![]() Continental AGHannoverFinanzbericht zum 30. Juni 2018Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2018Continental-Aktie und -AnleihenTurbulenzen an den Aktienmärkten weltweitNach dem Jahreswechsel hielt die positive Stimmung an den US-amerikanischen Börsen
aufgrund guter US-Arbeitsmarktdaten an. Die US-Leitindizes setzten ihren mehrjährigen
Aufwärtstrend fort und erreichten im Verlauf des Januars 2018 fast täglich neue Rekordwerte.
Der Dow-Jones-Index überstieg erstmals die Marke von 26.000 Punkten und erreichte
am 26. Januar einen neuen Höchststand mit einem Schlusskurs bei 26.616,71 Punkten.
Dies entsprach einem Anstieg um fast 8 % gegenüber dem Schlusskurs des Jahres 2017.
Die Rallye an den US-Börsen führte auch in Europa und Asien zu steigenden Kursen.
Der DAX markierte am 23. Januar 2018 ebenfalls ein neues Allzeithoch bei 13.596,89
Punkten und der EURO STOXX 50 erreichte zugleich ein Jahreshoch bei 3.687,22 Punkten.
Der Kursanstieg fiel mit jeweils rund 5 % allerdings im Vergleich zum Dow-Jones-Index
verhaltener aus, da die Stimmung der Anleger in Europa durch den gegenüber dem US-Dollar
weiter aufwertenden Euro etwas gedämpft wurde. Ende Januar 2018 führte die Andeutung der US-amerikanischen Notenbank Fed, im laufenden
Jahr sowie 2019 jeweils drei Zinsschritte umsetzen zu wollen, zunehmend zu Sorgen
über steigende Zinsen und bewirkte rückläufige Kurse an den US-Anleihemärkten. Auch
die Kurse an den Aktienmärkten in den USA, in Europa und Asien verzeichneten infolgedessen
Verluste. Bis Mitte Februar verloren wichtige Leitindizes wie der Dow-Jones-Index
und der DAX bis zu ein Zehntel ihres Werts von ihren zuvor erreichten Höchstständen.
In der zweiten Februarhälfte stabilisierten sich die Aktienmärkte weltweit. Die Ankündigung
der USA, Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte zu verhängen, und die Prüfung entsprechender
Gegenmaßnahmen seitens China und anderer betroffener Exportnationen führten Anfang
März zu einem erneuten Kursrutsch. Zudem belasteten abermals Befürchtungen über steigende
Zinsen aufgrund der gestiegenen Inflation in den USA die Kapitalmärkte. Ab Mitte März 2018 folgte wieder eine kurze Phase der Stabilisierung, bevor Ende März
die Ankündigung der USA, Importzölle auf verschiedene Produkte aus China verhängen
zu wollen, neue Ängste vor einem bevorstehenden Handelskonflikt der beiden Nationen
schürte. Erneut waren sinkende Kurse an den Aktienmärkten die Folge. Der DAX pendelte
Ende März um die Marke von 1 2.000 Punkten. Das erste Quartal 2018 schloss er bei
12.096,73 Punkten, 6,4 % unterhalb seines Jahresendwerts 2017. Der EURO STOXX 50 sank
im ersten Quartal um 4,1 % auf 3.361,50 Punkte. Anfang April 2018 leiteten Berichte
über die Bereitschaft der US-Regierung und der chinesischen Regierung zu Verhandlungen
im Handelskonflikt eine Erholungsphase an den Aktienmärkten ein. Die erneute Eskalation
im Syrienkonflikt Mitte April, die steigenden Renditen am US-Anleihemarkt Ende April
und Sorgen über die Regierungsbildung in Italien im Mai verunsicherten die Märkte
nur zeitweise. Der Dow-Jones-Index erreichte Mitte Mai wieder die Marke von 25.000
Punkten und der DAX die von 13.000 Punkten, unterstützt von dem sich wieder abschwächenden
Wechselkurs des Euro gegenüber dem US-Dollar. Ende Mai überraschte die Ankündigung der US-Regierung, Importzölle auf Autos zu prüfen,
die Aktienmärkte weltweit und belastete insbesondere die Aktienkurse von Automobilherstellern.
Zudem weckte das Scheitern der Regierungsbildung in Italien Ängste vor einer neuen
Eurokrise. Anfang Juni hellte sich die allgemeine Stimmung an den Märkten durch die
anziehende Nachfrage nach US-amerikanischen Technologietiteln wieder auf. Europäische
Aktien profitierten zudem von der Ankündigung der Europäischen Zentralbank (EZB),
ihren Leitzins bis weit ins Jahr 2019 hinein unverändert bei 0,0 % zu halten. In der zweiten Junihälfte verunsicherte der weiter eskalierende Handelsstreit zwischen
den USA und China die Aktienmärkte. Die US-Regierung beschloss, ab Juli 2018 Importzölle
von 25 % auf chinesische Waren im Wert von 50 Mrd US-Dollar zu verhängen. Die chinesische
Regierung antwortete kurz darauf mit Importzöllen auf US-amerikanische Waren in gleichem
Umfang. Daraufhin kündigte die US-Regierung an, Importzölle auf chinesische Waren
im Wert von 200 Mrd US-Dollar zu erwägen und ggf. den Umfang weiter auszuweiten. Hierdurch
wurden insbesondere die chinesischen Aktienmärkte belastet, die im Juni über 10 %
einbrachen und damit seit Ende Januar im Berichtszeitraum Kursverluste von rund 20
% aufwiesen. Die europäischen Aktienmärkte beendeten dagegen das zweite Quartal überwiegend
auf dem Niveau zu Anfang des Quartals. Der EURO STOXX 50 wies Ende Juni für das zweite
Quartal ein Plus von 1,0 % auf 3.395,60 Punkte aus. Das erste Halbjahr 2018 schloss
er mit einem Minus von 3,1 %. Der DAX erreichte im zweiten Quartal 2018 einen Zuwachs
von 1,7 % und notierte Ende Juni bei 12.306,00 Punkten. Das erste Halbjahr 2018 beendete
er mit einem Verlust von 4,7 %. Kursentwicklung der Continental-Aktie im Berichtszeitraum im Vergleich zu ausgewählten Indizesindexiert auf den 1. Januar 2018![]() scroll
Im Juli 2018 stabilisierten sich die Aktienmärkte in den USA und in Europa dank positiver
Konjunkturdaten. Zudem bewirkten Äußerungen von Regierungsvertretern der USA und Europas
wieder wachsende Hoffnungen auf eine Einigung im Handelsstreit. Am 20. Juli sorgte
die Ankündigung der US-Regierung, nahezu alle chinesischen Importe mit Sonderzöllen
zu belegen, erneut für rückläufige Kurse an den Aktienmärkten. Zum Berichtsschluss
am 23. Juli 2018 beendete der DAX den Handel bei 1 2.548,57 Punkten. Automobilwerte mit Kursrückgängen im ersten Halbjahr 2018Europäische Automobil- und Zuliefererwerte profitierten im Januar 2018 von der allgemein
positiven Marktstimmung sowie von mehreren Kaufempfehlungen verschiedener Analysten
für den Sektor. Auch erste Geschäftszahlen der Unternehmen zum vierten Quartal 2017
wirkten unterstützend. Im Verlauf des ersten Quartals belasteten neben den allgemeinen
Marktturbulenzen auch rückläufige Absatz- und Produktionszahlen für den US-amerikanischen
und den europäischen Pkw-Markt sowie drohende Fahrverbote für Diesel-Pkw die Werte
des europäischen Automobilsektors. Nachdem der EURO STOXX Automobiles & Parts im Januar
2018 um rund 10 % auf über 650 Punkte gestiegen war, schloss er Ende März bei 599,25
Punkten. Dies entsprach gegenüber dem Schlusskurs des Vorjahres einem Anstieg von
1,0 % im ersten Quartal 2018. Im zweiten Quartal profitierte der Autosektor zunächst von der allgemeinen Kurserholung
und der Mitteilung Chinas, seine Importzölle für ausländische Autohersteller ab Juli
von 25 % auf 15 % zu senken. Die Ankündigung der US-Regierung, Importzölle auf Autos
zu prüfen, beendete die Erholungsphase und sorgte Ende Mai weltweit für fallende Aktienkurse
von Automobilherstellern und -zulieferern. In der zweiten Junihälfte sorgten - neben
der Eskalation im Handelskonflikt zwischen den USA und China - Meldungen von deutschen
Automobilherstellern über Einschränkungen ihrer Produktion aufgrund der Umstellung
auf das neue Abgastestverfahren WLTP (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure)
sowie mehrere Gewinnwarnungen deutscher Automobilwerte für einen Einbruch des Sektors
um rund 10 %. Der EURO STOXX Automobiles & Parts verlor im zweiten Quartal 2018 insgesamt
12,6 %. Für das erste Halbjahr 2018 resultierte daraus ein Kursrückgang von 11,8 %
auf 523,55 Punkte. Kursverlauf der Continental-Aktie weitgehend analog zum SektorIn den ersten Handelstagen des Jahres 2018 zog die Continental-Aktie infolge mehrerer
Kaufempfehlungen von Analysten von 225,05 € zum Jahresende 201 7 auf über 230 € an.
Medienberichte über einen größeren Umbau des Continental-Konzerns sorgten im Tagesverlauf
des 9. Januar 2018 für einen sprunghaften Anstieg der Continental-Aktie bis auf 257,40
€, womit zugleich ein neues Allzeithoch erreicht wurde. Noch am selben Tag wurde seitens
Continental bestätigt, dass man sich in einem frühen Analysestadium befinde und Szenarien
durchspiele, um die Organisation noch flexibler auf die Herausforderungen in der Automobilindustrie
auszurichten. Zugleich wurde jedoch betont, dass noch völlig offen sei, ob bzw. welche
Änderungen sich aus diesen Analysen und Szenarien ergeben könnten. Die Continental-Aktie
sank in den folgenden Handelstagen zunächst bis auf 240 €, bevor erneut Kaufempfehlungen
und Kurszielanhebungen mehrerer Analysten den Kurs wieder bis auf rund 250 € ansteigen
ließen. Im Februar und März 2018 bewegte sich die Continental-Aktie weitgehend analog
zum Automobilsektor. Das erste Quartal 2018 beendete sie bei 224,30 € und lag damit
0,3 % unter ihrem Jahresschlusskurs 2017 von 225,05 €. Auch im zweiten Quartal folgte die Continental-Aktie zumeist dem Trend des europäischen
Automobilsektors. Die Anpassung der Jahresprognose 2018 für den Continental-Konzern
am 18. April 2018 belastete den Kurs der Continental-Aktie nur vorübergehend. Sie
schloss Ende Juni 2018 bei 195,55 € und verlor damit im zweiten Quartal 12,8 % an
Wert. Im Vergleich zu ihrem Jahresendwert 2017 belief sich der Kursverlust im Berichtszeitraum
auf 13,1 %. Unter Einbeziehung einer Reinvestition der Anfang Mai ausgeschütteten
Dividende von 4,50 € errechnet sich für das erste Halbjahr 2018 eine Performance von
-11,4 %. Berichte über eine mögliche Lösung im Streit über US-Importzölle auf europäische Autos
sorgten Anfang Juli für eine leichte Erholung der Automobilwerte in Europa, von der
auch die Continental-Aktie profitierte. Am 18. Juli 201 8 führte die Bekanntgabe der
Neuorganisation der Continental AG und der Verselbstständigung der Division Powertrain
zu erhöhter Volatilität der Continental-Aktie. Ferner belasteten ab dem 20. Juli erneut
Sorgen über den eskalierenden Handelskonflikt zwischen den USA und China die europäischen
Automobilwerte und auch die Continental-Aktie. Zum Berichtsschluss am 23. Juli 2018
schloss sie den Handel bei 192,90 €. Kursentwicklungen der Continental-Anleihen im Berichtszeitraum![]() Continental-Anleihen weiter auf niedrigem RenditeniveauWie im Vorjahr verharrten die Continental-Anleihen auch während der ersten sechs Monate
2018 auf niedrigem Renditeniveau. Die Schwankungen an den Anleihemärkten beeinflussten
die Kurse der Continental-Anleihen nur marginal. Der Kurs der am 16. Juli 2018 fälligen 3,0 %-Euro-Anleihe verringerte sich im Berichtszeitraum
durch die Reduzierung ihrer Restlaufzeit um 167,9 Basispunkte auf 100,090 %. Die am 19. Februar 2019 fällige 0,5 %-Euro-Anleihe notierte Ende Juni 2018 bei 100,420
% und damit 35,6 Basispunkte niedriger als zum Jahresende 2017. Der Kurs der am 5. Februar 2020 fälligen 0,0 %-Euro-Anleihe bewegte sich im Halbjahresverlauf
leicht oberhalb der 1 00 %-Marke. Am 30. Juni 2018 notierte sie bei 100,1 77 % und
damit 5,0 Basispunkte unter dem Jahresendkurs 201 7. Die am 9. September 2020 fällige 3,125 %-Euro-Anleihe sank im Berichtszeitraum durch
die Reduzierung ihrer Restlaufzeit um 158,1 Basispunkte und notierte Ende Juni 2018
bei 106,691 %. Marktturbulenzen sorgten für steigende CDS-PrämienDie Prämien für die Versicherung von Kreditausfallrisiken (Credit Default Swap, CDS)
blieben im Januar 2018 noch weitgehend unverändert auf sehr niedrigem Niveau. Parallel
zu den steigenden Zinsen an den Anleihemärkten und den Turbulenzen an den Aktienmärkten
erhöhten sich im weiteren Verlauf des ersten Halbjahres auch die CDS-Prämien für Unternehmensanleihen.
Der Markit iTraxx Europe stieg im Berichtszeitraum um rund 30 Basispunkte auf 74,232
Basispunkte am 30. Juni 201 8 (31. Dezember 201 7: 44,776 Basispunkte). Die Fünf-Jahres-CDS-Prämie für Continental sank von 32,563 Basispunkten Ende 2017
bis Ende Januar 2018 kurzzeitig unter 30 Basispunkte. Damit erreichte sie ein Niveau
wie zuletzt vor 13 Jahren im ersten Quartal 2005. Im weiteren Verlauf des Berichtszeitraums
stieg sie analog zu ihrem Referenzindex Markit iTraxx Europe wieder an. Am Ende des
ersten Halbjahres 2018 lag sie mit 63,788 Basispunkten rund 31 Basispunkte über ihrem
Jahresendwert 2017. Der Spread gegenüber ihrem Referenzindex Markit iTraxx Europe
belief sich zum 30. Juni 201 8 auf -10,444 Basispunkte (31. Dezember 2017: -1 2,213
Basispunkte). Continental-Kreditrating unverändertDie drei großen Ratingagenturen behielten ihr jeweiliges Kreditrating für die Continental
AG im Verlauf des ersten Halbjahres 2018 unverändert bei. scroll
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Vertragsverhältnis seit 19. Mai 2000. Continental Investor Relations onlineWeitere Informationen zur Continental-Aktie, zu den Continental-Anleihen und zum Kreditrating
sind im Internet abrufbar unter: www.continental-ir.de Zudem sind aktuelle Informationen zu Continental auch auf Twitter unter @Continental_IR
verfügbar. Kennzahlen Continental-KonzernAufgrund der Anwendung der modifizierten retrospektiven Übergangsmethode bei der erstmaligen
Anwendung des IFRS 9, Finanzinstrumente, und des IFRS 15, Erlöse aus Verträgen mit
Kunden, zum 1. Januar 2018 sind alle nachfolgenden Werte der Vergleichsperioden nicht
angepasst dargestellt. scroll
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Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen. Kennzahlen Kerngeschäftsfelder
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Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen. Konzern-ZwischenlageberichtContinental stellt sich für Mobilität der Zukunft neu aufAm 18. Juli 2018 gaben wir bekannt, dass sich Continental für die Mobilität der Zukunft
neu aufstellen wird. Unter der neuen Dachmarke "Continental Group" wird eine Holding-Struktur
der Continental AG gebildet. Sie wird von drei geschäftlichen Säulen mit der Bezeichnung
"Unternehmensbereiche" getragen. Dazu zählen "Continental Rubber", "Continental Automotive"
und "Powertrain". Die Berichtsstruktur und die neuen Bezeichnungen sollen ab 2020 angewendet werden. Außerdem werden bis Anfang 2020 die Divisionen Chassis & Safety und Interior neu formiert.
Aus ihnen werden zwei Geschäftsfelder unter den neuen Bezeichnungen "Autonomous Driving
Technologies" und "Vehicle Networking Technologies" hervorgehen. Ihre Geschäftsverläufe
werden im künftigen Unternehmensbereich "Continental Automotive" berichtet. Unterstützt
werden beide durch eine neu geschaffene, zentrale "Forschung und Entwicklung Automotive". Die beiden heutigen Divisionen Reifen (zukünftig "Tire Technologies") und ContiTech
bleiben in ihren eigenständigen Organisationsformen unverändert bestehen. Ihre Geschäftsverläufe
werden im künftigen Unternehmensbereich "Continental Rubber" berichtet. Im Rahmen der Neuausrichtung erfolgt die Verselbstständigung der heutigen Division
Powertrain unter neuer Firmierung Anfang 2019. Zu den künftigen Aufgaben von "Powertrain"
zählen wie bisher neben dem Geschäft mit Verbrennungsantrieben auch das komplette
Zukunftsgeschäft mit Hybrid- und Elektroantrieben sowie alle laufenden Batterieaktivitäten.
Gleichzeitig bereiten wir für das neue Powertrain-Unternehmen einen Teilbörsengang
vor, der ab Mitte 2019 stattfinden könnte. Continental beabsichtigt jedoch mittel-
bis langfristig nicht, die Kontrolle über das Powertrain-Geschäft abzugeben. ContiConnect™ als intelligente Lösung für das Reifenmanagement der ZukunftAm 23. Mai 2018 stellten wir ContiConnect™ vor - unsere neue digitale Plattform zur
Reifenüberwachung. Die Technologie soll Fahrzeugflotten sicherer, effizienter und
intelligenter machen. Die Plattform ermöglicht es Flottenmanagern, über ein Webportal
auf die Reifendruck- und -temperaturdaten der gesamten Flotte zuzugreifen. Die Daten
werden automatisch aktualisiert, wenn ein Fahrzeug an der auf dem Betriebsgelände
fest installierten Messstation vorbeifährt. Mit ContiConnect™ können Flottenmanager
die bisherige manuelle, routinemäßige Reifenpflege auf automatische, gezielte Pflege
umstellen. Aufgrund der proaktiven Warnung durch das System können Abweichungen und
Probleme sofort erkannt und gelöst werden. So wird der Inspektions- und Wartungsaufwand
erheblich minimiert. Ausgewählte Flotten haben ContiConnect™ bereits erfolgreich getestet. Kooperation für vernetzte Sicherheit im StraßenverkehrVodafone und Continental starteten im Juni 2018 eine Innovations-Kooperation für mehr
Sicherheit auf Deutschlands Straßen durch intelligent vernetzte Fahrzeuge. Gemeinsame
Innovationen sollen sämtliche Verkehrsteilnehmer im Alltag schützen. Im "5G Mobility
Lab" von Vodafone arbeiten die Partner deshalb an konkreten Anwendungsszenarien von
Fahrzeug zu X-Vernetzung und "Mobile Edge Computing". Im Fokus stehen ein digitaler
Schutzschild für Fußgänger und Radfahrer sowie ein vernetzter Stauwarner. Im "5G Mobility
Lab" in Aldenhoven, Deutschland, testen beide Partner neue Funktionen, von denen zukünftig
Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer profitieren sollen. Allianz für Bordnetztechnologie der ZukunftAm 26. Juni 2018 haben u. a. Aquantia, Bosch, Continental, NVIDIA und die Volkswagen
Group of America die Networking for Autonomous Vehicles (NAV) Alliance gegründet.
Sie ist als Plattform für die Automobilindustrie konzipiert, auf der diese zukunftsweisende
Bordnetzinfrastrukturen für autonome und vernetzte Fahrzeuge entwickeln sowie den
Einsatz von Technologien und Produkten für die Fahrzeugvernetzung vorantreiben kann.
Voraussetzung für die automobile Vernetzung und das autonome Fahren sind leistungsstarke
Kommunikationssysteme. Diese müssen in der Lage sein, große Datenmengen in Höchstgeschwindigkeit
zwischen einer steigenden Zahl von Sensoren, Kameras und Steuergeräten zu übertragen.
Mit Gründung der NAV Alliance treiben die Unternehmen die Entwicklung der automobilen
Multi-Gigabit-Ethernet-Technologie voran. Gemeinsam schaffen sie so ein Umfeld für
die automobile Konnektivität der Zukunft. Künstliche Intelligenz (KI) für FahrzeugsystemeEine Grundvoraussetzung für hoch entwickelte Fahrerassistenzfunktionen und automatisiertes
Fahren ist ein detailliertes Verständnis der kompletten Verkehrssituation und dessen
präzise Bewertung. Damit beim automatisierten Fahren die Aufgaben des Fahrers durch
das Fahrzeug übernommen werden können, muss dieses ein Verständnis für bevorstehende
Aktionen aller Verkehrsteilnehmer entwickeln, um stets die richtige Entscheidung in
der jeweiligen Verkehrssituation treffen zu können. Diese Aufgabe kann durch Trainieren
von Algorithmen mithilfe von Deep-Machine-Learning-Methoden bewältigt werden. Anfang
Juni 2018 präsentierten wir eine Computer-Vision-Plattform, die KI, neuronale Netze
und maschinelles Lernen einsetzt, um bereits fortschrittliche Sensortechnologien noch
weiter zu verbessern. In der fünften Generation der Multifunktionskamera von Continental,
die 2020 in Produktion gehen wird, kommen neben klassischen Computer-Vision-Verfahren
auch neuronale Netze zum Einsatz. Diese lassen sich entsprechend der zur Verfügung
stehenden Hardware skalieren. Intelligente Algorithmen verfeinern das Szenenverständnis
für die Intentions- und Gestenklassifikation von Fußgängern. Nachwuchs für die Mobilität der ZukunftAnfang Juli 2018 schloss der erste Jahrgang seine Ausbildung zum Automotive-Software-Entwickler
erfolgreich ab. Continental hat dieses Ausbildungsangebot 2015 geschaffen, um dem
wachsenden Bedarf an Software-Experten so früh wie möglich gerecht zu werden. Zu den
Lernfeldern gehören die Analyse und die Entwicklung von komplexen Programmstrukturen
für Fahrzeuge und Mobilitätsdienste der Zukunft. Neben der Software-Entwicklung stehen
die Qualitätssicherung von Software und die Programmierung von Prüfmitteln auf dem
Lehrplan. Der Großteil der Absolventen wird im Anschluss an die dreijährige Ausbildung
übernommen. Der Ausbildungsgang zum Automotive-Software-Entwickler richtet sich gezielt
an Studienabbrecher. So erhalten IT-begeisterte Nachwuchskräfte auch ohne Studium
eine Chance, mit einem qualifizierten Abschluss im Software-Bereich tätig zu sein. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche EntwicklungDas Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands wuchs im ersten Quartal 2018 - niedriger
als erwartet - um 0,3 % gegenüber dem vierten Quartal 2017 bzw. um 2,0 % gegenüber
der Vorjahresperiode. Vor allem die privaten Investitionen stiegen an, während die
Ausgaben der öffentlichen und privaten Haushalte nur in geringem Umfang zunahmen.
Für das zweite Quartal erwarten Volkswirte aktuell ein etwas beschleunigtes Wachstum.
Allerdings deuten erste Stimmungsindikatoren bereits wieder auf eine leichte Abschwächung
im zweiten Halbjahr hin. Insbesondere der drohende Handelskonflikt mit den USA belastet
zunehmend die Erwartungen der Unternehmen hinsichtlich der zukünftigen konjunkturellen
Lage. Der Internationale Währungsfonds (IWF) senkte im Juli in seinem World Economic
Outlook Update seine Schätzung für das Wirtschaftswachstum in Deutschland um 0,3 Prozentpunkte
und prognostiziert nun einen BIP-Zuwachs von 2,2 % für 2018. In der Eurozone blieb das Wachstum im ersten Quartal 201 8 geringfügig unter den Erwartungen.
Im Vergleich zum Vorquartal wuchs das BIP um 0,4 %, im Vergleich zum ersten Quartal
201 7 ergab sich ein BIP-Zuwachs von 2,5 %. Für das zweite Quartal und auch das zweite
Halbjahr 2018 gehen Experten aktuell von einer unverändert stabilen konjunkturellen
Lage in der Eurozone aus. Unterstützend wirkte weiterhin die Geldpolitik der Europäischen
Zentralbank (EZB), die im Berichtszeitraum an ihren expansiven Maßnahmen trotz des
gestiegenen Preisniveaus unverändert festhielt. Jedoch beschloss sie im Juni, ihr
Anleiheankaufprogramm Ende 2018 auslaufen zu lassen. Der IWF reduzierte im Juli seine
Schätzung für das BIP-Wachstum des Euroraums geringfügig von zuvor 2,3 % auf 2,2 %
für 2018. Die US-Wirtschaft expandierte im ersten Quartal 2018 um 2,0 % gegenüber dem vierten
Quartal 2017 bzw. 2,8 % im Vergleich zum ersten Quartal 2017. Angetrieben wurde das
Wachstum vor allem durch erhöhte private Investitionen infolge der Senkung der Unternehmenssteuern
im Vorjahr. Deutlich geringer nahmen dagegen der private Konsum und die Staatsausgaben
zu. Der Außenhandel belebte sich in den ersten drei Monaten 2018 kräftig. Durch den
gegenüber dem Euro und anderen Währungen zeitweise gesunkenen Wechselkurs des US-Dollar
stiegen dabei die Exporte stärker als die Importe, wodurch das Handelsbilanzdefizit
leicht abnahm. Für das zweite Quartal und auch das zweite Halbjahr erwarten Volkswirte
derzeit eine Fortsetzung der wirtschaftlichen Entwicklung. Die US-amerikanische Notenbank
Fed nahm vor diesem Hintergrund im März ihre sechste und im Juni ihre siebente Leitzinsanhebung
seit der Zinswende Ende 2015 vor. Für den weiteren Jahresverlauf stellte sie zudem
zwei weitere Anhebungen in Aussicht. Der IWF bestätigte im Juli 2018 mit 2,9 % seine
Schätzung für das BIP-Wachstum der USA für das laufende Jahr. Das Wachstum der japanischen Wirtschaft schwächte sich im Berichtszeitraum gegenüber
dem Vorjahr ab. Es belief sich im ersten Quartal 2018 auf 1,1 % gegenüber der Vorjahresperiode,
gestützt von privaten Investitionen und dem positiven Saldo des Außenhandels. Für
das zweite Quartal und das zweite Halbjahr rechnen Experten mit einer Fortsetzung
des geringen Wachstums. Der IWF senkte im Juli seine BIP-Prognose für Japan von 1,2
% auf 1,0 % für 2018. Die chinesische Wirtschaft profitierte im ersten Halbjahr 2018 weiterhin von einer
kräftigen Ausweitung des privaten Konsums. Nach 6,8 % für das erste Quartal 201 8
wurde für das zweite Quartal ein BIP-Wachstum von 6,7 % gegenüber der Vorjahresperiode
ausgewiesen. Für das Gesamtjahr 2018 schätzt der IWF im Juli unverändert ein Wachstum
von 6,6 %. In Indien erhöhte sich - nach den Wirtschaftsreformen des vergangenen Jahres
- im ersten Quartal 2018 das BIP im Vergleich zum Vorjahresquartal um 7,7 %. Auch
für die folgenden Quartale wird ein Anstieg von über 7 % erwartet. Der IWF verringerte
im Juli seine BIP-Prognose für Indien geringfügig von 7,4 % auf 7,3 % für 2018. Für
Brasilien sieht er weiterhin eine Erholung der Wirtschaft im laufenden Jahr, senkte
jedoch seine BIP-Prognose von 2,3 % auf 1,8 %. Für Russland hielt der IWF im Juli
an seiner BIP-Prognose von 1,7 % für 2018 fest. Insgesamt erwartet der IWF in seiner
Juli-Prognose für die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer unverändert ein
Wachstum von 4,9 %. Für die Weltwirtschaft prognostiziert der IWF im Juli weiterhin ein Wachstum von 3,9
% für 2018. Die wichtigsten Treiber hierfür sind die anhaltend starke Expansion asiatischer
Länder, insbesondere von China und Indien, die gestiegene Investitionstätigkeit der
Unternehmen in den USA und in Europa sowie die wirtschaftliche Erholung verschiedener
rohstoffexportierender Länder. Der IWF weist darauf hin, dass das Wirtschaftswachstum
in mehreren Volkswirtschaften wohl den Höhepunkt überschritten hat. Insbesondere die
neuen Importzölle der USA und die Vergeltungsmaßnahmen der Handelspartner könnten
die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung beeinträchtigen. Weitere Risiken sieht
der IWF u. a. in einer höheren Inflation, die eine stärkere als die erwartete Straffung
der expansiven Geldpolitik vieler Notenbanken erforderlich machen würde. Verschärfte
Finanzierungsbedingungen könnten zu disruptiven Portfolioanpassungen der Investoren,
starken Wechselkursschwankungen und weiteren Rückgängen der Kapitalzuflüsse in die
Schwellenländer führen. Angesichts der zunehmenden Risiken empfiehlt der IWF den Ländern,
haushaltspolitische Reserven aufzubauen, um ihre finanzielle Widerstandsfähigkeit
für ein Umfeld mit möglicherweise höheren Marktvolatilitäten zu stärken. Entwicklung der Pkw-NeuzulassungenDie Pkw-Nachfrage in Europa (EU-28 und EFTA) erhöhte sich im ersten Halbjahr 2018
gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf Basis vorläufiger Daten des Verbands der Automobilindustrie
(VDA) um knapp 3 %. Ein hoher Ersatzbedarf mit Zuwachsraten von über 10 % zeigte sich
in Griechenland, den Niederlanden, Schweden, Spanien und in mehreren Ländern Osteuropas.
In Frankreich erhöhten sich die Pkw-Neuzulassungen um 5 %, in Deutschland um 3 %.
Dagegen wies das Vereinigte Königreich einen Rückgang um 6 % auf. Auch in Italien,
Irland, Dänemark und Tschechien lag der Absatz leicht unter dem Niveau des Vorjahres. In den USA nahm im ersten Halbjahr 2018 die Zahl der Neuzulassungen um 2 % auf 8,6
Mio Einheiten zu. Die Nachfrage nach leichten Nutzfahrzeugen, insbesondere Pick-ups,
wuchs trotz steigender Kraftstoffpreise und Kreditzinsen um 10 %. Die Nachfrage nach
Limousinen sank im Gegensatz dazu um 12 %. Neuzulassungen/Verkäufe von Pkwscroll
Quellen: VDA (Länder/Regionen) und Renault (weltweit). In Japan lag der Pkw-Absatz im Berichtszeitraum mit 2,3 Mio Einheiten auf dem durchschnittlichen
Niveau der letzten drei Jahre. Gegenüber dem Vorjahreswert ergab sich ein leichter
Rückgang der Pkw-Nachfrage um 2 %. Der Pkw-Bedarf in China stieg nach Angaben des VDA im ersten Halbjahr 2018 aufgrund
der guten konjunkturellen Lage um 6 % an. Dabei erhöhte sich der Pkw-Absatz im ersten
Quartal um 4 % und im zweiten Quartal um 8 %. Auch die übrigen BRIC-Länder wiesen
im Berichtszeitraum sehr kräftige Nachfragezuwächse aus: In Russland und Brasilien
setzte sich die Erholung der Nachfrage im Vergleich zum schwachen Vorjahreszeitraum
mit einem Anstieg um 18 % bzw. 14 % weiter fort. In Indien erhöhten sich die Neuzulassungen
im ersten Halbjahr 2018 um 13 %. Nach einem Anstieg um 7 % im ersten Quartal wuchs
hier die Nachfrage im zweiten Quartal um 20 %, was primär durch die schwache Vergleichsbasis
des Vorjahresquartals bedingt war. Weltweit nahmen die Pkw-Neuzulassungen im Berichtszeitraum nach vorläufigen Daten
im ersten Quartal 2018 um knapp 3 % und im zweiten Quartal um fast 6 % im Vergleich
zum Vorjahr zu. Insgesamt ergab sich für das erste Halbjahr 2018 ein Zuwachs von rund
4 % auf 47,5 Mio Einheiten. Entwicklung der Produktion von Pkw und leichten NutzfahrzeugenNach einem verhaltenen ersten Quartal kam es in Europa im zweiten Quartal, auch dank
zusätzlicher Arbeitstage, zu einem Zuwachs in der Produktion von Pkw und leichten
Nutzfahrzeugen <6 t. Insbesondere die Werke in Portugal, Russland und Spanien erhöhten
ihre Produktion. In Italien und der Türkei hingegen sanken die Volumina. Insgesamt
nahm die Fertigung im ersten Halbjahr 2018 nach vorläufigen Daten um rund 1 % zu.
Für das Gesamtjahr erwarten wir unverändert einen Zuwachs von 2 %. In Nordamerika setzte sich der Rückgang der Produktion im zweiten Quartal 2018 trotz
eines Anstiegs in Mexiko fort. Infolgedessen verringerte sich im Berichtszeitraum
die Fertigung von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen auf Basis vorläufiger Zahlen um
knapp 4 %. Für 2018 rechnen wir weiterhin mit einem Rückgang um 2 %. In Südamerika setzte sich der positive Trend der Nachfrage und auch der Produktion
weiter fort. Nach vorläufigen Daten wuchs die Fertigung im Berichtszeitraum um 10
% gegenüber dem Vorjahr. Für 2018 insgesamt heben wir unsere Prognose für den Anstieg der Produktion von 8
% auf 10 % an. In Asien stieg im Berichtszeitraum die Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen
in den meisten Ländern an. Besonders im zweiten Quartal verzeichneten China und Indien
hohe nachfragebedingte Volumenzuwächse. Für Asien insgesamt ergibt sich auf Basis
vorläufiger Daten ein Fertigungszuwachs im ersten Halbjahr 2018 gegenüber dem Vorjahr
von fast 3 %. Für das Gesamtjahr prognostizieren wir nach wie vor einen Zuwachs von
2 %. Die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen wuchs auf Basis vorläufiger
Zahlen im ersten Halbjahr 2018 um rund 2 % gegenüber dem Vorjahreswert. Für das Gesamtjahr
2018 erwarten wir weiterhin einen Anstieg um mehr als 1 %. Entwicklung der Produktion von mittelschweren und schweren NutzfahrzeugenIn Europa führte die anhaltend positive Entwicklung der Konjunktur zu einem Zuwachs
des Straßengüterverkehrs. Die Produktion von Nutzfahrzeugen >6 t stieg auf Basis vorläufiger
Daten im Berichtszeitraum um 4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zudem ergaben neueste
Daten ein geringeres Produktionsvolumen für 2017 als zuvor geschätzt. Für das zweite
Halbjahr erwarten wir eine Fertigung auf Vorjahresniveau. Für das Gesamtjahr 2018
behalten wir unsere Prognose eines Zuwachses von 2 % für die Produktion mittelschwerer
und schwerer Nutzfahrzeuge in Europa bei. In Nordamerika setzte sich der deutliche Zuwachs der Nutzfahrzeugproduktion im ersten
Halbjahr 2018 dank des starken Wachstums der Wirtschaft weiter fort. Die Nutzfahrzeugproduktion
wuchs um 16 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Darüber hinaus ergaben neueste Daten
für Nordamerika für das Vorjahr ein höheres Produktionsvolumen als bislang geschätzt.
Für das Gesamtjahr erwarten wir in Nordamerika nach wie vor einen Zuwachs der Produktion
mittelschwerer und schwerer Nutzfahrzeuge von 9 %. Südamerika verzeichnete im ersten Halbjahr 2018, dank der anhaltenden konjunkturellen
Erholung Brasiliens, nach vorläufigen Daten einen starken Anstieg der Produktion von
Nutzfahrzeugen von mehr als 30 % gegenüber dem schwachen Vorjahreswert. Für das zweite
Halbjahr erwarten wir aufgrund der höheren Vergleichsbasis eine Fertigung auf Vorjahresniveau.
Wegen der starken Entwicklung im Berichtszeitraum heben wir unsere Prognose für den
Anstieg der Produktion mittelschwerer und schwerer Nutzfahrzeuge in Südamerika von
10 % auf 15 % an. In Asien bewegte sich die Produktion mittelschwerer und schwerer Nutzfahrzeuge im
Berichtszeitraum nach derzeit verfügbaren Daten auf Vorjahresniveau. Zudem ergaben
neueste Daten für Asien ein höheres Produktionsvolumen für das Jahr 2017 als bislang
geschätzt. Aufgrund der Entwicklung des ersten Halbjahres 2018 und vor dem Hintergrund
der hohen Vorjahresbasis für das zweite Halbjahr erwarten wir aktuell für das Gesamtjahr
2018 einen Rückgang der Nutzfahrzeugproduktion in Asien um 3 % nach zuvor um 5 %. Die weltweite Produktion von mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen dürfte sich
im Jahr 2018 aus heutiger Sicht auf Vorjahresniveau bewegen. Zuvor erwarteten wir
einen leichten Rückgang. Entwicklung der Ersatzreifenmärkte für Pkw und leichte NutzfahrzeugeIn Europa, dem für Continental wichtigsten Ersatzreifenmarkt für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge
<6 t, stieg nach vorläufigen Daten im Berichtszeitraum der Absatz um 3 % gegenüber
dem Vorjahr. Dieses Wachstum wurde insbesondere durch die starke Zunahme der Nachfrage
in Russland, Frankreich und der Türkei hervorgerufen. Für das Gesamtjahr rechnen wir
unverändert mit einem Absatzanstieg von 2 %. In Nordamerika zeigte der Absatz von Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge
im ersten Halbjahr 201 8 ein Wachstum auf Vorjahresniveau. Nach vorläufigen Zahlen
stieg der Reifenabsatz im Berichtszeitraum um 1 %. Für den weiteren Jahresverlauf
erwarten wir weiterhin einen wachsenden Ersatzreifenbedarf aufgrund der leicht steigenden
Anzahl gefahrener Kilometer. Für das Gesamtjahr behalten wir unsere Prognose von 2
% Wachstum unverändert bei. In Südamerika führte die Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage im Berichtszeitraum
zu einer Erhöhung der Nachfrage nach Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge
nach vorläufigen Zahlen um rund 4 %. Für das Gesamtjahr 2018 erwarten wir unverändert
einen Anstieg der Ersatzreifenvolumina für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge von 4 %. Asien verzeichnete nach dem sehr starken Wachstum im ersten Halbjahr des Vorjahres
im Berichtszeitraum nach vorläufigen Daten nur einen leichten Absatzzuwachs von 2
%. Für das zweite Halbjahr erwarten wir eine Zunahme der Nachfrage, insbesondere in
China, aufgrund der niedrigeren Vergleichsbasis. Für 2018 senken wir für Asien aufgrund
der schwächeren Entwicklung des ersten Halbjahres unsere Prognose für den Anstieg
der Ersatzreifenvolumina für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge von 5 % auf 3 %. Der weltweite Bedarf an Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge stieg in den
ersten sechs Monaten 2018 um knapp 2 %. Aufgrund dessen erwarten wir aktuell für das
Gesamtjahr noch einen Zuwachs von 2 % nach zuvor 3 %. Entwicklung der Ersatzreifenmärkte für mittelschwere und schwere NutzfahrzeugeIn Europa erhöhte sich im Berichtszeitraum die Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere
und schwere Nutzfahrzeuge nach vorläufigen Zahlen um 2 %. Für das zweite Halbjahr
2018 rechnen wir mit einem Wachstum in gleicher Höhe. Für das Gesamtjahr erwarten
wir für Europa unverändert ein Marktwachstum um 2 %. In Nordamerika sorgte die niedrige Vorjahresbasis für einen Anstieg des Absatzes von
Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge nach vorläufigen Daten um
5 % im ersten Halbjahr 2018. Für das Gesamtjahr heben wir unsere Prognose eines Zuwachses
der Nachfrage von 3 % auf 4 % an. In Südamerika hat sich nach dem sehr starken Jahresstart das Wachstum der Ersatzreifennachfrage
für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge im Laufe des Berichtszeitraums wie erwartet
abgeschwächt. Nach dem Zuwachs im ersten Halbjahr 201 8 um 4 % rechnen wir nun auch
für das Gesamtjahr mit einem Nachfrageanstieg um 4 % nach zuvor 5 %. In Asien stieg der Absatz von Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge
im ersten Halbjahr 201 8 nach vorläufigen Zahlen um über 1 %. Auch für das Gesamtjahr
rechnen wir für Asien aktuell mit einem Anstieg des Bedarfs um über 1 % nach zuvor
2 %. Global zeigte sich im Berichtszeitraum ein Anstieg der Nachfrage nach Ersatzreifen
für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge nach vorläufigen Daten von rund 2 %. Für
das Gesamtjahr lassen wir unsere Prognose eines Zuwachses von 2 % unverändert. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Continental-KonzernsZur Überleitung des Umsatz bereinigt und des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT
bereinigt) verweisen wir auf unsere Ausführungen im Konzern-Zwischenabschluss. scroll
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen. ErtragslageUmsatzanstieg um 1,6 %; Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 5,4 %Während der ersten sechs Monate 2018 erhöhte sich der Konzernumsatz im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum um 1,6 % auf 22.386,5 Mio € (Vj. 22.032,9 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis-
und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 5,4 %. Rückgang des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 4,7 %Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) des Konzerns verringerte sich während
der ersten sechs Monate 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 110,5 Mio € bzw. 4,7 % auf
2.220,2 Mio € (Vj. 2.330,7 Mio €) und entspricht 10,0 % (Vj. 10,6 %) des bereinigten
Umsatzes. Operativer Ergebnisrückgang (EBIT) um 5,7 %Das operative Konzernergebnis (EBIT) reduzierte sich in den ersten sechs Monaten 2018
im Vergleich zum Vorjahr um 129,2 Mio € bzw. 5,7 % auf 2.138,2 Mio € (Vj. 2.267,4
Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 9,6 % (Vj. 10,3 %). Sondereffekte im ersten Halbjahr 2018Aus Wertminderungen auf Sachanlagen entstand in der Division Powertrain ein Aufwand
in Höhe von 6,4 Mio €. Darüber hinaus resultierte ebenfalls aus einer Wertminderung auf Sachanlagen ein Aufwand
in Höhe von 0,2 Mio € in der Division Interior. Im Rahmen einer Restrukturierung ergab sich in der Division Interior eine Wertaufholung
auf Sachanlagen in Höhe von 2,9 Mio €. In der Division Interior führte ein Asset Deal zu einem Ertrag in Höhe von 2,9 Mio
€. Aus einer Wertminderung auf Sachanlagen im Rahmen einer Restrukturierung ergab sich
für die Division ContiTech ein Aufwand in Höhe von 0,2 Mio €. Für den Konzern beträgt die Belastung durch Sondereffekte in den ersten sechs Monaten
2018 insgesamt 1,0 Mio €. Sondereffekte im ersten Halbjahr 2017Aus Wertminderungen auf Sachanlagen resultierte in der Division Powertrain ein Aufwand
in Höhe von 2,6 Mio €. Des Weiteren ergab sich in der Division Powertrain ein Ertrag aus der Auflösung nicht
mehr benötigter Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von insgesamt 0,2 Mio €. In der Division Reifen entstand aus dem Verkauf von als Finanzanlagen gehaltenen Beteiligungen
insgesamt ein Ertrag in Höhe von 14,0 Mio €. Darüber hinaus ergab sich aus einer Erstkonsolidierung ein Ertrag in Höhe von 0,5
Mio € in der Division Reifen. Die Auflösung einer nicht mehr benötigten Restrukturierungsrückstellung führte in
der Division Reifen zu einem Ertrag in Höhe von 10,0 Mio €. In der Division ContiTech entstanden Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von insgesamt
0,1 Mio €. Außerdem resultierte ein Ertrag aus dem Abgang von Gesellschaften in Höhe von insgesamt
0,1 Mio € in der Division ContiTech. Für den Konzern ergab sich eine Entlastung durch Sondereffekte im ersten Halbjahr
2017 in Höhe von insgesamt 22,1 Mio €. Forschung und EntwicklungDie Kosten für Forschung und Entwicklung (netto) erhöhten sich in den ersten sechs
Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,5 % auf 1.712,9 Mio € (Vj. 1.579,4
Mio €), entsprechend 7,7 % des Umsatzes (Vj. 7,2 %). Davon entfielen auf die Automotive
Group 1.486,7 Mio € (Vj. 1.369,7 Mio €), entsprechend 1 0,8 % des Umsatzes (Vj. 10,2
%), und auf die Rubber Group 226,2 Mio € (Vj. 209,7 Mio €), entsprechend 2,6 % des
Umsatzes (Vj. 2,4 %). FinanzergebnisDas negative Finanzergebnis reduzierte sich im ersten Halbjahr 2018 im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum um 52,7 Mio € auf 111,1 Mio € (Vj. 163,8 Mio €). Dies ist im Wesentlichen
auf die Summe der Effekte aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen
Finanzinstrumenten und aus Währungsumrechnung zurückzuführen. Die Zinserträge verringerten sich im ersten Halbjahr 2018 gegenüber dem Vorjahr um
2,0 Mio € auf 44,6 Mio € (Vj. 46,6 Mio €). Davon entfielen insgesamt 28,5 Mio € (Vj.
33,1 Mio €) auf erwartete Erträge aus langfristig fälligen Leistungen an Arbeitnehmer
sowie aus den Pensionsfonds. Hierin sind die Zinserträge auf das Fondsvermögen der
Pensionskassen nicht enthalten. Die Zinsaufwendungen beliefen sich im ersten Halbjahr 2018 auf insgesamt 131,5 Mio
€ (Vj. 140,6 Mio €). Der Zinsaufwand, der aus Kreditaufnahmen bei Banken, Kapitalmarkttransaktionen
und sonstigen Finanzierungsinstrumenten resultierte, lag mit 60,8 Mio € um 4,5 Mio
€ unter dem Vorjahreswert von 65,3 Mio €. Der wesentliche Anteil entfiel mit 33,0
Mio € (Vj. 37,7 Mio €) auf den Aufwand aus den von der Continental AG sowie der Continental
Rubber of America, Corp., Wilmington, USA, begebenen Anleihen. Der Rückgang des Aufwands
gegenüber dem Vorjahr ist auf die am 20. März 2017 erfolgte Rückzahlung der Euro-Anleihe
der Conti-Gummi Finance B.V., Maastricht, Niederlande, über 750,0 Mio € zurückzuführen.
Die 3,5-jährige Anleihe wurde mit 2,5 % p. a. verzinst. Aus der Aufzinsung der langfristig
fälligen Leistungen an Arbeitnehmer resultierte im ersten Halbjahr 2018 ein Zinsaufwand
in Höhe von insgesamt 70,7 Mio € (Vj. 75,3 Mio €). Hierin ist die Aufzinsung der Anwartschaftsverpflichtungen
der Pensionskassen nicht enthalten. Die Effekte aus Währungsumrechnung führten in den ersten sechs Monaten 2018 zu einem
negativen Ergebnisbeitrag in Höhe von 40,9 Mio € (Vj. 106,9 Mio €). Gegenläufig wirkten
die Effekte aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten
und sonstige Bewertungseffekte mit einem Ertrag in Höhe von insgesamt 16,7 Mio € (Vj.
37,1 Mio €). Davon entfielen auf sonstige Bewertungseffekte 1,7 Mio € (Vj. 1,1 Mio
€). Wird die Summe der Effekte aus Währungsumrechnung und aus Änderungen des beizulegenden
Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten betrachtet, ergab sich im ersten Halbjahr
2018 eine Ergebnisbelastung in Höhe von 25,9 Mio € (Vj. 70,9 Mio €). Dies resultierte
im ersten Halbjahr 2018 im Wesentlichen aus der Entwicklung des brasilianischen Real
gegenüber dem Euro und dem US-Dollar sowie des Euro gegenüber dem Renminbi. Im Vorjahr
hingegen waren die Effekte im Wesentlichen auf die Entwicklung des mexikanischen Peso
gegenüber dem US-Dollar zurückzuführen. Steuern vom Einkommen und vom ErtragDie Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für das erste Halbjahr 2018 beliefen sich
auf 439,8 Mio € (Vj. 577,7 Mio €). Die Steuerquote im Berichtszeitraum lag bei 21,7
% (Vj. 27,5 %). Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnenDas den Anteilseignern zuzurechnende Konzernergebnis erhöhte sich um 4,3 % auf 1.559,7
Mio € (Vj. 1.495,0 Mio €). Nach den ersten sechs Monaten 2018 lag das unverwässerte
Ergebnis pro Aktie bei 7,80 € (Vj. 7,48 €) und entspricht dem verwässerten Ergebnis
pro Aktie. FinanzlageCashflow-ÜberleitungDas EBIT verringerte sich in den ersten sechs Monaten 2018 gegenüber dem Vergleichszeitraum
2017 um 1 29,2 Mio € auf 2.138,2 Mio € (Vj. 2.267,4 Mio €). Die zum großen Teil aus den Anleihen resultierenden Zinszahlungen reduzierten sich
um 20,3 Mio € auf 41,0 Mio € (Vj. 61,3 Mio €). Die Auszahlungen für Ertragsteuern verringerten sich um 147,8 Mio € auf 450,1 Mio
€ (Vj. 597,9 Mio €). Der Mittelabfluss aus dem Aufbau des operativen Working Capital lag zum 30. Juni 2018
mit 835,7 Mio € um 67,1 Mio € über dem Vorjahresvergleichswert von 768,6 Mio €. Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit lag zum 30. Juni 2018 mit 1.467,5
Mio € um 237,3 Mio € unter dem Vorjahresvergleichswert in Höhe von 1.704,8 Mio €. Aus Investitionstätigkeit resultierte in den ersten sechs Monaten 2018 ein Mittelabfluss
in Höhe von 1.345,1 Mio € (Vj. 1.41 3,0 Mio €). Die Investitionen in Sachanlagen und
Software, ohne Berücksichtigung von Finanzierungsleasing und aktivierten Fremdkapitalkosten,
erhöhten sich um 16,3 Mio € von 1.158,1 Mio € auf 1.174,4 Mio €. Aus dem Anteilserwerb
und dem Verkauf von Gesellschaften und Geschäftsbereichen resultierte insgesamt ein
Mittelabfluss in Höhe von 174,0 Mio € (Vj. 21 8,7 Mio €). Der im ersten Halbjahr 2018 erreichte Free Cashflow ergab einen Mittelzufluss in Höhe
von 122,4 Mio € (Vj. 291,8 Mio €) und verringerte sich damit um 169,4 Mio € gegenüber
dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Finanzierung und FinanzschuldenZum 30. Juni 2018 lagen die Netto-Finanzschulden des Continental-Konzerns mit 2.858,1
Mio € um 610,5 Mio € unter dem Vorjahresniveau von 3.468,6 Mio €. Gegenüber dem Wert
zum 31. Dezember 2017 von 2.047,6 Mio € erhöhten sie sich um 810,5 Mio €. Die Gearing
Ratio verbesserte sich zum Ende des ersten Halbjahres 2018 auf 16,8 % (Vj. 22,8 %). Der syndizierte Kredit besteht aus einer revolvierenden Tranche über 3,0 Mrd €. Diese
Kreditlinie steht Continental bis April 2021 zur Verfügung und wurde Ende Juni 2018
nicht in Anspruch genommen. Im Vorjahr nutzte die Continental Rubber of America, Corp.,
Wilmington, USA, diese Kreditlinie in Höhe von 622,6 Mio €. Zum 30. Juni 2018 verfügte Continental über ein Liquiditätspolster in Höhe von insgesamt
5.799,8 Mio € (Vj. 4.921,2 Mio €), davon 2.131,5 Mio € (Vj. 1.806,4 Mio €) flüssige
Mittel sowie zugesagte, ungenutzte Kreditlinien im Volumen von 3.668,3 Mio € (Vj.
3.114,8 Mio €). Unter den Beschränkungen, welche die Verfügbarkeit von Kapital beeinträchtigen können,
sind auch sämtliche bestehenden Beschränkungen der flüssigen Mittel zu verstehen.
Im Continental-Konzern sind die zuvor genannten flüssigen Mittel beschränkt hinsichtlich
verpfändeter Beträge sowie Guthaben in Ländern mit devisenrechtlichen Beschränkungen
oder anderweitig erschwertem Zugang zu Liquidität. Steuern, die auf den Transfer von
Geldvermögen von einem Land in ein anderes zu entrichten sind, werden im Regelfall
nicht als eine Beschränkung der flüssigen Mittel verstanden. Zum 30. Juni 2018 beliefen
sich die unbeschränkt verfügbaren flüssigen Mittel insgesamt auf 1.982,3 Mio € (Vj.
1.363,3 Mio €). Herleitung der Netto-Finanzschuldenscroll
Herleitung der Veränderung der Netto-Finanzschuldenscroll
Investitionen (Bilanzzugang)Im ersten Halbjahr 2018 wurden 1.174,4 Mio € (Vj. 1.158,1 Mio €) in Sachanlagen und
Software investiert. Die Investitionsquote beträgt nach sechs Monaten 5,2 % (Vj. 5,3
%). Auf die Automotive Group entfielen 706,0 Mio € (Vj. 674,0 Mio €) der Investitionen,
dies entspricht 5,1 % des Umsatzes (Vj. 5,0 %). Die Automotive Group investierte hauptsächlich
in Produktionsausrüstungen zur Herstellung neuer Produkte und zur Umsetzung neuer
Technologien. Hierbei wurden Fertigungskapazitäten in Deutschland sowie in China,
den USA und an den europäischen Niedrigkostenstandorten erweitert. In der Division
Chassis & Safety wurden die Produktionsanlagen für alle Geschäftsbereiche ausgebaut.
Wesentliche Bilanzzugänge entfielen auf die Erweiterung der Fertigungskapazitäten
für elektronische Bremssysteme. In der Division Powertrain lag der Investitionsschwerpunkt
auf der Erweiterung der Produktionskapazitäten für die Geschäftsbereiche Engine Systems
und Sensors & Actuators. In der Division Interior wurden insbesondere die Kapazitäten
in den Geschäftsbereichen Instrumentation & Driver HMI und Body & Security erweitert. Die Rubber Group investierte 459,3 Mio € (Vj. 483,1 Mio €), entsprechend 5,3 % des
Umsatzes (Vj. 5,6 %). Wesentliche Bilanzzugänge entfielen auf die Werkneubauten in
Rayong, Thailand, und Clinton, USA. Darüber hinaus wurden die Fertigungskapazitäten
bestehender Werke in Sumter, USA, und Hefei, China, ausgebaut. Weiterhin wurden Maßnahmen
zur Qualitätssicherung und Kostensenkung durchgeführt. In der Division ContiTech entfielen
wesentliche Investitionen auf die Ausweitung von Fertigungskapazitäten für die Geschäftsbereiche
Mobile Fluid Systems, Benecke-Hornschuch Surface Group und Power Transmission Group.
In allen Geschäftsbereichen wurde zudem in die Rationalisierung bestehender Produktionsabläufe
investiert. VermögenslageDie Bilanzsumme erhöhte sich zum 30. Juni 2018 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresstichtag
um 2.102,9 Mio € auf 39.379,3 Mio € (Vj. 37.276,4 Mio €). Der Goodwill in Höhe von
7.01 9,2 Mio € ist im Vergleich zum Vorjahreswert von 6.865,9 Mio € um 153,3 Mio €
gestiegen. Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte reduzierten sich um 40,1 Mio
€ auf 1.510,3 Mio € (Vj. 1.550,4 Mio €). Dagegen stiegen die Sachanlagen um 749,7
Mio € auf 11.423,9 Mio € (Vj. 10.674,2 Mio €). Die aktiven latenten Steuern reduzierten
sich um 230,9 Mio € auf 1.531,2 Mio € (Vj. 1.762,1 Mio €). Die Vorräte nahmen um 308,6
Mio € auf 4.547,2 Mio € (Vj. 4.238,6 Mio €) zu. Die Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen stiegen um 433,0 Mio € auf 8.359,4 Mio € (Vj. 7.926,4 Mio €). Kurzfristige
derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen erhöhten sich um 102,4 Mio €
auf 142,6 Mio € (Vj. 40,2 Mio €). Die flüssigen Mittel sind mit 2.131,5 Mio € (Vj.
1.806,4 Mio €) um 325,1 Mio € höher als am entsprechenden Vorjahresstichtag. Das Eigenkapital inklusive der Anteile in Fremdbesitz erhöhte sich im Vergleich zum
30. Juni 201 7 um 1.852,9 Mio € auf 17.037,6 Mio € (Vj. 15.184,7 Mio €). Dies resultierte
insbesondere aus dem Anstieg der kumulierten einbehaltenen Gewinne in Höhe von 2.180,0
Mio €. Die erfolgsneutralen Rücklagen veränderten sich um -345,3 Mio € auf -2.455,7
Mio € (Vj. -2.110,4 Mio €). Die Gearing Ratio verbesserte sich von 22,8 % auf 1 6,8
%. Die Eigenkapitalquote stieg auf 43,3 % (Vj. 40,7 %). Im Vergleich zum 31. Dezember 201 7 erhöhte sich die Bilanzsumme um 1.938,8 Mio €
auf 39.379,3 Mio € (Vj. 37.440,5 Mio €). Bezogen auf die einzelnen Bilanzposten ist
dies im Wesentlichen bedingt durch den Anstieg der Sachanlagen um 221,8 Mio € auf
1 1.423,9 Mio € (Vj. 1 1.202,1 Mio €), die Erhöhung der Vorräte um 419,0 Mio € auf
4.547,2 Mio € (Vj. 4.128,2 Mio €) und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
um 690,1 Mio € auf 8.359,4 Mio € (Vj. 7.669,3 Mio €) sowie durch den Anstieg der flüssigen
Mittel um 250,0 Mio € auf 2.131,5 Mio € (Vj. 1.881,5 Mio €). Das Eigenkapital inklusive der Anteile in Fremdbesitz erhöhte sich im Vergleich zum
Jahresende 2017 um 747,3 Mio € auf 17.037,6 Mio € (Vj. 16.290,3 Mio €). Eigenkapitalmindernd
wirkte die Zahlung der von der Hauptversammlung beschlossenen Dividende in Höhe von
900,0 Mio €. Aus dem den Anteilseignern zuzurechnenden positiven Konzernergebnis ergibt
sich ein Anstieg in Höhe von 1.559,7 Mio €. Die erfolgsneutralen Rücklagen veränderten
sich um 52,8 Mio € auf -2.455,7 Mio € (Vj. -2.508,5 Mio €). Die Gearing Ratio veränderte
sich von 12,6 % auf 16,8 %. MitarbeiterZum Ende des zweiten Quartals 2018 waren im Konzern 243.31 1 Mitarbeiter beschäftigt.
Dies entspricht einem Anstieg um 7.838 Personen im Vergleich zum Jahresende 2017.
Aufgrund gestiegener Produktionsvolumina und des Ausbaus des Bereichs Forschung und
Entwicklung erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiter in der Automotive Group um 5.007.
In der Rubber Group führte der weitere Ausbau von Produktionskapazitäten und Vertriebskanälen
zu einer Erhöhung der Beschäftigtenzahl um 2.840. Im Vergleich zum Berichtsstichtag
des Vorjahres erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiter im Konzern um insgesamt 12.784. Überleitung zu operativen Aktiva zum 30. Juni 2018scroll
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Überleitung zu operativen Aktiva zum 30. Juni 2017scroll
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Entwicklung der Divisionenscroll
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen. Chassis & SafetyAbsatzIm Geschäftsbereich Vehicle Dynamics erhöhte sich das Absatzvolumen von elektronischen
Bremssystemen in den ersten sechs Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 4 %. Die
Verkaufszahlen von Bremskraftverstärkern im Geschäftsbereich Hydraulic Brake Systems
stiegen um 5 % gegenüber dem Vorjahresniveau. Der Absatz der Bremssättel mit integrierter
elektrischer Parkbremse erhöhte sich um 23 % gegenüber dem Vorjahr und überkompensierte
damit den Rückgang der Verkaufszahlen von konventionellen Bremssätteln, die um 8 %
unter dem Vorjahresniveau lagen. Im Geschäftsbereich Passive Safety & Sensorics stieg
der Absatz bei Airbagsteuergeräten um 6 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bei
den Fahrerassistenzsystemen erhöhten sich die Verkaufszahlen um 36 %. Umsatzanstieg um 0,6 %;
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| 1. Januar bis 30. Juni | Zweites Quartal | |||
| Powertrain in Mio € | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 |
| Umsatz | 3.970,8 | 3.950,3 | 2.025,2 | 1.947,2 |
| EBITDA | 426,5 | 428,3 | 219,2 | 214,4 |
| in % vom Umsatz | 10,7 | 10,8 | 10,8 | 11,0 |
| EBIT | 210,1 | 231,2 | 110,7 | 114,1 |
| in % vom Umsatz | 5,3 | 5,9 | 5,5 | 5,9 |
| Abschreibungen1 | 216,4 | 197,1 | 108,5 | 100,3 |
| davon Wertminderungen2 | 6,4 | 2,6 | 1,0 | 1,6 |
| Investitionen3 | 253,2 | 244,8 | 152,1 | 146,0 |
| in % vom Umsatz | 6,4 | 6,2 | 7,5 | 7,5 |
| Operative Aktiva (zum 30.06.) | 3.695,9 | 3.321,7 | ||
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 | 42.608 | 39.538 | ||
| Umsatz bereinigt5 | 3.970,8 | 3.950,3 | 2.025,2 | 1.947,2 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 222,4 | 239,6 | 114,7 | 118,5 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 5,6 | 6,1 | 5,7 | 6,1 |
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
Im Geschäftsbereich Engine Systems stieg in den ersten sechs Monaten 2018 das Absatzvolumen
von Motorsteuergeräten, Injektoren, Pumpen und Turboladern. Der Geschäftsbereich Sensors
& Actuators befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs. Begünstigt durch die Abgasgesetzgebung
erhöhten sich insbesondere die Verkaufszahlen von Abgassensoren. Im Geschäftsbereich
Hybrid Electric Vehicle lief der Absatz von 48-Volt-Antriebssystemen an. Das Absatzvolumen
von Leistungselektronik und Bordnetzsystemen lag über dem Vorjahr, während das der
Batteriesysteme leicht unter dem Vorjahr lag. Die Verkaufszahlen des Geschäftsbereichs
Transmission stiegen in den ersten sechs Monaten 2018 leicht über das Vorjahresniveau.
Im Geschäftsbereich Fuel & Exhaust Management erhöhte sich das Absatzvolumen gegenüber
dem Vorjahr.
Während der ersten sechs Monate 2018 erhöhte sich der Umsatz der Division Powertrain
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,5 % auf 3.970,8 Mio € (Vj. 3.950,3 Mio €).
Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg
um 4,1 %.
Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Powertrain reduzierte
sich während der ersten sechs Monate 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 17,2 Mio € bzw.
7,2 % auf 222,4 Mio € (Vj. 239,6 Mio €) und entspricht 5,6 % (Vj. 6,1 %) des bereinigten
Umsatzes.
Die Division Powertrain verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT)
in den ersten sechs Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 21,1 Mio € bzw. 9,1%
auf 210,1 Mio € (Vj. 231,2 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 5,3 % (Vj.
5,9 %).
Aus Wertminderungen auf Sachanlagen entstand in der Division Powertrain ein Aufwand
in Höhe von 6,4 Mio €.
Aus Wertminderungen auf Sachanlagen resultierte ein Aufwand in Höhe von 2,6 Mio €.
Des Weiteren entstand ein Ertrag aus der Auflösung nicht mehr benötigter Restrukturierungsrückstellungen
in Höhe von insgesamt 0,2 Mio €.
Für die Division Powertrain ergab sich eine Belastung durch Sondereffekte im ersten
Halbjahr 2017 in Höhe von insgesamt 2,4 Mio €.
| 1. Januar bis 30. Juni | Zweites Quartal | |||
| Interior in Mio € | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 |
| Umsatz | 4.941,0 | 4.612,3 | 2.539,3 | 2.318,4 |
| EBITDA | 595,5 | 561,7 | 312,1 | 288,1 |
| in % vom Umsatz | 12,1 | 12,2 | 12,3 | 12,4 |
| EBIT | 400,1 | 382,0 | 215,6 | 196,3 |
| in % vom Umsatz | 8,1 | 8,3 | 8,5 | 8,5 |
| Abschreibungen1 | 195,4 | 179,7 | 96,5 | 91,8 |
| davon Wertminderungen2 | -2,7 | - | -2,9 | - |
| Investitionen3 | 189,3 | 190,1 | 108,0 | 102,4 |
| in % vom Umsatz | 3,8 | 4,1 | 4,3 | 4,4 |
| Operative Aktiva (zum 30.06.) | 5.536,9 | 4.980,7 | ||
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 | 47.935 | 44.515 | ||
| Umsatz bereinigt5 | 4.935,4 | 4.612,3 | 2.534,8 | 2.318,4 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 430,1 | 405,0 | 228,0 | 207,7 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 8,7 | 8,8 | 9,0 | 9,0 |
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
Das Absatzvolumen im Geschäftsbereich Body & Security lag im ersten Halbjahr 2018
auf Vorjahresniveau. Die Verkaufszahlen des Geschäftsbereichs Infotainment & Connectivity
überstiegen deutlich den Vorjahresvergleichswert. Die Zuwächse waren in den Bereichen
Multimedia und Connectivity zu verzeichnen. Der Absatz des Geschäftsbereichs Commercial
Vehicles & Aftermarket lag insgesamt über dem Vorjahresniveau. Das Ersatzteil- und
Aftermarket-Geschäft konnte die Vorjahreswerte deutlich übertreffen, im Bereich Nutzfahrzeuge
blieb der Umsatz gegenüber dem Vorjahr stabil. Im Geschäftsbereich Instrumentation
& Driver HMI lag der Absatz im ersten Halbjahr 2018 über dem des vergleichbaren Vorjahreszeitraums.
Während der ersten sechs Monate 2018 erhöhte sich der Umsatz der Division Interior
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,1 % auf 4.941,0 Mio € (Vj. 4.61 2,3 Mio €).
Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg
um 10,4 %.
Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Interior erhöhte sich
während der ersten sechs Monate 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 25,1 Mio € bzw. 6,2
% auf 430,1 Mio € (Vj. 405,0 Mio €) und entspricht 8,7 % (Vj. 8,8 %) des bereinigten
Umsatzes.
Die Division Interior verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT)
in den ersten sechs Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 18,1 Mio € bzw. 4,7 %
auf 400,1 Mio € (Vj. 382,0 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 8,1 % (Vj.
8,3 %).
Aus einer Wertminderung auf Sachanlagen resultierte ein Aufwand in Höhe von 0,2 Mio
€.
Im Rahmen einer Restrukturierung ergab sich eine Wertaufholung auf Sachanlagen in
Höhe von 2,9 Mio €.
Darüber hinaus führte ein Asset Deal zu einem Ertrag in Höhe von 2,9 Mio €.
Für die Division Interior beträgt die Entlastung durch Sondereffekte in den ersten
sechs Monaten 2018 insgesamt 5,6 Mio €.
Für das erste Halbjahr 2017 ergaben sich in der Division Interior keine Sondereffekte.
| 1. Januar bis 30. Juni | Zweites Quartal | |||
| Reifen in Mio € | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 |
| Umsatz | 5.437,1 | 5.572,0 | 2.801,6 | 2.815,7 |
| EBITDA | 1.190,8 | 1.326,1 | 645,0 | 674,8 |
| in % vom Umsatz | 21,9 | 23,8 | 23,0 | 24,0 |
| EBIT | 889,1 | 1.032,0 | 493,6 | 526,9 |
| in % vom Umsatz | 16,4 | 18,5 | 17,6 | 18,7 |
| Abschreibungen1 | 301,7 | 294,1 | 151,4 | 147,9 |
| davon Wertminderungen2 | - | - | - | - |
| Investitionen3 | 342,2 | 390,7 | 212,1 | 218,5 |
| in % vom Umsatz | 6,3 | 7,0 | 7,6 | 7,8 |
| Operative Aktiva (zum 30.06.) | 6.430,3 | 6.083,0 | ||
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 | 55.239 | 54.119 | ||
| Umsatz bereinigt5 | 5.432,7 | 5.572,0 | 2.798,8 | 2.815,7 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 897,5 | 1.017,1 | 497,3 | 520,7 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 16,5 | 18,3 | 17,8 | 18,5 |
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
Die Verkaufszahlen lagen nach den ersten sechs Monaten 2018 sowohl im Pkw-Erstausrüstungsgeschäft
als auch im Pkw-Reifenersatzgeschäft leicht unter dem Vorjahresvergleichswert. Die
Absatzzahlen im Nutzfahrzeugreifengeschäft lagen 2 % unter dem hohen Vorjahresniveau.
Während der ersten sechs Monate 2018 verringerte sich der Umsatz der Division Reifen
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,4 % auf 5.437,1 Mio € (Vj. 5.572,0 Mio €).
Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg
um 2,5 %.
Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Reifen verringerte
sich während der ersten sechs Monate 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 119,6 Mio €
bzw. 11,8 % auf 897,5 Mio € (Vj. 1.017,1 Mio €) und entspricht 16,5 % (Vj. 18,3 %)
des bereinigten Umsatzes.
Die Division Reifen verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT)
in den ersten sechs Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 142,9 Mio € bzw. 1 3,8
% auf 889,1 Mio € (Vj. 1.032,0 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 16,4
% (Vj. 18,5 %).
Für das erste Halbjahr 2018 fielen in der Division Reifen keine Sondereffekte an.
Aus dem Verkauf von als Finanzanlagen gehaltenen Beteiligungen entstand insgesamt
ein Ertrag in Höhe von 14,0 Mio €.
Darüber hinaus ergab sich aus einer Erstkonsolidierung ein Ertrag in Höhe von 0,5
Mio €.
Die Auflösung einer nicht mehr benötigten Restrukturierungsrückstellung führte zu
einem Ertrag in Höhe von 10,0 Mio €.
Für die Division Reifen ergab sich eine Entlastung durch Sondereffekte im ersten Halbjahr
201 7 in Höhe von insgesamt 24,5 Mio €.
| 1. Januar bis 30. Juni | Zweites Quartal | |||
| ContiTech in Mio € | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 |
| Umsatz | 3.231,6 | 3.108,9 | 1.629,9 | 1.587,5 |
| EBITDA | 382,4 | 366,9 | 186,5 | 175,6 |
| in % vom Umsatz | 11,8 | 11,8 | 11,4 | 11,1 |
| EBIT | 233,4 | 212,5 | 111,5 | 95,4 |
| in % vom Umsatz | 7,2 | 6,8 | 6,8 | 6,0 |
| Abschreibungen1 | 149,0 | 154,4 | 75,0 | 80,2 |
| davon Wertminderungen2 | 0,2 | - | 0,2 | - |
| Investitionen3 | 117,1 | 92,4 | 67,7 | 49,6 |
| in % vom Umsatz | 3,6 | 3,0 | 4,2 | 3,1 |
| Operative Aktiva (zum 30.06.) | 3.194,7 | 3.213,6 | ||
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 | 48.350 | 46.462 | ||
| Umsatz bereinigt5 | 3.142,4 | 3.101,9 | 1.627,3 | 1.583,7 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 264,7 | 259,3 | 133,7 | 120,3 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 8,4 | 8,4 | 8,2 | 7,6 |
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
Während der ersten sechs Monate 2018 erhöhte sich der Umsatz der Division ContiTech
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,9 % auf 3.231,6 Mio € (Vj. 3.108,9 Mio €).
Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg
um 5,9 %. Die Geschäftsbereiche Industrial Fluid Solutions und Conveyor Belt Group
verzeichneten deutliche Umsatzanstiege im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Darüber
hinaus erzielten die Geschäftsbereiche Air Spring Systems und Benecke-Hornschuch Surface
Group höhere Umsätze im Vergleich zum Vorjahr. Die Geschäftsbereiche Power Transmission
Group, Vibration Control sowie Mobile Fluid Systems übertrafen ebenfalls die Vorjahresvergleichsbasis.
Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division ContiTech erhöhte
sich während der ersten sechs Monate 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 5,4 Mio € bzw.
2,1 % auf 264,7 Mio € (Vj. 259,3 Mio €) und entspricht 8,4 % (Vj. 8,4 %) des bereinigten
Umsatzes.
Die Division ContiTech verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT)
in den ersten sechs Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 20,9 Mio € bzw. 9,8 %
auf 233,4 Mio € (Vj. 212,5 Mio €). Die Umsatzrendite erhöhte sich auf 7,2 % (Vj. 6,8
%).
Aus einer Wertminderung auf Sachanlagen im Rahmen einer Restrukturierung ergab sich
für die Division ContiTech ein Aufwand in Höhe von 0,2 Mio €.
Aus Restrukturierung entstand ein negativer Sondereffekt in Höhe von insgesamt 0,1
Mio €.
Außerdem resultierte ein Ertrag aus dem Abgang von Gesellschaften in Höhe von insgesamt
0,1 Mio €.
Für die Division ContiTech ergab sich eine Belastung durch Sondereffekte im ersten
Halbjahr 2017 in Höhe von insgesamt 0,0 Mio €.
Aufgrund der aktuell weltweit verstärkten protektionistischen Tendenzen sieht sich
Continental dem Risiko von zusätzlichen bzw. steigenden Zöllen auf Automobile sowie
Produkte, Komponenten und Rohmaterialien, die Continental liefert oder einkauft, ausgesetzt.
Diese könnten zu einem Rückgang der Verkaufszahlen von Fahrzeugen und damit zu einem
Rückgang der Nachfrage nach Produkten von Continental bzw. zu Kostensteigerungen führen.
Darüber hinaus gab es im Berichtszeitraum keine wesentlichen Veränderungen der Risiken
und Chancen. Zu den Details der wesentlichen Risiken und Chancen verweisen wir auf
unsere Ausführungen im Geschäftsbericht 2017.
Wie am 18. April 2018 mitgeteilt, führten Wechselkurs- und Bestandsbewertungseffekte
im ersten Halbjahr 2018 zu einer Ergebnisbelastung von rund 150 Mio €. Sie betraf
größtenteils die Division Reifen.
Aufgrund dieser Effekte wurde am 18. April 2018 der Ausblick für die bereinigte EBIT-Marge
der Rubber Group von rund 15 % auf mehr als 14 % für das Jahr 2018 gesenkt. Auf Konzernebene
ergab sich daraus ebenfalls eine Absenkung der Prognose für die bereinigte EBIT-Marge
von rund 10,5 % auf mehr als 10 %.
Am 18. Juli 2018 hat Continental den Umbau der Konzernstruktur angekündigt. Im Zuge
dieser Neuorganisation wird die heutige Division Powertrain bis zum Anfang des Jahres
2019 rechtlich und organisatorisch verselbstständigt. Diese Verselbstständigung führt
voraussichtlich zu operativen Kosten in Höhe von rund 350 Mio €. Der überwiegende
Teil dieser Kosten wird in den Jahren 2018 und 2019 anfallen. Zusätzlich entstehen
voraussichtlich steuerliche Nachteile, die sich auf rund 100 Mio € summieren und im
Wesentlichen im Jahr 2019 anfallen werden. Der Ausblick des Continental-Konzerns für
die bereinigte EBIT-Marge für das Jahr 2018 bleibt hiervon unberührt.
In der Division Interior rechnen wir mit einem positiven Sondereffekt von rund 160
Mio €. Dieser ist auf die Gründung der OSRAM Continental GmbH zurückzuführen.
Aufgrund der Änderung der US-Steuergesetzgebung ergab sich für den Konzern die Möglichkeit,
die meisten Planvermögen für Pensionen in den USA steuerlich begünstigt zu dotieren.
Das führt im Jahr 2018, einschließlich der damit verbundenen Steuererstattungen, zu
einem einmaligen Liquiditätsabfluss in Höhe von rund 165 Mio €. Die für den Konzern
ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen werden somit gemindert, die entsprechenden Pläne
sind damit nahezu vollständig dotiert.
Auf Basis unserer Marktannahmen und unter der Annahme von im Vergleich zu 2017 konstanten
Wechselkursen erwarten wir für die Rubber Group weiterhin einen Umsatzanstieg auf
rund 18,5 Mrd € und eine bereinigte EBIT-Marge von mehr als 14 %. Für die Automotive
Group rechnen wir unter denselben Voraussetzungen unverändert mit einem Umsatzanstieg
auf rund 28,5 Mrd € und einer bereinigten EBIT-Marge von rund 8,5 %.
Hieraus ergibt sich bei im Vergleich zu 2017 konstanten Wechselkursen für den Continental-Konzern
unverändert ein Umsatz von rund 47 Mrd € für das Jahr 2018. Im ersten Halbjahr 2018
ergab sich bislang aufgrund von Wechselkursen ein negativer Umsatzeffekt von 932 Mio
€. Sollte das aktuelle Niveau der Wechselkurse bis Jahresende anhalten, könnte sich
daraus ein negativer Effekt für den Konzernumsatz von mehr als 1 Mrd € ergeben.
Für die Rubber Group errechnet sich je 10 US-Dollar Steigerung des Durchschnittspreises
für Rohöl ein jährlicher negativer Bruttoeffekt von rund 50 Mio US-Dollar auf das
operative Ergebnis. Der Durchschnittspreis für die Nordseesorte Brent lag im Jahr
2017 bei rund 54 US-Dollar und belief sich im ersten Halbjahr 2018 auf 71 US-Dollar.
Für Ruße und andere Chemikalien rechnen wir aufgrund dessen mit Kostensteigerungen
von mehr als 10 % im Vergleich zu den Durchschnittspreisen des Jahres 2017. Für den
Synthesekautschukgrundstoff Butadien heben wir unsere Erwartung für den Jahresdurchschnittspreis
von 1,51 US-Dollar/kg auf 1,60 US-Dollar/kg. Der Jahresdurchschnittspreis für Naturkautschuk
wird aus heutiger Sicht unter dem Wert des Vorjahres liegen (201 7: 1,67 US-Dollar/kg
für TSR 20). Wir senken unsere Prognose von 1,60 US-Dollar/kg auf 1,44 US-Dollar/kg.
Für das Gesamtjahr 2018 rechnen wir, wegen des Ölpreisanstiegs und der steigenden
Preise für Synthesekautschuk, mit einer Belastung von mehr als 50 Mio € in der Rubber
Group, nachdem wir zuvor mit nahezu ausgeglichenen Effekten aus der Rohmaterialpreisentwicklung
für die Rubber Group gerechnet hatten.
Das negative Finanzergebnis vor Effekten aus Währungsumrechnung sowie vor Effekten
aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und
sonstigen Bewertungseffekten erwarten wir für 2018 unverändert bei weniger als 180
Mio €. Die Steuerquote sollte u. a. wegen des Steuervorteils aus der Dotierung der
US-Pensionspläne im Jahr 2018 bei rund 25 % liegen (nach bisheriger Annahme unter
30 %).
Für 2018 rechnen wir nunmehr wegen der zuvor beschriebenen Effekte (laufende negative
Sondereffekte in Höhe von 100 Mio €, Carve-out-Kosten Powertrain und positiver Sondereffekt
Interior) mit negativen Sondereffekten in Höhe von insgesamt 50 Mio € für den Konzern.
Die Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen, die im Wesentlichen aus den Erwerben
von Veyance Technologies (Erwerb 2015), Elektrobit Automotive (Erwerb 201 5) und der
Hornschuch Gruppe (Erwerb 201 7) resultieren, werden unverändert voraussichtlich bei
rund 1B0 Mio € liegen und hauptsächlich die Divisionen ContiTech und Interior betreffen.
Die Investitionen vor Finanzinvestitionen werden wie angekündigt im Geschäftsjahr
2018 steigen und unverändert bei rund 7 % vom Umsatz liegen. Die Verteilung zwischen
der Automotive und der Rubber Group wird etwa 60 % zu 40 % betragen. Für das Jahr
2018 planen wir einen Free Cashflow vor Akquisitionen und vor dem Abfluss für die
US-Pensionsplandotierung von rund 2 Mrd €.
Aufgrund der Anwendung der modifizierten retrospektiven Übergangsmethode bei der erstmaligen
Anwendung des IFRS 9, Finanzinstrumente, und des IFRS 15, Erlöse aus Verträgen mit
Kunden, zum 1. Januar 2018 sind alle nachfolgenden Werte der Vergleichsperioden nicht
angepasst dargestellt.
| 1. Januar bis 30. Juni | Zweites Quartal | |||
| Mio € | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 |
| Umsatzerlöse | 22.386,5 | 22.032,9 | 11.373,8 | 11.033,0 |
| Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen | -16.656,8 | -16.338,3 | -8.435,0 | -8.203,1 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 5.729,7 | 5.694,6 | 2.938,8 | 2.829,9 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten1 | -2.103,9 | -1.579,4 | -1.077,4 | -798,7 |
| Vertriebs- und Logistikkosten | -1.235,2 | -1.208,9 | -627,0 | -608,4 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -574,1 | -596,4 | -287,0 | -298,6 |
| Sonstige Erträge1 | 605,2 | 231,1 | 318,3 | 178,5 |
| Sonstige Aufwendungen | -324,6 | -309,9 | -172,6 | -192,9 |
| Ergebnis von nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen | 40,6 | 36,1 | 25,5 | 22,3 |
| Übriges Beteiligungsergebnis | 0,5 | 0,2 | 0,4 | 0,2 |
| EBIT | 2.138,2 | 2.267,4 | 1.119,0 | 1.132,3 |
| Zinserträge | 44,6 | 46,6 | 22,6 | 23,2 |
| Zinsaufwendungen | -131,5 | -140,6 | -67,2 | -68,4 |
| Effekte aus Währungsumrechnung | -40,9 | -106,9 | -25,4 | -36,5 |
| Effekte aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und sonstige Bewertungseffekte | 16,7 | 37,1 | 7,2 | 1,5 |
| Finanzergebnis | -111,1 | -163,8 | -62,8 | -80,2 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 2.027,1 | 2.103,6 | 1.056,2 | 1.052,1 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -439,8 | -577,7 | -220,4 | -290,7 |
| Konzernergebnis | 1.587,3 | 1.525,9 | 835,8 | 761,4 |
| Auf Anteile in Fremdbesitz entfallender Gewinn | -27,6 | -30,9 | -13,7 | -16,0 |
| Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen | 1.559,7 | 1.495,0 | 822,1 | 745,4 |
| Ergebnis pro Aktie in €, unverwässert | 7,80 | 7,48 | 4,11 | 3,73 |
| Ergebnis pro Aktie in €, verwässert | 7,80 | 7,48 | 4,11 | 3,73 |
| 1. Januar bis 30. Juni | Zweites Quartal | |||
| Mio € | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 |
| Konzernergebnis | 1.587,3 | 1.525,9 | 835,8 | 761,4 |
| Posten, die nicht ergebniswirksam umgegliedert werden | ||||
| Neubewertung leistungsorientierter Versorgungspläne1 | 32,9 | 144,6 | 4,6 | 60,9 |
| Zeitwertveränderungen1 | 41,3 | 170,0 | 21,4 | 53,7 |
| Währungsumrechnung1 | -8,4 | 22,2 | -16,8 | 20,3 |
| Im Eigenkapital erfasste Steuerpositionen | n. a. | -47,6 | n. a. | -13,1 |
| Im Eigenkapital erfasste Steuerpositionen | -12,0 | n. a. | -5,8 | n. a. |
| Posten, die in Folgeperioden erfolgswirksam umgegliedert werden könnten | ||||
| Währungsumrechnung1 | 44,4 | -316,4 | 102,9 | -489,0 |
| Effekte aus Währungsumrechnung1 | 44,2 | -316,4 | 102,7 | -489,0 |
| Erfolgswirksame Umgliederung | 0,2 | - | 0,2 | - |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | n. a. | 1,0 | n. a. | 0,8 |
| Zeitwertveränderungen | n. a. | 2,1 | n. a. | 1,6 |
| Erfolgswirksame Umgliederung | n. a. | -1,1 | n. a. | -0,8 |
| Cashflow Hedges | -0,1 | -2,9 | -1,3 | 0,5 |
| Zeitwertveränderungen | -15,4 | 34,9 | -31,3 | 31,5 |
| Erfolgswirksame Umgliederung | 15,3 | -37,8 | 30,0 | -31,0 |
| Im Eigenkapital erfasste Steuerpositionen | 0,7 | -21,2 | 2,9 | -6,4 |
| Sonstiges Ergebnis | 65,9 | -194,9 | 103,3 | -433,2 |
| Gesamtergebnis | 1.653,2 | 1.331,0 | 939,1 | 328,2 |
| Auf Anteile in Fremdbesitz entfallendes Gesamtergebnis | -34,1 | -12,9 | -17,8 | 7,7 |
| Gesamtergebnis den Anteilseignern zuzurechnen | 1.619,1 | 1.318,1 | 921,3 | 335,9 |
| in Mio € | 30.06.2018 | 31.12.2017 | 30.06.2017 |
| Goodwill | 7.019,2 | 7.010,1 | 6.865,9 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 1.510,3 | 1.607,3 | 1.550,4 |
| Sachanlagen | 11.423,9 | 11.202,1 | 10.674,2 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 10,4 | 10,5 | 10,8 |
| Anteile an nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen | 461,0 | 414,8 | 392,9 |
| Sonstige Finanzanlagen | 197,2 | 51,0 | 44,9 |
| Aktive latente Steuern | 1.531,2 | 1.517,2 | 1.762,1 |
| Aktiver Saldo aus Pensionsbewertung | 27,0 | 16,0 | 36,0 |
| Langfristige Vertragsvermögenswerte | 0,0 | n. a. | n. a. |
| Langfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen | 21,5 | 113,3 | 42,8 |
| Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte | 85,5 | 68,8 | 65,0 |
| Langfristige sonstige Vermögenswerte | 25,3 | 27,3 | 25,3 |
| Langfristige Vermögenswerte | 22.312,5 | 22.038,4 | 21.470,3 |
| Vorräte | 4.547,2 | 4.128,2 | 4.238,6 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 8.359,4 | 7.669,3 | 7.926,4 |
| Kurzfristige Vertragsvermögenswerte | 72,1 | n. a. | n. a. |
| Kurzfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte1 | 348,1 | 297,0 | 295,1 |
| Kurzfristige sonstige Vermögenswerte1 | 1.288,4 | 1.186,8 | 1.300,9 |
| Ertragsteuerforderungen | 175,5 | 178,2 | 195,5 |
| Kurzfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen | 142,6 | 47,6 | 40,2 |
| Flüssige Mittel | 2.131,5 | 1.881,5 | 1.806,4 |
| Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte | 2,0 | 13,5 | 3,0 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 17.066,8 | 15.402,1 | 15.806,1 |
| Bilanzsumme | 39.379,3 | 37.440,5 | 37.276,4 |
| in Mio € | 30.06.2018 | 31.12.2017 | 30.06.2017 |
| Gezeichnetes Kapital | 512,0 | 512,0 | 512,0 |
| Kapitalrücklage | 4.155,6 | 4.155,6 | 4.155,6 |
| Kumulierte einbehaltene Gewinne | 14.359,7 | 13.669,3 | 12.179,7 |
| Erfolgsneutrale Rücklagen | -2.455,7 | -2.508,5 | -2.110,4 |
| Den Anteilseignern zuzurechnendes Eigenkapital | 16.571,6 | 15.828,4 | 14.736,9 |
| Anteile in Fremdbesitz | 466,0 | 461,9 | 447,8 |
| Eigenkapital | 17.037,6 | 16.290,3 | 15.184,7 |
| Langfristige Leistungen an Arbeitnehmer | 4.451,2 | 4.394,1 | 4.327,4 |
| Passive latente Steuern | 354,0 | 348,5 | 430,9 |
| Langfristige Rückstellungen für sonstige Risiken und Verpflichtungen | 163,9 | 139,6 | 189,3 |
| Langfristige Finanzschulden | 1.460,8 | 2.017,8 | 2.762,4 |
| Langfristige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 35,3 | 36,1 | 40,5 |
| Langfristige Vertragsverbindlichkeiten | 15,0 | n. a. | n. a. |
| Langfristige sonstige Verbindlichkeiten | 15,1 | 25,4 | 15,0 |
| Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 6.495,3 | 6.961,5 | 7.765,5 |
| Kurzfristige Leistungen an Arbeitnehmer | 1.364,9 | 1.490,6 | 1.292,1 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 6.889,4 | 6.798,5 | 6.608,6 |
| Kurzfristige Vertragsverbindlichkeiten | 1.081,5 | n. a. | n. a. |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 899,9 | 889,7 | 835,7 |
| Kurzfristige Rückstellungen für sonstige Risiken und Verpflichtungen | 866,3 | 943,0 | 976,7 |
| Kurzfristige Finanzschulden | 3.692,9 | 2.072,2 | 2.595,6 |
| Kurzfristige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 335,7 | 1.276,8 | 1.208,3 |
| Kurzfristige sonstige Verbindlichkeiten | 715,8 | 71733 | 809,2 |
| Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 15.846,4 | 14.188,7 | 14.326,2 |
| Bilanzsumme | 39.379,3 | 37.440,5 | 37.276,4 |
| 1. Januar bis 30. Juni | Zweites Quartal | |||
| Mio € | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 |
| Konzernergebnis | 1.587,3 | 1.525,9 | 835,8 | 761,4 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 439,8 | 577,7 | 220,4 | 290,7 |
| Finanzergebnis | 111,1 | 163,8 | 62,8 | 80,2 |
| EBIT | 2.138,2 | 2.267,4 | 1.119,0 | 1.132,3 |
| Gezahlte Zinsen | -41,0 | -61,3 | -12,8 | -13,7 |
| Erhaltene Zinsen | 15,9 | 13,5 | 8,3 | 6,7 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -450,1 | -597,9 | -259,8 | -337,6 |
| Erhaltene Dividenden | 15,6 | 21,0 | 0,4 | 10,8 |
| Abschreibungen sowie Wertminderungen und -aufholungen | 1.074,2 | 1.023,5 | 538,4 | 520,1 |
| Ergebnis von nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen und sonstigen Finanzanlagen inkl. Wertminderungen und -aufholungen | -41,1 | -36,3 | -25,9 | -22,5 |
| Gewinne/Verluste aus Abgängen von Vermögenswerten, Gesellschaften und Geschäftsbereichen | -8,9 | -23,5 | -2,2 | -5,4 |
| Veränderungen der | ||||
| Vorräte | -402,5 | -505,1 | -148,2 | -256,5 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | -518,4 | -703,1 | 22,1 | 176,4 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 85,2 | 439,6 | 114,7 | -8,8 |
| Leistungen an Arbeitnehmer und der sonstigen Rückstellungen | -154,8 | -93,6 | -426,9 | -432,1 |
| übrigen Aktiva und Passiva | -244,8 | -39,4 | -93,7 | 70,8 |
| Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 1.467,5 | 1.704,8 | 833,4 | 840,5 |
| Mittelzufluss/-abfluss aus Abgängen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 35,8 | 23,7 | 10,9 | 10,3 |
| Investitionen in Sachanlagen und Software | -1.174,4 | -1.158,1 | -715,0 | -655,4 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte aus Entwicklungsprojekten und Sonstige | -32,5 | -59,9 | -18,8 | -29,6 |
| Mittelzufluss/-abfluss aus dem Verkauf von Gesellschaften und Geschäftsbereichen | -0,2 | 20,2 | -0,2 | 1,1 |
| Anteilserwerb von Gesellschaften und Geschäftsbereichen | -173,8 | -238,9 | -28,8 | -8,1 |
| Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit | -1.345,1 | -1.413,0 | -751,9 | -681,7 |
| Cashflow vor Finanzierungstätigkeit (Free Cashflow) | 122,4 | 291,8 | 81,5 | 158,8 |
| Veränderung der Finanzschulden | 1.064,2 | 345,6 | 676,5 | 707,3 |
| Sukzessive Erwerbe | -2,6 | -0,8 | 0,0 | -0,2 |
| Gezahlte Dividende | -900,0 | -850,0 | -900,0 | -850,0 |
| Dividenden an Minderheitsgesellschafter und Veränderungen aus Eigenkapitaltransaktionen bei Gesellschaften mit Minderheitsanteilseignern | -27,5 | -26,9 | -21,1 | -26,5 |
| Zugang flüssiger Mittel aus erstmaliger Einbeziehung von Tochtergesellschaften in den Konsolidierungskreis | 0,5 | 0,6 | 0,5 | - |
| Mittelabfluss/-zufluss aus Finanzierungstätigkeit | 134,6 | -531,5 | -244,1 | -169,4 |
| Veränderung der flüssigen Mittel | 257,0 | -239,7 | -162,6 | -10,6 |
| Flüssige Mittel am Anfang der Periode | 1.881,5 | 2.107,0 | 2.288,6 | 1.895,7 |
| Wechselkursbedingte Veränderungen der flüssigen Mittel | -7,0 | -60,9 | 5,5 | -78,7 |
| Flüssige Mittel am Ende der Periode | 2.131,5 | 1.806,4 | 2.131,5 | 1.806,4 |
| Unterschiedsbetrag aus | ||||||
| Mio € | Gezeichnetes Kapital1 |
Kapitalrücklage | Kumulierte einbehaltene Gewinne |
Sukzessive Erwerbe2 |
Neubewertung leistungsorientierter Versorgungspläne |
Währungsumrechnung |
| Stand 01.01.2017 | 512,0 | 4.155,6 | 11.534,7 | -181,9 | -1.783,8 | 30,0 |
| Konzernergebnis | - | - | 1.495,0 | - | - | - |
| Veränderungen übriges Eigenkapital | - | - | - | - | 144,4 | -318,6 |
| Konzerngesamtergebnis | - | - | 1.495,0 | - | 144,4 | -318,6 |
| Gezahlte/beschlossene Dividende |
- |
- | -850,0 | - | - | - |
| Sukzessive Erwerbe | - | - | - | -1,2 | - | - |
| Sonstige Veränderung4 | - | - | - | - | - | - |
| Stand 30.06.2017 | 512,0 | 4.155,6 | 12.179,7 | -183,1 | -1.639,4 | -288,6 |
| Stand 01.01.2018 | 512,0 | 4.155,6 | 13.669,3 | -183,3 | -1.720,7 | -610,2 |
| Effekte aus der erstmaligen Anwendung neuer Standards (IFRS 9/15)5 | - |
- |
30,8 | - |
- |
|
| Stand 01.01.2018 angepasst | 512,0 | 4.155,6 | 13.700,1 | -183,3 | -1.720,7 | -610,2 |
| Konzernergebnis | - | - | 1.559,7 | - | - | - |
| Veränderungen übriges Eigenkapital | - | - | -0,1 | - | 20,9 | 39,7 |
| Konzerngesamtergebnis | - | - | 1.559,6 | - | 20,9 | 39,7 |
| Gezahlte/beschlossene Dividende |
- | - | -900,0 | - | - | - |
| Sukzessive Erwerbe | - | - | - | -1,9 | - | - |
| Sonstige Veränderung | - | - | - | -1,4 | - | - |
| Stand 30.06.2018 | 512,0 | 4.155,6 | 14.359,7 | -186,6 | -1.699,8 | -570,5 |
| Unterschiedsbetrag aus |
||||
| Mio € | Finanzinstrumenten3 | Summe | Anteile in Fremdbesitz | Gesamt |
| Stand 01.01.2017 | 3,4 | 14.270,0 | 464,8 | 14.734,8 |
| Konzernergebnis | - | 1.495,0 | 30,9 | 1.525,9 |
| Veränderungen übriges Eigenkapital | -2,7 | -176,9 | -18,0 | -194,9 |
| Konzerngesamtergebnis | -2,7 | 1.318,1 | 12,9 | 1.331,0 |
| Gezahlte/beschlossene Dividende |
- | -850,0 | -30,9 | -880,9 |
| Sukzessive Erwerbe | - | -1,2 | 0,5 | -0,7 |
| Sonstige Veränderung4 | - | - | 0,5 | 0,5 |
| Stand 30.06.2017 | 0,7 | 14.736,9 | 447,8 | 15.184,7 |
| Stand 01.01.2018 | 5,7 | 15.828,4 | 461,9 | 16.290,3 |
| Effekte aus der erstmaligen Anwendung neuer Standards (IFRS 9/15)5 | -3,4 | 27,4 | -0,1 | 27,3 |
| Stand 01.01.2018 angepasst | 2,3 | 15.855,8 | 461,8 | 16.317,6 |
| Konzernergebnis | - | 1.559,7 | 27,6 | 1.587,3 |
| Veränderungen übriges Eigenkapital | -1,1 | 59,4 | 6,5 | 65,9 |
| Konzerngesamtergebnis | -1,1 | 1.619,1 | 34,1 | 1.653,2 |
| Gezahlte/beschlossene Dividende |
- | -900,0 | -29,8 | -929,8 |
| Sukzessive Erwerbe | - | -1,9 | -0,1 | -2,0 |
| Sonstige Veränderung | - | -1,4 | - | -1,4 |
| Stand 30.06.2018 | 1,2 | 16.571,6 | 466,0 | 17.037,6 |
1
Eingeteilt in 200.005.983 im Umlauf befindliche Stückaktien.
2
Beinhaltet einen Anteil von -1,6 Mio € (Vj. -0,5 Mio €) aus sukzessiven Erwerben von
Anteilen vollkonsolidierter Unternehmen, im Vorjahr einen Anteil von 0,0 Mio € aus
einer nachträglichen Kaufpreisanpassung sowie einen Anteil von -1,4 Mio € (Vj. -)
aus Effekten infolge der erstmaligen Einbeziehung vormals nicht konsolidierter Tochterunternehmen.
Die Berichtsperiode beinhaltet zudem die Wertänderung einer Put-Option von -0,3 Mio
€ (Vj. -0,7 Mio €) für den Erwerb von Restanteilen einer vollkonsolidierten Gesellschaft.
3
Die Veränderung des Unterschiedsbetrags aus Finanzinstrumenten, nach Berücksichtigung
von latenten Steuern, resultierte im Wesentlichen aus Änderungen des beizulegenden
Zeitwerts der Cashflow Hedges von -1,1 Mio € (Vj. -3,5 Mio €) zur Zins- und Währungssicherung
sowie im Vorjahr aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten von
0,8 Mio €.
4
Sonstige Veränderungen der Anteile in Fremdbesitz durch Konsolidierungskreisveränderungen
sowie Kapitalerhöhungen.
5
Wir verweisen auf unsere Erläuterungen im Abschnitt Erlöse aus Verträgen mit Kunden
und im Abschnitt Finanzinstrumente.
| Mio € | Chassis & Safety | Powertrain | Interior | Reifen | ContiTech | Sonstiges/ Konsolidierung |
| Außenumsatz | 4.951,5 | 3.905,8 | 4.925,1 | 5.420,0 | 3.184,1 | - |
| Konzerninterner Umsatz | 14,9 | 65,0 | 15,9 | 17,1 | 47,5 | -160,4 |
| Umsatz (Gesamt) | 4.966,4 | 3.970,8 | 4.941,0 | 5.437,1 | 3.231,6 | -160,4 |
| EBIT (Segmentergebnis) | 471,1 | 210,1 | 400,1 | 889,1 | 233,4 | -65,6 |
| in % vom Umsatz | 9,5 | 5,3 | 8,1 | 16,4 | 7,2 | - |
| Abschreibungen1 | 210,3 | 216,4 | 195,4 | 301,7 | 149,0 | 1,4 |
| davon Wertminderungen2 | - | 6,4 | -2,7 | - | 0,2 | - |
| Investitionen3 | 263,5 | 253,2 | 189,3 | 342,2 | 117,1 | 9,1 |
| in % vom Umsatz | 5,3 | 6,4 | 3,8 | 6,3 | 3,6 | - |
| Operative Aktiva (zum 30.06.) | 4.899,3 | 3.695,9 | 5.536,9 | 6.430,3 | 3.194,7 | -36,4 |
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 | 48.750 | 42.608 | 47.935 | 55.239 | 48.350 | 429 |
| Umsatz bereinigt5 | 4.966,4 | 3.970,8 | 4.935,4 | 5.432,7 | 3.142,4 | -160,4 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 471,1 | 222,4 | 430,1 | 897,5 | 264,7 | -65,6 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 9,5 | 5,6 | 8,7 | 16,5 | 8,4 | - |
| Mio € | Continental- Konzern |
| Außenumsatz | 22.386,5 |
| Konzerninterner Umsatz | - |
| Umsatz (Gesamt) | 22.386,5 |
| EBIT (Segmentergebnis) | 2.138,2 |
| in % vom Umsatz | 9,6 |
| Abschreibungen1 | 1.074,2 |
| davon Wertminderungen2 | 3,9 |
| Investitionen3 | 1.174,4 |
| in % vom Umsatz | 5,2 |
| Operative Aktiva (zum 30.06.) | 23.720,7 |
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 | 243.311 |
| Umsatz bereinigt5 | 22.287,3 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 2.220,2 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 10,0 |
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
| Mio € | Chassis & Safety | Powertrain | Interior | Reifen | ContiTech | Sonstiges/ Konsolidierung |
| Außenumsatz | 4.919,1 | 3.889,9 | 4.600,2 | 5.561,7 | 3.062,0 | - |
| Konzerninterner Umsatz | 16,1 | 60,4 | 12,1 | 10,3 | 46,9 | -145,8 |
| Umsatz (Gesamt) | 4.935,2 | 3.950,3 | 4.612,3 | 5.572,0 | 3.108,9 | -145,8 |
| EBIT (Segmentergebnis) | 466,3 | 231,2 | 382,0 | 1.032,0 | 212,5 | -56,6 |
| in % vom Umsatz | 9,4 | 5,9 | 8,3 | 18,5 | 6,8 | - |
| Abschreibungen1 | 197,5 | 197,1 | 179,7 | 294,1 | 154,4 | 0,7 |
| davon Wertminderungen2 | - | 2,6 | - | - | - | - |
| Investitionen3 | 239,1 | 244,8 | 190,1 | 390,7 | 92,4 | 1,0 |
| in % vom Umsatz | 4,8 | 6,2 | 4,1 | 7,0 | 3,0 | - |
| Operative Aktiva (zum 30.06.) | 4.487,0 | 3.321,7 | 4.980,7 | 6.083,0 | 3.213,6 | -22,1 |
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 | 45.462 | 39.538 | 44.515 | 54.119 | 46.462 | 431 |
| Umsatz bereinigt5 | 4.935,2 | 3.950,3 | 4.612,3 | 5.572,0 | 3.101,9 | -145,8 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 466,3 | 239,6 | 405,0 | 1.017,1 | 259,3 | -56,6 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 9,4 | 6,1 | 8,8 | 18,3 | 8,4 | - |
| Mio € | Continental- Konzern |
| Außenumsatz | 22.032,9 |
| Konzerninterner Umsatz | - |
| Umsatz (Gesamt) | 22.032,9 |
| EBIT (Segmentergebnis) | 2.267,4 |
| in % vom Umsatz | 10,3 |
| Abschreibungen1 | 1.023,5 |
| davon Wertminderungen2 | 2,6 |
| Investitionen3 | 1.158,1 |
| in % vom Umsatz | 5,3 |
| Operative Aktiva (zum 30.06.) | 22.063,9 |
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 | 230.527 |
| Umsatz bereinigt5 | 22.025,9 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 2.330,7 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 10,6 |
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
| Mio € | Chassis & Safety | Powertrain | Interior | Reifen | ContiTech | Sonstiges/ Konsolidierung |
| Umsatz | 4.966,4 | 3.970,8 | 4.941,0 | 5.437,1 | 3.231,6 | -160,4 |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | - | - | -5,6 | -4,4 | -89,2 | - |
| Umsatz bereinigt | 4.966,4 | 3.970,8 | 4.935,4 | 5.432,7 | 3.142,4 | -160,4 |
| EBITDA | 681,4 | 426,5 | 595,5 | 1.190,8 | 382,4 | -64,2 |
| Abschreibungen2 | -210,3 | -216,4 | -195,4 | -301,7 | -149,0 | -1,4 |
| EBIT | 471,1 | 210,1 | 400,1 | 889,1 | 233,4 | -65,6 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) | 0,0 | 5,9 | 25,4 | 8,8 | 44,8 | - |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | - | - | 10,2 | -0,4 | -13,7 | - |
| Sondereffekte | ||||||
| Wertminderungen3 | - | 6,4 | 0,2 | - | - | - |
| Restrukturierung4 | - | - | -2,9 | - | 0,2 | - |
| Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen | - |
- |
- |
- |
- |
- |
| Sonstiges | - | - | -2,9 | - | - | - |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) | 471,1 | 222,4 | 430,1 | 897,5 | 264,7 | -65,6 |
| Mio € | Continental- Konzern |
| Umsatz | 22.386,5 |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | -99,2 |
| Umsatz bereinigt | 22.287,3 |
| EBITDA | 3.212,4 |
| Abschreibungen2 | -1.074,2 |
| EBIT | 2.138,2 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) | 84,9 |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | -3,9 |
| Sondereffekte | |
| Wertminderungen3 | 6,6 |
| Restrukturierung4 | -2,7 |
| Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen | - |
| Sonstiges | -2,9 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) | 2.220,2 |
1
Konsolidierungskreisveränderungen beinhalten Zu- und Abgänge im Rahmen von Share und
Asset Deals. Dabei werden Zugänge im Berichtsjahr und Abgänge in der Vergleichsperiode
bereinigt.
2
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
3
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen. In dieser Position nicht enthalten sind Wertminderungen, die im Rahmen
einer Restrukturierung entstanden sind, sowie Wertminderungen auf Finanzanlagen.
4
Hierin sind eine Wertminderung im Segment ContiTech in Höhe von 0,2 Mio € und eine
Wertaufholung im Segment Interior in Höhe von 2,9 Mio € enthalten.
| Mio € | Chassis & Safety | Powertrain | Interior | Reifen | ContiTech | Sonstiges/ Konsolidierung |
| Umsatz | 4.935,2 | 3.950,3 | 4.612,3 | 5.572,0 | 3.108,9 | -145,8 |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | - | - | - | - | -7,0 | - |
| Umsatz bereinigt | 4.935,2 | 3.950,3 | 4.612,3 | 5.572,0 | 3.101,9 | -145,8 |
| EBITDA | 663,8 | 428,3 | 561,7 | 1.326,1 | 366,9 | -55,9 |
| Abschreibungen2 | -197,5 | -197,1 | -179,7 | -294,1 | -154,4 | -0,7 |
| EBIT | 466,3 | 231,2 | 382,0 | 1.032,0 | 212,5 | -56,6 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) | 0,0 | 6,0 | 23,0 | 9,6 | 46,9 | - |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | - | - | - | - | -0,1 | - |
| Sondereffekte | ||||||
| Wertminderungen3 | - | 2,6 | - | - | - | - |
| Restrukturierung | - | -0,2 | - | -10,0 | 0,1 | - |
| Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen | - |
- |
- |
-14,0 | -0,1 | - |
| Sonstiges | - | - | - | -0,5 | - | - |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) | 466,3 | 239,6 | 405,0 | 1.017,1 | 259,3 | -56,6 |
| Mio € | Continental- Konzern |
| Umsatz | 22.032,9 |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | -7,0 |
| Umsatz bereinigt | 22.025,9 |
| EBITDA | 3.290,9 |
| Abschreibungen2 | -1.023,5 |
| EBIT | 2.267,4 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) | 85,5 |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | -0,1 |
| Sondereffekte | |
| Wertminderungen3 | 2,6 |
| Restrukturierung | -10,1 |
| Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen | -14,1 |
| Sonstiges | -0,5 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) | 2.330,7 |
1
Konsolidierungskreisveränderungen beinhalten Zu- und Abgänge im Rahmen von Share und
Asset Deals. Dabei werden Zugänge im Berichtsjahr und Abgänge in der Vergleichsperiode
bereinigt.
2
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
3
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen. In dieser Position nicht enthalten sind Wertminderungen, die im Rahmen
einer Restrukturierung entstanden sind, sowie Wertminderungen auf Finanzanlagen.
| 1. Januar bis 30. Juni | Zweites Quartal | |||
| Mio € | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 |
| Chassis & Safety | 471,1 | 466,3 | 218,2 | 227,4 |
| Powertrain | 210,1 | 231,2 | 110,7 | 114,1 |
| Interior | 400,1 | 382,0 | 215,6 | 196,3 |
| Reifen | 889,1 | 1.032,0 | 493,6 | 526,9 |
| ContiTech | 233,4 | 212,5 | 111,5 | 95,4 |
| Sonstiges/Konsolidierung | -65,6 | -56,6 | -30,6 | -27,8 |
| EBIT | 2.138,2 | 2.267,4 | 1.119,0 | 1.132,3 |
| Finanzergebnis | -111,1 | -163,8 | -62,8 | -80,2 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 2.027,1 | 2.103,6 | 1.056,2 | 1.052,1 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -439,8 | -577,7 | -220,4 | -290,7 |
| Konzernergebnis | 1.587,3 | 1.525,9 | 835,8 | 761,4 |
| Auf Anteile in Fremdbesitz entfallender Gewinn | -27,6 | -30,9 | -13,7 | -16,0 |
| Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen | 1.559,7 | 1.495,0 | 822,1 | 745,4 |
Aufgrund der Wesensverwandtschaft einzelner Produkte werden diese in Segmente zusammengefasst.
Diese zeigt sich im Wesentlichen bei Produktanforderungen, Markttrends, Kundengruppen
und Distributionskanälen.
Bezüglich der Erläuterungen zur Entwicklung der fünf Divisionen des Continental-Konzerns
verweisen wir auf die Ausführungen im Konzern-Zwischenlagebericht zum 30. Juni 2018.
Dieser Zwischenabschluss wurde gemäß den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen
und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards
(IFRS) aufgestellt. Sie umfassen auch die International Accounting Standards (IAS),
die Interpretationen des International Financial Reporting Standards Interpretations
Committee bzw. des Vorgängers International Financial Reporting Interpretations Committee
(IFRIC) sowie die des ehemaligen Standing Interpretations Committee (SIC). Die Erstellung
des Zwischenabschlusses erfolgte in Übereinstimmung mit IAS 34, Zwischenberichterstattung.
Im Zwischenabschluss werden grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
wie im Konzernabschluss 2017 angewendet. Diese Methoden sind im Geschäftsbericht 2017
ausführlich erläutert. Zusätzlich wurden die zum 30. Juni 2018 verpflichtenden IFRS-Änderungen
und -Neuregelungen im Zwischenabschluss angewendet. Eine ausführliche Beschreibung
dieser verbindlichen IFRS-Änderungen und -Neuregelungen erfolgte im Geschäftsbericht
2017.
Auswirkungen ergaben sich in der Berichtsperiode durch die erstmalige Anwendung des
IFRS 9, Finanzinstrumente, und des IFRS 15, Erlöse aus Verträgen mit Kunden. Im Geschäftsbericht
2017 wurden die im Geschäftsjahr 2018 verpflichtend neu anzuwendenden Standards IFRS
9 und IFRS 15 ausführlich beschrieben. Die entsprechenden Wahlrechte sind, wie im
Geschäftsbericht 2017 erläutert, ausgeübt worden. Erwartete Auswirkungen aus der Auslegung
der Standards auf die im Konzern vorhandenen Geschäftsmodelle sind entsprechend eingetreten.
Zu den konkreten Auswirkungen in der Berichtsperiode wird auf die Abschnitte Finanzinstrumente
und Erlöse aus Verträgen mit Kunden verwiesen.
Alle anderen zum 30. Juni 2018 verpflichtend anzuwendenden IFRS-Änderungen und -Neuregelungen
haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Berichterstattung des Continental-Konzerns.
Ertragsteuern werden auf Grundlage der Schätzung des gewichteten durchschnittlichen
Ertragsteuersatzes erfasst, der für das Gesamtjahr erwartet wird. Steuerliche Auswirkungen
bestimmter signifikanter Sachverhalte, die nur der jeweiligen Berichtsperiode zuzuordnen
sind, werden dabei berücksichtigt.
Obwohl einige Teile unseres Geschäfts saisonabhängig sind, bleibt die Vergleichbarkeit
der konsolidierten Quartalsabschlüsse davon insgesamt unbeeinträchtigt. Alle wichtigen
Effekte der laufenden Periode sind in diesem Bericht enthalten. Änderungen im Ansatz
oder in der Bewertung von Vermögenswerten und Schulden im Rahmen von Unternehmenserwerben
werden erst bei Vorliegen der finalen Kaufpreisallokation retrospektiv dargestellt.
Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, sind
alle Beträge in Millionen Euro (Mio €) angegeben. Wir weisen darauf hin, dass bei
der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben aufgrund kaufmännischer
Rundung Differenzen auftreten können.
Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Muttergesellschaft 533 inländische und
ausländische Unternehmen, die die Continental Aktiengesellschaft nach den Regelungen
des IFRS 10 einbezieht oder die als Joint Arrangements oder assoziierte Unternehmen
klassifiziert werden. Davon werden 41 3 vollkonsolidiert und 1 20 nach der Equity-Methode
bilanziert.
Gegenüber dem 31. Dezember 2017 hat sich der Konsolidierungskreis um insgesamt sechs
Gesellschaften erhöht. Sechs Gesellschaften wurden erworben, acht neu gegründet und
zwei bislang nicht konsolidierte Einheiten wurden erstmals konsolidiert. Gleichzeitig
reduzierte sich der Konsolidierungskreis um zehn Gesellschaften aufgrund von drei
Verschmelzungen und sieben Liquidationen.
Gegenüber dem 30. Juni 2017 hat sich der Konsolidierungskreis in Summe um elf Gesellschaften
erhöht. Die Zugänge zum Konsolidierungskreis resultierten im Wesentlichen aus Neugründungen
und Erwerben der Automotive Group. Abgänge aus dem Konsolidierungskreis sind überwiegend
auf Liquidationen und Verschmelzungen zurückzuführen.
Im Segment Reifen erfolgte ein Asset Deal. Der Kaufpreis von 2,2 Mio € wurde in Höhe
von 2,0 Mio € aus Barmitteln beglichen. Zudem besteht noch eine Kaufpreisverbindlichkeit
in Höhe von 0,2 Mio €. Aus der Kaufpreisallokation resultierten immaterielle Vermögenswerte
in Höhe von 1,8 Mio €. Darüber hinaus ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen
auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Continental-Konzerns zum 30. Juni
2018.
Im Segment Interior erfolgte ein Asset Deal. Der Kaufpreis von 0,0 Mio € wurde aus
Barmitteln beglichen. Aus der Kaufpreisallokation resultierte ein negativer Unterschiedsbetrag
in Höhe von 2,9 Mio €, der ergebniswirksam innerhalb der sonstigen Erträge erfasst
wurde. Darüber hinaus ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-,
Finanz- und Vermögenslage des Continental-Konzerns zum 30. Juni 2018.
Aus der Erstanwendung des IFRS 15, Erlöse aus Verträgen mit Kunden, ergaben sich folgende
Effekte auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage:
| ― |
Aufgrund der Anwendung der modifizierten retrospektiven Übergangsmethode wurde der kumulierte Effekt der erstmaligen Anwendung des IFRS 15 in Höhe von 30,3 Mio € vor Steuern (nach Steuern 21,9 Mio €) zum Zeitpunkt der Erstanwendung als Erhöhung des Eröffnungsbilanzwerts der kumulierten einbehaltenen Gewinne erfasst. Die Werte der Vergleichsperioden basieren auf den Rechnungslegungsgrundsätzen des IAS 18, Umsatzerlöse, und des IAS 11, Fertigungsaufträge, und sind nicht angepasst dargestellt. |
Ohne Anwendung des IFRS 15 hätten sich auf Basis der Anwendung dieser bisherigen Vorschriften
folgende Effekte in der aktuellen Berichtsperiode ergeben:
| ― |
Das Konzernergebnis hätte sich auf 1.523,1 Mio € belaufen (mit IFRS 15-Anwendung 1.587,3 Mio €). |
| ― |
Die Umsatzerlöse hätten 22.350,2 Mio € (mit IFRS 15-Anwen-dung 22.386,5 Mio €) betragen und die Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen hätten sich auf 16.642,5 Mio € (mit IFRS 15-Anwendung 16.656,8 Mio €) belaufen. |
| ― |
Die Forschungs- und Entwicklungskosten (netto) betragen 1.71 2,9 Mio €. Mit IFRS 15-Anwendung betragen die Forschungs- und Entwicklungskosten 2.103,9 Mio €. In diesen Werten ist die Aktivierung von Entwicklungskosten in den Vorräten in Höhe von 68,8 Mio € berücksichtigt. Demgegenüber hätten sich die sonstigen Erträge auf 214,2 Mio € (mit IFRS 15-Anwendung 605,2 Mio €) belaufen. |
| ― |
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag hätten 413,2 Mio € (mit IFRS 15-Anwendung 439,8 Mio €) betragen. |
| ― |
Ohne Vertragsvermögenswerte (contract assets) wären Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 8.368,6 Mio € (mit IFRS 15-Anwendung 8.359,4 Mio €) und Vorräte in Höhe von 4.488,3 Mio € ohne Berücksichtigung der Aktivierung von Entwicklungskosten (mit IFRS 15-Anwendung 4.547,2 Mio €) berichtet worden. |
| ― |
Die Vertragsverbindlichkeiten (contractliabilities) in Höhe von 1.096,5 Mio € wären in Höhe von 154,9 Mio € unter sonstigen Verbindlichkeiten und in Höhe von 941,6 Mio € unter sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen worden. In Summe ergäben sich somit sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 885,8 Mio € (mit IFRS 15-Anwendung 730,9 Mio €) und sonstige finanzielle Verbindlichkeiten in Höhe von 1.312,6 Mio € (mit IFRS 15-Anwendung 371,0 Mio €). |
| ― |
Das Konzerneigenkapital hätte 16.950,9 Mio € ohne Anwendung des IFRS 15 (mit IFRS 15-Anwendung 17.037,6 Mio €) betragen. |
| Mio € | Chassis & Safety | Powertrain | Interior | Reifen | ContiTech | Sonstiges/ Konsolidierung |
| Deutschland | 1.049,6 | 765,3 | 1.351,6 | 803,5 | 733,4 | -89,8 |
| Europa ohne Deutschland | 1.141,7 | 1.120,7 | 1.358,4 | 2.281,7 | 879,8 | -31,6 |
| Nordamerika | 1.115,0 | 878,7 | 1.064,2 | 1.365,8 | 860,9 | -22,2 |
| Asien | 1.583,6 | 1.145,7 | 1.005,3 | 630,0 | 562,7 | -13,3 |
| Übrige Länder | 76,5 | 60,4 | 161,5 | 356,1 | 194,8 | -3,5 |
| Umsatz nach Regionen | 4.966,4 | 3.970,8 | 4.941,0 | 5.437,1 | 3.231,6 | -160,4 |
| Automobilerstausrüstungsgeschäft | 4.964,8 | 3.929,2 | 4.474,7 | 1.627,2 | 1.673,4 | -124,4 |
| Industrie-/Ersatzgeschäft | 1,6 | 41,6 | 466,3 | 3.809,9 | 1.558,2 | -36,0 |
| Umsatz nach Kundengruppen | 4.966,4 | 3.970,8 | 4.941,0 | 5.437,1 | 3.231,6 | -160,4 |
| Mio € | Continental- Konzern |
| Deutschland | 4.613,6 |
| Europa ohne Deutschland | 6.750,7 |
| Nordamerika | 5.262,4 |
| Asien | 4.914,0 |
| Übrige Länder | 845,8 |
| Umsatz nach Regionen | 22.386,5 |
| Automobilerstausrüstungsgeschäft | 16.544,9 |
| Industrie-/Ersatzgeschäft | 5.841,6 |
| Umsatz nach Kundengruppen | 22.386,5 |
Der Konzern überprüft die Werthaltigkeit der sonstigen immateriellen Vermögenswerte,
Sachanlagen, als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien sowie der Finanzanlagen und
auch des Goodwill, sobald Hinweise auf eine mögliche Wertminderung bekannt werden
(triggering event). In der Berichtsperiode fielen als Ergebnis dieser Überprüfungen
keine wesentlichen Wertminderungen an.
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für das erste Halbjahr 2018 beliefen sich
auf 439,8 Mio € (Vj. 577,7 Mio €). Die Steuerquote im Berichtszeitraum lag bei 21,7
% (Vj. 27,5 %).
Aus der Neubewertung der leistungsorientierten Versorgungspläne zum 30. Juni 2018
ergab sich gegenüber dem 31. Dezember 2017 eine Erhöhung der erfolgsneutralen Rücklagen
um 35,9 Mio €, die aus einem Anstieg der Diskontierungszinssätze resultierte. Der
entsprechenden Erhöhung des Eigenkapitals stand ein Abbau der langfristigen Leistungen
an Arbeitnehmer in Höhe von 47,4 Mio € gegenüber.
Pensionsfonds bestehen nur für Pensionsverpflichtungen, insbesondere in Deutschland,
den USA, Kanada und dem Vereinigten Königreich, nicht hingegen für andere Versorgungsleistungen.
Diese Pensionsfonds qualifizieren sich als Planvermögen. Im Zeitraum vom 1. Januar
bis 30. Juni 2018 haben die Gesellschaften des Continental-Konzerns 33,4 Mio € an
planmäßigen Einzahlungen in diese Pensionsfonds geleistet (Vj. 29,2 Mio €).
Die Pensionszahlungen für Pensionsverpflichtungen beliefen sich im Zeitraum vom 1.
Januar bis 30. Juni 2018 auf insgesamt 102,3 Mio € (Vj. 105,5 Mio €), die Pensionszahlungen
für andere Versorgungsleistungen auf insgesamt 7,2 Mio € (Vj. 7,9 Mio €).
Die Netto-Pensionsaufwendungen des Continental-Konzerns setzen sich wie folgt zusammen:
| 1. Januar bis 30. Juni 2018 | ||||||
| Mio € | D | USA | CAN | GB | Übrige | Gesamt |
| Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche | 111,6 | 2,5 | 0,8 | 1,2 | 11,0 | 127,1 |
| Aufzinsung der erwarteten Pensionsverpflichtungen |
39,3 | 19,0 | 1,8 | 4,7 | 4,8 | 69,6 |
| Erwartete Erträge des Planvermögens | -11,2 | -13,3 | -1,5 | -4,8 | -2,4 | -33,2 |
| Auswirkungen der Obergrenze auf den Vermögenswert | - |
- |
- |
- |
0,1 | 0,1 |
| Übrige Pensionserträge/ -aufwendungen | - | 0,6 | 0,2 | - | -0,1 | 0,7 |
| Netto-Pensionsaufwendungen | 139,7 | 8,8 | 1,3 | 1,1 | 13,4 | 164,3 |
| 1. Januar bis 30. Juni 2017 | ||||||
| Mio € | D | USA | CAN | GB | Übrige | Gesamt |
| Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche | 111,6 | 2,7 | 0,7 | 1,4 | 11,8 | 128,2 |
| Aufzinsung der erwarteten Pensionsverpflichtungen |
39,2 | 23,8 | 2,7 | 5,0 | 3,5 | 74,2 |
| Erwartete Erträge des Planvermögens | -10,0 | -17,0 | -2,4 | -5,0 | -1,3 | -35,7 |
| Auswirkungen der Obergrenze auf den Vermögenswert | - |
- |
0,0 | - |
0,1 | 0,1 |
| Übrige Pensionserträge/ -aufwendungen | - | 0,6 | 0,3 | - | 0,0 | 0,9 |
| Netto-Pensionsaufwendungen | 140,8 | 10,1 | 1,3 | 1,4 | 14,1 | 167,7 |
Die Netto-Aufwendungen der Verpflichtungen für die Gesundheitsfürsorge- und Lebensversicherungsleistungen
des Continental-Konzerns in den USA und Kanada setzen sich wie folgt zusammen:
| 1. Januar bis 30. Juni | ||
| Mio € | 2018 | 2017 |
| Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche | 0,7 | 0,8 |
| Aufzinsung der erwarteten Verpflichtungen für Versorgungsleistungen | 3,6 | 4,3 |
| Netto-Aufwendungen für andere Versorgungsleistungen | 4,3 | 5,1 |
Der syndizierte Kredit besteht seit April 2016 nur noch aus einer revolvierenden Tranche
über 3,0 Mrd €. Diese Kreditlinie steht Continental bis April 2021 zur Verfügung und
wurde Ende Juni 2018 nicht in Anspruch genommen. Im Vorjahr nutzte die Continental
Rubber of America, Corp., Wilmington, USA, diese Kreditlinie in Höhe von 622,6 Mio
€.
Bezüglich der Erläuterungen zu Finanzschulden und zum Finanzergebnis verweisen wir
zudem auf die Ausführungen im Konzern-Zwischenlagebericht zum 30. Juni 2018.
Aus der Erstanwendung des IFRS 9, Finanzinstrumente, ergaben sich folgende Effekte
auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage:
| ― |
Continental wendet in diesem Zusammenhang die modifizierte retrospektive Übergangsmethode
an. Der kumulierte Effekt der erstmaligen Anwendung des IFRS 9 in Höhe von 10,9 Mio
€ vor Steuern (nach Steuern 8,9 Mio €) zum Zeitpunkt der Erstanwendung wurde als Erhöhung
des Eröffnungsbilanzwerts der kumulierten einbehaltenen Gewinne erfasst. Der kumulierte
Effekt ergab sich aus folgenden Sachverhalten:
|
Die neuen Bilanzierungsvorschriften für Sicherungsbeziehungen nach IFRS 9, die grundsätzlich
prospektiv anzuwenden sind, wurden auf die zum 31. Dezember 2017 nach IAS 39 bestehenden
Cashflow Hedges angewendet. Die nach IFRS 9 erforderliche Erfüllung von Bedingungen
zur Hedge-Effektivität wurde hierfür prospektiv nachgewiesen. Die Ermittlung der Effektivität
erfolgt durch Gegenüberstellung der Entwicklungen der Barwerte der Grundgeschäfte
und der Entwicklungen der beizulegenden Zeitwerte der Sicherungsgeschäfte. Ineffektivitäten
ergeben sich hierbei grundsätzlich aus der unterschiedlichen Berücksichtigung des
Kreditrisikos und von Währungsbasisspreads. Eine bilanzielle Auswirkung zum Übergangszeitpunkt
am 1. Januar 2018 hat sich nicht ergeben.
Anpassungen an Systeme, Prozesse und Kontrollabläufe sind aufgrund der nicht wesentlichen
Auswirkungen des IFRS 9 ebenfalls unwesentlich.
Zum 1. Januar 2018 hat der Continental-Konzern die sonstigen Finanzanlagen als zum
FVOCIwoR (Fair Value through other comprehensive income without reclassification,
zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen im sonstigen Ergebnis bewertet, ohne
Reklassifizierung) bewertet und entsprechend eingestuft, da diese Finanzanlagen langfristig
zu strategischen Zwecken gehalten werden. 2017 waren die sonstigen Finanzanlagen als
AfS (available for sale, zur Veräußerung verfügbar) klassifiziert.
Die Werte der Vergleichsperioden basieren auf den Rechnungslegungsgrundsätzen des
IAS 39, Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung, und sind nicht angepasst dargestellt.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die originären Bewertungskategorien nach IAS 39 und
die neuen Bewertungskategorien nach IFRS 9 für jede angepasste Klasse von finanziellen
Vermögenswerten und Verbindlichkeiten zum 1. Januar 2018 in Mio €.
| Klasse nach IAS 39 | Klasse nach IFRS 9 | Bewertungskategorie nach IAS 39 |
Buchwert nach IAS 39 |
Bewertungskategorie nach IFRS 9 | Buchwert nach IFRS 9 |
| Finanzielle Vermögenswerte | Finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Sonstige Finanzanlagen | Sonstige Finanzanlagen | AfS | 51,0 | FVOCIwoR | 51,0 |
| Derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen | Derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen | ||||
| Derivative Finanzinstrumente mit effektiver Hedge-Beziehung | Derivative Finanzinstrumente mit effektiver Hedge-Beziehung | n. a. | 51,5 | n. a. | 51,5 |
| Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | HfT | 18,5 | FVPL | 18,5 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | Schuldinstrumente zum Fair Value bilanziert mit Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung |
AfS | 37,8 | FVPL | 37,8 |
| Sonstige Forderungen mit Finanzierungscharakter | Schuldinstrumente zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert |
LaR | 53,1 | At cost | 53,1 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | ||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert | LaR | 7.469,4 | At cost | 7.473,3 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | Wechselforderungen | LaR | 193,2 | FVOCIwR | 193,2 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Fair Value bilanziert mit Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung | LaR | 6,7 | FVPL | 6,7 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte1 | Sonstige finanzielle Vermögenswerte1 | LaR | 365,8 | At cost | 365,7 |
| Flüssige Mittel | Flüssige Mittel | ||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert | LaR | 1.682,1 | At cost | 1.618,0 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum Fair Value bilanziert mit Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung | AfS | 199,4 | FVPL | 263,6 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | Finanzielle Verbindlichkeiten | ||||
| Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | HfT | 16,9 | FVPL | 16,9 |
| ― |
AfS, available for sale, zur Veräußerung verfügbar |
| ― |
At cost, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet |
| ― |
FVOCIwR, Fair Value through other comprehensive income with reclassification, zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen im sonstigen Ergebnis bewertet, mit Reklassifizierung |
| ― |
FVOCIwoR, Fair Value through other comprehensive income without reclassification, zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen im sonstigen Ergebnis bewertet, ohne Reklassifizierung |
| ― |
FVPL, Fair Value through profit and loss, zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung bewertet |
| ― |
HfT, held for trading, zu Handelszwecken gehalten |
| ― |
LaR, loans and receivables, Kredite und Forderungen |
| ― |
OL, other liability, zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierte finanzielle Verbindlichkeiten |
| ― |
n. a., not applicable, keiner Bewertungskategorie zuzuordnen |
| ― |
Stufe 1: notierte Preise am aktiven Markt für identische Instrumente |
| ― |
Stufe 2: notierte Preise am aktiven Markt für ein ähnliches Instrument oder eine Bewertungsmethode, bei der alle wesentlichen Input-Faktoren auf beobachtbaren Marktdaten beruhen |
| ― |
Stufe 3: Bewertungsmethode, bei der die wesentlichen Input-Faktoren nicht auf beobachtbaren Marktdaten beruhen |
Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte für
die finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, wobei lang- und kurzfristige
Bilanzposten zusammengefasst werden. Die Struktur der Vorjahrestabelle gemäß IAS 39
wurde an das neue Format angepasst.
| Mio € | Bewertungskategorie nach IFRS 9 |
Buchwert 30.06.2018 |
Beizulegender Zeitwert 30.06.2018 |
davon Stufe 1 | davon Stufe 2 | davon Stufe 3 |
| Sonstige Finanzanlagen | FVOCIwoR | 197,2 | 197,2 | - | - | 197,2 |
| Derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen | ||||||
| Derivative Finanzinstrumente mit effektiver Hedge-Beziehung | n. a. | 36,9 | 36,9 | - | 36,9 | - |
| Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | FVPL | 21,2 | 21,2 | - | 21,2 | - |
| Schuldinstrumente | FVPL | 36,6 | 36,6 | 26,6 | 10,0 | - |
| Schuldinstrumente | At cost | 69,4 | 69,4 | - | - | - |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | ||||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | At cost | 7.937,3 | 7.937,3 | - | - | - |
| Wechselforderungen | FVOCIwR | 415,2 | 415,2 | - | 415,2 | - |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | FVPL | 6,9 | 6,9 | - | 6,9 | - |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | FVPL | 0,3 | 0,3 | - | 0,3 | - |
| Übrige finanzielle Vermögenswerte1 | At cost | 433,3 | 433,3 | - | - | - |
| Flüssige Mittel | ||||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | At cost | 1.870,0 | 1.870,0 | - | - | - |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | FVPL | 261,5 | 261,5 | 196,5 | 65,0 | - |
| Finanzielle Vermögenswerte | 11.285,8 | 11.285,8 | 223,1 | 555,5 | 197,2 | |
| Finanzschulden | ||||||
| Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | FVPL | 6,4 | 6,4 | - | 6,4 | - |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | n. a. | 14,5 | 14,5 | - | 14,5 | - |
| Sonstige Finanzschulden | OL | 5.132,8 | 5.202,5 | 2.654,1 | 288,7 | - |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | OL | 6.889,4 | 6.889,4 | - | - | - |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen aus Finanzierungsleasing | n. a. | 7,1 | 6,8 | - | 6,8 | - |
| Übrige finanzielle Verbindlichkeiten | OL | 363,9 | 363,8 | - | 3,3 | - |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 12.414,1 | 12.483,4 | 2.654,1 | 319,7 | - | |
| Davon aggregiert nach Bewertungskategorien nach IFRS 9: | ||||||
| Finanzielle Vermögenswerte (FVOCIwR) | 415,2 | |||||
| Finanzielle Vermögenswerte (FVOCIwoR) | 197,2 | |||||
| Finanzielle Vermögenswerte (FVPL) | 326,5 | |||||
| Finanzielle Vermögenswerte (At cost) | 10.310,0 | |||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten (FVPL) | 6,4 | |||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten (OL) | 12.386,1 |
| Mio € | Bewertungskategorie nach IAS 39 |
Buchwert 31.12.2017 |
Beizulegender Zeitwert 31.12.2017 |
davon Stufe 1 | davon Stufe 2 |
| Sonstige Finanzanlagen | AfS | 51,0 | 51,0 | - | - |
| Derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen | |||||
| Derivative Finanzinstrumente mit effektiver Hedge-Beziehung | n. a. | 51,5 | 51,5 | - | 51,5 |
| Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | HfT | 18,5 | 18,5 | - | 18,5 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | AfS | 37,8 | 37,8 | 28,3 | 9,5 |
| Sonstige Forderungen mit Finanzierungscharakter | LaR | 53,1 | 53,1 | - | - |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | LaR | 7.669,3 | 7.669,3 | - | - |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte1 Flüssige Mittel | LaR | 365,8 | 365,8 | - | - |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | LaR | 1.682,1 | 1.682,1 | - | - |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | AfS | 199,4 | 199,4 | 199,4 | - |
| Finanzielle Vermögenswerte | 10.128,5 | 10.128,5 | 227,7 | 79,5 | |
| Finanzschulden | |||||
| Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | HfT | 16,9 | 16,9 | - | 16,9 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | n. a. | 16,4 | 16,6 | - | 16,6 |
| Sonstige Finanzschulden | OL | 4.056,7 | 4.155,3 | 2.680,6 | 298,9 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | OL | 6.798,5 | 6.798,5 | - | - |
| Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen aus Finanzierungsleasing | n. a. | 7,3 | 7,1 | - | 7,1 |
| Übrige finanzielle Verbindlichkeiten | OL | 1.305,6 | 1.305,5 | - | 4,9 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 12.201,4 | 12.299,9 | 2.680,6 | 344,4 | |
| Davon aggregiert nach Bewertungskategorien nach IAS 39: | |||||
| Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten (HfT) | 18,5 | ||||
| Kredite und Forderungen (LaR) | 9.770,3 | ||||
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (AfS) | 288,2 | ||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten (HfT) | 16,9 | ||||
| Zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierte finanzielle Verbindlichkeiten (OL) | 12.160,8 |
Für sonstige Finanzanlagen, für die keine notierten Preise am aktiven Markt für identische
Instrumente (Stufe 1) oder für ein ähnliches Instrument vorliegen oder keine Bewertungsmethode,
bei der alle wesentlichen Input-Faktoren auf beobachtbaren Marktdaten beruhen (Stufe
2), anwendbar ist, wird der Zeitwert mit einer Bewertungsmethode, bei der die wesentlichen
Input-Faktoren auf nicht beobachtbaren Marktdaten beruhen (Stufe 3), ermittelt. Die
Bewertung erfolgt nach dem Bewertungsverfahren, das im jeweiligen Fall als sachgerecht
erachtet wird.
Im Verfahren gegen die Continental Automotive Electronics LLC, Bugan-myeon, Südkorea
(CAE), und andere Unternehmen wegen der Beteiligung an Kartellrechtsverstößen im Geschäft
mit KombiInstrumenten hatte der koreanische Supreme Court am 31. Mai 2017 die Berufung
der südkoreanischen Kartellbehörde (Korean Fair Trade Commission, KFTC) abgewiesen,
sodass die Aufhebung des von der KFTC gegen CAE verhängten Bußgelds in Höhe von 45.992
Mio KRW (rund 35 Mio €) durch den Seoul High Court rechtskräftig wurde. Am 21. Mai
2018 hat die KFTC das Bußgeld in Höhe von 32.101 Mio KRW (rund 25 Mio €) neu festgesetzt.
Diese Entscheidung ist bestandskräftig. Im Übrigen gab es zu den im Geschäftsbericht
2017 erläuterten Rechtsstreitigkeiten und Schadenersatzansprüchen im Berichtszeitraum
keine wesentlichen neuen Erkenntnisse und Sachverhalte.
Gegenüber den im Geschäftsbericht 2017 beschriebenen Haftungsverhältnissen und sonstigen
finanziellen Verpflichtungen ergaben sich bis zum 30. Juni 2018 keine wesentlichen
Veränderungen.
Zum 31. Dezember 2017 wies die Continental AG einen Bilanzgewinn in Höhe von 1.470,4
Mio € (Vj. 1.103,1 Mio €) aus. Am 27. April 2018 hat die Hauptversammlung in Hannover
beschlossen, eine Dividende in Höhe von 4,50 € je Stückaktie an die Aktionäre der
Continental AG für das abgelaufene Geschäftsjahr auszuzahlen. Die Ausschüttungssumme
belief sich somit bei 200.005.983 dividendenberechtigten Aktien auf 900.026.923,50
€. Der verbleibende Betrag wurde auf neue Rechnung vorgetragen.
Das unverwässerte Ergebnis pro Aktie erhöhte sich im ersten Halbjahr 2018 auf 7,80
€ (Vj. 7,48 €) und für den Zeitraum 1. April bis 30. Juni 2018 auf 4,11 € (Vj. 3,73
€). Es entspricht jeweils dem verwässerten Ergebnis pro Aktie.
Im Berichtszeitraum gab es keine wesentlichen Änderungen der Geschäfte mit nahestehenden
Personen gegenüber dem 31. Dezember 201 7. Wir verweisen dazu auf die Ausführungen
im Geschäftsbericht 201 7.
Die jährliche Erklärung gemäß § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex
vom Vorstand und Aufsichtsrat der Continental AG ist den Aktionären auf der Internetseite
von Continental dauerhaft zugänglich gemacht worden. Dort befinden sich auch frühere
Erklärungen nach § 161 AktG.
Nach erfolgreichem Abschluss aller Verhandlungen und Erteilung der notwendigen Fusionskontrollfreigaben
nahm die OSRAM Continental GmbH, München, am 2. Juli 2018 weltweit den Betrieb auf.
Die OSRAM Continental GmbH ist ein assoziiertes Unternehmen der Continental, an dem
die Continental Automotive GmbH, Hannover, und die OSRAM GmbH, München, zu jeweils
50 % beteiligt sind. Continental wird die Beteiligung nach der Equity-Methode bilanzieren.
Die OSRAM Continental GmbH soll die Expertise von Continental und Osram in den Bereichen
Licht sowie Lichtsteuerung und Elektronik vereinen. Die OSRAM Continental GmbH ist
mit Beginn ihrer Geschäftstätigkeit weltweit mit rund 1.500 Mitarbeitern an 16 Standorten
vertreten und strebt einen Jahresumsatz im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich
an. Continental wird voraussichtlich Netto-Vermögen, inklusive immaterieller Vermögenswerte,
mit einem vorläufigen Wert von etwa 400 Mio € in die OSRAM Continental GmbH einbringen.
Aus der Einbringung erwarten wir einen Einmalertrag von vorläufig etwa 200 Mio €.
Aufgrund der Änderung der US-Steuergesetzgebung ergab sich für den Konzern die Möglichkeit,
die meisten Planvermögen für Pensionen in den USA steuerlich begünstigt zu dotieren.
Am 11. Juli 2018 wurden die entsprechenden Planvermögen mit rund 209 Mio € dotiert.
Die für den Konzern ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen werden im dritten Quartal
entsprechend gemindert.
Die am 16. Juli 2018 fällige 3,0 %-Euro-Anleihe über 750,0 Mio € wurde fristgerecht
zurückgezahlt.
Am 18. Juli 2018 gaben wir bekannt, dass sich Continental für die Mobilität der Zukunft
neu aufstellen wird. Unter der neuen Dachmarke "Continental Group" wird eine Holding-Struktur
der Continental AG gebildet. Sie wird von drei geschäftlichen Säulen mit der Bezeichnung
"Unternehmensbereiche" getragen. Dazu zählen "Continental Rubber", "Continental Automotive"
und "Powertrain".
Die Berichtsstruktur und die neuen Bezeichnungen sollen ab 2020 angewendet werden.
Außerdem werden bis Anfang 2020 die Divisionen Chassis & Safety und Interior neu formiert.
Aus ihnen werden zwei Geschäftsfelder unter den neuen Bezeichnungen "Autonomous Driving
Technologies" und "Vehicle Networking Technologies" hervorgehen. Ihre Geschäftsverläufe
werden im künftigen Unternehmensbereich "Continental Automotive" berichtet. Unterstützt
werden beide durch eine neu geschaffene, zentrale "Forschung und Entwicklung Automotive".
Die beiden heutigen Divisionen Reifen (zukünftig "Tire Technologies") und ContiTech
bleiben in ihren eigenständigen Organisationsformen unverändert bestehen. Ihre Geschäftsverläufe
werden im künftigen Unternehmensbereich "Continental Rubber" berichtet.
Im Rahmen der Neuausrichtung erfolgt die Verselbstständigung der heutigen Division
Powertrain unter neuer Firmierung Anfang 2019. Zu den künftigen Aufgaben von "Powertrain"
zählen wie bisher neben dem Geschäft mit Verbrennungsantrieben auch das komplette
Zukunftsgeschäft mit Hybrid- und Elektroantrieben sowie alle laufenden Batterieaktivitäten.
Gleichzeitig bereiten wir für das neue Powertrain-Unternehmen einen Teilbörsengang
vor, der ab Mitte 2019 stattfinden könnte. Continental beabsichtigt jedoch mittel-
bis langfristig nicht, die Kontrolle über das Powertrain-Geschäft abzugeben.
Hannover, 23. Juli 2018
Continental Aktiengesellschaft
Der Vorstand