![]() Continental AGHannoverFinanzbericht zum 30. September 2017Continental-Aktie und -AnleihenAktienmärkte mit überwiegend positivem TrendIn den ersten Wochen des Jahres 201 7 tendierten die Leitbörsen in Europa, den USA
und in Asien zunächst überwiegend seitwärts, da klare Impulse fehlten. Ab Ende Januar
verbesserte sich die Stimmung an den US-amerikanischen Börsen, da die neue US-Regierung
umfangreiche Steuersenkungen, Deregulierungen und Infrastrukturmaßnahmen in Aussicht
stellte. Auch die europäischen Börsen verzeichneten im Februar steigende Kurse. Der
Anstieg fiel jedoch verhaltener aus, da sich Sorgen über handelshemmende Maßnahmen
der USA und der bis dahin ungewisse Ausgang der im März 201 7 bevorstehenden Wahl
in den Niederlanden bremsend auswirkten. Unterstützend wirkten in Europa und den USA
überwiegend besser als erwartete Unternehmensergebnisse. Positive Konjunkturdaten
aus Deutschland und der Eurozone ließen Ende März die Kurse europäischer Aktien weiter
ansteigen. Der DAX überstieg Anfang März die Marke von 1 2.000 Punkten und beendete
das erste Quartal 201 7 mit einem Plus von 7,2 % bei 1 2.312,87 Punkten. Der EURO
STOXX 50 stieg im ersten Quartal um 6,4 % auf 3.500,93 Punkte. In den ersten Wochen des zweiten Quartals überraschten Andeutungen der US-amerikanischen
Notenbank Fed über eine mögliche schnellere Normalisierung ihrer Geldpolitik die Investoren.
Außerdem sorgten die politischen Spannungen zwischen den USA und Nordkorea sowie der
Syrienkonflikt für Verunsicherung. Rückläufige Kurse an den Aktienmärkten weltweit
waren die Folge. Zudem warteten viele Anleger auf das Ergebnis des ersten Wahlgangs
der Präsidentschaftswahl in Frankreich am 23. April 2017. Dessen Ergebnis führte zu
wachsender Zuversicht und steigenden Kursen an den europäischen und vielen internationalen
Aktienmärkten. Die positive Kursdynamik hielt insbesondere an den europäischen Börsen
auch in den folgenden Wochen an, unterstützt durch überwiegend gute Quartalsergebnisse
sowie positive Konjunkturdaten. Zweifel an der Umsetzbarkeit der angekündigten fiskalischen
und steuerlichen Maßnahmen der US-Regierung führten Mitte Mai zu Gewinnmitnahmen an
den Börsen weltweit. Infolge positiver Wirtschaftsdaten stabilisierten sich die Aktienkurse
in den folgenden Wochen jedoch wieder. Auch der DAX stieg im Juni erneut an und markierte
am Vormittag des 20. Juni 2017 mit 12.951,54 Punkten ein neues Allzeithoch. Im Tagesverlauf
leiteten jedoch ein deutlicher Preisrückgang für Rohöl und der Beginn der Verhandlungen
über den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union Gewinnmitnahmen
ein. Im Juni führten zudem Prognoseänderungen einzelner Unternehmen aus dem Automobilsektor
und der Chemiebranche zu weiteren Kursrückgängen, insbesondere an den europäischen
Börsen. Der DAX beendete das zweite Quartal 2017 mit einem Zuwachs von 0,1 % und notierte
bei 12.325,12 Punkten. Der EURO STOXX 50 sank im zweiten Quartal um 1,7 % auf 3.441,88
Punkte. Im dritten Quartal 201 7 setzte sich die Aufwertung des Euro, die im zweiten Quartal
nach der französischen Präsidentschaftswahl begonnen hatte, weiter fort. Hierdurch
wurden insbesondere exportorientierte Werte an den Börsen des Euroraums belastet.
Dagegen beflügelte der schwächere US-Dollar zusammen mit guten Unternehmens- und Konjunkturdaten
die Kurse an den US-amerikanischen Börsen. Im August führten dann die erneut wachsenden
Spannungen zwischen den USA und Nordkorea sowie Ängste über eine Eskalation des Konflikts
zu rückläufigen Kursen an den Börsen weltweit. Der DAX sank zeitweise unter die Marke
von 11.900 Punkten, stabilisierte sich aber Ende August über der Marke von 12.000
Punkten. Signale der Entspannung des Nordkoreakonflikts sorgten im September für einen
Stimmungsumschwung an den Aktienmärkten und für wieder steigende Kurse. An den Börsen
des Euroraums unterstützte dies auch die Trendwende des Eurokurses, der sich gegenüber
dem US-Dollar wieder abschwächte. Ursächlich hierfür waren vor allem die Aussicht
auf lange Koalitionsverhandlungen nach der Bundestagswahl in Deutschland, die politischen
Spannungen zwischen Katalonien und der spanischen Regierung sowie die Ankündigung
der US-amerikanischen Notenbank Fed, ihre durch die Anleiheankäufe stark ausgeweitete
Bilanzsumme ab Oktober 201 7 wieder abzubauen. Der DAX notierte Ende September bei
1 2.828,86 Punkten. Im dritten Quartal erzielte er damit einen Zuwachs von 4,1 % und
in den ersten neun Monaten 201 7 einen Anstieg um 11,7 %. Der EURO STOXX 50 stieg
im dritten Quartal um 4,4 % auf 3.594,85 Punkte. Die ersten neun Monate 2017 beendete
er mit einem Plus von 9,2 %. Kursentwicklung der Continental-Aktie im Berichtszeitraum im Vergleich zu ausgewählten
Indizes
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| 30.09.2017 | in % gegenüber 31.12.2016 | |
| Continental-Aktie (XETRA-Kurs) | 214,75 | 16,9 |
| DAX | 12.828,86 | 11,7 |
| EURO STOXX 50 | 3.594,85 | 9,2 |
| EURO STOXX Automobiles & Parts | 571,50 | 9,6 |
Europäische Automobil- und Zuliefererwerte profitierten im ersten Quartal 201 7 von
erfreulichen Pkw-Zulassungsdaten für Westeuropa. Diese wurden im Wesentlichen durch
eine Verschiebung von Arbeitstagen zwischen dem ersten und dem zweiten Quartal positiv
beeinflusst. Die Sorgen vieler Anleger über mögliche handelshemmende Maßnahmen der
USA belasteten jedoch exportorientierte europäische Automobilwerte. Dies führte zu
einer im Vergleich zum DAX und EURO STOXX 50 schwächeren Performance des EURO STOXX
Automobiles & Parts von 4,3 % im ersten Quartal 2017.
Im zweiten Quartal 201 7 führten rückläufige Absatzzahlen für Pkw, vor allem in den
USA, sowie steigende Lagerbestände in China zu wachsender Unsicherheit der Investoren
über die zu erwartende Entwicklung von Pkw-Absatz und -Produktion in den kommenden
Quartalen. Infolgedessen entwickelten sich die Kurse europäischer Automobilwerte im
Quartalsverlauf schwächer als der Gesamtmarkt. Im Juni bewirkten Prognosesenkungen
verschiedener Zulieferer sowie vorsichtigere Einschätzungen der Pkw-Absatzzahlen durch
einen US-amerikanischen Hersteller, jeweils für das laufende Jahr, weitere Kursrückgänge.
Der EURO STOXX Automobiles & Parts sank im zweiten Quartal 201 7 um 5,1 % auf 516,21
Punkte.
Im dritten Quartal entwickelte sich der europäische Automobilsektor zunächst analog
zum Gesamtmarkt. Im September führten, neben dem generellen Stimmungswechsel an den
Märkten, die positive Neueinschätzung des Sektors seitens mehrerer Analysten und die
Berichterstattung über die Fachmesse IAA in Frankfurt zu kräftig steigenden Kursen
europäischer Automobil- und Zuliefererwerte. Der EURO STOXX Automobiles & Parts stieg
im dritten Quartal um 10,7 % auf 571,50 Punkte. Die ersten neun Monate 2017 schloss
er mit einem Kurszuwachs von 9,6 %.
Die Continental-Aktie profitierte Mitte Januar 201 7 von der Bekanntgabe vorläufiger
Zahlen für das Geschäftsjahr 2016 sowie Anfang März von der Veröffentlichung der vollständigen
Geschäftszahlen. Ebenfalls positiv wirkten Anfang Februar sowie in der zweiten Märzhälfte
mehrere Hochstufungen und Kurszielanhebungen verschiedener Analysten. In der letzten
Märzwoche überstieg die Continental-Aktie die Marke von 200 € und erreichte Ende März
2017 einen Kurs von 205,50 €. Damit stieg sie im ersten Quartal um 11,9 % gegenüber
dem Schlusskurs des Vorjahres von 183,70 €.

Im April 201 7 gab auch die Continental-Aktie im Zuge des allgemeinen Markttrends
zunächst nach. Die Veröffentlichung der Zahlen des ersten Quartals 201 7 und die Anhebung
der Umsatzprognose für das laufende Jahr sowie erneute Hochstufungen und Kurszielanhebungen
verschiedener Analysten ließen die Continental-Aktie wieder ansteigen. Ihr vorläufiges
Jahreshoch von 210,35 € markierte sie im Tagesverlauf des 1 2. Mai 201 7. In der zweiten
Hälfte des Quartals sank die Continental-Aktie zunächst auf Kurse um die 200-€-Marke,
bevor sie am Quartalsende aufgrund negativer Meldungen aus dem Automobilsektor weiter
nachgab. Die Continental-Aktie schloss Ende Juni 201 7 bei 188,95 € und verlor damit
im zweiten Quartal 8,1 % an Wert.
Im dritten Quartal bewegte sich die Continental-Aktie zunächst innerhalb einer Kursspanne
von 188 € bis 200 €. Im September bewirkte dann das zunehmende Investoreninteresse
am Sektor auch einen Anstieg der Continental-Aktie von rund 190 € zu Beginn des Monats
auf 214,75 € zum Quartalsende. Damit erreichte sie einen Kursgewinn von 1 3,7 % im
dritten Quartal und von 1 6,9 % in den ersten neun Monaten 201 7. Unter Einbeziehung
einer Reinvestition der Anfang Mai ausgeschütteten Dividende zeigte sie im Berichtszeitraum
eine Performance von 19,4 % und übertraf damit ihre Vergleichsindizes deutlich.
Im Oktober 201 7 setzte sich die gute Stimmung an den Aktienmärkten fort. Sowohl der
Dow Jones-Index als auch der DAX erreichten neue Höchststände. Auch die Continental-Aktie
stieg weiter an und erreichte am 5. Oktober 2017 kurz nach Handelsbeginn ein neues
vorläufiges Jahreshoch bei 21 7,90 €. Zum Berichtsschluss am 23. Oktober 201 7 beendete
sie den Handel mit 212,35 €.
Wie im Vorjahr verharrten die Continental-Euro-Anleihen aufgrund des anhaltenden Niedrigzinsniveaus
und der soliden Kapitalausstattung der Continental AG auch während der ersten neun
Monate 201 7 auf niedrigem Renditeniveau.
Der Kurs der am 16. Juli 2018 fälligen 3,0 %-Euro-Anleihe verringerte sich im Berichtszeitraum
durch die Reduzierung der Restlaufzeit um 216,0 Basispunkte auf 102,543 %.
Die am 19. Februar 2019 fällige 0,5 %-Euro-Anleihe notierte Ende September 2017 bei
100,916 % und damit 16,5 Basispunkte niedriger als zum Jahresende 2016.
Der Kurs der am 5. Februar 2020 fälligen 0,0 %-Euro-Anleihe, die im vierten Quartal
2016 emittiert worden war, bewegte sich in den ersten neun Monaten 2017 um die 1 00
%-Marke. Am 30. September 2017 notierte sie bei 100,143 % und damit 39,6 Basispunkte
höher als zum Jahresende 2016.
Der Kurs der am 9. September 2020 fälligen 3,1 25 %-Euro-Anleihe sank im Berichtszeitraum,
im Wesentlichen aufgrund der Reduzierung der Restlaufzeit, um 1 92,7 Basispunkte.
Ende September 201 7 notierte die Anleihe bei 109,097 %.
Der Kurs der am 20. März 201 7 fälligen 2,5 %-Euro-Anleihe der Conti-Gummi Finance
B.V., Maastricht, Niederlande, sank während des ersten Quartals 201 7 weiter in Richtung
der 100 %-Marke. Am Tag der Fälligkeit erfolgte die Rückzahlung zum Nominalwert in
Höhe von 750,0 Mio €.
Die Prämien für die Versicherung von Kreditausfallrisiken (Credit Default Swap, CDS)
blieben im Berichtszeitraum zunächst weitgehend unverändert auf relativ niedrigem
Niveau. Gründe hierfür waren das im ersten Quartal 201 7 vergleichsweise ruhige Börsenumfeld,
die überwiegend positive Gewinnentwicklung vieler Unternehmen und das weiterhin günstige
Zinsniveau, insbesondere in der Eurozone aufgrund der unverändert expansiven Geldpolitik
der Europäischen Zentralbank (EZB). Die wachsende Zuversicht für die weitere Entwicklung
der Eurozone nach dem Ergebnis des ersten Wahlgangs der Präsidentschaftswahl in Frankreich
führte nach dem 23. April 2017 auch zu sinkenden CDS-Prämien für Euro-Unternehmensanleihen.
Die Fünfjahres-CDS-Prämie für Continental bewegte sich im ersten Quartal 201 7 noch
innerhalb einer engen Bandbreite zwischen 50 und 60 Basispunkten. Im Verlauf des zweiten
und dritten Quartals sank sie zeitweilig unter 40 Basispunkte und markierte dabei
ein neues Zweijahrestief. Ende September 201 7 lag sie mit 43,1 34 Basispunkten um
15,947 Basispunkte unter dem Jahresendwert des Vorjahres. Der Spread gegenüber ihrem
Referenzindex Markit iTraxx Europe belief sich zum 30. September 2017 auf -13,822
Basispunkte (31. Dezember 2016: -13,234 Basispunkte).
Die drei großen Ratingagenturen behielten ihr jeweiliges Kreditrating für die Continental
AG im Verlauf der ersten neun Monate 2017 unverändert bei.
| 30.09.2017 | Rating | Ausblick |
| Standard & Poor's1 | BBB+ | stable |
| Fitch2 | BBB+ | stable |
| Moody's3 | Baa1 | stable |
| 31.12.2016 | Rating | Ausblick |
| Standard & Poor's1 | BBB+ | stable |
| Fitch2 | BBB+ | stable |
| Moody's3 | Baa1 | stable |
1
Vertragsverhältnis seit 19. Mai 2000.
2
Vertragsverhältnis seit 7. November 2013.
3
Kein Vertragsverhältnis seit 1. Februar 2014.
Weitere Informationen zur Continental-Aktie, zu den Continental-Anleihen, zum Kreditrating
sowie zu unserer Investor Relations App sind im Internet unter www.continental-ir.de
abrufbar. Zudem sind aktuelle Informationen zu Continental auch auf Twitter unter
@Continental_IR verfügbar.
| 1. Januar bis 30. September | Drittes Quartal | |||
| Mio € | 2017 | 2016 | 2017 | 2016 |
| Umsatz | 32.725,6 | 30.025,5 | 10.692,7 | 9.983,8 |
| EBITDA | 4.873,1 | 4.296,0 | 1.582,2 | 1.077,4 |
| in % vom Umsatz | 14,9 | 14,3 | 14,8 | 10,8 |
| EBIT | 3.304,9 | 2.886,6 | 1.037,5 | 596,3 |
| in % vom Umsatz | 10,1 | 9,6 | 9,7 | 6,0 |
| Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen | 2.224,1 | 2.017,3 | 729,1 | 378,5 |
| Ergebnis pro Aktie in € | 11,12 | 10,09 | 3,64 | 1,90 |
| Umsatz bereinigt1 | 32.243,9 | 30.025,0 | 10.520,9 | 9.983,7 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)2 | 3.417,7 | 3.025,3 | 1.089,7 | 643,5 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 10,6 | 10,1 | 10,4 | 6,4 |
| Free Cashflow | 472,0 | 1.184,0 | 180,2 | 225,0 |
| Netto-Finanzschulden (zum 30.09.) | 3.297,9 | 3.298,4 | ||
| Gearing Ratio in % | 21,0 | 24,3 | ||
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.09.)3 | 233.270 | 218.601 | ||
1
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
2
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
3
Ohne Auszubildende.
| 1. Januar bis 30. September | Drittes Quartal | |||
| 2017 | 2016 | 2017 | 2016 | |
| Umsatz | 19.759,7 | 18.126,3 | 6.344,3 | 5.957,8 |
| EBITDA | 2.428,5 | 1.758,6 | 774,7 | 293,6 |
| in % vom Umsatz | 12,3 | 9,7 | 12,2 | 4,9 |
| EBIT | 1.531,1 | 966,0 | 451,6 | 24,2 |
| in % vom Umsatz | 7,7 | 5,3 | 7,1 | 0,4 |
| Abschreibungen1 | 897,4 | 792,6 | 323,1 | 269,4 |
| davon Wertminderungen2 | 30,9 | 6,8 | 28,3 | 1,8 |
| Investitionen3 | 1.079,6 | 887,5 | 405,6 | 390,5 |
| in % vom Umsatz | 5,5 | 4,9 | 6,4 | 6,6 |
| Operative Aktiva (zum 30.09.) | 12.970,8 | 1 1.862,4 | ||
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.09.)4 | 132.156 | 123.753 | ||
| Umsatz bereinigt5 | 19.690,6 | 18.126,3 | 6.320,1 | 5.957,8 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 1.614,0 | 1.009,7 | 491,3 | 38,1 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 8,2 | 5,6 | 7,8 | 0,6 |
| 1. Januar bis 30. September | Drittes Quartal | |||
| 2017 | 2016 | 2017 | 2016 | |
| Umsatz | 13.003,3 | 11.933,9 | 4.361,1 | 4.037,6 |
| EBITDA | 2.538,7 | 2.626,3 | 845,7 | 821,5 |
| in % vom Umsatz | 19,5 | 22,0 | 19,4 | 20,3 |
| EBIT | 1.869,0 | 2.011,1 | 624,5 | 610,3 |
| in % vom Umsatz | 14,4 | 16,9 | 14,3 | 15,1 |
| Abschreibungen1 | 669,7 | 615,2 | 221,2 | 211,2 |
| davon Wertminderungen2 | 0,1 | 3,9 | 0,1 | 0,9 |
| Investitionen3 | 713,2 | 710,9 | 230,1 | 288,8 |
| in % vom Umsatz | 5,5 | 6,0 | 5,3 | 7,2 |
| Operative Aktiva (zum 30.09.) | 9.489,4 | 8.714,6 | ||
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.09.)4 | 100.680 | 94.436 | ||
| Umsatz bereinigt5 | 12.590,7 | 11.933,4 | 4.213,5 | 4.037,5 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 1.898,9 | 2.106,1 | 637,0 | 643,6 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 15,1 | 17,6 | 15,1 | 15,9 |
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
In seiner Sitzung am 28. September 201 7 hat der Aufsichtsrat der Continental AG das
Mandat des Vorstandsmitglieds Hans-Jürgen Duensing um fünf Jahre bis Ende April 2023
verlängert.
Am 7. Juli 201 7 gaben wir die Übernahme von Quantum Inventions aus Singapur bekannt.
Quantum Inventions ist ein Anbieter intelligenter Mobilitätsdienstleistungen und passt
mit seinen Stadt-Daten-Lösungen und seiner modernen Navigationssoftware zu unserem
wachsenden Portfolio im Bereich der intelligenten Transportsysteme. Die Navigationssoftware
von Quantum Inventions berücksichtigt stets die neuesten Echtzeit-Informationen wie
Verkehrsdaten. Unfallmeldungen oder die jeweils geltenden Tarife eines dynamischen
Mauttarifsystems. Das Unternehmen ist in Singapur. Malaysia. Indonesien und Indien
tätig.
Synthetische Kraftstoffe. die CO2 -neutral erzeugt und verbrannt werden können. haben das Potenzial. Verbrennungsmotoren umweltfreundlicher zu machen. Wir haben den synthetischen Kraftstoff Oxymethylenether (OME) erfolgreich in Versuchsfahrzeugen getestet. Darunter befindet sich auch der Super Clean Electrified Diesel. der im Betrieb mit OME-Beimischung noch sauberer arbeitet. Insgesamt haben die Straßentests bestätigt. dass Dieselkraftstoff mit 15 % OME-Beimischung für heutige Dieselmotoren eine Möglichkeit ist. den CO2 -Ausstoß zu senken. Möglich wird dies, weil bei der Herstellung von OME z. B. das Kohlendioxid genutzt wird, das in Kraftwerken als Abgas anfällt. Durch eine solche Kopplung der Sektoren Energiewirtschaft. Chemie und Automobil werden synthetische Kraftstoffe wie OME zu einer sauberen Brückentechnologie auf dem Weg zur reinen Elektromobilität.
Mit der App VoicR haben wir eine neue Kommunikationssoftware speziell für Manager
und Fahrer von Fahrzeugflotten geschaffen. Die Nutzer können kurze Sprachnachrichten
aufnehmen und sie an Personen in der Nähe oder Anwender in aller Welt verschicken.
Wie vom analogen CB-Funk bekannt. können hierfür vordefinierte. öffentliche und personalisierte
Kanäle verwendet werden. Diese direkte Kommunikation zwischen miteinander vernetzten
Anwendern ermöglicht beispielsweise Dienstleistern die schnelle. gezielte Bearbeitung
von Kundenwünschen. So können sich etwa Taxifahrer über die Smartphone-Software mit
anderen Verkehrsteilnehmern zusätzlich austauschen und im Voraus über die Verkehrslage
vor einer geplanten Fahrt informiert werden. Logistikunternehmen können Anforderungen
an Fahrer weiterleiten. die noch Platz auf der Ladefläche haben und Flottenmanager
können dringende Anfragen schneller disponieren.
Mit einem neuen Konzept zur Weiterentwicklung von Oberflächenmaterialien tragen wir
zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr bei.
In Oberflächen integrierte veränderbare Lichtquellen ermöglichen eine individuelle
farbliche Anpassung im Fahrzeuginnenraum. Bei Müdigkeit oder in gefährlichen Verkehrssituationen
können die farblich veränderten Oberflächen die Aufmerksamkeit des Fahrers wieder
steigern. Werden Oberflächenmaterialien mit verschiedenen
Beleuchtungstechniken kombiniert. kann sich beispielsweise die Grundbeleuchtung dem
Tagesrhythmus. den Wettergegebenheiten und dem Umgebungslicht anpassen. während die
Akzentbeleuchtung mit Lichtfarben und Intensitäten Stimmungen erzeugt. Außerdem können
die Bereiche des Fahrers. des Beifahrers und der hintere Fahrzeugraum zur Unterstützung
von unterschiedlichen Tätigkeiten wie Steuern. Lesen oder Schlafen individuell beleuchtet
werden.
Elektronisch geregelte Luftfedersysteme passen das Federungs- bzw. Dämpfungsverhalten
eines Fahrzeugs an unterschiedliche Anforderungen und Fahrzustände an. Das erhöht
nicht nur den Komfort. sondern kommt auch der Fahrdynamik zugute. Dafür haben wir
mit Continental Air Supply (CAirS) eine neue Lösung entwickelt. Als hoch integriertes
Luftversorgungssystem vereinfacht das Komplettmodul den Einbau ins Fahrzeug. Da es
zudem einen skalierbaren Funktionsumfang hat. lässt sich CAirS sowohl für eine einfache
Luftfederniveauregelung als auch für voll integrierte Lösungen mit sämtlichen Funktionalitäten
zur Luftfeder-, Dämpfer- und Federratenregelung im Fahrzeug einsetzen. Weil CAirS
ein sogenanntes geschlossenes System mit Druckvorratsbehälter ist. arbeitet es besonders
leise und effizient. Die kompakte und leichte Bauform von CAirS lässt sich auch für
Elektrofahrzeuge optimal nutzen. bei denen die Reichweite direkt vom Energiebedarf
aller elektrischen Verbraucher abhängt.
Für die speziellen Anforderungen von Elektrofahrzeugen haben wir das New Wheel Concept
entwickelt. Ziel ist eine hohe Effizienz der Bremse insbesondere bei großen und schmalen
Leichtlaufrädern (Tall & Narrow) in Verbindung mit Leichtbau und korrosionsrobusten
Reibbremskomponenten. Unterstützend wirken die Verwendung eines speziellen Aluminiumwerkstoffs.
der die Bremsscheibe verschleiß- und emissionsfrei macht. sowie der Einsatz eines
neuen Prinzips der Scheibenanbindung direkt an der Felge. Je nach Fahrzeugnutzung
(Privatbesitz oder Flottenfahrzeug für die Mobilität der Zukunft) kann die Felge zweiteilig
oder einteilig sein. Durch den Einsatz des neuen Designs mit einem innenumgreifenden
Bremssattelprinzip wird ein deutlich größerer Wirkradius der Bremse bei geringerem
Gewicht erreicht.
Bei den Winterreifentests der größten Automobilclubs aus Deutschland. Österreich und
der Schweiz ist der WinterContact TS 860 in der Größe 195/65 R 15 zum Testsieger gekürt
worden. Alle Automobilclubs bewerteten ihn mit der höchsten Note im Test. Beim ADAC
kam er auf die Bewertung "gut". der österreichische ÖAMTC und der Schweizer TCS vergaben
ein "sehr empfehlenswert". In ihrem Fazit schreiben die Testredakteure: "Sehr ausgewogen.
Bestnote auf Nässe. besonders gut auf Schnee. gut auch auf trockener Fahrbahn und
beim Spritverbrauch". Im Winterreifentest des führenden britischen Automobil-Wochenmagazins
Auto Express wurde der WinterContact TS 860 in der Größe 225/45 R17 ebenfalls Testsieger.
Besonders herausgestellt wurden die niedrigen Verbrauchswerte sowie das präzise Handling
auf nasser. trockener und schneebedeckter Straße.
In Deutschland hielt das solide Wachstum des ersten Quartals 2017 auch im weiteren
Jahresverlauf an. Während das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im ersten Quartal 201 7 gegenüber
der Vorjahresperiode nach neuesten Zahlen um 2,0 % wuchs, erhöhte sich der Anstieg
im zweiten Quartal auf 2,1 %. Ursächlich für das Wachstum waren insbesondere höhere
private Investitionen, aber auch die Ausgaben der privaten und öffentlichen Haushalte
nahmen zu. Die gestiegene Nachfrage und die Aufwertung des Euro gegen Ende des zweiten
Quartals wirkten jedoch dämpfend auf den Überschuss des deutschen Außenhandels. Infolge
der guten Entwicklung erhöhte der Internationale Währungsfonds (IWF) in seinem World
Economic Outlook vom Oktober 2017 die Wachstumserwartung für das BIP Deutschlands
um 0,2 Prozentpunkte auf 2,0 % für 2017.
Neben Deutschland verzeichneten im Berichtszeitraum auch die anderen Länder des Euroraums
überwiegend einen anhaltenden Wirtschaftsaufschwung infolge gestiegener Konsumausgaben
der privaten Haushalte und höherer Investitionen der Unternehmen. Das BIP-Wachstum
des Euroraums erhöhte sich, gegenüber der jeweiligen Vorjahresperiode, von 2,0 % im
ersten Quartal auf 2,3 % im zweiten Quartal 201 7. Auch für das dritte und vierte
Quartal erwarten Experten derzeit eine Beibehaltung des Wachstums auf dem Niveau der
ersten beiden Quartale. Unterstützend wirkt weiterhin die Geldpolitik der Europäischen
Zentralbank (EZB), die an ihren expansiven Maßnahmen bislang unverändert festhält.
Der IWF erhöhte im Oktober seine Schätzung für das BIP-Wachstum des Euroraums von
1,9 % auf 2,1 % für 2017.
Die US-Wirtschaft expandierte nach neuesten Zahlen im ersten Quartal 2017 um 2,0 %
im Vergleich zum ersten Quartal 2016. Im zweiten Quartal stieg das Wachstum auf 2,2
% gegenüber dem Vorjahr. Ursächlich hierfür waren vor allem eine Zunahme des privaten
Konsums und ein Anstieg der privaten Investitionen. Bremsend wirkte sich dagegen weiterhin
die leichte Verringerung der Staatsausgaben aus. Der Außenhandel belebte sich im Berichtszeitraum
spürbar. Allerdings nahm dabei sein negativer Saldo leicht zu, da die Importe stärker
als die Exporte stiegen. Die US-amerikanische Notenbank Fed nahm im März 201 7 ihre
dritte und im Juni 2017 ihre vierte Leitzinsanhebung seit der Zinswende Ende 2015
vor. Zudem begann sie ab Oktober mit dem Abbau ihrer im Zuge der Finanzkrise massiv
ausgeweiteten Bilanzsumme und deutete eine weitere Zinsanhebung zum Jahresende 201
7 sowie drei Zinsschritte für das kommende Jahr an. Der IWF erhöhte im Oktober 201
7 seine Schätzung für das BIP-Wachstum der USA für das laufende Jahr von 2,1 % auf
2,2 %.
Die japanische Wirtschaft wies im ersten Quartal 201 7 nach neuesten Daten ein BIP-Wachstum
von 1,5 % gegenüber der Vorjahresperiode aus. Im zweiten Quartal zeigte sie einen
Anstieg um 1,4 %. Für das dritte und vierte Quartal erwarten Experten aktuell Zuwächse
von 1,5 % bis 1,6 %. Ein wesentlicher Teil des Wachstums resultiert aus einer kräftigen
Ausweitung der Exporte infolge der Abschwächung des japanischen Yen gegenüber dem
US-Dollar und anderen Währungen. Aber auch die privaten Investitionen und der private
Konsum stiegen, während die Staatsausgaben nahezu stagnierten.
Der IWF hob im Oktober 201 7 seine BIP-Prognose für Japan nochmals an, jetzt um 0,2
Prozentpunkte auf 1,5 % für 2017.
Für die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer erwartet der IWF in seiner Oktober-Prognose
unverändert ein Wachstum von 4,6 % im laufenden Jahr. Dabei profitierte die chinesische
Wirtschaft im Berichtszeitraum insbesondere von einer kräftigen Ausweitung des privaten
Konsums. Nach jeweils 6,9 % BIP-Wachstum im ersten und zweiten Quartal 201 7 wurde
für China für das dritte Quartal ein BIP-Anstieg um 6,8 % gegenüber der Vorjahresperiode
ausgewiesen. Der IWF hob im Oktober seine Schätzung für das Gesamtjahr 201 7 um 0,1
Prozentpunkte auf 6,8 % an. In Indien verlangsamte sich das BIP-Wachstum nach der
Bargeldreform Ende 2016 auf 6,1 % im ersten und 5,7 % im zweiten Quartal 2017. Für
die folgenden Quartale wird wieder ein Zuwachs auf über 6,5 % erwartet. Der IWF reduzierte
im Oktober seine BIP-Prognose 2017 für Indien von 7,2 % auf 6,5 %. Die brasilianische
Wirtschaft stabilisierte sich im ersten Halbjahr 201 7 auf niedrigem Niveau. Für das
dritte und vierte Quartal erwarten aktuell Volkswirte mehrheitlich ein Wachstum von
1,1 % bzw. 1,8 %. Der IWF erhöhte im Oktober sein eBIP-Schätzung für Brasilien von
0,3 % auf 0,7 % für das laufende Jahr. Seine BIP-Prognose für Russland hob der IWF
ebenfalls an und sieht nun für 201 7 ein um 0,4 Prozentpunkte höheres Wachstum von
1,8 %.
Seine Prognose für die Weltwirtschaft erhöhte der IWF im Oktober 201 7 um 0,1 Prozentpunkte
auf ein Wachstum von 3,6 % für das laufende Jahr. Risiken sieht der IWF u. a. in dem
hohen Bewertungsniveau an vielen Kapitalmärkten und der zugleich hohen Verschuldung
mehrerer Staaten. Außerdem weist der IWF auf anhaltende strukturelle Probleme und
eine wachsende Einkommensungleichheit in verschiedenen Volkswirtschaften hin. Ferner
sieht er erhebliche Risiken in protektionistischen Tendenzen und geopolitischen Spannungen
in einzelnen Ländern.
Die Pkw-Nachfrage in Europa (EU-28 und EFTA) stieg in den ersten neun Monaten 201
7 gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf Basis vorläufiger Daten des Verbands der Automobilindustrie
(VDA) um 4 % auf 1 2,0 Mio Einheiten. Ursächlich hierfür war neben der sich fortsetzenden
konjunkturellen Erholung und dem niedrigen Zinsniveau eine weiterhin hohe Nachfrage
vor allem in süd- und osteuropäischen Ländern. Diese zeigte sich innerhalb der großen
Märkte erneut in Italien und Spanien mit Zuwächsen von 9 % bzw. 7 % im Berichtszeitraum.
Frankreich und Deutschland wiesen Zuwächse von 4 % bzw. 2 % aus. Im Vereinigten Königreich
blieb die Nachfrage im zweiten sowie dritten Quartal deutlich unter den hohen Vorjahreswerten
und verringerte sich über den gesamten Berichtszeitraum um 4 % gegenüber dem Vorjahr.
In den USA sank in den ersten neun Monaten 201 7 die Zahl der Neuzulassungen um 2
%. Grund dafür war ein Rückgang der Pkw-Nachfrage um 11%. Gegenläufig wirkte die Nachfrage
nach leichten Nutzfahrzeugen, insbesondere Pick-ups, die dank niedriger Kraftstoffpreise
und günstiger Kreditzinsen um mehr als 4 % im Vorjahresvergleich zunahm. Mit insgesamt
1 2,8 Mio Einheiten blieb die Nachfrage alles in allem auf einem hohen Niveau.
| 1. Januar bis 30. September | Drittes Quartal | |||||
| Mio Stück | 2017 | 2016 | Veränderung | 2017 | 2016 | Veränderung |
| Europa (EU-28 und EFTA) | 12,0 | 11,6 | 4 % | 3,6 | 3,5 | 1 % |
| USA | 12,8 | 13,0 | -2 % | 4,4 | 4,5 | -1 % |
| Japan | 3,4 | 3,2 | 8 % | 1,1 | 1,0 | 4 % |
| Brasilien | 1,6 | 1,5 | 8 % | 0,6 | 0,5 | 15 % |
| Russland | 1,1 | 1,0 | 11 % | 0,4 | 0,3 | 18 % |
| Indien | 2,4 | 2,2 | 10 % | 0,9 | 0,8 | 13 % |
| China | 16,7 | 16,2 | 3 % | 5,8 | 5,5 | 5 % |
| Weltweit | 68,5 | 66,7 | 3 % | 22,7 | 22,1 | 3 % |
Quellen: VDA (Länder/Regionen) und Renault (weltweit).
In Japan verhalten im Berichtszeitraum die verbesserte konjunkturelle Lage und das
gestiegene Vertrauen der Verbraucher der Pkw-Nachfrage zu einem Anstieg um 8 % auf
über 3,4 Mio Einheiten.
Nachdem sich in China die Erhöhung der Verkaufsteuer für Pkw mit einem Hubraum von
bis zu 1,6 l im ersten Halbjahr noch bremsend auf die Nachfrage ausgewirkt hatte,
belebte sich der Absatz im dritten Quartal wieder In Summe ergab sich nach Angaben
des VDA für den Berichtszeitraum ein Zuwachs der Pkw-Neuzulassungen in China um rund
3 %. In den übrigen BRIC-Ländern stieg die Nachfrage im Berichtszeitraum spürbar:
In Russland erhöhte sich der Absatz um 11%, in Indien um 1 0 % und in Brasilien um
8 %.
Weltweit erhöhten sich im Berichtszeitraum nach vorläufigen Daten die Pkw-Neuzulassungen
im Vergleich zum Vorjahr um 4 % im ersten, 1 % im zweiten und 3 % im dritten Quartal
201 7. Insgesamt ergab sich für die ersten neun Monate 201 7 ein Zuwachs um 3 % auf
68,5 Mio Einheiten.
In Europa nahm die Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen < 6 t in den ersten
neun Monaten 201 7 nach vorläufigen Daten um über 2 % zu. Die Fertigung wurde insbesondere
in Frankreich, Russland und in der Türkei deutlich erhöht. Dagegen zeigte sich in
Spanien und Deutschland im Berichtszeitraum ein Rückgang um 5 % bzw. 2 %. Für das
Gesamtjahr 201 7 erwarten wir aktuell einen Zuwachs von 3 % auf 22 Mio Einheiten nach
zuvor 2 %.
In Nordamerika wurde in den ersten neun Monaten 201 7 die rückläufige Produktion in
den USA und Kanada durch den kräftigen Anstieg der Fertigung in Mexiko nur teilweise
kompensiert. Die Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen verringerte sich daher
im Berichtszeitraum auf Basis vorläufiger Zahlen um 4 %. Im vierten Quartal dürfte
der Ersatz der durch die Hurrikane zerstörten Fahrzeuge zu einer Stabilisierung der
Produktion führen. Für das Gesamtjahr 201 7 rechnen wir derzeit mit einem Rückgang
des Produktionsvolumens in Nordamerika um 4 % nach bislang 3 %.
In Asien erhöhte sich im Berichtszeitraum in den meisten Ländern die Produktion von
Pkw und leichten Nutzfahrzeugen. Besonders hohe Volumenzuwächse verzeichneten nachfragebedingt
Japan, Indien und der Iran. In China stieg die Produktion im ersten Quartal noch kräftig
an, im zweiten sowie im dritten Quartal ließ die Dynamik allerdings spürbar nach und
die hohen Vorjahreswerte wurden nur noch leicht übertroffen. Für Asien insgesamt ergibt
sich auf Basis vorläufiger Daten ein Fertigungszuwachs in den ersten neun Monaten
201 7 gegenüber dem Vorjahr von rund 4 %. Aufgrund dessen heben wir für das Gesamtjahr
201 7 unsere Produktionsprognose von 2 % auf 3 % an.
In Südamerika führte die Erholung der Nachfrage zu einer Erhöhung der Produktion von
Pkw und leichten Nutzfahrzeugen. Nach vorläufigen Daten wuchs das Produktionsvolumen
in der Berichtsperiode um 15 % gegenüber dem schwachen Vorjahreszeitraum. Für das
Gesamtjahr 201 7 erwarten wir eine Fortsetzung dieses Trends und erhöhen unsere Prognose
für den Anstieg der Produktion von 5 % auf 15 %.
Die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen wuchs auf Basis vorläufiger
Zahlen in den ersten neun Monaten 2017 um knapp 3 % gegenüber dem Vorjahreswert. Für
das Gesamtjahr 2017 erwarten wir unverändert einen Anstieg um 2 %.
In Europa zeigte sich die verbesserte konjunkturelle Lage in einer Zunahme des Straßengüterverkehrs
und in einem erhöhten Lkw-Bedarf. Die Produktion von Nutzfahrzeugen > 6 t stieg auf
Basis vorläufiger Daten im Berichtszeitraum um 7 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Für 201 7 insgesamt heben wir aufgrund der positiven Entwicklung der ersten drei Quartale
unsere Prognose der Produktion mittelschwerer und schwerer Nutzfahrzeuge in Europa
von 4 % auf 7 % an.
In Nordamerika stabilisierte sich die Nutzfahrzeugproduktion nach vorläufigen Zahlen
im Verlauf des Berichtszeitraums und lag nach den ersten neun Monaten 2017 um 4 %
über dem korrigierten Vorjahreswert. Hier hatten zuletzt neuere Daten ein deutlich
geringeres Produktionsvolumen für 2016 ergeben. Für das Gesamtjahr 2017 rechnen wir
weiterhin mit einem Anstieg der Produktion um 4 %.
In Asien führte das Wachstum der Wirtschaft zu einer anziehenden Lkw-Nachfrage in
den meisten Ländern. Vorläufige Daten zeigen steigende Produktionsvolumina vor allem
für China. Für das Vorjahr hatten zuletzt neuere Daten ein höheres Produktionsvolumen
ergeben, als zuvor geschätzt wurde. Für das Jahr 201 7 erwarten wir unverändert einen
Anstieg der Nutzfahrzeugproduktion in Asien um 3 %.
In Südamerika führte im dritten Quartal 201 7 die beginnende konjunkturelle Belebung
auch bei Nutzfahrzeugen zu einer Erholung der Nachfrage und der Produktion. Für das
vierte Quartal sehen wir aktuell eine Fortsetzung dieser Entwicklung. Für das Gesamtjahr
201 7 gehen wir mittlerweile von einem Zuwachs der Nutzfahrzeugproduktion um 3 % anstatt
1 % aus.
Aufgrund der positiveren Entwicklung in Europa und Südamerika erhöhen wir unsere Prognose
für die weltweite Produktion von mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen von 3
% auf 4 %.
In Europa, dem für Continental wichtigsten Ersatzreifenmarkt für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge
< 6 t, führten die für das zweite Quartal 201 7 angekündigten Preisanhebungen vieler
Hersteller aufgrund der gestiegenen Rohstoffkosten zu vorgezogenen Käufen im ersten
Quartal und zu entsprechend geringeren Volumina im zweiten und dritten Quartal. Nach
vorläufigen Daten stieg im Berichtszeitraum der Absatz von Ersatzreifen für Pkw und
leichte Nutzfahrzeuge um 2 % gegenüber dem Vorjahr. Für das Gesamtjahr rechnen wir
unverändert mit einem Absatzanstieg von 2 %.
Der Absatz von Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge zog in Nordamerika im
ersten Quartal 201 7 aufgrund von vorgezogenen Käufen ebenfalls an. Im zweiten und
dritten Quartal blieb die Nachfrage infolgedessen unter dem jeweiligen Vorjahreswert.
Nach vorläufigen Zahlen sank der Reifenabsatz im Berichtszeitraum um 1 %. Für den
weiteren Jahresverlauf erwarten wir eine Stabilisierung des Ersatzreifenbedarfs aufgrund
der steigenden Anzahl gefahrener Kilometer. Für das Gesamtjahr reduzieren wir unsere
Prognose von 2 % Zuwachs auf 0 %.
Asien verzeichnet im laufenden Jahr einen weiter steigenden Bedarf an Ersatzreifen
für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. In China, Indien und Japan sorgte die wachsende
Wirtschaft für einen höheren Ersatzreifenabsatz. Für Asien insgesamt ergab sich in
den ersten neun Monaten nach vorläufigen Daten ein Absatzzuwachs von über 4 %. Für
201 7 prognostizieren wir weiterhin einen Anstieg der Ersatzreifenvolumina für Pkw
und leichte Nutzfahrzeuge von 5 %.
In Südamerika führte die Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage im Berichtszeitraum
zu einer Erhöhung der Nachfrage nach Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge
nach vorläufigen Zahlen um rund 9 %. Für das Gesamtjahr 2017 heben wir aufgrund der
positiven Entwicklung unsere Absatzprognose von 4 % auf 6 % an.
Der weltweite Bedarf an Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge stieg aufgrund
des starken ersten Quartals im Berichtszeitraum um knapp 3 % an. Für das Gesamtjahr
201 7 erwarten wir unverändert einen Zuwachs von 2 %.
In Europa stieg im Berichtszeitraum die Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere
und schwere Nutzfahrzeuge nach vorläufigen Zahlen um rund 6 %. Wesentlicher Treiber
hierfür waren vorgezogene Käufe vieler Kunden im ersten Quartal im Vorfeld der angekündigten
Preiserhöhungen verschiedener Hersteller. Im zweiten Quartal blieb die Nachfrage infolgedessen
unter dem Vorjahreswert, stabilisierte sich aber im dritten Quartal. Für das Gesamtjahr
erhöhen wir für Europa unsere Absatzprognose von 2 % auf 4 %.
In Nordamerika sorgten ebenfalls vorgezogene Käufe für einen kräftigen Anstieg der
Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge im ersten
Quartal 2017 und für rückläufige Volumina im zweiten Quartal. Im dritten Quartal stieg
die Nachfrage wieder an. In Summe wuchs der Absatz im Berichtszeitraum nach vorläufigen
Daten um 4 %. Für das Gesamtjahr heben wir unsere Prognose eines Zuwachses von 1 %
auf 4 % an.
In Asien folgte die Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge
der wirtschaftlichen Entwicklung der einzelnen Länder. Nach vorläufigen Zahlen stieg
der Absatz in den ersten neun Monaten 201 7 um 3 %. Für 201 7 insgesamt rechnen wir
für Asien mittlerweile mit einem Anstieg des Bedarfs um 3 % nach zuvor 4 %.
In Südamerika führten die angekündigten Preisanhebungen im Berichtszeitraum zu einem
starken Anstieg der Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge
im ersten Quartal und einem rückläufigen Absatz im zweiten Quartal. Im dritten Quartal
führte die beginnende konjunkturelle Belebung wieder zu einer steigenden Nachfrage
nach Ersatzreifen für Nutzfahrzeuge. Gegenüber den ersten neun Monaten des Vorjahres
belief sich der Anstieg nach vorläufigen Daten auf rund 12 %. Für das Gesamtjahr erwarten
wir daher aktuell einen Zuwachs von 10 % nach zuvor 4 %.
Global zeigte sich im Berichtszeitraum ein Anstieg der Nachfrage nach Ersatzreifen
für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge von 5 %. Unsere Prognose für das Gesamtjahr
201 7 erhöhen wir von 3 % auf 4 % Wachstum.
Zur Überleitung des Umsatz bereinigt und des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT
bereinigt) verweisen wir auf unsere Ausführungen im Konzern-Zwischenabschluss.
| 1. Januar bis 30. September | Drittes Quartal | |||
| Mio € | 2017 | 2016 | 2017 | 2016 |
| Umsatz | 32.725,6 | 30.025,5 | 10.692,7 | 9.983,8 |
| EBITDA | 4.873,1 | 4.296,0 | 1.582,2 | 1.077,4 |
| in % vom Umsatz | 14,9 | 14,3 | 14,8 | 10,8 |
| EBIT | 3.304,9 | 2.886,6 | 1.037,5 | 596,3 |
| in % vom Umsatz | 10,1 | 9,6 | 9,7 | 6,0 |
| Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen | 2.224,1 | 2.017,3 | 729,1 | 378,5 |
| Ergebnis pro Aktie in € | 11,12 | 10,09 | 3,64 | 1,90 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | 2.356,9 | 2.171,0 | 777,5 | 728,1 |
| in % vom Umsatz | 7,2 | 7,2 | 7,3 | 7,3 |
| Abschreibungen1 | 1.568,2 | 1.409,4 | 544,7 | 481,1 |
| davon Wertminderungen2 | 31,0 | 10,7 | 28,4 | 2,7 |
| Investitionen3 | 1.794,9 | 1.599,8 | 636,8 | 679,9 |
| in % vom Umsatz | 5,5 | 5,3 | 6,0 | 6,8 |
| Operative Aktiva (zum 30.09.) | 22.431,9 | 20.491,5 | ||
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.09.)4 | 233.270 | 218.601 | ||
| Umsatz bereinigt5 | 32.243,9 | 30.025,0 | 10.520,9 | 9.983,7 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 3.417,7 | 3.025,3 | 1.089,7 | 643,5 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 10,6 | 10,1 | 10,4 | 6,4 |
| Netto-Finanzschulden (zum 30.09.) | 3.297,9 | 3.298,4 | ||
| Gearing Ratio in % | 21,0 | 24,3 | ||
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
Während der ersten neun Monate 201 7 erhöhte sich der Konzernumsatz im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum um 9,0 % auf 32.725,6 Mio € (Vj. 30.025,5 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis-
und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 7,6 %.
Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) des Konzerns erhöhte sich während
der ersten neun Monate 201 7 im Vergleich zum Vorjahr um 392,4 Mio € bzw. 1 3,0 %
auf 3.41 7,7 Mio € (Vj. 3.025,3 Mio €) und entspricht 10,6 % (Vj. 10,1 %) des bereinigten
Umsatzes.
Das operative Konzernergebnis (EBIT) erhöhte sich in den ersten neun Monaten 201 7
im Vergleich zum Vorjahr um 418,3 Mio € bzw. 1 4,5 % auf 3.304,9 Mio € (Vj. 2.886,6
Mio €). Die Umsatzrendite erhöhte sich auf 10,1 % (Vj. 9,6 %).
Die Auflösung einer Restrukturierungsrückstellung führte in der Division Chassis &
Safety zu einem Ertrag in Höhe von 0,1 Mio €.
Daneben ergab sich für die Division Chassis & Safety ein Ertrag aus einer Wertaufholung
auf Sachanlagen in Höhe von 0,1 Mio €.
Aus Wertminderungen auf Sachanlagen resultierte in der Division Powertrain ein Aufwand
in Höhe von insgesamt 7,9 Mio €.
Daneben ergab sich in der Division Powertrain ein Ertrag aus der Auflösung nicht mehr
benötigter Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von insgesamt 0,3 Mio €.
In der Division Interior wurde Goodwill in Höhe von insgesamt
23,1 Mio € wertberichtigt, der im Zusammenhang mit zwei Unternehmenserwerben zum Ausbau
unserer Mobility Services-Strategie entstanden war.
Des Weiteren ergab sich in der Division Interior infolge des Restanteilserwerbs an
einem Joint Venture ein Ertrag in Höhe von 1,9 Mio € aus der Marktwertanpassung der
zuvor gehaltenen Anteile.
Die Auflösung nicht mehr benötigter Restrukturierungsrückstellungen führte in der
Division Interior zu einem Ertrag in Höhe von 0,4 Mio €.
In der Division Reifen entstand aus dem Verkauf von als Finanzanlagen gehaltenen Beteiligungen
insgesamt ein Ertrag in Höhe von 14,0 Mio €.
Darüber hinaus ergab sich aus einer Erstkonsolidierung ein Ertrag in Höhe von 0,5
Mio € in der Division Reifen.
Die Auflösung nicht mehr benötigter Restrukturierungsrückstellungen führte in der
Division Reifen zu einem Ertrag in Höhe von 10,0 Mio €.
Aus Wertminderungen auf Sachanlagen entstand in der Division Reifen ein Aufwand in
Höhe von 0,1 Mio €.
In der Division ContiTech entstand aus Restrukturierungsaufwendungen sowie der Auflösung
nicht mehr benötigter Restrukturierungsrückstellungen insgesamt ein Ertrag in Höhe
von 0,2 Mio €.
Außerdem ergab sich ein Ertrag aus dem Abgang von Gesellschaften und Vermögenswerten
in Höhe von insgesamt 0,4 Mio € in der Division ContiTech.
Für den Konzern beträgt die Belastung durch Sondereffekte in den ersten neun Monaten
201 7 insgesamt 3,2 Mio €.
Aus Wertminderungen auf Sachanlagen entstand in der Division Powertrain ein Aufwand
in Höhe von insgesamt 6,8 Mio €.
Darüber hinaus ergab sich ein negativer Sondereffekt aus Restrukturierungsaufwendungen
in der Division Powertrain in Höhe von 1,0 Mio €.
In der Division Interior führte eine Kaufpreisanpassung zu einem Aufwand in Höhe von
0,1 Mio €.
In der Division Reifen entstand aus dem Verkauf einer Minderheitsbeteiligung ein Ertrag
in Höhe von 3,9 Mio €.
Aus der Veräußerung des Stahlcordgeschäfts in Brasilien im Zusammenhang mit der Erfüllung
von Kartellauflagen entstand in der Division ContiTech ein Aufwand in Höhe von insgesamt
15,4 Mio €. Dieser setzt sich zusammen aus einem Veräußerungsverlust in Höhe von 9,0
Mio €, Marktwertanpassungen in Höhe von insgesamt 5,8 Mio € sowie aus nicht mehr nutzbaren
Umsatzsteuerforderungen in Höhe von 0,6 Mio €.
Die vorübergehende Einstellung der Produktion von Transportbändern in Volos, Griechenland,
führte in der Division ContiTech zu einem Restrukturierungsaufwand in Höhe von 11,5
Mio €, wovon 3,4 Mio € auf Wertminderungen auf Sachanlagen entfielen.
In der Division ContiTech entstanden in Chile Restrukturierungsaufwendungen in Höhe
von 3,1 Mio €. Darin enthalten sind Wertminderungen auf Sachanlagen in Höhe von 0,9
Mio €.
Des Weiteren ergab sich in der Division ContiTech ein negativer Sondereffekt aus Restrukturierungsaufwendungen
und Auflösungen von Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von insgesamt 0,2 Mio
€. Darin enthalten sind Wertaufholungen auf Sachanlagen in Höhe von 0,4 Mio €.
Aus einer Wertminderung und einer Wertaufholung auf Sachanlagen in der Division ContiTech
resultierte insgesamt kein Ergebniseffekt.
Für den Konzern ergab sich eine Belastung durch Sondereffekte in den ersten neun Monaten
2016 in Höhe von insgesamt 34,2 Mio €.
Der Aufwand für Forschung und Entwicklung erhöhte sich in den ersten neun Monaten
201 7 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,6 % auf 2.356,9 Mio € (Vj. 2.171,0 Mio
€), entsprechend 7,2 % des Umsatzes (Vj. 7,2 %). Davon entfielen auf die Automotive
Group 2.036,4 Mio € (Vj. 1.889,8 Mio €), entsprechend 10,3 % des Umsatzes (Vj. 10,4
%), und auf die Rubber Group 320,5 Mio € (Vj. 281,2 Mio €), entsprechend 2,5 % des
Umsatzes (Vj. 2,4 %).
Das negative Zinsergebnis erhöhte sich in den ersten neun Monaten 201 7 im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum um 146,0 Mio € auf 219,6 Mio € (Vj. 73,6 Mio €). Dies ist im
Wesentlichen auf Bewertungseffekte aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von
derivativen Finanzinstrumenten und aus der Entwicklung der Wechselkurse zurückzuführen.
Der Zinsaufwand - ohne die Effekte aus der Währungsumrechnung, aus Änderungen des
beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und aus zur Veräußerung
verfügbaren finanziellen Vermögenswerten - belief sich in den ersten neun Monaten
2017 auf 207,2 Mio € (Vj. 228,7 Mio €). Der Zinsaufwand, der aus Kreditaufnahmen bei
Banken, Kapitalmarkttransaktionen und sonstigen Finanzierungsinstrumenten resultierte,
lag mit 95,8 Mio € um 9,8 Mio € unter dem Vorjahreswert von 105,6 Mio €. Der wesentliche
Anteil entfiel mit 54,2 Mio € (Vj. 64,3 Mio €) auf den Aufwand aus den von der Continental
AG, der Conti-Gummi Finance B.V., Maastricht, Niederlande, sowie der Continental Rubber
of America, Corp., Wilmington, USA, begebenen Anleihen.
Aus der Aufzinsung der langfristig fälligen Leistungen an Arbeitnehmer resultierte
in den ersten neun Monaten 201 7 ein Zinsaufwand in Höhe von insgesamt 111,4 Mio €
(Vj. 123,1 Mio €). Hierin ist die Aufzinsung der Anwartschaftsverpflichtungen der
Pensionskassen nicht enthalten.
Die Zinserträge in den ersten neun Monaten 201 7 reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr
um 6,3 Mio € auf 68,0 Mio € (Vj. 74,3 Mio €). Davon entfielen auf erwartete Erträge
aus langfristig fälligen Leistungen an Arbeitnehmer sowie aus den Pensionsfonds insgesamt
48,7 Mio € (Vj. 55,0 Mio €). Hierin sind die Zinserträge auf das Fondsvermögen der
Pensionskassen nicht enthalten.
Die Bewertungseffekte aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten
und aus der Entwicklung der Wechselkurse führten in den ersten neun Monaten 2017 insgesamt
zu einem negativen Ergebnisbeitrag in Höhe von 81,9 Mio € (Vj. positiver Ergebnisbeitrag
in Höhe von 80,7 Mio €). Dies resultierte im Wesentlichen aus der Entwicklung des
mexikanischen Peso gegenüber dem US-Dollar.
Aus den zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten ergab sich in den
ersten neun Monaten 201 7 ein positiver Effekt in Höhe von 1,5 Mio € (Vj. 0,1 Mio
€).
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für die ersten neun Monate 201 7 beliefen
sich auf 81 7,7 Mio € (Vj. 742,4 Mio €). Die Steuerquote im Berichtszeitraum lag bei
26,5 % (Vj. 26,4 %).
Das den Anteilseignern zuzurechnende Konzernergebnis erhöhte sich um 10,3 % auf 2.224,1
Mio € (Vj. 2.017,3 Mio €) und das Ergebnis pro Aktie auf 11,12 € (Vj. 1 0,09 €).
Das EBIT erhöhte sich in den ersten neun Monaten 201 7 gegenüber dem Vergleichszeitraum
2016 um 41 8,3 Mio € auf 3.304,9 Mio € (Vj. 2.886,6 Mio €).
Die insbesondere aus den Anleihen resultierenden Zinszahlungen erhöhten sich um 0,8
Mio € auf 11 6,7 Mio € (Vj. 11 5,9 Mio €).
Die Auszahlungen für Ertragsteuern stiegen um 84,1 Mio € auf 871,1 Mio € (Vj. 787,0
Mio €).
Der Mittelabfluss aus dem Aufbau des operativen Working Capital lag zum 30. September
2017 mit 1.533,0 Mio € um 659,6 Mio € über dem Vorjahresvergleichswert von 873,4 Mio
€.
Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit lag zum 30. September 2017 mit
2.569,7 Mio € um 395,1 Mio € unter dem Vorjahresvergleichswert in Höhe von 2.964,8
Mio €.
Aus Investitionstätigkeit resultierte in den ersten neun Monaten 201 7 ein Mittelabfluss
in Höhe von 2.097,7 Mio € (Vj. 1.780,8 Mio €). Die Investitionen in Sachanlagen und
Software, ohne Berücksichtigung von Finanzierungsleasing und aktivierten Fremdkapitalkosten,
erhöhten sich um 1 95,1 Mio € von 1.599,8 Mio € auf 1.794,9 Mio €. Aus dem Anteilserwerb
und dem Verkauf von Gesellschaften und Geschäftsbereichen resultierte insgesamt ein
Mittelabfluss in Höhe von 252,4 Mio € (Vj. 1 39,5 Mio €).
Der in den ersten drei Quartalen 201 7 erreichte Free Cashflow ergab einen Mittelzufluss
in Höhe von 472,0 Mio € (Vj. 1.184,0 Mio €) und verringerte sich damit um 71 2,0 Mio
€ gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Zum 30. September 201 7 lagen die Netto-Finanzschulden des Continental-Konzerns mit
3.297,9 Mio € leicht unter dem Vorjahresniveau von 3.298,4 Mio €. Gegenüber dem Wert
zum 31. Dezember 2016 von 2.797,8 Mio € erhöhten sie sich um 500,1 Mio €. Die Gearing
Ratio verbesserte sich zum Ende des dritten Quartals 2017 auf 21,0 % (Vj. 24,3 %).
Am 28. November 2016 platzierte die Continental AG unter dem Rahmen-Emissionsprogramm
für Anleiheemissionen von Continental (Debt Issuance Programme, DIP) eine Euro-Anleihe
mit einem Nominalvolumen von 600,0 Mio € bei Investoren im In- und Ausland. Der Ausgabekurs
lag bei 99,41 %. Diese Anleihe hat eine Laufzeit von drei Jahren und zwei Monaten
und einen Zinssatz von 0,0 % p. a. Die Emission erfolgte insbesondere im Hinblick
auf die Fälligkeit der Euro-Anleihe der Conti-Gummi Finance B.V., Maastricht, Niederlande,
über 750,0 Mio € am 20. März 201 7. Diese 3,5-jährige Anleihe wurde mit 2,5 % p. a.
verzinst und zu einem Kurs von 100,00 % zurückgezahlt.
Der im April 2014 neu abgeschlossene syndizierte Kredit besteht nach der vorzeitigen
Rückzahlung des Festdarlehens seit Ende März 2016 nur noch aus der revolvierenden
Tranche über 3,0 Mrd €. Diese Kreditlinie steht Continental bis April 2021 zur Verfügung
und wurde Ende September 201 7 von der Continental Rubber of America, Corp., Wilmington,
USA, in Höhe von 237,0 Mio € (Vj. 353,8 Mio €) in Anspruch genommen.
Zum 30. September 201 7 verfügte Continental über ein Liquiditätspolster in Höhe von
insgesamt 5.1 64,1 Mio € (Vj. 5.1 35,0 Mio €), davon 1.530,9 Mio € (Vj. 1.439,9 Mio
€) flüssige Mittel sowie zugesagte, ungenutzte Kreditlinien im Volumen von 3.633,2
Mio € (Vj. 3.695,1 Mio €).
Unter den Beschränkungen, welche die Verfügbarkeit von Kapital beeinträchtigen können,
sind auch sämtliche bestehenden Beschränkungen der flüssigen Mittel zu verstehen.
Im Continental-Konzern sind die vorab genannten flüssigen Mittel beschränkt hinsichtlich
verpfändeter Beträge sowie Guthaben in Ländern mit devisenrechtlichen Beschränkungen
oder anderweitig erschwertem Zugang zu Liquidität. Steuern, die auf den Transfer von
Geldvermögen von einem Land in ein anderes zu entrichten sind, werden im Regelfall
nicht als eine Beschränkung der flüssigen Mittel verstanden. Zum 30. September 201
7 beliefen sich die unbeschränkt verfügbaren flüssigen Mittel insgesamt auf 1.346,4
Mio € (Vj. 1.105,3 Mio €).
| Mio € | 30.09.2017 | 31.12.2016 | 30.09.2016 |
| Langfristige Finanzschulden | 2.010,4 | 2.803,7 | 2.195,1 |
| Kurzfristige Finanzschulden | 2.950,5 | 2.148,6 | 2.605,6 |
| Langfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen | -84,4 | -19,7 | -38,0 |
| Kurzfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen | -47,7 | -27,8 | -24,4 |
| Flüssige Mittel | -1.530,9 | -2.107,0 | -1.439,9 |
| Netto-Finanzschulden | 3.297,9 | 2.797,8 | 3.298,4 |
| 1. Januar bis 30. September | Drittes Quartal | |||
| Mio € | 2017 | 2016 | 2017 | 2016 |
| Netto-Finanzschulden am Anfang der Periode | 2.797,8 | 3.541,9 | 3.468,6 | 3.446,2 |
| Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 2.569,7 | 2.964,8 | 864,9 | 982,9 |
| Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit | -2.097,7 | -1.780,8 | -684,7 | -757,9 |
| Cashflow vor Finanzierungstätigkeit (Free Cashflow) | 472,0 | 1.184,0 | 180,2 | 225,0 |
| Gezahlte Dividende | -850,0 | -750,0 | - | - |
| Dividenden an Minderheitsgesellschafter und Veränderungen aus Eigenkapitaltransaktionen bei Gesellschaften mit Minderheitsanteilseignern |
-29,6 | -29,8 | -2,7 | -3,1 |
| Nicht zahlungswirksame Veränderungen | 2,6 | -17,3 | -15,3 | 8,0 |
| Sonstiges | -150,1 | -109,0 | 0,2 | -83,9 |
| Wechselkurseffekte | 55,0 | -34,4 | 8,3 | 1,8 |
| Veränderung der Netto-Finanzschulden | -500,1 | 243,5 | 170,7 | 147,8 |
| Netto-Finanzschulden am Ende der Periode | 3.297,9 | 3.298,4 | 3.297,9 | 3.298,4 |
In den ersten drei Quartalen 201 7 wurden 1.794,9 Mio € (Vj. 1.599,8 Mio €) in Sachanlagen
und Software investiert. Die Investitionsquote beträgt nach neun Monaten 5,5 % (Vj.
5,3 %).
Auf die Automotive Group entfielen 1.079,6 Mio € (Vj. 887,5 Mio €) der Investitionen,
dies entspricht 5,5 % des Umsatzes (Vj. 4,9 %). Die Automotive Group investierte hauptsächlich
in Produktionsausrüstungen zur Herstellung neuer Produkte und zur Umsetzung neuer
Technologien. Hierbei wurden verstärkt Fertigungskapazitäten in China, den USA und
an den europäischen Niedrigkostenstandorten erweitert. In der Division Chassis & Safety
wurden Produktionskapazitäten in allen Geschäftsbereichen aus- und aufgebaut. Wesentliche
Bilanzzugänge entfielen auf die Errichtung neuer Produktionsanlagen für elektronische
Bremssysteme. In der Division Powertrain wurde in die Erweiterung der Produktionskapazitäten
für die Geschäftsbereiche Engine Systems, Sensors & Actuators und Fuel & Exhaust Management
investiert. In der Division Interior entfielen wesentliche Investitionen auf den Ausbau
der Fertigungsanlagen für die Geschäftsbereiche Body & Security sowie Instrumentation
& Driver HMI.
Die Rubber Group investierte 713,2 Mio € (Vj. 710,9 Mio €), entsprechend 5,5 % des
Umsatzes (Vj. 6,0 %). In der Division Reifen wurden die Fertigungskapazitäten in den
USA, in China sowie an den europäischen Niedrigkostenstandorten ausgebaut. Wesentliche
Bilanzzugänge entfielen auf die Werkerweiterungen in Hefei, China, sowie Mount Vernon
und Sumter, USA. In Rayong, Thailand, wurde mit dem Bau eines neuen Werks begonnen.
Weiterhin wurden Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Kostensenkung durchgeführt.
In der Division ContiTech entfielen wesentliche Bilanzzugänge auf die Ausweitung von
Fertigungskapazitäten für die Geschäftsbereiche Mobile Fluid Systems, Benecke-Hornschuch
Surface Group (vormals: Benecke-Kaliko Group), Power Transmission Group und Conveyor
Belt Group. In allen Geschäftsbereichen wurden Investitionen zur Rationalisierung
bestehender Produktionsabläufe durchgeführt.
Die Bilanzsumme erhöhte sich zum 30. September 201 7 gegenüber dem entsprechenden
Vorjahresstichtag um 2.366,4 Mio € auf 37.361,3 Mio € (Vj. 34.994,9 Mio €). Der Goodwill
in Höhe von 6.818,8 Mio € ist im Vergleich zum Vorjahreswert von 6.651,3 Mio € um
167,5 Mio € gestiegen. Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte erhöhten sich um
198,8 Mio € auf 1.481,8 Mio € (Vj. 1.283,0 Mio €). Die Sachanlagen stiegen um 886,2
Mio € auf 10.723,4 Mio € (Vj. 9.837,2 Mio €). Die aktiven latenten Steuern reduzierten
sich um 320,8 Mio € auf 1.741,3 Mio € (Vj. 2.062,1 Mio €). Die Vorräte erhöhten sich
um 475,3 Mio € auf 4.355,9 Mio € (Vj. 3.880,6 Mio €). Auch die Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen stiegen um 676,7 Mio € auf 8.222,7 Mio € (Vj. 7.546,0 Mio €). Die flüssigen
Mittel sind mit 1.530,9 Mio € (Vj. 1.439,9 Mio €) um 91,0 Mio € höher als am entsprechenden
Vorjahresstichtag.
Das Eigenkapital inklusive der Anteile in Fremdbesitz erhöhte sich im Vergleich zum
30. September 2016 um 2.103,3 Mio € auf 15.698,6 Mio € (Vj. 1 3.595,3 Mio €). Dies
resultierte insbesondere aus dem Anstieg der kumulierten einbehaltenen Gewinne in
Höhe von 2.159,3 Mio €. Eigenkapitalmindernd wirkte die Zahlung der von der Hauptversammlung
beschlossenen Dividende in Höhe von 850,0 Mio €. Die erfolgsneutralen Rücklagen veränderten
sich nur geringfügig auf -2.324,7 Mio € (Vj. -2.262,5 Mio €). Die Gearing Ratio verbesserte
sich von 24,3 % auf 21,0 %. Die Eigenkapitalquote stieg auf 42,0 % (Vj. 38,8 %).
Im Vergleich zum 31. Dezember 2016 erhöhte sich die Bilanzsumme um 1.186,4 Mio € auf
37.361,3 Mio € (Vj. 36.1 74,9 Mio €). Bezogen auf die einzelnen Bilanzposten ist dies
im Wesentlichen bedingt durch den Anstieg der Sachanlagen um 185,3 Mio € auf 10.723,4
Mio € (Vj. 1 0.538,1 Mio €), die Erhöhung der Vorräte um 602,7 Mio € auf 4.355,9 Mio
€ (Vj. 3.753,2 Mio €) und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 830,0
Mio € auf 8.222,7 Mio € (Vj. 7.392,7 Mio €).
Das Eigenkapital inklusive der Anteile in Fremdbesitz erhöhte sich im Vergleich zum
Jahresende 2016 um 963,8 Mio € auf 1 5.698,6 Mio € (Vj. 14.734,8 Mio €). Eigenkapitalmindernd
wirkte die Zahlung der von der Hauptversammlung beschlossenen Dividende in Höhe von
850,0 Mio €. Aus dem den Anteilseignern zuzurechnenden positiven Konzernergebnis ergibt
sich ein Anstieg in Höhe von 2.224,1 Mio €. Die erfolgsneutralen Rücklagen veränderten
sich um -392,4 Mio € auf -2.324,7 Mio € (Vj. -1.932,3 Mio €). Die Gearing Ratio veränderte
sich von 19,0 % auf 21,0 %.
Zum Ende des dritten Quartals 201 7 waren im Konzern 233.270 Mitarbeiter beschäftigt.
Dies entspricht einem Anstieg um 13.133 Personen im Vergleich zum Jahresende 2016.
Aufgrund gestiegener Produktionsvolumina und des Ausbaus des Bereichs Forschung und
Entwicklung erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiter in der Automotive Group um 7.403.
In der Rubber Group führten der weitere Ausbau von Produktionskapazitäten und Vertriebskanälen
sowie der Erwerb der Hornschuch Gruppe zu einer Erhöhung der Beschäftigtenzahl um
5.714. Im Vergleich zum Berichtsstichtag des Vorjahres erhöhte sich die Anzahl der
Mitarbeiter im Konzern um insgesamt 14.669.
| Mio € | Chassis & Safety | Powertrain | Interior | Reifen | ContiTech | Sonstiges/ Konsolidierung |
| Summe Aktiva / Bilanzsumme | 7.318,0 | 5.341,8 | 7.302,8 | 8.767,5 | 4.436,7 | 4.194,5 |
| Flüssige Mittel | - | - | - | - | - | 1.530,9 |
| Kurz- und langfristige derivative Finanzinstrumente, verzinsliche Anlagen | - | - | - | - | - | 132,1 |
| Andere finanzielle Vermögenswerte | 11,2 | 48,4 | 16,2 | 18,4 | 7,7 | 4,7 |
| Abzüglich finanzieller Vermögenswerte | 11,2 | 48,4 | 16,2 | 18,4 | 7,7 | 1.667,7 |
| Abzüglich sonstiger nicht operativer Vermögenswerte | 0,0 | 0,4 | -38,9 | -16,8 | 14,3 | 535,5 |
| Aktive latente Steuern | - | - | - | - | - | 1.741,3 |
| Ertragsteuerforderungen | - | - | - | - | - | 224,0 |
| Abzüglich Ertragsteuervermögen | - | - | - | - | - | 1.965,3 |
| Segmentvermögen | 7.306,8 | 5.293,0 | 7.325,5 | 8.765,9 | 4.414,7 | 26,0 |
| Summe Verbindlichkeiten und Rückstellungen | 3.979,6 | 2.735,4 | 3.006,5 | 3.315,1 | 1.811,4 | 6.814,7 |
| Kurz- und langfristige Finanzschulden | - | - | - | - | - | 4.960,9 |
| Zins- und andere finanzielle Verbindlichkeiten | - | - | - | - | - | 71,2 |
| Abzüglich finanzieller Verbindlichkeiten | - | - | - | - | - | 5.032,1 |
| Passive latente Steuern | - | - | - | - | - | 465,0 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | - | - | - | - | - | 802,1 |
| Abzüglich Ertragsteuerverpflichtungen | - | - | - | - | - | 1.267,1 |
| Abzüglich sonstiger nicht operativer Verbindlichkeiten | 1.234,2 | 837,2 | 695,6 | 912,7 | 522,6 | 461,2 |
| Segmentschulden | 2.745,4 | 1.898,2 | 2.310,9 | 2.402,4 | 1.288,8 | 54,3 |
| Operative Aktiva | 4.561,4 | 3.394,8 | 5.014,6 | 6.363,5 | 3.125,9 | -28,3 |
| Mio € | Continental- Konzern |
| Summe Aktiva / Bilanzsumme | 37.361,3 |
| Flüssige Mittel | 1.530,9 |
| Kurz- und langfristige derivative Finanzinstrumente, verzinsliche Anlagen | 132,1 |
| Andere finanzielle Vermögenswerte | 106,6 |
| Abzüglich finanzieller Vermögenswerte | 1.769,6 |
| Abzüglich sonstiger nicht operativer Vermögenswerte | 494,5 |
| Aktive latente Steuern | 1.741,3 |
| Ertragsteuerforderungen | 224,0 |
| Abzüglich Ertragsteuervermögen | 1.965,3 |
| Segmentvermögen | 33.131,9 |
| Summe Verbindlichkeiten und Rückstellungen | 21.662,7 |
| Kurz- und langfristige Finanzschulden | 4.960,9 |
| Zins- und andere finanzielle Verbindlichkeiten | 71,2 |
| Abzüglich finanzieller Verbindlichkeiten | 5.032,1 |
| Passive latente Steuern | 465,0 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 802,1 |
| Abzüglich Ertragsteuerverpflichtungen | 1.267,1 |
| Abzüglich sonstiger nicht operativer Verbindlichkeiten | 4.663,5 |
| Segmentschulden | 10.700,0 |
| Operative Aktiva | 22.431,9 |
| Mio € | Chassis & Safety | Powertrain | Interior | Reifen | ContiTech | Sonstiges/ Konsolidierung |
| Summe Aktiva / Bilanzsumme | 6.947,7 | 4.996,9 | 6.604,8 | 8.052,5 | 4.031,8 | 4.361,2 |
| Flüssige Mittel | - | - | - | - | - | 1.439,9 |
| Kurz- und langfristige derivative Finanzinstrumente, verzinsliche Anlagen | - | - | - | - | - | 62,4 |
| Andere finanzielle Vermögenswerte | 12,7 | 63,9 | 21,4 | 20,4 | 7,0 | 4,5 |
| Abzüglich finanzieller Vermögenswerte | 12,7 | 63,9 | 21,4 | 20,4 | 7,0 | 1.506,8 |
| Abzüglich sonstiger nicht operativer Vermögenswerte | 5,2 | 1,0 | -40,4 | -4,2 | 8,3 | 566,5 |
| Aktive latente Steuern | - | - | - | - | - | 2.062,1 |
| Ertragsteuerforderungen | - | - | - | - | - | 188,2 |
| Abzüglich Ertragsteuervermögen | - | - | - | - | - | 2.250,3 |
| Segmentvermögen | 6.929,8 | 4.932,0 | 6.623,8 | 8.036,3 | 4.016,5 | 37,6 |
| Summe Verbindlichkeiten und Rückstellungen | 3.674,4 | 2.606,7 | 2.780,4 | 3.139,3 | 1.572,9 | 7.625,9 |
| Kurz- und langfristige Finanzschulden | - | - | - | - | - | 4.800,7 |
| Zins- und andere finanzielle Verbindlichkeiten | - | - | - | - | - | 38,7 |
| Abzüglich finanzieller Verbindlichkeiten | - | - | - | - | - | 4.839,4 |
| Passive latente Steuern | - | - | - | - | - | 400,5 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | - | - | - | - | - | 805,1 |
| Abzüglich Ertragsteuerverpflichtungen | - | - | - | - | - | 1.205,6 |
| Abzüglich sonstiger nicht operativer Verbindlichkeiten | 1.115,4 | 750,4 | 572,5 | 895,5 | 478,5 | 1.457,8 |
| Segmentschulden | 2.559,0 | 1.856,3 | 2.207,9 | 2.243,8 | 1.094,4 | 123,1 |
| Operative Aktiva | 4.370,8 | 3.075,7 | 4.415,9 | 5.792,5 | 2.922,1 | -85,5 |
| Mio € | Continental- Konzern |
| Summe Aktiva / Bilanzsumme | 34.994,9 |
| Flüssige Mittel | 1.439,9 |
| Kurz- und langfristige derivative Finanzinstrumente, verzinsliche Anlagen | 62,4 |
| Andere finanzielle Vermögenswerte | 129,9 |
| Abzüglich finanzieller Vermögenswerte | 1.632,2 |
| Abzüglich sonstiger nicht operativer Vermögenswerte | 536,4 |
| Aktive latente Steuern | 2.062,1 |
| Ertragsteuerforderungen | 188,2 |
| Abzüglich Ertragsteuervermögen | 2.250,3 |
| Segmentvermögen | 30.576,0 |
| Summe Verbindlichkeiten und Rückstellungen | 21.399,6 |
| Kurz- und langfristige Finanzschulden | 4.800,7 |
| Zins- und andere finanzielle Verbindlichkeiten | 38,7 |
| Abzüglich finanzieller Verbindlichkeiten | 4.839,4 |
| Passive latente Steuern | 400,5 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 805,1 |
| Abzüglich Ertragsteuerverpflichtungen | 1.205,6 |
| Abzüglich sonstiger nicht operativer Verbindlichkeiten | 5.270,1 |
| Segmentschulden | 10.084,5 |
| Operative Aktiva | 20.491,5 |
| 1. Januar bis 30. September | Drittes Quartal | |||
| 2017 | 2016 | 2017 | 2016 | |
| Umsatz | 7.243,0 | 6.624,8 | 2.307,8 | 2.176,8 |
| EBITDA | 964,1 | 600,4 | 300,3 | -14,4 |
| in % vom Umsatz | 13,3 | 9,1 | 13,0 | -0,7 |
| EBIT | 666,3 | 326,1 | 200,0 | -107,4 |
| in % vom Umsatz | 9,2 | 4,9 | 8,7 | -4,9 |
| Abschreibungen1 | 297,8 | 274,3 | 100,3 | 93,0 |
| davon Wertminderungen2 | -0,1 | - | -0,1 | - |
| Investitionen3 | 404,2 | 306,3 | 165,1 | 115,0 |
| in % vom Umsatz | 5,6 | 4,6 | 7,2 | 5,3 |
| Operative Aktiva (zum 30.09.) | 4.561,4 | 4.370,8 | ||
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.09.)4 | 46.637 | 42.933 | ||
| Umsatz bereinigt5 | 7.243,0 | 6.624,8 | 2.307,8 | 2.176,8 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 666,1 | 326,4 | 199,8 | -107,3 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 9,2 | 4,9 | 8,7 | -4,9 |
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
Im Geschäftsbereich Vehicle Dynamics erhöhte sich das Absatzvolumen von elektronischen
Bremssystemen in den ersten neun Monaten 201 7 im Vergleich zum Vorjahr um 9 %. Die
Verkaufszahlen von Bremskraftverstärkern im Geschäftsbereich Hydraulic Brake Systems
erhöhten sich um 4 % gegenüber dem Vorjahresniveau. Der Absatz der Bremssättel mit
integrierter elektrischer Parkbremse erhöhte sich um 35 % gegenüber dem Vorjahr und
überkompensierte damit den Rückgang der Verkaufszahlen von konventionellen Bremssätteln,
die um 3 % unter dem Vorjahresniveau lagen. Im Geschäftsbereich Passive Safety & Sensorics
stieg der Absatz bei Airbagsteuergeräten um 19 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Bei den Fahrerassistenzsystemen erhöhten sich die Verkaufszahlen um 41 %.
Während der ersten neun Monate 201 7 erhöhte sich der Umsatz der Division Chassis
& Safety im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9,3 % auf 7.243,0 Mio € (Vj. 6.624,8
Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich
ein Anstieg um 10,0 %.
Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Chassis & Safety stieg
während der ersten neun Monate 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 339,7 Mio € bzw. 104,1
% auf 666,1 Mio € (Vj. 326,4 Mio €) und entspricht 9,2 % (Vj. 4,9 %) des bereinigten
Umsatzes. Dabei ist zu berücksichtigen, dass im dritten Quartal des Vorjahres voneinander
unabhängige Einzelereignisse das Ergebnis belastet haben.
Die Division Chassis & Safety verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses
(EBIT) in den ersten neun Monaten 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 340,2 Mio € bzw.
104,3 % auf 666,3 Mio € (Vj. 326,1 Mio €). Die Umsatzrendite erhöhte sich auf 9,2
% (Vj. 4,9 %). Dabei ist zu berücksichtigen, dass im dritten Quartal des Vorjahres
voneinander unabhängige Einzelereignisse das Ergebnis belastet haben.
Die Auflösung einer Restrukturierungsrückstellung führte in der Division Chassis &
Safety zu einem Ertrag in Höhe von 0,1 Mio €.
Daneben ergab sich für die Division Chassis & Safety ein Ertrag aus einer Wertaufholung
auf Sachanlagen in Höhe von 0,1 Mio €.
Für die Division Chassis & Safety beträgt die Entlastung durch Sondereffekte in den
ersten neun Monaten 201 7 insgesamt 0,2 Mio €.
In der Division Chassis & Safety fielen in den ersten neun Monaten 2016 keine Sondereffekte
an.
| 1. Januar bis 30. September | Drittes Quartal | |||
| 2017 | 2016 | 2017 | 2016 | |
| Umsatz | 5.760,8 | 5.430,4 | 1.810,5 | 1.775,4 |
| EBITDA | 615,7 | 536,1 | 187,4 | 175,5 |
| in % vom Umsatz | 10,7 | 9,9 | 10,4 | 9,9 |
| EBIT | 314,3 | 255,6 | 83,1 | 80,3 |
| in % vom Umsatz | 5,5 | 4,7 | 4,6 | 4,5 |
| Abschreibungen1 | 301,4 | 280,5 | 104,3 | 95,2 |
| davon Wertminderungen2 | 7,9 | 6,8 | 5,3 | 1,8 |
| Investitionen3 | 393,0 | 312,4 | 148,2 | 155,3 |
| in % vom Umsatz | 6,8 | 5,8 | 8,2 | 8,7 |
| Operative Aktiva (zum 30.09.) | 3.394,8 | 3.075,7 | ||
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.09.)4 | 40.382 | 38.012 | ||
| Umsatz bereinigt5 | 5.752,8 | 5.430,4 | 1.810,5 | 1.775,4 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 334,5 | 271,9 | 91,3 | 85,1 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 5,8 | 5,0 | 5,0 | 4,8 |
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
Im Geschäftsbereich Engine Systems stieg in den ersten neun Monaten 201 7 das Absatzvolumen
von Motorsteuergeräten, Injektoren, Pumpen und Turboladern. Der Geschäftsbereich Sensors
& Actuators befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs. Begünstigt durch die Abgasgesetzgebung
erhöhten sich die Verkaufszahlen von Abgassensoren. Im Geschäftsbereich Hybrid Electric
Vehicle erreichte das Absatzvolumen von Leistungselektronik nicht das Vorjahresniveau,
während der Absatz von Bordnetz- und Batteriesystemen über dem Vorjahr lag. Die Verkaufszahlen
des Geschäftsbereichs Transmission lagen, bedingt durch Programmumstellungen, in den
ersten neun Monaten 201 7 unter dem Vorjahresniveau. Im Geschäftsbereich Fuel & Exhaust
Management erhöhte sich das Absatzvolumen gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Während der ersten neun Monate 201 7 erhöhte sich der Umsatz der Division Powertrain
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,1 % auf 5.760,8 Mio € (Vj. 5.430,4 Mio €).
Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg
um 6,3 %.
Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Powertrain erhöhte
sich während der ersten neun Monate 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 62,6 Mio € bzw.
23,0 % auf 334,5 Mio € (Vj. 271,9 Mio €) und entspricht 5,8 % (Vj. 5,0 %) des bereinigten
Umsatzes.
Die Division Powertrain verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT)
in den ersten neun Monaten 201 7 im Vergleich zum Vorjahr um 58,7 Mio € bzw. 23,0
% auf 314,3 Mio € (Vj. 255,6 Mio €). Die Umsatzrendite erhöhte sich auf 5,5 % (Vj.
4,7 %).
Aus Wertminderungen auf Sachanlagen resultierte in der Division Powertrain ein Aufwand
in Höhe von insgesamt 7,9 Mio €.
Daneben ergab sich ein Ertrag aus der Auflösung nicht mehr benötigter Restrukturierungsrückstellungen
in Höhe von insgesamt 0,3 Mio €.
Für die Division Powertrain beträgt die Belastung durch Sondereffekte in den ersten
neun Monaten 201 7 insgesamt 7,6 Mio €.
Aus Wertminderungen auf Sachanlagen entstand ein Aufwand in Höhe von insgesamt 6,8
Mio €.
Darüber hinaus ergab sich ein negativer Sondereffekt aus Restrukturierungsaufwendungen
in Höhe von 1,0 Mio €.
Für die Division Powertrain ergab sich eine Belastung durch Sondereffekte in den ersten
neun Monaten 2016 in Höhe von insgesamt 7,8 Mio €.
| 1. Januar bis 30. September | Drittes Quartal | |||
| 2017 | 2016 | 2017 | 2016 | |
| Umsatz | 6.881,3 | 6.164,0 | 2.269,0 | 2.041,2 |
| EBITDA | 848,7 | 622,1 | 287,0 | 132,5 |
| in % vom Umsatz | 12,3 | 10,1 | 12,6 | 6,5 |
| EBIT | 550,5 | 384,3 | 168,5 | 51,3 |
| in % vom Umsatz | 8,0 | 6,2 | 7,4 | 2,5 |
| Abschreibungen1 | 298,2 | 237,8 | 118,5 | 81,2 |
| davon Wertminderungen2 | 23,1 | - | 23,1 | - |
| Investitionen3 | 282,4 | 268,8 | 92,3 | 120,2 |
| in % vom Umsatz | 4,1 | 4,4 | 4,1 | 5,9 |
| Operative Aktiva (zum 30.09.) | 5.014,6 | 4.415,9 | ||
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.09.)4 | 45.137 | 42.808 | ||
| Umsatz bereinigt5 | 6.820,2 | 6.164,0 | 2.244,8 | 2.041,2 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 613,4 | 411,4 | 200,2 | 60,3 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 9,0 | 6,7 | 8,9 | 3,0 |
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
Das Absatzvolumen im Geschäftsbereich Body & Security lag in den ersten drei Quartalen
201 7 deutlich über Vorjahresniveau. Die Verkaufszahlen des Geschäftsbereichs Infotainment
& Connectivity überstiegen leicht den Vorjahresvergleichswert. Der Absatz des Geschäftsbereichs
Commercial Vehicles & Aftermarket lag insgesamt über dem Vorjahresniveau. Das Ersatzteil-
und Aftermarket-Geschäft konnte insbesondere in Westeuropa die Vorjahreswerte übertreffen.
Ebenso steigerte der Bereich Nutzfahrzeuge seinen Umsatz gegenüber dem Vorjahr deutlich.
Im Geschäftsbereich Instrumentation & Driver HMI lag der Absatz nach neun Monaten
im Jahr 201 7 über dem des vergleichbaren Vorjahreszeitraums.
Während der ersten neun Monate 201 7 erhöhte sich der Umsatz der Division Interior
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 11,6 % auf 6.881,3 Mio € (Vj. 6.164,0 Mio €).
Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg
um 10,7 %.
Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Interior erhöhte sich
während der ersten neun Monate 201 7 im Vergleich zum Vorjahr um 202,0 Mio € bzw.
49,1 % auf 613,4 Mio € (Vj. 411,4 Mio €) und entspricht 9,0 % (Vj. 6,7 %) des bereinigten
Umsatzes. Dabei ist zu berücksichtigen, dass im dritten Quartal des Vorjahres voneinander
unabhängige Einzelereignisse das Ergebnis belastet haben.
Die Division Interior verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT)
in den ersten neun Monaten 201 7 im Vergleich zum Vorjahr um 166,2 Mio € bzw. 43,2
% auf 550,5 Mio € (Vj. 384,3 Mio €). Die Umsatzrendite erhöhte sich auf 8,0 % (Vj.
6,2 %). Dabei ist zu berücksichtigen, dass im dritten Quartal des Vorjahres voneinander
unabhängige Einzelereignisse das Ergebnis belastet haben.
In der Division Interior wurde Goodwill in Höhe von insgesamt
23,1 Mio € wertberichtigt, der im Zusammenhang mit zwei Unternehmenserwerben zum Ausbau
unserer Mobility Services-Strategie entstanden war
Des Weiteren ergab sich in der Division Interior infolge des Restanteilserwerbs an
einem Joint Venture ein Ertrag in Höhe von 1,9 Mio € aus der Marktwertanpassung der
zuvor gehaltenen Anteile.
Die Auflösung nicht mehr benötigter Restrukturierungsrückstellungen führte in der
Division Interior zu einem Ertrag in Höhe von 0,4 Mio €.
Für die Division Interior beträgt die Belastung durch Sondereffekte in den ersten
neun Monaten 201 7 insgesamt 20,8 Mio €.
In der Division Interior führte eine Kaufpreisanpassung zu einem Aufwand in Höhe von
0,1 Mio €.
| 1. Januar bis 30. September | Drittes Quartal | |||
| 2017 | 2016 | 2017 | 2016 | |
| Umsatz | 8.387,4 | 7.914,1 | 2.815,4 | 2.708,7 |
| EBITDA | 1.987,8 | 2.089,5 | 661,7 | 658,0 |
| in % vom Umsatz | 23,7 | 26,4 | 23,5 | 24,3 |
| EBIT | 1.547,0 | 1.697,7 | 515,0 | 522,3 |
| in % vom Umsatz | 18,4 | 21,5 | 18,3 | 19,3 |
| Abschreibungen1 | 440,8 | 391,8 | 146,7 | 135,7 |
| davon Wertminderungen2 | 0,1 | - | 0,1 | - |
| Investitionen3 | 569,8 | 567,5 | 179,1 | 240,4 |
| in % vom Umsatz | 6,8 | 7,2 | 6,4 | 8,9 |
| Operative Aktiva (zum 30.09.) | 6.363,5 | 5.792,5 | ||
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.09.)4 | 54.250 | 51.864 | ||
| Umsatz bereinigt5 | 8.260,0 | 7.913,6 | 2.787,0 | 2.708,6 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 1.517,7 | 1.699,8 | 517,7 | 520,6 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 18,4 | 21,5 | 18,6 | 19,2 |
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
Die Verkaufszahlen lagen nach den ersten neun Monaten 201 7 im Pkw-Erstausrüstungsgeschäft
auf Vorjahresniveau und im Pkw-Reifenersatzgeschäft über dem Vorjahresvergleichswert.
Die Absatzzahlen im Nutzfahrzeugreifengeschäft übertrafen den Vorjahreswert um rund
8 %.
Während der ersten neun Monate 201 7 erhöhte sich der Umsatz der Division Reifen im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,0 % auf 8.387,4 Mio € (Vj. 7.914,1 Mio €). Bereinigt
um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 4,3
%.
Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Reifen verringerte
sich während der ersten neun Monate 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 182,1 Mio € bzw.
10,7 % auf 1.517,7 Mio € (Vj. 1.699,8 Mio €) und entspricht 1 8,4 % (Vj. 21,5 %) des
bereinigten Umsatzes.
Die Division Reifen verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT)
in den ersten neun Monaten 201 7 im Vergleich zum Vorjahr um 150,7 Mio € bzw. 8,9
% auf 1.547,0 Mio € (Vj. 1.697,7 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 18,4
% (Vj. 21,5 %).
In der Division Reifen entstand aus dem Verkauf von als Finanzanlagen gehaltenen Beteiligungen
insgesamt ein Ertrag in Höhe von 14,0 Mio €.
Darüber hinaus ergab sich aus einer Erstkonsolidierung ein Ertrag in Höhe von 0,5
Mio € in der Division Reifen.
Die Auflösung nicht mehr benötigter Restrukturierungsrückstellungen führte zu einem
Ertrag in Höhe von 10,0 Mio €.
Aus Wertminderungen auf Sachanlagen entstand in der Division Reifen ein Aufwand in
Höhe von 0,1 Mio €.
Für die Division Reifen beträgt die Entlastung durch Sondereffekte in den ersten neun
Monaten 201 7 insgesamt 24,4 Mio €.
In der Division Reifen entstand aus dem Verkauf einer Minderheitsbeteiligung ein Ertrag
in Höhe von 3,9 Mio €.
| 1. Januar bis 30. September | Drittes Quartal | |||
| 2017 | 2016 | 2017 | 2016 | |
| Umsatz | 4.677,2 | 4.086,2 | 1.568,3 | 1.350,5 |
| EBITDA | 550,9 | 536,8 | 184,0 | 163,5 |
| in % vom Umsatz | 11,8 | 13,1 | 11,7 | 12,1 |
| EBIT | 322,0 | 313,4 | 109,5 | 88,0 |
| in % vom Umsatz | 6,9 | 7,7 | 7,0 | 6,5 |
| Abschreibungen1 | 228,9 | 223,4 | 74,5 | 75,5 |
| davon Wertminderungen2 | - | 3,9 | - | 0,9 |
| Investitionen3 | 143,4 | 143,4 | 51,0 | 48,4 |
| in % vom Umsatz | 3,1 | 3,5 | 3,3 | 3,6 |
| Operative Aktiva (zum 30.09.) | 3.125,9 | 2.922,1 | ||
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.09.)4 | 46.430 | 42.572 | ||
| Umsatz bereinigt5 | 4.392,0 | 4.086,2 | 1.449,1 | 1.350,5 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 381,2 | 406,3 | 119,3 | 123,0 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 8,7 | 9,9 | 8,2 | 9,1 |
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
Während der ersten neun Monate 201 7 erhöhte sich der Umsatz der Division ContiTech
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14,5 % auf 4.677,2 Mio € (Vj. 4.086,2 Mio €).
Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg
um 7,5 %. Insbesondere die Geschäftsbereiche Compounding Technology und Conveyor Belt
Group erzielten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum Umsatzanstiege. Weiterhin verzeichneten
auch die Bereiche Benecke-Hornschuch Surface Group (vormals: Benecke-Kaliko Group)
sowie Air Spring Systems deutlich höhere Umsätze als im Vergleichszeitraum.
Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division ContiTech verringerte
sich während der ersten neun Monate 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 25,1 Mio € bzw.
6,2 % auf 381,2 Mio € (Vj. 406,3 Mio €) und entspricht 8,7 % (Vj. 9,9 %) des bereinigten
Umsatzes.
Die Division ContiTech verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT)
in den ersten neun Monaten 201 7 im Vergleich zum Vorjahr um 8,6 Mio € bzw. 2,7 %
auf 322,0 Mio € (Vj. 313,4 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 6,9 % (Vj.
7,7 %).
In der Division ContiTech entstand aus Restrukturierungsaufwendungen sowie der Auflösung
nicht mehr benötigter Restrukturierungsrückstellungen insgesamt ein Ertrag in Höhe
von 0,2 Mio €.
Außerdem ergab sich ein Ertrag aus dem Abgang von Gesellschaften und Vermögenswerten
in Höhe von insgesamt 0,4 Mio € in der Division ContiTech.
Für die Division ContiTech beträgt die Entlastung durch Sondereffekte in den ersten
neun Monaten 201 7 insgesamt 0,6 Mio €.
Aus der Veräußerung des Stahlcordgeschäfts in Brasilien im Zusammenhang mit der Erfüllung
von Kartellauflagen entstand ein Aufwand in Höhe von insgesamt 15,4 Mio €. Dieser
setzt sich zusammen aus einem Veräußerungsverlust in Höhe von 9,0 Mio €, Marktwertanpassungen
in Höhe von insgesamt 5,8 Mio € sowie aus nicht mehr nutzbaren Umsatzsteuerforderungen
in Höhe von 0,6 Mio €.
Die vorübergehende Einstellung der Produktion von Transportbändern in Volos, Griechenland,
führte zu einem Restrukturierungsaufwand in Höhe von 11,5 Mio €, wovon 3,4 Mio € auf
Wertminderungen auf Sachanlagen entfielen.
In Chile entstanden Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 3,1 Mio €. Darin enthalten
sind Wertminderungen auf Sachanlagen in Höhe von 0,9 Mio €.
Des Weiteren ergab sich ein negativer Sondereffekt aus Restrukturierungsaufwendungen
und Auflösungen von Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von insgesamt 0,2 Mio
€. Darin enthalten sind Wertaufholungen auf Sachanlagen in Höhe von 0,4 Mio €.
Aus einer Wertminderung und einer Wertaufholung auf Sachanlagen resultierte insgesamt
kein Ergebniseffekt.
Für die Division ContiTech ergab sich eine Belastung durch Sondereffekte in den ersten
neun Monaten 2016 in Höhe von insgesamt 30,2 Mio €.
Im Berichtszeitraum gab es keine wesentlichen Veränderungen der Risiken und Chancen.
Zu den Details der wesentlichen Risiken und Chancen verweisen wir auf unsere Ausführungen
im Geschäftsbericht 2016.
Das starke Wachstum in den ersten neun Monaten des Jahres 201 7 belegt unsere Einschätzung
hinsichtlich der Umsatzentwicklung für das Geschäftsjahr 201 7. Daher bestätigen wir
unseren Ausblick eines Umsatzes von mehr als 44 Mrd €, bei im Vergleich zum Vorjahr
konstanten Wechselkursen. Bei der Umrechnung zu aktuellen Wechselkursen ergibt sich
ein Konzernumsatz von rund 44 Mrd € für das Jahr 201 7. Der zum Halbjahr noch positive
Effekt aus Wechselkursen auf den Umsatz drehte nach neun Monaten auf -65 Mio € und
belief sich allein im dritten Quartal auf -246 Mio €.
Unsere Umsatzprognosen für die Automotive Group und die Rubber Group, belassen wir
bei rund 26,5 Mrd € und mehr als 17 Mrd € unabhängig von der Wechselkursentwicklung
im vierten Quartal.
Unseren Ausblick für die bereinigte EBIT-Marge des Konzerns von mehr als 10,5 % behalten
wir bei. Dies gilt unverändert auch für die Prognose der bereinigten EBIT-Margen der
Automotive Group und der Rubber Group, die wir bei rund 8,5 % und bei mehr als 15
% belassen.
Unsere Einschätzung hinsichtlich der Belastung durch steigende Rohmaterialpreise für
die Rubber Group im Geschäftsjahr 2017 belassen wir bei rund 450 Mio €, da sich die
jüngere Entwicklung der Rohmaterialpreise erst auf das Geschäftsjahr 2018 auswirken
wird. Unsere Prognose für den Durchschnittskurs für Naturkautschuk (TSR 20) senken
wir von 1,90 US-Dollar/kg auf 1,70 US-Dollar/kg. Für den Synthesekautschukgrundstoff
Butadien belassen wir sie bei 1,60 US-Dollar/kg. Neben Preissteigerungen bei Rußen
ergeben sich zusätzliche Kosten aus dem zuletzt wieder ansteigenden Preis für Rohöl.
Für die Rubber Group errechnet sich weiterhin je 10 US-Dollar Steigerung des Durchschnittspreises
für Rohöl ein jährlicher negativer Bruttoeffekt von rund 50 Mio US-Dollar auf das
operative Ergebnis. Den Durchschnittspreis für die Nordseesorte Brent schätzen wir
für das Jahr 2017 auf 54 US-Dollar (Vj. 44 US-Dollar).
Das negative Zinsergebnis erwarten wir ohne die Berücksichtigung von Bewertungseffekten,
wie aus Wechselkurseinflüssen, unverändert bei rund 200 Mio €. Die negativen Bewertungseffekte
summierten sich nach den ersten neun Monaten auf 80 Mio € (Vj. positive Bewertungseffekte
von 81 Mio €). Die Steuerquote für das laufende Jahr sollte unter 30 % liegen. Die
Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen werden unter 200 Mio € (bisher rund 200 Mio
€)liegen und hauptsächlich die Divisionen ContiTech und Interior betreffen. Wir rechnen
mit negativen Sondereffekten in Höhe von weniger als 100 Mio € (bisher rund 100 Mio
€). Die Investitionen vor Finanzinvestitionen werden im Geschäftsjahr 2017 steigen
und bei rund 6,5 % vom Umsatz liegen. Für das Jahr 2017 planen wir unverändert einen
Free Cashflow vor Akquisitionen von rund 2 Mrd €.
| 1. Januar bis 30. September | Drittes Quartal |
|||
| Mio € | 2017 | 2016 | 2017 | 2016 |
| Umsatzerlöse | 32.725,6 | 30.025,5 | 10.692,7 | 9.983,8 |
| Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen | -24.286,6 | -22.018,3 | -7.948,3 | -7.409,1 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 8.439,0 | 8.007,2 | 2.744,4 | 2.574,7 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | -2.356,9 | -2.171,0 | -777,5 | -728,1 |
| Vertriebs- und Logistikkosten | -1.797,2 | -1.663,2 | -588,3 | -554,0 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -866,1 | -763,2 | -269,7 | -265,1 |
| Sonstige Aufwendungen und Erträge | -164,5 | -573,3 | -85,7 | -444,4 |
| Ergebnis von at-equity bilanzierten Unternehmen | 50,2 | 49,7 | 14,1 | 13,1 |
| Übriges Beteiligungsergebnis | 0,4 | 0,4 | 0,2 | 0,1 |
| Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern | 3.304,9 | 2.886,6 | 1.037,5 | 596,3 |
| Zinserträge | 68,0 | 74,3 | 21,4 | 24,7 |
| Zinsaufwendungen | -287,6 | -147,9 | -77,2 | -49,7 |
| Zinsergebnis | -219,6 | -73,6 | -55,8 | -25,0 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 3.085,3 | 2.813,0 | 981,7 | 571,3 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -817,7 | -742,4 | -240,0 | -175,3 |
| Konzernergebnis | 2.267,6 | 2.070,6 | 741,7 | 396,0 |
| Auf Anteile in Fremdbesitz entfallender Gewinn | -43,5 | -53,3 | -12,6 | -17,5 |
| Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen | 2.224,1 | 2.017,3 | 729,1 | 378,5 |
| Ergebnis pro Aktie in €, unverwässert | 11,12 | 10,09 | 3,64 | 1,90 |
| Ergebnis pro Aktie in €, verwässert | 11,12 | 10,09 | 3,64 | 1,90 |
| 1. Januar bis 30. September | Drittes Quartal |
|||
| Mio € | 2017 | 2016 | 2017 | 2016 |
| Konzernergebnis | 2.267,6 | 2.070,6 | 741,7 | 396,0 |
| Ergebnisneutrale Umgliederung innerhalb des Eigenkapitals | - | 0,4 | - | 0,4 |
| Posten, die nicht ergebniswirksam umgegliedert werden | ||||
| Neubewertung leistungsorientierter Versorgungspläne1 | 164,6 | -601,2 | 20,0 | -43,5 |
| Zeitwertveränderungen1 | 183,5 | -898,7 | 13,5 | -64,9 |
| Umgliederungen aus Abgängen der Pensionsverpflichtungen | - | -0,4 | - | -0,4 |
| Währungsumrechnung1 | 31,9 | 12,3 | 9,7 | 2,0 |
| Im Eigenkapital erfasste Steuerpositionen | -50,8 | 285,6 | -3,2 | 19,8 |
| Posten, die in Folgeperioden erfolgswirksam umgegliedert werden könnten | ||||
| Währungsumrechnung1 | -561,4 | -241,2 | -245,0 | -55,9 |
| Effekte aus Währungsumrechnung1 | -558,4 | -246,1 | -242,0 | -60,8 |
| Anteil von at-equity bilanzierten Unternehmen2 | -3,0 | 4,9 | -3,0 | 4,9 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 1,2 | 1,4 | 0,2 | 0,3 |
| Zeitwertveränderungen | 2,7 | 1,5 | 0,6 | 0,3 |
| Erfolgswirksame Umgliederung | -1,5 | -0,1 | -0,4 | - |
| Cashflow Hedges | -1,2 | 6,3 | 1,7 | 8,9 |
| Zeitwertveränderungen | 57,5 | 19,6 | 22,6 | 16,1 |
| Erfolgswirksame Umgliederung | -58,7 | -13,3 | -20,9 | -7,2 |
| Im Eigenkapital erfasste Steuerpositionen | -23,6 | 11,6 | -2,4 | 3,8 |
| Sonstiges Ergebnis | -420,4 | -823,1 | -225,5 | -86,4 |
| Gesamtergebnis | 1.847,2 | 1.247,9 | 516,2 | 310,0 |
| Auf Anteile in Fremdbesitz entfallendes Gesamtergebnis | -14,2 | -56,7 | -1,3 | -13,4 |
| Gesamtergebnis den Anteilseignern zuzurechnen | 1.833,0 | 1.191,2 | 514,9 | 296,6 |
1
Inklusive Fremdanteile.
2
Inklusive Steuern.
| 30.09.2017 | 31.12.2016 | 30.09.2016 | |
| Goodwill | 6.818,8 | 6.857,3 | 6.651,3 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 1.481,8 | 1.514,1 | 1.283,0 |
| Sachanlagen | 10.723,4 | 10.538,1 | 9.837,2 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 10,7 | 10,3 | 10,4 |
| Anteile an at-equity bilanzierten Unternehmen | 404,6 | 384,8 | 382,1 |
| Sonstige Finanzanlagen | 47,3 | 43,1 | 39,8 |
| Aktive latente Steuern | 1.741,3 | 1.836,1 | 2.062,1 |
| Aktiver Saldo aus Pensionsbewertung | 36,1 | 24,3 | 34,0 |
| Langfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen | 84,4 | 19,7 | 38,0 |
| Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte | 64,5 | 66,4 | 55,1 |
| Langfristige sonstige Vermögenswerte | 26,9 | 26,8 | 22,9 |
| Langfristige Vermögenswerte | 21.439,8 | 21.321,0 | 20.415,9 |
| Vorräte | 4.355,9 | 3.753,2 | 3.880,6 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 8.222,7 | 7.392,7 | 7.546,0 |
| Kurzfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte | 550,0 | 455,5 | 483,6 |
| Kurzfristige sonstige Vermögenswerte | 987,4 | 989,0 | 1.012,7 |
| Ertragsteuerforderungen | 224,0 | 124,7 | 188,2 |
| Kurzfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen | 47,7 | 27,8 | 24,4 |
| Flüssige Mittel | 1.530,9 | 2.107,0 | 1.439,9 |
| Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte | 2,9 | 4,0 | 3,6 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 15.921,5 | 14.853,9 | 14.579,0 |
| Bilanzsumme | 37.361,3 | 36.174,9 | 34.994,9 |
| 30.09.2017 | 31.12.2016 | 30.09.2016 | |
| Gezeichnetes Kapital | 512,0 | 512,0 | 512,0 |
| Kapitalrücklage | 4.155,6 | 4.155,6 | 4.155,6 |
| Kumulierte einbehaltene Gewinne | 12.908,8 | 11.534,7 | 10.749,5 |
| Erfolgsneutrale Rücklagen | -2.324,7 | -1.932,3 | -2.262,5 |
| Den Anteilseignern zuzurechnendes Eigenkapital | 15.251,7 | 14.270,0 | 13.154,6 |
| Anteile in Fremdbesitz | 446,9 | 464,8 | 440,7 |
| Eigenkapital | 15.698,6 | 14.734,8 | 13.595,3 |
| Langfristige Leistungen an Arbeitnehmer | 4.288,1 | 4.392,3 | 4.711,5 |
| Passive latente Steuern | 465,0 | 371,5 | 400,5 |
| Langfristige Rückstellungen für sonstige Risiken und Verpflichtungen | 181,8 | 204,2 | 209,9 |
| Langfristige Finanzschulden | 2.010,4 | 2.803,7 | 2.195,1 |
| Langfristige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 41,5 | 97,1 | 39,2 |
| Langfristige sonstige Verbindlichkeiten | 15,0 | 17,1 | 19,2 |
| Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 7.001,8 | 7.885,9 | 7.575,4 |
| Kurzfristige Leistungen an Arbeitnehmer | 1.479,5 | 1.314,1 | 1.339,8 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 6.369,8 | 6.248,0 | 5.997,1 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 802,1 | 783,6 | 805,1 |
| Kurzfristige Rückstellungen für sonstige Risiken und Verpflichtungen | 959,2 | 1.146,4 | 1.107,4 |
| Kurzfristige Finanzschulden | 2.950,5 | 2.148,6 | 2.605,6 |
| Kurzfristige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 1.244,8 | 1.187,3 | 1.099,6 |
| Kurzfristige sonstige Verbindlichkeiten | 855,0 | 726,2 | 869,6 |
| Zur Veräußerung bestimmte Verbindlichkeiten | - | - | - |
| Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 14.660,9 | 13.554,2 | 13.824,2 |
| Bilanzsumme | 37.361,3 | 36.174,9 | 34.994,9 |
| 1. Januar bis 30. September | Drittes Quartal | |||
| Mio € | 2017 | 2016 | 2017 | 2016 |
| Konzernergebnis | 2.267,6 | 2.070,6 | 741,7 | 396,0 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 817,7 | 742,4 | 240,0 | 175,3 |
| Zinsergebnis | 219,6 | 73,6 | 55,8 | 25,0 |
| EBIT | 3.304,9 | 2.886,6 | 1.037,5 | 596,3 |
| Gezahlte Zinsen | -116,7 | -115,9 | -55,4 | -52,8 |
| Erhaltene Zinsen | 19,2 | 18,5 | 5,7 | 6,4 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -871,1 | -787,0 | -273,2 | -243,0 |
| Erhaltene Dividenden | 24,2 | 25,5 | 3,2 | 6,9 |
| Abschreibungen sowie Wertminderungen und -aufholungen | 1.568,2 | 1.409,4 | 544,7 | 481,1 |
| Ergebnis von at-equity bilanzierten Unternehmen und sonstigen Finanzanlagen inkl. Wertminderungen und -aufholungen | -50,6 | -50,1 | -14,3 | -13,2 |
| Gewinne/Verluste aus Abgängen von Vermögenswerten, Gesellschaften und Geschäftsbereichen | -26,7 | -6,5 | -3,2 | -3,1 |
| Veränderungen der | ||||
| Vorräte | -688,1 | -533,3 | -183,0 | -75,8 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | -1.119,6 | -903,0 | -416,5 | -281,4 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 274,7 | 562,9 | -164,9 | -48,4 |
| Leistungen an Arbeitnehmer und der sonstigen Rückstellungen | 80,6 | 427,8 | 174,2 | 512,1 |
| übrigen Aktiva und Passiva | 170,7 | 29,9 | 210,1 | 97,8 |
| Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 2.569,7 | 2.964,8 | 864,9 | 982,9 |
| Mittelzufluss/-abfluss aus Abgängen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 30,6 | 29,4 | 6,9 | 15,8 |
| Investitionen in Sachanlagen und Software | -1.794,9 | -1.599,8 | -636,8 | -679,9 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte aus Entwicklungsprojekten und Sonstige | -81,0 | -70,9 | -21,1 | -31,0 |
| Mittelzufluss/-abfluss aus dem Verkauf von Gesellschaften und Geschäftsbereichen | 20,8 | 2,7 | 0,6 | -2,4 |
| Anteilserwerb von Gesellschaften und Geschäftsbereichen | -273,2 | -142,2 | -34,3 | -60,4 |
| Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit | -2.097,7 | -1.780,8 | -684,7 | -757,9 |
| Cashflow vor Finanzierungstätigkeit (Free Cashflow) | 472,0 | 1.184,0 | 180,2 | 225,0 |
| Veränderung der Finanzschulden | -87,2 | -436,8 | -432,8 | -413,9 |
| Sukzessive Erwerbe | -0,7 | -106,3 | 0,1 | -83,9 |
| Gezahlte Dividende | -850,0 | -750,0 | - | - |
| Dividenden an Minderheitsgesellschafter und Veränderungen aus Eigenkapitaltransaktionen bei Gesellschaften mit Minderheitsanteilseignern | -29,6 | -29,8 | -2,7 | -3,1 |
| Zugang flüssiger Mittel aus erstmaliger Einbeziehung von Tochtergesellschaften in den Konsolidierungskreis | 0,7 | 0,6 | 0,1 | |
| Mittelabfluss/-zufluss aus Finanzierungstätigkeit | -966,8 | -1.322,3 | -435,3 | -500,9 |
| Veränderung der flüssigen Mittel | -494,8 | -138,3 | -255,1 | -275,9 |
| Flüssige Mittel am Anfang der Periode | 2.107,0 | 1.621,5 | 1.806,4 | 1.720,1 |
| Wechselkursbedingte Veränderungen der flüssigen Mittel | -81,3 | -43,3 | -20,4 | -4,3 |
| Flüssige Mittel am Ende der Periode | 1.530,9 | 1.439,9 | 1.530,9 | 1.439,9 |
| Unterschiedsbetrag aus | ||||||
| Mio € | Gezeichnetes Kapital1 |
Kapitalrücklage | Kumulierte einbehaltene Gewinne |
Sukzessive Erwerbe2 |
Neubewertung leistungsorientierter Versorgungspläne |
Währungsumrechnung3 |
| Stand 01.01.2016 | 512,0 | 4.155,6 | 9.481,8 | -39,8 | -1.420,6 | 101,0 |
| Konzernergebnis | - | - | 2.017,3 | - | - | - |
| Veränderungen übriges Eigenkapital | - | - | 0,4 | - | -601,3 | -229,9 |
| Konzerngesamtergebnis | - | - | 2.017,7 | - | -601,3 | -229,9 |
| Gezahlte/beschlossene Dividende |
- | - | -750,0 | - | - | - |
| Sukzessive Erwerbe | - | - | - | -73,1 | - | - |
| Sonstige Veränderung | - | - | - | 0,2 | - | - |
| Stand 30.09.2016 | 512,0 | 4.155,6 | 10.749,5 | -112,7 | -2.021,9 | -128,9 |
| Stand 01.01.2017 | 512,0 | 4.155,6 | 11.534,7 | -181,9 | -1.783,8 | 30,0 |
| Konzernergebnis | - | - | 2.224,1 | - | - | - |
| Veränderungen übriges Eigenkapital | - | - | - | - | 164,4 | -554,8 |
| Konzerngesamtergebnis | - | - | 2.224,1 | - | 164,4 | -554,8 |
| Gezahlte/beschlossene Dividende |
- | - | -850,0 | - | - | - |
| Sukzessive Erwerbe | - | - | - | -1,3 | - | - |
| Sonstige Veränderung5 | - | - | - | 0,0 | - | - |
| Stand 30.09.2017 | 512,0 | 4.155,6 | 12.908,8 | -183,2 | -1.619,4 | -524,8 |
| Unterschiedsbetrag aus | ||||
| Mio € | Finanzinstrumenten4 | Summe | Anteile in Fremdbesitz | Gesamt |
| Stand 01.01.2016 | -3,7 | 12.786,3 | 427,6 | 13.213,9 |
| Konzernergebnis | - | 2.017,3 | 53,3 | 2.070,6 |
| Veränderungen übriges Eigenkapital | 4,7 | -826,1 | 3,4 | -822,7 |
| Konzerngesamtergebnis | 4,7 | 1.191,2 | 56,7 | 1.247,9 |
| Gezahlte/beschlossene Dividende |
- | -750,0 | -30,4 | -780,4 |
| Sukzessive Erwerbe | - | -73,1 | -13,2 | -86,3 |
| Sonstige Veränderung | - | 0,2 | - | 0,2 |
| Stand 30.09.2016 | 1,0 | 13.154,6 | 440,7 | 13.595,3 |
| Stand 01.01.2017 | 3,4 | 14.270,0 | 464,8 | 14.734,8 |
| Konzernergebnis | - | 2.224,1 | 43,5 | 2.267,6 |
| Veränderungen übriges Eigenkapital | -0,7 | -391,1 | -29,3 | -420,4 |
| Konzerngesamtergebnis | -0,7 | 1.833,0 | 14,2 | 1.847,2 |
| Gezahlte/beschlossene Dividende |
- | -850,0 | -33,1 | -883,1 |
| Sukzessive Erwerbe | - |
-1,3 | 0,5 | -0,8 |
| Sonstige Veränderung5 | - | 0,0 | 0,5 | 0,5 |
| Stand 30.09.2017 | 2,7 | 15.251,7 | 446,9 | 15.698,6 |
1
Eingeteilt in 200.005.983 im Umlauf befindliche Stückaktien.
2
Beinhaltet einen Anteil von -0,3 Mio € (Vj. -70,6 Mio €) aus sukzessiven Erwerben
von Anteilen vollkonsolidierter Unternehmen, von 0,0 Mio € (Vj. -2,5 Mio €) aus einer
nachträglichen Kaufpreisanpassung sowie einen Anteil von 0,0 Mio € (Vj. 0,2 Mio €)
aus Effekten infolge der erstmaligen Einbeziehung vormals nicht konsolidierter Tochterunternehmen.
Die Berichtsperiode beinhaltet zudem die Wertänderung einer Put-Option von -1,0 Mio
€ (Vj. -) für den Erwerb von Restanteilen einer vollkonsolidierten Gesellschaft.
3
Beinhaltet einen Anteil von -3,0 Mio € (Vj. 4,9 Mio €) des Anteilseigners an der Währungsumrechnung
von at-equity bilanzierten Unternehmen.
4
Die Veränderung des Unterschiedsbetrags aus Finanzinstrumenten, nach Berücksichtigung
von latenten Steuern, resultierte im Wesentlichen aus Änderungen des beizulegenden
Zeitwerts der Cashflow Hedges von -1,7 Mio € (Vj. 3,4 Mio €) zur Zins- und Währungssicherung
sowie aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten von 1,0 Mio € (Vj.
1,3 Mio €).
5
Sonstige Veränderungen der Anteile in Fremdbesitz durch Konsolidierungskreisveränderungen
sowie Kapitalerhöhungen.
| Mio € | Chassis & Safety | Powertrain | Interior | Reifen | ContiTech | Sonstiges/ Konsolidierung |
| Außenumsatz | 7.220,9 | 5.668,1 | 6.860,5 | 8.372,2 | 4.603,9 | - |
| Konzerninterner Umsatz | 22,1 | 92,7 | 20,8 | 15,2 | 73,3 | -224,1 |
| Umsatz (Gesamt) | 7.243,0 | 5.760,8 | 6.881,3 | 8.387,4 | 4.677,2 | -224,1 |
| EBIT (Segmentergebnis) | 666,3 | 314,3 | 550,5 | 1.547,0 | 322,0 | -95,2 |
| in % vom Umsatz | 9,2 | 5,5 | 8,0 | 18,4 | 6,9 | - |
| Abschreibungen1 | 297,8 | 301,4 | 298,2 | 440,8 | 228,9 | 1,1 |
| davon Wertminderungen2 | -0,1 | 7,9 | 23,1 | 0,1 | - | - |
| Investitionen3 | 404,2 | 393,0 | 282,4 | 569,8 | 143,4 | 2,1 |
| in % vom Umsatz | 5,6 | 6,8 | 4,1 | 6,8 | 3,1 | - |
| Operative Aktiva (zum 30.09.) | 4.561,4 | 3.394,8 | 5.014,6 | 6.363,5 | 3.125,9 | -28,3 |
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.09.)4 | 46.637 | 40.382 | 45.137 | 54.250 | 46.430 | 434 |
| Umsatz bereinigt5 | 7.243,0 | 5.752,8 | 6.820,2 | 8.260,0 | 4.392,0 | -224,1 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 666,1 | 334,5 | 613,4 | 1.517,7 | 381,2 | -95,2 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 9,2 | 5,8 | 9,0 | 18,4 | 8,7 | - |
| Mio € | Continental-Konzern |
| Außenumsatz | 32.725,6 |
| Konzerninterner Umsatz | - |
| Umsatz (Gesamt) | 32.725,6 |
| EBIT (Segmentergebnis) | 3.304,9 |
| in % vom Umsatz | 10,1 |
| Abschreibungen1 | 1.568,2 |
| davon Wertminderungen2 | 31,0 |
| Investitionen3 | 1.794,9 |
| in % vom Umsatz | 5,5 |
| Operative Aktiva (zum 30.09.) | 22.431,9 |
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.09.)4 | 233.270 |
| Umsatz bereinigt5 | 32.243,9 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 3.417,7 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 10,6 |
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
| Mio € | Chassis & Safety | Powertrain | Interior | Reifen | ContiTech | Sonstiges/ Konsolidierung |
| Außenumsatz | 6.605,9 | 5.359,1 | 6.152,6 | 7.898,0 | 4.009,9 | - |
| Konzerninterner Umsatz | 18,9 | 71,3 | 11,4 | 16,1 | 76,3 | -194,0 |
| Umsatz (Gesamt) | 6.624,8 | 5.430,4 | 6.164,0 | 7.914,1 | 4.086,2 | -194,0 |
| EBIT (Segmentergebnis) | 326,1 | 255,6 | 384,3 | 1.697,7 | 313,4 | -90,5 |
| in % vom Umsatz | 4,9 | 4,7 | 6,2 | 21,5 | 7,7 | - |
| Abschreibungen1 | 274,3 | 280,5 | 237,8 | 391,8 | 223,4 | 1,6 |
| davon Wertminderungen2 | - | 6,8 | - | - | 3,9 | - |
| Investitionen3 | 306,3 | 312,4 | 268,8 | 567,5 | 143,4 | 1,4 |
| in % vom Umsatz | 4,6 | 5,8 | 4,4 | 7,2 | 3,5 | - |
| Operative Aktiva (zum 30.09.) | 4.370,8 | 3.075,7 | 4.415,9 | 5.792,5 | 2.922,1 | -85,5 |
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.09.)4 | 42.933 | 38.012 | 42.808 | 51.864 | 42.572 | 412 |
| Umsatz bereinigt5 | 6.624,8 | 5.430,4 | 6.164,0 | 7.913,6 | 4.086,2 | -194,0 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 326,4 | 271,9 | 411,4 | 1.699,8 | 406,3 | -90,5 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 4,9 | 5,0 | 6,7 | 21,5 | 9,9 | - |
| Mio € | Continental-Konzern |
| Außenumsatz | 30.025,5 |
| Konzerninterner Umsatz | - |
| Umsatz (Gesamt) | 30.025,5 |
| EBIT (Segmentergebnis) | 2.886,6 |
| in % vom Umsatz | 9,6 |
| Abschreibungen1 | 1.409,4 |
| davon Wertminderungen2 | 10,7 |
| Investitionen3 | 1.599,8 |
| in % vom Umsatz | 5,3 |
| Operative Aktiva (zum 30.09.) | 20.491,5 |
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.09.)4 | 218.601 |
| Umsatz bereinigt5 | 30.025,0 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 3.025,3 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 10,1 |
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
| Mio € | Chassis & Safety | Powertrain | Interior | Reifen | ContiTech | Sonstiges/ Konsolidierung |
| Umsatz | 7.243,0 | 5.760,8 | 6.881,3 | 8.387,4 | 4.677,2 | -224,1 |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | - | -8,0 | -61,1 | -127,4 | -285,2 | - |
| Umsatz bereinigt | 7.243,0 | 5.752,8 | 6.820,2 | 8.260,0 | 4.392,0 | -224,1 |
| EBITDA | 964,1 | 615,7 | 848,7 | 1.987,8 | 550,9 | -94,1 |
| Abschreibungen2 | 297,8 | 301,4 | 298,2 | 440,8 | 228,9 | 1,1 |
| EBIT | 666,3 | 314,3 | 550,5 | 1.547,0 | 322,0 | -95,2 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) | 0,0 | 9,0 | 34,6 | 14,2 | 70,2 | - |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | - | 3,6 | 7,5 | -19,1 | -10,4 | - |
| Sondereffekte | ||||||
| Wertminderungen3 | -0,1 | 7,9 | 23,1 | 0,1 | - | - |
| Restrukturierung | -0,1 | -0,3 | -0,4 | -10,0 | -0,2 | - |
| Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen | - |
- |
- |
-14,0 | -0,4 | - |
| Sonstiges | - | - | -1,9 | -0,5 | - | - |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) | 666,1 | 334,5 | 613,4 | 1.517,7 | 381,2 | -95,2 |
| Mio € | Continental- Konzern |
| Umsatz | 32.725,6 |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | -481,7 |
| Umsatz bereinigt | 32.243,9 |
| EBITDA | 4.873,1 |
| Abschreibungen2 | 1.568,2 |
| EBIT | 3.304,9 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) | 128,0 |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | -18,4 |
| Sondereffekte | |
| Wertminderungen3 | 31,0 |
| Restrukturierung | -11,0 |
| Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen | -14,4 |
| Sonstiges | -2,4 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) | 3.417,7 |
| Mio € | Chassis & Safety | Powertrain | Interior | Reifen | ContiTech | Sonstiges/ Konsolidierung |
| Umsatz | 6.624,8 | 5.430,4 | 6.164,0 | 7.914,1 | 4.086,2 | -194,0 |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | - | - | - | -0,5 | - | - |
| Umsatz bereinigt | 6.624,8 | 5.430,4 | 6.164,0 | 7.913,6 | 4.086,2 | -194,0 |
| EBITDA | 600,4 | 536,1 | 622,1 | 2.089,5 | 536,8 | -88,9 |
| Abschreibungen2 | 274,3 | 280,5 | 237,8 | 391,8 | 223,4 | 1,6 |
| EBIT | 326,1 | 255,6 | 384,3 | 1.697,7 | 313,4 | -90,5 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) | 0,3 | 8,5 | 27,0 | 5,9 | 62,7 | - |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | - | - | - | 0,1 | - | - |
| Sondereffekte | ||||||
| Wertminderungen3 | - | 6,8 | - | - | 0,0 | - |
| Restrukturierung4 | - | 1,0 | - | - | 14,8 | - |
| Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen | - |
- |
0,1 | -3,9 | 9,0 | - |
| Sonstiges | - | - | - | - | 6,4 | - |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) | 326,4 | 271,9 | 411,4 | 1.699,8 | 406,3 | -90,5 |
| Mio € | Continental-Konzern |
| Umsatz | 30.025,5 |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | -0,5 |
| Umsatz bereinigt | 30.025,0 |
| EBITDA | 4.296,0 |
| Abschreibungen2 | 1.409,4 |
| EBIT | 2.886,6 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) | 104,4 |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | 0,1 |
| Sondereffekte | |
| Wertminderungen3 | 6,8 |
| Restrukturierung4 | 15,8 |
| Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen | 5,2 |
| Sonstiges | 6,4 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) | 3.025,3 |
1
Konsolidierungskreisveränderungen beinhalten Zu- und Abgänge im Rahmen von Share und
Asset Deals. Dabei werden Zugänge im Berichtsjahr und Abgänge in der Vergleichsperiode
bereinigt.
2
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
3
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen. In dieser Position nicht enthalten sind Wertminderungen, die im Rahmen
einer Restrukturierung entstanden sind, sowie Wertminderungen auf Finanzanlagen.
4
Hierin enthalten sind Wertminderungen und Wertaufholungen im Segment ContiTech in
Höhe von insgesamt 3,9 Mio €.
| 1. Januar bis 30. September | Drittes Quartal | |||
| Mio € | 2017 | 2016 | 2017 | 2016 |
| Chassis & Safety | 666,3 | 326,1 | 200,0 | -107,4 |
| Powertrain | 314,3 | 255,6 | 83,1 | 80,3 |
| Interior | 550,5 | 384,3 | 168,5 | 51,3 |
| Reifen | 1.547,0 | 1.697,7 | 515,0 | 522,3 |
| ContiTech | 322,0 | 313,4 | 109,5 | 88,0 |
| Sonstiges/Konsolidierung | -95,2 | -90,5 | -38,6 | -38,2 |
| EBIT | 3.304,9 | 2.886,6 | 1.037,5 | 596,3 |
| Zinsergebnis | -219,6 | -73,6 | -55,8 | -25,0 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 3.085,3 | 2.813,0 | 981,7 | 571,3 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -817,7 | -742,4 | -240,0 | -175,3 |
| Konzernergebnis | 2.267,6 | 2.070,6 | 741,7 | 396,0 |
| Auf Anteile in Fremdbesitz entfallender Gewinn | -43,5 | -53,3 | -12,6 | -17,5 |
| Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen | 2.224,1 | 2.017,3 | 729,1 | 378,5 |
Aufgrund der Wesensverwandtschaft einzelner Produkte werden diese in Segmente zusammengefasst.
Diese zeigt sich im Wesentlichen bei Produktanforderungen, Markttrends, Kundengruppen
und Distributionskanälen.
Bezüglich der Erläuterungen zur Entwicklung der fünf Divisionen des Continental-Konzerns
verweisen wir auf die Ausführungen im Konzern-Zwischenlagebericht zum 30. September
201 7.
Dieser Zwischenabschluss wurde gemäß den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen
und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards
(IFRS) aufgestellt. Sie umfassen auch die International Accounting Standards (IAS),
die Interpretationen des International Financial Reporting Standards Interpretations
Committee bzw. des Vorgängers International Financial Reporting Interpretations Committee
(IFRIC) sowie die des ehemaligen Standing Interpretations Committee (SIC). Die Erstellung
des Zwischenabschlusses erfolgte in Übereinstimmung mit IAS 34, Zwischenberichterstattung.
Im Zwischenabschluss werden grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
wie im Konzernabschluss 2016 angewendet. Diese Methoden sind im Geschäftsbericht 2016
ausführlich erläutert. Zusätzlich wurden die zum 30. September 201 7 verpflichtenden
IFRS-Änderungen und -Neuregelungen im Zwischenabschluss angewendet. Eine ausführliche
Beschreibung dieser verbindlichen IFRS-Änderungen und -Neuregelungen erfolgte im Geschäftsbericht
2016.
Die zum 30. September 201 7 verpflichtend anzuwendenden IFRS-Änderungen und -Neuregelungen
haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Berichterstattung des Continental-Konzerns.
Im Geschäftsbericht 2016 wurden die ab dem Geschäftsjahr 2018 verpflichtend neu anzuwendenden
Standards IFRS 9, Finanzinstrumente, und IFRS 15, Erlöse aus Verträgen mit Kunden,
ausführlich beschrieben.
Aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 9 werden weiterhin keine wesentlichen Effekte
erwartet. Weder die Zuordnung von Sachverhalten zu Bilanzposten noch die Anwendung
der neuen Wertminderungsregeln lassen wesentliche Auswirkungen erwarten. Der Umgliederungseffekt
aus der Bewertungskategorie "finanzielle Vermögenswerte zur Veräußerung verfügbar"
innerhalb des Eigenkapitals wird als unwesentlich eingestuft. Die Bilanzierung von
im Konzern vorhandenen Sicherungsbeziehungen wird durch die Neuregelungen des IFRS
9 nicht wesentlich beeinflusst. Damit ergeben sich im fortgeschrittenen Implementierungsprozess
des laufenden Jahres keine Änderungen zu den im Geschäftsbericht 2016 getätigten Aussagen
hinsichtlich der Auswirkungsanalyse des IFRS 9.
Aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 15 ergeben sich voraussichtlich nur unwesentliche
Effekte. Im Seriengeschäft mit Automobilherstellern der Automotive Group und des Segments
ContiTech werden aufgrund der Anwendung einer outputbasierten Bewertungsmethode innerhalb
der zeitraumbezogenen Erlöserfassung keine wesentlichen Veränderungen zur bisherigen
Bilanzierung erwartet. Das Geschäft des Segments Reifen und das Industriegeschäft
des Segments ContiTech bestehen überwiegend aus Leistungen, die zeitpunktbezogen abgebildet
werden, und aus deren Bilanzierung nach IFRS 15 keine wesentlichen Auswirkungen erwartet
werden. Erlöse aus Forschung und Entwicklung werden zukünftig nicht mehr gemeinsam
mit den entsprechenden Kosten ausgewiesen. In kleineren Geschäftsfeldern wird zukünftig
eine zeitraumbezogene Erlöserfassung einschlägig sein, die grundsätzlich zu einer
vorgezogenen Erfassung von Umsatzerlösen führt.
Durch die Umstellungen wird in der Eröffnungsbilanz 2018 außerdem eine Erhöhung der
Vorräte von 30 bis 60 Mio € erwartet. Vertragsvermögenswerte (contract assets) werden
sich voraussichtlich in der Eröffnungsbilanz auf bis zu 20 Mio € belaufen. Ferner
werden Umgliederungen von sonstigen Verbindlichkeiten und sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten
in die Vertragsverbindlichkeiten (contract liabilities) erwartet. Die mit der Anpassung
der Eröffnungsbilanz entstehenden latenten Steuern belaufen sich voraussichtlich auf
10 bis 20 Mio €. Die nach bisher angewandten Bilanzierungsregeln innerhalb der Forschungs-
und Entwicklungskosten ausgewiesenen Erlöse aus Erstattungen von Kunden für Forschungs-
und Entwicklungskosten werden aufgrund der Anwendung des IFRS 15 zukünftig unter den
sonstigen Erträgen ausgewiesen.
Ertragsteuern werden auf Grundlage der Schätzung des gewichteten durchschnittlichen
Ertragsteuersatzes erfasst, der für das Gesamtjahr erwartet wird. Steuerliche Auswirkungen
bestimmter signifikanter Sachverhalte, die nur der jeweiligen Berichtsperiode zuzuordnen
sind, werden dabei berücksichtigt.
Obwohl einige Teile unseres Geschäfts saisonabhängig sind, bleibt die Vergleichbarkeit
der konsolidierten Quartalsabschlüsse davon insgesamt unbeeinträchtigt. Alle wichtigen
Effekte der laufenden Periode sind in diesem Bericht enthalten. Änderungen im Ansatz
oder in der Bewertung von Vermögenswerten und Schulden im Rahmen von Unternehmenserwerben
werden erst bei Vorliegen der finalen Kaufpreisallokation retrospektiv dargestellt.
Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, sind
alle Beträge in Millionen Euro (Mio €) angegeben. Wir weisen darauf hin, dass bei
der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben aufgrund kaufmännischer
Rundung Differenzen auftreten können.
Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Muttergesellschaft 526 inländische und
ausländische Unternehmen, die die Continental Aktiengesellschaft nach den Regelungen
des IFRS 1 0 einbezieht oder die als Joint Arrangements oder assoziierte Unternehmen
klassifiziert werden. Davon werden 411 vollkonsolidiert und 115 nach der Equity-Methode
bilanziert.
Gegenüber dem 31. Dezember 2016 hat sich der Konsolidierungskreis um insgesamt 16
Gesellschaften erhöht. 1 4 Gesellschaften wurden erworben, acht neu gegründet und
eine bislang nicht konsolidierte Einheit wurde erstmals konsolidiert. Zudem wurden
zwei strukturierte Unternehmen gemäß IFRS 10 vollkonsolidiert. Zusätzlich reduzierte
sich der Konsolidierungskreis um neun Gesellschaften aufgrund von sechs Verschmelzungen
und drei Liquidationen.
Gegenüber dem 30. September 2016 hat sich der Konsolidierungskreis in Summe um 15
Gesellschaften erhöht. Die Zugänge zum Konsolidierungskreis resultierten im Wesentlichen
aus dem Erwerb der Hornschuch Gruppe im Segment ContiTech. Abgänge aus dem Konsolidierungskreis
sind überwiegend auf Liquidationen und Verschmelzungen zurückzuführen.
Im Segment Reifen erfolgten vier Asset Deals. Die Kaufpreise in Höhe von insgesamt
2,6 Mio € wurden aus Barmitteln beglichen. Aus den Kaufpreisallokationen resultierten
immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 0,8 Mio €. Darüber hinaus ergaben sich keine
wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Continental-Konzerns
zum 30. September 2017.
Am 1. März 201 7 hat die ContiTech AG, Hannover, Deutschland, 100 % der Anteile an
der Hornschuch Group GmbH, Weißbach, Deutschland, erworben. Die Hornschuch Gruppe
ist ein führender Hersteller für Design-, Funktions-, Schaum- und Kompaktfolien sowie
Kunstleder im Industriegeschäft (Möbel- und Bauindustrie) und in der Automobilbranche.
Sie erzielte im Geschäftsjahr 2016 mit mehr als 1.800 Mitarbeitern an vier Produktionsstandorten
in Deutschland sowie den USA einen Umsatz von 436,2 Mio €. Durch den Erwerb beabsichtigt
der Geschäftsbereich Benecke-Hornschuch Surface Group (vormals: Benecke-Kaliko Group),
sein Industriegeschäft weiter auszubauen und neue Absatzmärkte, insbesondere in Nordamerika,
zu erschließen. Der Kaufpreis für die Hornschuch Gruppe beträgt 245,8 Mio € und wurde
aus Barmitteln beglichen. Die insgesamt angefallenen Anschaffungsnebenkosten in Höhe
von 4,7 Mio € wurden im Geschäftsjahr 2016 mit 2,3 Mio € und im Geschäftsjahr 201
7 mit 2,4 Mio € als sonstige Aufwendungen berücksichtigt. Aus der finalen Kaufpreisallokation
ergaben sich im Segment ContiTech ein Goodwill in Höhe von 91,8 Mio € sowie immaterielle
Vermögenswerte in Höhe von 1 62,9 Mio €.
Wäre die Transaktion am 1. Januar 201 7 vollzogen worden, hätte sich das Konzernergebnis
nach Steuern um 3,4 Mio € und der Umsatz um 75,1 Mio € erhöht. Seit Vollzug der Transaktion
am 1. März 201 7 hat die Hornschuch Gruppe einen Umsatz von 282,2 Mio € erwirtschaftet
und unter Berücksichtigung von Effekten aus der Kaufpreisallokation mit einem Ergebnis
nach Steuern von 2,3 Mio € zum Konzernergebnis beigetragen. Darüber hinaus ergaben
sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des
Continental-Konzerns zum 30. September 2017.
Der Kaufpreis aus dem Erwerb der Anteile an der Hoosier Racing Tire Corp., Lakeville,
USA, vom 3. Oktober 2016 erhöhte sich um 3,1 Mio €. Aus der finalen Kaufpreisallokation
ergibt sich im Segment Reifen somit ein Goodwill in Höhe von 1 7,0 Mio €. Darüber
hinaus ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und
Vermögenslage des Continental-Konzerns zum 30. September 201 7.
Im Segment Interior erfolgte aus dem Erwerb der Zonar Systems, Inc., Seattle, USA,
vom 1. November 2016 im Rahmen der finalen Kaufpreisabrechnung eine Reduzierung des
Kaufpreises um 0,7 Mio € auf 238,4 Mio €. Aus der finalen Kaufpreisallokation ergibt
sich somit ein Goodwill in Höhe von 144,1 Mio €. Darüber hinaus ergaben sich keine
wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Continental-Konzerns
zum 30. September 201 7.
Im Segment Interior erfolgten zwei Share Deals. Die Kaufpreise in Höhe von 29,2 Mio
€ wurden aus Barmitteln beglichen. Aus den Kaufpreisallokationen resultierten ein
Goodwill in Höhe von 23,4 Mio € und immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 9,6 Mio
€. Darüber hinaus ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz-
und Vermögenslage des Continental-Konzerns zum 30. September 2017.
Der Konzern überprüft die Werthaltigkeit von sonstigen immateriellen Vermögenswerten,
Sachanlagen, als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien sowie von Finanzanlagen und
auch des Goodwill, sobald Hinweise auf eine mögliche Wertminderung bekannt werden
(Triggering Event). In der Berichtsperiode wurde im Segment Interior der Goodwill
aus dem Erwerb von zwei Gesellschaften im Jahr 201 7 unter Berücksichtigung von Wechselkurseffekten
mit 23,1 Mio € in voller Höhe wertberichtigt.
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für die ersten neun Monate 201 7 beliefen
sich auf 81 7,7 Mio € (Vj. 742,4 Mio €). Die Steuerquote im Berichtszeitraum lag bei
26,5 % (Vj. 26,4 %).
Aus der Neubewertung der leistungsorientierten Versorgungspläne zum 30. September
201 7 ergab sich gegenüber dem 31. Dezember 2016 eine Erhöhung der erfolgsneutralen
Rücklagen um 1 27,7 Mio €, die aus einem Anstieg der Diskontierungszinssätze resultierte.
Der entsprechenden Erhöhung des Eigenkapitals stand ein Abbau der langfristigen Leistungen
an Arbeitnehmer in Höhe von 177,2 Mio € gegenüber
Pensionsfonds bestehen nur für Pensionsverpflichtungen, insbesondere in Deutschland,
den USA, Kanada und dem Vereinigten Königreich, nicht hingegen für andere Versorgungsleistungen.
Im Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 201 7 haben die Gesellschaften des Continental-Konzerns
81,4 Mio € an planmäßigen Einzahlungen in diese Pensionsfonds geleistet (Vj. 46,0
Mio €).
Die Pensionszahlungen für Pensionsverpflichtungen beliefen sich im Zeitraum vom 1.
Januar bis 30. September 201 7 auf insgesamt 159,7 Mio € (Vj. 152,3 Mio €), die Pensionszahlungen
für andere Versorgungsleistungen auf insgesamt 12,1 Mio € (Vj. 12,1 Mio €).
Die Netto-Pensionsaufwendungen des Continental-Konzerns setzen sich wie folgt zusammen:
| 1. Januar bis 30. September 2017 | ||||||
| Mio € | D | USA | CAN | GB | Übrige | Gesamt |
| Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche | 167,4 | 4,2 | 1,1 | 2,1 | 17,7 | 192,5 |
| Aufzinsung der erwarteten Pensionsverpflichtungen | 58,8 | 36,5 | 4,1 | 7,6 | 5,3 | 112,3 |
| Erwartete Erträge des Pensionsfonds | -14,9 | -26,2 | -3,7 | -7,6 | -2,0 | -54,4 |
| Auswirkungen der Obergrenze auf den Vermögenswert | - |
- |
0,1 | - |
0,1 | 0,2 |
| Übrige Pensionserträge/ -aufwendungen | - | 1,0 | 0,4 | - |
0,0 | 1,4 |
| Netto-Pensionsaufwendungen | 211,3 | 15,5 | 2,0 | 2,1 | 21,1 | 252,0 |
| 1. Januar bis 30. September 2016 | ||||||
| Mio € | D | USA | CAN | GB | Übrige | Gesamt |
| Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche | 111,4 | 4,3 | 1,4 | 3,0 | 17,0 | 137,1 |
| Aufzinsung der erwarteten Pensionsverpflichtungen | 66,3 | 38,4 | 4,3 | 9,8 | 6,6 | 125,4 |
| Erwartete Erträge des Pensionsfonds | -18,6 | -27,9 | -3,9 | -10,1 | -3,3 | -63,8 |
| Auswirkungen der Obergrenze auf den Vermögenswert | - |
- |
0,0 | - |
0,0 | 0,0 |
| Übrige Pensionserträge/ -aufwendungen | - | 1,4 | 0,3 | - |
- |
1,7 |
| Netto-Pensionsaufwendungen | 159,1 | 16,2 | 2,1 | 2,7 | 20,3 | 200,4 |
Die Netto-Aufwendungen der Verpflichtungen für die Gesundheitsfürsorge- und Lebensversicherungsleistungen
des Continental-Konzerns in den USA und Kanada setzen sich wie folgt zusammen:
| 1. Januar bis 30. September | ||
| Mio € | 2017 | 2016 |
| Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche | 1,2 | 1,3 |
| Aufzinsung der erwarteten Verpflichtungen für Versorgungsleistungen | 6,6 | 7,6 |
| Netto-Aufwendungen für andere Versorgungsleistungen | 7,8 | 8,9 |
Am 28. November 2016 platzierte die Continental AG unter dem Rahmen-Emissionsprogramm
für Anleiheemissionen von Continental (Debt Issuance Programme, DIP) eine Euro-Anleihe
mit einem Nominalvolumen von 600,0 Mio € bei Investoren im In- und Ausland. Der Ausgabekurs
lag bei 99,41 %. Diese Anleihe hat eine Laufzeit von drei Jahren und zwei Monaten
und einen Zinssatz von 0,0 % p. a. Die Emission erfolgte insbesondere im Hinblick
auf die Fälligkeit der Euro-Anleihe der Conti-Gummi Finance B.V., Maastricht, Niederlande,
über 750,0 Mio € am 20. März 201 7. Diese 3,5-jährige Anleihe wurde mit 2,5 % p. a.
verzinst und zu einem Kurs von 100,00 % zurückgezahlt.
Der im April 2014 neu abgeschlossene syndizierte Kredit besteht nach der vorzeitigen
Rückzahlung des Festdarlehens seit Ende März 201 6 nur noch aus der revolvierenden
Tranche über 3,0 Mrd €. Diese Kreditlinie steht Continental bis April 2021 zur Verfügung
und wurde Ende September 201 7 von der Continental Rubber of America, Corp., Wilmington,
USA, in Höhe von 237,0 Mio € (Vj. 353,8 Mio €) in Anspruch genommen.
Bezüglich der Erläuterungen zu Finanzschulden und zum Zinsergebnis verweisen wir zudem
auf die Ausführungen im Konzern-Zwischenlagebericht zum 30. September 2017.
Die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte nach Bewertungskategorien für die finanziellen
Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, aufgegliedert nach den Klassen der Bilanz sowie
lang- und kurzfristige Positionen zusammengefasst, stellen sich wie folgt dar:
| Mio € | Bewertungskategorie nach IAS 39 |
Buchwert 30.09.2017 |
Beizulegender Zeitwert 30.09.2017 |
Buchwert 31.12.2016 |
Beizulegender Zeitwert 31.12.2016 |
| Sonstige Finanzanlagen | AfS | 47,3 | 47,3 | 43,1 | 43,1 |
| Derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen | |||||
| Derivative Finanzinstrumente mit effektiver Hedge-Beziehung | n. a. | 45,9 | 45,9 | - | - |
| Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | HfT | 23,1 | 23,1 | 12,3 | 12,3 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | AfS | 37,0 | 37,0 | 16,8 | 16,8 |
| Sonstige Forderungen mit Finanzierungscharakter | LaR | 26,1 | 26,1 | 18,4 | 18,4 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | LaR | 8.222,7 | 8.222,7 | 7.392,7 | 7.392,7 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | LaR | 614,5 | 614,5 | 521,9 | 521,9 |
| Flüssige Mittel | |||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | LaR | 1.530,8 | 1.530,8 | 2.044,4 | 2.044,4 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | AfS | 0,1 | 0,1 | 62,6 | 62,6 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 10.547,5 | 10.547,5 | 10.112,2 | 10.112,2 | |
| Finanzschulden | |||||
| Derivative Finanzinstrumente mit effektiver Hedge-Beziehung | n. a. | - | - | 13,6 | 13,6 |
| Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | HfT | 27,7 | 27,7 | 49,3 | 49,3 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | n. a. | 18,4 | 18,7 | 28,9 | 30,3 |
| Sonstige Finanzschulden | OL | 4.914,8 | 5.032,3 | 4.860,5 | 5.015,4 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | OL | 6.369,8 | 6.369,8 | 6.248,0 | 6.248,0 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | |||||
| Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen aus Finanzierungsleasing | n. a. | 7,4 | 7,1 | - | |
| Übrige finanzielle Verbindlichkeiten | OL | 1.278,9 | 1.278,7 | 1.284,4 | 1.283,9 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 12.617,0 | 12.734,3 | 12.484,7 | 12.640,5 | |
| Davon aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IAS 39: | |||||
| Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten (HfT) | 23,1 | 12,3 | |||
| Kredite und Forderungen (LaR) | 10.394,1 | 9.977,4 | |||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (AfS) | 84,4 | 122,5 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten (HfT) | 27,7 | 49,3 | |||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierte finanzielle Verbindlichkeiten (OL) | 12.563,5 | 12.392,9 |
| ― |
AfS, available for sale, zur Veräußerung verfügbar |
| ― |
HfT, held for trading, zu Handelszwecken gehalten |
| ― |
LaR, loans and receivables, Kredite und Forderungen |
| ― |
n. a., not applicable, keiner Bewertungskategorie zuzuordnen |
| ― |
OL, other liability, zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierte finanzielle Verbindlichkeiten |
Die nachstehende Tabelle zeigt die beizulegenden Zeitwerte von finanziellen Vermögenswerten
und Verbindlichkeiten sowie die jeweils für deren Ermittlung relevanten Stufen der
Fair Value-Hierarchie nach IFRS 13.
| ― |
Stufe 1: notierte Preise am aktiven Markt für identische Instrumente. |
| ― |
Stufe 2: notierte Preise am aktiven Markt für ein ähnliches Instrument oder eine Bewertungsmethode, bei der alle wesentlichen Input-Faktoren auf beobachtbaren Marktdaten beruhen. |
| ― |
Stufe 3: Bewertungsmethode. bei welcher die wesentlichen Input-Faktoren nicht auf beobachtbaren Marktdaten beruhen. |
Neben den Finanzinstrumenten. die nach IAS 39 zum beizulegenden Zeitwert zu bilanzieren
sind. enthält die Tabelle auch Finanzinstrumente. die zu fortgeführten Anschaffungskosten
bilanziert werden und einen hiervon abweichenden beizulegenden Zeitwert haben. Zu
fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierte Finanzinstrumente. deren Buchwerte näherungsweise
ihrem beizulegenden Zeitwert entsprechen. werden nicht in der Tabelle dargestellt.
Für eine ausführliche Beschreibung der für die einzelnen Finanzinstrumente angewandten
Bewertungsmethoden verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2016.
| Mio € | 30.09.2017 | Stufe 1 | Stufe 2 | Anschaffungskosten | |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | AfS | 37.1 | 27.9 | 9.2 | 0.0 |
| Derivative Finanzinstrumente mit effektiver Hedge-Beziehung | n. a. | 45.9 | - | 45.9 | - |
| Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | HfT | 23.1 | - | 23.1 | - |
| Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte | 106,1 | 27,9 | 78,2 | 0,0 | |
| Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | HfT | 27.7 | - | 27.7 | - |
| Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | 27,7 | - | 27,7 | - | |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | n. a. | 18.7 | - | 18.7 | - |
| Sonstige Finanzschulden | OL | 5.032.3 | 2.693.5 | 531.8 | 1.807.0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen aus Finanzierungsleasing | n. a. | 7.1 | - | 7.1 | - |
| Übrige finanzielle Verbindlichkeiten | OL | 1.278.7 | - | 15.7 | 1.263.0 |
| Nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | 6.336,8 | 2.693,5 | 573,3 | 3.070,0 |
| Mio € | 31.12.2016 | Stufe 1 | Stufe 2 | Anschaffungskosten | |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | AfS | 79.4 | 69.9 | 9.5 | 0.0 |
| Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | HfT | 12.3 | - | 12.3 | - |
| Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte | 91,7 | 69,9 | 21,8 | 0,0 | |
| Derivative Finanzinstrumente mit effektiver Hedge-Beziehung | n. a. | 13.6 | - | 13.6 | - |
| Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | HfT | 49.3 | - | 49.3 | - |
| Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | 62,9 | - | 62,9 | - | |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | n. a. | 30.3 | - | 30.3 | - |
| Sonstige Finanzschulden | OL | 5.015.4 | 3.477.7 | 513.6 | 1.024.1 |
| Übrige finanzielle Verbindlichkeiten | OL | 1.283.9 | - | 23.1 | 1.260.8 |
| Nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verbindlichkeiten | 6.329,6 | 3.477,7 | 567,0 | 2.284,9 |
Der Continental-Konzern hat im Berichtsjahr wie im Vorjahr Devisenswaps als Sicherungsinstrumente
im Rahmen von Absicherungen von Nettoinvestitionen in ausländische Geschäftsbetriebe
designiert. Diese Sicherungsbeziehung wurde zum 25. August 2017 beendet. Die Devisenswaps
dienen der Absicherung von Währungsrisiken aus langfristig begebenen Fremdwährungs-Interkonzernkrediten.
die bis zum 25. August 2017 gemäß IAS 21 als Nettoinvestition in einen ausländischen
Geschäftsbetrieb klassifiziert waren. Die wechselkursbedingten Wertschwankungen dieser
Kredite wurden bis zu diesem Zeitpunkt durch die Erfassung der Wertänderungen der
Devisenswaps im Eigenkapital des Konzerns kompensiert. Zur prospektiven Effektivitätsmessung
wurden Sensitivitätsanalysen durchgeführt. Der retrospektive Effektivitätsnachweis
wurde anhand der Dollar Offset-Methode durch einen Vergleich der Wertänderungen der
Sicherungsinstrumente mit den Wertänderungen der gesicherten Grundgeschäfte erbracht.
Sofern die Ergebnisse der retrospektiven Effektivitätsmessung dabei in einer Bandbreite
von 80 % bis 125 % lagen. wurde von hocheffektiven Sicherungsbeziehungen ausgegangen.
In den ersten neun Monaten 2017 sowie im entsprechenden Vorjahreszeitraum ist aus
diesen Sicherungsbeziehungen keine zu bilanzierende Ineffektivität entstanden. Die
nach dem 25. August 201 7 entstehenden Bewertungseffekte der Kredite und Sicherungsgeschäfte
werden ergebniswirksam erfasst.
Im Verfahren gegen die Continental Automotive Electronics LLC, Bugan-myeon, Südkorea
(CAE), und andere Unternehmen wegen des Verdachts der Beteiligung an Kartellrechtsverstößen
im Geschäft mit Kombi-Instrumenten hat der koreanische Supreme Court am 31. Mai 201
7 die Berufung der südkoreanischen Kartellbehörde (Korean Fair Trade Commission, KFTC)
abgewiesen, die gegen die Entscheidung des Seoul High Court gerichtet war, welche
auf das Rechtsmittel der CAE das von der KFTC verhängte Bußgeld in Höhe von 45.992
Mio KRW (rund 34 Mio €) aufgehoben hatte.
Es ist offen, in welcher Höhe die KFTC das Bußgeld neu festsetzen wird. Im Übrigen
gab es zu den im Geschäftsbericht 2016 erläuterten Rechtsstreitigkeiten und Schadenersatzansprüchen
im Berichtszeitraum entweder keine wesentlichen neuen Sachverhalte oder es können
zurzeit keine weiteren Angaben gemacht werden, um die Interessen des Unternehmens
im Verfahren zu schützen.
Gegenüber den im Geschäftsbericht 2016 beschriebenen Haftungsverhältnissen und sonstigen
finanziellen Verpflichtungen ergaben sich bis zum 30. September 201 7 keine wesentlichen
Veränderungen.
Zum 31. Dezember 2016 wies die Continental AG einen Bilanzgewinn in Höhe von 1.1 03,1
Mio € (Vj. 1.01 4,2 Mio €) aus. Am 28. April 2017 hat die Hauptversammlung in Hannover
beschlossen, eine Dividende in Höhe von 4,25 € je Stückaktie an die Aktionäre der
Continental AG für das abgelaufene Geschäftsjahr auszuzahlen. Die Ausschüttungssumme
belief sich somit bei 200.005.983 dividendenberechtigten Aktien auf 850.025.427,75
€. Der verbleibende Betrag wurde auf neue Rechnung vorgetragen.
Im Jahr 2016 erfolgte für das Jahr 2015 die Ausschüttung einer Dividende durch die
Continental AG in Höhe von 3,75 € je Stückaktie an die Aktionäre der Continental AG.
Die Ausschüttungssumme lag somit für 200.005.983 dividendenberechtigte Aktien bei
750.022.436,25 €. Der verbleibende Betrag wurde auf neue Rechnung vorgetragen.
Das unverwässerte Ergebnis pro Aktie erhöhte sich während der ersten neun Monate 2017
auf 11,12 € (Vj. 10,09 €) und für den Zeitraum 1. Juli bis 30. September 201 7 auf
3,64 € (Vj. 1,90 €). Es entspricht jeweils dem verwässerten Ergebnis pro Aktie.
Im Berichtszeitraum gab es keine wesentlichen Änderungen der Geschäfte mit nahestehenden
Personen gegenüber dem 31. Dezember 2016. Wir verweisen dazu auf die Ausführungen
im Geschäftsbericht 2016.
Die jährliche Erklärung gemäß § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance-Kodex
vom Vorstand und Aufsichtsrat der Continental AG ist den Aktionären auf der Internetseite
von Continental dauerhaft zugänglich gemacht worden. Dort befinden sich auch frühere
Erklärungen nach § 161 AktG.
Der Konzern-Zwischenlagebericht und der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss wurden
weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch eine
zur Abschlussprüfung befähigte Person unterzogen.
Es liegen keine wesentlichen Ereignisse nach dem 30. September 2017 vor.
Hannover, 23. Oktober 201 7
Continental Aktiengesellschaft
Der Vorstand