Continental AG

Hannover

Finanzbericht zum 30. Juni 2018

Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2018

Continental-Aktie und -Anleihen

Turbulenzen an den Aktienmärkten weltweit

Nach dem Jahreswechsel hielt die positive Stimmung an den US-amerikanischen Börsen aufgrund guter US-Arbeitsmarktdaten an. Die US-Leitindizes setzten ihren mehrjährigen Aufwärtstrend fort und erreichten im Verlauf des Januars 2018 fast täglich neue Rekordwerte. Der Dow-Jones-Index überstieg erstmals die Marke von 26.000 Punkten und erreichte am 26. Januar einen neuen Höchststand mit einem Schlusskurs bei 26.616,71 Punkten. Dies entsprach einem Anstieg um fast 8 % gegenüber dem Schlusskurs des Jahres 2017. Die Rallye an den US-Börsen führte auch in Europa und Asien zu steigenden Kursen. Der DAX markierte am 23. Januar 2018 ebenfalls ein neues Allzeithoch bei 13.596,89 Punkten und der EURO STOXX 50 erreichte zugleich ein Jahreshoch bei 3.687,22 Punkten. Der Kursanstieg fiel mit jeweils rund 5 % allerdings im Vergleich zum Dow-Jones-Index verhaltener aus, da die Stimmung der Anleger in Europa durch den gegenüber dem US-Dollar weiter aufwertenden Euro etwas gedämpft wurde.

Ende Januar 2018 führte die Andeutung der US-amerikanischen Notenbank Fed, im laufenden Jahr sowie 2019 jeweils drei Zinsschritte umsetzen zu wollen, zunehmend zu Sorgen über steigende Zinsen und bewirkte rückläufige Kurse an den US-Anleihemärkten. Auch die Kurse an den Aktienmärkten in den USA, in Europa und Asien verzeichneten infolgedessen Verluste. Bis Mitte Februar verloren wichtige Leitindizes wie der Dow-Jones-Index und der DAX bis zu ein Zehntel ihres Werts von ihren zuvor erreichten Höchstständen. In der zweiten Februarhälfte stabilisierten sich die Aktienmärkte weltweit. Die Ankündigung der USA, Zölle auf Stahl- und Aluminiumimporte zu verhängen, und die Prüfung entsprechender Gegenmaßnahmen seitens China und anderer betroffener Exportnationen führten Anfang März zu einem erneuten Kursrutsch. Zudem belasteten abermals Befürchtungen über steigende Zinsen aufgrund der gestiegenen Inflation in den USA die Kapitalmärkte.

Ab Mitte März 2018 folgte wieder eine kurze Phase der Stabilisierung, bevor Ende März die Ankündigung der USA, Importzölle auf verschiedene Produkte aus China verhängen zu wollen, neue Ängste vor einem bevorstehenden Handelskonflikt der beiden Nationen schürte. Erneut waren sinkende Kurse an den Aktienmärkten die Folge. Der DAX pendelte Ende März um die Marke von 1 2.000 Punkten. Das erste Quartal 2018 schloss er bei 12.096,73 Punkten, 6,4 % unterhalb seines Jahresendwerts 2017. Der EURO STOXX 50 sank im ersten Quartal um 4,1 % auf 3.361,50 Punkte. Anfang April 2018 leiteten Berichte über die Bereitschaft der US-Regierung und der chinesischen Regierung zu Verhandlungen im Handelskonflikt eine Erholungsphase an den Aktienmärkten ein. Die erneute Eskalation im Syrienkonflikt Mitte April, die steigenden Renditen am US-Anleihemarkt Ende April und Sorgen über die Regierungsbildung in Italien im Mai verunsicherten die Märkte nur zeitweise. Der Dow-Jones-Index erreichte Mitte Mai wieder die Marke von 25.000 Punkten und der DAX die von 13.000 Punkten, unterstützt von dem sich wieder abschwächenden Wechselkurs des Euro gegenüber dem US-Dollar.

Ende Mai überraschte die Ankündigung der US-Regierung, Importzölle auf Autos zu prüfen, die Aktienmärkte weltweit und belastete insbesondere die Aktienkurse von Automobilherstellern. Zudem weckte das Scheitern der Regierungsbildung in Italien Ängste vor einer neuen Eurokrise. Anfang Juni hellte sich die allgemeine Stimmung an den Märkten durch die anziehende Nachfrage nach US-amerikanischen Technologietiteln wieder auf. Europäische Aktien profitierten zudem von der Ankündigung der Europäischen Zentralbank (EZB), ihren Leitzins bis weit ins Jahr 2019 hinein unverändert bei 0,0 % zu halten.

In der zweiten Junihälfte verunsicherte der weiter eskalierende Handelsstreit zwischen den USA und China die Aktienmärkte. Die US-Regierung beschloss, ab Juli 2018 Importzölle von 25 % auf chinesische Waren im Wert von 50 Mrd US-Dollar zu verhängen. Die chinesische Regierung antwortete kurz darauf mit Importzöllen auf US-amerikanische Waren in gleichem Umfang. Daraufhin kündigte die US-Regierung an, Importzölle auf chinesische Waren im Wert von 200 Mrd US-Dollar zu erwägen und ggf. den Umfang weiter auszuweiten. Hierdurch wurden insbesondere die chinesischen Aktienmärkte belastet, die im Juni über 10 % einbrachen und damit seit Ende Januar im Berichtszeitraum Kursverluste von rund 20 % aufwiesen. Die europäischen Aktienmärkte beendeten dagegen das zweite Quartal überwiegend auf dem Niveau zu Anfang des Quartals. Der EURO STOXX 50 wies Ende Juni für das zweite Quartal ein Plus von 1,0 % auf 3.395,60 Punkte aus. Das erste Halbjahr 2018 schloss er mit einem Minus von 3,1 %. Der DAX erreichte im zweiten Quartal 2018 einen Zuwachs von 1,7 % und notierte Ende Juni bei 12.306,00 Punkten. Das erste Halbjahr 2018 beendete er mit einem Verlust von 4,7 %.

Kursentwicklung der Continental-Aktie im Berichtszeitraum im Vergleich zu ausgewählten Indizes

indexiert auf den 1. Januar 2018

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30.06.2018 in % gegenüber 31.12.2017
Continental-Aktie (Xetra-Kurs) 195,55 -13,1
DAX 12.306,00 -4,7
EURO STOXX 50 3.395,60 -3,1
EURO STOXX Automobiles & Parts 523,55 -11,8


Im Juli 2018 stabilisierten sich die Aktienmärkte in den USA und in Europa dank positiver Konjunkturdaten. Zudem bewirkten Äußerungen von Regierungsvertretern der USA und Europas wieder wachsende Hoffnungen auf eine Einigung im Handelsstreit. Am 20. Juli sorgte die Ankündigung der US-Regierung, nahezu alle chinesischen Importe mit Sonderzöllen zu belegen, erneut für rückläufige Kurse an den Aktienmärkten. Zum Berichtsschluss am 23. Juli 2018 beendete der DAX den Handel bei 1 2.548,57 Punkten.

Automobilwerte mit Kursrückgängen im ersten Halbjahr 2018

Europäische Automobil- und Zuliefererwerte profitierten im Januar 2018 von der allgemein positiven Marktstimmung sowie von mehreren Kaufempfehlungen verschiedener Analysten für den Sektor. Auch erste Geschäftszahlen der Unternehmen zum vierten Quartal 2017 wirkten unterstützend. Im Verlauf des ersten Quartals belasteten neben den allgemeinen Marktturbulenzen auch rückläufige Absatz- und Produktionszahlen für den US-amerikanischen und den europäischen Pkw-Markt sowie drohende Fahrverbote für Diesel-Pkw die Werte des europäischen Automobilsektors. Nachdem der EURO STOXX Automobiles & Parts im Januar 2018 um rund 10 % auf über 650 Punkte gestiegen war, schloss er Ende März bei 599,25 Punkten. Dies entsprach gegenüber dem Schlusskurs des Vorjahres einem Anstieg von 1,0 % im ersten Quartal 2018.

Im zweiten Quartal profitierte der Autosektor zunächst von der allgemeinen Kurserholung und der Mitteilung Chinas, seine Importzölle für ausländische Autohersteller ab Juli von 25 % auf 15 % zu senken. Die Ankündigung der US-Regierung, Importzölle auf Autos zu prüfen, beendete die Erholungsphase und sorgte Ende Mai weltweit für fallende Aktienkurse von Automobilherstellern und -zulieferern. In der zweiten Junihälfte sorgten - neben der Eskalation im Handelskonflikt zwischen den USA und China - Meldungen von deutschen Automobilherstellern über Einschränkungen ihrer Produktion aufgrund der Umstellung auf das neue Abgastestverfahren WLTP (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure) sowie mehrere Gewinnwarnungen deutscher Automobilwerte für einen Einbruch des Sektors um rund 10 %. Der EURO STOXX Automobiles & Parts verlor im zweiten Quartal 2018 insgesamt 12,6 %. Für das erste Halbjahr 2018 resultierte daraus ein Kursrückgang von 11,8 % auf 523,55 Punkte.

Kursverlauf der Continental-Aktie weitgehend analog zum Sektor

In den ersten Handelstagen des Jahres 2018 zog die Continental-Aktie infolge mehrerer Kaufempfehlungen von Analysten von 225,05 € zum Jahresende 201 7 auf über 230 € an. Medienberichte über einen größeren Umbau des Continental-Konzerns sorgten im Tagesverlauf des 9. Januar 2018 für einen sprunghaften Anstieg der Continental-Aktie bis auf 257,40 €, womit zugleich ein neues Allzeithoch erreicht wurde. Noch am selben Tag wurde seitens Continental bestätigt, dass man sich in einem frühen Analysestadium befinde und Szenarien durchspiele, um die Organisation noch flexibler auf die Herausforderungen in der Automobilindustrie auszurichten. Zugleich wurde jedoch betont, dass noch völlig offen sei, ob bzw. welche Änderungen sich aus diesen Analysen und Szenarien ergeben könnten. Die Continental-Aktie sank in den folgenden Handelstagen zunächst bis auf 240 €, bevor erneut Kaufempfehlungen und Kurszielanhebungen mehrerer Analysten den Kurs wieder bis auf rund 250 € ansteigen ließen. Im Februar und März 2018 bewegte sich die Continental-Aktie weitgehend analog zum Automobilsektor. Das erste Quartal 2018 beendete sie bei 224,30 € und lag damit 0,3 % unter ihrem Jahresschlusskurs 2017 von 225,05 €.

Auch im zweiten Quartal folgte die Continental-Aktie zumeist dem Trend des europäischen Automobilsektors. Die Anpassung der Jahresprognose 2018 für den Continental-Konzern am 18. April 2018 belastete den Kurs der Continental-Aktie nur vorübergehend. Sie schloss Ende Juni 2018 bei 195,55 € und verlor damit im zweiten Quartal 12,8 % an Wert. Im Vergleich zu ihrem Jahresendwert 2017 belief sich der Kursverlust im Berichtszeitraum auf 13,1 %. Unter Einbeziehung einer Reinvestition der Anfang Mai ausgeschütteten Dividende von 4,50 € errechnet sich für das erste Halbjahr 2018 eine Performance von -11,4 %.

Berichte über eine mögliche Lösung im Streit über US-Importzölle auf europäische Autos sorgten Anfang Juli für eine leichte Erholung der Automobilwerte in Europa, von der auch die Continental-Aktie profitierte. Am 18. Juli 201 8 führte die Bekanntgabe der Neuorganisation der Continental AG und der Verselbstständigung der Division Powertrain zu erhöhter Volatilität der Continental-Aktie. Ferner belasteten ab dem 20. Juli erneut Sorgen über den eskalierenden Handelskonflikt zwischen den USA und China die europäischen Automobilwerte und auch die Continental-Aktie. Zum Berichtsschluss am 23. Juli 2018 schloss sie den Handel bei 192,90 €.

Kursentwicklungen der Continental-Anleihen im Berichtszeitraum

Continental-Anleihen weiter auf niedrigem Renditeniveau

Wie im Vorjahr verharrten die Continental-Anleihen auch während der ersten sechs Monate 2018 auf niedrigem Renditeniveau. Die Schwankungen an den Anleihemärkten beeinflussten die Kurse der Continental-Anleihen nur marginal.

Der Kurs der am 16. Juli 2018 fälligen 3,0 %-Euro-Anleihe verringerte sich im Berichtszeitraum durch die Reduzierung ihrer Restlaufzeit um 167,9 Basispunkte auf 100,090 %.

Die am 19. Februar 2019 fällige 0,5 %-Euro-Anleihe notierte Ende Juni 2018 bei 100,420 % und damit 35,6 Basispunkte niedriger als zum Jahresende 2017.

Der Kurs der am 5. Februar 2020 fälligen 0,0 %-Euro-Anleihe bewegte sich im Halbjahresverlauf leicht oberhalb der 1 00 %-Marke. Am 30. Juni 2018 notierte sie bei 100,1 77 % und damit 5,0 Basispunkte unter dem Jahresendkurs 201 7.

Die am 9. September 2020 fällige 3,125 %-Euro-Anleihe sank im Berichtszeitraum durch die Reduzierung ihrer Restlaufzeit um 158,1 Basispunkte und notierte Ende Juni 2018 bei 106,691 %.

Marktturbulenzen sorgten für steigende CDS-Prämien

Die Prämien für die Versicherung von Kreditausfallrisiken (Credit Default Swap, CDS) blieben im Januar 2018 noch weitgehend unverändert auf sehr niedrigem Niveau. Parallel zu den steigenden Zinsen an den Anleihemärkten und den Turbulenzen an den Aktienmärkten erhöhten sich im weiteren Verlauf des ersten Halbjahres auch die CDS-Prämien für Unternehmensanleihen. Der Markit iTraxx Europe stieg im Berichtszeitraum um rund 30 Basispunkte auf 74,232 Basispunkte am 30. Juni 201 8 (31. Dezember 201 7: 44,776 Basispunkte).

Die Fünf-Jahres-CDS-Prämie für Continental sank von 32,563 Basispunkten Ende 2017 bis Ende Januar 2018 kurzzeitig unter 30 Basispunkte. Damit erreichte sie ein Niveau wie zuletzt vor 13 Jahren im ersten Quartal 2005. Im weiteren Verlauf des Berichtszeitraums stieg sie analog zu ihrem Referenzindex Markit iTraxx Europe wieder an. Am Ende des ersten Halbjahres 2018 lag sie mit 63,788 Basispunkten rund 31 Basispunkte über ihrem Jahresendwert 2017. Der Spread gegenüber ihrem Referenzindex Markit iTraxx Europe belief sich zum 30. Juni 201 8 auf -10,444 Basispunkte (31. Dezember 2017: -1 2,213 Basispunkte).

Continental-Kreditrating unverändert

Die drei großen Ratingagenturen behielten ihr jeweiliges Kreditrating für die Continental AG im Verlauf des ersten Halbjahres 2018 unverändert bei.

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30.06.2018 Rating Ausblick
Standard & Poor's1 BBB+ stable
Fitch2 BBB+ stable
Moody's3 Baal stable


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31.12.2017 Rating Ausblick
Standard & Poor's1 BBB+ stable
Fitch2 BBB+ stable
Moody's3 Baa1 stable


1 Vertragsverhältnis seit 19. Mai 2000.
2 Vertragsverhältnis seit 7. November 2013.
3 Kein Vertragsverhältnis seit 1. Februar 2014.


Continental Investor Relations online

Weitere Informationen zur Continental-Aktie, zu den Continental-Anleihen und zum Kreditrating sind im Internet abrufbar unter: www.continental-ir.de

Zudem sind aktuelle Informationen zu Continental auch auf Twitter unter @Continental_IR verfügbar.

Kennzahlen Continental-Konzern

Aufgrund der Anwendung der modifizierten retrospektiven Übergangsmethode bei der erstmaligen Anwendung des IFRS 9, Finanzinstrumente, und des IFRS 15, Erlöse aus Verträgen mit Kunden, zum 1. Januar 2018 sind alle nachfolgenden Werte der Vergleichsperioden nicht angepasst dargestellt.

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1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Mio € 2018 2017 2018 2017
Umsatz 22.386,5 22.032,9 11.373,8 11.033,0
EBITDA 3.212,4 3.290,9 1.657,4 1.652,4
in % vom Umsatz 14,3 14,9 14,6 15,0
EBIT 2.138,2 2.267,4 1.119,0 1.132,3
in % vom Umsatz 9,6 10,3 9,8 10,3
Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen 1.559,7 1.495,0 822,1 745,4
Ergebnis pro Aktie in €, unverwässert 7,80 7,48 4,11 3,73
Ergebnis pro Aktie in €, verwässert 7,80 7,48 4,11 3,73
Umsatz bereinigt1 22.287,3 22.025,9 11.363,9 11.029,2
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)2 2.220,2 2.330,7 1.161,3 1.166,8
in % des bereinigten Umsatzes 10,0 10,6 10,2 10,6
Free Cashflow 122,4 291,8 81,5 158,8
Netto-Finanzschulden (zum 30.06.) 2.858,1 3.468,6

Gearing Ratio in % 16,8 22,8

Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)3 243.311 230.527


1 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
2 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
3 Ohne Auszubildende.


Kennzahlen Kerngeschäftsfelder

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1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Automotive Group in Mio € 2018 2017 2018 2017
Umsatz 13.792,2 13.415,4 6.978,3 6.661,4
EBITDA 1.703,4 1.653,8 855,9 829,4
in % vom Umsatz 12,4 12,3 12,3 12,5
EBIT 1.081,3 1.079,5 544,5 537,8
in % vom Umsatz 7,8 8,0 7,8 8,1
Abschreibungen1 622,1 574,3 311,4 291,6
davon Wertminderungen2 3,7 2,6 -1,9 1,6
Investitionen3 706,0 674,0 429,7 386,7
in % vom Umsatz 5,1 5,0 6,2 5,8
Operative Aktiva (zum 30.06.) 14.132,1 12.789,4

Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 139.293 129.515

Umsatz bereinigt5 13.786,6 13.415,4 6.973,8 6.661,4
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 1.123,6 1.110,9 560,9 553,6
in % des bereinigten Umsatzes 8,1 8,3 8,0 8,3


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1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Rubber Group in Mio € 2018 2017 2018 2017
Umsatz 8.621,8 8.642,2 4.409,6 4.381,8
EBITDA 1.573,2 1.693,0 831,5 850,4
in % vom Umsatz 18,2 19,6 18,9 19,4
EBIT 1.122,5 1.244,5 605,1 622,3
in % vom Umsatz 13,0 14,4 13,7 14,2
Abschreibungen1 450,7 448,5 226,4 228,1
davon Wertminderungen2 0,2 - 0,2 -
Investitionen3 459,3 483,1 279,8 268,1
in % vom Umsatz 5,3 5,6 6,3 6,1
Operative Aktiva (zum 30.06.) 9.625,0 9.296,6

Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 103.589 100.581

Umsatz bereinigt5 8.528,2 8.635,2 4.404,2 4.378,0
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 1.162,2 1.276,4 631,0 641,0
in % des bereinigten Umsatzes 13,6 14,8 14,3 14,6


1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.


Konzern-Zwischenlagebericht

Continental stellt sich für Mobilität der Zukunft neu auf

Am 18. Juli 2018 gaben wir bekannt, dass sich Continental für die Mobilität der Zukunft neu aufstellen wird. Unter der neuen Dachmarke "Continental Group" wird eine Holding-Struktur der Continental AG gebildet. Sie wird von drei geschäftlichen Säulen mit der Bezeichnung "Unternehmensbereiche" getragen. Dazu zählen "Continental Rubber", "Continental Automotive" und "Powertrain".

Die Berichtsstruktur und die neuen Bezeichnungen sollen ab 2020 angewendet werden.

Außerdem werden bis Anfang 2020 die Divisionen Chassis & Safety und Interior neu formiert. Aus ihnen werden zwei Geschäftsfelder unter den neuen Bezeichnungen "Autonomous Driving Technologies" und "Vehicle Networking Technologies" hervorgehen. Ihre Geschäftsverläufe werden im künftigen Unternehmensbereich "Continental Automotive" berichtet. Unterstützt werden beide durch eine neu geschaffene, zentrale "Forschung und Entwicklung Automotive".

Die beiden heutigen Divisionen Reifen (zukünftig "Tire Technologies") und ContiTech bleiben in ihren eigenständigen Organisationsformen unverändert bestehen. Ihre Geschäftsverläufe werden im künftigen Unternehmensbereich "Continental Rubber" berichtet.

Im Rahmen der Neuausrichtung erfolgt die Verselbstständigung der heutigen Division Powertrain unter neuer Firmierung Anfang 2019. Zu den künftigen Aufgaben von "Powertrain" zählen wie bisher neben dem Geschäft mit Verbrennungsantrieben auch das komplette Zukunftsgeschäft mit Hybrid- und Elektroantrieben sowie alle laufenden Batterieaktivitäten. Gleichzeitig bereiten wir für das neue Powertrain-Unternehmen einen Teilbörsengang vor, der ab Mitte 2019 stattfinden könnte. Continental beabsichtigt jedoch mittel- bis langfristig nicht, die Kontrolle über das Powertrain-Geschäft abzugeben.

ContiConnect™ als intelligente Lösung für das Reifenmanagement der Zukunft

Am 23. Mai 2018 stellten wir ContiConnect™ vor - unsere neue digitale Plattform zur Reifenüberwachung. Die Technologie soll Fahrzeugflotten sicherer, effizienter und intelligenter machen. Die Plattform ermöglicht es Flottenmanagern, über ein Webportal auf die Reifendruck- und -temperaturdaten der gesamten Flotte zuzugreifen. Die Daten werden automatisch aktualisiert, wenn ein Fahrzeug an der auf dem Betriebsgelände fest installierten Messstation vorbeifährt. Mit ContiConnect™ können Flottenmanager die bisherige manuelle, routinemäßige Reifenpflege auf automatische, gezielte Pflege umstellen. Aufgrund der proaktiven Warnung durch das System können Abweichungen und Probleme sofort erkannt und gelöst werden. So wird der Inspektions- und Wartungsaufwand erheblich minimiert. Ausgewählte Flotten haben ContiConnect™ bereits erfolgreich getestet.

Kooperation für vernetzte Sicherheit im Straßenverkehr

Vodafone und Continental starteten im Juni 2018 eine Innovations-Kooperation für mehr Sicherheit auf Deutschlands Straßen durch intelligent vernetzte Fahrzeuge. Gemeinsame Innovationen sollen sämtliche Verkehrsteilnehmer im Alltag schützen. Im "5G Mobility Lab" von Vodafone arbeiten die Partner deshalb an konkreten Anwendungsszenarien von Fahrzeug zu X-Vernetzung und "Mobile Edge Computing". Im Fokus stehen ein digitaler Schutzschild für Fußgänger und Radfahrer sowie ein vernetzter Stauwarner. Im "5G Mobility Lab" in Aldenhoven, Deutschland, testen beide Partner neue Funktionen, von denen zukünftig Autofahrer, Fußgänger und Radfahrer profitieren sollen.

Allianz für Bordnetztechnologie der Zukunft

Am 26. Juni 2018 haben u. a. Aquantia, Bosch, Continental, NVIDIA und die Volkswagen Group of America die Networking for Autonomous Vehicles (NAV) Alliance gegründet. Sie ist als Plattform für die Automobilindustrie konzipiert, auf der diese zukunftsweisende Bordnetzinfrastrukturen für autonome und vernetzte Fahrzeuge entwickeln sowie den Einsatz von Technologien und Produkten für die Fahrzeugvernetzung vorantreiben kann. Voraussetzung für die automobile Vernetzung und das autonome Fahren sind leistungsstarke Kommunikationssysteme. Diese müssen in der Lage sein, große Datenmengen in Höchstgeschwindigkeit zwischen einer steigenden Zahl von Sensoren, Kameras und Steuergeräten zu übertragen. Mit Gründung der NAV Alliance treiben die Unternehmen die Entwicklung der automobilen Multi-Gigabit-Ethernet-Technologie voran. Gemeinsam schaffen sie so ein Umfeld für die automobile Konnektivität der Zukunft.

Künstliche Intelligenz (KI) für Fahrzeugsysteme

Eine Grundvoraussetzung für hoch entwickelte Fahrerassistenzfunktionen und automatisiertes Fahren ist ein detailliertes Verständnis der kompletten Verkehrssituation und dessen präzise Bewertung. Damit beim automatisierten Fahren die Aufgaben des Fahrers durch das Fahrzeug übernommen werden können, muss dieses ein Verständnis für bevorstehende Aktionen aller Verkehrsteilnehmer entwickeln, um stets die richtige Entscheidung in der jeweiligen Verkehrssituation treffen zu können. Diese Aufgabe kann durch Trainieren von Algorithmen mithilfe von Deep-Machine-Learning-Methoden bewältigt werden. Anfang Juni 2018 präsentierten wir eine Computer-Vision-Plattform, die KI, neuronale Netze und maschinelles Lernen einsetzt, um bereits fortschrittliche Sensortechnologien noch weiter zu verbessern. In der fünften Generation der Multifunktionskamera von Continental, die 2020 in Produktion gehen wird, kommen neben klassischen Computer-Vision-Verfahren auch neuronale Netze zum Einsatz. Diese lassen sich entsprechend der zur Verfügung stehenden Hardware skalieren. Intelligente Algorithmen verfeinern das Szenenverständnis für die Intentions- und Gestenklassifikation von Fußgängern.

Nachwuchs für die Mobilität der Zukunft

Anfang Juli 2018 schloss der erste Jahrgang seine Ausbildung zum Automotive-Software-Entwickler erfolgreich ab. Continental hat dieses Ausbildungsangebot 2015 geschaffen, um dem wachsenden Bedarf an Software-Experten so früh wie möglich gerecht zu werden. Zu den Lernfeldern gehören die Analyse und die Entwicklung von komplexen Programmstrukturen für Fahrzeuge und Mobilitätsdienste der Zukunft. Neben der Software-Entwicklung stehen die Qualitätssicherung von Software und die Programmierung von Prüfmitteln auf dem Lehrplan. Der Großteil der Absolventen wird im Anschluss an die dreijährige Ausbildung übernommen. Der Ausbildungsgang zum Automotive-Software-Entwickler richtet sich gezielt an Studienabbrecher. So erhalten IT-begeisterte Nachwuchskräfte auch ohne Studium eine Chance, mit einem qualifizierten Abschluss im Software-Bereich tätig zu sein.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands wuchs im ersten Quartal 2018 - niedriger als erwartet - um 0,3 % gegenüber dem vierten Quartal 2017 bzw. um 2,0 % gegenüber der Vorjahresperiode. Vor allem die privaten Investitionen stiegen an, während die Ausgaben der öffentlichen und privaten Haushalte nur in geringem Umfang zunahmen. Für das zweite Quartal erwarten Volkswirte aktuell ein etwas beschleunigtes Wachstum. Allerdings deuten erste Stimmungsindikatoren bereits wieder auf eine leichte Abschwächung im zweiten Halbjahr hin. Insbesondere der drohende Handelskonflikt mit den USA belastet zunehmend die Erwartungen der Unternehmen hinsichtlich der zukünftigen konjunkturellen Lage. Der Internationale Währungsfonds (IWF) senkte im Juli in seinem World Economic Outlook Update seine Schätzung für das Wirtschaftswachstum in Deutschland um 0,3 Prozentpunkte und prognostiziert nun einen BIP-Zuwachs von 2,2 % für 2018.

In der Eurozone blieb das Wachstum im ersten Quartal 201 8 geringfügig unter den Erwartungen. Im Vergleich zum Vorquartal wuchs das BIP um 0,4 %, im Vergleich zum ersten Quartal 201 7 ergab sich ein BIP-Zuwachs von 2,5 %. Für das zweite Quartal und auch das zweite Halbjahr 2018 gehen Experten aktuell von einer unverändert stabilen konjunkturellen Lage in der Eurozone aus. Unterstützend wirkte weiterhin die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB), die im Berichtszeitraum an ihren expansiven Maßnahmen trotz des gestiegenen Preisniveaus unverändert festhielt. Jedoch beschloss sie im Juni, ihr Anleiheankaufprogramm Ende 2018 auslaufen zu lassen. Der IWF reduzierte im Juli seine Schätzung für das BIP-Wachstum des Euroraums geringfügig von zuvor 2,3 % auf 2,2 % für 2018.

Die US-Wirtschaft expandierte im ersten Quartal 2018 um 2,0 % gegenüber dem vierten Quartal 2017 bzw. 2,8 % im Vergleich zum ersten Quartal 2017. Angetrieben wurde das Wachstum vor allem durch erhöhte private Investitionen infolge der Senkung der Unternehmenssteuern im Vorjahr. Deutlich geringer nahmen dagegen der private Konsum und die Staatsausgaben zu. Der Außenhandel belebte sich in den ersten drei Monaten 2018 kräftig. Durch den gegenüber dem Euro und anderen Währungen zeitweise gesunkenen Wechselkurs des US-Dollar stiegen dabei die Exporte stärker als die Importe, wodurch das Handelsbilanzdefizit leicht abnahm. Für das zweite Quartal und auch das zweite Halbjahr erwarten Volkswirte derzeit eine Fortsetzung der wirtschaftlichen Entwicklung. Die US-amerikanische Notenbank Fed nahm vor diesem Hintergrund im März ihre sechste und im Juni ihre siebente Leitzinsanhebung seit der Zinswende Ende 2015 vor. Für den weiteren Jahresverlauf stellte sie zudem zwei weitere Anhebungen in Aussicht. Der IWF bestätigte im Juli 2018 mit 2,9 % seine Schätzung für das BIP-Wachstum der USA für das laufende Jahr.

Das Wachstum der japanischen Wirtschaft schwächte sich im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr ab. Es belief sich im ersten Quartal 2018 auf 1,1 % gegenüber der Vorjahresperiode, gestützt von privaten Investitionen und dem positiven Saldo des Außenhandels. Für das zweite Quartal und das zweite Halbjahr rechnen Experten mit einer Fortsetzung des geringen Wachstums. Der IWF senkte im Juli seine BIP-Prognose für Japan von 1,2 % auf 1,0 % für 2018.

Die chinesische Wirtschaft profitierte im ersten Halbjahr 2018 weiterhin von einer kräftigen Ausweitung des privaten Konsums. Nach 6,8 % für das erste Quartal 201 8 wurde für das zweite Quartal ein BIP-Wachstum von 6,7 % gegenüber der Vorjahresperiode ausgewiesen. Für das Gesamtjahr 2018 schätzt der IWF im Juli unverändert ein Wachstum von 6,6 %. In Indien erhöhte sich - nach den Wirtschaftsreformen des vergangenen Jahres - im ersten Quartal 2018 das BIP im Vergleich zum Vorjahresquartal um 7,7 %. Auch für die folgenden Quartale wird ein Anstieg von über 7 % erwartet. Der IWF verringerte im Juli seine BIP-Prognose für Indien geringfügig von 7,4 % auf 7,3 % für 2018. Für Brasilien sieht er weiterhin eine Erholung der Wirtschaft im laufenden Jahr, senkte jedoch seine BIP-Prognose von 2,3 % auf 1,8 %. Für Russland hielt der IWF im Juli an seiner BIP-Prognose von 1,7 % für 2018 fest. Insgesamt erwartet der IWF in seiner Juli-Prognose für die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer unverändert ein Wachstum von 4,9 %.

Für die Weltwirtschaft prognostiziert der IWF im Juli weiterhin ein Wachstum von 3,9 % für 2018. Die wichtigsten Treiber hierfür sind die anhaltend starke Expansion asiatischer Länder, insbesondere von China und Indien, die gestiegene Investitionstätigkeit der Unternehmen in den USA und in Europa sowie die wirtschaftliche Erholung verschiedener rohstoffexportierender Länder. Der IWF weist darauf hin, dass das Wirtschaftswachstum in mehreren Volkswirtschaften wohl den Höhepunkt überschritten hat. Insbesondere die neuen Importzölle der USA und die Vergeltungsmaßnahmen der Handelspartner könnten die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung beeinträchtigen. Weitere Risiken sieht der IWF u. a. in einer höheren Inflation, die eine stärkere als die erwartete Straffung der expansiven Geldpolitik vieler Notenbanken erforderlich machen würde. Verschärfte Finanzierungsbedingungen könnten zu disruptiven Portfolioanpassungen der Investoren, starken Wechselkursschwankungen und weiteren Rückgängen der Kapitalzuflüsse in die Schwellenländer führen. Angesichts der zunehmenden Risiken empfiehlt der IWF den Ländern, haushaltspolitische Reserven aufzubauen, um ihre finanzielle Widerstandsfähigkeit für ein Umfeld mit möglicherweise höheren Marktvolatilitäten zu stärken.

Entwicklung der Pkw-Neuzulassungen

Die Pkw-Nachfrage in Europa (EU-28 und EFTA) erhöhte sich im ersten Halbjahr 2018 gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf Basis vorläufiger Daten des Verbands der Automobilindustrie (VDA) um knapp 3 %. Ein hoher Ersatzbedarf mit Zuwachsraten von über 10 % zeigte sich in Griechenland, den Niederlanden, Schweden, Spanien und in mehreren Ländern Osteuropas. In Frankreich erhöhten sich die Pkw-Neuzulassungen um 5 %, in Deutschland um 3 %. Dagegen wies das Vereinigte Königreich einen Rückgang um 6 % auf. Auch in Italien, Irland, Dänemark und Tschechien lag der Absatz leicht unter dem Niveau des Vorjahres.

In den USA nahm im ersten Halbjahr 2018 die Zahl der Neuzulassungen um 2 % auf 8,6 Mio Einheiten zu. Die Nachfrage nach leichten Nutzfahrzeugen, insbesondere Pick-ups, wuchs trotz steigender Kraftstoffpreise und Kreditzinsen um 10 %. Die Nachfrage nach Limousinen sank im Gegensatz dazu um 12 %.

Neuzulassungen/Verkäufe von Pkw

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1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Mio Stück 2018 2017 Veränderung 2018 2017 Veränderung
Europa (EU-28 und EFTA) 8,7 8,5 3 % 4,4 4,2 5 %
USA 8,6 8,4 2 % 4,5 4,4 2 %
Japan 2,3 2,3 -2 % 1,0 1,0 -2 %
Brasilien 1,1 1,0 14 % 0,6 0,5 13 %
Russland 0,8 0,7 18 % 0,5 0,4 15 %
Indien 1,7 1,5 13 % 0,9 0,7 20 %
China 11,5 10,9 6 % 5,5 5,2 8 %
Weltweit 47,5 45,6 4 % 23,9 22,6 6 %


Quellen: VDA (Länder/Regionen) und Renault (weltweit).

In Japan lag der Pkw-Absatz im Berichtszeitraum mit 2,3 Mio Einheiten auf dem durchschnittlichen Niveau der letzten drei Jahre. Gegenüber dem Vorjahreswert ergab sich ein leichter Rückgang der Pkw-Nachfrage um 2 %.

Der Pkw-Bedarf in China stieg nach Angaben des VDA im ersten Halbjahr 2018 aufgrund der guten konjunkturellen Lage um 6 % an. Dabei erhöhte sich der Pkw-Absatz im ersten Quartal um 4 % und im zweiten Quartal um 8 %. Auch die übrigen BRIC-Länder wiesen im Berichtszeitraum sehr kräftige Nachfragezuwächse aus: In Russland und Brasilien setzte sich die Erholung der Nachfrage im Vergleich zum schwachen Vorjahreszeitraum mit einem Anstieg um 18 % bzw. 14 % weiter fort. In Indien erhöhten sich die Neuzulassungen im ersten Halbjahr 2018 um 13 %. Nach einem Anstieg um 7 % im ersten Quartal wuchs hier die Nachfrage im zweiten Quartal um 20 %, was primär durch die schwache Vergleichsbasis des Vorjahresquartals bedingt war.

Weltweit nahmen die Pkw-Neuzulassungen im Berichtszeitraum nach vorläufigen Daten im ersten Quartal 2018 um knapp 3 % und im zweiten Quartal um fast 6 % im Vergleich zum Vorjahr zu. Insgesamt ergab sich für das erste Halbjahr 2018 ein Zuwachs von rund 4 % auf 47,5 Mio Einheiten.

Entwicklung der Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen

Nach einem verhaltenen ersten Quartal kam es in Europa im zweiten Quartal, auch dank zusätzlicher Arbeitstage, zu einem Zuwachs in der Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen <6 t. Insbesondere die Werke in Portugal, Russland und Spanien erhöhten ihre Produktion. In Italien und der Türkei hingegen sanken die Volumina. Insgesamt nahm die Fertigung im ersten Halbjahr 2018 nach vorläufigen Daten um rund 1 % zu. Für das Gesamtjahr erwarten wir unverändert einen Zuwachs von 2 %.

In Nordamerika setzte sich der Rückgang der Produktion im zweiten Quartal 2018 trotz eines Anstiegs in Mexiko fort. Infolgedessen verringerte sich im Berichtszeitraum die Fertigung von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen auf Basis vorläufiger Zahlen um knapp 4 %. Für 2018 rechnen wir weiterhin mit einem Rückgang um 2 %.

In Südamerika setzte sich der positive Trend der Nachfrage und auch der Produktion weiter fort. Nach vorläufigen Daten wuchs die Fertigung im Berichtszeitraum um 10 % gegenüber dem Vorjahr.

Für 2018 insgesamt heben wir unsere Prognose für den Anstieg der Produktion von 8 % auf 10 % an.

In Asien stieg im Berichtszeitraum die Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen in den meisten Ländern an. Besonders im zweiten Quartal verzeichneten China und Indien hohe nachfragebedingte Volumenzuwächse. Für Asien insgesamt ergibt sich auf Basis vorläufiger Daten ein Fertigungszuwachs im ersten Halbjahr 2018 gegenüber dem Vorjahr von fast 3 %. Für das Gesamtjahr prognostizieren wir nach wie vor einen Zuwachs von 2 %.

Die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen wuchs auf Basis vorläufiger Zahlen im ersten Halbjahr 2018 um rund 2 % gegenüber dem Vorjahreswert. Für das Gesamtjahr 2018 erwarten wir weiterhin einen Anstieg um mehr als 1 %.

Entwicklung der Produktion von mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen

In Europa führte die anhaltend positive Entwicklung der Konjunktur zu einem Zuwachs des Straßengüterverkehrs. Die Produktion von Nutzfahrzeugen >6 t stieg auf Basis vorläufiger Daten im Berichtszeitraum um 4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Zudem ergaben neueste Daten ein geringeres Produktionsvolumen für 2017 als zuvor geschätzt. Für das zweite Halbjahr erwarten wir eine Fertigung auf Vorjahresniveau. Für das Gesamtjahr 2018 behalten wir unsere Prognose eines Zuwachses von 2 % für die Produktion mittelschwerer und schwerer Nutzfahrzeuge in Europa bei.

In Nordamerika setzte sich der deutliche Zuwachs der Nutzfahrzeugproduktion im ersten Halbjahr 2018 dank des starken Wachstums der Wirtschaft weiter fort. Die Nutzfahrzeugproduktion wuchs um 16 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Darüber hinaus ergaben neueste Daten für Nordamerika für das Vorjahr ein höheres Produktionsvolumen als bislang geschätzt. Für das Gesamtjahr erwarten wir in Nordamerika nach wie vor einen Zuwachs der Produktion mittelschwerer und schwerer Nutzfahrzeuge von 9 %.

Südamerika verzeichnete im ersten Halbjahr 2018, dank der anhaltenden konjunkturellen Erholung Brasiliens, nach vorläufigen Daten einen starken Anstieg der Produktion von Nutzfahrzeugen von mehr als 30 % gegenüber dem schwachen Vorjahreswert. Für das zweite Halbjahr erwarten wir aufgrund der höheren Vergleichsbasis eine Fertigung auf Vorjahresniveau. Wegen der starken Entwicklung im Berichtszeitraum heben wir unsere Prognose für den Anstieg der Produktion mittelschwerer und schwerer Nutzfahrzeuge in Südamerika von 10 % auf 15 % an.

In Asien bewegte sich die Produktion mittelschwerer und schwerer Nutzfahrzeuge im Berichtszeitraum nach derzeit verfügbaren Daten auf Vorjahresniveau. Zudem ergaben neueste Daten für Asien ein höheres Produktionsvolumen für das Jahr 2017 als bislang geschätzt. Aufgrund der Entwicklung des ersten Halbjahres 2018 und vor dem Hintergrund der hohen Vorjahresbasis für das zweite Halbjahr erwarten wir aktuell für das Gesamtjahr 2018 einen Rückgang der Nutzfahrzeugproduktion in Asien um 3 % nach zuvor um 5 %.

Die weltweite Produktion von mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen dürfte sich im Jahr 2018 aus heutiger Sicht auf Vorjahresniveau bewegen. Zuvor erwarteten wir einen leichten Rückgang.

Entwicklung der Ersatzreifenmärkte für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge

In Europa, dem für Continental wichtigsten Ersatzreifenmarkt für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge <6 t, stieg nach vorläufigen Daten im Berichtszeitraum der Absatz um 3 % gegenüber dem Vorjahr. Dieses Wachstum wurde insbesondere durch die starke Zunahme der Nachfrage in Russland, Frankreich und der Türkei hervorgerufen. Für das Gesamtjahr rechnen wir unverändert mit einem Absatzanstieg von 2 %.

In Nordamerika zeigte der Absatz von Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge im ersten Halbjahr 201 8 ein Wachstum auf Vorjahresniveau. Nach vorläufigen Zahlen stieg der Reifenabsatz im Berichtszeitraum um 1 %. Für den weiteren Jahresverlauf erwarten wir weiterhin einen wachsenden Ersatzreifenbedarf aufgrund der leicht steigenden Anzahl gefahrener Kilometer. Für das Gesamtjahr behalten wir unsere Prognose von 2 % Wachstum unverändert bei.

In Südamerika führte die Stabilisierung der wirtschaftlichen Lage im Berichtszeitraum zu einer Erhöhung der Nachfrage nach Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge nach vorläufigen Zahlen um rund 4 %. Für das Gesamtjahr 2018 erwarten wir unverändert einen Anstieg der Ersatzreifenvolumina für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge von 4 %.

Asien verzeichnete nach dem sehr starken Wachstum im ersten Halbjahr des Vorjahres im Berichtszeitraum nach vorläufigen Daten nur einen leichten Absatzzuwachs von 2 %. Für das zweite Halbjahr erwarten wir eine Zunahme der Nachfrage, insbesondere in China, aufgrund der niedrigeren Vergleichsbasis. Für 2018 senken wir für Asien aufgrund der schwächeren Entwicklung des ersten Halbjahres unsere Prognose für den Anstieg der Ersatzreifenvolumina für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge von 5 % auf 3 %.

Der weltweite Bedarf an Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge stieg in den ersten sechs Monaten 2018 um knapp 2 %. Aufgrund dessen erwarten wir aktuell für das Gesamtjahr noch einen Zuwachs von 2 % nach zuvor 3 %.

Entwicklung der Ersatzreifenmärkte für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge

In Europa erhöhte sich im Berichtszeitraum die Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge nach vorläufigen Zahlen um 2 %. Für das zweite Halbjahr 2018 rechnen wir mit einem Wachstum in gleicher Höhe. Für das Gesamtjahr erwarten wir für Europa unverändert ein Marktwachstum um 2 %.

In Nordamerika sorgte die niedrige Vorjahresbasis für einen Anstieg des Absatzes von Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge nach vorläufigen Daten um 5 % im ersten Halbjahr 2018. Für das Gesamtjahr heben wir unsere Prognose eines Zuwachses der Nachfrage von 3 % auf 4 % an.

In Südamerika hat sich nach dem sehr starken Jahresstart das Wachstum der Ersatzreifennachfrage für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge im Laufe des Berichtszeitraums wie erwartet abgeschwächt. Nach dem Zuwachs im ersten Halbjahr 201 8 um 4 % rechnen wir nun auch für das Gesamtjahr mit einem Nachfrageanstieg um 4 % nach zuvor 5 %.

In Asien stieg der Absatz von Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge im ersten Halbjahr 201 8 nach vorläufigen Zahlen um über 1 %. Auch für das Gesamtjahr rechnen wir für Asien aktuell mit einem Anstieg des Bedarfs um über 1 % nach zuvor 2 %.

Global zeigte sich im Berichtszeitraum ein Anstieg der Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge nach vorläufigen Daten von rund 2 %. Für das Gesamtjahr lassen wir unsere Prognose eines Zuwachses von 2 % unverändert.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Continental-Konzerns

Zur Überleitung des Umsatz bereinigt und des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) verweisen wir auf unsere Ausführungen im Konzern-Zwischenabschluss.

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1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Mio € 2018 2017 2018 2017
Umsatz 22.386,5 22.032,9 11.373,8 11.033,0
EBITDA 3.212,4 3.290,9 1.657,4 1.652,4
in % vom Umsatz 14,3 14,9 14,6 15,0
EBIT 2.138,2 2.267,4 1.119,0 1.132,3
in % vom Umsatz 9,6 10,3 9,8 10,3
Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen 1.559,7 1.495,0 822,1 745,4
Ergebnis pro Aktie in €, unverwässert 7,80 7,48 4,11 3,73
Ergebnis pro Aktie in €, verwässert 7,80 7,48 4,11 3,73
Forschungs- und Entwicklungskosten (netto) 1.712,9 1.579,4 864,9 798,7
in % vom Umsatz 7,7 7,2 7,6 7,2
Abschreibungen1 1.074,2 1.023,5 538,4 520,1
davon Wertminderungen2 3,9 2,6 -1,7 1,6
Investitionen3 1.174,4 1.158,1 715,0 655,4
in % vom Umsatz 5,2 5,3 6,3 5,9
Operative Aktiva (zum 30.06.) 23.720,7 22.063,9

Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 243.311 230.527

Umsatz bereinigt5 22.287,3 22.025,9 11.363,9 11.029,2
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 2.220,2 2.330,7 1.161,3 1.166,8
in % des bereinigten Umsatzes 10,0 10,6 10,2 10,6
Netto-Finanzschulden (zum 30.06.) 2.858,1 3.468,6

Gearing Ratio in % 16,8 22,8


1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.


Ertragslage

Umsatzanstieg um 1,6 %; Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 5,4 %

Während der ersten sechs Monate 2018 erhöhte sich der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,6 % auf 22.386,5 Mio € (Vj. 22.032,9 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 5,4 %.

Rückgang des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 4,7 %

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) des Konzerns verringerte sich während der ersten sechs Monate 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 110,5 Mio € bzw. 4,7 % auf 2.220,2 Mio € (Vj. 2.330,7 Mio €) und entspricht 10,0 % (Vj. 10,6 %) des bereinigten Umsatzes.

Operativer Ergebnisrückgang (EBIT) um 5,7 %

Das operative Konzernergebnis (EBIT) reduzierte sich in den ersten sechs Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 129,2 Mio € bzw. 5,7 % auf 2.138,2 Mio € (Vj. 2.267,4 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 9,6 % (Vj. 10,3 %).

Sondereffekte im ersten Halbjahr 2018

Aus Wertminderungen auf Sachanlagen entstand in der Division Powertrain ein Aufwand in Höhe von 6,4 Mio €.

Darüber hinaus resultierte ebenfalls aus einer Wertminderung auf Sachanlagen ein Aufwand in Höhe von 0,2 Mio € in der Division Interior.

Im Rahmen einer Restrukturierung ergab sich in der Division Interior eine Wertaufholung auf Sachanlagen in Höhe von 2,9 Mio €.

In der Division Interior führte ein Asset Deal zu einem Ertrag in Höhe von 2,9 Mio €.

Aus einer Wertminderung auf Sachanlagen im Rahmen einer Restrukturierung ergab sich für die Division ContiTech ein Aufwand in Höhe von 0,2 Mio €.

Für den Konzern beträgt die Belastung durch Sondereffekte in den ersten sechs Monaten 2018 insgesamt 1,0 Mio €.

Sondereffekte im ersten Halbjahr 2017

Aus Wertminderungen auf Sachanlagen resultierte in der Division Powertrain ein Aufwand in Höhe von 2,6 Mio €.

Des Weiteren ergab sich in der Division Powertrain ein Ertrag aus der Auflösung nicht mehr benötigter Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von insgesamt 0,2 Mio €.

In der Division Reifen entstand aus dem Verkauf von als Finanzanlagen gehaltenen Beteiligungen insgesamt ein Ertrag in Höhe von 14,0 Mio €.

Darüber hinaus ergab sich aus einer Erstkonsolidierung ein Ertrag in Höhe von 0,5 Mio € in der Division Reifen.

Die Auflösung einer nicht mehr benötigten Restrukturierungsrückstellung führte in der Division Reifen zu einem Ertrag in Höhe von 10,0 Mio €.

In der Division ContiTech entstanden Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von insgesamt 0,1 Mio €.

Außerdem resultierte ein Ertrag aus dem Abgang von Gesellschaften in Höhe von insgesamt 0,1 Mio € in der Division ContiTech.

Für den Konzern ergab sich eine Entlastung durch Sondereffekte im ersten Halbjahr 2017 in Höhe von insgesamt 22,1 Mio €.

Forschung und Entwicklung

Die Kosten für Forschung und Entwicklung (netto) erhöhten sich in den ersten sechs Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 8,5 % auf 1.712,9 Mio € (Vj. 1.579,4 Mio €), entsprechend 7,7 % des Umsatzes (Vj. 7,2 %). Davon entfielen auf die Automotive Group 1.486,7 Mio € (Vj. 1.369,7 Mio €), entsprechend 1 0,8 % des Umsatzes (Vj. 10,2 %), und auf die Rubber Group 226,2 Mio € (Vj. 209,7 Mio €), entsprechend 2,6 % des Umsatzes (Vj. 2,4 %).

Finanzergebnis

Das negative Finanzergebnis reduzierte sich im ersten Halbjahr 2018 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 52,7 Mio € auf 111,1 Mio € (Vj. 163,8 Mio €). Dies ist im Wesentlichen auf die Summe der Effekte aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und aus Währungsumrechnung zurückzuführen.

Die Zinserträge verringerten sich im ersten Halbjahr 2018 gegenüber dem Vorjahr um 2,0 Mio € auf 44,6 Mio € (Vj. 46,6 Mio €). Davon entfielen insgesamt 28,5 Mio € (Vj. 33,1 Mio €) auf erwartete Erträge aus langfristig fälligen Leistungen an Arbeitnehmer sowie aus den Pensionsfonds. Hierin sind die Zinserträge auf das Fondsvermögen der Pensionskassen nicht enthalten.

Die Zinsaufwendungen beliefen sich im ersten Halbjahr 2018 auf insgesamt 131,5 Mio € (Vj. 140,6 Mio €). Der Zinsaufwand, der aus Kreditaufnahmen bei Banken, Kapitalmarkttransaktionen und sonstigen Finanzierungsinstrumenten resultierte, lag mit 60,8 Mio € um 4,5 Mio € unter dem Vorjahreswert von 65,3 Mio €. Der wesentliche Anteil entfiel mit 33,0 Mio € (Vj. 37,7 Mio €) auf den Aufwand aus den von der Continental AG sowie der Continental Rubber of America, Corp., Wilmington, USA, begebenen Anleihen. Der Rückgang des Aufwands gegenüber dem Vorjahr ist auf die am 20. März 2017 erfolgte Rückzahlung der Euro-Anleihe der Conti-Gummi Finance B.V., Maastricht, Niederlande, über 750,0 Mio € zurückzuführen. Die 3,5-jährige Anleihe wurde mit 2,5 % p. a. verzinst. Aus der Aufzinsung der langfristig fälligen Leistungen an Arbeitnehmer resultierte im ersten Halbjahr 2018 ein Zinsaufwand in Höhe von insgesamt 70,7 Mio € (Vj. 75,3 Mio €). Hierin ist die Aufzinsung der Anwartschaftsverpflichtungen der Pensionskassen nicht enthalten.

Die Effekte aus Währungsumrechnung führten in den ersten sechs Monaten 2018 zu einem negativen Ergebnisbeitrag in Höhe von 40,9 Mio € (Vj. 106,9 Mio €). Gegenläufig wirkten die Effekte aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und sonstige Bewertungseffekte mit einem Ertrag in Höhe von insgesamt 16,7 Mio € (Vj. 37,1 Mio €). Davon entfielen auf sonstige Bewertungseffekte 1,7 Mio € (Vj. 1,1 Mio €). Wird die Summe der Effekte aus Währungsumrechnung und aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten betrachtet, ergab sich im ersten Halbjahr 2018 eine Ergebnisbelastung in Höhe von 25,9 Mio € (Vj. 70,9 Mio €). Dies resultierte im ersten Halbjahr 2018 im Wesentlichen aus der Entwicklung des brasilianischen Real gegenüber dem Euro und dem US-Dollar sowie des Euro gegenüber dem Renminbi. Im Vorjahr hingegen waren die Effekte im Wesentlichen auf die Entwicklung des mexikanischen Peso gegenüber dem US-Dollar zurückzuführen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für das erste Halbjahr 2018 beliefen sich auf 439,8 Mio € (Vj. 577,7 Mio €). Die Steuerquote im Berichtszeitraum lag bei 21,7 % (Vj. 27,5 %).

Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen

Das den Anteilseignern zuzurechnende Konzernergebnis erhöhte sich um 4,3 % auf 1.559,7 Mio € (Vj. 1.495,0 Mio €). Nach den ersten sechs Monaten 2018 lag das unverwässerte Ergebnis pro Aktie bei 7,80 € (Vj. 7,48 €) und entspricht dem verwässerten Ergebnis pro Aktie.

Finanzlage

Cashflow-Überleitung

Das EBIT verringerte sich in den ersten sechs Monaten 2018 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2017 um 1 29,2 Mio € auf 2.138,2 Mio € (Vj. 2.267,4 Mio €).

Die zum großen Teil aus den Anleihen resultierenden Zinszahlungen reduzierten sich um 20,3 Mio € auf 41,0 Mio € (Vj. 61,3 Mio €).

Die Auszahlungen für Ertragsteuern verringerten sich um 147,8 Mio € auf 450,1 Mio € (Vj. 597,9 Mio €).

Der Mittelabfluss aus dem Aufbau des operativen Working Capital lag zum 30. Juni 2018 mit 835,7 Mio € um 67,1 Mio € über dem Vorjahresvergleichswert von 768,6 Mio €.

Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit lag zum 30. Juni 2018 mit 1.467,5 Mio € um 237,3 Mio € unter dem Vorjahresvergleichswert in Höhe von 1.704,8 Mio €.

Aus Investitionstätigkeit resultierte in den ersten sechs Monaten 2018 ein Mittelabfluss in Höhe von 1.345,1 Mio € (Vj. 1.41 3,0 Mio €). Die Investitionen in Sachanlagen und Software, ohne Berücksichtigung von Finanzierungsleasing und aktivierten Fremdkapitalkosten, erhöhten sich um 16,3 Mio € von 1.158,1 Mio € auf 1.174,4 Mio €. Aus dem Anteilserwerb und dem Verkauf von Gesellschaften und Geschäftsbereichen resultierte insgesamt ein Mittelabfluss in Höhe von 174,0 Mio € (Vj. 21 8,7 Mio €).

Der im ersten Halbjahr 2018 erreichte Free Cashflow ergab einen Mittelzufluss in Höhe von 122,4 Mio € (Vj. 291,8 Mio €) und verringerte sich damit um 169,4 Mio € gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Finanzierung und Finanzschulden

Zum 30. Juni 2018 lagen die Netto-Finanzschulden des Continental-Konzerns mit 2.858,1 Mio € um 610,5 Mio € unter dem Vorjahresniveau von 3.468,6 Mio €. Gegenüber dem Wert zum 31. Dezember 2017 von 2.047,6 Mio € erhöhten sie sich um 810,5 Mio €. Die Gearing Ratio verbesserte sich zum Ende des ersten Halbjahres 2018 auf 16,8 % (Vj. 22,8 %).

Der syndizierte Kredit besteht aus einer revolvierenden Tranche über 3,0 Mrd €. Diese Kreditlinie steht Continental bis April 2021 zur Verfügung und wurde Ende Juni 2018 nicht in Anspruch genommen. Im Vorjahr nutzte die Continental Rubber of America, Corp., Wilmington, USA, diese Kreditlinie in Höhe von 622,6 Mio €.

Zum 30. Juni 2018 verfügte Continental über ein Liquiditätspolster in Höhe von insgesamt 5.799,8 Mio € (Vj. 4.921,2 Mio €), davon 2.131,5 Mio € (Vj. 1.806,4 Mio €) flüssige Mittel sowie zugesagte, ungenutzte Kreditlinien im Volumen von 3.668,3 Mio € (Vj. 3.114,8 Mio €).

Unter den Beschränkungen, welche die Verfügbarkeit von Kapital beeinträchtigen können, sind auch sämtliche bestehenden Beschränkungen der flüssigen Mittel zu verstehen. Im Continental-Konzern sind die zuvor genannten flüssigen Mittel beschränkt hinsichtlich verpfändeter Beträge sowie Guthaben in Ländern mit devisenrechtlichen Beschränkungen oder anderweitig erschwertem Zugang zu Liquidität. Steuern, die auf den Transfer von Geldvermögen von einem Land in ein anderes zu entrichten sind, werden im Regelfall nicht als eine Beschränkung der flüssigen Mittel verstanden. Zum 30. Juni 2018 beliefen sich die unbeschränkt verfügbaren flüssigen Mittel insgesamt auf 1.982,3 Mio € (Vj. 1.363,3 Mio €).

Herleitung der Netto-Finanzschulden

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Mio € 30.06.2018 31.12.2017 30.06.2017
Langfristige Finanzschulden 1.460,8 2.017,8 2.762,4
Kurzfristige Finanzschulden 3.692,9 2.072,2 2.595,6
Langfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen -21,5 -113,3 -42,8
Kurzfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen -142,6 -47,6 -40,2
Flüssige Mittel -2.131,5 -1.881,5 -1.806,4
Netto-Finanzschulden 2.858,1 2.047,6 3.468,6


Herleitung der Veränderung der Netto-Finanzschulden

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1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Mio € 2018 2017 2018 2017
Netto-Finanzschulden am Anfang der Periode 2.047,6 2.797,8 1.983,8 2.767,6
Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 1.467,5 1.704,8 833,4 840,5
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit -1.345,1 -1.41 3,0 -751,9 -681,7
Cashflow vor Finanzierungstätigkeit (Free Cashflow) 122,4 291,8 81,5 158,8
Gezahlte Dividende -900,0 -850,0 -900,0 -850,0
Dividenden an Minderheitsgesellschafter und Veränderungen
aus Eigenkapitaltransaktionen bei Gesellschaften
mit Minderheitsanteilseignern
-27,5 -26,9 -21,1 -26,5
Nicht zahlungswirksame Veränderungen 27,9 17,9 15,3 -8,8
Sonstiges -2,5 -150,3 0,6 -0,2
Wechselkurseffekte -30,8 46,7 -50,6 25,7
Veränderung der Netto-Finanzschulden -810,5 -670,8 -874,3 -701,0
Netto-Finanzschulden am Ende der Periode 2.858,1 3.468,6 2.858,1 3.468,6


Investitionen (Bilanzzugang)

Im ersten Halbjahr 2018 wurden 1.174,4 Mio € (Vj. 1.158,1 Mio €) in Sachanlagen und Software investiert. Die Investitionsquote beträgt nach sechs Monaten 5,2 % (Vj. 5,3 %).

Auf die Automotive Group entfielen 706,0 Mio € (Vj. 674,0 Mio €) der Investitionen, dies entspricht 5,1 % des Umsatzes (Vj. 5,0 %). Die Automotive Group investierte hauptsächlich in Produktionsausrüstungen zur Herstellung neuer Produkte und zur Umsetzung neuer Technologien. Hierbei wurden Fertigungskapazitäten in Deutschland sowie in China, den USA und an den europäischen Niedrigkostenstandorten erweitert. In der Division Chassis & Safety wurden die Produktionsanlagen für alle Geschäftsbereiche ausgebaut. Wesentliche Bilanzzugänge entfielen auf die Erweiterung der Fertigungskapazitäten für elektronische Bremssysteme. In der Division Powertrain lag der Investitionsschwerpunkt auf der Erweiterung der Produktionskapazitäten für die Geschäftsbereiche Engine Systems und Sensors & Actuators. In der Division Interior wurden insbesondere die Kapazitäten in den Geschäftsbereichen Instrumentation & Driver HMI und Body & Security erweitert.

Die Rubber Group investierte 459,3 Mio € (Vj. 483,1 Mio €), entsprechend 5,3 % des Umsatzes (Vj. 5,6 %). Wesentliche Bilanzzugänge entfielen auf die Werkneubauten in Rayong, Thailand, und Clinton, USA. Darüber hinaus wurden die Fertigungskapazitäten bestehender Werke in Sumter, USA, und Hefei, China, ausgebaut. Weiterhin wurden Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Kostensenkung durchgeführt. In der Division ContiTech entfielen wesentliche Investitionen auf die Ausweitung von Fertigungskapazitäten für die Geschäftsbereiche Mobile Fluid Systems, Benecke-Hornschuch Surface Group und Power Transmission Group. In allen Geschäftsbereichen wurde zudem in die Rationalisierung bestehender Produktionsabläufe investiert.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich zum 30. Juni 2018 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresstichtag um 2.102,9 Mio € auf 39.379,3 Mio € (Vj. 37.276,4 Mio €). Der Goodwill in Höhe von 7.01 9,2 Mio € ist im Vergleich zum Vorjahreswert von 6.865,9 Mio € um 153,3 Mio € gestiegen. Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte reduzierten sich um 40,1 Mio € auf 1.510,3 Mio € (Vj. 1.550,4 Mio €). Dagegen stiegen die Sachanlagen um 749,7 Mio € auf 11.423,9 Mio € (Vj. 10.674,2 Mio €). Die aktiven latenten Steuern reduzierten sich um 230,9 Mio € auf 1.531,2 Mio € (Vj. 1.762,1 Mio €). Die Vorräte nahmen um 308,6 Mio € auf 4.547,2 Mio € (Vj. 4.238,6 Mio €) zu. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen um 433,0 Mio € auf 8.359,4 Mio € (Vj. 7.926,4 Mio €). Kurzfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen erhöhten sich um 102,4 Mio € auf 142,6 Mio € (Vj. 40,2 Mio €). Die flüssigen Mittel sind mit 2.131,5 Mio € (Vj. 1.806,4 Mio €) um 325,1 Mio € höher als am entsprechenden Vorjahresstichtag.

Das Eigenkapital inklusive der Anteile in Fremdbesitz erhöhte sich im Vergleich zum 30. Juni 201 7 um 1.852,9 Mio € auf 17.037,6 Mio € (Vj. 15.184,7 Mio €). Dies resultierte insbesondere aus dem Anstieg der kumulierten einbehaltenen Gewinne in Höhe von 2.180,0 Mio €. Die erfolgsneutralen Rücklagen veränderten sich um -345,3 Mio € auf -2.455,7 Mio € (Vj. -2.110,4 Mio €). Die Gearing Ratio verbesserte sich von 22,8 % auf 1 6,8 %. Die Eigenkapitalquote stieg auf 43,3 % (Vj. 40,7 %).

Im Vergleich zum 31. Dezember 201 7 erhöhte sich die Bilanzsumme um 1.938,8 Mio € auf 39.379,3 Mio € (Vj. 37.440,5 Mio €). Bezogen auf die einzelnen Bilanzposten ist dies im Wesentlichen bedingt durch den Anstieg der Sachanlagen um 221,8 Mio € auf 1 1.423,9 Mio € (Vj. 1 1.202,1 Mio €), die Erhöhung der Vorräte um 419,0 Mio € auf 4.547,2 Mio € (Vj. 4.128,2 Mio €) und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 690,1 Mio € auf 8.359,4 Mio € (Vj. 7.669,3 Mio €) sowie durch den Anstieg der flüssigen Mittel um 250,0 Mio € auf 2.131,5 Mio € (Vj. 1.881,5 Mio €).

Das Eigenkapital inklusive der Anteile in Fremdbesitz erhöhte sich im Vergleich zum Jahresende 2017 um 747,3 Mio € auf 17.037,6 Mio € (Vj. 16.290,3 Mio €). Eigenkapitalmindernd wirkte die Zahlung der von der Hauptversammlung beschlossenen Dividende in Höhe von 900,0 Mio €. Aus dem den Anteilseignern zuzurechnenden positiven Konzernergebnis ergibt sich ein Anstieg in Höhe von 1.559,7 Mio €. Die erfolgsneutralen Rücklagen veränderten sich um 52,8 Mio € auf -2.455,7 Mio € (Vj. -2.508,5 Mio €). Die Gearing Ratio veränderte sich von 12,6 % auf 16,8 %.

Mitarbeiter

Zum Ende des zweiten Quartals 2018 waren im Konzern 243.31 1 Mitarbeiter beschäftigt. Dies entspricht einem Anstieg um 7.838 Personen im Vergleich zum Jahresende 2017. Aufgrund gestiegener Produktionsvolumina und des Ausbaus des Bereichs Forschung und Entwicklung erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiter in der Automotive Group um 5.007. In der Rubber Group führte der weitere Ausbau von Produktionskapazitäten und Vertriebskanälen zu einer Erhöhung der Beschäftigtenzahl um 2.840. Im Vergleich zum Berichtsstichtag des Vorjahres erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiter im Konzern um insgesamt 12.784.

Überleitung zu operativen Aktiva zum 30. Juni 2018

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Mio € Chassis & Safety Powertrain Interior Reifen ContiTech Sonstiges/
Konsolidierung
Summe Aktiva/Bilanzsumme 7.633,6 5.774,9 8.020,7 8.859,7 4.546,3 4.544,1
Flüssige Mittel - - - - - 2.131,5
Kurz- und langfristige derivative Finanzinstrumente, verzinsliche Anlagen -
- - - - 164,1
Andere finanzielle Vermögenswerte 12,4 49,4 25,9 19,2 5,6 5,4
Abzüglich finanzieller Vermögenswerte 12,4 49,4 25,9 19,2 5,6 2.301,0
Abzüglich sonstiger nicht operativer Vermögenswerte 0,0 1,6 -38,5 -0,2 5,9 487,8
Aktive latente Steuern - - - - - 1.531,2
Ertragsteuerforderungen - - - - - 175,5
Abzüglich Ertragsteuervermögen - - - - - 1.706,7
Segmentvermögen 7.621,2 5.723,9 8.033,3 8.840,7 4.534,8 48,6
Summe Verbindlichkeiten und Rückstellungen 3.904,1 2.858,6 3.175,6 3.305,7 1.874,8 7.222,9
Kurz- und langfristige Finanzschulden - - - - - 5.153,7
Zins- und andere finanzielle Verbindlichkeiten - - - - - 94,8
Abzüglich finanzieller Verbindlichkeiten - - - - - 5.248,5
Passive latente Steuern - - - - - 354,0
Ertragsteuerverbindlichkeiten - - - - - 899,9
Abzüglich Ertragsteuerverpflichtungen - - - - - 1.253,9
Abzüglich sonstiger nicht operativer Verbindlichkeiten 1.182,2 830,6 679,2 895,3 534,7 635,5
Segmentschulden 2.721,9 2.028,0 2.496,4 2.410,4 1.340,1 85,0
Operative Aktiva 4.899,3 3.695,9 5.536,9 6.430,3 3.194,7 -36,4


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Mio € Continental-
Konzern
Summe Aktiva/Bilanzsumme 39.379,3
Flüssige Mittel 2.131,5
Kurz- und langfristige derivative Finanzinstrumente, verzinsliche Anlagen 164,1
Andere finanzielle Vermögenswerte 117,9
Abzüglich finanzieller Vermögenswerte 2.413,5
Abzüglich sonstiger nicht operativer Vermögenswerte 456,6
Aktive latente Steuern 1.531,2
Ertragsteuerforderungen 175,5
Abzüglich Ertragsteuervermögen 1.706,7
Segmentvermögen 34.802,5
Summe Verbindlichkeiten und Rückstellungen 22.341,7
Kurz- und langfristige Finanzschulden 5.153,7
Zins- und andere finanzielle Verbindlichkeiten 94,8
Abzüglich finanzieller Verbindlichkeiten 5.248,5
Passive latente Steuern 354,0
Ertragsteuerverbindlichkeiten 899,9
Abzüglich Ertragsteuerverpflichtungen 1.253,9
Abzüglich sonstiger nicht operativer Verbindlichkeiten 4.757,5
Segmentschulden 11.081,8
Operative Aktiva 23.720,7


Überleitung zu operativen Aktiva zum 30. Juni 2017

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Mio € Chassis & Safety Powertrain Interior Reifen ContiTech Sonstiges/
Konsolidierung
Summe Aktiva/Bilanzsumme 7.229,3 5.322,6 7.249,1 8.488,5 4.502,4 4.484,5
Flüssige Mittel - - - - - 1.806,4
Kurz- und langfristige derivative Finanzinstrumente, verzinsliche Anlagen - - - - - 83,0
Andere finanzielle Vermögenswerte 12,6 54,0 18,2 19,7 8,0 4,7
Abzüglich finanzieller Vermögenswerte 12,6 54,0 18,2 19,7 8,0 1.894,1
Abzüglich sonstiger nicht operativer Vermögenswerte 0,0 0,4 -43,2 -11,6 14,2 578,9
Aktive latente Steuern - - - - - 1.762,1
Ertragsteuerforderungen - - - - - 195,5
Abzüglich Ertragsteuervermögen - - - - - 1.957,6
Segmentvermögen 7.216,7 5.268,2 7.274,1 8.480,4 4.480,2 53,9
Summe Verbindlichkeiten und Rückstellungen 3.981,5 2.774,2 2.960,6 3.319,2 1.790,1 7.266,1
Kurz- und langfristige Finanzschulden - - - - - 5.358,0
Zins- und andere finanzielle Verbindlichkeiten - - - - - 95,1
Abzüglich finanzieller Verbindlichkeiten - - - - - 5.453,1
Passive latente Steuern - - - - - 430,9
Ertragsteuerverbindlichkeiten - - - - - 835,7
Abzüglich Ertragsteuerverpflichtungen - - - - - 1.266,6
Abzüglich sonstiger nicht operativer Verbindlichkeiten 1.251,8 827,7 667,2 921,8 523,5 470,4
Segmentschulden 2.729,7 1.946,5 2.293,4 2.397,4 1.266,6 76,0
Operative Aktiva 4.487,0 3.321,7 4.980,7 6.083,0 3.213,6 -22,1


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Mio € Continental-
Konzern
Summe Aktiva/Bilanzsumme 37.276,4
Flüssige Mittel 1.806,4
Kurz- und langfristige derivative Finanzinstrumente, verzinsliche Anlagen 83,0
Andere finanzielle Vermögenswerte 117,2
Abzüglich finanzieller Vermögenswerte 2.006,6
Abzüglich sonstiger nicht operativer Vermögenswerte 538,7
Aktive latente Steuern 1.762,1
Ertragsteuerforderungen 195,5
Abzüglich Ertragsteuervermögen 1.957,6
Segmentvermögen 32.773,5
Summe Verbindlichkeiten und Rückstellungen 22.091,7
Kurz- und langfristige Finanzschulden 5.358,0
Zins- und andere finanzielle Verbindlichkeiten 95,1
Abzüglich finanzieller Verbindlichkeiten 5.453,1
Passive latente Steuern 430,9
Ertragsteuerverbindlichkeiten 835,7
Abzüglich Ertragsteuerverpflichtungen 1.266,6
Abzüglich sonstiger nicht operativer Verbindlichkeiten 4.662,4
Segmentschulden 10.709,6
Operative Aktiva 22.063,9


Entwicklung der Divisionen

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1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Chassis & Safety in Mio € 2018 2017 2018 2017
Umsatz 4.966,4 4.935,2 2.455,2 2.437,8
EBITDA 681,4 663,8 324,6 326,9
in % vom Umsatz 13,7 13,5 13,2 13,4
EBIT 471,1 466,3 218,2 227,4
in % vom Umsatz 9,5 9,4 8,9 9,3
Abschreibungen1 210,3 197,5 106,4 99,5
davon Wertminderungen2 - - - -
Investitionen3 263,5 239,1 169,6 138,3
in % vom Umsatz 5,3 4,8 6,9 5,7
Operative Aktiva (zum 30.06.) 4.899,3 4.487,0

Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 48.750 45.462

Umsatz bereinigt5 4.966,4 4.935,2 2.455,2 2.437,8
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 471,1 466,3 218,2 227,4
in % des bereinigten Umsatzes 9,5 9,4 8,9 9,3


1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.


Chassis & Safety

Absatz

Im Geschäftsbereich Vehicle Dynamics erhöhte sich das Absatzvolumen von elektronischen Bremssystemen in den ersten sechs Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 4 %. Die Verkaufszahlen von Bremskraftverstärkern im Geschäftsbereich Hydraulic Brake Systems stiegen um 5 % gegenüber dem Vorjahresniveau. Der Absatz der Bremssättel mit integrierter elektrischer Parkbremse erhöhte sich um 23 % gegenüber dem Vorjahr und überkompensierte damit den Rückgang der Verkaufszahlen von konventionellen Bremssätteln, die um 8 % unter dem Vorjahresniveau lagen. Im Geschäftsbereich Passive Safety & Sensorics stieg der Absatz bei Airbagsteuergeräten um 6 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bei den Fahrerassistenzsystemen erhöhten sich die Verkaufszahlen um 36 %.

Umsatzanstieg um 0,6 %;
Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 5,0 %

Während der ersten sechs Monate 2018 erhöhte sich der Umsatz der Division Chassis & Safety im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,6 % auf 4.966,4 Mio € (Vj. 4.935,2 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 5,0 %.

Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 1,0 %

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Chassis & Safety stieg während der ersten sechs Monate 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 4,8 Mio € bzw. 1,0 % auf 471,1 Mio € (Vj. 466,3 Mio €) und entspricht 9,5 % (Vj. 9,4 %) des bereinigten Umsatzes.

Operativer Ergebnisanstieg (EBIT) um 1,0 %

Die Division Chassis & Safety verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT) in den ersten sechs Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 4,8 Mio € bzw. 1,0 % auf 471,1 Mio € (Vj. 466,3 Mio €). Die Umsatzrendite erhöhte sich auf 9,5 % (Vj. 9,4 %).

Sondereffekte

Sowohl für das erste Halbjahr 2018 als auch für den Vorjahreszeitraum entstanden in der Division Chassis & Safety keine Sondereffekte.

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1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Powertrain in Mio € 2018 2017 2018 2017
Umsatz 3.970,8 3.950,3 2.025,2 1.947,2
EBITDA 426,5 428,3 219,2 214,4
in % vom Umsatz 10,7 10,8 10,8 11,0
EBIT 210,1 231,2 110,7 114,1
in % vom Umsatz 5,3 5,9 5,5 5,9
Abschreibungen1 216,4 197,1 108,5 100,3
davon Wertminderungen2 6,4 2,6 1,0 1,6
Investitionen3 253,2 244,8 152,1 146,0
in % vom Umsatz 6,4 6,2 7,5 7,5
Operative Aktiva (zum 30.06.) 3.695,9 3.321,7

Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 42.608 39.538

Umsatz bereinigt5 3.970,8 3.950,3 2.025,2 1.947,2
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 222,4 239,6 114,7 118,5
in % des bereinigten Umsatzes 5,6 6,1 5,7 6,1


1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.


Powertrain

Absatz

Im Geschäftsbereich Engine Systems stieg in den ersten sechs Monaten 2018 das Absatzvolumen von Motorsteuergeräten, Injektoren, Pumpen und Turboladern. Der Geschäftsbereich Sensors & Actuators befindet sich weiterhin auf Wachstumskurs. Begünstigt durch die Abgasgesetzgebung erhöhten sich insbesondere die Verkaufszahlen von Abgassensoren. Im Geschäftsbereich Hybrid Electric Vehicle lief der Absatz von 48-Volt-Antriebssystemen an. Das Absatzvolumen von Leistungselektronik und Bordnetzsystemen lag über dem Vorjahr, während das der Batteriesysteme leicht unter dem Vorjahr lag. Die Verkaufszahlen des Geschäftsbereichs Transmission stiegen in den ersten sechs Monaten 2018 leicht über das Vorjahresniveau. Im Geschäftsbereich Fuel & Exhaust Management erhöhte sich das Absatzvolumen gegenüber dem Vorjahr.

Umsatzanstieg um 0,5 %;
Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 4,1 %

Während der ersten sechs Monate 2018 erhöhte sich der Umsatz der Division Powertrain im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,5 % auf 3.970,8 Mio € (Vj. 3.950,3 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 4,1 %.

Rückgang des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 7,2 %

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Powertrain reduzierte sich während der ersten sechs Monate 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 17,2 Mio € bzw. 7,2 % auf 222,4 Mio € (Vj. 239,6 Mio €) und entspricht 5,6 % (Vj. 6,1 %) des bereinigten Umsatzes.

Operativer Ergebnisrückgang (EBIT) um 9,1 %

Die Division Powertrain verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT) in den ersten sechs Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 21,1 Mio € bzw. 9,1% auf 210,1 Mio € (Vj. 231,2 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 5,3 % (Vj. 5,9 %).

Sondereffekte im ersten Halbjahr 2018

Aus Wertminderungen auf Sachanlagen entstand in der Division Powertrain ein Aufwand in Höhe von 6,4 Mio €.

Sondereffekte im ersten Halbjahr 2017

Aus Wertminderungen auf Sachanlagen resultierte ein Aufwand in Höhe von 2,6 Mio €.

Des Weiteren entstand ein Ertrag aus der Auflösung nicht mehr benötigter Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von insgesamt 0,2 Mio €.

Für die Division Powertrain ergab sich eine Belastung durch Sondereffekte im ersten Halbjahr 2017 in Höhe von insgesamt 2,4 Mio €.

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1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Interior in Mio € 2018 2017 2018 2017
Umsatz 4.941,0 4.612,3 2.539,3 2.318,4
EBITDA 595,5 561,7 312,1 288,1
in % vom Umsatz 12,1 12,2 12,3 12,4
EBIT 400,1 382,0 215,6 196,3
in % vom Umsatz 8,1 8,3 8,5 8,5
Abschreibungen1 195,4 179,7 96,5 91,8
davon Wertminderungen2 -2,7 - -2,9 -
Investitionen3 189,3 190,1 108,0 102,4
in % vom Umsatz 3,8 4,1 4,3 4,4
Operative Aktiva (zum 30.06.) 5.536,9 4.980,7

Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 47.935 44.515

Umsatz bereinigt5 4.935,4 4.612,3 2.534,8 2.318,4
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 430,1 405,0 228,0 207,7
in % des bereinigten Umsatzes 8,7 8,8 9,0 9,0


1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.


Interior

Absatz

Das Absatzvolumen im Geschäftsbereich Body & Security lag im ersten Halbjahr 2018 auf Vorjahresniveau. Die Verkaufszahlen des Geschäftsbereichs Infotainment & Connectivity überstiegen deutlich den Vorjahresvergleichswert. Die Zuwächse waren in den Bereichen Multimedia und Connectivity zu verzeichnen. Der Absatz des Geschäftsbereichs Commercial Vehicles & Aftermarket lag insgesamt über dem Vorjahresniveau. Das Ersatzteil- und Aftermarket-Geschäft konnte die Vorjahreswerte deutlich übertreffen, im Bereich Nutzfahrzeuge blieb der Umsatz gegenüber dem Vorjahr stabil. Im Geschäftsbereich Instrumentation & Driver HMI lag der Absatz im ersten Halbjahr 2018 über dem des vergleichbaren Vorjahreszeitraums.

Umsatzanstieg um 7,1 %;
Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 10,4 %

Während der ersten sechs Monate 2018 erhöhte sich der Umsatz der Division Interior im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7,1 % auf 4.941,0 Mio € (Vj. 4.61 2,3 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 10,4 %.

Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 6,2 %

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Interior erhöhte sich während der ersten sechs Monate 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 25,1 Mio € bzw. 6,2 % auf 430,1 Mio € (Vj. 405,0 Mio €) und entspricht 8,7 % (Vj. 8,8 %) des bereinigten Umsatzes.

Operativer Ergebnisanstieg (EBIT) um 4,7 %

Die Division Interior verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT) in den ersten sechs Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 18,1 Mio € bzw. 4,7 % auf 400,1 Mio € (Vj. 382,0 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 8,1 % (Vj. 8,3 %).

Sondereffekte im ersten Halbjahr 2018

Aus einer Wertminderung auf Sachanlagen resultierte ein Aufwand in Höhe von 0,2 Mio €.

Im Rahmen einer Restrukturierung ergab sich eine Wertaufholung auf Sachanlagen in Höhe von 2,9 Mio €.

Darüber hinaus führte ein Asset Deal zu einem Ertrag in Höhe von 2,9 Mio €.

Für die Division Interior beträgt die Entlastung durch Sondereffekte in den ersten sechs Monaten 2018 insgesamt 5,6 Mio €.

Sondereffekte im ersten Halbjahr 2017

Für das erste Halbjahr 2017 ergaben sich in der Division Interior keine Sondereffekte.

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1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Reifen in Mio € 2018 2017 2018 2017
Umsatz 5.437,1 5.572,0 2.801,6 2.815,7
EBITDA 1.190,8 1.326,1 645,0 674,8
in % vom Umsatz 21,9 23,8 23,0 24,0
EBIT 889,1 1.032,0 493,6 526,9
in % vom Umsatz 16,4 18,5 17,6 18,7
Abschreibungen1 301,7 294,1 151,4 147,9
davon Wertminderungen2 - - - -
Investitionen3 342,2 390,7 212,1 218,5
in % vom Umsatz 6,3 7,0 7,6 7,8
Operative Aktiva (zum 30.06.) 6.430,3 6.083,0

Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 55.239 54.119

Umsatz bereinigt5 5.432,7 5.572,0 2.798,8 2.815,7
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 897,5 1.017,1 497,3 520,7
in % des bereinigten Umsatzes 16,5 18,3 17,8 18,5


1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.


Reifen

Absatz

Die Verkaufszahlen lagen nach den ersten sechs Monaten 2018 sowohl im Pkw-Erstausrüstungsgeschäft als auch im Pkw-Reifenersatzgeschäft leicht unter dem Vorjahresvergleichswert. Die Absatzzahlen im Nutzfahrzeugreifengeschäft lagen 2 % unter dem hohen Vorjahresniveau.

Umsatzrückgang um 2,4 %;
Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 2,5 %

Während der ersten sechs Monate 2018 verringerte sich der Umsatz der Division Reifen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,4 % auf 5.437,1 Mio € (Vj. 5.572,0 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 2,5 %.

Rückgang des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 11,8 %

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Reifen verringerte sich während der ersten sechs Monate 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 119,6 Mio € bzw. 11,8 % auf 897,5 Mio € (Vj. 1.017,1 Mio €) und entspricht 16,5 % (Vj. 18,3 %) des bereinigten Umsatzes.

Operativer Ergebnisrückgang (EBIT) um 13,8 %

Die Division Reifen verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT) in den ersten sechs Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 142,9 Mio € bzw. 1 3,8 % auf 889,1 Mio € (Vj. 1.032,0 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 16,4 % (Vj. 18,5 %).

Sondereffekte im ersten Halbjahr 2018

Für das erste Halbjahr 2018 fielen in der Division Reifen keine Sondereffekte an.

Sondereffekte im ersten Halbjahr 2017

Aus dem Verkauf von als Finanzanlagen gehaltenen Beteiligungen entstand insgesamt ein Ertrag in Höhe von 14,0 Mio €.

Darüber hinaus ergab sich aus einer Erstkonsolidierung ein Ertrag in Höhe von 0,5 Mio €.

Die Auflösung einer nicht mehr benötigten Restrukturierungsrückstellung führte zu einem Ertrag in Höhe von 10,0 Mio €.

Für die Division Reifen ergab sich eine Entlastung durch Sondereffekte im ersten Halbjahr 201 7 in Höhe von insgesamt 24,5 Mio €.

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1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
ContiTech in Mio € 2018 2017 2018 2017
Umsatz 3.231,6 3.108,9 1.629,9 1.587,5
EBITDA 382,4 366,9 186,5 175,6
in % vom Umsatz 11,8 11,8 11,4 11,1
EBIT 233,4 212,5 111,5 95,4
in % vom Umsatz 7,2 6,8 6,8 6,0
Abschreibungen1 149,0 154,4 75,0 80,2
davon Wertminderungen2 0,2 - 0,2 -
Investitionen3 117,1 92,4 67,7 49,6
in % vom Umsatz 3,6 3,0 4,2 3,1
Operative Aktiva (zum 30.06.) 3.194,7 3.213,6

Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 48.350 46.462

Umsatz bereinigt5 3.142,4 3.101,9 1.627,3 1.583,7
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 264,7 259,3 133,7 120,3
in % des bereinigten Umsatzes 8,4 8,4 8,2 7,6


1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.


ContiTech

Umsatzanstieg um 3,9 %;
Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 5,9 %

Während der ersten sechs Monate 2018 erhöhte sich der Umsatz der Division ContiTech im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,9 % auf 3.231,6 Mio € (Vj. 3.108,9 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 5,9 %. Die Geschäftsbereiche Industrial Fluid Solutions und Conveyor Belt Group verzeichneten deutliche Umsatzanstiege im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Darüber hinaus erzielten die Geschäftsbereiche Air Spring Systems und Benecke-Hornschuch Surface Group höhere Umsätze im Vergleich zum Vorjahr. Die Geschäftsbereiche Power Transmission Group, Vibration Control sowie Mobile Fluid Systems übertrafen ebenfalls die Vorjahresvergleichsbasis.

Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 2,1 %

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division ContiTech erhöhte sich während der ersten sechs Monate 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 5,4 Mio € bzw. 2,1 % auf 264,7 Mio € (Vj. 259,3 Mio €) und entspricht 8,4 % (Vj. 8,4 %) des bereinigten Umsatzes.

Operativer Ergebnisanstieg (EBIT) um 9,8 %

Die Division ContiTech verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT) in den ersten sechs Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 20,9 Mio € bzw. 9,8 % auf 233,4 Mio € (Vj. 212,5 Mio €). Die Umsatzrendite erhöhte sich auf 7,2 % (Vj. 6,8 %).

Sondereffekte im ersten Halbjahr 2018

Aus einer Wertminderung auf Sachanlagen im Rahmen einer Restrukturierung ergab sich für die Division ContiTech ein Aufwand in Höhe von 0,2 Mio €.

Sondereffekte im ersten Halbjahr 2017

Aus Restrukturierung entstand ein negativer Sondereffekt in Höhe von insgesamt 0,1 Mio €.

Außerdem resultierte ein Ertrag aus dem Abgang von Gesellschaften in Höhe von insgesamt 0,1 Mio €.

Für die Division ContiTech ergab sich eine Belastung durch Sondereffekte im ersten Halbjahr 2017 in Höhe von insgesamt 0,0 Mio €.

Risiko- und Chancenbericht

Aufgrund der aktuell weltweit verstärkten protektionistischen Tendenzen sieht sich Continental dem Risiko von zusätzlichen bzw. steigenden Zöllen auf Automobile sowie Produkte, Komponenten und Rohmaterialien, die Continental liefert oder einkauft, ausgesetzt. Diese könnten zu einem Rückgang der Verkaufszahlen von Fahrzeugen und damit zu einem Rückgang der Nachfrage nach Produkten von Continental bzw. zu Kostensteigerungen führen.

Darüber hinaus gab es im Berichtszeitraum keine wesentlichen Veränderungen der Risiken und Chancen. Zu den Details der wesentlichen Risiken und Chancen verweisen wir auf unsere Ausführungen im Geschäftsbericht 2017.

Prognosebericht und Ausblick

Wie am 18. April 2018 mitgeteilt, führten Wechselkurs- und Bestandsbewertungseffekte im ersten Halbjahr 2018 zu einer Ergebnisbelastung von rund 150 Mio €. Sie betraf größtenteils die Division Reifen.

Aufgrund dieser Effekte wurde am 18. April 2018 der Ausblick für die bereinigte EBIT-Marge der Rubber Group von rund 15 % auf mehr als 14 % für das Jahr 2018 gesenkt. Auf Konzernebene ergab sich daraus ebenfalls eine Absenkung der Prognose für die bereinigte EBIT-Marge von rund 10,5 % auf mehr als 10 %.

Am 18. Juli 2018 hat Continental den Umbau der Konzernstruktur angekündigt. Im Zuge dieser Neuorganisation wird die heutige Division Powertrain bis zum Anfang des Jahres 2019 rechtlich und organisatorisch verselbstständigt. Diese Verselbstständigung führt voraussichtlich zu operativen Kosten in Höhe von rund 350 Mio €. Der überwiegende Teil dieser Kosten wird in den Jahren 2018 und 2019 anfallen. Zusätzlich entstehen voraussichtlich steuerliche Nachteile, die sich auf rund 100 Mio € summieren und im Wesentlichen im Jahr 2019 anfallen werden. Der Ausblick des Continental-Konzerns für die bereinigte EBIT-Marge für das Jahr 2018 bleibt hiervon unberührt.

In der Division Interior rechnen wir mit einem positiven Sondereffekt von rund 160 Mio €. Dieser ist auf die Gründung der OSRAM Continental GmbH zurückzuführen.

Aufgrund der Änderung der US-Steuergesetzgebung ergab sich für den Konzern die Möglichkeit, die meisten Planvermögen für Pensionen in den USA steuerlich begünstigt zu dotieren. Das führt im Jahr 2018, einschließlich der damit verbundenen Steuererstattungen, zu einem einmaligen Liquiditätsabfluss in Höhe von rund 165 Mio €. Die für den Konzern ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen werden somit gemindert, die entsprechenden Pläne sind damit nahezu vollständig dotiert.

Auf Basis unserer Marktannahmen und unter der Annahme von im Vergleich zu 2017 konstanten Wechselkursen erwarten wir für die Rubber Group weiterhin einen Umsatzanstieg auf rund 18,5 Mrd € und eine bereinigte EBIT-Marge von mehr als 14 %. Für die Automotive Group rechnen wir unter denselben Voraussetzungen unverändert mit einem Umsatzanstieg auf rund 28,5 Mrd € und einer bereinigten EBIT-Marge von rund 8,5 %.

Hieraus ergibt sich bei im Vergleich zu 2017 konstanten Wechselkursen für den Continental-Konzern unverändert ein Umsatz von rund 47 Mrd € für das Jahr 2018. Im ersten Halbjahr 2018 ergab sich bislang aufgrund von Wechselkursen ein negativer Umsatzeffekt von 932 Mio €. Sollte das aktuelle Niveau der Wechselkurse bis Jahresende anhalten, könnte sich daraus ein negativer Effekt für den Konzernumsatz von mehr als 1 Mrd € ergeben.

Für die Rubber Group errechnet sich je 10 US-Dollar Steigerung des Durchschnittspreises für Rohöl ein jährlicher negativer Bruttoeffekt von rund 50 Mio US-Dollar auf das operative Ergebnis. Der Durchschnittspreis für die Nordseesorte Brent lag im Jahr 2017 bei rund 54 US-Dollar und belief sich im ersten Halbjahr 2018 auf 71 US-Dollar. Für Ruße und andere Chemikalien rechnen wir aufgrund dessen mit Kostensteigerungen von mehr als 10 % im Vergleich zu den Durchschnittspreisen des Jahres 2017. Für den Synthesekautschukgrundstoff Butadien heben wir unsere Erwartung für den Jahresdurchschnittspreis von 1,51 US-Dollar/kg auf 1,60 US-Dollar/kg. Der Jahresdurchschnittspreis für Naturkautschuk wird aus heutiger Sicht unter dem Wert des Vorjahres liegen (201 7: 1,67 US-Dollar/kg für TSR 20). Wir senken unsere Prognose von 1,60 US-Dollar/kg auf 1,44 US-Dollar/kg. Für das Gesamtjahr 2018 rechnen wir, wegen des Ölpreisanstiegs und der steigenden Preise für Synthesekautschuk, mit einer Belastung von mehr als 50 Mio € in der Rubber Group, nachdem wir zuvor mit nahezu ausgeglichenen Effekten aus der Rohmaterialpreisentwicklung für die Rubber Group gerechnet hatten.

Das negative Finanzergebnis vor Effekten aus Währungsumrechnung sowie vor Effekten aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und sonstigen Bewertungseffekten erwarten wir für 2018 unverändert bei weniger als 180 Mio €. Die Steuerquote sollte u. a. wegen des Steuervorteils aus der Dotierung der US-Pensionspläne im Jahr 2018 bei rund 25 % liegen (nach bisheriger Annahme unter 30 %).

Für 2018 rechnen wir nunmehr wegen der zuvor beschriebenen Effekte (laufende negative Sondereffekte in Höhe von 100 Mio €, Carve-out-Kosten Powertrain und positiver Sondereffekt Interior) mit negativen Sondereffekten in Höhe von insgesamt 50 Mio € für den Konzern. Die Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen, die im Wesentlichen aus den Erwerben von Veyance Technologies (Erwerb 2015), Elektrobit Automotive (Erwerb 201 5) und der Hornschuch Gruppe (Erwerb 201 7) resultieren, werden unverändert voraussichtlich bei rund 1B0 Mio € liegen und hauptsächlich die Divisionen ContiTech und Interior betreffen.

Die Investitionen vor Finanzinvestitionen werden wie angekündigt im Geschäftsjahr 2018 steigen und unverändert bei rund 7 % vom Umsatz liegen. Die Verteilung zwischen der Automotive und der Rubber Group wird etwa 60 % zu 40 % betragen. Für das Jahr 2018 planen wir einen Free Cashflow vor Akquisitionen und vor dem Abfluss für die US-Pensionsplandotierung von rund 2 Mrd €.

Konzern-Zwischenabschluss

Aufgrund der Anwendung der modifizierten retrospektiven Übergangsmethode bei der erstmaligen Anwendung des IFRS 9, Finanzinstrumente, und des IFRS 15, Erlöse aus Verträgen mit Kunden, zum 1. Januar 2018 sind alle nachfolgenden Werte der Vergleichsperioden nicht angepasst dargestellt.

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

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1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Mio € 2018 2017 2018 2017
Umsatzerlöse 22.386,5 22.032,9 11.373,8 11.033,0
Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen -16.656,8 -16.338,3 -8.435,0 -8.203,1
Bruttoergebnis vom Umsatz 5.729,7 5.694,6 2.938,8 2.829,9
Forschungs- und Entwicklungskosten1 -2.103,9 -1.579,4 -1.077,4 -798,7
Vertriebs- und Logistikkosten -1.235,2 -1.208,9 -627,0 -608,4
Allgemeine Verwaltungskosten -574,1 -596,4 -287,0 -298,6
Sonstige Erträge1 605,2 231,1 318,3 178,5
Sonstige Aufwendungen -324,6 -309,9 -172,6 -192,9
Ergebnis von nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen 40,6 36,1 25,5 22,3
Übriges Beteiligungsergebnis 0,5 0,2 0,4 0,2
EBIT 2.138,2 2.267,4 1.119,0 1.132,3
Zinserträge 44,6 46,6 22,6 23,2
Zinsaufwendungen -131,5 -140,6 -67,2 -68,4
Effekte aus Währungsumrechnung -40,9 -106,9 -25,4 -36,5
Effekte aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und sonstige Bewertungseffekte 16,7 37,1 7,2 1,5
Finanzergebnis -111,1 -163,8 -62,8 -80,2
Ergebnis vor Ertragsteuern 2.027,1 2.103,6 1.056,2 1.052,1
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -439,8 -577,7 -220,4 -290,7
Konzernergebnis 1.587,3 1.525,9 835,8 761,4
Auf Anteile in Fremdbesitz entfallender Gewinn -27,6 -30,9 -13,7 -16,0
Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen 1.559,7 1.495,0 822,1 745,4
Ergebnis pro Aktie in €, unverwässert 7,80 7,48 4,11 3,73
Ergebnis pro Aktie in €, verwässert 7,80 7,48 4,11 3,73


1 Zu den Veränderungen dieser Posten aufgrund der erstmaligen Anwendung neuer IFRS-Standards verweisen wir auf unsere Erläuterungen im Abschnitt Erlöse aus Verträgen mit Kunden.

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

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1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Mio € 2018 2017 2018 2017
Konzernergebnis 1.587,3 1.525,9 835,8 761,4
Posten, die nicht ergebniswirksam umgegliedert werden



Neubewertung leistungsorientierter Versorgungspläne1 32,9 144,6 4,6 60,9
Zeitwertveränderungen1 41,3 170,0 21,4 53,7
Währungsumrechnung1 -8,4 22,2 -16,8 20,3
Im Eigenkapital erfasste Steuerpositionen n. a. -47,6 n. a. -13,1
Im Eigenkapital erfasste Steuerpositionen -12,0 n. a. -5,8 n. a.
Posten, die in Folgeperioden erfolgswirksam umgegliedert werden könnten



Währungsumrechnung1 44,4 -316,4 102,9 -489,0
Effekte aus Währungsumrechnung1 44,2 -316,4 102,7 -489,0
Erfolgswirksame Umgliederung 0,2 - 0,2 -
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte n. a. 1,0 n. a. 0,8
Zeitwertveränderungen n. a. 2,1 n. a. 1,6
Erfolgswirksame Umgliederung n. a. -1,1 n. a. -0,8
Cashflow Hedges -0,1 -2,9 -1,3 0,5
Zeitwertveränderungen -15,4 34,9 -31,3 31,5
Erfolgswirksame Umgliederung 15,3 -37,8 30,0 -31,0
Im Eigenkapital erfasste Steuerpositionen 0,7 -21,2 2,9 -6,4
Sonstiges Ergebnis 65,9 -194,9 103,3 -433,2
Gesamtergebnis 1.653,2 1.331,0 939,1 328,2
Auf Anteile in Fremdbesitz entfallendes Gesamtergebnis -34,1 -12,9 -17,8 7,7
Gesamtergebnis den Anteilseignern zuzurechnen 1.619,1 1.318,1 921,3 335,9


1 Inklusive Fremdanteile.

Konzernbilanz

Aktiva

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in Mio € 30.06.2018 31.12.2017 30.06.2017
Goodwill 7.019,2 7.010,1 6.865,9
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 1.510,3 1.607,3 1.550,4
Sachanlagen 11.423,9 11.202,1 10.674,2
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 10,4 10,5 10,8
Anteile an nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen 461,0 414,8 392,9
Sonstige Finanzanlagen 197,2 51,0 44,9
Aktive latente Steuern 1.531,2 1.517,2 1.762,1
Aktiver Saldo aus Pensionsbewertung 27,0 16,0 36,0
Langfristige Vertragsvermögenswerte 0,0 n. a. n. a.
Langfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen 21,5 113,3 42,8
Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte 85,5 68,8 65,0
Langfristige sonstige Vermögenswerte 25,3 27,3 25,3
Langfristige Vermögenswerte 22.312,5 22.038,4 21.470,3
Vorräte 4.547,2 4.128,2 4.238,6
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.359,4 7.669,3 7.926,4
Kurzfristige Vertragsvermögenswerte 72,1 n. a. n. a.
Kurzfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte1 348,1 297,0 295,1
Kurzfristige sonstige Vermögenswerte1 1.288,4 1.186,8 1.300,9
Ertragsteuerforderungen 175,5 178,2 195,5
Kurzfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen 142,6 47,6 40,2
Flüssige Mittel 2.131,5 1.881,5 1.806,4
Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte 2,0 13,5 3,0
Kurzfristige Vermögenswerte 17.066,8 15.402,1 15.806,1
Bilanzsumme 39.379,3 37.440,5 37.276,4


1 Zwischen diesen Bilanzposten werden ab dem Berichtsjahr 2018 zur Erhöhung der Transparenz bei der Darstellung der finanziellen Vermögenswerte abgegrenzte Kosten aus dem Verkauf von Kundenwerkzeugen aus den kurzfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerten in die kurzfristigen sonstigen Vermögenswerte umgegliedert. Die Werte der Vergleichsperioden sind entsprechend angepasst dargestellt.


Passiva

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in Mio € 30.06.2018 31.12.2017 30.06.2017
Gezeichnetes Kapital 512,0 512,0 512,0
Kapitalrücklage 4.155,6 4.155,6 4.155,6
Kumulierte einbehaltene Gewinne 14.359,7 13.669,3 12.179,7
Erfolgsneutrale Rücklagen -2.455,7 -2.508,5 -2.110,4
Den Anteilseignern zuzurechnendes Eigenkapital 16.571,6 15.828,4 14.736,9
Anteile in Fremdbesitz 466,0 461,9 447,8
Eigenkapital 17.037,6 16.290,3 15.184,7
Langfristige Leistungen an Arbeitnehmer 4.451,2 4.394,1 4.327,4
Passive latente Steuern 354,0 348,5 430,9
Langfristige Rückstellungen für sonstige Risiken und Verpflichtungen 163,9 139,6 189,3
Langfristige Finanzschulden 1.460,8 2.017,8 2.762,4
Langfristige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 35,3 36,1 40,5
Langfristige Vertragsverbindlichkeiten 15,0 n. a. n. a.
Langfristige sonstige Verbindlichkeiten 15,1 25,4 15,0
Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 6.495,3 6.961,5 7.765,5
Kurzfristige Leistungen an Arbeitnehmer 1.364,9 1.490,6 1.292,1
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.889,4 6.798,5 6.608,6
Kurzfristige Vertragsverbindlichkeiten 1.081,5 n. a. n. a.
Ertragsteuerverbindlichkeiten 899,9 889,7 835,7
Kurzfristige Rückstellungen für sonstige Risiken und Verpflichtungen 866,3 943,0 976,7
Kurzfristige Finanzschulden 3.692,9 2.072,2 2.595,6
Kurzfristige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 335,7 1.276,8 1.208,3
Kurzfristige sonstige Verbindlichkeiten 715,8 71733 809,2
Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 15.846,4 14.188,7 14.326,2
Bilanzsumme 39.379,3 37.440,5 37.276,4


Konzern-Kapitalflussrechnung

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1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Mio € 2018 2017 2018 2017
Konzernergebnis 1.587,3 1.525,9 835,8 761,4
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 439,8 577,7 220,4 290,7
Finanzergebnis 111,1 163,8 62,8 80,2
EBIT 2.138,2 2.267,4 1.119,0 1.132,3
Gezahlte Zinsen -41,0 -61,3 -12,8 -13,7
Erhaltene Zinsen 15,9 13,5 8,3 6,7
Gezahlte Ertragsteuern -450,1 -597,9 -259,8 -337,6
Erhaltene Dividenden 15,6 21,0 0,4 10,8
Abschreibungen sowie Wertminderungen und -aufholungen 1.074,2 1.023,5 538,4 520,1
Ergebnis von nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen und sonstigen Finanzanlagen inkl. Wertminderungen und -aufholungen -41,1 -36,3 -25,9 -22,5
Gewinne/Verluste aus Abgängen von Vermögenswerten, Gesellschaften und Geschäftsbereichen -8,9 -23,5 -2,2 -5,4
Veränderungen der



Vorräte -402,5 -505,1 -148,2 -256,5
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -518,4 -703,1 22,1 176,4
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 85,2 439,6 114,7 -8,8
Leistungen an Arbeitnehmer und der sonstigen Rückstellungen -154,8 -93,6 -426,9 -432,1
übrigen Aktiva und Passiva -244,8 -39,4 -93,7 70,8
Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 1.467,5 1.704,8 833,4 840,5





Mittelzufluss/-abfluss aus Abgängen von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten 35,8 23,7 10,9 10,3
Investitionen in Sachanlagen und Software -1.174,4 -1.158,1 -715,0 -655,4
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte aus Entwicklungsprojekten und Sonstige -32,5 -59,9 -18,8 -29,6
Mittelzufluss/-abfluss aus dem Verkauf von Gesellschaften und Geschäftsbereichen -0,2 20,2 -0,2 1,1
Anteilserwerb von Gesellschaften und Geschäftsbereichen -173,8 -238,9 -28,8 -8,1
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit -1.345,1 -1.413,0 -751,9 -681,7
Cashflow vor Finanzierungstätigkeit (Free Cashflow) 122,4 291,8 81,5 158,8
Veränderung der Finanzschulden 1.064,2 345,6 676,5 707,3
Sukzessive Erwerbe -2,6 -0,8 0,0 -0,2
Gezahlte Dividende -900,0 -850,0 -900,0 -850,0
Dividenden an Minderheitsgesellschafter und Veränderungen aus Eigenkapitaltransaktionen bei Gesellschaften mit Minderheitsanteilseignern -27,5 -26,9 -21,1 -26,5
Zugang flüssiger Mittel aus erstmaliger Einbeziehung von Tochtergesellschaften in den Konsolidierungskreis 0,5 0,6 0,5 -
Mittelabfluss/-zufluss aus Finanzierungstätigkeit 134,6 -531,5 -244,1 -169,4
Veränderung der flüssigen Mittel 257,0 -239,7 -162,6 -10,6
Flüssige Mittel am Anfang der Periode 1.881,5 2.107,0 2.288,6 1.895,7
Wechselkursbedingte Veränderungen der flüssigen Mittel -7,0 -60,9 5,5 -78,7
Flüssige Mittel am Ende der Periode 2.131,5 1.806,4 2.131,5 1.806,4


Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

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Unterschiedsbetrag aus
Mio € Gezeichnetes
Kapital1
Kapitalrücklage Kumulierte
einbehaltene
Gewinne
Sukzessive
Erwerbe2
Neubewertung
leistungsorientierter
Versorgungspläne
Währungsumrechnung
Stand 01.01.2017 512,0 4.155,6 11.534,7 -181,9 -1.783,8 30,0
Konzernergebnis - - 1.495,0 - - -
Veränderungen übriges Eigenkapital - - - - 144,4 -318,6
Konzerngesamtergebnis - - 1.495,0 - 144,4 -318,6
Gezahlte/beschlossene
Dividende
-
- -850,0 - - -
Sukzessive Erwerbe - - - -1,2 - -
Sonstige Veränderung4 - - - - - -
Stand 30.06.2017 512,0 4.155,6 12.179,7 -183,1 -1.639,4 -288,6
Stand 01.01.2018 512,0 4.155,6 13.669,3 -183,3 -1.720,7 -610,2
Effekte aus der erstmaligen Anwendung neuer Standards (IFRS 9/15)5 -
-
30,8
-
-
Stand 01.01.2018 angepasst 512,0 4.155,6 13.700,1 -183,3 -1.720,7 -610,2
Konzernergebnis - - 1.559,7 - - -
Veränderungen übriges Eigenkapital - - -0,1 - 20,9 39,7
Konzerngesamtergebnis - - 1.559,6 - 20,9 39,7
Gezahlte/beschlossene
Dividende
- - -900,0 - - -
Sukzessive Erwerbe - - - -1,9 - -
Sonstige Veränderung - - - -1,4 - -
Stand 30.06.2018 512,0 4.155,6 14.359,7 -186,6 -1.699,8 -570,5


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Unterschiedsbetrag aus



Mio € Finanzinstrumenten3 Summe Anteile in Fremdbesitz Gesamt
Stand 01.01.2017 3,4 14.270,0 464,8 14.734,8
Konzernergebnis - 1.495,0 30,9 1.525,9
Veränderungen übriges Eigenkapital -2,7 -176,9 -18,0 -194,9
Konzerngesamtergebnis -2,7 1.318,1 12,9 1.331,0
Gezahlte/beschlossene
Dividende
- -850,0 -30,9 -880,9
Sukzessive Erwerbe - -1,2 0,5 -0,7
Sonstige Veränderung4 - - 0,5 0,5
Stand 30.06.2017 0,7 14.736,9 447,8 15.184,7
Stand 01.01.2018 5,7 15.828,4 461,9 16.290,3
Effekte aus der erstmaligen Anwendung neuer Standards (IFRS 9/15)5 -3,4 27,4 -0,1 27,3
Stand 01.01.2018 angepasst 2,3 15.855,8 461,8 16.317,6
Konzernergebnis - 1.559,7 27,6 1.587,3
Veränderungen übriges Eigenkapital -1,1 59,4 6,5 65,9
Konzerngesamtergebnis -1,1 1.619,1 34,1 1.653,2
Gezahlte/beschlossene
Dividende
- -900,0 -29,8 -929,8
Sukzessive Erwerbe - -1,9 -0,1 -2,0
Sonstige Veränderung - -1,4 - -1,4
Stand 30.06.2018 1,2 16.571,6 466,0 17.037,6


1 Eingeteilt in 200.005.983 im Umlauf befindliche Stückaktien.
2 Beinhaltet einen Anteil von -1,6 Mio € (Vj. -0,5 Mio €) aus sukzessiven Erwerben von Anteilen vollkonsolidierter Unternehmen, im Vorjahr einen Anteil von 0,0 Mio € aus einer nachträglichen Kaufpreisanpassung sowie einen Anteil von -1,4 Mio € (Vj. -) aus Effekten infolge der erstmaligen Einbeziehung vormals nicht konsolidierter Tochterunternehmen. Die Berichtsperiode beinhaltet zudem die Wertänderung einer Put-Option von -0,3 Mio € (Vj. -0,7 Mio €) für den Erwerb von Restanteilen einer vollkonsolidierten Gesellschaft.
3 Die Veränderung des Unterschiedsbetrags aus Finanzinstrumenten, nach Berücksichtigung von latenten Steuern, resultierte im Wesentlichen aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts der Cashflow Hedges von -1,1 Mio € (Vj. -3,5 Mio €) zur Zins- und Währungssicherung sowie im Vorjahr aus zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten von 0,8 Mio €.
4 Sonstige Veränderungen der Anteile in Fremdbesitz durch Konsolidierungskreisveränderungen sowie Kapitalerhöhungen.
5 Wir verweisen auf unsere Erläuterungen im Abschnitt Erlöse aus Verträgen mit Kunden und im Abschnitt Finanzinstrumente.


Erläuternde Angaben zum Konzernanhang

Segmentberichterstattung 1. Januar bis 30. Juni 2018

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Mio € Chassis & Safety Powertrain Interior Reifen ContiTech Sonstiges/
Konsolidierung
Außenumsatz 4.951,5 3.905,8 4.925,1 5.420,0 3.184,1 -
Konzerninterner Umsatz 14,9 65,0 15,9 17,1 47,5 -160,4
Umsatz (Gesamt) 4.966,4 3.970,8 4.941,0 5.437,1 3.231,6 -160,4
EBIT (Segmentergebnis) 471,1 210,1 400,1 889,1 233,4 -65,6
in % vom Umsatz 9,5 5,3 8,1 16,4 7,2 -
Abschreibungen1 210,3 216,4 195,4 301,7 149,0 1,4
davon Wertminderungen2 - 6,4 -2,7 - 0,2 -
Investitionen3 263,5 253,2 189,3 342,2 117,1 9,1
in % vom Umsatz 5,3 6,4 3,8 6,3 3,6 -
Operative Aktiva (zum 30.06.) 4.899,3 3.695,9 5.536,9 6.430,3 3.194,7 -36,4
Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 48.750 42.608 47.935 55.239 48.350 429
Umsatz bereinigt5 4.966,4 3.970,8 4.935,4 5.432,7 3.142,4 -160,4
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 471,1 222,4 430,1 897,5 264,7 -65,6
in % des bereinigten Umsatzes 9,5 5,6 8,7 16,5 8,4 -


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Mio € Continental-
Konzern
Außenumsatz 22.386,5
Konzerninterner Umsatz -
Umsatz (Gesamt) 22.386,5
EBIT (Segmentergebnis) 2.138,2
in % vom Umsatz 9,6
Abschreibungen1 1.074,2
davon Wertminderungen2 3,9
Investitionen3 1.174,4
in % vom Umsatz 5,2
Operative Aktiva (zum 30.06.) 23.720,7
Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 243.311
Umsatz bereinigt5 22.287,3
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 2.220,2
in % des bereinigten Umsatzes 10,0


1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.


Segmentberichterstattung 1. Januar bis 30. Juni 2017

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Mio € Chassis & Safety Powertrain Interior Reifen ContiTech Sonstiges/
Konsolidierung
Außenumsatz 4.919,1 3.889,9 4.600,2 5.561,7 3.062,0 -
Konzerninterner Umsatz 16,1 60,4 12,1 10,3 46,9 -145,8
Umsatz (Gesamt) 4.935,2 3.950,3 4.612,3 5.572,0 3.108,9 -145,8
EBIT (Segmentergebnis) 466,3 231,2 382,0 1.032,0 212,5 -56,6
in % vom Umsatz 9,4 5,9 8,3 18,5 6,8 -
Abschreibungen1 197,5 197,1 179,7 294,1 154,4 0,7
davon Wertminderungen2 - 2,6 - - - -
Investitionen3 239,1 244,8 190,1 390,7 92,4 1,0
in % vom Umsatz 4,8 6,2 4,1 7,0 3,0 -
Operative Aktiva (zum 30.06.) 4.487,0 3.321,7 4.980,7 6.083,0 3.213,6 -22,1
Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 45.462 39.538 44.515 54.119 46.462 431
Umsatz bereinigt5 4.935,2 3.950,3 4.612,3 5.572,0 3.101,9 -145,8
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 466,3 239,6 405,0 1.017,1 259,3 -56,6
in % des bereinigten Umsatzes 9,4 6,1 8,8 18,3 8,4 -


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Mio € Continental-
Konzern
Außenumsatz 22.032,9
Konzerninterner Umsatz -
Umsatz (Gesamt) 22.032,9
EBIT (Segmentergebnis) 2.267,4
in % vom Umsatz 10,3
Abschreibungen1 1.023,5
davon Wertminderungen2 2,6
Investitionen3 1.158,1
in % vom Umsatz 5,3
Operative Aktiva (zum 30.06.) 22.063,9
Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 230.527
Umsatz bereinigt5 22.025,9
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 2.330,7
in % des bereinigten Umsatzes 10,6


1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.


Überleitung Umsatz zum Umsatz bereinigt sowie EBITDA zum bereinigten operativen Ergebnis (EBIT bereinigt) 1. Januar bis 30. Juni 2018

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Mio € Chassis & Safety Powertrain Interior Reifen ContiTech Sonstiges/
Konsolidierung
Umsatz 4.966,4 3.970,8 4.941,0 5.437,1 3.231,6 -160,4
Konsolidierungskreisveränderungen1 - - -5,6 -4,4 -89,2 -
Umsatz bereinigt 4.966,4 3.970,8 4.935,4 5.432,7 3.142,4 -160,4
EBITDA 681,4 426,5 595,5 1.190,8 382,4 -64,2
Abschreibungen2 -210,3 -216,4 -195,4 -301,7 -149,0 -1,4
EBIT 471,1 210,1 400,1 889,1 233,4 -65,6
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) 0,0 5,9 25,4 8,8 44,8 -
Konsolidierungskreisveränderungen1 - - 10,2 -0,4 -13,7 -
Sondereffekte





Wertminderungen3 - 6,4 0,2 - - -
Restrukturierung4 - - -2,9 - 0,2 -
Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen -
-
-
-
-
-
Sonstiges - - -2,9 - - -
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 471,1 222,4 430,1 897,5 264,7 -65,6


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Mio € Continental-
Konzern
Umsatz 22.386,5
Konsolidierungskreisveränderungen1 -99,2
Umsatz bereinigt 22.287,3
EBITDA 3.212,4
Abschreibungen2 -1.074,2
EBIT 2.138,2
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) 84,9
Konsolidierungskreisveränderungen1 -3,9
Sondereffekte
Wertminderungen3 6,6
Restrukturierung4 -2,7
Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen -
Sonstiges -2,9
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 2.220,2


1 Konsolidierungskreisveränderungen beinhalten Zu- und Abgänge im Rahmen von Share und Asset Deals. Dabei werden Zugänge im Berichtsjahr und Abgänge in der Vergleichsperiode bereinigt.
2 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
3 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen. In dieser Position nicht enthalten sind Wertminderungen, die im Rahmen einer Restrukturierung entstanden sind, sowie Wertminderungen auf Finanzanlagen.
4 Hierin sind eine Wertminderung im Segment ContiTech in Höhe von 0,2 Mio € und eine Wertaufholung im Segment Interior in Höhe von 2,9 Mio € enthalten.


Überleitung Umsatz zum Umsatz bereinigt sowie EBITDA zum bereinigten operativen Ergebnis (EBIT bereinigt) 1. Januar bis 30. Juni 2017

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Mio € Chassis & Safety Powertrain Interior Reifen ContiTech Sonstiges/
Konsolidierung
Umsatz 4.935,2 3.950,3 4.612,3 5.572,0 3.108,9 -145,8
Konsolidierungskreisveränderungen1 - - - - -7,0 -
Umsatz bereinigt 4.935,2 3.950,3 4.612,3 5.572,0 3.101,9 -145,8
EBITDA 663,8 428,3 561,7 1.326,1 366,9 -55,9
Abschreibungen2 -197,5 -197,1 -179,7 -294,1 -154,4 -0,7
EBIT 466,3 231,2 382,0 1.032,0 212,5 -56,6
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) 0,0 6,0 23,0 9,6 46,9 -
Konsolidierungskreisveränderungen1 - - - - -0,1 -
Sondereffekte





Wertminderungen3 - 2,6 - - - -
Restrukturierung - -0,2 - -10,0 0,1 -
Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen -
-
-
-14,0 -0,1 -
Sonstiges - - - -0,5 - -
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 466,3 239,6 405,0 1.017,1 259,3 -56,6


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Mio € Continental-
Konzern
Umsatz 22.032,9
Konsolidierungskreisveränderungen1 -7,0
Umsatz bereinigt 22.025,9
EBITDA 3.290,9
Abschreibungen2 -1.023,5
EBIT 2.267,4
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) 85,5
Konsolidierungskreisveränderungen1 -0,1
Sondereffekte
Wertminderungen3 2,6
Restrukturierung -10,1
Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen -14,1
Sonstiges -0,5
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 2.330,7


1 Konsolidierungskreisveränderungen beinhalten Zu- und Abgänge im Rahmen von Share und Asset Deals. Dabei werden Zugänge im Berichtsjahr und Abgänge in der Vergleichsperiode bereinigt.
2 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
3 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen. In dieser Position nicht enthalten sind Wertminderungen, die im Rahmen einer Restrukturierung entstanden sind, sowie Wertminderungen auf Finanzanlagen.


Überleitung EBIT zum Konzernergebnis

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1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Mio € 2018 2017 2018 2017
Chassis & Safety 471,1 466,3 218,2 227,4
Powertrain 210,1 231,2 110,7 114,1
Interior 400,1 382,0 215,6 196,3
Reifen 889,1 1.032,0 493,6 526,9
ContiTech 233,4 212,5 111,5 95,4
Sonstiges/Konsolidierung -65,6 -56,6 -30,6 -27,8
EBIT 2.138,2 2.267,4 1.119,0 1.132,3
Finanzergebnis -111,1 -163,8 -62,8 -80,2
Ergebnis vor Ertragsteuern 2.027,1 2.103,6 1.056,2 1.052,1
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -439,8 -577,7 -220,4 -290,7
Konzernergebnis 1.587,3 1.525,9 835,8 761,4
Auf Anteile in Fremdbesitz entfallender Gewinn -27,6 -30,9 -13,7 -16,0
Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen 1.559,7 1.495,0 822,1 745,4


Segmentberichterstattung

Aufgrund der Wesensverwandtschaft einzelner Produkte werden diese in Segmente zusammengefasst. Diese zeigt sich im Wesentlichen bei Produktanforderungen, Markttrends, Kundengruppen und Distributionskanälen.

Bezüglich der Erläuterungen zur Entwicklung der fünf Divisionen des Continental-Konzerns verweisen wir auf die Ausführungen im Konzern-Zwischenlagebericht zum 30. Juni 2018.

Grundsätze der Rechnungslegung

Dieser Zwischenabschluss wurde gemäß den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Sie umfassen auch die International Accounting Standards (IAS), die Interpretationen des International Financial Reporting Standards Interpretations Committee bzw. des Vorgängers International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) sowie die des ehemaligen Standing Interpretations Committee (SIC). Die Erstellung des Zwischenabschlusses erfolgte in Übereinstimmung mit IAS 34, Zwischenberichterstattung. Im Zwischenabschluss werden grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie im Konzernabschluss 2017 angewendet. Diese Methoden sind im Geschäftsbericht 2017 ausführlich erläutert. Zusätzlich wurden die zum 30. Juni 2018 verpflichtenden IFRS-Änderungen und -Neuregelungen im Zwischenabschluss angewendet. Eine ausführliche Beschreibung dieser verbindlichen IFRS-Änderungen und -Neuregelungen erfolgte im Geschäftsbericht 2017.

Auswirkungen ergaben sich in der Berichtsperiode durch die erstmalige Anwendung des IFRS 9, Finanzinstrumente, und des IFRS 15, Erlöse aus Verträgen mit Kunden. Im Geschäftsbericht 2017 wurden die im Geschäftsjahr 2018 verpflichtend neu anzuwendenden Standards IFRS 9 und IFRS 15 ausführlich beschrieben. Die entsprechenden Wahlrechte sind, wie im Geschäftsbericht 2017 erläutert, ausgeübt worden. Erwartete Auswirkungen aus der Auslegung der Standards auf die im Konzern vorhandenen Geschäftsmodelle sind entsprechend eingetreten. Zu den konkreten Auswirkungen in der Berichtsperiode wird auf die Abschnitte Finanzinstrumente und Erlöse aus Verträgen mit Kunden verwiesen.

Alle anderen zum 30. Juni 2018 verpflichtend anzuwendenden IFRS-Änderungen und -Neuregelungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Berichterstattung des Continental-Konzerns.

Ertragsteuern werden auf Grundlage der Schätzung des gewichteten durchschnittlichen Ertragsteuersatzes erfasst, der für das Gesamtjahr erwartet wird. Steuerliche Auswirkungen bestimmter signifikanter Sachverhalte, die nur der jeweiligen Berichtsperiode zuzuordnen sind, werden dabei berücksichtigt.

Obwohl einige Teile unseres Geschäfts saisonabhängig sind, bleibt die Vergleichbarkeit der konsolidierten Quartalsabschlüsse davon insgesamt unbeeinträchtigt. Alle wichtigen Effekte der laufenden Periode sind in diesem Bericht enthalten. Änderungen im Ansatz oder in der Bewertung von Vermögenswerten und Schulden im Rahmen von Unternehmenserwerben werden erst bei Vorliegen der finalen Kaufpreisallokation retrospektiv dargestellt.

Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, sind alle Beträge in Millionen Euro (Mio €) angegeben. Wir weisen darauf hin, dass bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben aufgrund kaufmännischer Rundung Differenzen auftreten können.

Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Muttergesellschaft 533 inländische und ausländische Unternehmen, die die Continental Aktiengesellschaft nach den Regelungen des IFRS 10 einbezieht oder die als Joint Arrangements oder assoziierte Unternehmen klassifiziert werden. Davon werden 41 3 vollkonsolidiert und 1 20 nach der Equity-Methode bilanziert.

Gegenüber dem 31. Dezember 2017 hat sich der Konsolidierungskreis um insgesamt sechs Gesellschaften erhöht. Sechs Gesellschaften wurden erworben, acht neu gegründet und zwei bislang nicht konsolidierte Einheiten wurden erstmals konsolidiert. Gleichzeitig reduzierte sich der Konsolidierungskreis um zehn Gesellschaften aufgrund von drei Verschmelzungen und sieben Liquidationen.

Gegenüber dem 30. Juni 2017 hat sich der Konsolidierungskreis in Summe um elf Gesellschaften erhöht. Die Zugänge zum Konsolidierungskreis resultierten im Wesentlichen aus Neugründungen und Erwerben der Automotive Group. Abgänge aus dem Konsolidierungskreis sind überwiegend auf Liquidationen und Verschmelzungen zurückzuführen.

Erwerbe und Veräußerungen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen

Im Segment Reifen erfolgte ein Asset Deal. Der Kaufpreis von 2,2 Mio € wurde in Höhe von 2,0 Mio € aus Barmitteln beglichen. Zudem besteht noch eine Kaufpreisverbindlichkeit in Höhe von 0,2 Mio €. Aus der Kaufpreisallokation resultierten immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 1,8 Mio €. Darüber hinaus ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Continental-Konzerns zum 30. Juni 2018.

Im Segment Interior erfolgte ein Asset Deal. Der Kaufpreis von 0,0 Mio € wurde aus Barmitteln beglichen. Aus der Kaufpreisallokation resultierte ein negativer Unterschiedsbetrag in Höhe von 2,9 Mio €, der ergebniswirksam innerhalb der sonstigen Erträge erfasst wurde. Darüber hinaus ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Continental-Konzerns zum 30. Juni 2018.

Erlöse aus Verträgen mit Kunden

Aus der Erstanwendung des IFRS 15, Erlöse aus Verträgen mit Kunden, ergaben sich folgende Effekte auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage:

Aufgrund der Anwendung der modifizierten retrospektiven Übergangsmethode wurde der kumulierte Effekt der erstmaligen Anwendung des IFRS 15 in Höhe von 30,3 Mio € vor Steuern (nach Steuern 21,9 Mio €) zum Zeitpunkt der Erstanwendung als Erhöhung des Eröffnungsbilanzwerts der kumulierten einbehaltenen Gewinne erfasst. Die Werte der Vergleichsperioden basieren auf den Rechnungslegungsgrundsätzen des IAS 18, Umsatzerlöse, und des IAS 11, Fertigungsaufträge, und sind nicht angepasst dargestellt.

Ohne Anwendung des IFRS 15 hätten sich auf Basis der Anwendung dieser bisherigen Vorschriften folgende Effekte in der aktuellen Berichtsperiode ergeben:

Das Konzernergebnis hätte sich auf 1.523,1 Mio € belaufen (mit IFRS 15-Anwendung 1.587,3 Mio €).

Die Umsatzerlöse hätten 22.350,2 Mio € (mit IFRS 15-Anwen-dung 22.386,5 Mio €) betragen und die Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen hätten sich auf 16.642,5 Mio € (mit IFRS 15-Anwendung 16.656,8 Mio €) belaufen.

Die Forschungs- und Entwicklungskosten (netto) betragen 1.71 2,9 Mio €. Mit IFRS 15-Anwendung betragen die Forschungs- und Entwicklungskosten 2.103,9 Mio €. In diesen Werten ist die Aktivierung von Entwicklungskosten in den Vorräten in Höhe von 68,8 Mio € berücksichtigt. Demgegenüber hätten sich die sonstigen Erträge auf 214,2 Mio € (mit IFRS 15-Anwendung 605,2 Mio €) belaufen.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag hätten 413,2 Mio € (mit IFRS 15-Anwendung 439,8 Mio €) betragen.

Ohne Vertragsvermögenswerte (contract assets) wären Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 8.368,6 Mio € (mit IFRS 15-Anwendung 8.359,4 Mio €) und Vorräte in Höhe von 4.488,3 Mio € ohne Berücksichtigung der Aktivierung von Entwicklungskosten (mit IFRS 15-Anwendung 4.547,2 Mio €) berichtet worden.

Die Vertragsverbindlichkeiten (contractliabilities) in Höhe von 1.096,5 Mio € wären in Höhe von 154,9 Mio € unter sonstigen Verbindlichkeiten und in Höhe von 941,6 Mio € unter sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten ausgewiesen worden. In Summe ergäben sich somit sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 885,8 Mio € (mit IFRS 15-Anwendung 730,9 Mio €) und sonstige finanzielle Verbindlichkeiten in Höhe von 1.312,6 Mio € (mit IFRS 15-Anwendung 371,0 Mio €).

Das Konzerneigenkapital hätte 16.950,9 Mio € ohne Anwendung des IFRS 15 (mit IFRS 15-Anwendung 17.037,6 Mio €) betragen.

Erlöse aus Verträgen mit Kunden 1. Januar bis 30. Juni 2018

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Mio € Chassis & Safety Powertrain Interior Reifen ContiTech Sonstiges/
Konsolidierung
Deutschland 1.049,6 765,3 1.351,6 803,5 733,4 -89,8
Europa ohne Deutschland 1.141,7 1.120,7 1.358,4 2.281,7 879,8 -31,6
Nordamerika 1.115,0 878,7 1.064,2 1.365,8 860,9 -22,2
Asien 1.583,6 1.145,7 1.005,3 630,0 562,7 -13,3
Übrige Länder 76,5 60,4 161,5 356,1 194,8 -3,5
Umsatz nach Regionen 4.966,4 3.970,8 4.941,0 5.437,1 3.231,6 -160,4
Automobilerstausrüstungsgeschäft 4.964,8 3.929,2 4.474,7 1.627,2 1.673,4 -124,4
Industrie-/Ersatzgeschäft 1,6 41,6 466,3 3.809,9 1.558,2 -36,0
Umsatz nach Kundengruppen 4.966,4 3.970,8 4.941,0 5.437,1 3.231,6 -160,4


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Mio € Continental-
Konzern
Deutschland 4.613,6
Europa ohne Deutschland 6.750,7
Nordamerika 5.262,4
Asien 4.914,0
Übrige Länder 845,8
Umsatz nach Regionen 22.386,5
Automobilerstausrüstungsgeschäft 16.544,9
Industrie-/Ersatzgeschäft 5.841,6
Umsatz nach Kundengruppen 22.386,5


Außerplanmäßige Abschreibungen

Der Konzern überprüft die Werthaltigkeit der sonstigen immateriellen Vermögenswerte, Sachanlagen, als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien sowie der Finanzanlagen und auch des Goodwill, sobald Hinweise auf eine mögliche Wertminderung bekannt werden (triggering event). In der Berichtsperiode fielen als Ergebnis dieser Überprüfungen keine wesentlichen Wertminderungen an.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für das erste Halbjahr 2018 beliefen sich auf 439,8 Mio € (Vj. 577,7 Mio €). Die Steuerquote im Berichtszeitraum lag bei 21,7 % (Vj. 27,5 %).

Langfristige Leistungen an Arbeitnehmer

Aus der Neubewertung der leistungsorientierten Versorgungspläne zum 30. Juni 2018 ergab sich gegenüber dem 31. Dezember 2017 eine Erhöhung der erfolgsneutralen Rücklagen um 35,9 Mio €, die aus einem Anstieg der Diskontierungszinssätze resultierte. Der entsprechenden Erhöhung des Eigenkapitals stand ein Abbau der langfristigen Leistungen an Arbeitnehmer in Höhe von 47,4 Mio € gegenüber.

Zahlungswirksame Veränderungen der Altersvorsorge

Pensionsfonds bestehen nur für Pensionsverpflichtungen, insbesondere in Deutschland, den USA, Kanada und dem Vereinigten Königreich, nicht hingegen für andere Versorgungsleistungen. Diese Pensionsfonds qualifizieren sich als Planvermögen. Im Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2018 haben die Gesellschaften des Continental-Konzerns 33,4 Mio € an planmäßigen Einzahlungen in diese Pensionsfonds geleistet (Vj. 29,2 Mio €).

Die Pensionszahlungen für Pensionsverpflichtungen beliefen sich im Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2018 auf insgesamt 102,3 Mio € (Vj. 105,5 Mio €), die Pensionszahlungen für andere Versorgungsleistungen auf insgesamt 7,2 Mio € (Vj. 7,9 Mio €).

Die Netto-Pensionsaufwendungen des Continental-Konzerns setzen sich wie folgt zusammen:

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1. Januar bis 30. Juni 2018
Mio € D USA CAN GB Übrige Gesamt
Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche 111,6 2,5 0,8 1,2 11,0 127,1
Aufzinsung der erwarteten
Pensionsverpflichtungen
39,3 19,0 1,8 4,7 4,8 69,6
Erwartete Erträge des Planvermögens -11,2 -13,3 -1,5 -4,8 -2,4 -33,2
Auswirkungen der Obergrenze auf den Vermögenswert -
-
-
-
0,1 0,1
Übrige Pensionserträge/ -aufwendungen - 0,6 0,2 - -0,1 0,7
Netto-Pensionsaufwendungen 139,7 8,8 1,3 1,1 13,4 164,3


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1. Januar bis 30. Juni 2017
Mio € D USA CAN GB Übrige Gesamt
Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche 111,6 2,7 0,7 1,4 11,8 128,2
Aufzinsung der erwarteten
Pensionsverpflichtungen
39,2 23,8 2,7 5,0 3,5 74,2
Erwartete Erträge des Planvermögens -10,0 -17,0 -2,4 -5,0 -1,3 -35,7
Auswirkungen der Obergrenze auf den Vermögenswert -
-
0,0 -
0,1 0,1
Übrige Pensionserträge/ -aufwendungen - 0,6 0,3 - 0,0 0,9
Netto-Pensionsaufwendungen 140,8 10,1 1,3 1,4 14,1 167,7


Die Netto-Aufwendungen der Verpflichtungen für die Gesundheitsfürsorge- und Lebensversicherungsleistungen des Continental-Konzerns in den USA und Kanada setzen sich wie folgt zusammen:

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1. Januar bis 30. Juni
Mio € 2018 2017
Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche 0,7 0,8
Aufzinsung der erwarteten Verpflichtungen für Versorgungsleistungen 3,6 4,3
Netto-Aufwendungen für andere Versorgungsleistungen 4,3 5,1


Finanzschulden

Der syndizierte Kredit besteht seit April 2016 nur noch aus einer revolvierenden Tranche über 3,0 Mrd €. Diese Kreditlinie steht Continental bis April 2021 zur Verfügung und wurde Ende Juni 2018 nicht in Anspruch genommen. Im Vorjahr nutzte die Continental Rubber of America, Corp., Wilmington, USA, diese Kreditlinie in Höhe von 622,6 Mio €.

Bezüglich der Erläuterungen zu Finanzschulden und zum Finanzergebnis verweisen wir zudem auf die Ausführungen im Konzern-Zwischenlagebericht zum 30. Juni 2018.

Finanzinstrumente

Aus der Erstanwendung des IFRS 9, Finanzinstrumente, ergaben sich folgende Effekte auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage:

Continental wendet in diesem Zusammenhang die modifizierte retrospektive Übergangsmethode an. Der kumulierte Effekt der erstmaligen Anwendung des IFRS 9 in Höhe von 10,9 Mio € vor Steuern (nach Steuern 8,9 Mio €) zum Zeitpunkt der Erstanwendung wurde als Erhöhung des Eröffnungsbilanzwerts der kumulierten einbehaltenen Gewinne erfasst. Der kumulierte Effekt ergab sich aus folgenden Sachverhalten:

Die im Eigenkapital in den erfolgsneutralen Rücklagen angesammelten Gewinne in Höhe von 3,4 Mio € einschließlich darauf entfallender latenter Steuereffekte aus der bisherigen Bewertungskategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" wurden in die kumulierten einbehaltenen Gewinne umgegliedert.

In den flüssigen Mitteln ergab sich aus Finanzinstrumenten, die nach IAS 39 zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet waren und nach IFRS 9 als FVPL (Fair Value through profit and loss, zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung bewertet) klassifiziert werden, ein Effekt von -0,1 Mio €.

Der Stand der Wertminderungen auf Finanzinstrumente hat sich um insgesamt 7,6 Mio € vor Steuern verringert. Dies resultiert zum einen aus der Erhöhung der Wertminderungen aufgrund des nach den Vorgaben des IFRS 9 implementierten Wertminderungsmodells, das erwartete Verluste berücksichtigt. Zum anderen wurden Wertminderungen ausgebucht, die nach IAS 39 auf Basis von Portfoliowertberichtigungen anhand von Erfahrungswerten zum 31. Dezember 2017 gebildet waren.


Die neuen Bilanzierungsvorschriften für Sicherungsbeziehungen nach IFRS 9, die grundsätzlich prospektiv anzuwenden sind, wurden auf die zum 31. Dezember 2017 nach IAS 39 bestehenden Cashflow Hedges angewendet. Die nach IFRS 9 erforderliche Erfüllung von Bedingungen zur Hedge-Effektivität wurde hierfür prospektiv nachgewiesen. Die Ermittlung der Effektivität erfolgt durch Gegenüberstellung der Entwicklungen der Barwerte der Grundgeschäfte und der Entwicklungen der beizulegenden Zeitwerte der Sicherungsgeschäfte. Ineffektivitäten ergeben sich hierbei grundsätzlich aus der unterschiedlichen Berücksichtigung des Kreditrisikos und von Währungsbasisspreads. Eine bilanzielle Auswirkung zum Übergangszeitpunkt am 1. Januar 2018 hat sich nicht ergeben.

Anpassungen an Systeme, Prozesse und Kontrollabläufe sind aufgrund der nicht wesentlichen Auswirkungen des IFRS 9 ebenfalls unwesentlich.

Zum 1. Januar 2018 hat der Continental-Konzern die sonstigen Finanzanlagen als zum FVOCIwoR (Fair Value through other comprehensive income without reclassification, zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen im sonstigen Ergebnis bewertet, ohne Reklassifizierung) bewertet und entsprechend eingestuft, da diese Finanzanlagen langfristig zu strategischen Zwecken gehalten werden. 2017 waren die sonstigen Finanzanlagen als AfS (available for sale, zur Veräußerung verfügbar) klassifiziert.

Die Werte der Vergleichsperioden basieren auf den Rechnungslegungsgrundsätzen des IAS 39, Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung, und sind nicht angepasst dargestellt.

Klassifizierung der finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten zum Zeitpunkt der Umstellung auf IFRS 9

Die nachfolgende Tabelle zeigt die originären Bewertungskategorien nach IAS 39 und die neuen Bewertungskategorien nach IFRS 9 für jede angepasste Klasse von finanziellen Vermögenswerten und Verbindlichkeiten zum 1. Januar 2018 in Mio €.

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Klasse nach IAS 39 Klasse nach IFRS 9 Bewertungskategorie
nach IAS 39
Buchwert
nach IAS 39
Bewertungskategorie nach IFRS 9 Buchwert nach IFRS 9
Finanzielle Vermögenswerte Finanzielle Vermögenswerte



Sonstige Finanzanlagen Sonstige Finanzanlagen AfS 51,0 FVOCIwoR 51,0
Derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen Derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen



Derivative Finanzinstrumente mit effektiver Hedge-Beziehung Derivative Finanzinstrumente mit effektiver Hedge-Beziehung n. a. 51,5 n. a. 51,5
Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung HfT 18,5 FVPL 18,5
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte Schuldinstrumente
zum Fair Value bilanziert mit Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung
AfS 37,8 FVPL 37,8
Sonstige Forderungen mit Finanzierungscharakter Schuldinstrumente
zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert
LaR 53,1 At cost 53,1
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen



Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert LaR 7.469,4 At cost 7.473,3
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Wechselforderungen LaR 193,2 FVOCIwR 193,2
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Fair Value bilanziert mit Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung LaR 6,7 FVPL 6,7
Sonstige finanzielle Vermögenswerte1 Sonstige finanzielle Vermögenswerte1 LaR 365,8 At cost 365,7
Flüssige Mittel Flüssige Mittel



Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert LaR 1.682,1 At cost 1.618,0
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum Fair Value bilanziert mit Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung AfS 199,4 FVPL 263,6
Finanzielle Verbindlichkeiten Finanzielle Verbindlichkeiten



Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung HfT 16,9 FVPL 16,9


1 Ab dem Berichtsjahr 2018 sind zur Erhöhung der Transparenz bei der Darstellung der sonstigen finanziellen Vermögenswerte abgegrenzte Kosten aus dem Verkauf von Kundenwerkzeugen nicht mehr enthalten.


Erläuterungen der Abkürzungen:

AfS, available for sale, zur Veräußerung verfügbar

At cost, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet

FVOCIwR, Fair Value through other comprehensive income with reclassification, zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen im sonstigen Ergebnis bewertet, mit Reklassifizierung

FVOCIwoR, Fair Value through other comprehensive income without reclassification, zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen im sonstigen Ergebnis bewertet, ohne Reklassifizierung

FVPL, Fair Value through profit and loss, zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung bewertet

HfT, held for trading, zu Handelszwecken gehalten

LaR, loans and receivables, Kredite und Forderungen

OL, other liability, zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierte finanzielle Verbindlichkeiten

n. a., not applicable, keiner Bewertungskategorie zuzuordnen

Stufen der Fair-Value-Hierarchie nach IFRS 13:

Stufe 1: notierte Preise am aktiven Markt für identische Instrumente

Stufe 2: notierte Preise am aktiven Markt für ein ähnliches Instrument oder eine Bewertungsmethode, bei der alle wesentlichen Input-Faktoren auf beobachtbaren Marktdaten beruhen

Stufe 3: Bewertungsmethode, bei der die wesentlichen Input-Faktoren nicht auf beobachtbaren Marktdaten beruhen

Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte für die finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, wobei lang- und kurzfristige Bilanzposten zusammengefasst werden. Die Struktur der Vorjahrestabelle gemäß IAS 39 wurde an das neue Format angepasst.

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Mio € Bewertungskategorie
nach IFRS 9
Buchwert
30.06.2018
Beizulegender
Zeitwert
30.06.2018
davon Stufe 1 davon Stufe 2 davon Stufe 3
Sonstige Finanzanlagen FVOCIwoR 197,2 197,2 - - 197,2
Derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen





Derivative Finanzinstrumente mit effektiver Hedge-Beziehung n. a. 36,9 36,9 - 36,9 -
Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung FVPL 21,2 21,2 - 21,2 -
Schuldinstrumente FVPL 36,6 36,6 26,6 10,0 -
Schuldinstrumente At cost 69,4 69,4 - - -
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen





Forderungen aus Lieferungen und Leistungen At cost 7.937,3 7.937,3 - - -
Wechselforderungen FVOCIwR 415,2 415,2 - 415,2 -
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen FVPL 6,9 6,9 - 6,9 -
Sonstige finanzielle Vermögenswerte





Sonstige finanzielle Vermögenswerte FVPL 0,3 0,3 - 0,3 -
Übrige finanzielle Vermögenswerte1 At cost 433,3 433,3 - - -
Flüssige Mittel





Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente At cost 1.870,0 1.870,0 - - -
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente FVPL 261,5 261,5 196,5 65,0 -
Finanzielle Vermögenswerte
11.285,8 11.285,8 223,1 555,5 197,2
Finanzschulden





Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung FVPL 6,4 6,4 - 6,4 -
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing n. a. 14,5 14,5 - 14,5 -
Sonstige Finanzschulden OL 5.132,8 5.202,5 2.654,1 288,7 -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen OL 6.889,4 6.889,4 - - -
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten





Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen aus Finanzierungsleasing n. a. 7,1 6,8 - 6,8 -
Übrige finanzielle Verbindlichkeiten OL 363,9 363,8 - 3,3 -
Finanzielle Verbindlichkeiten
12.414,1 12.483,4 2.654,1 319,7 -
Davon aggregiert nach Bewertungskategorien nach IFRS 9:





Finanzielle Vermögenswerte (FVOCIwR)
415,2



Finanzielle Vermögenswerte (FVOCIwoR)
197,2



Finanzielle Vermögenswerte (FVPL)
326,5



Finanzielle Vermögenswerte (At cost)
10.310,0



Finanzielle Verbindlichkeiten (FVPL)
6,4



Finanzielle Verbindlichkeiten (OL)
12.386,1




1 Ab dem Berichtsjahr 2018 sind zur Erhöhung der Transparenz bei der Darstellung der sonstigen finanziellen Vermögenswerte abgegrenzte Kosten aus dem Verkauf von Kundenwerkzeugen nicht mehr enthalten.


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Mio € Bewertungskategorie
nach IAS 39
Buchwert
31.12.2017
Beizulegender
Zeitwert
31.12.2017
davon Stufe 1 davon Stufe 2
Sonstige Finanzanlagen AfS 51,0 51,0 - -
Derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen




Derivative Finanzinstrumente mit effektiver Hedge-Beziehung n. a. 51,5 51,5 - 51,5
Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung HfT 18,5 18,5 - 18,5
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte AfS 37,8 37,8 28,3 9,5
Sonstige Forderungen mit Finanzierungscharakter LaR 53,1 53,1 - -
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen LaR 7.669,3 7.669,3 - -
Sonstige finanzielle Vermögenswerte1 Flüssige Mittel LaR 365,8 365,8 - -
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente LaR 1.682,1 1.682,1 - -
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte AfS 199,4 199,4 199,4 -
Finanzielle Vermögenswerte
10.128,5 10.128,5 227,7 79,5
Finanzschulden




Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung HfT 16,9 16,9 - 16,9
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing n. a. 16,4 16,6 - 16,6
Sonstige Finanzschulden OL 4.056,7 4.155,3 2.680,6 298,9
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten OL 6.798,5 6.798,5 - -
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen aus Finanzierungsleasing n. a. 7,3 7,1 - 7,1
Übrige finanzielle Verbindlichkeiten OL 1.305,6 1.305,5 - 4,9
Finanzielle Verbindlichkeiten
12.201,4 12.299,9 2.680,6 344,4
Davon aggregiert nach Bewertungskategorien nach IAS 39:




Finanzielle Vermögenswerte zu Handelszwecken gehalten (HfT)
18,5


Kredite und Forderungen (LaR)
9.770,3


Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (AfS)
288,2


Finanzielle Verbindlichkeiten zu Handelszwecken gehalten (HfT)
16,9


Zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierte finanzielle Verbindlichkeiten (OL)
12.160,8



1 Ab dem Berichtsjahr 2018 sind zur Erhöhung der Transparenz bei der Darstellung der sonstigen finanziellen Vermögenswerte abgegrenzte Kosten aus dem Verkauf von Kundenwerkzeugen nicht mehr enthalten. Die Werte zum 31. Dezember 2017 sind entsprechend angepasst dargestellt.


Für sonstige Finanzanlagen, für die keine notierten Preise am aktiven Markt für identische Instrumente (Stufe 1) oder für ein ähnliches Instrument vorliegen oder keine Bewertungsmethode, bei der alle wesentlichen Input-Faktoren auf beobachtbaren Marktdaten beruhen (Stufe 2), anwendbar ist, wird der Zeitwert mit einer Bewertungsmethode, bei der die wesentlichen Input-Faktoren auf nicht beobachtbaren Marktdaten beruhen (Stufe 3), ermittelt. Die Bewertung erfolgt nach dem Bewertungsverfahren, das im jeweiligen Fall als sachgerecht erachtet wird.

Rechtsstreitigkeiten und Schadenersatzansprüche

Im Verfahren gegen die Continental Automotive Electronics LLC, Bugan-myeon, Südkorea (CAE), und andere Unternehmen wegen der Beteiligung an Kartellrechtsverstößen im Geschäft mit KombiInstrumenten hatte der koreanische Supreme Court am 31. Mai 2017 die Berufung der südkoreanischen Kartellbehörde (Korean Fair Trade Commission, KFTC) abgewiesen, sodass die Aufhebung des von der KFTC gegen CAE verhängten Bußgelds in Höhe von 45.992 Mio KRW (rund 35 Mio €) durch den Seoul High Court rechtskräftig wurde. Am 21. Mai 2018 hat die KFTC das Bußgeld in Höhe von 32.101 Mio KRW (rund 25 Mio €) neu festgesetzt. Diese Entscheidung ist bestandskräftig. Im Übrigen gab es zu den im Geschäftsbericht 2017 erläuterten Rechtsstreitigkeiten und Schadenersatzansprüchen im Berichtszeitraum keine wesentlichen neuen Erkenntnisse und Sachverhalte.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Gegenüber den im Geschäftsbericht 2017 beschriebenen Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergaben sich bis zum 30. Juni 2018 keine wesentlichen Veränderungen.

Gewinnverwendung

Zum 31. Dezember 2017 wies die Continental AG einen Bilanzgewinn in Höhe von 1.470,4 Mio € (Vj. 1.103,1 Mio €) aus. Am 27. April 2018 hat die Hauptversammlung in Hannover beschlossen, eine Dividende in Höhe von 4,50 € je Stückaktie an die Aktionäre der Continental AG für das abgelaufene Geschäftsjahr auszuzahlen. Die Ausschüttungssumme belief sich somit bei 200.005.983 dividendenberechtigten Aktien auf 900.026.923,50 €. Der verbleibende Betrag wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Ergebnis pro Aktie

Das unverwässerte Ergebnis pro Aktie erhöhte sich im ersten Halbjahr 2018 auf 7,80 € (Vj. 7,48 €) und für den Zeitraum 1. April bis 30. Juni 2018 auf 4,11 € (Vj. 3,73 €). Es entspricht jeweils dem verwässerten Ergebnis pro Aktie.

Transaktionen mit nahestehenden Personen

Im Berichtszeitraum gab es keine wesentlichen Änderungen der Geschäfte mit nahestehenden Personen gegenüber dem 31. Dezember 201 7. Wir verweisen dazu auf die Ausführungen im Geschäftsbericht 201 7.

Deutscher Corporate Governance Kodex

Die jährliche Erklärung gemäß § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex vom Vorstand und Aufsichtsrat der Continental AG ist den Aktionären auf der Internetseite von Continental dauerhaft zugänglich gemacht worden. Dort befinden sich auch frühere Erklärungen nach § 161 AktG.

Wesentliche Ereignisse nach dem 30. Juni 2018

OSRAM Continental GmbH gegründet

Nach erfolgreichem Abschluss aller Verhandlungen und Erteilung der notwendigen Fusionskontrollfreigaben nahm die OSRAM Continental GmbH, München, am 2. Juli 2018 weltweit den Betrieb auf.

Die OSRAM Continental GmbH ist ein assoziiertes Unternehmen der Continental, an dem die Continental Automotive GmbH, Hannover, und die OSRAM GmbH, München, zu jeweils 50 % beteiligt sind. Continental wird die Beteiligung nach der Equity-Methode bilanzieren. Die OSRAM Continental GmbH soll die Expertise von Continental und Osram in den Bereichen Licht sowie Lichtsteuerung und Elektronik vereinen. Die OSRAM Continental GmbH ist mit Beginn ihrer Geschäftstätigkeit weltweit mit rund 1.500 Mitarbeitern an 16 Standorten vertreten und strebt einen Jahresumsatz im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich an. Continental wird voraussichtlich Netto-Vermögen, inklusive immaterieller Vermögenswerte, mit einem vorläufigen Wert von etwa 400 Mio € in die OSRAM Continental GmbH einbringen. Aus der Einbringung erwarten wir einen Einmalertrag von vorläufig etwa 200 Mio €.

Planvermögen für Pensionen in den USA

Aufgrund der Änderung der US-Steuergesetzgebung ergab sich für den Konzern die Möglichkeit, die meisten Planvermögen für Pensionen in den USA steuerlich begünstigt zu dotieren. Am 11. Juli 2018 wurden die entsprechenden Planvermögen mit rund 209 Mio € dotiert. Die für den Konzern ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen werden im dritten Quartal entsprechend gemindert.

Rückzahlung der 3,0 %-Euro-Anleihe

Die am 16. Juli 2018 fällige 3,0 %-Euro-Anleihe über 750,0 Mio € wurde fristgerecht zurückgezahlt.

Continental stellt sich für Mobilität der Zukunft neu auf

Am 18. Juli 2018 gaben wir bekannt, dass sich Continental für die Mobilität der Zukunft neu aufstellen wird. Unter der neuen Dachmarke "Continental Group" wird eine Holding-Struktur der Continental AG gebildet. Sie wird von drei geschäftlichen Säulen mit der Bezeichnung "Unternehmensbereiche" getragen. Dazu zählen "Continental Rubber", "Continental Automotive" und "Powertrain".

Die Berichtsstruktur und die neuen Bezeichnungen sollen ab 2020 angewendet werden.

Außerdem werden bis Anfang 2020 die Divisionen Chassis & Safety und Interior neu formiert. Aus ihnen werden zwei Geschäftsfelder unter den neuen Bezeichnungen "Autonomous Driving Technologies" und "Vehicle Networking Technologies" hervorgehen. Ihre Geschäftsverläufe werden im künftigen Unternehmensbereich "Continental Automotive" berichtet. Unterstützt werden beide durch eine neu geschaffene, zentrale "Forschung und Entwicklung Automotive".

Die beiden heutigen Divisionen Reifen (zukünftig "Tire Technologies") und ContiTech bleiben in ihren eigenständigen Organisationsformen unverändert bestehen. Ihre Geschäftsverläufe werden im künftigen Unternehmensbereich "Continental Rubber" berichtet.

Im Rahmen der Neuausrichtung erfolgt die Verselbstständigung der heutigen Division Powertrain unter neuer Firmierung Anfang 2019. Zu den künftigen Aufgaben von "Powertrain" zählen wie bisher neben dem Geschäft mit Verbrennungsantrieben auch das komplette Zukunftsgeschäft mit Hybrid- und Elektroantrieben sowie alle laufenden Batterieaktivitäten. Gleichzeitig bereiten wir für das neue Powertrain-Unternehmen einen Teilbörsengang vor, der ab Mitte 2019 stattfinden könnte. Continental beabsichtigt jedoch mittel- bis langfristig nicht, die Kontrolle über das Powertrain-Geschäft abzugeben.


Hannover, 23. Juli 2018

Continental Aktiengesellschaft

Der Vorstand