![]() Continental AGHannoverFinanzbericht zum 30. Juni 2019Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2019
Continental-Aktie und -AnleihenErholung an den AktienmärktenNach den kräftigen Kursverlusten im vierten Quartal 2018 stabilisierten sich die Aktienmärkte
weltweit im Verlauf des ersten Quartals 2019. Die Ursachen für den Stimmungsumschwung
waren überraschend positive Daten des US-Arbeitsmarkts, die Ankündigung neuer Maßnahmen
der chinesischen Regierung gegen die wirtschaftliche Abkühlung sowie insbesondere
wachsende Hoffnungen auf eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China.
Hinzu kamen Spekulationen über eine Aussetzung der Zinserhöhungen nach entsprechenden
Andeutungen der US-amerikanischen Notenbank Fed. Dämpfend wirkten im Februar und März
2019 die anhaltende Unsicherheit über den Austritt des Vereinigten Königreichs aus
der Europäischen Union (EU) sowie vor allem niedrigere Wachstumserwartungen der Europäischen
Zentralbank( EZB) für den Euroraum und der Fed für die US-Wirtschaft. Der DAX stieg
im ersten Quartal 201 9 um 9,2 % gegenüber dem Jahresendwert 201 8 und schloss das
erste Quartal 201 9 bei 11.526,04 Punkten. Der EURO STOXX 50 erhöhte sich im ersten
Quartal um 11,7 % auf 3.351,71 Punkte. Im April 2019 setzte sich die Erholung der Aktienmärkte weiter fort, gestützt von
besser als erwartet ausfallenden Konjunkturdaten aus den USA, Europa und China sowie
Entspannungssignalen im Handelsstreit zwischen den USA und China. Die überraschende
Einführung neuer US-Importzölle auf chinesische Waren und darauffolgende Gegenmaßnahmen
der chinesischen Regierung verursachten im Mai 2019 einen Stimmungsumschwung und einen
Kursrutsch an den Aktienmärkten weltweit. Im Juni 2019 sorgten neue Entspannungssignale
im Handelsstreit zwischen den USA und China sowie Spekulationen über rückläufige Zinsen
wieder für steigende Aktienkurse. Ursächlich hierfür waren Aussagen mehrerer Notenbanken,
insbesondere der EZB und der Fed, von Zinserhöhungen im laufenden Jahr abzusehen und
ihre jeweilige Geldpolitik bei Bedarf zu lockern. Der DAX notierte Ende Juni bei 1
2.398,80 Punkten und stieg damit im zweiten Quartal 2019 um 7,6 %. Im ersten Halbjahr
2019 erreichte er einen Zuwachs von 17,4 % gegenüber dem Jahresendwert 2018. Der EURO
STOXX 50 beendete das zweite Quartal bei 3.473,69 Punkten. Er erzielte einen Anstieg
von 3,6 % im zweiten Quartal und von 15,7 % im ersten Halbjahr 2019. Anhaltend schwache Pkw-Nachfrage belastet AutomobilwerteEuropäische Automobil- und Zuliefererwerte profitierten im Januar und Februar 2019
von den Hoffnungen auf eine Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China.
Deutlich niedrigere Gewinne der Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr und vorsichtige
Prognosen für das Geschäftsjahr 2019 aufgrund schwacher Nachfrage in Europa und vor
allem in China belasteten dagegen den Sektor im Februar und März. Die schwächeren
Konjunkturprognosen der EZB und der Fed sowie mögliche US-Importzölle auf europäische
Autos trübten zusätzlich die Stimmung. Der EURO STOXX Automobiles & Parts schloss
Ende März 2019 bei 465,84 Punkten, dies entspricht gegenüber dem Schlusskurs des Vorjahres
einem Anstieg von 10,3 %. Im April 2019 profitierte der europäische Automobilsektor von den wachsenden Erwartungen
hinsichtlich einer Einigung im Handelsstreit zwischen den USA und China. Die überraschende
Eskalation des Handelsstreits sowie weiterhin schwache Pkw-Absatzzahlen für Europa,
die USA und insbesondere China bewirkten im Mai2019 einen kräftigen Rückgang des Sektors.
Hinzu kamen vorübergehend Sorgen um mögliche US-Strafzölle auf Einfuhren aus Mexiko
sowie auf Importe europäischer Automobile in die USA. Im Juni stabilisierte sich der
Automobilsektor infolge der positiven allgemeinen Marktbewegung. Der EURO STOXX Automobiles
& Parts notierte Ende Juni mit 468,75 Punkten marginal über seinem Niveau von Ende
März. Gegenüber dem Schlusskurs des Vorjahres erzielte er einen Zuwachs von 11,0 %. Kursentwicklung der Continental-Aktie im Berichtszeitraum im Vergleich zu ausgewählten Indizes![]() Ausstehende Anleihen zum 30. Juni 2019scroll
Continental-Aktie mit volatiler KursentwicklungNach den deutlichen Kursverlusten des vergangenen Jahres stieg die Continental-Aktie
bis Anfang März um über 20 %. Im weiteren Monatsverlauf führten die Bekanntgabe der
vollständigen Geschäftszahlen 2018 und die Bestätigung des Ausblicks auf das herausfordernde
laufende Geschäftsjahr zusammen mit den sinkenden Konjunkturaussichten zu Gewinnmitnahmen
der Investoren. Das erste Quartal 2019 beendete die Continental-Aktie bei 134,20 €.
Sie erzielte damit einen Anstieg um 11,1 % gegenüber ihrem Jahresschlusskurs 2018
von 1 20,75 €. Im zweiten Quartal folgte die Continental-Aktie dem Trend des europäischen Automobilsektors,
allerdings deutlich volatiler. Mitte April 2019 notierte sie kurzzeitig über 155 €
und erreichte ein Plus von 30 % gegenüber dem Jahresanfang. Im Mai 2019 war die Continental-Aktie
von dem Einbruch des Sektors überproportional betroffen und fiel auf ihr Jahresanfangsniveau
zurück. Sie notierte Ende Juni 2019 bei 128,22 € und verlor damit im zweiten Quartal
4,5 % an Wert. Im gesamten Berichtszeitraum erreichte sie einen Kursgewinn von 6,2
%. Unter Einbeziehung einer Reinvestition der Anfang Mai ausgeschütteten Dividende
von 4,75 € errechnet sich für das erste Halbjahr 2019 eine Performance von 9,6 %. Continental-Anleihen weiterhin auf niedrigem RenditeniveauWie im Vorjahr verharrten die Continental-Anleihen auch während des ersten Halbjahres
2019 auf niedrigem Renditeniveau. Der leichte Rückgang des Zinsniveaus für Unternehmensanleihen
in Europa beeinflusste die Kurse der Continental-Anleihen im Berichtszeitraum dabei
positiv, insbesondere im ersten Quartal 201 9. Der Kurs der am 5. Februar 2020 fälligen 0,0 %-Euro-Anleihe stieg im ersten Quartal
um 12,1 Basispunkte, bevor er im zweiten Quartal 3,3 Basispunkte verlor. Der Kurs der am 9. September 2020 fälligen 3,125 %-Euro-Anleihe sank im ersten Halbjahr
2019 um 99,5 Basispunkte, primär bedingt durch die Reduzierung der Restlaufzeit. Rückzahlung der 0,5 %-Euro-Anleihe am 19. Februar 2019Der Kurs der am 19. Februar 2019 fälligen 0,5 %-Euro-Anleihe der Continental Rubber
of America, Corp., Wilmington, USA, bewegte sich im Januar und Februar 2019 um die
100 %-Marke. Am Tag der Fälligkeit erfolgte die Rückzahlung zum Nominalwert in Höhe
von 500,0 Mio €. Continental-Kreditrating unverändertDie Continental AG wurde im Berichtszeitraum von den drei Ratingagenturen Standard
& Poor's, Fitch und Moody's eingestuft, die ihr jeweiliges Kreditrating für die Continental
AG unverändert beibehielten. Kreditrating der Continental AGscroll
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Vertragsverhältnis seit 19. Mai 2000. Continental Investor Relations onlineWeitere Informationen zur Continental-Aktie, zu den Continental-Anleihen und zum Kreditrating
sind unter www.continental-ir.de im Internet abrufbar. Zudem sind aktuelle Informationen
auch auf Twitter unter @Continental_IR verfügbar. Kennzahlen Continental-KonzernSeit 1. Januar 2019 wird erstmalig der IFRS 16, Leasingverhältnisse, angewendet. Dabei
wird die modifizierte retrospektive Übergangsmethode genutzt. Bei dieser Methode erfolgt
keine Anpassung der Vorjahreswerte. Insoweit sind einige der nachfolgenden Werte mit
der Vorjahresperiode nicht vergleichbar. scroll
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Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen. Kennzahlen KerngeschäftsfelderSeit 1. Januar 2019 wird erstmalig der IFRS 16, Leasingverhältnisse, angewendet. Dabei
wird die modifizierte retrospektive Übergangsmethode genutzt. Bei dieser Methode erfolgt
keine Anpassung der Vorjahreswerte. Insoweit sind einige der nachfolgenden Werte mit
der Vorjahresperiode nicht vergleichbar. scroll
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Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen. Konzern-ZwischenlageberichtArgus und T-Systems schützen Autos vor CyberattackenAm 4. April 2019 gaben wir bekannt, dass die T-Systems GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland,
ein Tochterunternehmen der Deutsche Telekom AG, Bonn, und die Argus Cyber Security
Ltd, Tel Aviv, Israel, ein Tochterunternehmen der Continental AG, künftig ihr Know-how
hinsichtlich der Cyberabwehr für Fahrzeuge bündeln.T-Systems baut derzeit ein Security
Operations Center auf, das auf vernetzte Fahrzeuge spezialisiert ist. Argus ist auf
Cybersicherheit in der Automobilbranche spezialisiert und bietet sichere Bordsysteme
für Fahrzeuge und Cyberabwehr-Technologie. Hersteller wie Betreiber großer Fahrzeugflotten
erkennen darüber mögliche Gefahren für das vernetzte Fahrzeug. Gemeinsam entwickeln
die Unternehmen nun eine umfassende und robuste Lösung für Cybersicherheit im Automobilsektor.
So können Autohersteller und Flottenbetreiber ihre Vision einer sicheren Mobilität
umsetzen. Innovationen für einen sauberen Mobilitäts-MixAm 15. Mai 2019 präsentierten wir auf dem 40. Wiener Motorensymposium verschiedene
Technologien, die zeigen, wie unterschiedliche Antriebsvarianten weiter verbessert
werden können. Was dem Klima schon heute hilft, sind der super-saubere Diesel- oder
Benzinmotor, kombiniert mit einem Elektroantrieb. Continental präsentierte ganz neu
die 48-Volt-High-Power-Technologie, die mit einer Spitzenleistung von 30 kW nun auch
rein elektrisches Fahren erlaubt. Damit bietet die 48-Volt-High-Power-Technologie
sämtliche Vorteile, die auch ein herkömmliches Vollhybrid-Fahrzeug mit Hochvoltsystem
auszeichnen - also signifikant niedrigeren Spritverbrauch und CO2-Ausstoß sowie eine
optimierte Fahreffizienz. Als weitere Lösung zur Effizienzsteigerung und Emissionsreduzierung
stellten die Experten den innovativen RingkatTurbolader vor. Die Verbindung aus Turbolader
und Katalysator ist eine Neuheit, die zusätzliche Vorteile im Vergleich zum separierten
Einbau der Einzelkomponenten bietet. Bei herkömmlichen Turboladern wird das Abgas
beim Verlassen der Turbine stark verzögert, wodurch Strömungsverluste, die Wirkungsgrad
kosten, entstehen. Anders beim RingkatTurbolader, mit dem sich die Effizienz weiter
steigern lässt. Neues 3D-Display bringt die dritte Dimension ins FahrzeugAm 11. Juni 2019 gaben wir bekannt, dass wir mit dem US-amerikanischen Unternehmen
Leia Inc. aus dem kalifornischen Silicon Valley eine innovative Cockpit-Lösung, das
"Natural 3D Lightfield Display", entwickeln. Die Lösung bringt die dritte Dimension
in einzigartiger Qualität in künftige Fahrzeugdisplays. Die neuen Lichtfeld-Displays
ermöglichen eine komfortable 3D-Wahrnehmung nicht nur für den Fahrer, sondern auch
für die Insassen auf dem Beifahrersitz und den Rücksitzen. Dabei benötigt das System
keine sogenannte Head-Tracker-Kamera. Die Technologie hebt die grafischen Möglichkeiten
durch Hervorhebungen, Akzentuierungen und komplexe Lichteffekte auf ein neues Niveau.
Fahrer können so Informationen sicher und in Echtzeit erfassen, der Dialog zwischen
Fahrer und Fahrzeug wird noch komfortabler und intuitiver. Bis 2022 soll das System
serienreif sein. Neue Produktionsanlagen im portugiesischen LousadoAm 11. Juni 2019 gaben wir die Erweiterung der Fertigungskapazitäten im portugiesischen
Lousado bekannt. Die neuen Kapazitäten sollen für die Produktion von Radialreifen
für Erdbewegungsfahrzeuge und Fahrzeuge zum Einsatz in Hafenanlagen mit einem Durchmesser
ab 24 Zoll genutzt werden. Die Investition ist Teil der Wachstumsstrategie der Division
Reifen. Neben den neuen Produktionsanlagen wurde das Forschungs- und Entwicklungszentrum
in Lousado erweitert. Das Zentrum wird künftig für kontinuierliche Leistungs- und
Qualitätstests aller Landwirtschafts-, Hafen- und Erdbewegungsreifen genutzt. Sowohl
das Hafen- als auch das Erdbewegungssegment gehören zu den größten Wachstumsfeldern
im Spezialreifen-Markt. Vereinbarung zum Kauf des Kunststoffspezialisten Merlett GroupAm 25. Juni 2019 hat Continental eine Vereinbarung zum Kauf des Kunststoffspezialisten
Merlett Group mit Sitz in Daverio, Italien, abgeschlossen. Damit erweitern wir unsere
Materialexpertise für leistungsstarke Kunststofftechnologien und -lösungen. Intelligente
Schlauchlösungen unterstützen bei der Verbesserung der Produktionseffizienz und Wirtschaftlichkeit.
Merlett verfügt über herausragende Fachkenntnisse zu Konstruktion, Verarbeitung und
Handhabung von Kunststoffen. Die Vereinbarung beinhaltet den Kauf der Merlett Group
mit drei Fertigungsstandorten in Italien und der Schweiz sowie ein umfangreiches Netzwerk
mit Vertriebsbüros in zwölf europäischen Ländern. Der Vollzug des Erwerbs steht unter
dem Vorbehalt der Freigabe durch die zuständigen Kartellbehörden. Pkw-Rechtsabbiegeassistent schützt Radfahrer und FußgängerAm 25. Juni 2019 stellten wir einen neuen Nahbereichsradar für eine noch präzisere
Erfassung des Fahrzeugumfelds vor. Anstelle der bislang verwendeten 24-Gigahertz(GHz)-Technologie
arbeitet die neue Radargeneration mit 77 GHz. Dank dieses Technologiewechsels wird
die Umgebung in einer höheren Auflösung und Trennschärfe erfasst und Verkehrsteilnehmer
oder Hindernisse genauer und früher detektiert. Der 77-GHz-Sensor erkennt Bewegungsrichtungen
und Geschwindigkeiten exakter, als das im bisher genutzten 24-GHz-Bereich möglich
gewesen ist. Damit lassen sich z. B. beim Rechtsabbiegen Radfahrer erkennen. Reagiert
der Fahrer auf die Warnung nicht, kann eine Notbremsung automatisch ausgelöst werden,
um eine Kollision zu vermeiden. Autofahrer erhalten so beim Rechtsabbiegen und in
unübersichtlichen Situationen mit totem Winkel wirkungsvolle Unterstützung. Für eine
nahezu lückenlose 360-Grad-Umfeldüberwachung des Fahrzeugs werden vier der neuen Radarsensoren
jeweils an den Karosserieecken positioniert. Radarsysteme bilden bereits die sensorische
Grundlage für diverse Fahrerassistenzsysteme, etwa die Erfassung des toten Winkels
jeweils rechts und links schräg neben dem Fahrzeug, die Erkennung des Umfelds für
den Spurwechselassistenten sowie die Beobachtung des Quer- und Kreuzungsverkehrs für
den Kreuzungs- und Notbremsassistenten. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche EntwicklungDas Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands stieg im ersten Quartal 2019 um 0,4 %
gegenüber dem vierten Quartal 2018 bzw. um 0,7 % gegenüber der Vorjahresperiode. Vor
allem der private Konsum und die Exporte legten zu. Für das zweite Quartal und das
zweite Halbjahr 2019 erwarten Volkswirte ein leicht sinkendes Wachstum. Hierauf deuten
rückläufige Auftragseingänge der Industrie sowie verschiedene konjunkturelle Indikatoren
hin, die sich in den vergangenen Monaten verschlechterten. Die weltweiten Handelskonflikte
und die Unsicherheit um den EU-Austritt des Vereinigten Königreichs belasten weiterhin
die Stimmung. Die Bundesbank erwartet für Deutschland in ihrem Juni-Bericht einen
BIP-Zuwachs um 0,6 % für das laufende Jahr. Die Wirtschaft des Euroraums erreichte im ersten Quartal 2019 ein Wachstum von 0,4
% im Vergleich zum Vorquartal. Gegenüber dem ersten Quartal 2018 ergab sich ein BIP-Zuwachs
von 1,2 %. Insbesondere die Investitionen der Unternehmen und die Exporte nahmen zu.
Für das zweite Quartal und auch das zweite Halbjahr 2019 gehen Experten von einer
weitgehend stabilen konjunkturellen Lage in der Eurozone aus. Unterstützend wirkte
im Berichtszeitraum weiterhin die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB),
die an ihren expansiven Maßnahmen unverändert festhielt. Zudem signalisierte die EZB
im Juni, ihre Geldpolitik bei Bedarf weiter zu lockern. Die Wachstumserwartung für
den Euroraum im Jahr 2019 hob sie gegenüber ihrer Prognose aus März 2019 um 0,1 Prozentpunkte
an und prognostiziert nun ein BIP-Wachstum von 1,2 %. Die US-Wirtschaft wuchs im ersten Quartal 2019 um 3,1 % gegenüber dem vierten Quartal
2018 bzw. 3,2 % im Vergleich zum ersten Quartal 2018. Gestützt wurde das Wachstum
vor allem durch erhöhte private Investitionen, Exporte und Staatsausgaben. Für das
zweite Quartal und das zweite Halbjahr erwarten Volkswirte ein etwas geringeres Wachstum.
Die US-amerikanische Notenbank Fed hielt ihren Leitzins im ersten Halbjahr stabil,
deutete jedoch im Anschluss an ihre Juni-Sitzung künftige Zinssenkungen an, sofern
diese erforderlich sein sollten. Ihre Prognose für das BIP-Wachstum 2019 der USA blieb
unverändert bei 2,1 %. Das Wachstum der japanischen Wirtschaft belief sich im ersten Quartal 2019 auf 0,9
% gegenüber der Vorjahresperiode, gestützt von privaten Investitionen und dem positiven
Saldo des Außenhandels. Der stärkere Rückgang der Importe überkompensierte dabei die
rückläufigen Exporte. Für das zweite Quartal und das zweite Halbjahr rechnen Experten
mit einer Stabilisierung des Außenhandels und leicht niedrigeren Wachstumsraten. Die
Weltbank senkt ein ihrer Global-Economic-Prospects-Studie vom Juni 2019 ihre Erwartung
für das japanische Wirtschaftswachstum um 0,1 Prozentpunkte auf 0,8 % für das laufende
Jahr. Die chinesische Wirtschaft profitierte im ersten Halbjahr 2019 weiterhin von einer
kräftigen Ausweitung des privaten Konsums. Nach 6,4 % für das erste Quartal 2019 wurde
für das zweite Quartal ein BIP-Wachstum von 6,2 % gegenüber der Vorjahresperiode ausgewiesen.
Für das Gesamtjahr 2019 schätzte die Weltbank im Juni das Wachstum auf 6,2 %. Für
Indien, das im ersten Quartal 2019 gegenüber dem hohen Vorjahreswert ein Wachstum
von 5,8 % auswies, prognostizierte die Weltbank im Juni noch ein Wachstum von 7,5
% im Gesamtjahr, wohingegen verschiedene Volkswirte im Juli ihre Wachstumserwartungen
für 2019 auf unter 7 % zurücknahmen. Schwächere Konjunkturdaten signalisieren auch
für Brasilien und Russland ein geringeres Wachstum für 2019 als bislang angenommen.
Die Weltbank senkte im Juni ihre BIP-Schätzungen für Brasilien um 0,7 Prozentpunkte
auf 1,5 % und für Russland um 0,3 Prozentpunkte auf 1,2 %. Für die gesamte Gruppe
der Schwellen- und Entwicklungsländer reduzierte die Weltbank in ihrer Juni-Prognose
das erwartete Wachstum für 2019 von 4,3 % auf 4,0 %. Infolge der reduzierten Wachstumsaussichten für einzelne Länder und Regionen verringerte
die Weltbank in ihrer Juni-Prognose ihre Wachstumserwartung für die Weltwirtschaft
um 0,3 Prozentpunkte auf 2,6 % für 2019. Als wesentliches Risiko für eine weitere
Wachstumsabschwächung nennt die Weltbank einen plötzlichen Anstieg der politischen
Unsicherheit, ausgelöst z. B. durch eine Eskalation bestehender oder neuer Handelskonflikte
zwischen großen Volkswirtschaften. Eine unerwartet starke Abschwächung der Konjunktur
in den großen Volkswirtschaften könnte zudem erhebliche negative Effekte auf Schwellen-
und Entwicklungsländer haben. Entwicklung der Pkw-NeuzulassungenDie Pkw-Nachfrage in Europa (EU-28 und EFTA) sank im ersten Halbjahr 2019 auf Basis
vorläufiger Daten des Verbands der Automobilindustrie (VDA) um 3 %. Besonders deutlich
war der Nachfragerückgang in Schweden um über 25 % sowie in den Niederlanden und Finnland
um jeweils über 10 %. Von den fünf größten Märkten in Europa wiesen vier ebenfalls
rückläufige Volumina aus. In Spanien sank der Absatz um 6 % und in Italien um 4 %.
Im Vereinigten Königreich reduzierten sich die Neuzulassungen gegenüber dem schwachen
Vorjahreswert nochmals um 3 % und in Frankreich verringerte sich die Nachfrage um
2 %. Lediglich in Deutschland stieg der Pkw-Absatz um 1 %. In den USA verringerte sich im ersten Halbjahr 2019 die Zahl der Neuzulassungen um
2 % auf 8,4 Mio Einheiten. Ursache war die weiterhin rückläufige Nachfrage nach Limousinen,
deren Absatz sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 9 % auf 2,5 Mio Einheiten
reduzierte. Dagegen erhöhte sich der Absatz von leichten Nutzfahrzeugen, insbesondere
Pick-ups, trotz gestiegener Kreditzinsen und Kraftstoffpreise um über 1 %. In Japan lag der Pkw-Absatz im ersten Halbjahr 2019 mit 2,3 Mio Einheiten auf Höhe
des Vorjahres und leicht über dem Durchschnittsniveau der letzten vier Jahre. Der
leichte Rückgang der Pkw-Nachfrage im ersten Quartal 2019 um 2 % wurde durch einen
höheren Absatz im zweiten Quartal kompensiert. In China setzte sich im Berichtszeitraum der Rückgang der Pkw-Nachfrage aus dem zweiten
Halbjahr 2018 fort. Gegenüber dem Rekordwert des Vorjahres von 11,5 Mio Einheiten
sank der Pkw-Absatz im ersten Halbjahr 2019 nach vorläufigen Daten um 14 % auf 9,9
Mio Einheiten. In Indien brach im zweiten Quartal der Absatz gegenüber der hohen Vorjahresbasis
um 18 % ein. Hierdurch verringerte sich das Volumen der Neuzulassungen im ersten Halbjahr
um 10 %. Als Gründe für die Kaufzurückhaltung wurden insbesondere die anstehenden
Parlamentswahlen und gestiegene Pkw-Preise aufgrund der Einführung höherer Sicherheitsstandards Neuzulassungen/Verkäufe von Pkwscroll
Quellen: VDA (Länder/Regionen) und Renault (weltweit). genannt. In Russland reduzierte sich der Pkw-Absatz im Berichtszeitraum um 2 %. Dagegen
setzte sich in Brasilien die Erholung der Nachfrage mit einem Plus von 11 % weiter
fort. Weltweit nahmen die Pkw-Neuzulassungen im Berichtszeitraum nach vorläufigen Daten
in beiden Quartalen im Vergleich zum Vorjahr um jeweils rund 7 % ab. Insgesamt ergab
sich für das erste Halbjahr 2019 ein Rückgang um über 3,3 Mio Einheiten auf 44,1 Mio
Einheiten. Entwicklung der Produktion von Pkw und leichten NutzfahrzeugenNach einem Rückgang um 5 % im ersten Quartal sank in Europa im zweiten Quartal 2019
die Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen < 6 t um 7 % gegenüber dem Vorjahresquartal.
Insbesondere die Pkw-Werke in Deutschland, Spanien, dem Vereinigten Königreich und
der Türkei verringerten ihre Fertigung. Insgesamt nahm die Produktion im ersten Halbjahr
2019 in Europa nach vorläufigen Daten um 6 % ab. Im zweiten Halbjahr erwarten wir
aufgrund der schwachen Pkw-Nachfrage nur noch stagnierende Produktionsvolumina auf
dem Niveau des zweiten Halbjahres 2018. Für das Gesamtjahr 2019 rechnen wir jetzt
mit einer Verringerung der Fertigung um 3 %. Zuvor erwarteten wir noch eine Produktion
auf Höhe des Vorjahres. Auch in Nordamerika kam es in der ersten Jahreshälfte 2019 aufgrund der schwächeren
Nachfrage zu einer geringeren Fertigung von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen, insbesondere
in den USA und Kanada. Die Produktionsvolumina sanken auf Basis vorläufiger Zahlen
um knapp 3 %. Nachdem wir bislang für das Gesamtjahr 2019 von einer stagnierenden
Produktion ausgingen, rechnen wir nun mit einem Rückgang um 2 %. In Südamerika entwickelte sich die Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen
im ersten Halbjahr 2019 in den einzelnen Ländern sehr unterschiedlich. Während Brasilien
aufgrund steigender Nachfrage wachsende Produktionszahlen verzeichnete, brach die
Fertigung in Argentinien deutlich ein. Nach vorläufigen Daten ergab sich in Südamerika
für das erste Halbjahr 2019 ein Produktionsrückgang um 3 %. Für das zweite Halbjahr
gehen wir nur noch von ähnlichen Fertigungszahlen wie im Vorjahr aus. Für das Gesamtjahr
2019 senken wir unsere Prognose von 2 % auf -1 %. Der Produktionseinbruch in China von über 13 % im Berichtszeitraum führte in Asien
zu einer niedrigeren Fertigung von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen als erwartet. Auch
Indien, Indonesien und andere Länder verzeichneten sinkende Stückzahlen. Auf Basis
vorläufiger Daten ergab sich für Asien ein Produktionsrückgang im ersten Halbjahr
2019 gegenüber dem Vorjahr von 9 %. Für das zweite Halbjahr erwarten wir aufgrund
der Nachfragezurückhaltung in China und anderen Ländern ein Fertigungsvolumen von
5 % unterhalb des Vorjahres. Für das Gesamtjahr rechnen wir nun - anstatt mit einer
stagnierenden Produktion - mit einem Rückgang um 7 %. Die weltweite Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen sank auf Basis vorläufiger
Zahlen im ersten Halbjahr 2019 - stärker als erwartet - um 7 % gegenüber dem Vorjahreswert.
Aufgrund dessen und der voraussichtlich nur geringen Stabilisierung im zweiten Halbjahr
senken wir unsere Prognose für das Gesamtjahr von 0 % auf rund -5 %. Entwicklung der Produktion von mittelschweren und schweren NutzfahrzeugenIn Europa führte das geringe wirtschaftliche Wachstum im Berichtszeitraum zu niedrigeren
Produktionsvolumina von Nutzfahrzeugen > 6 t gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Auf
Basis vorläufiger Daten sank die Produktion im ersten Halbjahr 2019 um rund 3 % gegenüber
dem Vorjahr. Für 2019 erwarten wir daher nun für Europa anstelle einer stagnierenden
Produktion von mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen einen Rückgang um 2 %. In Nordamerika setzte sich der Zuwachs der Nutzfahrzeugproduktion, trotz der hohen
Vorjahresbasis, im ersten Halbjahr 2019 weiter fort. Die Fertigung von mittelschweren
und schweren Nutzfahrzeugen wuchs nach vorläufigen Zahlen um rund 10 % gegenüber dem
Vorjahr. Aufgrund rückläufiger Auftragseingänge erwarten wir eine spürbare Abschwächung
der Produktion im zweiten Halbjahr. Für das Gesamtjahr rechnen wir nach wie vor mit
einem Zuwachs um 4 %. Südamerika verzeichnete im Berichtszeitraum dank der wachsenden brasilianischen Wirtschaft
nach vorläufigen Daten einen starken Anstieg der Produktion von Nutzfahrzeugen um
über 30 % gegenüber dem Vorjahreswert. Aufgrund der starken Entwicklung im ersten
Halbjahr 2019 heben wir unsere Prognose der Produktion mittelschwerer und schwerer
Nutzfahrzeuge in Südamerika von 15 % auf 20 % für das Gesamtjahr an. In Asien zeigte sich im Berichtszeitraum nach vorläufigen Zahlen ein Einbruch der
Fertigung mittelschwerer und schwerer Nutzfahrzeuge um über 10 %. Insbesondere in
China kam es aufgrund der Unsicherheit durch den ungelösten Handelskonflikt mit den
USA zu deutlich geringerer Nachfrage und Produktion von Nutzfahrzeugen. Auch in Indien
brach im zweiten Quartal die Fertigung ein. Aufgrund des schwachen ersten Halbjahres
senken wir unsere Prognose für die Nutzfahrzeugproduktion in Asien für das Gesamtjahr
2019 von -3 % auf -5 %. Für das erste Halbjahr 2019 schätzen wir den Rückgang der weltweiten Produktion von
mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen auf Basis vorläufiger Zahlen auf rund -6
%. Für das Gesamtjahr senken wir unsere Prognose von -1 % auf -3 %. Entwicklung der Ersatzreifenmärkte für Pkw und leichte NutzfahrzeugeIn Europa, dem für Continental wichtigsten Ersatzreifenmarkt für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge
< 6 t, verringerte sich der Absatz im Berichtszeitraum nach vorläufigen Daten um 2
% gegenüber dem starken Vorjahreswert. Ursächlich für den Rückgang war vor allem eine
schwächere Nachfrage aus Zentraleuropa und der Türkei. Infolgedessen senken wir unsere
Erwartung für das Gesamtjahr 2019 von einem Zuwachs um 2 % auf 0 %. In Nordamerika zeigte der Absatz von Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge
im ersten Halbjahr 2019 nach vorläufigen Zahlen ein deutliches Wachstum in Höhe von
4 %. Damit setzte sich die positive Nachfrageentwicklung der ersten drei Monate 2019auch
im zweiten Quartal fort. In der zweiten Jahreshälfte erwarten wir aufgrund der hohen
Vorjahreswerte nur eine stabile Entwicklung. Für das Gesamtjahr behalten wir unsere
Prognose eines Anstiegs um 2 % unverändert bei. In Südamerika verringerte sich im Berichtszeitraum die Nachfrage nach Ersatzreifen
für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge gegenüber den hohen Vergleichswerten aus dem Vorjahr
nach vorläufigen Zahlen um 4 %. Für den weiteren Jahresverlauf rechnen wir mit einer
Erholung. Für 2019 insgesamt reduzieren wir unsere Prognose von zuvor 2 % auf 0 %. Asien verzeichnete im ersten Halbjahr 2019 nach vorläufigen Daten einen Anstieg des
Bedarfs an Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge um 3 %. In China, dem wichtigsten
asiatischen Markt, belebte sich die Nachfrage und überstieg den Vorjahreswert um 4
%. Wesentliche Treiber dafür waren der gewachsene Fahrzeugbestand und die Wiederauffüllung
der Lager. Für 2019 bestätigen wir unsere Prognose eines Zuwachses von 3 %. Der weltweite Bedarf an Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge stieg in den
ersten sechs Monaten des Jahres 2019 nach vorläufigen Zahlen um 1 %. Für das Gesamtjahr
2019 reduzieren wir unsere Wachstumserwartung von 2 % auf 1 %. Entwicklung der Ersatzreifenmärkte für mittelschwere und schwere NutzfahrzeugeIn Europa sorgte im ersten Halbjahr 2019 insbesondere die schwache Nachfrage in der
Türkei für eine rückläufige Entwicklung des Absatzes von Ersatzreifen für mittelschwere
und schwere Nutzfahrzeuge. Gegenüber dem Vorjahreswert sanken die Volumina nach vorläufigen
Zahlen um 1 %. Für den weiteren Jahresverlauf rechnen wir mit einer leichten Erholung.
Für 2019 insgesamt senken wir unsere Prognose von einem Zuwachs um 1 % auf 0 %. In Nordamerika sank im ersten Halbjahr 2019 die Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere
und schwere Nutzfahrzeuge nach vorläufigen Zahlen um 9 % gegenüber dem hohen Vorjahreswert.
Der Hauptgrund hierfür war die Inkraftsetzung von Zöllen auf Lkw-Reifenimporte aus
China. Für das Gesamtjahr reduzieren wir unsere Absatzprognose von -5 % auf -8 %,
da andere Anbieter die Angebotslücke nur zeitverzögert schließen können und die Kunden
zunehmend auf runderneuerte Reifen ausweichen. In Südamerika nahm im Berichtszeitraum der Absatz von Ersatzreifen für mittelschwere
und schwere Nutzfahrzeuge gegenüber der hohen Vergleichsbasis des Vorjahres nach vorläufigen
Zahlen um 1 % ab. Infolge der wirtschaftlichen Entwicklung Brasiliens erwarten wir
in den Folgequartalen einen steigenden Bedarf. Für 2019 insgesamt erwarten wir statt
einem Anstieg um 2 % nur noch Volumina auf Vorjahresniveau. In Asien stieg der Absatz von Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge
im ersten Halbjahr 201 9 nach vorläufigen Zahlen um 2 %. Für das Gesamtjahr bestätigen
wir unsere Prognose eines Zuwachses um 2 %. Global stagnierte im Berichtszeitraum nach vorläufigen Daten die Nachfrage nach Ersatzreifen
für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge. Für das Gesamtjahr 2019 lassen wir unsere
Prognose eines stabilen Absatzes unverändert. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Continental-KonzernsZur Überleitung des Umsatz bereinigt und des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT
bereinigt) verweisen wir auf unsere Ausführungen im Konzern-Zwischenabschluss. scroll
Seit 1. Januar 2019 wird erstmalig der IFRS 16, Leasingverhältnisse, angewendet. Dabei
wird die modifizierte retrospektive Übergangsmethode genutzt. Bei dieser Methode erfolgt
keine Anpassung der Vorjahreswerte. Insoweit sind einige Werte mit der Vorjahresperiode
nicht vergleichbar. 1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen. ErtragslageUmsatzrückgang um 0,3 %; Rückgang des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 2,9 %Während der ersten sechs Monate 2019 verringerte sich der Konzernumsatz im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum um 0,3 % auf 22.310,7 Mio € (Vj. 22.386,5 Mio €). Bereinigt
um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Rückgang um
2,9 %. Rückgang des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 21,1 %Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) des Konzerns verringerte sich während
der ersten sechs Monate 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 468,6 Mio € bzw. 21,1 % auf
1.752,3 Mio € (Vj. 2.220,9 Mio €) und entspricht 8,0 % (Vj. 9,9 %) des bereinigten
Umsatzes. Operativer Ergebnisrückgang (EBIT) um 26,3 %Das operative Konzernergebnis (EBIT) reduzierte sich in den ersten sechs Monaten 2019
im Vergleich zum Vorjahr um 561,6 Mio € bzw. 26,3 % auf 1.576,6 Mio € (Vj. 2.138,2
Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 7,1 % (Vj. 9,6 %). Sondereffekte im ersten Halbjahr 2019Im Rahmen der Verselbstständigung der Division Powertrain ergab sich ein Aufwand in
Höhe von insgesamt 19,8 Mio € (Chassis &Safety 1,4 Mio €, Powertrain 15,4 Mio €, Interior
1,4 Mio €, Holding 1,6 Mio €). In der Division Chassis & Safety ergab sich ein Aufwand in Höhe von 3,3 Mio € aus
einer Restrukturierung für den Standort Varzea Paulista, Brasilien. Darin enthalten
sind Wertminderungen auf Sachanlagen in Höhe von 1,2 Mio €. Aus Wertminderungen auf Sachanlagen entstand ein Aufwand in Höhe von insgesamt 7,7
Mio € in der Division Powertrain. Darüber hinaus ergab sich aus einer Restrukturierung für den Standort Newport News,
USA, ein Aufwand in Höhe von 5,7 Mio € in der Division Powertrain. Darin enthalten
sind Wertminderungen auf Sachanlagen in Höhe von 4,3 Mio €. In der Division Interior ergab sich ein Aufwand in Höhe von 1,9 Mio € aus einer nachträglichen
Kaufpreisanpassung aus einem Anteilserwerb. Aus einem Unternehmenserwerb ergab sich ein Ertrag in Höhe von 2,2 Mio € in der Division
Reifen. Im Rahmen einer Restrukturierung am Standort Port Elizabeth, Südafrika, ergab sich
ein Aufwand in Höhe von 6,5 Mio € in der Division Reifen. Darin enthalten sind Wertminderungen
auf Sachanlagen in Höhe von 1,4 Mio €. In der Division ContiTech ergab sich ein Restrukturierungsaufwand im Geschäftsbereich
Mobile Fluid Systems in Höhe von 37,6 Mio €. Darin sind Wertminderungen auf Sachanlagen
in Höhe von 1,0 Mio € enthalten. Für den Konzern beträgt die Belastung durch Sondereffekte in den ersten sechs Monaten
201 9 insgesamt 80,3 Mio €. Sondereffekte im ersten Halbjahr 2018Aus Wertminderungen auf Sachanlagen entstand in der Division Powertrain ein Aufwand
in Höhe von insgesamt 6,4 Mio €. Darüber hinaus resultierte ebenfalls aus einer Wertminderung auf Sachanlagen ein Aufwand
in Höhe von 0,2 Mio € in der Division Interior. Im Rahmen einer Restrukturierung ergab sich eine Wertaufholung auf Sachanlagen in
Höhe von 2,9 Mio € in der Division Interior. Darüber hinaus führte ein Asset Deal zu einem Ertrag in Höhe von 2,9 Mio € in der
Division Interior. Aus einer Wertminderung auf Sachanlagen im Rahmen einer Restrukturierung ergab sich
für die Division ContiTech ein Aufwand in Höhe von 0,2 Mio €. Für den Konzern ergab sich eine Belastung durch Sondereffekte in den ersten sechs
Monaten 2018 in Höhe von insgesamt 1,0 Mio €. Forschung und EntwicklungDie Kosten für Forschung und Entwicklung (netto) erhöhten sich in den ersten sechs
Monaten 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,2 % auf 1.819,4 Mio € (Vj. 1.712,9
Mio €), entsprechend 8,2 % des Umsatzes (Vj. 7,7 %). Davon entfielen auf die AutomotiveGroup
1.581,1 Mio € (Vj. 1.486,7 Mio €), entsprechend 11,8 % des Umsatzes (Vj. 10,8 %),
und auf die Rubber Group 238,3 Mio € (Vj. 226,2 Mio €), entsprechend 2,7 % des Umsatzes
(Vj. 2,6 %). FinanzergebnisDas negative Finanzergebnis reduzierte sich im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zum
Vorjahr um 13,1 Mio € auf 98,0 Mio € (Vj. 111,1 Mio €). Dies ist im Wesentlichen auf
die Summe der Effekte aus Währungsumrechnung und aus Änderungen des beizulegenden
Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten zurückzuführen. Die Zinserträge stiegen im ersten Halbjahr 2019 gegenüber dem Vorjahr um 1 4,5 Mio
€ auf 59,1 Mio € (Vj. 44,6 Mio €). Auf erwartete Erträge aus langfristig fälligen
Leistungen an Arbeitnehmer sowie aus den Pensionsfonds entfielen in diesem Zeitraum
insgesamt 37,4 Mio € (Vj. 28,5 Mio €). Hierin sind die Zinserträge auf das Fondsvermögen
der Pensionskassen nicht enthalten. Die Zinsaufwendungen beliefen sich im ersten Halbjahr 2019 auf insgesamt 142,4 Mio
€ und lagen damit um 10,9 Mio € über dem Vorjahresvergleichswert von 131,5 Mio €.
Aus der Aufzinsung der langfristig fälligen Leistungen an Arbeitnehmer resultierte
in diesem Zeitraum ein Zinsaufwand in Höhe von insgesamt 77,6 Mio € (Vj. 70,7 Mio
€). Hierin ist die Aufzinsung der Anwartschaftsverpflichtungen der Pensionskassen
nicht enthalten. Der Zinsaufwand, der im Wesentlichen aus Kreditaufnahmen bei Banken,
Kapitalmarkttransaktionen und sonstigen Finanzierungsinstrumenten resultierte, lag
mit 64,8 Mio € leicht oberhalb des Vorjahresniveaus in Höhe von 60,8 Mio €. Eine Erhöhung
der Aufwendungen resultierte insbesondere aus dem seit 1. Januar 2019 verpflichtend
anzuwendenden Standard IFRS 16, Leasingverhältnisse. Die Abbildung aller Leasingverhältnisse
in der Bilanz führte entsprechend zu gestiegenen Aufwendungen aus der Aufzinsung der
Leasingverbindlichkeiten. In den ersten sechs Monaten 2019 belief sich dieser Zinsaufwand
auf 16,6 Mio € (Vj. 0,4 Mio €). Aus den von der Continental AG sowie der Continental
Rubber of America, Corp., Wilmington, USA, begebenen Anleihen resultierten Aufwendungen
in Höhe von 16,4 Mio € (Vj. 33,0 Mio €). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist auf
die Rückzahlung von zwei Anleihen zurückzuführen. Zum einen erfolgte am 16. Juli 2018
die Rückzahlung der Euro-Anleihe der Continental AG über 750,0 Mio €. Die fünfjährige
Anleihe wurde mit 3,0 % p. a. verzinst. Zum anderen wurde am 19. Februar 2019 die
Euro-Anleihe der Continental Rubber of America, Corp., Wilmington, USA, über 500,0
Mio € zurückgezahlt. Diese Anleihe wurde mit einem Festzinssatz von 0,5 % p. a. ausgegeben,
der über Zins-Währungsswaps in einen US-Dollar-basierten Festzinssatz von durchschnittlich
2,365 % getauscht wurde. Die Effekte aus Währungsumrechnung führten in den ersten sechs Monaten 2019 zu einem
negativen Ergebnisbeitrag in Höhe von 7,2 Mio € (Vj. 40,9 Mio €). Die Effekte aus
Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und sonstige
Bewertungseffekte führten im selben Zeitraum zu einem Aufwand in Höhe von insgesamt
7,5 Mio € (Vj. Ertrag in Höhe von 16,7 Mio €). Hiervon entfiel auf die sonstigen Bewertungseffekte
ein Aufwand in Höhe von 0,1 Mio € (Vj. Ertrag in Höhe von 1,7 Mio €). Wird die Summe
der Effekte aus Währungsumrechnung und aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts
von derivativen Finanzinstrumenten betrachtet, ergab sich im ersten Halbjahr 2019
eine Ergebnisbelastung in Höhe von 14,6 Mio € (Vj. 25,9 Mio €). Steuern vom Einkommen und vom ErtragDie Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für das erste Halbjahr 2019 beliefen sich
auf 396,3 Mio € (Vj. 439,8 Mio €). Die Steuerquote im Berichtszeitraum lag bei 26,8
% (Vj. 21,7 %). Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnenDas den Anteilseignern zuzurechnende Konzernergebnis verringerte sich um 32,0 % auf
1.060,0 Mio € (Vj. 1.559,7 Mio €). Nach den ersten sechs Monaten 2019 lag das unverwässerte
Ergebnis pro Aktie bei 5,30 € (Vj. 7,80 €) und entspricht dem verwässerten Ergebnis
pro Aktie. FinanzlageCashflow-ÜberleitungDas EBIT verringerte sich in den ersten sechs Monaten 2019 gegenüber dem Vergleichszeitraum
2018 um 561,6 Mio € auf 1.576,6 Mio € (Vj. 2.138,2 Mio €). Die Zinszahlungen erhöhten sich um 2,6 Mio € auf 53,4 Mio € (Vj. 50,8 Mio €). Die Auszahlungen für Ertragsteuern erhöhten sich um 33,2 Mio € auf 470,1 Mio € (Vj.
436,9 Mio €). Der Mittelabfluss aus dem Aufbau des operativen Working Capital lag zum 30. Juni 2019
mit 1.281,6 Mio € um 394,1 Mio € über dem Vorjahresvergleichswert von 887,5 Mio €. Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit lag zum 30. Juni 2019 mit 743,9
Mio € um 723,6 Mio € unter dem Vorjahresvergleichswert in Höhe von 1.467,5 Mio €. Aus Investitionstätigkeit resultierte in den ersten sechs Monaten 2019 ein Mittelabfluss
in Höhe von 1.769,4 Mio € (Vj. 1.345,1 Mio €). Die Investitionen in Sachanlagen und
Software, ohne Berücksichtigung von Leasing und aktivierten Fremdkapitalkosten, erhöhten
sich um 11 9,3 Mio € von 1.174,4 Mio € auf 1.293,7 Mio €. Aus dem Anteilserwerb und
dem Verkauf von Gesellschaften und Geschäftsbereichen resultierte insgesamt ein Mittelabfluss
in Höhe von 353,8 Mio € (Vj. 174,0 Mio €). Der im ersten Halbjahr 2019 erreichte Free Cashflow ergab einen Mittelabfluss in Höhe
von 1.025,5 Mio € (Vj. Mittelzufluss 122,4 Mio €) und verringerte sich damit um 1.147,9
Mio € gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die erstmalige Anwendung des
IFRS 16, Leasingverhältnisse, führte im Vergleich zum Vorjahr durch die Erfassung
der Abschreibungen auf die zu bilanzierenden Nutzungsrechte im Mittelzufluss aus laufender
Geschäftstätigkeit zu einer entsprechenden Verbesserung des Free Cashflow in Höhe
von 158,1 Mio €. Finanzierung und FinanzschuldenZum 30. Juni 2019 lagen die Netto-Finanzschulden des Continental-Konzerns mit 5.665,8
Mio € über dem Vorjahresniveau von 2.858,1 Mio €. Gegenüber dem Wert zum 31. Dezember
2018 von 1.661,3 Mio € stiegen sie um 4.004,5 Mio €. Die Gearing Ratio erhöhte sich
zum Ende des ersten Halbjahres 2019 auf 31,3 % (Vj. 16,8 %). Der seit 1. Januar 2019 verpflichtend anzuwendende Standard IFRS 16 führte zu einer
Abbildung aller Leasingverhältnisse in der Bilanz und damit zu einem Anstieg der Leasingverbindlichkeiten.
Diese beliefen sich am 30. Juni 2019 auf 1.745,2 Mio € (Vj. 14,5 Mio €). Am 20. März 2019 hat die Continental AG vier Banken mit der Vermarktung eines Schuldscheindarlehens
beauftragt. Die Transaktion wurde wie geplant Ende April 2019 erfolgreich abgeschlossen.
Das ausgegebene Schuldscheindarlehen besteht aus vier Tranchen mit einem Gesamtvolumen
von 500,0 Mio € und Laufzeiten von drei bzw. fünf Jahren. Für 76 % des Volumens wurden
Festzinssätze vereinbart. Die am 16. Juli 2018 fällige Euro-Anleihe der Continental AG über 750,0 Mio € wurde
zu einem Kurs von 100,00 % zurückgezahlt. Die fünfjährige Anleihe wurde mit 3,0 %
p. a. verzinst. Darüber hinaus wurde die am 19. Februar 2019 fällige Euro-Anleihe
der Continental Rubber of America, Corp., Wilmington, USA, über 500,0 Mio € zu einem
Kurs von 100,00 % zurückgezahlt. Diese Anleihe wurde mit 0,5 % p. a. verzinst und
hatte eine Laufzeit von drei Jahren und drei Monaten. Der syndizierte Kredit besteht aus einer revolvierenden Tranche über 3,0 Mrd €. Diese
Kreditlinie steht Continental bis April 2021 zur Verfügung und wurde Ende Juni 2019
mit 689,7 Mio € (Vj. -) von der Continental Rubber of America, Corp., Wilmington,
USA, in Anspruch genommen. Zum 30. Juni 2019 verfügte Continental über ein Liquiditätspolster in Höhe von insgesamt
4.758,9 Mio € (Vj. 5.799,8 Mio €), davon 1.786,3 Mio € (Vj. 2.131,5 Mio €) flüssige
Mittel sowie zugesagte, ungenutzte Kreditlinien im Volumen von 2.972,6 Mio € (Vj.
3.668,3 Mio €). Unter den Beschränkungen, welche die Verfügbarkeit von Kapital beeinträchtigen können,
sind auch sämtliche bestehenden Beschränkungen der flüssigen Mittel zu verstehen.
Im Continental-Konzern sind die vorab genannten flüssigen Mittel beschränkt hinsichtlich
verpfändeter Beträge sowie Guthaben in Ländern mit devisenrechtlichen Beschränkungen
oder anderweitig erschwertem Zugang zu Liquidität. Steuern, die auf den Transfer von
Geldvermögen von einem Land in ein anderes zu entrichten sind, werden im Regelfall
nicht als eine Beschränkung der flüssigen Mittel verstanden. Zum 30. Juni 2019 beliefen
sich die unbeschränkt verfügbaren flüssigen Mittel insgesamt auf 1.581,2 Mio € (Vj.
1.982,3 Mio €). Herleitung der Netto-Finanzschuldenscroll
Seit 1. Januar 2019 wird erstmalig der IFRS 16, Leasingverhältnisse, angewendet. Dabei
wird die modifizierte retrospektive Übergangsmethode genutzt. Bei dieser Methode erfolgt
keine Anpassung der Vorjahreswerte. Insoweit sind einige Werte mit der Vorjahresperiode
nicht vergleichbar. Herleitung der Veränderung der Netto-Finanzschuldenscroll
Seit 1. Januar 2019 wird erstmalig der IFRS 16, Leasingverhältnisse, angewendet. Dabei
wird die modifizierte retrospektive Übergangsmethode genutzt. Bei dieser Methode erfolgt
keine Anpassung der Vorjahreswerte. Insoweit sind einige Werte mit der Vorjahresperiode
nicht vergleichbar. Investitionen (Bilanzzugang)Im ersten Halbjahr 2019 wurden 1.426,3 Mio € (Vj. 1.174,4 Mio €) in Sachanlagen und
Software investiert. Der Anstieg in Höhe von 251,9 Mio € im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
resultiert mit 132,7 Mio € aus der Erstanwendung des IFRS 16, Leasingverhältnisse.
Die Investitionsquote beträgt nach sechs Monaten 6,4 % (Vj. 5,2 %). Auf die Automotive Group entfielen 873,5 Mio € (Vj. 706,0 Mio €) der Investitionen,
dies entspricht 6,5 % des Umsatzes (Vj. 5,1 %). Die Automotive Group investierte hauptsächlich
in Produktionsausrüstungen zur Herstellung neuer Produkte und zur Umsetzung neuer
Technologien. Hierbei wurden die Fertigungskapazitäten in Deutschland, an den europäischen
Niedrigkostenstandorten sowie in China und den USA erweitert. Darüber hinaus wurde
in Kaunas, Litauen, in den Aufbau eines neuen Werkes investiert. In der Division Chassis
& Safety entfielen wesentliche Bilanzzugänge auf die Erweiterung der Produktionsanlagen
für die Geschäftsbereiche Vehicle Dynamics und Advanced Driver Assistance Systems.
Es wurden insbesondere die Fertigungskapazitäten für elektronische Bremssysteme ausgebaut.
In der Division Powertrain entfielen wesentliche Investitionen auf die Erweiterung
der Produktionskapazitäten für die Geschäftsbereiche Engine & Drivetrain Systems und
Powertrain Components. In der Division Interior wurden insbesondere die Kapazitäten
in den Geschäftsbereichen Body & Security und Instrumentation & Driver HMI erweitert. Die Rubber Group investierte 533,7 Mio € (Vj. 459,3 Mio €), entsprechend 6,0 % des
Umsatzes (Vj. 5,3 %). Davon resultierte aus der Erstanwendung des IFRS 16, Leasingverhältnisse,
ein Betrag in Höhe von 88,9 Mio €. In der Division Reifen entfielen wesentliche Bilanzzugänge
auf die Werkneubauten in Clinton, USA, und Rayong, Thailand, sowie auf die Neuanmietung
von Filialen für den Reifenhandel in Österreich. Darüber hinaus wurden die Fertigungskapazitäten
bestehender Werke an den europäischen Niedrigkostenstandorten ausgebaut. Weiterhin
wurden Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Kostensenkung durchgeführt. In der Division ContiTech entfielen wesentliche Bilanzzugänge auf die Ausweitung von
Fertigungskapazitäten für die Geschäftsbereiche Mobile Fluid Systems und Surface Solutions
(vormals: Benecke-Hornschuch Surface Group). In Pune, Indien, wurde in den Aufbau
eines weiteren Produktionsstandorts für den Geschäftsbereich Surface Solutions investiert.
Darüber hinaus wurden in allen Geschäftsbereichen Investitionen zur Rationalisierung
bestehender Produktionsabläufe durchgeführt. VermögenslageDie Bilanzsumme erhöhte sich zum 30. Juni 2019 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresstichtag
um 4.545,8 Mio € auf 43.926,1 Mio € (Vj. 39.380,3 Mio €). Davon resultierte aus der
Erstanwendung des IFRS 16, Leasingverhältnisse, ein Betrag in Höhe von 1.722,7 Mio
€. Der Goodwill in Höhe von 7.351,5 Mio € ist im Vergleich zum Vorjahreswert von 7.019,2
Mio € um 332,3 Mio € gestiegen. Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte erhöhten
sich um 190,4 Mio € auf 1.700,7 Mio € (Vj. 1.510,3 Mio €). Die Sachanlagen stiegen
um 3.089,2 Mio € auf 14.513,1 Mio € (Vj. 11.423,9 Mio €). Die aktiven latenten Steuern
erhöhten sich um 261,0 Mio € auf 1.792,2 Mio € (Vj. 1.531,2 Mio €). Die Vorräte nahmen
um 397,6 Mio € auf 4.944,8 Mio € (Vj. 4.547,2 Mio €) zu. Die Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen reduzierten sich um 150,1 Mio € auf 8.409,9 Mio € (Vj. 8.560,0 Mio
€). Kurzfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen erhöhten sich
um 22,4 Mio € auf 165,0 Mio € (Vj. 142,6 Mio €). Die flüssigen Mittel sind mit 1.786,3
Mio € (Vj. 2.131,5 Mio €) um 345,2 Mio € geringer als am entsprechenden Vorjahresstichtag. Das Eigenkapital inklusive der Anteile in Fremdbesitz stieg im Vergleich zum 30. Juni
2018 um 1.070,8 Mio € auf 18.108,4 Mio € (Vj. 17.037,6 Mio €). Dies resultierte insbesondere
aus dem Anstieg der kumulierten einbehaltenen Gewinne in Höhe von 1.447,5 Mio €. Die
erfolgsneutralen Rücklagen veränderten sich um -365,2 Mio € auf -2.820,9 Mio € (Vj.
-2.455,7 Mio €). Die Gearing Ratio verschlechterte sich von 16,8 % auf 31,3 %. Die
Eigenkapitalquote sank auf 41,2 % (Vj. 43,3 %). Im Vergleich zum 31. Dezember 2018 erhöhte sich die Bilanzsumme um 3.480,7 Mio € auf
43.926,1 Mio € (Vj. 40.445,4 Mio €). Bezogen auf die einzelnen Bilanzposten ist dies
im Wesentlichen bedingt durch den Anstieg der Sachanlagen um 2.137,6 Mio € auf 14.513,1
Mio € (Vj. 12.375,5 Mio €). Davon resultierte aus der Erstanwendung des IFRS 16, Leasingverhältnisse,
ein Betrag in Höhe von 1.722,7 Mio €. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
stiegen um 551,7 Mio € auf 8.409,9 Mio € (Vj. 7.858,2 Mio €). Das Eigenkapital inklusive der Anteile in Fremdbesitz reduzierte sich im Vergleich
zum Jahresende 2018 um 224,9 Mio € auf 18.108,4 Mio € (Vj. 18.333,3 Mio €). Eigenkapitalmindernd
wirkte die Zahlung der von der Hauptversammlung beschlossenen Dividende in Höhe von
950,0 Mio €. Aus dem den Anteilseignern zuzurechnenden positiven Konzernergebnis ergibt
sich ein Anstieg in Höhe von 1.060,0 Mio €. Die erfolgsneutralen Rücklagen veränderten
sich um -306,5 Mio € auf -2.820,9 Mio € (Vj. -2.514,4 Mio €). Die Gearing Ratio veränderte sich von 9,1 % auf 31,3 %. MitarbeiterZum Ende des zweiten Quartals 2019 waren im Konzern 244.615 Mitarbeiter beschäftigt.
Dies entspricht einem Anstieg um 1.389 Personen im Vergleich zum Jahresende 2018.
Gegenläufig zu der Akquisition von Kathrein Automotive führen gesunkene Produktionsvolumen
in der Automotive Group insgesamt zu einer Reduzierung der Anzahl der Mitarbeiter
um 665. In der Rubber Group ist der Anstieg der Beschäftigtenzahl um 2.032 Personen
im Wesentlichen auf die Akquisition des Anti-Vibration Systems-Geschäfts von Cooper-Standard
sowie auf die Anpassung an eine bedarfsgerechte Produktion zurückzuführen. Im Vergleich
zum Berichtsstichtag des Vorjahres erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiter im Konzern
um insgesamt 1.304 Personen. Überleitung zu operativen Aktiva zum 30. Juni 2019scroll
scroll
Seit 1. Januar 2019 wird erstmalig der IFRS 16, Leasingverhältnisse, angewendet. Dabei
wird die modifizierte retrospektive Übergangsmethode genutzt. Bei dieser Methode erfolgt
keine Anpassung der Vorjahreswerte. Insoweit sind einige Werte mit der Vorjahresperiode
nicht vergleichbar. Überleitung zu operativen Aktiva zum 30. Juni 2018scroll
scroll
Seit 1. Januar 2019 wird erstmalig der IFRS 16, Leasingverhältnisse, angewendet. Dabei
wird die modifizierte retrospektive Übergangsmethode genutzt. Bei dieser Methode erfolgt
keine Anpassung der Vorjahreswerte. Insoweit sind einige dieser Werte nicht mit den
Werten der Berichtsperiode vergleichbar. Entwicklung der Divisionenscroll
Seit 1. Januar 2019 wird erstmalig der IFRS 16, Leasingverhältnisse, angewendet. Dabei
wird die modifizierte retrospektive Übergangsmethode genutzt. Bei dieser Methode erfolgt
keine Anpassung der Vorjahreswerte. Insoweit sind einige Werte mit der Vorjahresperiode
nicht vergleichbar. 1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen. Chassis & SafetyAbsatzIm Geschäftsbereich Vehicle Dynamics lag das Absatzvolumen von elektronischen Bremssystemen
in den ersten sechs Monaten 2019 deutlich unter dem Vorjahresniveau. Die Verkaufszahlen
von Bremskraftverstärkern im Geschäftsbereich Hydraulic Brake Systems verringerten
sich deutlich im Vergleich zum Vorjahr. Der Absatz der Bremssättel mit integrierter
elektrischer Parkbremse erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr und kompensierte damit
teilweise den spürbaren Rückgang der Verkaufszahlen von konventionellen Bremssätteln.
Im Geschäftsbereich Passive Safety & Sensorics sank der Absatz bei Airbagsteuergeräten
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Bei den Fahrerassistenzsystemen erhöhten sich
die Verkaufszahlen gegenüber dem Vorjahreswert stark. Umsatzrückgang um 4,5 %; Rückgang des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 6,5 %Während der ersten sechs Monate 2019 reduzierte sich der Umsatz der Division Chassis
& Safety im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,5 % auf 4.743,0 Mio € (Vj. 4.966,4
Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich
ein Rückgang um 6,5 %. Rückgang des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 32,8 %Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Chassis & Safety reduzierte
sich während der ersten sechs Monate 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 154,7 Mio €
bzw. 32,8 % auf 316,4 Mio € (Vj. 471,1 Mio €) und entspricht 6,7 % (Vj. 9,5 %) des
bereinigten Umsatzes. Operativer Ergebnisrückgang (EBIT) um 33,9 %Die Division Chassis & Safety verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses
(EBIT) in den ersten sechs Monaten 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 1 59,5 Mio € bzw.
33,9 % auf 311,6 Mio € (Vj. 471,1 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 6,6
% (Vj. 9,5 %). Sondereffekte im ersten Halbjahr 2019Im Rahmen der Verselbstständigung der Division Powertrain entstand ein Aufwand in
Höhe von 1,4 Mio € in der Division Chassis & Safety. Des Weiteren ergab sich ein Aufwand in Höhe von 3,3 Mio € aus einer Restrukturierung
für den Standort Varzea Paulista, Brasilien. Darin enthalten sind Wertminderungen
auf Sachanlagen in Höhe von 1,2 Mio €. Für die Division Chassis & Safety beträgt die Belastung durch Sondereffekte im ersten
Halbjahr 2019 insgesamt 4,7 Mio €. Sondereffekte im ersten Halbjahr 2018Für das erste Halbjahr 2018 ergaben sich in der Division Chassis & Safety keine Sondereffekte. scroll
Seit 1. Januar 2019 wird erstmalig der IFRS 16, Leasingverhältnisse, angewendet. Dabei
wird die modifizierte retrospektive Übergangsmethode genutzt. Bei dieser Methode erfolgt
keine Anpassung der Vorjahreswerte. Insoweit sind einige Werte mit der Vorjahresperiode
nicht vergleichbar. 1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen. PowertrainAbsatzIm Geschäftsbereich Engine & Drivetrain Systems stieg in den ersten sechs Monaten
2019 das Absatzvolumen von Motorsteuergeräten und Turboladern, während es bei Injektoren,
Pumpen und Getriebesteuerungen unter dem Vorjahr blieb. Im Geschäftsbereich Hybrid
Electric Vehicle lag das Absatzvolumen von Leistungselektronik, 48-Volt-Antriebssystemen
sowie Batteriesystemen über dem Vorjahr, während das Absatzvolumen von Produkten zur
Bordnetz-Stabilisierung unter das Vorjahresniveau sank. Im Geschäftsbereich Powertrain
Components stiegen, begünstigt durch die Abgasgesetzgebung, insbesondere die Verkaufszahlen
von Abgassensoren und SCR-Systemen. Das Absatzvolumen von Kraftstofffördereinheiten,
mechatronischen Sensoren für Verbrennungsmotoren sowie Katalysatoren lag unter dem
Vorjahresniveau. Umsatzrückgang um 0,1 %;
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| 1. Januar bis 30. Juni | Zweites Quartal | |||
| Interior in Mio € | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 |
| Umsatz | 4.869,9 | 4.941,0 | 2.474,7 | 2.539,3 |
| EBITDA | 505,1 | 595,5 | 269,7 | 312,1 |
| in % vom Umsatz | 10,4 | 12,1 | 10,9 | 12,3 |
| EBIT | 224,7 | 400,1 | 111,8 | 215,6 |
| in % vom Umsatz | 4,6 | 8,1 | 4,5 | 8,5 |
| Abschreibungen1 | 280,4 | 195,4 | 157,9 | 96,5 |
| davon Wertminderungen2 | - | -2,7 | - | -2,9 |
| Investitionen3 | 288,6 | 189,3 | 150,7 | 108,0 |
| in % vom Umsatz | 5,9 | 3,8 | 6,1 | 4,3 |
| Operative Aktiva (zum 30.06.) | 6.599,8 | 5.536,9 | ||
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 | 48.354 | 47.935 | ||
| Umsatz bereinigt5 | 4.804,0 | 4.861,2 | 2.435,9 | 2.498,7 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 257,8 | 408,2 | 128,3 | 216,3 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 5,4 | 8,4 | 5,3 | 8,7 |
Seit 1. Januar 2019 wird erstmalig der IFRS 16, Leasingverhältnisse, angewendet. Dabei
wird die modifizierte retrospektive Übergangsmethode genutzt. Bei dieser Methode erfolgt
keine Anpassung der Vorjahreswerte. Insoweit sind einige Werte mit der Vorjahresperiode
nicht vergleichbar.
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
Das Absatzvolumen im Geschäftsbereich Body & Security lag im ersten Halbjahr 2019
leicht über Vorjahresniveau. Rückläufig war die Entwicklung in der Region Asien. Dies
konnte durch Wachstum in der Region Europa überkompensiert werden. Beigetragen zur
Absatzsteigerung hat die Integration des neuen Geschäftsfelds Intelligent Antenna
Systems im Februar 2019. Die Verkaufszahlen des Geschäftsbereichs Infotainment & Connectivity
überstiegen deutlich den Vorjahresvergleichswert. Die Zuwächse waren insbesondere
im Bereich Connectivity zu verzeichnen. Der Absatz des Geschäftsbereichs Commercial
Vehicles & Aftermarket lag insgesamt unter dem Vorjahresniveau. Während der Bereich
Nutzfahrzeuge eine leichte Steigerung verzeichnete, blieb das Ersatzteil- und Aftermarket-Geschäft
bedingt durch den anteiligen Transfer in die Division Powertrain unter den Vorjahreswerten.
Im Geschäftsbereich Instrumentation & Driver HMI lag der Absatz in den ersten sechs
Monaten 2019 unter dem des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Diese Entwicklung ist
vorrangig auf den schwachen chinesischen Markt zurückzuführen.
Während der ersten sechs Monate 2019 reduzierte sich der Umsatz der Division Interior
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 1,4 % auf 4.869,9 Mio € (Vj. 4.941,0 Mio €).
Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Rückgang
um 2,6 %.
Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Interior reduzierte
sich während der ersten sechs Monate 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 150,4 Mio €
bzw. 36,8 % auf 257,8 Mio € (Vj. 408,2 Mio €) und entspricht 5,4 % (Vj. 8,4 %) des
bereinigten Umsatzes.
Die Division Interior verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT)
in den ersten sechs Monaten 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 175,4 Mio € bzw. 43,8
% auf 224,7 Mio € (Vj. 400,1 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 4,6 %
(Vj. 8,1 %).
Im Rahmen der Verselbstständigung der Division Powertrain ergab sich ein Aufwand in
Höhe von 1,4 Mio € in der Division Interior.
Des Weiteren ergab sich ein Aufwand in Höhe von 1,9 Mio € aus einer nachträglichen
Kaufpreisanpassung aus einem Anteilserwerb.
Für die Division Interior beträgt die Belastung durch Sondereffekte in den ersten
sechs Monaten 2019 insgesamt 3,3 Mio €.
Aus einer Wertminderung auf Sachanlagen resultierte ein Aufwand in Höhe von 0,2 Mio
€.
Im Rahmen einer Restrukturierung ergab sich eine Wertaufholung auf Sachanlagen in
Höhe von 2,9 Mio €.
Darüber hinaus führte ein Asset Deal zu einem Ertrag in Höhe von 2,9 Mio €.
Für die Division Interior ergab sich eine Entlastung durch Sondereffekte in den ersten
sechs Monaten 2018 in Höhe von insgesamt 5,6 Mio €.
| 1. Januar bis 30. Juni | Zweites Quartal | |||
| Reifen in Mio € | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 |
| Umsatz | 5.701,5 | 5.437,1 | 2.871,0 | 2.801,6 |
| EBITDA | 1.207,8 | 1.190,8 | 597,8 | 645,0 |
| in % vom Umsatz | 21,2 | 21,9 | 20,8 | 23,0 |
| EBIT | 812,2 | 889,1 | 398,2 | 493,6 |
| in % vom Umsatz | 14,2 | 16,4 | 13,9 | 17,6 |
| Abschreibungen1 | 395,6 | 301,7 | 199,6 | 151,4 |
| davon Wertminderungen2 | 1,4 | - | 1,4 | - |
| Investitionen3 | 406,6 | 342,2 | 218,0 | 212,1 |
| in % vom Umsatz | 7,1 | 6,3 | 7,6 | 7,6 |
| Operative Aktiva (zum 30.06.) | 7.779,7 | 6.430,3 | ||
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 | 57.813 | 55.239 | ||
| Umsatz bereinigt5 | 5.564,0 | 5.437,1 | 2.798,6 | 2.801,6 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 827,3 | 897,9 | 410,6 | 497,9 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 14,9 | 16,5 | 14,7 | 17,8 |
Seit 1. Januar 2019 wird erstmalig der IFRS 16, Leasingverhältnisse, angewendet. Dabei
wird die modifizierte retrospektive Übergangsmethode genutzt. Bei dieser Methode erfolgt
keine Anpassung der Vorjahreswerte. Insoweit sind einige Werte mit der Vorjahresperiode
nicht vergleichbar.
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
Die Verkaufszahlen lagen nach den ersten sechs Monaten 2019 im Pkw-Erstausrüstungsgeschäft
unter und im Pkw-Reifenersatzgeschäft auf dem Vorjahresvergleichswert. Die Absatzzahlen
im Nutzfahrzeugreifengeschäft lagen über dem Vorjahresniveau.
Während der ersten sechs Monate 2019 erhöhte sich der Umsatz der Division Reifen im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,9 % auf 5.701,5 Mio € (Vj. 5.437,1 Mio €). Bereinigt
um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 1,2
%.
Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division Reifen verringerte
sich während der ersten sechs Monate 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 70,6 Mio € bzw.
7,9 % auf 827,3 Mio € (Vj. 897,9 Mio €) und entspricht 14,9 % (Vj. 16,5 %) des bereinigten
Umsatzes.
Die Division Reifen verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT)
in den ersten sechs Monaten 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 76,9 € bzw. 8,6 % auf
81 2,2 Mio € (Vj. 889,1 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 14,2 % (Vj.
16,4 %).
Aus einem Unternehmenserwerb entstand ein Ertrag in Höhe von 2,2 Mio €.
Im Rahmen der Restrukturierung für den Standort Port Elizabeth, Südafrika, ergab sich
ein Aufwand in Höhe von 6,5 Mio €. Darin enthalten sind Wertminderungen auf Sachanlagen
in Höhe von 1,4 Mio €.
Für die Division Reifen beträgt die Belastung durch Sondereffekte in den ersten sechs
Monaten 2019 insgesamt 4,3 Mio €.
Für das erste Halbjahr 2018 ergaben sich in der Division Reifen keine Sondereffekte.
| 1. Januar bis 30. Juni | Zweites Quartal | |||
| ContiTech in Mio € | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 |
| Umsatz | 3.250,0 | 3.231,6 | 1.677,1 | 1.629,9 |
| EBITDA | 331,7 | 382,4 | 152,9 | 186,5 |
| in % vom Umsatz | 10,2 | 11,8 | 9,1 | 11,4 |
| EBIT | 160,8 | 233,4 | 64,8 | 111,5 |
| in % vom Umsatz | 4,9 | 7,2 | 3,9 | 6,8 |
| Abschreibungen1 | 170,9 | 149,0 | 88,1 | 75,0 |
| davon Wertminderungen2 | 1,0 | 0,2 | 1,0 | 0,2 |
| Investitionen3 | 127,1 | 117,1 | 70,3 | 67,7 |
| in % vom Umsatz | 3,9 | 3,6 | 4,2 | 4,2 |
| Operative Aktiva (zum 30.06.) | 3.621,3 | 3.194,7 | ||
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 | 46.982 | 48.350 | ||
| Umsatz bereinigt5 | 3.180,4 | 3.228,2 | 1.607,5 | 1.627,2 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 247,7 | 278,2 | 129,7 | 134,0 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 7,8 | 8,6 | 8,1 | 8,2 |
Seit 1. Januar 2019 wird erstmalig der IFRS 16, Leasingverhältnisse, angewendet. Dabei
wird die modifizierte retrospektive Übergangsmethode genutzt. Bei dieser Methode erfolgt
keine Anpassung der Vorjahreswerte. Insoweit sind einige Werte mit der Vorjahresperiode
nicht vergleichbar.
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
Während der ersten sechs Monate 2019 erhöhte sich der Umsatz der Division ContiTech
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,6 % auf 3.250,0 Mio € (Vj. 3.231,6 Mio €).
Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Rückgang
um 2,8 %.
Durch das weiterhin eingetrübte Marktumfeld in der Automobilindustrie wurde im Erstausrüstungsgeschäft
das Umsatzniveau des Vorjahres unterschritten. Diese negative Entwicklung konnte nur
teilweise durch Wachstum im Industriegeschäft, insbesondere in den Geschäftsbereichen
Air Spring Systems, Industrial Fluid Solutions sowie Conveyor Belt Group, kompensiert
werden.
Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der Division ContiTech verringerte
sich während der ersten sechs Monate 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 30,5 Mio € bzw.
11,0 % auf 247,7 Mio € (Vj. 278,2 Mio €) und entspricht 7,8 % (Vj. 8,6 %) des bereinigten
Umsatzes.
Die Division ContiTech verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT)
in den ersten sechs Monaten 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 72,6 Mio € bzw. 31,1
% auf 160,8 Mio € (Vj. 233,4 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 4,9 %
(Vj. 7,2 %).
In der Division ContiTech ergab sich ein Restrukturierungsaufwand im Geschäftsbereich
Mobile Fluid Systems in Höhe von 37,6 Mio €. Darin sind Wertminderungen auf Sachanlagen
in Höhe von 1,0 Mio € enthalten.
Aus einer Wertminderung auf Sachanlagen im Rahmen einer Restrukturierung ergab sich
für die Division ContiTech ein Aufwand in Höhe von 0,2 Mio €.
Im Berichtszeitraum gab es keine wesentlichen Veränderungen der Risiken und Chancen.
Zu den Details der wesentlichen Risiken und Chancen verweisen wir auf unsere Ausführungen
im Geschäftsbericht 2018.
Wie in der Ad-hoc-Mitteilung vom 22. Juli 2019 mitgeteilt, haben mehrere Faktoren
zu einer Anpassung der Prognose für das Geschäftsjahr 2019 geführt. Im Einzelnen sind
dies reduzierte Umsatzerwartungen für das zweite Halbjahr 2019 aufgrund der rückläufigen
Entwicklung der globalen Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen, Volumenrückgänge
bei bestimmten Produkten der Automotive Group durch Veränderungen des Abrufverhaltens
von Kunden sowie mögliche Rückstellungen für Gewährleistungsfälle in der Automotive
Group. Die Ursachen für diese möglichen Gewährleistungskosten und damit deren konkrete
Höhe werden derzeit noch aufgeklärt. Unter der Annahme von gegenüber der ersten Jahreshälfte
2019 konstanten Wechselkursen führen die vorgenannten Faktoren zu folgender geänderter
Prognose für das Geschäftsjahr 2019:
| ― |
Der Konzernumsatz wird nach heutiger Erwartung rund 44 Mrd € bis 45 Mrd € erreichen und die bereinigte EBIT-Marge wird voraussichtlich in einer Bandbreite von rund 7,0 % bis 7,5 % liegen. Der Umsatz der Automotive Group wird nach heutiger Erwartung zwischen rund 26 Mrd € und 26,5 Mrd € und die bereinigte EBIT-Marge voraussichtlich in einer Bandbreite von rund 4,2 % bis 4,8 % liegen. Der Umsatz der Rubber Group wird nach heutiger Erwartung rund 18 Mrd € bis 18,5 Mrd € erreichen und die bereinigte EBIT-Marge wird voraussichtlich in einer Bandbreite von rund 12,0 % bis 12,5 % liegen. |
| ― |
Die Investitionsquote vor Finanzinvestitionen einschließlich IFRS 16 wird jetzt unter 8 % des Umsatzes erwartet. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist insbesondere auf die Berücksichtigung der Leasingverhältnisse aufgrund der erstmaligen Anwendung des IFRS 16 zurückzuführen. |
| ― |
Der Free Cashflow vor Akquisitionen einschließlich IFRS 16 und vor Effekten aus der rechtlichen Verselbstständigung der Division Powertrain wird nun in einer Bandbreite von rund 1,2 Mrd € bis 1,4 Mrd € erwartet. Alle anderen Elemente der vorherigen Prognose bleiben unverändert: |
| ― |
Das negative Finanzergebnis vor Effekten aus Währungsumrechnung sowie vor Effekten aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und sonstigen Bewertungseffekten erwarten wir für 2019 bei rund 220 Mio €. Die Erhöhung gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf den seit 1. Januar 2019 verpflichtend anzuwendenden Standard IFRS 16, Leasingverhältnisse, zurückzuführen. |
| ― |
Die Steuerquote sollte im Jahr 2019 inklusive der steuerlichen Effekte aus der rechtlichen Verselbstständigung der Division Powertrain bei rund 27 % liegen. |
| ― |
Für das Geschäftsjahr 2019 rechnen wir, unter Berücksichtigung von Aufwendungen aus der rechtlichen Verselbstständigung der Division Powertrain, mit negativen Sondereffekten in Höhe von rund 200 Mio €. |
| ― |
Die Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen werden voraussichtlich bei rund 200 Mio € liegen und hauptsächlich die Divisionen ContiTech und Interior betreffen. |
Seit 1. Januar 2019 wird erstmalig der IFRS 16, Leasingverhältnisse, angewendet. Dabei
wird die modifizierte retrospektive Übergangsmethode genutzt. Bei dieser Methode erfolgt
keine Anpassung der Vorjahreswerte. Insoweit sind einige der nachfolgenden Werte mit
der Vorjahresperiode nicht vergleichbar.
| 1. Januar bis 30. Juni | Zweites Quartal | |||
| Mio € | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 |
| Umsatzerlöse | 22.310,7 | 22.386,5 | 11.264,0 | 11.373,8 |
| Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen | -16.878,1 | -16.656,8 | -8.523,5 | -8.435,0 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 5.432,6 | 5.729,7 | 2.740,5 | 2.938,8 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | -2.232,9 | -2.103,9 | -1.150,0 | -1.077,4 |
| Vertriebs- und Logistikkosten | -1.346,7 | -1.235,2 | -679,4 | -627,0 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -585,9 | -574,1 | -294,6 | -287,0 |
| Sonstige Erträge | 723,0 | 605,2 | 413,9 | 318,3 |
| Sonstige Aufwendungen | -425,4 | -324,6 | -282,3 | -172,6 |
| Ergebnis von nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen | 11,4 | 40,6 | 4,7 | 25,5 |
| Übriges Beteiligungsergebnis | 0,5 | 0,5 | 0,5 | 0,4 |
| EBIT | 1.576,6 | 2.138,2 | 753,3 | 1.119,0 |
| Zinserträge | 59,1 | 44,6 | 29,5 | 22,6 |
| Zinsaufwendungen | -142,4 | -131,5 | -72,1 | -67,2 |
| Effekte aus Währungsumrechnung | -7,2 | -40,9 | -2,3 | -25,4 |
| Effekte aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und sonstige Bewertungseffekte | -7,5 | 16,7 | 0,4 | 7,2 |
| Finanzergebnis | -98,0 | -111,1 | -44,5 | -62,8 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 1.478,6 | 2.027,1 | 708,8 | 1.056,2 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -396,3 | -439,8 | -213,9 | -220,4 |
| Konzernergebnis | 1.082,3 | 1.587,3 | 494,9 | 835,8 |
| Auf Anteile in Fremdbesitz entfallender Gewinn | -22,3 | -27,6 | -10,1 | -13,7 |
| Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen | 1.060,0 | 1.559,7 | 484,8 | 822,1 |
| Ergebnis pro Aktie in €, unverwässert | 5,30 | 7,80 | 2,42 | 4,11 |
| Ergebnis pro Aktie in €, verwässert | 5,30 | 7,80 | 2,42 | 4,11 |
| 1. Januar bis 30. Juni | Zweites Quartal | |||
| Mio € | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 |
| Konzernergebnis | 1.082,3 | 1.587,3 | 494,9 | 835,8 |
| Posten, die nicht ergebniswirksam umgegliedert werden | ||||
| Neubewertung leistungsorientierter Versorgungspläne1 | -638,9 | 32,9 | -324,0 | 4,6 |
| Zeitwertveränderungen1 | -637,3 | 41,3 | -331,9 | 21,4 |
| Anteil von nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen2 | 0,0 | - | 0,0 | - |
| Währungsumrechnung1 | -1,6 | -8,4 | 7,9 | -16,8 |
| Sonstige Finanzanlagen | -3,6 | - | -3,6 | - |
| Anteil von nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen | -3,6 | - | -3,6 | - |
| Im Eigenkapital erfasste Steuerpositionen | 196,3 | -12,0 | 102,3 | -5,8 |
| Posten, die in Folgeperioden erfolgswirksam umgegliedert werden könnten | ||||
| Währungsumrechnung1 | 130,2 | 44,4 | -183,7 | 102,9 |
| Effekte aus Währungsumrechnung1 | 130,7 | 44,2 | -183,2 | 102,7 |
| Erfolgswirksame Umgliederung | 0,0 | 0,2 | 0,0 | 0,2 |
| Anteil von nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen2 | -0,5 | - | -0,5 | - |
| Cashflow Hedges | -0,9 | -0,1 | 0,0 | -1,3 |
| Zeitwertveränderungen | -8,4 | -15,4 | 0,0 | -31,3 |
| Erfolgswirksame Umgliederung | 7,5 | 15,3 | 0,0 | 30,0 |
| Im Eigenkapital erfasste Steuerpositionen | 0,2 | 0,7 | 0,0 | 2,9 |
| Sonstiges Ergebnis | -316,7 | 65,9 | -409,0 | 103,3 |
| Gesamtergebnis | 765,6 | 1.653,2 | 85,9 | 939,1 |
| Auf Anteile in Fremdbesitz entfallendes Gesamtergebnis | -30,3 | -34,1 | -6,3 | -17,8 |
| Gesamtergebnis den Anteilseignern zuzurechnen | 735,3 | 1.619,1 | 79,6 | 921,3 |
1
Inklusive Fremdanteile.
2
Inklusive Steuern.
| in Mio € | 30.06.2019 | 31.12.2018 | 30.06.2018 |
| Goodwill | 7.351,5 | 7.233,4 | 7.019,2 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 1.700,7 | 1.566,3 | 1.510,3 |
| Sachanlagen | 14.513,1 | 12.375,5 | 1 1.423,9 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 11,8 | 12,0 | 10,4 |
| Anteile an nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen | 663,2 | 644,9 | 461,0 |
| Sonstige Finanzanlagen | 195,9 | 192,9 | 197,2 |
| Aktive latente Steuern | 1.792,2 | 1.464,4 | 1.531,2 |
| Aktiver Saldo aus Pensionsbewertung | 39,9 | 27,8 | 27,0 |
| Langfristige Vertragsvermögenswerte | 0,1 | 0,1 | 0,0 |
| Langfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen | 51,9 | 32,4 | 21,5 |
| Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte | 116,3 | 81,4 | 85,5 |
| Langfristige sonstige Vermögenswerte | 27,0 | 27,6 | 25,3 |
| Langfristige Vermögenswerte | 26.463,6 | 23.658,7 | 22.312,5 |
| Vorräte | 4.944,8 | 4.521,1 | 4.547,2 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen1 | 8.409,9 | 7.858,2 | 8.560,0 |
| Kurzfristige Vertragsvermögenswerte | 97,3 | 67,4 | 72,1 |
| Kurzfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte1 | 119,3 | 94,4 | 147,5 |
| Kurzfristige sonstige Vermögenswerte | 1.562,6 | 1.124,2 | 1.293,92 |
| Ertragsteuerforderungen | 377,3 | 208,2 | 171,02 |
| Kurzfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen | 165,0 | 151,8 | 142,6 |
| Flüssige Mittel | 1.786,3 | 2.761,4 | 2.131,5 |
| Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte | - | - | 2,0 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 17.462,5 | 16.786,7 | 17.067,82 |
| Bilanzsumme | 43.926,1 | 40.445,4 | 39.380,32 |
Seit 1. Januar 2019 wird erstmalig der IFRS 16, Leasingverhältnisse, angewendet. Dabei
wird die modifizierte retrospektive Übergangsmethode genutzt. Bei dieser Methode erfolgt
keine Anpassung der Vorjahreswerte. Insoweit sind einige Werte mit der Vorjahresperiode
nicht vergleichbar.
1
Zwischen diesen Bilanzposten werden ab dem Berichtsjahr 2019 zur Erhöhung der Transparenz
bei der Darstellung der Forderungen gegenüber nahestehenden Unternehmen die Forderungen
aus dem operativen Leistungsgeschäft aus den kurzfristigen sonstigen finanziellen
Vermögenswerten in die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen umgegliedert. Die
Werte der Vergleichsperioden sind entsprechend angepasst dargestellt.
2
Die Vorjahreszahlen sind aufgrund des geänderten Ausweises von Zinsen und Strafzahlungen
auf Ertragsteuern angepasst dargestellt.
| in Mio € | 30.06.2019 | 31.12.2018 | 30.06.2018 |
| Gezeichnetes Kapital | 512,0 | 512,0 | 512,0 |
| Kapitalrücklage | 4.155,6 | 4.155,6 | 4.155,6 |
| Kumulierte einbehaltene Gewinne | 15.807,2 | 15.697,2 | 14.359,7 |
| Erfolgsneutrale Rücklagen | -2.820,9 | -2.514,4 | -2.455,7 |
| Den Anteilseignern zuzurechnendes Eigenkapital | 17.653,9 | 17.850,4 | 16.571,6 |
| Anteile in Fremdbesitz | 454,5 | 482,9 | 466,0 |
| Eigenkapital | 18.108,4 | 18.333,3 | 17.037,6 |
| Langfristige Leistungen an Arbeitnehmer | 5.243,2 | 4.407,0 | 4.451,2 |
| Passive latente Steuern | 410,5 | 315,7 | 354,0 |
| Langfristige Rückstellungen für sonstige Risiken und Verpflichtungen | 214,0 | 163,7 | 163,9 |
| Langfristige Finanzschulden | 2.793,2 | 1.449,0 | 1.460,8 |
| Langfristige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 31,8 | 38,4 | 35,3 |
| Langfristige Vertragsverbindlichkeiten | 11,0 | 11,0 | 15,0 |
| Langfristige sonstige Verbindlichkeiten | 21,8 | 13,4 | 15,1 |
| Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 8.725,5 | 6.398,2 | 6.495,3 |
| Kurzfristige Leistungen an Arbeitnehmer | 1.377,3 | 1.454,2 | 1.364,9 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen1 | 6.956,3 | 7.525,6 | 7.123,3 |
| Kurzfristige Vertragsverbindlichkeiten | 167,8 | 150,2 | 139,92 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 871,4 | 750,7 | 784,63 |
| Kurzfristige Rückstellungen für sonstige Risiken und Verpflichtungen | 993,7 | 1.066,1 | 977,33 |
| Kurzfristige Finanzschulden | 4.875,8 | 3.157,9 | 3.692,9 |
| Kurzfristige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten1 | 916,5 | 1.042,6 | 1.043,42 |
| Kurzfristige sonstige Verbindlichkeiten | 933,4 | 566,6 | 721.13 |
| Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 17.092,2 | 15.713,9 | 15.847,43 |
| Bilanzsumme | 43.926,1 | 40.445,4 | 39.380,33 |
Seit 1. Januar 2019 wird erstmalig der IFRS 16, Leasingverhältnisse, angewendet. Dabei
wird die modifizierte retrospektive Übergangsmethode genutzt. Bei dieser Methode erfolgt
keine Anpassung der Vorjahreswerte. Insoweit sind einige Werte mit der Vorjahresperiode
nicht vergleichbar.
1
Zwischen diesen Bilanzposten werden ab dem Berichtsjahr 2019 zur Erhöhung der Transparenz
bei der Darstellung der Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen die
Verbindlichkeiten aus dem operativen Leistungsgeschäft aus den kurzfristigen sonstigen
finanziellen Verbindlichkeiten in die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
umgegliedert. Die Werte der Vergleichsperioden sind entsprechend angepasst dargestellt.
2
Zur Erhöhung der Transparenz bei der Darstellung der kurzfristigen Vertragsverbindlichkeiten
wurden die Verbindlichkeiten für Vertriebsaufwendungen in die kurzfristigen sonstigen
finanziellen Verbindlichkeiten umgegliedert. Die Werte der Vergleichsperiode sind
entsprechend angepasst dargestellt.
3
Die Vorjahreszahlen sind aufgrund des geänderten Ausweises von Zinsen und Strafzahlungen
auf Ertragsteuern angepasst dargestellt.
| 1. Januar bis 30. Juni | Zweites Quartal | |||
| Mio € | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 |
| Konzernergebnis | 1.082,3 | 1.587,3 | 494,9 | 835,8 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 396,3 | 439,8 | 213,9 | 220,4 |
| Finanzergebnis | 98,0 | 111,1 | 44,5 | 62,8 |
| EBIT | 1.576,6 | 2.138,2 | 753,3 | 1.119,0 |
| Gezahlte Zinsen | -53,4 | -50,81 | -24,7 | -16,71 |
| Erhaltene Zinsen | 42,2 | 12,51 | 12,3 | 5,61 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -470,1 | -436,91 | -261,4 | -253,11 |
| Erhaltene Dividenden | 16,0 | 15,6 | 16,0 | 0,4 |
| Abschreibungen sowie Wertminderungen und -aufholungen | 1.354,0 | 1.074,2 | 703,6 | 538,4 |
| Ergebnis von nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen und sonstigen Finanzanlagen inkl. Wertminderungen und -aufholungen | -11,9 | -41,1 | -5,2 | -25,9 |
| Gewinne/Verluste aus Abgängen von Vermögenswerten, Gesellschaften und Geschäftsbereichen | -4,3 | -8,9 | -2,9 | -2,2 |
| Veränderungen der | ||||
| Vorräte | -355,6 | -402,5 | -71,3 | -148,2 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | -255,9 | -540,81 | 183,8 | 15,51 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -670,1 | 55,81 | -205,2 | 102,51 |
| Leistungen an Arbeitnehmer und der sonstigen Rückstellungen | -14,1 | -154,8 | -290,5 | -426,9 |
| übrigen Aktiva und Passiva | -409,5 | -193,01 | -61,7 | -75,01 |
| Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 743,9 | 1.467,5 | 746,1 | 833,4 |
| Mittelzufluss/-abfluss aus Abgängen von Vermögenswerten | 15,5 | 35,8 | 8,1 | 10,9 |
| Investitionen in Sachanlagen und Software | -1.293,7 | -1.174,4 | -728,7 | -715,0 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte aus Entwicklungsprojekten und Sonstige | -137,4 | -32,5 | -62,4 | -18,8 |
| Mittelzufluss/-abfluss aus dem Verkauf von Gesellschaften und Geschäftsbereichen | 0,8 | -0,2 | 0,7 | -0,2 |
| Anteilserwerb von Gesellschaften und Geschäftsbereichen | -354,6 | -173,8 | -226,0 | -28,8 |
| Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit | -1.769,4 | -1.345,1 | -1.008,3 | -751,9 |
| Cashflow vor Finanzierungstätigkeit (Free Cashflow) | -1.025,5 | 122,4 | -262,2 | 81,5 |
| Veränderung der Finanzschulden | 1.066,7 | 1.064,2 | 1.294,5 | 676,5 |
| Sukzessive Erwerbe | -70,5 | -2,6 | -70,5 | 0,0 |
| Gezahlte Dividende | -950,0 | -900,0 | -950,0 | -900,0 |
| Dividenden an Minderheitsgesellschafter und Veränderungen aus Eigenkapitaltransaktionen bei Gesellschaften mit Minderheitsanteilseignern | -24,8 | -27,5 | -24,4 | -21,1 |
| Zugang flüssiger Mittel aus erstmaliger Einbeziehung von Tochtergesellschaften in den Konsolidierungskreis | 0,4 | 0,5 | 0,0 | 0,5 |
| Mittelzufluss/-abfluss aus Finanzierungstätigkeit | 21,8 | 134,6 | 249,6 | -244,1 |
| Veränderung der flüssigen Mittel | -1.003,7 | 257,0 | -12,6 | -162,6 |
| Flüssige Mittel am Anfang der Periode | 2.761,4 | 1.881,5 | 1.816,6 | 2.288,6 |
| Wechselkursbedingte Veränderungen der flüssigen Mittel | 28,6 | -7,0 | -17,7 | 5,5 |
| Flüssige Mittel am Ende der Periode | 1.786,3 | 2.131,5 | 1.786,3 | 2.131,5 |
Seit 1. Januar 2019 wird erstmalig der IFRS 16, Leasingverhältnisse, angewendet. Dabei
wird die modifizierte retrospektive Übergangsmethode genutzt. Bei dieser Methode erfolgt
keine Anpassung der Vorjahreswerte. Insoweit sind einige Werte mit der Vorjahresperiode
nicht vergleichbar.
| Unterschiedsbetrag aus | ||||||
| Mio € | Gezeichnetes Kapital1 |
Kapitalrücklage | Kumulierte einbehaltene Gewinne |
Sukzessive Erwerbe2 |
Neubewertung leistungsorientierter Versorgungspläne3 | Währungsumrechnung4 |
| Stand 01.01.2018 | 512,0 | 4.155,6 | 13.669,3 | -183,3 | -1.720,7 | -610,2 |
| Effekte aus der erstmaligen Anwendung neuer Standards (IFRS 9/15)6 | - |
- |
30,8 | - |
- |
- |
| Stand 01.01.2018 angepasst | 512,0 | 4.155,6 | 13.700,1 | -183,3 | -1.720,7 | -610,2 |
| Konzernergebnis | - | - | 1.559,7 | - | - | - |
| Veränderungen übriges Eigenkapital | - | - | -0,1 | - | 20,9 | 39,7 |
| Konzerngesamtergebnis | - | - | 1.559,6 | - | 20,9 | 39,7 |
| Gezahlte Dividende | - | - | -900,0 | - | - | - |
| Sukzessive Erwerbe | - | - | - | -1,9 | - | - |
| Sonstige Veränderung | - | - | - | -1,4 | - | - |
| Stand 30.06.2018 | 512,0 | 4.155,6 | 14.359,7 | -186,6 | -1.699,8 | -570,5 |
| Stand 01.01.2019 | 512,0 | 4.155,6 | 15.697,2 | -205,6 | -1.795,5 | -510,0 |
| Konzernergebnis | - | - | 1.060,0 | - | - | - |
| Veränderungen übriges Eigenkapital | - | - | 0,0 | - | -442,8 | 122,3 |
| Konzerngesamtergebnis | - | - | 1.060,0 | - | -442,8 | 122,3 |
| Gezahlte/beschlossene Dividende | - | - | -950,0 | - | - | - |
| Sukzessive Erwerbe | - | - | - | 18,0 | - | - |
| Sonstige Veränderung7 | - | - | - | 0,2 | - | - |
| Stand 30.06.2019 | 512,0 | 4.155,6 | 15.807,2 | -187,4 | -2.238,3 | -387,7 |
| Unterschiedsbetrag aus | ||||
| Mio € | Finanzinstrumenten5 | Summe | Anteile in Fremdbesitz | Gesamt |
| Stand 01.01.2018 | 5,7 | 15.828,4 | 461,9 | 16.290,3 |
| Effekte aus der erstmaligen Anwendung neuer Standards (IFRS 9/15)6 | -3,4 | 27,4 | -0,1 | 27,3 |
| Stand 01.01.2018 angepasst | 2,3 | 15.855,8 | 461,8 | 16.317,6 |
| Konzernergebnis | - | 1.559,7 | 27,6 | 1.587,3 |
| Veränderungen übriges Eigenkapital | -1,1 | 59,4 | 6,5 | 65,9 |
| Konzerngesamtergebnis | -1,1 | 1.619,1 | 34,1 | 1.653,2 |
| Gezahlte Dividende | - | -900,0 | -29,8 | -929,8 |
| Sukzessive Erwerbe | - | -1,9 | -0,1 | -2,0 |
| Sonstige Veränderung | - | -1,4 | - | -1,4 |
| Stand 30.06.2018 | 1,2 | 16.571,6 | 466,0 | 17.037,6 |
| Stand 01.01.2019 | -3,3 | 17.850,4 | 482,9 | 18.333,3 |
| Konzernergebnis | - | 1.060,0 | 22,3 | 1.082,3 |
| Veränderungen übriges Eigenkapital | -4,2 | -324,7 | 8,0 | -316,7 |
| Konzerngesamtergebnis | -4,2 | 735,3 | 30,3 | 765,6 |
| Gezahlte/beschlossene Dividende | - | -950,0 | -25,4 | -975,4 |
| Sukzessive Erwerbe | - | 18,0 | -33,3 | -15,3 |
| Sonstige Veränderung7 | - | 0,2 | 0,0 | 0,2 |
| Stand 30.06.2019 | -7,5 | 17.653,9 | 454,5 | 18.108,4 |
1
Eingeteilt in 200.005.983 im Umlauf befindliche Stückaktien.
2
Beinhaltet einen Anteil von 18,0 Mio € (Vj. -1,6 Mio €) aus sukzessiven Erwerben von
Anteilen vollkonsolidierter Unternehmen (davon entfallen 29,2 Mio € auf die Ausübung
der Put-Option von Zonar Systems Inc. und -11,2 Mio € auf den Restanteilserwerb von
ContiTech Grand Ocean Fluid (Changchun) Co., Ltd.) sowie einen Anteil von 0,2 Mio
€ (Vj. -1,4 Mio €) aus Effekten infolge der erstmaligen Einbeziehung vormals nicht
konsolidierter Tochterunternehmen. Die Vorjahresperiode beinhaltet zudem die Wertänderung
einer Put-Option von -0,3 Mio € für den Erwerb von Restanteilen einer vollkonsolidierten
Gesellschaft.
3
Beinhaltet einen Anteil von 0,0 Mio € (Vj. -) des Anteilseigners an den nicht realisierten
Gewinnen und Verlusten aus Pensionsverpflichtungen von nach der Equity-Methode bilanzierten
Unternehmen.
4
Beinhaltet einen Anteil von -0,5 Mio € (Vj. -) des Anteilseigners an der Währungsumrechnung
von nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen.
5
Die Veränderung des Unterschiedsbetrags aus Finanzinstrumenten, nach Berücksichtigung
von latenten Steuern, resultierte aus dem Auslaufen der Cashflow Hedges zur Zins-
und Währungssicherung von -0,7 Mio € (Vj. -), der sonstigen Finanzanlagen von -3,6
Mio € (Vj. -) sowie im Vorjahr aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts der Cashflow
Hedges von -1,1 Mio €.
6
Wir verweisen auf unsere Erläuterungen im Geschäftsbericht 2018 im Abschnitt Erlöse
aus Verträgen mit Kunden und im Abschnitt Finanzinstrumente.
7
Sonstige Veränderungen der Anteile in Fremdbesitz durch Konsolidierungskreisveränderungen
sowie Kapitalerhöhungen.
| Mio € | Chassis & Safety | Powertrain | Interior | Reifen | ContiTech | Sonstiges/ Holding/ Konsolidierung |
| Außenumsatz | 4.721,6 | 3.876,2 | 4.843,4 | 5.677,7 | 3.191,8 | - |
| Konzerninterner Umsatz | 21,4 | 90,8 | 26,5 | 23,8 | 58,2 | -220,7 |
| Umsatz (Gesamt) | 4.743,0 | 3.967,0 | 4.869,9 | 5.701,5 | 3.250,0 | -220,7 |
| EBIT (Segmentergebnis) | 311,6 | 117,2 | 224,7 | 812,2 | 160,8 | -49,9 |
| in % vom Umsatz | 6,6 | 3,0 | 4,6 | 14,2 | 4,9 | - |
| Abschreibungen1 | 251,1 | 254,2 | 280,4 | 395,6 | 170,9 | 1,8 |
| davon Wertminderungen2 | 1,2 | 12,0 | - | 1,4 | 1,0 | - |
| Investitionen3 | 289,3 | 295,6 | 288,6 | 406,6 | 127,1 | 19,1 |
| in % vom Umsatz | 6,1 | 7,5 | 5,9 | 7,1 | 3,9 | - |
| Operative Aktiva (zum 30.06.) | 5.612,2 | 4.277,6 | 6.599,8 | 7.779,7 | 3.621,3 | -73,0 |
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 | 48.585 | 42.412 | 48.354 | 57.813 | 46.982 | 469 |
| Umsatz bereinigt5 | 4.743,0 | 3.967,0 | 4.804,0 | 5.564,0 | 3.180,4 | -220,7 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 316,4 | 151,4 | 257,8 | 827,3 | 247,7 | -48,3 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 6,7 | 3,8 | 5,4 | 14,9 | 7,8 | - |
| Mio € | Continental-Konzern |
| Außenumsatz | 22.310,7 |
| Konzerninterner Umsatz | - |
| Umsatz (Gesamt) | 22.310,7 |
| EBIT (Segmentergebnis) | 1.576,6 |
| in % vom Umsatz | 7,1 |
| Abschreibungen1 | 1.354,0 |
| davon Wertminderungen2 | 15,6 |
| Investitionen3 | 1.426,3 |
| in % vom Umsatz | 6,4 |
| Operative Aktiva (zum 30.06.) | 27.817,6 |
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 | 244.615 |
| Umsatz bereinigt5 | 22.037,7 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 1.752,3 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 8,0 |
Seit 1. Januar 2019 wird erstmalig der IFRS 16, Leasingverhältnisse, angewendet. Dabei
wird die modifizierte retrospektive Übergangsmethode genutzt. Bei dieser Methode erfolgt
keine Anpassung der Vorjahreswerte. Insoweit sind einige Werte mit der Vorjahresperiode
nicht vergleichbar.
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
| Mio € | Chassis & Safety | Powertrain | Interior | Reifen | ContiTech | Sonstiges/ Holding/ Konsolidierung |
| Außenumsatz | 4.951,5 | 3.905,8 | 4.925,1 | 5.420,0 | 3.184,1 | - |
| Konzerninterner Umsatz | 14,9 | 65,0 | 15,9 | 17,1 | 47,5 | -160,4 |
| Umsatz (Gesamt) | 4.966,4 | 3.970,8 | 4.941,0 | 5.437,1 | 3.231,6 | -160,4 |
| EBIT (Segmentergebnis) | 471,1 | 210,1 | 400,1 | 889,1 | 233,4 | -65,6 |
| in % vom Umsatz | 9,5 | 5,3 | 8,1 | 16,4 | 7,2 | - |
| Abschreibungen1 | 210,3 | 216,4 | 195,4 | 301,7 | 149,0 | 1,4 |
| davon Wertminderungen2 | - | 6,4 | -2,7 | - | 0,2 | - |
| Investitionen3 | 263,5 | 253,2 | 189,3 | 342,2 | 117,1 | 9,1 |
| in % vom Umsatz | 5,3 | 6,4 | 3,8 | 6,3 | 3,6 | - |
| Operative Aktiva (zum 30.06.) | 4.899,3 | 3.695,9 | 5.536,9 | 6.430,3 | 3.194,7 | -36,4 |
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 | 48.750 | 42.608 | 47.935 | 55.239 | 48.350 | 429 |
| Umsatz bereinigt5 | 4.966,4 | 4.040,9 | 4.861,2 | 5.437,1 | 3.228,2 | -172,9 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 471,1 | 231,1 | 408,2 | 897,9 | 278,2 | -65,6 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 9,5 | 5,7 | 8,4 | 16,5 | 8,6 | - |
| Mio € | Continental-Konzern |
| Außenumsatz | 22.386,5 |
| Konzerninterner Umsatz | - |
| Umsatz (Gesamt) | 22.386,5 |
| EBIT (Segmentergebnis) | 2.138,2 |
| in % vom Umsatz | 9,6 |
| Abschreibungen1 | 1.074,2 |
| davon Wertminderungen2 | 3,9 |
| Investitionen3 | 1.174,4 |
| in % vom Umsatz | 5,2 |
| Operative Aktiva (zum 30.06.) | 23.720,7 |
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 | 243.311 |
| Umsatz bereinigt5 | 22.360,9 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 2.220,9 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 9,9 |
Seit 1. Januar 2019 wird erstmalig der IFRS 16, Leasingverhältnisse, angewendet. Dabei
wird die modifizierte retrospektive Übergangsmethode genutzt. Bei dieser Methode erfolgt
keine Anpassung der Vorjahreswerte. Insoweit sind einige dieser Werte nicht mit den
Werten der Berichtsperiode vergleichbar.
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
| Mio € | Chassis & Safety | Powertrain | Interior | Reifen | ContiTech | Sonstiges/ Holding/ Konsolidierung |
| Umsatz | 4.743,0 | 3.967,0 | 4.869,9 | 5.701,5 | 3.250,0 | -220,7 |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | - | - | -65,9 | -137,5 | -69,6 | - |
| Umsatz bereinigt | 4.743,0 | 3.967,0 | 4.804,0 | 5.564,0 | 3.180,4 | -220,7 |
| EBITDA | 562,7 | 371,4 | 505,1 | 1.207,8 | 331,7 | -48,1 |
| Abschreibungen2 | -251,1 | -254,2 | -280,4 | -395,6 | -170,9 | -1,8 |
| EBIT | 311,6 | 117,2 | 224,7 | 812,2 | 160,8 | -49,9 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) | 5,4 | 30,4 | 10,3 | 45,0 | - | |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | 0,1 | - | -0,6 | 0,5 | 4,3 | - |
| Sondereffekte | ||||||
| Wertminderungen3 | - | 7,7 | - | - | - | - |
| Restrukturierung4 | 3,3 | 5,7 | - | 6,5 | 37,6 | - |
| Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen | - |
- |
- |
- |
0,0 | - |
| Sonstiges | 1,4 | 15,4 | 3,3 | -2,2 | - | 1,6 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) | 316,4 | 151,4 | 257,8 | 827,3 | 247,7 | -48,3 |
| Mio € | Continental-Konzern |
| Umsatz | 22.310,7 |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | -273,0 |
| Umsatz bereinigt | 22.037,7 |
| EBITDA | 2.930,6 |
| Abschreibungen2 | -1.354,0 |
| EBIT | 1.576,6 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) | 91,1 |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | 4,3 |
| Sondereffekte | |
| Wertminderungen3 | 7,7 |
| Restrukturierung4 | 53,1 |
| Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen | 0,0 |
| Sonstiges | 19,5 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) | 1.752,3 |
Seit 1. Januar 2019 wird erstmalig der IFRS 16, Leasingverhältnisse, angewendet. Dabei
wird die modifizierte retrospektive Übergangsmethode genutzt. Bei dieser Methode erfolgt
keine Anpassung der Vorjahreswerte. Insoweit sind einige Werte mit der Vorjahresperiode
nicht vergleichbar.
1
Konsolidierungskreisveränderungen beinhalten Zu- und Abgänge im Rahmen von Share und
Asset Deals. Dabei werden Zugänge im Berichtsjahr und Abgänge in der Vergleichsperiode
bereinigt.
2
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
3
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen. In dieser Position nicht enthalten sind Wertminderungen, die im Rahmen
einer Restrukturierung entstanden sind, sowie Wertminderungen auf Finanzanlagen.
4
Hierin sind Wertminderungen in den Segmenten Chassis & Safety in Höhe von 1,2 Mio
€, Powertrain in Höhe von 4,3 Mio €, Reifen in Höhe von 1,4 Mio € und ContiTech in
Höhe von 1,0 Mio € enthalten.
| Mio € | Chassis & Safety | Powertrain | Interior | Reifen | ContiTech | Sonstiges/ Holding/ Konsolidierung |
| Umsatz | 4.966,4 | 3.970,8 | 4.941,0 | 5.437,1 | 3.231,6 | -160,4 |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | - | 70,1 | -79,8 | - | -3,4 | -12,5 |
| Umsatz bereinigt | 4.966,4 | 4.040,9 | 4.861,2 | 5.437,1 | 3.228,2 | -172,9 |
| EBITDA | 681,4 | 426,5 | 595,5 | 1.190,8 | 382,4 | -64,2 |
| Abschreibungen2 | -210,3 | -216,4 | -195,4 | -301,7 | -149,0 | -1,4 |
| EBIT | 471,1 | 210,1 | 400,1 | 889,1 | 233,4 | -65,6 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) | 0,0 | 5,9 | 25,4 | 8,8 | 44,8 | - |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | - | 8,7 | -11,7 | - | -0,2 | - |
| Sondereffekte | ||||||
| Wertminderungen3 | - | 6,4 | 0,2 | - | - | - |
| Restrukturierung4 | - | - | -2,9 | - | 0,2 | - |
| Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen | - |
- |
- |
- |
- |
- |
| Sonstiges | - | - | -2,9 | - | - | - |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) | 471,1 | 231,1 | 408,2 | 897,9 | 278,2 | -65,6 |
| Mio € | Continental-Konzern |
| Umsatz | 22.386,5 |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | -25,6 |
| Umsatz bereinigt | 22.360,9 |
| EBITDA | 3.212,4 |
| Abschreibungen2 | -1.074,2 |
| EBIT | 2.138,2 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) | 84,9 |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | -3,2 |
| Sondereffekte | |
| Wertminderungen3 | 6,6 |
| Restrukturierung4 | -2,7 |
| Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen | - |
| Sonstiges | -2,9 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) | 2.220,9 |
Seit 1. Januar 2019 wird erstmalig der IFRS 16, Leasingverhältnisse, angewendet. Dabei
wird die modifizierte retrospektive Übergangsmethode genutzt. Bei dieser Methode erfolgt
keine Anpassung der Vorjahreswerte. Insoweit sind einige dieser Werte nicht mit den
Werten der Berichtsperiode vergleichbar.
1
Konsolidierungskreisveränderungen beinhalten Zu- und Abgänge im Rahmen von Share und
Asset Deals. Dabei werden Zugänge im Berichtsjahr und Abgänge in der Vergleichsperiode
bereinigt.
2
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
3
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen. In dieser Position nicht enthalten sind Wertminderungen, die im Rahmen
einer Restrukturierung entstanden sind, sowie Wertminderungen auf Finanzanlagen.
4
Hierin sind eine Wertminderung im Segment ContiTech in Höhe von 0,2 Mio € und eine
Wertaufholung im Segment Interior in Höhe von 2,9 Mio € enthalten.
| 1. Januar bis 30. Juni | Zweites Quartal | |||
| Mio € | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 |
| Chassis & Safety | 311,6 | 471,1 | 164,4 | 218,2 |
| Powertrain | 117,2 | 210,1 | 56,3 | 110,7 |
| Interior | 224,7 | 400,1 | 111,8 | 215,6 |
| Reifen | 812,2 | 889,1 | 398,2 | 493,6 |
| ContiTech | 160,8 | 233,4 | 64,8 | 111,5 |
| Sonstiges/Holding/Konsolidierung | -49,9 | -65,6 | -42,2 | -30,6 |
| EBIT | 1.576,6 | 2.138,2 | 753,3 | 1.119,0 |
| Finanzergebnis | -98,0 | -111,1 | -44,5 | -62,8 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 1.478,6 | 2.027,1 | 708,8 | 1.056,2 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -396,3 | -439,8 | -213,9 | -220,4 |
| Konzernergebnis | 1.082,3 | 1.587,3 | 494,9 | 835,8 |
| Auf Anteile in Fremdbesitz entfallender Gewinn | -22,3 | -27,6 | -10,1 | -13,7 |
| Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen | 1.060,0 | 1.559,7 | 484,8 | 822,1 |
Seit 1. Januar 2019 wird erstmalig der IFRS 16, Leasingverhältnisse, angewendet. Dabei
wird die modifizierte retrospektive Übergangsmethode genutzt. Bei dieser Methode erfolgt
keine Anpassung der Vorjahreswerte. Insoweit sind einige Werte mit der Vorjahresperiode
nicht vergleichbar.
Aufgrund der Wesensverwandtschaft einzelner Produkte werden diese in Segmente zusammengefasst.
Dies zeigt sich im Wesentlichen bei Produktanforderungen, Markttrends, Kundengruppen
und Distributionskanälen.
Bezüglich der Erläuterungen zur Entwicklung der fünf Divisionen des Continental-Konzerns
verweisen wir auf die Ausführungen im Konzern-Zwischenlagebericht zum 30. Juni 2019.
Dieser Zwischenabschluss wurde gemäß den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen
und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards
(IFRS) aufgestellt. Sie umfassen auch die International Accounting Standards(IAS),
die Interpretationen des International Financial Reporting Standards Interpretations
Committee bzw. des Vorgängers International Financial Reporting Interpretations Committee
(IFRIC) sowie die des ehemaligen Standing Interpretations Committee (SIC). Die Erstellung
des Zwischenabschlusses erfolgte in Übereinstimmung mit IAS 34, Zwischenberichterstattung.
Im Zwischenabschluss werden grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
wie im Konzernabschluss 2018 angewendet. Diese Methoden sind im Geschäftsbericht 2018
ausführlich erläutert. Zusätzlich wurden die zum 30. Juni 2019 verpflichtenden IFRS-Änderungen
und -Neuregelungen im Zwischenabschluss angewendet. Eine ausführliche Beschreibung
dieser verbindlichen IFRS-Änderungen und -Neuregelungen erfolgte im Geschäftsbericht
2018.
Auswirkungen ergaben sich in der Berichtsperiode durch die erstmalige Anwendung des
IFRS 16, Leasingverhältnisse. Im Geschäftsbericht 2018 wurde der seit 1. Januar 2019
verpflichtend neu anzuwendende Standard IFRS 16 ausführlich beschrieben. Zu den konkreten
Auswirkungen in der Berichtsperiode verweisen wir auf den Abschnitt Leasingverhältnisse.
Alle anderen zum 30. Juni 2019 verpflichtend anzuwendenden IFRS-Änderungen und -Neuregelungen
haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Berichterstattung des Continental-Konzerns.
Ertragsteuern werden auf Grundlage der Schätzung des gewichteten durchschnittlichen
Ertragsteuersatzes erfasst, der für das Gesamtjahr erwartet wird. Steuerliche Auswirkungen
bestimmter signifikanter Sachverhalte, die nur der jeweiligen Berichtsperiode zuzuordnen
sind, werden dabei berücksichtigt.
Obwohl einige Teile unseres Geschäfts saisonabhängig sind, bleibt die Vergleichbarkeit
der konsolidierten Finanzberichte davon insgesamt unbeeinträchtigt. Alle wichtigen
Effekte der laufenden Periode sind in diesem Bericht enthalten. Änderungen im Ansatz
oder in der Bewertung von Vermögenswerten und Schulden im Rahmen von Unternehmens
erwerben werden erst bei Vorliegen der finalen Kaufpreisallokation retrospektiv dargestellt.
Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, sind
alle Beträge in Millionen Euro (Mio €) angegeben. Wir weisen darauf hin, dass bei
der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben aufgrund kaufmännischer
Rundung Differenzen auftreten können.
Continental wendet zum 1. Januar 2019 erstmalig IFRS 16, Leasingverhältnisse, an,
der als neuer Standard die Verlautbarungen IAS 17, Leasingverhältnisse, IFRIC 4, Feststellung,
ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis enthält, SIC 15, Operating-Leasingverhältnisse
- Anreize, sowie SIC 27, Beurteilung des wirtschaftlichen Gehalts von Transaktionen
in der rechtlichen Form von Leasingverhältnissen, ersetzt. Continental wendet in diesem
Zusammenhang die modifizierte retrospektive Übergangsmethode an. Die Werte der Vergleichsperioden
basieren auf den Rechnungslegungsgrundsätzen des IAS 17 und sind nicht angepasst dargestellt.
Anpassungen werden daher in den Eröffnungsbilanzwerten zum 1. Januar 2019 dargestellt.
Leasingverhältnisse, die zuvor gemäß IAS 17 als Operating-Leasingverhältnisse eingestuft
waren, werden nach IFRS 16.C8 unter Anwendung folgender Ansatz-, Bewertungs- und Erleichterungsvorschriften
bilanziert:
| ― |
Zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung bewertet Continental als Leasingnehmer die Leasingverbindlichkeiten mit dem Barwert der noch nicht geleisteten Leasingzahlungen. Der Ausweis erfolgt innerhalb der Finanzschulden. Die Abzinsung wird unter Anwendung laufzeit- und währungsspezifischer Grenzfremdkapitalzinssätze am 1. Januar 2019 ermittelt, da die den Leasingverhältnissen zugrunde liegenden Zinssätze regelmäßig nicht ermittelbar sind. |
| ― |
Das zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung vom Leasingnehmer erfasste Nutzungsrecht wird zu Anschaffungskosten bewertet. Diese setzen sich aus der korrespondierenden Leasingverbindlichkeit und im Voraus geleisteten Leasingzahlungen unter Berücksichtigung erhaltener Leasinganreize zusammen. Der Ausweis erfolgt innerhalb der Sachanlagen. Die Abschreibung erfolgt linear. |
| ― |
Die Folgebewertung der Leasingverbindlichkeit erfolgt unter Anwendung der Effektivzinsmethode. Die daraus resultierenden Zinsaufwendungen werden im Finanzergebnis ausgewiesen. |
| ― |
Continental nimmt die Ausnahmeregelungen für kurzfristige Leasingverhältnisse und für Leasingverhältnisse, bei denen der zugrunde liegende Vermögenswert von geringem Wert ist, in Anspruch. |
| ― |
Continental beurteilt die zum Erstanwendungszeitpunkt vorhandenen Verträge nicht neu. |
| ― |
Bei der Bestimmung des Leasingzeitraums in Bezug auf Verlängerungs- oder Kündigungsoptionen berücksichtigt Continental, als Leasingnehmer, im Rahmen der Bewertung Erkenntnisse in der Rückschau. |
Für Leasingverhältnisse, die zuvor gemäß IAS 17 als Finanzierungsleasingverhältnisse
eingestuft waren, wird:
| ― |
das Nutzungsrecht mit dem bisherigen Buchwert, der sich aus der Bewertung des geleasten Vermögensgegenstandes gemäß IAS 17 unmittelbar vor der Erstanwendung des IFRS 16 ergibt, angesetzt. |
| ― |
die Leasingverbindlichkeit mit dem bisherigen Buchwert, der sich aus der Bewertung
des geleasten Vermögensgegenstandes gemäß IAS 17 unmittelbar vor der Erstanwendung
des IFRS 16 ergibt, angesetzt. |
Aus der Erstanwendung des IFRS 16, Leasingverhältnisse, ergaben sich folgende Effekte
auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage:
| ― |
Es wurden insgesamt Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen in Höhe von 1.734,9 Mio € aktiviert und gleichzeitig Finanzverbindlichkeiten aus Leasing in Höhe von 1.742,4 Mio € passiviert. Diese sind mit einem Betrag von 284,9 Mio € den kurzfristigen Finanzschulden und in Höhe von 1.457,5 Mio € den langfristigen Finanzschulden zuzuordnen. Die Differenz zu der Änderung der Netto-Finanzverschuldung durch die erstmalige Anwendung von IFRS 16 ist auf bereits zum 31. Dezember 2018 bilanzierte Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingverhältnissen gemäß IAS 17 zurückzuführen. |
| ― |
Die Differenz in Höhe von 7,5 Mio € resultiert aus der Umgliederung von Vermögenswerten und Leasingverbindlichkeiten, die zuvor gemäß IAS 17 als Finanzierungsleasingverhältnis eingestuft waren, sowie aus im Voraus geleisteten Leasingzahlungen und erhaltenen Leasinganreizen. |
| ― |
Der Unterschiedsbetrag zwischen den Verpflichtungen aus Leasingverhältnissen gemäß IAS 17 zum 31. Dezember 2018 und dem Eröffnungsbilanzwert gemäß IFRS 16 zum 1. Januar 2019 beträgt 189,6 Mio €. Neben dem Effekt aus der Diskontierung der Operating-Leasingverhältnisse gemäß IAS 17 resultiert der Betrag im Wesentlichen aus der Inanspruchnahme der Ausnahmeregelungen für kurzfristige und geringwertige Leasingverhältnisse sowie aus der unterschiedlichen Behandlung von Verlängerungsoptionen. |
| ― |
Die vor Erstanwendung des IFRS 1 6 bestehenden Verpflichtungen aus Operating-Leasingverhältnissen gemäß IAS 17 wurden mit einem gewichteten durchschnittlichen Grenzfremdkapitalzinssatz zum 1. Januar 2019 in Höhe von 2,35 % diskontiert. |
| ― |
Continental hat als Leasingnehmer Vermögenswerte und Schulden im Wesentlichen aus Operating-Leasingverhältnissen für die folgenden Sachanlageklassen erfasst: |
| Mio € | 30.06.2019 | 01.01.2019 |
| Grundstücke und Bauten | 1.629,9 | 1.637,9 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 9,0 | 8,1 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 83,8 | 88,9 |
| 1.722,7 | 1.734,9 |
| ― |
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist beeinflusst durch den Ersatz der bislang im operativen Ergebnis erfassten linearen Aufwendungen für Operating-Leasingverhältnisse durch Abschreibungen auf die Nutzungsrechte und Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Leasingverbindlichkeiten im Finanzergebnis. |
| ― |
Bilanziell ergibt sich aus der Erstanwendung des IFRS 16 in etwa eine Verdopplung der Netto-Finanzschulden, bei einer Erhöhung der operativen Aktiva in ähnlichem Umfang. |
| ― |
Das EBIT wird zu Lasten des Finanzergebnisses leicht positiv beeinflusst. |
| ― |
Aus dem geänderten Ausweis der gesamten Leasingzahlung resultiert ein Anstieg des Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit und damit auch des Free Cashflow. Gegenläufig ist dieser Effekt im Mittelzufluss/-abfluss aus Finanzierungstätigkeit. |
Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Muttergesellschaft 576 (Vj. 533) inländische
und ausländische Unternehmen, die die Continental AG nach den Regelungen des IFRS
10, Konzernabschlüsse, einbezieht oder die als Joint Arrangements oder assoziierte
Unternehmen klassifiziert werden. Davon werden 445 (Vj. 413) vollkonsolidiert und
131 (Vj. 120) nach der Equity-Methode bilanziert.
Gegenüber dem 31. Dezember 2018 hat sich der Konsolidierungskreis um insgesamt vier
Gesellschaften erhöht. Sieben Gesellschaften wurden erworben und drei bislang nicht
konsolidierte Einheiten wurden erstmals konsolidiert. Zusätzlich reduzierte sich der
Konsolidierungskreis um vier Gesellschaften aufgrund von Verschmelzungen und zwei
Liquidationen.
Gegenüber dem 30. Juni 2018 hat sich der Konsolidierungskreis in Summe um 43 Gesellschaften
erhöht. Die Zugänge zum Konsolidierungskreis resultierten im Wesentlichen aus Neugründungen
im Rahmen der rechtlichen Verselbstständigung der Division Powertrain. Abgänge aus
dem Konsolidierungskreis sind überwiegend auf Liquidationen und Verschmelzungen zurückzuführen.
Im Rahmen der Kaufpreisallokation aus dem Erwerb der Tyre and Auto Pty Ltd., Melbourne,
Australien, im Geschäftsjahr 2018 erfolgte eine um 10,2 Mio € geringere Bewertung
der immateriellen Vermögenswerte. Der Goodwill erhöhte sich dadurch um 7,0 Mio € auf
187,5 Mio €.
Im Segment Reifen erfolgten zwei Asset Deals und ein Share Deal. Die Kaufpreise in
Höhe von insgesamt 0,7 Mio € wurden aus Barmitteln beglichen. Aus den Kaufpreisallokationen
resultierten immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 0,3 Mio € sowie ein negativer
Unterschiedsbetrag in Höhe von 2,2 Mio €, der ergebniswirksam innerhalb der sonstigen
Erträge erfasst wurde. Darüber hinaus ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen
auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Continental Konzerns zum 30. Juni
2019.
Im Segment Chassis & Safety erfolgte für einen Share Deal aus dem Geschäftsjahr 2018
im Rahmen der finalen Kaufpreisabrechnung eine Reduzierung des Kaufpreises in Höhe
von 3,5 Mio € um 2,0 Mio € auf 1,5 Mio €. Aus der finalen Kaufpreisallokation ergibt
sich somit ein Goodwill in Höhe von 1,1 Mio €. Darüber hinaus ergaben sich keine wesentlichen
Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- undVermögenslage des Continental-Konzerns zum
30. Juni 2019.
Im Segment Interior hat die Continental Automotive GmbH, Hannover, Deutschland, 100
% der Anteile an Kathrein Automotive GmbH, Hildesheim, Deutschland, am 1. Februar
2019 erworben. Das Unternehmen, ein führender Hersteller für Antennen- und Satellitentechnik
sowie für das breite Spektrum der Kommunikationstechnik, erzielte im Geschäftsjahr
2018 einen Umsatz in Höhe von 135,5 Mio €. Durch den Erwerb erweitert der Geschäftsbereich
Body & Security seine Expertise um das wichtige Schlüsselsegment intelligente Fahrzeugantennen.
Der Kaufpreis für Kathrein Automotive GmbH beträgt insgesamt 107,1 Mio € und wurde
aus Barmitteln beglichen. Die insgesamt angefallenen Anschaffungsnebenkosten wurden
im Geschäftsjahr 2018 in Höhe von 0,5 Mio € und im Geschäftsjahr 2019 in Höhe von
0,8 Mio € als sonstige Aufwendungen berücksichtigt. Aus der vorläufigen Kaufpreisallokation
ergaben sich im Segment Interior ein Goodwill in Höhe von 38,9 Mio € sowie immaterielle
Vermögenswerte in Höhe von 93,7 Mio €. Wäre die Transaktion am 1. Januar 2019 vollzogen
worden, hätte sich das Konzernergebnis nach Steuern um 0,0 Mio € verringert und der
Umsatz um 15,1 Mio € erhöht. Seit Vollzug der Transaktion am 1. Februar 2019 hat das
Unternehmen einen Umsatz von 62,5 Mio € erwirtschaftet und unter Berücksichtigung
von Effekten aus der Kaufpreisallokation mit einem Ergebnis nach Steuern von 9,2 Mio
€ zum Konzernergebnis beigetragen. Darüber hinaus ergaben sich keine wesentlichen
Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Continental-Konzerns
zum 30. Juni 2019.
Im Segment ContiTech erfolgte am 1. April 2019 ein Share und Asset Deal zum Erwerb
des Anti-Vibration Systems-Geschäfts von Cooper-Standard Automotive Inc., Novi, USA.
Das Geschäft, das die Herstellung von gewichtsoptimierten Antivibrationslösungen zur
Abmilderung von Geräuschen und Vibrationen in Fahrzeugen umfasst, erzielte im Geschäftsjahr
2018 einen Umsatz in Höhe von 294,7 Mio €. Durch den Erwerb erweitert der Geschäftsbereich
Vibration Control die globale Präsenz im Bereich der Schwingungstechnik und Geräuschisolierung,
insbesondere in Nordamerika. Der vorläufige Kaufpreis beträgt insgesamt 216,8 Mio
€ und wurde aus Barmitteln beglichen. Die insgesamt angefallenen Anschaffungsnebenkosten
wurden im Geschäftsjahr 2018 in Höhe von 2,1 Mio € als sonstige Aufwendungen berücksichtigt.
Aus der vorläufigen Kaufpreisallokation ergaben sich im Segment ContiTech ein Goodwill
in Höhe von 67,2 Mio € sowie immaterielle Vermögenswerte von 72,2 Mio €. Wäre die
Transaktion zum 1. Januar 201 9 vollzogen worden, hätte sich das Konzernergebnis nach
Steuern um 8,5 Mio € und der Umsatz um 53,1 Mio € erhöht. Seit Vollzug der Transaktion
am 1. April 2019 hat das Geschäft einen Umsatz von 69,6 Mio € erwirtschaftet. Unter
Berücksichtigung von Effekten aus der Kaufpreisallokation sowie angefallener Integrationskosten
hat dieses Geschäft ein Ergebnis nach Steuern von -1,1 Mio € zum Konzernergebnis beigetragen.
Darüber hinaus ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz-
und Vermögenslage des Continental-Konzerns zum 30. Juni 2019.
Die folgende Übersicht zeigt die Aufgliederungen nach IFRS 15, Erlöse aus Verträgen
mit Kunden, nach geografischen Hauptmärkten, Segmenten und Kundengruppen.
| Mio € | Chassis & Safety | Powertrain | Interior | Reifen | ContiTech | Sonstiges/ Holding/ Konsolidierung |
| Deutschland | 955,0 | 790,6 | 1.298,2 | 753,8 | 649,9 | -127,0 |
| Europa ohne Deutschland | 1.080,5 | 1.125,3 | 1.352,8 | 2.314,9 | 851,7 | -35,0 |
| Nordamerika | 1.172,1 | 954,7 | 1.171,3 | 1.521,3 | 1.021,8 | -40,1 |
| Asien | 1.458,5 | 1.036,7 | 927,2 | 748,6 | 529,1 | -14,9 |
| Übrige Länder | 76,9 | 59,7 | 120,4 | 362,9 | 197,5 | -3,7 |
| Umsatz nach Regionen | 4.743,0 | 3.967,0 | 4.869,9 | 5.701,5 | 3.250,0 | -220,7 |
| Automobilerstausrüstungsgeschäft | 4.508,0 | 3.929,1 | 4.368,7 | 1.642,0 | 1.638,3 | -167,4 |
| Industrie-/Ersatzgeschäft | 235,0 | 37,9 | 501,2 | 4.059,5 | 1.611,7 | -53,3 |
| Umsatz nach Kundengruppen | 4.743,0 | 3.967,0 | 4.869,9 | 5.701,5 | 3.250,0 | -220,7 |
| Mio € | Continental-Konzern |
| Deutschland | 4.320,5 |
| Europa ohne Deutschland | 6.690,2 |
| Nordamerika | 5.801,1 |
| Asien | 4.685,2 |
| Übrige Länder | 813,7 |
| Umsatz nach Regionen | 22.310,7 |
| Automobilerstausrüstungsgeschäft | 15.918,7 |
| Industrie-/Ersatzgeschäft | 6.392,0 |
| Umsatz nach Kundengruppen | 22.310,7 |
| Mio € | Chassis & Safety | Powertrain | Interior | Reifen | ContiTech | Sonstiges/ Holding/ Konsolidierung |
| Deutschland | 1.049,6 | 765,3 | 1.351,6 | 803,5 | 733,4 | -89,8 |
| Europa ohne Deutschland | 1.141,7 | 1.120,7 | 1.358,4 | 2.281,7 | 879,8 | -31,6 |
| Nordamerika | 1.115,0 | 878,7 | 1.064,2 | 1.365,8 | 860,9 | -22,2 |
| Asien | 1.583,6 | 1.145,7 | 1.005,3 | 630,0 | 562,7 | -13,3 |
| Übrige Länder | 76,5 | 60,4 | 161,5 | 356,1 | 194,8 | -3,5 |
| Umsatz nach Regionen | 4.966,4 | 3.970,8 | 4.941,0 | 5.437,1 | 3.231,6 | -160,4 |
| Automobilerstausrüstungsgeschäft | 4.964,8 | 3.929,2 | 4.474,7 | 1.627,2 | 1.673,4 | -124,4 |
| Industrie-/Ersatzgeschäft | 1,6 | 41,6 | 466,3 | 3.809,9 | 1.558,2 | -36,0 |
| Umsatz nach Kundengruppen | 4.966,4 | 3.970,8 | 4.941,0 | 5.437,1 | 3.231,6 | -160,4 |
| Mio € | Continental-Konzern |
| Deutschland | 4.613,6 |
| Europa ohne Deutschland | 6.750,7 |
| Nordamerika | 5.262,4 |
| Asien | 4.914,0 |
| Übrige Länder | 845,8 |
| Umsatz nach Regionen | 22.386,5 |
| Automobilerstausrüstungsgeschäft | 16.544,9 |
| Industrie-/Ersatzgeschäft | 5.841,6 |
| Umsatz nach Kundengruppen | 22.386,5 |
Der Konzern überprüft die Werthaltigkeit der sonstigen immateriellen Vermögenswerte,
Sachanlagen, als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien sowie der Finanzanlagen und
auch des Goodwill, sobald Hinweise auf eine mögliche Wertminderung bekannt werden
(triggering event). In der Berichtsperiode fielen als Ergebnis dieser Überprüfungen
keine wesentlichen Wertminderungen an.
Aus der rechtlichen Verselbstständigung der Division Powertrain ergaben sich keine
Hinweise für einen Wertminderungsbedarf.
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für das erste Halbjahr 2019 beliefen sich
auf 396,3 Mio € (Vj. 439,8 Mio €). Die Steuerquote im Berichtszeitraum lag bei 26,8
% (Vj. 21,7 %).
Aus der Neubewertung der leistungsorientierten Versorgungspläne zum 30. Juni 2019
ergab sich gegenüber dem 31. Dezember 2018 eine Reduzierung der erfolgsneutralen Rücklagen
um 460,9 Mio € (Vj. Erhöhung um 35,9 Mio €), die aus einem Rückgang (Vj. Anstieg)
der Diskontierungszinssätze resultierte. Der entsprechenden Reduzierung des Eigenkapitals
stand eine Erhöhung der langfristigen Leistungen an Arbeitnehmer in Höhe von 656,0
Mio € (Vj. Abbau in Höhe von 47,4 Mio €) gegenüber.
Pensionsfonds bestehen nur für Pensionsverpflichtungen, insbesondere in Deutschland,
den USA, Kanada und dem Vereinigten Königreich, nicht hingegen für andere Versorgungsleistungen.
Diese Pensionsfonds qualifizieren sich als Planvermögen. Im Zeitraum vom 1. Januar
bis 30. Juni 2019 haben die Gesellschaften des Continental-Konzerns 32,6 Mio € an
planmäßigen Einzahlungen in diese Pensionsfonds geleistet (Vj. 33,4 Mio €).
Die Pensionszahlungen für Pensionsverpflichtungen beliefen sich im Zeitraum vom 1.
Januar bis 30. Juni 2019 auf insgesamt 118,2 Mio € (Vj. 102,3 Mio €), die Pensionszahlungen
für andere Versorgungsleistungen auf insgesamt 7,6 Mio € (Vj. 7,2 Mio €).
Die Netto-Pensionsaufwendungen des Continental-Konzerns setzen sich wie folgt zusammen:
| 1. Januar bis 30. Juni 2019 | ||||||
| Mio € | D | USA | CAN | GB | Übrige | Gesamt |
| Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche | 109,7 | 2,0 | 0,8 | 1,0 | 12,0 | 125,5 |
| Aufzinsung der erwarteten Pensionsverpflichtungen | 44,9 | 22,0 | 1,9 | 5,1 | 5,3 | 79,2 |
| Erwartete Erträge des Planvermögens | -11,3 | -19,8 | -1,6 | -5,4 | -2,8 | -40,9 |
| Auswirkungen der Obergrenze auf den Vermögenswert | - |
- |
- |
- |
0,1 | 0,1 |
| Übrige Pensionserträge/ -aufwendungen | - |
0,8 | 0,2 | - |
0,0 | 1,0 |
| Netto-Pensionsaufwendungen | 143,3 | 5,0 | 1,3 | 0,7 | 14,6 | 164,9 |
| 1. Januar bis 30. Juni 2018 | ||||||
| Mio € | D | USA | CAN | GB | Übrige | Gesamt |
| Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche | 111,6 | 2,5 | 0,8 | 1,2 | 11,0 | 127,1 |
| Aufzinsung der erwarteten Pensionsverpflichtungen | 39,3 | 19,0 | 1,8 | 4,7 | 4,8 | 69,6 |
| Erwartete Erträge des Planvermögens | -11,2 | -13,3 | -1,5 | -4,8 | -2,4 | -33,2 |
| Auswirkungen der Obergrenze auf den Vermögenswert | - |
- |
- |
- |
0,1 | 0,1 |
| Übrige Pensionserträge/ -aufwendungen | - |
0,6 | 0,2 | - |
-0,1 | 0,7 |
| Netto-Pensionsaufwendungen | 139,7 | 8,8 | 1,3 | 1,1 | 13,4 | 164,3 |
Die Netto-Aufwendungen der Verpflichtungen für die Gesundheitsfürsorge- und Lebensversicherungsleistungen
des Continental-Konzerns in den USA und Kanada setzen sich wie folgt zusammen:
| 1. Januar bis 30. Juni | ||
| Mio € | 2019 | 2018 |
| Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche | 0,6 | 0,7 |
| Aufzinsung der erwarteten Verpflichtungen für Versorgungsleistungen | 4,0 | 3,6 |
| Netto-Aufwendungen für andere Versorgungsleistungen | 4,6 | 4,3 |
Am 20. März 2019 hat die Continental AG vier Banken mit der Vermarktung eines Schuldscheindarlehens
beauftragt. Die Transaktion wurde wie geplant Ende April 2019 erfolgreich abgeschlossen.
Das ausgegebene Schuldscheindarlehen besteht aus vier Tranchen mit einem Gesamtvolumen
von 500,0 Mio € und Laufzeiten von drei bzw. fünf Jahren. Für 76 % des Volumens wurden
Festzinssätze vereinbart.
Die am 16. Juli 2018 fällige Euro-Anleihe der Continental AG über 750,0 Mio € wurde
zu einem Kurs von 100,00 % zurückgezahlt. Die fünfjährige Anleihe wurde mit 3,0 %
p. a. verzinst. Darüber hinaus wurde die am 19. Februar 2019 fällige Euro-Anleihe
der Continental Rubber of America, Corp., Wilmington, USA, über 500,0 Mio € zu einem
Kurs von 100,00 % zurückgezahlt. Diese Anleihe wurde mit 0,5 % p. a. verzinst und
hatte eine Laufzeit von drei Jahren und drei Monaten.
Der syndizierte Kredit besteht aus einer revolvierenden Tranche über 3,0 Mrd €. Diese
Kreditlinie steht Continental bis April 2021 zur Verfügung und wurde Ende Juni 2019
mit 689,7 Mio € (Vj. -) von der Continental Rubber of America, Corp., Wilmington,
USA, in Anspruch genommen.
Bezüglich der Erläuterungen zu Finanzschulden und zum Finanzergebnis verweisen wir
zudem auf die Ausführungen im Konzern-Zwischenlagebericht zum 30. Juni 2019.
Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte für
die finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, wobei lang- und kurzfristige
Bilanzposten zusammengefasst werden.
| Mio € | Bewertungskategorie nach IFRS 9 | Buchwert 30.06.2019 | Beizulegender Zeitwert 30.06.2019 | davon Stufe 1 | davon Stufe 2 | davon Stufe 3 |
| Sonstige Finanzanlagen | FVOCIwoR | 195,9 | 195,9 | - | - | 195,9 |
| Derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen | ||||||
| Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | FVPL | 7,6 | 7,6 | - | 7,6 | - |
| Schuldinstrumente | FVPL | 30,4 | 30,4 | 20,5 | 9,9 | - |
| Schuldinstrumente | at cost | 178,9 | 178,9 | - | - | - |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | ||||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | at cost | 8.062,3 | 8.062,3 | - | - | - |
| Wechselforderungen | FVOCIwR | 347,6 | 347,6 | - | 347,6 | - |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | FVPL | 30,0 | 30,0 | - | 30,0 | - |
| Übrige finanzielle Vermögenswerte | at cost | 205,6 | 205,6 | - | - | - |
| Flüssige Mittel | ||||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | at cost | 1.683,9 | 1.683,9 | - | - | - |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | FVPL | 102,4 | 102,4 | 76,8 | 25,6 | - |
| Finanzielle Vermögenswerte | 10.844,6 | 10.844,6 | 97,3 | 420,7 | 195,9 | |
| Finanzschulden ohne Leasingverbindlichkeiten1 | ||||||
| Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | FVPL | 8,1 | 8,1 | - | 8,1 | - |
| Sonstige Finanzschulden | at cost | 5.915,7 | 5.974,6 | 1.380,7 | 1.315,0 | - |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | at cost | 6.956,3 | 6.956,3 | - | - | - |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | at cost | 948,3 | 948,3 | - | 1,0 | - |
| Finanzielle Verbindlichkeiten ohne Leasingverbindlichkeiten1 | 13.828,4 | 13.887,3 | 1.380,7 | 1.324,1 | - | |
| Davon aggregiert nach Bewertungskategorien nach IFRS 9: | ||||||
| Finanzielle Vermögenswerte (FVOCIwR) | 347,6 | |||||
| Finanzielle Vermögenswerte (FVOCIwoR) | 195,9 | |||||
| Finanzielle Vermögenswerte (FVPL) | 170,4 | |||||
| Finanzielle Vermögenswerte (at cost) | 10.130,7 | |||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten (FVPL) | 8,1 | |||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten (at cost) | 13.820,3 |
| ― |
at cost, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet |
| ― |
FVOCIwR, Fair Value through other comprehensive income with reclassification, zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen im sonstigen Ergebnis bewertet, mit Reklassifizierung |
| ― |
FVOCIwoR, Fair Value through other comprehensive income without reclassification, zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen im sonstigen Ergebnis bewertet, ohne Reklassifizierung |
| ― |
FVPL, Fair Value through profit and loss, zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung bewertet |
| ― |
n. a., not applicable, keiner Bewertungskategorie zuzuordnen |
| ― |
Stufe 1: notierte Preise am aktiven Markt für identische Instrumente |
| ― |
Stufe 2: notierte Preise am aktiven Markt für ein ähnliches Instrument oder eine Bewertungsmethode, bei der alle wesentlichen Input-Faktoren auf beobachtbaren Marktdaten beruhen |
| ― |
Stufe 3: Bewertungsmethode, bei der die wesentlichen Input-Faktoren nicht auf beobachtbaren Marktdaten beruhen |
| Mio € | Bewertungskategorie nach IFRS 9 | Buchwert 31.12.2018 | Beizulegender Zeitwert 31.12.2018 | davon Stufe 1 | davon Stufe 2 | davon Stufe 3 |
| Sonstige Finanzanlagen | FVOCIwoR | 192,9 | 192,9 | - | - | 192,9 |
| Derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen | ||||||
| Derivative Finanzinstrumente mit effektiver Hedge-Beziehung | n. a. | 28,2 | 28,2 | - | 28,2 | - |
| Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | FVPL | 15,1 | 15,1 | - | 15,1 | - |
| Schuldinstrumente | FVPL | 29,4 | 29,4 | 19,6 | 9,8 | - |
| Schuldinstrumente | at cost | 111,5 | 111,5 | - | - | - |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | ||||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | at cost | 7.742,4 | 7.742,4 | - | - | - |
| Wechselforderungen | FVOCIwR | 114,9 | 114,9 | - | 114,9 | - |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | FVPL | 0,9 | 0,9 | - | 0,9 | - |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | FVPL | 0,9 | 0,9 | - | 0,9 | - |
| Übrige finanzielle Vermögenswerte | at cost | 174,9 | 174,9 | - | - | - |
| Flüssige Mittel | ||||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | at cost | 2.201,0 | 2.201,0 | - | - | - |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | FVPL | 560,4 | 560,4 | 458,8 | 101,6 | - |
| Finanzielle Vermögenswerte | 11.172,5 | 11.172,5 | 478,4 | 271,4 | 192,9 | |
| Finanzschulden | ||||||
| Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | FVPL | 8,2 | 8,2 | - | 8,2 | - |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | n. a. | 12,3 | 12,3 | - | 12,3 | - |
| Sonstige Finanzschulden | at cost | 4.586,4 | 4.638,5 | 1.888,0 | 283,0 | - |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | at cost | 7.525,6 | 7.525,6 | - | - | - |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen aus Finanzierungsleasing | n. a. | 6,9 | 6,5 | - | 6,5 | - |
| Übrige finanzielle Verbindlichkeiten | at cost | 1.074,1 | 1.074,1 | - | 1,6 | - |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 13.213,5 | 13.265,2 | 1.888,0 | 311,6 | - | |
| Davon aggregiert nach Bewertungskategorien nach IFRS 9: | ||||||
| Finanzielle Vermögenswerte (FVOCIwR) | 114,9 | |||||
| Finanzielle Vermögenswerte (FVOCIwoR) | 192,9 | |||||
| Finanzielle Vermögenswerte (FVPL) | 606,7 | |||||
| Finanzielle Vermögenswerte (at cost) | 10.229,8 | |||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten (FVPL) | 8,2 | |||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten (at cost) | 13.186,1 | |||||
Für sonstige Finanzanlagen, für die keine notierten Preise am aktiven Markt für identische
Instrumente (Stufe 1) oder für ein ähnliches Instrument vorliegen oder keine Bewertungsmethode,
bei der alle wesentlichen Input-Faktoren auf beobachtbaren Marktdaten beruhen (Stufe
2), anwendbar ist, wird der Zeitwert mit einer Bewertungsmethode, bei der die wesentlichen
Input-Faktoren auf nicht beobachtbaren Marktdaten beruhen (Stufe 3), ermittelt. Die
Bewertung erfolgt nach dem Bewertungsverfahren, das im jeweiligen Fall als sachgerecht
erachtet wird. Für den Großteil der Stufe-3-Instrumente sind die Kosten der beste
Schätzwert. Die beizulegenden Zeitwerte der sonstigen Finanzanlagen werden zentral
überwacht und durch einen der wesentlichen Input-Faktoren, der nicht auf beobachtbaren
Marktdaten beruht, auf Bewertungsanpassungen überprüft. Es gibt keine Hinweise auf
wesentliche Einflüsse durch nicht beobachtbare Marktdaten auf den beizulegenden Zeitwert
der sonstigen Finanzanlagen.
Wie im Geschäftsbericht 2018 ausführlich erläutert, sind im Zusammenhang mit Beschlüssen
der Hauptversammlung der Conti-Tech AG, Hannover, am 22. August 2007 über die Zustimmung
zum Abschluss eines Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags zwischen dieser Gesellschaft
als beherrschtem Unternehmen mit der ContiTech-Universe Verwaltungs-GmbH, Hannover,
als herrschendem Unternehmen und über den sogenannten Squeeze-out der außenstehenden
Aktionäre nach wie vor Spruchverfahren über die Angemessenheit von Abfindung und Ausgleichszahlung
nach dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag und der Abfindung aufgrund des
Squeeze-out anhängig. In diesen Verfahren waren 2012 vor dem Landgericht Hannover
Teil-Verfahrensvergleiche protokolliert worden. In diesen Vergleichen wurden eine
Zuzahlung von je 3,50 € nebst Zinsen pro Aktie auf die Abfindungen nach dem Beherrschungs-
und Gewinnabführungsvertrag und aufgrund des Squeeze-out sowie - nur deklaratorisch
- eine erhöhte Ausgleichszahlung nach dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag
vereinbart. Die Abfindungen erhöhten sich dadurch auf 28,33 € je Aktie. Das Landgericht
Hannover hatte im Oktober 2012 in diesen Verfahren Zuzahlungen in gleicher Höhe durch
Beschluss zugesprochen. Auf die Beschwerde einzelner Antragsteller hatte das Oberlandesgericht
Celle die Beschlüsse am 17. Juli 2013 aufgehoben und zur Neuverhandlung und Entscheidung
an das Landgericht zurückverwiesen. Am 19. September 2018 hatte das Landgericht Hannover
durch Beschluss die Abfindungen nach dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag
und aufgrund des Squeeze-out neu auf 26,70 € je Aktie sowie die Ausgleichszahlung
nach dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag ebenfalls - nur deklaratorisch
- neu festgesetzt. Die von einzelnen Antragstellern gegen diese Entscheidungen des
Landgerichts eingelegten Beschwerden hat das Oberlandesgericht Celle am 22. März 2019
als unzulässig verworfen bzw. zurückgewiesen. Im Übrigen gab es zu den im Geschäftsbericht
2018 erläuterten Rechtsstreitigkeiten und Schadenersatzansprüchen im Berichtszeitraum
keine wesentlichen neuen Erkenntnisse und Sachverhalte.
Die Risikobeurteilung zum 30. Juni 2019 hat mögliche Garantiefälle aufgezeigt, für
deren Eintritt derzeit mehr dagegen als dafür spricht. Darüber hinaus ergaben sich
gegenüber den im Geschäftsbericht 2018 beschriebenen Haftungsverhältnissen und sonstigen
finanziellen Verpflichtungen bis zum 30. Juni 2019 keine wesentlichen Veränderungen.
Zum 31. Dezember 2018 wies die Continental AG einen Bilanzgewinn in Höhe von 1.758,5
Mio € (Vj. 1.470,4 Mio €) aus. Am 26. April 2019 hat die Hauptversammlung in Hannover
beschlossen, eine Dividende in Höhe von 4,75 € je Stückaktie an die Aktionäre der
Continental AG für das abgelaufene Geschäftsjahr auszuzahlen. Die Ausschüttungssumme
belief sich bei 200.005.983 dividendenberechtigten Aktien auf 950.028.419,25 €. Der
verbleibende Betrag wurde auf neue Rechnung vorgetragen.
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie verringerte sich im ersten Halbjahr 2019 auf 5,30
€ (Vj. 7,80 €) und für den Zeitraum 1. April bis 30. Juni 2019 auf 2,42 € (Vj. 4,11
€). Es entspricht jeweils dem verwässerten Ergebnis pro Aktie.
Im Berichtszeitraum gab es keine wesentlichen Änderungen der Geschäfte mit nahestehenden
Personen gegenüber dem 31. Dezember 2018. Wir verweisen dazu auf die Ausführungen
im Geschäftsbericht 2018.
Die jährliche Erklärung gemäß § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex
vom Vorstand und Aufsichtsrat der Continental AG ist den Aktionären auf der Internetseite
von Continental dauerhaft zugänglich gemacht worden. Dort befinden sich auch frühere
Erklärungen nach § 161 AktG.
Es liegen keine wesentlichen Ereignisse nach dem 30. Juni 2019 vor.
Hannover, 22. Juli 2019
Continental Aktiengesellschaft
Der Vorstand