfinanzierungen,
Ansprüche aus betrieblicher Altersversorgung, angeblich unrichtige Buchführung und
Bilanzierung, die Geltendmachung von Forderungen aus steuerlichen Sachverhalten, angeblich
fehlerhafte Prospekte im Zusammenhang mit Emissionsgeschäften sowie Klagen von Aktionären
und Fremdkapitalinvestoren sowie Ermittlungen durch US-amerikanische Behörden. Daneben
können Änderungen oder Verschärfungen der höchstrichterlichen Rechtsprechung sowie
der gesetzlichen Rahmenbedingungen beispielsweise im Privatkundenbereich zur weiteren
Inanspruchnahme der Commerzbank oder ihrer Tochtergesellschaften führen. In den gerichtlichen
Verfahren werden vor allem Schadensersatzansprüche oder auch die Rückabwicklung geschlossener
Verträge geltend gemacht. Sofern einzelnen oder mehreren dieser Klagen stattgegeben
würde, könnten daraus zum Teil erhebliche Schadensersatzzahlungen, Rückabwicklungsaufwendungen
oder sonstige kostenintensive Maßnahmen folgen. Die Staatsanwaltschaft Frankfurt ermittelt im Zusammenhang mit Aktiengeschäften der
Commerzbank und der ehemaligen Dresdner Bank über den Dividendenstichtag (sogenannte
Cum-Ex-Geschäfte). Die Commerzbank kooperiert vollumfänglich mit den Behörden. Sie
hatte bereits Ende 2015 eine forensische Analyse zu Cum-Ex-Geschäften beauftragt,
die noch andauert. Wie bereits im Konzernrisikobericht 2016 erläutert, hat die Finanzverwaltung im Dezember
2016 gegenüber der Commerzbank eine geänderte Verfügung bezüglich der Anrechnung von
Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag im Rahmen sogenannter "Cum-Cum-Geschäfte"
für das Jahr 2009 erlassen. Gegen die somit versagte Steueranrechnung hat die Commerzbank
Einspruch eingelegt, über den noch nicht entschieden ist. Dem auf Grundlage dieser
Rechtsauffassung gestellten Antrag auf Aussetzung der Vollziehung wurde seitens der
Finanzverwaltung stattgegeben. Im Hinblick auf ähnliche Verfügungen gegen Dritte sieht
sich die Commerzbank Ansprüchen ausgesetzt, die streitig sind. Mit BMF-Schreiben vom 17. Juli 2017 hat sich die Finanzverwaltung zur Behandlung von
"Cum-Cum-Geschäften" geäußert. Danach beabsichtigt sie, diese für die Vergangenheit
unter dem Aspekt des "Gestaltungsmissbrauchs" kritisch zu prüfen. Nach der im Schreiben
des BMF geäußerten Auffassung ist von einem Gestaltungsmissbrauch im Sinne von § 42
AO auszugehen, soweit kein wirtschaftlich vernünftiger Grund für das getätigte Geschäft
vorliegt und der Geschäftsvorfall insgesamt eine steuerinduzierte Gestaltung (Steuerarbitrage)
aufweist. Das Schreiben beinhaltet eine nicht abschließende Aufzählung von Fallgestaltungen,
welche durch das BMF steuerlich bewertet werden. Nach derzeitigem Stand der bereits
für Cum-Cum Geschäfte allgemein durchgeführten Analysen kommt die Bank zu dem Ergebnis,
dass für die von der Bank insgesamt getätigten Aktiengeschäfte keine unangemessenen
rechtlichen Gestaltungen gemäß § 42 AO gewählt wurden, so dass mit einer überwiegenden
Wahrscheinlichkeit nicht von einem Gestaltungsmissbrauch auszugehen ist. Dementsprechend
sind keine Rückstellungen für finanzielle Belastungen aus der nachträglich infrage
gestellten Anrechnung von Kapitalertragssteuern gebildet worden. Es kann jedoch nicht
vollständig ausgeschlossen werden, dass sich im Rahmen der weiteren Entwicklung, zum
Beispiel aus der Bewertung durch die Finanzbehörden und der Finanzgerichte eine anderslautende
Einschätzung ergeben könnte. Eine ausreichend verlässliche Schätzung der finanziellen
Auswirkung ist aus den vorgenannten Gründen derzeit nicht möglich. Einzelne dieser Verfahren können auch Auswirkungen auf die Reputation der Commerzbank
und ihrer Tochtergesellschaften haben. Der Konzern bildet Rückstellungen für diese
Verfahren, soweit die daraus resultierenden Verpflichtungen wahrscheinlich sind und
die Höhe der Verpflichtungen hinreichend genau bestimmbar ist. Da die Entwicklung
dieser Verfahren mit erheblichen Unsicherheiten behaftet ist, kann nicht ausgeschlossen
werden, dass sich die gebildeten Rückstellungen nach abschließenden Verfahrensentscheidungen
teilweise als unzureichend erweisen. Infolgedessen können erhebliche zusätzliche Aufwendungen
entstehen. Dies trifft auch auf rechtliche Verfahren zu, für die aus Sicht des Konzerns
keine Rückstellungen zu bilden waren. Der endgültige Ausgang einzelner rechtlicher
Verfahren kann das Ergebnis und den Cashflow der Commerzbank in einer bestimmten Berichtsperiode
beeinflussen, schlimmstenfalls ist nicht völlig auszuschließen, dass die daraus eventuell
resultierenden Verpflichtungen auch wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz-
und Vermögenslage haben. Weitere Informationen über rechtliche Verfahren können der Note (25) zu den Rückstellungen
und der Note (29) zu den Eventualverbindlichkeiten und unwiderruflichen Kreditzusagen
des Zwischenabschlusses entnommen werden. Compliance-RisikenIm Rahmen der im März 2015 zwischen der Commerzbank und verschiedenen US-Behörden
geschlossenen Vergleiche bezüglich Verstößen gegen US-Sanktions- sowie Geldwäschepräventionsbestimmungen
wurde, wie im Konzernrisikobericht 2016 dargestellt, eine Wohlverhaltensperiode von
drei Jahren vorgesehen. Diesbezüglich gilt fort, dass auch vor dem Hintergrund der
Erfahrungen anderer Häuser nicht völlig auszuschließen ist, dass der Commerzbank im
Rahmen der Wohlverhaltensperiode und aus der Tätigkeit des Monitors weitere Belastungen
entstehen. PersonalrisikenInsgesamt ist die Personalrisikosituation weiter zu beobachten. Es besteht das Risiko,
dass sich die Personalrisikosituation aufgrund der bevorstehenden strukturellen Veränderungen
im Rahmen der Strategie "Commerzbank 4.0" verschlechtert. Mit bereits eingeleiteten
Change- und organisatorischen Maßnahmen wird den Personalrisiken begegnet. DisclaimerDie in der Commerzbank eingesetzten Methoden und Modelle zur internen Risikomessung,
die die Grundlage für die Berechnung der im Bericht dargestellten Zahlen bilden, entsprechen
dem aktuellen Erkenntnisstand und orientieren sich an der Praxis der Bankenbranche.
Die mit den Risikomodellen ermittelten Ergebnisse sind zur Steuerung der Bank geeignet.
Die Messkonzepte unterliegen einer regelmäßigen Überprüfung durch das Risikocontrolling
sowie durch die interne Revision, durch externe Wirtschaftsprüfer und die deutschen
und europäischen Aufsichtsbehörden. Trotz sorgfältiger Modellentwicklung und regelmäßiger
Kontrolle können Modelle nicht alle in der Realität wirksamen Einflussfaktoren vollständig
erfassen und deren komplexes Verhalten einschließlich Wechselwirkungen abbilden. Diese
Grenzen der Risikomodellierung gelten insbesondere für Extremsituationen. Ergänzende
Stresstests und Szenarioanalysen können nur beispielhaft zeigen, welchen Risiken ein
Portfolio unter extremen Marktsituationen unterliegen kann; eine Untersuchung aller
denkbaren Szenarios ist jedoch auch bei Stresstests nicht möglich. Sie können keine
endgültige Einschätzung des maximalen Verlusts im Falle eines Extremereignisses geben. ZwischenabschlussGesamtergebnisrechnungGewinn-und-Verlust-Rechnungscroll
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Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 45 ff.). scroll
Das gemäß IAS 33 errechnete Ergebnis je Aktie basiert auf dem den Commerzbank-Aktionären
zurechenbaren Konzernergebnis. Im laufenden Geschäftsjahr sowie im vergleichbaren
Vorjahreszeitraum waren keine Wandel-oder Optionsrechte im Umlauf. Das verwässerte Ergebnis war daher mit dem unverwässerten identisch. Die Anpassung
der Vorjahreszahlen hatte keine Auswirkung auf das Ergebnis je Aktie des Vorjahres. Zusammengefasste Gesamtergebnisrechnungscroll
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Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 45 ff.). scroll
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Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 45 ff.). Für die ersten sechs Monate stellte sich das Sonstige Periodenergebnis wie folgt dar: scroll
Im zweiten Quartal entwickelte sich das Sonstige Periodenergebnis wie folgt: scroll
Gewinn-und-Verlust-Rechnung (Quartalsaufteilung)scroll
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Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 45 ff.). BilanzAktiva
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Passivascroll
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Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 45 ff.). Eigenkapitalveränderungsrechnungscroll
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Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 45 ff.). Die Sonstigen Veränderungen weisen im Wesentlichen Veränderungen des Konsolidierungskreises
sowie Veränderungen aus erfolgsneutralen Steuern aus. scroll
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Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 45 ff.). Zum 30. Juni 2017 betrug das Gezeichnete Kapital der Commerzbank Aktiengesellschaft
gemäß Satzung, unverändert gegenüber dem 31.Dezember 2016, 1 252 Mio. Euro und war
in 1 252 357 634 Stückaktien eingeteilt (rechnerischer Wert pro Aktie 1,00 Euro). Auf die anderen Rücklagen entfielen zum 30. Juni 2017 keine wesentlichen Effekte aus
zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten und Vermögenswerten aus Veräußerungsgruppen. Die wesentlichen Veränderungen der Rücklage aus der Währungsumrechnung resultierten
im laufenden Geschäftsjahr aus den Währungen US-Dollar, polnischer Zloty, britisches
Pfund und russischer Rubel. In den Sonstigen Veränderungen sind im Wesentlichen Veränderungen des Konsolidierungskreises
sowie Veränderungen aus erfolgsneutralen Steuern enthalten. Die Veränderungen im Anteilsbesitz von -12 Mio. Euro, in den ersten sechs Monaten
2017, ergaben sich aus dem Erwerb von weiteren Anteilen an einer bereits konsolidierten
Gesellschaft. Nachrichtlich: Eigenkapitalveränderungsrechnung vom 1. Januar bis 30. Juni 2016scroll
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Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 45 ff.). In den Sonstigen Veränderungen sind im Wesentlichen Veränderungen des Konsolidierungskreises
sowie Veränderungen aus erfolgsneutralen Steuern enthalten. Kapitalflussrechnung (verkürzte Darstellung)scroll
Die Kapitalflussrechnung zeigt die Veränderungen des Zahlungsmittelbestands im Commerzbank-Konzern.
Dieser entspricht dem Bilanzposten Barreserve und setzt sich aus dem Kassenbestand,
Guthaben bei Zentralnotenbanken und den Schuldtiteln öffentlicher Stellen zusammen. Für den Commerzbank-Konzern ist die Aussagefähigkeit der Kapitalflussrechnung als
gering anzusehen. Die Kapitalflussrechnung ersetzt für uns weder die Liquiditäts-
beziehungsweise Finanzplanung, noch wird sie als Steuerungsinstrument eingesetzt.
Die Anpassung der Vorjahreszahlen hatte keine Auswirkung auf die Kapitalflussrechnung. Anhang (ausgewählte Notes)Allgemeine AngabenRechnungslegungsgrundsätzeDer Commerzbank-Konzern hat seinen Sitz in Frankfurt am Main. Das Mutterunternehmen
ist die Commerzbank Aktiengesellschaft, die beim Amtsgericht Frankfurt am Main im
Handelsregister mit der Nummer HRB 32000 eingetragen ist. Der Zwischenabschluss des
Commerzbank-Konzerns zum 30. Juni 2017 wurde in Einklang mit § 315 a Absatz 1 HGB
und der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 (IAS-Verordnung) des Europäischen Parlaments
und des Rates vom 19. Juli 2002 aufgestellt. Ebenso kamen weitere Verordnungen zur
Übernahme bestimmter internationaler Rechnungslegungsstandards auf der Grundlage der
vom International Accounting Standards Board (IASB) verabschiedeten und veröffentlichten
International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Auslegungen durch das
IFRS Interpretations Committee zur Anwendung. Der Zwischenabschluss berücksichtigt
insbesondere auch die Anforderungen des IAS 34 an die Zwischenberichterstattung. Die Rechnungslegung im Commerzbank-Konzern erfolgt nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs-
und Bewertungsmethoden. Für die Vollkonsolidierung sowie für die At-Equity-Bewertung
verwenden wir im Wesentlichen zum 30. Juni 2017 erstellte Abschlüsse. Der Konzernabschluss
wird in Euro, der Berichtswährung des Konzerns, erstellt. Alle Beträge sind, sofern
nicht gesondert darauf hingewiesen wird, in Mio. Euro dargestellt. In der Gesamtergebnisrechnung,
der Bilanz, der Eigenkapitalveränderungsrechnung und der verkürzten Kapitalflussrechnung
werden Beträge unter 500 000,00 Euro als 0 Mio. Euro dargestellt; sofern ein Posten
0,00 Euro beträgt, wird dieser mit einem Strich gekennzeichnet. In allen weiteren
Notes werden sowohl auf 0 Mio. Euro gerundete Beträge als auch Posten mit einem Nullsaldo
mit einem Strich dargestellt. Anwendung neuer und geänderter StandardsWir haben in diesem Abschluss die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie
in unserem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 mit Ausnahme der unten aufgeführten
Änderung der vorzeitigen teilweisen Anwendung von IFRS 9 angewendet (vergleiche Konzernabschluss
2016 Seite 136 ff.). Standards und Interpretationen, die in geänderter Fassung ab
dem 1. Januar 2017 in der EU verpflichtend anzuwenden sind (IFRS 14), wurden in diesem
Abschluss berücksichtigt und hatten keine wesentlichen Auswirkungen auf den Commerzbank-Konzernabschluss. Die Auswirkungen auf die Bilanzierung und Bewertung aus den derzeit noch nicht anzuwendenden,
neuen und überarbeiteten Standards (IAS 28, 40 sowie IFRS 2, 4, 9, 10, 15 und 16)
sowie Interpretationen (IFRIC Interpretationen 22 und 23) stellen wir im Folgenden
dar. Das IASB veröffentlichte im Juli 2014 eine weitreichende Neufassung und Ergänzung
des IFRS 9 "Finanzinstrumente". Die Übernahme in europäisches Recht erfolgte im November
2016. Der Standard ist in der EU verpflichtend für Geschäftsjahre anzuwenden, die
am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen, eine frühere Anwendung ist jedoch möglich.
Der bisherige Standard zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten (IAS 39) wird weitgehend
abgelöst. IFRS 9 sieht neue Regelungen zur Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten
vor. Alle finanziellen Vermögenswerte sind grundsätzlich zum Fair Value zu bewerten.
Die Bewertungseffekte sind in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung auszuweisen. Eine abweichende
Bilanzierung ist bei einem schuldrechtlichen Instrument der Aktivseite nur dann vorgesehen,
wenn es einem Portfolio des Geschäftsmodells "Halten" beziehungsweise "Halten und
Verkaufen" zugeordnet wurde und das jeweilige Finanzinstrument grundsätzlich nur Zahlungsströme
aufweist, die typisch für einen Standardkreditvertrag (sogenanntes SPPI-Kriterium)
sind. Eine Bewertung zum Fair Value ist jedoch auch in diesen Fällen weiterhin möglich,
wenn dadurch eine Ausweis- oder Bewertungsinkongruenz (sogenannter "Accounting Mismatch")
beseitigt oder wesentlich reduziert wird. Ein getrennter Ausweis von eingebetteten
Derivaten ist bei den finanziellen Vermögenswerten nicht mehr zulässig. Die Klassifizierung und Bewertung finanzieller Verbindlichkeiten bleibt gegenüber
den derzeitigen Regelungen des IAS 39 nahezu unverändert. Wie bislang ist eine freiwillige
Bewertung unter bestimmten Bedingungen zum Fair Value möglich. Der Bewertungseffekt,
der hierbei aus der Veränderung der eigenen Bonität resultiert, wird allerdings anders
als bisher nicht in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung, sondern direkt im Eigenkapital
ausgewiesen. Eine Ausnahme davon besteht, wenn dadurch in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung
ein Accounting Mismatch entsteht oder wesentlich erhöht wird. Der Commerzbank-Konzern
wendet diesen Teil des neuen IFRS 9 bereits zum 30. Juni 2017 vorzeitig an. Die Vergleichszahlen
zum 31.März 2017 wurden rückwirkend angepasst (siehe Anpassungen Seite 45 f.). IFRS 9 ändert zudem die Regelungen zur bilanziellen Abbildung der erwarteten Adressenausfallrisiken
finanzieller Vermögenswerte (Risikovorsorge). Anders als unter IAS 39 ist eine Risikovorsorge
nicht erst beim Eintritt eines konkreten Verlustereignisses zu bilden. Vielmehr ist
für jedes Fremdkapitalinstrument, das zu fortgeführten Anschaffungskosten oder ergebnisneutral
zum Fair Value zu bewerten ist, der erwartete Verlust über ein Jahr (12 Month Expected
Loss) bereits bei Zugang als Risikovorsorge zu bilden. Tritt eine wesentliche Verschlechterung
der Bonität des Schuldners ein und liegt noch kein Ausfallgrund vor, ist die Risikovorsorge
in Höhe der erwarteten Verluste über die gesamte restliche Vertragslaufzeit (Lifetime
Expected Loss) zu bilden. Liegt ein Ausfallgrund vor, ist die Risikovorsorge barwertig
auf Basis der noch zu erwartenden Cash Flows zu ermitteln. IFRS 9 beinhaltet zudem Neuerungen zur Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen (Hedge
Accounting). Durch diese neuen Regeln soll eine weitere Harmonisierung der bilanziellen
Abbildung von Sicherungsbeziehungen mit dem (ökonomischen) Risikomanagement erreicht
werden. Der neue Standard sieht jedoch ein Wahlrecht vor, die bisherigen Regelungen
des IAS 39 können weiter verwendet werden. Die Commerzbank wird für das Hedge Accounting
dieses Wahlrecht in Anspruch nehmen. Das im Jahr 2014 in der Commerzbank konzernweit unter der Verantwortung von Group
Finance aufgesetzte Projekt "IFRS 9" hat die neuen Anforderungen mit Unterstützung
von Experten aus den Bereichen Finance, Risk und IT für die Themen Methodik, Datenbeschaffung
und Prozesse analysiert. Die Ergebnisse dieser Analysen wurden in Fachkonzepten detailliert
beschrieben und in die konzernweit geltenden Bilanzierungsrichtlinien eingearbeitet.
Einige methodisch-inhaltliche Fragestellungen befinden sich aktuell noch in der Diskussion,
wie zum Beispiel die Festlegung des Business Models für die jeweiligen Portfolios
entlang der Vorgaben des IFRS 9 in Abstimmung mit den Geschäftssegmenten. Nachdem die Umsetzungsphase, in der die von der Umstellung betroffenen Prozesse und
IT-Systeme angepasst wurden, weitestgehend abgeschlossen ist, befinden wir uns nun
in einer Testphase. In diese sind die wesentlichen in den Konzernabschluss einbezogenen
Gesellschaften involviert. Durch die im Vergleich zu IAS 39 geänderte Risikovorsorgemethodik
erwarten wir eine moderate Erhöhung des Risikovorsorgebestandes zum Umstellungszeitpunkt.
Die zum 1. Januar 2018 vorzunehmende neue Klassifizierung der jeweiligen Finanzinstrumente
führt für eine Reihe finanzieller Vermögenswerte zusätzlich zu einer Bewertung zum
Fair Value. Dies wird voraussichtlich eine Minderung des Eigenkapitals zur Folge haben.
Unter Berücksichtigung des aktuellen regulatorischen Regelwerks werden die Umstellungseffekte
aus Klassifizierung und Risikovorsorge insgesamt die harte Kernkapitalquote moderat
belasten. Abschließend und verlässlich können diese Umstellungseffekte jedoch erst
im Verlauf der zweiten Jahreshälfte 2017 ermittelt werden. Als Ausblick für den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 weisen wir darauf hin,
dass wir strukturelle Änderungen hinsichtlich der Bilanz- und Gewinn-und-Verlust-Rechnungs-Posten
vornehmen werden. Zukünftig orientieren wir unseren Ausweis an den jeweiligen Bewertungskategorien.
Zum 31. Dezember 2017 erfolgt der Ausweis basierend auf den IAS 39 Bewertungskategorien
und ab 1. Januar 2018 auf Basis der dann anzuwendenden IFRS 9-Bewertungskategorien. Der im Januar 2016 veröffentlichte neue Rechnungslegungsstandard IFRS 16 zur Leasingbilanzierung
wird den Standard IAS 17 sowie die damit verbundenen Interpretationen IFRIC 4, SIC-15
und SIC-27 ablösen. Die Übernahme in europäisches Recht steht noch aus. Gemäß IFRS
16 sind alle Leasingvereinbarungen mit einer Laufzeit von mehr als zwölf Monaten und
die damit verbundenen vertraglichen Verpflichtungen beim Leasingnehmer zu bilanzieren.
Eine Ausnahme davon bilden betraglich kleine Leasingverträge. Der Leasingnehmer aktiviert
zukünftig ein Nutzungsrecht an dem Leasinggegenstand und passiviert eine Verbindlichkeit,
die dessen Verpflichtung zur Leistung von Mietzahlungen darstellt. Für die Klassifizierung
der Leasingverträge im Finanzierungs- und Operating-Leasing beim Leasinggeber wurden
die Kriterien des IAS 17 nach IFRS 16 übernommen. Der Standard enthält außerdem weitere
Regelungen zum Ausweis, zu den Anhangangaben sowie zu Sale-and-Lease-back-Transaktionen.
IFRS 16 tritt -entsprechendes Endorsement in der EU vorausgesetzt -für Geschäftsjahre
in Kraft, die am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnen. Nach unseren bisherigen Erkenntnissen
dürfte die Anwendung von IFRS 16 zu kleineren Ausweisänderungen in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung
und einer Erhöhung der Bilanzsumme um einen kleinen bis mittleren einstelligen Milliardenbetrag
führen. Aus den anderen, nachfolgend beschriebenen, derzeit noch nicht anzuwendenden Standards
und Interpretationen (einschließlich der Änderungen aus dem jährlichen Verbesserungsprozess
des IASB) erwarten wir keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss. Durch IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" wird ein prinzipienbasiertes 5-stufiges
Modell eingeführt, das die Art, die Höhe und den Zeitpunkt der Vereinnahmung von Erträgen
regelt und die Standards IAS 11 und 18, die IFRIC Interpretationen 13, 15 und 18 sowie
SIC-31 ersetzt. Darüber hinaus verlangt der Standard umfangreiche qualitative und
quantitative Angaben zu Vertragsvereinbarungen, Leistungsverpflichtungen sowie zu
wesentlichen Ermessensentscheidungen und Schätzungen. Die Übernahme in europäisches
Recht erfolgte im Oktober 2016. Der Standard ist in der EU verpflichtend für Geschäftsjahre
anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen. Die im September 2014 veröffentlichten Änderungen der Standards IAS 28 und IFRS 10
regeln, dass nicht realisierte Erfolge aus Transaktionen mit einem assoziierten Unternehmen
oder Joint Venture zu erfassen sind, wenn die veräußerten oder eingebrachten Vermögenswerte
einen Geschäftsbetrieb darstellen. Das Endorsement ist auf unbestimmte Zeit verschoben. Die Klarstellungen im IFRS 2 "Anteilsbasierte Vergütung" beschäftigen sich mit einzelnen
Fragestellungen im Zusammenhang mit der Bilanzierung von anteilsbasierten Vergütungen
mit Barausgleich. Die wesentliche Änderung besteht darin, dass jetzt Vorschriften
enthalten sind, die die Ermittlung des Fair Values der aus anteilsbasierten Vergütungen
resultierenden Verpflichtungen betreffen. Die Übernahme in europäisches Recht wird
im zweiten Halbjahr 2017 erwartet. Die Änderung tritt für EU-Unternehmen voraussichtlich
für Geschäftsjahre in Kraft, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen. Derzeit
prüfen wir die Auswirkungen der Klarstellungen von IFRS 2. Die Klarstellung im IAS 40 "Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien" bezieht sich
auf die Klassifizierung von Immobilien bei Nutzungsänderung, Die bisherige Aufzählung
wurde um den Hinweis ergänzt, dass diese nicht abschließend ist. Die Änderung tritt
für EU-Unternehmen voraussichtlich für Geschäftsjahre in Kraft, die am oder nach dem
1. Januar 2018 beginnen. Die Interpretation des IFRIC 22 "Transaktionen in fremder Währung und im Voraus gezahlte
Gegenleistungen" definiert, dass der Zeitpunkt der erhaltenen oder geleisteten Vorauszahlung
maßgeblich für die Verwendung des Wechselkurses bei Transaktionen in Fremdwährung
ist. Die Interpretation ist ab dem 1. Januar 2018 anzuwenden. Mit der Interpretation IFRIC 23 "Bilanzierung von Unsicherheiten in Bezug auf Ertragsteuern"
wird die Regelungslücke aus IAS 12.5 in Bezug auf die Bilanzierung unsicherer Steuerwerte,
klargestellt. Die Interpretation ist ab dem 1. Januar 2019 anzuwenden, eine vorzeitige
Anwendung ist zulässig. Die Anpassung für den bestehenden Standard IFRS 4 für Versicherungsverträge zielt
darauf ab, die Auswirkungen der unterschiedlichen Erstanwendungszeitpunkte von IFRS
9 und dem neuen Standard von Versicherungsverträgen, in Form von erhöhten Ergebnisvolatilitäten
und doppelten Umstellungsaufwand zu vermeiden. Eingeführt werden zwei optionale Ansätze
(Überlagerungsansatz oder Aufschubansatz), die von Versicherern bei Erfüllung bestimmter
Voraussetzungen genutzt werden können. Die Übernahme in europäisches Recht wird im
vierten Quartal 2017 erwartet und tritt für EU-Unternehmen voraussichtlich für Geschäftsjahre
in Kraft, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen. Das IASB veröffentlichte im Mai 2017 den neuen Standard IFRS 17 "Versicherungsverträge".
Dieser regelt den Ansatz, die Bewertung und den Ausweis von Versicherungsverträgen.
Die einheitliche Darstellung bewirkt eine höhere Vergleichbarkeit und Transparenz
von Versicherungsverträgen weltweit. Die Änderung tritt für EU-Unternehmen voraussichtlich
für Geschäftsjahre in Kraft, die am oder nach dem 1. Januar 2021 beginnen. Der IFRS
17 löst somit den bisherigen Standard IFRS 4 ab. Die Übernahme in europäisches Recht
steht noch aus. AnpassungenAus Fehlerkorrekturen des Vorjahres ergaben sich retrospektiv zu berücksichtigende
Anpassungen von Vorjahresvergleichswerten. Wir verweisen dazu auf die ausführlichen
Erläuterungen im Konzernabschluss 2016 auf den Seiten 139 ff. Für die ersten sechs
Monate 2016 ergaben sich daraus folgende Änderungen gegenüber der bisherigen Darstellung:
Im laufenden Geschäftsjahr 2017 ergab sich zudem eine Fehlerkorrektur aufgrund einer
Feststellung aus einer Betriebsprüfung für die Commerzbank Aktiengesellschaft. Die
Vorjahreszahlen wurden wie folgt angepasst. Die Gewinnrücklagen verminderten sich
zum 1. Januar 2016 wie auch zum 31. Dezember 2016 um 53 Mio. Euro und die Tatsächlichen
Ertragsteuerschulden erhöhten sich korrespondierend. Es ergab sich somit keine Auswirkung
auf das Konzernergebnis und das Ergebnis je Aktie. Darüber hinaus wurde eine Anpassung der Vorjahreszahlen in Note 32 vorgenommen. Der Commerzbank Konzern wendet rückwirkend zum 1. Januar 2017 bereits einen Teil von
IFRS 9 vorzeitig an. Der Bewertungseffekt, der aus dem eigenen Bonitätsrisiko resultiert,
wird dadurch nicht mehr ergebniswirksam, sondern nun erfolgsneutral in der Gewinnrücklage
erfasst. Damit wird die Volatilität in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung zukünftig verringert.
Zum 31. März 2017 verminderte sich die Gewinnrücklage nach tatsächlichen Ertragsteuerschulden
von 4 Mio. Euro um 14 Mio. Euro. Das Handelsergebnis erhöhte sich um 18 Mio. Euro
und die Steuern vom Einkommen und Ertrag um 6 Mio. Euro. Das Konzernergebnis stieg
dadurch um 12 Mio. Euro und das Ergebnis je Aktie um 0,01 Euro an. In den nachfolgenden Tabellen stellen wir die wesentlichen Anpassungen für die ersten
sechs Monate 2016 auf die Gewinn-und-Verlust-Rechnung und die Bilanz zum 30. Juni
2016 sowie die Bilanz zum 31. Dezember 2016 zusammenfassend dar: Gewinn-und-Verlust-Rechnung
scroll
Bilanzscroll
Bilanzscroll
KonsolidierungskreisAm 3. April 2017 erwarb unser Tochterunternehmen comdirect bank Aktiengesellschaft,
Quickborn, vollständig die Anteile an der onvista Aktiengesellschaft in Frankfurt
am Main und deren verbundene Unternehmen von der Boursorama S.A.. Onvista betreibt
in Deutschland eine etablierte Online-Plattform für Brokerage-Geschäfte sowie ein
Finanzinformationsportal. Der Kaufpreis betrug 40 Mio. Euro und setzte sich aus Barmitteln
von 42 Mio. Euro und einer Forderung aus einer Kaufpreisanpassung von 2 Mio. Euro
zusammen. Mit der onvista Gruppe wurden Zahlungsmittel von 421 Mio. Euro erworben.
Die onvista bank GmbH wurde inzwischen auf die comdirect bank Aktiengesellschaft verschmolzen.
Zum Stichtag 30. Juni 2017 gehört damit neben der onvista Aktiengesellschaft, Frankfurt
am Main noch die onvista media GmbH, Frankfurt am Main dem Konsolidierungskreis zusätzlich
an. Aus der vorläufigen Kaufpreisallokation zum Akquisitionszeitpunkt ergaben sich sonstige
immaterielle Vermögenswerte von 23 Mio. Euro und passive latente Steuern von 7 Mio.
Euro. Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte resultieren aus dem Kundenstamm der
ehemaligen onvista bank GmbH, selbsterstellter Software, dem Portal onvista.de, dem
Markennamen und aus einem vorteilhaften Vertrag. Aus dem Erwerb resultierte ein negativer Unterschiedsbetrag (sogenannter Badwill)
von 1 Mio. Euro, der erfolgswirksam in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung im Sonstigen
Ergebnis erfasst wurde. Dies ist vor allem auf die zum Zeitpunkt des Erwerbs im Marktumfeld
geltenden verhaltenen Bewertungen von Unternehmen aus dem Finanzdienstleitungssektor
zurückzuführen. Die erworbene Gesellschaft hat im Commerzbank Konzern in der Zeit zwischen Akquisition
am 3. April 2017 und dem 30. Juni 2017 einschließlich der Effekte aus der Kaufpreisallokation
mit 1 Mio. Euro zum Konzernüberschuss beigetragen. Bei einer Erstkonsolidierung zum
1. Januar 2017 hätte sich daraus ein Beitrag zum Konzernergebnis von weniger als 0
Mio. Euro ergeben. Diese Zahlen wurden lediglich zu Vergleichszwecken basierend auf
Schätzungen ermittelt und geben weder Aufschluss über die tatsächlichen operativen
Ergebnisse noch über zukünftige Ergebnisse. Aus der nachfolgenden Tabelle sind die zum Erwerbszeitpunkt erworbenen bilanzierten
Vermögenswerte und übernommenen Schulden ersichtlich. scroll
NachtragsberichtDie Commerzbank und BNP Paribas haben sich darauf verständigt, das Gemeinschaftsunternehmen
Commerz Finanz GmbH, München, Deutschland, in zwei Teilbetriebe aufzuspalten. Die
Commerzbank wird in den folgenden Monaten das ihr zugeordnete Ratenkreditgeschäft
der Commerz Finanz GmbH in die eigenen Systeme integrieren. Aus diesem Unternehmenszusammenschluss
erwarten wir einen positiven Effekt in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung sowie eine
leichte Erhöhung der Bilanzsumme. Am 13. Juli 2017 wurde der angekündigte Verkauf der Anteile an dem Edelmetallverarbeiter
Argor-Heraeus SA, Mendrisio, Schweiz, abgeschlossen. Die Ergebniseffekte dieses Verkaufs
zeigen wir im dritten Quartal 2017 in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung. Am 26. Juli 2017 wurde der angekündigte Verkauf der Anteile an dem Kreditkartengeschäftdienstleister
Concardis GmbH, Eschborn, Deutschland, abgeschlossen. Das Veräußerungsergebnis wird
im dritten Quartal 2017 in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst. Erläuterungen zur Gewinn-und-Verlust-Rechnung(1) Zinsüberschussscroll
1
Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 45 ff.). Die saldierten Zinsen aus Derivaten (inklusive negativer Zinsen) aus dem Bank- und
Handelsbuch werden je nach Saldo in den Sonstigen Zinserträgen oder in den Sonstigen
Zinsaufwendungen erfasst. (2) Risikovorsorge im Kreditgeschäftscroll
(3) Provisionsüberschussscroll
1
Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 45 ff.). Wir haben die Darstellung gegenüber der des Vorjahres geändert. Das Ergebnis aus dem
Immobiliengeschäft haben wir zum einen in den Ausweisposten Vermögensverwaltung und
zum anderen in den Ausweisposten Bürgschaften umgesetzt. (4) HandelsergebnisDas Handelsergebnis setzt sich aus zwei Komponenten zusammen:
Im Ergebnis aus der Anwendung der Fair Value Option werden auch die Wertänderungen
der dazugehörigen Derivate ausgewiesen. scroll
1
Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 45 ff.). (5) Ergebnis aus FinanzanlagenIm Ergebnis aus Finanzanlagen weisen wir Veräußerungs- und Bewertungsergebnisse aus
Wertpapieren der Kategorien Kredite und Forderungen sowie zur Veräußerung verfügbare
finanzielle Vermögenswerte, aus Beteiligungen sowie aus Anteilen an at-Equity-bewerteten
Unternehmen und Tochterunternehmen aus. scroll
Das Bewertungsergebnis der Kategorie Kredite und Forderungen beinhaltete Auflösungen
von Portfoliowertberichtigungen von 1 Mio. Euro (Vorjahr: Auflösung 2 Mio. Euro) für
umgewidmete Wertpapiere. (6) Sonstiges Ergebnisscroll
1
Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 45 ff.). (7) Verwaltungsaufwendungenscroll
Im laufenden Geschäftsjahr sind in den Sachaufwendungen Bankenabgaben von 186 Mio.
Euro (Vorjahr: 155 Mio. Euro) und polnische Bankensteuer von 43 Mio. Euro (Vorjahr:
33 Mio. Euro) enthalten. (8) Restrukturierungsaufwendungenscroll
Die Restrukturierungsaufwendungen in den ersten sechs Monaten 2017 von 807 Mio. Euro
stehen im Zusammenhang mit der Umsetzung der Strategie "Commerzbank 4.0" im Inland
und Ausland. Im Vorjahr entstanden Restrukturierungsaufwendungen aufgrund der Neuausrichtung des
Segments Firmenkunden an den Standorten London und New York sowie aufgrund der Umstrukturierung
diverser Backoffice-Einheiten in Deutschland. (9) Steuern vom Einkommen und ErtragZum 30. Juni 2017 belief sich der Konzernsteueraufwand auf 69 Mio. Euro. Unter Berücksichtigung
des Ergebnisses vor Steuern von -292 Mio. Euro ergab sich eine Konzernsteuerquote
von -23,6 % (Konzernertragsteuersatz: 31,5 %). Der Konzernsteueraufwand resultierte
im Wesentlichen aus laufenden Steueraufwendungen des mBank-Teilkonzerns, der comdirect
bank Aktiengesellschaft sowie der Commerzbank Aktiengesellschaft in London für die
Berichtsperiode. Dieser Steueraufwand führt in Verbindung mit einem im Wesentlichen
aus der Restrukturierungsrückstellung resultierenden negativen Ergebnis vor Steuern
zu einer negativen Steuerquote. Steuerquotenerhöhend hat sich insbesondere die Veränderung
der latenten Steueransprüche der Commerzbank Aktiengesellschaft in Deutschland ausgewirkt. Steuerquotenreduzierend hingegen hat sich der geringere Steuersatz in Polen und Großbritannien
auf die dort erzielten operativen Gewinne ausgewirkt. (10) SegmentberichterstattungIn der Segmentberichterstattung spiegeln sich die Ergebnisse der operativen Segmente
des Commerzbank-Konzerns wider. Als Grundlage für die nachfolgenden Segmentinformationen
dient IFRS 8 Operating Segments, der dem sogenannten Managementansatz folgt. Die Segmentinformationen
werden auf Basis der internen Managementberichterstattung bestimmt, die dem Chief
Operating Decision Maker dazu dient, die Leistung der Segmente zu beurteilen und Entscheidungen
über die Allokation von Ressourcen auf die Segmente zu treffen. Im Commerzbank-Konzern
übt die Funktion des Chief Operating Decision Makers der Vorstand aus. In unserer Segmentberichterstattung berichten wir in der zum 30. September 2016 eingeführten
Segmentstruktur Privat- und Unternehmerkunden, Firmenkunden und Asset & Capital Recovery
sowie dem Bereich Sonstige und Konsolidierung. Eine Anpassung der Vorjahreszahlen
ist entsprechend erfolgt. Dieses Vorgehen folgt der Organisationsstruktur des Commerzbank-Konzerns
und ist Grundlage der internen Managementberichterstattung. Die Aufteilung der Geschäftssegmente
orientiert sich an der Unterschiedlichkeit der Produkte und Dienstleistungen beziehungsweise
an den Kundenzielgruppen. Eine Anpassung im Geschäftsmodell des Segments Firmenkunden
führte im ersten Quartal 2017 zu geringfügigen Änderungen der Geschäftsverantwortlichkeiten:
Aufgaben der Kreditadministration wurden an die Unterstützungsfunktionen übertragen.
Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst. Weitere Angaben zu den Segmenten
sind im Zwischenlagebericht dieses Zwischenberichts enthalten. Der Erfolg der einzelnen Segmente wird anhand des Operativen Ergebnisses und des Ergebnisses
vor Steuern sowie der Kennziffern Operative Eigenkapitalrendite und Aufwandsquote
gemessen. Das Operative Ergebnis ist definiert als die Summe aus Zinsüberschuss nach
Risikovorsorge, Provisionsüberschuss, Handelsergebnis und Ergebnis aus Sicherungszusammenhängen,
Ergebnis aus Finanzanlagen, Laufendem Ergebnis aus at-Equity-bewerteten Unternehmen
und Sonstigem Ergebnis abzüglich der Verwaltungsaufwendungen. Im Operativen Ergebnis
sind Wertminderungen aus Geschäfts-oder Firmenwerten und sonstigen immateriellen Anlagewerten
und Restrukturierungsaufwendungen nicht enthalten. Durch den Ausweis von Vorsteuerergebnissen
sind sowohl im Ergebnis als auch im durchschnittlich gebundenen Eigenkapital die Anteile
Dritter enthalten. Alle Erträge, für die ein Segment verantwortlich ist, sind somit
im Ergebnis vor Steuern berücksichtigt. Um den betriebswirtschaftlichen Ergebniseffekt
aus spezifischen steuerlich induzierten Transaktionen des Segments Firmenkunden in
dieser Berichterstattung abzubilden, enthält der Zinsüberschuss des Segments Firmenkunden
deshalb ein dem Nachsteuerergebnis dieser Transaktionen entsprechendes Vorsteueräquivalent.
Im Rahmen der Überleitung der Segmentberichterstattung auf die Zahlen der externen
Rechnungslegung wird dieses Vorsteueräquivalent im Bereich Sonstige und Konsolidierung
eliminiert. Bei der Abbildung der Zwischenergebniseliminierung aus konzerninternen
Transaktionen in der Segmentberichterstattung wird das abgebende Segment so gestellt,
als wäre die Transaktion konzernextern erfolgt. Die Eliminierung der Zwischengewinne
und -verluste erfolgt daher im Bereich Sonstige und Konsolidierung. Die operative Eigenkapitalrendite errechnet sich aus dem Verhältnis des operativen
Ergebnisses zum durchschnittlich gebundenen Eigenkapital. Sie gibt an, wie sich das
im Segment eingesetzte Kapital verzinst. Die Aufwandsquote im operativen Geschäft
spiegelt die Kosteneffizienz der Segmente wider, sie errechnet sich aus dem Verhältnis
von Verwaltungsaufwendungen zu Erträgen vor Risikovorsorge. Erträge und Aufwendungen werden verursachungsgerecht zu Marktpreisen und im Zinsbereich
nach der Marktzinsmethode innerhalb der Segmente ausgewiesen. Im Zinsüberschuss werden
die tatsächlichen Refinanzierungsaufwendungen für geschäftsspezifische Beteiligungen
der Segmente gezeigt. Der im Konzern erwirtschaftete Anlagenutzen aus dem Eigenkapital
wird im Verhältnis des durchschnittlich gebundenen Eigenkapitals dem Zinsüberschuss
der jeweiligen Segmente zugeordnet. Der Zinssatz entspricht dem Zinssatz einer risikofreien
Anlage auf dem langfristigen Kapitalmarkt. Die Ermittlung des durchschnittlich gebundenen
Eigenkapitals der Segmente erfolgt auf Basis der ermittelten durchschnittlichen Risikoaktiva
und der Anrechnungsbeträge für Marktrisikopositionen (Risikoaktiva-Äquivalente). Auf
Konzernebene wird das Common Equity Tier 1 (CET 1)-Kapital gezeigt, das der Berechnung
der operativen Eigenkapitalrendite dient. Die Kalkulation erfolgt sowohl für die Segmente
als auch den Konzern jeweils unter vollständiger Anwendung der Regelungen nach Basel
3. Die Anpassung zwischen dem durchschnittlich gebundenen Eigenkapital der Segmente
und dem CET 1-Kapital des Konzerns erfolgt im Bereich Sonstige und Konsolidierung.
Darüber hinaus berichten wir die jeweiligen Aktiva und Passiva der Segmente sowie
die Buchwerte der at-Equity-bewerteten Unternehmen. Geschäftsmodellbedingt ist die
Segmentbilanz erst auf Konzernebene ausgeglichen. Die im Operativen Ergebnis ausgewiesenen Verwaltungsaufwendungen beinhalten die Personalaufwendungen,
die Sachaufwendungen sowie die Abschreibungen auf Sachanlagen und sonstige immaterielle
Anlagewerte. Restrukturierungsaufwendungen und Wertminderungen auf Geschäfts-oder
Firmenwerte und sonstige immaterielle Anlagewerte werden unterhalb des Operativen
Ergebnisses im Ergebnis vor Steuern ausgewiesen. Die Zuordnung der Verwaltungsaufwendungen
zu den einzelnen Segmenten erfolgt nach dem Verursachungsprinzip. Die sich aus den
internen Leistungen ergebenden indirekten Aufwendungen werden dem Leistungsempfänger
in Rechnung gestellt beziehungsweise führen beim Leistungserbringer zu einer entsprechenden
Entlastung. Die Bewertung dieser internen Leistungsbeziehungen erfolgt zu Marktpreisen
oder Vollkosten. Die nachstehenden Tabellen enthalten Informationen zu den Segmenten per 30. Juni 2017
sowie zu den Vergleichswerten des Vorjahreszeitraums. scroll
1
Durchschnittliches hartes Kernkapital (CET1) unter voller Anwendung von Basel 3. Anpassung
erfolgt im Bereich Sonstige und Konsolidierung. scroll
1
Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 45 ff.). Detailangaben Sonstige und Konsolidierung:scroll
1
Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 45 ff.). Unter Konsolidierung weisen wir Konsolidierungs- und Überleitungssachverhalte vom
Ergebnis der Segmente und des Bereichs Sonstige auf den Konzernabschluss aus. Unter
anderem werden dort folgende Sachverhalte abgebildet:
Die regionale Aufgliederung des Ergebnisses, die im Wesentlichen auf dem jeweiligen
Sitz der Filiale oder des Konzernunternehmens basiert (geografische Märkte), ergab
nachfolgende Ver-Verteilung: scroll
Im Vorjahreszeitraum erzielten wir in den geografischen Märkten folgende Ergebnisse: scroll
1
Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Seite 45 ff.). Statt der langfristigen Vermögenswerte weisen wir die Risikoaktiva für Kreditrisiken
aus. In Übereinstimmung mit IFRS 8.32 hat die Commerzbank entschieden, auf eine Aufgliederung
des Gesamtbetrages der Erträge des Commerzbank-Konzerns nach Produkten und Dienstleistungen
zu verzichten. Aus Effizienzgründen wurde von einer Erhebung dieser Daten abgesehen,
da sie weder für die interne Steuerung noch für das Managementreporting genutzt werden. Erläuterungen zur Bilanz(11) Forderungen an Kreditinstitutescroll
Die Forderungen an Kreditinstitute beliefen sich nach Abzug der Risikovorsorge auf
64 123 Mio. Euro (Vorjahr: 58 529 Mio. Euro). (12) Forderungen an Kundenscroll
Die Forderungen an Kunden beliefen sich nach Abzug der Risikovorsorge auf 215 803
Mio. Euro (Vorjahr: 212 848 Mio. Euro). (13) Kreditvolumenscroll
Kredite grenzen wir gegenüber den Forderungen an Kreditinstitute und Kunden dahingehend
ab, dass als Kredite nur solche Forderungen gezeigt werden, für die besondere Kreditvereinbarungen
mit den Kreditnehmern geschlossen wurden. Damit werden zum Beispiel Geldhandelsgeschäfte
mit Banken und Reverse-Repo-Geschäfte nicht als Kredite ausgewiesen. In den Krediten
an Kunden sind auch Wechselkredite enthalten. (14) Risikovorsorge im KreditgeschäftDie Risikovorsorge im Kreditgeschäft wird nach konzerneinheitlichen Regeln gebildet
und deckt alle erkannten Bonitätsrisiken ab. Für eingetretene, aber noch nicht bekannt
gewordene Ausfälle wurden Portfoliowertberichtigungen anhand der aus der Basel-3-Systematik
abgeleiteten Verfahren ermittelt. scroll
Die ergebniswirksamen Zuführungen und Auflösungen führten unter Berücksichtigung von
Direktabschreibungen, Zuschreibungen und Eingängen auf abgeschriebene Forderungen
zu Risikovorsorgeaufwendungen von 362 Mio. Euro (Vorjahr: 335 Mio. Euro) (siehe Note
2). scroll
Für Forderungen an Kreditinstitute belief sich der Bestand der Risikovorsorge auf
65 Mio. Euro (Vorjahr: 59 Mio. Euro), für Forderungen an Kunden auf 3 465 Mio. Euro
(Vorjahr: 3 670 Mio. Euro). (15) HandelsaktivaDie Handelsaktivitäten des Konzerns umfassen den Handel mit
In den positiven Marktwerten sind auch derivative Finanzinstrumente enthalten, die
zu Absicherungszwecken genutzt werden, aber nicht als Sicherungsinstrumente im Rahmen
des Hedge Accountings eingesetzt werden können. scroll
(16) FinanzanlagenDie Finanzanlagen umfassen Finanzinstrumente, die keinem anderen Bilanzposten zugeordnet
werden. Sie setzen sich zusammen aus den nicht Handelszwecken dienenden Schuldverschreibungen
und anderen zinsbezogenen Wertpapieren, Aktien und anderen eigenkapitalbezogenen Wertpapieren
sowie Anteilen an Investmentfonds, den Beteiligungen (einschließlich aus Wesentlichkeitsgründen
nicht at-Equity-bewerteter assoziierter Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen)
sowie aus Wesentlichkeitsgründen nicht vollkonsolidierten Anteilen an Tochterunternehmen. scroll
In den Finanzanlagen zum 30. Juni 2017 waren 159 Mio. Euro (Vorjahr: 188 Mio. Euro)
eigenkapitalbezogene Finanzinstrumente enthalten, die im Wesentlichen nicht börsennotiert
sind (unter anderem GmbH-Anteile) und zu Anschaffungskosten bilanziert wurden, da
uns keine verlässlichen Angaben zur Berechnung von beizulegenden Zeitwerten vorlagen.
Es ist beabsichtigt, diese Finanzinstrumente weiterhin zu halten. In den ersten sechs Monaten 2017 wurden aus der Kategorie Zur Veräußerung verfügbare
finanzielle Vermögenswerte eigenkapitalbezogene Finanzinstrumente, die zu Anschaffungskosten
bewertet sind, mit einem Buchwert von 32 Mio. Euro (Vorjahr: 6 Mio. Euro) ausgebucht.
Daraus resultiert kein Ergebnis (Vorjahr: 7 Mio. Euro). Für die in den Geschäftsjahren 2008 und 2009 aus der Kategorie Zur Veräußerung verfügbare
finanzielle Vermögenswerte in die Kategorie Kredite und Forderungen umgewidmeten Wertpapiere
belief sich die Neubewertungsrücklage nach latenten Steuern zum 30. Juni 2017 auf
-0,3 Mrd. Euro (Vorjahr: -0,4 Mrd. Euro). Ohne die durchgeführten Umwidmungen hätte
sich für diese Bestände zum 30. Juni 2017 eine Neubewertungsrücklage nach latenten
Steuern von -1,8 Mrd. Euro (Vorjahr: -2,2 Mrd. Euro) ergeben; der Buchwert dieser
Bestände zum Bilanzstichtag betrug 24,0 Mrd. Euro (Vorjahr: 28,0 Mrd. Euro), der beizulegende
Zeitwert belief sich auf 21,8 Mrd. Euro (Vorjahr: 25,3 Mrd. Euro). (17) Immaterielle Anlagewertescroll
Aus dem Erwerb der onvista Aktiengesellschaft resultierte zum 30. Juni 2017 ein Zugang
für Markenname von 5 Mio. Euro. (18) Sachanlagenscroll
(19) Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Vermögenswerte aus Veräußerungsgruppen sowie Verbindlichkeiten von zur Veräußerung gehaltenen Veräußerungsgruppenscroll
Für die zur Veräußerung gehaltenen langfristigen Vermögenswerte und Vermögenswerte
aus Veräußerungsgruppen wurden in allen Fällen Verkaufsverträge entweder bereits abgeschlossen
oder ein Abschluss steht bevor. Die Erfüllung der Verträge soll voraussichtlich während
des Geschäftsjahres 2017 erfolgen. Aus dem Segment Privat- und Unternehmerkunden wurde der Verkauf einer Beteiligung
beschlossen, die im Zusammenhang mit dem Kreditkartengeschäft steht. Die Transaktion
wurde am 26. Juli 2017 abgeschlossen, die Ausbuchung nehmen wir im dritten Quartal
2017 vor. Zudem wurde für eine Beteiligung, die im Ratenkreditgeschäft tätig ist und
bei deren Abgang gleichzeitig der Zugang von Vermögenswerten, die aus dem Bankgeschäft
resultieren, der Vertrag mit dem Geschäftspartner im Juli 2017 abgeschlossen. Die
Abwicklung der Transaktion findet innerhalb des dritten Quartals 2017 statt. Weiterhin
wurde im Juni 2017 beschlossen, aus dem Segment Privat- und Unternehmerkunden Anteile
an dem vollkonsolidierten Tochterunternehmen mLocum S.A., Lódz, Polen, zu veräußern.
Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Aufsichtsbehörden und kann bis
zum Abschluss Änderungen unterliegen. Im Segment Firmenkunden wurde für eine Beteiligung aus dem Edelmetallverarbeitungssektor
der Verkaufsvertrag im zweiten Quartal 2017 unterzeichnet. Das Closing dieser Transaktion
fand am 13. Juli 2017 statt. Zum 31. März 2017 wurden zusätzlich Kredite aus dem Segment
Firmenkunden in die zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte umgegliedert. Der Abschluss
der Transaktion erfolgte im zweiten Quartal 2017, die Kredite wurden ausgebucht. Außerdem
klassifizieren zum 30. Juni 2017 Immobilien aus den Sachanlagen und aus den Als Finanzinvestition
gehaltenen Immobilien als Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte. In die Verbindlichkeiten von zur Veräußerung gehaltenen Veräußerungsgruppen wurden
zum 30. Juni 2017 die Verbindlichkeiten der mLocum S.A., Lódz, Polen, von 14 Mio.
Euro aufgrund des geplanten Verkaufs umgegliedert, weitere Verbindlichkeiten sind
nicht enthalten. (20) Sonstige Aktivascroll
(21) Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitutenscroll
(22) Verbindlichkeiten gegenüber Kundenscroll
(23) Verbriefte VerbindlichkeitenAls Verbriefte Verbindlichkeiten werden Schuldverschreibungen, einschließlich Hypothekenpfandbriefe
und öffentliche Pfandbriefe, Geldmarktpapiere (zum Beispiel Euro-Notes, Commercial
Papers), Indexzertifikate, eigene Akzepte und Solawechsel im Umlauf ausgewiesen. In den Verbrieften Verbindlichkeiten waren Hypothekenpfandbriefe von 11 987 Mio. Euro
(Vorjahr: 11 857 Mio. Euro) sowie öffentliche Pfandbriefe von 4 476 Mio. Euro (Vorjahr
5 203 Mio. Euro) enthalten. scroll
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 wurden wesentliche neue Emissionen
mit einem Volumen von 5,5 Mrd. Euro begeben. Im gleichen Zeitraum belief sich das
Volumen der Rückzahlungen /Rückkäufe auf 1,3 Mrd. Euro und der fälligen Emissionen
auf 7,5 Mrd. Euro. (24) HandelspassivaIn den Handelspassiva werden die negativen Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten,
die zu Absicherungszwecken genutzt werden, aber nicht als Sicherungsinstrumente im
Rahmen des Hedge Accountings eingesetzt sind, ausgewiesen. Außerdem sind eigene Emissionen
des Handelsbereichs und Lieferverbindlichkeiten aus Wertpapierleerverkäufen in den
Handelspassiva enthalten. scroll
(25) Rückstellungenscroll
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen resultieren im Wesentlichen
aus unmittelbaren Versorgungszusagen in Deutschland (vergleiche Konzernabschluss 2016
Seite 204 ff.). Für die versicherungsmathematische Ermittlung dieser Verpflichtungen
wurden am 30. Juni 2017 ein Diskontierungszinssatz von 2,1 % (Vorjahr: 1,8 %) und
unverändert zum Vorjahr eine Gehaltsentwicklung von 2,5 % sowie eine Rentenanpassung
von 1,6 % zugrunde gelegt. Die Sonstigen Rückstellungen setzen sich im Wesentlichen aus Restrukturierungsrückstellungen
sowie Rückstellungen aus dem Personalbereich zusammen. Für die gebildeten Restrukturierungsrückstellungen
von 1 134 Mio. Euro (Vorjahr: 425 Mio. Euro) erwarten wir eine Inanspruchnahme in
den Jahren 2017 bis 2020. Bei rechtlichen Verfahren oder potenziellen Regressen, für die Rückstellungen zu bilden
sind und die in den Sonstigen Rückstellungen enthalten sind, kann zum Zeitpunkt der
Rückstellungsbildung weder die Dauer des Verfahrens noch die Höhe der Inanspruchnahme
abschließend vorhergesagt werden. Die jeweils gebildete Rückstellung deckt den nach
unserer Einschätzung künftig zu erwartenden Aufwand diskontiert zum Bilanzstichtag
ab. Von einer Einzeldarstellung der jeweiligen Rückstellungsbeträge wird abgesehen,
um den Ausgang der jeweiligen Verfahren nicht zu beeinflussen.
(26) Sonstige Passivascroll
(27) Nachrangige Schuldinstrumentescroll
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2017 belief sich das Volumen der fälligen
Nachrangigen Schuldinstrumente auf 0,9 Mrd. Euro, der Rückzahlungen auf 0,2 Mrd. Euro
und der Neuemissionen auf 1,5 Mrd. Euro. Sonstige Erläuterungen(28) Eigenkapitalanforderungen und VerschuldungsquoteDas folgende Bild der Zusammensetzung des Eigenkapitals im Commerzbank-Konzern zeigt
neben der Phase-in-Darstellung (Ist) auch eine Fully-phased-in-Betrachtung. scroll
1
Die Angaben beinhalten jeweils das den Commerzbank-Aktionären zurechenbare und regulatorisch
anrechnungsfähige Konzernergebnis. Die Tabelle zeigt die Überleitung des bilanziellen Eigenkapitals auf das regulatorische
harte Kernkapital (CET 1) sowie die weiteren Komponenten des Kernkapitals und des
regulatorischen Eigenkapitals. Die wesentlichen Veränderungen gegenüber dem 31. Dezember
2016 finden im Phase-in-Kapital statt und werden durch die Effekte aus den Basel 3-Übergangsregelungen
bestimmt. Der Anstieg der Kapitalquoten gegenüber dem Jahresende ergibt sich im Wesentlichen
aus dem Rückgang der gewichteten Risikoaktiva. Im Rahmen der CRD IV/CRR wurde die Verschuldungsquote (Leverage Ratio) als ein Instrument
und Indikator zur Quantifizierung des Risikos einer übermäßigen Verschuldung eingeführt.
Die Leverage Ratio setzt das Kernkapital (Tier-1 Kapital) ins Verhältnis zum Leverage
Exposure, das aus den nicht risikogewichteten Aktiva und den außerbilanziellen Positionen
besteht. Bei der Anrechnung von Derivaten, Wertpapierfinanzierungsgeschäften und außerbilanziellen
Positionen werden aufsichtsrechtliche Ansätze angewendet. Die Berechnung der Leverage
Ratio zum Ende des ersten Halbjahres 2017 erfolgte auf Basis der im Januar 2015 geänderten
CRR-Regelung. Als eine nicht risikosensitive Kennzahl stellt die Leverage Ratio eine
ergänzende Kennziffer zu der risikobasierten Kapitalunterlegung dar. Die Vermeidung des Risikos einer übermäßigen Verschuldung ist ein integraler Bestandteil
der Bilanzsteuerung des Commerzbank Konzerns. Zur Berechnung, Steuerung und Überwachung
der Leverage Ratio gemäß CRD IV-/CRR-Anforderungen hat die Commerzbank ein quantitatives
und qualitatives Rahmenwerk etabliert. Die Quantifizierung der Leverage Ratio auf Basis regulatorischer Anforderungen und
die vierteljährliche aufsichtsrechtliche Berichterstattung erfolgen durch Group Finance. Für die Steuerung der Leverage Ratio hat die Commerzbank eine bankinterne Zielquote
als ergänzende Kennziffer zu den risikobasierten Kapitalkennziffern definiert. Die
Segmente werden über segmentspezifische Leitplanken für deren Exposure aktiv in die
Steuerung der Leverage Ratio einbezogen. Die Entwicklung der segmentspezifischen Leverage Ratio Exposure Werte im Vergleich
zu den Leitplanken wird im Rahmen eines monatlichen Monitorings überwacht. In diesem
Zusammenhang berichtet Group Finance dem zentralen Asset Liability Committee (ALCO)
und dem Vorstand regelmäßig über die Höhe der Leverage Ratio und der Segmentengagements
sowie über die Haupttreiber und deren Veränderung. Neben den Ex-post-Analysen der Leverage Ratio wird auch die künftige Entwicklung dieser
Kennziffer sowie des Leverage Ratio Exposure im Rahmen des bankinternen Planungsprozesses
(MYP) prognostiziert und im unterjährigen Forecasting regelmäßig überprüft. Außerdem
werden antizipierte Änderungen regulatorischer Vorschriften sowie deren Einfluss auf
die Quote fortlaufend überwacht. Darüber hinaus wird die Entwicklung der Quote in
adversen makroökonomischen Szenarien analysiert und bei der Erstellung der Notfallpläne
berücksichtigt. Wesentliche Entscheidungen in Bezug auf die Steuerung und Überwachung der Leverage
Ratio werden im ALCO mit anschließender Bestätigung durch den Gesamtvorstand beschlossen. scroll
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Die Leverage Ratio unter Berücksichtigung der CRR-Übergangsregelungen ("phase-in")
belief sich zum 30. Juni 2017 auf 5,0 % (zum 31. März 2017: 5,1 %). Die Leverage Ratio
unter voller Anwendung der überarbeiteten CRR-Regelung ("fully phased-in") betrug
4,6 %, nach 4,6 % per 31. März 2017. Die "fully phased-in" Leverage Ratio ist stabil
geblieben aufgrund von lediglich marginal verändertem Leverage Ratio Exposure und
aufsichtlich anrechenbarem Tier-1 Kapital unter "fully phased-in" Regelungen. Die "phase-in" Leverage Ratio ist aufgrund von leicht rückläufigem aufsichtlich anrechenbarem
Tier-1 Kapital unter "phase-in" Regelungen geringfügig zurückgegangen. Das Leverage
Ratio Exposure lag zum Berichtsstichtag bei 501,1 Mrd. Euro "phase-in", beziehungsweise
500,3 Mrd. Euro, "fully phased-in" (zum 31. März 2017: 502,8 Mrd. Euro "phase-in",
beziehungsweise 501,8 Mrd. Euro "fully phased-in"). (29) Eventualverbindlichkeiten und unwiderrufliche Kreditzusagenscroll
Die Risikovorsorge für Eventualverbindlichkeiten und unwiderrufliche Kreditzusagen
wurde von den entsprechenden Posten gekürzt. In den Sonstigen Verpflichtungen ist die unwiderrufliche Zahlungsverpflichtung enthalten,
die nach Stattgabe des Antrags der Bank auf Leistung einer Besicherung zur teilweisen
Begleichung des Beitrags der Bankenabgabe von der Bundesanstalt für Finanzmarktstabilisierung
(FMSA) gewährt wurde. Über die vorstehend aufgeführten Kreditfazilitäten hinaus können im Commerzbank-Konzern
Verluste aus Rechts- und Steuerrisiken entstehen, deren Eintritt nicht überwiegend
wahrscheinlich ist, sodass keine Rückstellungen gebildet wurden. Da der Eintritt aber
auch nicht gänzlich unwahrscheinlich ist, erfolgt eine Darstellung unter den Eventualverbindlichkeiten.
Weder für den Eintrittszeitpunkt noch für mögliche Erstattungen kann eine verlässliche
Einschätzung vorgenommen werden. Je nach Ausgang der rechtlichen und steuerlichen
Verfahren kann sich die Einschätzung unseres Verlustrisikos als zu niedrig oder zu
hoch erweisen. Für den weitaus größten Teil der Eventualverbindlichkeiten aus Rechtsrisiken
erfolgt jedoch voraussichtlich keine Inanspruchnahme und somit sind die nachfolgend
dargestellten Beträge nicht repräsentativ für die tatsächlichen künftigen Verluste.
Zum 30. Juni 2017 betrugen die Eventualverbindlichkeiten aus Rechts- und Steuerrisiken
561 Mio. Euro (Vorjahr: 544 Mio. Euro) und betrafen die folgenden wesentlichen Sachverhalte:
Wie bereits im Geschäftsbericht 2016 erläutert, hat die Finanzverwaltung im Dezember
2016 gegenüber der Commerzbank eine geänderte Verfügung bezüglich der Anrechnung von
Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag im Rahmen sogenannter "Cum-Cum-Geschäfte"
für das Jahr 2009 erlassen. Gegen die somit versagte Steueranrechnung hat die Commerzbank
Einspruch eingelegt, über den noch nicht entschieden ist. Dem auf Grundlage dieser
Rechtsauffassung gestellten Antrag auf Aussetzung der Vollziehung wurde seitens der
Finanzverwaltung stattgegeben. Im Hinblick auf ähnliche Verfügungen gegen Dritte sieht
sich die Commerzbank Ansprüchen ausgesetzt, die streitig sind. Mit BMF-Schreiben vom 17. Juli 2017 hat sich die Finanzverwaltung zur Behandlung von
"Cum-Cum-Geschäften" geäußert. Danach beabsichtigt sie, diese für die Vergangenheit
unter dem Aspekt des "Gestaltungsmissbrauchs" kritisch zu prüfen. Nach der im Schreiben
des BMF geäußerten Auffassung ist von einem Gestaltungsmissbrauch im Sinne von § 42
AO auszugehen, soweit kein wirtschaftlich vernünftiger Grund für das getätigte Geschäft
vorliegt und der Geschäftsvorfall insgesamt eine steuerinduzierte Gestaltung (Steuerarbitrage)
aufweist. Das Schreiben beinhaltet eine nicht abschließende Aufzählung von Fallgestaltungen,
welche durch das BMF steuerlich bewertet werden. Nach derzeitigem Stand der bereits
für Cum-Cum Geschäfte allgemein durchgeführten Analysen kommt die Bank zu dem Ergebnis,
dass für die von der Bank insgesamt getätigten Aktiengeschäfte keine unangemessenen
rechtlichen Gestaltungen gemäß § 42 AO gewählt wurden, so dass mit einer überwiegenden
Wahrscheinlichkeit nicht von einem Gestaltungsmissbrauch auszugehen ist. Dementsprechend
sind keine Rückstellungen für finanzielle Belastungen aus der nachträglich infrage
gestellten Anrechnung von Kapitalertragssteuern gebildet worden. Es kann jedoch nicht
vollständig ausgeschlossen werden, dass sich im Rahmen der weiteren Entwicklung, zum
Beispiel aus der Bewertung durch die Finanzbehörden und der Finanzgerichte, eine anderslautende
Einschätzung ergeben könnte. Eine ausreichend verlässliche Schätzung der finanziellen
Auswirkung ist aus den vorgenannten Gründen derzeit nicht möglich. (30) Derivative GeschäfteAus dem Geschäft mit Derivaten ergaben sich die in den folgenden Notes dargestellten
Nominalbeträge und Marktwerte nach Berücksichtigung der Saldierung der Derivatemarktwerte
und darauf entfallender Ausgleichszahlungen. Das Nettingvolumen zum 30. Juni 2017 betrug insgesamt 56 061 Mio. Euro (Vorjahr: 62
814 Mio. Euro). Auf der Aktivseite entfielen davon auf positive Marktwerte 53 695
Mio. Euro (Vorjahr: 60 544 Mio. Euro) und 2 366 Mio. Euro (Vorjahr: 2 270 Mio. Euro)
auf Forderungen aus Ausgleichszahlungen. Das passivische Netting betraf negative Marktwerte
mit 52 079 Mio. Euro (Vorjahr: 59 868 Mio. Euro) und Verbindlichkeiten aus Ausgleichszahlungen
mit 3 982 Mio. Euro (Vorjahr: 2 946 Mio. Euro). (31) Fristigkeiten der SchuldenIn der Restlaufzeitengliederung stellen wir die Restlaufzeiten für nichtderivative
finanzielle Verpflichtungen, für die vertragliche Laufzeiten vorliegen, auf Basis
undiskontierter Cash Flows dar. Für derivative Verpflichtungen erfolgt die Darstellung
auf Basis der beizulegenden Zeitwerte im Laufzeitband der Fälligkeit. Bei zinsbezogenen
Derivaten ergeben sich auch in den Laufzeitbändern vor der Endfälligkeit Auszahlungen
aufgrund von Zinszahlungsverpflichtungen. Als Restlaufzeit wird der Zeitraum zwischen
Bilanzstichtag und der vertraglichen Fälligkeit der Finanzinstrumente angesehen. Bei
Finanzinstrumenten, die in Teilbeträgen gezahlt werden, ist die Restlaufzeit für jeden
einzelnen Teilbetrag angesetzt worden. scroll
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(32) Angaben zu den Bewertungshierarchien von Finanzinstrumenten, die zum Fair Value bewertet sindBewertung von FinanzinstrumentenNach IAS 39 sind alle Finanzinstrumente beim erstmaligen Ansatz zu ihrem beizulegenden
Zeitwert (Fair Value) zu bewerten, im Falle eines Finanzinstruments, das nicht als
erfolgswirksam zum Fair Value zu bewerten klassifiziert ist, unter Einschluss der
Transaktionskosten. Die Folgebewertung der Finanzinstrumente, die als erfolgswirksam
zum beizulegenden Zeitwert zu bewerten klassifiziert sind, oder von jederzeit veräußerbaren
finanziellen Vermögenswerten erfolgt laufend zum beizulegenden Zeitwert. In diesem
Sinne beinhalten erfolgswirksam zum Fair Value zu bewertende Finanzinstrumente Derivate,
zu Handelszwecken gehaltene Instrumente sowie Instrumente, die als zum Fair Value
zu bewerten designiert wurden. Der beizulegende Zeitwert eines Vermögenswertes ist
nach IFRS 13 der Betrag, zu dem dieser zwischen sachverständigen, vertragswilligen
und voneinander unabhängigen Geschäftspartnern verkauft werden könnte. Der beizulegende
Zeitwert entspricht somit einem Veräußerungspreis. Für Verbindlichkeiten ist der beizulegende
Zeitwert definiert als der Preis, zu dem die Schuld im Rahmen einer geordneten Transaktion
an einen Dritten übertragen werden könnte. Für die Bewertung von Schulden ist zudem
das eigene Ausfallrisiko zu berücksichtigen. Sofern Sicherheiten von Dritten für unsere
Verbindlichkeiten gestellt werden (zum Beispiel Garantien), sind diese bei der Bewertung
grundsätzlich nicht zu berücksichtigen, da die Rückzahlungsverpflichtung seitens der
Bank weiterhin bestehen bleibt. Der am besten geeignete Maßstab für den Fair Value
ist der notierte Marktpreis für ein identisches Instrument an einem aktiven Markt
(Bewertungshierarchie Level 1). Ein aktiver Markt, ist ein Markt, auf dem Geschäftsvorfälle
mit dem Vermögenswert oder der Schuld mit ausreichender Häufigkeit und Volumen auftreten,
sodass fortwährend Preisinformationen zur Verfügung stehen. Wenn notierte Preise vorhanden
sind, sind diese daher auch grundsätzlich zu verwenden. Der relevante Markt für die
Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts ist grundsätzlich der Markt mit der höchsten
Aktivität (sogenannter Hauptmarkt). Um den Preis wiederzugeben, zu dem ein Vermögenswert
getauscht oder eine Verbindlichkeit beglichen werden könnte, werden Vermögenswerte
zum Geldkurs und Verbindlichkeiten zum Briefkurs bewertet. Wenn keine notierten Preise
verfügbar sind, erfolgt die Bewertung anhand notierter Preise ähnlicher Instrumente
an aktiven Märkten. Sind keine notierten Preise für identische oder ähnliche Finanzinstrumente
verfügbar, wird der Fair Value unter Anwendung eines geeigneten Bewertungsmodells
ermittelt, bei dem die einfließenden Daten -mit Ausnahme unwesentlicher Parameter
-aus überprüfbaren Marktquellen stammen (Bewertungshierarchie Level 2). Für die Wahl
der Bewertungsmethoden ist gemäß IFRS 13 zu berücksichtigen, dass diese der Situation
angemessen ausgewählt werden und dass die benötigten Informationen zur Verfügung stehen.
Für die gewählten Methoden sind im größtmöglichen Umfang beobachtbare Eingangsparameter
und möglichst wenige nicht beobachtbare Eingangsparameter zu verwenden. Während sich
die meisten Bewertungsmethoden auf Daten aus überprüfbaren Marktquellen stützen, werden
bestimmte Finanzinstrumente unter Einsatz von Bewertungsmodellen bewertet, die mindestens
einen wesentlichen Eingangswert heranziehen, für den nicht ausreichend aktuelle überprüfbare
Marktdaten vorhanden sind. Als mögliche Bewertungsmethoden unterscheidet IFRS 13 den
marktbasierten Ansatz (Market Approach), den einkommensbasierten Ansatz (Income Approach)
und den kostenbasierten Ansatz (Cost Approach). Der Market Approach umfasst Bewertungsmethoden,
die auf Informationen über identische oder vergleichbare Vermögenswerte und Schulden
zurückgreifen. Der einkommensbasierte Ansatz spiegelt die heutigen Erwartungen über
zukünftige Zahlungsströme, Aufwendungen oder Erträge wider. Zum Income Approach zählen
unter anderem auch Optionspreismodelle. Im Rahmen des Cost Approachs (nur für Nichtfinanzinstrumente
zulässig) entspricht der Fair Value den aktuellen Wiederbeschaffungskosten unter Berücksichtigung
des Zustands des Vermögenswertes. Diese Bewertungen unterliegen naturgemäß in höherem
Maße den Einschätzungen des Managements. Diese nicht beobachtbaren Eingangswerte können
Daten enthalten, die extrapoliert oder interpoliert oder in Form von Näherungswerten
aus korrelierten oder historischen Daten ermittelt werden. Allerdings werden hierbei
in größtmöglichem Umfang Marktdaten oder Daten Dritter und so wenig wie möglich unternehmensspezifische
Eingangswerte herangezogen (Bewertungshierarchie Level 3). Bewertungsmodelle müssen
anerkannten betriebswirtschaftlichen Methoden zur Bewertung von Finanzinstrumenten
entsprechen und alle Faktoren berücksichtigen, die Marktteilnehmer bei der Festlegung
eines Preises als angemessen betrachten würden. Alle beizulegenden Zeitwerte unterliegen
den internen Kontrollen und Verfahren des Commerzbank-Konzerns, in denen die Standards
für deren unabhängige Prüfung oder Validierung festgelegt sind. Diese Kontrollen und
Verfahren werden von der Independent Price Verification Group (IPV) innerhalb Group
Finance durchgeführt beziehungsweise koordiniert. Die Modelle, die einfließenden Daten
und die daraus resultierenden Fair Values werden regelmäßig vom Senior-Management
und der Risikofunktion überprüft. Die realisierbaren Fair Values, die zu einem späteren
Zeitpunkt erzielbar sind, können von den geschätzten Fair Values abweichen. Die folgende
Zusammenfassung veranschaulicht, wie diese Bewertungsgrundsätze auf die wesentlichen
Klassen der vom Commerzbank-Konzern gehaltenen Finanzinstrumente angewandt werden:
Hierarchie der Fair ValuesNach IFRS 13 werden zum Fair Value ausgewiesene Finanzinstrumente wie folgt in die
3-stufige Bewertungshierarchie zum Fair Value eingestuft:
Die Zuordnung bestimmter Finanzinstrumente zu den Level-Kategorien erfordert eine
systematische Beurteilung durch das Management, insbesondere wenn die Bewertung sowohl
auf beobachtbaren als auch nicht am Markt beobachtbaren Parametern beruht. Auch unter
Berücksichtigung von Änderungen der Marktliquidität und damit der Preistransparenz,
kann sich die Klassifizierung eines Instruments im Zeitablauf ändern. Die in der Bilanz zum Fair Value ausgewiesenen Finanzinstrumente werden in nachfolgenden
Übersichten nach Bilanzposten gruppiert sowie nach Bewertungsgrundlagen gegliedert
dargestellt. Dabei wird unterschieden, ob der Bewertung notierte Marktpreise zugrunde
liegen (Level 1), ob die Bewertungsmodelle auf beobachtbaren Marktdaten (Level 2)
oder auf nicht am Markt beobachtbaren Parametern (Level 3) basieren. scroll
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Eine Level-Reklassifizierung ist die Umgruppierung eines Finanzinstruments innerhalb
der dreistufigen Fair-Value-Bewertungshierarchie. Eine Neueinstufung des Finanzinstruments
kann aus Marktveränderungen resultieren, die Auswirkungen auf die Inputfaktoren zur
Bewertung des Finanzinstruments haben. Im zweiten Quartal 2017 wurden Umgliederungen von Level 1 in Level 2 vorgenommen,
da keine notierten Marktpreise mehr verfügbar waren. Diese betrafen mit 0,2 Mrd. Euro
zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere. Gegenläufig wurden zur Veräußerung verfügbare
Wertpapiere von 2,3 Mrd. Euro von Level 2 in Level 1 umgegliedert, da wieder notierte
Marktpreise verfügbar waren. Darüber hinaus gab es keine nennenswerten Umgliederungen
zwischen Level 1 und Level 2. Die dem Level 3 zugeordneten Finanzinstrumente entwickelten sich wie folgt: scroll
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Das Vorjahr wurde aufgrund einer Korrektur der Level 3-Bestände von positiven Marktwerten
aus Derivaten angepasst. Es wurde retrospektiv eine Umgliederung von 1,2 Mrd. Euro
von Level 2 in Level 3 vorgenommen. Zudem wurden zu Handelszwecken gehaltene Wertpapiere
von 0,1 Mrd. Euro von Level 3 nach Level 2 umgegliedert. Die Korrektur betrifft nur
diese Note; Auswirkungen auf Bilanz, Gesamtergebnisrechnung und Ergebnis je Aktie
haben sich nicht ergeben. Die unrealisierten Gewinne oder Verluste aus zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten
(Handelsaktiva und Derivate) sind Bestandteil des Ergebnisses aus dem Handel. Die
unrealisierten Gewinne oder Verluste aus erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert
bewerteten Forderungen und Finanzanlagen werden im Ergebnis aus der Anwendung der
Fair Value Option ausgewiesen. In den ersten sechs Monaten 2017 wurden Umgliederungen von Level 3 in Level 2 von
0,1 Mrd. Euro für zum beizulegenden Zeitwert bewertete Wertpapiere und 0,5 Mrd. Euro
für zum beizulegenden Zeitwert bewertete Reverse Repos vorgenommen, da wieder beobachtbare
Marktpreise vorlagen. Gegenläufig wurden Umgliederungen von Level 2 in Level 3 von
0,1 Mrd. Euro aus zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten vorgenommen. scroll
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Das Vorjahr wurde aufgrund einer Korrektur der Level 3-Bestände von negativen Marktwerten
aus Derivaten angepasst. Es wurde retrospektiv eine Umgliederung von 0,2 Mrd. Euro
von Level 2 in Level 3 vorgenommen. Die Korrektur betrifft nur diese Note; Auswirkungen
auf Bilanz, Gesamtergebnisrechnung und Ergebnis je Aktie haben sich nicht ergeben. Die unrealisierten Gewinne oder Verluste aus zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten
(Handelspassiva und Derivate) sind Bestandteil des Ergebnisses aus dem Handel. In den ersten sechs Monaten 2017 wurden Derivate mit negativem Marktwert von 0,1 Mrd.
Euro aus Level 3 in Level 2 zurückgegliedert, da am Markt wieder beobachtbare Parameter
vorlagen. Weitere nennenswerte Umbuchungen von finanziellen Verbindlichkeiten in oder
aus Level 3 lagen nicht vor. SensitivitätsanalyseBasiert der Wert von Finanzinstrumenten auf nicht beobachtbaren Eingangsparametern
(Level 3), kann der genaue Wert dieser Parameter zum Bilanzstichtag aus einer Bandbreite
angemessener möglicher Alternativen abgeleitet werden, die im Ermessen des Managements
liegen. Beim Erstellen des Konzernabschlusses werden für diese nicht beobachtbaren
Eingangsparameter angemessene Werte ausgewählt, die den herrschenden Marktgegebenheiten
und dem Bewertungskontrollansatz des Konzerns entsprechen. Die vorliegenden Angaben sollen die möglichen Auswirkungen darstellen, die aus der
relativen Unsicherheit in den Fair Values von Finanzinstrumenten, deren Bewertung
auf nicht beobachtbaren Eingangsparametern basiert (Level 3), resultieren. Zwischen
den für die Ermittlung von Level-3-Fair-Values verwendeten Parametern bestehen häufig
Abhängigkeiten. Beispielsweise kann eine erwartete Verbesserung der gesamtwirtschaftlichen
Lage dazu führen, dass Aktienkurse steigen, wohingegen als weniger riskant eingeschätzte
Wertpapiere wie zum Beispiel Bundesanleihen im Wert sinken. Derartige Zusammenhänge
werden in Form von Korrelationsparametern berücksichtigt, sofern sie einen signifikanten
Einfluss auf die betroffenen beizulegenden Zeitwerte haben. Verwendet ein Bewertungsverfahren
mehrere Parameter, so kann die Wahl eines Parameters Einschränkungen hinsichtlich
der Spanne möglicher Werte der anderen Parameter bewirken. Per Definition werden dieser
Bewertungshierarchie eher illiquide Instrumente, Instrumente mit längerfristigen Laufzeiten
oder Instrumente, bei denen unabhängig beobachtbare Marktdaten nicht in ausreichendem
Maße oder nur schwer erhältlich sind, zugeordnet. Die vorliegenden Angaben dienen
dazu, die wesentlichen, nicht beobachtbaren Eingangsparameter für Level-3-Finanz-instrumente
zu erläutern und anschließend verschiedene Eingangswerte darzustellen, die für diese
wesentlichen Eingangsparameter zugrunde gelegt wurden. Die wesentlichen, nicht beobachtbaren Eingangsparameter für Level 3 und ihre Schlüsselfaktoren
lassen sich, wie folgt, zusammenfassen:
Für die Bewertung unserer Level-3-Finanzinstrumente wurden die folgenden Bandbreiten
der wesentlichen nicht beobachtbaren Parameter herangezogen. scroll
In der folgenden Tabelle werden für Bestände der Bewertungshierarchie Level 3 die
Auswirkungen auf die Gewinn-und-Verlust-Rechnung dargestellt, die sich aus der Anwendung
ebenfalls vertretbarer Parameterschätzungen jeweils an den Rändern dieser Bandbreiten
ergeben. Die Aufgliederung der Sensitivitätsanalyse für Finanzinstrumente der Fair-Value-Hierarchie
Level 3 erfolgt nach Arten von Instrumenten: scroll
Die für diese Angaben gewählten Parameter liegen an den äußeren Enden der Bandbreiten
von angemessenen möglichen Alternativen. In der Praxis ist es unwahrscheinlich, dass
alle nicht beobachtbaren Parameter gleichzeitig am jeweils äußeren Ende ihrer Bandbreite
von angemessenen möglichen Alternativen liegen. Aus diesem Grund dürften die angegebenen
Schätzwerte die tatsächliche Unsicherheit in den Fair Values dieser Instrumente übertreffen.
Die vorliegenden Angaben dienen nicht der Schätzung oder Vorhersage der künftigen
Veränderungen des Fair Values. Die am Markt nicht beobachtbaren Parameter wurden hierfür
entweder von unabhängigen Bewertungsexperten je nach betroffenem Produkt zwischen
1 und 10 % angepasst oder es wurde ein Standardabweichungsmaß zugrunde gelegt. Day-One Profit or LossDer Commerzbank-Konzern hat Transaktionen getätigt, bei denen der Fair Value zum Transaktionszeitpunkt
anhand eines Bewertungsmodells ermittelt wurde, wobei nicht alle wesentlichen Inputparameter
auf beobachtbaren Marktparametern basierten. Der Bilanzansatz solcher Transaktionen
erfolgt zum Fair Value. Die Differenz zwischen dem Transaktionspreis und dem Fair
Value des Bewertungsmodells wird als Day-One Profit or Loss bezeichnet. Der Day-One
Profit or Loss wird nicht sofort, sondern über die Laufzeit der Transaktion in der
Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst. Sobald sich für die Transaktion ein Referenzkurs
auf einem aktiven Markt ermitteln lässt oder die wesentlichen Inputparameter auf beobachtbaren
Marktdaten basieren, wird der abgegrenzte Day-One Profit or Loss unmittelbar erfolgswirksam
im Handelsergebnis erfasst. Eine aggregierte Differenz zwischen Transaktionspreis
und mittels Bewertungsmodell berechnetem Fair Value wird für die Level-3-Posten aller
Kategorien ermittelt. Wesentliche Effekte ergeben sich aber nur aus zu Handelszwecken
gehaltenen Finanzinstrumenten; die Beträge entwickelten sich wie folgt: scroll
Beizulegender Zeitwert (Fair Value) von Finanzinstrumenten, die nicht zum Fair Value bewertet sindErmittlung des Fair ValuesIm Folgenden gehen wir auf die Ermittlung von beizulegenden Zeitwerten (Fair Values)
von Finanzinstrumenten ein, die in der Bilanz nicht zum Fair Value anzusetzen sind,
für die aber zusätzlich ein Fair Value anzugeben ist. Für die in der Bilanz zum Fair
Value ausgewiesenen Finanzinstrumente sind die Bestimmungsmethoden im Abschnitt zu
den Bewertungshierarchien dargelegt. Der Nominalwert von täglich fälligen Finanzinstrumenten wird als deren Fair Value
angesehen. Zu diesen Instrumenten zählen die Barreserve sowie Kontokorrentkredite
beziehungsweise Sichteinlagen der Bilanzposten Forderungen an Kreditinstitute und
Kunden beziehungsweise Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden. Für Kredite stehen keine unmittelbaren Marktpreise zur Verfügung, da es für diese
Finanzinstrumente keine organisierten Märkte gibt, an denen sie gehandelt werden.
Bei Krediten kommt ein Discounted-Cash-Flow-Modell zur Anwendung, dessen Parameter
auf einer risikolosen Zinsstrukturkurve (Swapkurve), Risikoaufschlägen und einem laufzeitbasierten
Aufschlag zur Abdeckung von Liquiditätsspreads sowie pauschalen Aufschlägen für Verwaltungs-
und Eigenkapitalkosten beruhen. Für wesentliche Banken und Firmenkunden sind Daten
zu deren Kreditrisiko (Credit Spreads) verfügbar. Bei der Verwendung von Credit Spreads
sind weder Liquiditätsspreads noch Aufschläge für Verwaltungs- und Eigenkapitalkosten
einzubeziehen, da diese implizit im Kreditrisiko enthalten sind. Für die in den Finanzanlagen enthaltenen umgewidmeten Wertpapierbestände der IAS-39-Kategorie
Kredite und Forderungen wird der beizulegende Zeitwert, sofern wieder ein aktiver
Markt vorliegt, auf Basis verfügbarer Marktpreise ermittelt. Ist kein aktiver Markt
gegeben, sind für die Ermittlung der Fair Values anerkannte Bewertungsmethoden heranzuziehen.
Im Wesentlichen wird das Discounted-Cash-Flow-Modell für die Bewertung genutzt. Die
hierfür verwendeten Parameter umfassen Zinsstrukturkurven, Risiko- und Liquiditätsspreads
sowie Aufschläge für Verwaltungs- und Eigenkapitalkosten. Bei Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und Kunden wird für die Fair-Value-Ermittlung
grundsätzlich ein Discounted-Cash-Flow-Modell genutzt, da üblicherweise keine Marktdaten
verfügbar sind. Neben der Zinskurve werden zusätzlich das eigene Kreditrisiko (Own
Credit Spread) sowie ein Zuschlag für Verwaltungsaufwendungen berücksichtigt. Im Falle
von bankenemittierten Schuldscheindarlehen sind auch Eigenkapitalkosten für die Bewertung
heranzuziehen. Den Fair Value für Verbriefte Verbindlichkeiten und Nachrangige Schuldinstrumente
ermitteln wir auf der Basis verfügbarer Marktpreise. Sind keine Preise erhältlich,
werden die Fair Values durch das Discounted-Cash-Flow-Modell ermittelt. Bei der Bewertung
werden verschiedene Faktoren, unter anderen die aktuellen Marktzinsen, das eigene
Kreditrating und die Eigenkapitalkosten, berücksichtigt. In der nachfolgenden Tabelle stellen wir die beizulegenden Zeitwerte (Fair Values)
der Bilanzposten ihren Buchwerten gegenüber: scroll
(33) Eigene Aktienscroll
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Rechnerischer Wert je Aktie 1,00 Euro. (34) Angaben zur Saldierung von FinanzinstrumentenNachfolgend stellen wir die Überleitung der Bruttobeträge vor Saldierung zu den Nettobeträgen
nach Saldierung sowie die Beträge für bestehende Saldierungsrechte, die nicht den
bilanziellen Saldierungskriterien genügen, getrennt für alle bilanzierten finanziellen
Vermögenswerte und Verbindlichkeiten dar, die
Für die Aufrechnungsvereinbarungen schließen wir Rahmenverträge mit unseren Geschäftspartnern
ab (wie beispielsweise 1992 ISDA Master Agreement Multicurrency Cross Border; deutscher
Rahmenvertrag für Finanztermingeschäfte). Durch den Abschluss derartiger Aufrechnungsvereinbarungen
können die positiven und negativen Marktwerte der unter einem Rahmenvertrag einbezogenen
derivativen Kontrakte miteinander verrechnet werden. Im Rahmen dieses Nettingprozesses
reduziert sich das Kreditrisiko auf eine einzige Nettoforderung gegenüber dem Vertragspartner
(Close-out-Netting). Saldierungen nehmen wir für Forderungen und Verbindlichkeiten aus echten Pensionsgeschäften
(Reverse Repos und Repos), OTC-Derivate sowie für positive und negative Marktwerte
aus Derivaten vor. scroll
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Davon entfallen auf Positive Marktwerte 2 366 Mio. Euro (Vorjahr: 2.270 Mio. Euro)
auf Ausgleichszahlungen. scroll
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Davon entfallen auf Negative Marktwerte 3 982 Mio. Euro (Vorjahr: 2.946 Mio. Euro)
auf Ausgleichszahlungen. (35) Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und PersonenIm Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit kommt es zwischen der Commerzbank Aktiengesellschaft
und/oder deren konsolidierten Gesellschaften zu Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden
Unternehmen und Personen. Hierzu gehören beherrschte, aber aus Gründen der Wesentlichkeit
nicht konsolidierte Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen, assoziierte Unternehmen,
Beteiligungen, unternehmensexterne Versorgungsträger zur betrieblichen Altersversorgung
der Mitarbeiter der Commerzbank Aktiengesellschaft, Personen in Schlüsselpositionen
und deren Angehörige sowie von diesem Personenkreis beherrschte Unternehmen. Die mit
nahestehenden Unternehmen und Personen getätigten Bankgeschäfte sowie Geschäfte mit
Bundesunternehmen werden zu marktüblichen Bedingungen und Konditionen abgeschlossen. Zu den Personen in Schlüsselpositionen zählen ausschließlich die im Berichtszeitraum
aktiven Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder der Commerzbank Aktiengesellschaft. Neben dem Anteilsbesitz der Bundesrepublik Deutschland sind weitere Faktoren zu berücksichtigen
(unter anderem Zugehörigkeit zum Aufsichtsrat), die einen maßgeblichen Einfluss auf
die Commerzbank Aktiengesellschaft ermöglichen. Demnach zählen der Bund sowie der
Kontrolle der Bundesrepublik Deutschland unterliegende Unternehmen (Bundesunternehmen)
zum Kreis der nahestehenden Unternehmen und Personen nach IAS 24. Die Beziehungen zu Bundesunternehmen zeigen wir im Folgenden getrennt von den Beziehungen
zu den übrigen nahestehenden Unternehmen und Personen. Aktiva, Passiva und außerbilanzielle
Posten in Verbindung mit nahestehenden Unternehmen und Personen (ohne Bundesunternehmen)
stellten sich folgendermaßen dar: scroll
Aus Kreditverträgen und Einlagen sowie erbrachten Dienstleistungen in Verbindung mit
nahestehenden Unternehmen und Personen (ohne Bundesunternehmen) ergaben sich folgende
Aufwendungen und Erträge: scroll
Nachstehende Tabelle enthält die bestehenden Vermögenswerte und Verpflichtungen aus
Geschäften mit Bundesunternehmen: scroll
Die auf Geschäfte mit Bundesunternehmen entfallenden Aufwendungen und Erträge stellten
sich wie folgt dar: scroll
Organe der CommerzbankAktiengesellschaftAufsichtsratKlaus-Peter Müller Uwe Tschäge1
Hans-Hermann Altenschmidt1 Heike Anscheit1
Gunnar de Buhr1 Stefan Burghardt1 Sabine U. Dietrich Karl-Heinz Flöther Dr. Tobias Guldimann Stefan Jennes1
Dr. Markus Kerber Alexandra Krieger1 Oliver Leiberich1 Dr. Stefan Lippe Beate Mensch1 Anja Mikus Dr. Roger Müller Dr. Helmut Perlet Mark Roach1 Margit Schoffer1
Nicholas Teller Dr. Gertrude Tumpel-Gugerell 1
Von den Arbeitnehmern gewählt. VorstandMartin Zielke Frank Annuscheit Dr. Marcus Chromik Stephan Engels Michael Mandel Michael Reuther Versicherung der gesetzlichen Vertreter Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind. Frankfurt am Main, 31. Juli 2017 scroll
Bescheinigung nach prüferischer DurchsichtAn die COMMERZBANK Aktiengesellschaft, Frankfurt am MainWir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss -bestehend aus Bilanz, Gesamtergebnis-rechnung,
verkürzter Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie ausgewählten
erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der COMMERZBANK Aktiengesellschaft,
Frankfurt am Main, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2017, die Bestandteile
des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen.
Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für
Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung
des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten
Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer
prüferischen Durchsicht abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und
des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements "Review
of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity"
(ISRE 2410) vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit
den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Frankfurt am Main, 1. August 2017 PricewaterhouseCoopers GmbH scroll
Wesentliche Konzerngesellschaften und wesentliche Beteiligungenscroll
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Operative AuslandsniederlassungenAmsterdam, Barcelona, Bratislava, Brünn (Office), Brüssel, Dubai, Hongkong, London,
Luxemburg, Madrid, Mailand, New York, Ostrava (Office), Paris, Peking, Pilsen (Office),
Prag, Schanghai, Singapur, Tianjin, Tokio, Wien, Zürich Repräsentanzen und Financial Institutions DesksAbidjan, Addis Abeba, Almaty, Aschgabat, Bagdad, Baku, Bangkok, Beirut, Belgrad, Brüssel
(Verbindungsbüro zur Europäischen Union), Buenos Aires, Bukarest, Caracas, Dhaka,
Dubai (FI-Desk), Ho-Chi-Minh-Stadt, Hongkong (FI-Desk), Istanbul, Jakarta, Johannesburg,
Kairo, Kiew, Kuala Lumpur, Lagos, Luanda, Mailand (FI-Desk), Melbourne, Minsk, Moskau,
Mumbai, New York (FI-Desk), Nowosibirsk, Panama-Stadt, Peking (FI-Desk), São Paulo,
Schanghai (FI-Desk), Seoul, Singapur (FI-Desk), Taipeh, Taschkent, Tiflis, Tokio (FI-Desk),
Zagreb DisclaimerVorbehalt bei ZukunftsaussagenDieser Zwischenbericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen zur Geschäfts- und Ertragsentwicklung
der Commerzbank, die auf unseren derzeitigen Plänen, Einschätzungen, Prognosen und
Erwartungen beruhen. Die Aussagen beinhalten Risiken und Unsicherheiten. Denn es gibt
eine Vielzahl von Faktoren, die auf unser Geschäft einwirken und zu großen Teilen
außerhalb unseres Einflussbereichs liegen. Dazu gehören vor allem die konjunkturelle
Entwicklung, die Verfassung der Finanzmärkte weltweit und mögliche Kreditausfälle.
Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können also erheblich von unseren heute
getroffenen Annahmen abweichen. Sie haben daher nur zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
Gültigkeit. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die zukunftsgerichteten Aussagen angesichts
neuer Informationen oder unerwarteter Ereignisse zu aktualisieren. Finanzkalender 2017/2018scroll
Commerzbank AGZentrale Postanschrift Investor Relations |
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