![]() Commerzbank AktiengesellschaftFrankfurt am MainZwischenmitteilung zum 31. März 2021Kennzahlen
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Anpassung Vorjahr. Aufgrund von Rundungen können sich im vorliegenden Bericht bei Summenbildungen und
bei der Berechnung von Prozentangaben geringfügige Abweichungen ergeben. Highlights der Geschäftsentwicklung vom 1. Januar bis 31. März 2021Kernaussagen
Wichtige personelle und geschäftspolitische Ereignisse nach Ende des letzten BerichtszeitraumsVeränderungen im Aufsichtsrat der Commerzbank Am 16. März 2021 hat Hans-Jörg Vetter mitgeteilt, dass er sein Mandat im Aufsichtsrat
der Commerzbank Aktiengesellschaft aus gesundheitlichen Gründen zum 16. März 2021
niederlegt. Bis zur Wahl eines Nachfolgers hat sein Stellvertreter Uwe Tschäge die
Aufgaben des Vorsitzenden des Aufsichtsrats übernommen. Zudem hat das Aufsichtsratsmitglied
Andreas Schmitz am 24. März 2021 sein Mandat mit sofortiger Wirkung niedergelegt.
Mit Ablauf der Hauptversammlung 2021 werden Tobias Guldimann, Rainer Hillebrand sowie
Victoria Ossadnik ihr Mandat niederlegen. Vor dem Hintergrund der notwendigen Nachbesetzung
im Aufsichtsrat hat der Vorstand der Commerzbank Aktiengesellschaft beschlossen, die
ursprünglich für den 5. Mai 2021 geplante ordentliche virtuelle Hauptversammlung auf
den 18. Mai 2021 zu verschieben. Der Hauptversammlung 2021 werden vom Aufsichtsrat fünf neue Mitglieder zur Wahl vorgeschlagen.
Sie sollen für die Zeit vom Ablauf der Hauptversammlung 2021 bis zum Ablauf der Hauptversammlung
2023 gewählt werden. Vorgeschlagen sind Helmut Gottschalk, Burkhard Keese, Daniela
Mattheus, Caroline Seifert und Frank Westhoff. Helmut Gottschalk ist bereits mit Wirkung
vom 14. April 2021 und mit Frist bis zum Ablauf der anstehenden Hauptversammlung am
18. Mai 2021 zum Mitglied des Aufsichtsrats gerichtlich bestellt und am 29. April
2021 vom Aufsichtsrat zum Aufsichtsratsvorsitzenden gewählt worden. Auf der Hauptversammlung
soll Helmut Gottschalk zusammen mit den vier weiteren neuen Kandidaten von den Aktionären
als Anteilseignervertreter in den Aufsichtsrat gewählt werden. Der Aufsichtsrat beabsichtigt,
Helmut Gottschalk unmittelbar nach der Hauptversammlung wieder zum Vorsitzenden zu
wählen. Helmut Gottschalk gehörte insgesamt 15 Jahre dem Aufsichtsrat des genossenschaftlichen
Spitzeninstituts DZ Bank AG an, den er von 2010 bis 2018 als Vorsitzender erfolgreich
führte. Weitere Informationen zu den zur Wahl vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten
finden sich unter www.commerzbank.de/hv. Commerzbank geht nächste Schritte in der Restrukturierung Die Commerzbank kommt auf dem Weg zu den angestrebten Kostensenkungen im Rahmen der
"Strategie 2024" gut voran. Die Bank verständigte sich Ende März mit dem Gesamtbetriebsrat
auf ein Freiwilligenprogramm für den erforderlichen Stellenabbau. Insgesamt sollen
bis Ende 2021 rund 1 700 Vollzeitstellen über das Freiwilligenprogramm in der AG Inland
abgebaut werden. Im Rahmen des Programms werden berechtigten Mitarbeitern voraussichtlich
ab Juli 2021 Aufhebungsvereinbarungen angeboten. Mitarbeiter, die das Freiwilligenprogramm
nutzen, verlassen die Bank zum Jahresende. Anfang Mai hat sich die Bank mit den Arbeitnehmergremien auf einen Rahmeninteressenausgleich
und einen Rahmensozialplan zum erforderlichen Stellenabbau geeinigt. Die verbindlichen
Vereinbarungen bilden die Grundlage für einen möglichst sozialverträglichen Stellenabbau.
Daraus resultieren Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von rund 225 Mio. Euro. Zusammen
mit weiteren Restrukturierungsaufwendungen im Zusammenhang mit dem geplanten Stellenabbau
sowie Immobilien beläuft sich die von der Bank im Rahmen der "Strategie 2024" angesetzte
Belastung für die Restrukturierung nunmehr auf insgesamt rund 2 060 Mio. Euro. Commerzbank wird "Net-Zero"-Bank Die Commerzbank ist der Net-Zero Banking Alliance von UNEP FI, der Finanzinitiative
des Umweltprogramms der Vereinten Nationen, beigetreten. Als eines der ersten Institute
weltweit verpflichtet sich die Commerzbank damit, ihren CO2-Ausstoß bestmöglich zu reduzieren. Ziel ist eine auf netto null reduzierte CO2-Bilanz des gesamten Kredit- und Investmentportfolios der Bank bis spätestens 2050.
Für den eigenen Bankbetrieb strebt die Bank bereits für 2040 an, die CO2-Emissionen auf null zu senken. Mit der freiwilligen Net-Zero-Verpflichtung unterstreicht
die Commerzbank ihre Entschlossenheit, die nachhaltige Transformation von Wirtschaft
und Gesellschaft aktiv mitzugestalten. Die Net-Zero-Verpflichtung verlangt konkrete
Maßnahmen, mit denen die Commerzbank ihre Kunden nachweislich bei der Reduktion von
Treibhausgas-Emissionen unterstützt. CO2-intensive Sektoren stehen dabei zunächst im Fokus. Über Fortschritte wird die Commerzbank
regelmäßig gemäß den Richtlinien von UNEP FI berichten. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Eine Beschreibung der zum 31. März 2021 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
sowie Informationen zu Anpassungen der Vorjahreszahlen finden sich unter "Zusätzliche
Informationen" auf Seite 20 f. Gewinn-und-Verlust-Rechnung des Commerzbank-Konzerns Die Commerzbank ist sehr gut in das Jahr gestartet und hat im ersten Quartal trotz
der anhaltenden Pandemie und hoher Restrukturierungskosten ein positives Konzernergebnis
in Höhe von 133 Mio. Euro erwirtschaftet. Das Operative Ergebnis lag im Berichtszeitraum
2021 bei 538 Mio. Euro, nach - 278 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Die wesentlichen Posten der Gewinn-und-Verlust-Rechnung haben sich im Berichtszeitraum
wie folgt entwickelt: Der Zinsüberschuss lag im Berichtszeitraum mit 1 254 Mio. Euro um 5,0 % unter dem
Niveau des Vorjahres. Im Segment Privat- und Unternehmerkunden lag der Zinsüberschuss
erwartungsgemäß unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Der starke Druck auf die
Zinserträge aus dem Einlagengeschäft in Deutschland hielt weiter an und konnte durch
steigende Zinserträge infolge fortgesetzter Volumenzuwächse im Kreditgeschäft, vor
allem bei privaten Baufinanzierungen und Individualkrediten, nicht vollständig kompensiert
werden. Bei der mBank führten die Folgewirkungen aus den im Vorjahr erfolgten Zinssenkungen
der polnischen Zentralbank - trotz gewachsener Volumina sowohl bei Einlagen als auch
Krediten - zu einem rückläufigem Zinsüberschuss. Im Segment Firmenkunden lag der Zinsüberschuss
ebenfalls leicht unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Im Bereich Sonstige und
Konsolidierung stieg der Zinsüberschuss hauptsächlich aufgrund von Erträgen aus gezielten
längerfristigen Refinanzierungsgeschäften (Targeted Longer-Term Refinancing Operations,
TLTRO). Der Provisionsüberschuss erhöhte sich gegenüber dem ersten Quartal 2020 um 8,5 %
auf 951 Mio. Euro. Im Segment Privat- und Unternehmerkunden war der Provisionsüberschuss
mit einem deutlichen Anstieg der wesentliche Ertragstreiber im Berichtszeitraum. Sowohl
im Inland als auch bei der mBank profitierte diese Ertragsgröße insbesondere von anhaltend
starken Kundenaktivitäten im Wertpapiergeschäft, was sich in erheblich wachsenden
Transaktionsvolumina widerspiegelte. Im Segment Firmenkunden zeigte der Provisionsüberschuss
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ebenfalls einen leichten Zuwachs. Das Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerten
und Verbindlichkeiten lag im Berichtszeitraum bei 360 Mio. Euro, nach - 304 Mio. Euro
im Vorjahreszeitraum. Der signifikante Anstieg beruhte im Wesentlichen auf positiven
Bewertungseffekten im ersten Quartal des laufenden Jahres, während der Vorjahreszeitraum
durch Bewertungsschwankungen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie belastet war.
Das Sonstige Ergebnis belief sich im Berichtszeitraum auf - 45 Mio. Euro. Das Risikoergebnis lag trotz der anhaltenden Corona-Pandemie mit - 149 Mio. Euro
deutlich unter dem Wert des Vorjahreszeitraums von - 326 Mio. Euro. Im Risikoergebnis
der ersten drei Monate des Vorjahres war ein sogenanntes Top-Level-Adjustment (TLA)
in Höhe von - 111 Mio. Euro enthalten, das aufgrund der Corona-Pandemie gebildet wurde.
Der im Jahresabschluss 2020 berücksichtigte TLA-Betrag in Höhe von 505 Mio. Euro wurde
im ersten Quartal 2021 nahezu unverändert beibehalten. Sowohl im Segment Privat- und
Unternehmerkunden als auch im Segment Firmenkunden blieb das Ausmaß der Kreditverluste
deutlich unter dem Niveau der ersten drei Monate 2020. Die Verwaltungsaufwendungen konnten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,3 % auf
1 469 Mio. Euro reduziert werden. Bei den Personalkosten, die mit 855 Mio. Euro auf
Vorjahresniveau lagen, kompensierte der Abbau von netto rund 1 000 Vollzeitkräften
gegenläufige Effekte, darunter Gehaltsanpassungen und gestiegene Kosten für den deutschen
Pensionssicherungsverein. Demgegenüber konnten die Sachaufwendungen einschließlich
der Abschreibungen auf Sachanlagen und sonstige immaterielle Vermögenswerte um 5,8
% auf 615 Mio. Euro reduziert werden. Der deutliche Rückgang resultierte in erster
Linie aus geringeren Aufwendungen für Werbung, Reisetätigkeiten und Abschreibungen. Die Belastung aus den separat ausgewiesenen Pflichtbeiträgen stieg infolge höherer
Beiträge für die Einlagensicherung und für die Europäische Bankenabgabe weiter um
11,9 % auf 336 Mio. Euro, nach 301 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Im Berichtszeitraum belasteten Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 465 Mio.
Euro die Ergebnisentwicklung. Diese standen zum Großteil im Zusammenhang mit dem Freiwilligenprogramm
für den erforderlichen Stellenabbau. Das Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen vor Steuern betrug 73 Mio. Euro,
nach - 278 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Nach einem positiven Steuereffekt in Höhe
von 83 Mio. Euro belief sich das Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen nach
Steuern auf 156 Mio. Euro, gegenüber - 327 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Nach Berücksichtigung der nicht beherrschenden Anteile war den Commerzbank-Aktionären
und Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile für den Berichtszeitraum 2021
ein Konzernergebnis von 133 Mio. Euro zuzurechnen, nach - 291 Mio. Euro im Vorjahr. Das Operative Ergebnis je Aktie betrug 0,43 Euro, das Ergebnis je Aktie 0,11 Euro.
Für den Vorjahreszeitraum beliefen sich die entsprechenden Kennzahlen auf - 0,22 Euro
beziehungsweise auf - 0,23 Euro. Bilanz des Commerzbank-Konzerns Die Bilanzsumme des Commerzbank-Konzerns lag zum 31. März 2021 bei 537,8 Mrd. Euro.
Gegenüber dem Jahresultimo 2020 war dies ein Anstieg um 31,2 Mrd. Euro. Der deutliche
Zuwachs um 6,2 % resultierte insbesondere aus dem Anstieg der Zentralbankguthaben,
der saisonalen Ausweitung der besicherten Geldmarktgeschäfte sowie dem gestiegenen
Kreditgeschäft. Eigenkapital Das in der Bilanz zum Berichtsstichtag 31. März 2021 ausgewiesene den Commerzbank-Aktionären
zurechenbare Eigenkapital lag mit 25,6 Mrd. Euro um 0,7 Mrd. Euro über dem Niveau
zum Jahresende 2020. Weitere Informationen zur Eigenkapitalveränderung finden sich
auf Seite 18 f. Die Risikoaktiva per 31. März 2021 lagen bei 178,5 Mrd. Euro und damit auf dem Niveau
zum Jahresende 2020. Diese Entwicklung ist hauptsächlich auf kompensierende Effekte
zwischen den risikogewichteten Aktiva aus dem Kreditrisiko und den risikogewichteten
Aktiva aus dem operationellen Risiko zurückzuführen. Während der Anstieg der risikogewichteten
Aktiva aus dem Kreditrisiko im Wesentlichen auf Fremdwährungseffekte zurückzuführen
ist, resultiert die Reduktion der risikogewichteten Aktiva aus operationellem Risiko
aus Änderungen in der Verlustdatenbank sowie aus Verbesserungen qualitativer Modellindikatoren.
Die Risikoaktiva aus Marktpreisrisiken sind nahezu unverändert. Das aufsichtsrechtlich anrechenbare harte Kernkapital (Common-Equity-Tier-1) betrug
zum Berichtsstichtag 24,0 Mrd. Euro, gegenüber 23,6 Mrd. Euro zum 31. Dezember 2020.
Ausschlaggebend für den Anstieg in Höhe von 0,4 Mrd. Euro waren die versicherungsmathematischen
Gewinne der Pensionspläne. Diese wurden teilweise durch höhere regulatorische Kapitalabzüge
kompensiert. Die harte Kernkapitalquote betrug somit 13,4 %. Die Gesamtkapitalquote
betrug zum Berichtsstichtag 17,7 %. Die Leverage Ratio, die das Verhältnis von Tier-1-Kapital zum Leverage Exposure zeigt,
lag auf Grundlage der zum Berichtsstichtag gültigen Regelung der CRD IV/CRR bei 4,7
% (unter Anwendung der Übergangsbestimmungen). Die Bank hält alle aufsichtsrechtlichen Anforderungen ein. Refinanzierung und Liquidität Die Commerzbank hatte im Berichtszeitraum jederzeit Zugang zum Geld- und Kapitalmarkt;
Liquidität und Zahlungsfähigkeit der Commerzbank waren jederzeit gegeben. Darüber
hinaus ist das Liquiditätsmanagement der Commerzbank stets in der Lage, zeitnah auf
neue Marktgegebenheiten zu reagieren. Auch vor dem Hintergrund der anhaltenden Unsicherheiten
aufgrund der Corona-Pandemie ist die Liquiditätssituation der Bank komfortabel und
erfüllt die internen Limite sowie die gültigen regulatorischen Anforderungen. Für 2021 plant die Commerzbank weiterhin mit einem Fundingvolumen von unter 5 Mrd.
Euro. Im ersten Quartal 2021 hat der Commerzbank-Konzern langfristige Refinanzierungsmittel
von insgesamt 0,6 Mrd. Euro am Kapitalmarkt aufgenommen. Die durchschnittliche Laufzeit
der im Berichtszeitraum begebenen Emissionen lag bei viereinhalb Jahren. Im März wurde eine Preferred-Senior-Anleihen mit einem Volumen von 500 Mio. Euro
begeben. Die Benchmarkanleihe hatte eine Laufzeit von viereinhalb Jahren, der Re-offer
Spread lag bei 48 Basispunkten über dem sechs-Monats Euribor. Die Emission fand mit
einem Anteil von 70 % großes Interesse bei ausländischen Investoren, die Platzierung
erfolgte zu rund dreiviertel bei Fonds, 17 % bei Banken sowie zu 5 % bei Zentralbanken.
Daneben wurden rund 0,1 Mrd. Euro Preferred-Senior-Anleihen als Privatplatzierungen
begeben. Die Geldmärkte der Eurozone waren weiterhin maßgeblich durch die Corona-Pandemie
und deren Auswirkungen beeinflusst. Die EZB befindet sich nach wie vor in der Umsetzung der von ihr im März 2020 beschlossenen
umfangreichen Maßnahmen zur Bekämpfung des wirtschaftlichen Einbruchs in der Eurozone
und der damit verbundenen Auswirkungen auf den Finanzsektor. Im Rahmen des TLTRO III
hat die EZB den Banken im Jahr 2020 zusätzliche Liquidität von rund 1 300 Mrd. Euro
bereitgestellt. Die Commerzbank nahm an diesem Programm im Juni 2020 mit einem Volumen
von 32,3 Mrd. Euro teil. Nachdem die EZB im Dezember angekündigt hat, ab März 2021
die maximale Teilnahme von 50 % auf 55 % des "eligible" Kreditportfolios auszuweiten,
hat die Commerzbank davon Gebrauch gemacht und die Teilnahme um weitere 3,6 Mrd. Euro
erhöht, sodass das Gesamtvolumen aktuell 35,9 Mrd. Euro beträgt und dem maximal möglichen
Volumen entspricht. Die Zinssätze für die Hauptrefinanzierungsgeschäfte, die Spitzenrefinanzierungsfazilität
und die Einlagenfazilität blieben unverändert. Die Bank wies zum ersten Quartalsultimo 2021 eine Liquiditätsreserve in Form von
hochliquiden Aktiva in Höhe von 106,1 Mrd. Euro aus. Das Liquiditätsreserveportfolio
gewährleistet die Pufferfunktion im Stressfall. Dieses Liquiditätsreserveportfolio
wird gemäß dem Liquiditätsrisikoappetit refinanziert, um eine erforderliche Reservehöhe
während der gesamten vom Vorstand festgelegten Reserveperiode sicherzustellen. Ein
Teil dieser Liquiditätsreserve wird in einem separierten und von Group Treasury gesteuerten
Stress-Liquiditätsreserveportfolio gehalten, um Liquiditätsabflüsse in einem angenommenen
Stressfall abdecken zu können und die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sicherzustellen. Darüber hinaus unterhält die Bank ein sogenanntes Intraday-Liquidity-Reserve-Portfolio.
Der Gesamtwert dieses Portfolios betrug zum Berichtsstichtag 6,1 Mrd. Euro. Die Commerzbank hat mit 141,5 % (Durchschnitt der jeweils letzten zwölf Monatsendwerte)
die geforderte Mindestquote bei der Liquiditätskennzahl "Liquidity Coverage Ratio"
(LCR) in Höhe von 100 % deutlich überschritten. Damit ist die Liquiditätssituation
der Commerzbank zum Quartalsultimo aufgrund ihrer konservativen und vorausschauenden
Refinanzierungsstrategie komfortabel. Entwicklung der Segmente Die Kommentierung der Ergebnisentwicklung der Segmente für die ersten drei Monate
2021 basiert auf der im Geschäftsbericht 2020 auf den Seiten 89 und 276 ff. beschriebenen
Segmentstruktur. Übersichten zur Ergebnisentwicklung der Segmente finden sich unter "Zusätzliche Informationen"
auf Seite 23 f. Privat- und Unternehmerkunden Das Segment Privat- und Unternehmerkunden hat im ersten Quartal des Jahres 2021 trotz
unvermindert sehr anspruchsvollen Rahmenbedingungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
ein um 104 Mio. Euro auf 250 Mio. Euro verbessertes Operatives Ergebnis erzielt. Leicht
steigende Operative Erträge sowie ein leicht sinkender Verwaltungsaufwand konnten
materiell gewachsene Belastungen aus Pflichtbeiträgen mehr als kompensieren. Haupttreiber
der Ergebnisverbesserung war das auf - 64 Mio. mehr als halbierte Risikoergebnis.
Die gesamten Segmenterträge vor Risikoergebnis übertrafen im Berichtsquartal mit 1
329 Mio. Euro den Vorjahreswert leicht um 20 Mio. Euro. Der Zinsüberschuss lag mit 616 Mio. Euro erwartungsgemäß unter dem im Vergleichszeitraum
des Vorjahres erzielten Betrag von 680 Mio. Euro. Der starke Druck auf die Zinserträge
aus dem Einlagengeschäft in Deutschland hielt weiter an und konnte durch steigende
Zinserträge infolge fortgesetzter Volumenzuwächse im Kreditgeschäft, vor allem bei
privaten Baufinanzierungen und Individualkrediten, nicht vollständig kompensiert werden.
Bei der mBank führten die Folgewirkungen aus den im Vorjahr erfolgten Zinssenkungen
der polnischen Zentralbank - trotz gewachsener Volumina sowohl bei Einlagen als auch
Krediten - zu einem rückläufigen Zinsüberschuss. Der stärkste Ertragstreiber war erneut der Provisionsüberschuss, der im Berichtszeitraum
signifikant um insgesamt 67 Mio. Euro auf 653 Mio. Euro anstieg. Sowohl im Inland
als auch bei der mBank profitierte diese Ertragsgröße insbesondere von anhaltend starken
Kundenaktivitäten im Wertpapiergeschäft, was sich in erheblich wachsenden Transaktionsvolumina
widerspiegelte. Die übrigen Ergebniskomponenten, zu denen unter anderem das Sonstige sowie das Fair-Value-Ergebnis
zählen, verzeichneten in Summe eine Zunahme um insgesamt 19 Mio. Euro auf 61 Mio.
Der Anstieg resultierte maßgeblich aus positiven Bewertungseffekten bei der mBank. Das Risikoergebnis sank stark von - 161 Mio. Euro im gleichen Quartal des Vorjahres
auf - 64 Mio. Euro. Nach den hohen Vorsorgemaßnahmen in den Vorquartalen im Zusammenhang
mit Effekten aus der Corona-Pandemie blieb das Ausmaß der Kreditverluste in einem
deutlich verringerten Rahmen. Der Verwaltungsaufwand lag im Berichtszeitraum mit 851 Mio. Euro insgesamt knapp
unter dem Vorjahresniveau. Während sich die Aufwendungen im Inland kaum veränderten,
sank der operative Aufwand bei der mBank. Einen hohen Zuwachs verzeichnete dagegen
der gesamte Aufwand für Pflichtbeiträge, der sich auf 163 Mio. Euro belief, nach 137
Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Den mit Abstand größten Anstieg verzeichneten Kosten
für den Einlagensicherungsfonds in Deutschland. Insgesamt wies das Segment Privat- und Unternehmerkunden im Berichtszeitraum ein
Ergebnis vor Steuern in Höhe von 250 Mio. Euro aus, nach 146 Mio. Euro im Vorjahr. Firmenkunden Die Geschäftsentwicklung des Segments Firmenkunden war in den ersten drei Monaten
2021 von schwierigen Rahmenbedingungen geprägt - insbesondere aufgrund der Unsicherheiten
im Zusammenhang mit der zeitlichen Ausdehnung der Corona-Pandemie und deren wirtschaftliche
Folgewirkungen beziehungsweise Abhängigkeiten. Ungeachtet dessen verzeichneten die
Kapitalmärkte infolge niedriger Zinsen und materieller Konjunkturhilfen Rekordzuflüsse.
Gleichwohl lastete das Negativzinsumfeld auf den Zinsmargen, die insbesondere im deutschen
Kundengeschäft zu verdienen waren. In den ersten drei Monaten belief sich das Operative Ergebnis im Segment Firmenkunden
auf 98 Mio. Euro, nach - 112 Mio. Euro im Vorjahr, das von erhöhten Wertberichtigungen
für Kreditrisiken geprägt war. Hierin enthalten waren Bewertungseffekte in Höhe von
18 Mio. Euro, die im Vorjahr einen negativen Ergebnisbeitrag von - 78 Mio. Euro verursachten. Der Bereich Mittelstand verzeichnete trotz solider Beiträge aus dem Kapitalmarktgeschäft
insgesamt geringere Erträge, darunter aus dem Kreditgeschäft, das von einem Volumenrückgang
geprägt war. Darüber hinaus war auch das kommerzielle Geschäft durch die Folgen der
Corona-Pandemie belastet, was insbesondere geringere Erträge aus dem Cash-Management
bedingte. Eine positive Entwicklung verzeichnete der Bereich International Corporates,
der insbesondere von einem signifikanten Beitrag aus dem Primärmarktgeschäft mit Anleihen,
aber auch Syndicated Finance, profitierte. Im Bereich Institutionals hingegen konnten
rückläufige Erträge aus der Handelsfinanzierung und dem bilateralen Kreditgeschäft
nicht anderweitig kompensiert werden. Der Bereich Others, der im Zuge der Corona-Pandemie
von einer deutlichen Ausweitung der Credit Spreads und negativen Bewertungseffekten
betroffen war, verzeichnete eine deutliche Erholung und erzielte eine signifikante
Verbesserung gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Erträge vor Risikoergebnis lagen in den ersten drei Monaten mit 842 Mio. Euro
um 87 Mio. Euro über dem Niveau des ersten Quartals 2020. Mit 439 Mio. Euro lag der
Zinsüberschuss unter dem Vorjahresniveau von 453 Mio. Euro, während der Provisionsüberschuss
mit 312 Mio. Euro das Vorjahresniveau von 300 Mio. Euro leicht übertraf. Deutlich
verbessert zeigte sich das Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen
Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, das mit 107 Mio. Euro um 148 Mio. Euro über
dem Wert der ersten drei Monate des Vorjahres lag. Das Risikoergebnis des Segments Firmenkunden lag in den ersten drei Monaten bei -
52 Mio. Euro, nach - 165 Mio. Euro im Vorjahr, das erstmals von der Corona-Pandemie
beeinträchtigt war. Der Verwaltungsaufwand lag mit 576 Mio. Euro um 22 Mio. Euro unter dem Vorjahreswert.
Der Rückgang resultierte sowohl aus geringeren Personal- als auch Sachkosten im Zusammenhang
mit dem strikten Kostenmanagement. Die ausgewiesenen Pflichtbeiträge in Höhe von 116
Mio. Euro stehen insbesondere in Verbindung mit der Europäischen Bankenabgabe; im
Vorjahr beliefen sich die Pflichtbeiträge auf 103 Mio. Euro. Insgesamt lag das Ergebnis aus fortzuführenden Geschäftsbereichen vor Steuern bei
98 Mio. Euro, gegenüber - 112 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Sonstige und Konsolidierung Im Bereich Sonstige und Konsolidierung werden Erträge und Aufwendungen ausgewiesen,
die nicht in die Verantwortungsbereiche der Geschäftssegmente fallen. Unter Sonstige
werden Group Treasury, den Geschäftssegmenten nicht zugeordnete Beteiligungen sowie
übergeordnete Sachverhalte, wie zum Beispiel Aufwendungen für Aufsichtsgebühren, eingestellt.
Unter Konsolidierung wird von den in der Segmentberichterstattung dargestellten Ergebnisgrößen
auf den Konzernabschluss nach Internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) übergeleitet.
Der Bereich Sonstige und Konsolidierung enthält des Weiteren die Unterstützungs-,
Stabs- und Steuerungseinheiten, die ebenfalls auf die Segmente verrechnet werden.
Für diese Einheiten stellen Restrukturierungskosten eine Ausnahme in der Verrechnung
dar, da diese Kosten im Bereich zentral ausgewiesen werden. Das Operative Ergebnis des Bereichs Sonstige und Konsolidierung belief sich im ersten
Quartal 2021 auf 190 Mio. Euro, gegenüber - 313 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Der
deutliche Anstieg beruht in erster Linie auf der positiven Entwicklung des Ergebnisses
von Group Treasury, das im Vorjahreszeitraum durch Bewertungsverluste infolge von
Marktverwerfungen in der Corona-Krise stark belastet war. Zudem erzielte Group Treasury
im ersten Quartal 2021 höhere Erträge aus dem Management von Zinsrisiken und Fremdwährungsliquidität.
Daneben wirkten sich im Bereich Sonstige und Konsolidierung die Abgrenzung von Erträgen
aus gezielten längerfristigen Refinanzierungsgeschäften (Targeted Longer-Term Refinancing
Operations) mit der EZB sowie per saldo positive Bewertungseffekte ergebniserhöhend
aus. Dem standen Rückgänge aufgrund einer höheren Nettorisikovorsorge für ein Restportfolio
des aufgelösten Segments Asset & Capital Recovery, aus Konsolidierungssachverhalten
sowie aus per saldo belastenden Effekten aus der Bildung und Auflösung von Rückstellungen
gegenüber. Das Ergebnis vor Steuern des Bereichs Sonstige und Konsolidierung im ersten
Quartal 2021 betrug - 275 Mio. Euro. Darin enthalten sind Restrukturierungsaufwendungen
in Höhe von 465 Mio. Euro im Zusammenhang mit der Umsetzung des neuen Strategieprogramms
der Commerzbank. PrognoseberichtKünftige gesamtwirtschaftliche Situation Die weitere Entwicklung der Konjunktur hängt weiterhin stark vom Verlauf der Corona-Pandemie
ab. In den USA hat sich dank des weit fortgeschrittenen Impfprozesses und des Billionen
US-Dollar schweren Konjunkturprogramms des neuen US-Präsidenten Joe Biden der Konjunkturausblick
weiter aufgehellt. Wir haben die Wachstumsprognose für die US-Wirtschaft 2021 auf
6,8 % (bisher 5 %) angehoben. In der EU wurden angesichts wieder steigender Covid-19-Infektionen die Corona-Beschränkungen
in vielen Ländern verlängert. Damit wird auch die wirtschaftliche Erholung mindestens
ein bis zwei Monate später einsetzen als bislang angenommen. Entsprechend dürfte die
Wirtschaft im Euroraum 2021 voraussichtlich nur um 4,5 % (bisherige Prognose: 5 %)
wachsen. Für Deutschland haben wir die Wachstumsprognose auf 4,0 % (bisher 4,5 %)
nach unten korrigiert. Voraussichtliche Entwicklung der Liquidität Aufgrund der hohen Überschussliquidität im Markt bleibt das Volumen längerfristiger
Wertpapierpensionsgeschäfte eingeschränkt. Der kurzfristige Repomarkt im Bereich von
Wertpapieren hoher Qualität wie Staatsanleihen, Supranationalen sowie gedeckten Anleihen
(High Quality Liquid Assets, HQLA) funktioniert hingegen nach wie vor auch während
der Corona-Pandemie reibungslos und spielt eine wichtige Rolle in der Bedienung der
Bond- und Kassamärkte. Ein wichtiger Treiber der Collateral-Märkte ist die gestiegene Nachfrage aufgrund
der verbindlichen Besicherungspflicht für Over-the-Counter-(OTC-) Derivate im Rahmen
der Bilateral-Initial-Margin-Anforderungen sowie des TLTRO aus dem vergangenen Jahr.
Unter Berücksichtigung der TLTRO-Aufstockung im März 2021 bleiben zentralbankfähige
Sicherheiten weiterhin gesucht, sodass die Euro-Repomärkte weiterhin teurer als die
EZB-Einlagenfazilität handeln. Wir rechnen weiterhin mit einer Entwicklung des Marktes
auf diesem Niveau, solange die Unterstützung der EZB durch die geldpolitischen Maßnahmen
anhält. Die Situation an den Bondmärkten ist weiterhin durch das Wertpapierankaufprogramm
der EZB und die hohe Überschussliquidität, die wirtschaftlichen Folgen der Pandemie
sowie die politischen Unsicherheiten geprägt. Dies führt zu einer anhaltend konstanten
Nachfrage guter Bonitäten. Aufgrund des anhaltenden negativen Zinsniveaus kommt es
zu einer zusätzlichen Nachfrage von Finanzinvestoren auf der Suche nach Rendite. Die vor diesem Hintergrund bereits deutlich reduzierte Liquidität in den Sekundärmärkten
wird somit niedrig bleiben. Wir rechnen trotz der steigenden Staatsverschuldung weiterhin
mit sehr niedrigen Bundrenditen auch im langfristigen Bereich (aktuell sind die Bundrenditen
bis 20 Jahre negativ) sowie einer anhaltend hohen Nachfrage von Investoren nach qualitativ
guten Wertpapieren und damit weiterhin mit engen Credit Spreads. Voraussichtliche Entwicklung des Commerzbank-Konzerns An unseren im Geschäftsbericht 2020 getroffenen Aussagen zur voraussichtlichen Ergebnisentwicklung
des Commerzbank-Konzerns im Geschäftsjahr 2021 halten wir grundsätzlich weiterhin
fest. Vor dem Hintergrund der Geschäftsentwicklung in den ersten drei Monaten 2021
haben wir aber einzelne Prognosen angepasst. Nach dem starken ersten Quartal sollten die Erträge im Gesamtjahr leicht über denen
des Geschäftsjahres 2020 liegen. Aufgrund der weiterhin hohen Unsicherheiten über
den Verlauf der Pandemie wird ein Risikoergebnis zwischen - 0,8 Mrd. Euro bis - 1,2
Mrd. Euro erwartet. Basierend auf aktuellen Einschätzungen ist ein Risikoergebnis
von bis zu - 1 Mrd. Euro wahrscheinlich. Auf der Basis der Ergebnisse des ersten Quartals
erwartet die Bank eine CET-1-Quote von mindestens 12,5 % (bisher: mehr als 12 %),
die damit klar über dem angestrebten Puffer von 200 bis 250 Basispunkten zur regulatorischen
Mindestanforderung (MDA-Schwelle) liegt. Insgesamt rechnet die Bank mit einem positiven
Operativen Ergebnis. Der Ausblick basiert auf der Annahme, dass es keine substanzielle
Veränderung in Bezug auf das Kreditportfolio der mBank in Schweizer Franken gibt. Risikolage Die Überwachung und Steuerung der Risikotragfähigkeit erfolgen monatlich auf Ebene
des Commerzbank-Konzerns. Der Mindestanspruch an die Risikotragfähigkeit gilt als
erfüllt, sofern die RTF-Quote über 100 % liegt. Im ersten Quartal 2021 lag die RTF-Quote
stets über 100 % und betrug 164 % per 31. März 2021. Der Anstieg des ökonomischen
Risikodeckungspotentials gegenüber Dezember 2020 ist im Wesentlichen auf IAS-19-Effekte
sowie einen marktinduzierten Rückgang der stillen Lasten zurückzuführen. Die RTF-Quote
liegt weiterhin deutlich über dem Mindestanspruch.
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Einschließlich Objektwertänderungsrisiko, Risiko nicht börsennotierter Beteiligungen
und Risikopuffer für Reserverisiko und für die Quantifizierung potenzieller Wertschwankungen
von Intangibles. Die Corona-Pandemie hat die Weltwirtschaft im Jahr 2020 in die tiefste Rezession
seit Ende des Zweiten Weltkrieges gestürzt. In vielen Ländern wurden angesichts wieder steigender Covid-19-Infektionen die Corona-Beschränkungen
verlängert. Damit wird auch die wirtschaftliche Erholung mindestens ein bis zwei Monate
später einsetzen als bislang angenommen. Adressenausfallrisiken Der Entwicklung der Corona-Pandemie wurde bei den Adressenausfallrisiken im Jahr
2020 insbesondere mit einem Top-Level-Adjustment (TLA) im Risikoergebnis sowie Anpassungen
bei den Modellen Rechnung getragen. In den restlichen Risikokennzahlen ist die erwartete
negative Entwicklung größtenteils noch nicht ablesbar, da sie sich hier erst zeitverzögert
in den kommenden Monaten bemerkbar machen wird. Die Kreditrisikokennzahlen der Ratingklassen 1,0 bis 5,8 stellten sich zum Stichtag
31. März 2021 wie folgt dar:
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Im Wesentlichen handelt es sich um Liquiditätsportfolios des Treasury. Das Konzernportfolio zeigt bei der Verteilung auf Basis von PD-Ratings einen Anteil
von 84 % in den internen Ratingklassen 1 und 2, die den Investmentbereich abdecken.
Die regionale Verteilung des Exposures entspricht der strategischen Ausrichtung der
Bank und spiegelt die Schwerpunkte unserer globalen Geschäftstätigkeit wider.
Risikoergebnis Das Risikoergebnis im Kreditgeschäft des Konzerns belief sich zum 31. März 2021 auf
- 149 Mio. Euro. (Vorjahreszeitraum: - 326 Mio. Euro) und liegt damit auf niedrigem
Niveau. Der im Jahresabschluss 2020 berücksichtigte TLA-Betrag entspricht weiterhin der ökonomischen
Einschätzung der Bank und wurde deshalb im ersten Quartal 2021 nahezu unverändert
beibehalten. Die Prognose für das Risikoergebnis für das Jahr 2021 liegt aufgrund der anhaltenden
Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Corona-Pandemie zwischen - 0,8 Mrd. Euro
und - 1,2 Mrd. Euro. Nach der Entwicklung im ersten Quartal 2021 ist ein Wert von
bis zu - 1 Mrd. Euro wahrscheinlich.
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Inklusive zugeordnetem Risikoergebnis aus POCI (POCI - Purchased or Originated Credit-impaired). Default-Portfolio Das Default-Portfolio des Konzerns ist im ersten Quartal um 202 Mio. Euro gesunken
und lag zum 31. März 2021 bei 4 593 Mio. Euro. Marktrisiken Die Entwicklung im ersten Quartal 2021 ist geprägt von rückläufigen Value-at-Risk-(VaR-)Zahlen,
nachdem die Extremszenarios aus dem März des Vorjahres die Zeitreihen für die VaR-Berechnung
verlassen haben und den VaR somit nicht mehr beeinflussen. Der VaR im Handelsbuch ging im ersten Quartal 2021 von 12 Mio. Euro auf 8 Mio. Euro
zurück. Der Stressed VaR ging leicht von 28 Mio. Euro per Ende 2020 auf 27 Mio. Euro per
Ende des ersten Quartals 2021 zurück. Ursache hierfür sind Positionsveränderungen
im Segment Firmenkunden und der Treasury. Für die Anlagebücher des Konzerns werden nach aufsichtsrechtlichen Vorgaben monatlich
die Auswirkungen von Zinsänderungsschocks auf den ökonomischen Wert simuliert. Als
Ergebnis des Szenarios + 200 Basispunkte wurde zum 31. März 2021 ein potenzieller
ökonomischer Verlust von 2 525 Mio. Euro (31. Dezember 2020: 2 776 Mio. Euro potenzieller
ökonomischer Verlust) und im Szenario - 200 Basispunkte ein potenzieller ökonomischer
Gewinn von 584 Mio. Euro (31. Dezember 2020: 343 Mio. Euro potenzieller ökonomischer
Gewinn) ermittelt. Die Zinssensitivitäten des gesamten Anlagebuches (ohne Pensionsfonds) beliefen sich
zum 31. März 2021 auf 9,4 Mio. Euro (31. Dezember 2020: 9,0 Mio. Euro) pro Basispunkt
rückläufiger Zinsen. Liquiditätsrisiken Die dem Liquiditätsrisikomodell zugrunde liegenden steuerungsrelevanten bankinternen
Stressszenarios berücksichtigen sowohl Auswirkungen eines institutsspezifischen Stressfalls
als auch einer marktweiten Krise. Im 1-Monats- beziehungsweise 3-Monats-Zeitraum verbleibt
für das kombinierte Stressszenario per Quartalsultimo März 2021 eine Nettoliquidität
von 9,5 Mrd. Euro beziehungsweise 9,8 Mrd. Euro. Die Bank wies zum Quartalsultimo März 2021 eine Liquiditätsreserve in Form von hochliquiden
Aktiva in Höhe von 106,1 Mrd. Euro aus. Darüber hinaus unterhält die Bank ein sogenanntes Intraday-Liquidity-Reserve-Portfolio.
Der Gesamtwert dieses Portfolios betrug zum Quartalsultimo März 2021 6,1 Mrd. Euro. Im abgelaufenen ersten Quartal 2021 wurde die geforderte Mindestquote in Höhe von
100 % durch die Commerzbank zu jedem Stichtag deutlich überschritten. Zum Quartalsultimo
März 2021 lag der Durchschnitt der LCR der jeweils letzten 12 Monatsendwerte bei 141,5
%. Operationelle Risiken Die Commerzbank misst das regulatorische und ökonomische Kapital für operationelle
Risiken mittels des Advanced Measurement Approaches (AMA). Die Risikoaktiva aus operationellen
Risiken betrugen zum Ende des ersten Quartals 2021 auf dieser Basis 16,7 Mrd. Euro
(31. Dezember 2020: 18,3 Mrd. Euro). Das ökonomisch erforderliche Kapital belief sich
auf 1,3 Mrd. Euro (31. Dezember 2020: 1,5 Mrd. Euro). Aus OpRisk-Ereignissen ergab sich zum Ende des ersten Quartals 2021 eine Gesamtbelastung
in Höhe von rund 37 Mio. Euro (Gesamtjahr 2020: 345 Mio. Euro). Die Ereignisse waren
im Wesentlichen durch Schäden in der Kategorie "Produkte und Geschäftspraktiken" geprägt. Sonstige Risiken Bezüglich aller sonstigen Risiken gab es im ersten Quartal 2021 keine wesentlichen
Veränderungen gegenüber dem im Konzernrisikobericht 2020 dargestellten Stand mit Ausnahme
der nachfolgend aufgeführten Details zu den aktuellen Entwicklungen bei den Rechtsrisiken: Am 29. April 2021 ist ein Urteil des EuGH (C-19/20) zu fünf Fragen ergangen, die
ein polnisches Gericht im Verfahren gegen eine andere Bank zur Vorabentscheidung vorgelegt
hatte. Nach Einschätzung der Bank ändert das Urteil die aktuelle Risikobewertung nicht. In nicht-öffentlicher Sitzung vom 7. Mai 2021 hat der Oberste Gerichtshof in Polen
zu Vorlagefragen eines Ombudsmannes der polnischen Bankenaufsicht entschieden. Nach
Einschätzung der Bank ändert das Urteil die aktuelle Risikobewertung nicht. Für eine auf den 11. Mai 2021 anberaumte nicht-öffentliche Sitzung liegen der Zivilkammer
des polnischen Obersten Gerichtshofs Fragen der Präsidentin des Obersten Gerichtshofs
vor; zum Zeitpunkt der Berichterstattung war noch offen, ob die Sitzung stattfindet. Die Bank wird die Entscheidungen des polnischen Obersten Gerichtshofs analysieren,
insbesondere im Hinblick auf die Auswirkungen auf die weitere Rechtsprechung und auf
die Vorsorge für die Rechtsrisiken. Zum 31. März 2021 beläuft sich die Vorsorge für Einzelklagen auf 320 Mio. Euro. Davon
betreffen 277 Mio. Euro nicht vollständig zurückgeführte Schweizer-Franken-Darlehen
und 42 Mio. Euro bereits vollständig zurückgeführte Schweizer-Franken-Darlehen und
Rechtskosten. Insbesondere die ausstehende Entscheidung der Zivilkammer des polnischen
Obersten Gerichtshofes, dessen Sitzung am 11. Mai 2021 anberaumt ist, kann dazu führen,
dass die Vorsorge zukünftig der Höhe nach wesentlich angepasst werden muss. Am 27. April 2021 hat der Bundesgerichtshof in einem Verfahren gegen eine andere
Bank über den sogenannten AGB-Änderungsmechanismus entschieden und die entsprechenden
Ziffern der AGB-Banken für unwirksam erklärt. Die Bank prüft die Auswirkungen dieser
Rechtsprechung auf ihre Geschäftsbereiche und Produkte. Disclaimer Die in der Commerzbank eingesetzten Methoden und Modelle zur internen Risikomessung,
die die Grundlage für die Berechnung der im Bericht dargestellten Zahlen bilden, entsprechen
dem aktuellen Erkenntnisstand und orientieren sich an der Praxis der Bankenbranche.
Die mit den Risikomodellen ermittelten Ergebnisse sind zur Steuerung der Bank geeignet.
Die Messkonzepte unterliegen einer regelmäßigen Überprüfung durch das Risikocontrolling
und durch die interne Revision sowie durch die deutschen und europäischen Aufsichtsbehörden.
Trotz sorgfältiger Modellentwicklung und regelmäßiger Kontrolle können Modelle nicht
alle in der Realität wirksamen Einflussfaktoren vollständig erfassen und deren komplexes
Verhalten einschließlich Wechselwirkungen abbilden. Diese Grenzen der Risikomodellierung
gelten insbesondere für Extremsituationen. Ergänzende Stresstests und Szenarioanalysen
können nur beispielhaft zeigen, welchen Risiken ein Portfolio unter extremen Marktsituationen
unterliegen kann; eine Untersuchung aller denkbaren Szenarios ist jedoch auch bei
Stresstests nicht möglich. Sie können keine endgültige Einschätzung des maximalen
Verlusts im Falle eines Extremereignisses geben. GesamtergebnisrechnungGewinn-und-Verlust-Rechnung
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Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Anpassungen).
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Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Anpassungen). Das nach IAS 33 errechnete Ergebnis je Aktie basiert auf dem den Commerzbank-Aktionären
zurechenbaren Konzernergebnis Im laufenden Geschäftsjahr sowie im Vorjahr waren keine
Wandel- oder Optionsrechte im Umlauf. Das verwässerte Ergebnis je Aktie war daher
mit dem unverwässerten identisch. Zusammengefasste Gesamtergebnisrechnung
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Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Anpassungen). Gewinn-und-Verlust-Rechnung (Quartalsaufteilung)
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Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Anpassungen). BilanzAktiva
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Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Anpassungen).
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Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Anpassungen). Eigenkapitalveränderungsrechnung
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Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Anpassungen).
Zusätzliche InformationenAllgemeine Grundlagen Gegenstand dieser Konzernfinanzinformationen zum 31. März 2021 sind die Commerzbank
Aktiengesellschaft und ihre Tochterunternehmen. Die Bestandteile, "Gesamtergebnisrechnung",
"Bilanz" und "Eigenkapitalveränderungsrechnung" sind in Übereinstimmung mit den hierfür
anwendbaren Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsgrundsätzen der IFRS für
Zwischenberichterstattung, wie sie vom IASB veröffentlicht wurden und in der EU anzuwenden
sind, erstellt worden. Die angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden
entsprechen denen, die im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2020 zur Anwendung
kamen. Bei der Konzernfinanzinformation handelt es sich nicht um einen vollständigen
Zwischenabschluss in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung. Die
Ertragsteueraufwendungen werden in den Zwischenberichtsperioden auf Grundlage des
aktuell erwarteten effektiven Steuersatzes von der Commerzbank für das Gesamtjahr
ermittelt. Die Finanzinformationen wurden am 10. Mai 2021 vom Vorstand zur Veröffentlichung
freigegeben. Neue und geänderte StandardsÄnderung IFRS 16 Die Corona-Pandemie bedingte Änderung des IFRS 16 soll den Leasingnehmern die Bilanzierung
von Zugeständnissen, die in Verbindung mit der Corona-Pandemie stehen, bei Stundung
von Mietraten und Mietpreisnachlässen erleichtern. Der Anwendungszeitraum dieser Erleichterungen
wurde verlängert. Aus dieser Änderung ergibt sich keine materielle Auswirkung auf
den Konzernabschluss. Der überarbeitete Standard inklusive des Verlängerungszeitraums
ist für Berichtsperioden anzuwenden, die am oder nach dem 1. April 2021 beginnen.
Das EU-Endorsement ist noch ausstehend. Für weitere Informationen zu neuen und geänderten Standards verweisen wir auf unseren
Geschäftsbericht 2020 Seite 177. IBOR-Reform Aus den Erleichterungen aus Phase II der IBOR Reform haben sich für das erste Quartal
2021 keine wesentlichen Auswirkungen auf den Commerzbank Konzern ergeben. Änderung Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie Schätzungsänderungen Bei einer als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaft
wurde die Bilanzierungsmethode zu Rückstellungen bei Darlehensverträgen in Schweizer
Franken (CHF) mit Indexklauseln retrospektiv angepasst. Bis zum 31.12.2020 wurden
Rechtsrisiken im Zusammenhang mit Darlehensverträgen in Schweizer Franken (CHF) mit
Indexklauseln gesamthaft gemäß IAS 37 Rückstellungen, Eventualverbindlichkeiten und
Eventualforderungen berücksichtigt. Für bereits vollständig zurückgeführte Schweizer-Franken-Darlehen
und damit verbundene Rechtskosten wurde die Bilanzierungsmethode nicht angepasst;
diese werden weiterhin gemäß IAS 37 bilanziert. Für nicht vollständig zurückgeführte
Schweizer-Franken-Darlehen wurde die Bilanzierungsmethode unter Verwendung der Vorgaben
des IAS 8.14 rückwirkend auf die Abbildung nach IFRS 9 angepasst. Dabei werden die
rechtlichen Risiken unmittelbar bei der Schätzung der Zahlungsströme im Bruttobuchwert
der Forderungen berücksichtigt. Die Bilanzierung nach IFRS 9 stellt die Marktpraxis
im Inlandsmarkt des Tochterunternehmens dar und erhöht somit die Vergleichbarkeit
zu Abschlüssen anderer Marktteilnehmer sowie die Vergleichbarkeit seitens des polnischen
Regulators. Durch die Anwendung von IFRS 9 anstelle des IAS 37 werden somit relevantere
Informationen vermittelt. Die Bewertungsmethodik, anhand derer der Einfluss auf die
aus den Darlehen erwarteten Zahlungsströme geschätzt wird, blieb verglichen zur bisherigen
Bewertungsmethodik im Wesentlichen unverändert. Das Verfahren zur Ermittlung des Diskontierungszinssatzes für Pensionsverpflichtungen
im europäischen Währungsraum wurde zum 31. März 2021 angepasst. Die Auswahl AA-bewerteter
Unternehmensanleihen wurde modifiziert. Ferner berücksichtigt das angepasste Verfahren
im Rahmen der Extrapolation auch AA-bewertete Anleihen der öffentlichen Hand. Grund
hierfür war die geringfügige Anzahl repräsentativer langfristiger Renditen. Der so
ermittelte Diskontierungszinssatz beläuft sich zum 31. März 2021 auf 1,30% für das
Inland. Unter Beibehaltung des ursprünglichen Verfahrens hätte der Diskontierungszinssatz
1,00% betragen. Die Umstellung hat zu einem um rund 450 Millionen Euro geringeren
Barwert der Pensionsverpflichtung geführt. Die Bank hat für die IFRS-9-Transferlogik maßgebliche Parameter zum 31. März 2021
angepasst. Unter anderem wird zukünftig die Anwendung der Low Credit Risk Exemption
auf das Wertpapierportfolio beschränkt. Die Umsetzung führte zu einer höheren Risikovorsorge
in Stufe 2. Anpassungen Bei einer als Tochterunternehmen in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaft
haben sich durch die im Abschnitt "Änderung Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
sowie Schätzungsänderungen" beschriebene Methodenänderung im Zusammenhang mit Darlehensverträgen
in Schweizer Franken (CHF) mit Indexklauseln die Darlehen und Forderungen der Kategorie
Amortised Cost und die Rückstellungen zum 31. Dezember 2020 um 277 Mio. Euro verringert.
Auswirkungen auf die Gesamtergebnisrechnung und das Ergebnis je Aktie ergaben sich
nicht. Es ergab sich eine Fehlerkorrektur bei den latenten Steuern für eine nachrangige
Anleihe. In diesem Zusammenhang erhöhten sich die Steuern vom Einkommen und Ertrag
zum 31. März 2020 um 20 Mio. Euro, korrespondierend dazu verminderte sich auch das
Konzernergebnis und das Gesamtergebnis. Das Ergebnis je Aktie verminderte sich zum
31. März 2020 um 0,02 Euro. Durch die Anpassungen verminderten sich die Gewinnrücklagen
zum 1. Januar 2020 um 69 Mio. Euro. Durch die Anpassungen und die Neukalkulation der
Wertberichtigungen verminderten sich auch die erfolgsneutralen latenten Steuern auf
die Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen zum 31. März 2020 um
15 Mio. Euro. Eine weitere Fehlerkorrektur ergab sich bei den latenten Steuern aufgrund von Anpassungen
des steuerlichen Ausgleichspostens im Zusammenhang mit Drohverlustrückstellungen.
Dabei verminderten sich die Steuern vom Einkommen und Ertrag zum 31. März 2020 um
24 Mio. Euro. Korrespondierend dazu erhöhte sich das Gesamtergebnis in gleicher Höhe.
Das Ergebnis je Aktie stieg zum 31. März 2020 um 0,02 Euro an. Durch die Anpassungen
verminderten sich die Gewinnrücklagen zum 1. Januar 2020 um 106 Mio. Euro. Durch die
Anpassungen und die Neukalkulation der Wertberichtigungen verminderten sich auch die
erfolgsneutralen latenten Steuern auf die Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen
zum 31. März 2020 um 5 Mio. Euro. Darüber hinaus wurde aufgrund von doppelt erfassten Bereitstellungszinsen in den
Vorjahren eine retrospektive Anpassung der Gewinnrücklagen vorgenommen. Durch diese
Anpassung verringerten sich die Zinserträge zum 31. März 2020 um 1 Mio. Euro, dagegen
erhöhten sich die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag um 0 Mio. Euro. Das Konzernergebnis
verringerte sich dadurch um 1 Mio. Euro. Durch die Anpassungen verminderten sich die
Gewinnrücklagen zum 1. Januar 2020 um 9 Mio. Euro. Durch diese Anpassungen ergaben
sich keine wesentlichen Auswirkungen auf das Ergebnis je Aktie. Bei einer als Investmentfondsgesellschaft in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaft
wurde eine retrospektive Anpassung in den latenten Steuern vorgenommen. Durch diese
Anpassung verringerten sich die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag zum 31. März
2020 um 2 Mio. Euro. Dementsprechend erhöhte sich das Konzernergebnis in gleicher
Höhe. Durch diese Anpassungen ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf das
Ergebnis je Aktie. Durch die Anpassungen verminderten sich die Gewinnrücklagen zum
1. Januar 2020 um 25 Mio. Euro. Es ergab sich eine Fehlerkorrektur bei den- Wertberichtigungen für Risiken aus Darlehen
und Forderungen -Amortised Cost aufgrund der systematischen Berücksichtigung von zu
langen Laufzeiten für Forderungen aus Akkreditiven. Durch diese Anpassung erhöhten
sich die Gewinnrücklagen zum 1. Januar 2020 um 42 Mio. Euro. Es ergaben sich keine
Auswirkungen auf das Konzernergebnis, die Gesamtergebnisrechnung und auf das Ergebnis
je Aktie. Nachtragsbericht Im Mai hat sich die Commerzbank mit den Arbeitnehmergremien auf einen Rahmeninteressenausgleich
und einen Rahmensozialplan für die AG Inland geeinigt. Die verbindlichen Vereinbarungen
bilden die Grundlage für einen möglichst sozialverträglichen Stellenabbau im Rahmen
der Strategie 2024. Die entsprechenden Aufwendungen für den Personalabbau werden im zweiten Quartal 2021
gebucht. Ausgewählte regulatorische Angaben Das folgende Bild zeigt die Zusammensetzung der Eigenmittel und risikogewichteten
Aktiva sowie die Eigenmittelquoten im Commerzbank-Konzern gemäß CRR einschließlich
angewendeter Übergangsregelungen.
Die Leverage Ratio (Verschuldungsquote) setzt das Kernkapital (Tier-1-Kapital) gemäß
CRR einschließlich angewendeter Übergangsregelungen ins Verhältnis zum Leverage Ratio
Exposure, das aus den nicht risikogewichteten Aktiva und den außerbilanziellen Positionen
besteht.
Die NPE Ratio wird aus den notleidenden Forderungen im Verhältnis zu den Gesamtforderungen
gemäß EBA Risk Dashboard ermittelt.
Segmentberichterstattung
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Durchschnittliches hartes Kernkapital (CET1). Anpassung erfolgt in Sonstige und Konsolidierung.
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Anpassung Vorjahr aufgrund von Restatements (siehe Anpassungen). Wesentliche KonzerngesellschaftenInland Commerz Real AG, Wiesbaden Ausland Commerzbank Brasil S.A. - Banco Múltiplo. São Paulo Commerzbank (Eurasija) AO, Moskau Commerzbank Finance & Covered Bond S.A.. Luxemburg Commerzbank Zrt.. Budapest Commerz Markets LLC. New York mBank S.A.. Warschau Operative Auslandsniederlassungen Amsterdam, Barcelona, Bratislava, Brünn (Office), Brüssel, Dubai, Hongkong, London,
Luxemburg, Madrid, Mailand, New York, Paris, Peking, Prag, Schanghai, Singapur, Tokio,
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(FI-Desk), Seoul, Singapur (FI-Desk), Taipeh, Taschkent, Tiflis, Tokio (FI-Desk),
Zagreb DisclaimerVorbehalt bei Zukunftsaussagen Diese Zwischenmitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen zur Geschäfts- und Ertragsentwicklung
der Commerzbank, die auf unseren derzeitigen Plänen, Einschätzungen, Prognosen und
Erwartungen beruhen. Die Aussagen beinhalten Risiken und Unsicherheiten. Denn es gibt
eine Vielzahl von Faktoren, die auf unser Geschäft einwirken und zu großen Teilen
außerhalb unseres Einflussbereichs liegen. Dazu gehören vor allem die konjunkturelle
Entwicklung, die Verfassung der Finanzmärkte weltweit und mögliche Kreditausfälle.
Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können also erheblich von unseren heute
getroffenen Annahmen abweichen. Sie haben daher nur zum Zeitpunkt der Veröffentlichung
Gültigkeit. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die zukunftsgerichteten Aussagen angesichts
neuer Informationen oder unerwarteter Ereignisse zu aktualisieren. Finanzkalender 2021/2022
Commerzbank AG Zentrale Postanschrift Investor Relations |
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