Continental AG

Hannover

Finanzbericht zum 31. März 2017

Continental-Aktie und -Anleihen

Aktienmärkte mit positivem Trend

Nach der Jahresendrallye Im vierten Quartal 2016 tendierten die Leitbörsen In Europa, den USA und Asien In den ersten Wochen des neuen Jahres zunächst überwiegend seitwärts, da klare Impulse fehlten.

Mit der Amtseinführung des neuen US-Präsidenten verbesserte sich ab Ende Januar 2017 die Stimmung an den US-amerikanischen Börsen, da die neue US-Regierung umfangreiche Steuersenkungen, Deregulierungen und Infrastrukturmaßnahmen in Aussicht stellte. Der Dow Jones-Index überwand Ende Januar erstmals die Marke von 20.000 Punkten und stieg bis Anfang März zeitweilig auf über 21.000 Punkte. Zunehmende Zweifel der Investoren über die rasche Umsetzbarkeit der angekündigten Maßnahmen führten im weiteren Monatsverlauf jedoch zu Gewinnmitnahmen.

Auch die europäischen Börsen verzeichneten im Februar steigende Kurse. Der Anstieg fiel jedoch verhaltener aus, da sich Sorgen über handelshemmende Maßnahmen der USA und der bis dahin ungewisse Ausgang der im März bevorstehenden Wahl in den Niederlanden bremsend auswirkten.

Unterstützend wirkten in Europa und den USA überwiegend besser als erwartete Unternehmensergebnisse. Positive Konjunkturdaten aus Deutschland und der Eurozone ließen Ende März die Kurse europäischer Aktien weiter ansteigen. Der DAX überstieg Anfang März die Marke von 12.000 Punkten und beendete das erste Quartal 2017 mit einem Plus von 7,2 % bei 12.312,87 Punkten. Der EURO STOXX 50 stieg im ersten Quartal um 6,4 % auf 3.500,93 Punkte.

In den ersten Wochen des zweiten Quartals überraschten Andeutungen der US-amerikanischen Notenbank Fed über eine mögliche schnellere Normalisierung ihrer Geldpolitik die Investoren. Außerdem sorgten die politischen Spannungen zwischen den USA und Nordkorea sowie der Syrienkonflikt für zunehmende Verunsicherung. Rückläufige Kurse an den Aktienmärkten weltweit waren die Folge. Zudem warteten viele Anleger auf das Ergebnis des ersten Wahlgangs der Präsidentschaftswahl in Frankreich am 23. April 2017. Dessen Ergebnis führte zu wachsender Zuversicht an den europäischen Finanzmärkten. Der DAX stieg kurz vor Berichtsschluss auf ein neues Allzeithoch von mehr als 12.400 Punkte.

Continental-Aktie mit erfreulicher Kursentwicklung

Europäische Automobilwerte profitierten im ersten Quartal 201 7 von erfreulichen Pkw-Zulassungsdaten für Westeuropa. Die Sorgen vieler Anleger über mögliche handelshemmende Maßnahmen der USA belasteten jedoch exportorientierte europäische Automobilwerte. Dies führte zu einer im Vergleich zum DAX und EURO STOXX 50 etwas schwächeren Performance des EURO STOXX Automobiles & Parts von 4,3 % im ersten Quartal 2017.

Die Continental-Aktie profitierte Mitte Januar von der Bekanntgabe der Eckdaten des Geschäftsjahres 2016 sowie Anfang März 2017 von der Veröffentlichung der vollständigen Geschäftszahlen. Ebenfalls positiv wirkten Anfang Februar sowie in der zweiten Märzhälfte mehrere Hochstufungen und Kurszielanhebungen verschiedener Analysten.

In der letzten Märzwoche überstieg die Continental-Aktie die Marke von 200 € und erreichte Ende März 2017 einen Schlusskurs von 205,50 €. Damit erzielte sie im Berichtszeitraum gegenüber dem Schlusskurs des Vorjahres von 183,70 € einen Kursgewinn von 11,9 %.

Im April 2017 gab auch die Continental-Aktie im Zuge des allgemeinen Markttrends nach. Am 25. April 201 7 notierte sie zum Handelsschluss bei 201,15 €.

Kursentwicklung der Continental-Aktie im Berichtszeitraum im Vergleich zu ausgewählten Indizes

indexiert auf den 1. Januar 2017

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31.03.2017 in % gegenüber 31.12.2016
Continental-Aktie (XETRA-Kurs) 205,50 11,9
DAX 12.312,87 7,2
EURO STOXX 50 3.500,93 6,4
EURO STOXX Automobiles & Parts 543,97 4,3


Euro-Anleihen weiter auf niedrigem Renditeniveau

Wie im Vorjahr verharrten die Continental-Euro-Anleihen auch während der ersten drei Monate 2017 auf niedrigem Renditeniveau.

Der Kurs der am 16. Juli 2018 fälligen 3,0 %-Euro-Anleihe verringerte sich im Berichtszeitraum durch die Reduzierung ihrer Restlaufzeit um 87,5 Basispunkte auf 103,828 %.

Die am 19. Februar 2019 fällige 0,5 %-Euro-Anleihe notierte Ende März 2017 bei 100,903 % und damit 17,8 Basispunkte niedriger als zum Jahresende 2016.

Der Kurs der am 5. Februar 2020 fälligen 0,0 %-Euro-Anleihe, die im vierten Quartal 2016 emittiert worden war, bewegte sich im Quartalsverlauf um die 100 %-Marke. Am 31. März 2017 notierte sie bei 99,637 % und damit 11,0 Basispunkte geringer als zum Jahresende 2016.

Die am 9. September 2020 fällige 3,125 %-Euro-Anleihe sank im Berichtszeitraum um 97,2 Basispunkte und notierte Ende März 2017 bei 110,052 %. Ursächlich hierfür waren die Verringerung der Restlaufzeit und das im ersten Quartal 201 7 leicht gestiegene Zinsniveau für mittelfristige Euro-Anleihen.

Rückzahlung der 2,5 %-Euro-Anleihe am 20. März 2017

Der Kurs der am 20. März 2017 fälligen 2,5 %-Euro-Anleihe der Conti-Gummi Finance B.V., Maastricht, Niederlande, sank während des ersten Quartals 2017 weiter in Richtung der 100 %-Marke. Am Tag der Fälligkeit erfolgte die Rückzahlung zum Nominalwert in Höhe von 750,0 Mio €.

Fünfjahres-CDS-Prämie Ende März nahezu unverändert

Die Prämien für die Versicherung von Kreditausfallrisiken (Credit Default Swap, CDS) blieben im Berichtszeitraum weitgehend unverändert auf relativ niedrigem Niveau. Gründe hierfür waren das im Quartalsverlauf vergleichsweise ruhige Börsenumfeld, die überwiegend positive Gewinnentwicklung vieler Unternehmen und das weiterhin günstige Zinsniveau, insbesondere in der Eurozone aufgrund der unverändert expansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank.

Die Fünfjahres-CDS-Prämie für Continental bewegte sich daher im ersten Quartal 2017 innerhalb einer engen Bandbreite zwischen 50 und 60 Basispunkten. Am Ende des ersten Quartals 2017 lag sie mit 55,186 Basispunkten um 3,895 Basispunkte unter dem Jahresendwert des Vorjahres. Der Spread gegenüber ihrem Referenzindex Markit iTraxx Europe belief sich zum 31. März 2017 auf -18,854 Basispunkte (31. Dezember 2016: -13,234 Basispunkte).

Kursentwicklungen der Continental-Anleihen im Berichtszeitraum

Continental-Kreditrating unverändert

Die drei großen Ratingagenturen behielten ihr jeweiliges Kreditrating für die Continental AG im Verlauf des ersten Quartals 2017 unverändert bei.

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31.03.2017 Rating Ausblick
Standard & Poor's1 BBB+ stable
Fitch2 BBB+ stable
Moody's3 Baa1 stable


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31.12.2016 Rating Ausblick
Standard & Poor's1 BBB+ stable
Fitch2 BBB+ stable
Moody's3 Baa1 stable


1 Vertragsverhältnis seit 19. Mai 2000.
2 Vertragsverhältnis seit 7. November 2013.
3 Kein Vertragsverhältnis seit 1. Februar 2014.


Continental Investor Relations Online

Weitere Informationen zur Continental-Aktie, zu den Continental-Anleihen, zum Kreditrating sowie zu unserer Investor Relations App sind im Internet unter www.continental-ir.de abrufbar.

Aktuelle Informationen zu Continental sind auch auf Twitter unter @Continental_IR verfügbar.

Kennzahlen Continental-Konzern

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1. Januar bis 31. März
Mio € 2017 2016
Umsatz 10.999,9 9.850,7
EBITDA 1.638,5 1.505,5
in % vom Umsatz 14,9 15,3
EBIT 1.135,1 1.040,7
in % vom Umsatz 10,3 10,6
Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen 749,6 733,9
Ergebnis pro Aktie in € 3,75 3,67
Umsatz bereinigt1 10.885,2 9.850,6
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)2 1.165,5 1.089,6
in % des bereinigten Umsatzes 10,7 11,1
Free Cashflow 133,0 489,0
Netto-Finanzschulden (zum 31.03.) 2.767,6 3.083,3
Gearing Ratio in % 17,6 23,1
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)3 227.565 212.417


1 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
2 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
3 Ohne Auszubildende.


Kennzahlen Kerngeschäftsfelder

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1. Januar bis 31. März
Automotive Group in Mio € 2017 2016
Umsatz 6.754,0 6.011,0
EBITDA 824,4 699,0
in % vom Umsatz 12,2 11,6
EBIT 541,7 439,8
in % vom Umsatz 8,0 7,3
Abschreibungen1 282,7 259,2
davon Wertminderungen2 1,0 3,3
Investitionen3 287,3 201,7
in % vom Umsatz 4,3 3,4
Operative Aktiva (zum 31.03.) 12.549,1 11.595,3
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 128.030 119.161
Umsatz bereinigt5 6.729,2 6.011,0
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 566,5 454,5
in % des bereinigten Umsatzes 8,4 7,6


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1. Januar bis 31. März
Rubber Group in Mio € 2017 2016
Umsatz 4.260,4 3.851,7
EBITDA 842,6 834,2
in % vom Umsatz 19,8 21,7
EBIT 622,2 628,7
in % vom Umsatz 14,6 16,3
Abschreibungen1 220,4 205,5
davon Wertminderungen2 - 3,4
Investitionen3 215,0 195,9
in % vom Umsatz 5,0 5,1
Operative Aktiva (zum 31.03.) 9.440,6 8.366,3
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 99.110 92.858
Umsatz bereinigt5 4.170,5 3.851,6
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 627,8 662,9
in % des bereinigten Umsatzes 15,1 17,2


1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.


Konzern-Zwischenlagebericht

Beteiligung der Mitarbeiter weltweit mit 150 Mio € am Unternehmenserfolg

Das Erfolgsbeteiligungsprogramm für unsere Mitarbeiter basiert auf der Wertschöpfung des Unternehmens. Die Berechnungsgrundlage für die ausgeschütteten Beträge variiert von Land zu Land. Dabei werden rechtliche Vorschriften ebenso berücksichtigt wie das jeweilige lokale Lohn- und Preisniveau. Auf dieser Basis liegt der Betrag pro Mitarbeiter für das Geschäftsjahr 2016 je nach Land bei 1.056 € bzw. 528 €. Der Ausschüttungsbetrag von 150 Mio € liegt auf Vorjahresniveau. Gleichzeitig stieg die Anzahl der Anspruchsberechtigten.

Continental wird langfristiger Partner des ADAC für mehr Fahrsicherheit in Deutschland

Der ADAC e. V. und Continental haben eine Kooperation zur Erhöhung der Verkehrssicherheit in Deutschland vereinbart. Dazu wird Continental u. a. Partner von bundesweit insgesamt elf ADAC-Fahrsicherheitszentren (FSZ). Beide Partner sehen die Zusammenarbeit als ideale Ergänzung der eigenen Aktivitäten zur Erhöhung der Verkehrssicherheit. Herzstück werden dabei Fahrsicherheitstrainings in den FSZ für Kunden, Medienvertreter und Autofahrer sein, bei denen moderne Continental-Sicherheitstechnologien wie z. B. die elektronische Stabilitätskontrolle und Premiumreifen erlebbar gemacht werden.

Bau eines neuen Pkw-Reifenwerks in Thailand

Anfang 2017 fiel die Entscheidung für den Bau eines neuen Pkw-Reifenwerks in der Region Asien-Pazifik (APAC) für die Provinz Rayong in Thailand. In der ersten Phase werden sich die Investitionen in das neue Werk auf rund 250 Mio € belaufen. Der Betrieb soll 2019 aufgenommen werden. Bis 2022 ist die Fertigung von jährlich etwa vier Millionen Reifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge geplant. Die Investition ist ein wesentlicher Teil der langfristigen Wachstumsstrategie Vision 2025 der Division Reifen, die zum Ziel hat, die weltweite Produktionspräsenz zu erweitern und auszubalancieren, um Kunden in allen Regionen optimal bedienen zu können.

Neuer PremiumContact 6 gewinnt AutoBild-Reifentest

Der neue Continental-Sommerreifen PremiumContact 6 hat den großen Sommerreifentest der Fachzeitschrift AutoBild gegen 51 Wettbewerber gewonnen. Zusätzlich wurde er von den Reifenexperten aufgrund seiner guten Umwelteigenschaften zum Eco-Meister gekürt. Mit herausragenden Bremseigenschaften und seiner Ausgewogenheit bei zahlreichen weiteren Kriterien auf höchstem Niveau setzt er die beeindruckende Erfolgsgeschichte seiner Vorgänger nahtlos fort.

Neues Werk für beschichtete Gewebe in China

Im März 2017 wurde das neue Werk in Changshu, China, für beschichtete Gewebe von ContiTech eröffnet. Die Investition unterstreicht unser Engagement im chinesischen Markt und ermöglicht es uns, die Bedürfnisse der chinesischen Auftraggeber besser zu erfüllen. Produziert werden hochleistungsfähige beschichtete Materialien für vielfältige Einsatzgebiete, z. B. robuste Faltenbalgmaterialien, die Zugwaggons miteinander verbinden, Gewebe für Schutzausrüstungen, Trockentauchanzüge und Rettungsboote.

Tracking-Lösung sorgt für mehr Effizienz und Leistungsfähigkeit im Anhängermanagement

Kontinuierliche Positionsüberwachung für mehr Transparenz und Effizienz: Mit einem neuen Trailerservice von VDO, einer Produktmarke von Continental, sehen Spediteure und Fuhrparkbetreiber jetzt auf einen Blick, wo sich ihre Anhänger befinden. Dazu wird die TrailerLinc-Hardware durch Fachpersonal an den Trailer angebracht und überträgt regelmäßig die GPS-Daten an die umfassende Flottenmanagementsoftware VDO FleetVisor. Flottenmanager wissen so jederzeit, wo ein Auflieger oder eine Wechselbrücke steht und an welches Fahrzeug die Einheit angekoppelt ist. Das ermöglicht Speditionen eine Anpassung der Tourenplanung in Echtzeit -nicht zuletzt, weil Fehler bei der Standortmeldung von Trailern der Vergangenheit angehören.

Kombination aus Gesteninteraktion und Touchbildschirm verringert Fahrerablenkung

Damit sich Fahrer und Fahrzeug zukünftig noch besser und ohne Worte verstehen, haben wir komfortable Touchgesten für das Cockpit entwickelt. Durch die Kombination aus Elementen der Gesteninteraktion und Touchoberfläche kann der Fahrer bestimmte festgelegte Symbole auf das Eingabedisplay zeichnen, um verschiedenste Funktionen unmittelbar als Schnellzugriff auszulösen. So kann der Fahrer z. B. mit zwei Fingern ein Herzsymbol auf das Eingabedisplay zeichnen, um einen favorisierten Kontakt anzurufen, während mit einem symbolisierten Hausdach die Navigation zur Heimadresse startet. Sowohl Gesten als auch die Systemsteuerung durch haptische Methoden ermöglichen eine schnellere Bedienung als klassische Bedienkonzepte mit Knöpfen und Schaltern. Trotzdem birgt beides Ablenkungspotenzial. Durch die Verbindung beider Elemente wird die Fahrerablenkung im Vergleich zur herkömmlichen Bedienung eines Touchbildschirms deutlich reduziert.

Continental gewinnt Automotive News PACE Award 2017

Für das integrierte Bremssystem MK C1 haben wir den Automotive News PACE (Premier Automotive Suppliers Contribution to Excellence) Award 2017 gewonnen. Die PACE Awards sind weltweit als Branchenbenchmark für Innovationen anerkannt. Die MK C1 leistet einen wichtigen Beitrag zum sicheren und dynamischen Fahren sowie zur Energieeffizienz. Sie ermöglicht dank des "brake-by-wire"-Designs eine 100-prozentige Rekuperation der Bremsenergie. Weitere Vorteile sind ein um etwa 30 % reduziertes Gewicht, die Fremdansteuerbarkeit und hohe Bremsdruckdynamik in einer kompakten Einheit.

Von Benzin bis Hybrid: neues Steuergerät von Continental

In allen Modellen der neuen E-Klasse von Mercedes-Benz ist der Central Powertrain Controller (CPC) als sogenanntes Gateway die elektronische Schaltzentrale des Antriebs - ob Benziner, Diesel oder Plug-in-Hybrid. Das neu entwickelte Steuergerät mit seiner offenen, variablen Vernetzungsarchitektur ist für die gesamte Kommunikation zwischen den verschiedenen Steuergeräten des Antriebsstrangs zuständig - und kann darüber hinaus Steuerungsfunktionen von anderen Geräten übernehmen. Der CPC ist das erste Steuergerät auf Basis der neu entwickelten Engine Management System 3-Plattform, die auf die künftigen Anforderungen elektrifizierter und vernetzter Antriebsstränge zugeschnitten ist.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die deutsche Wirtschaft zeigte sich im Berichtszeitraum in guter Verfassung. Die Industrieproduktion nahm gegenüber dem Vorjahr zu und die Auftragseingänge der Unternehmen belebten sich im Februar. Die Arbeitslosenquote verringerte sich weiter, wodurch der private Konsum gestärkt wurde. Die gute wirtschaftliche Lage zeigte sich ebenfalls in verschiedenen Stimmungsindikatoren. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hob in seinem World Economic Outlook vom April 2017 seine Schätzung um 0,1 Prozentpunkte an. Er prognostiziert nun einen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) für Deutschland um 1,6 % für 2017 (Vj. 1,9 %). Ein Grund für das im Vergleich zu 2016 niedrigere Wachstum ist die geringere Anzahl von Arbeitstagen, ein anderer der voraussichtlich reduzierte Anstieg der Staatsausgaben nach dem Rückgang der Flüchtlingszahlen.

Ähnlich wie die deutsche Wirtschaft dürfte sich auf Basis verfügbarer Daten die Wirtschaft der Eurozone im ersten Quartal 2017 entwickelt haben. In den meisten Ländern zeigte sich eine leichte Zunahme der Industrieproduktion und des privaten Konsums. Die Arbeitslosenquote verringerte sich von 9,6 % im Dezember 2016 auf 9,5 % im Februar 2017. Auch verschiedene Stimmungsindikatoren verbesserten sich im Quartalsverlauf. Unterstützend wirkte weiterhin die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank, die an ihren expansiven Maßnahmen trotz steigendem Preisniveau unverändert festhielt. Der IWF erhöhte im April seine Schätzung für das BIP-Wachstum des Euroraums um 0,1 Prozentpunkte auf 1,7 % für 2017.

Für die Wirtschaft der USA zeigen erste Daten bislang nur geringe Steigerungen der Industrieproduktion und des privaten Konsums. Mehrere Stimmungsindikatoren lassen allerdings eine Belebung der Wirtschaft in den nächsten Monaten erwarten. Die US-amerikanische Notenbank Fed nahm wie erwartet im März 2017 ihre insgesamt dritte Leitzinsanhebung seit der Zinswende Ende 2015 vor und deutete eine weitere Straffung ihrer Geldpolitik im Jahresverlauf an. Der IWF hielt im April 2017 seine Schätzung für das BIP-Wachstum der USA im laufenden Jahr unverändert bei 2,3 %.

Die japanische Wirtschaft profitierte im ersten Quartal 2017 von einer Belebung der Exporte. Eine der Ursachen war die Abschwächung des japanischen Yen gegenüber dem US-Dollar und anderen Währungen gegen Ende des vierten Quartals 2016. Neben dem Export konnte 2017 auch die Industrieproduktion zulegen. Eine Belebung der Binnennachfrage zeigte sich in einem kräftigen Anstieg der Pkw-Neuzulassungen bei ansonsten leicht zunehmendem privaten Konsum und einem steigenden Verbrauchervertrauen. Der IWF erhöhte in seiner April-Prognose seine Wachstumserwartung für Japan um 0,4 Prozentpunkte auf 1,2 % für 2017.

Für China, das für das erste Quartal 2017 ein BIP-Wachstum von 6,9 % auswies, hob der IWF seine Schätzung im April um 0,1 Prozentpunkte auf 6,6 % für das Gesamtjahr 2017 an. Auch Indien wird 2017 wieder deutlich wachsen. Hier behielt der IWF seine BIP-Prognose von 7,2 % bei. Für Brasilien geht er weiterhin von einer Stabilisierung im laufenden Jahr aus und erwartet unverändert ein marginales Wachstum von 0,2 %. Aufgrund neuer Konjunkturdaten erhöhte der IWF seine BIP-Prognose 2017 für Russland um 0,3 Prozentpunkte auf 1,4 %. Dagegen senkte er seine Schätzungen für Länder des Nahen Ostens und Afrikas. Insgesamt erwartet der IWF in seiner April-Prognose für die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer unverändert ein Wachstum von 4,5 %.

Für die Weltwirtschaft erhöhte der IWF in seiner April-Prognose seine Wachstumserwartung um 0,1 Prozentpunkte auf 3,5 % für das laufende Jahr. Zugleich weist der IWF auf anhaltende strukturelle Probleme in vielen Volkswirtschaften hin und sieht erhebliche Risiken in wachsenden protektionistischen Tendenzen, die einen negativen Effekt auf den internationalen Handel und die Weltwirtschaft haben könnten. Schnellere als bislang erwartete Anhebungen der US-Leitzinsen und eine damit einhergehende Aufwertung des US-Dollar könnten zudem die Volkswirtschaften der Schwellen- und Entwicklungsländer belasten, die ihre Währungen an den US-Dollar gekoppelt haben oder die in US-Dollar verschuldet sind. Ferner dämpfen gemäß IWF geopolitische Spannungen in verschiedenen Ländern deren konjunkturelle Entwicklung spürbar. Chancen sieht der IWF für 2017 vor allem in stärker als erwarteten fiskalpolitischen Maßnahmen der USA und/oder Chinas mit entsprechend positiven Effekten auf deren primäre Handelspartner.

Entwicklung der Pkw-Neuzulassungen

Die Pkw-Nachfrage in Europa (EU-28 + EFTA) stieg im ersten Quartal 2017 kräftig an. Gegenüber dem Vorjahresquartal erhöhten sich die Pkw-Neuzulassungen auf Basis vorläufiger Daten des Verbands der Automobilindustrie (VDA) um 8 % auf 4,3 Mio Einheiten. Ursächlich hierfür waren neben der sich fortsetzenden konjunkturellen Erholung und dem niedrigen Zinsniveau vor allem eine zumeist höhere Anzahl von Arbeitstagen im Vergleich zum Vorjahresquartal sowie ein relativ hoher Ersatzbedarf in einigen Ländern. Dieser zeigte sich innerhalb der großen Märkte erneut in Italien mit einem Zuwachs von 12 % im Berichtszeitraum. Spanien und Deutschland wiesen Zuwächse von 8 % bzw. 7 % aus. Im Vereinigten Königreich stieg die Nachfrage um 6 % und in Frankreich um 5 %.

In den USA verringerte sich im ersten Quartal 2017 die Zahl der Neuzulassungen um 1 %. Grund dafür war ein Rückgang der Pkw-Nachfrage um 12 %. Die Nachfrage nach leichten Nutzfahrzeugen, insbesondere Pick-ups, nahm dagegen dank niedriger Kraftstoffpreise und günstiger Kreditzinsen nochmals um 6 % im Vergleich zum Vorjahresquartal zu. Mit in Summe 4,0 Mio Einheiten blieb die Nachfrage alles in allem auf einem hohen Niveau.

In Japan verhalfen im Berichtszeitraum die verbesserte konjunkturelle Lage und das gestiegene Vertrauen der Verbraucher der Pkw-Nachfrage zu einem Anstieg um fast 8 % auf über 1,3 Mio Einheiten.

In China bremste die Erhöhung der Verkaufsteuer für den Kauf von Pkw mit einem Hubraum von bis zu 1,6 l um 2,5 % auf 7,5 % die Nachfrage nur zu Beginn des ersten Quartals 2017. Nach Angaben des VDA erhöhte sich der Pkw-Absatz im Berichtszeitraum um knapp 6 % auf 5,8 Mio Einheiten und markierte einen neuen Rekordwert für ein erstes Quartal. In den übrigen BRIC-Ländern entwickelte sich die Nachfrage entsprechend der jeweiligen gesamtwirtschaftlichen Situation: Während der Absatz in Indien im ersten Quartal 201 7 um 11 % stieg, zeigten sich in Russland mit +1 % und in Brasilien mit -1 % nur geringe Änderungen auf niedrigem Niveau.

Neuzulassungen/Verkäufe von Pkw

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Mio Stück 1. Quartal 2017 1. Quartal 2016 Veränderung
Europa (EU-28 + EFTA) 4,3 3,9 8 %
USA 4,0 4,1 -1 %
Japan 1,3 1,2 8 %
Brasilien 0,5 0,5 -1 %
Russland 0,3 0,3 1 %
Indien 0,8 0,7 11 %
China 5,8 5,5 6 %
Weltweit 23,0 22,1 4 %


Quellen: VDA (Länder/Regionen) und Renault (weltweit).

Weltweit erhöhten sich im ersten Quartal 2017 die Pkw-Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nach vorläufigen Daten um 4,0 % auf rund 23,0 Mio Einheiten.

Entwicklung der Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen

In Europa bewirkte der kräftige Anstieg der Pkw-Nachfrage im Berichtszeitraum eine höhere Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen < 6 t. Insbesondere Pkw-Werke in Russland, Tschechien, Italien und der Türkei erhöhten ihre Produktion deutlich. Dagegen zeigte sich in Deutschland und Frankreich ein verhaltener Anstieg um 2 %. Nach vorläufigen Daten und Schätzungen stieg die Pkw-Produktion in Europa insgesamt im ersten Quartal 2017 um 5 % gegenüber dem Vorjahreswert. Für das Gesamtjahr 201 7 erwarten wir unverändert einen Zuwachs von 2 %.

In Nordamerika wurde im ersten Quartal 2017 die leicht rückläufige Produktion in den USA und Kanada durch einen starken Anstieg der Fertigung in Mexiko überkompensiert. Die Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen erhöhte sich daher im Berichtszeitraum auf Basis vorläufiger Zahlen um 2 %. Für das Gesamtjahr 2017 rechnen wir aufgrund der rückläufigen Nachfrage und der hohen Vergleichsbasis weiterhin mit einem Rückgang des Produktionsvolumens in Nordamerika um 3 %.

In Asien stieg im Berichtszeitraum die Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen in den meisten Ländern an. Besonders hohe Volumenzuwächse verzeichneten nachfragebedingt China, Japan, Iran und Indien. Dagegen sank das Produktionsvolumen in Südkorea und Thailand. Für Asien insgesamt ergibt sich auf Basis vorläufiger Daten ein Fertigungszuwachs im ersten Quartal 2017 gegenüber dem Vorjahr von 6 %. Für das Gesamtjahr 2017 erwarten wir für Asien aufgrund der steigenden Vergleichsbasis nach wie vor einen Zuwachs von 3 %.

In Südamerika führte die Stabilisierung der Nachfrage zu einer Erhöhung der Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen. Nach vorläufigen Daten wuchs das Produktionsvolumen im Berichtszeitraum um 19 % gegenüber dem schwachen Vorjahresquartal, blieb aber unterhalb des Volumens des vierten Quartals 2016. Für das Gesamtjahr 2017 heben wir unsere Prognose eines Anstiegs der Produktion von 2 % auf 5 % an.

Die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen wuchs auf Basis vorläufiger Zahlen im ersten Quartal 2017 um 5 % gegenüber dem Vorjahreswert. Für das Gesamtjahr 2017 behalten wir unsere Prognose eines Anstiegs um 1 % aufgrund der steigenden Vergleichsbasis vorerst bei.

Entwicklung der Produktion von mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen

In Europa zeigte sich die verbesserte konjunkturelle Lage in West- und Osteuropa in einer Zunahme des Straßengüterverkehrs und in einem erhöhten Lkw-Bedarf. Die Produktion von Nutzfahrzeugen > 6 t stieg auf Basis erster Daten im Berichtszeitraum um 9 % gegenüber dem vergleichsweise schwachen Vorjahresquartal. Die Auftragseingänge stiegen allerdings nur relativ gering an. Für 2017 insgesamt erwarten wir aufgrund der steigenden Vergleichsbasis unverändert einen Rückgang der Produktion mittelschwerer und schwerer Nutzfahrzeuge in Europa um 2 %.

In Nordamerika sank die Nutzfahrzeugproduktion im Berichtszeitraum nach vorläufigen Zahlen um 8 % im Vorjahresvergleich. Der Anstieg der Auftragseingänge im März 2017 deutet aber auf eine Stabilisierung der Produktion hin. Für das Gesamtjahr 2017 rechnen wir weiterhin mit einem Produktionsrückgang um 5 %.

In China führte das Wachstum der Wirtschaft zu einer anziehenden Lkw-Nachfrage. Die Produktion mittelschwerer und schwerer Nutzfahrzeuge stieg infolgedessen auf Basis vorläufiger Daten um 15 % im ersten Quartal 2017. Auch für Indien und Japan zeigen erste Daten leicht steigende Produktionsvolumina. Rückläufig entwickelte sich dagegen die Fertigung in einigen ASEAN-Staaten. Für Asien insgesamt gehen wir nach wie vor von einem Anstieg der Nutzfahrzeugproduktion um 4 % im Jahr 2017 aus.

Südamerika verzeichnete im ersten Quartal 2017 nach vorläufigen Daten nochmals einen leichten Rückgang der Produktion von Nutzfahrzeugen um 4 %. Für die folgenden Quartale erwarten wir eine Stabilisierung der Nachfrage und der Produktion auf niedrigem Niveau. Für das Gesamtjahr 2017 gehen wir weiterhin von einem Zuwachs der Nutzfahrzeugproduktion um 1 % aus.

An unserer Prognose eines Zuwachses der weltweiten Produktion von mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen um 1 % im laufenden Jahr halten wir fest.

Entwicklung der Ersatzreifenmärkte für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge

In Europa, dem für Continental wichtigsten Ersatzreifenmarkt für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge < 6 t, führten die für das zweite Quartal angekündigten Preisanhebungen vieler Hersteller aufgrund der gestiegenen Rohstoffkosten zu vorgezogenen Käufen. Nach vorläufigen Daten stieg im Berichtsquartal der Absatz von Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge um 6 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Für die folgenden Quartale rechnen wir daher nur mit leicht steigenden Volumina und für das Gesamtjahr unverändert mit einem Marktwachstum von 2 %.

In Nordamerika zeigte sich im Berichtszeitraum eine relativ stabile Nachfrage nach Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. Nach vorläufigen Zahlen stieg der Reifenabsatz um 2 %. Für den weiteren Jahresverlauf erwarten wir weiterhin einen wachsenden Ersatzreifenbedarf aufgrund der steigenden Anzahl gefahrener Kilometer. Für das Gesamtjahr behalten wir unsere Prognose von 2 % Wachstum unverändert bei.

Asien verzeichnet im laufenden Jahr einen weiter steigenden Bedarf an Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. In China, dem wichtigsten asiatischen Markt, wuchs die Nachfrage im ersten Quartal 201 7 nach vorläufigen Daten um 10 %. Auch in Indien und Japan dürfte die wachsende Wirtschaft für einen höheren Ersatzreifenabsatz gesorgt haben. Dagegen rechnen wir für Südkorea und die ASEAN-Staaten mit einer eher verhaltenen Nachfrageentwicklung. Für Asien insgesamt erwarten wir für 2017 aktuell einen Zuwachs der Ersatzreifenvolumina für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge von 5 % nach zuvor 4 %.

In Südamerika erhöhte sich die Nachfrage nach Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge trotz der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Lage im Berichtszeitraum nach vorläufigen Zahlen um 5 %. Für das Gesamtjahr 2017 gehen wir nach wie vor von einem Anstieg der Volumina um 2 % aus.

Alles in allem sehen wir unsere Prognose eines Wachstums des weltweiten Bedarfs an Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge von 2 % im Gesamtjahr nach den ersten drei Monaten 2017 bestätigt.

Entwicklung der Ersatzreifenmärkte für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge

In Europa stieg im Berichtszeitraum die Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge nach vorläufigen Zahlen um 11%. Wesentlicher Treiber hierfür waren vorgezogene Käufe vieler Kunden im Vorfeld der angekündigten Preiserhöhungen verschiedener Hersteller. In den folgenden Quartalen dürfte sich die Nachfrage normalisieren. Für das Gesamtjahr rechnen wir für Europa insgesamt weiterhin mit einem Absatzanstieg um 2 %.

In Nordamerika sorgten ebenfalls vorgezogene Käufe für einen kräftigen Anstieg der Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge. Der Absatz stieg im ersten Quartal 2017 nach vorläufigen Daten um 12 %. Für den weiteren Jahresverlauf erwarten wir auch hier normalisierte Volumina. Für das Gesamtjahr lassen wir unsere Prognose eines Zuwachses von 1 % unverändert.

In Asien sollte die Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge der wirtschaftlichen Entwicklung der einzelnen Länder folgen. Für Asien insgesamt rechnen wir 2017 weiterhin mit einem Anstieg des Bedarfs um 4 %.

In Südamerika führten die angekündigten Preisanhebungen im Berichtszeitraum zu einem starken Anstieg der Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge. Infolge der eher verhaltenen wirtschaftlichen Aktivität rechnen wir auch hier mit einer normalisierten Nachfrage in den Folgequartalen. Für das Gesamtjahr erwarten wir einen erhöhten Zuwachs von 4 % nach zuvor 2 %.

Unsere Prognose für das Wachstum der weltweiten Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge belassen wir bei 3 % Zuwachs für das Gesamtjahr 2017.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Continental-Konzerns

Zur Überleitung des Umsatz bereinigt und des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) verweisen wir auf unsere Ausführungen im Konzern-Zwischenabschluss.

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1. Januar bis 31. März
Mio € 2017 2016
Umsatz 10.999,9 9.850,7
EBITDA 1.638,5 1.505,5
in % vom Umsatz 14,9 15,3
EBIT 1.135,1 1.040,7
in % vom Umsatz 10,3 10,6
Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen 749,6 733,9
Ergebnis pro Aktie in € 3,75 3,67
Forschungs- und Entwicklungskosten 780,7 716,1
in % vom Umsatz 7,1 7,3
Abschreibungen1 503,4 464,8
davon Wertminderungen2 1,0 6,7
Investitionen3 502,7 397,8
in % vom Umsatz 4,6 4,0
Operative Aktiva (zum 31.03.) 21.980,4 19.882,2
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 227.565 212.417
Umsatz bereinigt5 10.885,2 9.850,6
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 1.165,5 1.089,6
in % des bereinigten Umsatzes 10,7 11,1
Netto-Finanzschulden (zum 31.03.) 2.767,6 3.083,3
Gearing Ratio in % 17,6 23,1


1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.


Ertragslage

Umsatzanstieg um 11,7 %;

Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 9,5 %

Während der ersten drei Monate 2017 erhöhte sich der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,7 % auf 10.999,9 Mio € (Vj. 9.850,7 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 9,5 %.

Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 7,0 %

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) des Konzerns stieg während der ersten drei Monate 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 75,9 Mio € bzw. 7,0 % auf 1.165,5 Mio € (Vj. 1.089,6 Mio €) und entspricht 10,7 % (Vj. 11,1 %) des bereinigten Umsatzes.

Operativer Ergebnisanstieg (EBIT) um 9,1 %

Das operative Konzernergebnis (EBIT) erhöhte sich im ersten Quartal 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 94,4 Mio € bzw. 9,1 % auf 1.135,1 Mio € (Vj. 1.040,7 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 10,3 % (Vj. 10,6 %).

Sondereffekte im ersten Quartal 2017

Aus Wertminderungen auf Sachanlagen resultierte in der Division Powertrain ein Aufwand in Höhe von 1,0 Mio €.

In der Division Reifen entstand aus dem Verkauf von als Finanzanlagen gehaltenen Beteiligungen insgesamt ein Ertrag in Höhe von 13,0 Mio €.

Darüber hinaus ergab sich aus einer Erstkonsolidierung ein Ertrag in Höhe von 0,5 Mio € in der Division Reifen.

In der Division ContiTech entstand ein Restrukturierungsaufwand in Höhe von 0,1 Mio €.

Für den Konzern beträgt die Entlastung durch Sondereffekte in den ersten drei Monaten 2017 insgesamt 12,4 Mio €.

Sondereffekte im ersten Quartal 2016

Aus Wertminderungen auf Sachanlagen entstand in der Division Powertrain ein Aufwand in Höhe von insgesamt 3,3 Mio €.

Für die Division Powertrain ergab sich ein Restrukturierungsaufwand in Höhe von 0,2 Mio €.

Die vorübergehende Einstellung der Produktion von Transportbändern in Volos, Griechenland, führte in der Division ContiTech zu einem Restrukturierungsaufwand in Höhe von 10,6 Mio €, wovon 3,4 Mio € auf Wertminderungen auf Sachanlagen entfielen.

Für die Division ContiTech resultierte darüber hinaus ein negativer Sondereffekt aus Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von insgesamt 0,8 Mio €.

Für den Konzern ergab sich eine Belastung durch Sondereffekte in den ersten drei Monaten 2016 in Höhe von insgesamt 14,9 Mio €.

Aufwand für Forschung und Entwicklung

Der Aufwand für Forschung und Entwicklung erhöhte sich in den ersten drei Monaten 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,0 % auf 780,7 Mio € (Vj. 716,1 Mio €), entsprechend 7,1 % des Umsatzes (Vj. 7,3 %). Davon entfielen auf die Automotive Group 676,1 Mio € (Vj. 625,4 Mio €), entsprechend 10,0 % des Umsatzes (Vj. 10,4 %), und auf die Rubber Group 104,6 Mio € (Vj. 90,7 Mio €), entsprechend 2,5 % des Umsatzes (Vj. 2,4 %).

Zinsergebnis

Das negative Zinsergebnis erhöhte sich im ersten Quartal 2017 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 49,8 Mio € auf 83,6 Mio € (Vj. 33,8 Mio €). Dies ist im Wesentlichen auf Bewertungseffekte aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und aus der Entwicklung der Wechselkurse zurückzuführen.

Der Zinsaufwand - ohne die Effekte aus der Fremdwährungsumrechnung, aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten - belief sich in den ersten drei Monaten 2017 auf 72,2 Mio € (Vj. 75,2 Mio €). Der Zinsaufwand, der aus Kreditaufnahmen bei Banken, Kapitalmarkttransaktionen und sonstigen Finanzierungsinstrumenten resultierte, lag mit 34,2 Mio € um 0,2 Mio € unter dem Vorjahreswert von 34,4 Mio €. Der wesentliche Anteil entfiel mit 21,1 Mio € (Vj. 21,3 Mio €) auf den Aufwand aus den von der Continental AG, der Conti-Gummi Finance B.V., Maastricht, Niederlande, sowie der Continental Rubber of America, Corp., Wilmington, USA, begebenen Anleihen.

Aus der Aufzinsung der langfristig fälligen Leistungen an Arbeitnehmer resultierte im ersten Quartal 2017 ein Zinsaufwand in Höhe von insgesamt 38,0 Mio € (Vj. 40,8 Mio €). Hierin ist die Aufzinsung, bezogen auf Anwartschaftsverpflichtungen der Pensionskassen, nicht enthalten.

Die Zinserträge in den ersten drei Monaten 2017 reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Mio € auf 23,4 Mio € (Vj. 24,8 Mio €). Davon entfielen auf erwartete Erträge aus langfristig fälligen Leistungen an Arbeitnehmer sowie aus den Pensionsfonds insgesamt 16,8 Mio € (Vj. 18,4 Mio €). Hierin sind die Zinserträge, bezogen auf das Fondsvermögen der Pensionskassen, nicht enthalten.

Die Bewertungseffekte aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und aus der Entwicklung der Wechselkurse führten im ersten Quartal 2017 insgesamt zu einem negativen Ergebnisbeitrag in Höhe von 35,1 Mio € (Vj. positiver Ergebnisbeitrag in Höhe von 16,6 Mio €). Dies resultierte im Wesentlichen aus der Entwicklung des mexikanischen Peso gegenüber dem US-Dollar. Aus den zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten ergab sich in den ersten drei Monaten 2017 ein positiver Effekt in Höhe von 0,3 Mio € (Vj. 0,0 Mio €).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für die ersten drei Monate 2017 beliefen sich auf 287,0 Mio € (Vj. 255,8 Mio €). Die Steuerquote im Berichtszeitraum lag bei 27,3 % nach 25,4 % für den entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen

Das den Anteilseignern zuzurechnende Konzernergebnis erhöhte sich um 2,1 % auf 749,6 Mio € (Vj. 733,9 Mio €) und das Ergebnis pro Aktie auf 3,75 € (Vj. 3,67 €).

Finanzlage

Cashflow-Überleitung

Das EBIT des ersten Quartals 2017 erhöhte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016 um 94,4 Mio € auf 1.135,1 Mio € (Vj. 1.040,7 Mio €).

Die insbesondere aus den Anleihen resultierenden Zinszahlungen erhöhten sich um 1,2 Mio € auf 47,6 Mio € (Vj. 46,4 Mio €).

Die Auszahlungen für Ertragsteuern stiegen um 42,9 Mio € auf 260,3 Mio € (Vj. 217,4 Mio €).

Der Mittelabfluss aus dem Aufbau des operativen Working Capital lag zum 31. März 2017 mit 679,7 Mio € um 186,2 Mio € über dem Vorjahresvergleichswert von 493,5 Mio €.

Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit lag zum 31. März 2017 mit 864,3 Mio € um 106,5 Mio € unter dem Vorjahresvergleichswert in Höhe von 970,8 Mio €.

Aus Investitionstätigkeit resultierte in den ersten drei Monaten 2017 ein Mittelabfluss in Höhe von 731,3 Mio € (Vj. 481,8 Mio €). Die Investitionen in Sachanlagen und Software, ohne Berücksichtigung von Finanzierungsleasing und aktivierten Fremdkapitalkosten, erhöhten sich um 104,9 Mio € von 397,8 Mio € auf 502,7 Mio €. Aus dem Anteilserwerb und dem Verkauf von Gesellschaften und Geschäftsbereichen resultierte insgesamt ein Mittelabfluss in Höhe von 211,7 Mio € (Vj. 77,7 Mio €).

Der im ersten Quartal 2017 erreichte Free Cashflow ergab einen Mittelzufluss in Höhe von 133,0 Mio € (Vj. 489,0 Mio €) und verringerte sich damit um 356,0 Mio € gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Finanzierung und Finanzschulden

Zum 31. März 2017 reduzierten sich die Netto-Finanzschulden des Continental-Konzerns gegenüber dem Vorjahr um 315,7 Mio € auf 2.767,6 Mio € (Vj. 3.083,3 Mio €). Dieser Abbau ist auf den guten Free Cashflow zum Jahresende 2016 zurückzuführen. Die Netto-Finanzschulden lagen zum 31. März 201 7 um 30,2 Mio € unter dem Wert zum 31. Dezember 2016 von 2.797,8 Mio €. Die Gearing Ratio verbesserte sich zum Ende des ersten Quartals 2017 auf 17,6 % (Vj. 23,1%).

Am 28. November 2016 platzierte die Continental AG unter dem Rahmen-Emissionsprogramm für Anleiheemissionen von Continental (Debt Issuance Programme, DIP) eine Euro-Anleihe mit einem Nominalvolumen von 600,0 Mio € bei Investoren im In- und Ausland. Der Ausgabekurs lag bei 99,41 %. Diese Anleihe hat eine Laufzeit von drei Jahren und zwei Monaten und einen Zinssatz von 0,0 % p. a. Die Emission erfolgte insbesondere im Hinblick auf die Fälligkeit der Euro-Anleihe der Conti-Gummi Finance B.V., Maastricht, Niederlande, über 750,0 Mio € am 20. März 201 7. Diese 3,5-jährige Anleihe wurde mit 2,5 % p. a. verzinst und zu einem Kurs von 100,00 % zurückgezahlt.

Der im April 2014 mit einem zugesagten Volumen von ursprünglich 4,5 Mrd € neu abgeschlossene syndizierte Kredit bestand zu diesem Zeitpunkt aus einem im April 2016 fälligen Festdarlehen über 1,5 Mrd € und einer bis April 2019 eingeräumten revolvierenden Kreditlinie über 3,0 Mrd €. Bezogen auf die Laufzeit der revolvierenden Tranche wurden zwei Vertragsanpassungen vorgenommen. Im April 2015 und im April 2016 haben alle beteiligten Banken einer Laufzeitverlängerung um jeweils ein Jahr zugestimmt. Damit steht Continental diese Finanzierungszusage bis April 2021 zur Verfügung. Seit der Ende März 2016 erfolgten vollständigen vorzeitigen Rückzahlung des Festdarlehens besteht der syndizierte Kredit nur noch aus der revolvierenden Tranche. Diese Kreditlinie wurde Ende März 2017 nicht in Anspruch genommen. Im Vorjahr nutzte die Continental Rubber of America, Corp., Wilmington, USA, diese Kreditlinie in Höhe von 65,9 Mio €.

Zum 31. März 2017 verfügte Continental über ein Liquiditätspolster in Höhe von insgesamt 5.758,1 Mio € (Vj. 5.453,8 Mio €), davon 1.895,7 Mio € (Vj. 1.693,8 Mio €) flüssige Mittel sowie zugesagte, ungenutzte Kreditlinien im Volumen von 3.862,4 Mio € (Vj. 3.760,0 Mio €).

Unter den Beschränkungen, welche die Verfügbarkeit von Kapital beeinträchtigen können, sind auch sämtliche bestehenden Beschränkungen der flüssigen Mittel zu verstehen. Im Continental-Konzern sind die vorab genannten flüssigen Mittel beschränkt hinsichtlich verpfändeter Beträge sowie Guthaben in Ländern mit devisenrechtlichen Beschränkungen oder anderweitig erschwertem Zugang zu Liquidität. Steuern, die auf den Transfer von Geldvermögen von einem Land in ein anderes zu entrichten sind, werden im Regelfall nicht als eine Beschränkung der flüssigen Mittel verstanden. Zum 31. März 201 7 beliefen sich die unbeschränkt verfügbaren flüssigen Mittel insgesamt auf 1.425,7 Mio € (Vj. 1.285,1 Mio €).

Herleitung der Netto-Finanzschulden

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Mio € 31.03.2017 31.03.2016
Langfristige Finanzschulden 2.783,2 2.418,8
Kurzfristige Finanzschulden 1.939,4 2.459,2
Langfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen -17,3 -31,5
Kurzfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen -42,0 -69,4
Flüssige Mittel -1.895,7 -1.693,8
Netto-Finanzschulden 2.767,6 3.083,3


Herleitung der Veränderung der Netto-Finanzschulden

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1. Januar bis 31. März
Mio € 2017 2016
Netto-Finanzschulden am Anfang der Periode 2.797,8 3.541,9
Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit 864,3 970,8
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit -731,3 -481,8
Cashflow vor Finanzierungstätigkeit (Free Cashflow) 133,0 489,0
Dividenden an Minderheitsgesellschafter und Veränderungen aus Eigenkapitaltransaktionen bei Gesellschaften mit Minderheitsanteilseignern -0,4 -0,7
Nicht zahlungswirksame Veränderungen 26,7 -20,2
Sonstiges -150,1 -4,9
Wechselkurseffekte 21,0 -4,6
Veränderung der Netto-Finanzschulden 30,2 458,6
Netto-Finanzschulden am Ende der Periode 2.767,6 3.083,3


Investitionen (Bilanzzugang)

Im ersten Quartal 2017 wurden 502,7 Mio € (Vj. 397,8 Mio €) in Sachanlagen und Software investiert. Die Investitionsquote beträgt nach drei Monaten 4,6 % (Vj. 4,0 %).

Auf die Automotive Group entfielen 287,3 Mio € (Vj. 201,7 Mio €) der Investitionen, dies entspricht 4,3 % des Umsatzes (Vj. 3,4 %). Die Automotive Group investierte hauptsächlich in Produktionsausrüstungen zur Herstellung neuer Produkte und zur Umsetzung neuer Technologien. Hierbei wurden verstärkt Fertigungskapazitäten an Niedrigkostenstandorten aus- und aufgebaut. In der Division Chassis & Safety entfielen wesentliche Bilanzzugänge auf die Erweiterung der Produktionsanlagen für die Geschäftsbereiche Vehicle Dynamics, Hydraulic Brake Systems und Advanced Driver Assistance Systems. Es wurden insbesondere die Fertigungskapazitäten für elektronische Bremssysteme ausgebaut. In der Division Powertrain entfielen wesentliche Investitionen auf die Erweiterung der Produktionskapazitäten. In der Division Interior wurden insbesondere die Kapazitäten in den Geschäftsbereichen Instrumentation & Driver HMI und Body & Security erweitert.

Die Rubber Group investierte 215,0 Mio € (Vj. 195,9 Mio €), entsprechend 5,0 % des Umsatzes (Vj. 5,1 %). In der Division Reifen wurden die Fertigungskapazitäten in den USA, in China sowie an den europäischen Niedrigkostenstandorten ausgebaut. Wesentliche Bilanzzugänge entfielen auf die Werkerweiterungen in Hefei, China, sowie Mount Vernon und Sumter, USA. In Rayong, Thailand, wurde mit dem Bau eines neuen Werks begonnen. Weiterhin wurden Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Kostensenkung durchgeführt. In der Division ContiTech entfielen wesentliche Bilanzzugänge auf die Ausweitung von Fertigungskapazitäten für die Geschäftsbereiche Mobile Fluid Systems, Benecke-Kaliko Group, Conveyor Belt Group und Power Transmission Group. In allen Geschäftsbereichen wurden Investitionen zur Rationalisierung bestehender Produktionsabläufe durchgeführt.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich zum 31. März 2017 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresstichtag um 4.305,9 Mio € auf 37.911,8 Mio € (Vj. 33.605,9 Mio €). Der Goodwill in Höhe von 6.977,1 Mio € ist im Vergleich zum Vorjahreswert von 6.600,9 Mio € um 376,2 Mio € gestiegen. Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte erhöhten sich um 321,8 Mio € auf 1.620,5 Mio € (Vj. 1.298,7 Mio €). Die Sachanlagen stiegen um 1.331,9 Mio € auf 10.766,8 Mio € (Vj. 9.434,9 Mio €). Die Vorräte erhöhten sich um 593.5Mio € auf 4.116,5 Mio € (Vj. 3.523,0 Mio €). Auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 1.166,8 Mio € auf 8.351,9 Mio € (Vj. 7.185,1 Mio €). Die kurzfristigen sonstigen Vermögenswerte erhöhten sich um 265,6 Mio € auf 1.103,1 Mio € (Vj. 837,5 Mio €). Die flüssigen Mittel sind mit 1.895,7 Mio € (Vj. 1.693.8 Mio €) um 201,9 Mio € höher als am entsprechenden Vorjahresstichtag.

Das Eigenkapital inklusive der Anteile in Fremdbesitz erhöhte sich im Vergleich zum 31. März 2016 um 2.360,5 Mio € auf 15.722,4 Mio € (Vj. 13.361,9 Mio €). Dies resultierte insbesondere aus dem Anstieg der kumulierten einbehaltenen Gewinne in Höhe von 2.068,5 Mio €. Die erfolgsneutralen Rücklagen veränderten sich um 239.6 Mio € auf -1.700,6 Mio € (Vj. -1.940,2 Mio €). Die Gearing Ratio verbesserte sich von 23,1 % auf 17,6 %. Die Eigenkapitalquote stieg auf 41,5 % (Vj. 39,8 %).

Im Vergleich zum 31. Dezember 2016 erhöhte sich die Bilanzsumme um 1.736,9 Mio € auf 37.911,8 Mio € (Vj. 36.174,9 Mio €). Bezogen auf die einzelnen Bilanzposten ist dies im Wesentlichen bedingt durch den Anstieg der Sachanlagen um 228,7 Mio € auf 10.766,8 Mio € (Vj. 10.538,1 Mio €), die Erhöhung der Vorräte um 363,3 Mio € auf 4.116,5 Mio € (Vj. 3.753,2 Mio €) und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 959,2 Mio € auf 8.351.9 Mio € (Vj. 7.392,7 Mio €).

Das Eigenkapital inklusive der Anteile in Fremdbesitz erhöhte sich im Vergleich zum Jahresende 2016 um 987,6 Mio € auf 15.722,4 Mio € (Vj. 14.734,8 Mio €). Aus dem den Anteilseignern zuzurechnenden positiven Konzernergebnis ergibt sich ein Anstieg in Höhe von 749,6 Mio €. Die erfolgsneutralen Rücklagen veränderten sich um 231,7 Mio € auf -1.700,6 Mio € (Vj. -1.932,3 Mio €). Die Gearing Ratio verbesserte sich von 19,0 % auf 17,6 %.

Mitarbeiter

Zum Ende des ersten Quartals 2017 waren Im Konzern 227.565 Mitarbeiter beschäftigt. Dies entspricht einem Anstieg um 7.428 Personen im Vergleich zum Jahresende 2016. Aufgrund gestiegener Produktionsvolumina und des Ausbaus des Bereichs Forschung und Entwicklung erhöhte sich die Mitarbeiteranzahl in der Automotive Group um 3.277. In der Rubber Group führten der weitere Ausbau von Produktionskapazitäten und Vertriebskanälen sowie der Erwerb der Hornschuch Gruppe zu einer Erhöhung der Beschäftigtenzahl um 4.144. Im Vergleich zum Berichtsstichtag des Vorjahres erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiter im Konzern um insgesamt 15.148.

Überleitung zu operativen Aktiva zum 31. März 2017

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Mio € Chassis & Safety Powertrain Interior Reifen Sonstiges/ ContiTech Konsolidierung
Summe Aktiva / Bilanzsumme 7.402,4 5.335,0 7.332,0 8.592,2 4.638,6 4.611,6
Flüssige Mittel - - - - - 1.895,7
Kurz- und langfristige derivative Finanzinstrumente, verzinsliche Anlagen - - - - - 59,3
Andere finanzielle Vermögenswerte 11,9 49,2 17,5 16,2 6,3 17,5
Abzüglich finanzieller Vermögenswerte 11,9 49,2 17,5 16,2 6,3 1.972,5
Abzüglich sonstiger nicht operativer Vermögenswerte - 0,5 -45,4 -2,2 -7,7 634,9
Aktive latente Steuern - - - - - 1.819,5
Ertragsteuerforderungen - - - - - 145,8
Abzüglich Ertragsteuervermögen - - - - - 1.965,3
Segmentvermögen 7.390,5 5.285,3 7.359,9 8.578,2 4.640,0 38,9
Summe Verbindlichkeiten und Rückstellungen 4.152,2 2.916,5 3.137,1 3.401,2 1.854,2 6.728,2
Kurz- und langfristige Finanzschulden - - - - - 4.722,6
Zins- und andere finanzielle Verbindlichkeiten - - - - - 97,3
Abzüglich finanzieller Verbindlichkeiten - - - - - 4.819,9
Passive latente Steuern - - - - - 444,7
Ertragsteuerverbindlichkeiten - - - - - 829,0
Abzüglich Ertragsteuerverpflichtungen - - - - - 1.273,7
Abzüglich sonstiger nicht operativer Verbindlichkeiten 1.246,2 816,1 656,9 952,7 525,1 586,4
Segmentschulden 2.906,0 2.100,4 2.480,2 2.448,5 1.329,1 48,2
Operative Aktiva 4.484,5 3.184,9 4.879,7 6.129,7 3.310,9 -9,3


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Mio € Continental-Konzern
Summe Aktiva / Bilanzsumme 37.911,8
Flüssige Mittel 1.895,7
Kurz- und langfristige derivative Finanzinstrumente, verzinsliche Anlagen 59,3
Andere finanzielle Vermögenswerte 118,6
Abzüglich finanzieller Vermögenswerte 2.073,6
Abzüglich sonstiger nicht operativer Vermögenswerte 580,1
Aktive latente Steuern 1.819,5
Ertragsteuerforderungen 145,8
Abzüglich Ertragsteuervermögen 1.965,3
Segmentvermögen 33.292,8
Summe Verbindlichkeiten und Rückstellungen 22.189,4
Kurz- und langfristige Finanzschulden 4.722,6
Zins- und andere finanzielle Verbindlichkeiten 97,3
Abzüglich finanzieller Verbindlichkeiten 4.819,9
Passive latente Steuern 444,7
Ertragsteuerverbindlichkeiten 829,0
Abzüglich Ertragsteuerverpflichtungen 1.273,7
Abzüglich sonstiger nicht operativer Verbindlichkeiten 4.783,4
Segmentschulden 11.312,4
Operative Aktiva 21.980,4


Überleitung zu operativen Aktiva zum 31. März 2016

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Mio € Chassis & Safety Powertrain Interior Reifen ContiTech Sonstiges/ Konsolidierung
Summe Aktiva / Bilanzsumme 6.653,8 4.700,6 6.456,5 7.537,0 4.038,0 4.220,0
Flüssige Mittel - - - - - 1.693,8
Kurz- und langfristige derivative Finanzinstrumente, verzinsliche Anlagen - - - - - 100,9
Andere finanzielle Vermögenswerte 10,1 50,8 19,6 20,4 6,5 6,2
Abzüglich finanzieller Vermögenswerte 10,1 50,8 19,6 20,4 6,5 1.800,9
Abzüglich sonstiger nicht operativer Vermögenswerte 5,4 0,6 -34,7 -13,0 0,1 444,7
Aktive latente Steuern - - - - - 1.815,0
Ertragsteuerforderungen - - - - - 141,8
Abzüglich Ertragsteuervermögen - - - - - 1.956,8
Segmentvermögen 6.638,3 4.649,2 6.471,6 7.529,6 4.031,4 17,6
Summe Verbindlichkeiten und Rückstellungen 3.315,4 2.553,5 2.613,4 3.025,6 1.525,9 7.210,2
Kurz- und langfristige Finanzschulden - - - - - 4.878,0
Zins- und andere finanzielle Verbindlichkeiten - - - - - 47,5
Abzüglich finanzieller Verbindlichkeiten - - - - - 4.925,5
Passive latente Steuern - - - - - 367,6
Ertragsteuerverbindlichkeiten - - - - - 736,9
Abzüglich Ertragsteuerverpflichtungen - - - - - 1.104,5
Abzüglich sonstiger nicht operativer Verbindlichkeiten 1.057,9 716,4 544,2 862,0 494,8 1.083,2
Segmentschulden 2.257,5 1.837,1 2.069,2 2.163,6 1.031,1 97,0
Operative Aktiva 4.380,8 2.812,1 4.402,4 5.366,0 3.000,3 -79,4


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Mio € Continental-Konzern
Summe Aktiva / Bilanzsumme 33.605,9
Flüssige Mittel 1.693,8
Kurz- und langfristige derivative Finanzinstrumente, verzinsliche Anlagen 100,9
Andere finanzielle Vermögenswerte 113,6
Abzüglich finanzieller Vermögenswerte 1.908,3
Abzüglich sonstiger nicht operativer Vermögenswerte 403,1
Aktive latente Steuern 1.815,0
Ertragsteuerforderungen 141,8
Abzüglich Ertragsteuervermögen 1.956,8
Segmentvermögen 29.337,7
Summe Verbindlichkeiten und Rückstellungen 20.244,0
Kurz- und langfristige Finanzschulden 4.878,0
Zins- und andere finanzielle Verbindlichkeiten 47,5
Abzüglich finanzieller Verbindlichkeiten 4.925,5
Passive latente Steuern 367,6
Ertragsteuerverbindlichkeiten 736,9
Abzüglich Ertragsteuerverpflichtungen 1.104,5
Abzüglich sonstiger nicht operativer Verbindlichkeiten 4.758,5
Segmentschulden 9.455,5
Operative Aktiva 19.882,2


Entwicklung der Divisionen

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1. Januar bis 31. März
Chassis & Safety in Mio € 2017 2016
Umsatz 2.497,4 2.201,8
EBITDA 336,9 302,8
in % vom Umsatz 13,5 13,8
EBIT 238,9 213,2
in % vom Umsatz 9,6 9,7
Abschreibungen1 98,0 89,6
davon Wertminderungen2 - -
Investitionen3 100,8 82,6
in % vom Umsatz 4,0 3,8
Operative Aktiva (zum 31.03.) 4.484,5 4.380,8
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 44.952 40.764
Umsatz bereinigt5 2.497,4 2.201,8
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 238,9 213,3
in % des bereinigten Umsatzes 9,6 9,7


1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.


Chassis & Safety

Absatz

Im Geschäftsbereich Vehicle Dynamics erhöhte sich das Absatzvolumen von elektronischen Bremssystemen in den ersten drei Monaten 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 13 %. Die Verkaufszahlen von Bremskraftverstärkern im Geschäftsbereich Hydraulic Brake Systems stiegen im Vorjahresvergleich um 3 %. Der Absatz der Bremssättel mit integrierter elektrischer Parkbremse erhöhte sich um 47 % gegenüber dem Vorjahr und überkompensierte damit den Rückgang der Verkaufszahlen von konventionellen Bremssätteln, die um 1 % leicht unter dem Vorjahresniveau lagen. Im Geschäftsbereich Passive Safety & Sensorics stieg der Absatz bei Airbagsteuergeräten um 21 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bei den Fahrerassistenzsystemen erhöhten sich die Verkaufszahlen um 40 %.

Umsatzanstieg um 13,4 %;

Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 12,5 %

Während der ersten drei Monate 2017 erhöhte sich der Umsatz der Division Chassis & Safety im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13,4 % auf 2.497,4 Mio € (Vj. 2.201,8 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 12,5 %.

Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 12,0 %

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Chassis & Safety stieg während der ersten drei Monate 201 7 im Vergleich zum Vorjahr um 25,6 Mio € bzw. 12,0 % auf 238,9 Mio € (Vj. 213,3 Mio €) und entspricht 9,6 % (Vj. 9,7 %) des bereinigten Umsatzes.

Operativer Ergebnisanstieg (EBIT) um 12,1 %

Die Division Chassis & Safety verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT) in den ersten drei Monaten 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 25,7 Mio € bzw. 12,1 % auf 238,9 Mio € (Vj. 213,2 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich leicht auf 9,6 % (Vj. 9,7 %).

Sondereffekte

Sowohl für das erste Quartal 2017 als auch für den Vorjahreszeitraum entstanden in der Division Chassis & Safety keine Sondereffekte.

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1. Januar bis 31. März
Powertrain in Mio € 2017 2016
Umsatz 2.003,1 1.813,5
EBITDA 213,9 158,8
in % vom Umsatz 10,7 8,8
EBIT 117,1 66,5
in % vom Umsatz 5,8 3,7
Abschreibungen1 96,8 92,3
davon Wertminderungen2 1,0 3,3
Investitionen3 98,8 60,9
in % vom Umsatz 4,9 3,4
Operative Aktiva (zum 31.03.) 3.184,9 2.812,1
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 38.957 36.961
Umsatz bereinigt5 1.995,1 1.813,5
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 124,7 72,1
in % des bereinigten Umsatzes 6,3 4,0


1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.


Powertrain

Absatz

Im Geschäftsbereich Engine Systems stieg in den ersten drei Monaten 2017 das Absatzvolumen von Motorsteuergeräten, Injektoren, Pumpen und Turboladern. Der Geschäftsbereich Sensors & Actuators befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs. Begünstigt durch eine verschärfte Abgasgesetzgebung werden insbesondere bei den Abgassensoren höhere Verkaufszahlen erzielt. Im Geschäftsbereich Hybrid Electric Vehicle erreichte das Absatzvolumen von Leistungselektronik nicht das Vorjahresniveau, während der Absatz von Bordnetz- und Batteriesystemen über dem Vorjahr lag. Die Verkaufszahlen des Geschäftsbereichs Transmission lagen, bedingt durch Programmumstellungen zum Ende des Geschäftsjahres 2016, in den ersten drei Monaten 2017 leicht unter dem Vorjahresniveau. Im Geschäftsbereich Fuel & Exhaust Management erhöhte sich das Absatzvolumen gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum.

Umsatzanstieg um 10,5 %;

Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 9,5 %

Während der ersten drei Monate 2017 erhöhte sich der Umsatz der Division Powertrain im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10,5 % auf 2.003,1 Mio € (Vj. 1.813,5 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 9,5 %.

Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 73,0 %

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Powertrain erhöhte sich während der ersten drei Monate 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 52,6 Mio € bzw. 73,0 % auf 124,7 Mio € (Vj. 72,1 Mio €) und entspricht 6,3 % (Vj. 4,0 %) des bereinigten Umsatzes.

Operativer Ergebnisanstieg (EBIT) um 76,1 %

Die Division Powertrain verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT) in den ersten drei Monaten 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 50,6 Mio € bzw. 76,1 % auf 11 7,1 Mio € (Vj. 66,5 Mio €). Die Umsatzrendite erhöhte sich auf 5,8 % (Vj. 3,7 %).

Sondereffekte im ersten Quartal 2017

Aus Wertminderungen auf Sachanlagen resultierte ein Aufwand in Höhe von 1,0 Mio €.

Sondereffekte im ersten Quartal 2016

Aus Wertminderungen auf Sachanlagen entstand ein Aufwand in Höhe von insgesamt 3,3 Mio €.

Zudem ergab sich ein Restrukturierungsaufwand in Höhe von 0,2 Mio €.

Für die Division Powertrain ergab sich eine Belastung durch Sondereffekte in den ersten drei Monaten 2016 in Höhe von insgesamt 3,5 Mio €.

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1. Januar bis 31. März
Interior in Mio € 2017 2016
Umsatz 2.293,9 2.023,0
EBITDA 273,6 237,4
in % vom Umsatz 11,9 11,7
EBIT 185,7 160,1
in % vom Umsatz 8,1 7,9
Abschreibungen1 87,9 77,3
davon Wertminderungen2 - -
Investitionen3 87,7 58,2
in % vom Umsatz 3,8 2,9
Operative Aktiva (zum 31.03.) 4.879,7 4.402,4
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 44.121 41.436
Umsatz bereinigt5 2.277,1 2.023,0
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6
202,9
169,1
in % des bereinigten Umsatzes 8,9 8,4


1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.


Interior

Absatz

Das Absatzvolumen im Geschäftsbereich Body & Securlty lag Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2017 deutlich über Vorjahresniveau. Steigerungen wurden besonders in Asien und Europa erzielt. Die Verkaufszahlen des Geschäftsbereichs Infotainment & Connectivity erreichten nahezu das Vorjahresniveau. Während weltweit auslaufende Serien im Radio- und Multimedia-Bereich durch die Neuanläufe nicht vollständig kompensiert werden konnten, verzeichnete der Bereich Connectivity deutliche Absatzsteigerungen aufgrund weltweiter Neuanläufe. Der Absatz des Geschäftsbereichs Commercial Vehicles & Aftermarket lag insgesamt über dem Vorjahresniveau. Dabei konnte der Bereich Nutzfahrzeuge seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr erhöhen. Das Ersatzteil- und Aftermarket-Geschäft konnte die Vorjahreswerte insbesondere in den USA, in Westeuropa und China deutlich übertreffen. Im Geschäftsbereich Instrumentation & Driver HMI lag der Absatz im ersten Quartal 2017 über dem des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Eine Erhöhung war vor allem im europäischen Markt aufgrund von Neuanläufen und einer weiter gestiegenen Nachfrage bei den Produktgruppen Display Solutions und Instrument Cluster zu verzeichnen.

Umsatzanstieg um 13,4 %;

Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 11,9 %

Während der ersten drei Monate 2017 erhöhte sich der Umsatz der Division Interior im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13,4 % auf 2.293,9 Mio € (Vj. 2.023,0 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 11,9 %.

Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 20,0 %

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Interior erhöhte sich während der ersten drei Monate 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 33,8 Mio € bzw. 20,0 % auf 202,9 Mio € (Vj. 169,1 Mio €) und entspricht 8,9 % (Vj. 8,4 %) des bereinigten Umsatzes.

Operativer Ergebnisanstieg (EBIT) um 16,0 %

Die Division Interior verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT) in den ersten drei Monaten 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 25,6 Mio € bzw. 16,0 % auf 185,7 Mio € (Vj. 160,1 Mio €). Die Umsatzrendite erhöhte sich auf 8,1 % (Vj. 7,9 %).

Sondereffekte

Sowohl für das erste Quartal 2017 als auch für den Vorjahreszeitraum entstanden in der Division Interior keine Sondereffekte.

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1. Januar bis 31. März
Reifen in Mio € 2017 2016
Umsatz 2.756,3 2.512,7
EBITDA 651,3 658,1
in % vom Umsatz 23,6 26,2
EBIT 505,1 530,0
in % vom Umsatz 18,3 21,1
Abschreibungen1 146,2 128,1
davon Wertminderungen2 - -
Investitionen3 172,2 146,7
in % vom Umsatz 6,2 5,8
Operative Aktiva (zum 31.03.) 6.129,7 5.366,0
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 53.322 50.357
Umsatz bereinigt5 2.710,0 2.512,6
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 486,2 531,9
in % des bereinigten Umsatzes 17,9 21,2


1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.


Reifen

Absatz

Die Verkaufszahlen lagen im ersten Quartal 2017 sowohl im Pkw-Erstausrüstungsgeschäft als auch im Pkw-Reifenersatzgeschäft über dem Vorjahresniveau. Die Absatzzahlen im Nutzfahrzeugreifengeschäft übertrafen den Vorjahreswert um rund 15 %.

Umsatzanstieg um 9,7 %;

Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 6,3 %

Während der ersten drei Monate 2017 erhöhte sich der Umsatz der Division Reifen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,7 % auf 2.756,3 Mio € (Vj. 2.512,7 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 6,3 %.

Rückgang des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 8,6 %

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Reifen verringerte sich während der ersten drei Monate 201 7 im Vergleich zum Vorjahr um 45,7 Mio € bzw. 8,6 % auf 486,2 Mio € (Vj. 531,9 Mio €) und entspricht 17,9 % (Vj. 21,2 %) des bereinigten Umsatzes.

Operativer Ergebnisrückgang (EBIT) um 4,7 %

Die Division Reifen verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT) in den ersten drei Monaten 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 24,9 Mio € bzw. 4,7 % auf 505,1 Mio € (Vj. 530,0 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 18,3 % (Vj. 21,1 %).

Sondereffekte im ersten Quartal 2017

In der Division Reifen entstand aus dem Verkauf von als Finanzanlagen gehaltenen Beteiligungen insgesamt ein Ertrag in Höhe von 13,0 Mio €.

Darüber hinaus ergab sich aus einer Erstkonsolidierung ein Ertrag in Höhe von 0,5 Mio €.

Für die Division Reifen beträgt die Entlastung durch Sondereffekte in den ersten drei Monaten 201 7 insgesamt 13,5 Mio €.

Sondereffekte im ersten Quartal 2016

Für das erste Quartal 2016 ergaben sich für die Division Reifen keine Sondereffekte.

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1. Januar bis 31. März
ContiTech in Mio € 2017 2016
Umsatz 1.521,4 1.359,1
EBITDA 191,3 176,1
in % vom Umsatz 12,6 13,0
EBIT 117,1 98,7
in % vom Umsatz 7,7 7,3
Abschreibungen1 74,2 77,4
davon Wertminderungen2 - 3,4
Investitionen3 42,8 49,2
in % vom Umsatz 2,8 3,6
Operative Aktiva (zum 31.03.) 3.310,9 3.000,3
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 45.788 42.501
Umsatz bereinigt5 1.477,8 1.359,1
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 141,6 131,0
in % des bereinigten Umsatzes 9,6 9,6


1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.


ContiTech

Umsatzanstieg um 11,9 %;

Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 7,6 %

Während der ersten drei Monate 2017 erhöhte sich der Umsatz der Division ContiTech im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,9 % auf 1.521,4 Mio € (Vj. 1.359,1 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 7,6 %. Im Vergleich zum Vorjahr berichten die Geschäftsbereiche Air Spring Systems, Benecke-Kaliko Group sowie Mobile Fluid Systems eine deutlich positive Umsatzentwicklung. Ebenfalls konnte der Geschäftsbereich Compounding Technology einen starken Volumenzuwachs realisieren. Aufgrund der Markterholung in der rohstofffördernden Industrie erzielte der Geschäftsbereich Conveyor Belt Group höhere Umsätze als im Vorjahresvergleichsquartal.

Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 8,1 %

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division ContiTech erhöhte sich während der ersten drei Monate 201 7 im Vergleich zum Vorjahr um 10,6 Mio € bzw. 8,1 % auf 141,6 Mio € (Vj. 131,0 Mio €) und entspricht 9,6 % (Vj. 9,6 %) des bereinigten Umsatzes.

Operativer Ergebnisanstieg (EBIT) um 18,6 %

Die Division ContiTech verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT) in den ersten drei Monaten 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 18,4 Mio € bzw. 18,6 % auf 117,1 Mio € (Vj. 98,7 Mio €). Die Umsatzrendite erhöhte sich auf 7,7 % (Vj. 7,3 %).

Sondereffekte im ersten Quartal 2017

In der Division ContiTech entstand ein Restrukturierungsaufwand in Höhe von 0,1 Mio €.

Sondereffekte im ersten Quartal 2016

Die vorübergehende Einstellung der Produktion von Transportbändern in Volos, Griechenland, führte zu einem Restrukturierungsaufwand in Höhe von 10,6 Mio €, wovon 3,4 Mio € auf Wertminderungen auf Sachanlagen entfielen.

Darüber hinaus resultierte ein negativer Sondereffekt aus Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von insgesamt 0,8 Mio €.

Für die Division ContiTech ergab sich eine Belastung durch Sondereffekte in den ersten drei Monaten 2016 in Höhe von insgesamt 11,4 Mio €.

Risiko- und Chancenbericht

Im Berichtszeitraum gab es keine wesentlichen Veränderungen der Risiken und Chancen. Zu den Details der wesentlichen Risiken und Chancen verweisen wir auf unsere Ausführungen im Geschäftsbericht 2016.

Prognosebericht und Ausblick

Nach dem gelungenen Auftakt in das neue Geschäftsjahr heben wir unseren Ausblick für den Konzernumsatz von mehr als 43 Mrd € auf mehr als 43,5 Mrd € an. Dabei unterstellen wir konstante Wechselkurse im Vergleich zum Vorjahr. Im ersten Quartal 2017 lag der positive Effekt aus Wechselkursen bei knapp 100 Mio €. Die Anhebung des Ausblicks für den Konzernumsatz betrifft die Automotive Group, für die wir nun einen Umsatzzuwachs auf mehr als 26 Mrd € von zuvor rund 26 Mrd € erwarten. Die Umsatzprognose für die Rubber Group belassen wir unverändert bei mehr als 17 Mrd €.

Unseren Ausblick für die bereinigte EBIT-Marge des Konzerns von mehr als 10,5 % behalten wir bei. Dies gilt ebenso für die Prognosen der bereinigten EBIT-Margen der Automotive und der Rubber Group, die wir unverändert bei rund 8,5 % und bei mehr als 15 % sehen.

Ferner bestätigen wir folgende Bestandteile unserer im Geschäftsbericht 2016 für das Geschäftsjahr 201 7 aufgestellten Prognose: Wir gehen weiterhin von einer Belastung aus steigenden Rohmaterialpreisen in Höhe von rund 500 Mio € für die Rubber Group aus. Das negative Zinsergebnis erwarten wir ohne die Berücksichtigung von Bewertungseffekten, wie aus Wechselkurseinflüssen, unverändert bei rund 200 Mio €. Die Steuerquote für das laufende Jahr sollte bei unter 30 % liegen. Die Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen werden voraussichtlich rund 200 Mio € betragen und hauptsächlich die Divisionen ContiTech und Interior betreffen. Wir rechnen weiterhin mit negativen Sondereffekten in Höhe von rund 100 Mio €. Die Investitionen vor Finanzinvestitionen werden im Geschäftsjahr 2017 steigen und bei rund 6,5 % vom Umsatz liegen. Für das Jahr 2017 planen wir, einen Free Cashflow vor Akquisitionen von rund 2 Mrd € zu erreichen.

Konzern-Zwischenabschluss

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

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1. Januar bis 31. März
Mio € 2017 2016
Umsatzerlöse 10.999,9 9.850,7
Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen -8.135,2 -7.249,6
Bruttoergebnis vom Umsatz 2.864,7 2.601,1
Forschungs- und Entwicklungskosten -780,7 -716,1
Vertriebs- und Logistikkosten -600,5 -548,0
Allgemeine Verwaltungskosten -297,8 -243,7
Sonstige Aufwendungen und Erträge -64,4 -69,0
Ergebnis von at-equity bilanzierten Unternehmen 13,8 16,4
Übriges Beteiligungsergebnis - -
Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern 1.135,1 1.040,7
Zinserträge 23,4 24,8
Zinsaufwendungen -107,0 -58,6
Zinsergebnis -83,6 -33,8
Ergebnis vor Ertragsteuern 1.051,5 1.006,9
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -287,0 -255,8
Konzernergebnis 764,5 751,1
Auf Anteile in Fremdbesitz entfallender Gewinn -14,9 -17,2
Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen 749,6 733,9
Ergebnis pro Aktie in €, unverwässert 3,75 3,67
Ergebnis pro Aktie in €, verwässert 3,75 3,67


Konzerngesamtergebnisrechnung

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1. Januar bis 31. März
Mio € 2017 2016
Konzernergebnis 764,5 751,1
Posten, die nicht ergebniswirksam umgegliedert werden

Neubewertung leistungsorientierter Versorgungspläne1 83,7 -364,3
Zeitwertveränderungen1 116,3 -554,2
Währungsumrechnung1 1,9 13,7
Im Eigenkapital erfasste Steuerpositionen -34,5 176,2
Posten, die in Folgeperioden erfolgswirksam umgegliedert werden könnten

Währungsumrechnung1 172,6 -210,2
Effekte aus Währungsumrechnung1 172,6 -210,2
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 0,2 0,1
Zeitwertveränderungen 0,5 0,1
Erfolgswirksame Umgliederung -0,3 0,0
Cashflow Hedges -3,4 -3,3
Zeitwertveränderungen 3,4 15,7
Erfolgswirksame Umgliederung -6,8 -19,0
Im Eigenkapital erfasste Steuerpositionen -14,8 -2,5
Sonstiges Ergebnis 238,3 -580,2
Gesamtergebnis 1.002,8 170,9
Auf Anteile in Fremdbesitz entfallendes Gesamtergebnis -20,6 -10,6
Gesamtergebnis den Anteilseignern zuzurechnen 982,2 160,3


1 Inklusive Fremdanteile.


Konzernbilanz

Aktiva

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in Mio € 31.03.2017 31.12.2016 31.03.2016
Goodwill 6.977,1 6.857,3 6.600,9
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 1.620,5 1.514,1 1.298,7
Sachanlagen 10.766,8 10.538,1 9.434,9
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 10,3 10,3 15,8
Anteile an at-equity bilanzierten Unternehmen 382,8 384,8 354,6
Sonstige Finanzanlagen 44,0 43,1 39,7
Aktive latente Steuern 1.819,5 1.836,1 1.815,0
Aktiver Saldo aus Pensionsbewertung 36,8 24,3 16,7
Langfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen 17,3 19,7 31,5
Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte 68,0 66,4 49,4
Langfristige sonstige Vermögenswerte 27,1 26,8 22,8
Langfristige Vermögenswerte 21.770,2 21.321,0 19.680,0
Vorräte 4.116,5 3.753,2 3.523,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.351,9 7.392,7 7.185,1
Kurzfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte 484,6 455,5 465,0
Kurzfristige sonstige Vermögenswerte 1.103,1 989,0 837,5
Ertragsteuerforderungen 145,8 124,7 141,8
Kurzfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen 42,0 27,8 69,4
Flüssige Mittel 1.895,7 2.107,0 1.693,8
Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte 2,0 4,0 10,3
Kurzfristige Vermögenswerte 16.141,6 14.853,9 13.925,9
Bilanzsumme 37.911,8 36.174,9 33.605,9


Passiva

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in Mio € 31.03.2017 31.12.2016 31.03.2016
Gezeichnetes Kapital 512,0 512,0 512,0
Kapitalrücklage 4.155,6 4.155,6 4.155,6
Kumulierte einbehaltene Gewinne 12.284,3 11.534,7 10.215,8
Erfolgsneutrale Rücklagen -1.700,6 -1.932,3 -1.940,2
Den Anteilseignern zuzurechnendes Eigenkapital 15.251,3 14.270,0 12.943,2
Anteile in Fremdbesitz 471,1 464,8 418,7
Eigenkapital 15.722,4 14.734,8 13.361,9
Langfristige Leistungen an Arbeitnehmer 4.356,1 4.392,3 4.306,4
Passive latente Steuern 444,7 371,5 367,6
Langfristige Rückstellungen für sonstige Risiken und Verpflichtungen 205,5 204,2 179,0
Langfristige Finanzschulden 2.783,2 2.803,7 2.418,8
Langfristige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 106,2 97,1 45,7
Langfristige sonstige Verbindlichkeiten 16,0 17,1 20,7
Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 7.911,7 7.885,9 7.338,2
Kurzfristige Leistungen an Arbeitnehmer 1.596,1 1.314,1 1.484,2
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.760,1 6.248,0 5.707,3
Ertragsteuerverbindlichkeiten 829,0 783,6 736,9
Kurzfristige Rückstellungen für sonstige Risiken und Verpflichtungen 1.198,2 1.146,4 793,4
Kurzfristige Finanzschulden 1.939,4 2.148,6 2.459,2
Kurzfristige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 1.111,0 1.187,3 1.017,5
Kurzfristige sonstige Verbindlichkeiten 843,9 726,2 706,8
Zur Veräußerung bestimmte Verbindlichkeiten - - 0,5
Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 14.277,7 13.554,2 12.905,8
Bilanzsumme 37.911,8 36.174,9 33.605,9


Konzern-Kapitalflussrechnung

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1. Januar bis 31. März
Mio € 2017 2016
Konzernergebnis 764,5 751,1
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 287,0 255,8
Zinsergebnis 83,6 33,8
EBIT 1.135,1 1.040,7
Gezahlte Zinsen -47,6 -46,4
Erhaltene Zinsen 6,8 5,4
Gezahlte Ertragsteuern -260,3 -217,4
Erhaltene Dividenden 10,2 15,0
Abschreibungen sowie Wertminderungen und -aufholungen 503,4 464,8
Ergebnis von at-equity bilanzierten Unternehmen und sonstigen Finanzanlagen inkl. Wertminderungen und -aufholungen -13,8 -16,4
Gewinne/Verluste aus Abgängen von Vermögenswerten, Gesellschaften und Geschäftsbereichen -18,1 -1,3
Veränderungen der Vorräte -248,6 -199,5
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -879,5 -575,3
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 448,4 281,3
Leistungen an Arbeitnehmer und der sonstigen Rückstellungen 338,5 241,2
übrigen Aktiva und Passiva -110,2 -21,3
Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 864,3 970,8
Mittelzufluss/-abfluss aus Abgängen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 13,4 4,2
Investitionen in Sachanlagen und Software -502,7 -397,8
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte aus Entwicklungsprojekten und Sonstige -30,3 -10,5
Mittelzufluss/-abfluss aus dem Verkauf von Gesellschaften und Geschäftsbereichen 19,1 -
Anteilserwerb von Gesellschaften und Geschäftsbereichen -230,8 -77,7
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit -731,3 -481,8
Summe des Cashflow vor Finanzierungstätigkeit (Free Cashflow) 133,0 489,0
Veränderung der Finanzschulden -361,7 -380,0
Sukzessive Erwerbe -0,6 -2,2
Dividenden an Minderheitsgesellschafter und Veränderungen aus Eigenkapitaltransaktionen bei Gesellschaften mit Minderheitsanteilseignern -0,4 -0,7
Zugang flüssiger Mittel aus erstmaliger Einbeziehung von Tochtergesellschaften in den Konsolidierungskreis 0,6 0,6
Mittelabfluss/-zufluss aus Finanzierungstätigkeit -362,1 -382,3
Veränderung der flüssigen Mittel -229,1 106,7
Flüssige Mittel am Anfang der Periode 2.107,0 1.621,5
Wechselkursbedingte Veränderungen der flüssigen Mittel 17,8 -34,4
Flüssige Mittel am Ende der Periode 1.895,7 1.693,8


Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

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Unterschiedsbetrag aus
Mio € Gezeichnetes
Kapital1
Kapitalrücklage Kumulierte
einbehaltene
Gewinne
Sukzessive
Erwerbe2
Neubewertung
leistungsorientierter
Versorgungspläne
Währungs-
umrechnung
Stand 01.01.2016 512,0 4.155,6 9.481,8 -39,8 -1.420,6 101,0
Konzernergebnis - - 733,9 - - -
Veränderungen übriges Eigenkapital - - 0,1 - -364,6 -204,6
Konzerngesamtergebnis - - 734,0 - -364,6 -204,6
Gezahlte Dividende - - - - - -
Sukzessive Erwerbe - - - -3,6 - -
Sonstige Veränderung - - - 0,2 - -
Stand 31.03.2016 512,0 4.155,6 10.215,8 -43,2 -1.785,2 -103,6
Stand 01.01.2017 512,0 4.155,6 11.534,7 -181,9 -1.783,8 30,0
Konzernergebnis - - 749,6 - - -
Veränderungen übriges Eigenkapital - - - - 83,9 153,4
Konzerngesamtergebnis - - 749,6 - 83,9 153,4
Gezahlte/beschlossene Dividende - - - - - -
Sukzessive Erwerbe - - - -0,9 - -
Sonstige Veränderung4 - - - - - -
Stand 31.03.2017 512,0 4.155,6 12.284,3 -182,8 -1.699,9 183,4


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Unterschiedsbetrag aus


Mio € Finanzinstrumenten3 Summe Anteile in Fremdbesitz Gesamt
Stand 01.01.2016 -3,7 12.786,3 427,6 13.213,9
Konzernergebnis - 733,9 17,2 751,1
Veränderungen übriges Eigenkapital -4,5 -573,6 -6,6 -580,2
Konzerngesamtergebnis -4,5 160,3 10,6 170,9
Gezahlte Dividende - - -18,7 -18,7
Sukzessive Erwerbe - -3,6 -0,8 -4,4
Sonstige Veränderung - 0,2 - 0,2
Stand 31.03.2016 -8,2 12.943,2 418,7 13.361,9
Stand 01.01.2017 3,4 14.270,0 464,8 14.734,8
Konzernergebnis - 749,6 14,9 764,5
Veränderungen übriges Eigenkapital -4,7 232,6 5,7 238,3
Konzerngesamtergebnis -4,7 982,2 20,6 1.002,8
Gezahlte/beschlossene Dividende - - -15,3 -15,3
Sukzessive Erwerbe - -0,9 0,5 -0,4
Sonstige Veränderung4 - - 0,5 0,5
Stand 31.03.2017 -1,3 15.251,3 471,1 15.722,4


1 Eingeteilt in 200.005.983 im Umlauf befindliche Stückaktien.
2 Beinhaltet einen Anteil von -0,4 Mio € (Vj. -0,3 Mio €) aus sukzessiven Erwerben von Anteilen vollkonsolidierter Unternehmen, von 0,0 Mio € (Vj. -3,3 Mio €) aus einer nachträglichen Kaufpreisanpassung sowie im Vorjahr einen Anteil von -0,2 Mio € aus Effekten infolge der erstmaligen Einbeziehung vormals nicht konsolidierter Tochterunternehmen. Die Berichtsperiode beinhaltet zudem die Wertänderung einer Put-Option von -0,5 Mio € (Vj. -) für den Erwerb von Restanteilen einer vollkonsolidierten Gesellschaft.
3 Die Veränderung des Unterschiedsbetrags aus Finanzinstrumenten, nach Berücksichtigung von latenten Steuern, resultierte im Wesentlichen aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts der Cashflow Hedges von -4,9 Mio € (Vj. -4,5 Mio €) zur Zins- und Währungssicherung sowie aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten von 0,2 Mio € (Vj. 0,0 Mio €).
4 Sonstige Veränderungen der Fremdanteile durch Konsolidierungskreisveränderungen sowie Kapitalerhöhungen.


Erläuternde Angaben zum Konzernanhang

Segmentberichterstattung 1. Januar bis 31. März 2017

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Mio € Chassis & Safety Powertrain Interior Reifen ContiTech Sonstiges/Konsolidierung
Außenumsatz 2.488,8 1.972,2 2.288,1 2.751,2 1.499,6 -
Konzerninterner Umsatz 8,6 30,9 5,8 5,1 21,8 -72,2
Umsatz (Gesamt) 2.497,4 2.003,1 2.293,9 2.756,3 1.521,4 -72,2
EBIT (Segmentergebnis) 238,9 117,1 185,7 505,1 117,1 -28,8
in % vom Umsatz 9,6 5,8 8,1 18,3 7,7 -
Abschreibungen1 98,0 96,8 87,9 146,2 74,2 0,3
davon Wertminderungen2 - 1,0 - - - -
Investitionen3 100,8 98,8 87,7 172,2 42,8 0,4
in % vom Umsatz 4,0 4,9 3,8 6,2 2,8 -
Operative Aktiva (zum 31.03.) 4.484,5 3.184,9 4.879,7 6.129,7 3.310,9 -9,3
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 44.952 38.957 44.121 53.322 45.788 425
Umsatz bereinigt5 2.497,4 1.995,1 2.277,1 2.710,0 1.477,8 -72,2
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 238,9 124,7 202,9 486,2 141,6 -28,8
in % des bereinigten Umsatzes 9,6 6,3 8,9 17,9 9,6 -


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Mio € Continental-Konzern
Außenumsatz 10.999,9
Konzerninterner Umsatz -
Umsatz (Gesamt) 10.999,9
EBIT (Segmentergebnis) 1.135,1
in % vom Umsatz 10,3
Abschreibungen1 503,4
davon Wertminderungen2 1,0
Investitionen3 502,7
in % vom Umsatz 4,6
Operative Aktiva (zum 31.03.) 21.980,4
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 227.565
Umsatz bereinigt5 10.885,2
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 1.165,5
in % des bereinigten Umsatzes 10,7


1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.


Segmentberichterstattung 1. Januar bis 31. März 2016

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Mio € Chassis & Safety Powertrain Interior Reifen ContiTech Sonstiges/Konsolidierung
Außenumsatz 2.194,9 1.792,9 2.020,4 2.507,9 1.334,6 -
Konzerninterner Umsatz 6,9 20,6 2,6 4,8 24,5 -59,4
Umsatz (Gesamt) 2.201,8 1.813,5 2.023,0 2.512,7 1.359,1 -59,4
EBIT (Segmentergebnis) 213,2 66,5 160,1 530,0 98,7 -27,8
in % vom Umsatz 9,7 3,7 7,9 21,1 7,3 -
Abschreibungen1 89,6 92,3 77,3 128,1 77,4 0,1
davon Wertminderungen2 - 3,3 - - 3,4 -
Investitionen3 82,6 60,9 58,2 146,7 49,2 0,2
in % vom Umsatz 3,8 3,4 2,9 5,8 3,6 -
Operative Aktiva (zum 31.03.) 4.380,8 2.812,1 4.402,4 5.366,0 3.000,3 -79,4
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 40.764 36.961 41.436 50.357 42.501 398
Umsatz bereinigt5 2.201,8 1.813,5 2.023,0 2.512,6 1.359,1 -59,4
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 213,3 72,1 169,1 531,9 131,0 -27,8
in % des bereinigten Umsatzes 9,7 4,0 8,4 21,2 9,6 -


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Mio € Continental-Konzern
Außenumsatz 9.850,7
Konzerninterner Umsatz -
Umsatz (Gesamt) 9.850,7
EBIT (Segmentergebnis) 1.040,7
in % vom Umsatz 10,6
Abschreibungen1 464,8
davon Wertminderungen2 6,7
Investitionen3 397,8
in % vom Umsatz 4,0
Operative Aktiva (zum 31.03.) 19.882,2
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 212.417
Umsatz bereinigt5 9.850,6
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 1.089,6
in % des bereinigten Umsatzes 11,1


1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.


Überleitung Umsatz zum Umsatz bereinigt sowie EBITDA zum bereinigten operativen Ergebnis (EBIT bereinigt) zum 31. März 2017

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Mio € Chassis & Safety Powertrain Interior Reifen ContiTech Sonstiges/ Konsolidierung
Umsatz 2.497,4 2.003,1 2.293,9 2.756,3 1.521,4 -72,2
Konsolidierungskreisveränderungen1 - -8,0 -16,8 -46,3 -43,6 -
Umsatz bereinigt 2.497,4 1.995,1 2.277,1 2.710,0 1.477,8 -72,2
EBITDA 336,9 213,9 273,6 651,3 191,3 -28,5
Abschreibungen2 -98,0 -96,8 -87,9 -146,2 -74,2 -0,3
EBIT 238,9 117,1 185,7 505,1 117,1 -28,8
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) 0,0 3,0 11,6 4,8 21,8 -
Konsolidierungskreisveränderungen1 - 3,6 5,6 -10,2 2,6 -
Sondereffekte





Wertminderungen3 - 1,0 - - - -
Restrukturierung - - - - 0,1 -
Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen -
-
-
-13,0 -
-
Sonstiges - - - -0,5 - -
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 238,9 124,7 202,9 486,2 141,6 -28,8


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Mio € Continental-Konzern
Umsatz 10.999,9
Konsolidierungskreisveränderungen1 -114,7
Umsatz bereinigt 10.885,2
EBITDA 1.638,5
Abschreibungen2 -503,4
EBIT 1.135,1
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) 41,2
Konsolidierungskreisveränderungen1 1,6
Sondereffekte
Wertminderungen3 1,0
Restrukturierung 0,1
Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen -13,0
Sonstiges -0,5
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 1.165,5


Überleitung Umsatz zum Umsatz bereinigt sowie EBITDA zum bereinigten operativen Ergebnis (EBIT bereinigt) zum 31. März 2016

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Mio € Chassis & Safety Powertrain Interior Reifen ContiTech Sonstiges/ Konsolidierung
Umsatz 2.201,8 1.813,5 2.023,0 2.512,7 1.359,1 -59,4
Konsolidierungskreisveränderungen1 - - - -0,1 - -
Umsatz bereinigt 2.201,8 1.813,5 2.023,0 2.512,6 1.359,1 -59,4
EBITDA 302,8 158,8 237,4 658,1 176,1 -27,7
Abschreibungen2 -89,6 -92,3 -77,3 -128,1 -77,4 -0,1
EBIT 213,2 66,5 160,1 530,0 98,7 -27,8
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) 0,1 2,1 9,0 1,9 20,9 -
Konsolidierungskreisveränderungen1 - - - 0,0 - -
Sondereffekte





Wertminderungen3 - 3,3 - - - -
Restrukturierung4 - 0,2 - - 11,4 -
Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen -
-
-
-
-
-
Sonstiges - - - - - -
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 213,3 72,1 169,1 531,9 131,0 -27,8


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Mio € Continental-Konzern
Umsatz 9.850,7
Konsolidierungskreisveränderungen1 -0,1
Umsatz bereinigt 9.850,6
EBITDA 1.505,5
Abschreibungen2 -464,8
EBIT 1.040,7
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) 34,0
Konsolidierungskreisveränderungen1 0,0
Sondereffekte
Wertminderungen3 3,3
Restrukturierung4 11,6
Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen -
Sonstiges -
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 1.089,6


1 Konsolidierungskreisveränderungen beinhalten Zu- und Abgänge im Rahmen von Share und Asset Deals. Dabei werden Zugänge im Berichtsjahr und Abgänge in der Vergleichsperiode bereinigt.
2 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
3 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen. In dieser Position nicht enthalten sind Wertminderungen, die im Rahmen einer Restrukturierung entstanden sind, sowie Wertminderungen auf Finanzanlagen.
4 Hierin enthalten sind Wertminderungen im Segment ContiTech in Höhe von 3,4 Mio €.


Überleitung EBIT zum Konzernergebnis

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1. Januar bis 31. März
Mio € 2017 2016
Chassis & Safety 238,9 213,2
Powertrain 117,1 66,5
Interior 185,7 160,1
Reifen 505,1 530,0
ContiTech 117,1 98,7
Sonstiges/Konsolidierung -28,8 -27,8
EBIT 1.135,1 1.040,7
Zinsergebnis -83,6 -33,8
Ergebnis vor Ertragsteuern 1.051,5 1.006,9
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -287,0 -255,8
Konzernergebnis 764,5 751,1
Auf Anteile in Fremdbesitz entfallender Gewinn -14,9 -17,2
Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen 749,6 733,9


Segmentberichterstattung

Aufgrund der Wesensverwandtschaft einzelner Produkte werden diese in Segmente zusammengefasst. Diese zeigt sich im Wesentlichen bei Produktanforderungen. Markttrends. Kundengruppen und Distributionskanälen.

Bezüglich der Erläuterungen zur Entwicklung der fünf Divisionen des Continental-Konzerns verweisen wir auf die Ausführungen im Konzern-Zwischenlagebericht zum 31. März 2017.

Grundsätze der Rechnungslegung

Dieser Zwischenabschluss wurde gemäß den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Sie umfassen auch die International Accounting Standards (IAS). die Interpretationen des International Financial Reporting Standards Interpretations Committee bzw. des Vorgängers International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) sowie die des ehemaligen Standing Interpretations Committee (SIC). Die Erstellung des Zwischenabschlusses erfolgte in Übereinstimmung mit IAS 34. Zwischenberichterstattung. Im Zwischenabschluss werden grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie im Konzernabschluss 2016 angewendet. Diese Methoden sind im Geschäftsbericht 2016 ausführlich erläutert. Zusätzlich wurden die zum 31. März 2017 verpflichtenden IFRS-Änderungen und -Neuregelungen im Zwischenabschluss angewendet. Eine ausführliche Beschreibung dieser verbindlichen IFRS-Änderungen und -Neuregelungen erfolgte im Geschäftsbericht 2016.

Die zum 31. März 2017 verpflichtend anzuwendenden IFRS-Änderungen und -Neuregelungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Berichterstattung des Continental-Konzerns.

Ertragsteuern werden auf Grundlage der Schätzung des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragsteuersatzes erfasst. der für das Gesamtjahr erwartet wird. Steuerliche Auswirkungen bestimmter signifikanter Sachverhalte. die nur der jeweiligen Berichtsperiode zuzuordnen sind. werden dabei berücksichtigt.

Obwohl einige Teile unseres Geschäfts saisonabhängig sind, bleibt die Vergleichbarkeit der konsolidierten Quartalsabschlüsse davon insgesamt unbeeinträchtigt. Alle wichtigen Effekte der laufenden Periode sind in diesem Bericht enthalten. Änderungen im Ansatz oder in der Bewertung von Vermögenswerten und Schulden im Rahmen von Unternehmenserwerben werden erst bei Vorliegen der finalen Kaufpreisallokation retrospektiv dargestellt.

Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, sind alle Beträge in Millionen Euro (Mio €) angegeben. Wir weisen darauf hin, dass bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben aufgrund kaufmännischer Rundung Differenzen auftreten können.

Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Muttergesellschaft 520 inländische und ausländische Unternehmen, die die Continental Aktiengesellschaft nach den Regelungen des IFRS 10 einbezieht oder die als Joint Arrangements oder assoziierte Unternehmen klassifiziert werden. Davon werden 407 vollkonsolidiert und 113 nach der Equity-Methode bilanziert.

Gegenüber dem 31. Dezember 2016 hat sich der Konsolidierungskreis um insgesamt zehn Gesellschaften erhöht. Zwölf Gesellschaften wurden erworben und eine wurde neu gegründet. Zusätzlich reduzierte sich der Konsolidierungskreis um drei Gesellschaften aufgrund von einer Verschmelzung und zwei Liquidationen.

Gegenüber dem 31. März 2016 hat sich der Konsolidierungskreis in Summe um 16 Gesellschaften erhöht. Die Zugänge zum Konsolidierungskreis resultierten im Wesentlichen aus den Erwerben der Bandvulc Gruppe im Segment Reifen und der Hornschuch Gruppe im Segment ContiTech. Abgänge aus dem Konsolidierungskreis sind überwiegend auf Liquidationen und Verschmelzungen zurückzuführen.

Erwerbe und Veräußerungen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen

Im Segment Reifen erfolgten drei Asset Deals. Die Kaufpreise in Höhe von insgesamt 2,3 Mio € wurden aus Barmitteln beglichen. Aus den Kaufpreisallokationen resultierten immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 0,6 Mio €. Darüber hinaus ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Continental-Konzerns zum 31. März 2017.

Am 1. März 2017 hat die ContiTech AG, Hannover, Deutschland, 100 % der Anteile an der Hornschuch Group GmbH, Weißbach, Deutschland, erworben. Die Hornschuch Gruppe ist ein führender Hersteller für Design-, Funktions-, Schaum- und Kompaktfolien sowie Kunstleder im Industriegeschäft (Möbel- und Bauindustrie) und in der Automobilbranche. Sie erzielte im Geschäftsjahr 2016 mit mehr als 1.800 Mitarbeitern an vier Produktionsstandorten in Deutschland sowie den USA einen Umsatz von 436,2 Mio €. Durch den Erwerb beabsichtigt der Geschäftsbereich Benecke-Kaliko Group, sein Industriegeschäft weiter auszubauen und neue Absatzmärkte insbesondere in Nordamerika zu erschließen. Der vorläufige Kaufpreis für die Hornschuch Gruppe beträgt 245,8 Mio € und wurde aus Barmitteln beglichen. Die insgesamt angefallenen Anschaffungsnebenkosten in Höhe von 5,2 Mio € wurden im Geschäftsjahr 201 6 mit 2,3 Mio € und im Geschäftsjahr 2017 mit 2,9 Mio € als sonstige Aufwendungen berücksichtigt. Aus der vorläufigen Kaufpreisallokation ergaben sich im Segment ContiTech ein Goodwill in Höhe von 109,6 Mio € sowie immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 146,6 Mio €. Wäre die Transaktion am 1. Januar 2017 vollzogen worden, hätte sich das Konzernergebnis nach Steuern um 3,4 Mio € und der Umsatz um 75,1 Mio € erhöht. Seit Vollzug der Transaktion am 1. März 2017 hat die Hornschuch Gruppe einen Umsatz von 42,0 Mio € erwirtschaftet und unter Berücksichtigung von Effekten aus der Kaufpreisallokation mit einem Ergebnis nach Steuern von -3,3 Mio € zum Konzernergebnis beigetragen. Darüber hinaus ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Continental-Konzerns zum 31. März 2017.

Der Kaufpreis aus dem Erwerb der Anteile an der Hoosier Racing Tire Corp., Lakeville, USA, vom 3. Oktober 2016 erhöhte sich um 0,4 Mio €. Aus der vorläufigen Kaufpreisallokation ergibt sich im Segment Reifen somit ein Goodwill in Höhe von 14,3 Mio €. Darüber hinaus ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Continental-Konzerns zum 31. März 2017.

Im Segment Interior erfolgte aus dem Erwerb der Zonar Systems, Inc., Seattle, USA, vom 1. November 2016 im Rahmen der finalen Kaufpreisabrechnung eine Reduzierung des Kaufpreises um 0,7 Mio € auf 238,4 Mio €. Aus der finalen Kaufpreisallokation ergibt sich somit ein Goodwill in Höhe von 144,1 Mio €. Darüber hinaus ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Continental-Konzerns zum 31. März 2017.

Außerplanmäßige Abschreibungen

Der Konzern überprüft die Werthaltigkeit von sonstigen immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen, als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien sowie von Finanzanlagen und auch des Goodwill, sobald Hinweise auf eine mögliche Wertminderung bekannt werden (Triggering Event). In der Berichtsperiode fielen als Ergebnis dieser Überprüfungen keine wesentlichen Wertminderungen an.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für die ersten drei Monate 2017 beliefen sich auf 287,0 Mio € (Vj. 255,8 Mio €). Die Steuerquote im Berichtszeitraum lag bei 27,3 % nach 25,4 % für den entsprechenden Vorjahreszeitraum.

Langfristige Leistungen an Arbeitnehmer

Aus der Neubewertung der leistungsorientierten Versorgungspläne zum 31. März 2017 ergab sich gegenüber dem 31. Dezember 2016 eine Erhöhung der erfolgsneutralen Rücklagen um 79,6 Mio €, die aus einem Anstieg der Diskontierungszinssätze resultierte. Der entsprechenden Erhöhung des Eigenkapitals stand ein Abbau der langfristigen Leistungen an Arbeitnehmer in Höhe von 114,0 Mio € gegenüber.

Zahlungswirksame Veränderungen der Altersvorsorge

Pensionsfonds bestehen nur für Pensionsverpflichtungen, insbesondere in Deutschland, den USA, Kanada und dem Vereinigten Königreich, nicht hingegen für andere Versorgungsleistungen. Im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2017 haben die Gesellschaften des Continental-Konzerns 20,9 Mio € an planmäßigen Einzahlungen in diese Pensionsfonds geleistet (Vj. 8,2 Mio €).

Die Pensionszahlungen für Pensionsverpflichtungen beliefen sich im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2017 auf insgesamt 54,2 Mio € (Vj. 51,0 Mio €), die Pensionszahlungen für andere Versorgungsleistungen auf insgesamt 4,1 Mio € (Vj. 4,0 Mio €).

Die Netto-Pensionsaufwendungen des Continental-Konzerns setzen sich wie folgt zusammen:

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1. Januar bis 31. März 2017
Mio € D USA CAN GB Übrige Gesamt
Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche 55,8 1,4 0,4 0,7 5,9 64,2
Aufzinsung der erwarteten
Pensionsverpflichtungen
19,6 12,7 1,4 2,6 1,8 38,1
Erwartete Erträge des Pensionsfonds -5,0 -9,1 -1,2 -2,6 -0,7 -18,6
Auswirkungen der Obergrenze auf den Vermögenswert -
-
0,0 -
0,0 0,0
Übrige Pensionserträge/ -aufwendungen - 0,4 0,1 - 0,0 0,5
Netto-Pensionsaufwendungen 70,4 5,4 0,7 0,7 7,0 84,2


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1. Januar bis 31. März 2016
Mio € D USA CAN GB Übrige Gesamt
Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche 37,1 1,4 0,5 1,1 5,6 45,7
Aufzinsung der erwarteten
Pensionsverpflichtungen
21,9 13,0 1,4 3,4 2,2 41,9
Erwartete Erträge des Pensionsfonds -6,0 -9,4 -1,3 -3,5 -1,1 -21,3
Auswirkungen der Obergrenze auf den Vermögenswert -
0,0 0,0 0,0 0,0 0,0
Übrige Pensionserträge/ -aufwendungen - 0,5 0,1 0,0 0,0 0,6
Netto-Pensionsaufwendungen 53,0 5,5 0,7 1,0 6,7 66,9


Die Netto-Aufwendungen der Verpflichtungen für die Gesundheitsfürsorge- und Lebensversicherungsleistungen des Continental-Konzerns in den USA und Kanada setzen sich wie folgt zusammen:

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1. Januar bis 31. März
Mio € 2017 2016
Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche 0,4 0,5
Aufzinsung der erwarteten Verpflichtungen für Versorgungsleistungen 2,3 2,5
Netto-Aufwendungen für andere Versorgungsleistungen 2,7 3,0


Finanzschulden

Am 28. November 2016 platzierte die Continental AG unter dem Rahmen-Emissionsprogramm für Anleiheemissionen von Continental (Debt Issuance Programme, DIP) eine Euro-Anleihe mit einem Nominalvolumen von 600,0 Mio € bei Investoren im In- und Ausland. Der Ausgabekurs lag bei 99,41 %. Diese Anleihe hat eine Laufzeit von drei Jahren und zwei Monaten und einen Zinssatz von 0,0 % p. a. Die Emission erfolgte insbesondere im Hinblick auf die Fälligkeit der Euro-Anleihe der Conti-Gummi Finance B.V., Maastricht, Niederlande, über 750,0 Mio € am 20. März 2017. Diese 3,5-jährige Anleihe wurde mit 2,5 % p. a. verzinst und zu einem Kurs von 100,00 % zurückgezahlt.

Der im April 2014 mit einem zugesagten Volumen von ursprünglich 4,5 Mrd € neu abgeschlossene syndizierte Kredit bestand zu diesem Zeitpunkt aus einem im April 2016 fälligen Festdarlehen über 1.5 Mrd € und einer bis April 2019 eingeräumten revolvierenden Kreditlinie über 3,0 Mrd €. Bezogen auf die Laufzeit der revolvierenden Tranche wurden zwei Vertragsanpassungen vorgenommen. Im April 2015 und im April 2016 haben alle beteiligten Banken einer Laufzeitverlängerung um jeweils ein Jahr zugestimmt. Damit steht Continental diese Finanzierungszusage bis April 2021 zur Verfügung. Seit der Ende März 2016 erfolgten vollständigen vorzeitigen Rückzahlung des Festdarlehens besteht der syndizierte Kredit nur noch aus der revolvierenden Tranche. Diese Kreditlinie wurde Ende März 2017 nicht in Anspruch genommen. Im Vorjahr nutzte die Continental Rubber of America, Corp., Wilmington, USA, diese Kreditlinie in Höhe von 65,9 Mio €.

Bezüglich der Erläuterungen zu Finanzschulden und zum Zinsergebnis verweisen wir zudem auf die Ausführungen im Konzern-Zwischenlagebericht zum 31. März 2017.

Finanzinstrumente

Die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte nach Bewertungskategorien für die finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, aufgegliedert nach den Klassen der Bilanz sowie lang- und kurzfristige Positionen zusammengefasst, stellen sich wie folgt dar:

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Bewertungskategorie nach IAS 39 Buchwert
Beizulegender Zeitwert
Buchwert
Beizulegender Zeitwert
Mio €
31.03.2017
31.03.2017
31.12.2016
31.12.2016
Sonstige Finanzanlagen AfS 44,0 44,0 43,1 43,1
Derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen




Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung HfT 24,1 24,1 12,3 12,3
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte AfS 16,7 16,7 16,8 16,8
Sonstige Forderungen mit Finanzierungscharakter LaR 18,5 18,5 18,4 18,4
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 8.351,9 8.351,9 7.392,7 7.392,7
Sonstige finanzielle Vermögenswerte LaR 552,6 552,6 521,9 521,9
Flüssige Mittel




Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente LaR 1.814,0 1.814,0 2.044,4 2.044,4
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte AfS 81,7 81,7 62,6 62,6
Finanzielle Vermögenswerte
10.903,5 10.903,5 10.112,2 10.112,2
Finanzschulden




Derivative Finanzinstrumente mit effektiver Hedge-Beziehung n. a. 8,3 8,3 13,6 13,6
Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung HfT 25,9 25,9 49,3 49,3
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing n. a. 21,2 21,6 28,9 30,3
Sonstige Finanzschulden OL 4.667,2 4.800,7 4.860,5 5.015,4
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen OL 6.760,1 6.760,1 6.248,0 6.248,0
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten OL 1.217,2 1.216,8 1.284,4 1.283,9
Finanzielle Verbindlichkeiten
12.699,9 12.833,4 12.484,7 12.640,5
Davon aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39:




Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten (HfT)
24,1
12,3
Kredite und Forderungen (LaR)
10.737,0
9.977,4
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (AfS)
142,4
122,5
Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten (HfT)
25,9
49,3
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierte finanzielle Verbindlichkeiten (OL)
12.644,5
12.392,9


Erläuterungen der Abkürzungen:

AfS, available for sale, zur Veräußerung verfügbar

HfT, held for trading, zu Handelszwecken gehalten

LaR. loans and receivables, Kredite und Forderungen

n. a.,not applicable, keiner Bewertungskategorie zuzuordnen

OL, other liability, zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierte finanzielle Verbindlichkeiten

Die nachstehende Tabelle zeigt die beizulegenden Zeitwerte von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten sowie die jeweils für deren Ermittlung relevanten Stufen der Fair Value-Hierarchie nach IFRS 13.

Stufe 1: notierte Preise am aktiven Markt für identische Instrumente.

Stufe 2: notierte Preise am aktiven Markt für ein ähnliches Instrument oder eine Bewertungsmethode, bei der alle wesentlichen Input-Faktoren auf beobachtbaren Marktdaten beruhen.

Stufe 3: Bewertungsmethode, bei welcher die wesentlichen Input-Faktoren nicht auf beobachtbaren Marktdaten beruhen.

Neben den Finanzinstrumenten, die nach IAS 39 zum beizulegenden Zeitwert zu bilanzieren sind, enthält die Tabelle auch Finanzinstrumente, welche zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert werden und einen hiervon abweichenden beizulegenden Zeitwert besitzen. Zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierte Finanzinstrumente, deren Buchwerte näherungsweise ihrem beizulegenden Zeitwert entsprechen, werden nicht in der Tabelle dargestellt.

Für eine ausführliche Beschreibung der für die einzelnen Finanzinstrumente angewandten Bewertungsmethoden verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2016.

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Mio €
31.03.2017 Stufe 1 Stufe 2 Anschaffungskosten
Zur Veräußerung verfügbare
finanzielle Vermögenswerte
AfS 98,4 88,8 9,6 0,0
Derivative Finanzinstrumente ohne
effektive Hedge-Beziehung
HfT 24,1 - 24,1 -
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete
finanzielle Vermögenswerte

122,5 88,8 33,7 0,0
Derivative Finanzinstrumente mit
effektiver Hedge-Beziehung
n. a. 8,3 - 8,3 -
Derivative Finanzinstrumente ohne
effektive Hedge-Beziehung
HfT 25,9 - 25,9 -
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete
finanzielle Verbindlichkeiten

34,2 - 34,2 -
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing n. a. 21,6 - 21,6 -
Sonstige Finanzschulden OL 4.800,7 2.707,9 596,5 1.496,3
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten OL 1.216,8 - 21,9 1.194,9
Nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertete
finanzielle Verbindlichkeiten

6.039,1 2.707,9 640,0 2.691,2


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Mio €
31.12.2016 Stufe 1 Stufe 2 Anschaffungskosten
Zur Veräußerung verfügbare
finanzielle Vermögenswerte
AfS 79,4 69,9 9,5 0,0
Derivative Finanzinstrumente ohne
effektive Hedge-Beziehung
HfT 12,3 - 12,3 -
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete
finanzielle Vermögenswerte

91,7 69,9 21,8 0,0
Derivative Finanzinstrumente mit
effektiver Hedge-Beziehung
n. a. 13,6 - 13,6 -
Derivative Finanzinstrumente ohne
effektive Hedge-Beziehung
HfT 49,3 - 49,3 -
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete
finanzielle Verbindlichkeiten

62,9 - 62,9 -
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing n. a. 30,3 - 30,3 -
Sonstige Finanzschulden OL 5.015,4 3.477,7 513,6 1.024,1
Sonstige finanzielle
Verbindlichkeiten
OL 1.283,9 - 23,1 1.260,8
Nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertete
finanzielle Verbindlichkeiten

6.329,6 3.477,7 567,0 2.284,9


Rechtsstreitigkeiten und Schadenersatzansprüche

Gegenüber den im Geschäftsbericht 2016 erläuterten Rechtsstreitigkeiten und Schadenersatzansprüchen gab es im Berichtszeitraum entweder keine wesentlichen neuen Sachverhalte oder es können zurzeit keine weiteren Angaben gemacht werden, um die Interessen des Unternehmens im Verfahren zu schützen.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Gegenüber den im Geschäftsbericht 2016 beschriebenen Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergaben sich bis zum 31. März 2017 keine wesentlichen Veränderungen.

Gewinnverwendung

Zum 31. Dezember 2016 wies die Continental AG einen Bilanzgewinn in Höhe von 1.103,1 Mio € (Vj. 1.014,2 Mio €) aus. Der Hauptversammlung, die am 28. April 2017 in Hannover stattfindet, wird vorgeschlagen, eine Dividende in Höhe von 4,25 € je Stückaktie an die Aktionäre der Continental AG für das abgelaufene Geschäftsjahr auszuzahlen. Die Ausschüttungssumme beträgt somit bei 200.005.983 dividendenberechtigten Aktien 850.025.427,75 €. Der verbleibende Betrag soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Im Jahr 2016 erfolgte für das Jahr 201 5 die Ausschüttung einer Dividende durch die Continental AG in Höhe von 3,75 € je Stückaktie an die Aktionäre der Continental AG. Die Ausschüttungssumme lag somit für 200.005.983 dividendenberechtigte Aktien bei 750.022.436,25 €. Der verbleibende Betrag wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Ergebnis pro Aktie

Nach den ersten drei Monaten 2017 lag das unverwässerte Ergebnis pro Aktie bei 3,75 € (Vj. 3,67 €) und entspricht dem verwässerten Ergebnis pro Aktie.

Transaktionen mit nahestehenden Personen

Im Berichtszeitraum gab es keine wesentlichen Änderungen der Geschäfte mit nahestehenden Personen gegenüber dem 31. Dezember 2016. Wir verweisen dazu auf die Ausführungen im Geschäftsbericht 2016.

Deutscher Corporate Governance-Kodex

Die jährliche Erklärung gemäß § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance-Kodex vom Vorstand und Aufsichtsrat der Continental AG ist den Aktionären auf der Internetseite von Continental dauerhaft zugänglich gemacht worden. Dort befinden sich auch frühere Erklärungen nach § 161 AktG.

Prüferische Durchsicht

Der Konzern-Zwischenlagebericht und der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss wurden weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch eine zur Abschlussprüfung befähigte Person unterzogen.

Wesentliche Ereignisse nach dem 31. März 2017

Es liegen keine wesentlichen Ereignisse nach dem 31. März 2017 vor.


Hannover, 25. April 2017

Continental Aktiengesellschaft

Der Vorstand