Ad-hoc | 6 December 2001 09:30
Continental AG
Continental prüft Einstellung der Produktion in Traiskirchen
Ad-hoc-Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
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Der Vorstand der Continental AG beabsichtigt, die Schließung des Werkes
Traiskirchen in Österreich einzuleiten. Die schwächere Nachfrage bei Pkw-Reifen
und der starke Wettbewerbs- und Preisdruck als Folge einer seit mehreren Jahren
zu beobachtenden Marktsättigung auf dem Lkw-Reifenmarkt machen diese Maßnahme
erforderlich. Der reduzierte Produktionsbedarf und die vergleichsweise hohen
Produktionskosten an diesem Standort verhindern die Erreichung der zu seiner
langfristigen Sicherung erforderlichen Rentabilität.
Die Schließung soll im Juli 2002 erfolgen. Ab sofort beginnen die notwendigen
Konsultationen mit dem Betriebsrat des Unternehmens und den zuständigen
Behörden.
Von den Restrukturierungsplänen vorerst nicht betroffen sind der Mischsaal und
die Kalanderfertigung des Werkes, wo Rohgummimischungen sowie Stahl- und
Textilgewebeeinlagen für die Herstellung von Reifen produziert werden. Dieser
Bereich mit rund 300 Arbeitsplätzen und der im Werk angesiedelte Vertrieb mit
über 100 Mitarbeitern bleiben zunächst bestehen. Von der beabsichtigten
Schließung wären ca. 950 Arbeitsplätze betroffen.
Die Überprüfung der Werkstrukturen des Continental-Konzerns ist damit nicht
abgeschlossen.
Continental AG
Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c)DGAP 06.12.2001
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WKN: 543900; ISIN: DE0005439004; Index: M-DAX
Notiert: Amtlicher Handel in Berlin, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg,
Hannover, München, Stuttgart; Wien und Schweizer Börse (Hauptsegment);Börse
Luxembourg; Form von American Depositary Receipts in New York (OTC) und im
Rahmen des SEAQ des Market-Maker-System in London.
060930 Dez 01