Continental AG

Hannover

Finanzbericht zum 31. März 2018

Continental-Aktie und -Anleihen

Turbulenzen an den Aktienmärkten weltweit

Nach dem Jahreswechsel hielt die positive Stimmung an den US-amerikanischen Börsen aufgrund guter US-Arbeitsmarktdaten an. Die US-Leitindizes setzten ihren mehrjährigen Aufwärtstrend fort und erreichten im Verlauf des Januars 2018 fast täglich neue Rekordwerte. Unterstützend wirkte dabei die sich fortsetzende Abschwächung des US-Dollar gegenüber dem Euro und anderen Währungen. Der Dow-Jones-Index überstieg erstmals die Marke von 26.000 Punkten und erreichte am 26. Januar einen neuen Höchststand mit einem Schlusskurs bei 26.616,71 Punkten. Dies entsprach einem Anstieg um fast 8 % gegenüber dem Schlusskurs des Jahres 2017.

Die Rallye an den US-Börsen führte auch in Europa und Asien zu steigenden Kursen. Der DAX markierte am 23. Januar 2018 ebenfalls ein neues Allzeithoch bei 13.596,89 Punkten und der EURO STOXX 50 erreichte zugleich ein Jahreshoch bei 3.687,22 Punkten. Der Kursanstieg fiel mit jeweils rund 5 % allerdings im Vergleich zum Dow-Jones-Index verhaltener aus, da die Stimmung der Anleger in Europa durch den gegenüber dem US-Dollar weiter aufwertenden Eurokurs etwas gedämpft wurde.

Die guten Wirtschaftsdaten der USA führten Ende Januar 2018 zu steigenden Renditen an den US-Anleihemärkten. Die Sorge über ein schneller als erwartet steigendes US-Zinsniveau spiegelte sich darin wider. Die Andeutung der US-amerikanischen Notenbank Fed, im laufenden Jahr sowie 2019 jeweils drei Zinsschritte durchzuführen, verschärfte die Zinssorgen, woraufhin Anfang Februar die Kurse an den US-Börsen einbrachen. Auch die Kurse an den Aktienmärkten in Europa und Asien verzeichneten infolgedessen Verluste. Bis Mitte Februar verloren wichtige Leitindizes wie der Dow-Jones-Index und der DAX bis zu ein Zehntel ihres Werts von ihren zuvor erreichten Höchstständen. In der zweiten Februarhälfte stabilisierten sich die Aktienmärkte weltweit. Die Ankündigung der USA, Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte zu verhängen, und die Prüfung entsprechender Gegenmaßnahmen seitens China und anderer betroffener Exportnationen führten allerdings Anfang März zu einem erneuten Kursrutsch. Zudem belasteten abermals Befürchtungen über steigende Zinsen aufgrund der gestiegenen Inflation in den USA die Aktienmärkte.

Ab Mitte März 2018 folgte wieder eine kurze Phase der Stabilisierung, bevor Ende März die Ankündigung der USA, Importzölle auf Produkte aus China zu verhängen, neue Ängste vor einem bevorstehenden Handelskonflikt der beiden Nationen schürte. Erneut waren sinkende Kurse an den Aktienmärkten die Folge. Der DAX pendelte Ende März um die Marke von 12.000 Punkten. Das erste Quartal 201 8 schloss er bei 1 2.096,73 Punkten, 6,4 % unterhalb seines Jahresendwerts 2017. Der EURO STOXX 50 sank im ersten Quartal um 4,1 % auf 3.361,50 Punkte.

Anfang April 2018 belastete der drohende Handelskonflikt zwischen den USA und China erneut die Aktienmärkte, bevor die Annäherung beider Regierungen wieder für eine leichte Kurserholung sorgte. Mitte April verunsicherte die erneute Eskalation im Syrienkonflikt die Märkte nur zeitweise. Zum Berichtsschluss am 24. April 2018 beendete der DAX den Handel bei 1 2.550,82 Punkten.

Automobilwerte mit starkem Start ins neue Geschäftsjahr

Europäische Automobil- und Zuliefererwerte profitierten im Januar 2018 von der allgemein positiven Marktstimmung sowie von mehreren Kaufempfehlungen verschiedener Analysten für den Sektor. Auch erste Geschäftszahlen der Unternehmen zum vierten Quartal 2017 wirkten unterstützend. Im weiteren Verlauf des Quartals belasteten neben den allgemeinen Marktturbulenzen auch rückläufige Absatz- und Produktionszahlen für den US-amerikanischen und den europäischen Pkw-Markt sowie drohende Fahrverbote für Diesel-Pkw die Werte des europäischen Automobilsektors.

Nachdem der EURO STOXX Automobiles & Parts im Januar 2018 um rund 10 % auf über 650 Punkte gestiegen war, schloss er Ende März bei 599,25 Punkten. Dies entsprach gegenüber dem Schlusskurs des Vorjahres einem Anstieg von 1,0 % im ersten Quartal 2018.

Kursentwicklung der Continental-Aktie im Berichtszeitraum im Vergleich zu ausgewählten
Indizes indexiert auf den 1. Januar 2018

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31.03.2018 in % gegenüber
31.12.2017
Continental-Aktie (Xetra-Kurs) 224,30 -0,3
DAX 12.096,73 -6,4
EURO STOXX 50 3.361,50 -4,1
EURO STOXX Automobiles & Parts 599,25 1,0


Continental-Aktie mit neuem Höchstkurs im Januar 2018

In den ersten Handelstagen des Jahres zog die Continental-Aktie infolge mehrerer Kaufempfehlungen von Analysten von 225,05 € zum Jahresende 2017 auf über 230 € an. Medienberichte über einen größeren Umbau des Continental-Konzerns sorgten im Tagesverlauf des 9. Januar 2018 für einen sprunghaften Anstieg der Continental-Aktie bis auf 257,40 €, womit zugleich ein neues Allzeithoch erreicht wurde. Noch am selben Tag wurde seitens Continental bestätigt, dass man sich in einem frühen Analysestadium befinde und Szenarien durchspiele, um die Organisation noch flexibler auf die Herausforderungen in der Automobilindustrie auszurichten. Zugleich wurde jedoch betont, dass noch völlig offen sei, ob bzw. welche Änderungen sich aus diesen Analysen und Szenarien ergeben könnten. Die Continental-Aktie sank in den folgenden Handelstagen zunächst bis auf 240 €, bevor erneut Kaufempfehlungen und Kurszielanhebungen mehrerer Analysten den Kurs wieder bis auf rund 250 € ansteigen ließen.

Im Februar und März 2018 bewegte sich die Continental-Aktie weitgehend analog zum Automobilsektor. Das erste Quartal 2018 beendete sie bei 224,30 € und lag damit 0,3 % unter ihrem Jahresschlusskurs 2017 von 225,05 €.

Im April 2018 profitierte die Continental-Aktie, wie auch der europäische Automobilsektor, von der Ankündigung des chinesischen Staatspräsidenten, Zölle auf importierte Fahrzeuge deutlich zu senken und die Höchstgrenzen für die Beteiligung ausländischer Unternehmen an Gemeinschaftsunternehmen in China anheben zu wollen. Am 18. April 2018 bewirkte die Anpassung der Jahresprognose 2018 für den Continental-Konzern einen Kursrückgang der Continental-Aktie um rund 4 %. Zum Berichtsschluss am 24. April 2018 schloss die Continental-Aktie den Handel bei 226,00 €.

Continental-Anleihen auf niedrigem Renditeniveau

Das im ersten Quartal 2018 leicht anziehende Zinsniveau an den Anleihemärkten belastete die Kurse der Continental-Anleihen kaum. Wie im Vorjahr verharrten die Continental-Anleihen auch während der ersten drei Monate 201 8 auf niedrigem Renditeniveau.

Der Kurs der am 16. Juli 2018 fälligen 3,0 %-Euro-Anleihe verringerte sich im Berichtszeitraum durch die Reduzierung ihrer Restlaufzeit um 83,6 Basispunkte auf 100,933 %.

Die am 19. Februar 2019 fällige 0,5 %-Euro-Anleihe notierte Ende März 2018 bei 100,571 % und damit 20,5 Basispunkte niedriger als zum Jahresende 2017.

Der Kurs der am 5. Februar 2020 fälligen 0,0 %-Euro-Anleihe bewegte sich im Quartalsverlauf leicht oberhalb der 100 %-Marke. Am 31. März 2018 notierte sie bei 100,138 % und damit 8,9 Basispunkte unter dem Jahresendkurs 201 7.

Die am 9. September 2020 fällige 3,125 %-Euro-Anleihe sank im Berichtszeitraum durch die Reduzierung ihrer Restlaufzeit um 87,5 Basispunkte und notierte Ende März 2018 bei 107,397 %.

Kursentwicklungen der Continental-Anleihen im Berichtszeitraum

Fünf-Jahres-CDS-Prämie im Januar 2018 auf 13-Jahrestief

Die Prämien für die Versicherung von Kreditausfallrisiken (Credit Default Swap, CDS) blieben im Januar 2018 weitgehend unverändert auf sehr niedrigem Niveau. Parallel zu den leicht anziehenden Zinsen an den Kapitalmärkten und den Turbulenzen an den Aktienmärkten erhöhten sich im Februar und März auch die CDS-Prämien für Unternehmensanleihen. Der Markit iTraxx Europe stieg im Berichtszeitraum um rund 15 Basispunkte auf 59,867 Basispunkte am 31. März 2018 (31. Dezember 2017: 44,776 Basispunkte).

Die Fünf-Jahres-CDS-Prämie für Continental sank von 32,563 Basispunkten Ende 2017 bis Ende Januar 2018 kurzzeitig unter 30 Basispunkte. Damit erreichte sie ein Niveau wie zuletzt vor 13 Jahren im ersten Quartal 2005. Im weiteren Verlauf des Quartals stieg sie analog zu ihrem Referenzindex Markit iTraxx Europe wieder leicht an. Am Ende des ersten Quartals 2018 lag sie mit 41,779 Basispunkten rund neun Basispunkte über ihrem Jahresendwert 2017. Der Spread gegenüber ihrem Referenzindex Markit iTraxx Europe belief sich zum 31. März 201 8 auf -1 8,088 Basispunkte (31. Dezember 2017: -12,213 Basispunkte).

Continental-Kreditrating unverändert

Die drei großen Ratingagenturen behielten ihr jeweiliges Kreditrating für die Continental AG im Verlauf des ersten Quartals 2018 unverändert bei.

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31.03.2018 Rating Ausblick
Standard & Poor's1 BBB+ stable
Fitch2 BBB+ stable
Moody's3 Baa1 stable


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31.12.2017 Rating Ausblick
Standard & Poor's1 BBB+ stable
Fitch2 BBB+ stable
Moody's3 Baa1 stable


1 Vertragsverhältnis seit 19. Mai 2000.
2 Vertragsverhältnis seit 7. November 2013.
3 Kein Vertragsverhältnis seit 1. Februar 2014.


Continental Investor Relations online

Weitere Informationen zur Continental-Aktie, zu den Continental-Anleihen, zum Kreditrating sowie zu unserer Investor Relations App sind im Internet unter www.continental-ir.de abrufbar.

Zudem sind aktuelle Informationen zu Continental auch auf Twitter unter @Continental_IR verfügbar.

Kennzahlen Continental-Konzern

Aufgrund der Anwendung der modifizierten retrospektiven Übergangsmethode bei der erstmaligen Anwendung des IFRS 9, Finanzinstrumente, und des IFRS 15, Erlöse aus Verträgen mit Kunden, zum 1. Januar 2018 sind alle nachfolgenden Werte der Vergleichsperioden nicht angepasst dargestellt.

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1. Januar bis 31. März
Mio € 2018 2017
Umsatz 11.012,7 10.999,9
EBITDA 1.555,0 1.638,5
in % vom Umsatz 14,1 14,9
EBIT 1.019,2 1.135,1
in % vom Umsatz 9,3 10,3
Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen 737,6 749,6
Ergebnis pro Aktie in €, unverwässert 3,69 3,75
Ergebnis pro Aktie in €, verwässert 3,69 3,75
Umsatz bereinigt1 10.923,4 10.996,7
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)2 1.058,9 1.163,9
in % des bereinigten Umsatzes 9,7 10,6
Free Cashflow 40,9 133,0
Netto-Finanzschulden (zum 31.03.) 1.983,8 2.767,6
Gearing Ratio in % 11,7 17,6
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)3 240.074 227.565


1 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
2 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
3 Ohne Auszubildende.


Kennzahlen Kerngeschäftsfelder

Automotive Group

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1. Januar bis 31. März
in Mio € 2018 2017
Umsatz 6.813,9 6.754,0
EBITDA 847,5 824,4
in % vom Umsatz 12,4 12,2
EBIT 536,8 541,7
in % vom Umsatz 7,9 8,0
Abschreibungen1 310,7 282,7
davon Wertminderungen2 5,6 1,0
Investitionen3 276,3 287,3
in % vom Umsatz 4,1 4,3
Operative Aktiva (zum 31.03.) 13.521,3 12.549,1
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 137.362 128.030
Umsatz bereinigt5 6.812,8 6.754,0
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 562,7 557,3
in % des bereinigten Umsatzes 8,3 8,3


Rubber Group

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1. Januar bis 31. März
in Mio € 2018 2017
Umsatz 4.212,2 4.260,4
EBITDA 741,7 842,6
in % vom Umsatz 17,6 19,8
EBIT 517,4 622,2
in % vom Umsatz 12,3 14,6
Abschreibungen1 224,3 220,4
davon Wertminderungen2 - -
Investitionen3 179,5 215,0
in % vom Umsatz 4,3 5,0
Operative Aktiva (zum 31.03.) 9.444,6 9.440,6
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 102.294 99.110
Umsatz bereinigt5 4.124,0 4.257,2
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 531,2 635,4
in % des bereinigten Umsatzes 12,9 14,9


1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.


Konzern-Zwischenlagebericht

Erfolgsbeteiligung für alle Mitarbeiter

Alle Mitarbeiter weltweit wurden auch 2018 wieder an einem erfolgreich abgeschlossenen Geschäftsjahr beteiligt. Die Ausschüttungssumme stieg um rund 15 % auf über 170 Mio € und liegt damit ca. 20 Mio € über dem Vorjahresniveau. Anders als andere Unternehmen beschränkt Continental seit 2004 den Kreis der Anspruchsberechtigten nicht auf eine bestimmte Gruppe oder ein bestimmtes Land. Das Erfolgsbeteiligungsprogramm basiert auf der Wertschaffung des Unternehmens. Die Berechnungsgrundlage für die ausgeschütteten Beträge variiert von Land zu Land. Dabei werden rechtliche bzw. vertragliche Vorschriften ebenso berücksichtigt wie die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit. Auf dieser Basis liegt der Betrag pro Mitarbeiter je nach Land entweder bei 1.141 € oder 571 €.

Continental und NVIDIA entwickeln Künstliche Intelligenz (KI) für selbstfahrende Fahrzeuge

Am 5. Februar 2018 haben die NVIDIA Corp., Santa Clara, USA, und Continental angekündigt, dass sie gemeinsam Systeme für autonomes Fahren entwickeln. Die Partnerschaft ermöglicht die Entwicklung von KI-Computersystemen, die von automatisierten bis hin zu vollständigen Selbstfahrfunktionen reichen, bei denen das Fahrzeug weder Lenkrad noch Pedale hat. Unser gemeinsames technologisches Angebot wird ein neues Maß an Sicherheit, Komfort und Personalisierung für die Fahrzeuge der Zukunft ermöglichen.

Continental und CITC gründen Joint Venture zur Produktion von 48-Volt-Batteriesystemen

Am 7. März 2018 unterzeichneten der chinesische Automobilzulieferer und Batteriezellenhersteller Sichuan Chengfei Integration Technology Co., Ltd. (CITC) und Continental einen Vertrag über die Gründung eines gemeinsam geführten Unternehmens zur künftigen Entwicklung und Produktion von 48-Volt-Batteriesystemen für die Automobilindustrie. Das Joint Venture, an dem Continental zu 60 % und CITC zu 40 % beteiligt sind, wird global agieren und neben China und anderen asiatischen Märkten auch Kunden in Europa und Nordamerika beliefern. Als Unternehmenssitz ist Changzhou bei Shanghai vorgesehen. Das operative Geschäft soll Mitte 2018 starten. Ziel ist es, das Gemeinschaftsunternehmen unter den führenden Anbietern im weltweiten Markt für 48-Volt-Batteriesysteme zu etablieren.

Continental und Osram unterzeichnen Joint-Venture-Vertrag

Am 3. April 2018 haben die Osram Licht AG, München, und Continental die Verhandlungen über das Joint Venture Osram Continental GmbH erfolgreich abgeschlossen. Das Joint Venture mit einer je 50-prozentigen Beteiligung beider Partner, das unter Kontrolle von Osram agieren wird, soll die Expertise von Continental und Osram in den Bereichen Licht sowie Lichtsteuerung und Elektronik vereinen. Der Start ist für die zweite Jahreshälfte 2018 geplant, sobald alle erforderlichen Fusionskontrollfreigaben erteilt wurden. Mit dem Joint Venture schaffen wir die nötigen Voraussetzungen für den technologischen Wandel des Lichtmarkts innerhalb der Automobilindustrie.

Kapazitätserweiterung des ungarischen Standorts Nyíregyháza

Unser Engagement in Ungarn wurde durch eine zweite Mischerlinie für Kautschuk und eine Produktion für Schläuche, die in Heizungs- und Kühlungsanwendungen von Automobilen eingesetzt werden, eine neue Anlage zur Herstellung von Luftfederbälgen sowie ein Lager für Kautschukmischungen weiter ausgebaut. Die neuen Anlagen wurden am 23. Januar 2018 offiziell in Betrieb genommen.

Neues Werk für Automobilelektronik in Ungarn geplant

Zur Erweiterung unserer Produktionskapazität für Automobilelektronik planen wir den Bau eines Werks im ungarischen Debrecen. Zurzeit verfügen wir in Ungarn über sechs Werke und ein Reifenvertriebs- und Logistikzentrum. Der erste Spatenstich ist für das dritte Quartal 2018 vorgesehen. Investitionen in Höhe von insgesamt 100 Mio € sind geplant. 450 neue Arbeitsplätze sollen geschaffen werden. Mit der Entscheidung für ein neues Produktionswerk in Debrecen erweitern wir unsere Präsenz in Europa, um die steigende Nachfrage der Kunden nach Automobilelektronik noch besser bedienen zu können.

Lieferpalette für Sommerreifen weiter ausgebaut

Unsere Palette für Sommerreifen für Pkw wurde mit mehr als 210 Artikeln weiter ausgebaut. Darunter sind neue Reifengrößen für Sportwagen, für die Mittel- und Oberklasse sowie für Kleinwagen. Damit bieten wir weltweit eines der umfangreichsten Angebote für die Bereifung von Pkw, SUVs und Transportern. Bei den Tests der Fachpresse haben die Continental-Produkte zahlreiche Empfehlungen erhalten und vordere Plätze belegt. Sie kamen beim ADAC, bei der "auto motor und sport" sowie der "Auto Zeitung" auf die höchste Bewertung. Bei der "AUTO BILD Sportscars" erreichte der SportContact 6 den ersten Platz, beim Schwesterblatt "AUTO BILDAllrad" war der ContiSportContact 5 SUV Testsieger. Im großen Sommerreifentest der "AUTO BILD" qualifizierte sich der Conti-Premium Contact 5 für die höchste Einstufung "Vorbildlich".

Engagement für Nachhaltigkeit in der Lieferkette von Naturkautschuk

Die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH und Continental setzen sich in einer Entwicklungspartnerschaft gemeinsam für mehr Nachhaltigkeit in der Lieferkette von Naturkautschuk in Indonesien ein. Das Land ist weltweit der zweitgrößte Erzeuger von Naturkautschuk. Ziel ist es, einen Kriterienkatalog für die nachhaltige Produktion von Naturkautschuk zu erarbeiten, Landwirte entsprechend diesen Kriterien in nachhaltigen Anbaumethoden zu schulen und die Rückverfolgbarkeit des Kautschuks von den Kleinbauern bis hin zum Einsatz in der Fertigung bei Continental sicherzustellen. Durch eine bessere Kautschukqualität, höhere Erträge und eine Optimierung der Lieferkette steigt das Einkommen der Kautschukbauern. Die Partnerschaft zwischen Continental und der GIZ wird durch das "develoPPP.de-Programm" des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) unterstützt. Zur Einbindung der Lieferkettenpartner wurden mit zwei Zulieferern Absichtserklärungen unterzeichnet.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft setzte sich im ersten Quartal 2018 fort. Die Industrieproduktion und die Auftragseingänge der Unternehmen nahmen gegenüber dem Vorjahr weiter zu. Die gute wirtschaftliche Lage der Unternehmen zeigte sich auch in verschiedenen Stimmungsindikatoren, die im Januar und Februar 2018 weiter anstiegen. Allerdings schwächten sich die Erwartungen der Unternehmen im März etwas ab, da der drohende Handelskonflikt zwischen den USA und China die allgemeine Stimmung dämpfte. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hob in seinem World Economic Outlook vom April 2018 seine Schätzung für das Wirtschaftswachstum in Deutschland um 0,2 Prozentpunkte an und prognostiziert nun für 2018 einen Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 2,5 %.

Die Wirtschaft der Eurozone entwickelte sich im Berichtszeitraum auf Basis erster Daten ähnlich wie die deutsche Wirtschaft. In den meisten Ländern zeigte sich eine Zunahme der Industrieproduktion sowie insbesondere der Bautätigkeit. Die Verringerung der Arbeitslosenquote von 8,6 % im Dezember 2017 auf 8,5 % im Februar 2018 wirkte positiv auf den privaten Konsum. Zudem unterstützte weiterhin die unverändert expansive Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) die Konjunktur. Der IWF erhöhte im April 2018 seine Schätzung für das BIP-Wachstum des Euroraums ebenfalls um 0,2 Prozentpunkte auf jetzt 2,3 % für das laufende Jahr.

Das kräftige Wachstum der USA hielt auf Basis erster Daten im ersten Quartal 2018 an. Die Industrieproduktion und der private Konsum stiegen weiter an. Diverse Stimmungsindikatoren lassen zudem eine Fortsetzung der wirtschaftlichen Belebung in den nächsten Monaten erwarten. Die US-amerikanische Notenbank Fed nahm im März 2018 die insgesamt sechste Anhebung ihres Leitzinses seit der Zinswende Ende 2015 vor. Er blieb mit einem Zielwert von 1,5 % bis 1,75 % noch auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Allerdings deutete die Fed neben insgesamt drei Zinsschritten für das laufende Jahr erstmals auch drei Zinsschritte für 2019 an. Für die USA korrigierte der IWF im April 2018 seine Schätzung für das BIP-Wachstum um 0,2 Prozentpunkte nach oben und erwartet derzeit für 201 8 einen BIP-Anstieg von 2,9 %.

Die japanische Wirtschaft setzte im Berichtszeitraum ihr Wachstum fort. Die Aufwertung der japanischen Währung im Verlauf des ersten Quartals gegenüber den Währungen der wichtigsten Handelspartner dürfte jedoch den Beitrag des Außenhandels verringert und das Tempo der konjunkturellen Entwicklung etwas verlangsamt haben. Hierfür sprechen auch der im Vergleich zum Vorjahr niedrigere Anstieg der Industrieproduktion und vorliegende Daten für den privaten Konsum. Der IWF ließ in seiner April-Prognose seine Erwartung für das Wirtschaftswachstum in Japan unverändert bei 1,2 % für 2018.

Für China, das für das erste Quartal 2018 ein Wirtschaftswachstum von 6,8 % auswies, erwartet der IWF im April unverändert einen Anstieg des BIP um 6,6 % für das Gesamtjahr 2018. Auch für Indien und Russland behielt der IWF seine BIP-Prognose von 7,4 % bzw. 1,7 % bei. Aufgrund neuer Konjunkturdaten erhöhte der IWF seine BIP-Prognose 2018 für Brasilien um 0,4 Prozentpunkte auf 2,3 %. Dagegen senkte er seine Schätzungen leicht für Länder im Nahen Osten und in Afrika. Insgesamt erwartet der IWF in seiner April-Prognose für die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer unverändert ein Wachstum von 4,9 % für 2018.

Für die Weltwirtschaft prognostiziert der IWF in seiner April-Prognose weiterhin ein Wachstum von 3,9 % für 2018. Die wichtigsten Treiber hierfür sind die anhaltend starke Expansion asiatischer Länder, insbesondere China und Indien, sowie die gestiegene Investitionstätigkeit der Unternehmen in den USA und in Europa wie auch die wirtschaftliche Erholung verschiedener rohstoffexportierender Länder. Der IWF weist darauf hin, dass das im Vergleich zum Vorjahr stärkere Wachstum maßgeblich auf kurzfristig wirkenden Faktoren beruht. Risiken sieht der IWF u. a. in einem Anstieg der Inflation, der eine Straffung der expansiven Geldpolitik vieler Notenbanken erforderlich machen würde. Ferner sieht der IWF weiterhin Risiken in handelshemmenden Tendenzen sowie in geopolitischen Spannungen zwischen einzelnen Ländern. Außerdem weist er auf anhaltende strukturelle Probleme in verschiedenen Volkswirtschaften in Europa, Asien, Afrika und Südamerika hin und mahnt entsprechende Reformen an.

Entwicklung der Pkw-Neuzulassungen

Die Pkw-Nachfrage in Europa (EU-28 und EFTA) übertraf im ersten Quartal 2018 auf Basis vorläufiger Daten des Verbands der Automobilindustrie (VDA) das Niveau des starken ersten Quartals 2017 um knapp 1 %. Die Vorjahreswerte profitierten dabei von einer höheren Anzahl von Arbeitstagen. Im Berichtszeitraum kompensierten steigende Verkaufszahlen in den meisten Ländern den deutlichen Absatzrückgang im Vereinigten Königreich. Dieser sank um 12 % gegenüber dem Vorjahr. Auch in Italien, Irland und einigen skandinavischen Ländern lag der Absatz leicht unter dem Niveaudes Vorjahres. In Deutschland erhöhten sich die Pkw-Neuzulassungen um 4 %, in Frankreich um 3 %. In Spanien stieg der Absatz um 11 %, was auf einen weiterhin hohen Ersatzbedarf deutet.

In den USA nahm im ersten Quartal 2018 die Zahl der Neuzulassungen um 2 % auf 4,1 Mio Einheiten zu. Grund dafür war die weiter steigende Nachfrage nach leichten Nutzfahrzeugen, insbesondere Pick-ups, die dank niedriger Kraftstoffpreise und anhaltend günstiger Kreditzinsen um 10 % im Vergleich zum Vorjahresquartal anstieg. Dagegen sank die Nachfrage nach Limousinen um 11 %.

In Japan lag der Pkw-Absatz im Berichtszeitraum mit 1,3 Mio Einheiten stabil auf dem durchschnittlichen Niveau der letzten drei Jahre. Gegenüber dem Vorjahreswert ergab sich jedoch ein leichter Rückgang der Pkw-Nachfrage um 3 %.

Der Pkw-Bedarf in China stieg im ersten Quartal 2018 aufgrund der guten konjunkturellen Lage weiter an. Nach Angaben des VDA erhöhte sich der Pkw-Absatz im Berichtszeitraum um knapp 4 % auf 6,0 Mio Einheiten und markierte abermals einen neuen Rekordwert für ein erstes Quartal. Die übrigen BRIC-Länder wiesen im Berichtszeitraum sehr kräftige Nachfragezuwächse aus: In Russland und Brasilien setzte sich die Erholung der Nachfrage im Vergleich zum schwachen Vorjahresquartal mit einem Anstieg um 22 % bzw. 15 % weiter fort. In Indien erhöhten sich die Neuzulassungen um 7 %.

Weltweit nahmen im ersten Quartal 201 8 die Pkw-Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nach vorläufigen Daten um 3 % auf rund 23,6 Mio Einheiten zu.

Neuzulassungen/Verkäufe von Pkw

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1. Januar bis 31. März
Mio Stück 2018 2017 Veränderung
Europa (EU-28 und EFTA) 4,3 4,3 1 %
USA 4,1 4,0 2 %
Japan 1,3 1,3 -3 %
Brasilien 0,5 0,5 15 %
Russland 0,4 0,3 22 %
Indien 0,9 0,8 7 %
China 6,0 5,8 4 %
Weltweit 23,6 23,0 3 %


Quellen: VDA (Länder/Regionen) und Renault (weltweit).

Entwicklung der Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen

In Europa entwickelte sich im Berichtszeitraum die Fertigung von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen < 6 t in den einzelnen Ländern unterschiedlich. Insbesondere in Deutschland, Spanien und dem Vereinigten Königreich war, im Wesentlichen statistisch bedingt, ein Rückgang der Produktionsvolumina zu erkennen. Dagegen zeigte sich in den Pkw-Werken in Russland, Frankreich und Portugal ein Anstieg der Produktion. In Europa insgesamt stagnierte nach vorläufigen Daten die Pkw-Produktion im ersten Quartal 2018 gegenüber dem Vorjahreswert. Für das Gesamtjahr 2018 erwarten wir unverändert einen Zuwachs von 2 %.

In Nordamerika setzte sich der Rückgang der Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen aus dem Vorjahr weiter fort. Im ersten Quartal 201 8 sank die Fertigung auf Basis vorläufiger Zahlen um 3 % im Vergleich zum Vorjahresquartal. Die positive Produktionsentwicklung in Mexiko konnte die rückläufige Entwicklung der Produktionszahlen in den USA und in Kanada hierbei nicht vollständig kompensieren. Für 2018 insgesamt rechnen wir in Nordamerika weiterhin mit einem Rückgang um 2 %.

Die Produktionsrückgänge in den Volumenmärkten China und Südkorea führten in Asien insgesamt zu einem leichten Rückgang der Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen im Berichtszeitraum. Indien, Thailand und der Iran konnten einen Teil dieses Rückgangs kompensieren, sodass sich auf Basis vorläufiger Daten für Asien ein leichter Fertigungsrückgang im ersten Quartal 2018 gegenüber dem Vorjahr von 1 % ergab. Für das Gesamtjahr erwarten wir für Asien aufgrund der zunehmenden Nachfrage, insbesondere in China und Indien, nach wie vor einen Zuwachs von 2 %.

In Südamerika setzte sich der positive Trend der Nachfrage weiter fort und führte zu einer Erhöhung der Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen. Nach vorläufigen Daten wuchs die Fertigung im Berichtszeitraum um 12 % gegenüber dem schwachen Vorjahresquartal. Für 2018 bestätigen wir unsere Prognose eines Anstiegs der Produktion um 8 %.

Die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen sank auf Basis vorläufiger Zahlen im ersten Quartal 2018 um 1 % gegenüber dem Vorjahreswert. Für das Gesamtjahr behalten wir unsere Prognose eines Anstiegs um mehr als 1 % aufgrund der positiven Nachfrageentwicklung in Asien und Südamerika bei.

Entwicklung der Produktion von mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen

In Europa führte die anhaltende positive Entwicklung der Konjunktur zu einem Zuwachs des Straßengüterverkehrs. Infolgedessen erhöhte sich im Berichtsquartal der Lkw-Bedarf, trotz des hohen Vergleichsniveaus des Vorjahresquartals und weniger Arbeitstage. Die Produktion von Nutzfahrzeugen > 6 t stieg auf Basis erster Daten im ersten Quartal 2018 um 6 % gegenüber dem Vorjahresquartal. Für die Folgequartale rechnen wir jedoch mit einer Abschwächung der Produktion. Für das Gesamtjahr 2018 erwarten wir in Europa weiterhin einen Zuwachs von 2 %.

In Nordamerika sorgte im ersten Quartal 2018 das starke Wachstum der Wirtschaft für einen deutlichen Zuwachs der Nutzfahrzeugproduktion um rund 20 % gegenüber dem schwachen Vorjahreswert. Im weiteren Jahresverlauf dürfte sich die Dynamik aufgrund der steigenden Vorjahresbasis abschwächen. Für 2018 rechnen wir unverändert mit einem Produktionsanstieg um 9 %.

Aufgrund der hohen Produktionszahlen des Vorjahres und des damit verbundenen Aufbaus von Lagerbeständen kam es in China im ersten Quartal 2018 nach vorläufigen Daten zu einem Rückgang der Fertigung mittelschwerer und schwerer Nutzfahrzeuge. Auch für Japan zeigen erste Daten sinkende Produktionsvolumina, während die Fertigung in Indien auf Basis erster Schätzungen weiter zunahm. Für Asien insgesamt erwarten wir nach wie vor einen Rückgang der Nutzfahrzeugproduktion um 5 % im Jahr 2018.

In Südamerika bewirkte im ersten Quartal 2018 die anhaltende konjunkturelle Erholung Brasiliens nach vorläufigen Daten einen starken Anstieg der Produktion von Nutzfahrzeugen um rund 40 % gegenüber dem schwachen Vorjahreswert. Auch hier dürfte sich im weiteren Jahresverlauf die Dynamik aufgrund der steigenden Vorjahresbasis abschwächen. Für 2018 gehen wir weiterhin von einem Zuwachs um 10 % aus.

Im ersten Quartal 2018 stieg die weltweite Produktion von mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen auf Basis vorläufiger Zahlen und Schätzungen um 1 % gegenüber dem Vorjahreswert. Für das Gesamtjahr bestätigen wir unsere Prognose eines leichten Rückgangs.

Entwicklung der Ersatzreifenmärkte für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge

In Europa, dem für Continental wichtigsten Ersatzreifenmarkt für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge < 6 t, blieb der Absatz im ersten Quartal 2018 um 1 % unter dem sehr starken Vergleichswert des Vorjahres. Für die folgenden Quartale rechnen wir mit leicht steigenden Volumina und für das Gesamtjahr deshalb unverändert mit einem Marktwachstum von 2 %.

In Nordamerika sank die Nachfrage nach Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge im Berichtszeitraum ebenfalls leicht unter den hohen Vorjahreswert. Nach vorläufigen Zahlen reduzierte sich der Absatz um 2 %. Für den weiteren Jahresverlauf erwarten wir jedoch einen steigenden Ersatzreifenbedarf. Für 2018 halten wir an unserer Prognose von 2 % Wachstum fest.

Asien verzeichnete im ersten Quartal 2018 einen leicht rückläufigen Bedarf an Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. In China, dem wichtigsten asiatischen Markt, kam es im ersten Quartal 2018 zu einem Nachfragerückgang von 2 %. In Japan sorgte das starke Winterreifengeschäft zu Jahresbeginn für einen leicht steigenden Ersatzreifenabsatz. Für den weiteren Jahresverlauf erwarten wir für den asiatischen Markt wieder wachsende Volumina. Für das Gesamtjahr bestätigen wir unsere Prognose eines Zuwachses der Ersatzreifenvolumina für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge in Asien von 5 %.

In Südamerika erhöhte sich im Berichtszeitraum die Nachfrage nach Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge durch die fortschreitende Erholung der wirtschaftlichen Lage nach vorläufigen Zahlen um 9 %. Für 2018 insgesamt gehen wir nach wie vor von einem Anstieg der Volumina um 4 % aus.

Weltweit sank im ersten Quartal 2018 die Nachfrage nach Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge nach vorläufigen Daten um 1 %. Für das Gesamtjahr 2018 erwarten wir dennoch weiterhin ein Wachstum des weltweiten Bedarfs um 3 %.

Entwicklung der Ersatzreifenmärkte für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge

Im Vorjahresquartal sorgten in Europa vorgezogene Käufe für einen kräftigen Anstieg der Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge. Durch die hohe Vergleichsbasis stagnierte im ersten Quartal 2018 der Bedarf an Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge. In den folgenden Quartalen dürfte sich die Nachfrage wieder erhöhen. Für 2018 insgesamt rechnen wir für Europa weiterhin mit einem Absatzanstieg um 2 %.

In Nordamerika stieg im ersten Quartal 2018 die Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge gegenüber dem hohen Vorjahreswert um 4 %. Für den weiteren Jahresverlauf erwarten wir jedoch sich normalisierende Volumina. Für das Gesamtjahr lassen wir unsere Prognose eines Zuwachses von 3 % unverändert.

In Asien sollte die Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge im laufenden Jahr der wirtschaftlichen Entwicklung der einzelnen Länder folgen und weiter zunehmen.

Für Asien insgesamt rechnen wir 2018 nach wie vor mit einem Anstieg des Bedarfs um 2 %.

In Südamerika wuchs im Berichtszeitraum die Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge um 7 %. Infolge der wirtschaftlichen Erholung erwarten wir auch in den Folgequartalen einen steigenden Bedarf. Für das Gesamtjahr 2018 bestätigen wir unsere Prognose einer Zunahme um 5 %.

Weltweit stieg im ersten Quartal 2018 die Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge um 2 %.

Unsere Prognose eines Zuwachses von über 2 % für das Gesamtjahr behalten wir bei.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Continental-Konzerns

Zur Überleitung des Umsatz bereinigt und des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) verweisen wir auf unsere Ausführungen im Konzern-Zwischenabschluss.

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1. Januar bis 31. März
Mio € 2018 2017
Umsatz 11.012,7 10.999,9
EBITDA 1.555,0 1.638,5
in % vom Umsatz 14,1 14,9
EBIT 1.019,2 1.135,1
in % vom Umsatz 9,3 10,3
Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen 737,6 749,6
Ergebnis pro Aktie in €, unverwässert 3,69 3,75
Ergebnis pro Aktie in €, verwässert 3,69 3,75
Forschungs- und Entwicklungskosten (netto) 848,0 780,7
in % vom Umsatz 7,7 7,1
Abschreibungen1 535,8 503,4
davon Wertminderungen2 5,6 1,0
Investitionen3 459,4 502,7
in % vom Umsatz 4,2 4,6
Operative Aktiva (zum 31.03.) 22.878,1 21.980,4
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 240.074 227.565
Umsatz bereinigt5 10.923,4 10.996,7
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 1.058,9 1.163,9
in % des bereinigten Umsatzes 9,7 10,6
Netto-Finanzschulden (zum 31.03.) 1.983,8 2.767,6
Gearing Ratio in % 11,7 17,6


1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.


Ertragslage

Umsatzanstieg um 0,1 %;
Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 4,3 %

Während der ersten drei Monate 2018 erhöhte sich der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,1 % auf 11.01 2,7 Mio € (Vj. 10.999,9 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 4,3 %.

Rückgang des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 9,0 %

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) des Konzerns verringerte sich während der ersten drei Monate 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 105,0 Mio € bzw. 9,0 % auf 1.058,9 Mio € (Vj. 1.163,9 Mio €) und entspricht 9,7 % (Vj. 10,6 %) des bereinigten Umsatzes.

Operativer Ergebnisrückgang (EBIT) um 10,2 %

Das operative Konzernergebnis (EBIT) reduzierte sich in den ersten drei Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 115,9 Mio € bzw. 10,2 % auf 1.019,2 Mio € (Vj. 1.135,1 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 9,3 % (Vj. 10,3 %).

Sondereffekte im ersten Quartal 2018

Aus Wertminderungen auf Sachanlagen entstand in der Division Powertrain ein Aufwand in Höhe von insgesamt 5,4 Mio €.

Darüber hinaus resultierte ebenfalls aus einer Wertminderung auf Sachanlagen ein Aufwand in Höhe von 0,2 Mio € in der Division Interior.

Für den Konzern beträgt die Belastung durch Sondereffekte in den ersten drei Monaten 2018 insgesamt 5,6 Mio €.

Sondereffekte im ersten Quartal 2017

Aus Wertminderungen auf Sachanlagen resultierte in der Division Powertrain ein Aufwand in Höhe von 1,0 Mio €.

In der Division Reifen entstand aus dem Verkauf von als Finanzanlagen gehaltenen Beteiligungen insgesamt ein Ertrag in Höhe von 13,0 Mio €.

Darüber hinaus ergab sich aus einer Erstkonsolidierung ein Ertrag in Höhe von 0,5 Mio € in der Division Reifen.

In der Division ContiTech entstand ein Restrukturierungsaufwand in Höhe von 0,1 Mio €.

Für den Konzern ergab sich eine Entlastung durch Sondereffekte in den ersten drei Monaten 2017 in Höhe von insgesamt 12,4 Mio €.

Forschung und Entwicklung

Die Kosten für Forschung und Entwicklung (netto) erhöhten sich in den ersten drei Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,6 % auf 848,0 Mio € (Vj. 780,7 Mio €), entsprechend 7,7 % des Umsatzes (Vj. 7,1 %). Davon entfielen auf die Automotive Group 736,5 Mio € (Vj. 676,1 Mio €), entsprechend 10,8 % des Umsatzes (Vj. 10,0 %), und auf die Rubber Group 111,5 Mio € (Vj. 104,6 Mio €), entsprechend 2,6 % des Umsatzes (Vj. 2,5 %).

Finanzergebnis

Das negative Finanzergebnis reduzierte sich im ersten Quartal 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 35,3 Mio € auf 48,3 Mio € (Vj. 83,6 Mio €). Dies ist im Wesentlichen auf die Summe der Effekte aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und aus Währungsumrechnung zurückzuführen.

Die Zinserträge verringerten sich in den ersten drei Monaten 2018 gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Mio € auf 22,0 Mio € (Vj. 23,4 Mio €). Davon entfielen insgesamt 14,1 Mio € (Vj. 16,8 Mio €) auf erwartete Erträge aus langfristig fälligen Leistungen an Arbeitnehmer sowie aus den Pensionsfonds. Hierin sind die Zinserträge auf das Fondsvermögen der Pensionskassen nicht enthalten.

Die Zinsaufwendungen beliefen sich in den ersten drei Monaten 2018 auf insgesamt 64,3 Mio € (Vj. 72,2 Mio €). Der Zinsaufwand, der aus Kreditaufnahmen bei Banken, Kapitalmarkttransaktionen und sonstigen Finanzierungsinstrumenten resultierte, lag mit 29,2 Mio € um 5,0 Mio € unter dem Vorjahreswert von 34,2 Mio €. Der wesentliche Anteil entfiel mit 16,2 Mio € (Vj. 21,1 Mio €) auf den Aufwand aus den von der Continental AG sowie der Continental Rubber of America, Corp., Wilmington, USA, begebenen Anleihen. Der Rückgang des Aufwands gegenüber dem Vorjahr ist auf die am 20. März 2017 erfolgte Rückzahlung der Euro-Anleihe der Conti-Gummi Finance B.V., Maastricht, Niederlande, über 750,0 Mio € zurückzuführen. Die 3,5-jährige Anleihe wurde mit 2,5 % p. a. verzinst.Aus der Aufzinsung der langfristig fälligen Leistungen an Arbeitnehmer resultierte im ersten Quartal 2018 ein Zinsaufwand in Höhe von insgesamt 35,1 Mio € (Vj. 38,0 Mio €). Hierin ist die Aufzinsung der Anwartschaftsverpflichtungen der Pensionskassen nicht enthalten.

Die Effekte aus Währungsumrechnung führten im ersten Quartal 2018 zu einem negativen Ergebnisbeitrag in Höhe von 1 5,5 Mio € (Vj. 70,4 Mio €). Gegenläufig wirkten die Effekte aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und sonstige Bewertungseffekte mit einem Ertrag in Höhe von insgesamt 9,5 Mio € (Vj. 35,6 Mio €). Davon entfallen auf sonstige Bewertungseffekte 0,3 Mio € (Vj. 0,3 Mio €). Wird die Summe der Effekte aus Währungsumrechnung und aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten betrachtet, ergab sich in den ersten drei Monaten 2018 eine Ergebnisbelastung in Höhe von 6,3 Mio € (Vj. 35,1 Mio €).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für die ersten drei Monate 201 8 beliefen sich auf 219,4 Mio € (Vj. 287,0 Mio €). Die Steuerquote im Berichtszeitraum lag bei 22,6 % (Vj. 27,3 %).

Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen

Das den Anteilseignern zuzurechnende Konzernergebnis verringerte sich um 1,6 % auf 737,6 Mio € (Vj. 749,6 Mio €). Nach den ersten drei Monaten 2018 lag das unverwässerte Ergebnis pro Aktie bei 3,69 € (Vj. 3,75 €) und entspricht dem verwässerten Ergebnis pro Aktie.

Finanzlage

Cashflow-Überleitung

Das EBIT des ersten Quartals 2018 verringerte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum 2017 um 115,9 Mio € auf 1.019,2 Mio € (Vj. 1.135,1 Mio €).

Die zum großen Teil aus den Anleihen resultierenden Zinszahlungen reduzierten sich um 19,4 Mio € auf 28,2 Mio € (Vj. 47,6 Mio €).

Die Auszahlungen für Ertragsteuern verringerten sich um 70,0 Mio € auf 190,3 Mio € (Vj. 260,3 Mio €).

Der Mittelabfluss aus dem Aufbau des operativen Working Capital lag zum 31. März 201 8 mit 824,3 Mio € um 144,6 Mio € über dem Vorjahresvergleichswert von 679,7 Mio €.

Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit lag zum 31. März 2018 mit 634,1 Mio € um 230,2 Mio € unter dem Vorjahresvergleichswert in Höhe von 864,3 Mio €.

Aus Investitionstätigkeit resultierte in den ersten drei Monaten 2018 ein Mittelabfluss in Höhe von 593,2 Mio € (Vj. 731,3 Mio €). Die Investitionen in Sachanlagen und Software, ohne Berücksichtigung von Finanzierungsleasing und aktivierten Fremdkapitalkosten, verringerten sich um 43,3 Mio € von 502,7 Mio € auf 459,4 Mio €. Aus dem Anteilserwerb und dem Verkauf von Gesellschaften und Geschäftsbereichen resultierte insgesamt ein Mittelabfluss in Höhe von 145,0 Mio € (Vj. 211,7 Mio €).

Der im ersten Quartal 2018 erreichte Free Cashflow ergab einen Mittelzufluss in Höhe von 40,9 Mio € (Vj. 133,0 Mio €) und verringerte sich damit um 92,1 Mio € gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Finanzierung und Finanzschulden

Zum 31. März 2018 lagen die Netto-Finanzschulden des Continental-Konzerns mit 1.983,8 Mio € unter dem Vorjahresniveau von 2.767,6 Mio €. Gegenüber dem Wert zum 31. Dezember 2017 von 2.047,6 Mio € verringerten sie sich um 63,8 Mio €. Die Gearing Ratio verbesserte sich zum Ende des ersten Quartals 2018 auf 11,7 % (Vj. 17,6 %).

Der syndizierte Kredit besteht aus einer revolvierenden Tranche über 3,0 Mrd €. Diese Kreditlinie steht Continental bis April 2021 zur Verfügung und wurde Ende März 2018 wie im Vorjahr nicht in Anspruch genommen.

Zum 31. März 2018 verfügte Continental über ein Liquiditätspolster in Höhe von insgesamt 5.887,7 Mio € (Vj. 5.758,1 Mio €), davon 2.288,6 Mio € (Vj. 1.895,7 Mio €) flüssige Mittel sowie zugesagte, ungenutzte Kreditlinien im Volumen von 3.599,1 Mio € (Vj. 3.862,4 Mio €).

Unter den Beschränkungen, welche die Verfügbarkeit von Kapital beeinträchtigen können, sind auch sämtliche bestehenden Beschränkungen der flüssigen Mittel zu verstehen. Im Continental-Konzern sind die vorab genannten flüssigen Mittel beschränkt hinsichtlich verpfändeter Beträge sowie Guthaben in Ländern mit devisenrechtlichen Beschränkungen oder anderweitig erschwertem Zugang zu Liquidität. Steuern, die auf den Transfer von Geldvermögen von einem Land in ein anderes zu entrichten sind, werden im Regelfall nicht als eine Beschränkung der flüssigen Mittel verstanden. Zum 31. März 2018 beliefen sich die unbeschränkt verfügbaren flüssigen Mittel insgesamt auf 2.105,6 Mio € (Vj. 1.425,7 Mio €).

Herleitung der Netto-Finanzschulden

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Mio € 31.03.2018 31.03.2017
Langfristige Finanzschulden 1.459,7 2.783,2
Kurzfristige Finanzschulden 2.996,7 1.939,4
Langfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen -40,6 -17,3
Kurzfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen -143,4 -42,0
Flüssige Mittel -2.288,6 -1.895,7
Netto-Finanzschulden 1.983,8 2.767,6


Herleitung der Veränderung der Netto-Finanzschulden

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1. Januar bis 31. März
Mio € 2018 2017
Netto-Finanzschulden am Anfang der Periode 2.047,6 2.797,8
Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 634,1 864,3
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit -593,2 -731,3
Cashflow vor Finanzierungstätigkeit (Free Cashflow) 40,9 133,0
Dividenden an Minderheitsgesellschafter und Veränderungen aus Eigenkapitaltransaktionen bei Gesellschaften mit Minderheitsanteilseignern -6,4 -0,4
Nicht zahlungswirksame Veränderungen 12,6 26,7
Sonstiges -3,1 -150,1
Wechselkurseffekte 19,8 21,0
Veränderung der Netto-Finanzschulden 63,8 30,2
Netto-Finanzschulden am Ende der Periode 1.983,8 2.767,6


Investitionen (Bilanzzugang)

Im ersten Quartal 2018 wurden 459,4 Mio € (Vj. 502,7 Mio €) in Sachanlagen und Software investiert. Die Investitionsquote beträgt nach drei Monaten 4,2 % (Vj. 4,6 %).

Auf die Automotive Group entfielen 276,3 Mio € (Vj. 287,3 Mio €) der Investitionen, dies entspricht 4,1 % des Umsatzes (Vj. 4,3 %). Die Automotive Group investierte hauptsächlich in Produktionsausrüstungen zur Herstellung neuer Produkte und zur Umsetzung neuer Technologien. Hierbei wurden Fertigungskapazitäten in Deutschland sowie in China, den USA und an den europäischen Niedrigkostenstandorten erweitert. In der Division Chassis & Safety entfielen wesentliche Bilanzzugänge auf die Erweiterung der Produktionsanlagen für die Geschäftsbereiche Vehicle Dynamics und Advanced Driver Assistance Systems. Es wurden insbesondere die Fertigungskapazitäten für elektronische Bremssysteme ausgebaut. In der Division Powertrain entfielen wesentliche Investitionen auf die Erweiterung der Produktionskapazitäten für die Geschäftsbereiche Engine Systems und Sensors & Actuators. In der Division Interior wurden insbesondere die Kapazitäten in den Geschäftsbereichen Instrumentation & Driver HMI und Body & Security erweitert.

Die Rubber Group investierte 179,5 Mio € (Vj. 215,0 Mio €), entsprechend 4,3 % des Umsatzes (Vj. 5,0 %). Wesentliche Bilanzzugänge entfielen auf die Werkneubauten in Rayong, Thailand, und Clinton, USA. Darüber hinaus wurden die Fertigungskapazitäten bestehender Werke in Sumter, USA, und Hefei, China, ausgebaut. Weiterhin wurden Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Kostensenkung durchgeführt. In der Division ContiTech entfielen wesentliche Investitionen auf die Ausweitung von Fertigungskapazitäten für die Geschäftsbereiche Mobile Fluid Systems, Benecke-Hornschuch Surface Group, Power Transmission Group und Conveyor Belt Group. In allen Geschäftsbereichen wurden Investitionen zur Rationalisierung bestehender Produktionsabläufe durchgeführt.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich zum 31. März 2018 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresstichtag um 932,4 Mio € auf 38.844,2 Mio € (Vj. 37.911,8 Mio €). Der Goodwill in Höhe von 6.967,8 Mio € hat sich im Vergleich zum Vorjahreswert von 6.977,1 Mio € um 9,3 Mio € verringert. Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte reduzierten sich um 97,7 Mio € auf 1.522,8 Mio € (Vj. 1.620,5 Mio €). Dagegen stiegen die Sachanlagen um 385,3 Mio € auf 11.152,1 Mio € (Vj. 10.766,8 Mio €). Die aktiven latenten Steuern reduzierten sich um 290,3 Mio € auf 1.529,2 Mio € (Vj. 1.81 9,5 Mio €). Die Vorräte nahmen um 250,5 Mio € auf 4.367,0 Mio € (Vj. 4.116,5 Mio €) zu. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich um 57,1 Mio € auf 8.294,8 Mio € (Vj. 8.351,9 Mio €). Kurzfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen erhöhten sich um 101,4 Mio € auf 143,4 Mio € (Vj. 42,0 Mio €). Die flüssigen Mittel sind mit 2.288,6 Mio € (Vj. 1.895,7 Mio €) um 392,9 Mio € höher als am entsprechenden Vorjahresstichtag.

Das Eigenkapital inklusive der Anteile in Fremdbesitz erhöhte sich im Vergleich zum 31. März 2017 um 1.289,0 Mio € auf 17.011,4 Mio € (Vj. 15.722,4 Mio €). Dies resultierte insbesondere aus dem Anstieg der kumulierten einbehaltenen Gewinne in Höhe von 2.153,4 Mio €. Die erfolgsneutralen Rücklagen veränderten sich um -851,4 Mio € auf -2.552,0 Mio € (Vj. -1.700,6 Mio €). Die Gearing Ratio verbesserte sich von 1 7,6 % auf 11,7 %. Die Eigenkapitalquote stieg auf 43,8 % (Vj. 41,5 %).

Im Vergleich zum 31. Dezember 201 7 erhöhte sich die Bilanzsumme um 1.403,7 Mio € auf 38.844,2 Mio € (Vj. 37.440,5 Mio €). Bezogen auf die einzelnen Bilanzposten ist dies im Wesentlichen bedingt durch den Anstieg der Vorräte um 238,8 Mio € auf 4.367,0 Mio € (Vj. 4.128,2 Mio €), die Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 625,5 Mio € auf 8.294,8 Mio € (Vj. 7.669,3 Mio €) und der flüssigen Mittel um 407,1 Mio € auf 2.288,6 Mio € (Vj. 1.881,5 Mio €).

Das Eigenkapital inklusive der Anteile in Fremdbesitz erhöhte sich im Vergleich zum Jahresende 2017 um 721,1 Mio € auf 17.011,4 Mio € (Vj. 16.290,3 Mio €). Aus dem den Anteilseignern zuzurechnenden positiven Konzernergebnis ergibt sich ein Anstieg in Höhe von 737,6 Mio €. Die erfolgsneutralen Rücklagen veränderten sich um -43,5 Mio € auf -2.552,0 Mio € (Vj. -2.508,5 Mio €). Die Gearing Ratio veränderte sich von 12,6 % auf 11,7 %.

Mitarbeiter

Zum Ende des ersten Quartals 2018 waren im Konzern 240.074 Mitarbeiter beschäftigt. Dies entspricht einem Anstieg um 4.601 Personen im Vergleich zum Jahresende 2017. Aufgrund gestiegener Produktionsvolumina und des Ausbaus des Bereichs Forschung und Entwicklung erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiter in der Automotive Group um 3.076. In der Rubber Group führte der weitere Ausbau von Produktionskapazitäten und Vertriebskanälen zu einer Erhöhung der Beschäftigtenzahl um 1.545. Im Vergleich zum Berichtsstichtag des Vorjahres erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiter im Konzern um insgesamt 1 2.509.

Überleitung zu operativen Aktiva zum 31. März 2018

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Mio € Chassis & Safety Powertrain Interior Reifen ContiTech Sonstiges/
Konsolidierung
Summe Aktiva/Bilanzsumme 7.557,6 5.571,6 7.889,5 8.634,3 4.445,0 4.746,2
Flüssige Mittel - - - - - 2.288,6
Kurz- und langfristige derivative Finanzinstrumente, verzinsliche Anlagen - - - - - 184,0
Andere finanzielle Vermögenswerte 11,4 43,9 21,9 19,7 4,7 5,7
Abzüglich finanzieller Vermögenswerte 11,4 43,9 21,9 19,7 4,7 2.478,3
Abzüglich sonstiger nicht operativer Vermögenswerte -6,1 -3,7 -39,6 -31,5 -1,2 521,5
Aktive latente Steuern - - - - - 1.529,2
Ertragsteuerforderungen - - - - - 177,3
Abzüglich Ertragsteuervermögen - - - - - 1.706,5
Segmentvermögen 7.552,3 5.531,4 7.907,2 8.646,1 4.441,5 39,9
Summe Verbindlichkeiten und Rückstellungen 4.080,7 2.903,0 3.172,3 3.196,9 1.856,7 6.623,2
Kurz- und langfristige Finanzschulden - - - - - 4.456,4
Zins- und andere finanzielle Verbindlichkeiten - - - - - 90,1
Abzüglich finanzieller Verbindlichkeiten - - - - - 4.546,5
Passive latente Steuern - - - - - 352,3
Ertragsteuerverbindlichkeiten - - - - - 934,7
Abzüglich Ertragsteuerverpflichtungen - - - - - 1.287,0
Abzüglich sonstiger nicht operativer Verbindlichkeiten 1.206,8 814,9 664,7 878,8 531,8 662,0
Segmentschulden 2.873,9 2.088,1 2.507,6 2.318,1 1.324,9 127,7
Operative Aktiva 4.678,4 3.443,3 5.399,6 6.328,0 3.116,6 -87,8


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Mio € Continental-Konzern
Summe Aktiva/Bilanzsumme 38.844,2
Flüssige Mittel 2.288,6
Kurz- und langfristige derivative Finanzinstrumente, verzinsliche Anlagen 184,0
Andere finanzielle Vermögenswerte 107,3
Abzüglich finanzieller Vermögenswerte 2.579,9
Abzüglich sonstiger nicht operativer Vermögenswerte 439,4
Aktive latente Steuern 1.529,2
Ertragsteuerforderungen 177,3
Abzüglich Ertragsteuervermögen 1.706,5
Segmentvermögen 34.118,4
Summe Verbindlichkeiten und Rückstellungen 21.832,8
Kurz- und langfristige Finanzschulden 4.456,4
Zins- und andere finanzielle Verbindlichkeiten 90,1
Abzüglich finanzieller Verbindlichkeiten 4.546,5
Passive latente Steuern 352,3
Ertragsteuerverbindlichkeiten 934,7
Abzüglich Ertragsteuerverpflichtungen 1.287,0
Abzüglich sonstiger nicht operativer Verbindlichkeiten 4.759,0
Segmentschulden 11.240,3
Operative Aktiva 22.878,1


Überleitung zu operativen Aktiva zum 31. März 2017

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Mio € Chassis & Safety Powertrain Interior Reifen ContiTech Sonstiges/ Konsolidierung
Summe Aktiva/Bilanzsumme 7.402,4 5.335,0 7.332,0 8.592,2 4.638,6 4.611,6
Flüssige Mittel - - - - - 1.895,7
Kurz- und langfristige derivative Finanzinstrumente, verzinsliche Anlagen - - - - - 59,3
Andere finanzielle Vermögenswerte 11,9 49,2 17,5 16,2 6,3 17,5
Abzüglich finanzieller Vermögenswerte 11,9 49,2 17,5 16,2 6,3 1.972,5
Abzüglich sonstiger nicht operativer Vermögenswerte - 0,5 -45,4 -2,2 -7,7 634,9
Aktive latente Steuern - - - - - 1.819,5
Ertragsteuerforderungen - - - - - 145,8
Abzüglich Ertragsteuervermögen - - - - - 1.965,3
Segmentvermögen 7.390,5 5.285,3 7.359,9 8.578,2 4.640,0 38,9
Summe Verbindlichkeiten und Rückstellungen 4.152,2 2.916,5 3.137,1 3.401,2 1.854,2 6.728,2
Kurz- und langfristige Finanzschulden - - - - - 4.722,6
Zins- und andere finanzielle Verbindlichkeiten - - - - - 97,3
Abzüglich finanzieller Verbindlichkeiten - - - - - 4.819,9
Passive latente Steuern - - - - - 444,7
Ertragsteuerverbindlichkeiten - - - - - 829,0
Abzüglich Ertragsteuerverpflichtungen - - - - - 1.273,7
Abzüglich sonstiger nicht operativer Verbindlichkeiten 1.246,2 816,1 656,9 952,7 525,1 586,4
Segmentschulden 2.906,0 2.100,4 2.480,2 2.448,5 1.329,1 48,2
Operative Aktiva 4.484,5 3.184,9 4.879,7 6.129,7 3.310,9 -9,3


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Mio € Continental-Konzern
Summe Aktiva/Bilanzsumme 37.911,8
Flüssige Mittel 1.895,7
Kurz- und langfristige derivative Finanzinstrumente, verzinsliche Anlagen 59,3
Andere finanzielle Vermögenswerte 118,6
Abzüglich finanzieller Vermögenswerte 2.073,6
Abzüglich sonstiger nicht operativer Vermögenswerte 580,1
Aktive latente Steuern 1.819,5
Ertragsteuerforderungen 145,8
Abzüglich Ertragsteuervermögen 1.965,3
Segmentvermögen 33.292,8
Summe Verbindlichkeiten und Rückstellungen 22.189,4
Kurz- und langfristige Finanzschulden 4.722,6
Zins- und andere finanzielle Verbindlichkeiten 97,3
Abzüglich finanzieller Verbindlichkeiten 4.819,9
Passive latente Steuern 444,7
Ertragsteuerverbindlichkeiten 829,0
Abzüglich Ertragsteuerverpflichtungen 1.273,7
Abzüglich sonstiger nicht operativer Verbindlichkeiten 4.783,4
Segmentschulden 11.312,4
Operative Aktiva 21.980,4


Entwicklung der Divisionen

Chassis & Safety

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1. Januar bis 31. März
in Mio € 2018 2017
Umsatz 2.511,2 2.497,4
EBITDA 356,8 336,9
in % vom Umsatz 14,2 13,5
EBIT 252,9 238,9
in % vom Umsatz 10,1 9,6
Abschreibungen1 103,9 98,0
davon Wertminderungen2 - -
Investitionen3 93,9 100,8
in % vom Umsatz 3,7 4,0
Operative Aktiva (zum 31.03.) 4.678,4 4.484,5
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 48.263 44.952
Umsatz bereinigt5 2.511,2 2.497,4
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 252,9 238,9
in % des bereinigten Umsatzes 10,1 9,6


1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.


Chassis & Safety

Absatz

Im Geschäftsbereich Vehicle Dynamics erhöhte sich das Absatzvolumen von elektronischen Bremssystemen in den ersten drei Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 3 %. Die Verkaufszahlen von Bremskraftverstärkern im Geschäftsbereich Hydraulic Brake Systems stiegen um 6 % gegenüber dem Vorjahresniveau. Der Absatz der Bremssättel mit integrierter elektrischer Parkbremse erhöhte sich um 25 % gegenüber dem Vorjahr und überkompensierte damit den Rückgang der Verkaufszahlen von konventionellen Bremssätteln, die um 8 % unter dem Vorjahresniveau lagen. Im Geschäftsbereich Passive Safety & Sensorics stieg der Absatz bei Airbagsteuergeräten um 5 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bei den Fahrerassistenzsystemen erhöhten sich die Verkaufszahlen um 37 %.

Umsatzanstieg um 0,6 %;
Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 6,0 %

Während der ersten drei Monate 2018 erhöhte sich der Umsatz der Division Chassis & Safety im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,6 % auf 2.511,2 Mio € (Vj. 2.497,4 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 6,0 %.

Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 5,9 %

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Chassis & Safety stieg während der ersten drei Monate 201 8 im Vergleich zum Vorjahr um 14,0 Mio € bzw. 5,9 % auf 252,9 Mio € (Vj. 238,9 Mio €) und entspricht 10,1 % (Vj. 9,6 %) des bereinigten Umsatzes.

Operativer Ergebnisanstieg (EBIT) um 5,9 %

Die Division Chassis & Safety verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT) in den ersten drei Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 14,0 Mio € bzw. 5,9 % auf 252,9 Mio € (Vj. 238,9 Mio €). Die Umsatzrendite erhöhte sich auf 10,1 % (Vj. 9,6 %).

Sondereffekte

Sowohl für das erste Quartal 2018 als auch für den Vorjahreszeitraum entstanden in der Division Chassis & Safety keine Sondereffekte.

Powertrain

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1. Januar bis 31. März
in Mio € 2018 2017
Umsatz 1.945,6 2.003,1
EBITDA 207,3 213,9
in % vom Umsatz 10,7 10,7
EBIT 99,4 117,1
in % vom Umsatz 5,1 5,8
Abschreibungen1 107,9 96,8
davon Wertminderungen2 5,4 1,0
Investitionen3 101,1 98,8
in % vom Umsatz 5,2 4,9
Operative Aktiva (zum 31.03.) 3.443,3 3.184,9
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 41.804 38.957
Umsatz bereinigt5 1.945,6 2.003,1
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 107,7 121,1
in % des bereinigten Umsatzes 5,5 6,0


1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.


Powertrain

Absatz

Im Geschäftsbereich Engine Systems stieg in den ersten drei Monaten 2018 das Absatzvolumen von Motorsteuergeräten, Injektoren, Pumpen und Turboladern. Der Geschäftsbereich Sensors & Actuators befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs. Begünstigt durch die Abgasgesetzgebung erhöhten sich insbesondere die Verkaufszahlen von Abgassensoren. Im Geschäftsbereich Hybrid Electric Vehicle lag das Absatzvolumen von Leistungselektronik, Bordnetz- und Batteriesystemen über dem Vorjahr. Die Verkaufszahlen des Geschäftsbereichs Transmission lagen in den ersten drei Monaten 2018 leicht unter dem Vorjahresniveau. Im Geschäftsbereich Fuel & Exhaust Management erhöhte sich das Absatzvolumen gegenüber dem Vorjahr.

Umsatzrückgang um 2,9 %;
Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 1,5 %

Während der ersten drei Monate 2018 verringerte sich der Umsatz der Division Powertrain im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,9 % auf 1.945,6 Mio € (Vj. 2.003,1 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 1,5 %.

Rückgang des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 11,1 %

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Powertrain reduzierte sich während der ersten drei Monate 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 13,4 Mio € bzw. 11,1 % auf 107,7 Mio € (Vj. 121,1 Mio €) und entspricht 5,5 % (Vj. 6,0 %) des bereinigten Umsatzes.

Operativer Ergebnisrückgang (EBIT) um 15,1 %

Die Division Powertrain verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT) in den ersten drei Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 17,7 Mio € bzw. 15,1 % auf 99,4 Mio € (Vj. 11 7,1 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 5,1 % (Vj. 5,8 %).

Sondereffekte im ersten Quartal 2018

Aus Wertminderungen auf Sachanlagen entstand in der Division Powertrain ein Aufwand in Höhe von insgesamt 5,4 Mio €.

Sondereffekte im ersten Quartal 2017

Aus Wertminderungen auf Sachanlagen resultierte ein Aufwand in Höhe von 1,0 Mio €.

Interior

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1. Januar bis 31. März
in Mio € 2018 2017
Umsatz 2.401,7 2.293,9
EBITDA 283,4 273,6
in % vom Umsatz 11,8 11,9
EBIT 184,5 185,7
in % vom Umsatz 7,7 8,1
Abschreibungen1 98,9 87,9
davon Wertminderungen2 0,2 -
Investitionen3 81,3 87,7
in % vom Umsatz 3,4 3,8
Operative Aktiva (zum 31.03.) 5.399,6 4.879,7
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 47.295 44.121
Umsatz bereinigt5 2.400,6 2.293,9
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 202,1 197,3
in % des bereinigten Umsatzes 8,4 8,6


1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.


Interior

Absatz

Das Absatzvolumen im Geschäftsbereich Body & Security lag im ersten Quartal 2018 auf Vorjahresniveau. Die Verkaufszahlen des Geschäftsbereichs Infotainment & Connectivity überstiegen deutlich den Vorjahresvergleichswert. Die Zuwächse waren in den Bereichen Multimedia und Connectivity zu verzeichnen. Der Absatz des Geschäftsbereichs Commercial Vehicles & Aftermarket lag insgesamt über dem Vorjahresniveau. Dabei steigerte der Bereich Nutzfahrzeuge seinen Umsatz vor allem in den USA. Ebenso konnte das Ersatzteil- und Aftermarket-Geschäft die Vorjahreswerte leicht übertreffen. Im Geschäftsbereich Instrumentation & Driver HMI lag der Absatz im ersten Quartal 2018 über dem des vergleichbaren Vorjahreszeitraums.

Umsatzanstieg um 4,7 %;
Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 8,5 %

Während der ersten drei Monate 2018 erhöhte sich der Umsatz der Division Interior im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,7 % auf 2.401.7 Mio € (Vj. 2.293,9 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 8,5 %.

Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 2,4 %

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Interior erhöhte sich während der ersten drei Monate 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 4,8 Mio € bzw. 2,4 % auf 202,1 Mio € (Vj. 197,3 Mio €) und entspricht 8,4 % (Vj. 8,6 %) des bereinigten Umsatzes.

Operativer Ergebnisrückgang (EBIT) um 0,6 %

Die Division Interior verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT) in den ersten drei Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Mio € bzw. 0,6 % auf 184,5 Mio € (Vj. 185,7 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 7,7 % (Vj. 8,1 %).

Sondereffekte im ersten Quartal 2018

Aus einer Wertminderung auf Sachanlagen resultierte ein Aufwand in Höhe von 0,2 Mio € in der Division Interior.

Sondereffekte im ersten Quartal 2017

Für das erste Quartal 2017 ergaben sich in der Division Interior keine Sondereffekte.

Reifen

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1. Januar bis 31. März
in Mio € 2018 2017
Umsatz 2.635,5 2.756,3
EBITDA 545,8 651,3
in % vom Umsatz 20,7 23,6
EBIT 395,5 505,1
in % vom Umsatz 15,0 18,3
Abschreibungen1 150,3 146,2
davon Wertminderungen2 - -
Investitionen3 130,1 172,2
in % vom Umsatz 4,9 6,2
Operative Aktiva (zum 31.03.) 6.328,0 6.129,7
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 54.682 53.322
Umsatz bereinigt5 2.633,9 2.756,3
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 400,2 496,4
in % des bereinigten Umsatzes 15,2 18,0


1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.


Reifen

Absatz

Die Verkaufszahlen lagen nach den ersten drei Monaten 2018 sowohl im Pkw-Erstausrüstungsgeschäft als auch im Pkw-Reifenersatzgeschäft leicht unter dem Vorjahresvergleichswert. Die Absatzzahlen im Nutzfahrzeugreifengeschäft lagen 5% unter dem hohen Vorjahresniveau.

Umsatzrückgang um 4,4 %;
Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 1,0 %

Während der ersten drei Monate 2018 verringerte sich der Umsatz der Division Reifen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,4 % auf 2.635,5 Mio € (Vj. 2.756,3 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 1,0 %.

Rückgang des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 19,4 %

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Reifen verringerte sich während der ersten drei Monate 201 8 im Vergleich zum Vorjahr um 96,2 Mio € bzw. 19,4 % auf 400,2 Mio € (Vj. 496,4 Mio €) und entspricht 15,2 % (Vj. 18,0 %) des bereinigten Umsatzes.

Operativer Ergebnisrückgang (EBIT) um 21,7 %

Die Division Reifen verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT) in den ersten drei Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 109,6 Mio € bzw. 21,7 % auf 395,5 Mio € (Vj. 505,1 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 15,0 % (Vj. 18,3 %).

Sondereffekte im ersten Quartal 2018

Für das erste Quartal 2018 ergaben sich in der Division Reifen keine nennenswerten Sondereffekte.

Sondereffekte im ersten Quartal 2017

In der Division Reifen entstand aus dem Verkauf von als Finanzanlagen gehaltenen Beteiligungen insgesamt ein Ertrag in Höhe von 13,0 Mio €.

Darüber hinaus ergab sich aus einer Erstkonsolidierung ein Ertrag in Höhe von 0,5 Mio €.

In der Division Reifen ergab sich eine Entlastung durch Sondereffekte in den ersten drei Monaten 2017 von insgesamt 13,5 Mio €.

ContiTech

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1. Januar bis 31. März
in Mio € 2018 2017
Umsatz 1.601,7 1.521,4
EBITDA 195,9 191,3
in % vom Umsatz 12,2 12,6
EBIT 121,9 117,1
in % vom Umsatz 7,6 7,7
Abschreibungen1 74,0 74,2
davon Wertminderungen2 - -
Investitionen3 49,4 42,8
in % vom Umsatz 3,1 2,8
Operative Aktiva (zum 31.03.) 3.116,6 3.310,9
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 47.612 45.788
Umsatz bereinigt5 1.515,1 1.518,2
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 131,0 139,0
in % des bereinigten Umsatzes 8,6 9,2


1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.


ContiTech

Umsatzanstieg um 5,3 %;
Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 5,1 %

Während der ersten drei Monate 2018 erhöhte sich der Umsatz der Division ContiTech im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,3 % auf 1.601,7 Mio € (Vj. 1.521,4 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 5,1 %. Die Geschäftsbereiche Conveyor Belt Group und Industrial Fluid Systems verzeichneten deutliche Umsatzanstiege im Vergleich zur niedrigen Vorjahresvergleichsbasis. Darüber hinaus erzielten die Geschäftsbereiche Air Spring Systems, Benecke-Hornschuch Surface Group sowie Vibration Control höhere Umsätze als im Vergleichszeitraum.

Rückgang des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 5,8 %

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division ContiTech verringerte sich während der ersten drei Monate 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 8,0 Mio € bzw. 5,8 % auf 131,0 Mio € (Vj. 139,0 Mio €) und entspricht 8,6 % (Vj. 9,2 %) des bereinigten Umsatzes.

Operativer Ergebnisanstieg (EBIT) um 4,1 %

Die Division ContiTech verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT) in den ersten drei Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 4,8 Mio € bzw. 4,1 % auf 121,9 Mio € (Vj. 11 7,1 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 7,6 % (Vj. 7,7 %).

Sondereffekte im ersten Quartal 2018

Für das erste Quartal 2018 ergaben sich in der Division ContiTech keine Sondereffekte.

Sondereffekte im ersten Quartal 2017

In der Division ContiTech entstand ein Restrukturierungsaufwand in Höhe von 0,1 Mio €.

Risiko- und Chancenbericht

Im Berichtszeitraum gab es keine wesentlichen Veränderungen der Risiken und Chancen. Zu den Details der wesentlichen Risiken und Chancen verweisen wir auf unsere Ausführungen im Geschäftsbericht 2017.

Prognosebericht und Ausblick

Wechselkurs- und Bestandsbewertungseffekte führen im ersten Halbjahr 2018 zu einer Ergebnisbelastung von rund 150 Mio €. Sie betrifft größtenteils die Division Reifen. Dementsprechend lag das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Rubber Group bereits im ersten Quartal 2018 um etwa 100 Mio € unter dem vergleichbaren Vorjahreswert.

Zum 18. April 2018 war nicht davon auszugehen, dass sich diese Effekte in der Rubber Group auf Jahressicht ausgleichen lassen. Deswegen haben wir am selben Tag unsere Gewinnprognose für die bereinigte EBIT-Marge der Rubber Group von rund 15 % auf mehr als 14 % für das Jahr 2018 gesenkt. Auf Konzernebene bedingte dies ebenfalls eine Absenkung der Prognose für die bereinigte EBIT-Marge von rund 10,5 % auf mehr als 10 %.

Auf Basis unserer Marktannahmen und unter der Annahme von im Vergleich zu 2017 konstanten Wechselkursen erwarten wir für die Rubber Group weiterhin einen Umsatzanstieg auf rund 18,5 Mrd €. Für die Automotive Group rechnen wir unter denselben Voraussetzungen unverändert mit einem Umsatzanstieg auf rund 28,5 Mrd € und einer bereinigten EBIT-Marge von rund 8,5 %.

Hieraus ergibt sich bei im Vergleich zu 2017 konstanten Wechselkursen für den Continental-Konzern ein Umsatz von rund 47 Mrd € für das Jahr 2018. Im ersten Quartal 2018 ergab sich bislang aufgrund von Wechselkursen ein negativer Umsatzeffekt von 546 Mio €. Sollte das aktuelle Niveau der Wechselkurse bis Jahresende anhalten, könnte sich daraus ein negativer Effekt für den Konzernumsatz von mehr als 1 Mrd € ergeben.

Für die Rubber Group errechnet sich je 10 US-Dollar Steigerung des Durchschnittspreises für Rohöl ein jährlicher negativer Bruttoeffekt von rund 50 Mio US-Dollar auf das operative Ergebnis. Der Durchschnittspreis für die Nordseesorte Brent lag im Jahr 2017 bei rund 54 US-Dollar und belief sich im ersten Quartal 2018 auf 67 US-Dollar. Für Ruße und andere Chemikalien rechnen wir aufgrund dessen weiterhin mit Kostensteigerungen von mindestens 10 % im Vergleich zu den Durchschnittspreisen des Jahres 2017. Für den Synthesekautschukgrundstoff Butadien senken wir unsere Erwartung für den Jahresdurchschnittspreis von 1,60 US-Dollar/kg auf 1,51 US-Dollar/kg. Der Jahresdurchschnittspreis für Naturkautschuk wird aus heutiger Sicht unter dem Wert des Vorjahres liegen (2017: 1,67 US-Dollar/kg für TSR 20). Wir senken unsere Prognose von 1,84 US-Dollar/kg auf 1,60 US-Dollar/kg. Für das Gesamtjahr 2018 rechnen wir derzeit mit sich nahezu ausgleichenden Effekten aus den Rohmaterialpreisentwicklungen in der Rubber Group.

Das negative Finanzergebnis vor Effekten aus Währungsumrechnung sowie vor Effekten aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und sonstigen Bewertungseffekten erwarten wir für 2018 unverändert bei weniger als 180 Mio €. Die Steuerquote sollte im Jahr 2018 unter 30 % liegen.

Für 2018 rechnen wir weiterhin mit negativen Sondereffekten in Höhe von 100 Mio €. Die Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen, die im Wesentlichen aus den Erwerben von Veyance Technologies (Erwerb 2015), Elektrobit Automotive (Erwerb 2015) und der Hornschuch Gruppe (Erwerb 2017) resultieren, werden voraussichtlich bei rund 180 Mio € liegen und hauptsächlich die Divisionen ContiTech und Interior betreffen.

Die Investitionen vor Finanzinvestitionen werden wie angekündigt im Geschäftsjahr 2018 steigen und bei rund 7 % vom Umsatz liegen. Die Verteilung zwischen der Automotive und der Rubber Group wird etwa 60 % zu 40 % betragen. Für das Jahr 2018 planen wir, unverändert einen Free Cashflow vor Akquisitionen von rund 2 Mrd € zu erreichen.

Konzern-Zwischenabschluss

Aufgrund der Anwendung der modifizierten retrospektiven Übergangsmethode bei der erstmaligen Anwendung des IFRS 9, Finanzinstrumente, und des IFRS 15, Erlöse aus Verträgen mit Kunden, zum 1. Januar 2018 sind alle nachfolgenden Werte der Vergleichsperioden nicht angepasst dargestellt.

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

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1. Januar bis 31. März
Mio € 2018 2017
Umsatzerlöse 11.012,7 10.999,9
Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen -8.221,8 -8.135,2
Bruttoergebnis vom Umsatz 2.790,9 2.864,7
Forschungs- und Entwicklungskosten1 -1.026,5 -780,7
Vertriebs- und Logistikkosten -608,2 -600,5
Allgemeine Verwaltungskosten -287,1 -297,8
Sonstige Erträge1 286,9 52,6
Sonstige Aufwendungen -152,0 -117,0
Ergebnis von nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen 15,1 13,8
Übriges Beteiligungsergebnis 0,1 -
EBIT 1.019,2 1.135,1
Zinserträge 22,0 23,4
Zinsaufwendungen -64,3 -72,2
Effekte aus Währungsumrechnung -15,5 -70,4
Effekte aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und sonstige Bewertungseffekte 9,5 35,6
Finanzergebnis -48,3 -83,6
Ergebnis vor Ertragsteuern 970,9 1.051,5
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -219,4 -287,0
Konzernergebnis 751,5 764,5
Auf Anteile in Fremdbesitz entfallender Gewinn -13,9 -14,9
Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen 737,6 749,6
Ergebnis pro Aktie in €, unverwässert 3,69 3,75
Ergebnis pro Aktie in €, verwässert 3,69 3,75


1 Zu den Veränderungen dieser Posten aufgrund der erstmaligen Anwendung neuer IFRS-Standards verweisen wir auf unsere Erläuterungen im Abschnitt Erlöse aus Verträgen mit Kunden.


Konzern-Gesamtergebnisrechnung

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1. Januar bis 31. März
Mio € 2018 2017
Konzernergebnis 751,5 764,5
Posten, die nicht ergebniswirksam umgegliedert werden

Neubewertung leistungsorientierter Versorgungspläne1 28,3 83,7
Zeitwertveränderungen1 19,9 116,3
Währungsumrechnung1 8,4 1,9
Im Eigenkapital erfasste Steuerpositionen n. a. -34,5
Im Eigenkapital erfasste Steuerpositionen -6,2 n. a.
Posten, die in Folgeperioden erfolgswirksam umgegliedert werden könnten

Währungsumrechnung1 -58,5 172,6
Effekte aus Währungsumrechnung1 -58,5 172,6
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte n. a. 0,2
Zeitwertveränderungen n. a. 0,5
Erfolgswirksame Umgliederung n. a. -0,3
Cashflow Hedges 1,2 -3,4
Zeitwertveränderungen 15,9 3,4
Erfolgswirksame Umgliederung -14,7 -6,8
Im Eigenkapital erfasste Steuerpositionen -2,2 -14,8
Sonstiges Ergebnis -37,4 238,3
Gesamtergebnis 714,1 1.002,8
Auf Anteile in Fremdbesitz entfallendes Gesamtergebnis -16,3 -20,6
Gesamtergebnis den Anteilseignern zuzurechnen 697,8 982,2


1 Inklusive Fremdanteile.


Konzernbilanz

Aktiva

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in Mio € 31.03.2018 31.12.2017 31.03.2017
Goodwill 6.967,8 7.010,1 6.977,1
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 1.522,8 1.607,3 1.620,5
Sachanlagen 11.152,1 11.202,1 10.766,8
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 10,5 10,5 10,3
Anteile an nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen 428,9 414,8 382,8
Sonstige Finanzanlagen 179,4 51,0 44,0
Aktive latente Steuern 1.529,2 1.517,2 1.819,5
Aktiver Saldo aus Pensionsbewertung 14,7 16,0 36,8
Langfristige Vertragsvermögenswerte - n. a. n. a.
Langfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen 40,6 113,3 17,3
Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte 69,4 68,8 68,0
Langfristige sonstige Vermögenswerte 26,9 27,3 27,1
Langfristige Vermögenswerte 21.942,3 22.038,4 21.770,2
Vorräte 4.367,0 4.128,2 4.116,5
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.294,8 7.669,3 8.351,9
Kurzfristige Vertragsvermögenswerte 35,3 n. a. n. a.
Kurzfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte1 324,3 297,0 254,4
Kurzfristige sonstige Vermögenswerte1 1.269,2 1.186,8 1.333,3
Ertragsteuerforderungen 177,3 178,2 145,8
Kurzfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen 143,4 47,6 42,0
Flüssige Mittel 2.288,6 1.881,5 1.895,7
Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte 2,0 13,5 2,0
Kurzfristige Vermögenswerte 16.901,9 15.402,1 16.141,6
Bilanzsumme 38.844,2 37.440,5 37.911,8


1 Zwischen diesen Bilanzposten werden ab dem Berichtsjahr 2018 zur Erhöhung der Transparenz bei der Darstellung der finanziellen Vermögenswerte abgegrenzte Kosten aus dem Verkauf von Kundenwerkzeugen aus den kurzfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten in die kurzfristigen sonstigen Vermögenswerte umgegliedert. Die Werte der Vergleichsperioden sind entsprechend angepasst dargestellt.


Passiva

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in Mio € 31.03.2018 31.12.2017 31.03.2017
Gezeichnetes Kapital 512,0 512,0 512,0
Kapitalrücklage 4.155,6 4.155,6 4.155,6
Kumulierte einbehaltene Gewinne 14.437,7 13.669,3 12.284,3
Erfolgsneutrale Rücklagen -2.552,0 -2.508,5 -1.700,6
Den Anteilseignern zuzurechnendes Eigenkapital 16.553,3 15.828,4 15.251,3
Anteile in Fremdbesitz 458,1 461,9 471,1
Eigenkapital 17.011,4 16.290,3 15.722,4
Langfristige Leistungen an Arbeitnehmer 4.410,4 4.394,1 4.356,1
Passive latente Steuern 352,3 348,5 444,7
Langfristige Rückstellungen für sonstige Risiken und Verpflichtungen 133,5 139,6 205,5
Langfristige Finanzschulden 1.459,7 2.017,8 2.783,2
Langfristige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 35,5 36,1 106,2
Langfristige Vertragsverbindlichkeiten 11,3 n. a. n. a.
Langfristige sonstige Verbindlichkeiten 16,6 25,4 16,0
Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 6.419,3 6.961,5 7.911,7
Kurzfristige Leistungen an Arbeitnehmer 1.745,0 1.490,6 1.596,1
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.757,0 6.798,5 6.760,1
Kurzfristige Vertragsverbindlichkeiten 1.002,1 n. a. n. a.
Ertragsteuerverbindlichkeiten 934,7 889,7 829,0
Kurzfristige Rückstellungen für sonstige Risiken und Verpflichtungen 919,4 943,0 1.198,2
Kurzfristige Finanzschulden 2.996,7 2.072,2 1.939,4
Kurzfristige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 345,9 1.276,8 1.111,0
Kurzfristige sonstige Verbindlichkeiten 712,7 717,9 843,9
Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 15.413,5 14.188,7 14.277,7
Bilanzsumme 38.844,2 37.440,5 37.911,8


Konzern-Kapitalflussrechnung

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1. Januar bis 31. März
Mio € 2018 2017
Konzernergebnis 751,5 764,5
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 219,4 287,0
Finanzergebnis 48,3 83,6
EBIT 1.019,2 1.135,1
Gezahlte Zinsen -28,2 -47,6
Erhaltene Zinsen 7,6 6,8
Gezahlte Ertragsteuern -190,3 -260,3
Erhaltene Dividenden 15,2 10,2
Abschreibungen sowie Wertminderungen und -aufholungen 535,8 503,4
Ergebnis von nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen und sonstigen Finanzanlagen inkl. Wertminderungen und -aufholungen -15,2 -13,8
Gewinne/Verluste aus Abgängen von Vermögenswerten, Gesellschaften und Geschäftsbereichen -6,7 -18,1
Veränderungen der

Vorräte -254,3 -248,6
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -540,5 -879,5
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen -29,5 448,4
Leistungen an Arbeitnehmer und der sonstigen Rückstellungen 272,1 338,5
übrigen Aktiva und Passiva -151,1 -110,2
Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 634,1 864,3
Mittelzufluss/-abfluss aus Abgängen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 24,9 13,4
Investitionen in Sachanlagen und Software -459,4 -502,7
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte aus Entwicklungsprojekten und Sonstige -13,7 -30,3
Mittelzufluss/-abfluss aus dem Verkauf von Gesellschaften und Geschäftsbereichen 0,0 19,1
Anteilserwerb von Gesellschaften und Geschäftsbereichen -145,0 -230,8
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit -593,2 -731,3



Cashflow vor Finanzierungstätigkeit (Free Cashflow) 40,9 133,0
Veränderung der Finanzschulden 387,7 -361,7
Sukzessive Erwerbe -2,6 -0,6
Dividenden an Minderheitsgesellschafter und Veränderungen aus Eigenkapitaltransaktionen bei Gesellschaften mit Minderheitsanteilseignern -6,4 -0,4
Zugang flüssiger Mittel aus erstmaliger Einbeziehung von Tochtergesellschaften in den Konsolidierungskreis - 0,6
Mittelabfluss/-zufluss aus Finanzierungstätigkeit 378,7 -362,1
Veränderung der flüssigen Mittel 419,6 -229,1
Flüssige Mittel am Anfang der Periode 1.881,5 2.107,0
Wechselkursbedingte Veränderungen der flüssigen Mittel -12,5 17,8
Flüssige Mittel am Ende der Periode 2.288,6 1.895,7


Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

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Unterschiedsbetrag aus
Mio € Gezeichnetes
Kapital1
Kapitalrücklage Kumulierte
einbehaltene
Gewinne
Sukzessive
Erwerbe2
Neubewertung leistungsorientierter Versorgungspläne Währungsumrechnung
Stand 01.01.2017 512,0 4.155,6 11.534,7 -181,9 -1.783,8 30,0
Konzernergebnis - - 749,6 - - -
Veränderungen übriges Eigenkapital - - - - 83,9 153,4
Konzerngesamtergebnis - - 749,6 - 83,9 153,4
Gezahlte Dividende - - - - - -
Sukzessive Erwerbe - - - -0,9 - -
Sonstige Veränderung4 - - - - - -
Stand 31.03.2017 512,0 4.155,6 12.284,3 -182,8 -1.699,9 183,4
Stand 01.01.2018 512,0 4.155,6 13.669,3 -183,3 -1.720,7 -610,2
Effekte aus der erstmaligen Anwendung neuer Standards (IFRS 9/15)5 -
-
30,8 -
-
-
Stand 01.01.2018 angepasst 512,0 4.155,6 13.700,1 -183,3 -1.720,7 -610,2
Konzernergebnis - - 737,6 - - -
Veränderungen übriges Eigenkapital - - - - 22,2 -61,4
Konzerngesamtergebnis - - 737,6 - 22,2 -61,4
Gezahlte/beschlossene Dividende - - - - - -
Sukzessive Erwerbe - - - -0,3 - -
Sonstige Veränderung - - - - - -
Stand 31.03.2018 512,0 4.155,6 14.437,7 -183,6 -1.698,5 -671,6


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Unterschiedsbetrag aus


Mio € Finanzinstrumenten3 Summe Anteile in Fremdbesitz Gesamt
Stand 01.01.2017 3,4 14.270,0 464,8 14.734,8
Konzernergebnis - 749,6 14,9 764,5
Veränderungen übriges Eigenkapital -4,7 232,6 5,7 238,3
Konzerngesamtergebnis -4,7 982,2 20,6 1.002,8
Gezahlte Dividende - - -15,3 -15,3
Sukzessive Erwerbe - -0,9 0,5 -0,4
Sonstige Veränderung4 - - 0,5 0,5
Stand 31.03.2017 -1,3 15.251,3 471,1 15.722,4
Stand 01.01.2018 5,7 15.828,4 461,9 16.290,3
Effekte aus der erstmaligen Anwendung neuer Standards (IFRS 9/15)5 -3,4 27,4 -0,1 27,3
Stand 01.01.2018 angepasst 2,3 15.855,8 461,8 16.317,6
Konzernergebnis - 737,6 13,9 751,5
Veränderungen übriges Eigenkapital -0,6 -39,8 2,4 -37,4
Konzerngesamtergebnis -0,6 697,8 16,3 714,1
Gezahlte/beschlossene Dividende - - -19,9 -19,9
Sukzessive Erwerbe - -0,3 -0,1 -0,4
Sonstige Veränderung - - - -
Stand 31.03.2018 1,7 16.553,3 458,1 17.011,4


1 Eingeteilt in 200.005.983 im Umlauf befindliche Stückaktien.
2 Beinhaltet einen Anteil von 0,0 Mio € (Vj. -0,4 Mio €) aus sukzessiven Erwerben von Anteilen vollkonsolidierter Unternehmen sowie im Vorjahr einen Anteil von 0,0 Mio € aus einer nachträglichen Kaufpreisanpassung. Die Berichtsperiode beinhaltet zudem die Wertänderung einer Put-Option von -0,3 Mio € (Vj. -0,5 Mio €) für den Erwerb von Restanteilen einer vollkonsolidierten Gesellschaft.
3 Die Veränderung des Unterschiedsbetrags aus Finanzinstrumenten, nach Berücksichtigung von latenten Steuern, resultierte im Wesentlichen aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts der Cashflow Hedges von -0,6 Mio € (Vj. -4,9 Mio €) zur Zins- und Währungssicherung sowie im Vorjahr aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten von 0,2 Mio €.
4 Sonstige Veränderungen der Anteile in Fremdbesitz durch Konsolidierungskreisveränderungen sowie Kapitalerhöhungen.
5 Wir verweisen auf unsere Erläuterungen im Abschnitt Erlöse aus Verträgen mit Kunden und im Abschnitt Finanzinstrumente.


Erläuternde Angaben zum Konzernanhang

Segmentberichterstattung 1. Januar bis 31. März 2018

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Mio € Chassis & Safety Powertrain Interior Reifen ContiTech Sonstiges/
Konsolidierung
Außenumsatz 2.502,3 1.913,7 2.393,8 2.627,0 1.575,9 -
Konzerninterner Umsatz 8,9 31,9 7,9 8,5 25,8 -83,0
Umsatz (Gesamt) 2.511,2 1.945,6 2.401,7 2.635,5 1.601,7 -83,0
EBIT (Segmentergebnis) 252,9 99,4 184,5 395,5 121,9 -35,0
in % vom Umsatz 10,1 5,1 7,7 15,0 7,6 -
Abschreibungen1 103,9 107,9 98,9 150,3 74,0 0,8
davon Wertminderungen2 - 5,4 0,2 - - -
Investitionen3 93,9 101,1 81,3 130,1 49,4 3,6
in % vom Umsatz 3,7 5,2 3,4 4,9 3,1 -
Operative Aktiva (zum 31.03.) 4.678,4 3.443,3 5.399,6 6.328,0 3.116,6 -87,8
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 48.263 41.804 47.295 54.682 47.612 418
Umsatz bereinigt5 2.511,2 1.945,6 2.400,6 2.633,9 1.515,1 -83,0
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 252,9 107,7 202,1 400,2 131,0 -35,0
in % des bereinigten Umsatzes 10,1 5,5 8,4 15,2 8,6 -


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Mio € Continental-Konzern
Außenumsatz 11.012,7
Konzerninterner Umsatz -
Umsatz (Gesamt) 11.012,7
EBIT (Segmentergebnis) 1.019,2
in % vom Umsatz 9,3
Abschreibungen1 535,8
davon Wertminderungen2 5,6
Investitionen3 459,4
in % vom Umsatz 4,2
Operative Aktiva (zum 31.03.) 22.878,1
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 240.074
Umsatz bereinigt5 10.923,4
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 1.058,9
in % des bereinigten Umsatzes 9,7


1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.


Segmentberichterstattung 1. Januar bis 31. März 2017

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Mio € Chassis & Safety Powertrain Interior Reifen ContiTech Sonstiges/
Konsolidierung
Außenumsatz 2.488,8 1.972,2 2.288,1 2.751,2 1.499,6 -
Konzerninterner Umsatz 8,6 30,9 5,8 5,1 21,8 -72,2
Umsatz (Gesamt) 2.497,4 2.003,1 2.293,9 2.756,3 1.521,4 -72,2
EBIT (Segmentergebnis) 238,9 117,1 185,7 505,1 117,1 -28,8
in % vom Umsatz 9,6 5,8 8,1 18,3 7,7 -
Abschreibungen1 98,0 96,8 87,9 146,2 74,2 0,3
davon Wertminderungen2 - 1,0 - - - -
Investitionen3 100,8 98,8 87,7 172,2 42,8 0,4
in % vom Umsatz 4,0 4,9 3,8 6,2 2,8 -
Operative Aktiva (zum 31.03.) 4.484,5 3.184,9 4.879,7 6.129,7 3.310,9 -9,3
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 44.952 38.957 44.121 53.322 45.788 425
Umsatz bereinigt5 2.497,4 2.003,1 2.293,9 2.756,3 1.518,2 -72,2
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 238,9 121,1 197,3 496,4 139,0 -28,8
in % des bereinigten Umsatzes 9,6 6,0 8,6 18,0 9,2 -


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Mio € Continental-Konzern
Außenumsatz 10.999,9
Konzerninterner Umsatz -
Umsatz (Gesamt) 10.999,9
EBIT (Segmentergebnis) 1.135,1
in % vom Umsatz 10,3
Abschreibungen1 503,4
davon Wertminderungen2 1,0
Investitionen3 502,7
in % vom Umsatz 4,6
Operative Aktiva (zum 31.03.) 21.980,4
Anzahl Mitarbeiter (zum 31.03.)4 227.565
Umsatz bereinigt5 10.996,7
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 1.163,9
in % des bereinigten Umsatzes 10,6


1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.


Überleitung Umsatz zum Umsatz bereinigt sowie EBITDA zum bereinigten operativen Ergebnis (EBIT bereinigt) 1. Januar bis 31. März 2018

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Mio € Chassis & Safety Powertrain Interior Reifen ContiTech Sonstiges/
Konsolidierung
Umsatz 2.511,2 1.945,6 2.401,7 2.635,5 1.601,7 -83,0
Konsolidierungskreisveränderungen1 - - -1,1 -1,6 -86,6 -
Umsatz bereinigt 2.511,2 1.945,6 2.400,6 2.633,9 1.515,1 -83,0
EBITDA 356,8 207,3 283,4 545,8 195,9 -34,2
Abschreibungen2 -103,9 -107,9 -98,9 -150,3 -74,0 -0,8
EBIT 252,9 99,4 184,5 395,5 121,9 -35,0
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) 0,0 2,9 12,6 4,5 22,2 -
Konsolidierungskreisveränderungen1 - - 4,8 0,2 -13,1 -
Sondereffekte





Wertminderungen3 - 5,4 0,2 - - -
Restrukturierung - - 0,0 - - -
Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen -
-
-
0,0 -
-
Sonstiges - - - - - -
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 252,9 107,7 202,1 400,2 131,0 -35,0


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Mio € Continental-
Konzern
Umsatz 11.012,7
Konsolidierungskreisveränderungen1 -89,3
Umsatz bereinigt 10.923,4
EBITDA 1.555,0
Abschreibungen2 -535,8
EBIT 1.019,2
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) 42,2
Konsolidierungskreisveränderungen1 -8,1
Sondereffekte
Wertminderungen3 5,6
Restrukturierung 0,0
Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen 0,0
Sonstiges -
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 1.058,9


1 Konsolidierungskreisveränderungen beinhalten Zu- und Abgänge im Rahmen von Share und Asset Deals. Dabei werden Zugänge im Berichtsjahr und Abgänge in der Vergleichsperiode bereinigt.
2 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
3 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen. In dieser Position nicht enthalten sind Wertminderungen, die im Rahmen einer Restrukturierung entstanden sind, sowie Wertminderungen auf Finanzanlagen.


Überleitung Umsatz zum Umsatz bereinigt sowie EBITDA zum bereinigten operativen Ergebnis (EBIT bereinigt) 1. Januar bis 31. März 2017

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Mio € Chassis & Safety Powertrain Interior Reifen ContiTech Sonstiges/
Konsolidierung
Umsatz 2.497,4 2.003,1 2.293,9 2.756,3 1.521,4 -72,2
Konsolidierungskreisveränderungen1 - - - - -3,2 -
Umsatz bereinigt 2.497,4 2.003,1 2.293,9 2.756,3 1.518,2 -72,2
EBITDA 336,9 213,9 273,6 651,3 191,3 -28,5
Abschreibungen2 -98,0 -96,8 -87,9 -146,2 -74,2 -0,3
EBIT 238,9 117,1 185,7 505,1 117,1 -28,8
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) 0,0 3,0 11,6 4,8 21,8 -
Konsolidierungskreisveränderungen1 - - - - 0,0 -
Sondereffekte





Wertminderungen3 - 1,0 - - - -
Restrukturierung - - - - 0,1 -
Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen


-13,0

Sonstiges - - - -0,5 - -
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 238,9 121,1 197,3 496,4 139,0 -28,8


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Mio € Continental-Konzern
Umsatz 10.999,9
Konsolidierungskreisveränderungen1 -3,2
Umsatz bereinigt 10.996,7
EBITDA 1.638,5
Abschreibungen2 -503,4
EBIT 1.135,1
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) 41,2
Konsolidierungskreisveränderungen1 0,0
Sondereffekte
Wertminderungen3 1,0
Restrukturierung 0,1
Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen -13,0
Sonstiges -0,5
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 1.163,9


1 Konsolidierungskreisveränderungen beinhalten Zu- und Abgänge im Rahmen von Share und Asset Deals. Dabei werden Zugänge im Berichtsjahr und Abgänge in der Vergleichsperiode bereinigt.
2 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
3 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen. In dieser Position nicht enthalten sind Wertminderungen, die im Rahmen einer Restrukturierung entstanden sind, sowie Wertminderungen auf Finanzanlagen.


Überleitung EBIT zum Konzernergebnis

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1. Januar bis 31. März
Mio € 2018 2017
Chassis & Safety 252,9 238,9
Powertrain 99,4 117,1
Interior 184,5 185,7
Reifen 395,5 505,1
ContiTech 121,9 117,1
Sonstiges/Konsolidierung -35,0 -28,8
EBIT 1.019,2 1.135,1
Finanzergebnis -48,3 -83,6
Ergebnis vor Ertragsteuern 970,9 1.051,5
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -219,4 -287,0
Konzernergebnis 751,5 764,5
Auf Anteile in Fremdbesitz entfallender Gewinn -13,9 -14,9
Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen 737,6 749,6


Segmentberichterstattung

Aufgrund der Wesensverwandtschaft einzelner Produkte werden diese in Segmente zusammengefasst. Diese zeigt sich im Wesentlichen bei Produktanforderungen, Markttrends, Kundengruppen und Distributionskanälen.

Bezüglich der Erläuterungen zur Entwicklung der fünf Divisionen des Continental-Konzerns verweisen wir auf die Ausführungen im Konzern-Zwischenlagebericht zum 31. März 2018.

Grundsätze der Rechnungslegung

Dieser Zwischenabschluss wurde gemäß den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Sie umfassen auch die International Accounting Standards (IAS), die Interpretationen des International Financial Reporting Standards Interpretations Committee bzw. des Vorgängers International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) sowie die des ehemaligen Standing Interpretations Committee (SIC). Die Erstellung des Zwischenabschlusses erfolgte in Übereinstimmung mit IAS 34, Zwischenberichterstattung. Im Zwischenabschluss werden grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie im Konzernabschluss 2017 angewendet. Diese Methoden sind im Geschäftsbericht 2017 ausführlich erläutert. Zusätzlich wurden die zum 31. März 2018 verpflichtenden IFRS-Änderungen und -Neuregelungen im Zwischenabschluss angewendet. Eine ausführliche Beschreibung dieser verbindlichen IFRS-Änderungen und -Neuregelungen erfolgte im Geschäftsbericht 2017.

Auswirkungen ergaben sich in der Berichtsperiode durch die erstmalige Anwendung des IFRS 9, Finanzinstrumente, und des IFRS 15, Erlöse aus Verträgen mit Kunden. Im Geschäftsbericht 2017 wurden die im Geschäftsjahr 2018 verpflichtend neu anzuwendenden Standards IFRS 9 und IFRS 15 ausführlich beschrieben. Die entsprechenden Wahlrechte sind, wie im Geschäftsbericht 2017 erläutert, ausgeübt worden. Erwartete Auswirkungen aus der Auslegung der Standards auf die im Konzern vorhandenen Geschäftsmodelle sind entsprechend eingetreten. Zu den konkreten Auswirkungen in der Berichtsperiode wird auf die Abschnitte Finanzinstrumente und Erlöse aus Verträgen mit Kunden verwiesen.

Alle anderen zum 31. März 2018 verpflichtend anzuwendenden IFRS-Änderungen und -Neuregelungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Berichterstattung des Continental-Konzerns.

Ertragsteuern werden auf Grundlage der Schätzung des gewichteten durchschnittlichen Ertragsteuersatzes erfasst, der für das Gesamtjahr erwartet wird. Steuerliche Auswirkungen bestimmter signifikanter Sachverhalte, die nur der jeweiligen Berichtsperiode zuzuordnen sind, werden dabei berücksichtigt.

Obwohl einige Teile unseres Geschäfts saisonabhängig sind, bleibt die Vergleichbarkeit der konsolidierten Quartalsabschlüsse davon insgesamt unbeeinträchtigt. Alle wichtigen Effekte der laufenden Periode sind in diesem Bericht enthalten. Änderungen im Ansatz oder in der Bewertung von Vermögenswerten und Schulden im Rahmen von Unternehmenserwerben werden erst bei Vorliegen der finalen Kaufpreisallokation retrospektiv dargestellt.

Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, sind alle Beträge in Millionen Euro (Mio €) angegeben. Wir weisen darauf hin, dass bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben aufgrund kaufmännischer Rundung Differenzen auftreten können.

Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Muttergesellschaft 527 inländische und ausländische Unternehmen, die die Continental Aktiengesellschaft nach den Regelungen des IFRS 10 einbezieht oder die als Joint Arrangements oder assoziierte Unternehmen klassifiziert werden. Davon werden 409 vollkonsolidiert und 118 nach der Equity-Methode bilanziert.

Gegenüber dem 31. Dezember 2017 hat sich der Konsolidierungskreis in Summe nicht verändert. Vier Gesellschaften wurden erworben. Gleichzeitig reduzierte sich der Konsolidierungskreis um vier Gesellschaften aufgrund von zwei Verschmelzungen und zwei Liquidationen.

Gegenüber dem 31. März 2017 hat sich der Konsolidierungskreis in Summe um sieben Gesellschaften erhöht. Die Zugänge zum Konsolidierungskreis resultierten im Wesentlichen aus Neugründungen und Erwerben der Automotive Group. Abgänge aus dem Konsolidierungskreis sind überwiegend auf Verschmelzungen zurückzuführen.

Erwerbe und Veräußerungen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen

Im Segment Reifen erfolgte ein Asset Deal. Der Kaufpreis von insgesamt 2,2 Mio € wurde in Höhe von 2,0 Mio € aus Barmitteln beglichen. Zudem besteht noch eine Kaufpreisverbindlichkeit in Höhe von 0,2 Mio €. Aus der Kaufpreisallokation resultierten immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 1,8 Mio €. Darüber hinaus ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Continental-Konzerns zum 31. März 2018.

Erlöse aus Verträgen mit Kunden

Aus der Erstanwendung des IFRS 15, Erlöse aus Verträgen mit Kunden, ergaben sich folgende Effekte auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage:

Aufgrund der Anwendung der modifizierten retrospektiven Übergangsmethode wurde der kumulierte Effekt der erstmaligen Anwendung des IFRS 15 in Höhe von 30,3 Mio € vor Steuern (nach Steuern 21,9 Mio €) zum Zeitpunkt der Erstanwendung als Erhöhung des Eröffnungsbilanzwerts der kumulierten einbehaltenen Gewinne erfasst. Die Werte der Vergleichsperioden basieren auf den Rechnungslegungsgrundsätzen des IAS 18, Umsatzerlöse, und des IAS 11, Fertigungsaufträge, und sind nicht angepasst dargestellt.

Ohne Anwendung des IFRS 15 hätten sich auf Basis der Anwendung der bisherigen Vorschriften folgende Effekte in der aktuellen Berichtsperiode ergeben:

Das Konzernergebnis hätte sich auf 721,7 Mio € belaufen (mit IFRS 15-Anwendung 751,5 Mio €).

Die Umsatzerlöse hätten 11.001,4 Mio € (mit IFRS 15-Anwendung 11.01 2,7 Mio €) betragen und die Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen hätten sich auf 8.212,9 Mio € (mit IFRS 1 5-Anwendung 8.221,8 Mio €) belaufen.

Die Forschungs- und Entwicklungskosten (netto) betragen 848,0 Mio €. Mit IFRS 15-Anwendung betragen die Forschungs- und Entwicklungskosten 1.026,5 Mio €. In diesen Werten ist die Aktivierung von Entwicklungskosten in den Vorräten in Höhe von 39,6 Mio € berücksichtigt. Demgegenüber hätten sich die sonstigen Erträge auf 108,4 Mio € (mit IFRS 15-Anwendung 286,9 Mio €) belaufen.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag hätten 207,2 Mio € (mit IFRS 15-Anwendung 219,4 Mio €) betragen.

Ohne Vertragsvermögenswerte (contract assets) wären Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 8.298,9 Mio € (mit IFRS 15-Anwendung 8.294,8 Mio €) und Vorräte in Höhe von 4.326,2 Mio € ohne Berücksichtigung der Aktivierung von Entwicklungskosten (mit IFRS 15-Anwendung 4.367,0 Mio €) berichtet worden.

Die Vertragsverbindlichkeiten (contract liabilities) in Höhe von 1.01 3,4 Mio € wären in Höhe von 148,2 Mio € unter sonstigen Verbindlichkeiten und in Höhe von 865,2 Mio € unter sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen worden. In Summe ergäben sich somit sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 877,5 Mio € (mit IFRS 15-Anwendung 729,3 Mio €) und sonstige finanzielle Verbindlichkeiten in Höhe von 1.246,6 Mio € (mit IFRS 15-Anwendung 381,4 Mio €).

Das Konzerneigenkapital hätte 16.960,0 Mio € ohne Anwendung des IFRS 15 (mit IFRS 15-Anwendung 17.011,4 Mio €) betragen.

Erlöse aus Verträgen mit Kunden 1. Januar bis 31. März 2018

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Mio € Chassis & Safety Powertrain Interior Reifen ContiTech Sonstiges/
Konsolidierung
Deutschland 531,3 372,4 656,6 397,7 381,6 -46,7
Europa ohne Deutschland 590,8 562,3 662,2 1.134,6 433,7 -17,1
Nordamerika 556,3 427,2 527,6 640,2 413,2 -10,6
Asien 793,1 552,7 472,7 293,7 282,8 -6,7
Übrige Länder 39,7 31,0 82,6 169,3 90,4 -1,9
Umsatz nach Regionen 2.511,2 1.945,6 2.401,7 2.635,5 1.601,7 -83,0
Automobilerstausrüstungsgeschäft 2.510,5 1.925,9 2.181,7 804,2 840,3 -58,1
Industrie-/Ersatzgeschäft 0,7 19,7 220,0 1.831,3 761,4 -24,9
Umsatz nach Kundengruppen 2.511,2 1.945,6 2.401,7 2.635,5 1.601,7 -83,0


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Mio € Continental-Konzern
Deutschland 2.292,9
Europa ohne Deutschland 3.366,5
Nordamerika 2.553,9
Asien 2.388,3
Übrige Länder 411,1
Umsatz nach Regionen 11.012,7
Automobilerstausrüstungsgeschäft 8.204,5
Industrie-/Ersatzgeschäft 2.808,2
Umsatz nach Kundengruppen 11.012,7


Außerplanmäßige Abschreibungen

Der Konzern überprüft die Werthaltigkeit der sonstigen immateriellen Vermögenswerte, Sachanlagen, als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien sowie der Finanzanlagen und auch des Goodwill, sobald Hinweise auf eine mögliche Wertminderung bekannt werden (Triggering Event). In der Berichtsperiode fielen als Ergebnis dieser Überprüfungen keine wesentlichen Wertminderungen an.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für die ersten drei Monate 201 8 beliefen sich auf 219,4 Mio € (Vj. 287,0 Mio €). Die Steuerquote im Berichtszeitraum lag bei 22,6 % (Vj. 27,3 %).

Langfristige Leistungen an Arbeitnehmer

Aus der Neubewertung der leistungsorientierten Versorgungspläne zum 31. März 2018 ergab sich gegenüber dem 31. Dezember 2017 eine Erhöhung der erfolgsneutralen Rücklagen um 17,9 Mio €, die aus einem Anstieg der Diskontierungszinssätze resultierte. Der entsprechenden Erhöhung des Eigenkapitals stand ein Abbau der langfristigen Leistungen an Arbeitnehmer in Höhe von 23,7 Mio € gegenüber.

Zahlungswirksame Veränderungen der Altersvorsorge

Pensionsfonds bestehen nur für Pensionsverpflichtungen, insbesondere in Deutschland, den USA, Kanada und dem Vereinigten Königreich, nicht hingegen für andere Versorgungsleistungen. Diese Pensionsfonds qualifizieren sich als Planvermögen. Im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2018 haben die Gesellschaften des Continental-Konzerns 8,1 Mio € an planmäßigen Einzahlungen in diese Pensionsfonds geleistet (Vj. 20,9 Mio €).

Die Pensionszahlungen für Pensionsverpflichtungen beliefen sich im Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2018 auf insgesamt 50,9 Mio € (Vj. 54,2 Mio €), die Pensionszahlungen für andere Versorgungsleistungen auf insgesamt 3,5 Mio € (Vj. 4,1 Mio €).

Die Netto-Pensionsaufwendungen des Continental-Konzerns setzen sich wie folgt zusammen:

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1. Januar bis 31. März 2018
Mio € D USA CAN GB Übrige Gesamt
Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche 55,8 1,2 0,4 0,6 5,5 63,5
Aufzinsung der erwarteten
Pensionsverpflichtungen
19,6 9,3 0,9 2,4 2,4 34,6
Erwartete Erträge des Planvermögens -5,6 -6,5 -0,7 -2,4 -1,2 -16,4
Auswirkungen der Obergrenze auf den Vermögenswert -
-
-
-
0,0 0,0
Übrige Pensionserträge/ -aufwendungen - 0,3 0,1 -
0,0 0,4
Netto-Pensionsaufwendungen 69,8 4,3 0,7 0,6 6,7 82,1


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1. Januar bis 31. März 2017
Mio € D USA CAN GB Übrige Gesamt
Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche 55,8 1,4 0,4 0,7 5,9 64,2
Aufzinsung der erwarteten
Pensionsverpflichtungen
19,6 12,7 1,4 2,6 1,8 38,1
Erwartete Erträge des Planvermögens -5,0 -9,1 -1,2 -2,6 -0,7 -18,6
Auswirkungen der Obergrenze auf den Vermögenswert -
-
0,0 -
0,0 0,0
Übrige Pensionserträge/ -aufwendungen - 0,4 0,1 -
0,0 0,5
Netto-Pensionsaufwendungen 70,4 5,4 0,7 0,7 7,0 84,2


Die Netto-Aufwendungen der Verpflichtungen für die Gesundheitsfürsorge- und Lebensversicherungsleistungen des Continental-Konzerns in den USA und Kanada setzen sich wie folgt zusammen:

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1. Januar bis 31. März
Mio € 2018 2017
Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche 0,4 0,4
Aufzinsung der erwarteten Verpflichtungen für Versorgungsleistungen 1,8 2,3
Netto-Aufwendungen für andere Versorgungsleistungen 2,2 2,7


Finanzschulden

Der syndizierte Kredit besteht seit April 2016 nur noch aus einer revolvierenden Tranche über 3,0 Mrd €. Diese Kreditlinie steht Continental bis April 2021 zur Verfügung und wurde Ende März 2018 wie im Vorjahr nicht in Anspruch genommen.

Bezüglich der Erläuterungen zu Finanzschulden und zum Finanzergebnis verweisen wir zudem auf die Ausführungen im Konzern-Zwischenlagebericht zum 31. März 2018.

Finanzinstrumente

Aus der Erstanwendung des IFRS 9, Finanzinstrumente, ergaben sich folgende Effekte auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage:

Continental wendet in diesem Zusammenhang die modifizierte retrospektive Übergangsmethode an. Der kumulierte Effekt der erstmaligen Anwendung des IFRS 9 in Höhe von 10,9 Mio € vor Steuern (nach Steuern 8,9 Mio €) zum Zeitpunkt der Erstanwendung wurde als Erhöhung des Eröffnungsbilanzwerts der kumulierten einbehaltenen Gewinne erfasst. Der kumulierte Effekt ergab sich aus folgenden Sachverhalten:
- Die im Eigenkapital in den erfolgsneutralen Rücklagen angesammelten Gewinne in Höhe von 3,4 Mio € einschließlich darauf entfallender latenter Steuereffekte aus der bisherigen Bewertungskategorie "finanzielle Vermögenswerte zur Veräußerung verfügbar" wurden in die kumulierten einbehaltenen Gewinne umgegliedert.
- In den flüssigen Mitteln ergab sich aus Finanzinstrumenten, die nach IAS 39 zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet waren und nach IFRS 9 als FVPL (Fair Value through profit and loss) klassifiziert werden, ein Effekt von -0,1 Mio €.
- Der Stand der Wertminderungen auf Finanzinstrumente hat sich um insgesamt 7,6 Mio € vor Steuern verringert. Dies resultiert zum einen aus der Erhöhung der Wertminderungen aufgrund des nach den Vorgaben des IFRS 9 implementierten Wertminderungsmodells, das erwartete Verluste berücksichtigt. Zum anderen wurden Wertminderungen ausgebucht, die nach IAS 39 auf Basis von Portfoliowertberichtigungen anhand von Erfahrungswerten zum 31. Dezember 2017 gebildet waren.

Die neuen Bilanzierungsvorschriften für Sicherungsbeziehungen nach IFRS 9, die grundsätzlich prospektiv anzuwenden sind, wurden auf die zum 31. Dezember 2017 nach IAS 39 bestehenden Cashflow Hedges angewendet. Die nach IFRS 9 erforderliche Erfüllung von Bedingungen zur Hedge-Effektivität wurde hierfür prospektiv nachgewiesen. Die Ermittlung der Effektivität erfolgt durch Gegenüberstellung der Entwicklungen der Barwerte der Grundgeschäfte und der Entwicklungen der beizulegenden Zeitwerte der Sicherungsgeschäfte. Ineffektivitäten ergeben sich hierbei grundsätzlich aus der unterschiedlichen Berücksichtigung des Kreditrisikos und von Währungsbasisspreads. Eine bilanzielle Auswirkung zum Übergangszeitpunkt am 1. Januar 2018 hat sich nicht ergeben.

Die Werte der Vergleichsperioden basieren auf den Rechnungslegungsgrundsätzen des IAS 39, Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung, und sind nicht angepasst dargestellt.

Klassifizierung der finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten zum Zeitpunkt der Umstellung auf IFRS 9

Die nachfolgende Tabelle zeigt die originären Bewertungskategorien nach IAS 39 und die neuen Bewertungskategorien nach IFRS 9 für jede angepasste Klasse von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten zum 1. Januar 2018 in Mio €.

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Klasse nach IAS 39 Klasse nach IFRS 9 Bewertungskategorie
nach IAS 39
Buchwert
nach IAS 39
Bewertungskategorie nach IFRS 9 Buchwert nach IFRS 9
Finanzielle Vermögenswerte Finanzielle Vermögenswerte



Sonstige Finanzanlagen Sonstige Finanzanlagen AfS 51,0 FVOCIwoR 51,0
Derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen Derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen



Derivative Finanzinstrumente mit effektiver Hedge-Beziehung Derivative Finanzinstrumente mit effektiver Hedge-Beziehung n. a. 51,5 n. a. 51,5
Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung HfT 18,5 FVPL 18,5
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte Schuldinstrumente
zum Fair Value bilanziert mit Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung
AfS 37,8 FVPL 37,8
Sonstige Forderungen mit Finanzierungscharakter Schuldinstrumente
zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert
LaR 53,1 At cost 53,1
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen



Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert LaR 7.469,4 At cost 7.473,3
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Wechselforderungen LaR 193,2 FVOCIwR 193,2
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Fair Value bilanziert mit Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung LaR 6,7 FVPL 6,7
Sonstige finanzielle Vermögenswerte1 Sonstige finanzielle Vermögenswerte1 LaR 365,8 At cost 365,7
Flüssige Mittel Flüssige Mittel



Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert LaR 1.682,1 At cost 1.618,0
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum Fair Value bilanziert mit Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung AfS 199,4 FVPL 263,6
Finanzielle Verbindlichkeiten Finanzielle Verbindlichkeiten



Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung HfT 16,9 FVPL 16,9


1 Ab dem Berichtsjahr 2018 sind zur Erhöhung der Transparenz bei der Darstellung der sonstigen finanziellen Vermögenswerte abgegrenzte Kosten aus dem Verkauf von Kundenwerkzeugen nicht mehr enthalten.


Erläuterungen der Abkürzungen:

AfS, available for sale, zur Veräußerung verfügbar

At cost, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet

FVOCIwR, Fair Value through other comprehensive income with reclassification, zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen im sonstigen Ergebnis bewertet, mit Reklassifizierung

FVOCIwoR, Fair Value through other comprehensive income without reclassification, zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen im sonstigen Ergebnis bewertet, ohne Reklassifizierung

FVPL, Fair Value through profit and loss, zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung bewertet

HfT, held for trading, zu Handelszwecken gehalten

LaR, loans and receivables, Kredite und Forderungen

OL, other liability, zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierte finanzielle Verbindlichkeiten

n. a., not applicable, keiner Bewertungskategorie zuzuordnen

Stufen der Fair-Value-Hierarchie nach IFRS 13:

Stufe 1: notierte Preise am aktiven Markt für identische Instrumente

Stufe 2: notierte Preise am aktiven Markt für ein ähnliches Instrument oder eine Bewertungsmethode, bei der alle wesentlichen Input-Faktoren auf beobachtbaren Marktdaten beruhen

Stufe 3: Bewertungsmethode, bei der die wesentlichen Input-Faktoren nicht auf beobachtbaren Marktdaten beruhen

Zum 1. Januar 2018 hat der Continental-Konzern die sonstigen Finanzanlagen als zum FVOCIwoR bewertet und entsprechend eingestuft, da diese Finanzanlagen langfristig zu strategischen Zwecken gehalten werden. 2017 waren die sonstigen Finanzanlagen als AfS klassifiziert.

Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte für die finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, wobei lang- und kurzfristige Bilanzposten zusammengefasst werden. Zudem werden die relevanten Bewertungskategorien nach IFRS 9 sowie die jeweils für die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts relevanten Stufen der Fair-Value-Hierarchie nach IFRS 13 dargestellt. Die Struktur der Vorjahrestabelle wurde an das neue Format angepasst.

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Mio € Bewertungskategorie nach IFRS 9 Buchwert
31.03.2018
Beizulegender
Zeitwert
31.03.2018
davon Stufe 1 davon Stufe 2 davon Stufe 3
Sonstige Finanzanlagen FVOCIwoR 179,4 179,4 - - 179,4
Derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen





Derivative Finanzinstrumente mit effektiver Hedge-Beziehung n. a. 65,9 65,9 - 65,9 -
Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung FVPL 12,7 12,7 - 12,7 -
Schuldinstrumente zum Fair Value bilanziert mit Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung FVPL 36,2 36,2 26,8 9,4 -
Schuldinstrumente zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert At cost 69,2 69,2 - - -
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen





Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert At cost 7.915,1 7.915,1 -
- -
Wechselforderungen FVOCIwR 373,7 373,7 - 373,7 -
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Fair Value bilanziert mit Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung FVPL 6,0 6,0 -
6,0 -
Sonstige finanzielle Vermögenswerte1 At cost 393,7 393,7 - - -
Flüssige Mittel





Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert At cost 2.029,7 2.029,7 - - -
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum Fair Value bilanziert mit Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung FVPL 258,9 258,9 194,3 64,6 -
Finanzielle Vermögenswerte
11.340,5 11.340,5 221,1 532,3 179,4
Finanzschulden





Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung FVPL 2,3 2,3 - 2,3 -
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing n. a. 15,4 15,6 - 15,6 -
Sonstige Finanzschulden OL 4.438,7 4.525,3 2.666,2 277,3 -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen OL 6.757,0 6.757,0 - - -
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten





Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen aus Finanzierungsleasing n. a. 7,2 6,9 - 6,9 -
Übrige finanzielle Verbindlichkeiten OL 374,2 374,1 - 4,0 -
Finanzielle Verbindlichkeiten
11.594,8 11.681,2 2.666,2 306,1 -
Davon aggregiert nach Bewertungskategorien nach IFRS 9:





Finanzielle Vermögenswerte (FVOCIwR)
373,7



Finanzielle Vermögenswerte (FVOCIwoR)
179,4



Finanzielle Vermögenswerte (FVPL)
313,8



Finanzielle Vermögenswerte (At cost)
10.407,7



Finanzielle Verbindlichkeiten (FVPL)
2,3



Finanzielle Verbindlichkeiten (OL)
1 1.569,9




1 Ab dem Berichtsjahr 2018 sind zur Erhöhung der Transparenz bei der Darstellung der sonstigen finanziellen Vermögenswerte abgegrenzte Kosten aus dem Verkauf von Kundenwerkzeugen nicht mehr enthalten.


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Mio € Bewertungskategorie
nach IAS 39
Buchwert
31.12.2017
Beizulegender
Zeitwert
31.12.2017
davon Stufe 1 davon Stufe 2
Sonstige Finanzanlagen AfS 51,0 51,0 - -
Derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen




Derivative Finanzinstrumente mit effektiver Hedge-Beziehung n. a. 51,5 51,5 - 51,5
Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung HfT 18,5 18,5 - 18,5
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte AfS 37,8 37,8 28,3 9,5
Sonstige Forderungen mit Finanzierungscharakter LaR 53,1 53,1 - -
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 7.669,3 7.669,3 - -
Sonstige finanzielle Vermögenswerte1 LaR 365,8 365,8 - -
Flüssige Mittel




Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente LaR 1.682,1 1.682,1 - -
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte AfS 199,4 199,4 199,4 -
Finanzielle Vermögenswerte
10.128,5 10.128,5 227,7 79,5
Finanzschulden




Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung HfT 16,9 16,9 - 16,9
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing n. a. 16,4 16,6 - 16,6
Sonstige Finanzschulden OL 4.056,7 4.155,3 2.680,6 298,9
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen OL 6.798,5 6.798,5 - -
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten




Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen aus Finanzierungsleasing n. a. 7,3 7,1 - 7,1
Übrige finanzielle Verbindlichkeiten OL 1.305,6 1.305,5 - 4,9
Finanzielle Verbindlichkeiten
12.201,4 12.299,9 2.680,6 344,4
Davon aggregiert nach Bewertungskategorien nach IAS 39:




Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten (HfT)
18,5


Kredite und Forderungen (LaR)
9.770,3


Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (AfS)
288,2


Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten (HfT)
16,9


Zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierte finanzielle Verbindlichkeiten (OL)
12.160,8



1 Ab dem Berichtsjahr 2018 sind zur Erhöhung der Transparenz bei der Darstellung der sonstigen finanziellen Vermögenswerte abgegrenzte Kosten aus dem Verkauf von Kundenwerkzeugen nicht mehr enthalten. Die Werte zum 31. Dezember 2017 sind entsprechend angepasst dargestellt.


Für sonstige Finanzanlagen, für die keine notierten Preise am aktiven Markt für identische Instrumente (Stufe 1) oder für ein ähnliches Instrument vorliegen oder keine Bewertungsmethode, bei der alle wesentlichen Input-Faktoren auf beobachtbaren Marktdaten beruhen (Stufe 2), anwendbar ist, wird der Zeitwert mit einer Bewertungsmethode, bei der die wesentlichen Input-Faktoren auf nicht beobachtbaren Marktdaten beruhen (Stufe 3), ermittelt. Die Bewertung erfolgt nach dem Bewertungsverfahren, das im jeweiligen Fall als sachgerecht erachtet wird.

Rechtsstreitigkeiten und Schadenersatzansprüche

Zu den im Geschäftsbericht 2017 erläuterten Rechtsstreitigkeiten und Schadenersatzansprüchen gab es im Berichtszeitraum keine wesentlichen neuen Erkenntnisse und Sachverhalte.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Gegenüber den im Geschäftsbericht 2017 beschriebenen Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergaben sich bis zum 31. März 2018 keine wesentlichen Veränderungen.

Gewinnverwendung

Zum 31. Dezember 2017 wies die Continental AG einen Bilanzgewinn in Höhe von 1.470,4 Mio € (Vj. 1.103,1 Mio €) aus. Der Hauptversammlung, die am 27. April 2018 in Hannover stattfindet, wird vorgeschlagen, eine Dividende in Höhe von 4,50 € je Stückaktie an die Aktionäre der Continental AG für das abgelaufene Geschäftsjahr auszuzahlen. Die Ausschüttungssumme beträgt somit bei 200.005.983 dividendenberechtigten Aktien 900.026.923,50 €. Der verbleibende Betrag soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Ergebnis pro Aktie

Nach den ersten drei Monaten 2018 lag das unverwässerte Ergebnis pro Aktie bei 3,69 € (Vj. 3,75 €) und entspricht dem verwässerten Ergebnis pro Aktie.

Transaktionen mit nahestehenden Personen

Im Berichtszeitraum gab es keine wesentlichen Änderungen der Geschäfte mit nahestehenden Personen gegenüber dem 31. Dezember 201 7. Wir verweisen dazu auf die Ausführungen im Geschäftsbericht 201 7.

Deutscher Corporate Governance Kodex

Die jährliche Erklärung gemäß § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex vom Vorstand und Aufsichtsrat der Continental AG ist den Aktionären auf der Internetseite von Continental dauerhaft zugänglich gemacht worden. Dort befinden sich auch frühere Erklärungen nach § 161 AktG.

Prüferische Durchsicht

Der Konzern-Zwischenlagebericht und der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss wurden weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch eine zur Abschlussprüfung befähigte Person unterzogen.

Wesentliche Ereignisse nach dem 31. März 2018

Es liegen keine wesentlichen Ereignisse nach dem 31. März 2018 vor.


Hannover, 24. April 2018

Continental Aktiengesellschaft
Der Vorstand