![]() Continental AGHannoverHalbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2020Continental-Aktie und -AnleihenCOVID-19-Pandemie dominiert Geschehen an Aktienmärkten Im ersten Quartal 2020 bewirkten ab Ende Februar bis Mitte März die Ausbreitung des
neuen Coronavirus, die darauf folgenden weitreichenden Stilllegungen der Wirtschaft
in vielen Ländern sowie Gewinnwarnungen und Rücknahmen der Prognosen zahlreicher Unternehmen
einen Kurssturz an den Börsen weltweit. Die Ankündigung umfangreicher Hilfsmaßnahmen
für Unternehmen seitens europäischer Regierungen, der Europäischen Union sowie der
US-Regierung führte in der zweiten Märzhälfte zu Hoffnungen auf eine baldige Überwindung
der Krise. Der DAX schloss das erste Quartal 2020 bei 9.935,84 Punkten. Gegenüber
seinem Stand vom Jahresende 2019 mit 13.249,01 Punkten entsprach dies einem Rückgang
um 25,0 %. Nahezu identisch zum DAX entwickelte sich der EURO STOXX 50. Er verlor
im ersten Quartal 25,6 % und sank auf 2.786,90 Punkte. Das zweite Quartal 2020 war zunächst von einer raschen Erholung der Aktienmärkte
geprägt. Die Hilfsprogramme der Notenbanken, die Konjunkturpakete mehrerer Staaten
und die sukzessive Wiederaufnahme der Produktion seitens der Industrie waren die Haupttreiber
hierfür. Wieder zunehmende Infektionszahlen in einigen Ländern führten im Verlauf
des Monats Juni erneut zu rückläufigen Kursen. Der DAX stieg im Verlauf des zweiten
Quartals um 23,9 % gegenüber dem Ende des Vorquartals. Ende Juni 2020 notierte er
bei 12.310,93 Punkten. Für die ersten sechs Monate 2020 ergab sich dennoch eine rückläufige
Entwicklung um 7,1 % gegenüber dem Jahresanfang. Der EURO STOXX 50 zeigte im zweiten
Quartal 2020 einen positiven Trend. Er beendete das zweite Quartal mit einem Anstieg
um 16,0 % auf 3.234,07 Punkte. Für das erste Halbjahr 2020 ergab sich ein Rückgang
um 13,6 % gegenüber dem Jahresende 2019. Automobilwerte von COVID-19-Pandemie stark betroffen Im Verlauf des ersten Quartals 2020 belasteten die COVID-19-Pandemie in China und
die daraus resultierenden negativen Effekte auf die lokale Fahrzeugnachfrage und -produktion
die internationalen Automobilwerte. Die Werkstilllegungen der Fahrzeughersteller und
-zulieferer im März und die erwarteten negativen Effekte diverser Maßnahmen auf die
Fahrzeugnachfrage und -produktion im zweiten Quartal ließen die Kurse der europäischen
Automobilwerte im März 2020 stark einbrechen. Der STOXX Europe 600 Automobiles & Parts
sank im ersten Quartal 2020 gegenüber dem Jahresende 2019 um 37,5 % auf 317,82 Punkte. Im zweiten Quartal 2020 erholte sich der STOXX Europe 600 Automobiles & Parts im
Zuge der allgemeinen Markterholung und aufgrund steigender Absatz- und Produktionsvolumina
um 23,2 % auf 391,65 Punkte. Für das erste Halbjahr 2020 ergab sich dennoch insgesamt
ein Rückgang von 23,0 %. Continental-Aktie mit Kursverlust im Berichtszeitraum Die Continental-Aktie folgte im ersten Quartal 2020 weitgehend der Entwicklung des
europäischen Automobilsektors, allerdings etwas volatiler. Ende März 2020 notierte
sie bei 65,61 €. Gegenüber dem Jahresendkurs 2019 von 115,26 € ergab sich ein Minus
von 43,1 %. Auch im zweiten Quartal 2020 bewegte sich die Continental-Aktie weitgehend analog
zur Entwicklung des europäischen Automobilsektors. Im Verlauf des zweiten Quartals
gewann sie 32,8 % und notierte Ende Juni 2020 bei 87,16 €. Gegenüber dem Jahresendkurs
2019 verzeichnete sie im ersten Halbjahr 2020 einen Rückgang um 24,4 %. Kursentwicklung der Continental-Aktie im Berichtszeitraum im Vergleich zu ausgewählten Indizes indexiert auf den 1. Januar 2020 ![]() Ausstehende wesentliche Continental-Anleihen zum 30. Juni 2020scroll
Altanleihen von Continental mit rückläufigen Kursen Die Unsicherheit über den zeitlichen Umfang der staatlichen Maßnahmen zur Eindämmung
der COVID-19-Pandemie und mögliche negative Auswirkungen auf die Zahlungsfähigkeit
von Unternehmen führten im ersten Quartal 2020 zu einem deutlichen Anstieg der Verzinsung
für europäische Unternehmensanleihen. Börsennotierte Anleihen zeigten entsprechende
Kursrückgänge. Im Verlauf des zweiten Quartals sank das Zinsniveau wieder, wodurch
sich die Kurse der Unternehmensanleihen gegenüber dem Ende des ersten Quartals zumeist
deutlich erholten. Der Kurs der am 12. September 2023 fälligen 0,0 %-Euro-Anleihe von Continental sank
im Berichtszeitraum um 144,3 Basispunkte und notierte Ende Juni 2020 bei 97,865 %.
Der Kurs der am 27. Juni 2025 fälligen 0,375 %-Euro-Anleihe sank im Berichtszeitraum
um 415,2 Basispunkte und schloss das erste Halbjahr 2020 bei 95,628 %. Der Kurs der
am 9. September 2020 fälligen 3,125 %-Euro-Anleihe sank im Berichtszeitraum um 178,6
Basispunkte auf 100,525 %, primär bedingt durch die Reduzierung der Restlaufzeit. Rückzahlung der 0,0 %-Euro-Anleihe Der Kurs der am 5. Februar 2020 fälligen 0,0 %-Euro-Anleihe von Continental bewegte
sich im Januar und Februar 2020 um die 100 %-Marke. Am Tag der Fälligkeit erfolgte
die Rückzahlung zum Nominalwert in Höhe von 600,0 Mio €. Erfolgreiche Platzierung neuer Euro-Anleihen Unter dem Rahmen-Emissionsprogramm für Anleiheemissionen (Debt Issuance Programme,
DIP) wurden im Mai und Juni 2020 insgesamt drei Euro-Anleihen der Continental AG bzw.
der Conti-Gummi Finance B.V. erfolgreich bei Investoren im In- und Ausland platziert. Zwei Euro-Anleihen wurden am 18. Mai 2020 mit einem Zinskupon von 2,125 % und einer
Laufzeit von dreieinhalb Jahren bzw. mit einem Zinskupon von 2,5 % und einer Laufzeit
von sechs Jahren und drei Monaten angeboten. Das Nominalvolumen der Anleihen wurde
jeweils auf 750,0 Mio € festgesetzt. Der jeweilige Ausgabekurs belief sich auf 99,559
% bzw. 98,791 %. Beide Anleihen wurden am 27. Mai 2020 in den geregelten Markt der
Luxemburger Börse eingeführt. Die dritte Euro-Anleihe wurde am 17. Juni 2020 mit einem Zinskupon von 1,125 % angeboten.
Mit einem Nominalvolumen von 625,0 Mio € belief sich der Ausgabekurs auf 99,589 %.
Die Anleihe hat eine Laufzeit von vier Jahren und drei Monaten. Sie wurde am 25. Juni 2020 in
den geregelten Markt der Luxemburger Börse eingeführt. Kreditrating der Continental AG gesenkt Die Ratingagentur Standard & Poor's bestätigte am 5. März 2020, nach Veröffentlichung
der vorläufigen Geschäftszahlen der Continental Group für das Jahr 2019, ihr langfristiges
Kreditrating BBB+, senkte jedoch den Ausblick auf negativ. Am 30. März 2020 stufte
sie das langfristige Kreditrating auf BBB herab und beließ den Ausblick auf negativ. Die Ratingagentur Moody's senkte am 13. März 2020 ihr langfristiges Kreditrating
von Baa1 auf Baa2 und beließ den Ausblick auf negativ. Die Ratingagentur Fitch senkte am 20. April 2020 ihr langfristiges Kreditrating von
BBB+ auf BBB und beließ den Ausblick auf stabil. Kreditrating der Continental AGscroll
1
Vertragsverhältnis seit 19. Mai 2000. Investor Relations online Weitere Informationen zur Continental-Aktie, zu den Continental-Anleihen und zum
Kreditrating sind unter ES www.continental-ir.de im Internet abrufbar. Kennzahlen Continental Groupscroll
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Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen. Kennzahlen UnternehmensbereicheAutomotive Technologies in Mio €scroll
Rubber Technologies in Mio €scroll
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen. Powertrain Technologies in Mio €scroll
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen. Konzern-ZwischenlageberichtAuswirkungen der COVID-19-Pandemie Am 1. April 2020 teilten wir mit, dass die andauernde COVID-19-Pandemie, die deshalb
von Regierungen und Behörden verfügten Beschränkungen sowie Produktionsstopps und
andere Maßnahmen von Kunden und Lieferanten im Berichtszeitraum zu erheblichen Anpassungen
und Unterbrechungen in wesentlichen Bereichen der Continental Group führen. Zum Erhalt unserer finanziellen Liquidität senken wir unsere Kosten, optimieren unser
Betriebskapital und verschieben nicht dringend erforderliche Projekte und Investitionen
bis auf Weiteres. Zur Sicherung unserer Handlungsfähigkeit treiben wir allerdings
wichtige Entwicklungsprojekte sowie Vorbereitungen für bevorstehende Serienanläufe
voran. Zum Schutz der Mitarbeiter und in Reaktion auf Nachfragerückgänge standen mehr als
40 % der 249 Produktionsstandorte für die Dauer von wenigen Tagen bis einigen Wochen
still. Die Verringerung der Produktion betrifft weiterhin insbesondere Standorte in
Europa sowie Nord- und Südamerika. In China wurde die Produktion gemäß den lokalen
behördlichen Bestimmungen eingestellt und seit 10. Februar 2020 schrittweise wieder
aufgenommen. In Deutschland waren in der Spitze bis zu 30.000 Mitarbeiter zur Kurzarbeit angemeldet.
Von den Mitarbeitern, die ihre Tätigkeit mobil ausüben können, nutzten mehr als 95
% der Mitarbeiter weltweit diese Möglichkeit. Abspaltung von Vitesco Technologies erst bei besserem Marktumfeld Am 30. April 2020 gaben wir den Beschluss des Continental-Vorstands bekannt, aufgrund
der COVID-19-Pandemie und der damit verbundenen anhaltenden wirtschaftlichen Unsicherheiten
die geplante Abspaltung von Vitesco Technologies samt Börsennotierung in diesem Jahr
nicht durchzuführen. Der Schritt soll vollzogen werden, sobald das Marktumfeld dafür
spürbar besser und gefestigt ist. Personalia: Andreas Wolf in den Vorstand berufen Mit Wirkung zum 3. Juni 2020 wurde Andreas Wolf in den Vorstand der Continental AG
berufen. Er leitet seit Oktober 2018 den auf die Elektrifizierung des Antriebsstrangs
spezialisierten Unternehmensbereich Powertrain Technologies. Die Dauer seines Mandats
beträgt drei Jahre. Mit Vollzug der geplanten Abspaltung von Vitesco Technologies
innerhalb dieses Zeitraums läuft es vorzeitig ab. Dividende angepasst Am 3. Juni 2020 haben Vorstand und Aufsichtsrat der Continental AG beschlossen, der
Hauptversammlung die Ausschüttung einer Dividende von 3,00 € je Stückaktie für das
Geschäftsjahr 2019 vorzuschlagen. Damit wurde der bisher angekündigte Gewinnverwendungsvorschlag
von 4,00 € je Stückaktie angepasst. Grund dafür sind die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie.
Der Gewinnverwendungsvorschlag in Höhe von 3,00 € je Stückaktie wurde von der Hauptversammlung
am 14. Juli 2020 angenommen. Strukturprogramm "Transformation 2019-2029" Am 14. Juli 2020 hat der Aufsichtsrat der Continental AG den nächsten Schritten der
Umsetzung des Strukturprogramms "Transformation 201 9-2029" zugestimmt. Der erste
Beschluss betrifft die Schließung des Standorts Rubi, Spanien, bis Ende 2021. Die
dortige Produktion von Anzeige- und Bedientechnologien soll bis 2021 schrittweise
auslaufen oder an andere europäische Standorte verlagert werden. Gemeinsam mit den
Arbeitnehmervertretern und Gewerkschaften konnte sich Continental auf eine Vereinbarung
für die rund 740 Beschäftigten einigen. Dieser Beschluss steht unter dem Vorbehalt
des formalen Abschlusses eines in Spanien bei Restrukturierungen notwendigen Konsultationsverfahrens,
an dem neben den Verantwortlichen bei Continental sowohl Arbeitnehmervertreter als
auch lokale Behörden beteiligt sind. Der zweite Beschluss betrifft die Schließung
des Standorts Nogales, Mexiko, mit rund 2.000 Mitarbeitern. Die dortige Fertigung
von Fahrzeugkommunikations- und Vernetzungstechnologien sowie Antriebskomponenten
wird schrittweise bis voraussichtlich Mitte 2024 auslaufen und teilweise auf andere
Standorte in der Region verteilt. PRORETA 5: gemeinsames Forschen an Künstlicher Intelligenz Gemeinsam mit der Technischen
Universität (TU) Darmstadt, der Universität Bremen und der Technischen Universität
Iasi, Rumänien, setzen wir die Reihe der PRORETA-Forschungsprojekte fort. PRORETA
5 widmet sich einer der anspruchsvollsten Aufgaben für das automatisierte Fahren:
dem Erkennen komplexer Verkehrssituationen in Innenstädten und wie Algorithmen aus
Sensordaten die richtigen Fahrentscheidungen dafür ableiten. Bei einer ungeregelten
Kreuzung beispielsweise ist es eine Herausforderung, alle für die geplante Fahrtrichtung
relevanten Objekte und ihre Bewegungsrichtung, Intention sowie ihren Vorrang ohne
menschliches Zutun richtig zu interpretieren. Künstliche Intelligenz spielt dabei
eine Schlüsselrolle. Entwicklungspartnerschaft für SiC-Leistungshalbleiter Im Juni 2020 starteten Vitesco Technologies und ROHM Semiconductor eine Entwicklungspartnerschaft
für Siliziumkarbid(SiC)-Leistungshalbleiter. Vitesco Technologies wird SiC-Bausteine
nutzen, um die Effizienz der Leistungselektronik für Elektrofahrzeuge zu steigern.
Mit ihrem höheren Wirkungsgrad nutzen SiC-Halbleiter die in der Fahrzeugbatterie gespeicherte
Energie besser aus. Auf diese Weise gewinnt das Fahrzeug an Reichweite oder die Batterie
kann kleiner ausfallen, ohne die Reichweite zu beeinträchtigen. Neue Aufträge für Smartphone-basierten Autoschlüssel Im Rahmen einer Entwicklungsphase mit Kunden und Partnern haben wir neue Serienaufträge
für das Smartphone-basierte Zugangssystem CoSmA gewonnen. Damit integrieren drei weitere
große Fahrzeughersteller das System in ihre neuen Fahrzeuggenerationen. Der Produktionsstart
ist für 2021 vorgesehen. Die CoSmA-Technologie ersetzt den traditionellen Schlüssel
und ist dabei besonders praktisch, da der Fahrer mit seinem eigenen mobilen Endgerät
- ohne es in die Hand nehmen zu müssen - auf das Auto zugreifen, es entriegeln und
starten kann. Kernkomponente ist ein digitaler Schlüssel, der die Zugangsberechtigung
zum gewünschten Fahrzeug enthält. In einer Applikation kann der Fahrzeughalter mehrere
digitale Schlüssel gleichzeitig generieren und verwalten und diese bequem mit Familie
und Freunden teilen. So können auch Paketzustelldienste Online-Bestellungen direkt
ins Fahrzeug liefern. Sobald eine Authentifizierung durch das Backend-Schlüsselmanagement
in der Continental.cloud erfolgt, wird Zugang zum Fahrzeug gewährt. Effiziente Antriebsriemen für Windkraftanlagen Continental stattet Windräder des chinesischen Windkraftanlagenherstellers Xinjiang
Goldwind Science and Technology mit Antriebsriemen aus. Diese sind eine effiziente
Alternative zu Getrieben, die für die Flügelverstellung in Windkraftanlagen verantwortlich
sind und sich flexibel auf sich ändernde Windstärken einstellen können. Im Gegensatz
zu Getriebelösungen sind Riemen weniger komplex und weniger anfällig für Schwingungen
und Störungen. Sie verschleißen weniger, sind langlebiger, kostengünstiger und damit
langfristig effizienter. Microsite zur Erläuterung der CO2-Emissionsregulierungen Um die Ziele des Klimaschutzabkommens von Paris zu erfüllen,
wurde 2019 von der EU-Kommission die erste CO2-Verordnung für neu zugelassene schwere Nutzfahrzeuge verabschiedet. Sie fordert eine
Senkung der durchschnittlichen CO2-Emissionen bei neuen schweren Nutzfahrzeugen um 15 % bis 2025 bzw. um 30 % bis 2030,
jeweils im Vergleich zum Bezugszeitraum Juli 2019 bis Juni 2020. Damit die Reduktionsziele
in der Praxis erreicht werden sowie CO2-Emissionen und Kraftstoffverbrauch errechnet werden können, hat die Kommission das
Simulationstool VECTO eingeführt. Um Flottenbetreiber mit umfassenden Informationen
über VECTO, die neue Verordnung und deren Auswirkungen zu versorgen, haben wir eine
neue Microsite zur Verfügung gestellt - nicht zuletzt weil auch Reifen einen signifikanten
Einfluss auf den CO2-Ausstoß eines Fahrzeugs haben. WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche Entwicklung Der Internationale Währungsfonds (IWF) senkte im Juni 2020 erneut seine Wachstumsprognose
für die Weltwirtschaft, da die COVID-19-Pandemie sich im ersten Halbjahr 2020 in vielen
Ländern negativer auf die wirtschaftliche Aktivität ausgewirkt hatte als zuvor erwartet.
Auch die für das zweite Halbjahr erwartete konjunkturelle Erholung wird voraussichtlich
langsamer als bisher prognostiziert erfolgen. Der IWF erwartet in seinem World Economic Outlook Update (WEO Update) nun einen Rückgang
der globalen Wirtschaftsleistung um 4,9 % im Jahr 2020. In seiner Schätzung von April
2020 prognostizierte der IWF einen Rückgang der globalen Wirtschaftsleistung um 3,0
%. In seinem aktuellen Basisszenario rechnet er mit einer beeinträchtigten Produktivität
der Unternehmen aufgrund erhöhter Schutzmaßnahmen bis hin zu erneuten Sperrungen von
Betrieben oder auch Städten in Ländern mit anhaltend hohen Infektionsraten. Für Europa erwartet der IWF höhere negative Effekte auf die Wirtschaftsleistung.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) des Euroraums dürfte ihm zufolge im Jahr 2020 anstatt
um 7,5 % voraussichtlich um 10,2 % sinken. Von den großen Volkswirtschaften des Euroraums
sind aus seiner Sicht Frankreich, Italien und Spanien mit BIP-Rückgängen von über
12 % gegenüber dem Vorjahr besonders betroffen. Für Deutschland erwartet er aktuell
einen Rückgang um 7,8 % im Vergleich zu 2019. Auch für Länder außerhalb des Euroraums
wird eine nochmals deutlich niedrigere Wirtschaftsleistung prognostiziert. Für das
Vereinigte Königreich und Russland geht der IWF mittlerweile von einem Rückgang der
Wirtschaftsleistung um 10,2 % bzw. 6,6 % aus. Für Nordamerika reduzierte der IWF ebenfalls seine Prognosen. Für die USA rechnet
er nun infolge der COVID-19-Pandemie mit einem BIP-Rückgang im Jahr 2020 um 8,0 %
anstatt zuvor 5,9 %. Noch stärker sind Kanada und Mexiko mit BIP-Rückgängen um 8,4
% bzw. 10,5 % für 2020 betroffen. Auch für die anderen amerikanischen Länder erwartet
der IWF stärker sinkende Wirtschaftsleistungen. Für Brasilien prognostiziert er beispielsweise
derzeit einen BIP-Rückgang um 9,1 % anstatt zuvor 5,3 %. Für die asiatischen Länder senkte der IWF erneut die Wachstumsprognosen, jedoch zumeist
in einem geringeren Ausmaß. China dürfte ihm zufolge mit 1,0 % noch ein Wirtschaftswachstum
im Gesamtjahr 2020 gegenüber dem Vorjahr aufweisen. Für andere asiatische Länder sieht
der IWF dagegen weiterhin eine zumeist nur leicht sinkende Wirtschaftsleistung. Einen
spürbaren BIP-Rückgang auf 5,8 % erwartet er für die exportorientierte japanische
Wirtschaft sowie auf 4,5 % nun auch für die indische Wirtschaft. Der IWF betont, dass seine globale Wachstumsprognose weiterhin sehr unsicher sei.
Die weitere wirtschaftliche Entwicklung in den einzelnen Ländern hängt aus seiner
Sicht von vielen Faktoren ab, darunter dem Verlauf der COVID-19-Pandemie, der Intensität
und Wirksamkeit der Eindämmungsbemühungen, dem Ausmaß von Störungen in der Versorgung,
Veränderungen der Nachfrage, der Verschärfung der globalen Finanzmarktbedingungen,
Vertrauenseffekten sowie von möglichen Restrukturierungen in den globalen Lieferketten. Entwicklung der Pkw-Neuzulassungen Infolge der COVID-19-Pandemie und der Eindämmungsbemühungen der einzelnen Staaten
brach die Pkw-Nachfrage in allen Regionen der Welt stark ein. Weltweit sanken die
Pkw-Neuzulassungen im ersten Halbjahr 2020 nach vorläufigen Daten um 28 %. Im zeitlichen Verlauf der Pandemie war zunächst China am stärksten betroffen. Hier
hatte die chinesische Regierung bereits Ende Januar 2020 umfangreiche Eindämmungsmaßnahmen
in Kraft gesetzt. Nach deren Lockerung zeigte sich im zweiten Quartal eine rasche
Erholung der Nachfrage. Vorläufige Daten des Verbands der Automobilindustrie (VDA)
ergaben für das erste Halbjahr 2020 einen Rückgang der Pkw-Neuzulassungen in China
um 22 %. In den Monaten April und Mai 2020 führten die Eindämmungsmaßnahmen vieler Staaten
ebenfalls zu deutlichen Einbrüchen der jeweiligen Pkw-Nachfrage. Im europäischen Pkw-Markt
(EU27, EFTA und UK) sank der Absatz im ersten Halbjahr 2020 nach vorläufigen Daten
des VDA um 39 %. Auch Brasilien verzeichnete einen Nachfrageeinbruch in gleicher Höhe.
Deutliche Absatzrückgänge von über 20 % zeigten gemäß VDA z. B. auch die USA (23 %),
Russland (23 %) und Japan (20 %). Entwicklung der Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen Die Stilllegungen von Automobilwerken und die rückläufige Pkw-Nachfrage verursachten
im ersten Halbjahr 2020 nach vorläufigen Daten einen massiven Einbruch der weltweiten
Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen < 6 t um rund 33 %. In China bewirkten die umfangreichen Werkschließungen im ersten Quartal 2020 nahezu
eine Halbierung der Fertigung. Im zweiten Quartal erholte sich die Produktion rasch
und erreichte nach vorläufigen Daten ein Plus von 9 % gegenüber dem Vorjahr. Für das
erste Halbjahr 2020 ergab sich ein Rückgang von rund 20 % gegenüber dem Vorjahr. In Europa und Nordamerika, neben China die beiden anderen Kernmärkte der Continental
Group, führten im ersten Quartal 2020 die beginnenden Werkschließungen zu einer Verringerung
der Fertigung um 18 % bzw. 11 %. Der Produktionsstillstand im April und die schrittweise
Wiederaufnahme der Fertigung im Mai und Juni verursachten im zweiten Quartal nach
vorläufigen Zahlen einen extremen Einbruch der Volumina um 63 % bzw. 69 %. Im ersten
Halbjahr 2020 sank die Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen in Europa und
Nordamerika um jeweils rund 40 %. Hohe Fertigungsrückgänge verzeichneten im Berichtszeitraum auch viele andere Länder
wie insbesondere Brasilien, Indien, Japan und Südkorea. Mit Blick auf das dritte Quartal 2020 sehen wir aktuell für China wieder eine leicht
schwächere Entwicklung und gehen von einem Rückgang des Produktionsvolumens um bis
zu 10 % gegenüber dem Vorjahr aus. In Europa dürften im dritten Quartal 2020 die zurückhaltende Nachfrage und die hohen
Lagerbestände zu einer Verlangsamung der Erholung führen. Wir rechnen daher mit einem
Fertigungsvolumen, das 10 % bis 20 % geringer als im Vorjahr ausfallen könnte. Für Nordamerika erwarten wir eine weitere Normalisierung der Volumina. Die Produktionszahlen
dürften im dritten Quartal 2020 jedoch noch um 5 % bis 15 % unter dem Vorjahreswert
liegen. Insgesamt erwarten wir derzeit für das dritte Quartal 2020 einen Rückgang der weltweiten
Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen um 10 % bis 20 %. Wegen der andauernden und starken Dynamik der durch die Pandemie hervorgerufenen
Entwicklung ist derzeit nicht abzuschätzen, wann ein neuer Ausblick für das Gesamtjahr
gegeben werden kann. Dies gilt auch für die folgenden wesentlichen Abnehmerbranchen,
bei denen wir ebenfalls nur das dritte Quartal 2020 betrachten. Entwicklung der Produktion von mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen Die rückläufigen Auftragseingänge des Vorjahres und die Werkschließungen infolge
der COVID-19-Pandemie führten im ersten Halbjahr 2020 nach vorläufigen Daten zu einem
Rückgang der globalen Produktion von mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen >
6 t von rund 23 %. Besonders betroffen war Nordamerika, wo die Lkw-Produktion im Berichtszeitraum
nach vorläufigen Daten um rund 45 % einbrach. In Europa belief sich der Produktionsrückgang
im Berichtszeitraum nach vorläufigen Daten auf rund 35 %. China verzeichnete im ersten
Quartal 2020 einen Einbruch der Volumina um rund 20 %. Dieser wurde jedoch durch den
starken Anstieg der Produktion um 45 % im zweiten Quartal überkompensiert. Im ersten
Halbjahr 2020 erreichte China in Summe einen Produktionszuwachs um 13 %. Im dritten Quartal 2020 wird sich die Situation in Europa und Nordamerika voraussichtlich
nur langsam verbessern. Die Volumina dürften in Europa noch um 20 % bis 30 % unterhalb
des Vorjahres liegen. Auch für Nordamerika erwarten wir Produktionszahlen, die noch
um 45 % bis 55 % unter den Vorjahreswerten liegen dürften. Für China rechnen wir nach
dem starken Zuwachs im zweiten Quartal für das dritte Quartal wieder mit einem leichten
Rückgang der Fertigung von bis zu 10 %. Für die globale Produktion von mittelschweren
und schweren Nutzfahrzeugen rechnen wir für das dritte Quartal 2020 mit einem Rückgang
zwischen 20 % und 30 %. Entwicklung der Ersatzreifenmärkte für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge Weltweit sank im Zuge der COVID-19-Pandemie im ersten Halbjahr 2020 der Absatz von
Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge < 6 t nach vorläufigen Daten um rund
15 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Der globale Markteinbruch im
ersten Quartal 2020 wurde insbesondere durch die schwache Nachfrageentwicklung in
China verursacht, wo sich das Coronavirus zuerst ausbreitete. Hier normalisierte sich
die Nachfrage im zweiten Quartal und lag nach vorläufigen Zahlen leicht über Vorjahresniveau.
Über den gesamten Berichtszeitraum belief sich der Absatzrückgang auf rund 15 %. In
Europa und Nordamerika bewirkten die COVID-19-Pandemie und die Eindämmungsmaßnahmen
insbesondere im zweiten Quartal einen Einbruch der Reifennachfrage. Auf Basis vorläufiger
Daten sank im ersten Halbjahr 2020 der Absatz von Ersatzreifen für Pkw und leichte
Nutzfahrzeuge in Europa und in Nordamerika jeweils um rund 20 %. Für das dritte Quartal 2020 rechnen wir mit einer Normalisierung der Nachfrage nach
Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. Für Europa gehen wir aktuell von Volumina
aus, die noch um 10 % bis 15 % unterhalb des Vorjahres liegen. In Nordamerika wird
sich der Absatz voraussichtlich um 5 % bis 10 % unterhalb der Vergleichsperiode bewegen.
Für China rechnen wir mit einem Anstieg der Nachfrage um bis zu 5 % im Vergleich zum
Vorjahresquartal. Weltweit erwarten wir für das dritte Quartal 2020 einen Absatzrückgang
von Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge < 6 t um 5 % bis 10 %. Entwicklung der Ersatzreifenmärkte für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge In unserem Kernmarkt Europa sank im Zuge der COVID-19-Pandemie im ersten Halbjahr
2020 die Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge >
6 t nach vorläufigen Daten um rund 8 % gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.
In Nordamerika, unserem anderen Kernmarkt, zeigte sich mit 7 % ein ähnlicher Rückgang. Für das dritte Quartal 2020 erwarten wir für Europa und Nordamerika derzeit jeweils
eine um 5 % bis 10 % geringere Nachfrage nach Ersatzreifen für mittelschwere und schwere
Nutzfahrzeuge als im Vorjahr. Fahrzeugproduktion und Absatz im Reifenersatzgeschäftscroll
scroll
Quelle Fahrzeugproduktion: IHS Inc. (Europa mit West-, Zentral- und Osteuropa inkl.
Russland und Türkei). Vorläufige Zahlen für H1 2020 und eigene Schätzungen für Q3
2020. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns Zur Überleitung des Umsatz bereinigt und des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT
bereinigt) verweisen wir auf unsere Ausführungen im Konzern-Zwischenabschluss. scroll
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Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen. Ertragslage Umsatzrückgang um 25,9 %;
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| Mio € | 30.06.2020 | 31.12.2019 | 30.06.2019 |
| Langfristige Finanzschulden | 5.217,2 | 3.375,2 | 2.793,2 |
| Kurzfristige Finanzschulden | 3.425,7 | 4.243,8 | 4.875,8 |
| Langfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen | -107,9 | -54,0 | -51,9 |
| Kurzfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen | -155,7 | -151,5 | -165,0 |
| Flüssige Mittel | -2.455,6 | -3.341,8 | -1.786,3 |
| Netto-Finanzschulden | 5.923,7 | 4.071,7 | 5.665,8 |
| 1. Januar bis 30. Juni | Zweites Quartal | |||
| Mio € | 2020 | 2019 | 2020 | 2019 |
| Netto-Finanzschulden am Anfang der Periode | 4.071,7 | 3.391,4 | 3.995,6 | 4.302,2 |
| Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | -1.174,0 | 743,9 | -1.443,1 | 746,1 |
| Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit | -628,3 | -1.769,4 | -369,6 | -1.008,3 |
| Cashflow vor Finanzierungstätigkeit (Free Cashflow) | -1.802,3 | -1.025,5 | -1.812,7 | -262,2 |
| Gezahlte Dividende | -1 | -950,0 | -1 | -950,0 |
| Dividenden an Minderheitsgesellschafter und Veränderungen aus Eigenkapitaltransaktionen bei Gesellschaften mit Minderheitsanteilseignern | -19,7 | -24,8 | -11,7 | -24,4 |
| Nicht zahlungswirksame Veränderungen | -22,4 | -149,0 | -89,5 | -49,5 |
| Sonstiges | -2,8 | -121,9 | - | -80,2 |
| Wechselkurseffekte | -4,8 | -3,2 | -14,2 | 2,7 |
| Veränderung der Netto-Finanzschulden | -1.852,0 | -2.274,4 | -1.928,1 | -1.363,6 |
| Netto-Finanzschulden am Ende der Periode | 5.923,7 | 5.665,8 | 5.923,7 | 5.665,8 |
Im ersten Halbjahr 2020 wurden 923,4 Mio € (Vj. 1.426,3 Mio €) in Sachanlagen und
Software investiert. Zur Reduzierung in Höhe von 502,9 Mio € haben alle Geschäftsfelder
beigetragen. Die Investitionsquote beträgt nach sechs Monaten 5,6 % (Vj. 6,4 %).
Auf den Unternehmensbereich Automotive Technologies entfielen 390,2 Mio € (Vj. 577,9
Mio €) der Investitionen, dies entspricht 5,8 % (Vj. 6,0 %) des Umsatzes. Investiert
wurde hauptsächlich in Produktionsausrüstungen zur Herstellung neuer Produkte und
zur Umsetzung neuer Technologien. Hierbei wurden die Fertigungskapazitäten an den
europäischen Niedrigkostenstandorten sowie in Deutschland, Mexiko, China und den USA
erweitert. Darüber hinaus wurde in Aguascalientes, Mexiko, in den Aufbau eines neuen
Werks investiert. Im Geschäftsfeld Autonomous Mobility and Safety entfielen wesentliche
Bilanzzugänge auf Produktionsanlagen für die Geschäftseinheiten Vehicle Dynamics,
Advanced Driver Assistance Systems und Passive Safety and Sensorics. Im Geschäftsfeld
Vehicle Networking and Information wurden insbesondere in den Geschäftseinheiten Human
Machine Interface und Connected Car Networking investiert.
Der Unternehmensbereich Rubber Technologies investierte 338,5 Mio € (Vj. 533,7 Mio
€), entsprechend 4,9 % (Vj. 6,0 %) des Umsatzes. Im Geschäftsfeld Tires entfielen
wesentliche Bilanzzugänge auf die Werkneubauten in Rayong, Thailand, und Clinton,
USA. Darüber hinaus wurden die Fertigungskapazitäten bestehender Werke an den europäischen
Niedrigkostenstandorten ausgebaut. Weiterhin wurden Maßnahmen zur Qualitätssicherung
und Kostensenkung durchgeführt. Im Geschäftsfeld ContiTech entfielen wesentliche Bilanzzugänge
auf die Ausweitung von Fertigungskapazitäten in selektierten Wachstumsmärkten für
die Geschäftseinheiten Mobile Fluid Systems, Surface Solutions und Conveying Solutions.
In Pune, Indien, wurde in den Aufbau eines weiteren Produktionsstandorts für die Geschäftseinheit
Surface Solutions investiert. Darüber hinaus wurden in allen Geschäftseinheiten Investitionen
zur Rationalisierung bestehender Produktionsabläufe durchgeführt.
Der Unternehmensbereich Powertrain Technologies investierte 164,2 Mio € (Vj. 295,6
Mio €), entsprechend 5,5 % (Vj. 7,5 %) des Umsatzes. Die Investitionen entfielen hauptsächlich
auf Produktionsausrüstungen zur Herstellung neuer Produkte und zur Umsetzung neuer
Technologien. Es wurde in Fertigungsanlagen bestehender Werke in China, Deutschland,
Ungarn und den USA investiert. Darüber hinaus wurde in Debrecen, Ungarn, in den Aufbau
eines neuen Werks investiert. Wesentliche Investitionen entfielen auf die Erweiterung
der Produktionskapazitäten für die Geschäftseinheiten Electronic Controls und Sensing
and Actuation.
Die Bilanzsumme reduzierte sich zum 30. Juni 2020 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresstichtag
um 4.073,3 Mio € auf 39.852,8 Mio € (Vj. 43.926,1 Mio €). Der Goodwill in Höhe von
5.073,4 Mio € hat sich im Vergleich zum Vorjahreswert von 7.351,5 Mio € um 2.278,1
Mio € verringert. Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte verringerten sich um
49,3 Mio € auf 1.651,4 Mio € (Vj. 1.700,7 Mio €). Die Sachanlagen reduzierten sich
um 411,5 Mio € auf 14.101,6 Mio € (Vj. 14.513,1 Mio €). Die aktiven latenten Steuern
erhöhten sich um 434,4 Mio € auf 2.226,6 Mio € (Vj. 1.792,2 Mio €). Die Vorräte verringerten
sich um 98,1 Mio € auf 4.846,7 Mio € (Vj. 4.944,8 Mio €) und die Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen reduzierten sich um 1.936,9 Mio € auf 6.473,0 Mio € (Vj. 8.409,9 Mio
€). Kurzfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen verringerten
sich um 9,3 Mio € auf 155,7 Mio € (Vj. 165,0 Mio €). Die flüssigen Mittel sind mit
2.455,6 Mio € (Vj. 1.786,3 Mio €) um 669,3 Mio € höher als am entsprechenden Vorjahresstichtag.
Das Eigenkapital inklusive der Anteile in Fremdbesitz reduzierte sich im Vergleich
zum 30. Juni 2019 um 3.691,5 Mio € auf 14.416,9 Mio € (Vj. 18.108,4 Mio €). Dies resultierte
insbesondere aus dem Rückgang der kumulierten einbehaltenen Gewinne in Höhe von 2.733,9
Mio €. Die erfolgsneutralen Rücklagen veränderten sich um 949,5 Mio € auf -3.770,4
Mio € (Vj. -2.820,9 Mio €). Die Gearing Ratio verschlechterte sich von 31,3 % auf
41,1 %. Die Eigenkapitalquote sank auf 36,2 % (Vj. 41,2 %).
Im Vergleich zum 31. Dezember 2019 reduzierte sich die Bilanzsumme um 2.715,4 Mio
€ auf 39.852,8 Mio € (Vj. 42.568,2 Mio €). Bezogen auf die einzelnen Bilanzposten
ist dies im Wesentlichen bedingt durch den Rückgang der Sachanlagen um 831,1 Mio €
auf 14.101,6 Mio € (Vj. 14.932,7 Mio €) und den Rückgang der Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen um 1.238,6 Mio € auf 6.473,0 Mio € (Vj. 7.711,6 Mio €).
Das Eigenkapital inklusive der Anteile in Fremdbesitz reduzierte sich im Vergleich
zum Jahresende 2019 um 1.458,8 Mio € auf 14.416,9 Mio € (Vj. 15.875,7 Mio €). Aus
dem den Anteilseignern zuzurechnenden Konzernergebnis ergibt sich ein Rückgang in
Höhe von 448,8 Mio €. Die erfolgsneutralen Rücklagen veränderten sich um 976,0 Mio
€ auf -3.770,4 Mio € (Vj. -2.794,4 Mio €). Die Gearing Ratio veränderte sich von 25,6
% auf 41,1 %.
Zum Ende des zweiten Quartals 2020 waren im Konzern 232.023 Mitarbeiter beschäftigt.
Dies entspricht einem Rückgang um 9.435 Personen im Vergleich zum Jahresende 2019.
Gegenläufig zum weiteren Aufbau in Forschung und Entwicklung führten Effizienzsteigerungen
und geringere Produktionsvolumina aufgrund der COVID-19-Pandemie in den Unternehmensbereichen
Automotive Technologies und Powertrain Technologies insgesamt zu einer Reduzierung
der Anzahl der Mitarbeiter um 6.209. Im Unternehmensbereich Rubber Technologies ist
der Rückgang der Beschäftigtenzahl um 3.195 Personen auf Prozessoptimierungen sowie
die Anpassung an reduzierte Produktionsvolumina durch die COVID-19-Pandemie zurückzuführen.
Im Vergleich zum Berichtsstichtag des Vorjahres verringerte sich die Anzahl der Mitarbeiter
im Konzern um insgesamt 12.592 Personen.
| Mio € | Autonomous Mobility and Safety | Vehicle Networking and Information | Tires | ContiTech | Powertrain | Sonstiges/ Holding/ Konsolidierung |
| Summe Aktiva/Bilanzsumme | 7.023,7 | 7.185,2 | 9.456,4 | 4.534,6 | 5.632,3 | 6.020,6 |
| Flüssige Mittel | - | - | - | - | - | 2.455,6 |
| Kurz- und langfristige derivative Finanzinstrumente, verzinsliche Anlagen | - | - | - | - | - | 263,6 |
| Andere finanzielle Vermögenswerte | 14,4 | 26,2 | 13,9 | 5,6 | 22,0 | 31,9 |
| Abzüglich finanzieller Vermögenswerte | 14,4 | 26,2 | 13,9 | 5,6 | 22,0 | 2.751,1 |
| Abzüglich sonstiger nicht operativer Vermögenswerte | 22,2 | -6,2 | 1,5 | -0,4 | -12,6 | 586,1 |
| Aktive latente Steuern | - | - | - | - | - | 2.226,6 |
| Ertragsteuerforderungen | - | - | - | - | - | 322,4 |
| Abzüglich Ertragsteuervermögen | - | - | - | - | - | 2.549,0 |
| Segmentvermögen | 6.987,1 | 7.165,2 | 9.441,0 | 4.529,4 | 5.622,9 | 134,4 |
| Summe Verbindlichkeiten und Rückstellungen | 3.535,5 | 3.297,5 | 2.817,5 | 1.798,5 | 2.919,5 | 11.067,4 |
| Kurz- und langfristige Finanzschulden | - | - | - | - | - | 8.642,9 |
| Zins- und andere finanzielle Verbindlichkeiten | - | - | - | - | - | 38,7 |
| Abzüglich finanzieller Verbindlichkeiten | - | - | - | - | - | 8.681,6 |
| Passive latente Steuern | - | - | - | - | - | 278,8 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | - | - | - | - | - | 832,7 |
| Abzüglich Ertragsteuerverpflichtungen | - | - | - | - | - | 1.111,5 |
| Abzüglich sonstiger nicht operativer Verbindlichkeiten |
1.559,2 | 1.105,4 | 876,0 | 694,9 | 795,1 | 1.212,7 |
| Segmentschulden | 1.976,3 | 2.192,1 | 1.941,5 | 1.103,6 | 2.124,4 | 61,6 |
| Operative Aktiva | 5.010,8 | 4.973,1 | 7.499,5 | 3.425,8 | 3.498,5 | 72,8 |
| Mio € | Konzern |
| Summe Aktiva/Bilanzsumme | 39.852,8 |
| Flüssige Mittel | 2.455,6 |
| Kurz- und langfristige derivative Finanzinstrumente, verzinsliche Anlagen | 263,6 |
| Andere finanzielle Vermögenswerte | 114,0 |
| Abzüglich finanzieller Vermögenswerte | 2.833,2 |
| Abzüglich sonstiger nicht operativer Vermögenswerte | 590,6 |
| Aktive latente Steuern | 2.226,6 |
| Ertragsteuerforderungen | 322,4 |
| Abzüglich Ertragsteuervermögen | 2.549,0 |
| Segmentvermögen | 33.880,0 |
| Summe Verbindlichkeiten und Rückstellungen | 25.435,9 |
| Kurz- und langfristige Finanzschulden | 8.642,9 |
| Zins- und andere finanzielle Verbindlichkeiten | 38,7 |
| Abzüglich finanzieller Verbindlichkeiten | 8.681,6 |
| Passive latente Steuern | 278,8 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 832,7 |
| Abzüglich Ertragsteuerverpflichtungen | 1.111,5 |
| Abzüglich sonstiger nicht operativer Verbindlichkeiten |
6.243,3 |
| Segmentschulden | 9.399,5 |
| Operative Aktiva | 24.480,5 |
| Mio € | Autonomous Mobility and Safety | Vehicle Networking and Information | Tires | ContiTech | Powertrain | Sonstiges/ Holding/ Konsolidierung |
| Summe Aktiva/Bilanzsumme | 8.147,4 | 9.096,4 | 10.286,6 | 4.958,4 | 6.474,2 | 4.963,1 |
| Flüssige Mittel | - | - | - | - | - | 1.786,3 |
| Kurz- und langfristige derivative Finanzinstrumente, verzinsliche Anlagen | - | - | - | - | - | 216,9 |
| Andere finanzielle Vermögenswerte | 11,9 | 30,2 | 13,2 | 7,1 | 19,0 | 3,5 |
| Abzüglich finanzieller Vermögenswerte | 11,9 | 30,2 | 13,2 | 7,1 | 19,0 | 2.006,7 |
| Abzüglich sonstiger nicht operativer Vermögenswerte | 19,2 | -19,1 | 1,7 | 22,2 | 2,1 | 748,5 |
| Aktive latente Steuern | - | - | - | - | - | 1.792,2 |
| Ertragsteuerforderungen | - | - | - | - | - | 377,3 |
| Abzüglich Ertragsteuervermögen | - | - | - | - | - | 2.169,5 |
| Segmentvermögen | 8.116,3 | 9.085,3 | 10.271,7 | 4.929,1 | 6.453,1 | 38,4 |
| Summe Verbindlichkeiten und Rückstellungen | 3.694,4 | 3.302,0 | 3.274,5 | 1.892,8 | 2.926,3 | 10.727,7 |
| Kurz- und langfristige Finanzschulden | - | - | - | - | - | 7.669,0 |
| Zins- und andere finanzielle Verbindlichkeiten | - | - | - | - | - | 34,0 |
| Abzüglich finanzieller Verbindlichkeiten | - | - | - | - | - | 7.703,0 |
| Passive latente Steuern | - | - | - | - | - | 410,5 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | - | - | - | - | - | 871,4 |
| Abzüglich Ertragsteuerverpflichtungen | - | - | - | - | - | 1.281,9 |
| Abzüglich sonstiger nicht operativer Verbindlichkeiten |
1.190,3 | 816,5 | 782,5 | 585,0 | 750,8 | 1.631,4 |
| Segmentschulden | 2.504,1 | 2.485,5 | 2.492,0 | 1.307,8 | 2.175,5 | 111,4 |
| Operative Aktiva | 5.612,2 | 6.599,8 | 7.779,7 | 3.621,3 | 4.277,6 | -73,0 |
| Mio € | Konzern |
| Summe Aktiva/Bilanzsumme | 43.926,1 |
| Flüssige Mittel | 1.786,3 |
| Kurz- und langfristige derivative Finanzinstrumente, verzinsliche Anlagen | 216,9 |
| Andere finanzielle Vermögenswerte | 84,9 |
| Abzüglich finanzieller Vermögenswerte | 2.088,1 |
| Abzüglich sonstiger nicht operativer Vermögenswerte | 774,6 |
| Aktive latente Steuern | 1.792,2 |
| Ertragsteuerforderungen | 377,3 |
| Abzüglich Ertragsteuervermögen | 2.169,5 |
| Segmentvermögen | 38.893,9 |
| Summe Verbindlichkeiten und Rückstellungen | 25.817,7 |
| Kurz- und langfristige Finanzschulden | 7.669,0 |
| Zins- und andere finanzielle Verbindlichkeiten | 34,0 |
| Abzüglich finanzieller Verbindlichkeiten | 7.703,0 |
| Passive latente Steuern | 410,5 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 871,4 |
| Abzüglich Ertragsteuerverpflichtungen | 1.281,9 |
| Abzüglich sonstiger nicht operativer Verbindlichkeiten |
5.756,5 |
| Segmentschulden | 11.076,3 |
| Operative Aktiva | 27.817,6 |
| 1. Januar bis 30. Juni | Zweites Quartal | |||
| Autonomous Mobility and Safety in Mio € | 2020 | 2019 | 2020 | 2019 |
| Umsatz | 3.316,5 | 4.743,0 | 1.256,2 | 2.384,0 |
| EBITDA | 89,7 | 562,7 | -61,6 | 292,7 |
| in % vom Umsatz | 2,7 | 11,9 | -4,9 | 12,3 |
| EBIT | -182,1 | 311,6 | -193,9 | 164,4 |
| in % vom Umsatz | -5,5 | 6,6 | -15,4 | 6,9 |
| Abschreibungen1 | 271,8 | 251,1 | 132,3 | 128,3 |
| davon Wertminderungen2 | 4,7 | 1,2 | 0,1 | 1,2 |
| Investitionen3 | 176,8 | 289,3 | 91,5 | 165,3 |
| in % vom Umsatz | 5,3 | 6,1 | 7,3 | 6,9 |
| Operative Aktiva (zum 30.06.) | 5.010,8 | 5.612,2 | ||
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 | 46.495 | 48.585 | ||
| Umsatz bereinigt5 | 3.316,5 | 4.743,0 | 1.256,2 | 2.384,0 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | -133,3 | 316,3 | -187,7 | 167,4 |
| in % des bereinigten Umsatzes | -4,0 | 6,7 | -14,9 | 7,0 |
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
In der Geschäftseinheit Vehicle Dynamics lag das Absatzvolumen von elektronischen
Bremssystemen in den ersten sechs Monaten 2020 deutlich unter dem Vorjahresniveau.
Die Verkaufszahlen von Bremskraftverstärkern in der Geschäftseinheit Hydraulic Brake
Systems verringerten sich stark im Vergleich zum Vorjahr. Der Absatz von Bremssätteln
mit integrierter elektrischer Parkbremse verringerte sich deutlich gegenüber dem Vorjahr.
In der Geschäftseinheit Passive Safety and Sensorics sank der Absatz von Airbagsteuergeräten
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich. Bei den Fahrerassistenzsystemen verringerten
sich die Verkaufszahlen gegenüber dem Vorjahreswert. Die Absatzrückgänge in den Geschäftseinheiten
gegenüber dem Vorjahr sind vor allem auf die Folgewirkungen der Maßnahmen gegen die
COVID-19-Pandemie zurückzuführen.
Während der ersten sechs Monate 2020 reduzierte sich der Umsatz des Geschäftsfelds
Autonomous Mobility and Safety im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 30,1 % auf 3.316,5
Mio € (Vj. 4.743,0 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen
ergibt sich ein Rückgang um 29,9 %.
Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) des Geschäftsfelds Autonomous
Mobility and Safety verringerte sich während der ersten sechs Monate 2020 im Vergleich
zum Vorjahr um 449,6 Mio € bzw. 142,1 % auf -133,3 Mio € (Vj. 316,3 Mio €) und entspricht
-4,0 % (Vj. 6,7 %) des bereinigten Umsatzes.
Das Geschäftsfeld Autonomous Mobility and Safety verzeichnete einen Rückgang des
operativen Ergebnisses (EBIT) in den ersten sechs Monaten 2020 im Vergleich zum Vorjahr
um 493,7 Mio € bzw. 158,4 % auf -182,1 Mio € (Vj. 311,6 Mio €). Die Umsatzrendite
verringerte sich auf -5,5 % (Vj. 6,6 %).
Zu den Sondereffekten 2020 und 2019 verweisen wir auf unsere Erläuterungen auf Seite
11.
| 1. Januar bis 30. Juni | Zweites Quartal | |||
| Vehicle Networking and Information in Mio € | 2020 | 2019 | 2020 | 2019 |
| Umsatz | 3.449,6 | 4.869,9 | 1.315,1 | 2.474,7 |
| EBITDA | 50,9 | 505,1 | -225,4 | 269,7 |
| in % vom Umsatz | 1,5 | 10,4 | -17,1 | 10,9 |
| EBIT | -218,9 | 224,7 | -358,5 | 111,8 |
| in % vom Umsatz | -6,3 | 4,6 | -27,3 | 4,5 |
| Abschreibungen1 | 269,8 | 280,4 | 133,1 | 157,9 |
| davon Wertminderungen2 | -0,3 | - | -0,3 | - |
| Investitionen3 | 213,4 | 288,6 | 105,1 | 150,7 |
| in % vom Umsatz | 6,2 | 5,9 | 8,0 | 6,1 |
| Operative Aktiva (zum 30.06.) | 4.973,1 | 6.599,8 | ||
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 | 47.441 | 48.354 | ||
| Umsatz bereinigt5 | 3.435,8 | 4.868,7 | 1.315,1 | 2.473,9 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | -253,1 | 259,6 | -274,4 | 129,9 |
| in % des bereinigten Umsatzes | -7,4 | 5,3 | -20,9 | 5,3 |
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
Das Absatzvolumen in der Geschäftseinheit Connected Car Networking lag im ersten
Halbjahr 2020 weltweit unter dem Vorjahresniveau. Diese Entwicklung war vorrangig
auf die COVID-19-Pandemie zurückzuführen. In der Geschäftseinheit Human Machine Interface
lagen die Verkaufszahlen ebenfalls unter dem Niveau des Vorjahres. Der Absatz in der
Geschäftseinheit Commercial Vehicles and Services lag insgesamt unter dem Vorjahreswert.
Der Bereich Nutzfahrzeuge verzeichnete aufgrund der COVID-19-Pandemie eine stärkere
Reduzierung als das Ersatzteil- und Aftermarket-Geschäft.
Während der ersten sechs Monate 2020 reduzierte sich der Umsatz des Geschäftsfelds
Vehicle Networking and Information im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 29,2 % auf
3.449,6 Mio € (Vj. 4.869,9 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen
ergibt sich ein Rückgang um 28,4 %.
Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) des Geschäftsfelds Vehicle Networking
and Information verringerte sich während der ersten sechs Monate 2020 im Vergleich
zum Vorjahr um 512,7 Mio € bzw. 197,5 % auf -253,1 Mio € (Vj. 259,6 Mio €) und entspricht
-7,4 % (Vj. 5,3 %) des bereinigten Umsatzes.
Das Geschäftsfeld Vehicle Networking and Information verzeichnete einen Rückgang
des operativen Ergebnisses (EBIT) in den ersten sechs Monaten 2020 im Vergleich zum
Vorjahr um 443,6 Mio € bzw. 197,4 % auf -218,9 Mio € (Vj. 224,7 Mio €). Die Umsatzrendite
verringerte sich auf -6,3 % (Vj. 4,6 %).
Zu den Sondereffekten 2020 und 2019 verweisen wir auf unsere Erläuterungen auf Seite
11.
| 1. Januar bis 30. Juni | Zweites Quartal | |||
| Tires in Mio € | 2020 | 2019 | 2020 | 2019 |
| Umsatz | 4.395,7 | 5.701,5 | 1.912,2 | 2.871,0 |
| EBITDA | 713,4 | 1.207,8 | 241,8 | 597,8 |
| in % vom Umsatz | 16,2 | 21,2 | 12,6 | 20,8 |
| EBIT | 287,6 | 812,2 | 31,0 | 398,2 |
| in % vom Umsatz | 6,5 | 14,2 | 1,6 | 13,9 |
| Abschreibungen1 | 425,8 | 395,6 | 210,8 | 199,6 |
| davon Wertminderungen2 | - | 1,4 | - | 1,4 |
| Investitionen3 | 255,2 | 406,6 | 139,2 | 218,0 |
| in % vom Umsatz | 5,8 | 7,1 | 7,3 | 7,6 |
| Operative Aktiva (zum 30.06.) | 7.499,5 | 7.779,7 | ||
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 | 56.266 | 57.813 | ||
| Umsatz bereinigt5 | 4.392,0 | 5.701,5 | 1.910,8 | 2.871,0 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 301,4 | 826,8 | 37,2 | 410,3 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 6,9 | 14,5 | 1,9 | 14,3 |
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
Die Verkaufszahlen lagen bedingt durch die COVID-19-Pandemie in den ersten sechs
Monaten 2020 im Pkw-Erstausrüstungsgeschäft deutlich unter dem Vorjahresvergleichswert.
Auch die Absatzzahlen im Pkw-Reifenersatzgeschäft und im Nutzfahrzeugreifengeschäft
lagen im Berichtszeitraum spürbar unter dem Vorjahresniveau.
Während der ersten sechs Monate 2020 reduzierte sich der Umsatz des Geschäftsfelds
Tires im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22,9 % auf 4.395,7 Mio € (Vj. 5.701,5
Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich
ein Rückgang um 22,1 %.
Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) des Geschäftsfelds Tires verringerte
sich während der ersten sechs Monate 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 525,4 Mio €
bzw. 63,5 % auf 301,4 Mio € (Vj. 826,8 Mio €) und entspricht 6,9 % (Vj. 14,5 %) des
bereinigten Umsatzes.
Das Geschäftsfeld Tires verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT)
in den ersten sechs Monaten 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 524,6 Mio € bzw. 64,6
% auf 287,6 Mio € (Vj. 812,2 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 6,5 %
(Vj. 14,2 %).
Zu den Sondereffekten 2020 und 2019 verweisen wir auf unsere Erläuterungen auf Seite
11.
| 1. Januar bis 30. Juni | Zweites Quartal | |||
| ContiTech in Mio € | 2020 | 2019 | 2020 | 2019 |
| Umsatz | 2.584,6 | 3.250,0 | 1.063,7 | 1.677,1 |
| EBITDA | 229,0 | 331,7 | 49,6 | 152,9 |
| in % vom Umsatz | 8,9 | 10,2 | 4,7 | 9,1 |
| EBIT | 50,5 | 160,8 | -39,3 | 64,8 |
| in % vom Umsatz | 2,0 | 4,9 | -3,7 | 3,9 |
| Abschreibungen1 | 178,5 | 170,9 | 88,9 | 88,1 |
| davon Wertminderungen2 | 1,4 | 1,0 | 1,4 | 1,0 |
| Investitionen3 | 83,3 | 127,1 | 35,1 | 70,3 |
| in % vom Umsatz | 3,2 | 3,9 | 3,3 | 4,2 |
| Operative Aktiva (zum 30.06.) | 3.425,8 | 3.621,3 | ||
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 | 43.224 | 46.982 | ||
| Umsatz bereinigt5 | 2.481,5 | 3.247,8 | 1.044,9 | 1.676,6 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 114,9 | 243,4 | -1,9 | 125,4 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 4,6 | 7,5 | -0,2 | 7,5 |
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
Während der ersten sechs Monate 2020 reduzierte sich der Umsatz des Geschäftsfelds
ContiTech im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20,5 % auf 2.584,6 Mio € (Vj. 3.250,0
Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich
ein Rückgang um 22,3 %. Durch die COVID-19-Pandemie und die sich daraus ergebende
Krise wurde der Umsatz mit Kunden aus der Automobilindustrie gegenüber dem Vorjahr
deutlich unterschritten. Auch im Industriegeschäft ist ein deutlicher Umsatzrückgang
zu verzeichnen. Als Folge hatte das Geschäftsfeld eine Vielzahl von Werken im zweiten
Quartal heruntergefahren oder geschlossen.
Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) des Geschäftsfelds ContiTech verringerte
sich während der ersten sechs Monate 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 128,5 Mio €
bzw. 52,8 % auf 114,9 Mio € (Vj. 243,4 Mio €) und entspricht 4,6 % (Vj. 7,5 %) des
bereinigten Umsatzes.
Das Geschäftsfeld ContiTech verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses
(EBIT) in den ersten sechs Monaten 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 110,3 Mio € bzw.
68,6 % auf 50,5 Mio € (Vj. 160,8 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf 2,0
% (Vj. 4,9 %).
Zu den Sondereffekten 2020 und 2019 verweisen wir auf unsere Erläuterungen auf Seite
11.
| 1. Januar bis 30. Juni | Zweites Quartal | |||
| Powertrain in Mio € | 2020 | 2019 | 2020 | 2019 |
| Umsatz | 2.960,2 | 3.967,0 | 1.131,2 | 1.961,4 |
| EBITDA | 25,2 | 371,4 | -91,3 | 185,4 |
| in % vom Umsatz | 0,9 | 9,4 | -8,1 | 9,5 |
| EBIT | -267,2 | 117,2 | -244,3 | 56,3 |
| in % vom Umsatz | -9,0 | 3,0 | -21,6 | 2,9 |
| Abschreibungen1 | 292,4 | 254,2 | 153,0 | 129,1 |
| davon Wertminderungen2 | 51,0 | 12,0 | 33,0 | 5,8 |
| Investitionen3 | 164,2 | 295,6 | 60,0 | 164,3 |
| in % vom Umsatz | 5,5 | 7,5 | 5,3 | 8,4 |
| Operative Aktiva (zum 30.06.) | 3.498,5 | 4.277,6 | ||
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 | 38.150 | 42.412 | ||
| Umsatz bereinigt5 | 2.960,2 | 3.967,0 | 1.131,2 | 1.961,4 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | -172,0 | 151,4 | -183,9 | 72,5 |
| in % des bereinigten Umsatzes | -5,8 | 3,8 | -16,3 | 3,7 |
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
In der Geschäftseinheit Electronic Controls stieg in den ersten sechs Monaten 2020
das Absatzvolumen von Getriebesteuerungen gegenüber dem Vorjahr, während es bei Motorsteuergeräten,
Turboladern, Pumpen und Injektoren unter dem Vorjahr lag. In der Geschäftseinheit
Electrification Technology lagen die Verkaufszahlen von Leistungselektronik und Elektromotoren
über dem Vorjahr. Das Absatzvolumen von Produkten zur Bordnetz-Stabilisierung, 48-Volt-Antriebssystemen
sowie Batteriesystemen sank unter das Vorjahresniveau. In der Geschäftseinheit Sensing
and Actuation lagen die Verkaufszahlen von Katalysatoren und SCR-Systemen, von Kraftstofffördereinheiten
sowie mechatronischen Sensoren für Verbrennungsmotoren unter denen des Vorjahres.
Die unterschiedlichen Entwicklungen der Absatzvolumina in den einzelnen Geschäftseinheiten
sind durch die COVID-19-Pandemie negativ beeinflusst.
Während der ersten sechs Monate 2020 reduzierte sich der Umsatz des Geschäftsfelds
Powertrain im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 25,4 % auf 2.960,2 Mio € (Vj. 3.967,0
Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich
ein Rückgang um 24,8 %.
Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) des Geschäftsfelds Powertrain
reduzierte sich während der ersten sechs Monate 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 323,4
Mio € bzw. 213,6 % auf -172,0 Mio € (Vj. 151,4 Mio €) und entspricht -5,8 % (Vj. 3,8
%) des bereinigten Umsatzes.
Das Geschäftsfeld Powertrain verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses
(EBIT) in den ersten sechs Monaten 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 384,4 Mio € bzw.
328,0 % auf -267,2 Mio € (Vj. 117,2 Mio €). Die Umsatzrendite verringerte sich auf
-9,0 % (Vj. 3,0 %).
Zu den Sondereffekten 2020 und 2019 verweisen wir auf unsere Erläuterungen auf Seite
11.
Aufgrund der anhaltenden Ausbreitung der COVID-19-Pandemie und der damit verbundenen
weltweiten Lockdowns sowie der deutlich eingeschränkten Produktion sowohl bei der
Continental Group als auch bei ihren Kunden und Zulieferern besteht das Risiko wesentlicher
und anhaltender negativer Auswirkungen auf die Absatz- und Beschaffungsmärkte der
Continental Group. Zudem besteht auch aufgrund der zu erwartenden gesamtwirtschaftlichen
Folgen das Risiko nachhaltiger negativer Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und
Vermögenslage der Continental Group.
Darüber hinaus gab es keine wesentlichen Veränderungen der Risiken und Chancen. Zu
den Details der weiteren wesentlichen Risiken und Chancen verweisen wir auf unsere
Ausführungen im Geschäftsbericht 2019.
Am 1. April 2020 teilten wir mit, dass die andauernde COVID-19-Pandemie, die deshalb
von Regierungen und Behörden verfügten Beschränkungen sowie Produktionsstopps und
andere Maßnahmen von Kunden und Lieferanten im Berichtszeitraum zu erheblichen Anpassungen
und Unterbrechungen in wesentlichen Bereichen der Continental Group führen.
Aufgrund der Unsicherheit über die Dauer der Beeinträchtigungen sowie angesichts
der schwierig abzuschätzenden weiteren Konsequenzen für Produktion, Lieferketten und
Nachfrage wurde entschieden, den im Geschäftsbericht 2019 enthaltenen Ausblick für
das Geschäftsjahr 2020 zurückzunehmen.
Das Unternehmen hat zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um die Kosten anzupassen und
den Liquiditätsbedarf zu reduzieren. Dazu gehören Anpassungen der Arbeitszeit sowie
der Lohn- und Gehaltskosten. Darüber hinaus werden weiterhin Maßnahmen zur Optimierung
des Working Capital durchgeführt und Investitionen verschoben. Diese und andere Schritte
werden je nach Bedarf angepasst. Die beschriebene Situation hatte spürbare Auswirkungen
auf die erzielten finanziellen Ergebnisse im ersten Halbjahr 2020.
Obwohl sich die Geschäftsentwicklung der Continental Group im Verlauf des zweiten
Quartals verbessert hat, ist das wirtschaftliche Umfeld wegen der andauernden COVID-19-Pandemie
nach wie vor von großen Unsicherheiten gekennzeichnet. Daher bleibt es weiterhin schwierig,
das Ausmaß der nachteiligen Auswirkungen auf Produktion, Lieferketten und Nachfrage
abzuschätzen. Eine Neueinschätzung der Prognose für das Geschäftsjahr 2020 ist deshalb
erschwert und kann nicht mit dem üblichen Detaillierungsgrad und der üblichen Prognosegenauigkeit
vorgenommen werden.
Hinreichend sicher ist jedoch, dass sich Absatz und Umsatz der Continental Group
im Gesamtjahr 2020 unter dem jeweiligen Vorjahresniveau bewegen werden.
Für das bereinigte EBIT im Geschäftsjahr 2020 gehen wir davon aus, dass es spürbar
unter dem Niveau des Vorjahres liegen wird.
Der Ergebnisrückgang wird 2020 voraussichtlich auch zu einem deutlichen Rückgang
des Free Cashflow im Vergleich zum Vorjahr führen.
| 1. Januar bis 30. Juni | Zweites Quartal | |||
| Mio € | 2020 | 2019 | 2020 | 2019 |
| Umsatzerlöse | 16.532,4 | 22.310,7 | 6.619,7 | 11.264,0 |
| Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen | -13.261,9 | -16.878,1 | -5.609,8 | -8.523,5 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 3.270,5 | 5.432,6 | 1.009,9 | 2.740,5 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | -2.133,0 | -2.232,9 | -989,4 | -1.150,0 |
| Vertriebs- und Logistikkosten | -1.225,0 | -1.346,7 | -562,2 | -679,4 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -571,2 | -585,9 | -288,2 | -294,6 |
| Sonstige Erträge | 813,6 | 723,0 | 284,2 | 413,9 |
| Sonstige Aufwendungen | -551,1 | -425,4 | -284,6 | -282,3 |
| Ergebnis von nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen | 3,0 | 11,4 | 0,8 | 4,7 |
| Übriges Beteiligungsergebnis | 0,4 | 0,5 | 0,4 | 0,5 |
| EBIT | -392,8 | 1.576,6 | -829,1 | 753,3 |
| Zinserträge | 49,9 | 59,1 | 23,6 | 29,5 |
| Zinsaufwendungen | -130,3 | -142,4 | -65,7 | -72,1 |
| Effekte aus Währungsumrechnung | -19,0 | -7,2 | 46,3 | -2,3 |
| Effekte aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und sonstige Bewertungseffekte | 36,4 | -7,5 | -57,4 | 0,4 |
| Finanzergebnis | -63,0 | -98,0 | -53,2 | -44,5 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | -455,8 | 1.478,6 | -882,3 | 708,8 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 10,7 | -396,3 | 144,8 | -213,9 |
| Konzernergebnis | -445,1 | 1.082,3 | -737,5 | 494,9 |
| Auf Anteile in Fremdbesitz entfallender Gewinn | -3,7 | -22,3 | -3,6 | -10,1 |
| Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen | -448,8 | 1.060,0 | -741,1 | 484,8 |
| Ergebnis pro Aktie in €, unverwässert | -2,24 | 5,30 | -3,70 | 2,42 |
| Ergebnis pro Aktie in €, verwässert | -2,24 | 5,30 | -3,70 | 2,42 |
| 1. Januar bis 30. Juni | Zweites Quartal | |||
| Mio € | 2020 | 2019 | 2020 | 2019 |
| Konzernergebnis | -445,1 | 1.082,3 | -737,5 | 494,9 |
| Posten, die nicht ergebniswirksam umgegliedert werden | ||||
| Neubewertung leistungsorientierter Versorgungspläne1 | -295,0 | -638,9 | -173,3 | -324,0 |
| Zeitwertveränderungen1 | -303,7 | -637,3 | -182,7 | -331,9 |
| Anteil von nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen2 | - | 0,0 | - | 0,0 |
| Währungsumrechnung1 | 8,7 | -1,6 | 9,4 | 7,9 |
| Sonstige Finanzanlagen | - | -3,6 | - | -3,6 |
| Anteil von nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen | - | -3,6 | - | -3,6 |
| Im Eigenkapital erfasste Steuerpositionen | -23,9 | 196,3 | -49,4 | 102,3 |
| Posten, die in Folgeperioden erfolgswirksam umgegliedert werden könnten | ||||
| Währungsumrechnung1 | -672,5 | 130,2 | -131,1 | -183,7 |
| Effekte aus Währungsumrechnung1 | -672,5 | 130,7 | -131,1 | -183,2 |
| Erfolgswirksame Umgliederung | - | 0,0 | - | 0,0 |
| Anteil von nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen2 | - | -0,5 | - | -0,5 |
| Cashflow Hedges | - | -0,9 | - | 0,0 |
| Zeitwertveränderungen | - | -8,4 | - | 0,0 |
| Erfolgswirksame Umgliederung | - | 7,5 | - | 0,0 |
| Im Eigenkapital erfasste Steuerpositionen | - | 0,2 | - | 0,0 |
| Sonstiges Ergebnis | -991,4 | -316,7 | -353,8 | -409,0 |
| Gesamtergebnis | -1.436,5 | 765,6 | -1.091,3 | 85,9 |
| Auf Anteile in Fremdbesitz entfallendes Gesamtergebnis | 12,3 | -30,3 | -0,7 | -6,3 |
| Gesamtergebnis den Anteilseignern zuzurechnen | -1.424,2 | 735,3 | -1.092,0 | 79,6 |
1
Inklusive Fremdanteile.
2
Inklusive Steuern.
| 30.06.2020 | 31.12.2019 | 30.06.2019 | |
| Goodwill | 5.073,4 | 5.113,5 | 7.351,5 |
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 1.651,4 | 1.691,8 | 1.700,7 |
| Sachanlagen | 14.101,6 | 14.932,7 | 14.513,1 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 11,4 | 11,7 | 11,8 |
| Anteile an nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen | 383,9 | 397,7 | 663,2 |
| Sonstige Finanzanlagen | 167,3 | 197,6 | 195,9 |
| Aktive latente Steuern | 2.226,6 | 2.174,4 | 1.792,2 |
| Aktiver Saldo aus Pensionsbewertung | 10,1 | 7,8 | 39,9 |
| Langfristige Vertragsvermögenswerte | 0,1 | 0,1 | 0,1 |
| Langfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen | 107,9 | 54,0 | 51,9 |
| Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte | 124,8 | 114,6 | 116,3 |
| Langfristige sonstige Vermögenswerte | 24,9 | 28,6 | 27,0 |
| Langfristige Vermögenswerte | 23.883,4 | 24.724,5 | 26.463,6 |
| Vorräte | 4.846,7 | 4.694,4 | 4.944,8 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 6.473,0 | 7.711,6 | 8.409,9 |
| Kurzfristige Vertragsvermögenswerte | 130,1 | 89,1 | 97,3 |
| Kurzfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte | 147,8 | 118,5 | 119,3 |
| Kurzfristige sonstige Vermögenswerte | 1.419,9 | 1.406,7 | 1.562,6 |
| Ertragsteuerforderungen | 322,4 | 240,5 | 377,3 |
| Kurzfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen | 155,7 | 151,5 | 165,0 |
| Flüssige Mittel | 2.455,6 | 3.341,8 | 1.786,3 |
| Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte | 18,2 | 89,6 | - |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 15.969,4 | 17.843,7 | 17.462,5 |
| Bilanzsumme | 39.852,8 | 42.568,2 | 43.926,1 |
| 30.06.2020 | 31.12.2019 | 30.06.2019 | |
| Gezeichnetes Kapital | 512,0 | 512,0 | 512,0 |
| Kapitalrücklage | 4.155,6 | 4.155,6 | 4.155,6 |
| Kumulierte einbehaltene Gewinne | 13.073,3 | 13.522,1 | 15.807,2 |
| Erfolgsneutrale Rücklagen | -3.770,4 | -2.794,4 | -2.820,9 |
| Den Anteilseignern zuzurechnendes Eigenkapital | 13.970,5 | 15.395,3 | 17.653,9 |
| Anteile in Fremdbesitz | 446,4 | 480,4 | 454,5 |
| Eigenkapital | 14.416,9 | 15.875,7 | 18.108,4 |
| Langfristige Leistungen an Arbeitnehmer | 5.852,2 | 5.406,3 | 5.243,2 |
| Passive latente Steuern | 278,8 | 305,4 | 410,5 |
| Langfristige Rückstellungen für sonstige Risiken und Verpflichtungen | 722,7 | 666,1 | 214,0 |
| Langfristige Finanzschulden | 5.217,2 | 3.375,2 | 2.793,2 |
| Langfristige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 31,3 | 31,7 | 31,8 |
| Langfristige Vertragsverbindlichkeiten | 14,0 | 16,7 | 11,0 |
| Langfristige sonstige Verbindlichkeiten | 35,0 | 20,0 | 21,8 |
| Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 12.151,2 | 9.821,4 | 8.725,5 |
| Kurzfristige Leistungen an Arbeitnehmer | 1.289,5 | 1.368,7 | 1.377,3 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 4.522,6 | 7.111,0 | 6.956,3 |
| Kurzfristige Vertragsverbindlichkeiten | 270,7 | 234,9 | 167,8 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 832,7 | 938,6 | 871,4 |
| Kurzfristige Rückstellungen für sonstige Risiken und Verpflichtungen | 1.258,3 | 1.261,6 | 993,7 |
| Kurzfristige Finanzschulden | 3.425,7 | 4.243,8 | 4.875,8 |
| Kurzfristige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 915,2 | 1.046,3 | 916,5 |
| Kurzfristige sonstige Verbindlichkeiten | 770,0 | 666,2 | 933,4 |
| Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten | 13.284,7 | 16.871,1 | 17.092,2 |
| Bilanzsumme | 39.852,8 | 42.568,2 | 43.926,1 |
| 1. Januar bis 30. Juni | Zweites Quartal | |||
| Mio € | 2020 | 2019 | 2020 | 2019 |
| Konzernergebnis | -445,1 | 1.082,3 | -737,5 | 494,9 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -10,7 | 396,3 | -144,8 | 213,9 |
| Finanzergebnis | 63,0 | 98,0 | 53,2 | 44,5 |
| EBIT | -392,8 | 1.576,6 | -829,1 | 753,3 |
| Gezahlte Zinsen | -70,9 | -53,4 | -49,7 | -24,7 |
| Erhaltene Zinsen | 18,2 | 42,2 | 7,0 | 12,3 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -370,0 | -470,1 | -104,8 | -261,4 |
| Erhaltene Dividenden | 10,9 | 16,0 | 0,7 | 16,0 |
| Abschreibungen sowie Wertminderungen und -aufholungen | 1.445,1 | 1.354,0 | 721,0 | 703,6 |
| Ergebnis von nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen und sonstigen Finanzanlagen inkl. Wertminderungen und -aufholungen | -3,4 | -11,9 | -1,2 | -5,2 |
| Gewinne/Verluste aus Abgängen von Vermögenswerten, Gesellschaften und Geschäftsbereichen | -171,8 | -4,3 | -27,7 | -2,9 |
| Veränderungen der Vorräte | -293,6 | -355,6 | 293,3 | -71,3 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.211,0 | -255,9 | 866,8 | 183,8 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -2.448,8 | -670,1 | -2.226,2 | -205,2 |
| Leistungen an Arbeitnehmer und der sonstigen Rückstellungen | 159,4 | -14,1 | -162,5 | -290,5 |
| übrigen Aktiva und Passiva | -267,3 | -409,5 | 69,3 | -61,7 |
| Mittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit | -1.174,0 | 743,9 | -1.443,1 | 746,1 |
| Mittelzufluss/-abfluss aus Abgängen von Vermögenswerten | 31,4 | 15,5 | 16,2 | 8,1 |
| Investitionen in Sachanlagen und Software | -810,6 | -1.293,7 | -374,6 | -728,7 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte aus Entwicklungsprojekten und Sonstige | -119,1 | -137,4 | -57,1 | -62,4 |
| Mittelzufluss/-abfluss aus dem Verkauf von Gesellschaften und Geschäftsbereichen | 284,5 | 0,8 | 50,1 | 0,7 |
| Anteilserwerb von Gesellschaften und Geschäftsbereichen | -14,5 | -354,6 | -4,2 | -226,0 |
| Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit | -628,3 | -1.769,4 | -369,6 | -1.008,3 |
| Cashflow vor Finanzierungstätigkeit (Free Cashflow) | -1.802,3 | -1.025,5 | -1.812,7 | -262,2 |
| Veränderung der Finanzschulden | 1.004,2 | 1.066,7 | 1.743,8 | 1.294,5 |
| Sukzessive Erwerbe | -2,8 | -70,5 | - | -70,5 |
| Gezahlte Dividende | -1 | -950,0 | -1 | -950,0 |
| Dividenden an Minderheitsgesellschafter und Veränderungen aus Eigenkapitaltransaktionen bei Gesellschaften mit Minderheitsanteilseignern | -19,7 | -24,8 | -11,7 | -24,4 |
| Zugang flüssiger Mittel aus erstmaliger Einbeziehung von Tochtergesellschaften in den Konsolidierungskreis | - | 0,4 | - | 0,0 |
| Mittelzufluss/-abfluss aus Finanzierungstätigkeit | 981,7 | 21,8 | 1.732,1 | 249,6 |
| Veränderung der flüssigen Mittel | -820,6 | -1.003,7 | -80,6 | -12,6 |
| Flüssige Mittel am Anfang der Periode | 3.341,8 | 2.761,4 | 2.555,0 | 1.816,6 |
| Wechselkursbedingte Veränderungen der flüssigen Mittel | -65,6 | 28,6 | -18,8 | -17,7 |
| Flüssige Mittel am Ende der Periode | 2.455,6 | 1.786,3 | 2.455,6 | 1.786,3 |
| Unterschiedsbetrag aus | ||||||
| Mio € | Gezeichnetes Kapital1 | Kapitalrücklage | Kumulierte einbehaltene Gewinne | Sukzessive Erwerbe2 | Neubewertung leistungsorientierter Versorgungspläne3 | Währungsumrechnung4 |
| Stand 01.01.2019 | 512,0 | 4.155,6 | 15.697,2 | -205,6 | -1.795,5 | -510,0 |
| Konzernergebnis | - | - | 1.060,0 | - | - | - |
| Veränderungen übriges Eigenkapital | - | - | 0,0 | - | -442,8 | 122,3 |
| Konzerngesamtergebnis | - | - | 1.060,0 | - | -442,8 | 122,3 |
| Gezahlte/beschlossene Dividende | - | - | -950,0 | - | - | - |
| Sukzessive Erwerbe | - | - | - | 18,0 | - | - |
| Sonstige Veränderungen6 | - | - | - | 0,2 | - | - |
| Stand 30.06.2019 | 512,0 | 4.155,6 | 15.807,2 | -187,4 | -2.238,3 | -387,7 |
| Stand 01.01.2020 | 512,0 | 4.155,6 | 13.522,1 | -187,4 | -2.366,4 | -233,1 |
| Konzernergebnis | - | - | -448,8 | - | - | - |
| Veränderungen übriges Eigenkapital | - | - | - | - | -318,9 | -656,5 |
| Konzerngesamtergebnis | - | - | -448,8 | - | -318,9 | -656,5 |
| Gezahlte/beschlossene Dividende7 | - | - | - | - | - | - |
| Sukzessive Erwerbe | - | - | - | -0,6 | - | - |
| Sonstige Veränderungen6 | - | - | - | - | - | - |
| Stand 30.06.2020 | 512,0 | 4.155,6 | 13.073,3 | -188,0 | -2.685,3 | -889,6 |
| Unterschiedsbetrag aus | ||||
| Mio € | Finanzinstrumenten5 | Summe | Anteile in Fremdbesitz | Gesamt |
| Stand 01.01.2019 | -3,3 | 17.850,4 | 482,9 | 18.333,3 |
| Konzernergebnis | - | 1.060,0 | 22,3 | 1.082,3 |
| Veränderungen übriges Eigenkapital | -4,2 | -324,7 | 8,0 | -316,7 |
| Konzerngesamtergebnis | -4,2 | 735,3 | 30,3 | 765,6 |
| Gezahlte/beschlossene Dividende | - | -950,0 | -25,4 | -975,4 |
| Sukzessive Erwerbe | - | 18,0 | -33,3 | -15,3 |
| Sonstige Veränderungen6 | - | 0,2 | 0,0 | 0,2 |
| Stand 30.06.2019 | -7,5 | 17.653,9 | 454,5 | 18.108,4 |
| Stand 01.01.2020 | -7,5 | 15.395,3 | 480,4 | 15.875,7 |
| Konzernergebnis | - | -448,8 | 3,7 | -445,1 |
| Veränderungen übriges Eigenkapital | - | -975,4 | -16,0 | -991,4 |
| Konzerngesamtergebnis | - | -1.424,2 | -12,3 | -1.436,5 |
| Gezahlte/beschlossene Dividende7 | - | - | -19,4 | -19,4 |
| Sukzessive Erwerbe | - | -0,6 | -2,3 | -2,9 |
| Sonstige Veränderungen6 | - | - | - | - |
| Stand 30.06.2020 | -7,5 | 13.970,5 | 446,4 | 14.416,9 |
1
Eingeteilt in 200.005.983 im Umlauf befindliche Stückaktien.
2
Beinhaltet einen Anteil von -0,6 Mio € (Vj. 18,0 Mio €) aus sukzessiven Erwerben
von Anteilen vollkonsolidierter Unternehmen. Die Vorjahresperiode beinhaltet zudem
einen Anteil von 0,2 Mio € aus Effekten infolge der erstmaligen Einbeziehung vormals
nicht konsolidierter Tochterunternehmen.
3
Die Vorjahresperiode beinhaltet einen Anteil von 0,0 Mio € des Anteilseigners an
den nicht realisierten Gewinnen und Verlusten aus Pensionsverpflichtungen von nach
der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen.
4
Die Vorjahresperiode beinhaltet einen Anteil von -0,5 Mio € des Anteilseigners an
der Währungsumrechnung von nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen.
5
Die Veränderung des Unterschiedsbetrags aus Finanzinstrumenten in der Vorjahresperiode
resultierte, nach Berücksichtigung von latenten Steuern, aus dem Auslaufen der Cashflow
Hedges zur Zins- und Währungssicherung von -0,7 Mio € sowie der sonstigen Finanzanlagen
von -3,6 Mio €.
6
Sonstige Veränderungen der Anteile in Fremdbesitz durch Konsolidierungskreisveränderungen
sowie Kapitalerhöhungen.
7
Auf der Hauptversammlung am 14. Juli 2020 wurde eine Dividende in Höhe von 3,00 €
je Stückaktie beschlossen. Die Auszahlung in Höhe von insgesamt 600,0 Mio € erfolgte
am 17. Juli 2020.
| Mio € | Autonomous Mobility and Safety | Vehicle Networking and Information | Tires | ContiTech | Powertrain | Sonstiges/ Holding/ Konsolidierung |
| Außenumsatz | 3.302,3 | 3.425,3 | 4.366,7 | 2.552,8 | 2.885,3 | - |
| Konzerninterner Umsatz | 14,2 | 24,3 | 29,0 | 31,8 | 74,9 | -174,2 |
| Umsatz (gesamt) | 3.316,5 | 3.449,6 | 4.395,7 | 2.584,6 | 2.960,2 | -174,2 |
| EBIT (Segmentergebnis) | -182,1 | -218,9 | 287,6 | 50,5 | -267,2 | -62,7 |
| in % vom Umsatz | -5,5 | -6,3 | 6,5 | 2,0 | -9,0 | - |
| Abschreibungen1 | 271,8 | 269,8 | 425,8 | 178,5 | 292,4 | 6,8 |
| davon Wertminderungen2 | 4,7 | -0,3 | - | 1,4 | 51,0 | 0,0 |
| Investitionen3 | 176,8 | 213,4 | 255,2 | 83,3 | 164,2 | 30,5 |
| in % vom Umsatz | 5,3 | 6,2 | 5,8 | 3,2 | 5,5 | - |
| Operative Aktiva (zum 30.06.) | 5.010,8 | 4.973,1 | 7.499,5 | 3.425,8 | 3.498,5 | 72,8 |
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 | 46.495 | 47.441 | 56.266 | 43.224 | 38.150 | 447 |
| Umsatz bereinigt5 | 3.316,5 | 3.435,8 | 4.392,0 | 2.481,5 | 2.960,2 | -174,2 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | -133,3 | -253,1 | 301,4 | 114,9 | -172,0 | -60,2 |
| in % des bereinigten Umsatzes | -4,0 | -7,4 | 6,9 | 4,6 | -5,8 | - |
| Mio € | Konzern |
| Außenumsatz | 16.532,4 |
| Konzerninterner Umsatz | - |
| Umsatz (gesamt) | 16.532,4 |
| EBIT (Segmentergebnis) | -392,8 |
| in % vom Umsatz | -2,4 |
| Abschreibungen1 | 1.445,1 |
| davon Wertminderungen2 | 56,8 |
| Investitionen3 | 923,4 |
| in % vom Umsatz | 5,6 |
| Operative Aktiva (zum 30.06.) | 24.480,5 |
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 | 232.023 |
| Umsatz bereinigt5 | 16.411,8 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | -202,3 |
| in % des bereinigten Umsatzes | -1,2 |
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
| Mio € | Autonomous Mobility and Safety | Vehicle Networking and Information | Tires | ContiTech | Powertrain | Sonstiges/ Holding/ Konsolidierung |
| Außenumsatz | 4.721,6 | 4.843,4 | 5.677,7 | 3.191,8 | 3.876,2 | - |
| Konzerninterner Umsatz | 21,4 | 26,5 | 23,8 | 58,2 | 90,8 | -220,7 |
| Umsatz (gesamt) | 4.743,0 | 4.869,9 | 5.701,5 | 3.250,0 | 3.967,0 | -220,7 |
| EBIT (Segmentergebnis) | 311,6 | 224,7 | 812,2 | 160,8 | 117,2 | -49,9 |
| in % vom Umsatz | 6,6 | 4,6 | 14,2 | 4,9 | 3,0 | - |
| Abschreibungen1 | 251,1 | 280,4 | 395,6 | 170,9 | 254,2 | 1,8 |
| davon Wertminderungen2 | 1,2 | - | 1,4 | 1,0 | 12,0 | - |
| Investitionen3 | 289,3 | 288,6 | 406,6 | 127,1 | 295,6 | 19,1 |
| in % vom Umsatz | 6,1 | 5,9 | 7,1 | 3,9 | 7,5 | - |
| Operative Aktiva (zum 30.06.) | 5.612,2 | 6.599,8 | 7.779,7 | 3.621,3 | 4.277,6 | -73,0 |
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 | 48.585 | 48.354 | 57.813 | 46.982 | 42.412 | 469 |
| Umsatz bereinigt5 | 4.743,0 | 4.868,7 | 5.701,5 | 3.247,8 | 3.967,0 | -220,7 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 316,3 | 259,6 | 826,8 | 243,4 | 151,4 | -48,3 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 6,7 | 5,3 | 14,5 | 7,5 | 3,8 | - |
| Mio € | Konzern |
| Außenumsatz | 22.310,7 |
| Konzerninterner Umsatz | - |
| Umsatz (gesamt) | 22.310,7 |
| EBIT (Segmentergebnis) | 1.576,6 |
| in % vom Umsatz | 7,1 |
| Abschreibungen1 | 1.354,0 |
| davon Wertminderungen2 | 15,6 |
| Investitionen3 | 1.426,3 |
| in % vom Umsatz | 6,4 |
| Operative Aktiva (zum 30.06.) | 27.817,6 |
| Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.)4 | 244.615 |
| Umsatz bereinigt5 | 22.307,3 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt)6 | 1.749,2 |
| in % des bereinigten Umsatzes | 7,8 |
1
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen.
3
Investitionen in Sachanlagen und Software.
4
Ohne Auszubildende.
5
Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6
Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation
(PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.
| Mio € | Autonomous Mobility and Safety | Vehicle Networking and Information | Tires | ContiTech | Powertrain | Sonstiges/ Holding/ Konsolidierung |
| Umsatz | 3.316,5 | 3.449,6 | 4.395,7 | 2.584,6 | 2.960,2 | -174,2 |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | - | -13,8 | -3,7 | -103,1 | - | - |
| Umsatz bereinigt | 3.316,5 | 3.435,8 | 4.392,0 | 2.481,5 | 2.960,2 | -174,2 |
| EBITDA | 89,7 | 50,9 | 713,4 | 229,0 | 25,2 | -55,9 |
| Abschreibungen2 | -271,8 | -269,8 | -425,8 | -178,5 | -292,4 | -6,8 |
| EBIT | -182,1 | -218,9 | 287,6 | 50,5 | -267,2 | -62,7 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) | - | 33,2 | 9,6 | 46,4 | 5,2 | - |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | - | -0,8 | 0,6 | -1,8 | - | - |
| Sondereffekte | ||||||
| Wertminderungen auf Goodwill | - | - | - | - | - | - |
| Wertminderungen3 | 4,5 | -0,3 | - | - | 45,5 | 0,0 |
| Restrukturierung4 | 31,2 | 80,0 | 0,0 | 13,5 | 10,6 | - |
| Restrukturierungsbezogene Belastungen | 3,9 | 1,2 | - | - | 4,6 | - |
| Abfindungen | 4,3 | 4,7 | 3,4 | 6,3 | 4,2 | 0,1 |
| Veräußerungsgewinne und -Verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen | - | -157,4 | 0,2 | 0,0 | - | - |
| Sonstiges | 4,9 | 5,2 | - | - | 25,1 | 2,4 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) | -133,3 | -253,1 | 301,4 | 114,9 | -172,0 | -60,2 |
| Mio € | Konzern |
| Umsatz | 16.532,4 |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | -120,6 |
| Umsatz bereinigt | 16.411,8 |
| EBITDA | 1.052,3 |
| Abschreibungen2 | -1.445,1 |
| EBIT | -392,8 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) | 94,4 |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | -2,0 |
| Sondereffekte | |
| Wertminderungen auf Goodwill | - |
| Wertminderungen3 | 49,7 |
| Restrukturierung4 | 135,3 |
| Restrukturierungsbezogene Belastungen | 9,7 |
| Abfindungen | 23,0 |
| Veräußerungsgewinne und -Verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen | -157,2 |
| Sonstiges | 37,6 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) | -202,3 |
1
Konsolidierungskreisveränderungen beinhalten Zu- und Abgänge im Rahmen von Share
und Asset Deals. Dabei werden Zugänge im Berichtsjahr und Abgänge in der Vergleichsperiode
bereinigt.
2
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
3
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen. In dieser Position nicht enthalten sind Wertminderungen, die im Rahmen
einer Restrukturierung entstanden sind, sowie Wertminderungen auf Finanzanlagen.
4
Hierin sind Wertminderungen in den Segmenten Autonomous Mobility and Safety in Höhe
von 0,2 Mio €, ContiTech in Höhe von 1,4 Mio € und Powertrain in Höhe von 5,5 Mio
€ enthalten.
| Mio € | Autonomous Mobility and Safety | Vehicle Networking and Information | Tires | ContiTech | Powertrain | Sonstiges/ Holding/ Konsolidierung |
| Umsatz | 4.743,0 | 4.869,9 | 5.701,5 | 3.250,0 | 3.967,0 | -220,7 |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | - | -1,2 | - | -2,2 | - | - |
| Umsatz bereinigt | 4.743,0 | 4.868,7 | 5.701,5 | 3.247,8 | 3.967,0 | -220,7 |
| EBITDA | 562,7 | 505,1 | 1.207,8 | 331,7 | 371,4 | -48,1 |
| Abschreibungen2 | -251,1 | -280,4 | -395,6 | -170,9 | -254,2 | -1,8 |
| EBIT | 311,6 | 224,7 | 812,2 | 160,8 | 117,2 | -49,9 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) | - | 30,4 | 10,3 | 45,0 | 5,4 | - |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | - | 1,2 | - | - | - | - |
| Sondereffekte | ||||||
| Wertminderungen auf Goodwill | - | - | - | - | - | - |
| Wertminderungen3 | - | - | - | - | 7,7 | - |
| Restrukturierung4 | 3,3 | - | 6,5 | 37,6 | 5,7 | - |
| Restrukturierungsbezogene Belastungen | - | - | - | - | - | - |
| Abfindungen | - | - | - | - | - | - |
| Veräußerungsgewinne und -Verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen | - | - | - | 0,0 | - | - |
| Sonstiges | 1,4 | 3,3 | -2,2 | - | 15,4 | 1,6 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) | 316,3 | 259,6 | 826,8 | 243,4 | 151,4 | -48,3 |
| Mio € | Konzern |
| Umsatz | 22.310,7 |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | -3,4 |
| Umsatz bereinigt | 22.307,3 |
| EBITDA | 2.930,6 |
| Abschreibungen2 | -1.354,0 |
| EBIT | 1.576,6 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) | 91,1 |
| Konsolidierungskreisveränderungen1 | 1,2 |
| Sondereffekte | |
| Wertminderungen auf Goodwill | - |
| Wertminderungen3 | 7,7 |
| Restrukturierung4 | 53,1 |
| Restrukturierungsbezogene Belastungen | - |
| Abfindungen | - |
| Veräußerungsgewinne und -Verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen | 0,0 |
| Sonstiges | 19,5 |
| Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) | 1.749,2 |
1
Konsolidierungskreisveränderungen beinhalten Zu- und Abgänge im Rahmen von Share
und Asset Deals. Dabei werden Zugänge im Berichtsjahr und Abgänge in der Vergleichsperiode
bereinigt.
2
Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
3
Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche
Wertaufholungen. In dieser Position nicht enthalten sind Wertminderungen, die im Rahmen
einer Restrukturierung entstanden sind, sowie Wertminderungen auf Finanzanlagen.
4
Hierin sind Wertminderungen in den Segmenten Autonomous Mobility and Safety in Höhe
von 1,2 Mio €, Tires in Höhe von 1,4 Mio €, ContiTech in Höhe von 1,0 Mio € und Powertrain
in Höhe von 4,3 Mio € enthalten.
| 1. Januar bis 30. Juni | Zweites Quartal | |||
| Mio € | 2020 | 2019 | 2020 | 2019 |
| Autonomous Mobility and Safety | -182,1 | 311,6 | -193,9 | 164,4 |
| Vehicle Networking and Information | -218,9 | 224,7 | -358,5 | 111,8 |
| Tires | 287,6 | 812,2 | 31,0 | 398,2 |
| ContiTech | 50,5 | 160,8 | -39,3 | 64,8 |
| Powertrain | -267,2 | 117,2 | -244,3 | 56,3 |
| Sonstiges/Holding/Konsolidierung | -62,7 | -49,9 | -24,1 | -42,2 |
| EBIT | -392,8 | 1.576,6 | -829,1 | 753,3 |
| Finanzergebnis | -63,0 | -98,0 | -53,2 | -44,5 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | -455,8 | 1.478,6 | -882,3 | 708,8 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 10,7 | -396,3 | 144,8 | -213,9 |
| Konzernergebnis | -445,1 | 1.082,3 | -737,5 | 494,9 |
| Auf Anteile in Fremdbesitz entfallender Gewinn | -3,7 | -22,3 | -3,6 | -10,1 |
| Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen | -448,8 | 1.060,0 | -741,1 | 484,8 |
Aufgrund der Wesensverwandtschaft einzelner Produkte werden diese in Segmente zusammengefasst.
Dies zeigt sich im Wesentlichen bei Produktanforderungen, Markttrends, Kundengruppen
und Distributionskanälen.
Bezüglich der Erläuterungen zur Entwicklung der fünf Geschäftsfelder der Continental
Group verweisen wir auf die Ausführungen im Konzern-Zwischenlagebericht zum 30. Juni
2020.
Dieser Zwischenabschluss wurde gemäß den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen
und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards
(IFRS) aufgestellt. Sie umfassen auch die International Accounting Standards (IAS),
die Interpretationen des International Financial Reporting Standards Interpretations
Committee bzw. des Vorgängers International Financial Reporting Interpretations Committee
(IFRIC) sowie die des ehemaligen Standing Interpretations Committee (SIC). Die Erstellung
des Zwischenabschlusses erfolgte in Übereinstimmung mit IAS 34, Zwischenberichterstattung.
Im Zwischenabschluss werden grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
wie im Konzernabschluss 2019 angewendet. Diese Methoden sind im Geschäftsbericht 2019
ausführlich erläutert. Zusätzlich wurden die zum 30. Juni 2020 verpflichtenden IFRS-Änderungen
und -Neuregelungen im Zwischenabschluss angewendet. Eine ausführliche Beschreibung
dieser verbindlichen IFRS-Änderungen und -Neuregelungen erfolgte im Geschäftsbericht
2019.
Die zum 30. Juni 2020 verpflichtend anzuwendenden IFRS-Änderungen und -Neuregelungen
haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Berichterstattung des Konzerns.
Ertragsteuern werden auf Grundlage der Schätzung des gewichteten durchschnittlichen
Ertragsteuersatzes erfasst, der für das Gesamtjahr erwartet wird. Steuerliche Auswirkungen
bestimmter signifikanter Sachverhalte, die nur der jeweiligen Berichtsperiode zuzuordnen
sind, werden dabei berücksichtigt.
Obwohl einige Teile unseres Geschäfts saisonabhängig sind, bleibt die Vergleichbarkeit
der konsolidierten Finanzberichte davon insgesamt unbeeinträchtigt. Alle wichtigen
Effekte der laufenden Periode sind in diesem Bericht enthalten. Änderungen im Ansatz
oder in der Bewertung von Vermögenswerten und Schulden im Rahmen von Unternehmenserwerben
werden erst bei Vorliegen der finalen Kaufpreisallokation retrospektiv dargestellt.
Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, sind
alle Beträge in Millionen Euro (Mio €) angegeben. Wir weisen darauf hin, dass bei
der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben aufgrund kaufmännischer
Rundung Differenzen auftreten können.
Im Zuge der Umstellung der Abrechnungsmethodik der zu erfassenden Umsatzerlöse bei
Tochterunternehmen in China hat der Konzern die folgenden Beträge infolge einer Fehlerkorrektur
nach IAS 8, Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, Änderungen von Schätzungen und
Fehler, im ersten Quartal 2020 erfasst.
Die Umsatzerlöse sind um 68,7 Mio € auf insgesamt 9.912,7 Mio € im Konzern erhöht
worden, während die Herstellungskosten um 68,9 Mio € auf insgesamt 7.652,1 Mio € anstiegen.
In der Konzernbilanz wurden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 81,6
Mio € auf insgesamt 7.323,9 Mio €, die flüssigen Mittel um 27,9 Mio € auf insgesamt
2.555,0 Mio €, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 74,9 Mio €
auf insgesamt 6.727,8 Mio € und die kurzfristigen sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten
um 34,8 Mio € auf insgesamt 906,2 Mio € angepasst.
Der Effekt auf das Bruttoergebnis vom Umsatz und nachfolgende Ergebnisgrößen in Höhe
von -0,2 Mio € ist unwesentlich.
Die nachhaltigen wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie sowie der eingeleiteten
Stabilisierungsmaßnahmen sind zum jetzigen Zeitpunkt weiterhin nicht absehbar. Auf
Basis der im Berichtszeitraum zur Verfügung stehenden Informationen erfolgte eine
Analyse der Auswirkungen auf die Rechnungslegung der Continental Group zum 30. Juni
2020.
| ― |
Finanzinstrumente: Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf mögliche Kreditverluste sind zum jetzigen Zeitpunkt nicht verlässlich abschätzbar. Die Continental Group führt eine regelmäßige Überprüfung des Modells der erwarteten Kreditverluste des IFRS 9 durch, um potenzielle Auswirkungen auf das Modell zu identifizieren und ggf. erforderliche Anpassungen vorzunehmen. Eine Überprüfung auf Basis der aktuellen Informationslage ergab keinen Anpassungsbedarf zum 30. Juni 2020. |
| ― |
Geschäfts- und Firmenwert, Impairment-Test: Auf Basis der aktuell ermittelten durchschnittlichen
gewichteten Kapitalkostensätze (WACC), der zugrundeliegenden Plandaten sowie der derzeit
erwarteten möglichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie ergab sich kein Anpassungsbedarf
zum 30. Juni 2020. Für diesen unterjährigen Impairment-Test wurden die Cashflows der
zahlungsmittelgenerierenden Einheiten der Segmente Autonomous Mobility and Safety
und Vehicle Networking and Information mit einem Zinssatz vor Steuern in Höhe von
10,7 % (31. Dezember 2019: 11,1 %) diskontiert, die des Segments Powertrain mit einem
Zinssatz von 10,8 % (31. Dezember 2019: 10,7 %) und die der Segmente Tires und ContiTech
mit einem Zinssatz von 9,0 % (31. Dezember 2019: 9,2 %). Diesen Vorsteuer-WACCs lag
zum Durchführungszeitpunkt die Kapitalstruktur der jeweils relevanten Peergroup im
Durchschnitt der letzten fünf Jahre zugrunde. Der risikofreie Zinssatz belief sich
einheitlich auf -0,02 % (31. Dezember 2019: 0,2 %) und die Marktrisikoprämie einheitlich
auf 7,5 % (31. Dezember 2019: 7,5 %). Die Fremdkapitalkosten wurden als Summe des
risikolosen Zinssatzes zuzüglich der Credit Spreads der von Standard & Poor's, Moody's
oder Fitch eingestuften Peergroup-Unternehmen ermittelt. |
| ― |
Leasingverhältnisse: Infolge der COVID-19-Pandemie kann es durch veränderte Leasingzahlungen zu einer geänderten bilanziellen Abbildung von vereinzelten Leasingverhältnissen kommen. Alle relevanten Sachverhalte wurden durch die Continental Group überprüft und entsprechend den Vorgaben des IFRS 16 bilanziert. Zum 30. Juni 2020 ergab sich hieraus kein wesentlicher Anpassungsbedarf. |
| ― |
Leistungen an Arbeitnehmer: Aus der Überprüfung der festgelegten versicherungsmathematischen Annahmen für Leistungen an Arbeitnehmer, einschließlich des Rechnungszinssatzes, resultierten aus der COVID-19-Pandemie keine Anpassungsbedarfe zum 30. Juni 2020. |
Die Continental Group überprüft im Hinblick auf die weiteren Entwicklungen der COVID-19-Pandemie
kontinuierlich mögliche Auswirkungen auf die Rechnungslegung.
Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Muttergesellschaft 565 (Vj. 576) inländische
und ausländische Unternehmen, die die Continental Aktiengesellschaft nach den Regelungen
des IFRS 10, Konzernabschlüsse, einbezieht oder die als Joint Arrangements oder assoziierte
Unternehmen klassifiziert werden. Davon werden 449 (Vj. 445) vollkonsolidiert und
116 (Vj. 131) nach der Equity-Methode bilanziert.
Gegenüber dem 31. Dezember 2019 hat sich der Konsolidierungskreis um insgesamt 16
Gesellschaften verringert. Vier Gesellschaften wurden gegründet. Zudem reduzierte
sich der Konsolidierungskreis um 20 Gesellschaften aufgrund von 15 Verkäufen, vier
Verschmelzungen und einer Liquidation.
Gegenüber dem 30. Juni 2019 hat sich der Konsolidierungskreis in Summe um elf Gesellschaften
verringert. Die Zugänge zum Konsolidierungskreis resultierten im Wesentlichen aus
Erwerben im Segment ContiTech. Abgänge aus dem Konsolidierungskreis sind überwiegend
auf Verkäufe und Verschmelzungen zurückzuführen.
Im Segment Tires erfolgte ein Asset Deal. Der Kaufpreis in Höhe von insgesamt 0,3
Mio € wurde aus Barmitteln beglichen. Aus der Kaufpreisallokation resultierten im
Wesentlichen immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 0,2 Mio €. Darüber hinaus ergaben
sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des
Konzerns zum 30. Juni 2020.
Im Segment Autonomous Mobility and Safety erfolgte ein Erwerb bisher nicht beherrschter
Anteile für einen Kaufpreis in Höhe von 2,8 Mio €. Der daraus resultierende Unterschiedsbetrag
zwischen dem Kaufpreis und dem Buchwert der erworbenen Anteile in Höhe von 0,5 Mio
€ wurde in den erfolgsneutralen Rücklagen ausgewiesen. Darüber hinaus ergaben sich
keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns
zum 30. Juni 2020.
Im Segment Vehicle Networking and Information wurde der 50prozentige Anteil an der
SAS Autosystemtechnik GmbH & Co. KG, Karlsruhe, Deutschland, mit Wirkung zum 30. Januar
2020 an die Faurecia Automotive GmbH, Stadthagen, Deutschland, unter Berücksichtigung
einer Kaufpreisanpassung zu einem Betrag von nunmehr 248,4 Mio € verkauft. Aus der
Transaktion ergab sich damit ein Veräußerungsgewinn in Höhe von 157,4 Mio €. Darüber
hinaus ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und
Vermögenslage des Konzerns zum 30. Juni 2020.
Die folgende Übersicht zeigt die Aufgliederungen der Umsatzerlöse nach IFRS 15, Erlöse
aus Verträgen mit Kunden, nach geografischen Hauptmärkten, Segmenten und Kundengruppen.
| Mio € | Autonomous Mobility and Safety | Vehicle Networking and Information | Tires | ContiTech | Powertrain | Sonstiges/ Holding/ Konsolidierung |
| Deutschland | 571,4 | 975,3 | 623,6 | 492,3 | 581,2 | -96,4 |
| Europa ohne Deutschland | 720,3 | 936,8 | 1.761,1 | 660,8 | 784,6 | -23,2 |
| Nordamerika | 798,9 | 747,3 | 1.135,5 | 778,7 | 630,2 | -35,5 |
| Asien | 1.185,1 | 736,0 | 640,1 | 490,2 | 932,4 | -16,8 |
| Übrige Länder | 40,8 | 54,2 | 235,4 | 162,6 | 31,8 | -2,3 |
| Umsatz nach Regionen | 3.316,5 | 3.449,6 | 4.395,7 | 2.584,6 | 2.960,2 | -174,2 |
| Automobilerstausrüstungsgeschäft | 3.316,1 | 3.045,7 | 992,1 | 1.169,5 | 2.845,9 | -104,7 |
| Industrie-/Ersatzgeschäft | 0,4 | 403,9 | 3.403,6 | 1.415,1 | 114,3 | -69,5 |
| Umsatz nach Kundengruppen | 3.316,5 | 3.449,6 | 4.395,7 | 2.584,6 | 2.960,2 | -174,2 |
| Mio € | Konzern |
| Deutschland | 3.147,4 |
| Europa ohne Deutschland | 4.840,4 |
| Nordamerika | 4.055,1 |
| Asien | 3.967,0 |
| Übrige Länder | 522,5 |
| Umsatz nach Regionen | 16.532,4 |
| Automobilerstausrüstungsgeschäft | 11.264,6 |
| Industrie-/Ersatzgeschäft | 5.267,8 |
| Umsatz nach Kundengruppen | 16.532,4 |
| Mio € | Autonomous Mobility and Safety | Vehicle Networking and Information | Tires | ContiTech | Powertrain | Sonstiges/ Holding/ Konsolidierung |
| Deutschland | 955,0 | 1.298,2 | 753,8 | 649,9 | 790,6 | -127,0 |
| Europa ohne Deutschland | 1.080,5 | 1.352,8 | 2.314,9 | 851,7 | 1.125,3 | -35,0 |
| Nordamerika | 1.172,1 | 1.171,3 | 1.521,3 | 1.021,8 | 954,7 | -40,1 |
| Asien | 1.458,5 | 927,2 | 748,6 | 529,1 | 1.036,7 | -14,9 |
| Übrige Länder | 76,9 | 120,4 | 362,9 | 197,5 | 59,7 | -3,7 |
| Umsatz nach Regionen | 4.743,0 | 4.869,9 | 5.701,5 | 3.250,0 | 3.967,0 | -220,7 |
| Automobilerstausrüstungsgeschäft | 4.741,6 | 4.368,7 | 1.642,0 | 1.638,3 | 3.929,1 | -170,4 |
| Industrie-/Ersatzgeschäft | 1,4 | 501,2 | 4.059,5 | 1.611,7 | 37,9 | -50,3 |
| Umsatz nach Kundengruppen | 4.743,0 | 4.869,9 | 5.701,5 | 3.250,0 | 3.967,0 | -220,7 |
| Mio € | Konzern |
| Deutschland | 4.320,5 |
| Europa ohne Deutschland | 6.690,2 |
| Nordamerika | 5.801,1 |
| Asien | 4.685,2 |
| Übrige Länder | 813,7 |
| Umsatz nach Regionen | 22.310,7 |
| Automobilerstausrüstungsgeschäft | 16.149,3 |
| Industrie-/Ersatzgeschäft | 6.161,4 |
| Umsatz nach Kundengruppen | 22.310,7 |
Der Konzern überprüft die Werthaltigkeit der sonstigen immateriellen Vermögenswerte,
Sachanlagen, als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien sowie der Finanzanlagen und
auch des Goodwill, sobald Hinweise auf eine mögliche Wertminderung bekannt werden
(triggering event). In der Berichtsperiode fielen als Ergebnis dieser Überprüfungen
keine wesentlichen Wertminderungen an.
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für das erste Halbjahr 2020 ergaben einen
Steuerertrag in Höhe von 10,7 Mio € (Vj. Steueraufwand in Höhe von 396,3 Mio €). Die
Steuerquote lag aufgrund des negativen Konzernergebnisses vor Steuern im Berichtszeitraum
bei 2,3 % (Vj. 26,8 %).
Die folgende Tabelle stellt die zum 30. Juni 2020 ausgewiesenen Nutzungsrechte dar:
| Mio € | 30.06.2020 | 31.12.2019 |
| Grundstücke und Bauten | 1.475,9 | 1.591,8 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 6,5 | 7,9 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 78,4 | 84,6 |
| Summe Nutzungsrechte | 1.560,8 | 1.684,3 |
Die Leasingverbindlichkeiten zum 30. Juni 2020 sind in der folgenden Tabelle dargestellt:
| Mio € | 30.06.2020 | 31.12.2019 |
| Leasingverbindlichkeiten | 1.610,9 | 1.715,0 |
| Kurzfristig | 317,9 | 318,3 |
| Langfristig | 1.293,0 | 1.396,7 |
Aus der Neubewertung der leistungsorientierten Versorgungspläne zum 30. Juni 2020
ergab sich gegenüber dem 31. Dezember 2019 eine Reduzierung der erfolgsneutralen Rücklagen
um 217,6 Mio € (Vj. 460,9 Mio €), die aus einem Rückgang der Diskontierungszinssätze
resultierte. Der entsprechenden Reduzierung des Eigenkapitals stand eine Erhöhung
der langfristigen Leistungen an Arbeitnehmer in Höhe von 304,4 Mio € (Vj. 656,0 Mio
€) gegenüber. Davon entfielen 113,3 Mio € auf die Umstellung des Verfahrens zur Bestimmung
der Diskontierungszinssätze, die zu einem weiteren Rückgang der Diskontierungszinssätze
geführt hatte.
Zahlungswirksame Veränderungen der Altersvorsorge Pensionsfonds bestehen nur für
Pensionsverpflichtungen, insbesondere in Deutschland, den USA, Kanada und dem Vereinigten
Königreich, nicht hingegen für andere Versorgungsleistungen. Diese Pensionsfonds qualifizieren
sich als Planvermögen. Im Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2020 haben die Gesellschaften
des Konzerns 29,8 Mio € an planmäßigen Einzahlungen in diese Pensionsfonds geleistet
(Vj. 32,6 Mio €).
Die Pensionszahlungen für Pensionsverpflichtungen beliefen sich im Zeitraum vom 1.
Januar bis 30. Juni 2020 auf insgesamt 115,8 Mio € (Vj. 118,2 Mio €), die Pensionszahlungen
für andere Versorgungsleistungen auf insgesamt 7,7 Mio € (Vj. 7,6 Mio €).
Die Netto-Pensionsaufwendungen des Konzerns setzen sich wie folgt zusammen:
| 1. Januar bis 30. Juni 2020 | ||||||
| Mio € | D | USA | CAN | GB | Übrige | Gesamt |
| Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche | 138,1 | 2,0 | 0,9 | 1,2 | 14,0 | 156,2 |
| Aufzinsung der erwarteten Pensionsverpflichtungen | 34,5 | 18,8 | 1,8 | 4,0 | 4,9 | 64,0 |
| Erwartete Erträge des Planvermögens | -7,7 | -17,6 | -1,5 | -3,9 | -2,3 | -33,0 |
| Auswirkungen der Obergrenze auf den Vermögenswert | - | - | - | - | 0,0 | 0,0 |
| Übrige Pensionserträge/ -aufwendungen | - | 0,8 | 0,2 | - | 0,0 | 1,0 |
| Netto-Pensionsaufwendungen | 164,9 | 4,0 | 1,4 | 1,3 | 16,6 | 188,2 |
| 1. Januar bis 30. Juni 2019 | ||||||
| Mio € | D | USA | CAN | GB | Übrige | Gesamt |
| Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche | 109,7 | 2,0 | 0,8 | 1,0 | 12,0 | 125,5 |
| Aufzinsung der erwarteten Pensionsverpflichtungen | 44,9 | 22,0 | 1,9 | 5,1 | 5,3 | 79,2 |
| Erwartete Erträge des Planvermögens | -11,3 | -19,8 | -1,6 | -5,4 | -2,8 | -40,9 |
| Auswirkungen der Obergrenze auf den Vermögenswert | - | - | - | - | 0,1 | 0,1 |
| Übrige Pensionserträge/ -aufwendungen | - | 0,8 | 0,2 | - | 0,0 | 1,0 |
| Netto-Pensionsaufwendungen | 143,3 | 5,0 | 1,3 | 0,7 | 14,6 | 164,9 |
Die Netto-Aufwendungen der Verpflichtungen für die Gesundheitsfürsorge- und Lebensversicherungsleistungen
des Konzerns in den USA und Kanada setzen sich wie folgt zusammen:
| 1. Januar bis 30. Juni | ||
| Mio € | 2020 | 2019 |
| Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche | 0,8 | 0,6 |
| Aufzinsung der erwarteten Verpflichtungen für Versorgungsleistungen | 3,4 | 4,0 |
| Netto-Aufwendungen für andere Versorgungsleistungen | 4,2 | 4,6 |
Zum 30. Juni 2020 lagen die Netto-Finanzschulden der Continental Group mit 5.923,7
Mio € über dem Vorjahresniveau von 5.665,8 Mio €. Gegenüber dem Wert zum 31. Dezember
2019 von 4.071,7 Mio € stiegen sie um 1.852,0 Mio €. Die Gearing Ratio erhöhte sich
zum Ende des ersten Halbjahres 2020 auf 41,1 % (Vj. 31,3 %).
Die am 5. Februar 2020 fällige Euro-Anleihe der Continental AG über 600,0 Mio € wurde
zu einem Kurs von 100,00 % zurückgezahlt. Diese Anleihe wurde mit 0,000 % p. a. verzinst
und hatte eine Laufzeit von drei Jahren und zwei Monaten.
Unter dem Rahmen-Emissionsprogramm für Anleiheemissionen (Debt Issuance Programme,
DIP) hat die Continental AG im September und Oktober 2019 zwei börsennotierte Euro-Anleihen
und zwei Privatplatzierungen mit einem Emissionsvolumen in Höhe von insgesamt 1.400,0
Mio € ausgegeben. Die Fälligkeiten liegen im Zeitraum von April 2021 bis Juni 2025.
Bezüglich der Details zu diesen Anleihen verweisen wir auf die Ausführungen im Geschäftsbericht
2019. Die Continental Group nutzte das günstige Markt- und Zinsumfeld, um im zweiten
Quartal 2020 unter diesem Programm drei weitere Euro-Anleihen durch die Continental
AG und die Conti-Gummi Finance B.V., Maastricht, Niederlande, bei Investoren im In-
und Ausland zu platzieren. Der Ausgabekurs der am 27. Mai 2020 von der Continental
AG ausgegebenen Anleihe über 750,0 Mio € lag bei 98,791 %. Diese Anleihe hat eine
Laufzeit von sechs Jahren und drei Monaten und einen Zinssatz von 2,500 % p. a. Die
von der Conti-Gummi Finance B.V., Maastricht, Niederlande, am 27. Mai 2020 und 25.
Juni 2020 ausgegebenen Anleihen über 750,0 Mio € bzw. 625,0 Mio € haben eine Laufzeit
von drei Jahren und sechs Monaten sowie von vier Jahren und drei Monaten. Der Ausgabekurs
der mit 2,125 % p. a. bzw. 1,125 % p. a. festverzinsten Anleihen lag bei 99,559 %
bzw. 99,589 %.
Der syndizierte Kredit aus 2014 mit einer Laufzeit bis April 2021 wurde im Dezember
2019 vorzeitig erneuert. Das Volumen der revolvierenden Tranche wurde dabei von 3.000,0
Mio € auf 4.000,0 Mio € aufgestockt. Diese Kreditlinie steht der Continental Group
bis Dezember 2024 zur Verfügung. Bezüglich weiterer Details zum syndizierten Kredit
verweisen wir auf die Ausführungen im Geschäftsbericht 2019. Diese Kreditlinie wurde
Ende Juni 2020 nicht in Anspruch genommen. Im Vorjahr erfolgte die Ausnutzung in Höhe
von 689,7 Mio € durch die Continental Rubber of America, Corp., Wilmington, USA. Zusätzlich
zur Erhöhung des bestehenden syndizierten Kredits wurde im Mai 2020 ein weiterer syndizierter
Kredit in Höhe von 3.000,0 Mio € vereinbart. Die neue Kreditlinie zielt darauf ab,
die finanzielle Flexibilität von Continental während der COVID-19-Pandemie zu stärken,
und hat daher eine kurze Laufzeit von 364 Tagen. Diese Kreditlinie kann ausschließlich
durch die Continental AG genutzt werden und wurde Ende Juni 2020 nicht in Anspruch
genommen.
Zum 30. Juni 2020 verfügte die Continental Group über ein Liquiditätspolster in Höhe
von insgesamt 10.144,4 Mio € (Vj. 4.758,9 Mio €), davon 2.455,6 Mio € (Vj. 1.786,3
Mio €) flüssige Mittel sowie zugesagte, ungenutzte Kreditlinien im Volumen von 7.688,8
Mio € (Vj. 2.972,6 Mio €).
Unter den Beschränkungen, welche die Verfügbarkeit von Kapital beeinträchtigen können,
sind auch sämtliche bestehenden Beschränkungen der flüssigen Mittel zu verstehen.
In der Continental Group sind die vorab genannten flüssigen Mittel beschränkt hinsichtlich
verpfändeter Beträge sowie Guthaben in Ländern mit devisenrechtlichen Beschränkungen
oder anderweitig erschwertem Zugang zu Liquidität. Steuern, die auf den Transfer von
Geldvermögen von einem Land in ein anderes zu entrichten sind, werden im Regelfall
nicht als eine Beschränkung der flüssigen Mittel verstanden. Zum 30. Juni 2020 beliefen
sich die unbeschränkt verfügbaren flüssigen Mittel insgesamt auf 2.249,2 Mio € (Vj.
1.581,2 Mio €).
Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte für
die finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, wobei lang- und kurzfristige
Bilanzposten zusammengefasst werden. Zudem werden die relevanten Bewertungskategorien
nach IFRS 9, Finanzinstrumente, sowie die jeweils für die Ermittlung des beizulegenden
Zeitwerts relevanten Stufen der Fair-Value-Hierarchie nach IFRS 13, Bemessung des
beizulegenden Zeitwerts, dargestellt.
| Mio € | Bewertungskategorie nach IFRS 9 | Buchwert 30.06.2020 |
Beizulegender Zeitwert 30.06.2020 |
davon Stufe 1 | davon Stufe 2 | davon Stufe 3 |
| Sonstige Finanzanlagen | FVOCIwoR | 167,3 | 167,3 | - | - | 167,3 |
| Derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen | ||||||
| Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | FVPL | 49,5 | 49,5 | - | 49,5 | - |
| Schuldinstrumente | FVPL | 85,1 | 85,1 | 74,8 | 10,3 | - |
| Schuldinstrumente | At cost | 129,0 | 129,0 | - | - | - |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | ||||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | At cost | 6.162,7 | 6.162,7 | - | - | - |
| Wechselforderungen | FVOCIwR | 310,3 | 310,3 | - | 310,3 | - |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | FVPL | 48,0 | 48,0 | - | 48,0 | - |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | At cost | 224,6 | 224,6 | - | - | - |
| Flüssige Mittel | ||||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | At cost | 2.418,1 | 2.418,1 | - | - | - |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | FVPL | 37,5 | 37,5 | 37,5 | - | - |
| Finanzielle Vermögenswerte | 9.632,1 | 9.632,1 | 112,3 | 418,1 | 167,3 | |
| Finanzschulden ohne Leasingverbindlichkeiten | ||||||
| Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | FVPL | 21,8 | 21,8 | - | 21,8 | - |
| Sonstige Finanzschulden | At cost | 7.010,2 | 7.068,5 | 4.006,6 | 984,3 | - |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | At cost | 4.522,6 | 4.522,6 | - | - | - |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | At cost | 946,5 | 946,5 | - | 0,2 | - |
| Finanzielle Verbindlichkeiten ohne Leasingverbindlichkeiten | 12.501,0 | 12.559,4 | 4.006,6 | 1.006,3 | - | |
| Davon aggregiert nach Bewertungskategorien nach IFRS 9: | ||||||
| Finanzielle Vermögenswerte (FVOCIwR) | 310,3 | |||||
| Finanzielle Vermögenswerte (FVOCIwoR) | 167,3 | |||||
| Finanzielle Vermögenswerte (FVPL) | 220,1 | |||||
| Finanzielle Vermögenswerte (At cost) | 8.934,4 | |||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten (FVPL) | 21,8 | |||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten (At cost) | 12.479,3 |
| Mio € | Bewertungskategorie nach IFRS 9 | Buchwert 31.12.2019 |
Beizulegender Zeitwert 31.12.2019 |
davon Stufe 1 | davon Stufe 2 | davon Stufe 3 |
| Sonstige Finanzanlagen | FVOCIwoR | 197,6 | 197,6 | - | - | 197,6 |
| Derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen | ||||||
| Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | FVPL | 7,5 | 7,5 | - | 7,5 | - |
| Schuldinstrumente | FVPL | 39,8 | 39,8 | 29,1 | 10,7 | - |
| Schuldinstrumente | At cost | 158,2 | 158,2 | - | - | - |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | ||||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | At cost | 7.571,2 | 7.571,2 | - | - | - |
| Wechselforderungen | FVOCIwR | 134,2 | 134,2 | - | 134,2 | - |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | FVPL | 6,2 | 6,2 | - | 6,2 | - |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | FVPL | 36,5 | 36,5 | - | 36,5 | - |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | At cost | 196,6 | 196,6 | - | - | - |
| Flüssige Mittel | ||||||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | At cost | 2.748,6 | 2.748,6 | - | - | - |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | FVPL | 593,2 | 593,2 | 400,6 | 192,6 | - |
| Finanzielle Vermögenswerte | 11.689,6 | 11.689,6 | 429,7 | 387,7 | 197,6 | |
| Finanzschulden ohne Leasingverbindlichkeiten | ||||||
| Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung | FVPL | 13,3 | 13,3 | - | 13,3 | - |
| Sonstige Finanzschulden | At cost | 5.890,7 | 5.926,8 | 2.462,7 | 908,3 | - |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | At cost | 7.111,0 | 7.111,0 | - | - | - |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | At cost | 1.078,0 | 1.078,0 | - | 0,4 | - |
| Finanzielle Verbindlichkeiten ohne Leasingverbindlichkeiten | 14.093,0 | 14.129,1 | 2.462,7 | 922,0 | - | |
| Davon aggregiert nach Bewertungskategorien nach IFRS 9: | ||||||
| Finanzielle Vermögenswerte (FVOCIwR) | 134,2 | |||||
| Finanzielle Vermögenswerte (FVOCIwoR) | 197,6 | |||||
| Finanzielle Vermögenswerte (FVPL) | 683,2 | |||||
| Finanzielle Vermögenswerte (At cost) | 10.674,6 | |||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten (FVPL) | 13,3 | |||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten (At cost) | 14.079,7 |
| ― |
At cost, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet |
| ― |
FVOCIwR, Fair Value through other comprehensive income with reclassification, zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen im sonstigen Ergebnis bewertet, mit Reklassifizierung |
| ― |
FVOCIwoR, Fair Value through other comprehensive income with-out reclassification, zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen im sonstigen Ergebnis bewertet, ohne Reklassifizierung |
| ― |
FVPL, Fair Value through profit and loss, zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung bewertet |
| ― |
n. a., not applicable, keiner Bewertungskategorie zuzuordnen |
| ― |
Stufe 1: notierte Preise in aktiven Märkten für identische Instrumente |
| ― |
Stufe 2: notierte Preise in aktiven Märkten für ähnliche Instrumente oder Bewertungsmethoden, bei denen alle wesentlichen Input-Faktoren auf beobachtbaren Marktdaten beruhen |
| ― |
Stufe 3: Bewertungsmethoden, bei denen die wesentlichen Input-Faktoren nicht auf beobachtbaren Marktdaten beruhen |
Für sonstige Finanzanlagen, für die keine notierten Preise in aktiven Märkten für
identische Instrumente (Stufe 1) oder für ähnliche Instrumente vorliegen oder keine
Bewertungsmethoden, bei denen alle wesentlichen Input-Faktoren auf beobachtbaren Marktdaten
beruhen (Stufe 2), anwendbar sind, ist der Zeitwert mit einer Bewertungsmethode, bei
der die wesentlichen Input-Faktoren auf nicht beobachtbaren Marktdaten beruhen (Stufe
3), zu ermitteln. Sofern externe Bewertungsgutachten oder Informationen aus weiteren
Finanzierungsrunden vorliegen, werden diese herangezogen. Liegen derartige Informationen
nicht vor, erfolgt die Bewertung nach dem Bewertungsverfahren, das im jeweiligen Fall
als angemessen und umsetzbar erachtet wird, z. B. nach der Discounted-Cash-Flow-Methode
oder per Multiplikatoren-Verfahren mit auf Kaufpreisen bei vergleichbaren Transaktionen
basierenden Verhältniszahlen. Nur wenn nicht genügend neue Informationen zur Bemessung
des beizulegenden Zeitwerts vorliegen, werden die Anschaffungskosten als die beste
Schätzung des beizulegenden Zeitwerts angesehen. Die sonstigen Finanzanlagen werden
hinsichtlich etwaiger Änderungen der wesentlichen, nicht beobachtbaren In-put-Faktoren
zentral überwacht und kontinuierlich auf Wertschwankungen überprüft. Zum Stichtag
bestanden keine Hinweise auf eine signifikante Wertänderung der Finanzanlagen. Aus
diesem Grund werden auf die gesonderte Darstellung der Buchwertentwicklung sowie eine
Sensitivitätsanalyse verzichtet.
Zu den im Geschäftsbericht 2019 erläuterten Rechtsstreitigkeiten und Schadenersatzansprüchen
gab es im Berichtszeitraum keine wesentlichen neuen Erkenntnisse und Sachverhalte.
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Gegenüber den im Geschäftsbericht
2019 beschriebenen Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen
ergaben sich bis zum 30. Juni 2020 keine wesentlichen Veränderungen.
Zum 31. Dezember 2019 wies die Continental AG einen Bilanzgewinn in Höhe von 5.856,0
Mio € (Vj. 1.758,5 Mio €) aus. Am 14. Juli 2020 hat die Hauptversammlung beschlossen,
eine Dividende in Höhe von 3,00 € je Stückaktie an die Aktionäre der Continental AG
für das abgelaufene Geschäftsjahr auszuzahlen. Die Ausschüttungssumme beläuft sich
somit bei 200.005.983 dividendenberechtigten Aktien auf 600.017.949,00 €. Der verbleibende
Betrag wurde auf neue Rechnung vorgetragen.
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie verringerte sich im ersten Halbjahr 2020 auf
-2,24 € (Vj. 5,30 €) und für den Zeitraum 1. April bis 30. Juni 2020 auf -3,70 € (Vj.
2,42 €). Es entspricht jeweils dem verwässerten Ergebnis pro Aktie.
Im Berichtszeitraum gab es keine wesentlichen Änderungen der Geschäfte mit nahestehenden
Personen gegenüber dem 31. Dezember 2019. Wir verweisen dazu auf die Ausführungen
im Geschäftsbericht 2019.
Die jährliche Erklärung gemäß § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex
vom Vorstand und Aufsichtsrat der Continental AG ist den Aktionären auf der Internetseite
der Continental Group dauerhaft zugänglich gemacht worden. Dort befinden sich auch
frühere Erklärungen nach § 161 AktG.
Am 14. Juli 2020 hat die Hauptversammlung beschlossen, eine Dividende in Höhe von
3,00 € je Stückaktie an die Aktionäre der Continental AG für das abgelaufene Geschäftsjahr
auszuzahlen. Die Ausschüttungssumme beläuft sich somit bei 200.005.983 dividendenberechtigten
Aktien auf 600.017.949,00 €.
Darüber hinaus liegen keine wesentlichen Ereignisse nach dem 30. Juni 2020 vor.
Hannover, 21. Juli 2020
Continental Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns
vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich
des Geschäftsergebnis
ses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der
voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben
sind.
Hannover, 21. Juli 2020
Continental Aktiengesellschaft
Der Vorstand
An die Continental Aktiengesellschaft, Hannover
Wir haben den verkürzten Konzern-Zwischenabschluss - bestehend aus Konzernbilanz,
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Konzern-Kapitalflussrechnung,
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie erläuternden Angaben zum Konzernanhang
- und den Konzern-Zwischenlagebericht der Continental Aktiengesellschaft, Hannover,
für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2020, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts
nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des
verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzern-Zwischenlageberichts nach den für
Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung
der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung
zu dem verkürzten Konzern-Zwischenabschluss und dem Konzern-Zwischenlagebericht auf
der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses und
des Konzern-Zwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.
Hannover, 31. Juli 2020
KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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