![]() Continental AGHannoverFinanzbericht zum 31. März 2016Continental-Aktie und -AnleihenAktienmärkte mit schwachem JahresauftaktDer sich im Januar fortsetzende Preisverfall vieler Rohstoffe, insbesondere von Rohöl,
ließ zu Beginn des Jahres 2016 die Sorgen um die Weltkonjunktur wieder aufleben und
löste weltweit eine Abwärtsbewegung an den Aktienmärkten aus. Im Zuge des Preissturzes
von Rohöl - bis zum 20. Januar 2016 um rund 25 % gegenüber dem Jahresbeginn - gaben
die Leitindizes der Börsen in Europa, den USA und in Asien um über 10 % nach. Die
asiatischen Börsen wurden zudem von schwächer als erwarteten Wirtschaftsdaten aus
China belastet. Ab dem 21. Januar 2016 führte die Erholung der Rohölpreise auch zu einer Stabilisierung
der Aktienmärkte. Unterstützend wirkten wachsende Hoffnungen der Investoren auf zusätzliche
expansive Maßnahmen der Europäischen Zentralbank (EZB), die für März 2016 angedeutet
wurden. Etwas vorsichtigere Aussagen der US-amerikanischen Notenbank (Fed) mehrten Ende Januar
die Zweifel vieler Anleger an der Stabilität der Erholung der US-Wirtschaft und damit
an einer weiteren US-Leitzinsanhebung im März 2016. Zusammen mit schwächeren Wirtschaftsdaten
aus den USA und China führte dies Anfang Februar zu erneuten Konjunktursorgen und
sinkenden Aktienkursen. Verstärkt wurde die Abwärtsbewegung durch wieder sinkende
Rohölpreise, nachdem sich führende rohölexportierende Länder nicht auf eine Kürzung
der Fördermengen einigen konnten. Zudem gerieten verschiedene europäische Bankaktien
aufgrund befürchteter Kreditausfälle im Energiesektor unter Verkaufsdruck. Die Aussagen
der Fed bewirkten ferner eine Abwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro um rund
5 %, wodurch europäische Exportwerte zusätzlich belastet wurden. Der DAX sank vor
diesem Hintergrund bis zum 11. Februar 2016 auf rund 8.700 Punkte - ein Minus von
19 % gegenüber seinem Jahresendwert 2015 von 10.743,01 Punkten. Ab Mitte Februar 2016 begann an den Märkten eine Erholungsphase für Rohöl und andere
Rohstoffe, wovon insbesondere rohstofflastige Aktien profitierten. Sehr schwache Außenhandelszahlen
aus China dämpften in der ersten Märzhälfte jedoch wieder die Stimmung. Die Bekanntgabe der Ausweitung der EZB-Maßnahmen - Absenkung des Leitzinses auf 0,0
% und des Einlagenzinses auf -0,4 % sowie Ausweitung der monatlichen Anleiheankäufe
von 60 Mrd € auf 80 Mrd € bis März 2017 - blieb Mitte März ohne nennenswerte positive
Auswirkung auf die Aktienmärkte. Stattdessen zeigte sich eine zunehmende Verunsicherung
der Anleger über die konjunkturelle Situation. Auch die abwartende Haltung der Fed
und die Aufschiebung der für März erwarteten Zinserhöhung in den USA verstärkten die
Sorgen um die Wirtschaftslage in den USA und anderen Regionen der Welt. Während der Dow Jones-Index in der zweiten Quartalshälfte seine Verluste wieder ausglich
und das erste Quartal 2016 knapp im Plus abschloss, beendeten der DAX und der EURO
STOXX 50 das Quartal in der Verlustzone: Der DAX notierte Ende März 7,2 % im Minus
bei 9.965,51 Punkten, der EURO STOXX 50 sank um 8,0 % auf 3.004,93 Punkte. Performance der Continental-Aktie analog zum SektorDie Continental-Aktie folgte während des ersten Quartals 2016 im Wesentlichen dem
Kursverlauf des Index für europäische Autowerte, dem EURO STOXX Automobiles & Parts. Neben der Verschlechterung der allgemeinen Stimmung an den Märkten wurde der europäische
Autosektor im Quartalsverlauf zusätzlich durch Sorgen um die Pkw-Nachfrage in den
USA und in China sowie die Eintrübung der Exportaussichten infolge der Euroaufwertung
beeinträchtigt. Kursentwicklung der Continental-Aktie im ersten Quartal 2016 im Vergleich zu ausgewählten Indizesindexiert auf den 1. Januar 2016![]() scroll
Den Tiefstwert im Berichtszeitraum markierte die Continental-Aktie im Tagesverlauf
des 11. Februar 2016 bei 175,60 €. In den darauffolgenden Wochen stieg sie wieder
und notierte am 3. März 2016 - nach der Veröffentlichung der Geschäftszahlen für 2015
- kurzzeitig wieder über der Marke von 200 €. Sie beendete das erste Quartal 2016
bei 200,00 € und notierte damit 10,9 % unter ihrem Jahresendwert 2015. Der EURO STOXX
Automobiles & Parts verlor 11,2 % im ersten Quartal 2016. Euro-Anleihen mit stabiler KursentwicklungDie vier Continental-Euro-Anleihen verharrten im Verlauf des ersten Quartals 2016
auf niedrigem Renditeniveau und zeigten eine relativ stabile Kursentwicklung. Geringfügige Kursabschläge verzeichneten dabei die kürzer laufenden Continental-Euro-Anleihen:
Die am 20. März 2017 fällige 2,5 %-Euro-Anleihe sank um 32,7 Basispunkte unter ihren
Schlusskurs des Jahres 2015 und notierte Ende März 2016 bei 102,352 %. Die am 16.
Juli 2018 fällige 3,0 %-Euro-Anleihe veränderte sich im Quartalsverlauf nur marginal,
ihr Kurs sank bis Ende März um 10,4 Basispunkte auf 106,578 %. Die länger laufenden Continental-Euro-Anleihen profitierten im ersten Quartal 2016
vom sinkenden Zinsniveau für Unternehmensanleihen im Euroraum. Ursächlich hierfür
war die im März 2016 von der EZB beschlossene Ausweitung ihrer Anleiheankäufe auf
in Euro denominierte Unternehmensanleihen mit Investment Grade-Rating. Die am 19.
Februar 2019 fällige 0,5 %-Euro-Anleihe stieg bis Ende März 2016 um 69,7 Basispunkte
auf 100,973 %. Die am 9. September 2020 fällige 3,125 %-Euro-Anleihe gewann 138,1
Basispunkte und notierte am Quartalsende bei 112,179 %. Volatile Entwicklung der Continental-CDS-PrämieDie Turbulenzen an den Rohstoff- und Aktienmärkten zu Beginn des ersten Quartals 2016
bewirkten steigende Prämien für die Versicherung von Kreditausfallrisiken (Credit
Default Swap, CDS). Die Fünf-Jahres-CDS-Prämie für Continental verteuerte sich von
63,400 Basispunkten am Jahresende 2015 um über 40 Basispunkte bis zum 12. Februar
2016. Mit zunehmenden Erwartungen vieler Marktteilnehmer an die für März 2016 angedeutete
Ausweitung der EZB-Maßnahmen sanken das Zinsniveau im Euroraum wie auch die CDS-Prämien
der Euro-Unternehmensanleihen wieder. Nach Bekanntgabe der EZB-Maßnahmen notierte
die Continental-CDS-Prämie bei rund 54 Basispunkten. Am Ende des ersten Quartals 2016
lag sie bei 59,705 Basispunkten. Der Spread gegenüber ihrem Referenzindex Markit iTraxx
Europe belief sich am 31. März 2016 auf -13,050 Basispunkte (31. Dezember 2015: -16,466
Basispunkte). Kursentwicklungen der Continental-Anleihen im ersten Quartal 2016![]() Continental-Kreditrating unverändertDie drei großen Ratingagenturen behielten ihr jeweiliges Kreditrating für die Continental
AG im Verlauf des ersten Quartals 2016 unverändert bei. scroll
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Vertragsverhältnis seit 19. Mai 2000. Weitere Informationen zur Continental-Aktie, den Continental-Anleihen und zum Kreditrating
wie auch zu unserer Investor Relations App sind im Internet unter www.continental-ir.com
abrufbar. Ferner sind seit Ende Februar 2016 aktuelle Informationen zur Continental-Aktie über
Twitter unter @Continental_IR verfügbar. Kennzahlen Continental-Konzernscroll
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Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen. Kennzahlen Kerngeschäftsfelderscroll
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Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen. Konzern-ZwischenlageberichtContinental lädt auf 2025AD.com zum weltweiten Dialog über automatisiertes Fahren einIm Januar 2016 haben wir mit 2025AD.com eine öffentliche und unabhängige Dialogplattform
im Internet zum automatisierten Fahren gestartet. Experten und Verbraucher erhalten
auf 2025AD.com gleichermaßen die Möglichkeit zum Austausch zu allen technischen, juristischen
und gesellschaftlichen Aspekten der Mobilität der Zukunft. Die Seite bietet herstellerunabhängige
Informationen sowie leicht verständliche Grafiken und Fakten rund um das automatisierte
Fahren. Internationale Gastautoren teilen ihren jeweiligen Blickwinkel in zahlreichen
Beiträgen. Ein multimedialer Zeitstrahl verdeutlicht, wann mit welchen Funktionen
zu rechnen ist und welche Technik bereits heute serienmäßig eingesetzt wird. Auf 2025AD.com
wird über die neuesten Entwicklungen berichtet und auch über andere Online-Kanäle
wie Facebook, Twitter sowie LinkedIn wird zum Dialog eingeladen. Erfolgsbeteiligung für Mitarbeiter erneut erhöhtDer Continental-Konzern hat die Erfolgsbeteiligung für seine Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter weltweit erneut erhöht. Für das Geschäftsjahr 2015 hat das Unternehmen
eine Rekordsumme in Höhe von rund 150 Mio € an die anspruchsberechtigten Beschäftigten
ausgeschüttet. Die Erfolgsbeteiligung ist seit Jahren kontinuierlich gestiegen. Grundlage
für das Programm ist die Wertschöpfung des Unternehmens. Die Berechnungsgrundlage
für die ausgeschütteten Beträge variiert von Land zu Land. Dabei werden rechtliche
Vorschriften ebenso berücksichtigt wie das lokale Preis- und Lohnniveau. Auf dieser
Basis liegt die Summe pro Mitarbeiter je nach Land bei rund 600 € bzw. 1.200 €. Das
bedeutet für die Beschäftigten eine Steigerung von rund 20 % im Vergleich zum Vorjahr. Start der lokalen Produktion der Fahrsicherheitstechnologien ABS und ESC in IndienIm Januar 2016 haben wir den für dieses Jahr bevorstehenden Start der Produktion von
Antiblockiersystemen (ABS) und ESC-Einheiten (elektronische Stabilitätskontrolle,
ESC) in Indien bekannt gegeben. Im Werk in Gurgaon ist eine neue Montagelinie geplant,
auf der ABS und ESC für Personenkraftwagen und später auch ABS für Zweiräder hergestellt
werden sollen. Ende 2016 werden die ersten in Indien produzierten ABS/ESC-Einheiten
an einen führenden Fahrzeughersteller geliefert. Der indische Markt ist einer der
weltweit größten Märkte für Kompaktwagen und Zweiräder. Durch das an die lokalen Bedürfnisse
angepasste Design dieser Systeme passen wir unser Portfolio an und produzieren lokal. Continental wählt Standort im US-Bundesstaat Mississippi für ein künftiges ReifenwerkIm Februar 2016 haben wir den Standort im US-Bundesstaat Mississippi für die Errichtung
eines neuen Reifenwerks bekannt gegeben, von dem in Zukunft der nordamerikanische
Markt zusätzlich bedient werden soll. Continental hat sich mit dem amerikanischen
Bundesstaat auf den Kauf eines unbebauten Geländes nahe der Stadt Clinton geeinigt,
auf dem in einem ersten Schritt eine Fabrik zur Produktion von Nutzfahrzeugreifen
gebaut werden soll. Continental hat dabei bis zum Ende des nächsten Jahrzehnts eine
langfristige Investition im Gesamtwert von rund 1,4 Mrd US-Dollar und die Schaffung
von 2.500 Arbeitsplätzen verkündet. Über die Produktion von Nutzfahrzeugreifen hinaus
können Pkw- und Spezialreifen gefertigt werden. Das Projekt ist Teil unserer globalen
Wachstumsstrategie. Werk in China eröffnetNach einem Jahr Bauzeit wurde im März 2016 ein neues Werk zur Herstellung der umweltfreundlichen,
emissionsarmen und allergiefreien Kfz-Innenraummaterialien Acella Eco und Acella Eco
green im chinesischen Changzhou eröffnet. Die Serienproduktion läuft seit Ende 2015
mit derzeit ca. 100 Mitarbeitern, 50 weitere Arbeitsplätze sollen in den nächsten
Monaten dazukommen. Rund 40 Mio € wurden in die erste Ausbaustufe investiert. Mit
dem Neubau verdoppeln wir unsere Kapazität für Acella in China und sind nun gut aufgestellt,
um auf die große Nachfrage der chinesischen Automobilindustrie nach hochwertigen und
umweltfreundlichen Oberflächenmaterialien zu reagieren. Neue Radio-Plattform entwickeltModerne Autoradios müssen viele Funktionen bereithalten, wie digitalen und analogen
Empfang, Vernetzung mit Smartphones und weiteren Audioquellen, großflächige Touchscreens,
Sprachsteuerung und die Integration von Smartphone-Apps. Auch in kostengünstigeren
Fahrzeugen hat sich das Radio vom einfachen Abspielgerät zum Unterhaltungszentrum
entwickelt. Für weiter steigende Komplexität sorgen zunehmende Fahrzeugvernetzung
sowie verschiedene Standards und Betriebssysteme der Unterhaltungselektronik. Um diese
Herausforderungen zu meistern, hat Continental eine neue Fahrzeug-Radio-Plattform
entwickelt, die dem Fahrer die Kontrolle zahlreicher individueller Funktionen in einem
System ermöglicht und den Platzbedarf der Hardware auf ein Minimum reduziert. Continental stellt erstmals einen 48-Volt-Mildhybrid mit connected Energy Management vorDynamische Daten über die aktuelle Verkehrssituation bilden die digitale Eingangsgröße für das connected Energy Management (cEM). Erstmals haben wir das System in einem Demonstrationsfahrzeug bei der Consumer Electronics Show in Las Vegas, USA, vorgestellt. Im Fahrzeug ist ein Mildhybridmotor, der mit dem 48-Volt Eco Drive von Continental ausgerüstet ist, verbaut. Im Vergleich zum Basismodell Golf VI mit 1,2 l TSI Motor und 12-Volt-Start-Stopp-Automatik können damit bis zu 21 % Kraftstoff eingespart werden. Das cEM weitet die Segel- und Rekuperationsphasen im 48-Volt-Hybrid weiter aus, bei denen der Verbrennungsmotor abgestellt und vom Antriebsstrang abgekoppelt ist, und ermöglicht weitere 3 % bis 4 % Verbrauchs- und somit CO2- Einsparungen. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche EntwicklungDas Wachstum der deutschen Wirtschaft wird im ersten Quartal 2016 voraussichtlich
etwas geringer als ursprünglich erwartet ausfallen. Aktuelle Daten für Januar und
Februar 2016 zeigen ein gemischtes Bild: Während die Industrieproduktion sowie der
private als auch der öffentliche Konsum weiter zunahmen, zeigte sich der Außenhandel
nur wenig verändert. Der Internationale Währungsfonds (IWF) senkte in seinem World
Economic Outlook vom April 2016 die Wachstumserwartung an das Bruttoinlandsprodukt
(BIP) Deutschlands um 0,2 Prozentpunkte auf 1,5 % für 2016. Auch die führenden deutschen
Wirtschaftsforschungsinstitute erwarten in ihrem aktuellen Frühjahrsgutachten mit
1,6 % für das laufende Jahr ein Wachstum in nahezu gleichem Umfang. Die Eurozone dürfte sich im ersten Quartal 2016 ähnlich wie die deutsche Wirtschaft
entwickelt haben. In den meisten Ländern zeigte sich eine leichte Zunahme des privaten
Konsums und der Industrieproduktion. Verschiedene Stimmungsindikatoren trübten sich
im Quartalsverlauf jedoch leicht ein. Unterstützend wirkte weiterhin die Geldpolitik
der Europäischen Zentralbank (EZB), die im März 2016 ihre expansiven Maßnahmen nochmals
verstärkte. Der IWF reduzierte im April seine Schätzung für das BIP-Wachstum des Euroraums
ebenfalls um 0,2 Prozentpunkte auf 1,5 % für 2016. In den USA schwächten sich im ersten Quartal 2016 verschiedene Stimmungsindikatoren
leicht ab. Zudem stagnierte überraschend der private Konsum. Mehrere Volkswirte verringerten
daraufhin ihre Erwartungen an das BIP-Wachstum der USA für die ersten drei Monate
des laufenden Jahres von 1,5 % auf 1,0 %. Die US-amerikanische Notenbank (Fed) verhielt
sich im Quartalsverlauf ebenfalls vorsichtiger und verschob die ursprünglich für März
2016 erwartete Leitzinsanhebung. Der IWF senkte im April 2016 seine Erwartung an das
BIP-Wachstum der USA um 0,2 Prozentpunkte auf 2,4% im laufenden Jahr. Die japanische Wirtschaft wurde im ersten Quartal 2016 durch die Aufwertung des japanischen
Yen gebremst. Die Einführung eines Negativzinses von 0,1 % seitens der japanischen
Notenbank auf Teile der Einlagen von Geschäftsbanken hatte Ende Januar 2016 nur kurzfristig
einen währungsabwertenden Effekt. Neben dem Export schwächte sich auch die Industrieproduktion
ab, da sich die Binnennachfrage nicht belebte. Der IWF halbierte in seiner April-Prognose
seine Wachstumserwartung für Japan um 0,5 Prozentpunkte auf 0,5 % für 2016. Aufgrund der verschlechterten Konjunkturaussichten für rohstoffexportierende Länder
infolge des Preisverfalls an den Rohstoffmärkten senkte der IWF seine Prognose im
April auch für die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer. Nach zuvor 4,3 %
erwartet der IWF hier nun ein Wachstum von 4,1 % für 2016. China und Indien bleiben
dabei die wesentlichen Treiber: Für China, das für das erste Quartal 2016 ein BIP-Wachstum
von 6,7 % auswies, hob der IWF seine Schätzung im April um 0,2 Prozentpunkte auf 6,5%
für das Gesamtjahr 2016 an. Für Indien behielt der IWF seine BIP-Prognose für 2016
von 7,5 % unverändert bei. Dagegen nahm er aufgrund schwächerer Konjunkturdaten für
das erste Quartal seine BIP-Prognose für 2016 für Brasilien um 0,3 Prozentpunkte auf
-3,8 % und für Russland um 0,8 Prozentpunkte auf -1,8 % zurück. Für die Weltwirtschaft nahm der IWF in seiner April-Prognose seine Wachstumserwartung
ebenfalls um 0,2 Prozentpunkte auf 3,2 % für das laufende Jahr zurück. Chancen sieht
der IWF weiterhin für rohölimportierende Länder durch stärkere Wachstumsimpulse aufgrund
gesunkener Rohölpreise. Zugleich weist er auf das Risiko weiterer Währungsabwertungen
in Schwellen- und Entwicklungsländern hin, die sich entsprechend negativ auf die lokale
Nachfrage auswirken würden. Darüber hinaus sieht der IWF das Risiko einer Wachstumsabschwächung
in entwickelten Volkswirtschaften und empfiehlt neben expansiven geldpolitischen Maßnahmen
auch strukturelle Reformen und fiskalpolitische Maßnahmen einzuleiten. Entwicklung der Pkw-NeuzulassungenDie Pkw-Nachfrage in Europa (EU28 + EFTA) nahm im ersten Quartal 2016 weiter zu. Gegenüber
dem Vorjahresquartal stiegen die Pkw-Neuzulassungen auf Basis vorläufiger Daten des
Verbands der Automobilindustrie (VDA) um 8 % auf 3,9 Mio Einheiten. Ursächlich hierfür
waren neben der sich fortsetzenden konjunkturellen Erholung das niedrige Zinsniveau
und ein relativ hoher Ersatzbedarf. Dieser zeigte sich innerhalb der großen Märkte
insbesondere in Italien mit einem Zuwachs von 21 % im Berichtszeitraum. Frankreich
und Spanien wiesen Zuwächse von 8 % bzw. 7 % aus. Im Vereinigten Königreich stieg
die Nachfrage um 5 % und in Deutschland um über 4 %. In den USA nahm im ersten Quartal 2016 die Nachfrage nach leichten Nutzfahrzeugen,
insbesondere Pick-ups, aufgrund der niedrigen Kraftstoffpreise und günstigen Kreditzinsen
um 10 % im Vergleich zum Vorjahresquartal zu. Dagegen sank die Pkw-Nachfrage um 5
%. Insgesamt ergab sich ein Zuwachs der Neuzulassungen um 3 % auf knapp 4,1 Mio Einheiten
- der absatzstärkste Jahresauftakt in den USA seit 2001. In Japan führten im ersten Quartal 2016 die gedämpfte konjunkturelle Lage und das
schwache Vertrauen der Verbraucher zu einem Rückgang der Pkw-Nachfrage um 7 % auf
rund 1,2 Mio Einheiten. Weiterhin positiv wirkte im Berichtszeitraum in China die Halbierung der Verkaufssteuer
für den Kauf von Pkw mit einem Hubraum von bis zu 1,6 l, welche zu Beginn des vierten
Quartals 2015 gesenkt worden war. Nach Angaben des VDA erhöhte sich der Pkw-Absatz
in den ersten drei Monaten 2016 um 9 % auf 5,5 Mio Einheiten und markierte einen neuen
Rekordwert für ein erstes Quartal. In den übrigen BRIC-Ländern entwickelte sich die
Nachfrage entsprechend der jeweiligen gesamtwirtschaftlichen Situation: Während der
Absatz in Indien im ersten Quartal 2016 nochmals um 2 % zulegte, brach er in Brasilien
um 28 % und in Russland um 17 % ein. Weltweit erhöhten sich im ersten Quartal 2016 die Pkw-Neuzulassungen im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum nach vorläufigen Daten um 1,5 % auf 22,1 Mio Einheiten. Neuzulassungen/Verkäufe von Pkwscroll
Quelle: VDA (Länder/Regionen) und Renault (weltweit). Entwicklung der Produktion von Pkw und leichten NutzfahrzeugenIm Berichtszeitraum zeigte sich in Europa erneut eine zweigeteilte Situation: In Westeuropa
bewirkte der Anstieg der Pkw-Nachfrage ebenfalls eine höhere Produktion von Pkw und
leichten Nutzfahrzeugen < 6 t. Insbesondere Hersteller mit Werken in Frankreich, Spanien
und Italien profitierten davon, während in Deutschland die Produktion nach Angaben
des VDA um 1 % sank. Ursächlich hierfür waren im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auch
die geringere Anzahl an Arbeitstagen und der im Vergleich zum Vorjahr frühere Beginn
der Osterferien. In Osteuropa dagegen führte die weiter sinkende Nachfrage in Russland
zu entsprechend rückläufigen Produktionszahlen. Nach vorläufigen Daten und Schätzungen
stieg die Pkw-Produktion in Europa insgesamt im ersten Quartal 2016 um rund 2 % gegenüber
dem Vorjahreswert. Für das Gesamtjahr 2016 erwarten wir unverändert einen Zuwachs
von 2 %. In der NAFTA-Region wurde im ersten Quartal 2016 dank der gestiegenen Nachfrage die
Produktion von leichten Nutzfahrzeugen, insbesondere Pick-ups, ausgeweitet, wohingegen
die Pkw-Fertigung im Vorjahresvergleich sank. Die Produktion von Pkw und leichten
Nutzfahrzeugen insgesamt erhöhte sich im Berichtszeitraum auf Basis vorläufiger Zahlen
um 4 %. Für das Gesamtjahr 2016 rechnen wir aufgrund des erreichten hohen Produktionsniveaus
und der steigenden Vergleichsbasis weiterhin mit einem stagnierenden Produktionsvolumen. Auch in Asien zeigte sich im Berichtszeitraum ein zweigeteiltes Bild im Vergleich
zum Vorjahr: Insbesondere in China sowie in Indien stieg die Produktion von Pkw und
leichten Nutzfahrzeugen nachfragebedingt weiter an. Dagegen sank das Produktionsvolumen
in Japan, Südkorea und den ASEAN-Staaten. Für Asien insgesamt ergibt sich auf Basis
vorläufiger Daten ein Fertigungszuwachs im ersten Quartal 2016 gegenüber dem Vorjahr
von 1 %. Für das Gesamtjahr 2016 erwarten wir für Asien aufgrund der etwas besser
als erwarteten chinesischen Produktionsvolumina nun einen Zuwachs von 3 % anstatt
zuvor 2 %. In Südamerika führte der erneute Nachfrageeinbruch zu einem weiteren Rückgang der
Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen. Nach vorläufigen Daten sank das Produktionsvolumen
im ersten Quartal 2016 um 27 %. Für das Gesamtjahr 2016 erwarten wir daher nun einen
deutlicheren Rückgang der Produktion um 15 % nach zuvor 5 %. Die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen wuchs auf Basis vorläufiger
Zahlen im ersten Quartal 2016 um 1 % gegenüber dem Vorjahreswert. Für das Gesamtjahr
2016 behalten wir unsere Prognose von 1,5 % bei. Entwicklung der Produktion von mittelschweren und schweren NutzfahrzeugenIn Europa stieg die Produktion von Nutzfahrzeugen > 6 t auf Basis erster Daten vor
allem in Westeuropa. Die Zunahme des Straßengüterverkehrs zeigte sich hier auch in
einem erhöhten Lkw-Bedarf. Für 2016 insgesamt erwarten wir für Europa unverändert
eine um 4 % zunehmende Produktion mittelschwerer und schwerer Nutzfahrzeuge. In der NAFTA-Region sank wie erwartet die Nutzfahrzeugproduktion im Berichtszeitraum
nach vorläufigen Zahlen um 12 % im Vorjahresvergleich. Ursächlich hierfür war der
Einbruch der Auftragseingänge im vierten Quartal 2015. Für das Gesamtjahr 2016 rechnen
wir weiterhin mit einem Produktionsrückgang um 10 %. In China hat sich, nach dem deutlichen Rückgang im Vorjahr, die Produktion mittelschwerer
und schwerer Nutzfahrzeuge im laufenden Jahr bereits etwas erholen können. Auf Basis
vorläufiger Daten stieg sie um 3 % im ersten Quartal an. Auch für Indien rechnen wir
mit steigenden Produktionsvolumina. Dagegen dürfte die Fertigung in den ASEAN-Staaten
2016 eher rückläufig sein. Für Asien insgesamt gehen wir nach wie vor von einem Anstieg
der Nutzfahrzeugproduktion um knapp 2 % im Jahr 2016 aus. Südamerika verzeichnete im ersten Quartal 2016 nach vorläufigen Daten nochmals einen
abrupten Rückgang der Produktion von Nutzfahrzeugen um über 30 %. Diese Dynamik sollte
jedoch in den folgenden Quartalen aufgrund der niedrigeren Vergleichsbasis nachlassen.
Für 2016 insgesamt senken wir unsere Prognose für die Nutzfahrzeugproduktion in Südamerika
von -3 % auf -15 %. Aufgrund der Absenkung der Prognose für Südamerika reduzieren wir auch unsere Prognose
der globalen Nutzfahrzeugproduktion von -0,5 % auf -1 %. Entwicklung der Ersatzreifenmärkte für Pkw und leichte NutzfahrzeugeIn Europa, dem für Continental wichtigsten Ersatzreifenmarkt für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge
< 6 t, setzte sich die im Vorjahr begonnene Nachfragebelebung auch im ersten Quartal
2016 fort. Nach vorläufigen Daten stieg im Berichtsquartal der Absatz von Ersatzreifen
für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge um 2 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Auch für
die folgenden Quartale rechnen wir mit leicht steigenden Volumina und für das Gesamtjahr
unverändert mit einem Marktwachstum von knapp 2 %. In der NAFTA-Region zeigte sich im Berichtszeitraum ein Anstieg der Nachfrage nach
Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge um 5 %. Dies stellt jedoch lediglich
eine Normalisierung des Reifenabsatzes dar, da dieser im Vorjahresquartal um 6 % infolge
der Verhängung von Importzöllen für Reifenimporte aus China in die USA zurückgegangen
war. Für den weiteren Jahresverlauf erwarten wir einen wachsenden Ersatzreifenbedarf
aufgrund der gestiegenen Anzahl gefahrener Kilometer. Für das Gesamtjahr behalten
wir infolge der steigenden Vergleichsbasis unsere Prognose von 2 % Wachstum bei. Asien weist nach ersten Zahlen einen weiter steigenden Bedarf an Ersatzreifen für
Pkw und leichte Nutzfahrzeuge auf. Insbesondere in China, dem wichtigsten asiatischen
Markt, wuchs die Nachfrage im ersten Quartal 2016 nach vorläufigen Daten um 9 %. In
Indien dürfte die wachsende Wirtschaft für einen steigenden Ersatzreifenabsatz gesorgt
haben. Dagegen rechnen wir für Japan, Südkorea und die ASEAN-Staaten mit einer eher
stagnierenden Nachfrage. Für Asien insgesamt erwarten wir für 2016 einen Zuwachs der
Ersatzreifenvolumina für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge von unverändert 5 %. In Südamerika bewirkte die anhaltend schwierige wirtschaftliche Lage im Berichtszeitraum
nach vorläufigen Zahlen einen Nachfragerückgang nach Ersatzreifen für Pkw und leichte
Nutzfahrzeuge um 5 %. Für das Gesamtjahr 2016 erwarten wir aufgrund der verschlechterten
wirtschaftlichen Lage nun einen Rückgang der Volumina um 7 % nach zuvor 3 %. An unserer Gesamtprognose eines Wachstums des weltweiten Bedarfs an Ersatzreifen für
Pkw und leichte Nutzfahrzeuge von 2 % im Jahr 2016 halten wir fest. Entwicklung der Ersatzreifenmärkte für mittelschwere und schwere NutzfahrzeugeIn Europa stieg im Berichtszeitraum die Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere
und schwere Nutzfahrzeuge nach vorläufigen Zahlen um 2 %. Während sie in Westeuropa
um 3 % zulegte, stagnierte sie in den meisten Ländern Osteuropas. Für das Gesamtjahr
rechnen wir für Europa insgesamt weiterhin mit einer Nachfragebelebung von 3 %. In der NAFTA-Region wuchs die Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere und schwere
Nutzfahrzeuge im ersten Quartal 2016 nach vorläufigen Daten um 4 %. Für 2016 insgesamt
erwarten wir unverändert einen Zuwachs von 2 % aufgrund der steigenden Vergleichsbasis. In Asien dürfte die Nachfrage der wirtschaftlichen Entwicklung der einzelnen Länder
folgen. Für Asien insgesamt rechnen wir für 2016 weiterhin mit einem Zuwachs des Bedarfs
an Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge von 2 %. In Südamerika nahm im Berichtszeitraum aufgrund der gesunkenen wirtschaftlichen Aktivität
auch die Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge ab.
Für das Gesamtjahr nehmen wir daher unsere Prognose von -4 % auf -9 % zurück. Infolgedessen passen wir auch unsere Prognose für das Wachstum der weltweiten Nachfrage
nach Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge an und erwarten nun
für das Gesamtjahr 2016 noch einen Zuwachs von 1 % statt bislang 2 %. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Continental-Konzernsscroll
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Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen. ErtragslageUmsatzanstieg um 2,9 %;
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| 1. Januar bis 31. März | ||
| Mio € | 2016 | 2015 |
| Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 970,8 | 683,6 |
| Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit | -481,8 | -954,9 |
| Cashflow vor Finanzierungstätigkeit (Free Cashflow) | 489,0 | -271,3 |
| Dividenden an Minderheitsgesellschafter und Veränderungen aus Eigenkapitaltransaktionen bei Gesellschaften mit Minderheitsanteilseignern | -0,7 | -1,9 |
| Nicht zahlungswirksame Veränderungen | -20,2 | 29,9 |
| Sonstiges | -4,9 | -1.032,6 |
| Währungskurseffekte | -4,6 | 0,7 |
| Veränderung der Netto-Finanzschulden | 458,6 | -1.275,2 |
Im ersten Quartal 2016 wurden 397,8 Mio € (Vj. 356,8 Mio €) in Sachanlagen und Software
investiert. Die Investitionsquote beträgt nach drei Monaten 4,0 % (Vj. 3,7 %).
Auf die Automotive Group entfielen 201,7 Mio € (Vj. 204,7 Mio €) der Investitionen,
dies entspricht 3,4 % des Umsatzes (Vj. 3,5 %). Die Automotive Group investierte hauptsächlich
in Produktionsausrüstungen zur Herstellung neuer Produkte und zur Umsetzung neuer
Technologien. Hierbei wurden verstärkt Fertigungskapazitäten an Niedrigkostenstandorten
aus- und aufgebaut. In der Division Chassis & Safety entfielen wesentliche Bilanzzugänge
auf die Erweiterung der Produktionsanlagen für die Geschäftsbereiche Hydraulic Brake
Systems und Vehicle Dynamics. Es wurden insbesondere die Fertigungskapazitäten für
elektronische Bremssysteme ausgebaut. Die Division Powertrain investierte im Wesentlichen
in die Erweiterung der Produktionskapazitäten für die Geschäftsbereiche Engine Systems,
Fuel & Exhaust Management und Sensors & Actuators. In der Division Interior wurden
die Kapazitäten in den Geschäftsbereichen Instrumentation & Driver HMI und Body &
Security erweitert.
Die Rubber Group investierte 195,9 Mio € (Vj. 151,8 Mio €), entsprechend 5,1 % des
Umsatzes (Vj. 4,1 %). In der Division Reifen wurden die Fertigungskapazitäten in Nordamerika
sowie an den europäischen Niedrigkostenstandorten ausgebaut. Wesentliche Bilanzzugänge
entfielen auf die Werkerweiterungen in Sumter, USA; Puchov, Slowakei; Hefei, China;
und Lousado, Portugal. Weiterhin wurden Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Kostensenkung
durchgeführt. In der Division ContiTech entfielen wesentliche Bilanzzugänge auf die
Ausweitung von Fertigungskapazitäten für die Geschäftsbereiche Mobile Fluid Systems,
Benecke-Kaliko Group und Conveyor Belt Group. In allen Geschäftsbereichen wurden Investitionen
zur Rationalisierung bestehender Produktionsabläufe durchgeführt.
Die Bilanzsumme verringerte sich zum 31. März 2016 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresstichtag
um 738,3 Mio € auf 33.605,9 Mio € (Vj. 34.344,2 Mio €). Die Erhöhung des Goodwill
um 402,1 Mio € auf 6.600,9 Mio € (Vj. 6.198,8 Mio €) sowie der sonstigen immateriellen
Vermögenswerte um 104,6 Mio € auf 1.298,7 Mio € (Vj. 1.194,1 Mio €) resultierte hauptsächlich
aus der Akquisition von Elektrobit Automotive. Die Sachanlagen erhöhten sich um 83,4
Mio € auf 9.434,9 Mio € (Vj. 9.351,5 Mio €). Die Vorräte reduzierten sich um 84,1
Mio € auf 3.523,0 Mio € (Vj. 3.607,1 Mio €). Auch die Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen verringerten sich um 211,6 Mio € auf 7.185,1 Mio € (Vj. 7.396,7 Mio
€). Die flüssigen Mittel sind mit 1.693,8 Mio € um 678,5 Mio € geringer als in der
Vorperiode (Vj. 2.372,3 Mio €).
Das Eigenkapital inklusive der Anteile in Fremdbesitz erhöhte sich im Vergleich zum
31. März 2015 um 1.140,1 Mio € auf 13.361,9 Mio € (Vj. 12.221,8 Mio €). Dies resultierte
insbesondere aus dem Anstieg der kumulierten einbehaltenen Gewinne in Höhe von 2.154,8
Mio €. Die erfolgsneutralen Rücklagen veränderten sich um -949,9 Mio € auf -1.940,2
Mio € (Vj. -990,3 Mio €). Die Gearing Ratio verbesserte sich, trotz der Akquisition
von Elektrobit Automotive, von 33,5 % auf 23,1 %. Die Eigenkapitalquote stieg auf
39,8 % (Vj. 35,6 %).
Im Vergleich zum 31. Dezember 2015 hat sich die Bilanzsumme um 770,2 Mio € auf 33.605,9
Mio € (Vj. 32.835,7 Mio €) erhöht. Bezogen auf die einzelnen Bilanzposten ist dies
bedingt durch den Anstieg der aktiven latenten Steuern um 145,3 Mio € auf 1.815,0
Mio € (Vj. 1.669,7 Mio €), die Erhöhung der Vorräte um 162,9 Mio € auf 3.523,0 Mio
€ (Vj. 3.360,1 Mio €) und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 462,2
Mio € auf 7.185,1 Mio € (Vj. 6.722,9 Mio €). Gegenläufig wirkte die Reduzierung der
Sachanlagen um 104,0 Mio € auf 9.434,9 Mio € (Vj. 9.538,9 Mio €) aufgrund von Währungskurseffekten.
Das Eigenkapital inklusive der Anteile in Fremdbesitz erhöhte sich im Vergleich zum
Jahresende 2015 um 148,0 Mio € auf 13.361,9 Mio € (Vj. 13.213,9 Mio €). Aus dem den
Anteilseignern zuzurechnenden positiven Konzernergebnis ergibt sich ein Anstieg in
Höhe von 733,9 Mio €. Die erfolgsneutralen Rücklagen veränderten sich um -577,1 Mio
€ auf -1.940,2 Mio € (Vj. -1.363,1 Mio €). Die Gearing Ratio reduzierte sich von 26,8
% auf 23,1 %.
Zum Ende des ersten Quartals 2016 waren im Konzern 212.417 Mitarbeiter beschäftigt,
das entspricht einem Anstieg um 4.518 Personen im Vergleich zum Jahresende 2015. Aufgrund
gestiegener Produktionsvolumina und des Ausbaus des Bereichs Forschung und Entwicklung
erhöhte sich die Mitarbeiterzahl in der Automotive Group um 3.273. In der Rubber Group
führten der weitere Ausbau von Produktionskapazitäten und Vertriebskanälen zu einer
Erhöhung der Beschäftigtenzahl um 1.255. Im Vergleich zum Berichtsstichtag des Vorjahres
erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiter im Konzern um insgesamt 9.921.
| 1. Januar bis 31. März | ||
| Chassis & Safety in Mio € | 2016 | 2015 |
| Umsatz | 2.201,8 | 2.136,0 |
| EBITDA | 302,8 | 297,3 |
| in % vom Umsatz | 13,8 | 13,9 |
| EBIT | 213,2 | 214,9 |
| in % vom Umsatz | 9,7 | 10,1 |
| Abschreibungen1 | 89,6 | 82,4 |
| davon Wertminderungen2 | - | - |
| Investitionen3 | 82,6 | 72,3 |
| in % vom Umsatz | 3,8 | 3,4 |
| Operative Aktiva (zum 31.03.) | 4.380,8 | 4.145,3 |
| Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 | 40.764 | 38.607 |
| Umsatz bereinigt5 | 2.201,8 | 2.136,0 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 215,7 | 215,2 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 9,8 | 10,1 |
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung (Impairment) beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie
erforderliche Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
Im Geschäftsbereich Vehicle Dynamics lag das Absatzvolumen von elektronischen Bremssystemen
in den ersten drei Monaten 2016 im Vergleich zum Vorjahr unverändert bei 6,1 Mio Einheiten.
Der Absatz von Bremskraftverstärkern im Geschäftsbereich Hydraulic Brake Systems verringerte
sich im Vorjahresvergleich um 3,5 %. Der Absatz von Bremssätteln lag um 8,4 % unter
dem Vorjahresniveau. Im Geschäftsbereich Passive Safety & Sensorics sank der Absatz
leicht bei Airbagsteuergeräten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bei den Fahrerassistenzsystemen
erhöhten sich die Verkaufszahlen um rund 51 %.
Während der ersten drei Monate 2016 erhöhte sich der Umsatz der Division Chassis &
Safety im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,1 % auf 2.201,8 Mio € (Vj. 2.136,0
Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen ergibt sich
ein Anstieg um 3,9 %.
Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Chassis & Safety stieg
während der ersten drei Monate 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Mio € bzw. 0,2
% auf 215,7 Mio € (Vj. 215,2 Mio €) und entspricht 9,8 % (Vj. 10,1 %) des bereinigten
Umsatzes.
Die Division Chassis & Safety verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses
(EBIT) im ersten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 Mio € bzw. 0,8 % auf
213,2 Mio € (Vj. 214,9 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 9,7 % (Vj. 10,1
%).
Sowohl für das erste Quartal 2016 als auch für den Vorjahreszeitraum entstanden in
der Division Chassis & Safety keine Sondereffekte.
| 1. Januar bis 31. März | ||
| Powertrain in Mio € | 2016 | 2015 |
| Umsatz | 1.813,5 | 1.826,5 |
| EBITDA | 158,8 | 177,2 |
| in % vom Umsatz | 8,8 | 9,7 |
| EBIT | 66,5 | 96,7 |
| in % vom Umsatz | 3,7 | 5,3 |
| Abschreibungen1 | 92,3 | 80,5 |
| davon Wertminderungen2 | 3,3 | - |
| Investitionen3 | 60,9 | 66,7 |
| in % vom Umsatz | 3,4 | 3,7 |
| Operative Aktiva (zum 31.03.) | 2.812,1 | 2.710,1 |
| Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 | 36.961 | 35.593 |
| Umsatz bereinigt5 | 1.809,4 | 1.826,5 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 72,6 | 98,8 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 4,0 | 5,4 |
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung (Impairment) beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie
erforderliche Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
In den ersten drei Monaten 2016 stieg das Absatzvolumen von Turboladern und Pumpen
im Geschäftsbereich Engine Systems gegenüber dem Vorjahresniveau, während der Absatz
von Motorsteuergeräten und Injektoren unter Vorjahresniveau blieb. Der Geschäftsbereich
Sensors & Actuators befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs. Begünstigt durch eine
verschärfte Abgasgesetzgebung werden insbesondere bei den Abgassensoren höhere Absatzzahlen
erzielt. Im Geschäftsbereich Hybrid Electric Vehicle erreichten die Verkaufszahlen
von Leistungselektronik und Batterie- und Bordnetzsystemen nicht das Vorjahresniveau.
Das Absatzvolumen des Geschäftsbereichs Transmission lag, bedingt durch Programmumstellungen
zum Ende des Geschäftsjahres 2015, im ersten Quartal 2016 leicht unter dem Vorjahresniveau.
Im Geschäftsbereich Fuel & Exhaust Management erhöhte sich das Absatzvolumen gegenüber
dem Vorjahresvergleichszeitraum.
Während der ersten drei Monate 2016 verringerte sich der Umsatz der Division Powertrain
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,7 % auf 1.813,5 Mio € (Vj. 1.826,5 Mio €).
Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen ergibt sich ein Anstieg
um 0,7 %.
Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Powertrain verringerte
sich während der ersten drei Monate 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 26,2 Mio € bzw.
26,5 % auf 72,6 Mio € (Vj. 98,8 Mio €) und entspricht 4,0 % (Vj. 5,4 %) des bereinigten
Umsatzes.
Die Division Powertrain verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT)
im ersten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 30,2 Mio € bzw. 31,2 % auf 66,5
Mio € (Vj. 96,7 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 3,7 % (Vj. 5,3 %).
Aus Wertminderungen auf Sachanlagen entstand ein Aufwand in Höhe von insgesamt 3,3
Mio €.
Zudem ergab sich ein Restrukturierungsaufwand in Höhe von 0,2 Mio €.
Für die Division Powertrain beträgt die Belastung durch Sondereffekte in den ersten
drei Monaten 2016 insgesamt 3,5 Mio €.
Für das erste Quartal 2015 ergaben sich für die Division Powertrain keine Sondereffekte.
| 1. Januar bis 31. März | ||
| Interior in Mio € | 2016 | 2015 |
| Umsatz | 2.023,0 | 1.975,2 |
| EBITDA | 237,4 | 252,9 |
| in % vom Umsatz | 11,7 | 12,8 |
| EBIT | 160,1 | 190,9 |
| in % vom Umsatz | 7,9 | 9,7 |
| Abschreibungen1 | 77,3 | 62,0 |
| davon Wertminderungen2 | - | - |
| Investitionen3 | 58,2 | 65,7 |
| in % vom Umsatz | 2,9 | 3,3 |
| Operative Aktiva (zum 31.03.) | 4.402,4 | 3.974,5 |
| Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 | 41.436 | 37.232 |
| Umsatz bereinigt5 | 1.987,7 | 1.975,2 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 168,0 | 191,3 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 8,5 | 9,7 |
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung (Impairment) beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie
erforderliche Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
Das Absatzvolumen im Geschäftsbereich Body & Security lag im ersten Quartal 2016 deutlich
über Vorjahresniveau. Eine Erhöhung war besonders in den Regionen NAFTA und Asien
zu verzeichnen. Im Geschäftsbereich Infotainment & Connectivity lag der Absatz vor
allem wegen auslaufender Serien in Europa und Amerika bei Multimedia- und Connectivitysystemen
sowie in Europa bei Radiosystemen unter Vorjahresniveau. Dieser Rückgang konnte durch
Neuanläufe und den deutlich gestiegenen Absatz in Asien nur teilweise ausgeglichen
werden. Die Verkaufszahlen des Geschäftsbereichs Commercial Vehicles & Aftermarket
lagen unter dem Vorjahresniveau. Dies ist im Wesentlichen im Bereich Nutzfahrzeuge
auf den schwächeren Markt des Tachographengeschäfts in Russland und Brasilien zurückzuführen.
Das Ersatzteil- und Aftermarket-Geschäft konnte seinen Vorjahreswert aufgrund stabiler
Nachfrage im Bremsengeschäft halten. Die Verkaufszahlen im Geschäftsbereich Instrumentation
& Driver HMI lagen in den ersten drei Monaten 2016 über dem Vorjahr. Hierfür waren
vor allem Neuanläufe und eine gestiegene Nachfrage in Europa ausschlaggebend.
Während der ersten drei Monate 2016 erhöhte sich der Umsatz der Division Interior
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,4 % auf 2.023,0 Mio € (Vj. 1.975,2 Mio €).
Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen ergibt sich ein Anstieg
um 2,6 %.
Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Interior verringerte
sich während der ersten drei Monate 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 23,3 Mio € bzw.
12,2 % auf 168,0 Mio € (Vj. 191,3 Mio €) und entspricht 8,5 % (Vj. 9,7 %) des bereinigten
Umsatzes.
Die Division Interior verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT)
im ersten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 30,8 Mio € bzw. 16,1 % auf 160,1
Mio € (Vj. 190,9 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 7,9 % (Vj. 9,7 %).
Sowohl für das erste Quartal 2016 als auch für den Vorjahreszeitraum entstanden in
der Division Interior keine Sondereffekte.
| 1. Januar bis 31. März | ||
| Reifen in Mio € | 2016 | 2015 |
| Umsatz | 2.512,7 | 2.419,8 |
| EBITDA | 658,1 | 579,7 |
| in % vom Umsatz | 26,2 | 24,0 |
| EBIT | 530,0 | 454,0 |
| in % vom Umsatz | 21,1 | 18,8 |
| Abschreibungen1 | 128,1 | 125,7 |
| davon Wertminderungen2 | - | - |
| Investitionen3 | 146,7 | 100,9 |
| in % vom Umsatz | 5,8 | 4,2 |
| Operative Aktiva (zum 31.03.) | 5.366,0 | 5.380,5 |
| Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 | 50.357 | 48.281 |
| Umsatz bereinigt5 | 2.504,2 | 2.419,8 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 533,0 | 455,6 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 21,3 | 18,8 |
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung (Impairment) beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie
erforderliche Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
Die Verkaufszahlen lagen nach den ersten drei Monaten 2016 sowohl im Pkw-Erstausrüstungsgeschäft
als auch im Pkw-Reifenersatzgeschäft über dem Vorjahresniveau. Die Absatzzahlen im
Nutzfahrzeugreifengeschäft lagen mit rund 7 % ebenfalls über dem Vorjahreswert.
Während der ersten drei Monate 2016 erhöhte sich der Umsatz der Division Reifen im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,8 % auf 2.512,7 Mio € (Vj. 2.419,8 Mio €). Bereinigt
um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um
6,7 %.
Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Reifen stieg während
der ersten drei Monate 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 77,4 Mio € bzw. 17,0 % auf
533,0 Mio € (Vj. 455,6 Mio €) und entspricht 21,3 % (Vj. 18,8 %) des bereinigten Umsatzes.
Die Division Reifen verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT) im
ersten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 76,0 Mio € bzw. 16,7 % auf 530,0 Mio
€ (Vj. 454,0 Mio €). Die Umsatzrendite erhöhte sich auf 21,1 % (Vj. 18,8 %).
Für das erste Quartal 2016 entstanden in der Division Reifen keine Sondereffekte.
Im ersten Quartal 2015 ergab sich in der Division Reifen eine Entlastung durch Sondereffekte
in Höhe von insgesamt 0,1 Mio €.
| 1. Januar bis 31. März | ||
| ContiTech in Mio € | 2016 | 2015 |
| Umsatz | 1.359,1 | 1.268,3 |
| EBITDA | 176,1 | 129,2 |
| in % vom Umsatz | 13,0 | 10,2 |
| EBIT | 98,7 | 54,9 |
| in % vom Umsatz | 7,3 | 4,3 |
| Abschreibungen1 | 77,4 | 74,3 |
| davon Wertminderungen2 | 3,4 | - |
| Investitionen3 | 49,2 | 50,9 |
| in % vom Umsatz | 3,6 | 4,0 |
| Operative Aktiva (zum 31.03.) | 3.000,3 | 3.418,2 |
| Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 | 42.501 | 42.399 |
| Umsatz bereinigt5 | 1.266,3 | 1.268,3 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 133,5 | 82,8 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 10,5 | 6,5 |
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung (Impairment) beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie
erforderliche Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
Während der ersten drei Monate 2016 erhöhte sich der Umsatz der Division ContiTech
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,2 % auf 1.359,1 Mio € (Vj. 1.268,3 Mio €).
Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Währungskursveränderungen ergibt sich ein Anstieg
um 2,7 %. Positiv verläuft die Umsatzentwicklung bei Mobile Fluid Systems. Auch der
Umsatz im Automotive-Geschäft der Geschäftsbereiche Power Transmission Group sowie
Benecke-Kaliko Group konnten das Vorjahresniveau übertreffen. Insbesondere im Geschäftsbereich
Conveyer Belt Group blieb der Umsatz aufgrund der deutlichen Investitionsschwäche
der Bergbauunternehmen hinter den Erwartungen zurück. Im Geschäftsbereich Industrial
Fluid Systems ist der Umsatz mit Kunden der ölfördernden Industrien aufgrund des aktuell
niedrigen Ölpreisniveaus geringer ausgefallen.
Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division ContiTech erhöhte
sich während der ersten drei Monate 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 50,7 Mio € bzw.
61,2 % auf 133,5 Mio € (Vj. 82,8 Mio €) und entspricht 10,5 % (Vj. 6,5 %) des bereinigten
Umsatzes.
Die Division ContiTech verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT)
im ersten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 43,8 Mio € bzw. 79,8 % auf 98,7
Mio € (Vj. 54,9 Mio €). Die Umsatzrendite erhöhte sich auf 7,3 % (Vj. 4,3 %).
Die vorübergehende Einstellung der Produktion von Transportbändern in Volos, Griechenland,
führte zu einem Restrukturierungsaufwand in Höhe von 10,6 Mio €, wovon 3,4 Mio € auf
Wertminderungen auf Sachanlagen entfielen.
Darüber hinaus ergab sich ein negativer Sondereffekt aus Restrukturierungsaufwendungen
in Höhe von insgesamt 0,8 Mio €.
Für die Division ContiTech beträgt die Belastung durch Sondereffekte in den ersten
drei Monaten 2016 insgesamt 11,4 Mio €.
Im ersten Quartal 2015 ergab sich in der Division ContiTech eine Belastung durch Sondereffekte
in Höhe von insgesamt 0,3 Mio €.
Im Berichtszeitraum gab es keine wesentlichen Veränderungen der Risiken und Chancen.
Zu den Details der wesentlichen Risiken und Chancen verweisen wir auf unsere Ausführungen
im Geschäftsbericht 2015.
Nach dem gelungenen Start in das Geschäftsjahr 2016 in einem anspruchsvollen wirtschaftlichen
Umfeld bestätigen wir unseren Ausblick für den Umsatz des Konzerns für das Gesamtjahr
von rund 41 Mrd € bei konstanten Währungskursen. Unser Ziel, ein organisches Wachstum
von 4 % bis 5 % zu erreichen, behalten wir trotz des geringeren Zuwachses von 3,6
% im ersten Quartal 2016 bei. Unsere Umsatzprognose für die Automotive Group belassen
wir unverändert bei rund 25 Mrd € und für die Rubber Group bei mehr als 16 Mrd €.
Aufgrund der Erwartung, dass sich die operative Entwicklung der Automotive Group,
nach dem erwartet schleppenden Produktionsstart unserer Hauptkunden und dem Anlauf
vieler Neuprojekte im weiteren Jahresverlauf, sukzessive verbessert und weil wir davon
ausgehen, dass sich die sehr erfreuliche operative Entwicklung in der Rubber Group
fortsetzt, heben wir unseren Ausblick für die bereinigte EBIT-Marge von mehr als 10,5
% auf rund 11 % an. Für die Automotive Group bestätigen wir unsere Prognose für die
bereinigte EBIT-Marge in Höhe von mindestens 8,5 %. Für die Rubber Group heben wir
unsere Erwartung für die bereinigte EBIT-Marge von rund 15,5 % auf mehr als 16 % an.
Als Entlastungseffekt aus geringeren Rohstoffkosten für die Rubber Group für das Jahr
2016 erwarten wir weiterhin rund 100 Mio €. Unsere Schätzung für den Durchschnittskurs
von Naturkautschuk (TSR 20) für das Jahr 2016 belassen wir bei 1,50 US-Dollar/kg,
den für den Synthesekautschukgrundstoff Butadien bei 0,90 US-Dollar/kg.
Ferner bestätigen wir folgende Bestandteile unserer am 3. März 2016 aufgestellten
Prognose: Wir rechnen weiterhin mit negativen Sondereffekten in Höhe von rund 100
Mio €. Die Abschreibungen aus Kaufpreisallokation, die im Wesentlichen aus den Erwerben
von Veyance Technologies und Elektrobit Automotive stammen, werden voraussichtlich
bei rund 150 Mio € liegen. Die Investitionen vor Finanzinvestitionen werden im Geschäftsjahr
2016 rund 6 % vom Umsatz ausmachen. Das negative Zinsergebnis wird besser als 250
Mio € sein und die Konzern-Steuerquote wird bei etwa 30 % liegen.
Den Ausblick für den Free Cashflow vor Akquisitionen, der bereits im ersten Quartal
2016 bei 567 Mio € lag, heben wir von mindestens 1,8 Mrd € auf mindestens 2 Mrd €
für das laufende Geschäftsjahr an.
| 1. Januar bis 31. März | ||
| Mio € | 2016 | 2015 |
| Umsatzerlöse | 9.850,7 | 9.568,9 |
| Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen | -7.249,6 | -7.146,1 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 2.601,1 | 2.422,8 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | -716,1 | -643,0 |
| Vertriebs- und Logistikkosten | -548,0 | -520,9 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -243,7 | -214,5 |
| Sonstige Aufwendungen und Erträge | -69,0 | -77,7 |
| Ergebnis von at-equity bilanzierten Unternehmen | 16,4 | 11,2 |
| Übriges Beteiligungsergebnis | - | 0,0 |
| Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern | 1.040,7 | 977,9 |
| Zinserträge | 24,8 | 27,8 |
| Zinsaufwendungen | -58,6 | -83,5 |
| Zinsergebnis | -33,8 | -55,7 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 1.006,9 | 922,2 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -255,8 | -244,4 |
| Konzernergebnis | 751,1 | 677,8 |
| Auf Anteile in Fremdbesitz entfallender Gewinn | -17,2 | -21,1 |
| Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen | 733,9 | 656,7 |
| Ergebnis pro Aktie in €, unverwässert | 3,67 | 3,28 |
| Ergebnis pro Aktie in €, verwässert | 3,67 | 3,28 |
| 1. Januar bis 31. März | ||
| Mio € | 2016 | 20151 |
| Konzernergebnis | 751,1 | 677,8 |
| Posten, die nicht ergebniswirksam umgegliedert werden | ||
| Neubewertung leistungsorientierter Versorgungspläne2 | -364,3 | -288,4 |
| Zeitwertveränderungen2 | -554,2 | -361,7 |
| Währungsumrechnung2 | 13,7 | -45,1 |
| Im Eigenkapital erfasste Steuerpositionen | 176,2 | 118,4 |
| Posten, die in Folgeperioden erfolgswirksam umgegliedert werden könnten | ||
| Währungsumrechnung2 | -210,2 | 744,4 |
| Effekte aus Währungsumrechnung2 | -210,2 | 744,4 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 0,1 | -3,9 |
| Zeitwertveränderungen | 0,1 | 5,4 |
| Erfolgswirksame Umgliederung | 0,0 | -9,3 |
| Cashflow Hedges | -3,3 | - |
| Zeitwertveränderungen | 15,7 | - |
| Erfolgswirksame Umgliederung | -19,0 | - |
| Im Eigenkapital erfasste Steuerpositionen | -2,5 | 6,3 |
| Sonstiges Ergebnis | -580,2 | 458,4 |
| Gesamtergebnis | 170,9 | 1.136,2 |
| Auf Anteile in Fremdbesitz entfallendes Gesamtergebnis | -10,6 | -70,0 |
| Gesamtergebnis den Anteilseignern zuzurechnen | 160,3 | 1.066,2 |
1
Die Vorjahresvergleichswerte sind entsprechend der aktuellen Struktur angepasst dargestellt.
2
Inklusive Fremdanteile.
Die Struktur der Passivseite wird ab dem Berichtsjahr 2016 zur Erhöhung der Transparenz
bei der Darstellung der Leistungen an Arbeitnehmer geändert. Alle nachfolgenden Werte
der Vergleichsperioden sind entsprechend angepasst ausgewiesen.
| in Mio € | 31.03.2016 | 31.12.2015 | 31.03.2015 |
| Goodwill | 6.600,9 | 6.640,6 | 6.198,8 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 1.298,7 | 1.336,4 | 1.194,1 |
| Sachanlagen | 9.434,9 | 9.538,9 | 9.351,5 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 15,8 | 16,0 | 17,6 |
| Anteile an at-equity bilanzierten Unternehmen | 354,6 | 345,8 | 299,4 |
| Sonstige Finanzanlagen | 39,7 | 14,1 | 12,5 |
| Aktive latente Steuern | 1.815,0 | 1.669,7 | 1.894,2 |
| Aktiver Saldo aus Pensionsbewertung | 16,7 | 18,9 | 3,1 |
| Langfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen | 31,5 | 17,1 | 289,4 |
| Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte | 49,4 | 47,6 | 37,3 |
| Langfristige sonstige Vermögenswerte | 22,8 | 21,5 | 21,9 |
| Langfristige Vermögenswerte | 19.680,0 | 19.666,6 | 19.319,8 |
| Vorräte | 3.523,0 | 3.360,1 | 3.607,1 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 7.185,1 | 6.722,9 | 7.396,7 |
| Kurzfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte | 465,0 | 434,7 | 423,9 |
| Kurzfristige sonstige Vermögenswerte | 837,5 | 803,9 | 873,7 |
| Ertragsteuerforderungen | 141,8 | 149,7 | 131,0 |
| Kurzfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen | 69,4 | 64,3 | 166,0 |
| Flüssige Mittel | 1.693,8 | 1.621,5 | 2.372,3 |
| Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte | 10,3 | 12,0 | 53,7 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 13.925,9 | 13.169,1 | 15.024,4 |
| Bilanzsumme | 33.605,9 | 32.835,7 | 34.344,2 |
| in Mio € | 31.03.2016 | 31.12.2015 | 31.03.2015 |
| Gezeichnetes Kapital | 512,0 | 512,0 | 512,0 |
| Kapitalrücklage | 4.155,6 | 4.155,6 | 4.155,6 |
| Kumulierte einbehaltene Gewinne | 10.215,8 | 9.481,8 | 8.061,0 |
| Erfolgsneutrale Rücklagen | -1.940,2 | -1.363,1 | -990,3 |
| Den Anteilseignern zuzurechnendes Eigenkapital | 12.943,2 | 12.786,3 | 11.738,3 |
| Anteile in Fremdbesitz | 418,7 | 427,6 | 483,5 |
| Eigenkapital | 13.361,9 | 13.213,9 | 12.221,8 |
| Langfristige Leistungen an Arbeitnehmer | 4.306,4 | 3.696,5 | 4.232,3 |
| Passive latente Steuern | 367,6 | 361,2 | 256,9 |
| Langfristige Rückstellungen für sonstige Risiken und Verpflichtungen | 179,0 | 171,8 | 200,6 |
| Langfristige Finanzschulden | 2.418,8 | 3.175,0 | 4.273,0 |
| Langfristige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 45,7 | 94,9 | 71,0 |
| Langfristige sonstige Verbindlichkeiten | 20,7 | 21,6 | 14,2 |
| Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 7.338,2 | 7.521,0 | 9.048,0 |
| Kurzfristige Leistungen an Arbeitnehmer | 1.484,2 | 1.269,4 | 1.389,2 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 5.707,3 | 5.493,8 | 5.775,2 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 736,9 | 719,8 | 707,9 |
| Kurzfristige Rückstellungen für sonstige Risiken und Verpflichtungen | 793,4 | 845,5 | 827,2 |
| Kurzfristige Finanzschulden | 2.459,2 | 2.069,8 | 2.653,4 |
| Kurzfristige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 1.017,5 | 1.066,4 | 963,9 |
| Kurzfristige sonstige Verbindlichkeiten | 706,8 | 634,1 | 737,7 |
| Zur Veräußerung bestimmte Verbindlichkeiten | 0,5 | 2,0 | 19,9 |
| Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 12.905,8 | 12.100,8 | 13.074,4 |
| Bilanzsumme | 33.605,9 | 32.835,7 | 34.344,2 |
| 1. Januar bis 31. März | ||
| Mio € | 2016 | 20151 |
| Konzernergebnis | 751,1 | 677,8 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 255,8 | 244,4 |
| Zinsergebnis | 33,8 | 55,7 |
| EBIT | 1.040,7 | 977,9 |
| Gezahlte Zinsen | -46,4 | -71,7 |
| Erhaltene Zinsen | 5,4 | 8,7 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -217,4 | -269,4 |
| Erhaltene Dividenden | 15,0 | 17,2 |
| Abschreibungen sowie Wertminderungen und -aufholungen | 464,8 | 425,3 |
| Ergebnis von at-equity bilanzierten Unternehmen und sonstigen Finanzanlagen inkl. Wertminderungen und -aufholungen | -16,4 | -11,2 |
| Gewinne/Verluste aus Abgängen von Vermögenswerten, Gesellschaften und Geschäftsbereichen | -1,3 | -6,1 |
| Veränderungen der | ||
| Vorräte | -199,5 | -180,9 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | -575,3 | -855,1 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 281,3 | 504,5 |
| Leistungen an Arbeitnehmer und der sonstigen Rückstellungen | 241,2 | 275,1 |
| übrigen Aktiva und Passiva | -21,3 | -130,7 |
| Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 970,8 | 683,6 |
| Mittelzufluss/-abfluss aus Abgängen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 4,2 | 10,2 |
| Investitionen in Sachanlagen und Software | -397,8 | -356,8 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte aus Entwicklungsprojekten und Sonstige | -10,5 | -17,2 |
| Mittelzufluss/-abfluss aus dem Verkauf von Gesellschaften und Geschäftsbereichen | - | -1,7 |
| Anteilserwerb von Gesellschaften und Geschäftsbereichen | -77,7 | -589,4 |
| Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit | -481,8 | -954,9 |
| Summe des Cashflow vor Finanzierungstätigkeit | 489,0 | -271,3 |
| Veränderung der Finanzschulden | -380,0 | -768,7 |
| Sukzessive Erwerbe | -2,2 | - |
| Dividenden an Minderheitsgesellschafter und Veränderungen aus Eigenkapitaltransaktionen bei Gesellschaften mit Minderheitsanteilseignern | -0,7 | -1,9 |
| Zugang flüssiger Mittel aus erstmaliger Einbeziehung von Tochtergesellschaften in den Konsolidierungskreis | 0,6 | - |
| Mittelabfluss/-zufluss aus Finanzierungstätigkeit | -382,3 | -770,6 |
| Veränderung der flüssigen Mittel | 106,7 | -1.041,9 |
| Flüssige Mittel am Anfang der Periode | 1.621,5 | 3.243,8 |
| Wechselkursbedingte Veränderungen der flüssigen Mittel | -34,4 | 170,4 |
| Flüssige Mittel am Ende der Periode | 1.693,8 | 2.372,3 |
1
Die Vorjahresvergleichswerte sind entsprechend der aktuellen Struktur angepasst dargestellt.
| Unterschiedsbetrag aus | ||||||
| Mio € | Gezeichnetes Kapital1 | Kapitalrücklage | Kumulierte einbehaltene Gewinne | Sukzessive Erwerbe2 | Neubewertung leistungsorientierter Versorgungspläne | Währungsumrechnung |
| Stand 01.01.2015 | 512,0 | 4.155,6 | 7.404,3 | -19,4 | -1.339,6 | -51,1 |
| Konzernergebnis | - | - | 656,7 | - | - | - |
| Veränderungen übriges Eigenkapital | - | - | - | - | -287,9 | 699,6 |
| Konzerngesamtergebnis | - | - | 656,7 | - | -287,9 | 699,6 |
| Gezahlte/beschlossene Dividende | - | - | - | - | - | - |
| Sonstige Veränderung4 | - | - | - | - | - | - |
| Stand 31.03.2015 | 512,0 | 4.155,6 | 8.061,0 | -19,4 | -1.627,5 | 648,5 |
| Stand 01.01.2016 | 512,0 | 4.155,6 | 9.481,8 | -39,8 | -1.420,6 | 101,0 |
| Konzernergebnis | - | - | 733,9 | - | - | - |
| Veränderungen übriges Eigenkapital | - | - | 0,1 | - | -364,6 | -204,6 |
| Konzerngesamtergebnis | - | - | 734,0 | - | -364,6 | -204,6 |
| Gezahlte/beschlossene Dividende | - | - | - | - | - | - |
| Sukzessive Erwerbe | - | - | - | -3,6 | - | - |
| Sonstige Veränderung4 | - | - | - | 0,2 | - | - |
| Stand 31.03.2016 | 512,0 | 4.155,6 | 10.215,8 | -43,2 | -1.785,2 | -103,6 |
| Unterschiedsbetrag aus | ||||
| Mio € | Finanzinstrumenten3 | Summe | Anteile in Fremdbesitz | Gesamt |
| Stand 01.01.2015 | 10,3 | 10.672,1 | 352,5 | 11.024,6 |
| Konzernergebnis | - | 656,7 | 21,1 | 677,8 |
| Veränderungen übriges Eigenkapital | -2,2 | 409,5 | 48,9 | 458,4 |
| Konzerngesamtergebnis | -2,2 | 1.066,2 | 70,0 | 1.136,2 |
| Gezahlte/beschlossene Dividende | - | - | -16,7 | -16,7 |
| Sonstige Veränderung4 | - | - | 77,7 | 77,7 |
| Stand 31.03.2015 | 8,1 | 11.738,3 | 483,5 | 12.221,8 |
| Stand 01.01.2016 | -3,7 | 12.786,3 | 427,6 | 13.213,9 |
| Konzernergebnis | - | 733,9 | 17,2 | 751,1 |
| Veränderungen übriges Eigenkapital | -4,5 | -573,6 | -6,6 | -580,2 |
| Konzerngesamtergebnis | -4,5 | 160,3 | 10,6 | 170,9 |
| Gezahlte/beschlossene Dividende | - | - | -18,7 | -18,7 |
| Sukzessive Erwerbe | - | -3,6 | -0,8 | -4,4 |
| Sonstige Veränderung4 | - | 0,2 | - | 0,2 |
| Stand 31.03.2016 | -8,2 | 12.943,2 | 418,7 | 13.361,9 |
1
Eingeteilt in 200.005.983 im Umlauf befindliche Stückaktien.
2
Der Betrag in der Berichtsperiode resultierte aus dem sukzessiven Erwerb von Anteilen
eines vollkonsolidierten Unternehmens, einer nachträglichen Kaufpreisanpassung sowie
aus der erstmaligen Einbeziehung vormals nicht konsolidierter Tochterunternehmen.
3
Die Veränderung des Unterschiedsbetrags aus Finanzinstrumenten, nach Berücksichtigung
von latenten Steuern, resultierte im Wesentlichen aus Änderungen des beizulegenden
Zeitwerts der Cashflow Hedges von -4,5 Mio € (Vj. -) zur Zins- und Währungssicherung
sowie aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten von 0,0 Mio € (Vj.
-2,2 Mio €).
4
Sonstige Veränderungen der Fremdanteile durch Konsolidierungskreisveränderungen sowie
Kapitalerhöhungen.
| Mio € | Chassis & Safety | Powertrain | Interior | Reifen | ContiTech | Sonstiges/ Konsolidierung |
| Außenumsatz | 2.194,9 | 1.792,9 | 2.020,4 | 2.507,9 | 1.334,6 | - |
| Konzerninterner Umsatz | 6,9 | 20,6 | 2,6 | 4,8 | 24,5 | -59,4 |
| Umsatz (Gesamt) | 2.201,8 | 1.813,5 | 2.023,0 | 2.512,7 | 1.359,1 | -59,4 |
| EBIT (Segmentergebnis) | 213,2 | 66,5 | 160,1 | 530,0 | 98,7 | -27,8 |
| in % vom Umsatz | 9,7 | 3,7 | 7,9 | 21,1 | 7,3 | - |
| Abschreibungen1 | 89,6 | 92,3 | 77,3 | 128,1 | 77,4 | 0,1 |
| davon Wertminderungen2 | - | 3,3 | - | - | 3,4 | - |
| Investitionen3 | 82,6 | 60,9 | 58,2 | 146,7 | 49,2 | 0,2 |
| in % vom Umsatz | 3,8 | 3,4 | 2,9 | 5,8 | 3,6 | - |
| Operative Aktiva (zum 31.03.) | 4.380,8 | 2.812,1 | 4.402,4 | 5.366,0 | 3.000,3 | -79,4 |
| Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 | 40.764 | 36.961 | 41.436 | 50.357 | 42.501 | 398 |
| Umsatz bereinigt5 | 2.201,8 | 1.809,4 | 1.987,7 | 2.504,2 | 1.266,3 | -59,1 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 215,7 | 72,6 | 168,0 | 533,0 | 133,5 | -27,8 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 9,8 | 4,0 | 8,5 | 21,3 | 10,5 | - |
| Mio € | Continental-Konzern |
| Außenumsatz | 9.850,7 |
| Konzerninterner Umsatz | - |
| Umsatz (Gesamt) | 9.850,7 |
| EBIT (Segmentergebnis) | 1.040,7 |
| in % vom Umsatz | 10,6 |
| Abschreibungen1 | 464,8 |
| davon Wertminderungen2 | 6,7 |
| Investitionen3 | 397,8 |
| in % vom Umsatz | 4,0 |
| Operative Aktiva (zum 31.03.) | 19.882,2 |
| Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 | 212.417 |
| Umsatz bereinigt5 | 9.710,3 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 1.095,0 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 11,3 |
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung (Impairment) beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie
erforderliche Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
| Mio € | Chassis & Safety | Powertrain | Interior | Reifen | ContiTech | Sonstiges/ Konsolidierung |
| Außenumsatz | 2.128,6 | 1.808,2 | 1.973,0 | 2.414,5 | 1.244,6 | - |
| Konzerninterner Umsatz | 7,4 | 18,3 | 2,2 | 5,3 | 23,7 | -56,9 |
| Umsatz (Gesamt) | 2.136,0 | 1.826,5 | 1.975,2 | 2.419,8 | 1.268,3 | -56,9 |
| EBIT (Segmentergebnis) | 214,9 | 96,7 | 190,9 | 454,0 | 54,9 | -33,5 |
| in % vom Umsatz | 10,1 | 5,3 | 9,7 | 18,8 | 4,3 | - |
| Abschreibungen1 | 82,4 | 80,5 | 62,0 | 125,7 | 74,3 | 0,4 |
| davon Wertminderungen2 | - | - | - | - | - | - |
| Investitionen3 | 72,3 | 66,7 | 65,7 | 100,9 | 50,9 | 0,3 |
| in % vom Umsatz | 3,4 | 3,7 | 3,3 | 4,2 | 4,0 | - |
| Operative Aktiva (zum 31.03.) | 4.145,3 | 2.710,1 | 3.974,5 | 5.380,5 | 3.418,2 | -90,1 |
| Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 | 38.607 | 35.593 | 37.232 | 48.281 | 42.399 | 384 |
| Umsatz bereinigt5 | 2.136,0 | 1.826,5 | 1.975,2 | 2.419,8 | 1.268,3 | -56,9 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 215,2 | 98,8 | 191,3 | 455,6 | 82,8 | -33,5 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 10,1 | 5,4 | 9,7 | 18,8 | 6,5 | - |
| Mio € | Continental-Konzern |
| Außenumsatz | 9.568,9 |
| Konzerninterner Umsatz | - |
| Umsatz (Gesamt) | 9.568,9 |
| EBIT (Segmentergebnis) | 977,9 |
| in % vom Umsatz | 10,2 |
| Abschreibungen1 | 425,3 |
| davon Wertminderungen2 | - |
| Investitionen3 | 356,8 |
| in % vom Umsatz | 3,7 |
| Operative Aktiva (zum 31.03.) | 19.538,5 |
| Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 | 202.496 |
| Umsatz bereinigt5 | 9.568,9 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 1.010,2 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 10,6 |
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung (Impairment) beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie
erforderliche Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
| 1. Januar bis 31. März | ||
| Mio € | 2016 | 2015 |
| Chassis & Safety | 213,2 | 214,9 |
| Powertrain | 66,5 | 96,7 |
| Interior | 160,1 | 190,9 |
| Reifen | 530,0 | 454,0 |
| ContiTech | 98,7 | 54,9 |
| Sonstiges/Konsolidierung | -27,8 | -33,5 |
| EBIT | 1.040,7 | 977,9 |
| Zinsergebnis | -33,8 | -55,7 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 1.006,9 | 922,2 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -255,8 | -244,4 |
| Konzernergebnis | 751,1 | 677,8 |
| Auf Anteile in Fremdbesitz entfallender Gewinn | -17,2 | -21,1 |
| Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen | 733,9 | 656,7 |
Aufgrund der Wesensverwandtschaft einzelner Produkte werden diese in Segmente zusammengefasst.
Diese zeigt sich insbesondere bei Produktanforderungen, Markttrends, Kundengruppen
und Distributionskanälen.
Bezüglich der Erläuterungen zur Entwicklung der fünf Divisionen des Continental-Konzerns
verweisen wir auf die Ausführungen im Konzern-Zwischenlagebericht zum 31. März 2016.
Dieser Zwischenbericht wurde gemäß den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen
und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards
(IFRS) sowie den Interpretationen des International Financial Reporting Standards
Interpretation Committee bzw. des Vorgängers International Financial Reporting Interpretation
Committee (IFRIC) aufgestellt. Die Erstellung des Zwischenberichts erfolgte in Übereinstimmung
mit IAS 34, Zwischenberichterstattung. Im Zwischenbericht werden grundsätzlich dieselben
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie im Konzernabschluss 2015 angewendet. Diese
Methoden sind im Geschäftsbericht 2015 ausführlich erläutert. Zusätzlich wurden die
zum 31. März 2016 verpflichtenden IFRS-Änderungen und -Neu-regelungen im Zwischenabschluss
angewendet. Eine ausführliche Beschreibung dieser verbindlichen IFRS-Änderungen und
-Neu-regelungen erfolgte im Geschäftsbericht 2015.
Die zum 31. März 2016 verpflichtend anzuwendenden IFRS-Änderungen und -Neuregelungen
haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Berichterstattung des Continental-Konzerns.
Ertragsteuern werden auf Grundlage der Schätzung des gewichteten durchschnittlichen
jährlichen Ertragsteuersatzes erfasst, der für das Gesamtjahr erwartet wird. Steuerliche
Auswirkungen bestimmter signifikanter Sachverhalte, die nur der jeweiligen Berichtsperiode
zuzuordnen sind, werden dabei berücksichtigt.
Obwohl einige Teile unseres Geschäfts saisonabhängig sind, bleibt die Vergleichbarkeit
der konsolidierten Quartalsabschlüsse davon insgesamt unbeeinträchtigt. Alle wichtigen
Effekte der laufenden Periode sind in diesem Bericht enthalten. Änderungen im Ansatz
oder in der Bewertung von Vermögenswerten und Schulden im Rahmen von Unternehmenserwerben
werden erst bei Vorliegen der finalen Kaufpreisallokation retrospektiv dargestellt.
Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, sind
alle Beträge in Millionen Euro (Mio €) angegeben. Wir weisen darauf hin, dass bei
der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben aufgrund kaufmännischer
Rundung Differenzen auftreten können.
Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Muttergesellschaft 504 inländische und
ausländische Unternehmen, die die Continental Aktiengesellschaft nach den Regelungen
des IFRS 10 einbezieht oder die als Joint Arrangements oder assoziierte Unternehmen
klassifiziert werden. Davon werden 388 vollkonsolidiert und 116 nach der Equity-Methode
bilanziert.
Gegenüber dem 31. Dezember 2015 hat sich der Konsolidierungskreis um insgesamt zwei
Gesellschaften erhöht. Eine Gesellschaft wurde erworben, eine neu gegründet und eine
bislang nicht konsolidierte Einheit wurde erstmals konsolidiert. Zusätzlich reduzierte
sich der Konsolidierungskreis um eine Gesellschaft aufgrund einer Verschmelzung.
Gegenüber dem 31. März 2015 hat sich der Konsolidierungskreis in Summe um elf Gesellschaften
erhöht. Die Zugänge zum Konsolidierungskreis resultieren im Wesentlichen aus dem Erwerb
von Elektrobit Automotive. Abgänge aus dem Konsolidierungskreis sind überwiegend auf
Verschmelzungen zurückzuführen.
Im Segment Reifen erfolgte ein Share Deal. Der Kaufpreis in Höhe von 11,3 Mio € wurde
aus Barmitteln beglichen. Aus der vorläufigen Kaufpreisallokation resultierten ein
Goodwill in Höhe von 8,0 Mio € und immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 1,6 Mio
€. Darüber hinaus ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des Continental-Konzerns zum 31. März 2016.
Im Segment Powertrain erfolgte ein Asset Deal mit einem Kaufpreis von 26,7 Mio €.
Aus der vorläufigen Kaufpreisallokation resultierten ein Goodwill in Höhe von 0,5
Mio € sowie immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 33,4 Mio €. Darüber hinaus ergaben
sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des
Continental-Konzerns zum 31. März 2016.
Im Berichtszeitraum wurde ein Minderheitsanteilserwerb vollzogen. Der daraus resultierende
Unterschiedsbetrag zwischen dem Kaufpreis und dem Wert der erworbenen Anteile in Höhe
von 0,2 Mio € wurde in den erfolgsneutralen Rücklagen ausgewiesen.
Der Konzern überprüft die Werthaltigkeit von sonstigen immateriellen Vermögenswerten,
Sachanlagen, als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien sowie von Finanzanlagen und
auch des Goodwill, sobald Hinweise auf eine mögliche Wertminderung bekannt werden
(Triggering Event). In der Berichtsperiode fielen als Ergebnis dieser Überprüfungen
keine wesentlichen Wertminderungen an.
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für die ersten drei Monate 2016 beliefen
sich auf 255,8 Mio € (Vj. 244,4 Mio €). Die Steuerquote im Berichtszeitraum lag bei
25,4 % nach 26,5 % für den entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Zur Erhöhung der Transparenz bei der Darstellung der Leistungen an Arbeitnehmer wird
die Struktur der Passivseite ab dem Berichtsjahr 2016 geändert. Dadurch wurden von
den Vergleichswerten zum 31. Dezember 2015 Beträge in Höhe von 129,7 Mio € aus den
langfristigen Rückstellungen für sonstige Risiken und Verpflichtungen sowie in Höhe
von 34,1 Mio € aus den langfristigen sonstigen Verbindlichkeiten innerhalb der langfristigen
Leistungen an Arbeitnehmer ausgewiesen. Zum 31. März 2015 wurden Beträge in Höhe von
126,3 Mio € aus den langfristigen Rückstellungen für sonstige Risiken und Verpflichtungen
sowie in Höhe von 42,0 Mio € aus den langfristigen sonstigen Verbindlichkeiten innerhalb
der langfristigen Leistungen an Arbeitnehmer ausgewiesen.
Aus der Neubewertung der leistungsorientierten Versorgungspläne zum 31. März 2016
ergab sich gegenüber dem 31. Dezember 2015 eine Reduzierung der erfolgsneutralen Rücklagen
um 382,0 Mio €, die aus dem Rückgang der Diskontierungszinssätze resultierte. Der
entsprechenden Reduzierung des Eigenkapitals stand ein Aufbau der langfristigen Leistungen
an Arbeitnehmer in Höhe von 556,0 Mio € gegenüber.
Pensionsfonds bestehen nur für Pensionsverpflichtungen, insbesondere in Deutschland,
den USA, Kanada und dem Vereinigten Königreich, nicht hingegen für andere Versorgungsleistungen.
Im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2016 haben die Gesellschaften des Continental-Konzerns
8,2 Mio € an planmäßigen Einzahlungen in diese Pensionsfonds geleistet (Vj. 4,9 Mio
€).
Die Planvermögenseigenschaft eines Teils des Deckungsvermögens des Continental Pension
Trust e. V. konnte im Geschäftsjahr 2015 aufgrund von Satzungsänderungen der entsprechenden
Treuhandverträge wiederhergestellt werden. Damit wurden zum Ende des ersten Quartals
2016 Vermögenswerte in Höhe von 344,6 Mio € mit den zugehörigen Verpflichtungen saldiert
ausgewiesen.
Die Pensionszahlungen für Pensionsverpflichtungen beliefen sich im Zeitraum vom 1.
Januar bis 31. März 2016 auf insgesamt 51,0 Mio € (Vj. 51,7 Mio €), die Pensionszahlungen
für andere Versorgungsleistungen auf insgesamt 4,0 Mio € (Vj. 3,9 Mio €).
Die Netto-Pensionsaufwendungen des Continental-Konzerns setzen sich wie folgt zusammen:
| 1. Januar bis 31. März 2016 | ||||||
| Mio € | D | USA | CAN | GB | Übrige | Gesamt |
| Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche | 37,1 | 1,4 | 0,5 | 1,1 | 5,6 | 45,7 |
| Aufzinsung der erwarteten Pensionsverpflichtungen | 21,9 | 13,0 | 1,4 | 3,4 | 2,2 | 41,9 |
| Erwartete Erträge des Pensionsfonds | -6,0 | -9,4 | -1,3 | -3,5 | -1,1 | -21,3 |
| Auswirkungen der Obergrenze auf den Vermögenswert | - |
0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Übrige Pensionserträge/ -aufwendungen | - | 0,5 | 0,1 | 0,0 | 0,0 | 0,6 |
| Netto-Pensionsaufwendungen | 53,0 | 5,5 | 0,7 | 1,0 | 6,7 | 66,9 |
| 1. Januar bis 31. März 2015 | ||||||
| Mio € | D | USA | CAN | GB | Übrige | Gesamt |
| Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche | 37,7 | 0,0 | 0,1 | 1,2 | 5,0 | 44,0 |
| Aufzinsung der erwarteten Pensionsverpflichtungen | 20,2 | 11,2 | 0,8 | 3,5 | 2,0 | 37,7 |
| Erwartete Erträge des Pensionsfonds | -1,8 | -8,0 | -0,7 | -3,5 | -0,8 | -14,8 |
| Auswirkungen der Obergrenze auf den Vermögenswert | - |
0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,1 | 0,1 |
| Übrige Pensionserträge/ -aufwendungen | - | 0,4 | 0,0 | 0,0 | 0,1 | 0,5 |
| Netto-Pensionsaufwendungen | 56,1 | 3,6 | 0,2 | 1,2 | 6,4 | 67,5 |
Die Netto-Aufwendungen der Verpflichtungen für die Gesundheitsfürsorge- und Lebensversicherungsleistungen
des Continental-Konzerns in den USA und Kanada setzen sich wie folgt zusammen:
| 1. Januar bis 31. März | ||
| Mio € | 2016 | 2015 |
| Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche | 0,5 | 0,4 |
| Aufzinsung der erwarteten Verpflichtungen für Versorgungsleistungen | 2,5 | 2,2 |
| Netto-Aufwendungen für andere Versorgungsleistungen | 3,0 | 2,6 |
Der im April 2014 mit einem zugesagten Volumen von 4,5 Mrd € neu abgeschlossene syndizierte
Kredit bestand zu diesem Zeitpunkt aus einem im April 2016 fälligen Festdarlehen über
1,5 Mrd € und einer bis April 2019 eingeräumten revolvierenden Kreditlinie über 3,0
Mrd €. Bezogen auf die revolvierende Tranche wurde im April 2015 eine Vertragsanpassung
vorgenommen. Alle beteiligten Banken haben einer Laufzeitverlängerung um ein Jahr
zugestimmt. Damit steht Continental diese Finanzierungszusage bis April 2020 zur Verfügung.
Das Festdarlehen (Vj. 1,5 Mrd €) wurde bis Ende März 2016 vollständig vorzeitig zurückgezahlt.
Bereits im vierten Quartal 2015 erfolgten vorzeitige Teilrückzahlungen in Höhe von
insgesamt 1.150,0 Mio €. Die damit verbliebene Inanspruchnahme von nur noch 350,0
Mio € wurde Ende März 2016 zurückgezahlt. Das zugesagte Volumen des syndizierten Kredits,
der nur noch aus der revolvierenden Tranche besteht, hat sich damit gleichermaßen
um 1,5 Mrd € auf 3,0 Mrd € zum 31. März 2016 reduziert. Die revolvierende Kreditlinie
wurde Ende März 2016 von der Continental Rubber of America, Corp., Wilmington, USA,
in Höhe von 65,9 Mio € (Vj. 279,4 Mio €) ausgenutzt.
Bezüglich der Erläuterungen zu Finanzschulden und zum Zinsergebnis verweisen wir zudem
auf die Ausführungen im Konzern-Zwischenlagebericht zum 31. März 2016.
Die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte nach Bewertungskategorien für die finanziellen
Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, aufgegliedert nach den Klassen der Bilanz sowie
lang- und kurzfristige Positionen zusammengefasst, stellen sich wie folgt dar:
| Mio € | Bewertungskategorie nach IAS 39 | Buchwert 31.03.2016 | Beizulegender Zeitwert 31.03.2016 | Buchwert 31.12.2015 | Beizulegender Zeitwert 31.12.2015 |
| Sonstige Finanzanlagen | AfS | 39,7 | 39,7 | 14,1 | 14,1 |
| Derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen | |||||
| Derivative Finanzinstrumente mit effektiver Hedge-Beziehung | n. a. | 26,8 | 26,8 | 4,2 | 4,2 |
| Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | HfT | 36,1 | 36,1 | 43,4 | 43,4 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | AfS | 16,1 | 16,1 | 16,7 | 16,7 |
| Sonstige Forderungen mit Finanzierungscharakter | LaR | 21,9 | 21,9 | 17,1 | 17,1 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | LaR | 7.185,1 | 7.185,1 | 6.722,9 | 6.722,9 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | LaR | 514,4 | 514,4 | 482,3 | 482,3 |
| Flüssige Mittel | |||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | LaR | 1.672,3 | 1.672,3 | 1.600,5 | 1.600,5 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | AfS | 21,5 | 21,5 | 21,0 | 21,0 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 9.533,9 | 9.533,9 | 8.922,2 | 8.922,2 | |
| Finanzschulden | |||||
| Derivative Finanzinstrumente mit effektiver Hedge-Beziehung | n. a. | - | - | 0,9 | 0,9 |
| Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | HfT | 22,7 | 22,7 | 12,0 | 12,0 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | n. a. | 39,4 | 43,7 | 40,7 | 44,8 |
| Sonstige Finanzschulden | OL | 4.815,9 | 5.017,3 | 5.191,2 | 5.381,0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | OL | 5.707,3 | 5.707,3 | 5.493,8 | 5.493,8 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | OL | 1.063,2 | 1.062,7 | 2.063,6 | 2.062,8 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 11.648,5 | 11.853,7 | 12.802,2 | 12.995,3 | |
| Davon aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39: | |||||
| Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten (HfT) | 36,1 | 43,4 | |||
| Kredite und Forderungen (LaR) | 9.393,7 | 8.822,8 | |||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (AfS) | 77,3 | 51,8 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten (HfT) | 22,7 | 12,0 | |||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierte finanzielle Verbindlichkeiten (OL) | 11.586,4 | 12.748,6 |
| ― |
AfS, available for sale, zur Veräußerung verfügbar |
| ― |
HfT, held for trading, zu Handelszwecken gehalten |
| ― |
LaR, loans and receivables, Kredite und Forderungen |
| ― |
n. a., not applicable, keiner Bewertungskategorie zuzuordnen |
| ― |
OL, other liability, zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierte finanzielle Verbindlichkeiten |
Die nachstehende Tabelle zeigt die beizulegenden Zeitwerte von finanziellen Vermögenswerten
und Verbindlichkeiten sowie die jeweils für die Ermittlung der Zeitwerte relevanten
Stufen der Fair Value-Hierarchie nach IFRS 13.
| ― |
Stufe 1: notierte Preise am aktiven Markt für identische Instrumente. |
| ― |
Stufe 2: notierte Preise am aktiven Markt für ein ähnliches Instrument oder eine Bewertungsmethode, bei der alle wesentlichen Input-Faktoren auf beobachtbaren Marktdaten beruhen. |
| ― |
Stufe 3: Bewertungsmethode, bei welcher die wesentlichen Input-Faktoren nicht auf beobachtbaren Marktdaten beruhen. |
Neben den Zeitwerten der Finanzinstrumente, die nach IAS 39 zum Zeitwert zu bilanzieren
sind, enthält die Tabelle auch Finanzinstrumente, welche zu fortgeführten Anschaffungskosten
bilanziert werden und einen hiervon abweichenden Zeitwert besitzen. Zu fortgeführten
Anschaffungskosten bilanzierte Finanzinstrumente, deren Buchwerte näherungsweise ihrem
Zeitwert entsprechen, werden nicht in der Tabelle dargestellt.
Für eine ausführliche Beschreibung der für die einzelnen Finanzinstrumente angewandten
Bewertungsmethoden verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2015.
| Mio € | 31.03.2016 | Stufe 1 | Stufe 2 | Anschaffungskosten | |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | AfS | 37,6 | 29,4 | 8,2 | 0,0 |
| Derivative Finanzinstrumente mit effektiver Hedge-Beziehung | n. a. | 26,8 | - | 26,8 | - |
| Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | HfT | 36,1 | - | 36,1 | - |
| Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte | 100,5 | 29,4 | 71,1 | 0,0 | |
| Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | HfT | 22,7 | - | 22,7 | - |
| Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | 22,7 | - | 22,7 | - | |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | n. a. | 43,7 | - | 43,7 | - |
| Sonstige Finanzschulden | OL | 5.017,3 | 2.917,3 | 880,7 | 1.219,3 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | OL | 1.062,7 | - | 28,3 | 1.034,4 |
| Nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | 6.123,7 | 2.917,3 | 952,7 | 2.253,7 |
| Mio € | 31.12.2015 | Stufe 1 | Stufe 2 | Anschaffungskosten | |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | AfS | 37,7 | 28,8 | 8,9 | 0,0 |
| Derivative Finanzinstrumente mit effektiver Hedge-Beziehung | n. a. | 4,2 | - | 4,2 | - |
| Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | HfT | 43,4 | - | 43,4 | - |
| Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte | 85,3 | 28,8 | 56,5 | 0,0 | |
| Derivative Finanzinstrumente mit effektiver Hedge-Beziehung | n. a. | 0,9 | - | 0,9 | - |
| Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | HfT | 12,0 | - | 12,0 | - |
| Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | 12,9 | - | 12,9 | - | |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | n. a. | 44,8 | - | 44,8 | - |
| Sonstige Finanzschulden | OL | 5.381,0 | 2.907,0 | 1.329,2 | 1.144,8 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | OL | 2.062,8 | - | 34,7 | 2.028,1 |
| Nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | 7.488,6 | 2.907,0 | 1.408,7 | 3.172,9 |
Im Verfahren gegen die Continental Automotive Electronics LLC, Bugan-myeon, Südkorea
(CAE), und andere Unternehmen wegen des Verdachts der Beteiligung an Kartellrechtsverstößen
im Geschäft mit Kombi-Instrumenten hat der koreanische Supreme Court am 24. März 2016
das Rechtsmittel der CAE abgewiesen, das sich gegen das von einem Strafgericht verhängte
Bußgeld in Höhe von 200 Mio KRW (rund 154.000 €) gerichtet hatte, welches auf die
Berufung der CAE auf 100 Mio KRW (rund 77.000 €) reduziert worden war. Im Berichtszeitraum
gab es ansonsten keine wesentlichen neuen Erkenntnisse hinsichtlich Rechtsstreitigkeiten
und Schadenersatzansprüchen. Wir verweisen auf die Ausführungen im Geschäftsbericht
2015.
Gegenüber den im Geschäftsbericht 2015 beschriebenen Haftungsverhältnissen und sonstigen
finanziellen Verpflichtungen ergaben sich bis zum 31. März 2016 keine wesentlichen
Veränderungen.
Zum 31. Dezember 2015 wies die Continental AG einen Bilanzgewinn in Höhe von 1.014,2
Mio € (Vj. 749,2 Mio €) aus. Der Hauptversammlung, die am 29. April 2016 in Hannover
stattfindet, wird vorgeschlagen, eine Dividende in Höhe von 3,75 € je Stückaktie an
die Aktionäre der Continental AG für das abgelaufene Geschäftsjahr auszuzahlen. Die
Ausschüttungssumme beträgt somit bei 200.005.983 dividendenberechtigten Aktien 750.022.436,25
€. Der verbleibende Betrag soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Im Jahr 2015 erfolgte für das Jahr 2014 die Ausschüttung einer Dividende durch die
Continental AG in Höhe von 3,25 € je Stückaktie an die Aktionäre der Continental AG.
Die Ausschüttungssumme lag somit für 200.005.983 dividendenberechtigte Aktien bei
650.019.444,75 €. Der verbleibende Betrag wurde auf neue Rechnung vorgetragen.
Nach den ersten drei Monaten 2016 lag das unverwässerte Ergebnis pro Aktie bei 3,67
€ (Vj. 3,28 €) und entspricht dem verwässerten Ergebnis pro Aktie.
Im Berichtszeitraum gab es keine wesentlichen Änderungen der Geschäfte mit nahestehenden
Personen gegenüber dem 31. Dezember 2015. Wir verweisen dazu auf die Ausführungen
im Geschäftsbericht 2015.
Die jährliche Erklärung gemäß § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance-Kodex
vom Vorstand und Aufsichtsrat der Continental AG ist den Aktionären auf der Internetseite
von Continental dauerhaft zugänglich gemacht worden. Dort befinden sich auch frühere
Erklärungen nach § 161 AktG.
Der Konzern-Zwischenlagebericht und der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss wurden
weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch eine
zur Abschlussprüfung befähigte Person unterzogen.
Für den nur noch aus der revolvierenden Tranche bestehenden syndizierten Kredit über
3,0 Mrd € wurde im April 2016 eine Vertragsanpassung vorgenommen. Alle beteiligten
Banken haben einer Laufzeitverlängerung um ein Jahr zugestimmt. Damit steht Continental
diese Finanzierungszusage bis April 2021 zur Verfügung.
Bei dem am 16. April 2016 stattgefundenen Erdbeben in der Präfektur Kumamoto, Japan,
wurden Produktionskapazitäten eines der global größten Halbleiterproduzenten, Renesas
Electronics, erheblich beschädigt. Auswirkungen auf die Lieferkette für die schwer
substituierbaren Halbleiterprodukte sind derzeit noch nicht verlässlich abschätzbar.
Hannover, 21. April 2016
Continental Aktiengesellschaft
Der Vorstand