Baloise Lebensversicherung Aktiengesellschaft Deutschland

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Geschäftsbericht 2023

Aufsichtsrat

Andreas Burki

Vorsitzender des Aufsichtsrats

Leiter des Konzernbereichs Recht und Steuern, Baloise Group

Gert De Winter (bis 04.04.2023)

Stv. Vorsitzender des Aufsichtsrats

Vorsitzender der Konzernleitung, Baloise Group

Michael Müller (seit 04.04.2023)

Stv. Vorsitzender des Aufsichtsrats

Vorsitzender der Konzernleitung, Baloise Group

Gaby Lurie

Head Regulatory Affairs, Baloise Group

Jan De Meulder

Senior Executive im Versicherungsbereich, Belgien

Henrik Dorendorf*

Angestellter, Baloise Lebensversicherung AG Deutschland

Thomas Frese*

Angestellter, Baloise Lebensversicherung AG Deutschland

* von den Arbeitnehmern gewählt

Vorstand

Dr. Jürg Schiltknecht

Seit 01.01.2013 Mitglied des Vorstands, seit dem 01.05.2015 Vorsitzender des Vorstands, verantwortlich für die Bereiche Interne Revision, Unternehmenskommunikation & Zentrales Marketing, Recht/Compliance, Risikosteuerung, Personal und Transformation

Manuela Moog

Seit 01.01.2022 Mitglied des Vorstands, verantwortlich für die Bereiche Interne Dienste, ADM Vertrieb & Querschnitt, ADM Bestand & ln-/Output, IT-Betrieb &- Governance und Projekte

Julia Wiens (bis 30.11.2023)

Seit 01.02.2017 Mitglied des Vorstands, verantwortlich für die Bereiche Kapitalanlagen, Finanzielle Steuerung, Aktuariate, Kundenmanagement Leben und Fachmanagement Leben

Christoph Wappler (ab 01.11.2023)

Seit 01.11.2023 Mitglied des Vorstands, verantwortlich für die Bereiche Kapitalanlagen, Finanzielle Steuerung und Aktuariate

Christoph Willi

Seit 01.01.2018 Mitglied des Vorstands, verantwortlich für die Bereiche Vertrieb Baloise Sach, Firmenkundengeschäft NL, Kundenmanagement Sach, Privatkundengeschäft NL, Schaden

Lagebericht

Wirtschaftliche Entwicklungen

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie, des Ukrainekrieges sowie der Energiekrise haben das Geschäftsjahr 2023 geprägt. Die konjunkturelle Entwicklung trübte sich im Laufe des Jahres immer weiter ein. Das Jahr 2024 wird weiterhin herausfordern, die Zeichen stehen aber auf Erholung, sodass mit einer leichten konjunkturellen Erholung gerechnet wird.

Die führenden Wirtschaftsinstitute gehen für das Jahr 2023 bezüglich der deutschen Wirtschaft von einem BIP-Rückgang i. H. v. -0,3 Prozent aus (Vorjahr: +1,8 Prozent).

Die Inflationsrate war in Deutschland im Jahr 2023 rückläufig. Für 2023 gehen die Wirtschaftsinstitute von einer Inflationsrate von +6,0 Prozent aus (Vorjahr: +8,7 Prozent). Die wesentlichen Treiber waren hier die hohen Energie- (Gas und Strom) und Lebensmittelpreise.

Die Kennzahlen für die privaten Haushalte in Deutschland haben sich im Jahr 2023 deutlich eingetrübt. Die privaten Konsumausgaben fielen um -1,1 Prozent (Vorjahr: +3,9 Prozent). Die Sparquote bleibt mit 11,7 Prozent weiterhin hoch, was an weiter anhaltenden Unsicherheiten bei zunehmend attraktiveren risikolosen Anlagemöglichkeiten liegen dürfte.

Der Arbeitsmarkt hat sich im Jahr 2023 widerstandsfähig gezeigt. Steigende Lohnkosten, der demografische Wandel, der Trend zu geringeren Wochenarbeitszeiten oder der anhaltende Fachkräftemangel könnten den Arbeitsmarkt in Zukunft hingegen unter Druck setzen.

Entwicklung der Kapitalmärkte

Entwicklung am Rentenmarkt

Der Europäische Rentenmarkt war 2023 von einer großen Dynamik geprägt. Die Renditen von Bundesanleihen mit 10 Jahren Restlaufzeit stiegen im Jahresverlauf auf rund 3 Prozent und sanken in den letzten beiden Monaten des Jahres angesichts rückläufiger Inflationserwartungen auf rund 2 Prozent ab. Auch die Credit Spreads gingen nach einem volatilen Jahresverlauf zum Jahresende deutlich zurück. Insgesamt waren durch diese Entwicklungen Kursgewinne am Rentenmarkt zu verzeichnen, die für Bestandsinvestoren einen Anstieg der Reserven mit sich brachten.

Entwicklung am Aktienmarkt

Die Aktienmärkte verzeichneten 2023 einen volatilen und im Ergebnis sehr freundlichen Verlauf. Insbesondere der Rückgang der Renditen zum Jahresende führte zu einem deutlichen Anstieg der Aktienmärkte. Der Euro Stoxx 50 schloss auf einem Stand von rund 4.500 Punkten und erreichte damit ein Plus von über 19 Prozent.

Entwicklung der deutschen Versicherungswirtschaft

Das Institut für Wirtschaftsforschung (ifo) schätzt die aktuelle Geschäftslage sowie die Geschäftserwartung der Versicherungswirtschaft als herausfordernd ein.

In der Lebensversicherung (inkl. Pensionskassen und Pensionsfonds) wird für 2023 im Vergleich zum Vorjahr mit einer negativen Beitragsentwicklung gerechnet. Ausschlaggebend hierfür ist vor allem die wirtschaftliche Lage der privaten Haushalte. Vor dem Hintergrund des schwierigen gesamtwirtschaftlichem Umfelds wird für 2024 zwar mit einer leichten Entspannung, aber nicht mit wesentlichen positiven Impulsen gerechnet. Die Entwicklung der Vertragsstornos wird vorraussichtlich stabil bleiben.

Entwicklung der Baloise Lebensversicherung AG Deutschland

Die Baloise Lebensversicherung AG Deutschland bietet Privatkunden Versicherungsprodukte für die Risikoabsicherung und Altersversorgung an. Hierzu gehören insbesondere die fondsgebundenen Rentenversicherungen sowie Risiko-, Grundfähigkeiten- und Berufsunfähigkeitsversicherungen. Bei den fondsgebundenen Produkten wurde ein besonderer Fokus auf das Angebot nachhaltiger Anlagemöglichkeiten gelegt: Alle Fonds erfüllen die Standards der Baloise Responsible Investment Policy. Der Vertrieb der Versicherungsprodukte erfolgt hauptsächlich über Makler und den Exklusivvertrieb. Der Geschäftsbetrieb der Baloise Lebensversicherung AG Deutschland wird im Kompetenzzentrum in Hamburg durchgeführt.

Geschäftsverlauf

Das Jahr 2023 bei der Baloise Lebensversicherung AG Deutschland wurde wie in den Vorjahren durch das Baloise Zukunftsbild „Wir werden erste Wahl für unsere Vertriebspartner“ sowie die Fortführung unserer Gruppenstrategie „Simply Safe“ bestimmt.

Im Umgang mit unseren Vertriebspartnern setzen wir auf passgenaue Lösungen mit Kombinationen aus konkurrenzfähigen Produkten, innovativen Verkaufsansätzen und effizienten Prozessen. Damit wir solche Lösungen erfolgreich entwickeln können, binden wir unsere Vertriebspartner:innen systematisch ein.

Der Fokus lag auch in 2023 auf unseren Zielsegmenten, den biometrischen Deckungen wie der Selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherung, der Grundfähigkeiten- und der Risikoversicherung sowie den Fondsrenten. Alle Produkte wurden permanent weiterentwickelt und an die Markterfordernisse angepasst. Dies wird durch unabhängige Umfragen verifiziert. So wurde in 2023 das Produkt „Baloise Best Invest“ erfolgreich neu in den Markt eingeführt. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf dem standardisierten Massengeschäft, so dass Effizienz durch Automatisierung bei der Vorgangsbearbeitung und die Anbindung von Vertriebspartner:innen über technische Schnittstellen erreicht werden kann. Neugeschäft mit konventionellen Produkten herkömmlicher Art wurde nicht geschrieben. Den gebundenen Vertrieben werden entsprechende Produkte über Kooperationspartner:innen zur Verfügung gestellt. Diese Produktausrichtung sorgt dafür, dass der Bestand zunehmend unabhängiger vom Zinsumfeld und von Kapitalmarktschwankungen wird. Unterstützt wird dies durch ein aktives Bestandsmanagement, bei dem die Betreuung und Servicierung des Bestandes nach Ziel- und Nicht-Zielprodukten angepasst ist.

In 2023 stieg das Produktionsvolumen um +15 Prozent an. Hier konnte sich die Baloise Lebensversicherung AG Deutschland aufgrund des erfolgreichen Maklervertriebs von der allgemeinen Marktentwicklung absetzen, obwohl aus Qualitätserwägungen noch stärker bewusst auf bestimmte Neugeschäftssegmente verzichtet wurde. In manchen Produktbereichen war ein erheblicher Konkurrenzdruck zu beobachten. Rückgänge in der Produktion waren hingegen im Exklusiv- und Strukturvertrieb zu beobachten.

Entwicklung des Neugeschäfts

Das Neugeschäft der Baloise Lebensversicherung AG Deutschland stieg im Geschäftjahr an. Die Versicherungssumme des Neugeschäft betrug 8.020,2 Mio. Euro (Vorjahr: 7.910,7 Mio. Euro). Die neu abgeschlossenen Verträge trugen dazu 7.094,0 Mio. Euro (Vorjahr: 7.128,1 Mio. Euro) und die Erhöhungen bestehender Verträge 926,2 Mio. Euro (Vorjahr: 782,6 Mio. Euro) bei. Die Anzahl an eingelösten Versicherungsscheinen stieg von 44.290 auf 45.632. Das eingelöste Neugeschäft betrug nach laufendem Beitrag 43,2 Mio. Euro (Vorjahr: 38,2 Mio. Euro) und gegen Einmalbeitrag 30,8 Mio. Euro (Vorjahr: 32,4 Mio. Euro).

Den größten Anteil am eingelösten Neugeschäft haben nach laufendem Beitrag die selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherungen einschließlich Grundfähigkeitenversicherungen und die fondsgebundenen Versicherungen. Das eingelöste Neugeschäft der Berufsunfähigkeitsversicherungen stieg nach laufendem Beitrag von 25,1 Mio. Euro auf 26,3 Mio. Euro. Der Anteil dieser Versicherungen betrug 60,8 Prozent (Vorjahr: 65,7 Prozent). Bei fondsgebundenen Versicherungen stieg das eingelöste Neugeschäft nach laufendem Beitrag von 11,2 Mio. Euro auf 15,5 Mio. Euro. Der Anteil der fondsgebundenen Versicherungen am eingelösten Neugeschäft nach laufendem Beitrag stieg auf 35,8 Prozent (Vorjahr: 29,3 Prozent). Das eingelöste Neugeschäft bei Risikoversicherungen nach laufendem Beitrag sank um 0,4 Mio. Euro auf 1,4 Mio. Euro. Der Anteil betrug 3,3 Prozent (Vorjahr: 4,8 Prozent).

Bestandsentwicklung

Ende 2023 hatte die Baloise Lebensversicherung AG Deutschland 689.824 Verträge (Vorjahr: 680.937 Verträge) mit einer Versicherungssumme von 56.941,4 Mio. Euro (Vorjahr: 51.625,8 Mio. Euro) im Bestand. Der Gesamtbestand nach laufendem Beitrag stieg um 3,8 Prozent auf 526,0 Mio. Euro (Vorjahr: 506,7 Mio. Euro). Die Stornoquote nach laufendem Beitrag stieg von 4,3 Prozent auf 4,6 Prozent.

Der Bestand an Einzelkapitalversicherungen nach laufendem Beitrag fiel um -10,8 Prozent infolge des eingestellten Neugeschäfts bei weiterhin hohen Abläufen. Bei den Risikoversicherungen nach laufendem Beitrag stieg der Bestand um 5,0 Prozent. Bei den Einzelrentenversicherungen (einschließlich Berufsunfähigkeits- und Pflegerentenversicherungen) ging die Bestandssteigerung von 8,2 auf 7,8 Prozent zurück. Der Bestand an fondsgebundenen Versicherungen nach laufendem Beitrag stieg um 2,9 Prozent.

Die Bewegung des Bestandes ist detailliert in der Anlage zum Lagebericht dargestellt.

Beitragseinnahmen

Die gebuchten Bruttobeiträge konnten erneut gesteigert werden, sie betragen im Geschäftsjahr 557,3 Mio. Euro (Vorjahr: 545,7 Mio. Euro). Davon entfielen 515,6 Mio. Euro (Vorjahr: 501,0 Mio. Euro) auf laufende Beiträge und 41,7 Mio. Euro (Vorjahr: 44,7 Mio. Euro) auf Einmalbeiträge. Unter der Berücksichtigung der Beiträge aus der Rückstellung für Beitragsrückerstattung lagen die gesamten Beitragseinnahmen bei 562,8 Mio. Euro (Vorjahr: 551,5 Mio. Euro).

Ausbezahlte Leistungen

Für Versicherungsfälle für eigene Rechnung hat die Baloise Lebensversicherung AG Deutschland im Geschäftsjahr 552,9 Mio. Euro (Vorjahr: 542,9 Mio. Euro) aufgewandt. Darin enthalten sind Leistungen für Rückkäufe in Höhe von 102,6 Mio. Euro (Vorjahr: 107,5 Mio. Euro) und für Abläufe in Höhe von 342,5 Mio. Euro (Vorjahr: 345,3 Mio. Euro).

Zusätzliche Erträge und Aufwendungen

Um der gestiegenen Lebenserwartung Rechnung zu tragen, wurde die Deckungsrückstellung für Rentenversicherungsbestände der Tarifwerke vor 2005 angepasst. Im Berichtsjahr ergab sich im Saldo ein Ertrag von 0,5 Mio. Euro (Vorjahr: 0,3 Mio. Euro).

Für die Tarife des Neubestands wird weiterhin eine Zinszusatzreserve gemäß DeckRV gebildet und für den Altbestand eine zinsinduzierte Verstärkung der Deckungsrückstellung gemäß Geschäftsplan vorgenommen. Für den Jahresabschluss 2023 blieb der dabei berücksichtigte Referenzzins gegenüber dem Vorjahr unverändert. Für alle Tarife mit einem Rechnungszins von 1,75 Prozent und höher wurden Zinsauffüllungen gebildet. Sie belaufen sich auf insgesamt 740,1 Mio. Euro (Vorjahr: 787,6 Mio. Euro). Abhängig von der zukünftigen Zinsentwicklung kann der Bestandsabbau durch abgehende Verträge auch in den nächsten Jahren dazu führen, dass Teile der Zinsauffüllungen aufgelöst werden.

Kapitalanlagen und Kapitalerträge

Zum Bilanzstichtag verwaltete die Baloise Lebensversicherung AG Deutschland einen Kapitalanlagenbestand in Höhe von 6.532,6 Mio. Euro (Vorjahr: 6.623,5 Mio. Euro) ohne Depotforderungen.

Der Bestand an Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Versicherungspolicen im fondsgebundenen Geschäft betrug 2.283,0 Mio. Euro (Vorjahr: 2.062,5 Mio. Euro).

Die Erträge aus dem Kapitalanlagebestand inklusive der fondsgebundenen Versicherungen belaufen sich auf insgesamt 254,5 Mio. Euro (Vorjahr: 259,7 Mio. Euro). Die laufenden Erträge aus Kapitalanlagen sind auf 140,7 Mio. Euro gesunken (Vorjahr: 185,9 Mio. Euro). Dies ist insbesondere auf eine reduzierte Ausschüttung aus einem Wertpapier-Spezialfonds zurückzuführen. Dem stehen höhere Abgangsgewinne in Höhe von 104,9 Mio. Euro (Vorjahr: 70,9 Mio. Euro) gegenüber.

Die Aufwendungen für Kapitalanlagen inklusive der fondsgebundenen Versicherungen verringerten sich auf 94,1 Mio. Euro (Vorjahr: 105,6 Mio. Euro). Außerplanmäßige Abschreibungen waren auf verbundene Unternehmen in Höhe von 15,6 Mio. Euro (Vorjahr: keine), auf Aktien und Anteile an Investmentvermögen in Höhe von 11,7 Mio. Euro (Vorjahr: 9,9 Mio. Euro), auf Grundstücke und Bauten in Höhe von 9,9 Mio. Euro (Vorjahr: 0,1 Mio. Euro) sowie auf festverzinsliche Anlagen in Höhe von 0,2 Mio. Euro (Vorjahr: 21,1 Mio. Euro) erforderlich. Weiterhin kam es zu geringeren Verlusten aus dem Abgang von Kapitalanlagen von 15,7 Mio. Euro (Vorjahr: 34,5 Mio. Euro). Die laufenden Verwaltungsaufwendungen für Kapitalanlagen stiegen auf 31,2 Mio. Euro (Vorjahr: 30,1 Mio. Euro).

In Summe ergab sich ein Kapitalanlageergebnis von 160,3 Mio. Euro (Vorjahr: 154,1 Mio. Euro). Hierin ist das Ergebnis der fondsgebundenen Versicherungen in Höhe von 6,7 Mio. Euro (Vorjahr: -6,3 Mio. Euro) enthalten.

Die Nettoverzinsung im Geschäftsjahr betrug 2,3 Prozent (Vorjahr: 2,4 Prozent). Die durchschnittliche Nettoverzinsung der Jahre 2021 bis 2023 belief sich auf 2,9 Prozent. Die laufende Durchschnittsverzinsung nach Verbandsformel betrug im Geschäftsjahr 1,5 Prozent (Vorjahr: 2,1 Prozent). Bei der Berechnung der Verzinsungen wurde das Ergebnis der fondsgebundenen Versicherungen nicht berücksichtigt. Die stillen Lasten reduzierten sich insbesondere wegen des Zinsrückgangs und betrugen -77,4 Mio. Euro bzw. -1,2 Prozent der Kapitalanlagen (Vorjahr: -234,7 Mio. Euro bzw. -3,5 Prozent).

Abschluss- und Verwaltungskosten

Die Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb sind von 113,3 Mio. Euro auf 126,2 Mio. Euro gestiegen. Die Abschlusskosten beliefen sich auf 109,3 Mio. Euro (Vorjahr: 96,7 Mio. Euro). Die Verwaltungsaufwendungen stiegen von 16,6 Mio. Euro auf 16,9 Mio. Euro. Im Verhältnis zu den gesamten Beitragseinnahmen ergibt sich daraus eine Verwaltungskostenquote in Höhe von 3,0 Prozent (Vorjahr: 3,0 Prozent).

Jahresergebnis

In 2023 wurde ein Bruttoergebnis vor Steuern und vor Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung in Höhe von 96,0 Mio. Euro (Vorjahr: 77,6 Mio. Euro) erreicht. Im Geschäftsjahr ergab sich ein Steuerertrag von saldiert 3,3 Mio. Euro (Vorjahr: Steueraufwand: 4,3 Mio. Euro). Damit verblieben in 2023 ein Rohergebnis von 99,3 Mio. Euro (Vorjahr: 73,3 Mio. Euro) und nach Zuführung zur Rückstellung der Beitragsrückerstattung ein Jahresüberschuss von 7,6 Mio. Euro (Vorjahr: 7,6 Mio. Euro).

Beitragsrückerstattung

Die Zuführung zur Rückstellung für Beitragsrückerstattung betrug 91,8 Mio. Euro (Vorjahr: 65,7 Mio. Euro). Aus der Rückstellung für Beitragsrückerstattung wurde in 2023 ein Betrag von 62,2 Mio. Euro (Vorjahr: 63,9 Mio. Euro) entnommen und den Versicherungsnehmern gutgeschrieben. Damit beträgt die Rückstellung für Beitragsrückerstattung zum Ende des Geschäftsjahres 442,4 Mio. Euro (Vorjahr: 412,9 Mio. Euro). Die Überschussbeteiligung wurde auf Basis einer Gesamtverzinsung von 2,25 Prozent für das Jahr 2024 festgelegt.

Liquidität

Unser Liquiditätsmanagement ist darauf ausgerichtet, unseren finanziellen Verpflichtungen jederzeit und dauerhaft nachzukommen. 2023 standen uns stets ausreichend liquide Mittel zur Verfügung, um die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft zu gewährleisten.

Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Sämtliche Aktien an unserer Gesellschaft werden von der Baloise Beteiligung B. V. & Co. KG, Hamburg, gehalten und gemäß § 16 Abs. 4 AktG der Baloise Holding AG, Basel (Schweiz), zugerechnet.

Mit verschiedenen Konzernunternehmen bestehen enge Leistungsbeziehungen aufgrund von Dienstleistungs- und Umlageverträgen. Entsprechend der tatsächlichen Verursachung werden die Sach- und Personalkosten nach dem Vollkostenprinzip verrechnet. Die Baloise Lebensversicherung AG Deutschland hat als Versicherungsnehmerin zugunsten ihrer Beschäftigten bei der Baloise Sachversicherung AG Deutschland, Bad Homburg, Gruppenunfallversicherungen und Reisegepäckversicherungsverträge abgeschlossen. Des Weiteren bestehen Gebäudeversicherungen, gebündelte Privatversicherungen, Betriebs, Haus und Grundbesitzhaftpflichtversicherungen u. v. m. Die Mitglieder des Vorstands der Baloise Lebensversicherung AG Deutschland bilden gleichzeitig den Vorstand der Baloise Sachversicherung AG Deutschland.

Erklärung zur Unternehmensführung

Für den Frauenanteil im Vorstand und in den beiden Führungsebenen unterhalb des Vorstands wurde die angestrebte Zielgröße von 15,0 Prozent erreicht. Der aktuelle Frauenanteil beträgt über diese Ebenen hinweg 19,35 Prozent. Im Aufsichtsrat beträgt die Quote aktuell 17 Prozent, hier ist das Ziel diese zu erhalten. Für die Zukunft setzt das Unternehmen verstärkt auf Vielfalt in jeglicher Hinsicht. Zur Frauenförderung verweisen wir auf unsere Darstellungen im Nachhaltigkeitsbericht.

Leistungsindikatoren

In 2023 befinden wir uns im einem Übergangsjahr zur neuen Rechnungslegung nach IFRS 17/9. Daher fokussieren wir unsere betriebswirtschaftlichen Ziele auf das Cash-Ziel für Baloise in Deutschland und profitables Wachstum.

Darüber hinaus wurden nicht-finanzielle Leistungsindikatoren (Strategische Ziele) definiert. Beim Ziel Zufriedenheit der Vertriebswege (Verbesserung der Weiterempfehlungsbereitschaft anhand des Net Promoter Scores) streben wir Platz 3 im Durchschnitt der Platzierungen in den jeweiligen Erhebungen für die Vertriebskanäle an. Gemessen werden die Vertriebswege Exklusivvertrieb, Makler Leben und Makler Nichtleben. Beim Kundenwachstum (Gewinnung zusätzlicher Kund:innen für Baloise in Deutschland gesamt) ist ein Nettozuwachs von 100 Tsd. neue Kund:innen pro Jahr unser Ziel. Außerdem setzten wir die Umsetzung von Simply Safe Season 2 fort.

Mitarbeitende

Zum 31. Dezember 2023 waren bei der Baloise Lebensversicherung AG Deutschland im Rahmen von Mehrfacharbeitsverträgen (inkl. Auszubildende) 1.499 Mitarbeitende beschäftigt (Vorjahr: 1.524), davon 22,27 Prozent in Teilzeitbeschäftigung. Die Mehrfacharbeitsverträge bestehen zwischen den Mitarbeitenden der Baloise Lebensversicherung AG Deutschland und der Baloise Sachversicherung AG Deutschland. Das durchschnittliche Alter unserer Mitarbeitenden betrug 48,9 Jahre.

Das strategische Unternehmensziel aus der Simply Safe Season 2 Strategie „Wir gehören zu den Top-5 der Arbeitgeber“ wurde im Geschäftsjahr 2023 weiter fokussiert. Die Mitarbeiterzufriedenheit, die mittels einer regelmäßigen Befragung gemessen wird, blieb trotz anhaltender schwieriger wirtschaftlicher, politischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen (hohe Inflationsrate, politische Unsicherheiten, Krieg usw.) nahezu konstant. In den Zwischenbefragungen wurden zudem aktuelle Aspekte aufgegriffen (z.B. IT und agile Transformation), um noch gezielter die Erfahrungen unserer Beschäftigen in den einzelnen relevanten Situationen des Arbeitsalltags zu erkennen und für Verbesserungen zu nutzen. Das hybride Arbeiten wurde als neuer Arbeitsstandard weiter etabliert und die Modernisierung und technische Aufwertung der eigenen Büroflächen zur Förderung des kollaborativen Arbeitens wurde in großen Teilen umgesetzt.

In Zukunft ergänzen sich die Arbeit in Präsenz und die Arbeit im Homeoffice oder mobil, wobei bis zu 60 Prozent der individuellen Arbeitszeit flexibel gestaltet werden kann. Die Büroflächen werden sukzessive technisch aufgewertet und mit moderner Büroeinrichtung und Meeting-Elementen ausgestattet, die hierarchie- und fachbereichsübergreifende Kollaboration und eine moderne Arbeitsweise fördern. Wir fokussieren uns bei der Kompetenzentwicklung auf fünf strategisch besonders relevante Kompetenzen, die „Baloise Big 5“ (Lernen, Zusammenarbeit, Vernetzen, Eigenverantwortung sowie Kunden- und Vertriebsorientierung), die die Grundlage für die Erreichung unserer Ziele in der aktuellen Strategieperiode darstellen. Eine agile Haltung und die Befähigung, agile Arbeitsmethoden bedarfsgerecht einzusetzen, unterstützen unseren Unternehmenserfolg.

Die Weiterentwicklung der Unternehmenskultur, der Organisation und der Mitarbeitenden in den letzten Jahren trug maßgeblich dazu bei, dass trotz erschwerter Rahmenbedingungen eine Effizienz und Produktivität aufrechterhalten werden konnten. Durch individuelle Arbeitsgestaltung und die Bereitstellung flexibler, hybrider Arbeitsformen wurde den Mitarbeitenden ein Umgang mit den verschiedenen beruflichen und privaten Herausforderungen ermöglicht. Im Rahmen der Personal- und Organisationsentwicklung wurde im Jahr 2023 nochmals verstärkt in die agile Transformation investiert und verschiedene Aktivitäten und Angebote dazu ins Leben gerufen. Auch die Führungskräfte werden in Bezug auf ihre Rolle in der agilen Transformation weiter intensiv begleitet. Im Zentrum steht die Ausprägung einer agilen Haltung über alle Funktionen hinweg bis zum Ende der Simply Safe Season 2.

Das agile Werteverständnis wurde weiter geschärft und in die Organisation getragen. Der organisationale Zielraum des Unternehmens als „lernende Organisation“ mit flachen Hierarchien und übergreifender Zusammenarbeit wurde noch intensiver kommuniziert und im Arbeitsalltag integriert. Zusätzlich haben wir im Jahr 2023 unsere Angebote im Gesundheitsmanagement weiter intensiviert und auf das Thema Mental Health ausgerichtet.

Wir sind davon überzeugt, für alle zukünftigen Anforderungen gut aufgestellt zu sein, um mit unseren Mitarbeitenden unsere ambitionierten Ziele zu erreichen.

Der Vorstand dankt allen Mitarbeitenden für ihren engagierten Einsatz und ihre guten Leistungen. Wir sind sehr stolz darauf, wie wir gemeinsam das Geschäftsjahr 2023 gemeistert haben und sind sicher, dass wir auch den zukünftigen Herausforderungen erfolgreich begegnen werden.

Kundenzufriedenheit

Die Baloise Lebensversicherung AG Deutschland hat das Ziel, unseren Kunden einen exzellenten Service zu liefern. Die Geschäftsbeziehungen zu unseren Vertriebspartner:innen stehen weiterhin im Fokus und bringen den Wandel von einer verwaltungsorientierten zu einer vertriebsorientierten Einheit weiter voran. Agile Prinzipien und Methoden unterstützen unsere serviceorientierte Kultur und Haltung und stärken die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter:innen. Die Qualität unserer Arbeit und die Prozesse werden laufend aus Sicht der Vertriebspartner:innen und Kund:innen betrachtet und optimiert. Mit diesem Fokus wollen wir eine besonders hohe Servicequalität erreichen, die individuell auf deren Bedürfnisse ausgerichtet ist.

Über Befragungen und Auswertungen von unabhängigen Marktquellen und aus eigenen Quellen erfolgt ein kontinuierliches Monitoring zur Kundenorientierung und der von unseren Kund:innen wahrgenommenen Servicequalität. Die hieraus gewonnenen Erkenntnisse, fließen in die konsequente Verbesserung der kundenorientierten Prozesse ein.

Die Auswirkungen unserer Bestrebungen wurden auch im vergangenen Geschäftsjahr deutlich sichtbar. Eine sehr gute Platzierung mit einem NPS von +32 bei der Kundenumfrage TOP Service Deutschland bestätigen einen positiven Trend. Bei allgemeinen Vertriebsumfragen belegt die Baloise Lebensversicherung AG Deutschland immer wieder Spitzenpositionen. Diese Ergebnisse bestärken uns in unserer werteorientierten Serviceausrichtung. Im geschlossen Bestand liegt die besondere Servicierung in der Abwicklungseffizienz und der Geschwindigkeit. Im Neugeschäft konzentrieren wir uns stark auf die Generierung von Mehrwerten für unsere Kunden mittels einer außergewöhnlichen Servicequalität.

Jeder Mitarbeitende hat bei all seinen Handlungen den Kunden im Fokus und richtet sich an dessen Bedürfnissen aus.

Unternehmensreputation

Unsere unternehmerische Verantwortung beeinflusst unser Handeln. Wir richten unsere nachhaltige Geschäftsführung am Baloise Wertschöpfungsansatz aus (siehe folgende Grafik). Dieser Ansatz basiert auf dem Rahmenwerk der integrierten Berichterstattung des International Integrated Reporting Council (IIRC), ist aber ganz auf unser Geschäftsmodell, die für uns wesentlichen Aspekte sowie unsere Unternehmenswerte abgestimmt.

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Versicherungen sind aus der Idee von Solidargemeinschaften entstanden. Die Stärke einer Solidargemeinschaft zum Zwecke der Versicherung besteht darin, dass sie mehr ist als die Summe ihrer Teile. Der Einzelne, auch wenn er noch so viel Sorgfalt walten lässt, ist Risiken ausgesetzt, die in der Gemeinschaft durch Risiko- und Kostenteilung besser bewältigt werden können. Dies gilt natürlich nur dann, wenn die Versichertengemeinschaft effektiv und effizient organisiert ist. Genau darin sehen wir auch 160 Jahre nach unserer Gründung im 19. Jahrhundert unsere Verantwortung: das nachhaltige Funktionieren der Solidargemeinschaft sicherstellen. Verantwortungsvolles, engagiertes Verhalten und eine nachhaltige Geschäftsführung, welche die für uns relevanten Anspruchsgruppen miteinbezieht, ist für uns fester Bestandteil der strategischen Ausrichtung «Simply Safe».

Die unternehmerische Verantwortung von Baloise in Deutschland beeinflusst ein breites Spektrum unternehmerischen Wirkens und bezieht ein ebenso breites Spektrum an Ressourcen mit ein: Von den Aktionär:innen und Investor:innen über die Mitarbeitenden und Kund:innen bis hin zu Partner:innen, der Gesellschaft und zur Umwelt.

Im Fokus unserer Aktivitäten in Deutschland im Bereich Ökologie und Umweltschutz stehen Maßnahmen zur Förderung der Nutzung erneuerbarer Energien, zum wertstiftenden Ausbau von Infrastruktur und Maßnahmen zum Klimaschutz. Diesem Anspruch kommen wir sowohl bei Fragen zum eigenen Energiebedarf, wie auch bei Investitionen und dem Bezug von Produkten und Drittdienstleistungen nach. Zusätzlich setzen wir auf unternehmensgeförderte Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs, sowohl im Geschäftsverkehr als auch für den Arbeitsweg. Auch bei der IT-Infrastruktur sowie im Gebäudemanagement achten wir auf Energieeffizienz.

Die Umweltpolitik von Baloise in Deutschland konzentriert sich auf die Förderung von erneuerbaren Energien, den wertstiftenden Ausbau von Infrastruktur und Maßnahmen zum Klimaschutz. Dabei setzen wir auf den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen und die kontinuierliche Reduktion von CO2 -Emissionen. Unsere Verantwortung gegenüber der Umwelt und der damit verbundene Wertschöpfungsgedanke kommen bei Fragen zum eigenen Energiebedarf zum Tragen wie auch bei Investitionen, dem Bezug von Produkten und Dienstleistungen sowie unserer Zeichnungspolitik.

In Deutschland wurde im Laufe des Jahres 2020 die komplette Stromversorgung an allen Standorten auf Strom aus erneuerbaren Energien umgestellt. Im Jahr 2021 wurde am Unternehmensstandort in Bad Homburg eine Photovoltaikanlage installiert. Das Direktionsgebäude in Bad Homburg ist seit 2010 „ausgezeichneter ÖKOPROFIT Betrieb“. Grundlage dafür ist die kontinuierliche Reduzierung des Ressourcenverbrauchs im Unternehmen, insbesondere an Wasser und Energie.

Wir sehen uns als Teil der Gesellschaft und fühlen uns deshalb für diese mitverantwortlich. Wir gestalten unsere Geschäftsaktivitäten unter Achtung und nach Maßgabe geltender gesetzlicher Vorgaben. Wir nehmen unsere Verantwortung nicht nur nach innen, sondern auch nach außen wahr. Corporate Social Responsibility (CSR) wird als Teil des Nachhaltigkeitsansatzes von Baloise verstanden, der sich in unserem Wertschöpfungsmodell an den Ressourcen Gesellschaft und Umwelt orientiert.

Baloise in Deutschland unterstützt mit verschiedenen Initiativen gemeinnützige Organisationen. So werden beispielsweise regelmäßig mit den Erlösen von Weihnachtsspendenaktionen der Verein Ring gegen Krebs und weitere Initiativen unterstützt. Der Ring gegen Krebs widmet seine gemeinnützige Arbeit krebskranken Kindern und deren Familien.

Gesonderter nichtfinanzieller Bericht

Für das Geschäftsjahr 2023 veröffentlicht Baloise einen Nachhaltigkeitsbericht und eine Entsprechenserklärung gemäß dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex, in der wir ausführlich über alle nachhaltigkeitsrelevanten Themen berichten. Der Bericht wird auf www.baloise.de sowie auf der Website des Deutschen Rats für Nachhaltigkeit veröffentlicht.

Risikobericht

Organisation des Risikomanagements

Das Risikomanagement der Baloise Lebensversicherung AG Deutschland setzt sich permanent mit den vielfältigen Risiken unternehmerischen Handelns auseinander, um diese zu minimieren und um deren Eintreten vorzubeugen. Im Rahmen des Risikomanagements haben wir daher Prozesse, Modelle sowie Strukturen entwickelt und implementiert mit dem Ziel, diese Überwachungs- und Steuerungsfähigkeiten ständig weiterzuentwickeln und an die aktuelle Situation anzupassen. Organisatorisch ist das Risikomanagement im Ressort des Vorstandsvorsitzenden angesiedelt.

Als wesentliches Element unseres Risikomanagements soll das Governancesystem eine ganzheitliche, risikoorientierte Steuerung sichern. Es soll zudem gewährleisten, dass unser Gesamtrisikoprofil im Einklang mit unserer Geschäfts- und Risikostrategie, aber auch mit unserer Risikotragfähigkeit steht. Die risikoorientierte Aufbau- und Ablauforganisation, ein abgestimmtes System von schriftlichen Leitlinien sowie die Arbeit von Gremien, u. a. zu den Themenbereichen Asset Liability Management und Gesamtrisikobeurteilung, sollen den disziplinierten Umgang mit wesentlichen Risiken und die Einhaltung aufsichtsrechtlicher Vorgaben sichern.

Gemäß den Anforderungen nach Solvency II hat der Vorstand für die Gesellschaft verantwortliche Inhaber von Schlüsselfunktionen benannt, die über ihren Verantwortungsbereich objektiv und frei von Einflüssen direkt an den Vorstand berichten: Die Interne Revision, die Risikomanagementfunktion, die Compliancefunktion und die Versicherungsmathematische Funktion. Der Kreis kritischer Funktionsträger umfasst darüber hinaus noch den Informationssicherheitsbeauftragten.

Für Störfälle, Notfälle und Krisen existieren Notfallpläne, die die Fortführung der wesentlichen Aktivitäten des Geschäftsbetriebs gewährleisten bzw. möglichst schnell und geordnet den normalen Geschäftsbetrieb wiederherstellen sollen.

Risikomanagementprozess

Der Risikomanagementprozess basiert auf Identifikation, Klassifizierung, Bewertung, Kontrolle und Berichterstattung wesentlicher Risiken sowie auf der Festlegung und Steuerung aller notwendigen risikomindernden Maßnahmen. Am Risikomanagementprozess sind alle Bereiche des Unternehmens beteiligt. Die Verantwortung für die Durchführung und Überwachung des Prozesses liegt im Bereich Risikosteuerung. Die Organisation des Risikomanagementprozesses orientiert sich am Konzept der „Three Lines of Defense“. Die erste Verteidigungslinie bildet das operative Management. Dort werden mögliche Risiken identifiziert und nach ihrer Höhe und Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet. Die zweite Verteidigungslinie dient der Sicherstellung der Effektivität der ersten Linie. Der Bereich Risikosteuerung plausibilisiert hier die identifizierten Risiken, erstellt ein Gesamtrisikoinventar und berichtet die Risiken an den Vorstand, den Aufsichtsrat und die Aufsicht. Die Interne Revision schließlich bildet die dritte Verteidigungslinie. Als unabhängige Instanz überwacht sie das gesamte Risikomangement des Unternehmens.

Risikoanalysen werden auf verschiedenen Ebenen und in unterschiedlichen Unternehmensbereichen durchgeführt. So berechnen wir regelmäßig die Solvenzbedeckung nach aufsichtsrechtlichen Vorgaben, auch unter Berücksichtigung von eigenen Einzel- und kombinierten Stresstests, bezogen auf unterschiedliche Entwicklungen der Kapitalanlagen und des Versicherungsportfolios. Wir ziehen dazu sowohl das Standardmodell nach Solvency II als auch den Swiss Solvency Test heran. Auf Basis der Businessplanung werden zusätzlich zukunftsgerichtete Solvenzberechnungen durchgeführt. Daneben identifizieren festgelegte Risk Owner mindestens einmal jährlich bestehende bzw. drohende Risiken in allen Unternehmensbereichen mit Hilfe eines konzerneinheitlichen Systems zur Einzelrisikoberichterstattung. Jedes wesentliche Einzelrisiko wird dabei bezüglich seiner möglichen Verlusthöhe und seiner Eintrittswahrscheinlichkeit nach dem Einsatz von risikomindernden Maßnahmen bewertet. Neben den Risk Ownern wurden funktionsunabhängige Risk Controller benannt, die die Durchführung des systematischen Risikocontrollings und -reportings verantworten. Einen weiteren Baustein unseres Risikomanagementprozesses bildet das Limitsystem, das eine Vielzahl von risikorelevanten Kennzahlen mit einem Ampelsystem bewertet und einen Beitrag zur Risikofrüherkennung leistet.

Das Thema Nachhaltigkeit und die damit verbundenen Risiken rücken weiter in den Fokus von Baloise in Deutschland. Mithilfe neu entwickelter Wesentlichkeitsanalysen konnten diejenigen Risikobereiche identifiziert werden, deren Einfluss aktuell als materiell auf das Geschäft der Gesellschaft einzuschätzen ist. Für die Baloise Lebensversicherung AG Deutschland sind das insbesondere die Änderung der regulatorischen Rahmenbedingungen und des politischen Umfelds. Auch im Berichtsjahr wurde weiter daran gearbeitet, das Thema Nachhaltigkeit und die wesentlichen Nachhaltigkeitsrisiken in alle Risikomanagement-Prozessschritte zu integrieren und bei den Risk Ownern in der first line of defence ein verstärktes Bewusstsein dafür zu schaffen. Darüber hinaus analysieren wir mögliche zukünftige Entwicklungen über unternehmensindividuelle Szenario-Berechnungen.

In halbjährlich stattfindenden Risikokonferenzen werden das Risikoinventar und alle weiteren Risikoanalysen diskutiert und die Ergebnisse zu einer Gesamtrisikobeurteilung zusammengefasst. Die Dokumentation des Risikomanagementprozesses erfolgt im Bericht „Own Risk and Solvency Assessment“ (ORSA). Dieser stellt die Ergebnisse aller jährlichen Risikoanalysen dar. Er wird unter anderem dem Vorstand, dem Aufsichtsrat und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zur Verfügung gestellt.

Zur Sicherstellung der ordnungsgemäßen finanziellen Berichterstattung sowie der Überwachung operationeller und Compliancerisiken ist ein Internes Kontrollsystem (IKS) eingerichtet worden. Im Rahmen dessen werden alle wesentlichen Kern-, Unterstützungs- und Führungsprozesse des Unternehmens inklusive aller diese Prozesse betreffenden Risiken und Kontrollmechanismen zentral erfasst und dokumentiert. So können Ineffizienzen und Kontrolllücken in unseren Prozessen frühzeitig erkannt und beseitigt werden.

Seit dem Start von Solvency II berichten wir quartalsweise im Rahmen der quantitativen Berichterstattung an die Aufsichtsbehörden. Weiterhin erstellen wir die qualitativen Berichte „Regular Supervisory Report“ (RSR) und „Solvency and Financial Condition Report“ (SFCR). Unser Risikomanagement soll sich durch Verfeinerungen in den Annahmen und Methoden zu Solvency II sowie zum Swiss Solvency Test auch zukünftig sowohl in der qualitativen als auch quantitativen Berichterstattung kontinuierlich weiterentwickeln.

Risikolage

Die Risiken aus Kapitalanlagen bestimmen zum Bilanzstichtag die größten Kapitalanforderungen nach Solvency II, gefolgt von versicherungstechnischen Risiken, operationellen Risiken sowie Risiken aus Forderungsausfall. Die Risiken werden entsprechend dieser Bedeutsamkeit im Folgenden näher erläutert.

Risiken aus Kapitalanlagen

Die Kapitalanlagestrategie wird unter strikter Beachtung gesetzlicher, aufsichtsrechtlicher und innerbetrieblicher Bestimmungen festgelegt. Zur Erfüllung der Leistungsversprechen gegenüber unseren Kund:innen messen wir den Kriterien Sicherheit, Liquidität und Rentabilität besonders hohe Bedeutung bei. Wir vermeiden Risiken, die nicht zuverlässig eingeschätzt, kalkuliert und abgesichert werden können. Anlageentscheidungen basieren auf der jeweils aktuellen Risikotragfähigkeit der Gesellschaft, die wir laufend ermitteln.

Die Baloise Lebensversicherung AG Deutschland investiert grundsätzlich in Immobilien, festverzinsliche Anlagen, Aktien, Anteile an Investmentvermögen, Geldanlagen, Beteiligungen und in Private Equity (4,8 Prozent vom Marktwert des Gesamtbestandes der Kapitalanlage). Die Risikotragfähigkeit der Gesellschaft sowie die aufsichtsrechtlichen Vorschriften zur Mischung und Streuung bestimmen dabei die Zusammensetzung der Kapitalanlagen. Der Anlagefokus liegt schwerpunktmäßig auf Europäischen Märkten und erfolgt - zur Vermeidung von Währungsrisiken - überwiegend in Euro. In 2023 wurden alle Aktienbestände innerhalb des Spezialfonds verkauft. Die verbliebenen Aktienanlagen belaufen sich auf 1,3 Prozent der Kapitalanlagen.

Zur Sicherung der kurzfristig fällig werdenden versicherungstechnischen Verpflichtungen führen wir eine Liquiditätsplanung durch und halten ausreichend hohe Bestände an innerhalb eines Monats liquidierbaren Titeln. Zum Bilanzstichtag betrug der Marktwert hierfür insgesamt 2.028,9 Mio. Euro (Vorjahr: 1.851,5 Mio. Euro). Unsere Bestände in festverzinslichen Anlagen zeichnen sich weiterhin durch hohe Liquidität und Bonität aus. Zur Beschränkung von Konzentrationsrisiken setzen wir Limits in Bezug auf Kapitalanlagevolumina einzelner Emittenten sowie Ratingklassen.

Am Bilanzstichtag betrug die Modified Duration des Rentenportfolios (Inhaber- und Namensschuldverschreibungen sowie Schuldscheinforderungen und Darlehen) der Gesellschaft 7,7 Prozent (Vorjahr: 8,3 Prozent).

Die bestehenden Risiken im Kapitalanlagebereich lassen sich in die folgenden Bereiche einordnen: Marktpreisrisiken, Bonitätsrisiken (bzw. Kreditrisiken), Liquiditätsrisiken sowie Währungsrisiken.

Unser Risikomanagement beobachtet, analysiert und bewertet permanent die vorstehend identifizierten Risikoarten. Gleichzeitig werden risikomindernde Maßnahmen angestoßen, sofern diese erforderlich sind.

Marktpreisrisiken

Unter Marktpreisrisiko verstehen wir das Risiko finanzieller Verluste aufgrund der Änderung von Marktpreisen (z. B. von Aktienkursen) oder Zinsänderungen.

Wir begrenzen die möglichen Auswirkungen von Marktpreisrisiken, indem wir breit über verschiedene Anlageklassen streuen und die jeweiligen Anteile variieren. Innerhalb einer Anlageklasse werden qualitative und quantitative Limite vorgegeben, um Marktpreisrisiken zu begrenzen. Die Auswirkungen potenzieller Zinsänderungen auf die festverzinslichen Anlagen werden anhand von Sensitivitätsrechnungen überwacht.

Zur Verringerung von Abschreibungsrisiken bei steigenden Zinsen investieren wir vermehrt in Namenstitel und widmen bei Bedarf bestehende Inhabertitel aus dem Umlauf- ins Anlagevermögen um.

Bonitätsrisiken

Als Bonitätsrisiko bezeichnen wir das Risiko, dass ein Schuldner seinen Zahlungsverpflichtungen vorübergehend oder endgültig nicht mehr nachkommen kann.

Unsere Investitionen in festverzinsliche Anlagen tätigen wir fast ausschließlich in Inhaber- und Namensschuldverschreibungen sowie Schuldscheinforderungen und Darlehen mit Investment Grade (Ratingkategorie AAA bis BBB von Standard & Poor’s). Eine möglichst breite Streuung des Gesamtbestandes wirkt einer möglichen Risikokonzentration entgegen.

Am Bilanzstichtag weist der Bestand (direkt und Spezialfonds) folgende Ratingstruktur auf:

Ratingklasse nach Logik von Standard & Poor’s Anteil
Investment Grade AAA 23,93%
AA 30,33%
A 24,60%
BBB 17,63%
Non Investment Grade BB - D 2,91%
Ohne Rating 0,60%

Liquiditätsrisiken

Mit Liquiditätsrisiko werden zwei unterschiedliche Arten von Finanzrisiken bezeichnet: Das Finanzierungsrisiko beschreibt das Risiko, benötigte Zahlungsmittel nicht oder nur zu erhöhten Kosten beschaffen zu können. Als Fungibilitätsrisiko bezeichnet man das Risiko, Finanzmarktgeschäfte aufgrund mangelnder Marktliquidität nur zu einem schlechteren Preis als erwartet oder verbunden mit zusätzlichen Kosten abschließen zu können.

Das Finanzierungsrisiko steuern wir über ein permanentes Liquiditätsplanungs-, -steuerungs- und -kontrollsystem, das alle Zahlungsströme des Unternehmens berücksichtigt. Eine konsequente Beobachtung und Analyse möglicher Risiken aus ungleichgewichtigen bzw. nicht zeitgerechten Liquiditätszu- und -abflüssen dient der Gewährleistung der Erfüllung unserer Leistungsversprechen.

Zur Verringerung des Fungibilitätsrisikos halten wir hohe Bestände an liquiden Pfandbriefen und Staatsanleihen. Bei allen Neuanlagen achten wir auf ein ausgewogenes Rendite-Risiko-Verhältnis, wobei wir dem Risiko eine größere Bedeutung zumessen als der Rendite. Wir investieren folglich schwerpunktmäßig in Titel mit vergleichsweise hoher Fungibilität.

Währungsrisiken

Als Währungsrisiko bezeichnen wir den potenziellen finanziellen Verlust, der sich durch Veränderungen der Wechselkurse ergibt. Die Baloise Lebensversicherung AG Deutschland investiert nur über Spezialfonds in Fremdwährungen und sichert diese bei Bedarf über Devisentermingeschäfte innerhalb der Spezialfonds ab.

Versicherungstechnische Risiken

Die spezifischen versicherungstechnischen Risiken eines Lebensversicherungsunternehmens sind

- biometrische Risiken

- Stornorisiken

- Kostenrisiken

- Zinsgarantierisiken

Diese Risiken überwachen wir durch ein laufendes aktuarielles Monitoring und Controlling.

Biometrische Risiken

Biometrische Risiken beschreiben die Gefahr eines Verlustes oder einer nachteiligen Veränderung des Werts der Versicherungsverpflichtungen aufgrund von Änderungen in den biometrischen Rechnungsgrundlagen (z. B. für Sterblichkeit bzw. Lebenserwartung, Berufsunfähigkeit, Pflegebedürftigkeit oder Verlust von Grundfähigkeiten).

Den biometrischen Risiken wird dadurch entgegengewirkt, dass zur Berechnung von Beiträgen, Leistungen und versicherungstechnischen Rückstellungen vorsichtig bemessene biometrische Rechnungsgrundlagen mit geeigneten Sicherheitszuschlägen bzw. -abschlägen verwendet werden. Bei der Festlegung der Rechnungsgrundlagen werden die Empfehlungen und Richtlinien der Deutschen Aktuarvereinigung (DAV) berücksichtigt.

Bei der Festlegung der Invalidisierungswahrscheinlichkeiten für die aktuellen Berufsunfähigkeitsversicherungen und Grundfähigkeitenversicherungen sowie der Entwicklung der Sterbewahrscheinlichkeiten von Risikoversicherungen wurden die Erfahrungen der Swiss Re verarbeitet. Für den Bestand an Pflegeversicherungen werden zudem Tafeln der Munich RE verwendet.

Um zu vermeiden, dass Rententarife nicht mehr ausreichend reserviert sind, die auf Basis älterer Wahrscheinlichkeitstafeln kalkuliert wurden, haben wir die Deckungsrückstellung per 31. Dezember 2023 (wie auch schon in der Vergangenheit) gemäß der Empfehlung der DAV unter Verwendung von aktuellen Wahrscheinlichkeitstafeln aufgestockt. Sollte sich eine verbesserte Lebenserwartung zukünftig fortsetzen, werden wir unsere Deckungsrückstellung weiter erhöhen.

Auch die Rechnungsgrundlagen der anderen Tarife werden regelmäßig auf Auskömmlichkeit hin überprüft. So überwacht z. B. die Verantwortliche Aktuarin im Rahmen der Erstellung ihres Erläuterungsberichts gemäß § 141 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2 VAG die Angemessenheit der für die Berechnung der Deckungsrückstellung verwendeten biometrischen Rechnungsgrundlagen.

Um das Schwankungsrisiko bei Leistungsfällen (durch Tod, Berufsunfähigkeit, Verlust von Grundfähigkeiten oder Eintritt von Pflegebedürftigkeit) zu begrenzen, sichert sich die Baloise Lebensversicherung AG Deutschland zusätzlich zu den kalkulatorischen Risikozuschlägen durch Rückversicherung ab. Die Rückversicherungsverträge sind langfristig geschlossen und sehen - wie in der Lebensrückversicherung üblich - für bestehende Verträge keine einseitigen Prämienanpassungen vor.

Stornorisiken

Das Stornorisiko beschreibt die Gefahr eines Verlusts, der sich aus Veränderungen in der Höhe der Kündigungs- und Rückkaufsraten von Versicherungsverträgen ergibt. Grundsätzlich besteht bei raschen, starken Zinsanstiegen ein Stornorisiko, wenn zur Finanzierung von fälligen Rückkaufswerten möglicherweise Kapitalanlagen verkauft werden müssten, die durch den Zinsanstieg deutlich an Marktwert verloren haben.

In die versicherungstechnischen Rückstellungen sind in der Regel keine Stornowahrscheinlichkeiten eingerechnet, sodass stets ausreichend Kapital vorhanden ist, um die garantierten Rückkaufswerte zahlen zu können.

Kostenrisiken

Kostenrisiken resultieren aus negativen Abweichungen zwischen kalkulierten und tatsächlich entstandenen Kosten.

Zinsgarantierisiken

Das Zinsgarantierisiko birgt die Gefahr in sich, dass bei der Kapitalanlage der erforderliche Nettoertrag nicht erzielt wird.

Für die Untersuchung des Zinsgarantierisikos führen wir im Rahmen unseres Risikomanagements mithilfe von regelmäßigen Sensitivitätsrechnungen eine „Standortbestimmung“ durch. Unter Verwendung verschiedener Annahmen wird über die Risikotragfähigkeit des Versicherungsunternehmens die Angemessenheit der Zusammensetzung der Kapitalanlagen (Asset Allocation) überprüft.

Für die langfristige Sicherstellung der Zinsgarantien beobachten wir die Entwicklung der durchschnittlichen Zinserträge und gewinnen daraus Erkenntnisse, ob die jeweiligen garantierten Rechnungszinsen in Zukunft mit den laufenden Kapitalerträgen zu erwirtschaften sind. Sollte dies nicht mehr mit ausreichender Sicherheit der Fall sein, werden geeignete Maßnahmen getroffen.

Durch die seit 2011 gesetzlich vorgeschriebene Bildung einer Zinszusatzreserve für diejenigen Verträge, deren Rechnungszins über dem nach § 5 Abs. 3 Deckungsrückstellungsverordnung (DeckRV) ermittelten Referenzzins liegt, wird der aktuellen Kapitalmarktsituation Rechnung getragen und die Deckungsrückstellung entsprechend aufgestockt. Für den Jahresabschluss 2023 sind davon wie im Vorjahr Verträge mit einem Rechnungszins von 1,75 Prozent und höher betroffen. Eine Senkung des Referenzzinses in den nächsten Jahren ist aufgrund der Korridormethode und den gestiegenen Zinsen nicht zu erwarten. Damit verbunden ist auch ein Abschmelzen der gestellten Zinszusatzreserve.

Operationelle Risiken

Unter operationellen Risiken werden Verluste als Folge des Versagens von Menschen, Systemen oder internen Prozessen sowie aufgrund externer Ereignisse verstanden. Sie umfassen ebenso Rechts- und Compliancerisiken. Bewertet und kontrolliert werden die operationellen Risiken in einem konzernweiten System zur Erfassung von Einzelrisiken.

Der Vielzahl an operationellen Risiken treten wir mit einer Reihe von Risikosteuerungsmaßnahmen entgegen:

- Über ein softwaregestütztes System werden die internen Prozessabläufe kontrolliert.

- Umfangreiche Vollmachtensysteme regeln die Zahlungs- und Anweisungsvollmachten sowie Zugriffsberechtigungen.

- Ein Rechts-/Compliancekonzept soll die Einhaltung und Kontrolle von Weisungen zu Compliancethemen sichern.

- Das Business Continuity Management regelt die Notfallvorsorge (Prävention) und die Notfallbewältigung (Reaktion) zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs.

- Ein übergreifendes IT-Sicherheitskonzept dient zum Schutz der Systeme und Daten.

Bei einem der IT-Strategie und dem strategischen Businessziel „Digitalisierung der gesamten Wertschöpfungskette“ folgenden Unternehmen kommt der eingesetzten Informationstechnologie (IT) eine stetig wachsende Bedeutung zu. Risiken bestehen hier im Hinblick auf die drei Schutzziele Vertraulichkeit, Integrität und Verfügbarkeit und umfassen insbesondere den unbefugten Zugriff, die Modifikation und den Abzug sensibler elektronischer Unternehmens- oder Kundendaten sowie die mangelnde Verfügbarkeit der Systeme als Folge von Störungen und Katastrophen. Die ordnungsgemäße Datenverarbeitung soll die Richtigkeit und Unversehrtheit der Daten sowie den fehlerfreien Betrieb der Systeme gewährleisten.

Wir setzen im Rahmen unternehmensweit gültiger Standards marktübliche Technologien zur Absicherung unserer IT-Landschaft ein. Um ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern, standardisieren und erneuern wir sie kontinuierlich. Die fortlaufende Steigerung der Automatisierung erhöht die Prozesssicherheit und Qualität der Verarbeitung. In diesem Zusammenhang setzen wir insbesondere auf die breite Marktsicht und das vorhandene Wissen innerhalb der Baloise Gruppe und lassen dies mit einfließen.

Die zunehmende Digitalisierung und die damit verbundenen steigenden IT-Risiken sowie die zunehmende Anzahl von Cyber-Angriffen erfordern einen systematischen Ansatz zur Steuerung der Cyber-Sicherheit und zur Überwachung der Schutzziele und IT-Risiken. Dem begegnen wir mit der Einführung eines Information Security Management Systems (ISMS), welches wir kontinuierlich weiterentwickeln. Das ISMS beinhaltet eine detaillierte Betrachtung der Schutzziele und IT-Risiken unserer IT-Landschaft. Diese werden in einem Prozess identifiziert, bewertet und entsprechende Mitigationsmaßnahmen umgesetzt. Dies geschieht in enger Zusammenarbeit mit den IT-Experten und dem Fachbereich, um einen sicheren Betrieb unter Berücksichtigung der Kundenbedürfnisse zu gewährleisten.

Dem Risiko eines unbefugten Zugriffs, der Modifikation und des Abzugs von Unternehmens- und Kundendaten begegnen wir mit dem Einsatz von diversen IT-Sicherheitstechnologien, unter anderem durch den Einsatz einer SIEM-Lösung (Security Information and Event Management). Das SIEM-System zentralisiert, korreliert und analysiert Daten im gesamten IT-Netzwerk, um sicherheitsrelevante Ereignisse rechtzeitig zu erkennen. Darüber hinaus kommen Firewall- und Intrusion-Prevention-Systeme zum Einsatz. Zusätzlich wird die Sicherheit durch die konsequent an den jeweiligen Aufgaben orientierte Vergabe von Zugriffsberechtigungen auf Systeme und Informationen sowie durch das Vorhalten von Sicherungen kritischer Datenbestände erhöht. Mit einer redundanten Auslegung unserer IT-Infrastrukturen sind wir weitgehend gegen Risiken im Störungs- oder Katastrophenfall abgesichert.

In Ergänzung zu den technischen Lösungen werden kontinuierlich Maßnahmen zur Senkung operationeller Risiken durchgeführt. Unter anderem konnten Risiken durch Prüfung und Optimierung interner Prozesse sowie durch gezielte Zertifizierung, Schulung und Sensibilisierung der IT-Mitarbeiter:innen weiter reduziert werden. Umso wichtiger ist es, Synergien zwischen Datenschutz und IT-Sicherheit zu nutzen.

Auf Basis des Baloise Business Continuity Managements (BCM) werden in regelmäßigen Abständen verschiedene Szenarien durchgespielt, abgestufte Maßnahmenpläne entwickelt und diese auf Durchführbarkeit geprüft. Um das BCM noch stärker mit der IT zu verknüpfen, wurde ein IT-Service Continuity Management (ITSCM) eingeführt. Das ITSCM stellt vor allem sicher, dass kritische IT-Services auch dann weiterhin verfügbar sind, wenn unerwartete Ereignisse oder Katastrophen eintreten, die einen normalen Geschäftsbetrieb wesentlich beeinträchtigen. Hierzu wurden zahlreiche Vorkehrungen getroffen, u.a. wurden IT-Notfallkonzepte überarbeitet, ITSCM relevante Anwendungen ermittelt und Disaster Recovery Pläne aktualisiert.

Derzeit ergeben sich keine wesentlichen Einschränkungen des Geschäftsbetriebs der Gesellschaft. Gleichwohl beobachten wir die Situation weiterhin sehr aufmerksam und ziehen insbesondere das stetig steigende Risiko von Cyber-Angriffen mit in Betracht, um auf etwaige Entwicklungen umgehend reagieren zu können.

Die Orientierung und Weiterentwicklung der wesentlichen IT-Prozesse im IT-Servicemanagement - in Anlehnung an die ITIL-Standards (IT Infrastructure Library) - stellt einen weiteren Baustein zur Senkung von Risiken dar. Im Kontext der IT-Linienverantwortung und des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) erfolgt regelmäßig in Abstimmung mit den Fachbereichen und verantwortlichen Stellen in der IT eine inhaltliche Überprüfung und Weiterentwicklung der IT-Servicemanagementprozesse.

Die Identifikation und Bewertung von Rechtsrisiken aus vertraglichen Vereinbarungen oder aus rechtlichen Rahmenbedingungen erfolgt über das etablierte Risikomanagementsystem für Einzelrisiken. Zur Vermeidung oder Verminderung der Rechtsrisiken nutzen wir internes und externes juristisches Fachpersonal zur fachlichen und gutachterlichen Beratung der Fachabteilungen und der Geschäftsleitung.

Die Rechtsrisiken bestehen in der Versicherungsbranche vorwiegend aus den gesetzgeberischen Maßnahmen, insbesondere zur Umsetzung des EU Action Plans durch den Gesetzgeber, die den unternehmerischen Entscheidungsspielraum in der Produktgestaltung einschränken können. Weitere Rechtsrisiken resultieren aus der deutschen höchstrichterlichen Rechtsprechung zur weiteren Gestaltung des Verbraucherschutzes. Dabei waren in den letzten Jahren vor allem Entscheidungen des Bundesgerichtshofs unverzüglich umzusetzen und entsprechend in die Rückstellungen einzubeziehen.

Risiken aus Forderungsausfall

Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft bestehen gegenüber Kunden (durch Beitragsforderungen), Versicherungsvermittlern (z. B. bei Provisionsrückforderungen) sowie Mit- und Rückversicherern.

Die Risiken aus dem Ausfall der Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft werden durch maschinelle Mahnverfahren begrenzt. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Am Bilanzstichtag beliefen sich die ausstehenden Forderungen für das selbst abgeschlossene Geschäft mit einer Fälligkeit von mehr als 90 Tagen auf 2,0 Mio. Euro (Vorjahr: 2,5 Mio. Euro). Die durchschnittliche Ausfallquote p. a. der vergangenen drei Geschäftsjahre für Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft (inklusive Abschreibungsaufwand) beträgt (bezogen auf die gebuchten Bruttobeiträge) 0,1 Prozent (Vorjahr: 0,1 Prozent).

Für Forderungen gegenüber Vermittlern werden Sicherheiten gestellt (Stornoreserven).

Für zweifelhafte Forderungen - sowohl Beitragsforderungen als auch Forderungen gegenüber Vermittlern - bilden wir Einzel- und Pauschalwertberichtigungen auf Basis von Erfahrungswerten aus den Vorjahren.

Bei der Wahl der Rückversicherungspartner achten wir insbesondere auf Bonitätsstärke. Dadurch wird der Ausfall von Rückversicherungsforderungen weitgehend ausgeschlossen. Gemäß den konzernweit geltenden Risikomanagementstandards arbeiten wir überwiegend mit Rückversicherern, die über ein Standard & Poor‘s-Mindestrating von A verfügen. Die zum Stichtag bestehenden Abrechnungs- und Depotforderungen gegenüber Rückversicherern von insgesamt 14,6 Mio. Euro (Vorjahr: 14,1 Mio. Euro) entfallen ausschließlich auf Gesellschaften mit einem A Rating.

Nach Abzug der Einzel- und Pauschalwertberichtigungen verbleibt für die Gesellschaft insgesamt nur noch ein geringes Forderungsausfallrisiko.

Regulatorische Kapitalausstattung gemäß Solvency II

Die verfügbaren Eigenmittel wie auch die Kapitalanforderungen nach Solvency II werden auf Basis des Marktwertbilanzansatzes ermittelt. Dieser stellt ein wesentliches ökonomisches Prinzip der Solvency II-Regelungen dar. Ziel der Baloise Lebensversicherung AG Deutschland ist es, über die Mindestanforderungen hinaus ausreichend Eigenmittel zur Verfügung zu haben. Wir achten hierbei auf Konsistenz zum Risikoprofil, zur Risikoneigung sowie zur Risiko- und Kapitalmanagementstrategie der Gesellschaft.

Unter Berücksichtigung der Übergangsmaßnahme für versicherungstechnische Rückstellungen und ohne Anwendung des Volatility Adjustment wurde eine den aufsichtsrechtlichen Mindestanforderungen entsprechende Bedeckungsquote nach Solvency II ermittelt. Eine detaillierte Darstellung der Ergebnisse per 31. Dezember 2023 werden wir im Rahmen des SFCR im April 2024 veröffentlichen.

Gesamtbeurteilung

Die allgemeine Risikosituation wird weiterhin beeinflusst durch die aktuellen geopolitischen Spannungen (z. B. Ukrainekrieg, Krieg im Gaza-Streifen, Konflikte im Roten Meer). Die Energie-, Rohstoff- und Lebensmittelpreise sind anhaltend hoch und beeinflussen sowohl die Höhe der Inflation als auch das aktuelle Zinsniveau. In 2023 sind die Zinsen zwar insgesamt gesunken, aber das Zinsniveau ist weiterhin hoch. Im Falle eines steigenden Liquiditätsbedarfs sind die Ergebnisrisiken erhöht, denn beim Verkauf von festverzinslichen Wertpapieren vor Fälligkeit müssten abhängig vom konkreten Bedarf Verluste realisiert werden. Die Entwicklungen im Bereich der künstlichen Intelligenz sind geeignet das zukünftige Versicherungsgeschäft positiv zu beeinflussen, allerdings steigen damit auch die Betrugs- und Cyberrisiken. Schließlich ist die Lage am Arbeitsmarkt und damit in verschiedenen Einheiten des Unternehmens geprägt durch einen steigenden Fachkräftemangel, wodurch Prozess und andere operationelle Risiken zunehmen.

Insgesamt ergeben sich hieraus zukünftige finanzielle und operative Unsicherheiten, die wir sehr genau beobachten und analysieren.

Die angewandten Kontrollmechanismen, Instrumente und Analyseverfahren dienen der Sicherstellung eines wirksamen Risikomanagements. Aus derzeitiger Sicht bestehen keine weiteren Risiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wesentlich negativ beeinflussen könnten.

Zusammenfassend ist die Erfüllung der Leistungsverpflichtungen aus unseren Versicherungsverträgen nach derzeitigem Stand gewährleistet.

Prognosebericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Für 2024 prognostizieren die Wirtschaftsinstitute für Deutschland ein leichtes BIP-Wachstum von +0,9 Prozent. Das Bruttoinlandsprodukt der USA stieg hingegen in 2023 um +2,4 Prozent (Vorjahr: +1,9 Prozent). Für 2024 wird ein Wachstum von +1,3 Prozent erwartet. Für den Euroraum wird ein Wachstum von +0,5 Prozent (Vorjahr: +3,4 Prozent) für 2023 und +1,0 Prozent für 2024 prognostiziert.

Für das Jahr 2024 wird mit einer deutlichen Erholung und einer Inflationsrate von +2,1 Prozent gerechnet.

Die Planung mit entsprechender Einschätzung der Chancen für die zukünftige Entwicklung wird für einen Zweijahreszeitraum dargestellt. Dabei konzentrieren wir uns im Bericht auf die nachhaltige Wertschöpfung der Baloise Lebensversicherung AG Deutschland.

Strategische Ausrichtung

Positionierung und Chancen

Für die Prognosejahre 2024 und 2025 wird gemäß der bewährten Fokussierungs- und Optimierungsstrategie von Baloise erwartet, dass diese durch eine fortgesetzte Verbesserung der Geschäftsprozesse erkennbar sein werden. Der Fokus liegt unverändert auf einer deutlichen Reduktion der Verwaltungskosten, um die strategische Position des Unternehmens im Marktumfeld zu verbessern.

Die enge Verzahnung der unternehmensinternen sowie externen Geschäftsaktivitäten soll dazu einen wesentlichen Beitrag liefern. Wir erwarten, dass somit die Effizienz der Gesellschaften erhöht werden. Den Schwerpunkt der geplanten Maßnahmen stellt neben den Wachstumsinitiativen in den Zielsegmenten nach wie vor die fortschreitende Digitalisierung und Automatisierung der Prozesse dar.

In den Prognosejahren planen wir unsere Strategie mit dem Fokus unser Produktangebot weiter auf Biometrieprodukte und kapitaleffiziente Altersversorungsprodukte mit marktkonformoten Garantien fortzusetzen. Wir planen die in den Vorjahren erfolgreich zur Stärkung der strategischen Geschäftsfelder eingeführten Produkte systematisch wettbewerbsfähig zu halten

Das Produktportfolio wird um weitere Produkte ergänzt, wenn sich entsprechende Absatzchancen ergeben. Wir erwarten durch die konsequente Fortsetzung der Strategie, ein in Vergleichen für Kund:innen und Vertriebspartner:innen nachweisbar vorteilhaftes Preis-Leistungs-Verhältnis anzubieten, mit wettbewerbsfähigen Beiträgen und leistungsstarken Bedingungen in leicht verständlicher Sprache zur weiteren Stärkung der Wettbewerbsposition.

Indem sich die Baloise Lebensversicherung AG Deutschland konsequent auf die Bedürfnisse der Vertriebspartner:innen ausrichtet, soll der Rahmen für ertragreiches Wachstum geschaffen werden. Strategisches Ziel des Unternehmens ist es dabei weiterhin, „erste Wahl für unsere Vertriebspartner:innen“ zu werden. Dafür planen wir nach wie vor in die Bereiche Service, Informatik und Innovation zu investieren. Alle Vorhaben werden voraussichtlich dazu beitragen, die Weiterempfehlungsbereitschaft bei den Vertriebspartner:innen zu erhöhen und bestehende Geschäftsverbindungen nachhaltig zu festigen. Um den Erfolg sicherzustellen, planen wir die Zufriedenheit und Bereitschaft zur Weiterempfehlung regelmäßig durch eigene Untersuchungen und Marktforschungsstudien zu messen.

Positionierung im Bereich Kapitalanlagen

Die strategische Grundausrichtung unseres Unternehmens bestimmt auch unsere Kapitalanlagestrategie. Oberste Priorität bei der Strukturierung unseres Anlageportfolios genießt der Grundsatz der Sicherheit. Darüber hinaus sind in der Leitlinie Kapitalanlagen für unser Unternehmen die internen Anlagegrundsätze verbindlich festgelegt. Wir vermeiden Risiken, die nicht zuverlässig eingeschätzt, kalkuliert und abgesichert werden können. Diese solide Positionierung leistet einen wichtigen Beitrag, um auch zukünftig die dauerhafte Erfüllbarkeit unserer Verpflichtungen zu gewährleisten.

Voraussichtliche Entwicklung der Baloise Lebensversicherung AG Deutschland

Versicherungstechnik

Für das Neugeschäft wird erwartet, dass durch Relaunches von in den Markt eingeführten Produkten und Platzierung von Neuentwicklungen in den Zielsegmenten, dieses weiter gefördert und auf hohem Niveau stabilisiert werden kann. Eine weiterhin niedrige Stornoquote führt in Verbindung mit dem hohen Neugeschäft zu einem nachhaltigen Bestandszuwachs. Damit werden die planmäßigen Rückgänge in den Nicht-Zielbeständen kompensiert, sodass für die Prognosejahre 2024 und 2025 jeweils mit einem stabilen Wachstum bei den laufenden Beitragseinnahmen gerechnet wird.

In den Geschäftsjahren 2024 und 2025 wird ein eher stabiles Zinsumfeld erwartet. Bei dem jetzigen Zinsniveau ist mit einer Reduktion der Zinszusatzreserve zu rechnen.

Kapitalanlagen

Die Risikofrüherkennung spielt gerade im Bereich der Kapitalanlagen eine herausragende Rolle. Wir beobachten die Risikolage laufend unter Beibehaltung unserer strategischen Ausrichtung in der Anlagepolitik. Diese solide Positionierung bildet auch zukünftig einen Eckpfeiler, um die dauerhafte Erfüllbarkeit unserer Verpflichtungen zu gewährleisten.

Die Inflationsraten in der Eurozone haben sich 2023 im Jahresverlauf abgeschwächt. Vor diesem Hintergrund gehen wir davon aus, dass die Leitzinsen in der Eurozone ihren Höhepunkt erreicht haben und sich die langfristigen Renditen stabil bis leicht rückläufig entwickeln werden. Aufgrund der Nachwirkungen der restriktiven Geldpolitik rechnen wir mit einem verhaltenen Wirtschaftswachstum. Angesichts der wirtschaftlichen und der geopolitischen Risiken erwarten wir weiterhin eine volatile Entwicklung der Finanzmärkte.

Die Renditen von Anleihen mit längeren Laufzeiten sind nach einem zwischenzeitlichen Anstieg zum Jahresende 2023 deutlich gesunken. Diese Entwicklung erleichtert die Bereitstellung von Liquidität, die insbesondere durch das strukturell rückläufige Bilanzvolumen erforderlich ist. Auf Basis der Rahmendaten zum Jahresende 2023 ist weiterhin ein positiver Ergebniseffekt aus der Reduktion der Zinszusatzreserve zu erwarten und insgesamt mit einem stabilen Kapitalanlageergebnis zu rechnen.

Negative, ergebnisbelastende Verwerfungen an den Finanzmärkten sind weiterhin nicht auszuschließen.

Erwartungen der Unternehmensleitung zur weiteren Entwicklung der Ertrags- und Finanzlage

Die geplante Steigerung der Beitragseinnahmen konnte vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Situation in 2023 nicht ganz erreicht werden. Gegenläufig sind dadurch die Provisionsaufwendungen niedriger ausgefallen. Auch die Aufwendungen für Versicherungsfälle sind leicht niedriger ausgefallen, als ursprünglich geplant. Die positive Entwicklung an den Kapitalmärkten führte zu einem deutlich über Plan liegenden Kapitalanlageergebnis. Auch die Fonds-Deckungsrückstellung stieg dementsprechend erheblich an. Die Zinszusatzreserve sowie vor allem die Zinstitel der Aktivseite wurden durch den abrupten Zinsanstieg am Kapitalmarkt stark beeinflusst. Die genannten Effekte haben in Summe dazu geführt, dass der Jahresüberschuss von geplanten 5,88 Mio. EUR übertroffen wurde. Für die Folgejahre planen wir mit weiter steigenden Beitragseinnahmen sowie etwas geringer steigenden Aufwendungen für Versicherungsfälle. Die angestoßenen Effizienzsteigerungen sollen dazu führen, dass trotz leicht steigender Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb mit einer rückläufigen Kostenquote gerechnet werden kann. Insgesamt erwarten wir einen steigenden Jahresüberschuss.

Schlusserklärung des Vorstands

Für das Geschäftsjahr 2023 wurde ein Bericht nach § 312 des Aktiengesetzes über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen aufgestellt. Am Schluss dieses Berichtes wurde zu den in diesem Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen erklärt:

„Nach der Überzeugung des Vorstandes hat die Gesellschaft nach den Umständen, die ihr zu dem Zeitpunkt bekannt waren, an dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten.

Berichtspflichtige Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse der verbundenen Unternehmen wurden weder getroffen noch unterlassen.“

 

Hamburg, den 4. März 2024

Der Vorstand

Dr. Jürg Schiltknecht

Christoph Wappler

Manuela Moog

Christoph Willi

Betriebene Versicherungsarten

Kapitalbildende Lebensversicherungen

Versicherung auf den Todes- und Erlebensfall

Versicherung mit festem Auszahlungszeitpunkt

Versicherung mit Teilauszahlungen

Vermögensbildungsversicherung

Risikoversicherung

Risikoversicherung mit gleichbleibender Versicherungssumme

Risikoversicherung mit fallender Versicherungssumme

Rentenversicherung

Aufgeschobene Rentenversicherung

Aufgeschobene Rentenversicherung mit Hinterbliebenenschutz

Aufgeschobene Rentenversicherung im Rahmen des Alterseinkünftegesetzes

Aufgeschobene Rentenversicherung im Rahmen des Altersvermögensgesetzes

Sofort beginnende Rentenversicherung

Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung

Selbstständige Grundfähigkeitenversicherung

Selbstständige Pflegerentenversicherung

Sonstige Lebensversicherung

Fondsgebundene Lebensversicherung

Fondsgebundene Rentenversicherung

Fondsgebundene Rentenversicherung im Rahmen des Alterseinkünftegesetzes

Fondsgebundene Rentenversicherung im Rahmen des Altersvermögensgesetzes

Fondsgebundene selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherung

Fondsgebundene selbstständige Grundunfähigkeitsversicherung

Zusatzversicherungen

Unfalltod-Zusatzversicherung

Hinterbliebenenrenten-Zusatzversicherung

Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherung

Erwerbsunfähigkeits-Zusatzversicherung

Grundunfähigkeits-Zusatzversicherung

Zusatzversicherung gegen schwere Krankheiten

A. Bewegung des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen im Geschäftsjahr 2023

Gesamtes selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft
(nur Hauptversicherungen) (Haupt- und Zusatzversicherungen) (nur Hauptversicherungen)
Anzahl der Versicherungen Lfd. Beitrag für ein Jahr
in T€
Einmalbeitrag
in T€
Versicherungssumme bzw. 12-fache Jahresrente
in T€
I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 680.937 506.746 51.625.838
II. Zugang während des Geschäftsjahres
1. Neuzugang
a) eingelöste Versicherungsscheine 45.632 43.213 30.772 7.094.036
b) Erhöhungen der Versicherungssummen (ohne Pos. 2) 0 13.706 10.935 926.185
2. Erhöhungen der Versicherungssummen durch Überschussanteile 1.274
3. Übriger Zugang 2.215 2.171 0 67.107
4. Gesamter Zugang 47.847 59.090 41.707 8.088.602
III. Abgang während des Geschäftsjahres
1. Tod, Berufsunfähigkeit etc. 2.234 785 56.410
2. Ablauf der Versicherung/Beitragszahlung 16.098 12.618 386.277
3. Rückkauf und Umwandlung in beitragsfreie Versicherungen 11.735 16.220 931.520
4. Sonstiger vorzeitiger Abgang 6.293 7.294 1.193.380
5. Übriger Abgang 2.600 2.962 205.444
6. Gesamter Abgang 38.960 39.879 2.773.031
IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 689.824 525.957 56.941.409
Einzelversicherungen
Kapitalversicherungen (einschl. Vermögensbildungsversicherungen) ohne Risikoversicherungen und sonstige Lebensversicherungen Risikoversicherungen
Anzahl der Versicherungen Lfd. Beitrag für ein Jahr
in T€
Anzahl der Versicherungen Lfd. Beitrag für ein Jahr
in T€
I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 82.291 48.451 50.039 17.236
II. Zugang während des Geschäftsjahres
1. Neuzugang
a) eingelöste Versicherungsscheine 0 0 3.942 1.414
b) Erhöhungen der Versicherungssummen (ohne Pos. 2) 0 948 0 56
2. Erhöhungen der Versicherungssummen durch Überschussanteile
3. Übriger Zugang 0 1 1 4
4. Gesamter Zugang 0 949 3.943 1.474
III. Abgang während des Geschäftsjahres
1. Tod, Berufsunfähigkeit etc. 458 169 35 16
2. Ablauf der Versicherung/Beitragszahlung 7.939 5.012 476 229
3. Rückkauf und Umwandlung in beitragsfreie Versicherungen 873 949 732 346
4. Sonstiger vorzeitiger Abgang 0 16 27 15
5. Übriger Abgang 1 13 24 11
6. Gesamter Abgang 9.271 6.159 1.294 617
IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 73.020 43.241 52.688 18.093
Einzelversicherungen
Rentenversicherungen (einschl. Berufsunfähigkeits- und Pflegerentenversicherungen) ohne sonstige Lebensversicherungen Sonstige Lebensversicherungen
Anzahl der Versicherungen Lfd. Beitrag für ein Jahr
in T€
Anzahl der Versicherungen Lfd. Beitrag für ein Jahr
in T€
I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 266.525 234.791 245.941 197.451
II. Zugang während des Geschäftsjahres
1. Neuzugang
a) eingelöste Versicherungsscheine 26.660 26.268 14.215 15.460
b) Erhöhungen der Versicherungssummen (ohne Pos. 2) 0 5.958 0 6.549
2. Erhöhungen der Versicherungssummen durch Überschussanteile
3. Übriger Zugang 808 1.511 1.325 613
4. Gesamter Zugang 27.468 33.737 15.540 22.622
III. Abgang während des Geschäftsjahres
1. Tod, Berufsunfähigkeit etc. 524 319 262 254
2. Ablauf der Versicherung/Beitragszahlung 3.232 4.200 3.513 2.680
3. Rückkauf und Umwandlung in beitragsfreie Versicherungen 1.656 4.653 8.310 10.002
4. Sonstiger vorzeitiger Abgang 6.061 5.827 166 1.416
5. Übriger Abgang 865 354 1.544 2.500
6. Gesamter Abgang 12.338 15.353 13.795 16.852
IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 281.655 253.175 247.686 203.221
Kollektivversicherungen
Anzahl der Versicherungen Lfd. Beitrag für ein Jahr
in T€
I. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 36.141 8.818
II. Zugang während des Geschäftsjahres
1. Neuzugang
a) eingelöste Versicherungsscheine 815 71
b) Erhöhungen der Versicherungssummen (ohne Pos. 2) 0 195
2. Erhöhungen der Versicherungssummen durch Überschussanteile
3. Übriger Zugang 81 42
4. Gesamter Zugang 896 308
III. Abgang während des Geschäftsjahres
1. Tod, Berufsunfähigkeit etc. 955 27
2. Ablauf der Versicherung/Beitragszahlung 938 497
3. Rückkauf und Umwandlung in beitragsfreie Versicherungen 164 270
4. Sonstiger vorzeitiger Abgang 39 20
5. Übriger Abgang 166 86
6. Gesamter Abgang 2.262 900
IV. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 34.775 8.226

B. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Lebensversicherungen (ohne Zusatzversicherungen)

Gesamtes selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft
Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme bzw. 12-fache Jahresrente
in T€
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 680.937 51.625.838
davon beitragsfrei 134.335 1.185.046
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 689.824 56.941.409
davon beitragsfrei 129.981 1.178.612
Einzelversicherungen
Kapitalversicherungen (einschl. Vermögensbildungsversicherungen) ohne Risikoversicherungen und sonstige Lebensversicherungen Risikoversicherungen
Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme
in T€
Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme
in T€
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 82.291 1.917.278 50.039 9.707.157
davon beitragsfrei 34.288 283.593 1.047 28.932
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 73.020 1.721.620 52.688 10.410.025
davon beitragsfrei 31.101 259.164 1.163 46.923
Einzelversicherungen
Rentenversicherungen (einschl. Berufsunfähigkeits- und Pflegerentenversicherungen) ohne sonstige Lebensversicherungen Sonstige Lebensversicherungen
Anzahl der Versicherungen 12-fache Jahresrente
in T€
Anzahl der Versicherungen Versicherungs summe bzw. 12-fache Jahresrente
in T€
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 266.525 32.373.035 245.941 6.939.415
davon beitragsfrei 23.969 204.367 51.248 261.981
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 281.655 36.883.530 247.686 7.261.709
davon beitragsfrei 25.037 206.120 49.320 266.406
Kollektivversicherungen
Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme bzw. 12-fache Jahresrente
in T€
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 36.141 688.953
davon beitragsfrei 23.783 406.174
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 34.775 664.526
davon beitragsfrei 23.360 399.998

C. Struktur des Bestandes an selbst abgeschlossenen Zusatzversicherungen

Zusatzversicherungen insgesamt
Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme bzw. 12-fache Jahresrente
in T€
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 100.371 3.256.910
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 94.281 3.086.102
Unfall-Zusatzversicherungen
Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme
in T€
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 26.188 666.540
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 20.560 568.820
Berufsunfähigkeits- oder Invaliditäts-Zusatzversicherungen Berufsunfähigkeits- oder Invaliditäts-Zusatzversicherungen
Anzahl der Versicherungen 12-fache Jahresrente
in T€
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 45.189 2.449.729
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 43.585 2.363.020
Risiko- und Zeitrenten-Zusatzversicherungen
Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme bzw. 12-fache Jahresrente
in T€
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 19.371 138.612
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 20.863 152.533
Sonstige Zusatzversicherungen
Anzahl der Versicherungen Versicherungssumme bzw. 12-fache Jahresrente
in T€
1. Bestand am Anfang des Geschäftsjahres 9.623 2.029
2. Bestand am Ende des Geschäftsjahres 9.273 1.730

D. Bestand an in Rückdeckung übernommenen Lebensversicherungen

in T€
1. Versicherungssumme am Anfang des Geschäftsjahres 44.103
2. Versicherungssumme am Ende des Geschäftsjahres 45.579

Bilanz zum 31. Dezember 2023

in € 2023 2023 2023 2023 2022
Aktiva
A. Immaterielle Vermögensgegenstände
I. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00
II. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 91.644,32 115.171,40
III. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
IV. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
91.644,32 115.171,40
B. Kapitalanlagen
I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 280.554.126,66 420.528.824,50
II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 309.508.026,94 135.593.918,61
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 84.006.088,00 54.553.338,00
3. Beteiligungen 1.347.721,00 1.347.669,84
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00
394.861.835,94 191.494.926,45
III. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 3.614.276.701,84 3.703.939.623,79
2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 389.841.190,32 329.419.637,15
3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen 20.586.402,72 25.966.842,71
4. Sonstige Ausleihungen
a) Namensschuldverschreibungen 875.589.684,30 971.235.562,66
b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 942.572.126,73 963.016.986,03
c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 9.008.650,04 10.484.996,19
d) Übrige Ausleihungen 5.311.321,21 7.436.275,23
1.832.481.782,28 1.952.173.820,11
5. Einlagen bei Kreditinstituten 0,00 0,00
6. Andere Kapitalanlagen 0,00 0,00
5.857.186.077,16 6.011.499.923,76
IV. Depotforderungen aus dem in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft 14.098.794,90 13.519.380,91
6.546.700.834,66 6.637.043.055,62
C. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen 2.282.975.485,56 2.062.511.877,00
D. Forderungen
I. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft an:
1. Versicherungsnehmer
a) fällige Ansprüche 1.149.839,96 825.477,97
b) noch nicht fällige Ansprüche 70.022.362,00 64.295.936,00
davon an verbundenen Unternehmen: 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €)
71.172.201,96 65.121.413,97
2. Versicherungsvermittler 2.432.671,40 2.499.542,42
davon an verbundene Unternehmen: 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €)
3. Mitglieds- und Trägerunternehmen 0,00 0,00
davon an verbundene Unternehmen: 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €)
73.604.873,36 67.620.956,39
II. Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft 458.737,00 593.931,58
davon an verbundene Unternehmen: 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €)
III. Eingefordertes, noch nicht eingezahltes Kapital 0,00 0,00
davon an verbundene Unternehmen: 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €)
IV. Sonstige Forderungen 15.265.143,20 14.783.767,40
davon an verbundene Unternehmen: 3.977.430,60 € (Vorjahr: 4.931.661,18 €)
89.328.753,56 82.998.655,37
E. Sonstige Vermögensgegenstände
I. Sachanlagen und Vorräte 209.240,89 270.112,00
II. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand 47.988.535,00 44.502.534,60
III. Andere Vermögensgegenstände 10.439.394,10 7.107.860,16
58.637.169,99 51.880.506,76
F. Rechnungsabgrenzungsposten
I. Abgegrenzte Zinsen und Mieten 22.981.452,98 24.469.245,00
II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten 29.880.749,07 42.541.330,07
52.862.202,05 67.010.575,07
G. Aktive latente Steuern 0,00 0,00
H. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 1.215.957,00 1.393.370,00
I. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 0,00
Summe der Aktiva 9.031.812.047,14 8.902.953.211,22

Passiva

in € 2023 2023 2023 2022
A. Eigenkapital
I. Eingefordertes Kapital
Gezeichnetes Kapital 22.000.000,00 22.000.000,00
abzüglich nicht eingeforderter ausstehender Einlagen 0,00 0,00
22.000.000,00 22.000.000,00
II. Kapitalrücklage 18.870.823,76 18.870.823,76
III. Gewinnrücklagen
1. Gesetzliche Rücklage 1.610.569,43 1.610.569,43
2. Rücklagen für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen 0,00 0,00
3. Satzungsmäßige Rücklagen 0,00 0,00
4. Andere Gewinnrücklagen 62.363.423,86 62.363.423,86
63.973.993,29 63.973.993,29
IV. Bilanzgewinn/Bilanzverlust 7.560.000,00 13.944.000,00
112.404.817,05 118.788.817,05
B. Genussrechtskapital 0,00 0,00
C. Nachrangige Verbindlichkeiten 0,00 0,00
D. Versicherungstechnische Rückstellungen
I. Beitragsüberträge
1. Bruttobetrag 11.878.476,00 12.215.763,00
2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 0,00 0,00
11.878.476,00 12.215.763,00
II. Deckungsrückstellung
1. Bruttobetrag 5.283.478.507,00 5.361.320.610,00
2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 28.404.182,04 18.173.170,54
5.255.074.324,96 5.343.147.439,46
III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle
1. Bruttobetrag 137.150.000,00 107.825.000,00
2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 18.018.843,38 15.806.102,87
119.131.156,62 92.018.897,13
IV. Rückstellung für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattung
1. Bruttobetrag 442.378.752,20 412.861.482,13
2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 0,00 0,00
442.378.752,20 412.861.482,13
V. Schwankungsrückstellung und ähnliche Rückstellungen 0,00 0,00
VI. Sonstige versicherungstechnische Rückstellungen
1. Bruttobetrag 145.991,88 119.044,93
2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 0,00 0,00
145.991,88 119.044,93
5.828.608.701,66 5.860.362.626,65
E. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der Lebensversicherung, soweit das Anlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird
I. Deckungsrückstellung
1. Bruttobetrag 2.282.975.485,56 2.062.511.877,00
2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 0,00 0,00
2.282.975.485,56 2.062.511.877,00
II. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen
1. Bruttobetrag 0,00 0,00
2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft 0,00 0,00
0,00 0,00
2.282.975.485,56 2.062.511.877,00
F. Andere Rückstellungen
I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 312.016.734,00 317.278.547,00
II. Steuerrückstellungen 900.500,00 1.544.100,00
III. Sonstige Rückstellungen 28.275.662,03 31.056.944,21
341.192.896,03 349.879.591,21
G. Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft 46.423.025,42 33.979.273,41
H. Andere Verbindlichkeiten
I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft gegenüber:
1. Versicherungsnehmern 361.818.358,05 406.476.628,56
davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €)
2. Versicherungsvermittlern 21.340.860,24 20.027.805,28
davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 37.922,68 € (Vorjahr: 0,00 €)
3. Mitglieds- und Trägerunternehmen 0,00 0,00
davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €)
383.159.218,29 426.504.433,84
II. Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft 2.280.844,68 10.186.633,65
davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 184.274,19 € (Vorjahr: 251.609,86 €)
III. Anleihen 0,00 0,00
davon konvertibel: 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €)
davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €)
IV. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.952.090,19 6.332.627,97
davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €)
V. Sonstige Verbindlichkeiten 9.694.144,67 9.037.182,08
davon aus Steuern: 850.844,94 € (Vorjahr: 904.687,75 €)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €)
davon gegenüber verbundenen Unternehmen: 332.179,29 € (Vorjahr: 192.373,68 €)
397.086.297,83 452.060.877,54
I. Rechnungsabgrenzungsposten 23.120.823,59 25.370.148,36
J. Passive latente Steuern 0,00 0,00
Summe der Passiva 9.031.812.047,14 8.902.953.211,22

Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter dem Posten D.II. und E.I. der Passiva eingestellte Deckungsrückstellung unter Beachtung des § 341f HGB sowie unter Beachtung der auf Grund des § 88 Absatz 3 VAG erlassenen Rechtsverordnung berechnet worden ist; für den Altbestand im Sinne des § 336 VAG und des Artikels 16 § 2 Satz 2 des Dritten Durchführungsgesetzes/EWG zum VAG ist die Deckungsrückstellung nach dem zuletzt am 30.09.2021 genehmigten Geschäftsplan berechnet worden.

 

Hamburg, den 4. März 2024

Tanja Sanne, Verantwortlicher Aktuar

Ich bestätige hiermit entsprechend § 128 Absatz 5 VAG, dass die im Vermögensverzeichnis aufgeführten Vermögensanlagen den gesetzlichen und aufsichtsbehördlichen Anforderungen gemäß angelegt und vorschriftsmäßig sichergestellt sind.

 

Hamburg, den 4. März 2024

Dr. Wolfram Nicolai, Treuhänder

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

in € 2023 2023 2023 2022
I. Versicherungstechnische Rechnung
1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung
a) Gebuchte Bruttobeiträge 557.340.478,12 545.712.959,09
b) Abgegebene Rückversicherungsbeiträge 26.907.729,92 23.821.785,13
530.432.748,20 521.891.173,96
c) Veränderung der Bruttobeitragsüberträge -337.287,00 27.552,00
d) Veränderung des Anteils der Rückversicherer an den Bruttobeitragsüberträgen 0,00 0,00
-337.287,00 27.552,00
530.770.035,20 521.863.621,96
2. Beiträge aus der Brutto-Rückstellung für Beitragsrückerstattung 5.461.248,95 5.831.760,24
3. Erträge aus Kapitalanlagen
a) Erträge aus Beteiligungen 401.443,84 229.396,48
davon aus verbundenen Unternehmen: 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €)
b) Erträge aus anderen Kapitalanlagen
davon aus verbundenen Unternehmen: 6.417.673,33 € (Vorjahr: 5.384.390,01 €)
aa) Erträge aus Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 32.081.945,55 33.102.830,28
bb) Erträge aus anderen Kapitalanlagen 108.229.528,68 152.558.798,98
140.311.474,23 185.661.629,26
c) Erträge aus Zuschreibungen 8.804.205,83 2.908.110,83
d) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen 104.948.234,75 70.932.083,08
e) Erträge aus Gewinngemeinschaften, Gewinnabführungs und Teilgewinnabführungsverträgen 0,00 0,00
254.465.358,65 259.731.219,65
4. Nicht realisierte Gewinne aus Kapitalanlagen 246.520.189,10 2.009.657,68
5. Sonstige versicherungstechnische Erträge für eigene Rechnung 51.028.901,30 23.518.216,07
6. Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung
a) Zahlungen für Versicherungsfälle
aa) Bruttobetrag 531.079.639,53 534.267.054,98
bb) Anteil der Rückversicherer 5.256.345,02 5.181.947,24
525.823.294,51 529.085.107,74
b) Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle
aa) Bruttobetrag 29.325.000,00 19.725.000,00
bb) Anteil der Rückversicherer 2.212.740,51 5.959.804,96
27.112.259,49 13.765.195,04
552.935.554,00 542.850.302,78
7. Veränderung der übrigen versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen
a) Deckungsrückstellung
aa) Bruttobetrag 142.621.505,56 -371.468.810,97
bb) Anteil der Rückversicherer 10.231.011,50 4.493.998,11
132.390.494,06 -375.962.809,08
b) Sonstige versicherungstechnische Netto-Rückstellungen -9.430,58 -12.373,81
132.381.063,48 -375.975.182,89
8. Aufwendungen für erfolgsabhängige und erfolgsunabhängige Beitragsrückerstattungen für eigene Rechnung 91.756.960,41 65.694.422,03
9. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb für eigene Rechnung
a) Abschlussaufwendungen 109.294.528,35 96.727.083,77
b) Verwaltungsaufwendungen 16.936.280,74 16.573.071,97
126.230.809,09 113.300.155,74
davon ab: erhaltene Provisionen und Gewinnbeteiligungen aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft 6.903.320,67 7.399.470,51
119.327.488,42 105.900.685,23
10. Aufwendungen für Kapitalanlagen
a) Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen, Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungen für die Kapitalanlagen 31.212.916,11 30.113.218,42
b) Abschreibungen auf Kapitalanlagen 47.214.838,84 41.000.938,78
c) Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen 15.716.092,66 34.514.111,09
d) Aufwendungen aus Verlustübernahme 0,00 0,00
94.143.847,61 105.628.268,29
11. Nicht realisierte Verluste aus Kapitalanlagen 42.610.874,65 303.263.465,90
12. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für eigene Rechnung 24.265.537,64 21.108.292,25
13. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung 30.824.406,99 44.484.222,01
II. Nichtversicherungstechnische Rechnung
1. Sonstige Erträge 12.835.597,00 12.057.398,17
2. Sonstige Aufwendungen 39.389.526,75 44.607.016,64
-26.553.929,75 -32.549.618,47
3. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 4.270.477,24 11.934.603,54
4. Außerordentliche Erträge 0,00 0,00
5. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 0,00
6. Außerordentliches Ergebnis 0,00 0,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -3.289.522,76 4.374.603,54
davon Erträge aus der Erstattung von in Vorjahren vereinnahmten Umlagen durch Organträger: 0,00 € (Vorjahr: 0,00 €)
8. Sonstige Steuern 0,00 0,00
-3.289.522,76 4.374.603,54
9. Erträge aus Verlustübernahme 0,00 0,00
10. Auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne 0,00 0,00
11. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 7.560.000,00 7.560.000,00
12. Gewinnvortrag/Verlustvortrag aus dem Vorjahr 0,00 5.880.000,00
13. Entnahmen aus der Kapitalrücklage 0,00 0,00
14. Entnahmen aus Gewinnrücklagen
a) aus der gesetzlichen Rücklage 0,00 0,00
b) aus der Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen 0,00 0,00
c) aus satzungsmäßigen Rücklagen 0,00 0,00
d) aus anderen Gewinnrücklagen 0,00 6.384.000,00
0,00 6.384.000,00
15. Einstellungen in Gewinnrücklagen
a) in die gesetzliche Rücklage 0,00 0,00
b) in die Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen 0,00 0,00
c) in satzungsmäßige Rücklagen 0,00 0,00
d) in andere Gewinnrücklagen 0,00 5.880.000,00
0,00 5.880.000,00
16. Wiederauffüllung des Genussrechtskapitals 0,00 0,00
17. Bilanzgewinn/Bilanzverlust 7.560.000,00 13.944.000,00

Anhang

Allgemeines

Die Baloise Lebensversicherung AG Deutschland hat ihren Sitz in Hamburg und ist im Handelsregister Abteilung B des Amtsgerichtes Hamburg unter der Nummer HRB 4659 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss wird in Euro, der Hauswährung der Baloise Lebensversicherung AG Deutschland, aufgestellt.

Die Vermögens- und Schuldposten wurden unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften sowie der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bilanziert.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die planmäßige Abschreibung erfolgt linear, entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Diese beträgt in der Regel drei Jahre.

Von der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wird abgesehen.

Kapitalanlagen

Grundstücke und Bauten wurden mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden linear vorgenommen. Außerplanmäßige Abschreibungen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen.

Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen, Ausleihungen an verbundene Unternehmen sowie wie Anlagevermögen bewertete Wertpapiere wurden zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen aufgrund dauernder Wertminderung, bilanziert. Soweit erforderlich, wurden Wertaufholungen vorgenommen.

Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere sowie Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere wurden grundsätzlich nach dem strengen Niederstwertprinzip bewertet und zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Börsenkurswert bzw. Rücknahmepreis bilanziert. Soweit erforderlich, wurden Wertaufholungen vorgenommen. Inhaberschuldverschreibungen, die nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften bewertet wurden, wurden zu amortisierten Anschaffungskosten bilanziert und unter Berücksichtigung des gemilderten Niederstwertprinzips bewertet.

Anteile an fünf Wertpapierspezialfonds (Vorjahr: fünf) mit Buchwerten von 2.585,4 Mio. Euro (Vorjahr 2.644,0 Mio Euro) wurden gemäß § 341b Abs. 2 zweiter Halbsatz HGB nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften bewertet. Die Spezialfonds weisen zinsinduzierte stille Lasten in Höhe von 239,7 Mio. Euro auf (Vorjahr: 397,8 Mio. Euro), die als nicht dauerhaft angesehen werden. Darüber hinaus wurden mehrere Immobilien- und Private Equity-Gesellschaften mit Buchwerten von 351,6 Mio. Euro (Vorjahr: 257,2 Mio. Euro) ebenfalls nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften bewertet und weisen stille Reserven in Höhe von 107,8 Mio. Euro (Vorjahr: 108,0 Mio. Euro) und stille Lasten in Höhe von 0,4 Mio. Euro (Vorjahr: 0,0 Mio. Euro) auf, die ebenfalls als nicht dauerhaft angesehen werden.

Inhaberschuldverschreibungen mit einem Buchwert in Höhe von 59,5 Mio. Euro (Vorjahr: 59,5 Mio. Euro) wurden gemäß § 341b Abs. 2 zweiter Halbsatz HGB nach den für das Anlagevermögen geltenden Vorschriften bewertet. Diese 7 Positionen (Vorjahr 7) weisen stille Reserven in Höhe von 0,5 Mio. Euro (Vorjahr: 0,0 Mio. Euro) sowie zinsinduzierte stille Lasten in Höhe von 11,4 Mio. Euro (Vorjahr: 15,5 Mio. Euro) auf. Auf eine außerplanmäßige Abschreibung wurde verzichtet, da nicht von einer dauerhaften Wertminderung ausgegangen wird.

Namensschuldverschreibungen wurden grundsätzlich mit dem Nennwert bilanziert. Unterschiedsbeträge zu den Anschaffungskosten wurden aktivisch oder passivisch abgegrenzt und linear über die Laufzeit verteilt. Schuldscheinforderungen und Darlehen, Hypotheken, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen sowie eine Zero-Namensschuldverschreibung wurden zu amortisierten Anschaffungskosten bilanziert und unter Berücksichtigung des gemilderten Niederstwertprinzips bewertet.

Namensschuldverschreibungen mit einem Buchwert von 463,6 Mio. Euro (Vorjahr: 744,2 Mio. Euro) und einem Zeitwert in Höhe von 396,5 Mio. Euro (Vorjahr: 651,1 Mio. Euro) sowie Schuldscheinforderungen und Darlehen mit einem Buchwert von 942,4 Mio. Euro (Vorjahr: 962,9 Mio. Euro) und einem Zeitwert in Höhe von 713,0 Mio. Euro (Vorjahr: 682,0 Mio. Euro) wurden über den jeweiligen Zeitwerten ausgewiesen. Auf eine außerplanmäßige Abschreibung wurde verzichtet, da nicht von einer dauerhaften Wertminderung ausgegangen wird.

Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Übrige Ausleihungen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und grundsäztlich nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet. Notwendige Abschreibungen wurden vorgenommen.

Einlagen bei Kreditinstituten und Depotforderungen wurden mit den Nominalwerten angesetzt.

Die Zeitwerte wurden wie folgt ermittelt:

Die Zeitwerte der Grundstücke und Bauten wurden grundsätzlich nach dem Ertragswertverfahren oder anderen anerkannten Verfahren ermittelt.

Bei der Zeitwertermittlung der Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen kamen die folgenden Methoden zur Anwendung:

- Bei der Zeitwertermittlung der Anteile an der Baloise Beteiligungsholding GmbH wurde eine an der Börse notierte Beteiligung der Baloise Beteiligungsholding GmbH mit dem Börsenkurswert bewertet. Die von der Baloise Beteiligungsholding GmbH gehaltenen Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zum Ertragswert bewertet. Die übrigen Aktiva und Passiva der Baloise Beteiligungsholding GmbH wurden mit ihren Buchwerten angesetzt, die den aktuellen Zeitwerten entsprechen,

- soweit indirekt börsennotierte Beteiligungen zugrunde liegen, mit den anteiligen Börsenkurswerten dieser Gesellschaften,

- in den übrigen Fällen mit dem anteiligen ausgewiesenen Eigenkapital (at equity) der Gesellschaften.

Die Zeitwerte der Ausleihungen an verbundene Unternehmen wurden mit den Nominalwerten angesetzt.

Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere wurden wie folgt bewertet:

- Aktien und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere wurden mit dem Börsenkurswert bewertet,

- Anteile an Investmentvermögen sofern möglich mit den Rücknahmepreisen,

- Immobiliengesellschaften, mit dem Kapitalanteil unter Berücksichtigung des Marktwerts der Immobilien. Diese wurden grundsätzlich nach den in der Immobilienwertermittlungsverordnung aufgeführten anerkannten Bewertungsmethoden nach den Vorgaben der Wertermittlungsrichtlinien durchgeführt. Angewandt wurden das Ertragswert- und das Sachwertverfahren, wobei die örtlichen Verhältnisse sowie die Lage am Grundstücksmarkt berücksichtigt wurden,

- Private Equity Engagements, mit dem anteiligen, dem Unternehmen zustehenden Beteiligungswert nach EVCA-Richtlinien (Net Asset Value) und, soweit dieser nicht ermittelt wurde, mit dem anteiligen ausgewiesenen Eigenkapital der Gesellschaften.

Bei den wie Anlagevermögen bilanzierten Kapitalanlagen wird eine dauernde Wertminderung angenommen, wenn eine bonitätsinduzierte Reduktion des Zeitwerts vorliegt und von einem (Teil-)Ausfall des Wertpapiers ausgegangen werden muss. Bei Spezialfonds erfolgt eine Durchschau auf die zugrunde liegenden Einzeltitel.

Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere wurden mit dem Börsenkurswert bewertet,

Die Zeitwerte von Namensschuldverschreibungen sowie Schuldscheinforderungen und Darlehen wurden im Rahmen einer Einzelbewertungsmethode ermittelt. Dabei wurde jedem Papier in Abhängigkeit von Schuldner und Laufzeit ein individueller marktgängiger Zinsaufschlag auf die Euro-Swapkurve zugeordnet. Grundschulddarlehen und sonstige Darlehen wurden mit der Pfandbriefrendite zuzüglich eines pauschalen Zinsaufschlags bewertet.

Die Zeitwerte der Einlagen bei Kreditinstituten und der Depotforderungen wurden mit den Nominalwerten angesetzt. Die unter den Übrigen Ausleihungen als Genussschein ausgewiesenen Beiträge zum gesetzlichen Sicherungsfonds wurde mit dem vom Emittenten mitgeteilten Wert angesetzt.

Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen

Die Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen wurden mit dem Zeitwert, welcher dem Rücknahmepreis entspricht, angesetzt.

Forderungen

Die Forderungen werden zu Anschaffungskosten bzw. zu Nominalbeträgen angesetzt. Für erkennbare Risiken werden Einzel- und Pauschalwertberichtigungen gebildet und aktivisch abgesetzt.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die Betriebs- und Geschäftsausstattung ist mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich angemessener planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen linear über die geschätzte Nutzungsdauer von drei bis dreizehn Jahren. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Die anderen Vermögensgegenstände und liquiden Mittel wurden mit ihren Nennwerten angesetzt.

Aktive und passive latente Steuern

Bei der Berechnung der latenten Steuern ergibt sich ein Aktivüberhang, auf dessen Ansatz verzichtet wurde.

Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Vermögensgegenstände, die dazu dienen, Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder ähnlichen langfristigen Verpflichtungen zu decken, und die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, wurden mit den Rückstellungen für diese Verpflichtungen saldiert. Wenn der beizulegende Zeitwert dieser Vermögensgegenstände den Wertansatz der Rückstellungen übersteigt, erfolgt der Ausweis in Höhe des übersteigenden Betrages auf der Aktivseite in dieser Position.

Eigenkapital

Das Eigenkapital wurde mit dem Nennwert angesetzt.

Versicherungstechnische Rückstellungen

Beitragsüberträge wurden einzeln und unter Berücksichtigung des genauen Startmonats berechnet. Die nicht übertragungsfähigen Anteile bleiben gemäß Schreiben des Bundesministers der Finanzen vom 30. April 1974 unberücksichtigt.

Die Ermittlung der Deckungsrückstellung für das selbst abgeschlossene Geschäft erfolgte mit Ausnahme der fondsgebundenen Versicherungen (vor Rentenbezug) einzelvertraglich nach der prospektiven Methode. Für Versicherungen mit beitragsfreien Zeiten ist eine ausreichende Verwaltungskostenrückstellung gebildet worden. Bei beitragspflichtigen Versicherungen erfolgte eine implizite Berücksichtigung der Verwaltungskosten.

Zu fondsgebundenen Versicherungen wurde die Deckungsrückstellung einzelvertraglich nach der retrospektiven Methode unter Berücksichtigung implizit angesetzter Kosten ermittelt. Grundsätzlich wird die Deckungsrückstellung in Anteileinheiten geführt und mit dem Rücknahmepreis der Anteile zum Bilanzstichtag bewertet, wobei Fremdwährungsfonds am Bilanzstichtag in Euro umgerechnet werden. Für die Beitragsteile, die konventionell angelegt werden, wird die Deckungsrückstellung im Passivposten D. II. geführt.

Sofern eine fondsgebundene Versicherung eine garantierte Mindestleistung für den Erlebensfall vorsieht, wird die hierfür mindestens erforderliche Deckungsrückstellung prospektiv berechnet. Soweit die Kapitalanlage zur Bedeckung der garantierten Mindestleistung nicht in Fondsanteilen erfolgt, wird die Deckungsrückstellung im Passivposten D. II. ausgewiesen.

Die Berechnungen erfolgten jeweils unter Beachtung von § 341f HGB sowie der aufgrund des § 88 Abs. 3 VAG erlassenen Rechtsverordnungen. Für den Altbestand im Sinne von § 2 Nr. 2 MindZV liegen der Berechnung die von der BaFin genehmigten Geschäftspläne und die der Aufsichtsbehörde abgegebenen geschäftsplanmäßigen Erklärungen zugrunde. Die Deckungsrückstellung ist nach § 25 Abs. 2 RechVersV mindestens in Höhe des vertraglich oder gesetzlich garantierten Rückkaufwertes angesetzt worden. Der Teil der Deckungsrückstellung, der sich durch das Mitversicherungsgeschäft ergibt, beruht auf den Angaben der geschäftsführenden Gesellschaften. Soweit diese Angaben bis Meldeschluss nicht vorlagen, wurde die Deckungsrückstellung auf Basis einer Zeitreihe unter Berücksichtigung vertragsindividueller Gegebenheiten angesetzt.

Für die Rentenversicherungsbestände (mit Ausnahme der ab 2005 eingeführten Tarifwerke) wurde eine Neubewertung der Deckungsrückstellung vorgenommen, um dem veränderten Sterblichkeitstrend Rechnung zu tragen. Dabei wurde die von der DAV veröffentlichte und von der BaFin empfohlene Sterbetafel DAV 2004 R Bestand zugrunde gelegt und bezüglich der Trends für die Sterblichkeitsverbesserung aktualisiert. Durch diese Modifizierung der Sterbetafel wurde der Tatsache Rechnung getragen, dass die bisher unterstellte Trendabschwächung der Sterblichkeitsverbesserung nicht in dem erwarteten Umfang beobachtet werden konnte. Bei der Berechnung der Deckungsrückstellung werden entsprechend dem veröffentlichten DAV-Verfahren ausreichend vorsichtig Storno- und Kapitalauszahlungswahrscheinlichkeiten sowie die von der BaFin genehmigten Geschäftspläne berücksichtigt.

Bei fondsgebundenen Rentenversicherungen kommen für die Umwandlung des Fondsguthabens in eine Rente Rentenfaktoren auf Basis aktueller Sterbetafeln zur Anwendung.

Bei der Berechnung der zu bildenden Zinszusatzreserve bzw. Zinsverstärkung im Altbestand werden unternehmensindividuelle Storno und Kapitalauszahlungswahrscheinlichkeiten ausreichend vorsichtig berücksichtigt. Für das aktuelle Bilanzjahr beträgt der Referenzzins gemäß § 5 Abs. 3 DeckRV 1,57 Prozent bzw. gemäß Geschäftsplan ebenfalls 1,57 Prozent im Altbestand.

Sofern notwendig, wird für fondsgebundene Rentenversicherungen unter Berücksichtigung der garantierten Rentenfaktoren eine zusätzliche Deckungsrückstellung gebildet. Bei deren Berechnung werden ausreichend vorsichtig Storno- und Kapitalauszahlungswahrscheinlichkeiten berücksichtigt.

Eine Prüfung unter Berücksichtigung der Richtlinien und Hinweise der DAV hat ergeben, dass für den Bestand der Berufsunfähigkeitsversicherungen bzw. für den Bestand der Pflegerentenversicherungen per 31. Dezember 2023 keine zusätzliche Deckungsrückstellung erforderlich ist.

Der Tabelle kann entnommen werden, welcher Anteil der Deckungsrückstellung mit welchen Rechnungsgrundlagen ermittelt wurde:

Versicherungen / Tarifwerk nach Sterbetafel mit dem jeweiligen Rechnungszins1 Verwendeter Zillmersatz2 Anteil an der Deckungsrückstellung gemäß Bilanzposition D. II. und E. I. (Passivseite)
Absolut Prozentual
Kapital-, Risiko- und Vermögensbildungsversicherungen
Sterbetafel ADS 60/62 3% 35 Promille der Versicherungssumme 151.417.567,81 2,00%
Sterbetafeln 1986 M/F 3,5% 35 Promille der Versicherungssumme 841.326.815,71 11,12%
Sterbetafeln DR 1994 M/F 4% 4% der Beitragssumme 228.018.374,64 3,01%
Sterbetafeln DAV 1994 M/F 4% 4% der Beitragssumme 26.743.595,42 0,35%
Sterbetafeln DAV 1994 M/F 3,25% 4% der Beitragssumme 68.008.128,60 0,90%
Sterbetafeln DAV 1994 M/F 2,75% 4% der Beitragssumme 38.176.607,00 0,50%
Rentenversicherungen
Sterbetafeln DAV 2004 R-B20 M/F 3% 3,5 Monatsrenten 116.113.611,98 1,53%
Sterbetafeln DAV 2004 R-B20 M/F 3,5% 35% der Jahresrente 581.540.624,53 7,69%
Sterbetafeln DAV 2004 R-Bestand/DAV 2004 R-B20 M/F 4%3 4% der Beitragssumme 847.245.791,41 11,20%
Sterbetafeln DAV 2004 R-Bestand/DAV 2004 R-B20 M/F 3,25%3 4% der Beitragssumme 391.123.961,94 5,17%
Sterbetafeln DAV 2004 R-Bestand/DAV 2004 R-B20 M/F 2,75%3 4% der Beitragssumme 180.697.422,66 2,39%
Sterbetafeln DAV 2004 R Aggregat M/F 2,75% 4% der Beitragssumme 147.367.212,44 1,95%
Sterbetafeln DAV 2004 R Aggregat M/F 2,25% 4% der Beitragssumme 208.434.109,99 2,76%
Sterbetafeln DAV 2004 R Aggregat M/F 1,75% 4% der Beitragssumme 38.862.214,04 0,51%
Unisex Sterbetafeln basierend auf DAV 2004 R Aggregat M/F 1,75% 4% der Beitragssumme 47.515.122,67 0,63%
Unisex Sterbetafeln basierend auf DAV 2004 R Aggregat M/F 1,25% 2,5% der Beitragssumme 35.694.788,69 0,47%
Konventionelle Deckungsrückstellungen zu hybriden fondsgeb. Versicherungen (vor Rentenbeginn)
ohne Biometrie, 2,25%4 126.814.293,10 1,68%
ohne Biometrie, 1,75%4 51.470.154,68 0,68%
Unisex Sterbetafeln basierend auf DAV 2004 R Aggregat M/F 0%5 2,5% der Beitragssumme 70.675.284,02 0,93%
Berufsunfähigkeitsversicherung
DAV 1997 I M/F 3,25%6 4% der Beitragssumme 28.783.661,47 0,38%
Unisex-Rechnungsgrundlagen basierend auf DAV 1997 I M/F 0,9%6 2,5% der Beitragssumme 141.731.727,61 1,87%
Mitversicherungen 554.325.114,00 7,33%
Fondsgebundene Versicherungen 2.282.975.485,56 30,17%
Rest (konvent. Deckungsrückstellung zu u. a. Kapitalversicherungen, SBU, BUZ, UZ, Pflege, hybriden fondsgeb. Versicherungen, Unisex-Tarife) 361.392.322,59 4,78%
gesamt 7.566.453.992,56 100,00%

Werte jeweils einschließlich Zinszusatzreserve und Zinsverstärkung

1 Ausgewiesen wird jeweils der ursprüngliche Rechnungszins für die Berechnung der Deckungsrückstellungen. Bei Versicherungsverträgen mit einem Rechnungszins von 1,75% oder darüber wird eine Zinszusatzreserve bzw. Zinsverstärkung gebildet. Hierbei wird ein Referenzzins von 1,57% berücksichtigt.

2 Die Zillmersätze für Gruppentarife können abweichen.

3 Bei der Berechnung der Deckungsrückstellung wurden beide Sterbetafeln zugrundegelegt und der Trend für die Sterblichkeitsverbesserung über eine angemessene Gewichtung berücksichtigt.

4 Es handelt sich um die konventionelle Deckungsrückstellung, die für die Beitragserhaltungsgarantie bei Rentenverträgen nach dem AltZertG (Riester) gebildet wird. Sofern ein Teil der Garantieleistungen über einen Wertsicherungsfonds abgesichert wird, wird der im Wertsicherungsfonds investierte Teil unter Fondsgebundene Versicherungen ausgewiesen.

5 Gemäß dem vereinbarten Anlagesplitting wird ein Teil der Beiträge konventionell angelegt. Der in Fonds investierte Teil der Deckungsrückstellung wird unter Fondsgebundene Versicherungen ausgewiesen.

6 Zum Teil modifiziert um Zu- bzw. Abschläge in Abhängigkeit der Berufsgruppen, dem Raucherstatus und der Art der versicherten Risiken.

Für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle und Rückkäufe sowie Spätschäden - Versicherungsfälle des Geschäftsjahres, die erst nach dem Abschlussstichtag bekannt wurden - wurden die Rückstellungen einzeln berechnet. Für die erst nach Meldeschluss eingehenden Meldungen von Versicherungsfällen (unbekannte Spätschäden) wird eine Rückstellung nach anerkannten Schätzverfahren gebildet.

Soweit sich Verbraucherrechtsurteile auf die Höhe der Versicherungsleistungen von Bestandsverträgen ausgewirkt haben, wurde dies in der Deckungsrückstellung berücksichtigt.

Schlussüberschussanteilfonds

Der Schlussüberschussanteilfonds in der Rückstellung für Beitragsrückerstattung setzt sich aus verschiedenen Komponenten zusammen und wird einzelvertraglich nach Maßgabe der geltenden Deklaration ermittelt.

Aufgrund der Besonderheiten der Überschusssystematik erfolgt die Berechnung des Schlussüberschussanteilfonds für Schlussanteile und für die Mindestbeteiligung an Bewertungsreserven auf Basis der am 31. Dezember 2023 maßgebenden Bemessungsgröße für die Schlussanteile und der jeweils aktuellen Deklaration.

Der Schlussüberschussanteilfonds für den Schlussbonus wird auf Basis der Bemessungsgrößen für den Schlussbonus und der jeweils aktuellen Deklaration ermittelt.

Die Reservierung für die Schlusszahlung bei Berufsunfähigkeits-Zusatzversicherungen erfolgt in Höhe des abgezinsten anteiligen Endwerts, der sich auf Basis der Deklaration für 2024 ergibt. Der Diskontierungszinssatz beträgt dabei unter Berücksichtigung von Storno und Tod einheitlich 0,5 Prozent.

Weiterhin ist noch eine Reservierung für die Finanzierung von Gewinnrenten (Zuwachsrenten) enthalten.

Die Angaben zur Höhe der verwendeten Anteilsätze und zu den Bemessungsgrößen finden Sie im Internet unter

https://www.baloise.de/de/ueber-uns/geschaeftsberichte.html

Sonstige versicherungstechnische Rückstellungen

Die sonstigen versicherungstechnischen Rückstellungen werden in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt.

Rückversicherung

Die Beitragsüberträge und Deckungsrückstellung aus der aktiven Rückversicherung beruhen auf den Angaben des Zedenten. In der passiven Rückversicherung entsprechen die Anteile der Rückversicherer an den einzelnen Positionen den vertraglichen Vereinbarungen.

Depotverbindlichkeiten

Die Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Andere Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgte nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) in Verbindung mit § 253 Abs. 1 HGB unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Zukünftige Entwicklungen und Trends wurden berücksichtigt. Die Abzinsung der Rückstellung für Pensionen erfolgte gemäß § 253 Abs. 2 HGB auf Basis des von der Deutschen Bundesbank für Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten zehn Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren.

Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Rückstellung für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen und dem des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn und den vergangenen sieben Geschäftsjahren gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt 3.468.925 Euro.

Es wurden nachstehende versicherungsmathematische Parameter für die Ermittlung der Pensionsverpflichtungen verwendet:

Gehaltsdynamik 2,30%
Rentendynamik
Richtlinie 87 2,00%
Richtlinie 88 2,00%
Versorgungsordnung 95 1,00%
Zinssatz (10-Jahres-Durchschnitt) 1,82%
Zinssatz (7-Jahres-Durchschnitt) 1,74%

Die Fluktuation wird mit alters- und geschlechtsspezifischen Wahrscheinlichkeiten berücksichtigt.

Die Bewertung der in den Anderen Rückstellungen enthaltenen Rückstellungen für Altersteilzeit und Jubiläen sowie für nicht die Altersversorgung betreffende Ruhestandsleistungen erfolgte nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) in Verbindung mit § 253 Abs. 1 HGB unter Zugrundelegung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Die Abzinsung erfolgte auf Basis des von der Deutschen Bundesbank für Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatzes der letzten sieben Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren.

Alle anderen Rückstellungen sind nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt und - soweit die Laufzeiten mehr als ein Jahr betragen - gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsumrechnung

Die Umrechnung der auf fremde Währung lautenden Posten erfolgte gemäß § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs. Währungskursgewinne und -verluste werden mit Ausnahme der Kapitalanlagepositionen im sonstigen Ergebnis ausgewiesen.

Währungskursgewinne in Höhe von 98.144,56 Euro aus den Kapitalanlagen (inklusive Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen) wurden unter den Gewinnen aus dem Abgang von Kapitalanlagen ausgewiesen. Währungskursverluste in Höhe von 437.021,12 Euro aus den Kapitalanlagen (inklusive Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen) wurden unter den Verlusten aus dem Abgang von Kapitalanlagen ausgewiesen.

Erläuterungen zur Bilanz

Aktiva

Entwicklung der Aktivposten A., B. I. bis B. III. im Geschäftsjahr 2023

in T€ Bilanzwerte 01.01.2023 Zugänge Umbuchungen Abgänge
A. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0 0 0 0
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 71 19 44 0
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0 0 0 0
4. Geleistete Anzahlungen 44 0 -44 0
5. Summe A. 115 19 0 0
B. I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 420.529 10.854 0 131.061
B. II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 135.594 189.332 0 0
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 54.553 30.613 0 1.160
3. Beteiligungen 1.348 0 0 0
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0 0
5. Summe B. II. 191.495 219.945 0 1.160
B. III. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 3.703.940 461.356 0 539.747
2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 329.420 646.246 0 593.770
3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen 25.967 0 0 5.381
4. Sonstige Ausleihungen
a) Namensschuldverschreibungen 971.236 354 0 96.000
b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 963.017 4 0 20.449
c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 10.485 1.111 0 2.587
d) Übrige Ausleihungen 7.436 0 0 2.227
5. Einlagen bei Kreditinstituten 0 0 0 0
6. Andere Kapitalanlagen 0 0 0 0
7. Summe B. III. 6.011.500 1.109.071 0 1.260.161
B. I. - B. III. Summe Kapitalanlagen 6.623.524 1.339.870 0 1.392.382
Insgesamt 6.623.639 1.339.889 0 1.392.382
in T€ Zuschreibungen Abschreibungen Bilanzwerte 31.12.2023 Zeitwerte 31.12.2023
A. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0 0 0 -
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0 42 92 -
3. Geschäfts- oder Firmenwert 0 0 0 -
4. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 -
5. Summe A. 0 42 92 -
B. I. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 19.768 280.554 463.517
B. II. Kapitalanlagen in verbundenen Unternehmen und Beteiligungen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 168 15.586 309.508 342.820
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 0 84.006 84.006
3. Beteiligungen 0 0 1.348 25.364
4. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0 0 0
5. Summe B. II. 168 15.586 394.862 452.190
B. III. Sonstige Kapitalanlagen
1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere 411 11.683 3.614.277 3.587.472
2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere 8.123 178 389.841 379.602
3. Hypotheken-, Grundschuld- und Rentenschuldforderungen 0 0 20.586 20.696
4. Sonstige Ausleihungen
a) Namensschuldverschreibungen 0 0 875.590 824.258
b) Schuldscheinforderungen und Darlehen 0 0 942.572 713.188
c) Darlehen und Vorauszahlungen auf Versicherungsscheine 0 0 9.009 9.009
d) Übrige Ausleihungen 102 0 5.311 5.311
5. Einlagen bei Kreditinstituten 0 0 0 0
6. Andere Kapitalanlagen 0 0 0 0
7. Summe B. III. 8.636 11.861 5.857.186 5.539.536
B. I. - B. III. Summe Kapitalanlagen 8.804 47.215 6.532.602 6.455.243
Insgesamt 8.804 47.257 6.532.694

Der Bilanzwert der im Rahmen der Tätigkeit des Unternehmens überwiegend eigengenutzten Grundstücke beträgt 46.644.731,76 Euro.

In den Abschreibungen sind außerplanmäßige Abschreibungen gemäß § 253 Abs. 3 Satz 5 und 6 HGB in Höhe von 30.557.518,03 Euro enthalten. Diese betreffen die Bilanzpositionen Grundstücke, Beteiligungen an verbundenen Unternehmen sowie Anteile an Investmentvermögen.

Die Gesamtsumme der in die Überschussbeteiligung einzubeziehenden Kapitalanlagen beträgt zu fortgeführten Anschaffungskosten 4.354,9 Mio. Euro und zu Zeitwerten 4.303,4 Mio. Euro. Daraus ergibt sich per 31.Dezember 2023 ein Saldo in Höhe von -51,5 Mio. Euro. Versicherungsnehmer werden an diesem Saldo beteiligt, soweit er positiv ist (zu Einzelheiten siehe Seite 72 ff.).

B. II. 1. und 3. sowie B. III. 1. Anteilsbesitzliste gemäß § 285 Nr. 11 HGB in Verbindung mit § 271 Abs. 1 HGB

in € Anteil am Kapital
in %
Jahr Eigenkapital Ergebnis des Geschäftsjahres
Unmittelbarer Anteilsbesitz
Atlantic Union Insurance Co. S. A., Athen/Griechenland 31,11 2022 81.022.434,29 -2.433.408,07
Baloise Beteiligungsholding GmbH, Hamburg 84,62 2023 89.432.273,08 2.871.965,03
Baloise Grundstücksgesellschaft mbH, Hamburg 100,00 2023 13.726.095,62 190.405,65
Baloise Objektgesellschaft mbh & Co. KG, Hamburg 100,00 2023 177.513.205,84 -15.843.078,08
CAM Private Equity Evergreen GmbH & Co. KG, Köln 26,88 2022 129.506.683,35 28.455.296,74
Coubag Unternehmensbeteiligungsgesellschaft mbH, Frankfurt am Main 20,00 2022 102.045.587,21 6.099.448,91
HL Invest Vision One GmbH & Co. KG, Pullach i. Isartal 30,15 2022 97.863.331,76 2.658.762,28
Pasinger Hofgärten Fonds GmbH & Co. KG, Grünwald 33,33 2022 90.000.000,00 4.072.331,90
SOUVERAIN 25 NV, Brüssel/Belgien 24,99 2023 37.100.754,14 -1.922.293,44
VAC De Meander NV, Berchem, Brüssel/Belgien 29,00 2023 116.563.462,32 -8.248.901,32
HIH Officecampus Hamburg GmbH & Co. Geschl. Invest-KG, Hamburg 25,00 2022 93.191.891,22 497.930,23
Mittelbarer Anteilsbesitz
Advesto GmbH, Köln 27,56 2022 98.739,68 -1.267,83
Baloise Financial Services GmbH, Hamburg* 84,62 2023 5.202.524,56 1.737.818,49
Baloise Vertriebsservice AG, Hamburg* 84,62 2023 5.774.579,10 -3.937.947,57
Eurenta Hellas Monoprosopi Eteria Perior-ismenis Efthynis Asfalistiki Praktores, Athen/Griechenland 27,56 2022 145.018,26 -134.568,07
Eurenta Holding GmbH Europäische Vermögensberatung, Köln 27,56 2022 -1.495.849,11 -72.124,57
Nord-Soft Datenservice GmbH, Horst 13,89 2022 1.185.552,59 608.858,03
Nord-Soft EDV-Unternehmensberatung GmbH, Horst 13,89 2022 25.117,78 731,22
OVB Allfinanz a.s., Prag/Tschechien 27,56 2022 5.567.823,24 4.100.284,71
OVB Allfinanz Croatia d.o.o., Zagreb/Kroatien 27,56 2022 82.039,59 -88.090,13
OVB Allfinanz España, S.A., Madrid/Spanien 27,56 2022 6.035.169,70 4.165.171,06
OVB Allfinanz Polska Spolka Finansowa Sp. z.o.o., Warschau/Polen 27,56 2022 2.527.286,50 2.111.066,70
OVB Allfinanz Romania Broker de Asigurare S.R.L., Cluj (Klausenburg)/Rumänien 27,56 2022 1.973.294,00 1.815.726,49
OVB Allfinanz SI, zavarovalno zastopniška družba, d.o.o., Ljubljana/Slowenien 27,56 2022 404.585,32 -95.414,68
OVB Allfinanz Slovensko a.s., Bratislava/Slowakei 27,56 2022 5.313.876,57 3.673.338,04
OVB Allfinanz Zastupanje d.o.o., Zagreb/Kroatien 27,56 2022 454.496,69 319.684,93
OVB Allfinanzvermittlungs GmbH, Wals bei Salzburg/Österreich 27,56 2022 4.487.602,04 1.921.202,41
OVB Conseils en patrimoine France Sàrl, Straßburg/Frankreich 27,56 2022 100.718,17 -364.702,41
OVB-Consulenza Patrimoniale SRL, Verona/Italien 27,56 2022 2.506.169,94 670.799,79
OVB Hellas Allfinanz Vermittlungs GmbH, Athen/Griechenland 27,56 2022 6.995,08 -2.283,45
OVB (Hellas) Allfinanz Vermittlungs GmbH & Co. KG, Bankprodukte, Athen/Griechenland 27,56 2022 274.651,32 -175.574,70
OVB Holding AG, Köln** 27,56 2022 86.775.738,75 14.912.007,46
OVB Imofinanz S.R.L., Cluj (Klausenburg)/Rumänien 27,56 2022 -2.391,62 11.616,73
OVB Informatikai Kft., Budapest/Ungarn*** 27,56 2022 64.876,04 -4.535,53
OVB Vermögensberatung (Schweiz) AG, Steinhausen/Schweiz 27,56 2022 951.658,81 -1.061.157,52
OVB Vermögensberatung A.P.K. Kft., Budapest/Ungarn 27,56 2022 3.240.865,32 2.906.688,82
OVB Vermögensberatung AG, Köln* 27,56 2022 17.553.132,62 6.553.132,62
TOB OVB Allfinanz Ukraine, Kiew/Ukraine 27,56 2022 3.761,89 -68.849,84
Verzekeringskantoor Louis Vanheule BVBA, Lebbeke/Belgien**** 27,56 2022 21.323,00 1.046,00
Willemot Bijzonder Verzekeringsbestuur NV, Gent/Belgien 27,56 2022 769.406,00 102.169,00

* Ergebnis vor Gewinnabführung/Verlustübernahme

** Im Ergebnis des Geschäftsjahres sind Ergebnisanteile und Dividenden der mittelbaren Anteile enthalten.

*** Befindet sich in Liquidation

**** VanHeule in Q3 2023 rückwirkend zum 01.01.2023 auf Willemot verschmolzen

B. III. 1. und C. Anteile an in- und ausländischen Investmentvermögen von mehr als dem zehnten Teil

in € Anlageziel Marktwert 31.12.2023 Differenz zum Buchwert 31.12.2023 Ausschüttung 2023
Spezialfonds auf die Bedürfnisse des einzigen Investors Baloise Lebensversicherung AG Deutschland ausgerichtet
BALOISE PRIVATE EQUITY LIM D DE SHARES7 Alternativer Investmentfonds mit Anlageschwerpunkt in private Equity Fonds 86.670.954,59 -393.166,50 0,00
BLV-AG-FONDS1 Gemischter Spezialfonds mit Anlageschwerpunkt in europäische Renten 1.980.209.982,31 -140.835.812,45 22.415.896,80
BPAS S.C.S. SICAV-RAIF - CDL - SUB FUND V7 Alternativer Investmentfonds mit Anlageschwerpunkt in private Unternehmensdarlehen 2.868.750,00 0,00 0,00
BPAS S.C.S. SICAV-RAIF - SUB-FUND I CL B LP (DE)7 Alternativer Investmentfonds mit Anlageschwerpunkt in Infrastrukturdarlehen 91.931.957,29 -14.407.568,72 2.289.333,77
BPAS S.C.S. SICAV-RAIF - SUB-FUND II CL B LP (DE)7 Alternativer Investmentfonds mit Anlageschwerpunkt in Infrastrukturdarlehen 38.672.725,47 -4.404.895,18 650.091,82
DUTCH MORTGAGE INVESTMENT FUND 18637 Alternativer Investmentfonds mit Anlageschwerpunkt in holländischen Hypothekendarlehen 299.915.940,38 -80.084.059,62 3.940.563,26
HQ Capital III SCA SICAV-RAIF - Auda Capital IX Global7 Alternativer Investmentfonds mit Anlageschwerpunkt in private Equity Fonds 10.426.672,51 1.161.303,51 0,00
Immobilien-Spezialfonds für Rechnung und Risiko des Versicherungsunternehmens
CapitalBay Wohnimmobilien3 Immobilienfonds mit Anlageschwerpunkt in deutsche Wohnimmobilien 16.999.576,50 499.646,92 272.985,90
Deutsche Investment Wohnen II5 Immobilienfonds mit Anlageschwerpunkt in Wohnimmobilien 41.863.001,40 11.863.090,42 1.031.025,60
Deutsche Investment Wohnen IV5 Immobilienfonds mit Anlageschwerpunkt in deutsche Wohnimmobilien 21.656.934,09 1.656.959,55 537.491,70
GRR German Retail Fund No 44 Immobilienfonds mit Anlageschwerpunkt in deutsche Lebensmittel-Einzelhandelimmobilien 26.223.335,00 840.686,02 681.470,40
KGAL/HI Österreich Core 14 Immobilienfonds mit Anlageschwerpunkt in österreichische Büroimmobilien- und Fachmarktzentren 88.951.176,60 18.951.251,50 3.333.671,94
KGAL/HI Wohnen Core 23 Immobilienfonds mit Anlageschwerpunkt in deutsche Wohnimmobilien 92.288.205,15 23.453.499,98 2.187.126,50
MPC ESG Core Wohnimmobilien D3 Immobilienfonds mit Anlageschwerpunkt in deutsche Wohnimmobilien 26.395.578,40 0,00 249.647,73
Principal European Office Fund6 Immobilienfonds mit Anlageschwerpunkt in europäische Büroimmobilien 45.027.190,60 2.089.210,47 1.364.322,05
Prinzipal Shopping Center D6 Immobilienfonds mit Anlageschwerpunkt in Shoppingcenter und Handelsimmobilien in Deutschland 62.346.169,28 12.346.022,52 2.474.840,00
Schroder Nordic Real Estate Fund5 Immobilienfonds mit Anlageschwerpunkt in skandinavische Büro- und Einzelhandelsimmobilien 65.168.332,46 5.168.185,85 2.663.783,11
Sierra German Food Retail Income Fund I4 Immobillienfonds mit Anlageschwerpunkt in Deutsche Lebensmittel-Einzelhandelimmobilien 20.506.000,00 506.000,00 708.000,00
Publikumsfonds für Rechnung und Risiko von Versicherungsnehmern
Baloise-Aktienfonds DWS1 Europäischer Aktienfonds 106.927.336,40 0,00 1.708.967,94
BFI Activ (EUR)2 Internationaler gemischter Fonds mit maximal 30 Prozent Aktienanteil, thesaurierend 66.856.090,22 0,00 0,00
BFI DYN ALLOCATION 040-RE2 Thesaurierender gemischter Dachfonds mit flexiblen Anlagerichtlinien und einer 80-prozentigen Höchststandgarantie 26.014.968,21 0,00 0,00
BFI Dynamic (EUR)2 Internationaler gemischter Fonds mit 60 bis 90 Prozent Aktienanteil, thesaurierend 101.863.892,87 0,00 0,00
BFI Equity Fund (EUR)2 Internationaler Aktienfonds, thesaurierend 246.426.358,73 0,00 0,00
BFI LUX BFI Global Bonds EUR Optimized2 Die Portfoliostruktur ist auf Ertragskontinuität ausgerichtet und ist mindestens zu 85 Prozent in Obligationen, Wandel- und Optionsanleihen investiert. Der Fonds kann daneben auch liquide Mittel halten. 18.635.061,29 0,00 0,00
BFI Progress (EUR)2 Internationaler gemischter Fonds mit 40 bis 60 Prozent Aktienanteil, thesaurierend 133.923.450,66 0,00 0,00
BFI-SYSTEMATIC BALANCE-R EUR2 Anteile an Rentenfonds, geldmarktnahen Fonds, Währungsfonds und Fonds auf Renten- und Geldmarktindizes 19.154.188,28 0,00 0,00
BFI-SYSTEMATIC CONSV EUR-R2 Vorwiegend Anteile an Rentenfonds, geldmarktnahen Fonds, Währungsfonds und Fonds auf Renten- und Geldmarktindizes 9.094.234,00 0,00 0,00
BFI-SYSTEMATIC DYNAMIC-R EUR2 Der Fonds investiert vorwiegend (bis zu 100 Prozent des Fondsvermögens) in Anteile an Aktienfonds. 28.797.260,29 0,00 0,00
C-QUADRAT ARTS TOT RET DYN-EUR1 Dachfonds mit total-return-orientierter Anlage in internationale Renten- und Aktienfonds 64.901.043,85 0,00 0,00
C-QUADRAT ARTS Total Return Bond (T)1 Dachfonds mit total-return-orientierter Anlage in internationale Renten- und Geldmarktfonds 20.513.500,81 0,00 0,00
DEU QUANT EQTY LOW VOL EU NC1 Der Fonds investiert in Standardwerte sowie Aktien kleinerer und mittelgroßer Unternehmen. 100 Prozent Aktienfonds 126.170.648,22 0,00 0,00
DWS GARANT 80 FPI1 Garantiefonds, der speziell auf die Anforderungen im fondsgebundenen Versicherungsgeschäft zugeschnitten ist. 309.661.570,00 0,00 0,00
DWS Internationale Renten Typ O1 Internationaler Rentenfonds 118.859.061,20 0,00 0,00

1 Die börsentägliche Rückgabe ist möglich.

2 Die börsentägliche Rückgabe ist bedingungsgemäß bei Rücknahmeabschlag möglich.

3 Die Anleger können die Rücknahme der Anteile innerhalb von fünf Monaten mit Rücknahmeabschlag verlangen. Vorbehalt: Sollte die Liquidität des Fonds nicht ausreichen, kann die Rücknahme für zwölf Monate ausgesetzt werden. Danach müssen Immobilien des Fonds veräußert werden, für längstens bis zu 36 Monate läuft die Aussetzung weiter.

4 Die Anleger können die Rücknahme der Anteile innerhalb von sechs Monaten mit Rücknahmeabschlag verlangen. Vorbehalt: Sollte die Liquidität des Fonds nicht ausreichen, kann die Rücknahme für zwölf Monate ausgesetzt werden. Danach müssen Immobilien des Fonds veräußert werden, für längstens bis zu 36 Monate läuft die Aussetzung weiter.

5 Die jederzeitige Rückgabe ist möglich. Vorbehalt: Sollte die Liquidität des Fonds nicht ausreichen, kann die Rücknahme für zwölf Monate ausgesetzt werden. Danach müssen Immobilien des Fonds veräußert werden, für längstens bis zu 36 Monate läuft die Aussetzung weiter.

6 Die jederzeitige Rückgabe ist bei Rücknahmeabschlag möglich. Vorbehalt: Sollte die Liquidität des Fonds nicht ausreichen, kann die Rücknahme für zwölf Monate ausgesetzt werden. Danach müssen Immobilien des Fonds veräußert werden, für längstens bis zu 36 Monate läuft die Aussetzung weiter.

7 Investoren können eine Tilgungsanfrage an den Manager stellen. Die Liquidität ist aber beschränkt auf das vorhandene Cash.

B. III. 4. d) Übrige Ausleihungen

in € 2023 2022
Genussscheine, nicht börsennotiert 5.311.321,21 7.436.275,23

C. Kapitalanlagen für Rechnung und Risiko von Inhabern von Lebensversicherungspolicen

Wertpapier Bilanzwert 31.12.2023
in €
Anteile Stückzahl
AB SICAV I-EM MK MA-AA 8.329,34 559
AB SICAV I-INTL HLT CR-AUSD 2.734.267,48 5.457
AB SICAV I-INTL TECH-A USD 2.997.635,80 4.837
AB SICAV I-SUST GLB THEM -AX 618.787,62 5.907
ABR SV I-EM SML CO-AACCUSD 894,95 39
ABR SV I-GL SUS EQ F-AACCUSD 676.649,84 29.598
ACATIS VAL EVENT FD-EURACC 1.299.541,18 3.696
ACATIS ASIA PACIFIC PLUS UI 555.163,82 7.909
ACATIS FAIR MODULOR VV N1-A 50.857,94 733
ALL-IN-ONE 1.672.084,85 109.933
AM GL AGG GREEN BOND-ETF A 97.018,45 2.048
AM MSCI EM ETF DR EUR C 475.483,55 7.922
AMNDI-SUST TP EU PLS-A EUR C 8.377.313,15 762.961
AMUNDI ETHIK FONDS-A 944.152,45 159.485
AMUNDI GLO ECO ESG-A EUR C 2.306.999,67 5.997
AMUNDI INDEX MSCI WORLD DR 1.840.687,49 17.875
AMUNDI MSCI EM ASIA UCITS ET 96.358,34 2.967
AMUNDI MSCI EUROPE SRI P-A 115.146,14 1.501
AMUNDI MSCI PAC EXJ SRI PA-C 64.909,86 111
AMUNDI MULTI MANAGER BEST SE 2.051,80 37
AMUNDI PIO STRA INC-AEURHGC 952.844,59 11.967
AMUNDI TOTAL RETURN-A(ND) 58.586,69 815
AMUNDI US PIONEER FD-A EUR C 48.643.001,72 2.568.268
BALOISE-BFI DYN ALLOC 040-RE 26.014.968,21 2.539.780
BARINGS HONG KONG CHN-AEURIN 132.849,70 156
BASKETFONDS-ALTE NEU W-ACCEU 1.299.830,28 84.569
BASKETFONDS-ALTE NEU W-DAEUR 25,11 2
BASKETFONDS-GLB TRENDS-A 437.831,74 38.815
BASLER ETF VERMÖGENSPORTFOLIO BALANCE 2.479.295,37 23.561
BASLER ETF VERMÖGENSPORTFOLIO CHANCE 12.024.623,41 94.185
BASLER ETF VERMÖGENSPORTFOLIO WACHSTUM 2.588.921,92 21.905
BASLER VERMÖGENSPORTFOLIO BALANCE 3.488.615,58 33.301
BASLER VERMÖGENSPORTFOLIO CHANCE 32.705.720,18 261.290
BASLER VERMÖGENSPORTFOLIO WACHSTUM 11.400.001,29 99.877
BASLER-AKTIENFONDS DWS 106.927.336,40 1.365.262
BATLN SLCT-BANTLEON OPP L-PA 55.360,27 652
BFI ACTIV EUR-R 66.856.090,22 853.774
BFI DYNAMIC EUR-R 101.863.892,87 1.156.251
BFI EQUITY FUND EUR-R 246.426.358,73 871.019
BFI LUX BFI GLOB B EUR OPT-O 18.635.061,29 237.755
BFI PROGRESS EUR-R 133.923.450,66 1.463.571
BFI-SYSTEMATIC BALANCE-R EUR 19.154.188,28 1.366.741
BFI-SYSTEMATIC CONSV EUR-R 9.094.234,00 699.142
BFI-SYSTEMATIC DYNAMIC-R EUR 28.797.260,29 2.112.258
BGF-EURO BOND-A2 EUR ACC 322.884,96 12.017
BGF-GL LNG-HRZN-A2 USD ACC 1.471.112,11 18.077
BGF-GLBL ALLOC-A2 EUR 1.056.446,81 16.048
BGF-GLBL ALLOC-A2 EUR HDG 88.646,99 2.128
BGF-GLBL M/A INC-A2 USD 15.729,61 1.139
BGF-LATIN AMER-A2 USD 42.398,73 592
BGF-SYS GBL SM CAP FD-EUR A2 39.944,30 303
BGF-WORLD ENERGY-A2 EUR 27.268,72 1.261
BGF-WORLD GOLD-A2 EUR 3.193.142,62 103.673
BGF-WORLD MINING FUND-A2 USD 5.431.781,19 95.015
BLACKROCK SF EUR SEL STR-A4E 1.613,83 15
CAP GRP GL HGH IN OP-BGD EUR 368,13 31
CAPITAL GP NEW PERS-BEUR 7.290,58 384
CARMIGNAC INVESTISS-A EU AC 8.383.390,77 4.809
CARMIGNAC PATRIMOINE-A EUR A 7.711.594,76 11.729
CARMIGNAC SECURITE-AW EU ACC 227.870,37 128
CPR INV-GL DISRUPT OPP-REURA 397,91 2
C-Q ARTS TOT RET BAL-EUR 1.724.491,18 8.495
C-Q ARTS TOT RET DYN-EUR 64.901.043,85 302.104
C-QUADRAT ARTS TOT RET FLX-T 26.741,78 203
C-QUADRAT ARTS TOT RT GLB-A 5.848.681,51 46.610
C-QUADRAT BEST MOMENTUM -T 12.334.094,85 48.424
C-QUADRAT TOTAL RTN BOND-T 20.513.500,81 109.254
CTLX GBL SMLR COS AE USD 306.636,91 6.813
CTLX GLOBAL FOCUS IE EUR 78.636,80 3.584
CTNL- RESP GLBL EQ-A EUR 2.342,06 145
DF EUROPEAN VALUE-EUR ACC 47.095,07 2.735
DFP-STERL ULT SH FX I-EUR AC 3.248,35 331
DIGITRENDS AKNFDS-A-INC-EUR 3.875,78 34
DIMENSIONAL WRLD EQTY FND AC 12.560,40 393
DIMENSIONAL-GLB SUST C EQ-EA 713.116,55 23.551
DIMENSIONAL-GLOB TARGET-E AC 12.940,64 388
DIMENSIONAL-GLOBAL SM COS-EA 12.776,28 396
DMSNL PLC-GBL CR-E A 1.358.209,58 33.519
DWS AKKUMULA 8.356.188,94 4.628
DWS CONCEPT KALDEMORGEN-LD 363.599,12 2.314
DWS DEUTSCHLAND-LC 1.004.631,64 3.937
DWS ESG STIFTUNGSFONDS-LD 42.350,97 924
DWS EURO FLEXIZINS 4.247.075,82 60.829
DWS EUROZONE BONDS FLEX-LD 166.097,08 5.453
DWS GARANT 80 FPI 309.661.570,00 2.104.966
DWS GERMAN EQUITIES TYP O 2.050.540,09 4.082
DWS INTL RENTEN TYP O 118.859.061,20 1.044.456
DWS INVEST-GLB AGRI-LC 232.159,77 1.304
DWS INVEST-TOP ASIA-LC 7.106.261,05 24.454
DWS MULTI OPPORTUNITIES-LD 3.250,10 25
DWS QI LOWVOL EUROPE-NC 126.170.648,22 385.324
DWS TOP DIVIDENDE LD 35.607.627,27 273.211
DWS VERMOEGENSMANDAT-BAL- LD 2.457.080,99 19.563
DWS VERMOEGENSMANDAT-DEFENSV 5.226.648,16 51.282
DWS VERMOEGENSMAN-DYNAMIK-LD 6.514.932,36 46.104
DWS VRMOGNSBILDUNGSFNDS I LD 2.014.784,52 7.585
EST AT MT-ERST RSPBL BD-T 225.400,04 1.432
ETHNA - AKTIV -A 2.914.787,89 20.589
ETHNA-DEFENSIV-T 85.038,26 491
ETHNA-DYNAMISCH-T 225.128,47 2.453
FF GB TH OPP-A USD 536.779,51 8.481
FI FNDS-SUST DEMO-AAEH 420.634,39 15.591
FID FDS GL MUL AS IN-AGDEH 14.139,66 2.000
FIDELITY FDS-EURO BND FD-AE 260.956,00 20.678
FIDELITY FDS-EURO GROW-Y EUR 378.945,19 24.464
FIDELITY FDS-EUROPEAN GRW-A 6.967.024,28 398.116
FIDELITY FNDS-EURO MULTI A-A 101.261,65 5.915
FIDELITY FNDS-WORLD FUND-AE 337.706.119,68 9.456.906
FIDELITY FUNDS-GERMANY FND A 559.239,10 8.890
FIDELITY-GLOBL DIV-AAEURHDG 583.037,92 22.262
FITY FD - MUASDY IF - A ACCE 16.117,90 1.159
FLOSSBACH STORCH BOND OPPS-R 220.679,20 1.647
FLOSSBACH VON S MUL OP II-IT 510.858,60 2.903
FMM-FONDS 499.322,72 771
FONDAK-A 2.143.672,38 10.764
FRANK MUT-GLB DISC-A-YDISEUR 159.294,27 4.400
FRANK TE IN GB TT RT-ACH EUR 136.242,67 9.144
FRANK TEMP INV ASIA GR-A ACC 1.642.462,93 54.084
FRANK TEMP INV ASIA GR-A ACE 629.044,27 20.699
FRANK TEMP INV GLB BAL-N-AC 14.740,58 665
FRANK TEMP INV GLB BD EUR-AA 211.342,69 16.641
FRANK TEMP INV TE FR M-AAUSD 46.475,32 2.476
FRANK TEMP INV TEM GR -A-ACC 115.038.619,68 5.597.986
FRANKLIN DIVER-CO-A ACC EUR 1.075.929,73 87.403
FRANKLIN DIVER-DY-A ACC EU 8.852.314,13 536.179
FRANKLIN DIVERSIFIED B-AAEUR 3.199.232,33 211.729
FTIF-FRKN GBL FD ST-AYDISEUR 69.355,33 6.369
FTIF-FRKN GBL FD STR-AACCEUR 736.720,60 56.410
FTIF-T EURPN OPPOR-A ACC EUR 10.454,91 723
FU FONDS-MULTI ASSET FONDS-P 117.138,28 497
FVS SICAV MULTI OPPRTUNITI-R 14.643.007,63 50.538
GENERALI FDS STR-AKT GL DYNM 193.690,06 1.909
HANSAGOLD EUR- KLASSE A HDG 2.724.416,66 44.940
HAUSINVEST EUROPA 4.377,27 100
HSBC GIF-INDIAN EQUITY-AC 1.386.889,67 5.481
INOVESTA CLASSIC 131.286,80 2.718
INVES BAL RSK AL-A EUR DIS 89.040,97 5.232
INVESCO GLOBAL EQ INC-AAUSD 762.420,24 7.889
INVESCO MSCI USA 24.896,08 202
INVESCO RESP GB RL AT-AEURHA 71.517,35 6.005
ISHARES CORE DAX DE EUR ACC 2.568.423,99 18.316
ISHARES CORE EM IMI ACC 1.073.140,37 37.247
ISHARES CORE EURO STOXX 50 1.679.990,05 10.337
ISHARES CORE GLB AGG USD-H A 31.016,22 6.400
ISHARES CORE MSCI EUROPE ACC 1.279.644,10 17.790
ISHARES CORE MSCI PACIF X-JP 392.922,15 2.498
ISHARES CORE MSCI WORLD 8.021.722,86 97.895
ISHARES CORE S&P 500 5.369.502,78 11.877
ISHARES EURO AGGREGATE ESG 345.013,43 3.150
ISHARES MSCI CANADA ACC 1.430,30 9
ISHARES MSCI EM ACC 1.475.055,16 44.968
ISHARES MSCI EM SRI UCITS 205.040,10 32.593
ISHARES MSCI EUROPE SRI 3.180,10 49
ISHARES MSCI WORLD EUR-H 7.530.373,76 97.652
ISHARES MSCI WORLD SRI-EUR-A 784.914,27 77.929
ISHARES NASDAQ 100 USD ACC 785.799,20 907
JPM EUROPE DYNAM TECHS-A-AE 1.295.679,53 17.696
JPM GLOBAL FOCUS-AEA 997.701,45 18.771
JPM INV-GLB INCOME-A(DIV)-EU 21.110,05 184
JPMF INV-GLOB DIVIDEND-C ACC 1.624,34 4
JPMORGAN F-AMERICA EQ-A-D US 2.675.020,01 8.171
JPMORGAN F-EMER MTS E-AA USD 1.045.445,86 39.680
JPM-PACIFIC EQTY-A USD ACC 150.815,80 6.261
JPM-PACIFIC EQTY-A USD DIST 554.704,38 5.087
JSS SUS MUL A-GLB OPPR-PEURD 109.452,79 498
JSS SUSTAIN EQ-GLB THM-PEURD 1.529.307,77 5.493
KAPITAL PLUS-A 2.616.919,02 38.908
KEPLER ETHIK RENTENFONDS-T 11.036,08 72
LA FRA SYS ETF DACHFDS-P 4.119.077,29 259.224
LOYS SICAV - LOYS GLOBAL-P 427.590,03 14.368
M&G GLOBAL THEMES FUND-EURAA 5.414.544,49 104.118
M&G LX EMRG MKT BD-USD A ACC 572,38 55
M&G LX OPTIMAL INC-EUR A ACC 4.520.170,30 434.385
M&W INVEST: M&W CAPITAL 51.207,31 600
MAGELLAN-C 1.789.609,90 93.257
MAGNA NEW FRONTIERS FD-RE 19.682,05 691
MORGAN ST INV F-GLB BRNDS-A 135.505,39 727
MORGAN ST SICAV GLB BRNDS-AX 297.089,89 4.122
MORGAN ST-US GROWTH FD-A 257.696,02 1.831
MULT-LEADERS-FD NEXT GEN 8.876,63 73
NORDEA 1 EMERG STARS EQ-BPE 1.484.672,62 12.671
NORDEA 1 SIC-GL LIST INF-BIE 51,23 4
NORDEA 1 SIC-STAB RET-BIE 8.514,07 430
NORDEA 1-EURPN STAR EQ-BPEUR 1.103.948,96 7.252
NORDEA GLOBAL STARS EQ-BPUSD 347.376,52 1.844
PERPETUUM VITA BASIS 83.409,56 2.315
PICTET-BIOTECH-HPE 83.524,17 152
PICTET-EMERG MRKT-P USD 577.598,56 1.135
PICTET-GLOB MEGATREND S-PDYE 1.522.829,86 4.480
PICTET-GLOBAL ENVIRONME-PUSD 868.840,88 2.667
PICTET-HEALTH-P USD 15.780,99 52
PICTET-WATER-P EUR 6.274.327,44 12.963
PIMCO GIS BLC INC & GRW-EEUA 142.837,80 8.850
PIMCO-TOTAL RTN BD-E-EUR-ACC 7.179.992,68 418.903
PRIMA-GLOBAL CHALLENGES -V E 8.510,86 82
PRIMA-GLOBALE WERTE_V 149,31 1
RAIFFEISEN NACHHLT MOMNTM-RA 453.886,18 3.121
RAIFFEISEN NACHHLT SOLIDE-RT 25.532,74 236
RAIFFEISEN NACHHLTG MIX-T 502.118,06 3.922
RAIFFEISEN-GREENBNDS-RVA 563,54 6
ROBECO BP GLBL PREM EQT-DEUR 1.588.560,72 3.957
ROBECOSAM SMART ENERGY E-D E 1.189.160,84 22.290
RW NEXT GEN EMK EQ-I USD AC 3.518,35 18
RWS ERTRAG A 22.629,54 1.522
RWS-AKTIENFONDS NACHHALTIG 3.150.629,19 31.799
SARASIN-FAIRINVEST-UNIV-A 1.712,32 35
SAUREN ABSOLUTE RETURN-A 10.562,28 904
SAUREN FDS SEL-GLB BALANCD-D 15.087.474,88 1.190.803
SAUREN GLOBAL DEFENSIV -A 44.284,04 2.650
SCHRODER GLOB SUST GRTH-AA 782.342,22 2.451
SCHRODER INTL GLBL EN-AUSD-A 114.758,90 6.701
SEILERN WORLD GROWTH-EURUR 606.947,62 1.208
SIEMENS BALANCED 40.775,71 1.881
SISF-GL M-A BAL-A I QF 1.623,78 16
SMART INVEST HELIOS AR-B 69.682,92 1.337
SPARINVEST-EHTICAL GL VAL-RE 260.860,41 1.052
SPARINVEST-GLOBAL VALUE-I 57,40 0
SWISS LIFE INDX LX-BALANCE-R 1.417,03 8
SWISS LIFE INDX LX-DYNAMIC-R 17.107,05 80
SWISS LIFE INDX LX-INCOME-R 4.073,34 26
TBF-GLOBAL INCOME-EUR R 20.747,46 204
TEMP GLB CLI CHANGE-A ACC 97.178,28 2.822
TERRASSISI STIFTUNGSFD I AMI 24,71 0
THEAM QT-EUR CLM CARB-C 10.071,85 80
UBS ETF CMCI EX AGRI USD 104.169,00 596
UBS ETF MSCI WORLD SRI 3.003.206,34 22.945
UBS ETF USD EM SOVEREIGN 2.902,68 243
UBS L EQ-CHINA OPP USD-P 581.609,79 613
UBS LUX KEY-GLB ALLOC EUR-PA 72.813,63 4.917
UBS-GLOBAL DYNAMIC USD-P-ACC 138,34 1
VANG GLB BD IND-EUR HED ACC 23.715,06 246
VANG S&P500 USDD 57.911,03 709
VANGUARD EURO STK-EUR ACC 5.920,95 203
VANGUARD-EMR MK ST IN-EUR AC 3.776,02 21
VANGUARD-GLBL S/C I-EUR ACC 26.767,93 89
VANGUARD-PC EX JP IN-EUR ACC 3.192,01 12
VF-MTX SUST EM MK L-AUSD 269.137,22 2.381
VNGRD-JPAN STCK INDX F-EURAC 6.514,51 26
VONTOBEL-EMERG MARKET EQ-A 337.673,87 672
VONTOBEL-GLOBAL EQUITY-B 3.492.227,59 9.497
WARBURG-DIRK MULLER PREM AKT 270.708,98 3.088
WARBURG-INVEST RES-EURO EQ-A 5.493,97 107
WAVE TOTAL RETU ESG-REURDIST 58.214,27 1.113
2.282.975.485,56 41.979.497

E. III. Andere Vermögensgegenstände

in € 2023 2022
Vorausgezahlte Steuern 7.963.449,42 5.062.176,84
Vorausgezahlte Leistungen 2.371.777,22 1.978.469,71
Übrige 104.167,46 67.213,61

F. II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten

in € 2023 2022
Agio auf Namensschuldverschreibungen 28.546.029,11 40.903.914,39
Sonstige 1.334.719,96 1.637.415,68

G. Aktive und passive latente Steuern

Zum 31. Dezember 2023 errechnete sich eine zukünftige Steuerbelastung aus niedrigeren Wertansätzen in der Steuerbilanz insbesondere bei den Grundstücken und Bauten, Anteilen an verbundenen Unternehmen sowie an Investmentvermögen. Dieser Belastung stehen deutlich höhere zukünftige Steuerentlastungen, vor allem bei den Beteiligungen, Anteilen an Investmentvermögen, Inhaberschuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren, Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie dem steuerlichen Verlustvortrag gegenüber.

Der Berechnung liegt ein Steuersatz von 31,85 Prozent (Vorjahr: 31,85 Prozent) zugrunde. Aufgrund des ausgeübten Wahlrechtes, von dem Ansatz aktiver latenter Steuern keinen Gebrauch zu machen, erfolgt kein Ansatz eines Aktivpostens.

H. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

In der Position Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere sind Verrechnungen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB enthalten, die der Erfüllung von Verpflichtungen dienen, die die Gesellschaft gegenüber ihren Mitarbeitenden aus Vereinbarungen zur Altersteilzeit übernommen hat. Ein Treuhandvermögen mit Anschaffungskosten von 2.099.670,00 Euro und einem Marktwert von 1.980.740,00 Euro wird bei einer Depotbank verwahrt.

Passiva

A. I. Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital beträgt 22.000.000,00 Euro und ist in 8.400.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien eingeteilt. Je Stückaktie ergibt sich hieraus ein rechnerischer Wert in Höhe von 2,62 Euro. Es handelt sich ausschließlich um Stammaktien.

A. III. Gewinnrücklagen

Der Anfangsbestand der Gewinnrücklagen betrug 63.973.993,29 Euro (Vorjahr: 64.477.993,29 Euro). Es wurden im Geschäftsjahr 0,00 Euro aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres zugeführt (Vorjahr: 5.880.000,00 Euro) und 0,00 Euro entnommen (Vorjahr: 6.384.000,00 Euro). Der Endbestand zum 31. Dezember 2023 beträgt 63.973.993,29 Euro.

D. IV. Rückstellung für Beitragsrückerstattung - brutto -

in € 2023 2022
Stand 1.1. 412.861.482,13 411.073.468,94
Entnahme im Geschäftsjahr 62.239.690,34 63.906.408,84
Zuführung im Geschäftsjahr 91.756.960,41 65.694.422,03
Stand 31.12. 442.378.752,20 412.861.482,13
davon entfallen:
auf bereits festgelegte, aber noch nicht zugeteilte
- laufende Überschussanteile 62.590.929,00 56.335.344,00
- Schlussüberschussanteile 4.371.991,00 4.450.193,00
- Beträge zur Mindestbeteiligung an Bewertungsreserven 2.349.634,00 2.606.175,00
- Beträge zur Beteiligung an Bewertungsreserven 0,00 0,00
auf den Schlussüberschussanteilfonds für die Finanzierung
- der Gewinnrenten 228.522,00 248.964,00
- von Schlussüberschussanteilen 70.188.078,00 63.873.672,00
- der Mindestbeteiligung an den Bewertungsreserven 15.373.714,00 17.467.621,00
auf den ungebundenen Teil der Rückstellung für Beitragsrückerstattung 287.275.884,20 267.879.513,13

Die Angaben zur Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer finden Sie im Internet unter https://www.baloise.de/de/ueber-uns/geschaeftsberichte.html

F. I. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen durch Gehaltsverzicht (PZG) wurden gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB in Verbindung mit § 285 Nr. 25 HGB mit dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung in gleicher Höhe von 820.980,00 Euro verrechnet.

F. III. Sonstige Rückstellungen

in € 2023 2022
Ungewisse Verpflichtungen 16.827.616,85 17.218.300,00
Sonstige Personalaufwendungen 2.654.131,98 3.586.683,98
Unterlassene Aufwendungen für Instandhaltung 1.955.600,00 1.508.100,00
Tantiemen/Gratifkationen und Abschlussvergütung 1.519.746,24 2.935.018,84
Ausstehende Rechnungen 1.208.831,97 1.404.064,76
Gleitzeitguthaben 922.150,88 880.090,28
EuGH/BGH-Urteil zum Policenmodell 827.000,00 874.000,00
Urlaubsverpflichtungen 683.974,19 648.451,48
Jahresabschlusskosten 651.000,00 637.000,00
Prozesskosten 289.566,86 352.053,00
Prüfungs- und Beratungskosten 272.903,89 357.836,57
Generalagenturprovisionen 246.571,27 201.300,00
Aufbewahrungskosten 18.067,90 20.545,30
Verwaltungsberufsgenossenschaftsbeiträge 15.000,00 0,00
Altersteilzeitverpflichtungen* 0,00 0,00
Übrige 183.500,00 433.500,00
gesamt 28.275.662,03 31.056.944,21

* Die Rückstellungen für Altersteilzeit (Geschäftsjahr: 764.783,00 Euro; Vorjahr: 560.230,00 Euro) waren gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit Kapitalanlagen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen dienen, die die Gesellschaft gegenüber ihren Arbeitnehmern aus Vereinbarungen zur Altersteilzeit übernommen hat, zu verrechnen.

Verbindlichkeitenspiegel

31.12.2023 Restlaufzeit
in € bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre
G. Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft 46.423.025,42 0,00 0,00
H. Andere Verbindlichkeiten
I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft 64.512.904,89 118.576.031,35 200.070.282,05
II. Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft 2.280.844,68 0,00 0,00
IV. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 1.952.090,19
V. Sonstige Verbindlichkeiten 9.694.144,67 0,00 0,00
gesamt 122.910.919,66 118.576.031,35 202.022.372,24
31.12.2022 Restlaufzeit
in € bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre
G. Depotverbindlichkeiten aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft 33.979.273,41 0,00 0,00
H. Andere Verbindlichkeiten
I. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft 71.679.319,06 127.206.995,59 227.618.119,19
II. Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft 1.136.923,08 9.049.710,57 0,00
IV. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 0,00 6.332.627,97
V. Sonstige Verbindlichkeiten 9.037.182,08 0,00 0,00
gesamt 115.832.697,63 136.256.706,16 233.950.747,16

Die ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 1.952.090,19 Euro sind durch eine Grundschuld gesichert.

H. I. 1. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft gegenüber Versicherungsnehmern

In den Verbindlichkeiten gegenüber Versicherungsnehmern sind verzinslich angesammelte Überschussanteile in Höhe von 358.268.972,12 Euro (Vorjahr: 395.506.976,41 Euro) enthalten.

I. Rechnungsabgrenzungsposten

in € 2023 2022
Disagio auf Namensschuldverschreibungen 23.073.774,37 25.179.968,43
Sonstige 47.049,22 190.179,93

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. 1. a) Gebuchte Bruttobeiträge

in € 2023 2022
a) gebuchte Bruttobeiträge aus:
aa) Einzelversicherungen 531.308.091,53 519.709.968,16
bb) Kollektivversicherungen 26.032.386,59 26.002.990,93
gesamt 557.340.478,12 545.712.959,09
b) gebuchte Bruttobeiträge untergliedert nach:
aa) laufenden Beiträgen 515.633.486,12 501.044.929,99
bb) Einmalbeiträgen 41.706.992,00 44.668.029,10
gesamt 557.340.478,12 545.712.959,09
c) gebuchte Bruttobeiträge untergliedert nach Beiträgen im Rahmen von Verträgen:
aa) mit Gewinnbeteiligung 340.232.357,01 323.453.530,43
bb) bei denen das Kapitalanlagerisiko von den Versicherungsnehmern getragen wird 217.108.121,11 222.259.428,66
gesamt 557.340.478,12 545.712.959,09

Rückversicherungssaldo

Der Rückversicherungssaldo (- = Ertrag / + = Aufwand) beträgt 2.304.312,22 Euro (Vorjahr: 786.564,30 Euro).

II. Nichtversicherungstechnische Rechnung

II. 1. Sonstige Erträge

in T€ 2023 2022
1. Erträge aus erbrachten Dienstleistungen 6.623,91 8.732,76
2. Erträge aus der Auflösung von nicht versicherungstechnischen Rückstellungen 2.015,88 1.247,09
3. Zinserträge1 3.667,83 1.103,88
4. Währungskursgewinne 2,16 0,36
5. Sonstige Erträge 525,82 973,31
gesamt 12.835,60 12.057,40

1 davon aus Weiterverrechnung von Zinsänderungseffekten 28,22 T€

Aus der Verrechnung von Aufwendungen aus der Abzinsung für die Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen (2.782,00 Euro, Vorjahr: 1.854,00 Euro) mit den Erträgen der dazugehörigen Kapitalanlagen (34.948,91 Euro, Vorjahr: 35.000,00 Euro) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB resultiert ein Ertragsüberhang in Höhe von 32.166,91 Euro (Vorjahr: 33.146,00 Euro).

II. 2. Sonstige Aufwendungen

in T€ 2023 2022
1. Aufwendungen für erbrachte Dienstleistungen 10.057,34 9.943,86
2. Aufwendungen die das Unternehmen als Ganzes betreffen 21.304,52 22.920,01
3. Zinsaufwendungen1 7.034,77 10.637,16
4. Währungskursverluste 1,71 0,19
5. Sonstige Aufwendungen 991,19 1.105,80
gesamt 39.389,53 44.607,02

1 davon aus Weiterverrechnung von Zinsänderungseffekten 504,97 T€ sowie zu verrechnende Zinsen aus saldierungsfähigen Vermögensgegenständen in Höhe von 2,78 T€

Sonstige Angaben

Die Beitragssumme des Neugeschäfts beträgt im Geschäftsjahr 1.975,7 Mio. Euro (Vorjahr: 1.739,3 Mio. Euro).

Provisionen und sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter, Personalaufwendungen

in T€ 2023 2022
selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft
1. Provisionen jeglicher Art der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 HGB für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft 96.166 84.719
2. Sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 HGB 0 0
3. Löhne und Gehälter 32.946 33.405
4. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung 5.588 5.400
5. Aufwendungen für Altersversorgung 3.731 7.041
gesamt 138.431 130.565

Mitarbeitende

Im Geschäftsjahr wurden bei Baloise in Deutschland im Rahmen von Mehrfacharbeitsverträgen durchschnittlich 1.377 Mitarbeitende im Innendienst und 121 im angestellten Außendienst beschäftigt.

Bezüge des Aufsichtsrats und des Vorstands

Die Aufwendungen für den Aufsichtsrat betrugen 8.500,00 Euro (Vorjahr: 7.200,00 Euro).

Die Vorstandsmitglieder sind für die Baloise Sach Holding AG, Hamburg, die Baloise Sachversicherung AG Deutschland sowie für die Baloise Lebensversicherung AG Deutschland tätig. Für ihre Tätigkeit bei der Baloise Lebensversicherung AG Deutschland erhielten sie 770.659,59 Euro (Vorjahr: 767.209,41 Euro).

Für die Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und ihrer Hinterbliebenen sind 18.088.145,00 Euro (Vorjahr: 18.267.539,00 Euro) zurückgestellt; die laufenden Bezüge betrugen 1.424.931,00 Euro (Vorjahr: 1.390.180,00 Euro).

Organe

Die Mitglieder des Vorstands sowie des Aufsichtsrats werden auf Seite 3 genannt.

Konzernzugehörigkeit

Mutterunternehmen ist die Baloise Beteiligung B. V. & Co. KG, Hamburg. Beide Unternehmen werden nach § 292 HGB in den Konzernabschluss der Baloise Holding AG, Basel, Schweiz (Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt), miteinbezogen. Der befreiende Konzernabschluss wird geprüft und ist einem nach § 291 HGB aufgestellten Konzernabschluss gleichwertig. Der Konzernabschluss wird im Bundesanzeiger veröffentlicht und ist erhältlich bei der Baloise Holding AG, Aeschengraben 21, 4002 Basel, Schweiz.

Honorar des Abschlussprüfers

Das im Aufwand des Geschäftsjahres enthaltene Honorar des Abschlussprüfers wird im Konzernabschluss unseres Mutterunternehmens, der Baloise Holding AG, Basel, Schweiz, offengelegt.

Sonstige Angaben

Die Baloise Beteiligung B. V. & Co. KG hat der Baloise Lebensversicherung AG Deutschland gemäß § 20 Abs. 4 AktG das Bestehen einer Mehrheitsbeteiligung i. S. v. § 16 Abs. 1 AktG mitgeteilt.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Baloise Lebensversicherung AG Deutschland ist Investitionsverpflichtungen eingegangen. Hieraus bestanden zum Jahresende 2023 offene, noch nicht fällige Einzahlungsverpflichtungen gegenüber

- Immobilienspezialfonds in Höhe von 8,2 Mio. Euro,

- Spezialfonds in Höhe von 322,7 Mio. Euro,

- Private-Equity-Gesellschaften in Höhe von 19,5 Mio. Euro sowie

- Bauträgern für die Fertigstellung von im Bau befindlichen Liegenschaften in Höhe von 3,5 Mio. Euro (Vorjahr 25,7 Mio. Euro).

Darüber hinaus bestehen keine weiteren unwiderruflichen Abnahmeverpflichtungen.

Die Gesellschaft ist gemäß §§ 221 ff. VAG Mitglied des Sicherungsfonds für die Lebensversicherer. Der Sicherungsfonds erhebt auf Grundlage der Sicherungsfonds-Finanzierungs-Verordnung (Leben) jährliche Beiträge von maximal 0,2 Promille der Summe der versicherungstechnischen Nettorückstellungen, bis ein Sicherungsvermögen von 1 Promille der Summe der versicherungstechnischen Nettorückstellungen aufgebaut ist. Hieraus ergeben sich keine zukünftigen Verpflichtungen.

Der Sicherungsfonds kann darüber hinaus Sonderbeiträge in Höhe von weiteren 1 Promille der Summe der versicherungstechnischen Nettorückstellungen erheben, dies entspricht einer Verpflichtung von 5.305.568,77 Euro.

Zusätzlich hat sich die Gesellschaft verpflichtet, dem Sicherungsfonds oder alternativ der Protektor Lebensversicherungs-AG finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, sofern die Mittel des Sicherungsfonds bei einem Sanierungsfall nicht ausreichen. Die Verpflichtung beträgt 1 Prozent der Summe der versicherungstechnischen Nettorückstellungen unter Anrechnung der zu diesem Zeitpunkt bereits an den Sicherungsfonds geleisteten Beträge. Unter Einschluss der oben genannten Einzahlungsverpflichtungen aus den Beitragszahlungen an den Sicherungsfonds beträgt die Gesamtverpflichtung zum Bilanzstichtag 47.750.118,93 Euro. Mit einer Inanspruchnahme ist derzeit nicht zu rechnen.

Aufgrund der EU-Vermittlerrichtlinie verpflichtet sich unsere Gesellschaft, für Versicherungsvermittler, die ihre Vermittlungstätigkeit im Auftrage unserer Gesellschaft ausüben, die unbeschränkte Haftung aus der Vermittlertätigkeit gegenüber Kunden zu übernehmen.

Mindestbesteuerung

Die Baloise Lebensversicherung AG Deutschland fällt aufgrund der Zugehörigkeit zum Baloise Konzern in den Anwendungsbereich der OECD Regelungen zur Globalen Mindeststeuer. Das deutsche Gesetzgebungsverfahren wurde durch den Beschluss des Bundesrats am 15. Dezember 2023 und die Verkündung des Gesetzes im Bundesgesetzblatt am 27. Dezember 2023 abgeschlossen. Damit gilt die nationale Ergänzungssteuer ab dem 1. Januar 2024. Regelungen zu internationalen Ergänzungssteuern (Income Inclusion Rule ab 1. Januar 2024 und Undertaxed Profits Rule ab 1. Januar 2025) wurden ebenfalls bereits verabschiedet.

Nach den Regeln der Globalen Mindeststeuer wäre die Baloise Lebensversicherung AG Deutschland im Fall, dass die effektive Steuerquote gemäss der OECD Säule II Regeln unter dem von der OECD als Mindeststeuersatz festgelegten 15% liegt, zur Entrichtung einer Ergänzungssteuer (top-up tax) verpflichtet. Der Baloise Konzern analysiert in einem gruppenweiten Projekt, das auch die Baloise Lebensversicherung AG Deutschland umfasst, die detaillierten Anforderungen zur globalen Mindeststeuer, um die Steuerquoten gemäss der OECD Säule II Regeln berechnen zu können und zu identifizieren ob und in welcher Höhe eine Ergänzungssteuer zu zahlen wäre. Zum jetzigen Zeitpunkt sind noch keine verlässlichen Einschätzungen über quantitative Auswirkungen der Globalen Mindeststeuer auf Baloise Deutschland möglich.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ergeben.

Gewinnverwendungsvorschlag

Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von 7.560.000,00 Euro. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, den Jahresüberschuss in voller Höhe auszuschütten.

 

Hamburg, den 4. März 2024

Der Vorstand

Dr. Jürg Schiltknecht

Christoph Wappler

Manuela Moog

Christoph Willi

Überschussbeteiligung der Versicherungsnehmer

Wir erhalten von unseren Versicherungsnehmern Beiträge und garantieren dem Versicherungsnehmer die vereinbarte Leistung. Um zu jedem Zeitpunkt den vereinbarten Versicherungsschutz gewährleisten zu können, bilden wir Deckungsrückstellungen. Den Deckungsrückstellungen, die auf der Passivseite ausgewiesen werden, stehen auf der Aktivseite entsprechende Kapitalanlagen gegenüber.

Aus den Beiträgen, den Kapitalanlagen und den Erträgen aus den Kapitalanlagen werden die zugesagten Versicherungsleistungen erbracht sowie die Kosten für Abschluss und Verwaltung der Verträge gedeckt. Je höher die Kapitalerträge sind, je günstiger sich das Risiko entwickelt und je kostengünstiger wir arbeiten, desto höher sind die Überschüsse.

Diese Überschüsse kommen weitestgehend unseren Kunden in Form der Überschussbeteiligung zugute. Die Ermittlung der auf alle überschussberechtigten Versicherungsverträge entfallenden Kapital-, Risiko- und übrigen Erträge und die Beteiligung der überschussberechtigten Versicherungsverträge an diesen Erträgen erfolgt nach maßgebenden gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Bestimmungen.

Die einzelnen überschussberechtigten Versicherungen erhalten Überschussanteile in Abhängigkeit von dem Tarif, dem gewählten Überschussbeteiligungssystem und ggf. dem Geschlecht der versicherten Person. Die Höhe dieser Anteile wird vom Vorstand der Baloise Lebensversicherung AG Deutschland unter Beachtung der maßgebenden aufsichtsrechtlichen Bestimmungen jährlich festgelegt.

Darüber hinaus werden anspruchsberechtigte Versicherungen gemäß § 153 Versicherungsvertragsgesetz nach einem verursachungsorientierten Verfahren an den Bewertungsreserven beteiligt. Bewertungsreserven entstehen, wenn der Marktwert der Kapitalanlagen über dem Wert liegt, mit dem die Kapitalanlagen in der Bilanz ausgewiesen sind. Die Bewertungsreserven sorgen für Sicherheit und dienen dazu, kurzfristige Ausschläge an den Kapitalmärkten auszugleichen.

Versicherungen, bei denen eine Beteiligung an Zinserträgen vereinbart ist (z. B. Kapitallebensversicherungen, Rentenversicherungen und selbstständige Pflegerentenversicherungen sowie Risikoversicherungen und Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen mit Ansammlungsguthaben), werden bei Vertragsbeendigung, Renten- bzw. Pflegerentenversicherungen spätestens zum Rentenbeginn an den Bewertungsreserven beteiligt. Fondsgebundene Versicherungen erhalten nur dann eine Beteiligung an den Bewertungsreserven, wenn zur Absicherung einer Garantiekomponente für den Erlebensfall eine konventionelle Kapitalanlage gestellt wird (hybride Versicherungen).

Die Ermittlung der den Verträgen zuzuordnenden Bewertungsreserven orientiert sich an den jeweils gültigen aufsichtsrechtlichen Bestimmungen:

Der Anteil des einzelnen Vertrages ist abhängig von der Kapitaliensumme des Vertrages im Verhältnis zur Kapitaliensumme aller anspruchsberechtigten Verträge. Die Kapitaliensumme entspricht bei konventionellen Versicherungen der Summe der konventionellen Deckungsrückstellungen und verzinslich angesammelten Überschussguthaben. Die Summen werden jeweils zum Bilanztermin auf Basis der Deckungsrückstellungen und Überschussguthaben zu den abgelaufenen Bilanzstichtagen ermittelt. Bei Risikoprodukten (z. B. Berufsunfähigkeitsversicherungen und Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen) wird die Summe aus konventionellen Deckungsrückstellungen in der Kapitaliensumme berücksichtigt, soweit sie auch bei der Bemessung von Zinsüberschüssen einbezogen werden. Bei hybriden Versicherungen erhöht sich die Kapitaliensumme jeweils zum 31.12. eines Jahres um die durchschnittliche konventionelle Deckungsrückstellung der letzten zwölf Monate. Per 31. Dezember 2023 beträgt die Kapitaliensumme des Bestandes aller anspruchsberechtigten Verträge 41.703.895.566,23 Euro.

Der Anteil der Bewertungsreserven, der gemäß den jeweils gültigen aufsichtsrechtlichen Bestimmungen in die Überschussbeteiligung einzubeziehen ist, wird auf Basis von Bilanzwerten der Passivseite ermittelt. Per Ende Januar und Ende Februar werden aus technischen Gründen die Passivpositionen des vorletzten, für alle anderen die des letzten Bilanztermins verwendet.

Die Buch- und Zeitwerte per 31. Dezember 2023 der Kapitalanlagen, die derzeit in die Überschussbeteiligung einzubeziehen sind, sind auf den Seiten 51-52 genannt.

Bei Beendigung der Ansparphase wird den Verträgen der für diesen Zeitpunkt ermittelte Anteil an den Bewertungsreserven zur Hälfte zugeteilt. Endet der Vertrag, wird die Beteiligung an den Bewertungsreserven in einem Betrag ausgezahlt. Bei rentenpflichtigen Alters- bzw. Pflegerenten wird die Beteiligung an den Bewertungsreserven zur Erhöhung der Renten verwendet.

Die Bewertungsreserven werden monatlich neu ermittelt. Zum Anspruchszeitpunkt sind jeweils die Bewertungsreserven des letzten Börsentages des vorletzten Monats vor dem Fälligkeitstag maßgebend.

Die Höhe der Bewertungsreserven, an denen die Verträge beteiligt werden, ist vom Kapitalmarkt abhängig und unterliegt Schwankungen. Zum Ausgleich dieser Schwankungen wird für Tarife mit einer konventionellen bzw. klassischen Schlussgewinnanwartschaft für Fälligkeitstermine in 2024 eine Sockelbeteiligung (Mindestbeteiligung) an Bewertungsreserven gewährt. Die Höhe dieser Sockelbeteiligung wird jeweils für ein Kalenderjahr festgelegt.

Übersteigt zum Zuteilungszeitpunkt die Sockelbeteiligung die nach oben beschriebenen Verfahren ermittelte individuelle Beteiligung an den Bewertungsreserven, wird die Sockelbeteiligung zugeteilt. Anderenfalls bleibt es bei der Zuteilung des individuell ermittelten Betrages.

Rentenpflichtige Rentenversicherungen und Pflegerentenversicherungen werden über eine angemessen erhöhte laufende Überschussbeteiligung an den Bewertungsreserven beteiligt. Der Anteil der laufenden Überschussbeteiligung an den Bewertungsreserven wird einmal jährlich für das folgende Kalenderjahr festgelegt. Für Zuteilungen in 2024 beträgt er 0,0 Prozentpunkte.

Soweit man den erzielten und für die Versicherungsnehmer bestimmten Überschuss nicht direkt den Verträgen gutschreibt, wird er der Rückstellung für Beitragsrückerstattung (RfB) zugewiesen.

Die RfB enthält

- die Überschussanteile, die im folgenden Geschäftsjahr über die direkt zugeteilten Überschussanteile hinaus den Kunden gutgeschrieben werden,

- den für die Finanzierung der Schlussüberschussanteile, des Schlussbonusses, der Mindestbeteiligung an Bewertungsreserven und der Gewinnrenten reservierten Schlussüberschussanteilfonds sowie

- einen noch verfügbaren Teil, der in zukünftigen Jahren für die Überschussbeteiligung verwendet werden kann.

Auch in 2024 wird von der Möglichkeit, einzelne Überschussarten als Direktgutschrift zuzuweisen, kein Gebrauch gemacht.

Den nachfolgenden Tabellen können Sie die für Überschusszuteilungen in 2024 gültigen Überschussanteilsätze für die wichtigsten für das Neugeschäft offenen Tarife entnehmen.

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers und die Unterschriften des Vorstands beziehen sich auf den Jahresabschluss mit den vollständigen Anhangangaben einschließlich dem Anhang zum Geschäftsbericht - Überschussbeteiligung 2024, der die Überschussanteilsätze, Erläuterungen und Bemessungsgrößen für alle Tarife enthält. Diesen Anhang finden Sie im Internet unter https://www.baloise.de/de/ueber-uns/geschaeftsberichte.html unter der Rubrik Überschussbeteiligung. Alternativ senden wir Ihnen diesen gerne zu. Ihre Anforderungen richten Sie bitte an:

Baloise Lebensversicherung AG Deutschland

Unternehmenskommunikation

Ludwig-Erhard-Straße 22

20459 Hamburg

E-Mail: info@baloise.de

Verkaufsoffene Tarife der Baloise Lebensversicherung AG Deutschland

Biometrische Produkte

Bei Risikoversicherungen, bei selbstständigen Berufsunfähigkeitsversicherungen, selbstständigen Grundfähigkeitenversicherungen, Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen (Beitragsbefreiung) und Zusatzversicherungen gegen schwere Krankheiten werden die Risikoüberschüsse zur Beitragsminderung verwendet und gemäß der Beitragszahlweise zugeteilt.

Für leistungspflichtige selbstständige Berufsunfähigkeits- oder Grundfähigkeitenversicherungen wird der jährliche Überschussanteil zur Erhöhung der laufenden monatlichen Rente (Dynamikrente) verwendet. Leistungspflichtige Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen (Beitragsbefreiung) erhalten jährlich Zinsüberschussanteile auf das leistungspflichtige Deckungskapital. Diese werden verzinslich angesammelt. Das seit dem letzten Zuteilungstermin vorhandene Ansammlungsguthaben wird mit dem Basiszinsüberschuss verzinst. Darüber hinaus fallen weitere Zinsüberschussanteile an. Das Ansammlungsguthaben wird insgesamt mit der für 2024 deklarierten Gesamtverzinsung in Höhe von 2,25 Prozent verzinst.

Fondsgebundene Rentenversicherungen

Laufende Überschussbeteiligung

Für fondsgebundene Rentenversicherungen mit laufender Überschussbeteiligung können ein fondsabhängiger Überschuss und/oder Überschüsse auf die Verwaltungskosten auf das Fondsvermögen und ggf. Risikoüberschüsse gewährt werden. Hybride fondsgebundene Rentenversicherungen (Tarife mit einem Garantievermögen) können einen Basiszins und einen Zinsüberschuss auf das Garantievermögen bzw. das ggf. vorhandene Sicherungskapital vorsehen. Vom gewählten Tarif oder auch dem gewählten Überschusssystem hängt ab, ob und in welcher Höhe diese Überschüsse gewährt werden.

Je nach Produkt werden die laufenden Überschüsse dem Fondsvermögen und/oder dem Garantievermögen zugeführt.

Schlussüberschussbeteiligung

Abhängig vom gewählten Tarif werden bei fondsgebundenen Rentenversicherungen neben einer ggf. vereinbarten laufenden Überschussbeteiligung im Leistungsfall Schlussüberschüsse fällig. Dabei können Überschüsse auf den Beitrag, auf den (technischen) Risikobeitrag, auf das Fondsvermögen und auf die vermögensabhängigen Verwaltungskosten dazu verwendet werden, eine fondsgebundene Schlussgewinnanwartschaft aufzubauen. Vom gewählten Tarif hängt ab, ob und in welcher Höhe diese Überschüsse gewährt werden.

Bei hybriden fondsgebundenen Rentenversicherungen wird neben der fondsgebundenen Schlussgewinnanwartschaft zusätzlich eine klassische, d. h. konventionelle Schlussgewinnanwartschaft aufgebaut. Die jeweilige Zuführung der Überschüsse zur fondsgebundenen bzw. klassischen Schlussgewinnanwartschaft hängt vom Produkt ab.

Im Leistungsfall werden die Schlussüberschüsse gemäß der jährlichen Deklaration zugeteilt. Die Schlussgewinnanwartschaft stellt dabei die Bemessungsgröße der fälligen Schlussüberschüsse für den Leistungsfall dar. Bei Rückkauf oder Tod nach Zurücklegen einer in den Versicherungsbedingungen (AVB) festgelegten Wartezeit wird der Schlussüberschuss in reduzierter Höhe fällig.

Überschussbeteiligung im Rentenbezug

Die Höhe der Überschussanteilsätze im Rentenbezug ist abhängig von den Annahmen (Rechnungsgrundlagen), die den Rentenfaktoren zugrunde liegen, mit denen das vorhandene Vertragsvermögen (Summe aus Fondsvermögen, ggf. Garantievermögen) zum Rentenbeginn in eine Rente umgerechnet wird. Je nach Wahl des Gewinnsystems für den Rentenbezug werden die Überschüsse wie folgt verwendet:

- Dynamikrente: Es wird jährlich ein Überschussanteil in Form einer dynamischen Erhöhung der laufenden Monatsrente gewährt, erstmalig nach einem Jahr.

- Aktivrente: Der jährlich zugeteilte Überschussanteil wird entsprechend der Rentenzahlweise anteilig zu den garantierten Renten gezahlt, erstmalig nach einem Jahr.

- Zuwachsrente: Ein Teil der anfallenden Überschussanteile wird in Form einer grundsätzlich gleich bleibenden, nicht garantierten Zusatzrente zugeteilt, der verbleibende Teil in Form einer dynamischen Erhöhung der gesamten Rente. Eine ggf. erforderliche Anpassung der Zusatzrente sowie die Dynamisierung der Rente erfolgen jeweils zum Monat des Rentenbeginns. Die erste dynamische Erhöhung erfolgt nach einem Jahr.

Überschussanteilsätze 2024 für verkaufsoffene Tarife der Baloise Lebensversicherung AG Deutschland

(abweichende Vorjahreswerte in Klammern)

Risikoversicherungen

Tarifwerk 2022, Tarife RKS und RFS, RZ 0,25%

GV Bezeichnung
T22E00 Einzelversicherungen, Unisextafeln basierend auf Sterbetafel BL 2022 T, abhängig von Raucherstatus und Berufsklasse, RZ 0,25%
Überschussart Überschussanteilsatz Bemessungsgröße
Laufende Überschussbeteiligung
Beitragsreduktion für Raucherstatus Nichtraucher 10 Jahre 30% kalkulierter Beitrag
Beitragsreduktion für Raucherstatus Nichtraucher 1 Jahr 30% kalkulierter Beitrag
Beitragsreduktion für Raucher 30% kalkulierter Beitrag

Tarifwerk 2022, Tarif RKP, RZ 0,0%

GV Bezeichnung
T22E01 Einzelversicherungen, Unisextafeln basierend auf Sterbetafel BL 2022 T, abhängig von Raucherstatus und Berufsklasse, RZ 0,0%
Überschussart Überschussanteilsatz Bemessungsgröße
Laufende Überschussbeteiligung
Beitragsreduktion für Raucherstatus Nichtraucher 10 Jahre 30% kalkulierter Beitrag
Beitragsreduktion für Raucherstatus Nichtraucher 1 Jahr 30% kalkulierter Beitrag
Beitragsreduktion für Raucher 30% kalkulierter Beitrag

Selbstständige Berufsunfähigkeitsversicherungen

Tarifwerk 2022, Baloise BerufsunfähigkeitsVersicherung und Baloise BerufsunfähigkeitsVersicherung Start

GV Bezeichnung
B22E02 Einzelversicherungen, Unisex-Tafeln basierend auf BU-Tafeln DAV 2021 I M/F und SR 2021 M/F, 0,25%, Sterbetafel DAV 2021 T
B22E03 Einzelversicherungen, Unisex-Tafeln basierend auf BU-Tafeln DAV 2021 I M/F und SR 2021 M/F, 0,25%, Sterbetafel DAV 2021 T
Überschussart Überschussanteilsatz Bemessungsgröße
Laufende Überschussbeteiligung
Anwartschaft Beitragsreduktion 25% kalkulierter Beitrag
Leistungspflichtige Versicherung Dynamikrente 2,00% zuletzt gezahlte BU-Rente
(1,75%)

Selbstständige Grundfähigkeitenversicherungen

Tarifwerk 2022, Baloise GrundfähigkeitenVersicherung Bronze, Silber, Gold und Baloise GrundfähigkeitenVersicherung Start Silber, Gold

GV Bezeichnung
G22E00 Einzelversicherungen, Unisex-Tafeln BL 2020 GF, 0,25%
G22E01 Einzelversicherungen, Unisex-Tafeln BL 2020 GF, 0,25%
G22E02 Einzelversicherungen, Unisex-Tafeln BL 2020 GF, 0,25%
G22E03 Einzelversicherungen, Unisex-Tafeln BL 2020 GF, 0,25%
G22E04 Einzelversicherungen, Unisex-Tafeln BL 2020 GF, 0,25%
Überschussart Überschussanteilsatz Bemessungsgröße
Laufende Überschussbeteiligung
Anwartschaft Beitragsreduktion 25% kalkulierter Beitrag
Leistungspflichtige Versicherung Dynamikrente 2,00% zuletzt gezahlte Grundfähigkeitsrente
(1,75%)

Fondsgebundene Rentenversicherungen

Baloise Invest Basis, Tarifwerk 2022, Aufbauphase

GV Bezeichnung
F22E06 Einzelversicherungen, Unisextafel basierend auf Sterbetafel DAV 2008 T / DAV 2004 R M/F gegen laufenden Beitrag
F22E07 Einzelversicherungen, Unisextafel basierend auf Sterbetafel DAV 2008 T / DAV 2004 R M/F Einmalbeitrag
Überschussart Überschussanteilsatz Bemessungsgröße
Laufende Überschussbeteiligung
Zuführung zum Garantievermögen
Basiszins 0,021% pro Monat maßgebendes Garantievermögen1
Zinsüberschuss 0,154% (0,133%) pro Monat maßgebendes Garantievermögen1
Zuführungen zum Fondsvermögen
50% vermögensabhängige Verwaltungskosten
50% des monatlichen Anteilsatzes abhängig vom gewählten Fonds2 maßgebendes Fondsguthaben
Schlussüberschüsse
Aufbau der fondsgebundenen bzw. klassischen Schlussgewinnanwartschaft für Verträge gegen laufende Beitragszahlung (beitragspflichtig)4 Jahresbeitrag unter 600 € 0,60% Tarifbeitrag
ab 600 € bis unter 1200 € 1,20%
ab 1200 € 1,60%
5% maßgebender Risikobeitrag3
40% maßgebender technischer Risikobeitrag3
Aufbau der fondsgebundenen bzw. klassischen Schlussgewinnanwartschaft für beitragsfreie Verträge und Verträge gegen Einmalbeitrag4 5% maßgebender Risikobeitrag3
40% maßgebender technischer Risikobeitrag3
Aufbau der klassischen Schlussgewinnanwartschaft für Verträge gegen laufende Beitragszahlung (beitragspflichtig) 0,221% (0,200%) pro Monat maßgebende klassische Schlussgewinnanwartschaft2
0,046% pro Monat maßgebendes Garantievermögen1
Aufbau der klassischen Schlussgewinnanwartschaft für beitragsfreie Verträge und Verträge gegen Einmalbeitrag Summe der gezahlten laufenden Beiträge (inkl. Zuzahlungen in den Vertrag) bzw. Einmalbeitrag (inkl. Zuzahlungen in den Vertrag) unter 5.000 € 0,188% (0,167%) pro Monat maßgebende klassische Schlussgewinnanwartschaft2
ab 5.000 € 0,221% (0,200%) pro Monat
unter 5.000 € 0,013% pro Monat maßgebendes Garantievermögen1
ab 5.000 € 0,046% pro Monat
Aufbau der fondsgebundenen Schlussgewinnanwartschaft für Verträge gegen laufende Beitragszahlung und gegen Einmalbeitrag 50 % des monatlichen Anteilsatzes abhängig vom gewählten Fonds2 maßgebendes Fondsguthaben
monatlicher Anteilsatz abhängig von gewählten Fonds2 maßgebende fondsgebundene Schlussgewinnanwartschaft
fondsgebundener Schlussanteil 100% maßgebende fondsgebundene Schlussgewinnanwartschaft
klassischer Schlussanteil 50,00% maßgebende klassische Schlussgewinnanwartschaft
Sockelbeteiligung an BWR 100,00% klassischer Schlussanteil

1 Satz ist hier kaufmännisch auf drei Nachkommastellen gerundet.

2 Siehe Tabelle ab Seite 80.

3 Ohne Hinterbliebenenschutz wird der technische Risikobeitrag, mit Hinterbliebenenschutz der Risikobeitrag am Überschuss beteiligt.

4 Die Aufteilung der Zuführungen auf fondsgebundene und klassische Schlussgewinnanwartschaft entspricht dem gewählten Aufteilungsverhältnis beim Anlagebeitrag.

Fondsgebundene Rentenversicherungen

Baloise Invest Kids, Tarifwerk 2022, Aufbauphase

GV Bezeichnung
F22E04 Einzelversicherungen, Unisextafel basierend auf Sterbetafel DAV2008 T / DAV 2004 R M/F gegen laufenden Beitrag
F22E05 Einzelversicherungen, Unisextafel basierend auf Sterbetafel DAV2008 T / DAV 2004 R M/F Einmalbeitrag
Überschussart Überschussanteilsatz Bemessungsgröße
Laufende Überschussbeteiligung
Zuführung zum Garantievermögen
Basiszins 0,021% pro Monat maßgebendes Garantievermögen1
Zinsüberschuss 0,154% (0,133%) pro Monat maßgebendes Garantievermögen1
Zuführung zum Sicherungskapital
Basiszins 0,021% pro Monat maßgebendes Sicherungskapital1
Zinsüberschuss 0,154% (0,133%) pro Monat maßgebendes Sicherungskapital1
Zuführungen zum Fondsvermögen
40% vermögensabhängige Verwaltungskosten
50% des monatlichen Anteilsatzes abhängig vom gewählten Fonds2 maßgebendes Fondsguthaben
Schlussüberschüsse
Aufbau der fondsgebundenen bzw. klassischen Schlussgewinnanwartschaft für Verträge gegen laufende Beitragszahlung (beitragspflichtig)4 Jahresbeitrag unter 600 € 0,90% Tarifbeitrag
ab 600 € bis unter 1200 € 1,40%
ab 1200 € 1,70%
10% maßgebender Risikobeitrag (inkl. Beitragssicherung Tod)5
0% maßgebender technischer Risikobeitrag5
Aufbau der fondsgebundenen bzw. klassischen Schlussgewinnanwartschaft für beitragsfreie Verträge und Verträge gegen Einmalbeitrag4 10% maßgebender Risikobeitrag (inkl. Beitragssicherung Tod)5
0% maßgebender technischer Risikobeitrag5
Aufbau der klassischen Schlussgewinnanwartschaft für Verträge gegen laufende Beitragszahlung (beitragspflichtig) 0,221% (0,200%) pro Monat maßgebende klassische Schlussgewinnanwartschaft1
0,046% pro Monat maßgebendes Garantievermögen1
Aufbau der klassischen Schlussgewinnanwartschaft für beitragsfreie Verträge und Verträge gegen Einmalbeitrag Summe der gezahlten laufenden Beiträge (inkl. Zuzahlungen in den Vertrag) bzw. Einmalbeitrag (inkl. Zuzahlungen in den Vertrag) unter 5.000 € 0,188% (0,167%) pro Monat maßgebende klassische Schlussgewinnanwartschaft1
ab 5.000 € 0,221% (0,200%) pro Monat
unter 5.000 € 0,013% pro Monat maßgebendes Garantievermögen1
ab 5.000 € 0,046% pro Monat
Aufbau der fondsgebundenen Schlussgewinnanwartschaft für Verträge gegen laufende Beitragszahlung und gegen Einmalbeitrag 50% des monatlichen Anteilsatzes abhängig vom gewählten Fonds2 maßgebendes Fondsguthaben
monatlicher Anteilsatz abhängig von gewählten Fonds2 maßgebende fondsgebundene Schlussgewinnanwartschaft
fondsgebundener Schlussanteil 100% maßgebende fondsgebundene Schlussgewinnanwartschaft
klassischer Schlussanteil 50,00% maßgebende klassische Schlussgewinnanwartschaft
Sockelbeteiligung an BWR 100,00% klassischer Schlussanteil

1 Satz ist hier kaufmännisch auf drei Nachkommastellen gerundet.

2 Siehe Tabelle ab Seite 80.

4 Die Aufteilung der Zuführungen auf fondsgebundene und klassische Schlussgewinnanwartschaft entspricht dem gewählten Aufteilungsverhältnis beim Anlagebeitrag.

5 Ist die garantierte Todesfallleistung größer als der Geldwert des Vertragsvermögens wird der Risikobeitrag, ansonsten der Technische Risikobeitrag am Überschuss beteiligt.

Fondsgebundene Rentenversicherungen

Baloise Best Invest, Tarifwerk 2023, Aufbauphase, Überschusssystem Perfomance Plus

GV Bezeichnung
F23E00 Einzelversicherungen, Unisextafel basierend auf Sterbetafel DAV 2008 T M/F gegen laufenden Beitrag
Überschussart Überschussanteilsatz Bemessungsgröße
Laufende Überschussbeteiligung
Zuführung zum Garantievermögen
Zinsüberschuss 0,175% (0,154%) pro Monat maßgebendes Garantievermögen1
Zuführung zum Sicherungskapital
Zinsüberschuss 0,175% (0,154%) pro Monat maßgebendes Sicherungskapital1
Zuführungen zum Fondsvermögen
monatlicher Anteilsatzes abhängig von gewählten Fonds2 maßgebendes Fondsguthaben
50% vermögensabhängige Verwaltungskosten
Zuführung zum Vertragsvermögen
10% maßgebender Risikobeitrag
Schlussüberschüsse
Aufbau der klassischen Schlussgewinnanwartschaft 0,221% (0,200%) pro Monat maßgebende klassische Schlussgewinnanwartschaft1
0,046% pro Monat maßgebendes Garantievermögen1
klassischer Schlussanteil 50,00% maßgebende klassische Schlussgewinnanwartschaft
Sockelbeteiligung an BWR 100,00% klassischer Schlussanteil

1 Satz ist hier kaufmännisch auf drei Nachkommastellen gerundet.

2 Siehe Tabelle ab Seite 80.

Rentenversicherungen

Tarifwerk 2022, RZ 0,25%, Rentenpflichtige Versicherungen (Verrentungen aus fondsgebundenen Rentenversicherungen der Tarifwerke 2022 und 2023)

GV Bezeichnung
R22E11 Einzelversicherungen, lebenslange Altersrente, Unisextafel basierend auf Sterbetafel DAV 2004 R M/F Aggregat, 0,25%
R22E12 Einzelversicherungen, abgekürzte Altersrente, 0,25%
R22E13 Einzelversicherungen, lebenslange Altersrente, Unisextafel basierend auf Sterbetafel DAV 2004 R M/F Aggregat, 0,25%
Überschussart Überschussanteilsatz Bemessungsgröße
Laufende Überschussbeteiligung
Dynamikrente6 alle außer R22E12 2,25% zuletzt gezahlte Monatsrente
(1,90%)
R22E12 2,00%
(1,80%)
Aktivrente: Barauszahlung6 R22E11 2,20% maßgebende Deckungsrückstellung
(1,85%)
Zuwachsrente alle außer R22E12 modifizierter Zins 2,50%
(2,00%)
modifizierte Sterbetafel tarifliche Tafel
jährliche Rentenerhöhung6 0,00% zuletzt gezahlte Monatsrente
(0,15%)

Berufsunfähigkeitszusatzversicherungen

Tarifwerk 2022, RZ 0,0%, BU-Tafeln DAV 2021 I % für Männer und Frauen, Anwartschaft

GV Bezeichnung
B22E00 Einzelversicherungen, Unisextafel basierend auf BU-Tafeln DAV 2021 I M/F, 0,0%, Sterbetafel DAV 2021 T
B22E01 Einzelversicherungen, Unisextafel basierend auf BU-Tafeln DAV 2021 I M/F, 0,0%, Sterbetafel DAV 2021 T
Überschussart Überschussanteilsatz Bemessungsgröße
Laufende Überschussbeteiligung
Anwartschaft Beitragspflichtig: Beitragsreduktion 25% kalkulierter Beitrag
Leistungspflichtige Versicherung Überschüsse für die Beitragsbefreiung Zinsüberschuss 2,25% maßgebende Deckungsrückstellung
(2,00%)
2,25% maßgebendes Ansammlungsguthaben
(2,00%)
Basis-Zinsüberschuss 0,00% maßgebendes Ansammlungsguthaben

Zusatzversicherungen gegen schwere Krankheiten

KrankheitenSchutz

GV Bezeichnung
D22E00 Einzelversicherungen, Tafeln BL 2022 DD, 0,25%
Überschussart Überschussanteilsatz Bemessungsgröße
Laufende Überschussbeteiligung
Beitragsreduktion 25% kalkulierter Beitrag

6 Darin enthalten ist - soweit angemessen - eine Beteiligung an den Bewertungsreserven in Höhe von 0 %-Punkten (Vorjahr 0,05 %-Punkte).

Fondsabhängige Überschüsse für verkaufsoffene Tarife

(abweichende Vorjahreswerte in Klammern)

Für beitragspflichtige und beitragsfreie fondsgebundene Versicherungen werden jeweils zu Beginn eines Monats fondsabhängige Überschüsse in Form von Fondsanteilen berechnet. In Abhängigkeit vom Tarif erfolgt eine Zuführung zur Schlussgewinnanwartschaft oder zum Vertragsvermögen bzw. eine Aufteilung der Zuführungen zur Schlussgewinnanwartschaft und zum Vertragsvermögen. Die Berechnung erfolgt für jeden Fonds in Prozent des auf den Fonds entfallenden Werts des Fondsvermögens bzw. der fondsgebundenen Schlussgewinnanwartschaft.

Es gibt unterschiedliche Prozentsätze je nach Fonds. Die Höhe der Anteilsätze wird jedes Jahr neu festgelegt. Die monatlichen fondsabhängigen Anteilsätze entsprechen einem Zwölftel der nachfolgend aufgeführten jährlichen Überschussanteilsätze.

Fonds ISIN jährlicher Überschussanteilsatz
AB SICAV I-EM MK MA-AA LU0633140644 0,70%
AB SICAV I-INTL HLT CR-AUSD LU0058720904 0,77%
AB SICAV I-INTL TECH-A USD LU0060230025 0,80%
AB SICAV I-SUST GLB THEM -AX LU0057025933 0,89%
(0,74%)
ABR SV I-EM SML CO-AACCUSD LU0278937759 0,59%
ABR SV I-GL SUS EQ F-AACCUSD LU0094547139 0,51%
ACATIS VAL EVENT FD-EURACC DE000A0X7541 0,27%
ACATIS ASIA PACIFIC PLUS UI DE0005320303 0,66%
ACATIS FAIR MODULOR VV N1-A LU0278152516 0,30%
ALL-IN-ONE DE0009789727 0,68%
AM GL AGG GREEN BOND-ETF A LU1563454310 0,00%
AM MSCI EM ETF DR EUR C LU1437017350 0,00%
AMNDI-SUST TP EU PLS-A EUR C LU1883868819 0,66%
AMUNDI ETHIK FONDS-A AT0000857164 0,22%
AMUNDI GLO ECO ESG-A EUR C LU1883318740 0,79%
AMUNDI INDEX MSCI WORLD DR LU1437016972 0,00%
AMUNDI MSCI EM ASIA UCITS ET LU1681044480 0,00%
AMUNDI MSCI EUROPE SRI P-A LU1861137484 0,00%
AMUNDI MSCI PAC EXJ SRI PA-C LU1602144906 0,00%
AMUNDI MSCI ROBOTICS & AI ESG SCREENED UCITS ETF ACC LU1861132840 0,00%
AMUNDI MULTI MANAGER BEST SE DE000A1W9BL3 0,51%
(0,61%)
AMUNDI PIO STRA INC-AEURHGC LU1883841295 0,66%
AMUNDI TOTAL RETURN-A(ND) LU0209095446 0,00%
(0,36%)
AMUNDI US PIONEER FD-A EUR C LU1883872332 0,66%
BALOISE-BFI DYN ALLOC 040-RE LU2247547107 0,49%
BARINGS HONG KONG CHN-AEURIN IE0004866889 0,51%
BASKETFONDS-ALTE NEU W-ACCEU LU0561655688 0,45%
BASKETFONDS-ALTE NEU W-DAEUR LU1760064474 0,00%
BASKETFONDS-GLB TRENDS-A LU1240812468 0,45%
BASLER ETF VERMÖGENSPORTFOLIO BALANCE XF1132030042 0,00%
BASLER ETF VERMÖGENSPORTFOLIO CHANCE XF1132030067 0,00%
BASLER ETF VERMÖGENSPORTFOLIO WACHSTUM XF1132030059 0,00%
BASLER VERMÖGENSPORTFOLIO BALANCE XF1132030018 0,50%
BASLER VERMÖGENSPORTFOLIO CHANCE XF1132030034 0,65%
BASLER VERMÖGENSPORTFOLIO WACHSTUM XF1132030026 0,60%
BASLER-AKTIENFONDS DWS DE0008474057 0,47%
BATLN SLCT-BANTLEON OPP L-PA LU0337414485 0,46%
BFI ACTIV EUR-R LU0127030749 0,46%
BFI DYNAMIC EUR-R LU0127032794 0,55%
BFI EQUITY FUND EUR-R LU0226794815 0,84%
BFI LUX BFI GLOB B EUR OPT-O LU0476660401 0,60%
BFI PROGRESS EUR-R LU0127031556 0,48%
BFI-SYSTEMATIC BALANCE-R EUR LU0740981344 0,60%
BFI-SYSTEMATIC CONSV EUR-R LU0740979447 0,49%
BFI-SYSTEMATIC DYNAMIC-R EUR LU0740983043 0,65%
BGF-EURO BOND-A2 EUR ACC LU0050372472 0,30%
BGF-GL LNG-HRZN-A2 USD ACC LU0011850046 0,61%
BGF-GLBL ALLOC-A2 EUR LU0171283459 0,61%
BGF-GLBL ALLOC-A2 EUR HDG LU0212925753 0,61%
BGF-GLBL M/A INC-A2 USD LU0784385840 0,61%
BGF-LATIN AMER-A2 USD LU0072463663 0,71%
BGF-SYS GBL SM CAP FD-EUR A2 LU0171288334 0,61%
BGF-WORLD ENERGY-A2 EUR LU0171301533 0,71%
BGF-WORLD GOLD-A2 EUR LU0171305526 0,71%
BGF-WORLD MINING FUND-A2 USD LU0075056555 0,71%
BLACKROCK SF EUR SEL STR-A4E LU1308276598 0,42%
CAP GRP GL HGH IN OP-BGD EUR LU0817814519 0,51%
CAPITAL GP NEW PERS-BEUR LU1295551144 0,51%
CARMIGNAC INVESTISS-A EU AC FR0010148981 0,51%
CARMIGNAC PATRIMOINE-A EUR A FR0010135103 0,51%
CARMIGNAC SECURITE-AW EU ACC FR0010149120 0,26%
CPR INV-GL DISRUPT OPP-REURA LU1530900684 0,00%
C-Q ARTS TOT RET BAL-EUR AT0000634704 0,86%
C-Q ARTS TOT RET DYN-EUR AT0000634738 0,64%
C-QUADRAT ARTS TOT RET FLX-T DE000A0YJMN7 0,54%
C-QUADRAT ARTS TOT RT GLB-A DE000A0F5G98 0,86%
C-QUADRAT BEST MOMENTUM -T AT0000825393 0,62%
C-QUADRAT TOTAL RTN BOND-T AT0000634720 0,45%
CTLX GBL SMLR COS AE USD LU0757428866 0,61%
CTLX GLOBAL FOCUS IE EUR LU1491344765 0,00%
(0,04%)
CTNL- RESP GLBL EQ-A EUR LU1890813915 0,61%
(0,41%)
DF EUROPEAN VALUE-EUR ACC IE00B1W6CW87 0,00%
DFP-STERL ULT SH FX I-EUR AC IE00BKX45X63 0,00%
DIMENSIONAL WRLD EQTY FND AC IE00B4MJ5D07 0,00%
DIMENSIONAL-GLB SUST C EQ-EA IE00B7T1D258 0,00%
DIMENSIONAL-GLOB TARGET-E AC IE00B2PC0716 0,00%
DIMENSIONAL-GLOBAL SM COS-EA IE00B67WB637 0,00%
DMSNL PLC-GBL CR-E A IE00B2PC0260 0,00%
DWS AKKUMULA DE0008474024 0,42%
DWS CONCEPT KALDEMORGEN-LD LU0599946976 0,56%
DWS DEUTSCHLAND-LC DE0008490962 0,41%
DWS ESG STIFTUNGSFONDS-LD DE0005318406 0,34%
DWS EURO FLEXIZINS DE0008474230 0,00%
DWS EUROZONE BONDS FLEX-LD DE0008474032 0,17%
DWS GARANT 80 FPI LU0327386305 0,50%
DWS GERMAN EQUITIES TYP O DE0008474289 0,55%
DWS INTL RENTEN TYP O DE0009769703 0,49%
(0,55%)
DWS INVEST-GLB AGRI-LC LU0273158872 0,56%
DWS INVEST-TOP ASIA-LC LU0145648290 0,56%
DWS MULTI OPPORTUNITIES-LD LU0989117667 0,53%
DWS QI LOWVOL EUROPE-NC DE0008490822 0,75%
(0,73%)
DWS TOP DIVIDENDE LD DE0009848119 0,42%
(0,46%)
DWS VERMOEGENSMANDAT-BAL- LD LU0309483435 0,79%
DWS VERMOEGENSMANDAT-DEFENSV LU0309482544 0,64%
DWS VERMOEGENSMAN-DYNAMIK-LD LU0309483781 0,90%
DWS VRMOGNSBILDUNGSFNDS I LD DE0008476524 0,42%
EST AT MT-ERST RSPBL BD-T AT0000686084 0,17%
ETHNA - AKTIV -A LU0136412771 0,41%
ETHNA-DEFENSIV-T LU0279509144 0,17%
ETHNA-DYNAMISCH-T LU0455735596 0,54%
FF GB TH OPP-A USD LU0048584097 0,56%
FI FNDS-SUST DEMO-AAEH LU0528228074 0,56%
FID FDS GL MUL AS IN-AGDEH LU1129851157 0,46%
FIDELITY FDS-EURO BND FD-AE LU0048579097 0,27%
FIDELITY FDS-EURO GROW-Y EUR LU0936577302 0,00%
FIDELITY FDS-EUROPEAN GRW-A LU0048578792 0,56%
(0,64%)
FIDELITY FNDS-EURO MULTI A-A LU0052588471 0,37%
FIDELITY FNDS-WORLD FUND-AE LU0069449576 0,56%
FIDELITY FUNDS - SUSTAINABLE EM EQUITY A - EUR - DIS LU1102505689 0,56%
FIDELITY FUNDS-GERMANY FND A LU0048580004 0,56%
FIDELITY-GLOBL DIV-AAEURHDG LU0605515377 0,56%
FITY FD - MUASDY IF - A ACCE LU0251130554 0,43%
FLOSSBACH STORCH BOND OPPS-R LU0399027613 0,32%
FLOSSBACH VON S MUL OP II-IT LU1038809049 0,00%
FMM-FONDS DE0008478116 0,52%
FONDAK-A DE0008471012 0,53%
FRANK MUT-GLB DISC-A-YDISEUR LU0260862726 0,61%
FRANK TE IN GB TT RT-ACH EUR LU0294221097 0,43%
FRANK TEMP INV ASIA GR-A ACC LU0128522157 0,62%
FRANK TEMP INV ASIA GR-A ACE LU0229940001 0,62%
FRANK TEMP INV GLB BAL-N-AC LU0140420323 0,87%
(0,88%)
FRANK TEMP INV GLB BD EUR-AA LU0170474422 0,43%
FRANK TEMP INV TE FR M-AAUSD LU0390136736 0,71%
FRANK TEMP INV TEM GR -A-ACC LU0114760746 0,61%
FRANKLIN DIVER-CO-A ACC EUR LU1147470683 0,37%
FRANKLIN DIVER-DY-A ACC EU LU1147471145 0,47%
FRANKLIN DIVERSIFIED B-AAEUR LU1147470170 0,42%
FTIF-FRKN GBL FD ST-AYDISEUR LU0343523998 0,61%
FTIF-FRKN GBL FD STR-AACCEUR LU0316494805 0,61%
FTIF-T EURPN OPPOR-A ACC EUR LU0122612848 0,61%
FU FONDS-MULTI ASSET FONDS-P LU0368998240 0,00%
FVS SICAV MULTI OPPRTUNITI-R LU0323578657 0,41%
GENERALI FDS STR-AKT GL DYNM LU0136762910 0,60%
HANSAGOLD EUR- KLASSE A HDG DE000A0RHG75 0,38%
(0,41%)
HAUSINVEST EUROPA DE0009807016 0,08%
HSBC GIF-INDIAN EQUITY-AC LU0164881194 0,53%
INOVESTA CLASSIC DE0005117493 0,00%
INVES BAL RSK AL-A EUR DIS LU0482498176 0,42%
INVESCO GLOBAL EQ INC-AAUSD LU0607513230 0,47%
INVESCO MSCI USA IE00B60SX170 0,00%
INVESCO RESP GB RL AT-AEURHA LU1775976605 0,44%
ISHARES CORE DAX DE EUR ACC DE0005933931 0,00%
ISHARES CORE EM IMI ACC IE00BKM4GZ66 0,00%
ISHARES CORE EURO STOXX 50 IE00B53L3W79 0,00%
ISHARES CORE GLB AGG USD-H A IE00BZ043R46 0,00%
ISHARES CORE MSCI EUROPE ACC IE00B4K48X80 0,00%
ISHARES CORE MSCI PACIF X-JP IE00B52MJY50 0,00%
ISHARES CORE MSCI WORLD IE00B4L5Y983 0,00%
ISHARES CORE S&P 500 IE00B5BMR087 0,00%
ISHARES EURO AGGREGATE ESG IE00B3DKXQ41 0,00%
ISHARES MSCI CANADA ACC IE00B52SF786 0,00%
ISHARES MSCI EM ACC IE00B4L5YC18 0,00%
ISHARES MSCI EM SRI UCITS IE00BYVJRP78 0,00%
ISHARES MSCI EUROPE SRI IE00B52VJ196 0,00%
ISHARES MSCI WORLD EUR-H IE00B441G979 0,00%
ISHARES MSCI WORLD SRI-EUR-A IE00BYX2JD69 0,00%
ISHARES NASDAQ 100 USD ACC IE00B53SZB19 0,00%
JPM EUROPE DYNAM TECHS-A-AE LU0210532015 0,51%
JPM GLOBAL FOCUS-AEA LU0210534227 0,61%
JPM INV-GLB INCOME-A(DIV)-EU LU0395794307 0,42%
JPMF INV-GLOB DIVIDEND-C ACC LU0329203144 0,00%
JPMORGAN F-AMERICA EQ-A-D US LU0053666078 0,51%
JPMORGAN F-EMER MTS E-AA USD LU0210529656 0,61%
JPM-PACIFIC EQTY-A USD ACC LU0210528096 0,51%
JPM-PACIFIC EQTY-A USD DIST LU0052474979 0,51%
JSS SUS MUL A-GLB OPPR-PEURD LU0058892943 0,51%
JSS SUSTAIN EQ-GLB THM-PEURD LU0229773345 0,59%
KAPITAL PLUS-A DE0008476250 0,30%
KEPLER ETHIK RENTENFONDS-T AT0000642632 0,10%
(0,00%)
LA FRA SYS ETF DACHFDS-P DE0005561674 0,56%
LOYS SICAV - LOYS GLOBAL-P LU0107944042 0,45%
M&G GLOBAL THEMES FUND-EURAA GB0030932676 0,59%
M&G LX EMRG MKT BD-USD A ACC LU1670632337 0,42%
M&G LX OPTIMAL INC-EUR A ACC LU1670724373 0,42%
M&W INVEST: M&W CAPITAL LU0126525004 0,41%
(0,45%)
MAGELLAN-C FR0000292278 0,38%
MAGNA NEW FRONTIERS FD-RE IE00B68FF474 0,66%
MORGAN ST INV F-GLB BRNDS-A LU0119620416 0,70%
(0,61%)
MORGAN ST SICAV GLB BRNDS-AX LU0239683559 0,70%
MORGAN ST-US GROWTH FD-A LU0073232471 0,61%
MULT-LEADERS-FD NEXT GEN DE000A0MUW08 0,52%
NORDEA 1 EMERG STARS EQ-BPE LU0602539867 0,51%
NORDEA 1 SIC-GL LIST INF-BIE LU1947902281 0,00%
NORDEA 1 SIC-STAB RET-BIE LU0351545230 0,00%
NORDEA 1-EURPN STAR EQ-BPEUR LU1706106447 0,51%
NORDEA GLOBAL STARS EQ-BPUSD LU0985320562 0,51%
PERPETUUM VITA BASIS LU0103598305 0,00%
PICTET-BIOTECH-HPE LU0190161025 0,65%
PICTET-EMERG MRKT-P USD LU0130729220 0,57%
PICTET-GLOB MEGATREND S-PDYE LU0386885296 0,86%
(0,65%)
PICTET-GLOBAL ENVIRONME-PUSD LU0503632282 0,65%
PICTET-WATER-P EUR LU0104884860 0,65%
PIMCO GIS BLC INC & GRW-EEUA IE00B4YYY703 0,65%
PIMCO-TOTAL RTN BD-E-EUR-ACC IE00B11XZB05 0,43%
PRIMA-GLOBAL CHALLENGES -V E LU2129774621 0,38%
(0,34%)
PRIMA-GLOBALE WERTE_V LU2488426524 0,34%
RAIFFEISEN NACHHLT MOMNTM-RA AT0000A1PKQ1 0,56%
RAIFFEISEN NACHHLT SOLIDE-RT AT0000A1DU47 0,34%
RAIFFEISEN NACHHLTG MIX-T AT0000805361 0,42%
RAIFFEISEN-GREENBNDS-RVA AT0000A1VGG8 0,17%
RAIFFEISEN-NACHHALTIGKEIT - EMERGINGMARKETS AT0000A2QSE6 0,00%
ROBECO BP GLBL PREM EQT-DEUR LU0203975437 0,42%
ROBECOSAM SMART ENERGY E-D E LU2145461757 0,51%
RW NEXT GEN EMK EQ-I USD AC LU1965310680 0,00%
RWS ERTRAG A DE0009763375 0,00%
RWS-AKTIENFONDS NACHHALTIG DE0009763300 0,15%
SARASIN-FAIRINVEST-UNIV-A DE000A0MQR01 0,00%
SAUREN FDS SEL-GLB BALANCD-D LU0318491288 0,47%
SAUREN GLOBAL DEFENSIV -A LU0163675910 0,17%
SCHRODER GLOB SUST GRTH-AA LU0557290698 0,48%
SCHRODER INTL GLBL EN-AUSD-A LU0256331488 0,56%
SEILERN WORLD GROWTH-EURUR IE00B2NXKW18 0,51%
SIEMENS BALANCED DE000A0KEXM6 0,00%
SISF-GL M-A BAL-A I QF LU0776414756 0,42%
SMART INVEST HELIOS AR-B LU0146463616 0,30%
(0,34%)
SPARINVEST-EHTICAL GL VAL-RE LU0362355355 0,48%
SPARINVEST-GLOBAL VALUE-I LU0258533180 0,00%
SWISS LIFE INDX LX-BALANCE-R LU0362483603 0,57%
SWISS LIFE INDX LX-DYNAMIC-R LU0362484080 0,61%
TBF-GLOBAL INCOME-EUR R DE000A1JUV78 0,17%
(0,41%)
TEMP GLB CLI CHANGE-A ACC LU0128520375 0,61%
TERRASSISI STIFTUNGSFD I AMI DE000A2DJT56 0,00%
THEAM QT-EUR CLM CARB-C FR0013397726 0,53%
UBS ETF CMCI EX AGRI USD IE00BZ2GV965 0,00%
UBS ETF MSCI WORLD SRI LU0629459743 0,00%
UBS ETF USD EM SOVEREIGN LU1324517454 0,00%
UBS L EQ-CHINA OPP USD-P LU0067412154 0,70%
UBS LUX KEY-GLB ALLOC EUR-PA LU0197216558 0,00%
(0,61%)
UBS-GLOBAL DYNAMIC USD-P-ACC LU0891671751 0,00%
(0,42%)
VANG GLB BD IND-EUR HED ACC IE00B18GC888 0,00%
VANG S&P500 USDD IE00B3XXRP09 0,00%
VANGUARD EURO STK-EUR ACC IE0007987708 0,00%
VANGUARD-EMR MK ST IN-EUR AC IE0031786696 0,00%
VANGUARD-GLBL S/C I-EUR ACC IE00B42W4L06 0,00%
VANGUARD-PC EX JP IN-EUR ACC IE0007201266 0,00%
VF-MTX SUST EM MK L-AUSD LU0571085330 0,56%
VNGRD-JPAN STCK INDX F-EURAC IE0007286036 0,00%
VONTOBEL-EMERG MARKET EQ-A LU0040506734 0,56%
VONTOBEL-GLOBAL EQUITY-B LU0218910536 0,56%
WARBURG-DIRK MULLER PREM AKT DE000A111ZF1 0,44%
WAVE TOTAL RETU ESG-REURDIST DE000A0MU8A8 0,00%

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Zu dem Jahresabschluss und dem Lagebericht erteilen wir unter der Bedingung, dass der Aufsichtsrat dem Beschluss des Vorstands zustimmt, vom Gesamtüberschuss EUR 91.756.960,41 der Rückstellung für Beitragsrückerstattung zuzuweisen, folgenden Bestätigungsvermerk:

An die Baloise Lebensversicherung Aktiengesellschaft Deutschland, Hamburg

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Baloise Lebensversicherung Aktiengesellschaft Deutschland, Hamburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Baloise Lebensversicherung Aktiengesellschaft Deutschland für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die in Abschnitt "Entwicklung Baloise Lebensversicherung AG Deutschland" des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 341a HGB i.V.m. § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) sowie die Abschnitte „Kundenzufriedenheit“ und „Unternehmensreputation“ haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Die Informationen des Unternehmens außerhalb des Geschäftsberichts, auf die durch Querverweise im Abschnitt "Gesonderter nichtfinanzieller Bericht" des Lageberichts verwiesen wird, haben wir nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Versicherungsunternehmen geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Wir geben kein Prüfungsurteil zu der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung sowie zu den Abschnitten „Kundenzufriedenheit“ und „Unternehmensreputation“ ab.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotene Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.

Nachfolgend beschreiben wir die aus unserer Sicht besonders wichtigen Prüfungssachverhalte:

Bestimmung voraussichtlich dauerhafter Wertminderungen der wie Anlagevermögen bewerteten sonstigen Kapitalanlagen

Gründe für die Bestimmung als besonders wichtiger Prüfungssachverhalt

Für die wie Anlagevermögen bewerteten Kapitalanlagen sind Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert bei voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen vorzunehmen. Bei der Beurteilung, ob und in welchem Umfang bei diesen Kapitalanlagen eine Wertminderung als voraussichtlich dauerhaft anzusehen ist, bestehen Ermessensspielräume für den Vorstand der Gesellschaft.

Stille Lasten in wesentlichem Umfang bestehen zum Abschlussstichtag insbesondere bei unter dem Posten sonstige Kapitalanlagen ausgewiesenen Anteilen an Investmentvermögen, Inhaberschuldverschreibungen sowie den sonstigen Ausleihungen. Vor diesem Hintergrund besteht das Risiko für den Abschluss, dass voraussichtlich dauerhafte Wertminderungen bei den vorstehend genannten Kapitalanlagen nicht erkannt werden bzw. dass das hierbei bestehende Ermessen nicht sachgerecht ausgeübt wird und erforderliche Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert unterbleiben bzw. in falscher Höhe vorgenommen werden. Insofern betrachten wir die Bestimmung voraussichtlicher Wertminderungen bei diesen wie Anlagevermögen bewerteten Kapitalanlagen als besonders wichtigen Prüfungssachverhalt.

Prüferisches Vorgehen

Wir haben uns mit den implementierten Prozessen zur Bestimmung voraussichtlich dauerhafter Wertminderungen und des Umfangs der Wertminderung befasst. In diesem Zusammenhang haben wir die Ausgestaltung der eingerichteten Verfahren dahingehend beurteilt, ob sie methodisch zur Bestimmung von voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen und deren Umfang geeignet sind und systematisch angewandt werden.

Bei Anteilen an Investmentvermögen haben wir im Rahmen einer Stichprobe untersucht, ob die von der Gesellschaft definierten Aufgreifkriterien im Einklang mit den berufsständigen Vorgaben des IDW stehen, korrekt angewandt wurden und die gegebenenfalls erforderlichen Abschreibungen in zutreffender Höhe erfolgt sind. Soweit es sich bei den Anteilen an Investmentvermögen um Spezialfonds handelt, die zum Bilanzstichtag stille Lasten aufwiesen, haben wir uns im Rahmen einer risikoorientierten Stichprobe davon überzeugt, dass die erforderliche Durchschau auf Einzeltitelebene und Einschätzung zur Dauerhaftigkeit und Umfang möglicher Wertminderungen sachgerecht vorgenommen wurde und dass gegebenenfalls erforderliche Abschreibungen im Umfang der voraussichtlich dauerhaften Wertminderung erfolgt sind.

Bei festverzinslichen Kapitalanlagen mit stillen Lasten, insbesondere bei Inhaberschuldverschreibungen, Namensschuldverschreibungen, Schuldscheinforderungen und Darlehen, haben wir aussagebezogene Prüfungshandlungen durchgeführt und auf Basis von der Gesellschaft angefertigten Auswertungen und Analysen beurteilt, ob die Einschätzung der Gesellschaft, dass es sich nicht um dauerhafte Wertminderungen handelt, zutreffend ist.

In diesem Zusammenhang haben wir untersucht, ob bei diesen Anlagen Zahlungsausfälle oder wesentliche Verschlechterungen der Bonität der Emittenten eingetreten sind. Hierzu haben wir beurteilt, ob in diesen Fällen die uns vorgelegten Einschätzungen und Analysen der Gesellschaft zum Ausfallrisiko sachgerecht sind.

Aus unseren Prüfungshandlungen haben sich keine Einwendungen gegen die Bestimmung voraussichtlich dauerhafter Wertminderungen für die wie Anlagevermögen bewerteten Kapitalanlagen ergeben.

Verweis auf zugehörige Angaben

Die Angaben zur Bestimmung von voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen bei wie Anlagevermögen bewerteten Kapitalanlagen sind im Abschnitt "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" des Anhangs enthalten.

Bewertung der Brutto-Deckungsrückstellung unter Berücksichtigung der gegenüber den Versicherten eingegangenen Zinssatzverpflichtungen

Gründe für die Bestimmung als besonders wichtiger Prüfungssachverhalt

Die Ermittlung der Brutto-Deckungsrückstellung erfolgt unter Berücksichtigung aufsichtsrechtlicher Bestimmungen ganz überwiegend auf Basis der prospektiven Methode und enthält verschiedene Annahmen zur Biometrie (unter anderem Sterblichkeit bzw. Langlebigkeit, Berufsunfähigkeit), zur Ausübung von Versicherungsnehmeroptionen (Storno- und Kapitalwahlquoten) sowie zu den Kosten und zur Verzinsung der versicherungstechnischen Verpflichtungen. Die Ermittlung dieser Rechnungsgrundlagen erfolgt tarifabhängig teils voll automatisiert in den Bestandsführungssystemen, teils in nachgelagerten Berechnungen im Rahmen der Abschlusserstellung.

Die Rechnungsgrundlagen basieren zum einen auf den tariflichen Rechnungsgrundlagen der Beitragskalkulation und zum anderen auf aktuellen Rechnungsgrundlagen. Sie ergeben sich zum Teil aus gesetzlichen Vorschriften (z.B. der Referenzzinssatz gemäß der Verordnung über Rechnungsgrundlagen für die Deckungsrückstellung) oder aus Veröffentlichungen der Deutsche Aktuarvereinigung e.V. (DAV). Außerdem fließen unternehmensindividuell abgeleitete Annahmen auf der Basis von Erfahrungswerten unter Berücksichtigung von aktuellen rechtlichen und wirtschaftlichen Entwicklungen ein, wie z.B. Storno- und Kapitalwahlwahrscheinlichkeiten oder biometrische Annahmen. Diese Annahmen werden in der Regel mit mathematischen Methoden aus historischen Daten abgeleitet, teilweise unter Berücksichtigung langfristiger Annahmen nach den Vorschlägen der DAV.

Versicherungstechnische Rückstellungen sind auch insoweit zu bilden, wie dies nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um die dauernde Erfüllbarkeit der Verpflichtungen aus den Versicherungsverträgen sicherzustellen. Dabei sind die im Interesse der Versicherten erlassenen aufsichtsrechtlichen Vorschriften über die bei der Berechnung der Rückstellungen zu verwendenden Rechnungsgrundlagen einschließlich des dafür anzusetzenden Rechnungszinsfußes und die Zuweisung bestimmter Kapitalerträge zu den Rückstellungen zu berücksichtigen.

Insbesondere sind bei der Bildung der Brutto-Deckungsrückstellung auch gegenüber den Versicherten eingegangene Zinssatzverpflichtungen zu berücksichtigen, sofern die derzeitigen oder zu erwartenden Erträge der Vermögenswerte für die Deckung dieser Verpflichtungen nicht ausreichen. Dies führt als Teil der Brutto-Deckungsrückstellung zur Bildung einer Zinszusatzrückstellung, die die Zinszusatzreserve (Neubestand) und die Zinsverstärkung (Altbestand) umfasst.

Bei der Ermittlung der Zinszusatzrückstellung werden teilweise die Wahlrechte des Schreibens der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) "Erläuterungen zur Berechnung der Zinszusatzreserve für den Neubestand und der Dotierung der Zinsverstärkung für den Altbestand" vom 5. Oktober 2016 ausgeübt. In diesem Zusammenhang werden Storno- und Kapitalwahlwahrscheinlichkeiten angesetzt, bei deren Festlegung Ermessensspielräume bestehen. Hier wirken sich insbesondere Annahmen über das künftige Verhalten der Versicherungsnehmer aus.

Aufgrund der Schätzvorgänge und der damit verbundenen Ermessensspielräume sowie aufgrund der Höhe der Brutto-Deckungsrückstellung besteht das Risiko, dass die Bewertung nicht in Einklang mit den Rechnungslegungsvorgaben steht. Aus diesem Grund haben wir diesen Sachverhalt als besonders wichtigen Prüfungssachverhalt bestimmt.

Prüferisches Vorgehen

Im Rahmen unserer Prüfung haben wir die Prozesse zur Ermittlung der Brutto-Deckungsrückstellung (einschließlich der Zinszusatzrückstellung) aufgenommen und die in diesen Prozessen implementierten Kontrollen auf ihre Wirksamkeit zur Sicherstellung der Vollständigkeit und Richtigkeit des Versicherungsbestandes getestet.

Darüber hinaus haben wir aussagebezogene Prüfungshandlungen durchgeführt. Durch eine Hochrechnung der Brutto-Deckungsrückstellung auf Basis der Gewinnzerlegungen der vergangenen Jahre und der aktuellen Bestandsentwicklung haben wir eine eigene Erwartungshaltung formuliert und diese mit den gebuchten Werten verglichen. Des Weiteren haben wir für ausgewählte Teilbestände bzw. Verträge die tarifliche Brutto-Deckungsrückstellung und die Zinszusatzrückstellung nachgerechnet. Zusätzlich haben wir Kennzahlen- und Zeitreihenanalysen durchgeführt, um die Entwicklung der Brutto-Deckungsrückstellung insgesamt sowie für Teilbestände oder Teilkomponenten im Zeitablauf zu würdigen.

Wir haben die Herleitung der Rechnungsgrundlagen auf Basis der historischen und aktuellen Bestandsentwicklung, der Gewinnzerlegung sowie des erwarteten zukünftigen Verhaltens der Versicherungsnehmer einer Analyse unterzogen. Hierfür haben wir insbesondere auch die Empfehlungen und Veröffentlichungen der DAV und der BaFin herangezogen.

Zusätzlich haben wir untersucht, ob die Brutto-Deckungsrückstellung einschließlich der Zinszusatzrückstellung gemäß den genehmigten Geschäftsplänen bzw. den Mitteilungen nach § 143 VAG und unter Beachtung der sonstigen aufsichtsrechtlichen Vorschriften gebildet wurde.

Ferner haben wir den Erläuterungsbericht des Verantwortlichen Aktuars und auch die Ergebnisse der jährlichen BaFin-Prognoserechnung daraufhin analysiert, ob bei der Bewertung der Brutto-Deckungsrückstellung alle Risiken im Hinblick auf die Angemessenheit der Rechnungsgrundlagen und die dauernde Erfüllbarkeit der Versicherungsverträge berücksichtigt wurden.

Im Rahmen unserer Prüfung haben wir eigene Versicherungsmathematiker eingesetzt.

Aus unseren Prüfungshandlungen haben sich keine Einwendungen gegen die Bewertung der Brutto-Deckungsrückstellung unter Berücksichtigung der gegenüber den Versicherten eingegangenen Zinssatzverpflichtungen ergeben.

Verweis auf zugehörige Angaben

Die Angaben zur Bewertung der Brutto-Deckungsrückstellung sind im Anhang in dem Abschnitt "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Versicherungstechnische Rückstellungen" enthalten.

Sonstige Informationen

Der Aufsichtsrat ist für den Bericht des Aufsichtsrats verantwortlich. Im Übrigen sind die gesetzlichen Vertreter für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die oben genannte Erklärung zur Unternehmensführung nach § 341a HGB i.V.m. § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) sowie die Abschnitte „Kundenzufriedenheit“ und „Unternehmensreputation“. Ferner umfassen die sonstigen Informationen weitere für den Geschäftsbericht vorgesehene Bestandteile, von denen wir eine Fassung bis zur Erteilung dieses Bestätigungsvermerks erlangt haben, insbesondere:

- den Bericht des Aufsichtsrats,

aber nicht den Jahresabschluss, nicht die in die inhaltliche Prüfung einbezogenen Angaben des Lageberichts und nicht unseren dazugehörigen Bestätigungsvermerk.

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

- wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

- anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Versicherungsunternehmen geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus •

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.

Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.

Sonstige gesetzliche und andere rechtliche Anforderungen

Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO

Wir wurden von der Hauptversammlung am 3. April 2023 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 24. Mai 2023 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2016 als Abschlussprüfer der Baloise Lebensversicherung Aktiengesellschaft Deutschland tätig.

Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.

Wir haben folgende Leistungen, die nicht im Jahresabschluss oder im Lagebericht angegeben wurden, zusätzlich zur Jahresabschlussprüfung für das geprüfte Unternehmen bzw. für die von diesem beherrschten Unternehmen erbracht:

- Prüferische Tätigkeiten im Zusammenhang mit Reporting Packages an den Konzernabschlussprüfer,

- Freiwillige Jahresabschlussprüfungen,

- Durchführung eines Workshops zu allgemeinen Rechnungslegungsthemen sowie

- gesetzlich geforderte Bestätigungsleistungen an Dritte.

Verantwortlicher Wirtschaftsprüfer

Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Matthias Zeitler.

 

München, 21. März 2024

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Zeitler, Wirtschaftsprüfer

Henkel, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrates

Sehr geehrte Damen und Herren,

während des Geschäftsjahres 2023 hat der Aufsichtsrat der Baloise Lebensversicherung AG Deutschland die Geschäftsführung des Vorstandes laufend überwacht und beratend begleitet. Der Aufsichtsrat hat in sieben Aufsichtsratssitzungen getagt. Wir haben neben den Berichten zum Gang der Geschäfte in 2023 auch die Planungen für 2024 erörtert und durch Einsicht in Geschäftsunterlagen und anhand schriftlicher und mündlicher Berichterstattung während des Geschäftsjahres laufend geprüft. Hierbei standen die wirtschaftliche und finanzielle Entwicklung der Gesellschaft sowie Maßnahmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit im Vordergrund. Wir haben uns außerdem zu strategischen Themen ausgetauscht, wie insbesondere zum Thema Nachhaltigkeit und zu strukturellen Veränderungen im Unternehmen. Wir haben einen Prüfungsausschuss eingerichtet, der sich mit dem Rechnungslegungsprozess, der Wirksamkeit des internen Kontrollsystems sowie der Abschlussprüfung beschäftigt. Der Prüfungsausschuss tagt in mindestens zwei Sitzungen pro Jahr und bereitet die Ergebnisse seiner Prüfung für den Aufsichtsrat vor. Die Verantwortliche Aktuarin hat in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrates über die wesentlichen Ergebnisse ihres Erläuterungsberichtes zur versicherungsmathematischen Bestätigung berichtet. Aufgrund ihrer Untersuchungsergebnisse hat die Verantwortliche Aktuarin eine uneingeschränkte versicherungsmathematische Bestätigung gemäß § 141 Abs. 5 Nr. 2 VAG abgegeben. Den Erläuterungsbericht der Verantwortlichen Aktuarin und ihre Ausführungen in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrates hat der Aufsichtsrat zustimmend zur Kenntnis genommen. Die Buchführung, der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und der Lagebericht sind durch die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Eschborn, geprüft worden. Dem Bericht über die Prüfung, die zu Beanstandungen keinen Anlass gab, haben wir nichts hinzuzufügen. Der Aufsichtsrat hat nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung zum Bericht des Abschlussprüfers, zum Jahresabschluss und zum Lagebericht keine Einwendungen zu machen. Der Aufsichtsrat hat u. a. auch die nichtfinanzielle Erklärung zu Aspekten wie Umwelt-, Sozial- und Arbeitnehmerbelange, Menschenrechte und Korruption auf Ordnungsmäßigkeit und Zweckmäßigkeit geprüft. Auch insoweit bestehen keine Einwendungen. Er billigt den Jahresabschluss in der vorgelegten Form. Damit ist der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 festgestellt. Mit dem Vorschlag des Vorstandes zur Verwendung des Bilanzgewinnes ist der Aufsichtsrat einverstanden.

Der Aufsichtsrat hat auch den vom Vorstand gemäß § 312 AktG für das Geschäftsjahr 2023 aufgestellten Bericht über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen geprüft. Die Prüfung hat ergeben, dass die vom Vorstand vorgenommene Beurteilung der Rechtsgeschäfte und Maßnahmen, über die berichtet wurde, sachgerecht ist. Der Bericht ist durch die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Eschborn, geprüft worden. Zu dem Ergebnis ihrer Prüfung hat der Aufsichtsrat nichts zu bemerken. Der Abschlussprüfer hat den uneingeschränkten Prüfungsvermerk erteilt. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen die Erklärungen des Vorstandes am Schluss des Berichts über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen zu erheben.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeiter:innen für die geleistete Arbeit und den tatkräftigen Einsatz.

 

Hamburg, den 5. April 2024

Für den Aufsichtsrat der Baloise Lebensversicherung AG Deutschland

Andreas Burki, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Jan De Meulder, Senior Executive im Versicherungsbereich, Belgien

Michael Müller, Stv. Vorsitzender des Aufsichtsrats Vorsitzender der Konzernleitung, Baloise Group

Thomas Frese, Angestellter, Baloise Lebensversicherung AG Deutschland

Gaby Lurie, Head Regulatory Affairs, Baloise Group

Henrik Dorendorf, Angestellter, Baloise Lebensversicherung AG Deutschland

Feststellung

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023 wurde am 05. April 2024 festgestellt.