![]() Continental AGHannoverFinanzbericht zum 31. März 2017Continental-Aktie und -AnleihenAktienmärkte mit positivem TrendNach der Jahresendrallye Im vierten Quartal 2016 tendierten die Leitbörsen In Europa,
den USA und Asien In den ersten Wochen des neuen Jahres zunächst überwiegend seitwärts,
da klare Impulse fehlten. Mit der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten verbesserte sich ab Ende Januar 2017
die Stimmung an den US-amerikanischen Börsen, da die neue US-Regierung umfangreiche
Steuersenkungen, Deregulierungen und Infrastrukturmaßnahmen in Aussicht stellte. Der
Dow Jones-Index überwand Ende Januar erstmals die Marke von 20.000 Punkten und stieg
bis Anfang März zeitweilig auf über 21.000 Punkte. Zunehmende Zweifel der Investoren
über die rasche Umsetzbarkeit der angekündigten Maßnahmen führten im weiteren Monatsverlauf
jedoch zu Gewinnmitnahmen. Auch die europäischen Börsen verzeichneten im Februar steigende Kurse. Der Anstieg
fiel jedoch verhaltener aus, da sich Sorgen über handelshemmende Maßnahmen der USA
und der bis dahin ungewisse Ausgang der im März bevorstehenden Wahl in den Niederlanden
bremsend auswirkten. Unterstützend wirkten in Europa und den USA überwiegend besser als erwartete Unternehmensergebnisse.
Positive Konjunkturdaten aus Deutschland und der Eurozone ließen Ende März die Kurse
europäischer Aktien weiter ansteigen. Der DAX überstieg Anfang März die Marke von
12.000 Punkten und beendete das erste Quartal 2017 mit einem Plus von 7,2 % bei 12.312,87
Punkten. Der EURO STOXX 50 stieg im ersten Quartal um 6,4 % auf 3.500,93 Punkte. In den ersten Wochen des zweiten Quartals überraschten Andeutungen der US-amerikanischen
Notenbank Fed über eine mögliche schnellere Normalisierung ihrer Geldpolitik die Investoren.
Außerdem sorgten die politischen Spannungen zwischen den USA und Nordkorea sowie der
Syrienkonflikt für zunehmende Verunsicherung. Rückläufige Kurse an den Aktienmärkten
weltweit waren die Folge. Zudem warteten viele Anleger auf das Ergebnis des ersten
Wahlgangs der Präsidentschaftswahl in Frankreich am 23. April 2017. Dessen Ergebnis
führte zu wachsender Zuversicht an den europäischen Finanzmärkten. Der DAX stieg kurz
vor Berichtsschluss auf ein neues Allzeithoch von mehr als 12.400 Punkte. Continental-Aktie mit erfreulicher KursentwicklungEuropäische Automobilwerte profitierten im ersten Quartal 201 7 von erfreulichen Pkw-Zulassungsdaten
für Westeuropa. Die Sorgen vieler Anleger über mögliche handelshemmende Maßnahmen
der USA belasteten jedoch exportorientierte europäische Automobilwerte. Dies führte
zu einer im Vergleich zum DAX und EURO STOXX 50 etwas schwächeren Performance des
EURO STOXX Automobiles & Parts von 4,3 % im ersten Quartal 2017. Die Continental-Aktie profitierte Mitte Januar von der Bekanntgabe der Eckdaten des
Geschäftsjahres 2016 sowie Anfang März 2017 von der Veröffentlichung der vollständigen
Geschäftszahlen. Ebenfalls positiv wirkten Anfang Februar sowie in der zweiten Märzhälfte
mehrere Hochstufungen und Kurszielanhebungen verschiedener Analysten. In der letzten Märzwoche überstieg die Continental-Aktie die Marke von 200 € und erreichte
Ende März 2017 einen Schlusskurs von 205,50 €. Damit erzielte sie im Berichtszeitraum
gegenüber dem Schlusskurs des Vorjahres von 183,70 € einen Kursgewinn von 11,9 %. Im April 2017 gab auch die Continental-Aktie im Zuge des allgemeinen Markttrends nach.
Am 25. April 201 7 notierte sie zum Handelsschluss bei 201,15 €. Kursentwicklung der Continental-Aktie im Berichtszeitraum im Vergleich zu ausgewählten Indizesindexiert auf den 1. Januar 2017![]() scroll
Euro-Anleihen weiter auf niedrigem RenditeniveauWie im Vorjahr verharrten die Continental-Euro-Anleihen auch während der ersten drei
Monate 2017 auf niedrigem Renditeniveau. Der Kurs der am 16. Juli 2018 fälligen 3,0 %-Euro-Anleihe verringerte sich im Berichtszeitraum
durch die Reduzierung ihrer Restlaufzeit um 87,5 Basispunkte auf 103,828 %. Die am 19. Februar 2019 fällige 0,5 %-Euro-Anleihe notierte Ende März 2017 bei 100,903
% und damit 17,8 Basispunkte niedriger als zum Jahresende 2016. Der Kurs der am 5. Februar 2020 fälligen 0,0 %-Euro-Anleihe, die im vierten Quartal
2016 emittiert worden war, bewegte sich im Quartalsverlauf um die 100 %-Marke. Am
31. März 2017 notierte sie bei 99,637 % und damit 11,0 Basispunkte geringer als zum
Jahresende 2016. Die am 9. September 2020 fällige 3,125 %-Euro-Anleihe sank im Berichtszeitraum um
97,2 Basispunkte und notierte Ende März 2017 bei 110,052 %. Ursächlich hierfür waren
die Verringerung der Restlaufzeit und das im ersten Quartal 201 7 leicht gestiegene
Zinsniveau für mittelfristige Euro-Anleihen. Rückzahlung der 2,5 %-Euro-Anleihe am 20. März 2017Der Kurs der am 20. März 2017 fälligen 2,5 %-Euro-Anleihe der Conti-Gummi Finance
B.V., Maastricht, Niederlande, sank während des ersten Quartals 2017 weiter in Richtung
der 100 %-Marke. Am Tag der Fälligkeit erfolgte die Rückzahlung zum Nominalwert in
Höhe von 750,0 Mio €. Fünfjahres-CDS-Prämie Ende März nahezu unverändertDie Prämien für die Versicherung von Kreditausfallrisiken (Credit Default Swap, CDS)
blieben im Berichtszeitraum weitgehend unverändert auf relativ niedrigem Niveau. Gründe
hierfür waren das im Quartalsverlauf vergleichsweise ruhige Börsenumfeld, die überwiegend
positive Gewinnentwicklung vieler Unternehmen und das weiterhin günstige Zinsniveau,
insbesondere in der Eurozone aufgrund der unverändert expansiven Geldpolitik der Europäischen
Zentralbank. Die Fünfjahres-CDS-Prämie für Continental bewegte sich daher im ersten Quartal 2017
innerhalb einer engen Bandbreite zwischen 50 und 60 Basispunkten. Am Ende des ersten
Quartals 2017 lag sie mit 55,186 Basispunkten um 3,895 Basispunkte unter dem Jahresendwert
des Vorjahres. Der Spread gegenüber ihrem Referenzindex Markit iTraxx Europe belief
sich zum 31. März 2017 auf -18,854 Basispunkte (31. Dezember 2016: -13,234 Basispunkte). Kursentwicklungen der Continental-Anleihen im Berichtszeitraum![]() Continental-Kreditrating unverändertDie drei großen Ratingagenturen behielten ihr jeweiliges Kreditrating für die Continental
AG im Verlauf des ersten Quartals 2017 unverändert bei. scroll
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Vertragsverhältnis seit 19. Mai 2000. Continental Investor Relations OnlineWeitere Informationen zur Continental-Aktie, zu den Continental-Anleihen, zum Kreditrating
sowie zu unserer Investor Relations App sind im Internet unter www.continental-ir.de
abrufbar. Aktuelle Informationen zu Continental sind auch auf Twitter unter @Continental_IR
verfügbar. Kennzahlen Continental-Konzernscroll
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Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen. Kennzahlen Kerngeschäftsfelderscroll
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Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen. Konzern-ZwischenlageberichtBeteiligung der Mitarbeiter weltweit mit 150 Mio € am UnternehmenserfolgDas Erfolgsbeteiligungsprogramm für unsere Mitarbeiter basiert auf der Wertschöpfung
des Unternehmens. Die Berechnungsgrundlage für die ausgeschütteten Beträge variiert
von Land zu Land. Dabei werden rechtliche Vorschriften ebenso berücksichtigt wie das
jeweilige lokale Lohn- und Preisniveau. Auf dieser Basis liegt der Betrag pro Mitarbeiter
für das Geschäftsjahr 2016 je nach Land bei 1.056 € bzw. 528 €. Der Ausschüttungsbetrag
von 150 Mio € liegt auf Vorjahresniveau. Gleichzeitig stieg die Anzahl der Anspruchsberechtigten. Continental wird langfristiger Partner des ADAC für mehr Fahrsicherheit in DeutschlandDer ADAC e. V. und Continental haben eine Kooperation zur Erhöhung der Verkehrssicherheit
in Deutschland vereinbart. Dazu wird Continental u. a. Partner von bundesweit insgesamt
elf ADAC-Fahrsicherheitszentren (FSZ). Beide Partner sehen die Zusammenarbeit als
ideale Ergänzung der eigenen Aktivitäten zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Herzstück
werden dabei Fahrsicherheitstrainings in den FSZ für Kunden, Medienvertreter und Autofahrer
sein, bei denen moderne Continental-Sicherheitstechnologien wie z. B. die elektronische
Stabilitätskontrolle und Premiumreifen erlebbar gemacht werden. Bau eines neuen Pkw-Reifenwerks in ThailandAnfang 2017 fiel die Entscheidung für den Bau eines neuen Pkw-Reifenwerks in der Region
Asien-Pazifik (APAC) für die Provinz Rayong in Thailand. In der ersten Phase werden
sich die Investitionen in das neue Werk auf rund 250 Mio € belaufen. Der Betrieb soll
2019 aufgenommen werden. Bis 2022 ist die Fertigung von jährlich etwa vier Millionen
Reifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge geplant. Die Investition ist ein wesentlicher
Teil der langfristigen Wachstumsstrategie Vision 2025 der Division Reifen, die zum
Ziel hat, die weltweite Produktionspräsenz zu erweitern und auszubalancieren, um Kunden
in allen Regionen optimal bedienen zu können. Neuer PremiumContact 6 gewinnt AutoBild-ReifentestDer neue Continental-Sommerreifen PremiumContact 6 hat den großen Sommerreifentest
der Fachzeitschrift AutoBild gegen 51 Wettbewerber gewonnen. Zusätzlich wurde er von
den Reifenexperten aufgrund seiner guten Umwelteigenschaften zum Eco-Meister gekürt.
Mit herausragenden Bremseigenschaften und seiner Ausgewogenheit bei zahlreichen weiteren
Kriterien auf höchstem Niveau setzt er die beeindruckende Erfolgsgeschichte seiner
Vorgänger nahtlos fort. Neues Werk für beschichtete Gewebe in ChinaIm März 2017 wurde das neue Werk in Changshu, China, für beschichtete Gewebe von ContiTech
eröffnet. Die Investition unterstreicht unser Engagement im chinesischen Markt und
ermöglicht es uns, die Bedürfnisse der chinesischen Auftraggeber besser zu erfüllen.
Produziert werden hochleistungsfähige beschichtete Materialien für vielfältige Einsatzgebiete,
z. B. robuste Faltenbalgmaterialien, die Zugwaggons miteinander verbinden, Gewebe
für Schutzausrüstungen, Trockentauchanzüge und Rettungsboote. Tracking-Lösung sorgt für mehr Effizienz und Leistungsfähigkeit im AnhängermanagementKontinuierliche Positionsüberwachung für mehr Transparenz und Effizienz: Mit einem
neuen Trailerservice von VDO, einer Produktmarke von Continental, sehen Spediteure
und Fuhrparkbetreiber jetzt auf einen Blick, wo sich ihre Anhänger befinden. Dazu
wird die TrailerLinc-Hardware durch Fachpersonal an den Trailer angebracht und überträgt
regelmäßig die GPS-Daten an die umfassende Flottenmanagementsoftware VDO FleetVisor.
Flottenmanager wissen so jederzeit, wo ein Auflieger oder eine Wechselbrücke steht
und an welches Fahrzeug die Einheit angekoppelt ist. Das ermöglicht Speditionen eine
Anpassung der Tourenplanung in Echtzeit -nicht zuletzt, weil Fehler bei der Standortmeldung
von Trailern der Vergangenheit angehören. Kombination aus Gesteninteraktion und Touchbildschirm verringert FahrerablenkungDamit sich Fahrer und Fahrzeug zukünftig noch besser und ohne Worte verstehen, haben
wir komfortable Touchgesten für das Cockpit entwickelt. Durch die Kombination aus
Elementen der Gesteninteraktion und Touchoberfläche kann der Fahrer bestimmte festgelegte
Symbole auf das Eingabedisplay zeichnen, um verschiedenste Funktionen unmittelbar
als Schnellzugriff auszulösen. So kann der Fahrer z. B. mit zwei Fingern ein Herzsymbol
auf das Eingabedisplay zeichnen, um einen favorisierten Kontakt anzurufen, während
mit einem symbolisierten Hausdach die Navigation zur Heimadresse startet. Sowohl Gesten
als auch die Systemsteuerung durch haptische Methoden ermöglichen eine schnellere
Bedienung als klassische Bedienkonzepte mit Knöpfen und Schaltern. Trotzdem birgt
beides Ablenkungspotenzial. Durch die Verbindung beider Elemente wird die Fahrerablenkung
im Vergleich zur herkömmlichen Bedienung eines Touchbildschirms deutlich reduziert. Continental gewinnt Automotive News PACE Award 2017Für das integrierte Bremssystem MK C1 haben wir den Automotive News PACE (Premier
Automotive Suppliers Contribution to Excellence) Award 2017 gewonnen. Die PACE Awards
sind weltweit als Branchenbenchmark für Innovationen anerkannt. Die MK C1 leistet
einen wichtigen Beitrag zum sicheren und dynamischen Fahren sowie zur Energieeffizienz.
Sie ermöglicht dank des "brake-by-wire"-Designs eine 100-prozentige Rekuperation der
Bremsenergie. Weitere Vorteile sind ein um etwa 30 % reduziertes Gewicht, die Fremdansteuerbarkeit
und hohe Bremsdruckdynamik in einer kompakten Einheit. Von Benzin bis Hybrid: neues Steuergerät von ContinentalIn allen Modellen der neuen E-Klasse von Mercedes-Benz ist der Central Powertrain
Controller (CPC) als sogenanntes Gateway die elektronische Schaltzentrale des Antriebs
- ob Benziner, Diesel oder Plug-in-Hybrid. Das neu entwickelte Steuergerät mit seiner
offenen, variablen Vernetzungsarchitektur ist für die gesamte Kommunikation zwischen
den verschiedenen Steuergeräten des Antriebsstrangs zuständig - und kann darüber hinaus
Steuerungsfunktionen von anderen Geräten übernehmen. Der CPC ist das erste Steuergerät
auf Basis der neu entwickelten Engine Management System 3-Plattform, die auf die künftigen
Anforderungen elektrifizierter und vernetzter Antriebsstränge zugeschnitten ist. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche EntwicklungDie deutsche Wirtschaft zeigte sich im Berichtszeitraum in guter Verfassung. Die Industrieproduktion
nahm gegenüber dem Vorjahr zu und die Auftragseingänge der Unternehmen belebten sich
im Februar. Die Arbeitslosenquote verringerte sich weiter, wodurch der private Konsum
gestärkt wurde. Die gute wirtschaftliche Lage zeigte sich ebenfalls in verschiedenen
Stimmungsindikatoren. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hob in seinem World Economic
Outlook vom April 2017 seine Schätzung um 0,1 Prozentpunkte an. Er prognostiziert
nun einen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Deutschland um 1,6 % für 2017
(Vj. 1,9 %). Ein Grund für das im Vergleich zu 2016 niedrigere Wachstum ist die geringere
Anzahl von Arbeitstagen, ein anderer der voraussichtlich reduzierte Anstieg der Staatsausgaben
nach dem Rückgang der Flüchtlingszahlen. Ähnlich wie die deutsche Wirtschaft dürfte sich auf Basis verfügbarer Daten die Wirtschaft
der Eurozone im ersten Quartal 2017 entwickelt haben. In den meisten Ländern zeigte
sich eine leichte Zunahme der Industrieproduktion und des privaten Konsums. Die Arbeitslosenquote
verringerte sich von 9,6 % im Dezember 2016 auf 9,5 % im Februar 2017. Auch verschiedene
Stimmungsindikatoren verbesserten sich im Quartalsverlauf. Unterstützend wirkte weiterhin
die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank, die an ihren expansiven Maßnahmen trotz
steigendem Preisniveau unverändert festhielt. Der IWF erhöhte im April seine Schätzung
für das BIP-Wachstum des Euroraums um 0,1 Prozentpunkte auf 1,7 % für 2017. Für die Wirtschaft der USA zeigen erste Daten bislang nur geringe Steigerungen der
Industrieproduktion und des privaten Konsums. Mehrere Stimmungsindikatoren lassen
allerdings eine Belebung der Wirtschaft in den nächsten Monaten erwarten. Die US-amerikanische
Notenbank Fed nahm wie erwartet im März 2017 ihre insgesamt dritte Leitzinsanhebung
seit der Zinswende Ende 2015 vor und deutete eine weitere Straffung ihrer Geldpolitik
im Jahresverlauf an. Der IWF hielt im April 2017 seine Schätzung für das BIP-Wachstum
der USA im laufenden Jahr unverändert bei 2,3 %. Die japanische Wirtschaft profitierte im ersten Quartal 2017 von einer Belebung der
Exporte. Eine der Ursachen war die Abschwächung des japanischen Yen gegenüber dem
US-Dollar und anderen Währungen gegen Ende des vierten Quartals 2016. Neben dem Export
konnte 2017 auch die Industrieproduktion zulegen. Eine Belebung der Binnennachfrage
zeigte sich in einem kräftigen Anstieg der Pkw-Neuzulassungen bei ansonsten leicht
zunehmendem privaten Konsum und einem steigenden Verbrauchervertrauen. Der IWF erhöhte
in seiner April-Prognose seine Wachstumserwartung für Japan um 0,4 Prozentpunkte auf
1,2 % für 2017. Für China, das für das erste Quartal 2017 ein BIP-Wachstum von 6,9 % auswies, hob
der IWF seine Schätzung im April um 0,1 Prozentpunkte auf 6,6 % für das Gesamtjahr
2017 an. Auch Indien wird 2017 wieder deutlich wachsen. Hier behielt der IWF seine
BIP-Prognose von 7,2 % bei. Für Brasilien geht er weiterhin von einer Stabilisierung
im laufenden Jahr aus und erwartet unverändert ein marginales Wachstum von 0,2 %.
Aufgrund neuer Konjunkturdaten erhöhte der IWF seine BIP-Prognose 2017 für Russland
um 0,3 Prozentpunkte auf 1,4 %. Dagegen senkte er seine Schätzungen für Länder des
Nahen Ostens und Afrikas. Insgesamt erwartet der IWF in seiner April-Prognose für
die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer unverändert ein Wachstum von 4,5
%. Für die Weltwirtschaft erhöhte der IWF in seiner April-Prognose seine Wachstumserwartung
um 0,1 Prozentpunkte auf 3,5 % für das laufende Jahr. Zugleich weist der IWF auf anhaltende
strukturelle Probleme in vielen Volkswirtschaften hin und sieht erhebliche Risiken
in wachsenden protektionistischen Tendenzen, die einen negativen Effekt auf den internationalen
Handel und die Weltwirtschaft haben könnten. Schnellere als bislang erwartete Anhebungen
der US-Leitzinsen und eine damit einhergehende Aufwertung des US-Dollar könnten zudem
die Volkswirtschaften der Schwellen- und Entwicklungsländer belasten, die ihre Währungen
an den US-Dollar gekoppelt haben oder die in US-Dollar verschuldet sind. Ferner dämpfen
gemäß IWF geopolitische Spannungen in verschiedenen Ländern deren konjunkturelle Entwicklung
spürbar. Chancen sieht der IWF für 2017 vor allem in stärker als erwarteten fiskalpolitischen
Maßnahmen der USA und/oder Chinas mit entsprechend positiven Effekten auf deren primäre
Handelspartner. Entwicklung der Pkw-NeuzulassungenDie Pkw-Nachfrage in Europa (EU-28 + EFTA) stieg im ersten Quartal 2017 kräftig an.
Gegenüber dem Vorjahresquartal erhöhten sich die Pkw-Neuzulassungen auf Basis vorläufiger
Daten des Verbands der Automobilindustrie (VDA) um 8 % auf 4,3 Mio Einheiten. Ursächlich
hierfür waren neben der sich fortsetzenden konjunkturellen Erholung und dem niedrigen
Zinsniveau vor allem eine zumeist höhere Anzahl von Arbeitstagen im Vergleich zum
Vorjahresquartal sowie ein relativ hoher Ersatzbedarf in einigen Ländern. Dieser zeigte
sich innerhalb der großen Märkte erneut in Italien mit einem Zuwachs von 12 % im Berichtszeitraum.
Spanien und Deutschland wiesen Zuwächse von 8 % bzw. 7 % aus. Im Vereinigten Königreich
stieg die Nachfrage um 6 % und in Frankreich um 5 %. In den USA verringerte sich im ersten Quartal 2017 die Zahl der Neuzulassungen um
1 %. Grund dafür war ein Rückgang der Pkw-Nachfrage um 12 %. Die Nachfrage nach leichten
Nutzfahrzeugen, insbesondere Pick-ups, nahm dagegen dank niedriger Kraftstoffpreise
und günstiger Kreditzinsen nochmals um 6 % im Vergleich zum Vorjahresquartal zu. Mit
in Summe 4,0 Mio Einheiten blieb die Nachfrage alles in allem auf einem hohen Niveau. In Japan verhalfen im Berichtszeitraum die verbesserte konjunkturelle Lage und das
gestiegene Vertrauen der Verbraucher der Pkw-Nachfrage zu einem Anstieg um fast 8
% auf über 1,3 Mio Einheiten. In China bremste die Erhöhung der Verkaufsteuer für den Kauf von Pkw mit einem Hubraum
von bis zu 1,6 l um 2,5 % auf 7,5 % die Nachfrage nur zu Beginn des ersten Quartals
2017. Nach Angaben des VDA erhöhte sich der Pkw-Absatz im Berichtszeitraum um knapp
6 % auf 5,8 Mio Einheiten und markierte einen neuen Rekordwert für ein erstes Quartal.
In den übrigen BRIC-Ländern entwickelte sich die Nachfrage entsprechend der jeweiligen
gesamtwirtschaftlichen Situation: Während der Absatz in Indien im ersten Quartal 201
7 um 11 % stieg, zeigten sich in Russland mit +1 % und in Brasilien mit -1 % nur geringe
Änderungen auf niedrigem Niveau. Neuzulassungen/Verkäufe von Pkwscroll
Quellen: VDA (Länder/Regionen) und Renault (weltweit). Weltweit erhöhten sich im ersten Quartal 2017 die Pkw-Neuzulassungen im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum nach vorläufigen Daten um 4,0 % auf rund 23,0 Mio Einheiten. Entwicklung der Produktion von Pkw und leichten NutzfahrzeugenIn Europa bewirkte der kräftige Anstieg der Pkw-Nachfrage im Berichtszeitraum eine
höhere Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen < 6 t. Insbesondere Pkw-Werke
in Russland, Tschechien, Italien und der Türkei erhöhten ihre Produktion deutlich.
Dagegen zeigte sich in Deutschland und Frankreich ein verhaltener Anstieg um 2 %.
Nach vorläufigen Daten und Schätzungen stieg die Pkw-Produktion in Europa insgesamt
im ersten Quartal 2017 um 5 % gegenüber dem Vorjahreswert. Für das Gesamtjahr 201
7 erwarten wir unverändert einen Zuwachs von 2 %. In Nordamerika wurde im ersten Quartal 2017 die leicht rückläufige Produktion in den
USA und Kanada durch einen starken Anstieg der Fertigung in Mexiko überkompensiert.
Die Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen erhöhte sich daher im Berichtszeitraum
auf Basis vorläufiger Zahlen um 2 %. Für das Gesamtjahr 2017 rechnen wir aufgrund
der rückläufigen Nachfrage und der hohen Vergleichsbasis weiterhin mit einem Rückgang
des Produktionsvolumens in Nordamerika um 3 %. In Asien stieg im Berichtszeitraum die Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen
in den meisten Ländern an. Besonders hohe Volumenzuwächse verzeichneten nachfragebedingt
China, Japan, Iran und Indien. Dagegen sank das Produktionsvolumen in Südkorea und
Thailand. Für Asien insgesamt ergibt sich auf Basis vorläufiger Daten ein Fertigungszuwachs
im ersten Quartal 2017 gegenüber dem Vorjahr von 6 %. Für das Gesamtjahr 2017 erwarten
wir für Asien aufgrund der steigenden Vergleichsbasis nach wie vor einen Zuwachs von
3 %. In Südamerika führte die Stabilisierung der Nachfrage zu einer Erhöhung der Produktion
von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen. Nach vorläufigen Daten wuchs das Produktionsvolumen
im Berichtszeitraum um 19 % gegenüber dem schwachen Vorjahresquartal, blieb aber unterhalb
des Volumens des vierten Quartals 2016. Für das Gesamtjahr 2017 heben wir unsere Prognose
eines Anstiegs der Produktion von 2 % auf 5 % an. Die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen wuchs auf Basis vorläufiger
Zahlen im ersten Quartal 2017 um 5 % gegenüber dem Vorjahreswert. Für das Gesamtjahr
2017 behalten wir unsere Prognose eines Anstiegs um 1 % aufgrund der steigenden Vergleichsbasis
vorerst bei. Entwicklung der Produktion von mittelschweren und schweren NutzfahrzeugenIn Europa zeigte sich die verbesserte konjunkturelle Lage in West- und Osteuropa in
einer Zunahme des Straßengüterverkehrs und in einem erhöhten Lkw-Bedarf. Die Produktion
von Nutzfahrzeugen > 6 t stieg auf Basis erster Daten im Berichtszeitraum um 9 % gegenüber
dem vergleichsweise schwachen Vorjahresquartal. Die Auftragseingänge stiegen allerdings
nur relativ gering an. Für 2017 insgesamt erwarten wir aufgrund der steigenden Vergleichsbasis
unverändert einen Rückgang der Produktion mittelschwerer und schwerer Nutzfahrzeuge
in Europa um 2 %. In Nordamerika sank die Nutzfahrzeugproduktion im Berichtszeitraum nach vorläufigen
Zahlen um 8 % im Vorjahresvergleich. Der Anstieg der Auftragseingänge im März 2017
deutet aber auf eine Stabilisierung der Produktion hin. Für das Gesamtjahr 2017 rechnen
wir weiterhin mit einem Produktionsrückgang um 5 %. In China führte das Wachstum der Wirtschaft zu einer anziehenden Lkw-Nachfrage. Die
Produktion mittelschwerer und schwerer Nutzfahrzeuge stieg infolgedessen auf Basis
vorläufiger Daten um 15 % im ersten Quartal 2017. Auch für Indien und Japan zeigen
erste Daten leicht steigende Produktionsvolumina. Rückläufig entwickelte sich dagegen
die Fertigung in einigen ASEAN-Staaten. Für Asien insgesamt gehen wir nach wie vor
von einem Anstieg der Nutzfahrzeugproduktion um 4 % im Jahr 2017 aus. Südamerika verzeichnete im ersten Quartal 2017 nach vorläufigen Daten nochmals einen
leichten Rückgang der Produktion von Nutzfahrzeugen um 4 %. Für die folgenden Quartale
erwarten wir eine Stabilisierung der Nachfrage und der Produktion auf niedrigem Niveau.
Für das Gesamtjahr 2017 gehen wir weiterhin von einem Zuwachs der Nutzfahrzeugproduktion
um 1 % aus. An unserer Prognose eines Zuwachses der weltweiten Produktion von mittelschweren und
schweren Nutzfahrzeugen um 1 % im laufenden Jahr halten wir fest. Entwicklung der Ersatzreifenmärkte für Pkw und leichte NutzfahrzeugeIn Europa, dem für Continental wichtigsten Ersatzreifenmarkt für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge
< 6 t, führten die für das zweite Quartal angekündigten Preisanhebungen vieler Hersteller
aufgrund der gestiegenen Rohstoffkosten zu vorgezogenen Käufen. Nach vorläufigen Daten
stieg im Berichtsquartal der Absatz von Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge
um 6 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Für die folgenden Quartale rechnen wir daher
nur mit leicht steigenden Volumina und für das Gesamtjahr unverändert mit einem Marktwachstum
von 2 %. In Nordamerika zeigte sich im Berichtszeitraum eine relativ stabile Nachfrage nach
Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. Nach vorläufigen Zahlen stieg der
Reifenabsatz um 2 %. Für den weiteren Jahresverlauf erwarten wir weiterhin einen wachsenden
Ersatzreifenbedarf aufgrund der steigenden Anzahl gefahrener Kilometer. Für das Gesamtjahr
behalten wir unsere Prognose von 2 % Wachstum unverändert bei. Asien verzeichnet im laufenden Jahr einen weiter steigenden Bedarf an Ersatzreifen
für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. In China, dem wichtigsten asiatischen Markt, wuchs
die Nachfrage im ersten Quartal 201 7 nach vorläufigen Daten um 10 %. Auch in Indien
und Japan dürfte die wachsende Wirtschaft für einen höheren Ersatzreifenabsatz gesorgt
haben. Dagegen rechnen wir für Südkorea und die ASEAN-Staaten mit einer eher verhaltenen
Nachfrageentwicklung. Für Asien insgesamt erwarten wir für 2017 aktuell einen Zuwachs
der Ersatzreifenvolumina für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge von 5 % nach zuvor 4 %. In Südamerika erhöhte sich die Nachfrage nach Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge
trotz der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Lage im Berichtszeitraum nach vorläufigen
Zahlen um 5 %. Für das Gesamtjahr 2017 gehen wir nach wie vor von einem Anstieg der
Volumina um 2 % aus. Alles in allem sehen wir unsere Prognose eines Wachstums des weltweiten Bedarfs an
Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge von 2 % im Gesamtjahr nach den ersten
drei Monaten 2017 bestätigt. Entwicklung der Ersatzreifenmärkte für mittelschwere und schwere NutzfahrzeugeIn Europa stieg im Berichtszeitraum die Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere
und schwere Nutzfahrzeuge nach vorläufigen Zahlen um 11%. Wesentlicher Treiber hierfür
waren vorgezogene Käufe vieler Kunden im Vorfeld der angekündigten Preiserhöhungen
verschiedener Hersteller. In den folgenden Quartalen dürfte sich die Nachfrage normalisieren.
Für das Gesamtjahr rechnen wir für Europa insgesamt weiterhin mit einem Absatzanstieg
um 2 %. In Nordamerika sorgten ebenfalls vorgezogene Käufe für einen kräftigen Anstieg der
Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge. Der Absatz
stieg im ersten Quartal 2017 nach vorläufigen Daten um 12 %. Für den weiteren Jahresverlauf
erwarten wir auch hier normalisierte Volumina. Für das Gesamtjahr lassen wir unsere
Prognose eines Zuwachses von 1 % unverändert. In Asien sollte die Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge
der wirtschaftlichen Entwicklung der einzelnen Länder folgen. Für Asien insgesamt
rechnen wir 2017 weiterhin mit einem Anstieg des Bedarfs um 4 %. In Südamerika führten die angekündigten Preisanhebungen im Berichtszeitraum zu einem
starken Anstieg der Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge.
Infolge der eher verhaltenen wirtschaftlichen Aktivität rechnen wir auch hier mit
einer normalisierten Nachfrage in den Folgequartalen. Für das Gesamtjahr erwarten
wir einen erhöhten Zuwachs von 4 % nach zuvor 2 %. Unsere Prognose für das Wachstum der weltweiten Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere
und schwere Nutzfahrzeuge belassen wir bei 3 % Zuwachs für das Gesamtjahr 2017. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Continental-KonzernsZur Überleitung des Umsatz bereinigt und des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT
bereinigt) verweisen wir auf unsere Ausführungen im Konzern-Zwischenabschluss. scroll
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Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen. ErtragslageUmsatzanstieg um 11,7 %;Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 9,5 %Während der ersten drei Monate 2017 erhöhte sich der Konzernumsatz im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum um 11,7 % auf 10.999,9 Mio € (Vj. 9.850,7 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis-
und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 9,5 %. Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 7,0 %Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) des Konzerns stieg während der
ersten drei Monate 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 75,9 Mio € bzw. 7,0 % auf 1.165,5
Mio € (Vj. 1.089,6 Mio €) und entspricht 10,7 % (Vj. 11,1 %) des bereinigten Umsatzes. Operativer Ergebnisanstieg (EBIT) um 9,1 %Das operative Konzernergebnis (EBIT) erhöhte sich im ersten Quartal 2017 im Vergleich
zum Vorjahr um 94,4 Mio € bzw. 9,1 % auf 1.135,1 Mio € (Vj. 1.040,7 Mio €). Die Umsatzrendite
verringerte sich auf 10,3 % (Vj. 10,6 %). Sondereffekte im ersten Quartal 2017Aus Wertminderungen auf Sachanlagen resultierte in der Division Powertrain ein Aufwand
in Höhe von 1,0 Mio €. In der Division Reifen entstand aus dem Verkauf von als Finanzanlagen gehaltenen Beteiligungen
insgesamt ein Ertrag in Höhe von 13,0 Mio €. Darüber hinaus ergab sich aus einer Erstkonsolidierung ein Ertrag in Höhe von 0,5
Mio € in der Division Reifen. In der Division ContiTech entstand ein Restrukturierungsaufwand in Höhe von 0,1 Mio
€. Für den Konzern beträgt die Entlastung durch Sondereffekte in den ersten drei Monaten
2017 insgesamt 12,4 Mio €. Sondereffekte im ersten Quartal 2016Aus Wertminderungen auf Sachanlagen entstand in der Division Powertrain ein Aufwand
in Höhe von insgesamt 3,3 Mio €. Für die Division Powertrain ergab sich ein Restrukturierungsaufwand in Höhe von 0,2
Mio €. Die vorübergehende Einstellung der Produktion von Transportbändern in Volos, Griechenland,
führte in der Division ContiTech zu einem Restrukturierungsaufwand in Höhe von 10,6
Mio €, wovon 3,4 Mio € auf Wertminderungen auf Sachanlagen entfielen. Für die Division ContiTech resultierte darüber hinaus ein negativer Sondereffekt aus
Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von insgesamt 0,8 Mio €. Für den Konzern ergab sich eine Belastung durch Sondereffekte in den ersten drei Monaten
2016 in Höhe von insgesamt 14,9 Mio €. Aufwand für Forschung und EntwicklungDer Aufwand für Forschung und Entwicklung erhöhte sich in den ersten drei Monaten
2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,0 % auf 780,7 Mio € (Vj. 716,1 Mio €),
entsprechend 7,1 % des Umsatzes (Vj. 7,3 %). Davon entfielen auf die Automotive Group
676,1 Mio € (Vj. 625,4 Mio €), entsprechend 10,0 % des Umsatzes (Vj. 10,4 %), und
auf die Rubber Group 104,6 Mio € (Vj. 90,7 Mio €), entsprechend 2,5 % des Umsatzes
(Vj. 2,4 %). ZinsergebnisDas negative Zinsergebnis erhöhte sich im ersten Quartal 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
um 49,8 Mio € auf 83,6 Mio € (Vj. 33,8 Mio €). Dies ist im Wesentlichen auf Bewertungseffekte
aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und
aus der Entwicklung der Wechselkurse zurückzuführen. Der Zinsaufwand - ohne die Effekte aus der Fremdwährungsumrechnung, aus Änderungen
des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und aus zur Veräußerung
verfügbaren finanziellen Vermögenswerten - belief sich in den ersten drei Monaten
2017 auf 72,2 Mio € (Vj. 75,2 Mio €). Der Zinsaufwand, der aus Kreditaufnahmen bei
Banken, Kapitalmarkttransaktionen und sonstigen Finanzierungsinstrumenten resultierte,
lag mit 34,2 Mio € um 0,2 Mio € unter dem Vorjahreswert von 34,4 Mio €. Der wesentliche
Anteil entfiel mit 21,1 Mio € (Vj. 21,3 Mio €) auf den Aufwand aus den von der Continental
AG, der Conti-Gummi Finance B.V., Maastricht, Niederlande, sowie der Continental Rubber
of America, Corp., Wilmington, USA, begebenen Anleihen. Aus der Aufzinsung der langfristig fälligen Leistungen an Arbeitnehmer resultierte
im ersten Quartal 2017 ein Zinsaufwand in Höhe von insgesamt 38,0 Mio € (Vj. 40,8
Mio €). Hierin ist die Aufzinsung, bezogen auf Anwartschaftsverpflichtungen der Pensionskassen,
nicht enthalten. Die Zinserträge in den ersten drei Monaten 2017 reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr
um 1,4 Mio € auf 23,4 Mio € (Vj. 24,8 Mio €). Davon entfielen auf erwartete Erträge
aus langfristig fälligen Leistungen an Arbeitnehmer sowie aus den Pensionsfonds insgesamt
16,8 Mio € (Vj. 18,4 Mio €). Hierin sind die Zinserträge, bezogen auf das Fondsvermögen
der Pensionskassen, nicht enthalten. Die Bewertungseffekte aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten
und aus der Entwicklung der Wechselkurse führten im ersten Quartal 2017 insgesamt
zu einem negativen Ergebnisbeitrag in Höhe von 35,1 Mio € (Vj. positiver Ergebnisbeitrag
in Höhe von 16,6 Mio €). Dies resultierte im Wesentlichen aus der Entwicklung des
mexikanischen Peso gegenüber dem US-Dollar. Aus den zur Veräußerung verfügbaren finanziellen
Vermögenswerten ergab sich in den ersten drei Monaten 2017 ein positiver Effekt in
Höhe von 0,3 Mio € (Vj. 0,0 Mio €). Steuern vom Einkommen und vom ErtragDie Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für die ersten drei Monate 2017 beliefen
sich auf 287,0 Mio € (Vj. 255,8 Mio €). Die Steuerquote im Berichtszeitraum lag bei
27,3 % nach 25,4 % für den entsprechenden Vorjahreszeitraum. Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnenDas den Anteilseignern zuzurechnende Konzernergebnis erhöhte sich um 2,1 % auf 749,6
Mio € (Vj. 733,9 Mio €) und das Ergebnis pro Aktie auf 3,75 € (Vj. 3,67 €). FinanzlageCashflow-ÜberleitungDas EBIT des ersten Quartals 2017 erhöhte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016
um 94,4 Mio € auf 1.135,1 Mio € (Vj. 1.040,7 Mio €). Die insbesondere aus den Anleihen resultierenden Zinszahlungen erhöhten sich um 1,2
Mio € auf 47,6 Mio € (Vj. 46,4 Mio €). Die Auszahlungen für Ertragsteuern stiegen um 42,9 Mio € auf 260,3 Mio € (Vj. 217,4
Mio €). Der Mittelabfluss aus dem Aufbau des operativen Working Capital lag zum 31. März 2017
mit 679,7 Mio € um 186,2 Mio € über dem Vorjahresvergleichswert von 493,5 Mio €. Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit lag zum 31. März 2017 mit 864,3
Mio € um 106,5 Mio € unter dem Vorjahresvergleichswert in Höhe von 970,8 Mio €. Aus Investitionstätigkeit resultierte in den ersten drei Monaten 2017 ein Mittelabfluss
in Höhe von 731,3 Mio € (Vj. 481,8 Mio €). Die Investitionen in Sachanlagen und Software,
ohne Berücksichtigung von Finanzierungsleasing und aktivierten Fremdkapitalkosten,
erhöhten sich um 104,9 Mio € von 397,8 Mio € auf 502,7 Mio €. Aus dem Anteilserwerb
und dem Verkauf von Gesellschaften und Geschäftsbereichen resultierte insgesamt ein
Mittelabfluss in Höhe von 211,7 Mio € (Vj. 77,7 Mio €). Der im ersten Quartal 2017 erreichte Free Cashflow ergab einen Mittelzufluss in Höhe
von 133,0 Mio € (Vj. 489,0 Mio €) und verringerte sich damit um 356,0 Mio € gegenüber
dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Finanzierung und FinanzschuldenZum 31. März 2017 reduzierten sich die Netto-Finanzschulden des Continental-Konzerns
gegenüber dem Vorjahr um 315,7 Mio € auf 2.767,6 Mio € (Vj. 3.083,3 Mio €). Dieser
Abbau ist auf den guten Free Cashflow zum Jahresende 2016 zurückzuführen. Die Netto-Finanzschulden
lagen zum 31. März 201 7 um 30,2 Mio € unter dem Wert zum 31. Dezember 2016 von 2.797,8
Mio €. Die Gearing Ratio verbesserte sich zum Ende des ersten Quartals 2017 auf 17,6
% (Vj. 23,1%). Am 28. November 2016 platzierte die Continental AG unter dem Rahmen-Emissionsprogramm
für Anleiheemissionen von Continental (Debt Issuance Programme, DIP) eine Euro-Anleihe
mit einem Nominalvolumen von 600,0 Mio € bei Investoren im In- und Ausland. Der Ausgabekurs
lag bei 99,41 %. Diese Anleihe hat eine Laufzeit von drei Jahren und zwei Monaten
und einen Zinssatz von 0,0 % p. a. Die Emission erfolgte insbesondere im Hinblick
auf die Fälligkeit der Euro-Anleihe der Conti-Gummi Finance B.V., Maastricht, Niederlande,
über 750,0 Mio € am 20. März 201 7. Diese 3,5-jährige Anleihe wurde mit 2,5 % p. a.
verzinst und zu einem Kurs von 100,00 % zurückgezahlt. Der im April 2014 mit einem zugesagten Volumen von ursprünglich 4,5 Mrd € neu abgeschlossene
syndizierte Kredit bestand zu diesem Zeitpunkt aus einem im April 2016 fälligen Festdarlehen
über 1,5 Mrd € und einer bis April 2019 eingeräumten revolvierenden Kreditlinie über
3,0 Mrd €. Bezogen auf die Laufzeit der revolvierenden Tranche wurden zwei Vertragsanpassungen
vorgenommen. Im April 2015 und im April 2016 haben alle beteiligten Banken einer Laufzeitverlängerung
um jeweils ein Jahr zugestimmt. Damit steht Continental diese Finanzierungszusage
bis April 2021 zur Verfügung. Seit der Ende März 2016 erfolgten vollständigen vorzeitigen
Rückzahlung des Festdarlehens besteht der syndizierte Kredit nur noch aus der revolvierenden
Tranche. Diese Kreditlinie wurde Ende März 2017 nicht in Anspruch genommen. Im Vorjahr
nutzte die Continental Rubber of America, Corp., Wilmington, USA, diese Kreditlinie
in Höhe von 65,9 Mio €. Zum 31. März 2017 verfügte Continental über ein Liquiditätspolster in Höhe von insgesamt
5.758,1 Mio € (Vj. 5.453,8 Mio €), davon 1.895,7 Mio € (Vj. 1.693,8 Mio €) flüssige
Mittel sowie zugesagte, ungenutzte Kreditlinien im Volumen von 3.862,4 Mio € (Vj.
3.760,0 Mio €). Unter den Beschränkungen, welche die Verfügbarkeit von Kapital beeinträchtigen können,
sind auch sämtliche bestehenden Beschränkungen der flüssigen Mittel zu verstehen.
Im Continental-Konzern sind die vorab genannten flüssigen Mittel beschränkt hinsichtlich
verpfändeter Beträge sowie Guthaben in Ländern mit devisenrechtlichen Beschränkungen
oder anderweitig erschwertem Zugang zu Liquidität. Steuern, die auf den Transfer von
Geldvermögen von einem Land in ein anderes zu entrichten sind, werden im Regelfall
nicht als eine Beschränkung der flüssigen Mittel verstanden. Zum 31. März 201 7 beliefen
sich die unbeschränkt verfügbaren flüssigen Mittel insgesamt auf 1.425,7 Mio € (Vj.
1.285,1 Mio €). Herleitung der Netto-Finanzschuldenscroll
Herleitung der Veränderung der Netto-Finanzschuldenscroll
Investitionen (Bilanzzugang)Im ersten Quartal 2017 wurden 502,7 Mio € (Vj. 397,8 Mio €) in Sachanlagen und Software
investiert. Die Investitionsquote beträgt nach drei Monaten 4,6 % (Vj. 4,0 %). Auf die Automotive Group entfielen 287,3 Mio € (Vj. 201,7 Mio €) der Investitionen,
dies entspricht 4,3 % des Umsatzes (Vj. 3,4 %). Die Automotive Group investierte hauptsächlich
in Produktionsausrüstungen zur Herstellung neuer Produkte und zur Umsetzung neuer
Technologien. Hierbei wurden verstärkt Fertigungskapazitäten an Niedrigkostenstandorten
aus- und aufgebaut. In der Division Chassis & Safety entfielen wesentliche Bilanzzugänge
auf die Erweiterung der Produktionsanlagen für die Geschäftsbereiche Vehicle Dynamics,
Hydraulic Brake Systems und Advanced Driver Assistance Systems. Es wurden insbesondere
die Fertigungskapazitäten für elektronische Bremssysteme ausgebaut. In der Division
Powertrain entfielen wesentliche Investitionen auf die Erweiterung der Produktionskapazitäten.
In der Division Interior wurden insbesondere die Kapazitäten in den Geschäftsbereichen
Instrumentation & Driver HMI und Body & Security erweitert. Die Rubber Group investierte 215,0 Mio € (Vj. 195,9 Mio €), entsprechend 5,0 % des
Umsatzes (Vj. 5,1 %). In der Division Reifen wurden die Fertigungskapazitäten in den
USA, in China sowie an den europäischen Niedrigkostenstandorten ausgebaut. Wesentliche
Bilanzzugänge entfielen auf die Werkerweiterungen in Hefei, China, sowie Mount Vernon
und Sumter, USA. In Rayong, Thailand, wurde mit dem Bau eines neuen Werks begonnen.
Weiterhin wurden Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Kostensenkung durchgeführt.
In der Division ContiTech entfielen wesentliche Bilanzzugänge auf die Ausweitung von
Fertigungskapazitäten für die Geschäftsbereiche Mobile Fluid Systems, Benecke-Kaliko
Group, Conveyor Belt Group und Power Transmission Group. In allen Geschäftsbereichen
wurden Investitionen zur Rationalisierung bestehender Produktionsabläufe durchgeführt. VermögenslageDie Bilanzsumme erhöhte sich zum 31. März 2017 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresstichtag
um 4.305,9 Mio € auf 37.911,8 Mio € (Vj. 33.605,9 Mio €). Der Goodwill in Höhe von
6.977,1 Mio € ist im Vergleich zum Vorjahreswert von 6.600,9 Mio € um 376,2 Mio €
gestiegen. Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte erhöhten sich um 321,8 Mio €
auf 1.620,5 Mio € (Vj. 1.298,7 Mio €). Die Sachanlagen stiegen um 1.331,9 Mio € auf
10.766,8 Mio € (Vj. 9.434,9 Mio €). Die Vorräte erhöhten sich um 593.5Mio € auf 4.116,5
Mio € (Vj. 3.523,0 Mio €). Auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen
um 1.166,8 Mio € auf 8.351,9 Mio € (Vj. 7.185,1 Mio €). Die kurzfristigen sonstigen
Vermögenswerte erhöhten sich um 265,6 Mio € auf 1.103,1 Mio € (Vj. 837,5 Mio €). Die
flüssigen Mittel sind mit 1.895,7 Mio € (Vj. 1.693.8 Mio €) um 201,9 Mio € höher als
am entsprechenden Vorjahresstichtag. Das Eigenkapital inklusive der Anteile in Fremdbesitz erhöhte sich im Vergleich zum
31. März 2016 um 2.360,5 Mio € auf 15.722,4 Mio € (Vj. 13.361,9 Mio €). Dies resultierte
insbesondere aus dem Anstieg der kumulierten einbehaltenen Gewinne in Höhe von 2.068,5
Mio €. Die erfolgsneutralen Rücklagen veränderten sich um 239.6 Mio € auf -1.700,6
Mio € (Vj. -1.940,2 Mio €). Die Gearing Ratio verbesserte sich von 23,1 % auf 17,6
%. Die Eigenkapitalquote stieg auf 41,5 % (Vj. 39,8 %). Im Vergleich zum 31. Dezember 2016 erhöhte sich die Bilanzsumme um 1.736,9 Mio € auf
37.911,8 Mio € (Vj. 36.174,9 Mio €). Bezogen auf die einzelnen Bilanzposten ist dies
im Wesentlichen bedingt durch den Anstieg der Sachanlagen um 228,7 Mio € auf 10.766,8
Mio € (Vj. 10.538,1 Mio €), die Erhöhung der Vorräte um 363,3 Mio € auf 4.116,5 Mio
€ (Vj. 3.753,2 Mio €) und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 959,2
Mio € auf 8.351.9 Mio € (Vj. 7.392,7 Mio €). Das Eigenkapital inklusive der Anteile in Fremdbesitz erhöhte sich im Vergleich zum
Jahresende 2016 um 987,6 Mio € auf 15.722,4 Mio € (Vj. 14.734,8 Mio €). Aus dem den
Anteilseignern zuzurechnenden positiven Konzernergebnis ergibt sich ein Anstieg in
Höhe von 749,6 Mio €. Die erfolgsneutralen Rücklagen veränderten sich um 231,7 Mio
€ auf -1.700,6 Mio € (Vj. -1.932,3 Mio €). Die Gearing Ratio verbesserte sich von
19,0 % auf 17,6 %. MitarbeiterZum Ende des ersten Quartals 2017 waren Im Konzern 227.565 Mitarbeiter beschäftigt.
Dies entspricht einem Anstieg um 7.428 Personen im Vergleich zum Jahresende 2016.
Aufgrund gestiegener Produktionsvolumina und des Ausbaus des Bereichs Forschung und
Entwicklung erhöhte sich die Mitarbeiteranzahl in der Automotive Group um 3.277. In
der Rubber Group führten der weitere Ausbau von Produktionskapazitäten und Vertriebskanälen
sowie der Erwerb der Hornschuch Gruppe zu einer Erhöhung der Beschäftigtenzahl um
4.144. Im Vergleich zum Berichtsstichtag des Vorjahres erhöhte sich die Anzahl der
Mitarbeiter im Konzern um insgesamt 15.148. Überleitung zu operativen Aktiva zum 31. März 2017scroll
scroll
Überleitung zu operativen Aktiva zum 31. März 2016scroll
scroll
Entwicklung der Divisionenscroll
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Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen. Chassis & SafetyAbsatzIm Geschäftsbereich Vehicle Dynamics erhöhte sich das Absatzvolumen von elektronischen
Bremssystemen in den ersten drei Monaten 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 13 %. Die
Verkaufszahlen von Bremskraftverstärkern im Geschäftsbereich Hydraulic Brake Systems
stiegen im Vorjahresvergleich um 3 %. Der Absatz der Bremssättel mit integrierter
elektrischer Parkbremse erhöhte sich um 47 % gegenüber dem Vorjahr und überkompensierte
damit den Rückgang der Verkaufszahlen von konventionellen Bremssätteln, die um 1 %
leicht unter dem Vorjahresniveau lagen. Im Geschäftsbereich Passive Safety & Sensorics
stieg der Absatz bei Airbagsteuergeräten um 21 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Bei den Fahrerassistenzsystemen erhöhten sich die Verkaufszahlen um 40 %. Umsatzanstieg um 13,4 %;Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 12,5 %Während der ersten drei Monate 2017 erhöhte sich der Umsatz der Division Chassis &
Safety im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13,4 % auf 2.497,4 Mio € (Vj. 2.201,8
Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich
ein Anstieg um 12,5 %. Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 12,0 %Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Chassis & Safety stieg
während der ersten drei Monate 201 7 im Vergleich zum Vorjahr um 25,6 Mio € bzw. 12,0
% auf 238,9 Mio € (Vj. 213,3 Mio €) und entspricht 9,6 % (Vj. 9,7 %) des bereinigten
Umsatzes. Operativer Ergebnisanstieg (EBIT) um 12,1 %Die Division Chassis & Safety verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses
(EBIT) in den ersten drei Monaten 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 25,7 Mio € bzw.
12,1 % auf 238,9 Mio € (Vj. 213,2 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich leicht
auf 9,6 % (Vj. 9,7 %). SondereffekteSowohl für das erste Quartal 2017 als auch für den Vorjahreszeitraum entstanden in
der Division Chassis & Safety keine Sondereffekte. scroll
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen. PowertrainAbsatzIm Geschäftsbereich Engine Systems stieg in den ersten drei Monaten 2017 das Absatzvolumen
von Motorsteuergeräten, Injektoren, Pumpen und Turboladern. Der Geschäftsbereich Sensors
& Actuators befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs. Begünstigt durch eine verschärfte
Abgasgesetzgebung werden insbesondere bei den Abgassensoren höhere Verkaufszahlen
erzielt. Im Geschäftsbereich Hybrid Electric Vehicle erreichte das Absatzvolumen von
Leistungselektronik nicht das Vorjahresniveau, während der Absatz von Bordnetz- und
Batteriesystemen über dem Vorjahr lag. Die Verkaufszahlen des Geschäftsbereichs Transmission
lagen, bedingt durch Programmumstellungen zum Ende des Geschäftsjahres 2016, in den
ersten drei Monaten 2017 leicht unter dem Vorjahresniveau. Im Geschäftsbereich Fuel
& Exhaust Management erhöhte sich das Absatzvolumen gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum. Umsatzanstieg um 10,5 %;Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 9,5 %Während der ersten drei Monate 2017 erhöhte sich der Umsatz der Division Powertrain
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,5 % auf 2.003,1 Mio € (Vj. 1.813,5 Mio €).
Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg
um 9,5 %. Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 73,0 %Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Powertrain erhöhte
sich während der ersten drei Monate 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 52,6 Mio € bzw.
73,0 % auf 124,7 Mio € (Vj. 72,1 Mio €) und entspricht 6,3 % (Vj. 4,0 %) des bereinigten
Umsatzes. Operativer Ergebnisanstieg (EBIT) um 76,1 %Die Division Powertrain verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT)
in den ersten drei Monaten 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 50,6 Mio € bzw. 76,1 %
auf 11 7,1 Mio € (Vj. 66,5 Mio €). Die Umsatzrendite erhöhte sich auf 5,8 % (Vj. 3,7
%). Sondereffekte im ersten Quartal 2017Aus Wertminderungen auf Sachanlagen resultierte ein Aufwand in Höhe von 1,0 Mio €. Sondereffekte im ersten Quartal 2016Aus Wertminderungen auf Sachanlagen entstand ein Aufwand in Höhe von insgesamt 3,3
Mio €. Zudem ergab sich ein Restrukturierungsaufwand in Höhe von 0,2 Mio €. Für die Division Powertrain ergab sich eine Belastung durch Sondereffekte in den ersten
drei Monaten 2016 in Höhe von insgesamt 3,5 Mio €. scroll
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen. InteriorAbsatzDas Absatzvolumen im Geschäftsbereich Body & Securlty lag Im ersten Quartal des Geschäftsjahres
2017 deutlich über Vorjahresniveau. Steigerungen wurden besonders in Asien und Europa
erzielt. Die Verkaufszahlen des Geschäftsbereichs Infotainment & Connectivity erreichten
nahezu das Vorjahresniveau. Während weltweit auslaufende Serien im Radio- und Multimedia-Bereich
durch die Neuanläufe nicht vollständig kompensiert werden konnten, verzeichnete der
Bereich Connectivity deutliche Absatzsteigerungen aufgrund weltweiter Neuanläufe.
Der Absatz des Geschäftsbereichs Commercial Vehicles & Aftermarket lag insgesamt über
dem Vorjahresniveau. Dabei konnte der Bereich Nutzfahrzeuge seinen Umsatz gegenüber
dem Vorjahr erhöhen. Das Ersatzteil- und Aftermarket-Geschäft konnte die Vorjahreswerte
insbesondere in den USA, in Westeuropa und China deutlich übertreffen. Im Geschäftsbereich
Instrumentation & Driver HMI lag der Absatz im ersten Quartal 2017 über dem des vergleichbaren
Vorjahreszeitraums. Eine Erhöhung war vor allem im europäischen Markt aufgrund von
Neuanläufen und einer weiter gestiegenen Nachfrage bei den Produktgruppen Display
Solutions und Instrument Cluster zu verzeichnen. Umsatzanstieg um 13,4 %;Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 11,9 %Während der ersten drei Monate 2017 erhöhte sich der Umsatz der Division Interior
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13,4 % auf 2.293,9 Mio € (Vj. 2.023,0 Mio €).
Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg
um 11,9 %. Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 20,0 %Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Interior erhöhte sich
während der ersten drei Monate 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 33,8 Mio € bzw. 20,0
% auf 202,9 Mio € (Vj. 169,1 Mio €) und entspricht 8,9 % (Vj. 8,4 %) des bereinigten
Umsatzes. Operativer Ergebnisanstieg (EBIT) um 16,0 %Die Division Interior verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT)
in den ersten drei Monaten 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 25,6 Mio € bzw. 16,0 %
auf 185,7 Mio € (Vj. 160,1 Mio €). Die Umsatzrendite erhöhte sich auf 8,1 % (Vj. 7,9
%). SondereffekteSowohl für das erste Quartal 2017 als auch für den Vorjahreszeitraum entstanden in
der Division Interior keine Sondereffekte. scroll
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen. ReifenAbsatzDie Verkaufszahlen lagen im ersten Quartal 2017 sowohl im Pkw-Erstausrüstungsgeschäft
als auch im Pkw-Reifenersatzgeschäft über dem Vorjahresniveau. Die Absatzzahlen im
Nutzfahrzeugreifengeschäft übertrafen den Vorjahreswert um rund 15 %. Umsatzanstieg um 9,7 %;Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 6,3 %Während der ersten drei Monate 2017 erhöhte sich der Umsatz der Division Reifen im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,7 % auf 2.756,3 Mio € (Vj. 2.512,7 Mio €). Bereinigt
um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 6,3
%. Rückgang des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 8,6 %Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Reifen verringerte
sich während der ersten drei Monate 201 7 im Vergleich zum Vorjahr um 45,7 Mio € bzw.
8,6 % auf 486,2 Mio € (Vj. 531,9 Mio €) und entspricht 17,9 % (Vj. 21,2 %) des bereinigten
Umsatzes. Operativer Ergebnisrückgang (EBIT) um 4,7 %Die Division Reifen verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT)
in den ersten drei Monaten 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 24,9 Mio € bzw. 4,7 %
auf 505,1 Mio € (Vj. 530,0 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 18,3 % (Vj.
21,1 %). Sondereffekte im ersten Quartal 2017In der Division Reifen entstand aus dem Verkauf von als Finanzanlagen gehaltenen Beteiligungen
insgesamt ein Ertrag in Höhe von 13,0 Mio €. Darüber hinaus ergab sich aus einer Erstkonsolidierung ein Ertrag in Höhe von 0,5
Mio €. Für die Division Reifen beträgt die Entlastung durch Sondereffekte in den ersten drei
Monaten 201 7 insgesamt 13,5 Mio €. Sondereffekte im ersten Quartal 2016Für das erste Quartal 2016 ergaben sich für die Division Reifen keine Sondereffekte. scroll
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Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen. ContiTechUmsatzanstieg um 11,9 %;Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 7,6 %Während der ersten drei Monate 2017 erhöhte sich der Umsatz der Division ContiTech
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,9 % auf 1.521,4 Mio € (Vj. 1.359,1 Mio €).
Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg
um 7,6 %. Im Vergleich zum Vorjahr berichten die Geschäftsbereiche Air Spring Systems,
Benecke-Kaliko Group sowie Mobile Fluid Systems eine deutlich positive Umsatzentwicklung.
Ebenfalls konnte der Geschäftsbereich Compounding Technology einen starken Volumenzuwachs
realisieren. Aufgrund der Markterholung in der rohstofffördernden Industrie erzielte
der Geschäftsbereich Conveyor Belt Group höhere Umsätze als im Vorjahresvergleichsquartal. Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 8,1 %Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division ContiTech erhöhte
sich während der ersten drei Monate 201 7 im Vergleich zum Vorjahr um 10,6 Mio € bzw.
8,1 % auf 141,6 Mio € (Vj. 131,0 Mio €) und entspricht 9,6 % (Vj. 9,6 %) des bereinigten
Umsatzes. Operativer Ergebnisanstieg (EBIT) um 18,6 %Die Division ContiTech verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT)
in den ersten drei Monaten 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 18,4 Mio € bzw. 18,6 %
auf 117,1 Mio € (Vj. 98,7 Mio €). Die Umsatzrendite erhöhte sich auf 7,7 % (Vj. 7,3
%). Sondereffekte im ersten Quartal 2017In der Division ContiTech entstand ein Restrukturierungsaufwand in Höhe von 0,1 Mio
€. Sondereffekte im ersten Quartal 2016Die vorübergehende Einstellung der Produktion von Transportbändern in Volos, Griechenland,
führte zu einem Restrukturierungsaufwand in Höhe von 10,6 Mio €, wovon 3,4 Mio € auf
Wertminderungen auf Sachanlagen entfielen. Darüber hinaus resultierte ein negativer Sondereffekt aus Restrukturierungsaufwendungen
in Höhe von insgesamt 0,8 Mio €. Für die Division ContiTech ergab sich eine Belastung durch Sondereffekte in den ersten
drei Monaten 2016 in Höhe von insgesamt 11,4 Mio €. Risiko- und ChancenberichtIm Berichtszeitraum gab es keine wesentlichen Veränderungen der Risiken und Chancen.
Zu den Details der wesentlichen Risiken und Chancen verweisen wir auf unsere Ausführungen
im Geschäftsbericht 2016. Prognosebericht und AusblickNach dem gelungenen Auftakt in das neue Geschäftsjahr heben wir unseren Ausblick für
den Konzernumsatz von mehr als 43 Mrd € auf mehr als 43,5 Mrd € an. Dabei unterstellen
wir konstante Wechselkurse im Vergleich zum Vorjahr. Im ersten Quartal 2017 lag der
positive Effekt aus Wechselkursen bei knapp 100 Mio €. Die Anhebung des Ausblicks
für den Konzernumsatz betrifft die Automotive Group, für die wir nun einen Umsatzzuwachs
auf mehr als 26 Mrd € von zuvor rund 26 Mrd € erwarten. Die Umsatzprognose für die
Rubber Group belassen wir unverändert bei mehr als 17 Mrd €. Unseren Ausblick für die bereinigte EBIT-Marge des Konzerns von mehr als 10,5 % behalten
wir bei. Dies gilt ebenso für die Prognosen der bereinigten EBIT-Margen der Automotive
und der Rubber Group, die wir unverändert bei rund 8,5 % und bei mehr als 15 % sehen. Ferner bestätigen wir folgende Bestandteile unserer im Geschäftsbericht 2016 für das
Geschäftsjahr 201 7 aufgestellten Prognose: Wir gehen weiterhin von einer Belastung
aus steigenden Rohmaterialpreisen in Höhe von rund 500 Mio € für die Rubber Group
aus. Das negative Zinsergebnis erwarten wir ohne die Berücksichtigung von Bewertungseffekten,
wie aus Wechselkurseinflüssen, unverändert bei rund 200 Mio €. Die Steuerquote für
das laufende Jahr sollte bei unter 30 % liegen. Die Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen
werden voraussichtlich rund 200 Mio € betragen und hauptsächlich die Divisionen ContiTech
und Interior betreffen. Wir rechnen weiterhin mit negativen Sondereffekten in Höhe
von rund 100 Mio €. Die Investitionen vor Finanzinvestitionen werden im Geschäftsjahr
2017 steigen und bei rund 6,5 % vom Umsatz liegen. Für das Jahr 2017 planen wir, einen
Free Cashflow vor Akquisitionen von rund 2 Mrd € zu erreichen. Konzern-ZwischenabschlussKonzern-Gewinn- und Verlustrechnungscroll
Konzerngesamtergebnisrechnungscroll
KonzernbilanzAktivascroll
Passivascroll
Konzern-Kapitalflussrechnungscroll
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnungscroll
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Eingeteilt in 200.005.983 im Umlauf befindliche Stückaktien. Erläuternde Angaben zum KonzernanhangSegmentberichterstattung 1. Januar bis 31. März 2017scroll
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Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen. Segmentberichterstattung 1. Januar bis 31. März 2016scroll
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Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen. Überleitung Umsatz zum Umsatz bereinigt sowie EBITDA zum bereinigten operativen Ergebnis (EBIT bereinigt) zum 31. März 2017scroll
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Überleitung Umsatz zum Umsatz bereinigt sowie EBITDA zum bereinigten operativen Ergebnis (EBIT bereinigt) zum 31. März 2016scroll
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Konsolidierungskreisveränderungen beinhalten Zu- und Abgänge im Rahmen von Share und
Asset Deals. Dabei werden Zugänge im Berichtsjahr und Abgänge in der Vergleichsperiode
bereinigt. Überleitung EBIT zum Konzernergebnisscroll
SegmentberichterstattungAufgrund der Wesensverwandtschaft einzelner Produkte werden diese in Segmente zusammengefasst.
Diese zeigt sich im Wesentlichen bei Produktanforderungen. Markttrends. Kundengruppen
und Distributionskanälen. Bezüglich der Erläuterungen zur Entwicklung der fünf Divisionen des Continental-Konzerns
verweisen wir auf die Ausführungen im Konzern-Zwischenlagebericht zum 31. März 2017. Grundsätze der RechnungslegungDieser Zwischenabschluss wurde gemäß den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen
und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards
(IFRS) aufgestellt. Sie umfassen auch die International Accounting Standards (IAS).
die Interpretationen des International Financial Reporting Standards Interpretations
Committee bzw. des Vorgängers International Financial Reporting Interpretations Committee
(IFRIC) sowie die des ehemaligen Standing Interpretations Committee (SIC). Die Erstellung
des Zwischenabschlusses erfolgte in Übereinstimmung mit IAS 34. Zwischenberichterstattung.
Im Zwischenabschluss werden grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
wie im Konzernabschluss 2016 angewendet. Diese Methoden sind im Geschäftsbericht 2016
ausführlich erläutert. Zusätzlich wurden die zum 31. März 2017 verpflichtenden IFRS-Änderungen
und -Neuregelungen im Zwischenabschluss angewendet. Eine ausführliche Beschreibung
dieser verbindlichen IFRS-Änderungen und -Neuregelungen erfolgte im Geschäftsbericht
2016. Die zum 31. März 2017 verpflichtend anzuwendenden IFRS-Änderungen und -Neuregelungen
haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Berichterstattung des Continental-Konzerns. Ertragsteuern werden auf Grundlage der Schätzung des gewichteten durchschnittlichen
jährlichen Ertragsteuersatzes erfasst. der für das Gesamtjahr erwartet wird. Steuerliche
Auswirkungen bestimmter signifikanter Sachverhalte. die nur der jeweiligen Berichtsperiode
zuzuordnen sind. werden dabei berücksichtigt. Obwohl einige Teile unseres Geschäfts saisonabhängig sind, bleibt die Vergleichbarkeit
der konsolidierten Quartalsabschlüsse davon insgesamt unbeeinträchtigt. Alle wichtigen
Effekte der laufenden Periode sind in diesem Bericht enthalten. Änderungen im Ansatz
oder in der Bewertung von Vermögenswerten und Schulden im Rahmen von Unternehmenserwerben
werden erst bei Vorliegen der finalen Kaufpreisallokation retrospektiv dargestellt. Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, sind
alle Beträge in Millionen Euro (Mio €) angegeben. Wir weisen darauf hin, dass bei
der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben aufgrund kaufmännischer
Rundung Differenzen auftreten können. KonsolidierungskreisDer Konsolidierungskreis umfasst neben der Muttergesellschaft 520 inländische und
ausländische Unternehmen, die die Continental Aktiengesellschaft nach den Regelungen
des IFRS 10 einbezieht oder die als Joint Arrangements oder assoziierte Unternehmen
klassifiziert werden. Davon werden 407 vollkonsolidiert und 113 nach der Equity-Methode
bilanziert. Gegenüber dem 31. Dezember 2016 hat sich der Konsolidierungskreis um insgesamt zehn
Gesellschaften erhöht. Zwölf Gesellschaften wurden erworben und eine wurde neu gegründet.
Zusätzlich reduzierte sich der Konsolidierungskreis um drei Gesellschaften aufgrund
von einer Verschmelzung und zwei Liquidationen. Gegenüber dem 31. März 2016 hat sich der Konsolidierungskreis in Summe um 16 Gesellschaften
erhöht. Die Zugänge zum Konsolidierungskreis resultierten im Wesentlichen aus den
Erwerben der Bandvulc Gruppe im Segment Reifen und der Hornschuch Gruppe im Segment
ContiTech. Abgänge aus dem Konsolidierungskreis sind überwiegend auf Liquidationen
und Verschmelzungen zurückzuführen. Erwerbe und Veräußerungen von Gesellschaften und GeschäftsbereichenIm Segment Reifen erfolgten drei Asset Deals. Die Kaufpreise in Höhe von insgesamt
2,3 Mio € wurden aus Barmitteln beglichen. Aus den Kaufpreisallokationen resultierten
immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 0,6 Mio €. Darüber hinaus ergaben sich keine
wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Continental-Konzerns
zum 31. März 2017. Am 1. März 2017 hat die ContiTech AG, Hannover, Deutschland, 100 % der Anteile an
der Hornschuch Group GmbH, Weißbach, Deutschland, erworben. Die Hornschuch Gruppe
ist ein führender Hersteller für Design-, Funktions-, Schaum- und Kompaktfolien sowie
Kunstleder im Industriegeschäft (Möbel- und Bauindustrie) und in der Automobilbranche.
Sie erzielte im Geschäftsjahr 2016 mit mehr als 1.800 Mitarbeitern an vier Produktionsstandorten
in Deutschland sowie den USA einen Umsatz von 436,2 Mio €. Durch den Erwerb beabsichtigt
der Geschäftsbereich Benecke-Kaliko Group, sein Industriegeschäft weiter auszubauen
und neue Absatzmärkte insbesondere in Nordamerika zu erschließen. Der vorläufige Kaufpreis
für die Hornschuch Gruppe beträgt 245,8 Mio € und wurde aus Barmitteln beglichen.
Die insgesamt angefallenen Anschaffungsnebenkosten in Höhe von 5,2 Mio € wurden im
Geschäftsjahr 201 6 mit 2,3 Mio € und im Geschäftsjahr 2017 mit 2,9 Mio € als sonstige
Aufwendungen berücksichtigt. Aus der vorläufigen Kaufpreisallokation ergaben sich
im Segment ContiTech ein Goodwill in Höhe von 109,6 Mio € sowie immaterielle Vermögenswerte
in Höhe von 146,6 Mio €. Wäre die Transaktion am 1. Januar 2017 vollzogen worden,
hätte sich das Konzernergebnis nach Steuern um 3,4 Mio € und der Umsatz um 75,1 Mio
€ erhöht. Seit Vollzug der Transaktion am 1. März 2017 hat die Hornschuch Gruppe einen
Umsatz von 42,0 Mio € erwirtschaftet und unter Berücksichtigung von Effekten aus der
Kaufpreisallokation mit einem Ergebnis nach Steuern von -3,3 Mio € zum Konzernergebnis
beigetragen. Darüber hinaus ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-,
Finanz- und Vermögenslage des Continental-Konzerns zum 31. März 2017. Der Kaufpreis aus dem Erwerb der Anteile an der Hoosier Racing Tire Corp., Lakeville,
USA, vom 3. Oktober 2016 erhöhte sich um 0,4 Mio €. Aus der vorläufigen Kaufpreisallokation
ergibt sich im Segment Reifen somit ein Goodwill in Höhe von 14,3 Mio €. Darüber hinaus
ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
des Continental-Konzerns zum 31. März 2017. Im Segment Interior erfolgte aus dem Erwerb der Zonar Systems, Inc., Seattle, USA,
vom 1. November 2016 im Rahmen der finalen Kaufpreisabrechnung eine Reduzierung des
Kaufpreises um 0,7 Mio € auf 238,4 Mio €. Aus der finalen Kaufpreisallokation ergibt
sich somit ein Goodwill in Höhe von 144,1 Mio €. Darüber hinaus ergaben sich keine
wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Continental-Konzerns
zum 31. März 2017. Außerplanmäßige AbschreibungenDer Konzern überprüft die Werthaltigkeit von sonstigen immateriellen Vermögenswerten,
Sachanlagen, als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien sowie von Finanzanlagen und
auch des Goodwill, sobald Hinweise auf eine mögliche Wertminderung bekannt werden
(Triggering Event). In der Berichtsperiode fielen als Ergebnis dieser Überprüfungen
keine wesentlichen Wertminderungen an. Steuern vom Einkommen und vom ErtragDie Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für die ersten drei Monate 2017 beliefen
sich auf 287,0 Mio € (Vj. 255,8 Mio €). Die Steuerquote im Berichtszeitraum lag bei
27,3 % nach 25,4 % für den entsprechenden Vorjahreszeitraum. Langfristige Leistungen an ArbeitnehmerAus der Neubewertung der leistungsorientierten Versorgungspläne zum 31. März 2017
ergab sich gegenüber dem 31. Dezember 2016 eine Erhöhung der erfolgsneutralen Rücklagen
um 79,6 Mio €, die aus einem Anstieg der Diskontierungszinssätze resultierte. Der
entsprechenden Erhöhung des Eigenkapitals stand ein Abbau der langfristigen Leistungen
an Arbeitnehmer in Höhe von 114,0 Mio € gegenüber. Zahlungswirksame Veränderungen der AltersvorsorgePensionsfonds bestehen nur für Pensionsverpflichtungen, insbesondere in Deutschland,
den USA, Kanada und dem Vereinigten Königreich, nicht hingegen für andere Versorgungsleistungen.
Im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2017 haben die Gesellschaften des Continental-Konzerns
20,9 Mio € an planmäßigen Einzahlungen in diese Pensionsfonds geleistet (Vj. 8,2 Mio
€). Die Pensionszahlungen für Pensionsverpflichtungen beliefen sich im Zeitraum vom 1.
Januar bis 31. März 2017 auf insgesamt 54,2 Mio € (Vj. 51,0 Mio €), die Pensionszahlungen
für andere Versorgungsleistungen auf insgesamt 4,1 Mio € (Vj. 4,0 Mio €). Die Netto-Pensionsaufwendungen des Continental-Konzerns setzen sich wie folgt zusammen: scroll
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Die Netto-Aufwendungen der Verpflichtungen für die Gesundheitsfürsorge- und Lebensversicherungsleistungen
des Continental-Konzerns in den USA und Kanada setzen sich wie folgt zusammen: scroll
FinanzschuldenAm 28. November 2016 platzierte die Continental AG unter dem Rahmen-Emissionsprogramm
für Anleiheemissionen von Continental (Debt Issuance Programme, DIP) eine Euro-Anleihe
mit einem Nominalvolumen von 600,0 Mio € bei Investoren im In- und Ausland. Der Ausgabekurs
lag bei 99,41 %. Diese Anleihe hat eine Laufzeit von drei Jahren und zwei Monaten
und einen Zinssatz von 0,0 % p. a. Die Emission erfolgte insbesondere im Hinblick
auf die Fälligkeit der Euro-Anleihe der Conti-Gummi Finance B.V., Maastricht, Niederlande,
über 750,0 Mio € am 20. März 2017. Diese 3,5-jährige Anleihe wurde mit 2,5 % p. a.
verzinst und zu einem Kurs von 100,00 % zurückgezahlt. Der im April 2014 mit einem zugesagten Volumen von ursprünglich 4,5 Mrd € neu abgeschlossene
syndizierte Kredit bestand zu diesem Zeitpunkt aus einem im April 2016 fälligen Festdarlehen
über 1.5 Mrd € und einer bis April 2019 eingeräumten revolvierenden Kreditlinie über
3,0 Mrd €. Bezogen auf die Laufzeit der revolvierenden Tranche wurden zwei Vertragsanpassungen
vorgenommen. Im April 2015 und im April 2016 haben alle beteiligten Banken einer Laufzeitverlängerung
um jeweils ein Jahr zugestimmt. Damit steht Continental diese Finanzierungszusage
bis April 2021 zur Verfügung. Seit der Ende März 2016 erfolgten vollständigen vorzeitigen
Rückzahlung des Festdarlehens besteht der syndizierte Kredit nur noch aus der revolvierenden
Tranche. Diese Kreditlinie wurde Ende März 2017 nicht in Anspruch genommen. Im Vorjahr
nutzte die Continental Rubber of America, Corp., Wilmington, USA, diese Kreditlinie
in Höhe von 65,9 Mio €. Bezüglich der Erläuterungen zu Finanzschulden und zum Zinsergebnis verweisen wir zudem
auf die Ausführungen im Konzern-Zwischenlagebericht zum 31. März 2017. FinanzinstrumenteDie Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte nach Bewertungskategorien für die finanziellen
Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, aufgegliedert nach den Klassen der Bilanz sowie
lang- und kurzfristige Positionen zusammengefasst, stellen sich wie folgt dar: scroll
Erläuterungen der Abkürzungen:
Die nachstehende Tabelle zeigt die beizulegenden Zeitwerte von finanziellen Vermögenswerten
und Verbindlichkeiten sowie die jeweils für deren Ermittlung relevanten Stufen der
Fair Value-Hierarchie nach IFRS 13.
Neben den Finanzinstrumenten, die nach IAS 39 zum beizulegenden Zeitwert zu bilanzieren
sind, enthält die Tabelle auch Finanzinstrumente, welche zu fortgeführten Anschaffungskosten
bilanziert werden und einen hiervon abweichenden beizulegenden Zeitwert besitzen.
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierte Finanzinstrumente, deren Buchwerte
näherungsweise ihrem beizulegenden Zeitwert entsprechen, werden nicht in der Tabelle
dargestellt. Für eine ausführliche Beschreibung der für die einzelnen Finanzinstrumente angewandten
Bewertungsmethoden verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2016. scroll
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Rechtsstreitigkeiten und SchadenersatzansprücheGegenüber den im Geschäftsbericht 2016 erläuterten Rechtsstreitigkeiten und Schadenersatzansprüchen
gab es im Berichtszeitraum entweder keine wesentlichen neuen Sachverhalte oder es
können zurzeit keine weiteren Angaben gemacht werden, um die Interessen des Unternehmens
im Verfahren zu schützen. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenGegenüber den im Geschäftsbericht 2016 beschriebenen Haftungsverhältnissen und sonstigen
finanziellen Verpflichtungen ergaben sich bis zum 31. März 2017 keine wesentlichen
Veränderungen. GewinnverwendungZum 31. Dezember 2016 wies die Continental AG einen Bilanzgewinn in Höhe von 1.103,1
Mio € (Vj. 1.014,2 Mio €) aus. Der Hauptversammlung, die am 28. April 2017 in Hannover
stattfindet, wird vorgeschlagen, eine Dividende in Höhe von 4,25 € je Stückaktie an
die Aktionäre der Continental AG für das abgelaufene Geschäftsjahr auszuzahlen. Die
Ausschüttungssumme beträgt somit bei 200.005.983 dividendenberechtigten Aktien 850.025.427,75
€. Der verbleibende Betrag soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Im Jahr 2016 erfolgte für das Jahr 201 5 die Ausschüttung einer Dividende durch die
Continental AG in Höhe von 3,75 € je Stückaktie an die Aktionäre der Continental AG.
Die Ausschüttungssumme lag somit für 200.005.983 dividendenberechtigte Aktien bei
750.022.436,25 €. Der verbleibende Betrag wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Ergebnis pro AktieNach den ersten drei Monaten 2017 lag das unverwässerte Ergebnis pro Aktie bei 3,75
€ (Vj. 3,67 €) und entspricht dem verwässerten Ergebnis pro Aktie. Transaktionen mit nahestehenden PersonenIm Berichtszeitraum gab es keine wesentlichen Änderungen der Geschäfte mit nahestehenden
Personen gegenüber dem 31. Dezember 2016. Wir verweisen dazu auf die Ausführungen
im Geschäftsbericht 2016. Deutscher Corporate Governance-KodexDie jährliche Erklärung gemäß § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance-Kodex
vom Vorstand und Aufsichtsrat der Continental AG ist den Aktionären auf der Internetseite
von Continental dauerhaft zugänglich gemacht worden. Dort befinden sich auch frühere
Erklärungen nach § 161 AktG. Prüferische DurchsichtDer Konzern-Zwischenlagebericht und der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss wurden
weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch eine
zur Abschlussprüfung befähigte Person unterzogen. Wesentliche Ereignisse nach dem 31. März 2017Es liegen keine wesentlichen Ereignisse nach dem 31. März 2017 vor. Hannover, 25. April 2017 Continental Aktiengesellschaft Der Vorstand |
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