Commerzbank AktiengesellschaftFrankfurt am MainZwischenmitteilung zum 31. März 2024KennzahlenGewinn- und Verlust-Rechnungscrollen
Bilanzscrollen
Regulatorische Kennzahlenscrollen
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach VZK (Stammpersonal und Nachwuchs)scrollen
Ratings⁴scrollen
1 Auf das Jahr hochgerechnet.
Aufgrund von Rundungen können sich im vorliegenden
Bericht bei Summenbildungen und bei der Berechnung von
Prozentangaben geringfügige Abweichungen ergeben.
Highlights der Geschäftsentwicklung vom 1. Januar bis 31. März 2024KernaussagenDie Commerzbank ist sehr gut in das Geschäftsjahr
2024 gestartet. In den ersten drei Monaten des laufenden
Jahres hat die Commerzbank ihr bestes Konzernergebnis seit
mehr als zehn Jahren erzielt. Treiber waren insbesondere
das starke Kundengeschäft und das immer noch
günstige Zinsumfeld. Bei der Umsetzung ihres
Strategieprogramms bis 2027 macht die Bank weiter gute
Fortschritte. Vor allem auf der Ertragsseite zeigt sich,
dass das kundenzentrierte Geschäftsmodell auch in
einem schwierigen wirtschaftlichen Umfeld trägt.
Nachfolgend die Eckdaten der Geschäftsentwicklung
in den ersten drei Monaten 2024:
scrollen
Wichtige personelle und geschäftspolitische Ereignisse nach Ende des letzten BerichtszeitraumsCommerzbank schließt Aktienrückkauf über 600 Mio. Euro erfolgreich abAnfang März 2024 hat die Commerzbank
Aktiengesellschaft ihr zweites Aktienrückkaufprogramm
erfolgreich beendet, welches die Bank am 10. Januar 2024
gestartet hatte. Seitdem kaufte die Bank insgesamt 55 554
320 eigene Aktien im Volumen von rund 600 Mio. Euro zu
einem Durchschnittspreis von rund 10,80 Euro je Aktie
zurück. Das entspricht einem Anteil von 4,48 % am
Grundkapital der Bank. Die zurückgekauften Aktien
werden eingezogen.
Das zweite abgeschlossene Aktienrückkaufprogramm
ergänzt die von der Hauptversammlung am 30. April 2024
beschlossene Dividendenzahlung von 0,35 Euro je Aktie
für das Geschäftsjahr 2023. Damit hat die Bank
insgesamt rund 1 Mrd. Euro an ihre Aktionärinnen und
Aktionäre zurückgegeben. Das entspricht 50 % des
Konzerngewinns 2023 nach Abzug der AT-1-Kuponzahlungen.
Für das Geschäftsjahr 2024 strebt die Bank eine
Ausschüttungsquote von mindestens 70 % an, jedoch
nicht mehr als das Konzernergebnis nach Abzug der
AT-1-Kuponzahlungen.
Aufsichtsrat beruft Christiane Vorspel-Rüter als neue Chief Operating Officer (COO)Der Aufsichtsrat der Commerzbank hat in seiner Sitzung
am 13. März 2024 Christiane Vorspel-Rüter als COO
in den Vorstand berufen. Sie folgt auf Jörg Oliveri
del Castillo-Schulz, der als COO seit Anfang 2022 unter
anderem für die Bank-IT und die digitale
Transformation zuständig ist. Er war im Februar mit
dem Aufsichtsrat übereingekommen, seinen Ende
September dieses Jahres auslaufenden Vertrag nicht zu
verlängern. Der Wechsel soll spätestens zum 1.
Oktober 2024 vollzogen werden.
Christiane Vorspel-Rüter kommt von der Landesbank
Baden-Württemberg. Dort verantwortet sie seit 2018 als
Bereichsvorständin die IT. Für sie bedeutet die
Berufung in den Vorstand eine Rückkehr zur
Commerzbank, wo sie zuvor mehr als 20 Jahre in
verschiedenen Führungsfunktionen im IT-Bereich im In-
und Ausland gearbeitet hatte, unter anderem als Chief
Information Officer für das Investmentbanking und das
Commercial Banking. Die Berufung in den Vorstand erfolgt
vorbehaltlich der Zustimmung der Aufsicht.
Ertrags-, Finanz- und VermögenslageEine Beschreibung der zum 31. März 2024 angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden finden sich unter
"Zusätzliche Informationen" auf Seite 20.
Gewinn- und-Verlust-Rechnung des Commerzbank-KonzernsDie Commerzbank erzielte in den ersten drei Monaten 2024
trotz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich
gestiegener Belastungen aus Vorsorgen im Zusammenhang mit
Baufinanzierungen in Fremdwährung bei der mBank ein
den Commerzbank-Aktionärinnen und -Aktionären und
Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile
zurechenbares Konzernergebnis in Höhe von 747 Mio.
Euro, nach 580 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Das
Operative Ergebnis lag im Berichtszeitraum bei 1 084 Mio.
Euro, nach 875 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Die wesentlichen Posten der Gewinn- und-Verlust-Rechnung
haben sich im Berichtszeitraum wie folgt entwickelt:
Der Zinsüberschuss stieg im Berichtszeitraum um 9,2
% auf 2 126 Mio. Euro deutlich. Im Segment Privat- und
Unternehmerkunden hat im Inland der Zinsüberschuss
sowohl aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus deutlich
zugelegt - insbesondere getrieben durch das
Einlagengeschäft - als auch aufgrund von im vierten
Quartal 2023 vorgenommenen Zinsmodellanpassungen im Rahmen
der Fristentransformation von Einlagen, mit entsprechend
gegenläufigen Effekten im Bereich Sonstige und
Konsolidierung. Auch der Zinsüberschuss der mBank ist
aufgrund des nach wie vor hohen Zinsniveaus weiter
kräftig angestiegen. Im Segment Firmenkunden lag der
Zinsüberschuss ebenfalls deutlich über dem Niveau
des Vorjahreszeitraums, auch hier maßgeblich
getrieben durch höhere Einlagenerträge.
Der Provisionsüberschuss zeigte mit Blick auf die
Vorjahresquartale insgesamt eine gute Entwicklung. Mit 920
Mio. Euro lag er auf dem Niveau des starken Ergebnisses der
ersten drei Monate 2023. Im Segment Privat- und
Unternehmerkunden war der Grund für den Rückgang
des Provisionsüberschusses insbesondere das durch
Sondereffekte beeinflusste außergewöhnlich
starke Ergebnis der Sachwertetochter Commerz Real im ersten
Quartal 2023 sowie ein geringeres Geschäft in
Vorsorgeprodukten. Ohne den Vorjahreseffekt bei der Commerz
Real hat sich im Inland das bestandsabhängige
Wertpapiergeschäft im Vergleich zum Vorjahresquartal
leicht positiv entwickelt, während das
umsatzgetriebene Wertpapiergeschäft aufgrund der
positiven Börsenentwicklung eine stabile Entwicklung
zeigte. Die Provisionserträge aus dem Zahlungsverkehr
lagen gegenüber den ersten drei Monaten des Vorjahres
auf einem stabilen Niveau. Demgegenüber war bei der
mBank im Provisionsüberschuss im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum überwiegend währungsbedingt ein
Zuwachs zu verzeichnen. Im Segment Firmenkunden lag der
Provisionsüberschuss erfreulich über dem Wert der
ersten drei Monate des Vorjahres. Gestiegene Erträge
aus dem Geschäft mit Kreditsyndizierungen und
Anleiheemissionen konnten hier die rückläufigen
Erträge aus dem Fremdwährungsgeschäft mehr
als ausgleichen.
Das Ergebnis aus erfolgswirksam zum Fair Value
bewerteten finanziellen Vermögenswerten und
Verbindlichkeiten lag im Berichtszeitraum bei - 53 Mio.
Euro, nach - 72 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Im Ergebnis
des Berichtszeitraums sind sowohl Belastungen aus
Bewertungseffekten als auch positive Währungseffekte
enthalten.
Im Sonstigen Ergebnis in Höhe von - 287 Mio. Euro
sind unter anderem Vorsorgen im Zusammenhang mit
Baufinanzierungen in Fremdwährung bei der mBank in
Höhe von - 318 Mio. Euro enthalten, nach - 173 Mio.
Euro im entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Das Risikoergebnis lag mit - 76 Mio. Euro nur leicht
höher als im Vorjahreszeitraum, für den - 68 Mio.
Euro auszuweisen waren. Im Segment Privat- und
Unternehmerkunden lag die für die ersten drei Monate
2024 erforderliche Risikovorsorge bei - 26 Mio. Euro, nach
- 128 Mio. Euro im Vorjahresquartal, in dem Belastungen
insbesondere aufgrund von Zuführungen aus der
Überprüfung des Sekundäreffekte-TLAs sowie
aus Ratingdowngrades enthalten waren. Im Segment
Firmenkunden lag das Risikoergebnis aufgrund von Vorsorgen
für Einzelengagements bei - 54 Mio. Euro, nach einem
positiven Wert in Höhe von 54 Mio. Euro im
Vorjahreszeitraum. Das Sekundäreffekte-TLA hat sich im
ersten Quartal 2024 um 30 Mio. Euro reduziert und
beläuft sich per 31. März 2024 auf 423 Mio. Euro.
Die Verwaltungsaufwendungen lagen im Berichtszeitraum
bei 1 496 Mio. Euro. Der moderate Kostenanstieg um 2,2 %
war insbesondere auf höhere Kosten bei der mBank durch
das anhaltende Geschäftswachstum sowie
Fremdwährungseffekte zurückzuführen. Der
Anstieg der Personalkosten um 2,1 % auf 918 Mio. Euro
resultierte maßgeblich aus höheren laufenden
Löhnen und Gehaltszahlungen. Die Sachaufwendungen
einschließlich der Abschreibungen auf Sachanlagen und
sonstige immaterielle Vermögenswerte stiegen um 2,2 %
auf 578 Mio. Euro, unter anderem aufgrund höherer
Abschreibungen auf Software.
Die Belastungen aus den separat ausgewiesenen
Pflichtbeiträgen reduzierten sich um 169 Mio. Euro auf
91 Mio. Euro. Der Rückgang um knapp 65 % resultierte
insbesondere aus einer deutlich niedrigeren
europäischen Bankenabgabe, da das Zielvolumen des
europäischen Abwicklungsfonds zur Abwicklung in
Notlage geratener Banken in diesem Jahr erreicht wurde.
Im Berichtszeitraum beliefen sich die
Restrukturierungsaufwendungen im Zusammenhang mit der
Umsetzung der strategischen Maßnahmen auf 1 Mio.
Euro, nach 4 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Das Ergebnis vor Steuern betrug 1 083 Mio. Euro, nach
871 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum. Für den
Berichtszeitraum war ein Steueraufwand in Höhe von 322
Mio. Euro auszuweisen. Dieser resultierte im Wesentlichen
aus der Besteuerung des positiven Ergebnisses im ersten
Quartal des laufenden Geschäftsjahres. Das Ergebnis
nach Steuern belief sich auf 761 Mio. Euro, gegenüber
592 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Nach Berücksichtigung der nicht beherrschenden
Anteile war den Commerzbank-Aktionärinnen und
-Aktionären und Investoren in zusätzliche
Eigenkapitalbestandteile für den Berichtszeitraum 2024
ein Konzernergebnis von 747 Mio. Euro zuzurechnen, nach 580
Mio. Euro im Vorjahr.
Das Operative Ergebnis je Aktie betrug 0,90 Euro, das
Ergebnis je Aktie 0,62 Euro. Für den Vorjahreszeitraum
beliefen sich die entsprechenden Kennzahlen auf 0,70 Euro
beziehungsweise auf 0,46 Euro.
Bilanz des Commerzbank-KonzernsDie Bilanzsumme des Commerzbank-Konzerns lag zum 31.
März 2024 bei 552,0 Mrd. Euro. Gegenüber dem
Jahresultimo 2023 war dies ein Anstieg um 34,8 Mrd. Euro.
Der Zuwachs um 6,7 % resultierte insbesondere aus dem
Anstieg der Sichtguthaben bei Zentralbanken aufgrund der
Anlage der Liquidität aus weiteren
Einlagenzuflüssen von Privatkunden und
Finanzdienstleistern sowie einem Anstieg der besicherten
Wertpapierpensionsgeschäfte nach dem saisonalen
Rückgang im Rahmen der Ressourcensteuerung zum
Vorjahresende.
EigenkapitalDas in der Bilanz zum Berichtsstichtag 31. März
2024 ausgewiesene den Commerzbank-Aktionärinnen und
-Aktionären zurechenbare Eigenkapital lag mit 29,1
Mrd. Euro um 0,2 Mrd. Euro über dem Niveau zum
Jahresende 2023. Weitere Informationen zur
Eigenkapitalveränderung finden sich auf Seite 18 f.
Die Risikoaktiva per 31. März 2024 lagen bei 173,1
Mrd. Euro und damit um 2,0 Mrd. Euro niedriger als zum
Jahresende 2023. Diese Entwicklung ist primär auf
einen Rückgang der Risikoaktiva aus Kredit- und
Marktrisiken zurückzuführen. Für das
geringere Kreditrisiko sind im Wesentlichen
Rückgänge aufgrund verbesserten
Ausfallwahrscheinlichkeiten bei großen Firmenkunden
im Rahmen von Neu- und Re-Ratings verantwortlich sowie ein
reduziertes Volumen bei Wertpapierpensionsgeschäften
und Derivaten. Teilweise gegenläufig wirkte vor allem
eine Vorwegnahme antizipierter Effekte aus weiteren
Modellanpassungen im Kontext des von der Bankenaufsicht
aufgesetzten Programms "IRB Repair". Geringere Risikoaktiva
aus Marktrisiken resultierten hauptsächlich aus dem
Zins- und CO2-Emmissionsgeschäft. Die Risikoaktiva aus
operationellen Risiken lagen nur leicht unter dem Niveau
zum Jahresende 2023.
Das aufsichtsrechtlich anrechenbare harte Kernkapital
(Common Equity Tier 1) betrug zum Berichtsstichtag 25,8
Mrd. Euro, gegenüber 25,7 Mrd. Euro zum 31. Dezember
2023. Der Anstieg des harten Kernkapitals resultierte im
Wesentlichen aus positiven Entwicklungen der Währungs-
und Neubewertungsrücklage und wurde teilweise durch
höhere regulatorische Kapitalabzüge kompensiert.
Die harte Kernkapitalquote (Common-Equity-Tier-1-Quote)
betrug 14,9 %, gegenüber 14,7 % zum 31. Dezember 2023.
Die Kernkapitalquote betrug zum Berichtsstichtag 16,7 %,
gegenüber 16,5 % zum Jahresende 2023. Das
Ergänzungskapital reduzierte sich aufgrund von
Amortisationseffekten im Vergleich zum 31. Dezember 2023 um
0,1 Mrd. Euro auf 4,8 Mrd. Euro. Die Gesamtkapitalquote
(unter Anwendung der Übergangsbestimmungen) betrug zum
Berichtsstichtag 19,5 %, gegenüber 19,3 % zum
Jahresende 2023. Die Eigenmittel reduzierten sich im
Vergleich zum 31. Dezember 2023 um 0,1 Mrd. Euro und lagen
zum Berichtsultimo bei 33,8 Mrd. Euro.
Die Leverage Ratio, die das Verhältnis von
Tier-1-Kapital zum Leverage Ratio Exposure zeigt, lag bei
4,6 %.
Refinanzierung und LiquiditätIm ersten Quartal 2024 zeigten sich die Geld- und
Kapitalmärkte in einer stabilen und
aufnahmefähigen Verfassung. Liquidität und
Zahlungsfähigkeit der Commerzbank waren jederzeit
gegeben. Darüber hinaus ist das
Liquiditätsmanagement der Bank stets in der Lage,
zeitnah auf neue Marktgegebenheiten zu reagieren.
Der Commerzbank-Konzern hat in den ersten drei Monaten
2024 langfristige Refinanzierungsmittel in Höhe von
4,7 Mrd. Euro am Kapitalmarkt aufgenommen.
Die Commerzbank Aktiengesellschaft hat bei besicherten
Anleihen insgesamt drei Pfandbrief-Benchmarktransaktionen
und eine Aufstockung mit einem Volumen von insgesamt 3,15
Mrd. Euro und Laufzeiten zwischen drei und zehn Jahren
begeben. Der durchschnittliche Re-offer Spread lag 33
Basispunkte über der Swapmitte.
Im unbesicherten Bereich hat die Commerzbank eine
Non-preferred-Senior-Anleihe mit einem Volumen von 750 Mio.
Euro emittiert. Die Anleihe hat eine Laufzeit von sieben
Jahren mit einem Kündigungstermin im Januar 2030 und
einem Kupon von 4,625 % pro Jahr. Daneben wurde eine
variabel verzinsliche Preferred-Senior-Anleihe über
500 Mio. Euro mit einer Laufzeit von drei Jahren,
kündbar nach zwei Jahren emittiert. Die Verzinsung
orientiert sich am 3-Monats Euribor plus 70 Basispunkte.
Des Weiteren wurden Privatplatzierungen in Höhe von
rund 300 Mio. Euro in besicherten und unbesicherten
Emissionen begeben.
Ende des ersten Quartals 2024 hat die Commerzbank die
restlichen Gelder aus dem
Targeted-Longer-Term-Refinancing-Operations-III-Programm
(TLTRO III) zurückgezahlt.
Die durchschnittlichen Einlagenvolumen im ersten Quartal
2024 zeigten gegenüber dem vierten Quartal 2023 einen
positiven beziehungsweise stabilen Verlauf. Bei Privat- und
Unternehmerkunden belief sich das durchschnittliche
Einlagenvolumen auf 208 Mrd. Euro (viertes Quartal 2023:
198 Mrd. Euro), wobei die Einlagen im Inland zu mehr als 90
% gesichert sind. Im Bereich Firmenkunden lag das
durchschnittliche Einlagenvolumen in den ersten drei
Monaten 2024 bei 96 Mrd. Euro (viertes Quartal 2023: 95
Mrd. Euro) und die Besicherung bei mehr als 55 %.
Die Bank wies zum Quartalsultimo eine
Liquiditätsreserve in Form von hochliquiden Aktiva in
Höhe von 140,6 Mrd. Euro aus. Das
Liquiditätsreserveportfolio gewährleistet die
Pufferfunktion im Stressfall. Dieses
Liquiditätsreserveportfolio wird gemäß dem
Liquiditätsrisikoappetit refinanziert, um eine
erforderliche Reservehöhe während der gesamten
vom Vorstand festgelegten Reserveperiode sicherzustellen.
Ein Teil dieser Liquiditätsreserve wird in einem
separierten und von Group Treasury gesteuerten
Stress-Liquiditätsreserveportfolio gehalten, um
Liquiditätsabflüsse in einem angenommenen
Stressfall abdecken zu können und die jederzeitige
Zahlungsfähigkeit sicherzustellen. Darüber hinaus
unterhält die Bank ein sogenanntes
Intraday-Liquidity-Reserve-Portfolio. Der Gesamtwert dieses
Portfolios betrug zum Berichtsstichtag 6,2 Mrd. Euro. Die
Commerzbank hat zum Berichtsstichtag mit 144,9 % die
geforderte Mindestquote bei der Liquiditätskennzahl
"Liquidity Coverage Ratio" (LCR) in Höhe von 100 %
deutlich überschritten. Auch der Durchschnitt der
jeweils letzten zwölf Monatsendwerte lag mit 138,3 %
deutlich über der Mindestquote. Damit war die
Liquiditätssituation der Commerzbank zum
Berichtsultimo aufgrund ihrer konservativen und
vorausschauenden Refinanzierungsstrategie komfortabel und
erfüllte die internen und externen Limits sowie die
gültigen regulatorischen Anforderungen.
Entwicklung der SegmenteDie Kommentierung der Ergebnisentwicklung der Segmente
für die ersten drei Monate 2024 basiert auf der im
Geschäftsbericht 2023 auf den Seiten 185 und 369 ff.
beschriebenen Segmentstruktur.
Übersichten zur Ergebnisentwicklung der Segmente
finden sich unter "Zusätzliche Informationen" auf
Seite 22 f.
Privat- und UnternehmerkundenDas Segment Privat- und Unternehmerkunden hat im ersten
Quartal 2024 sowohl das Operative Ergebnis als auch das
Ergebnis vor Steuern - trotz höherer Vorsorgen im
Zusammenhang mit Baufinanzierungen in Fremdwährung bei
der mBank - gegenüber dem Vergleichsquartal 2023 um
116 Mio. Euro auf 505 Mio. Euro gesteigert.
Die Erträge vor Risikoergebnis lagen im
Berichtszeitraum mit 1 508 Mio. Euro auf dem Niveau des
Vorjahreszeitraums. Der Zinsüberschuss stieg
gegenüber dem Vorjahr signifikant um 153 Mio. Euro auf
1 244 Mio. Euro. Im Inland ist der Zinsüberschuss
sowohl aufgrund des gestiegenen Zinsniveaus deutlich
angestiegen - insbesondere getrieben durch das
Einlagengeschäft - als auch aufgrund von im vierten
Quartal 2023 vorgenommenen Zinsmodellanpassungen im Rahmen
der Fristentransformation von Einlagen, die
gegenläufig dazu zu einem Rückgang des
Zinsüberschusses im Bereich Sonstige und
Konsolidierung führten. Auch der Zinsüberschuss
der mBank ist aufgrund der unverändert sehr positiven
Bedingungen im Einlagengeschäft weiter kräftig
angestiegen.
Der Provisionsüberschuss gab in den ersten drei
Monaten 2024 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,2 %
auf 573 Mio. Euro nach. Grund hierfür war insbesondere
das durch Sondereffekte beeinflusste
außergewöhnlich starke Ergebnis der
Sachwertetochter Commerz Real im ersten Quartal 2023 sowie
ein geringeres Geschäft in Vorsorgeprodukten. Ohne den
Vorjahreseffekt bei der Commerz Real hat sich im Inland das
bestandsabhängige Wertpapiergeschäft im Vergleich
zum Vorjahresquartal leicht positiv entwickelt,
während das umsatzgetriebene Wertpapiergeschäft
aufgrund der positiven Börsenentwicklung eine stabile
Entwicklung zeigte. Die Provisionserträge aus dem
Zahlungsverkehr lagen gegenüber den ersten drei
Monaten des Vorjahres auf einem stabilen Niveau.
Demgegenüber war bei der mBank im
Provisionsüberschuss im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum überwiegend währungsbedingt ein
Zuwachs zu verzeichnen.
Die übrigen Ertragskomponenten beliefen sich
insgesamt auf - 310 Mio. Euro, nach - 181 Mio. Euro im
Vorjahr. Die Ergebnisbelastung im Berichtszeitraum
resultierte im Wesentlichen aus Vorsorgen im Zusammenhang
mit Baufinanzierungen in Fremdwährung bei der mBank
sowie aus einem negativen Fair-Value-Ergebnis.
Das Risikoergebnis des Segments Privat- und
Unternehmerkunden verzeichnete mit - 26 Mio. Euro eine
Entlastung um 102 Mio. Euro gegenüber dem
Vorjahresquartal. Im Inland ist das Risikoergebnis im
Vergleich zum Vorjahresquartal deutlich
zurückgegangen. Im Risikoergebnis des Vorjahres waren
Belastungen insbesondere aufgrund von Zuführungen aus
der Überprüfung des Sekundäreffekte-TLAs
sowie aus Ratingdowngrades enthalten. Auch die mBank
verzeichnete bei den Risikokosten der ersten drei Monate
2024 eine geringere Belastung als im entsprechenden
Vorjahreszeitraum.
Der Verwaltungsaufwand ist im Berichtszeitraum insgesamt
um 40 Mio. Euro auf 886 Mio. Euro angestiegen. Der Anstieg
resultierte insbesondere aus der mBank, bei der der
Verwaltungsaufwand aufgrund von Investitionen in
künftiges Geschäftswachstum sowie
Währungseffekten über dem Niveau des
Vergleichsquartal des Vorjahres lag. Während im Inland
die Personalaufwendungen leicht zurückgegangen sind,
haben sich die Sachaufwendungen geschäftsbedingt unter
anderem durch gestiegene Ausgaben im Zusammenhang mit der
Neukundengewinnung erhöht. Der Aufwand für
Pflichtbeiträge ist gegenüber den ersten drei
Monaten 2023 um 49 Mio. Euro auf 91 Mio. Euro
zurückgegangen, was insbesondere aus einer geringeren
europäischen Bankenabgabe resultierte.
FirmenkundenDie Geschäftsentwicklung des Segments Firmenkunden
zeigte in den ersten drei Monaten 2024 auch vor dem
Hintergrund eines volatilen Marktumfelds eine positive
Entwicklung.
Für den Berichtszeitraum belief sich sowohl das
Operative Ergebnis als auch das Ergebnis vor Steuern im
Segment Firmenkunden auf 661 Mio. Euro, nach 541 Mio. Euro
im Vorjahreszeitraum.
Der Bereich Mittelstand zeigte gegenüber dem
Vorjahreszeitraum eine deutlich positive
Ertragsentwicklung. Im Kreditgeschäft konnten die
Erträge gegenüber dem Vorjahreszeitraum zulegen.
Im Cash-Management und in Financial Markets profitierte der
Bereich von deutlich gestiegenen Einlagenerträgen. Der
Bereich International Corporates verzeichnete insbesondere
höhere Erträge aus dem Kredit- und
Einlagengeschäft. Der Bereich Institutionals zeigte
einen deutlichen Ertragszuwachs, ebenfalls aus dem
Einlagengeschäft sowie aus dem
Anleiheemissionsgeschäft. Die im Bereich Others
ausgewiesenen Erträge, die insbesondere Hedging- und
Bewertungseffekten zuzuordnen sind, lagen auf dem Niveau
des Vorjahreszeitraums.
Die Erträge vor Risikoergebnis lagen in den ersten
drei Monaten 2024 mit 1 224 Mio. Euro um 145 Mio. Euro
über dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums.
Zu dem Ertragsanstieg um 13,4 % haben alle operativen
Kundenbereiche des Segments beigetragen. Mit 713 Mio. Euro
lag der Zinsüberschuss um 86 Mio. Euro über dem
Wert der ersten drei Monate 2023. Der
Provisionsüberschuss konnte gegenüber dem
entsprechenden Vorjahresergebnis um 26 Mio. Euro auf 361
Mio. Euro zulegen. Gestiegene Erträge aus dem
Geschäft mit Kreditsyndizierungen und
Anleiheemissionen konnten hier die rückläufigen
Erträge aus dem Fremdwährungsgeschäft mehr
als ausgleichen. Verbessert zeigte sich zudem das Ergebnis
aus erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten finanziellen
Vermögenswerten und Verbindlichkeiten, das mit 152
Mio. Euro um 14,8 % über dem Wert des
Vorjahreszeitraums lag.
Für das erste Quartal 2024 lag das Risikoergebnis
aufgrund von Vorsorgen für Einzelengagements bei - 54
Mio. Euro, nach einem positiven Wert in Höhe von 54
Mio. Euro im Vorjahreszeitraum.
Der Verwaltungsaufwand lag mit 508 Mio. Euro um 6 Mio.
Euro unter dem entsprechenden Vorjahreswert. Der leichte
Rückgang resultierte insbesondere aus geringeren
Kostenallokationen aus den Unterstützungs-, Stabs- und
Steuerungseinheiten, während die Personalkosten
angestiegen sind. Der Rückgang der ausgewiesenen
Pflichtbeiträge im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um
78 Mio. Euro auf 0,5 Mio. Euro steht insbesondere in
Verbindung mit einer niedrigeren europäischen
Bankenabgabe.
Sonstige und KonsolidierungIm Bereich Sonstige und Konsolidierung werden
Erträge und Aufwendungen ausgewiesen, die nicht in die
Verantwortungsbereiche der beiden Geschäftssegmente
fallen. Unter Sonstige werden Group Treasury, den
Geschäftssegmenten nicht zugeordnete Beteiligungen
sowie übergeordnete Sachverhalte, wie zum Beispiel
Aufwendungen für Aufsichtsgebühren, eingestellt.
Unter Konsolidierung wird von den in der
Segmentberichterstattung ausgewiesenen
Ergebnisgrößen auf den Konzernabschluss nach
Internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS)
übergeleitet. Der Bereich Sonstige und Konsolidierung
enthält des Weiteren die Kosten der
Unterstützungs-, Stabs- und Steuerungseinheiten, die
anschließend auf die Segmente verrechnet werden.
Außerdem werden die Restrukturierungsaufwendungen
für den Konzern zentral in diesem Bereich ausgewiesen.
Das Operative Ergebnis des Bereichs Sonstige und
Konsolidierung belief sich im ersten Quartal 2024 auf - 82
Mio. Euro, gegenüber - 54 Mio. Euro im Vorjahr. Der
Ergebnisrückgang beruhte in erster Linie auf einem
niedrigeren Ergebnis von Group Treasury, insbesondere
aufgrund eines gesunkenen Zinsüberschusses nach im
vierten Quartal 2023 vorgenommenen Zinsmodellanpassungen im
Rahmen der Fristentransformation von Einlagen des Segments
Privat- und Unternehmerkunden, die gegenläufig dazu zu
einem Anstieg des Zinsüberschusses im Segment Privat-
und Unternehmerkunden führten. Darüber hinaus
ergab sich eine Ergebnisreduktion aus der Nichtverzinsung
der EZB-Mindestreserve sowie aus residualen
Bewertungseffekten im Bankbuch nach Anwendung von Hedge
Accounting in Group Treasury. Ergebnissteigernd wirkten
dagegen eine niedrigere Belastung von Group Treasury aus
der europäischen Bankenabgabe sowie im restlichen
Bereich Sonstige und Konsolidierung eine geringere
Nettobelastung aus der Bildung und Auflösung von
Rückstellungen und ein Ertragsanstieg aus
Bewertungseffekten.
Das Ergebnis vor Steuern des Bereichs Sonstige und
Konsolidierung belief sich im ersten Quartal 2024 auf - 83
Mio. Euro. Darin enthalten sind geringfügige
Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 1 Mio. Euro,
die im Zusammenhang mit der Umsetzung der "Strategie 2024"
standen.
PrognoseberichtKünftige gesamtwirtschaftliche SituationEntgegen unseren noch zu Jahresbeginn kommunizierten
Erwartungen hat sich der globale Konjunkturausblick leicht
aufgehellt.
So zeichnet sich im Euroraum eine Erholung der
Konjunktur ab. Schon im ersten Quartal 2024 ist die
Wirtschaft wieder gewachsen. Doch ein kräftiger
Aufschwung ist weiterhin nicht zu erwarten. Angesichts der
weiterhin hohen Inflation wird die Europäische
Zentralbank ihre Leitzinsen wohl nur moderat lockern. Zudem
leidet die Wirtschaft nach wie vor unter strukturellen
Problemen sowie dauerhaft hohen Energiepreisen.
Auch in Deutschland konnte die Wirtschaft den
Rückschlag im Schlussquartal 2023 teilweise wieder
wettmachen. Für das laufende Jahr erwarten wir im
Jahresdurchschnitt gegenüber 2023 keinen Rückgang
der Wirtschaftsleistung mehr. Wir rechnen aber weiterhin
nur mit einer moderaten Erholung im Verlauf der zweiten
Jahreshälfte.
In den USA scheint sich das Wirtschaftswachstum zwar zu
verlangsamen. Aber angesichts des weiterhin angespannten
Arbeitsmarktes und der immer noch deutlich erhöhten
Inflation dürfte die US-Notenbank die Leitzinsen wohl
später senken als bislang angenommen. Wir erwarten die
erste Zinssenkung um 25 Basispunkte nunmehr im Dezember des
laufenden Jahres. Bis zum Sommer nächsten Jahres
dürften sich die Zinssenkungen auf 75 Basispunkte
summieren.
In China haben die Konjunkturindikatoren zu Jahresbeginn
mehrheitlich positiv überrascht. Doch die chinesische
Wirtschaft hat nach wie vor mit großen
Herausforderungen zu kämpfen. Dazu zählen der
Einbruch des Immobilienmarktes sowie die hohen Schulden von
Bauträgern und Kommunalverwaltungen. Gleichwohl
erwarten wir wegen des guten Starts in das Jahr mit 4,7 %
für 2024 ein leicht höheres Wachstum als im
Geschäftsbericht 2023 prognostiziert.
An den Finanzmärkten ist die von uns erwartete
moderate Zinswende der großen Notenbanken inzwischen
weitgehend in den Anleihekursen eingepreist. Die Rendite
zehnjähriger Bundesanleihen erwarten wir mit 2,4 % zum
Jahresende 2024 etwas höher als bislang
prognostiziert.
Voraussichtliche Entwicklung der LiquiditätDie Liquiditätsausstattung der Bank ist
unverändert hoch, sodass keine Notwendigkeit besteht,
eigene Portfolios zu refinanzieren. Somit ist die
Commerzbank als Cash-Provider beziehungsweise
opportunistisch auch als Collateral Provider im Repomarkt
aktiv. Die seit Mitte des Jahres 2023 bestehende
erhöhte Nachfrage nach Refinanzierungen im Repomarkt
hält weiter an. Die Liquiditätssituation der
Commerzbank lässt die Bedienung dieser erhöhten
Nachfrage zu und hat zu einer Geschäftsausweitung in
diesem Bereich geführt.
Die Commerzbank weist eine hohe Position Kassenbestand
und Sichtguthaben - im Wesentlichen bei Zentralbanken -
aus. Diese betrug zum Berichtsultimo 109,1 Mrd. Euro.
Dieser Bestand ist einerseits Resultat der immer noch hohen
Überschussliquidität im Eurosystem, andererseits
der breit diversifizierten Kundenbasis und der bestehenden
Geschäftsbeziehungen im Cash-Management sowie dem
professionellen Einlagengeschäft geschuldet. Aufgrund
des nur langsamen Abschmelzens der Bestände unter dem
Asset Purchase Programme (APP) durch ausbleibende
Reinvestitionen sowie der demgegenüber fortgesetzten
Reinvestition des Pandemic Emergency Purchase Programme
erwarten wir eine weiterhin ausreichende
Überschussliquidität und damit eine
unterstützende Wirkung hinsichtlich der
Liquiditätssituation der Commerzbank.
Die Mittelaufnahme der Commerzbank am Kapitalmarkt ist
von der Geschäftsentwicklung beziehungsweise -planung
und der Entwicklung der risikogewichteten Aktiva
beeinflusst. Der Fundingplan 2024 sieht ein Volumen von
rund 10 Mrd. Euro vor, davon entfällt die Hälfte
auf Pfandbriefe. Im ersten Quartal wurde bereits rund die
Hälfte des Fundingplans umgesetzt.
Die für das Liquiditätsmanagement und den
langfristigen Refinanzierungsbedarf getroffenen Annahmen
überprüfen und passen wir regelmäßig
an. Dadurch trägt die Commerzbank den
Veränderungen des Marktumfeldes und der
Geschäftsentwicklung weiterhin Rechnung und
gewährleistet eine komfortable
Liquiditätsausstattung sowie eine angemessene
Refinanzierungsstruktur.
Voraussichtliche Entwicklung des Commerzbank-KonzernsAn unseren im Geschäftsbericht 2023 getroffenen
Aussagen zur voraussichtlichen Ergebnisentwicklung des
Commerzbank-Konzerns im Geschäftsjahr 2024 halten wir
weiterhin fest.
Aufgrund der Entwicklung im ersten Quartal 2024 sowie
der Ankündigung der Europäischen Zentralbank,
eine Anpassung der Leitzinsen wohl erst im zweiten Halbjahr
vorzunehmen, rechnet die Bank nun mit einem
Zinsüberschuss für das Gesamtjahr 2024 in
Höhe von rund 8,1 Mrd. Euro. Der
Provisionsüberschuss wird für das laufende Jahr
weiterhin um 4 % höher als im Vorjahr erwartet. Das
Risikoergebnis sieht die Bank bei niedriger als -800 Mio.
Euro im Gesamtjahr unter der Verwendung von TLA. Der
Verwaltungsaufwand inklusive Pflichtbeiträge wird
strikt entlang der Cost-In-come-Ratio gesteuert. Das Ziel
2024 für die Cost-Income-Ratio beträgt rund 60 %.
Für das Jahr 2024 rechnet die Commerzbank weiterhin
mit einer Common-Equity-Tier-1-Quote von mehr als 14 %.
Diese Zielgröße berücksichtigt bereits eine
geplante Ausschüttung von mindestens 70 % des
Nettoergebnisses nach Abzug von vollständig
diskretionären AT-1-Kupons für das
Geschäftsjahr 2024.
Insgesamt gehen wir angesichts der Ergebnisentwicklung
im ersten Quartal 2024 und unseren Erwartungen für den
weiteren Jahresverlauf weiterhin davon aus, das den
Commerzbank-Aktionärinnen und -Aktionären und den
Investoren in zusätzliche Eigenkapitalbestandteile
zurechenbare Konzernergebnis für das
Geschäftsjahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr deutlich
zu übertreffen.
Die Erwartungen sind abhängig von der
zukünftigen Entwicklung der Vorsorgen im Zusammenhang
mit Baufinanzierungen in Fremdwährung bei der mBank.
RisikolageDie Überwachung und Steuerung der
Risikotragfähigkeit (RTF) erfolgen monatlich auf Ebene
des Commerzbank-Konzerns. Per 31. März 2024 betrug die
RTF-Quote 200 %. Der Anstieg des Risikodeckungspotenzials
gegenüber Dezember 2023 resultiert vor allem aus dem
Rückgang von ökonomischen Kapitalabzügen im
Risikodeckungspotenzial. Der Rückgang des
ökonomisch erforderlichen Kapitals für
Adressenausfallrisiken ist im Wesentlichen auf
Veränderungen im Portfolio zurückzuführen.
Haupttreiber für den Anstieg des operationellen
Risikos ist eine Modelländerung im Bezug auf die
Schweizer-Franken-Thematik. Die RTF-Quote liegt weiterhin
auf hohem Niveau.
AdressenausfallrisikenIm ersten Quartal 2024 wurde weiterhin eine Anpassung
des IFRS-9-ECL-Modellergebnisses mittels
Top-Level-Adjustment (TLA) als notwendig erachtet. Die
geopolitischen Spannungen führen weiterhin zu hohen
ökonomischen krisenbedingten Unsicherheiten. Die
für die Risikovorsorgeermittlung verwendeten
modellbasierten Parameter reflektieren diese Auswirkungen
noch nicht vollständig.
Die Kreditrisikokennzahlen der Ratingklassen 1,0 bis 5,8
stellten sich zum Stichtag 31. März 2024 wie folgt
dar:
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1 Einschließlich
Objektwertänderungsrisiko, Risiko nicht
börsennotierter Beteiligungen und Risikopuffer
für Reserverisiko, für die Quantifizierung
potenzieller Wertschwankungen von Intangibles sowie
für Umweltrisiken.
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1 Im Wesentlichen handelt es sich um
Liquiditätsportfolios der Treasury.
Das Konzernportfolio zeigt bei der Verteilung auf Basis
von PD-Ratings einen Anteil von 88 % in den internen
Ratingklassen 1 und 2, die den Investmentbereich abdecken.
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Die regionale Verteilung des Exposures entspricht der
strategischen Ausrichtung der Bank und spiegelt die
Schwerpunkte unserer globalen Geschäftstätigkeit
wider.
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Risikoergebnis Das Risikoergebnis im Kreditgeschäft
des Konzerns belief sich zum 31. März 2024 auf - 76
Mio. Euro (Vorjahreszeitraum: -68 Mio. Euro). Das Ergebnis
wurde im Wesentlichen durch Ausfälle von
Einzeladressen und Risikovorsorgenachbildungen,
insbesondere im Segment Firmenkunden, getrieben, welches
gleichzeitig von Risikovorsorgeauflösungen in Folge
von Abgängen profitierte.
Das Sekundäreffekte-TLA auf Konzernebene hat sich
im ersten Quartal 2024 um 30 Mio. Euro reduziert und belief
sich per 31. März 2024 auf 423 Mio. Euro. Die Methodik
zur Ermittlung des Anpassungsbedarfs des
ECL-Modellergebnisses entspricht der Methodik des
Vorquartals.
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1 POCI - Purchased or Originated
Credit-impaired.
Default-Portfolio Das Default-Portfolio des Konzerns ist
in den ersten drei Monaten 2024 um 168 Mio. Euro gestiegen
und lag zum 31. März 2024 bei 4 924 Mio. Euro.
MarktrisikenDer VaR im Handelsbuch ging zum Ende des ersten Quartals
2024 von 14 Mio. Euro per Dezember 2023 auf 7 Mio. Euro
zurück. Ursache hierfür ist der Wegfall von
Krisenszenarios aus März 2023 in der
Berechnungszeitreihe.
Der Stressed VaR stieg zum Ende des ersten Quartals 2024
von 21 Mio. Euro per Dezember 2023 auf 22 Mio. Euro an.
Für die Anlagebücher des Konzerns werden nach
aufsichtsrechtlichen Vorgaben monatlich die Auswirkungen
von Zinsänderungsschocks auf den ökonomischen
Wert simuliert. Als Ergebnis des Szenarios + 200
Basispunkte wurden zum 31. März 2024 ein potenzieller
ökonomischer Verlust von 2 339 Mio. Euro (31. Dezember
2023: 2 061 Mio. Euro potenzieller ökonomischer
Verlust) und im Szenario - 200 Basispunkte ein potenzieller
ökonomischer Gewinn von 1 165 Mio. Euro (31. Dezember
2023: 1 169 Mio. Euro potenzieller ökonomischer
Gewinn) ermittelt.
Die Zinssensitivitäten des gesamten Anlagebuches
(ohne Pensionsfonds) beliefen sich zum 31. März 2024
auf 3,3 Mio. Euro (31. Dezember 2023: 2,0 Mio. Euro) pro
Basispunkt rückläufiger Zinsen.
LiquiditätsrisikenDie dem Liquiditätsrisikomodell zugrunde liegenden
steuerungsrelevanten bankinternen Stressszenarios
berücksichtigen sowohl Auswirkungen eines
institutsspezifischen Stressfalls als auch einer
marktweiten Krise. Zum 1-Monats- beziehungsweise
3-Monats-Punkt verbleibt für das kombinierte
Stressszenario per Quartalsultimo März 2024 eine
Nettoliquidität von 30,0 Mrd. Euro beziehungsweise
28,6 Mrd. Euro. Die Bank wies zum Quartalsultimo März
2024 eine Liquiditätsreserve in Form von hochliquiden
Aktiva in Höhe von 140,6 Mrd. Euro aus.
Darüber hinaus unterhält die Bank ein
sogenanntes Intraday-Liquidity-Reserve-Portfolio. Der
Gesamtwert dieses Portfolios betrug zum Quartalsultimo
März 2024 6,2 Mrd. Euro.
Die Commerzbank hat zum Berichtsstichtag mit 144,9 % die
geforderte Mindestquote bei der Liquidity Coverage Ratio
(LCR) in Höhe von 100 % deutlich überschritten.
Auch der Durchschnitt der jeweils letzten 12 Monatsendwerte
lag mit 138,3 % deutlich über der Mindestquote.
Operationelle RisikenDie Commerzbank misst seit dem vierten Quartal 2021 das
regulatorische Kapital mittels des Standardansatzes (SA)
und das ökonomische Kapital für operationelle
Risiken weiterhin mittels eines dedizierten internen
Modells (OpRisk-ErC-Modell, in Anlehnung an das vorherige
AMA-(Advanced Measurement Approach) Modell). Die
Risikoaktiva aus operationellen Risiken betrugen zum Ende
des ersten Quartals 2024 auf dieser Basis 22,6 Mrd. Euro
(31. Dezember 2023: 22,8 Mrd. Euro).
Das ökonomisch erforderliche Kapital belief sich
auf 2,6 Mrd. Euro (31. Dezember 2023: 2,2 Mrd. Euro). Das
hierfür verwendete interne Modell baut weiterhin auf
der Methodik des fortgeschrittenen Messansatzes (Advanced
Measurement Approach - AMA) auf.
Aus OpRisk-Ereignissen ergab sich zum Ende des ersten
Quartals 2024 eine Gesamtbelastung in Höhe von rund
300 Mio. Euro (Gesamtjahr 2023: 1 176 Mio. Euro). Die
Ereignisse waren im Wesentlichen durch Schäden in der
Kategorie "Produkte und Geschäftspraktiken" und
maßgeblich durch das Verlustereignis der
Darlehensverträge in Schweizer Franken und anderen
Fremdwährungen bei der mBank geprägt.
Unterrisikoarten des operationellen RisikosMit Ausnahme der nachfolgend aufgeführten Details
zu den aktuellen Entwicklungen bei den Rechtsrisiken gab es
im ersten Quartal 2024 keine wesentlichen
Veränderungen gegenüber dem im
Geschäftsbericht zum 31. Dezember 2023 dargestellten
Stand.
Aktuelle Entwicklungen bei den RechtsrisikenBei der mBank ergeben sich wegen angeblicher
Unwirksamkeit von Indexklauseln in Darlehensverträgen
in Schweizer Franken und anderen Fremdwährungen
zahlreiche juristische Einzelsachverhalte.
In einer gegen die mBank anhängigen Sammelklage
hatte das erstinstanzliche Gericht die Klage im ersten
Quartal 2022 abgewiesen; am 29. Januar 2024 hat das
Berufungsgericht die Klage an die erste Instanz
zurückverwiesen. Unabhängig davon klagen
zahlreiche Darlehensnehmer aus den gleichen Gründen im
Wege von Einzelklagen. Neben der Sammelklage sind zum 31.
März 2024 22 953 Einzelverfahren zu auf
Fremdwährungen indexierten Darlehensverträgen
(31. Dezember 2023: 22 602) anhängig. Die mBank tritt
den Klagen entgegen.
Zum 31. März 2024 lagen zu 5 288 auf
Fremdwährungen indexierten Darlehensverträgen
rechtskräftige Urteile in Einzelverfahren gegen die
mBank vor, von denen 109 zugunsten der mBank und 5 179
zuungunsten der mBank entschieden wurden.
Der polnische Oberste Gerichtshof hat am 25. April 2024
unter anderem entschieden, dass die Verjährungsfrist
für den Anspruch der Bank auf Rückzahlung in der
Regel beginnt, wenn der Kreditnehmer die Unwirksamkeit
geltend macht. Dies kann in einigen Fällen dazu
führen, dass die Forderung der Bank auf
Rückzahlung des Kapitals verjährt sein
könnte.
Die schriftlichen Urteilsgründe liegen noch nicht
vor. Die mBank wird die Entwicklung der Rechtsprechung in
Folge der Entscheidung des polnischen Obersten
Gerichtshofs, den weiteren Verlauf der Diskussion über
die Auslegung der Entscheidung sowie eine mögliche
Gesetzgebungsinitiative beobachten und mögliche
Auswirkungen auf die Vorsorge fortlaufend prüfen.
Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass
zukünftige Ereignisse wie Entscheidungen des
polnischen Obersten Gerichtshofs und des EuGH in Zukunft
erhebliche negative Auswirkungen auf die Schätzung des
rechtlichen Risikos im Zusammenhang mit Hypothekendarlehen
in Schweizer Franken und anderen Fremdwährungen haben
können.
Die mBank hat ab dem vierten Quartal 2022 ein Programm
aufgelegt, in welchem den Kunden angeboten wird, ihre auf
Schweizer Franken indexierten Darlehen in Zloty-Darlehen
mit einem festen oder variablen Zinssatz umzuwandeln, sowie
einen individuell zu verhandelnden Teil der noch
ausstehenden Darlehensvaluta zu erlassen. Die mBank hat
für das Vergleichsprogramm zum Stichtag eine Vorsorge
in Höhe von 246 Mio. Euro getroffen.
Das zum 31. März 2024 bestehende Portfolio von
nicht vollständig zurückgeführten, auf
Fremdwährungen indexierten Darlehen hatte einen
Buchwert in Höhe von 2,9 Mrd. polnischen Zloty; das
Portfolio von vollständig zurückgezahlten
Darlehen und Darlehen, für die ein Vergleich oder
rechtskräftiges Urteil vorliegt, betrug bei
Ausreichung 11,9 Mrd. polnische Zloty. Insgesamt bestand im
Konzern für die aus dem Komplex entstehenden Risiken,
einschließlich potenzieller Vergleichszahlungen und
der Sammelklage, zum 31. März 2024 eine bilanzielle
Vorsorge in Höhe von 1,9 Mrd. Euro (31. Dezember 2023:
1,9 Mrd. Euro). Die Methodik zur Ermittlung der Vorsorge
basiert auf Parametern, welche vielfältig,
ermessensbehaftet und zum Teil mit erheblichen
Unsicherheiten verbunden sind. Insbesondere Entscheidungen
der polnischen Gerichte und des EuGH können dazu
führen, dass die Vorsorge zukünftig der Höhe
nach wesentlich angepasst werden muss.
Die Bank wurde im Juni 2023 vor einem Gericht in
Russland vom Begünstigten einer Garantie, die sie im
Auftrag eines Kunden in Deutschland herausgelegt hat, auf
Zahlung in Anspruch genommen. In Folge des geltenden
Sanktionsregimes ist die Bank daran gehindert, ihre
Verpflichtungen aus der Garantie zu erfüllen. Die
Commerzbank verteidigt sich gegen die Klage.
Im März 2024 erging ein erstinstanzliches Urteil
eines russischen Gerichts, in dem die Commerzbank und ihre
russische Tochtergesellschaft Commerzbank (Eurasija) AO zu
einer Schadensersatzzahlung verurteilt wurden. Der
Kläger ist nicht Kunde der Commerzbank oder ihrer
Tochtergesellschaft, sondern Kunde eines Kontoinhabers der
Commerzbank. Aufgrund geltender Sanktionen hat der
Kläger keinen Zugriff auf die Kontoguthaben. Die
Commerzbank verteidigt sich gegen die Klage. Darüber
hinaus sind weitere Gerichtsverfahren in Russland zu
vergleichbaren Sachverhalten eingeleitet worden.
Die Verfahren in Russland sind mit erheblichen
Unsicherheiten behaftet, die wesentliche wirtschaftliche
Auswirkungen auf die Tochtergesellschaft und damit auf die
Commerzbank haben können.
Sonstige wesentliche RisikenBei den sonstigen wesentlichen Risiken gab es im ersten
Quartal 2024 keine wesentlichen Veränderungen
gegenüber dem im Geschäftsbericht zum 31.
Dezember 2023 dargestellten Stand mit Ausnahme der
nachfolgend aufgeführten Details zu den aktuellen
Entwicklungen bei den Compliance-Risiken.
Aktuelle Entwicklungen bei den Compliance-RisikenInsgesamt besteht weiterhin ein verstärkter Fokus
auf der Sicherstellung der Umsetzung von Sanktionsvorgaben
sowie der Verfolgung von möglichen
Sanktionsverstößen.
Die politische und regulatorische Aufmerksamkeit
hinsichtlich Russland-bezogener Sanktionen ist weiterhin
ungebrochen, dies zeigte sich insbesondere im 12. und
mittlerweile 13. Sanktionspaket der EU sowie weiteren
Sanktionsmaßnahmen der USA. Aktuelle geopolitische
Entwicklungen, aber auch die sich ändernden
Erwartungshaltungen der Regulatoren im Hinblick auf die
Umsetzung von Sanktionsvorgaben werden fortlaufend
beobachtet, um zeitnah auf Änderungen reagieren zu
können.
Zuletzt sind zur Umsetzung der Sanktionsziele
insbesondere Export-Kontrollanforderungen in den Fokus
gerückt. Die Commerzbank hat dementsprechend
verstärkte Prüfroutinen insbesondere im Bereich
der Handelsfinanzierung etabliert, um den Anforderungen
gerecht zu werden. Zudem wird ein Fokus auf die Aufdeckung
von möglichen Sanktions-Umgehungsgeschäften
gelegt.
Die Rechtstexte des AML-Pakets, die in den
EU-Trilogverhandlungen beschlossen wurden, werden
voraussichtlich im Mai 2024 final veröffentlicht. Sie
werden jedoch erst Mitte 2027 Geltung erlangen.
Detaillierte Vorgaben (regulatory technical standards)
werden sukzessive für einzelne Themenfelder
veröffentlicht. Parallel analysiert die Bank
mögliche Auswirkungen und Maßnahmen im Umgang
mit diesen zukünftigen regulatorischen Anforderungen.
Das Angriffsvolumen aus externem Fraud ist im Jahr 2023
deutlich angestiegen. Es wird ein weiter steigendes
Angriffsvolumen erwartet, insbesondere durch "Fraud as a
Service" unter Nutzung von generativer künstlicher
Intelligenz durch die Betrüger. Group Compliance legt
daher für das Jahr 2024 weiterhin einen Fokus auf die
Betrugsprävention.
DisclaimerDie in der Commerzbank eingesetzten Methoden und Modelle
zur internen Risikomessung, die die Grundlage für die
Berechnung der im Bericht dargestellten Zahlen bilden,
entsprechen dem aktuellen Erkenntnisstand und orientieren
sich an der Praxis der Bankenbranche. Die mit den
Risikomodellen ermittelten Ergebnisse sind zur Steuerung
der Bank geeignet. Die Messkonzepte unterliegen einer
regelmäßigen Überprüfung durch das
Risikocontrolling und durch die interne Revision sowie
durch die deutschen und europäischen
Aufsichtsbehörden. Trotz sorgfältiger
Modellentwicklung und regelmäßiger Kontrolle
können Modelle nicht alle in der Realität
wirksamen Einflussfaktoren vollständig erfassen und
deren komplexes Verhalten einschließlich
Wechselwirkungen abbilden. Diese Grenzen der
Risikomodellierung gelten insbesondere für
Extremsituationen. Ergänzende Stresstests und
Szenarioanalysen können nur beispielhaft zeigen,
welchen Risiken ein Portfolio unter extremen
Marktsituationen unterliegen kann; eine Untersuchung aller
denkbaren Szenarios ist jedoch auch bei Stresstests nicht
möglich. Sie können keine endgültige
Einschätzung des maximalen Verlusts im Falle eines
Extremereignisses geben.
Gewinn- und-Verlust-Rechnungscrollen
scrollen
Das nach IAS 33 errechnete Ergebnis je Aktie basiert auf
dem den Commerzbank-Aktionären zurechenbaren
Konzernergebnis. Im laufenden Geschäftsjahr sowie im
Vorjahr waren keine Wandeloder Optionsrechte im Umlauf. Das
verwässerte Ergebnis je Aktie war daher mit dem
unverwässerten identisch.
Zusammengefasste Gesamtergebnisrechnungscrollen
BilanzAktivascrollen
Passivascrollen
Eigenkapitalveränderungsrechnungscrollen
scrollen
scrollen
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1 Korrektur Vorjahr aufgrund von Restatements
(siehe Korrekturen nach IAS 8).
Zusätzliche InformationenAufstellungsgrundsätzeGegenstand dieser Zwischenmitteilung zum 31. März
2024 sind die Commerzbank Aktiengesellschaft und ihre
Tochterunternehmen. Die Bestandteile "Gewinn- und-
Verlust-Rechnung", ,,Zusammengefasste
Gesamtergebnisrechnung", "Bilanz" und
"Eigenkapitalveränderungsrechnung" sind in
Übereinstimmung mit den hierfür anwendbaren
Bilanzierungs-, Bewertungs- und
Konsolidierungsgrundsätzen der IFRS, wie sie vom IASB
veröffentlicht wurden und in der EU anzuwenden sind,
erstellt worden. Bei der Zwischenmitteilung handelt es sich
nicht um einen vollständigen Zwischenabschluss in
Übereinstimmung mit den IFRS für
Zwischenberichterstattung. Die Ertragsteueraufwendungen
werden in den Zwischenberichtsperioden auf Grundlage des
aktuell erwarteten effektiven Steuersatzes von der
Commerzbank für das Gesamtjahr ermittelt. Die
Zwischenmitteilung wurde am 13. Mai 2024 vom Vorstand zur
Veröffentlichung freigegeben.
Neue und geänderte StandardsIm ersten Quartal 2024 lagen keine für den
Commerzbank Konzern anzuwendenden wesentlichen neuen oder
geänderten Standards vor. Für weitere
Informationen zu neuen und geänderten Standards
verweisen wir auf unseren Geschäftsbericht 2023 Seite
276 ff.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie SchätzungsänderungenIn dieser Zwischenmitteilung wenden wir die gleichen
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie
Konsolidierungsmethoden wie in unserem Konzernabschluss zum
31. Dezember 2023 an (vergleiche Geschäftsbericht 2023
Seite 277 ff.).
Korrekturen nach IAS 8Über die Korrektur im Zusammenhang mit einer
Methodenänderung für Wertberichtigungen wurde
bereits zuletzt im Geschäftsbericht zum 31. Dezember
2023 berichtet (siehe Note 4 auf Seite 279).
NachtragsberichtAm 7. Mai 2024 wurde eine durch den polnischen
Präsidenten am 6. Mai unterschriebene Verordnung zur
Verlängerung der sogenannten "Credit Holidays"
veröffentlicht. Die Commerzbank erwartet daraus einen
Aufwand von rund 80 Mio. Euro und wird diesen im zweiten
Quartal 2024 ergebniswirksam erfassen.
Ausgewählte regulatorische AngabenDie folgende Tabelle zeigt die Zusammensetzung der
Eigenmittel und risikogewichteten Aktiva sowie die
Eigenmittelquoten im Commerzbank-Konzern gemäß
CRR einschließlich angewendeter
Übergangsregelungen.
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Die Leverage Ratio (Verschuldungsquote) setzt das
Kernkapital (Tier-1-Kapital) gemäß CRR ins
Verhältnis zum Leverage Ratio Exposure, das aus den
nicht risikogewichteten Aktiva und den
außerbilanziellen Positionen besteht.
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Die Non-Performing-Exposure-Ratio (NPE-Ratio) wird aus
den notleidenden Forderungen im Verhältnis zu den
Gesamtforderungen gemäß EBA Risk Dashboard
ermittelt.
scrollen
Als Kreditinstitut ist die Commerzbank
Aktiengesellschaft verpflichtet, einen Offenlegungsbericht
gemäß CRR quartalsweise zu erstellen.
Hinsichtlich des Kapitalmanagements sowie weiterer
Informationen zum Eigenkapital verweisen wir auf den
jeweils aktuellen veröffentlichten Offenlegungsbericht
gemäß CRR.
Segmentberichterstattungscrollen
1 Durchschnittliches hartes Kernkapital (CET1).
Anpassung erfolgt in Sonstige und Konsolidierung.
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1 Anpassung Vorjahr aufgrund von IFRS 8.29.
Wesentliche
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| 7. August 2024 | Zwischenbericht zum 30. Juni 2024 |
| 6. November 2024 | Zwischenmitteilung zum 30. September 2024 |
Commerzbank AG
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Postanschrift
60261 Frankfurt am Main
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www.investor-relations.commerzbank.com/de
ir@commerzbank.com