Continental AG

Hannover

Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2021

Continental-Aktie und -Anleihen

Kursentwicklung der Continental-Aktie im Berichtszeitraum im Vergleich zu ausgewählten Indizes

indexiert auf den 1. Januar 2021

Aktienmärkte mit positiver Entwicklung

Die Aktienmärkte zeigten im ersten Halbjahr 2021 dank besserer Konjunkturdaten und Unternehmensergebnisse als im Vorjahr eine überwiegend positive Entwicklung. Auch die beschleunigten Impfkampagnen in vielen Ländern zur Eindämmung des Coronavirus und vielerorts rückläufige Inzidenzwerte trugen zur steigenden Zuversicht der Investoren bei.

Der DAX beendete das erste Halbjahr 2021 bei 15.531,04 Punkten. Gegenüber seinem Stand vom Jahresende 2020 mit 13.718,78 Punkten ergab sich ein Anstieg um 13,2 %. Sehr ähnlich zum DAX entwickelte sich der EURO STOXX 50. Er gewann im ersten Halbjahr 14,4 % und schloss bei 4.064,30 Punkten.

Kräftiger Anstieg der Automobilwerte

Im Verlauf des ersten Halbjahres 2021 profitierten insbesondere die Automobilproduzenten sowie die Reifenhersteller von der starken Belebung der Nachfrage in vielen Märkten bei zugleich knappem Angebot, wodurch auch deren Aktienkurse kräftig anstiegen.

Der STOXX Europe 600 Automobiles & Parts erhöhte sich im ersten Halbjahr 2021 gegenüber dem Jahresende 2020 um 23,2 % auf 649,33 Punkte.

Continental-Aktie mit verhaltener Performance

Die Continental-Aktie folgte im ersten Halbjahr 2021 zunächst der Entwicklung des europäischen Automobilsektors. Anfang März 2021 enttäuschte die Bekanntgabe der neuen Jahresprognose die Erwartungen vieler Investoren, wodurch der Kurs der Continental-Aktie deutlich nachgab. Im weiteren Verlauf des Berichtszeitraums folgte die Continental-Aktie wieder weitgehend dem STOXX Europe 600 Automobiles & Parts.

Ende Juni 2021 notierte die Continental-Aktie bei 123,98 €. Gegenüber dem Jahresendkurs 2020 von 121,25€ ergab sich ein Plus von 2,3 %.

Continental-Anleihen mit kaum veränderten Kursen

Die Zinssätze für europäische Unternehmensanleihen zeigten im Berichtszeitraum nur leichte Schwankungen und verharrten auf einem sehr niedrigen Niveau.

Auch die ausstehenden Continental-Anleihen wiesen Ende Juni 2021 im Vergleich zum Jahresende 2020 kaum veränderte Kurse auf.

Ausstehende wesentliche Continental-Anleihen zum 30. Juni 2021

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WKN/​ISIN Kupon Fälligkeit Volumen
in Mio €
Emissionskurs Kurs am
30.06.2021
Kurs am
31.12.2020
A2YPE5/​XS2051667181 0,000 % 12. September 2023 500,0 99,804 % 100,206 % 100,098 %
A28XTQ/​XS2178585423 2,125 % 27. November 2023 750,0 99,559 % 105,066 % 105,797 %
A28YEC/​XS2193657561 1,125 % 25. September 2024 625,0 99,589 % 103,365 % 103,589 %
A2YPAE/​XS2056430874 0,375 % 27. Juni 2025 600,0 99,802 % 101,110 % 100,852 %
A28XTR/​XS2178586157 2,500 % 27. August 2026 750,0 98,791 % 111,069 % 111,672 %

Kreditrating der Continental AG

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30.06.2021 31.12.2020
Standard & Poor's 1
Langfristig BBB BBB
Kurzfristig A-2 A-2
Ausblick negativ negativ
Fitch 2
Langfristig BBB BBB
Kurzfristig F2 F2
Ausblick stabil stabil
Moody's 3
Langfristig Baa2 Baa2
Kurzfristig P-2 P-2
Ausblick negativ negativ

1 Vertragsverhältnis seit 19. Mai 2000.
2 Vertragsverhältnis seit 7. November 2013.
3 Vertragsverhältnis seit 1. Januar 2019.

Kreditrating der Continental AG unverändert

Die Ratingagentur Moody's bestätigte am 23. März 2021, nach Veröffentlichung des Geschäftsberichts des Continental-Konzerns für das Jahr 2020, ihr langfristiges Kreditrating Baa2 und behielt den Ausblick auf negativ.

Auch die Ratingagenturen Standard & Poor's und Fitch behielten im Berichtszeitraum ihr jeweiliges Kreditrating unverändert bei.

Investor Relations online

Weitere Informationen zur Continental-Aktie, zu den Continental-Anleihen und zum Kreditrating sind unter www.continental-ir.de im Internet abrufbar.

Kennzahlen Continental-Konzern

Die bevorstehende Abspaltung von Teilen des Geschäftsfelds Powertrain führt zur Anwendung von IFRS 5, Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche. Diese Teile stellen im Wesentlichen die nicht fortgeführten Aktivitäten dar.

Die folgende Tabelle zeigt in der Berichtsperiode und der Vergleichsperiode die Werte des gesamten Konzerns, bestehend aus fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten.

Fortgeführte Aktivitäten und nicht fortgeführte Aktivitäten

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1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Mio € 2021 2020 2021 2020
Umsatz 20.166,8 16.532,4 9.907,9 6.619,7
EBITDA 2.605,6 1.052,3 1.202,6 -108,1
in % vom Umsatz 12,9 6,4 12,1 -1,6
EBIT 1.338,3 -392,8 618,4 -829,1
in % vom Umsatz 6,6 -2,4 6,2 -12,5
Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen 992,9 -448,8 545,3 -741,1
Ergebnis pro Aktie in €, unverwässert 4,96 -2,24 2,72 -3,70
Ergebnis pro Aktie in €, verwässert 4,96 -2,24 2,72 -3,70
Forschungs- und Entwicklungskosten (netto) 1.703,7 1.721,6 884,4 808,6
in % vom Umsatz 8,4 10,4 8,9 12,2
Abschreibungen 1 1.267,3 1.445,1 584,2 721,0
davon Wertminderungen 2 62,0 56,8 32,8 34,2
Investitionen 3 744,3 923,4 452,8 448,4
in % vom Umsatz 3,7 5,6 4,6 6,8
Operative Aktiva (zum 30.06.) 20.826,5 24.480,5
Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.) 4 233.365 232.023
Umsatz bereinigt 5 20.166,7 16.332,8 9.907,9 6.492,5
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 6 1.544,7 -201,3 710,9 -634,5
in % des bereinigten Umsatzes 7,7 -1,2 7,2 -9,8
Free Cashflow 919,2 -1.802,3 281,6 -1.812,7
Netto-Finanzschulden (zum 30.06.) 3.213,8 5.923,7
Gearing Ratio in % 25,7 41,1

1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.

Die folgende Tabelle zeigt in der Berichtsperiode und der Vergleichsperiode die Werte der fortgeführten Aktivitäten.

Fortgeführte Aktivitäten

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1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Mio € 2021 2020 2021 2020
Umsatz 16.929,7 14.064,8 8.354,4 5.659,3
EBITDA 2.245,9 1.050,2 1.032,3 -34,2
in % vom Umsatz 13,3 7,5 12,4 -0,6
EBIT 1.135,3 -106,0 472,7 -603,8
in % vom Umsatz 6,7 -0,8 5,7 -10,7
Forschungs- und Entwicklungskosten (netto) 1.330,5 1.371,9 706,1 651,8
in % vom Umsatz 7,9 9,8 8,5 11,5
Abschreibungen 1 1.110,6 1.156,2 559,6 569,6
davon Wertminderungen 2 9,8 7,9 8,4 1,6
Investitionen 3 623,2 762,0 380,2 379,5
in % vom Umsatz 3,7 5,4 4,6 6,7
Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.) 4 193.754 193.548
Umsatz bereinigt 5 16.929,6 13.865,2 8.354,4 5.532,1
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 6 1.257,0 -6,2 518,3 -467,7
in % des bereinigten Umsatzes 7,4 0,0 6,2 -8,5
Free Cashflow 764,4 -1.150,2 431,8 -1.248,6

1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.

Kennzahlen Unternehmensbereiche

Die bevorstehende Abspaltung von Teilen des Geschäftsfelds Powertrain führt zur Anwendung von IFRS 5, Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche. Diese Teile stellen im Wesentlichen die nicht fortgeführten Aktivitäten dar.

Die Tabellen zu den Kennzahlen der Unternehmensbereiche zeigen in der Berichtsperiode und der Vergleichsperiode für Automotive Technologies im Wesentlichen fortgeführte Aktivitäten, für Rubber Technologies ausschließlich fortgeführte Aktivitäten und für Powertrain Technologies im Wesentlichen nicht fortgeführte Aktivitäten.

Automotive Technologies

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1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
in Mio € 2021 2020 2021 2020
Umsatz 7.869,7 6.740,4 3.782,8 2.560,0
EBITDA 574,5 139,6 173,9 -287,3
in % vom Umsatz 7,3 2,1 4,6 -11,2
EBIT 62,3 -401,9 -77,3 -552,6
in % vom Umsatz 0,8 -6,0 -2,0 -21,6
Abschreibungen 1 512,2 541,5 251,2 265,3
davon Wertminderungen 2 -1,9 4,4 -1,9 -0,2
Investitionen 3 351,2 390,2 209,0 196,6
in % vom Umsatz 4,5 5,8 5,5 7,7
Operative Aktiva (zum 30.06.) 8.119,5 9.980,4
Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.) 4 93.207 93.936
Umsatz bereinigt 5 7.869,7 6.547,3 3.782,8 2.435,7
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 6 121,0 -387,5 -61,5 -463,8
in % des bereinigten Umsatzes 1,5 -5,9 -1,6 -19,0

Rubber Technologies

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1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
in Mio € 2021 2020 2021 2020
Umsatz 8.584,6 6.933,2 4.349,2 2.961,5
EBITDA 1.769,5 942,3 901,2 291,3
in % vom Umsatz 20,6 13,6 20,7 9,8
EBIT 1.201,5 338,0 618,3 -8,4
in % vom Umsatz 14,0 4,9 14,2 -0,3
Abschreibungen 1 568,0 604,3 282,9 299,7
davon Wertminderungen 2 1,3 1,4 0,2 1,4
Investitionen 3 245,3 338,5 155,3 174,3
in % vom Umsatz 2,9 4,9 3,6 5,9
Operative Aktiva (zum 30.06.) 9.592,0 10.925,4
Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.) 4 100.393 99.490
Umsatz bereinigt 5 8.584,5 6.926,7 4.349,2 2.958,6
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 6 1.251,5 417,4 636,7 36,2
in % des bereinigten Umsatzes 14,6 6,0 14,6 1,2

Powertrain Technologies

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1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
in Mio € 2021 2020 2021 2020
Umsatz 3.825,9 2.960,2 1.827,7 1.131,2
EBITDA 337,9 25,2 165,4 -91,3
in % vom Umsatz 8,8 0,9 9,0 -8,1
EBIT 153,9 -267,2 116,6 -244,3
in % vom Umsatz 4,0 -9,0 6,4 -21,6
Abschreibungen 1 184,0 292,4 48,8 153,0
davon Wertminderungen 2 62,6 51,0 34,5 33,0
Investitionen 3 123,1 164,2 75,3 60,0
in % vom Umsatz 3,2 5,5 4,1 5,3
Operative Aktiva (zum 30.06.) 2.993,6 3.498,5
Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.) 4 39.312 38.150
Umsatz bereinigt 5 3.825,9 2.960,2 1.827,7 1.131,2
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 6 250,5 -172,0 173,9 -183,9
in % des bereinigten Umsatzes 6,5 -5,8 9,5 -16,3

1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.

Konzern-Zwischenlagebericht

Personalia: Philip Nelles in den Continental-Vorstand berufen; Mandat von Christian Kötz verlängert

Mit Wirkung zum 1. Juni 2021 wurde Philip Nelles, vormals Leiter der Geschäftseinheit Mobile Fluid Systems im Geschäftsfeld Conti-Tech, in den Vorstand der Continental AG berufen. Dort verantwortet er das Geschäftsfeld ContiTech und folgt damit auf Hans-Jürgen Duensing, dessen Mandat nach über 35 Jahren im Unternehmen aus Gründen seiner persönlichen Lebensplanung auf eigenen Wunsch am 31. Mai 2021 vorzeitig endete.

Am 29. April 2021 hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung das Mandat von Vorstandsmitglied Christian Kötz um fünf Jahre bis April 2027 verlängert. Christian Kötz wurde erstmals im März 2019 mit einer Mandatslaufzeit von drei Jahren in den Vorstand des Unternehmens bestellt. Er verantwortet seitdem in dieser Funktion das Geschäftsfeld Tires sowie den Bereich Einkauf des Konzerns.

Aufsichtsrat stimmt Neuausrichtung zu

Am 16. März 2021 hat der Aufsichtsrat der Continental AG einem nächsten Abschnitt der strategischen Neuausrichtung zugestimmt: Ab 1. Januar 2022 wird das Geschäftsfeld Autonomous Mobility and Safety in zwei eigenständige Geschäftsfelder "Autonomous Mobility" sowie "Safety and Motion" aufgegliedert. Damit werden formale Klarheit und mehr unternehmerischer Freiraum für das Ausgestalten der jeweils unterschiedlichen strategischen Ausrichtung geschaffen.

Hauptversammlung stimmt Spin-off von Vitesco Technologies zu

Am 29. April 2021 hat die Hauptversammlung der geplanten Abspaltung von Vitesco Technologies, d. h. im Wesentlichen des Geschäftsfelds Powertrain, mit anschließender Börsennotierung zugestimmt. Continental strebt die Abspaltung der Antriebssparte nach wie vor im September 2021 an. Die Eigenständigkeit ermöglicht es Vitesco Technologies, sich vollumfänglich auf den Wandel hin zur Elektromobilität zu fokussieren. Mit diesem Schritt können beide Technologieunternehmen zukünftig das jeweilige volle Potenzial entfalten.

Neuer Unternehmensbereich "Contract Manufacturing" nach Abspaltung von Vitesco Technologies

Derzeit werden noch an insgesamt 21 Produktionsstandorten sowohl Produkte der Vitesco Technologies Group als auch Automotive-Produkte des übrigen Continental-Konzerns gefertigt. Daraus resultiert die Notwendigkeit, dass Continental-Gesellschaften Produkte im Wege der Auftragsfertigung für Vitesco Technologies fertigen und umgekehrt. Nach Wirksamwerden der Abspaltung wird die Auftragsfertigung als neuer Unternehmensbereich bzw. als neues Geschäftsfeld des Continental-Konzerns unter dem Namen "Contract Manufacturing" ausgewiesen werden. Die Auftragsfertigung ist nicht auf Dauer angelegt. Vielmehr soll das Volumen der Auftragsfertigung in den kommenden Jahren kontinuierlich reduziert werden, um die operative Trennung der Produktion abzuschließen.

Großauftrag für Displaylösung über gesamte Cockpitbreite

Continental hat den ersten Großauftrag für ein sogenanntes Pillar-to-Pillar-Display in einem Serienfahrzeug eines globalen Fahrzeugherstellers erhalten. Die integrierte Bildschirmlösung von einer A-Säule zur anderen bietet die Fläche für eine wachsende Zahl an Fahrzeugfunktionen, digitalen Services sowie Kommunikations- und Infotainment-Anwendungen, wie z. B. Navigation, Warnhinweise, Filme, Nachrichten, soziale Netzwerke, Office-Anwendungen oder Buchungsapps zur Planung der Reiseroute. Sie soll im Jahr 2024 in die Serienfertigung gehen und einen Umsatz von mehr als einer Milliarde Euro erzielen.

Continental und Censtar erweitern Zusammenarbeit

Continental und der chinesische Wasserstoffspezialist Censtar H2-Electricity Science & Technology bauen ihre strategische Zusammenarbeit auf dem chinesischen Markt aus. Die Unternehmen haben eine Vereinbarung über die Entwicklung von Zapfschlauchlösungen für Wasserstofftankstellen unterzeichnet. Künftig arbeiten Continental und Censtar gemeinsam daran, die Mobilität der Zukunft voranzutreiben und damit einen weiteren Schritt in Richtung Klimaneutralität zu leisten. Da Wasserstoff einen sehr breiten Entflammbarkeitsbereich hat, zählt die sichere und effiziente Wasserstoffabgabe zu den entscheidenden Verfahren an Wasserstofftankstellen. Deshalb gelten strenge Leistungsanforderungen an Wasserstoffschlauchsysteme, z. B. in Bezug auf eine höhere chemische Stabilität, eine geringere Durchlässigkeit sowie eine gute Beständigkeit gegen hohen Druck.

Continental investiert in Chipzukunft für autonome Fahrzeuge

Continental hat eine Minderheitsbeteiligung am deutsch-amerikanischen Start-up Recogni erworben. Das Unternehmen arbeitet an einer neuen Chiparchitektur für die auf Künstlicher Intelligenz (KI) basierende Objekterkennung in Echtzeit. Eingesetzt werden sollen die Prozessoren der Zukunft u. a. in Continental-Hochleistungscomputern im Fahrzeug. Dort übernehmen sie die schnelle Verarbeitung von Sensordaten für das automatisierte und autonome Fahren. Als strategischer Investor bringt Continental neben dem finanziellen Engagement auch Know-how im Bereich der KI, der Fahrzeugsensorik und der Fahrerassistenzsysteme in die Weiterentwicklung des Chipdesigns ein. Continental-Experten gehen davon aus, dass bereits im Jahr 2026 eine erste Serienproduktion mit dem neuen Chipansatz möglich ist.

Continental beliefert sechs der zehn erfolgreichsten Hersteller von Elektrofahrzeugen mit Reifen

Continental hat den Marktanteil im Segment der Reifen für vollelektrische Fahrzeuge weiter ausgebaut. Sechs der zehn volumenstärksten Hersteller von Elektrofahrzeugen weltweit haben 2020 in der Erstausrüstung auf Continental-Technologie vertraut. Hierzu gehörten u. a. Tesla mit den Modellen 3 und S, Volkswagen mit dem ID.3 sowie BYD, einer der größten Automobilproduzenten Chinas. Gemäß Untersuchungen von Continental sind die Reifen für bis zu 20 % des Gesamtwiderstands eines Fahrzeugs verantwortlich. Entsprechend können Kunden durch rollwiderstandsoptimierte Reifen zusätzliche Reichweite gewinnen. Für Elektroautos, bei denen effizientes Fahren im Vordergrund steht, ist ein niedriger Rollwiderstand besonders nachgefragt.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die Weltwirtschaft soll 2021 nach aktueller Prognose der Weltbank um 5,6 % wachsen. In den einzelnen Ländern fällt das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) dabei sehr unterschiedlich aus. Die Gründe hierfür sind, neben dem unterschiedlichen Umfang des wirtschaftlichen Einbruchs aufgrund der COVID-19-Pandemie im Vorjahr, die jeweilige staatliche Unterstützung sowie die verschiedenen Geschwindigkeiten in der Umsetzung der länderspezifischen Impfkampagnen gegen das Coronavirus.

Der globale Ausblick unterliegt laut Weltbank erheblichen Abwärtsrisiken. Diese könnten erneute weitreichende Maßnahmen im Zusammenhang mit neuen Virusvarianten sein. Außerdem könnten steigende Zinsen eine Verschärfung der Refinanzierungssituation verschiedener Länder nach sich ziehen.

Prognostiziertes Wirtschaftswachstum (BIP) 2021

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Juni 2021 1 April 2021 2 Januar 2021 3
Europa
Deutschland 3,7 % 4 3,6 % 3,5 %
Euroraum 4,2 % 4,4 % 4,2 %
Vereinigtes Königreich 6,8 % 5 5,3 % 4,5 %
Russland 3,2 % 3,8 % 3,0 %
Amerika
USA 6,8 % 6,4 % 5,1 %
Brasilien 4,5 % 3,7 % 3,6 %
Asien
China 8,5 % 8,4 % 8,1 %
Japan 2,9 % 3,3 % 3,1 %
Indien 8,3 % 12,5 % 11,5 %
Welt 5,6 % 6,0 % 5,5 %

Quellen:

1 Weltbank, Global Outlook, Juni 2021 (ohne Deutschland und Vereinigtes Königreich).
2 IWF, World Economic Outlook, April 2021.
3 IWF, World Economic Outlook Update, Januar 2021.
4 Deutsche Bundesbank, Juni 2021.
5 BCC - British Chambers of Commerce, Juni 2021.

Entwicklung der Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen

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H1 2021 2021
Europa 29 % 7 % bis 9 %
Nordamerika 32 % 10 % bis 12 %
China 25 % 4 % bis 6 %
Weltweit 29 % 8 % bis 10 %

Quelle: IHS Markit Inc. (Europa mit West-, Zentral- und Osteuropa inkl. Russland und Türkei). Vorläufige Zahlen für H1 2021 und eigene Schätzungen für 2021.

Im ersten Halbjahr 2021 setzte sich das Wachstum der Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen < 6 t fort. Gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres, in dem sich Stilllegungen von Automobilwerken massiv auswirkten, verzeichneten alle drei Kernregionen von Continental eine kräftige Belebung der Produktion. Weltweit erhöhte sich das Produktionsvolumen nach vorläufigen Daten um 29 % gegenüber dem schwachen Vorjahreswert. Im Verlauf des Berichtszeitraums führte allerdings die sich verschärfende Knappheit an Halbleitern im zweiten Quartal 2021 zu rückläufigen Produktionsvolumina gegenüber dem ersten Quartal 2021, insbesondere in Europa und Nordamerika.

Mit Blick auf das Gesamtjahr senken wir aufgrund der anhaltenden Knappheit von Halbleitern unsere Prognose für die globale Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen < 6 t auf 8 % bis 10 % (zuvor 9 % bis 12 %).

Entwicklung der Produktion von mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen

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H1 2021 2021
Europa 44 % 23 % bis 26 %
Nordamerika 42 % 21 % bis 24 %
China 17 % -8 % bis -12 %
Weltweit 28 % 2 % bis 5 %

Quelle: IHS Markit Inc. (Europa mit West-, Zentral- und Osteuropa inkl. Russland und Türkei). Vorläufige Zahlen für H1 2021 und eigene Schätzungen für 2021.

Die wirtschaftliche Belebung bewirkte in unseren drei Kernregionen eine gegenüber den Pandemie-bedingt schwachen Vorjahreswerten stark zunehmende Produktion von mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen > 6 t. Weltweit wuchs die Produktion im ersten Halbjahr 2021 nach vorläufigen Daten um 28 %. Dabei zeigte - auch vor dem Hintergrund des unterschiedlichen zeitlichen Verlaufs der COVID-19-Pandemie im Vorjahr - China im ersten Quartal 2021 das stärkste Wachstum, Europa und Nordamerika dagegen im zweiten Quartal.

Für das Gesamtjahr erwarten wir ein kräftiges Wachstum der Nutzfahrzeugproduktion in Europa und Nordamerika. Dagegen rechnen wir für China im zweiten Halbjahr 2021 mit einem Volumen deutlich unterhalb der Rekordwerte des zweiten Halbjahres 2020. Für das Gesamtjahr 2021 erwarten wir ebenfalls einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Aus aktueller Sicht dürfte dieser jedoch nicht so hoch ausfallen wie zuvor geschätzt. Für die globale Produktion von mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen rechnen wir für das Gesamtjahr 2021 nun mit einem Anstieg um 2 % bis 5 % (zuvor -7 % bis -11 %).

Entwicklung der Ersatzreifenmärkte für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge

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H1 2021 2021
Europa 22 % 8 % bis 10 %
Nordamerika 35 % 10 % bis 12 %
China 14 % 6 % bis 8 %
Weltweit 24 % 8 % bis 10 %

Quelle: eigene Schätzungen und vorläufige Zahlen.

Im Berichtszeitraum stieg der Absatz von Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge < 6 t durch die breite Markterholung nach vorläufigen Daten um 24 %, nachdem er im Vorjahr im Zuge der COVID-19-Pandemie stark eingebrochen war. Während im ersten Quartal 2021 die Nachfrageerholung vornehmlich durch China dominiert war, wurde das Wachstum im zweiten Quartal 2021 durch Europa und Nordamerika bestimmt.

Für den weiteren Jahresverlauf erwarten wir eine deutliche Abschwächung des Wachstumstrends in allen drei Kernregionen. Für das Gesamtjahr 2021 heben wir dennoch aufgrund des starken ersten Halbjahres unsere Prognose für den weltweiten Absatz von Ersatzreifen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge < 6 t an und erwarten aktuell einen Zuwachs um 8 % bis 10 % (zuvor 6 % bis 8 %).

Entwicklung der Ersatzreifenmärkte für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge

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H1 2021 2021
Europa 23 % 6 % bis 8 %
Nordamerika 32 % 13 % bis 15 %

Quelle: eigene Schätzungen und vorläufige Zahlen.

Nach dem Absatzeinbruch von Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge > 6 t im Zuge der COVID-19-Pandemie im Vorjahr erhöhte sich im Berichtszeitraum die Nachfrage in unseren beiden Kernmärkten Europa und Nordamerika signifikant.

Für den weiteren Jahresverlauf erwarten wir eine deutliche Abschwächung des Wachstumstrends in beiden Regionen. Für das Gesamtjahr 2021 rechnen wir in Nordamerika dennoch mit einem sehr starken Absatzanstieg von Ersatzreifen für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge > 6 t um 13 % bis 15 %. In Europa dürfte der Absatz im Gesamtjahr um 6 % bis 8 % steigen. Bislang erwarteten wir für beide Regionen einen Zuwachs um 4 % bis 6 %.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns

Die bevorstehende Abspaltung von Teilen des Geschäftsfelds Powertrain führt zur Anwendung von IFRS 5, Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche. Diese Teile stellen im Wesentlichen die nicht fortgeführten Aktivitäten dar.

Die folgende Tabelle zeigt in der Berichtsperiode und der Vergleichsperiode die Werte des gesamten Konzerns, bestehend aus fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten.

Fortgeführte Aktivitäten und nicht fortgeführte Aktivitäten

scrollen
1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Mio € 2021 2020 2021 2020
Umsatz 20.166,8 16.532,4 9.907,9 6.619,7
EBITDA 2.605,6 1.052,3 1.202,6 -108,1
in % vom Umsatz 12,9 6,4 12,1 -1,6
EBIT 1.338,3 -392,8 618,4 -829,1
in % vom Umsatz 6,6 -2,4 6,2 -12,5
Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen 992,9 -448,8 545,3 -741,1
Ergebnis pro Aktie in €, unverwässert 4,96 -2,24 2,72 -3,70
Ergebnis pro Aktie in €, verwässert 4,96 -2,24 2,72 -3,70
Forschungs- und Entwicklungskosten (netto) 1.703,7 1.721,6 884,4 808,6
in % vom Umsatz 8,4 10,4 8,9 12,2
Abschreibungen 1 1.267,3 1.445,1 584,2 721,0
davon Wertminderungen 2 62,0 56,8 32,8 34,2
Investitionen 3 744,3 923,4 452,8 448,4
in % vom Umsatz 3,7 5,6 4,6 6,8
Operative Aktiva (zum 30.06.) 20.826,5 24.480,5
Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.) 4 233.365 232.023
Umsatz bereinigt 5 20.166,7 16.332,8 9.907,9 6.492,5
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 6 1.544,7 -201,3 710,9 -634,5
in % des bereinigten Umsatzes 7,7 -1,2 7,2 -9,8
Free Cashflow 919,2 -1.802,3 281,6 -1.812,7
Netto-Finanzschulden (zum 30.06.) 3.213,8 5.923,7
Gearing Ratio in % 25,7 41,1

Die Zusatzangabe "Zweites Quartal 2021" ist nicht Gegenstand der prüferischen Durchsicht.

1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.

Die folgende Tabelle zeigt in der Berichtsperiode und der Vergleichsperiode die Werte der fortgeführten Aktivitäten.

Fortgeführte Aktivitäten

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1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Mio € 2021 2020 2021 2020
Umsatz 16.929,7 14.064,8 8.354,4 5.659,3
EBITDA 2.245,9 1.050,2 1.032,3 -34,2
in % vom Umsatz 13,3 7,5 12,4 -0,6
EBIT 1.135,3 -106,0 472,7 -603,8
in % vom Umsatz 6,7 -0,8 5,7 -10,7
Forschungs- und Entwicklungskosten (netto) 1.330,5 1.371,9 706,1 651,8
in % vom Umsatz 7,9 9,8 8,5 11,5
Abschreibungen 1 1.110,6 1.156,2 559,6 569,6
davon Wertminderungen 2 9,8 7,9 8,4 1,6
Investitionen 3 623,2 762,0 380,2 379,5
in % vom Umsatz 3,7 5,4 4,6 6,7
Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.) 4 193.754 193.548
Umsatz bereinigt 5 16.929,6 13.865,2 8.354,4 5.532,1
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 6 1.257,0 -6,2 518,3 -467,7
in % des bereinigten Umsatzes 7,4 0,0 6,2 -8,5
Free Cashflow 764,4 -1.150,2 431,8 -1.248,6

Die Zusatzangabe "Zweites Quartal 2021" ist nicht Gegenstand der prüferischen Durchsicht.

1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.

Ertragslage

Umsatzanstieg um 22,0 %; Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 27,1 %

Während der ersten sechs Monate 2021 erhöhte sich der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 22,0 % auf 20.166,8 Mio € (Vj. 16.532,4 Mio €). Davon entfiel auf die fortgeführten Aktivitäten ein Umsatz in Höhe von 16.929,7 Mio € (Vj. 14.064,8 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 27,1 % für die fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten des Konzerns.

Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 867,4 %

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) der fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten des Konzerns erhöhte sich während der ersten sechs Monate 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 1.746,0 Mio € bzw. 867,4 % auf 1.544,7 Mio € (Vj. -201,3 Mio €) und entspricht 7,7 % (Vj. -1,2 %) des bereinigten Umsatzes.

Operativer Ergebnisanstieg (EBIT) um 440,7 %

Das operative Konzernergebnis (EBIT) erhöhte sich in den ersten sechs Monaten 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 1.731,1 Mio € bzw. 440,7 % auf 1.338,3 Mio € (Vj. -392,8 Mio €). Die Umsatzrendite erhöhte sich auf 6,6 % (Vj. -2,4 %). Auf die fortgeführten Aktivitäten entfiel ein Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT) um 1.241,3 Mio € bzw. 1.171,0 % auf 1.135,3 Mio € (Vj. -106,0 Mio €). Die Umsatzrendite der fortgeführten Aktivitäten erhöhte sich auf 6,7 % (Vj. -0,8 %).

Sondereffekte im ersten Halbjahr 2021

Für den Konzern ergab sich insgesamt eine Belastung durch Sondereffekte in den ersten sechs Monaten 2021 in Höhe von 126,1 Mio € für die fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten. Hiervon entfielen Aufwendungen in Höhe von 26,8 Mio € auf Autonomous Mobility and Safety, 10,4 Mio € auf ContiTech, 95,2 Mio € auf Powertrain und 1,1 Mio € auf die Holding sowie Erträge in Höhe von 0,4 Mio € auf Vehicle Networking and Information und 7,0 Mio € auf Tires.

Im Zusammenhang mit der Verselbstständigung des Geschäftsfelds Powertrain ergaben sich Aufwendungen in Höhe von insgesamt 49,3 Mio € (Autonomous Mobility and Safety 8,5 Mio €, Vehicle Networking and Information 8,4 Mio €, Powertrain 31,7 Mio €, Holding 0,7 Mio €).

Aus Wertminderungen auf Sachanlagen entstanden Aufwendungen in Höhe von insgesamt 66,1 Mio € (Autonomous Mobility and Safety 2,8 Mio €, Vehicle Networking and Information 0,7 Mio €, Tires 0,1 Mio €, Powertrain 62,5 Mio €). Außerdem entstanden Erträge aus Wertaufholungen auf Sachanlagen in Höhe von insgesamt 5,5 Mio € (Autonomous Mobility and Safety 5,4 Mio €, Powertrain 0,1 Mio €).

Aus Abfindungen entstand ein negativer Sondereffekt in Höhe von insgesamt 50,3 Mio € (Autonomous Mobility and Safety 18,6 Mio €, Vehicle Networking and Information 7,0 Mio €, Tires 10,2 Mio €, ContiTech 7,5 Mio €, Powertrain 6,6 Mio €, Holding 0,4 Mio €).

Im Geschäftsfeld Autonomous Mobility and Safety entstanden Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 0,2 Mio €. Darüber hinaus resultierten Erträge aus der Auflösung nicht mehr benötigter Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von 12,6 Mio €.

Im Geschäftsfeld Vehicle Networking and Information ergaben sich Erträge aus der Auflösung nicht mehr benötigter Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von 23,9 Mio €.

Im Geschäftsfeld Tires entstanden Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 2,3 Mio €. In diesen Restrukturierungsaufwendungen sind Wertminderungen auf Sachanlagen in Höhe von 0,9 Mio € enthalten. Außerdem ergaben sich Erträge aus der Auflösung nicht mehr benötigter Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von 19,6 Mio €.

Im Geschäftsfeld ContiTech entstanden Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 6,6 Mio €. In diesen Restrukturierungsaufwendungen sind Wertminderungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 0,3 Mio € enthalten. Darüber hinaus resultierten Erträge aus der Auflösung nicht mehr benötigter Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von 5,4 Mio €.

Im Geschäftsfeld Powertrain ergaben sich Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 1,2 Mio €, davon sind 0,6 Mio € auf Wertminderungen auf Sachanlagen zurückzuführen. Außerdem resultierten Erträge aus der Auflösung nicht mehr benötigter Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von 12,1 Mio €. In diesen Erträgen sind Wertaufholungen auf Sachanlagen in Höhe von 0,4 Mio € enthalten.

Aus restrukturierungsbezogenen Belastungen entstand ein Aufwand in Höhe von insgesamt 28,0 Mio € (Autonomous Mobility and Safety 14,7 Mio €, Vehicle Networking and Information 6,2 Mio €, ContiTech 1,7 Mio €, Powertrain 5,4 Mio €).

Das Geschäftsfeld Vehicle Networking and Information verzeichnete einen Ertrag aus der Veräußerung eines nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmens in Höhe von 0,3 Mio €.

Zudem entstanden im Geschäftsfeld Vehicle Networking and Information Aufwendungen im Zusammenhang mit der Vorbereitung der Rückführung des Geschäfts aus dem assoziierten Unternehmen OSRAM CONTINENTAL GmbH, München, Deutschland, in Höhe von 1,5 Mio €.

Sondereffekte im ersten Halbjahr 2020

Für den Konzern ergab sich insgesamt eine Belastung durch Sondereffekte in den ersten sechs Monaten 2020 in Höhe von 98,0 Mio € für die fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten. Hiervon entfielen Aufwendungen in Höhe von 48,8 Mio € auf Autonomous Mobility and Safety, 3,6 Mio € auf Tires, 19,7 Mio € auf ContiTech, 90,0 Mio € auf Powertrain und 2,5 Mio € auf die Holding sowie ein Ertrag in Höhe 66,6 Mio € auf Vehicle Networking and Information.

Im Rahmen der Verselbstständigung des Geschäftsfelds Powertrain ergaben sich Aufwendungen in Höhe von insgesamt 37,6 Mio € (Autonomous Mobility and Safety 4,9 Mio €, Vehicle Networking and Information 5,2 Mio €, Powertrain 25,1 Mio €, Holding 2,4 Mio €).

Aus Wertminderungen auf Sachanlagen entstand ein Aufwand in Höhe von insgesamt 50,0 Mio € (Autonomous Mobility and Safety 4,5 Mio €, Powertrain 45,5 Mio €, Holding 0,0 Mio €). Aus einer Wertaufholung auf Sachanlagen entstand im Geschäftsfeld Vehicle Networking and Information ein Ertrag in Höhe von 0,3 Mio €.

In den ersten sechs Monaten entstand aus Abfindungen ein negativer Sondereffekt in Höhe von insgesamt 22,9 Mio € (Autonomous Mobility and Safety 4,3 Mio €, Vehicle Networking and Information 4,7 Mio €, Tires 3,4 Mio €, ContiTech 6,2 Mio €, Powertrain 4,2 Mio €, Holding 0,1 Mio €).

Im Geschäftsfeld Autonomous Mobility and Safety entstanden Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 34,1 Mio €. In diesen Aufwendungen sind Wertminderungen auf Sachanlagen in Höhe von 0,2 Mio € enthalten. Daneben resultierte aus der Auflösung nicht mehr benötigter Restrukturierungsrückstellungen ein Ertrag in Höhe von 2,9 Mio €.

Im Geschäftsfeld Vehicle Networking and Information entstand ein Restrukturierungsaufwand in Höhe von 80,0 Mio €.

Im Geschäftsfeld ContiTech ergaben sich Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 13,5 Mio €, davon sind 1,4 Mio € auf Wertminderungen auf Sachanlagen zurückzuführen.

Darüber hinaus entstanden im Geschäftsfeld Powertrain Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 13,6 Mio €. In diesen Restrukturierungsaufwendungen sind Wertminderungen auf Sachanlagen in Höhe von 5,5 Mio € enthalten. Außerdem resultierten Erträge aus der Auflösung nicht mehr benötigter Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von 3,0 Mio €.

Des Weiteren resultierte aus restrukturierungsbezogenen Belastungen ein Aufwand in Höhe von insgesamt 9,7 Mio € (Autonomous Mobility and Safety 3,9 Mio €, Vehicle Networking and Information 1,2 Mio €, Powertrain 4,6 Mio €).

Für das Geschäftsfeld Vehicle Networking and Information entstand ein Ertrag aus dem Verkauf eines nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmens in Höhe von 157,4 Mio €.

Für das Geschäftsfeld Tires entstand ein Aufwand aus dem Abgang von Gesellschaften und Vermögenswerten in Höhe von 0,2 Mio €.

Forschung und Entwicklung

Die Kosten für Forschung und Entwicklung (netto) der fortgeführten Aktivitäten verringerten sich in den ersten sechs Monaten 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 3,0 % auf 1.330,5 Mio € (Vj. 1.371,9 Mio €), entsprechend 7,9 % des Umsatzes (Vj. 9,8 %). Für den gesamten Konzern ergab sich ein Rückgang um 1,0 % auf 1.703,7 Mio € (Vj. 1.721,6 Mio €), entsprechend 8,4 % des Umsatzes (Vj. 10,4 %). Davon entfielen auf Automotive Technologies 1.102,7 Mio € (Vj. 1.153,4 Mio €), entsprechend 14,0 % des Umsatzes (Vj. 17,1 %), auf Rubber Technologies 227,9 Mio € (Vj. 223,5 Mio €), entsprechend 2,7 % des Umsatzes (Vj. 3,2 %), und auf Powertrain Technologies 373,1 Mio € (Vj. 344,7 Mio €), entsprechend 9,8 % des Umsatzes (Vj. 11,6 %).

Finanzergebnis

Das negative Finanzergebnis der fortgeführten Aktivitäten erhöhte sich im ersten Halbjahr 2021 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,7 Mio € auf 22,6 Mio € (Vj. 21,9 Mio €).

Die Zinserträge verringerten sich im ersten Halbjahr 2021 gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Mio € auf 43,5 Mio € (Vj. 45,8 Mio €). Auf erwartete Erträge aus langfristig fälligen Leistungen an Arbeitnehmer sowie aus den Pensionsfonds entfielen insgesamt 21,9 Mio € (Vj. 27,8 Mio €). Hierin sind die Zinserträge auf das Fondsvermögen der Pensionskassen nicht enthalten.

Die Zinsaufwendungen beliefen sich im ersten Halbjahr 2021 auf insgesamt 118,3 Mio € und lagen damit um 3,4 Mio € unter dem Vorjahresvergleichswert von 121,7 Mio €. Aus der Aufzinsung der langfristig fälligen Leistungen an Arbeitnehmer resultierte ein Zinsaufwand in Höhe von insgesamt 43,1 Mio € (Vj. 56,3 Mio €). Hierin ist die Aufzinsung der Anwartschaftsverpflichtungen der Pensionskassen nicht enthalten. Der Zinsaufwand, der im Wesentlichen aus Kreditaufnahmen bei Banken, Kapitalmarkttransaktionen und sonstigen Finanzierungsinstrumenten resultierte, lag mit 75,2 Mio € oberhalb des Vorjahresniveaus in Höhe von 65,4 Mio €.

Die von der Continental AG und der Conti-Gummi Finance B.V., Maastricht, Niederlande, begebenen Anleihen führten zu Aufwendungen in Höhe von 25,5 Mio € (Vj. 19,6 Mio €). Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus der Emission von Euro-Anleihen im zweiten Quartal 2020 mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 2.125,0 Mio €. Ein gegenläufiger Effekt ist auf die Rückzahlung der 750,0-Mio-€-Anleihe der Continental AG zurückzuführen. Die am 9. September 2020 fällige Anleihe wurde mit 3,125 % verzinst.

Die Effekte aus Währungsumrechnung führten im ersten Halbjahr 2021 zu einem negativen Ergebnisbeitrag in Höhe von 40,5 Mio € (Vj. positiver Ergebnisbeitrag in Höhe von 20,3 Mio €). Gegenläufig wirkten die Effekte aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und sonstige Bewertungseffekte mit einem Ertrag in Höhe von insgesamt 92,7 Mio € (Vj. 33,7 Mio €).

Auf sonstige Bewertungseffekte entfiel im Finanzergebnis im Berichtszeitraum ein Ertrag in Höhe von 106,4 Mio € (Vj. Aufwand in Höhe von 0,4 Mio €). Dieser resultierte insbesondere aus der vollständigen Auflösung von Wertberichtigungen auf Ausleihungen an das assoziierte Unternehmen OSRAM CONTINENTAL GmbH, München, Deutschland, und zwei ihrer Tochtergesellschaften, sowie aus der vollständigen Auflösung von Rückstellungen für Kreditzusagen an diese Unternehmen. Unter Berücksichtigung von Wechselkurseffekten ergab sich hieraus insgesamt ein Ertrag von 105,8 Mio €.

Wird die Summe der Effekte aus Währungsumrechnung und aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten betrachtet, ergab sich im ersten Halbjahr 2021 eine Ergebnisbelastung in Höhe von 54,2 Mio € (Vj. positiver Ergebnisbeitrag in Höhe von 54,4 Mio €). Einen wesentlichen Anteil an den Effekten in beiden Jahren haben die Entwicklung der tschechischen Krone und des chinesischen Renminbi gegenüber dem Euro.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für das erste Halbjahr 2021 beliefen sich für die fortgeführten Aktivitäten auf 199,7 Mio € (Vj. Steuerertrag in Höhe von 6,2 Mio €). Die Steuerquote im Berichtszeitraum lag bei 17,9 % (Vj. 4,8 %).

Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen

Das den Anteilseignern zuzurechnende Konzernergebnis erhöhte sich im ersten Halbjahr 2021 um 321,2 % auf 992,9 Mio € (Vj. -448,8 Mio €). Das unverwässerte Ergebnis pro Aktie lag bei 4,96 € (Vj. -2,24 €). Das seit diesem Geschäftsjahr ebenfalls zu berichtende unverwässerte Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Aktivitäten für das erste Halbjahr 2021 beträgt 4,45 € (Vj. -0,61 €). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie entspricht jeweils dem verwässerten Ergebnis pro Aktie.

Finanzlage

Cashflow-Überleitung

Die folgenden Erläuterungen zur Cashflow-Überleitung beziehen sich auf die fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten des Continental-Konzerns.

Das EBIT erhöhte sich in den ersten sechs Monaten 2021 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2020 um 1.731,1 Mio € auf 1.338,3 Mio € (Vj. -392,8 Mio €).

Die Zinszahlungen stiegen um 16,0 Mio € auf 86,9 Mio € (Vj. 70,9 Mio €).

Die Auszahlungen für Ertragsteuern erhöhten sich um 55,0 Mio € auf 425,0 Mio € (Vj. 370,0 Mio €).

Die Abschreibungen sowie Wertminderungen und -aufholungen verringerten sich um 177,8 Mio € auf 1.267,3 Mio € (Vj. 1.445,1 Mio €).

Der Mittelabfluss aus dem Aufbau des operativen Working Capital lag zum 30. Juni 2021 mit 654,0 Mio € um 877,4 Mio € unter dem Vorjahresvergleichswert von 1.531,4 Mio €.

Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit lag zum 30. Juni 2021 mit 1.572,4 Mio € um 2.746,4 Mio € über dem Vorjahresvergleichswert (Vj. Mittelabfluss in Höhe von 1.174,0 Mio €).

Aus Investitionstätigkeit resultierte in den ersten sechs Monaten 2021 ein Mittelabfluss in Höhe von 653,2 Mio € (Vj. 628,3 Mio €).

Die Investitionen in Sachanlagen und Software, ohne Berücksichtigung von Leasing und aktivierten Fremdkapitalkosten, verringerten sich um 184,6 Mio € von 810,6 Mio € auf 626,0 Mio €. Aus dem Anteilserwerb und dem Verkauf von Gesellschaften resultierte insgesamt ein Mittelabfluss in Höhe von 28,3 Mio € (Vj. Mittelzufluss in Höhe von 270,0 Mio €).

Der im ersten Halbjahr 2021 erreichte Free Cashflow ergab einen Mittelzufluss in Höhe von 919,2 Mio € (Vj. Mittelabfluss in Höhe von 1.802,3 Mio €). Damit erhöhte sich der Free Cashflow um 2.721,5 Mio € gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Finanzierung und Finanzschulden

Die Vermögenswerte der nicht fortgeführten Aktivitäten sind in der Berichtsperiode in den zur Veräußerung bestimmten Vermögenswerten dargestellt. Die Rückstellungen und Verbindlichkeiten der nicht fortgeführten Aktivitäten sind in der Berichtsperiode in den zur Veräußerung bestimmten Verbindlichkeiten dargestellt. Die Werte der Vergleichsperioden wurden nicht angepasst.

Zum 30. Juni 2021 lagen die Netto-Finanzschulden des Continental-Konzerns bei 4.054,0 Mio €. Sie reduzierten sich um 1.869,7 Mio € gegenüber dem Vorjahresniveau von 5.923,7 Mio € sowie um 85,1 Mio € gegenüber dem Wert zum 31. Dezember 2020 von 4.139,1 Mio €.

Zwei von der Continental AG begebene Anleihen wurden zu einem Kurs von 100,00 % zurückgezahlt. Dabei handelt es sich um eine am 9. September 2020 fällige Euro-Anleihe über 750,0 Mio € sowie eine am 12. April 2021 fällige Privatplatzierung über 200,0 Mio €. Die 750,0-Mio-€-Anleihe wurde mit 3,125 % p. a. verzinst und hatte eine Laufzeit von sieben Jahren. Die Privatplatzierung wurde mit einer variablen Verzinsung ausgestattet und hatte eine Laufzeit von einem Jahr und sechs Monaten. Bezüglich der Details zu den Anleihen verweisen wir auf die Ausführungen im Geschäftsbericht 2020.

Der im Dezember 2019 vorzeitig erneuerte syndizierte Kredit besteht aus einer revolvierenden Tranche in Höhe von 4.000,0 Mio € und einer Laufzeit von fünf Jahren. Im November 2020 hat Continental eine Option auf Verlängerung der Laufzeit um ein Jahr ausgeübt. Die kreditgebenden Banken haben daraufhin diese Finanzierungszusage bis Dezember 2025 zu unveränderten Konditionen verlängert. Diese Kreditlinie wurde Ende Juni 2021, wie auch im Vorjahr, nicht in Anspruch genommen. Die im Mai 2020 zusätzlich vereinbarte syndizierte Kreditlinie in Höhe von 3.000,0 Mio € mit einer Laufzeit von 364 Tagen ist im Mai 2021 ausgelaufen. Bezüglich weiterer Details zu den syndizierten Krediten verweisen wir auf die Ausführungen im Geschäftsbericht 2020.

Zum 30. Juni 2021 verfügte der Continental-Konzern über ein Liquiditätspolster in Höhe von insgesamt 6.933,7 Mio € (Vj. 10.144,4 Mio €), davon 2.162,8 Mio € (Vj. 2.455,6 Mio €) flüssige Mittel sowie zugesagte, ungenutzte Kreditlinien im Volumen von 4.770,9 Mio € (Vj. 7.688,8 Mio €).

Unter den Beschränkungen, welche die Verfügbarkeit von Kapital beeinträchtigen können, sind auch sämtliche bestehenden Beschränkungen der flüssigen Mittel zu verstehen. Im Continental-Konzern sind die vorab genannten flüssigen Mittel beschränkt hinsichtlich verpfändeter Beträge sowie Guthaben in Ländern mit devisenrechtlichen Beschränkungen oder anderweitig erschwertem Zugang zu Liquidität. Steuern, die auf den Transfer von Geldvermögen von einem Land in ein anderes zu entrichten sind, werden im Regelfall nicht als eine Beschränkung der flüssigen Mittel verstanden. Zum 30. Juni 2021 beliefen sich die unbeschränkt verfügbaren flüssigen Mittel insgesamt auf 1.866,3 Mio € (Vj. 2.249,2 Mio €).

Bezogen auf die fortgeführten und die nicht fortgeführten Aktivitäten lagen die Netto-Finanzschulden des Continental-Konzerns zum 30. Juni 2021 bei 3.213,8 Mio € und damit um 2.709,9 Mio € unter dem Vorjahresniveau von 5.923,7 Mio €. Die Gearing Ratio reduzierte sich auf 25,7 % (Vj. 41,1 %).

Herleitung der Netto-Finanzschulden

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Mio € 30.06.2021 31.12.2020 30.06.2020
Langfristige Finanzschulden 4.691,5 5.144,4 5.217,2
Kurzfristige Finanzschulden 1.866,4 2.190,0 3.425,7
Langfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen -146,6 -142,6 -107,9
Kurzfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen -194,5 -114,0 -155,7
Flüssige Mittel -2.162,8 -2.938,7 -2.455,6
Netto-Finanzschulden 4.054,0 4.139,1 5.923,7

Herleitung der Veränderung der Netto-Finanzschulden

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1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Mio € 2021 2020 2021 2020
Netto-Finanzschulden der fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten am Anfang der Periode 4.139,1 4.071,7 3.561,7 3.995,6
Mittelzufluss/​-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 1.572,4 -1.174,0 686,3 -1.443,1
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit -653,2 -628,3 -404,7 -369,6
Cashflow vor Finanzierungstätigkeit (Free Cashflow) 919,2 -1.802,3 281,6 -1.812,7
Gezahlte Dividende - - 1 - - 1
Dividenden an Minderheitsgesellschafter und Veränderungen aus Eigenkapitaltransaktionen bei Gesellschaften mit Minderheitsanteilseignern -26,8 -19,7 -11,7 -11,7
Nicht zahlungswirksame Veränderungen 4,3 -22,4 76,3 -89,5
Sonstiges - -2,8 - -
Wechselkurseffekte 28,6 -4,8 1,7 -14,2
Veränderung der Netto-Finanzschulden 925,3 -1.852,0 347,9 -1.928,1
Netto-Finanzschulden der fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten am Ende der Periode 3.213,8 5.923,7 3.213,8 5.923,7
Abzüglich Netto-Finanzschulden der nicht fortgeführten Aktivitäten -840,2 - -840,2 -
Netto-Finanzschulden der fortgeführten Aktivitäten am Ende der Periode 4.054,0 - 4.054,0 -

Die Zusatzangabe "Zweites Quartal 2021" ist nicht Gegenstand der prüferischen Durchsicht.

1 Auf der Hauptversammlung am 14. Juli 2020 wurde eine Dividende in Höhe von 3,00 € je Stückaktie beschlossen. Die Auszahlung in Höhe von insgesamt 600,0 Mio € erfolgte am 17. Juli 2020.

Investitionen (Bilanzzugang)

Im ersten Halbjahr 2021 wurden 744,3 Mio € (Vj. 923,4 Mio €) in Sachanlagen und Software der fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten des Continental-Konzerns investiert. Zur Reduzierung in Höhe von 179,1 Mio € haben insbesondere die Geschäftsfelder Tires, Vehicle Networking and Information sowie Powertrain beigetragen. Die Investitionsquote beträgt nach sechs Monaten 3,7 % (Vj. 5,6 %).

Auf den Unternehmensbereich Automotive Technologies entfielen 351,2 Mio € (Vj. 390,2 Mio €) der Investitionen, dies entspricht 4,5 % (Vj. 5,8 %) des Umsatzes. Investiert wurde hauptsächlich in Produktionsausrüstungen zur Herstellung neuer Produkte und zur Umsetzung neuer Technologien. Hierbei wurden die Fertigungskapazitäten an den europäischen Niedrigkostenstandorten sowie in Deutschland, Mexiko und China erweitert. Darüber hinaus wurde in Novi Sad, Serbien, in den Aufbau eines neuen Werks investiert. Im Geschäftsfeld Autonomous Mobility and Safety entfielen wesentliche Bilanzzugänge auf Produktionsanlagen für die Geschäftseinheiten Vehicle Dynamics und Advanced Driver Assistance Systems. Im Geschäftsfeld Vehicle Networking and Information wurde insbesondere in den Geschäftseinheiten Human Machine Interface und Connected Car Networking investiert.

Der Unternehmensbereich Rubber Technologies investierte 245,3 Mio € (Vj. 338,5 Mio €), entsprechend 2,9 % (Vj. 4,9 %) des Umsatzes. Im Geschäftsfeld Tires wurde in die nachfrageorientierte Anpassung der Fertigungskapazitäten bestehender Werke an den europäischen Niedrigkostenstandorten sowie in Deutschland, Thailand, Mexiko und China investiert. Darüber hinaus wurden Maßnahmen zur Qualitätssicherung und Kostensenkung durchgeführt. Im Geschäftsfeld ContiTech wurden die Fertigungskapazitäten an den europäischen Niedrigkostenstandorten sowie in Deutschland, den USA und China ausgebaut. Wesentliche Bilanzzugänge entfielen auf die Erweiterung von Fertigungskapazitäten in ausgewählten Wachstumsmärkten für die Geschäftseinheiten Mobile Fluid Systems, Surface Solutions, Advanced Dynamics Solutions und Conveying Solutions. Darüber hinaus wurden in allen Geschäftseinheiten Investitionen zur Rationalisierung von Produktionsabläufen durchgeführt.

Der Unternehmensbereich Powertrain Technologies investierte 123,1 Mio € (Vj. 164,2 Mio €), entsprechend 3,2 % (Vj. 5,5 %) des Umsatzes. Die Investitionen entfielen hauptsächlich auf Produktionsausrüstungen zur Herstellung neuer Produkte und zur Umsetzung neuer Technologien. Es wurde in Fertigungsanlagen bestehender Werke in Deutschland, China, Tschechien, Ungarn und den USA investiert. Wesentliche Investitionen entfielen auf die Erweiterung der Produktionskapazitäten für die Geschäftseinheiten Electronic Controls und Sensing and Actuation.

Vermögenslage

Die Vermögenswerte der nicht fortgeführten Aktivitäten sind in der Berichtsperiode in den zur Veräußerung bestimmten Vermögenswerten dargestellt. Die Rückstellungen und Verbindlichkeiten der nicht fortgeführten Aktivitäten sind in der Berichtsperiode in den zur Veräußerung bestimmten Verbindlichkeiten dargestellt. Die Werte der Vergleichsperioden wurden nicht angepasst.

Gegenüber dem 30. Juni 2020 verringerte sich der Goodwill um 1.467,8 Mio € auf 3.605,6 Mio € (Vj. 5.073,4 Mio €). Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte reduzierten sich um 534,8 Mio € auf 1.116,6 Mio € (Vj. 1.651,4 Mio €). Die Sachanlagen verringerten sich um 3.010,8 Mio € auf 11.090,8 Mio € (Vj. 14.101,6 Mio €). Die aktiven latenten Steuern erhöhten sich um 315,9 Mio € auf 2.542,5 Mio € (Vj. 2.226,6 Mio €). Die Vorräte sanken um 298,3 Mio € auf 4.548,4 Mio € (Vj. 4.846,7 Mio €) und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich um 328,5 Mio € auf 6.144,5 Mio € (Vj. 6.473,0 Mio €). Kurzfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen erhöhten sich um 38,8 Mio € auf 194,5 Mio € (Vj. 155,7 Mio €). Die flüssigen Mittel sind mit 2.162,8 Mio € (Vj. 2.455,6 Mio €) um 292,8 Mio € niedriger als am entsprechenden Vorjahresstichtag. Die zur Veräußerung bestimmten Vermögenswerte erhöhten sich um 7.308,5 Mio € auf 7.326,7 Mio € (Vj. 18,2 Mio €). Die Bilanzsumme erhöhte sich zum 30. Juni 2021 gegenüber dem entsprechenden Vorjahresstichtag um 1.457,0 Mio € auf 41.309,8 Mio € (Vj. 39.852,8 Mio €).

Das Eigenkapital inklusive der Anteile in Fremdbesitz reduzierte sich im Vergleich zum 30. Juni 2020 um 1.904,3 Mio € auf 12.512,6 Mio € (Vj. 14.416,9 Mio €). Dies resultierte insbesondere aus dem Rückgang der kumulierten einbehaltenen Gewinne in Höhe von 2.257,8 Mio €. Die erfolgsneutralen Rücklagen veränderten sich um 402,8 Mio € auf -3.367,6 Mio € (Vj. -3.770,4 Mio €). Die zur Veräußerung bestimmten Verbindlichkeiten erhöhten sich auf 3.777,3 Mio € (Vj. -).

Bezogen auf die fortgeführten und die nicht fortgeführten Aktivitäten veränderte sich die Gearing Ratio von 41,1 % zum 30. Juni 2020 auf 25,7 % zum 30. Juni 2021. Die Eigenkapitalquote sank auf 30,3 % (Vj. 36,2 %).

Gegenüber dem 31. Dezember 2020 reduzierten sich die Sachanlagen um 2.669,8 Mio € auf 11.090,8 Mio € (Vj. 13.760,6 Mio €) und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 1.208,7 Mio € auf 6.144,5 Mio € (Vj. 7.353,2 Mio €). Zudem verringerte sich der Goodwill um 756,0 Mio € auf 3.605,6 Mio € (Vj. 4.361,6 Mio €). Die zur Veräußerung bestimmten Vermögenswerte erhöhten sich um 7.303,9 Mio € auf 7.326,7 Mio € (Vj. 22,8 Mio €). Im Vergleich zum 31. Dezember 2020 erhöhte sich die Bilanzsumme um 1.671,8 Mio € auf 41.309,8 Mio € (Vj. 39.638,0 Mio €).

Das Eigenkapital inklusive der Anteile in Fremdbesitz reduzierte sich im Vergleich zum Jahresende 2020 um 126,5 Mio € auf 12.512,6 Mio € (Vj. 12.639,1 Mio €). Aus dem den Anteilseignern zuzurechnenden Konzernergebnis ergibt sich ein Anstieg in Höhe von 992,9 Mio €. Zum 30. Juni 2021 wird eine Abspaltungsverbindlichkeit in Höhe von 2.137,6 Mio € ausgewiesen. Die erfolgsneutralen Rücklagen veränderten sich um 997,8 Mio € auf -3.367,6 Mio € (Vj. -4.365,4 Mio €). Die zur Veräußerung bestimmten Verbindlichkeiten erhöhten sich auf 3.777,3 Mio € (Vj. -).

Bezogen auf die fortgeführten und die nicht fortgeführten Aktivitäten veränderte sich die Gearing Ratio von 32,7 % zum 31. Dezember 2020 auf 25,7% zum 30. Juni 2021.

Mitarbeiter

Zum Ende des zweiten Quartals 2021 waren im gesamten Konzern 233.365 Mitarbeiter beschäftigt. Dies entspricht einem Rückgang um 3.021 Personen im Vergleich zum Jahresende 2020. Produktivitätssteigerungen und Anpassungen an geringere Produktionsvolumina führten im Unternehmensbereich Automotive Technologies insgesamt zu einer Reduzierung der Mitarbeiter um 2.344. Im Unternehmensbereich Rubber Technologies resultierte aus der Umsetzung von Struktur- und Effizienzprogrammen sowie aus steigenden Produktionsvolumina insgesamt ein leichter Anstieg der Beschäftigtenzahl um 66 Personen. Gegenläufig zum weiteren Aufbau in Forschung und Entwicklung führte die Umsetzung von strukturellen Veränderungen im Unternehmensbereich Powertrain Technologies zu einer Reduzierung von 790 Mitarbeitern. Im Vergleich zum Berichtsstichtag des Vorjahres erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiter im Konzern um insgesamt 1.342 Personen.

Überleitung zu operativen Aktiva der fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten zum 30. Juni 2021

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Mio € Autonomous
Mobility and
Safety
Vehicle
Networking
and
Information
Tires ContiTech Powertrain Sonstiges/​
Holding/​
Konsolidierung
Summe Aktiva/​Bilanzsumme 7.373,2 6.620,1 9.418,5 4.442,0 5.753,7 7.702,3
Flüssige Mittel - - - - - 3.134,6
Kurz- und langfristige derivative Finanzinstrumente, verzinsliche Anlagen - - - - - 357,4
Andere finanzielle Vermögenswerte 28,2 37,9 17,5 2,3 40,3 16,3
Abzüglich finanzieller Vermögenswerte 28,2 37,9 17,5 2,3 40,3 3.508,3
Abzüglich sonstiger nicht operativer Vermögenswerte 29,0 2,2 52,9 0,6 -29,8 953,7
Aktive latente Steuern - - - - - 2.782,1
Ertragsteuerforderungen - - - - - 243,0
Abzüglich Ertragsteuervermögen - - - - - 3.025,1
Segmentvermögen 7.316,0 6.580,0 9.348,1 4.439,1 5.743,2 215,2
Summe Verbindlichkeiten und Rückstellungen 4.545,3 4.287,6 3.794,9 2.179,1 3.724,2 10.266,1
Kurz- und langfristige Finanzschulden - - - - - 6.705,8
Zins- und andere finanzielle Verbindlichkeiten - - - - - 2.178,6
Abzüglich finanzieller Verbindlichkeiten - - - - - 8.884,4
Passive latente Steuern - - - - - 301,0
Ertragsteuerverbindlichkeiten - - - - - 713,4
Abzüglich Ertragsteuerverpflichtungen - - - - - 1.014,4
Abzüglich sonstiger nicht operativer Verbindlichkeiten 1.747,3 1.312,2 993,5 785,4 974,6 270,3
Segmentschulden 2.798,0 2.975,4 2.801,4 1.393,7 2.749,6 97,0
Operative Aktiva 4.518,0 3.604,6 6.546,7 3.045,4 2.993,6 118,2
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Mio € Konzern
Summe Aktiva/​Bilanzsumme 41.309,8
Flüssige Mittel 3.134,6
Kurz- und langfristige derivative Finanzinstrumente, verzinsliche Anlagen 357,4
Andere finanzielle Vermögenswerte 142,5
Abzüglich finanzieller Vermögenswerte 3.634,5
Abzüglich sonstiger nicht operativer Vermögenswerte 1.008,6
Aktive latente Steuern 2.782,1
Ertragsteuerforderungen 243,0
Abzüglich Ertragsteuervermögen 3.025,1
Segmentvermögen 33.641,6
Summe Verbindlichkeiten und Rückstellungen 28.797,2
Kurz- und langfristige Finanzschulden 6.705,8
Zins- und andere finanzielle Verbindlichkeiten 2.178,6
Abzüglich finanzieller Verbindlichkeiten 8.884,4
Passive latente Steuern 301,0
Ertragsteuerverbindlichkeiten 713,4
Abzüglich Ertragsteuerverpflichtungen 1.014,4
Abzüglich sonstiger nicht operativer Verbindlichkeiten 6.083,3
Segmentschulden 12.815,1
Operative Aktiva 20.826,5

Überleitung zu operativen Aktiva der fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten zum 30. Juni 2020

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Mio € Autonomous
Mobility and
Safety
Vehicle
Networking
and
Information
Tires ContiTech Powertrain Sonstiges/​
Holding/​
Konsolidierung
Summe Aktiva/​Bilanzsumme 7.023,7 7.185,2 9.456,4 4.534,6 5.632,3 6.020,6
Flüssige Mittel - - - - - 2.455,6
Kurz- und langfristige derivative Finanzinstrumente, verzinsliche Anlagen - - - - - 263,6
Andere finanzielle Vermögenswerte 14,4 26,2 13,9 5,6 22,0 31,9
Abzüglich finanzieller Vermögenswerte 14,4 26,2 13,9 5,6 22,0 2.751,1
Abzüglich sonstiger nicht operativer Vermögenswerte 22,2 -6,2 1,5 -0,4 -12,6 586,1
Aktive latente Steuern - - - - - 2.226,6
Ertragsteuerforderungen - - - - - 322,4
Abzüglich Ertragsteuervermögen - - - - - 2.549,0
Segmentvermögen 6.987,1 7.165,2 9.441,0 4.529,4 5.622,9 134,4
Summe Verbindlichkeiten und Rückstellungen 3.535,5 3.297,5 2.817,5 1.798,5 2.919,5 11.067,4
Kurz- und langfristige Finanzschulden - - - - - 8.642,9
Zins- und andere finanzielle Verbindlichkeiten - - - - - 38,7
Abzüglich finanzieller Verbindlichkeiten - - - - - 8.681,6
Passive latente Steuern - - - - - 278,8
Ertragsteuerverbindlichkeiten - - - - - 832,7
Abzüglich Ertragsteuerverpflichtungen - - - - - 1.111,5
Abzüglich sonstiger nicht operativer Verbindlichkeiten 1.559,2 1.105,4 876,0 694,9 795,1 1.212,7
Segmentschulden 1.976,3 2.192,1 1.941,5 1.103,6 2.124,4 61,6
Operative Aktiva 5.010,8 4.973,1 7.499,5 3.425,8 3.498,5 72,8
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Mio € Konzern
Summe Aktiva/​Bilanzsumme 39.852,8
Flüssige Mittel 2.455,6
Kurz- und langfristige derivative Finanzinstrumente, verzinsliche Anlagen 263,6
Andere finanzielle Vermögenswerte 114,0
Abzüglich finanzieller Vermögenswerte 2.833,2
Abzüglich sonstiger nicht operativer Vermögenswerte 590,6
Aktive latente Steuern 2.226,6
Ertragsteuerforderungen 322,4
Abzüglich Ertragsteuervermögen 2.549,0
Segmentvermögen 33.880,0
Summe Verbindlichkeiten und Rückstellungen 25.435,9
Kurz- und langfristige Finanzschulden 8.642,9
Zins- und andere finanzielle Verbindlichkeiten 38,7
Abzüglich finanzieller Verbindlichkeiten 8.681,6
Passive latente Steuern 278,8
Ertragsteuerverbindlichkeiten 832,7
Abzüglich Ertragsteuerverpflichtungen 1.111,5
Abzüglich sonstiger nicht operativer Verbindlichkeiten 6.243,3
Segmentschulden 9.399,5
Operative Aktiva 24.480,5

Entwicklung der Geschäftsfelder

Im Folgenden wird die Entwicklung der Geschäftsfelder dargestellt. Autonomous Mobility and Safety sowie Vehicle Networking and Information umfassen dabei im Wesentlichen fortgeführte Aktivitäten. Tires und ContiTech weisen ausschließlich fortgeführte Aktivitäten aus, und auf Powertrain entfallen im Wesentlichen nicht fortgeführte Aktivitäten.

Autonomous Mobility and Safety

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1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
in Mio € 2021 2020 2021 2020
Umsatz 3.882,2 3.316,5 1.846,9 1.256,2
EBITDA 307,9 89,7 90,1 -61,6
in % vom Umsatz 7,9 2,7 4,9 -4,9
EBIT 45,6 -182,1 -37,5 -193,9
in % vom Umsatz 1,2 -5,5 -2,0 -15,4
Abschreibungen 1 262,3 271,8 127,6 132,3
davon Wertminderungen 2 -2,6 4,7 -2,5 0,1
Investitionen 3 169,3 176,8 108,4 91,5
in % vom Umsatz 4,4 5,3 5,9 7,3
Operative Aktiva (zum 30.06.) 4.518,0 5.010,8
Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.) 4 46.811 46.495
Umsatz bereinigt 5 3.882,2 3.203,9 1.846,9 1.162,7
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 6 72,4 -125,9 -25,3 -185,9
in % des bereinigten Umsatzes 1,9 -3,9 -1,4 -16,0

Die Zusatzangabe "Zweites Quartal 2021" ist nicht Gegenstand der prüferischen Durchsicht.

1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.

Autonomous Mobility and Safety (AMS)

Absatz

In der Geschäftseinheit Vehicle Dynamics lag der Absatz von elektronischen Bremssystemen im Berichtszeitraum deutlich über dem Vorjahr. In der Geschäftseinheit Hydraulic Brake Systems erhöhten sich die Verkaufszahlen von Bremskraftverstärkern, und der Absatz von Bremssätteln mit integrierter elektrischer Parkbremse stieg erheblich. Der Absatz von Airbagsteuergeräten in der Geschäftseinheit Passive Safety and Sensorics sowie die Verkaufszahlen von Fahrerassistenzsystemen erhöhten sich deutlich. Die Absatzanstiege in den Geschäftseinheiten sind hauptsächlich auf die negativen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie im Vorjahr und die sich daraus ergebende niedrige Vergleichsbasis zurückzuführen. Gegenläufig wirkten negative Effekte aufgrund von Verknappungen und Lieferproblemen im Bereich der Halbleiterindustrie.

Umsatzanstieg um 17,1 %; Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 25,3 %

Während der ersten sechs Monate 2021 erhöhte sich der Umsatz des Geschäftsfelds Autonomous Mobility and Safety im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17,1 % auf 3.882,2 Mio € (Vj. 3.316,5 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 25,3 %.

Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 157,5 %

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) des Geschäftsfelds Autonomous Mobility and Safety erhöhte sich während der ersten sechs Monate 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 198,3 Mio € bzw. 157,5 % auf 72,4 Mio € (Vj. -125,9 Mio €) und entspricht 1,9 % (Vj. -3,9 %) des bereinigten Umsatzes.

Operativer Ergebnisanstieg (EBIT) um 125,0 %

Das Geschäftsfeld Autonomous Mobility and Safety verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT) in den ersten sechs Monaten 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 227,7 Mio € bzw. 125,0 % auf 45,6 Mio € (Vj. -182,1 Mio €). Die Umsatzrendite erhöhte sich auf 1,2 % (Vj. -5,5 %).

Sondereffekte

Zu den Sondereffekten 2021 und 2020 verweisen wir auf unsere Erläuterungen auf Seite 11 ff.

Vehicle Networking and Information

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1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
in Mio € 2021 2020 2021 2020
Umsatz 4.041,3 3.449,6 1.960,8 1.315,1
EBITDA 267,1 50,9 84,1 -225,4
in % vom Umsatz 6,6 1,5 4,3 -17,1
EBIT 17,0 -218,9 -39,5 -358,5
in % vom Umsatz 0,4 -6,3 -2,0 -27,3
Abschreibungen 1 250,1 269,8 123,6 133,1
davon Wertminderungen 2 0,7 -0,3 0,6 -0,3
Investitionen 3 181,9 213,4 100,6 105,1
in % vom Umsatz 4,5 6,2 5,1 8,0
Operative Aktiva (zum 30.06.) 3.604,6 4.973,1
Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.) 4 46.396 47.441
Umsatz bereinigt 5 4.041,3 3.369,1 1.960,8 1.284,3
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 6 48,9 -260,7 -35,9 -277,7
in % des bereinigten Umsatzes 1,2 -7,7 -1,8 -21,6

Die Zusatzangabe "Zweites Quartal 2021" ist nicht Gegenstand der prüferischen Durchsicht.

1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.

Vehicle Networking and Information (VNI)

Absatz

Das Absatzvolumen in allen Geschäftseinheiten lag im ersten Halbjahr 2021 weltweit über dem Vorjahresniveau. Diese Entwicklung ist hauptsächlich auf die negativen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie im Vorjahr und die sich daraus ergebende niedrige Vergleichsbasis zurückzuführen. In der Geschäftseinheit Commercial Vehicles and Services verzeichnete der Bereich Nutzfahrzeuge dabei einen etwas höheren Absatz als das Ersatzteil- und Aftermarket-Geschäft. Ab dem zweiten Quartal verstärkten sich negative Effekte auf das Absatzvolumen aufgrund von Verknappungen und Lieferproblemen im Bereich der Halbleiterindustrie.

Umsatzanstieg um 17,2 %; Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 22,5 %

Während der ersten sechs Monate 2021 erhöhte sich der Umsatz des Geschäftsfelds Vehicle Networking and Information im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 17,2 % auf 4.041,3 Mio € (Vj. 3.449,6 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 22,5 %.

Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 118,8 %

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) des Geschäftsfelds Vehicle Networking and Information erhöhte sich während der ersten sechs Monate 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 309,6 Mio € bzw. 118,8 % auf 48,9 Mio € (Vj. -260,7 Mio €) und entspricht 1,2 % (Vj. -7,7 %) des bereinigten Umsatzes.

Operativer Ergebnisanstieg (EBIT) um 107,8 %

Das Geschäftsfeld Vehicle Networking and Information verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT) in den ersten sechs Monaten 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 235,9 Mio € bzw. 107,8 % auf 17,0 Mio € (Vj. -218,9 Mio €). Die Umsatzrendite erhöhte sich auf 0,4 % (Vj. -6,3 %).

Sondereffekte

Zu den Sondereffekten 2021 und 2020 verweisen wir auf unsere Erläuterungen auf Seite 11 ff.

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1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Tires in Mio € 2021 2020 2021 2020
Umsatz 5.631,1 4.395,7 2.888,2 1.912,2
EBITDA 1.373,9 713,4 723,1 241,8
in % vom Umsatz 24,4 16,2 25,0 12,6
EBIT 967,6 287,6 520,1 31,0
in % vom Umsatz 17,2 6,5 18,0 1,6
Abschreibungen 1 406,3 425,8 203,0 210,8
davon Wertminderungen 2 1,0 - - -
Investitionen 3 163,3 255,2 113,4 139,2
in % vom Umsatz 2,9 5,8 3,9 7,3
Operative Aktiva (zum 30.06.) 6.546,7 7.499,5
Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.) 4 57.081 56.266
Umsatz bereinigt 5 5.631,0 4.395,7 2.888,2 1.912,2
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 6 969,8 300,8 514,5 37,0
in % des bereinigten Umsatzes 17,2 6,8 17,8 1,9

Die Zusatzangabe "Zweites Quartal 2021" ist nicht Gegenstand der prüferischen Durchsicht.

1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.

Tires

Absatz

Die Verkaufszahlen lagen in den ersten sechs Monaten 2021 im Pkw-Erstausrüstungsgeschäft deutlich über dem Vorjahresvergleichswert. Auch die Absatzzahlen im Pkw-Reifenersatzgeschäft und im Nutzfahrzeugreifengeschäft lagen im Berichtszeitraum spürbar über dem Vorjahresniveau. Dies ist hauptsächlich auch auf die negativen Effekte der COVID-19-Pandemie im Vorjahr und die sich daraus ergebende niedrige Vergleichsbasis zurückzuführen.

Umsatzanstieg um 28,1 %; Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 32,9 %

Während der ersten sechs Monate 2021 erhöhte sich der Umsatz des Geschäftsfelds Tires im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 28,1 % auf 5.631,1 Mio € (Vj. 4.395,7 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 32,9 %.

Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 222,4 %

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) des Geschäftsfelds Tires erhöhte sich während der ersten sechs Monate 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 669,0 Mio € bzw. 222,4 % auf 969,8 Mio € (Vj. 300,8 Mio €) und entspricht 17,2 % (Vj. 6,8 %) des bereinigten Umsatzes.

Operativer Ergebnisanstieg (EBIT) um 236,4 %

Das Geschäftsfeld Tires verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT) in den ersten sechs Monaten 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 680,0 Mio € bzw. 236,4 % auf 967,6 Mio € (Vj. 287,6 Mio €). Die Umsatzrendite erhöhte sich auf 17,2 % (Vj. 6,5 %).

Sondereffekte

Zu den Sondereffekten 2021 und 2020 verweisen wir auf unsere Erläuterungen auf Seite 11 ff.

ContiTech

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1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
in Mio € 2021 2020 2021 2020
Umsatz 3.012,0 2.584,6 1.491,3 1.063,7
EBITDA 395,6 229,0 178,0 49,6
in % vom Umsatz 13,1 8,9 11,9 4,7
EBIT 233,9 50,5 98,1 -39,3
in % vom Umsatz 7,8 2,0 6,6 -3,7
Abschreibungen 1 161,7 178,5 79,9 88,9
davon Wertminderungen 2 0,3 1,4 0,2 1,4
Investitionen 3 82,0 83,3 41,9 35,1
in % vom Umsatz 2,7 3,2 2,8 3,3
Operative Aktiva (zum 30.06.) 3.045,4 3.425,8
Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.) 4 43.312 43.224
Umsatz bereinigt 5 3.012,0 2.578,1 1.491,3 1.060,8
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 6 281,7 116,7 122,1 -0,7
in % des bereinigten Umsatzes 9,4 4,5 8,2 -0,1

Die Zusatzangabe "Zweites Quartal 2021" ist nicht Gegenstand der prüferischen Durchsicht.

1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.

ContiTech

Umsatzanstieg um 16,5 %; Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 20,4 %

Während der ersten sechs Monate 2021 erhöhte sich der Umsatz des Geschäftsfelds ContiTech im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16,5 % auf 3.012,0 Mio € (Vj. 2.584,6 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 20,4 %. Sowohl in der Automobilerstausrüstung als auch im Industrie- und Ersatzgeschäft stieg der Umsatz gegenüber dem Vergleichszeitraum deutlich. Dies ist hauptsächlich auf die negativen Effekte der COVID-19-Pandemie im Vorjahr und die sich daraus ergebende niedrige Vergleichsbasis zurückzuführen.

Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 141,4 %

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) des Geschäftsfelds ContiTech erhöhte sich während der ersten sechs Monate 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 165,0 Mio € bzw. 141,4 % auf 281,7 Mio € (Vj. 116,7 Mio €) und entspricht 9,4 % (Vj. 4,5 %) des bereinigten Umsatzes.

Operativer Ergebnisanstieg (EBIT) um 363,2 %

Das Geschäftsfeld ContiTech verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT) in den ersten sechs Monaten 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 183,4 Mio € bzw. 363,2 % auf 233,9 Mio € (Vj. 50,5 Mio €). Die Umsatzrendite erhöhte sich auf 7,8 % (Vj. 2,0 %).

Sondereffekte

Zu den Sondereffekten 2021 und 2020 verweisen wir auf unsere Erläuterungen auf Seite 11 ff.

Powertrain

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1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
in Mio € 2021 2020 2021 2020
Umsatz 3.825,9 2.960,2 1.827,7 1.131,2
EBITDA 337,9 25,2 165,4 -91,3
in % vom Umsatz 8,8 0,9 9,0 -8,1
EBIT 153,9 -267,2 116,6 -244,3
in % vom Umsatz 4,0 -9,0 6,4 -21,6
Abschreibungen 1 184,0 292,4 48,8 153,0
davon Wertminderungen 2 62,6 51,0 34,5 33,0
Investitionen 3 123,1 164,2 75,3 60,0
in % vom Umsatz 3,2 5,5 4,1 5,3
Operative Aktiva (zum 30.06.) 2.993,6 3.498,5
Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.) 4 39.312 38.150
Umsatz bereinigt 5 3.825,9 2.960,2 1.827,7 1.131,2
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 6 250,5 -172,0 173,9 -183,9
in % des bereinigten Umsatzes 6,5 -5,8 9,5 -16,3

Die Zusatzangabe "Zweites Quartal 2021" ist nicht Gegenstand der prüferischen Durchsicht.

1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.

Powertrain

Absatz

In der Geschäftseinheit Electronic Controls stieg in den ersten sechs Monaten 2021 das Absatzvolumen von Getriebesteuerungen, Motorsteuergeräten, Turboladern, Pumpen und Injektoren gegenüber dem Vorjahr. In der Geschäftseinheit Electrification Technology lagen die Verkaufszahlen von Leistungselektronik und Elektromotoren, Produkten zur Bordnetz-Stabilisierung und 48-Volt-Antriebssystemen deutlich über dem Vorjahr. Das Absatzvolumen von Batteriesystemen sank unter das Vorjahresniveau. In der Geschäftseinheit Sensing and Actuation lagen die Verkaufszahlen von Katalysatoren und SCR-Systemen, von Kraftstofffördereinheiten sowie mechatronischen Sensoren für Verbrennungsmotoren über denen des Vorjahres. Die Erhöhung der Absatzzahlen in den Geschäftseinheiten gegenüber dem Vorjahr ist vor allem auf die negativen Effekte der COVID-19-Pandemie im Vorjahr und die sich daraus ergebende niedrige Vergleichsbasis zurückzuführen.

Umsatzanstieg um 29,2 %; Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 32,2 %

Während der ersten sechs Monate 2021 erhöhte sich der Umsatz des Geschäftsfelds Powertrain im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 29,2 % auf 3.825,9 Mio € (Vj. 2.960,2 Mio €). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um 32,2 %.

Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 245,6 %

Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) des Geschäftsfelds Powertrain erhöhte sich während der ersten sechs Monate 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 422,5 Mio € bzw. 245,6 % auf 250,5 Mio € (Vj. -172,0 Mio €) und entspricht 6,5 % (Vj. -5,8 %) des bereinigten Umsatzes.

Operativer Ergebnisanstieg (EBIT) um 157,6 %

Das Geschäftsfeld Powertrain verzeichnete einen Anstieg des operativen Ergebnisses (EBIT) in den ersten sechs Monaten 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 421,1 Mio € bzw. 157,6 % auf 153,9 Mio € (Vj. -267,2 Mio €). Die Umsatzrendite erhöhte sich auf 4,0 % (Vj. -9,0 %).

Sondereffekte

Zu den Sondereffekten 2021 und 2020 verweisen wir auf unsere Erläuterungen auf Seite 11 ff.

Risiko- und Chancenbericht

Aufgrund der anhaltenden Ausbreitung der COVID-19-Pandemie und der damit verbundenen eingeschränkten Produktion sowohl im Continental-Konzern als auch bei seinen Kunden und Zulieferern besteht das Risiko wesentlicher negativer Auswirkungen auf die Absatz- und Beschaffungsmärkte des Continental-Konzerns. Zusätzlich bestehen Risiken wegen der andauernden Verknappungen und der Lieferprobleme in der Halbleiterindustrie. Aufgrund der dadurch zu erwartenden wirtschaftlichen Folgen können sich negative Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage ergeben.

Darüber hinaus gab es keine wesentlichen Veränderungen der Risiken und Chancen. Zu den Details der weiteren wesentlichen Risiken und Chancen verweisen wir auf unsere Ausführungen im Geschäftsbericht 2020.

Prognosebericht und Ausblick

Wie im Wirtschaftsbericht auf Seite 8 f. dargelegt, geht Continental für 2021 weiterhin von einem Anstieg der Produktion von Pkw und Nutzfahrzeugen sowie der Ersatzreifenmärkte gegenüber dem Vorjahr aus. Für das Industriegeschäft gehen wir von einem Wachstum in geringerem Maße aus. Auf Basis aller genannten Annahmen und der aktuellen Wechselkurse erwartet Continental nun für die fortgeführten Aktivitäten folgende Finanzkennzahlen für das Geschäftsjahr 2021:

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einen Konzernumsatz von rund 33,5 Mrd € bis 34,5 Mrd € (zuvor 32,5 Mrd € bis 34,5 Mrd €), eine bereinigte EBIT-Marge von rund 6,5 % bis 7,0 % (zuvor 6 % bis 7 %) und negative Sondereffekte in Höhe von rund 300 Mio €, u. a. für das Strukturprogramm "Transformation 2019-2029".

für Automotive Technologies einen Umsatz von rund 16,0 Mrd € bis 16,5 Mrd € (zuvor 16 Mrd € bis 17 Mrd €) und eine bereinigte EBIT-Marge in einer Bandbreite von rund 0,5 % bis 1,0 % (zuvor 1 % bis 2 %). Hierin sind erhöhte Kosten in den Lieferketten sowie die bereits am 9. März 2021 angekündigten zusätzlichen Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Geschäftsfeld Autonomous Mobility and Safety enthalten.

für Rubber Technologies einen Umsatz von rund 17,2 Mrd € bis 17,8 Mrd € (zuvor 16,5 Mrd € bis 17,5 Mrd €) und eine bereinigte EBIT-Marge von rund 12,5 % bis 13,0 % (zuvor 11,5 % bis 12,5 %). Hierin ist die zu erwartende Belastung aus höheren Rohmaterialkosten enthalten.

für den mit der Abspaltung von Vitesco Technologies entstehenden neuen Unternehmensbereich Contract Manufacturing einen Umsatz von rund 250 Mio € und eine bereinigte EBIT-Marge von rund 2 % bis 3 %.

Abschreibungen aus Kaufpreisallokationen in Höhe von unter 200 Mio €, hauptsächlich für die Geschäftsfelder ContiTech sowie Vehicle Networking and Information.

ein negatives Finanzergebnis vor Effekten aus Währungsumrechnung sowie vor Effekten aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und sonstigen Bewertungseffekten in Höhe von rund 180 Mio € (zuvor 220 Mio €) und eine Steuerquote von rund 27 %.

eine Investitionsquote vor Finanzinvestitionen von rund 7 % vom Umsatz.

einen Free Cashflow, unter Berücksichtigung der derzeit erwarteten Spin-off-Effekte von Vitesco Technologies vor Akquisitionen, Desinvestitionen und Carve-out-Effekten von rund 1,1 Mrd € bis 1,5 Mrd €.

Konzern-Zwischenabschluss

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Die bevorstehende Abspaltung von Teilen des Segments Powertrain führt zur Anwendung von IFRS 5, Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche. Diese Teile stellen im Wesentlichen die nicht fortgeführten Aktivitäten dar.

Die einzelnen Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zeigen in der Berichtsperiode und der Vergleichsperiode die Werte der fortgeführten Aktivitäten. Das Ergebnis aus fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten nach Ertragsteuern ergibt das Konzernergebnis.

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1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Mio € 2021 2020 2021 2020
Umsatzerlöse 16.929,7 14.064,8 8.354,4 5.659,3
Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen -12.734,5 -11.150,3 -6.320,6 -4.724,8
Bruttoergebnis vom Umsatz 4.195,2 2.914,5 2.033,8 934,5
Forschungs- und Entwicklungskosten -1.700,9 -1.647,5 -883,7 -770,9
Vertriebs- und Logistikkosten -1.167,0 -1.147,6 -598,6 -526,4
Allgemeine Verwaltungskosten -511,8 -463,2 -269,3 -212,0
Sonstige Erträge 752,3 631,8 384,3 172,9
Sonstige Aufwendungen -444,9 -397,5 -201,2 -203,2
Ergebnis von nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen 12,0 3,1 7,0 0,9
Übriges Beteiligungsergebnis 0,4 0,4 0,4 0,4
EBIT 1.135,3 -106,0 472,7 -603,8
Zinserträge 43,5 45,8 26,6 21,6
Zinsaufwendungen -118,3 -121,7 -60,2 -61,4
Effekte aus Währungsumrechnung -40,5 20,3 -36,5 40,6
Effekte aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und sonstige Bewertungseffekte 92,7 33,7 132,1 -62,2
Finanzergebnis -22,6 -21,9 62,0 -61,4
Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten vor Ertragsteuern 1.112,7 -127,9 534,7 -665,2
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -199,7 6,2 -72,5 139,2
Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten nach Ertragsteuern 913,0 -121,7 462,2 -526,0
Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten nach Ertragsteuern 102,2 -323,4 100,5 -211,5
Konzernergebnis 1.015,2 -445,1 562,7 -737,5
Auf Anteile in Fremdbesitz entfallender Gewinn -22,3 -3,7 -17,4 -3,6
Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen 992,9 -448,8 545,3 -741,1
Ergebnis pro Aktie in € bezogen auf
Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten den Anteilseignern zuzurechnen, unverwässert 4,45 -0,61 2,22 -2,64
Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen, unverwässert 4,96 -2,24 2,72 -3,70
Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten den Anteilseignern zuzurechnen, verwässert 4,45 -0,61 2,22 -2,64
Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen, verwässert 4,96 -2,24 2,72 -3,70

Die Zusatzangabe "Zweites Quartal 2021" ist nicht Gegenstand der prüferischen Durchsicht.

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

Die bevorstehende Abspaltung von Teilen des Segments Powertrain führt zur Anwendung von IFRS 5, Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche. Diese Teile stellen im Wesentlichen die nicht fortgeführten Aktivitäten dar.

Die einzelnen Posten der Konzern-Gesamtergebnisrechnung zeigen in der Berichtsperiode und der Vergleichsperiode die Werte des gesamten Konzerns. Zudem wird das Gesamtergebnis in fortgeführte und nicht fortgeführte Aktivitäten aufgeteilt dargestellt.

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1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Mio € 2021 2020 2021 2020
Konzernergebnis 1.015,2 -445,1 562,7 -737,5
Posten, die nicht ergebniswirksam umgegliedert werden
Neubewertung leistungsorientierter Versorgungspläne 1 644,7 -295,0 -22,0 -173,3
Zeitwertveränderungen 1 659,1 -303,7 -26,5 -182,7
Währungsumrechnung 1 -14,4 8,7 4,5 9,4
Sonstige Finanzanlagen 113,8 - 114,2 -
Zeitwertveränderungen 1 114,1 - 114,1 -
Währungsumrechnung 1 -0,3 - 0,1 -
Im Eigenkapital erfasste Steuerpositionen -165,9 -23,9 5,3 -49,4
Posten, die in Folgeperioden erfolgswirksam umgegliedert werden könnten
Währungsumrechnung 1 421,5 -672,5 64,1 -131,1
Effekte aus Währungsumrechnung 1 423,1 -672,5 65,7 -131,1
Erfolgswirksame Umgliederung 1 -1,6 - -1,6 -
Sonstiges Ergebnis 1.014,1 -991,4 161,6 -353,8
Gesamtergebnis 2.029,3 -1.436,5 724,3 -1.091,3
Auf Anteile in Fremdbesitz entfallendes Gesamtergebnis -34,5 12,3 -21,8 -0,7
Gesamtergebnis den Anteilseignern zuzurechnen 1.994,8 -1.424,2 702,5 -1.092,0
Der den Anteilseignern zuzurechnende Anteil am Gesamtergebnis teilt sich wie folgt auf:
Fortgeführte Aktivitäten 1.756,6 -913,8 623,4 -736,5
Nicht fortgeführte Aktivitäten 238,2 -510,4 79,1 -355,5

Die Zusatzangabe "Zweites Quartal 2021" ist nicht Gegenstand der prüferischen Durchsicht.

1 Inklusive Fremdanteile.

Konzernbilanz

Die bevorstehende Abspaltung von Teilen des Segments Powertrain führt zur Anwendung von IFRS 5, Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche. Diese Teile stellen im Wesentlichen die nicht fortgeführten Aktivitäten dar.

Die Vermögenswerte der nicht fortgeführten Aktivitäten sind in der Berichtsperiode in den zur Veräußerung bestimmten Vermögenswerten dargestellt. Die Rückstellungen und Verbindlichkeiten der nicht fortgeführten Aktivitäten sind in der Berichtsperiode in den zur Veräußerung bestimmten Verbindlichkeiten dargestellt. Die Werte der Vergleichsperioden wurden nicht angepasst.

Aktiva

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in Mio € 30.06.2021 31.12.2020 30.06.2020
Goodwill 3.605,6 4.361,6 5.073,4
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 1.116,6 1.346,9 1.651,4
Sachanlagen 11.090,8 13.760,6 14.101,6
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 11,8 12,2 11,4
Anteile an nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen 336,1 351,3 383,9
Sonstige Finanzanlagen 119,7 123,4 167,3
Aktive latente Steuern 2.542,5 2.751,4 2.226,6
Aktiver Saldo aus Pensionsbewertung 81,4 82,7 10,1
Langfristige Vertragsvermögenswerte - - 0,1
Langfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen 146,6 142,6 107,9
Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte 301,0 161,0 124,8
Langfristige sonstige Vermögenswerte 16,7 24,2 24,9
Langfristige Vermögenswerte 19.368,8 23.117,9 23.883,4
Vorräte 4.548,4 4.238,2 4.846,7
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.144,5 7.353,2 6.473,0
Kurzfristige Vertragsvermögenswerte 99,9 119,1 130,1
Kurzfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte 129,2 146,8 147,8
Kurzfristige sonstige Vermögenswerte 1.116,0 1.352,5 1.419,9
Ertragsteuerforderungen 219,0 234,8 322,4
Kurzfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen 194,5 114,0 155,7
Flüssige Mittel 2.162,8 2.938,7 2.455,6
Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte 7.326,7 22,8 18,2
Kurzfristige Vermögenswerte 21.941,0 16.520,1 15.969,4
Bilanzsumme 41.309,8 39.638,0 39.852,8

Passiva

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in Mio € 30.06.2021 31.12.2020 30.06.2020
Gezeichnetes Kapital 512,0 512,0 512,0
Kapitalrücklage 4.155,6 4.155,6 4.155,6
Kumulierte einbehaltene Gewinne 10.815,5 11.960,2 13.073,3
Erfolgsneutrale Rücklagen -3.367,6 -4.365,4 -3.770,4
Den Anteilseignern zuzurechnendes Eigenkapital 12.115,5 12.262,4 13.970,5
Anteile in Fremdbesitz 397,1 376,7 446,4
Eigenkapital 12.512,6 12.639,1 14.416,9
Langfristige Leistungen an Arbeitnehmer 4.750,4 6.109,9 5.852,2
Passive latente Steuern 244,6 168,6 278,8
Langfristige Rückstellungen für sonstige Risiken und Verpflichtungen 888,5 1.242,6 722,7
Langfristige Finanzschulden 4.691,5 5.144,4 5.217,2
Langfristige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 6,9 6,7 31,3
Langfristige Vertragsverbindlichkeiten 6,8 7,0 14,0
Langfristige sonstige Verbindlichkeiten 62,9 63,9 35,0
Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 10.651,6 12.743,1 12.151,2
Kurzfristige Leistungen an Arbeitnehmer 1.146,6 1.236,5 1.289,5
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.132,0 5.933,1 4.522,6
Kurzfristige Vertragsverbindlichkeiten 185,6 291,0 270,7
Ertragsteuerverbindlichkeiten 630,5 790,1 832,7
Kurzfristige Rückstellungen für sonstige Risiken und Verpflichtungen 1.209,1 1.725,4 1.258,3
Kurzfristige Finanzschulden 1.866,4 2.190,0 3.425,7
Kurzfristige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 3.351,3 1.287,9 915,2
Kurzfristige sonstige Verbindlichkeiten 846,8 801,8 770,0
Zur Veräußerung bestimmte Verbindlichkeiten 3.777,3 - -
Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 18.145,6 14.255,8 13.284,7
Bilanzsumme 41.309,8 39.638,0 39.852,8

Konzern-Kapitalflussrechnung

Die bevorstehende Abspaltung von Teilen des Segments Powertrain führt zur Anwendung von IFRS 5, Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche. Diese Teile stellen im Wesentlichen die nicht fortgeführten Aktivitäten dar.

Die einzelnen Posten der Konzern-Kapitalflussrechnung zeigen in der Berichtsperiode und der Vergleichsperiode die Werte des gesamten Konzerns. Zudem wird der Mittelzufluss/​-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit, aus Investitionstätigkeit sowie aus Finanzierungstätigkeit in fortgeführte und nicht fortgeführte Aktivitäten aufgeteilt dargestellt.

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1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Mio € 2021 2020 2021 2020
Konzernergebnis 1.015,2 -445,1 562,7 -737,5
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 308,5 -10,7 129,7 -144,8
Finanzergebnis 14,6 63,0 -74,0 53,2
EBIT 1.338,3 -392,8 618,4 -829,1
Gezahlte Zinsen -86,9 -70,9 -55,7 -49,7
Erhaltene Zinsen 25,8 18,2 17,8 7,0
Gezahlte Ertragsteuern -425,0 -370,0 -276,6 -104,8
Erhaltene Dividenden 0,9 10,9 0,9 0,7
Abschreibungen sowie Wertminderungen und -aufholungen 1.267,3 1.445,1 584,2 721,0
Ergebnis von nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen und sonstigen Finanzanlagen inkl. Wertminderungen und -aufholungen 0,0 -3,4 5,0 -1,2
Gewinne/​Verluste aus Abgängen von Vermögenswerten, Gesellschaften und Geschäftsbereichen -11,4 -171,8 -7,0 -27,7
Veränderungen der
Vorräte -954,9 -293,6 -488,9 293,3
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen -11,2 1.211,0 484,0 866,8
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 312,1 -2.448,8 -15,8 -2.226,2
Leistungen an Arbeitnehmer und der sonstigen Rückstellungen 176,7 159,4 -171,5 -162,5
übrigen Aktiva und Passiva -59,3 -267,3 -8,5 69,3
Mittelzufluss/​-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 1.572,4 -1.174,0 686,3 -1.443,1
Mittelzufluss/​-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit - fortgeführte Aktivitäten 1.308,5 -688,6 766,4 -951,5
Mittelzufluss/​-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit - nicht fortgeführte Aktivitäten 263,9 -485,4 -80,1 -491,6
Mittelzufluss/​-abfluss aus Abgängen von Vermögenswerten 36,6 31,4 19,9 16,2
Investitionen in Sachanlagen und Software -626,0 -810,6 -389,5 -374,6
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte aus Entwicklungsprojekten und Sonstige -35,5 -119,1 -14,7 -57,1
Mittelzufluss/​-abfluss aus dem Verkauf von Gesellschaften und Geschäftsbereichen 2,8 284,5 2,3 50,1
Anteilserwerb von Gesellschaften und Geschäftsbereichen -31,1 -14,5 -22,7 -4,2
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit -653,2 -628,3 -404,7 -369,6
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit - fortgeführte Aktivitäten -544,1 -461,6 -334,6 -297,1
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit - nicht fortgeführte Aktivitäten -109,1 -166,7 -70,1 -72,5
Cashflow vor Finanzierungstätigkeit (Free Cashflow) 919,2 -1.802,3 281,6 -1.812,7
Veränderung der Finanzschulden -751,9 1.004,2 -274,7 1.743,8
Sukzessive Erwerbe - -2,8 - -
Gezahlte Dividende - - 1 - - 1
Dividenden an Minderheitsgesellschafter und Veränderungen aus Eigenkapitaltransaktionen bei Gesellschaften mit Minderheitsanteilseignern -26,8 -19,7 -11,7 -11,7
Mittelabfluss/​-zufluss aus Finanzierungstätigkeit -778,7 981,7 -286,4 1.732,1
Mittelabfluss/​-zufluss aus Finanzierungstätigkeit - fortgeführte Aktivitäten -766,6 986,5 -285,7 1.739,9
Mittelabfluss/​-zufluss aus Finanzierungstätigkeit - nicht fortgeführte Aktivitäten -12,1 -4,8 -0,7 -7,8
Veränderung der flüssigen Mittel 140,5 -820,6 -4,8 -80,6
Flüssige Mittel am Anfang der Periode 2.938,7 3.341,8 3.142,4 2.555,0
Wechselkursbedingte Veränderungen der flüssigen Mittel 55,4 -65,6 -3,0 -18,8
Flüssige Mittel am Ende der Periode 3.134,6 2.455,6 3.134,6 2.455,6
Abzüglich flüssiger Mittel der nicht fortgeführten Aktivitäten -971,8 - -971,8 -
Flüssige Mittel der fortgeführten Aktivitäten am Ende der Periode 2.162,8 - 2.162,8 -

Die Zusatzangabe "Zweites Quartal 2021" ist nicht Gegenstand der prüferischen Durchsicht.

1 Auf der Hauptversammlung am 14. Juli 2020 wurde eine Dividende in Höhe von 3,00 € je Stückaktie beschlossen. Die Auszahlung in Höhe von insgesamt 600,0 Mio € erfolgte am 17. Juli 2020.

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

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Unterschiedsbetrag aus
Mio € Gezeichnetes
Kapital 1
Kapitalrücklage Kumulierte
einbehaltene
Gewinne
Sukzessive
Erwerbe 2
Neubewertung
leistungsorientierter
Versorgungspläne
Währungs-
umrechnung
Stand 01.01.2020 512,0 4.155,6 13.522,1 -187,4 -2.366,4 -233,1
Konzernergebnis - - -448,8 - - -
Veränderungen übriges Eigenkapital - - - - -318,9 -656,5
Konzerngesamtergebnis - - -448,8 - -318,9 -656,5
Gezahlte/​beschlossene Dividende 4 - - - - - -
Sukzessive Erwerbe - - - -0,6 - -
Sonstige Veränderungen - - - - - -
Stand 30.06.2020 512,0 4.155,6 13.073,3 -188,0 -2.685,3 -889,6
Stand 01.01.2021 512,0 4.155,6 11.960,2 -302,1 -2.817,0 -1.232,7
Konzernergebnis - - 992,9 - - -
Veränderungen übriges Eigenkapital - - - - 478,6 409,5
Konzerngesamtergebnis - - 992,9 - 478,6 409,5
Gezahlte/​beschlossene Dividende - - - - - -
Sachdividende aufgrund der beschlossenen Abspaltung - - -2.137,6 - - -
Sukzessive Erwerbe - - - 0,1 - -
Sonstige Veränderungen 5 - - - -4,2 - -
Stand 30.06.2021 512,0 4.155,6 10.815,5 -306,2 -2.338,4 -823,2
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Unterschiedsbetrag aus
Mio € Finanzinstrumenten 3 Summe Anteile in
Fremdbesitz
Gesamt
Stand 01.01.2020 -7,5 15.395,3 480,4 15.875,7
Konzernergebnis - -448,8 3,7 -445,1
Veränderungen übriges Eigenkapital - -975,4 -16,0 -991,4
Konzerngesamtergebnis - -1.424,2 -12,3 -1.436,5
Gezahlte/​beschlossene Dividende 4 - - -19,4 -19,4
Sukzessive Erwerbe - -0,6 -2,3 -2,9
Sonstige Veränderungen - - - -
Stand 30.06.2020 -7,5 13.970,5 446,4 14.416,9
Stand 01.01.2021 -13,6 12.262,4 376,7 12.639,1
Konzernergebnis - 992,9 22,3 1.015,2
Veränderungen übriges Eigenkapital 113,8 1.001,9 12,2 1.014,1
Konzerngesamtergebnis 113,8 1.994,8 34,5 2.029,3
Gezahlte/​beschlossene Dividende - - -14,2 -14,2
Sachdividende aufgrund der beschlossenen Abspaltung - -2.137,6 - -2.137,6
Sukzessive Erwerbe - 0,1 - 0,1
Sonstige Veränderungen 5 - -4,2 0,1 -4,1
Stand 30.06.2021 100,2 12.115,5 397,1 12.512,6

1 Eingeteilt in 200.005.983 im Umlauf befindliche Stückaktien.
2 Beinhaltet einen Anteil von 0,1 Mio € (Vj. -0,6 Mio €) aus sukzessiven Erwerben von Anteilen vollkonsolidierter Unternehmen sowie einen Anteil von -4,2 Mio € (Vj. -) aus Effekten infolge der erstmaligen Einbeziehung vormals nicht konsolidierter Tochterunternehmen.
3 Die Veränderung des Unterschiedsbetrags aus Finanzinstrumenten, nach Berücksichtigung von latenten Steuern, resultierte aus sonstigen Finanzanlagen von 113,8 Mio € (Vj. -).
4 Auf der Hauptversammlung am 14. Juli 2020 wurde eine Dividende in Höhe von 3,00 € je Stückaktie beschlossen. Die Auszahlung in Höhe von insgesamt 600,0 Mio € erfolgte am 17. Juli 2020.
5 Sonstige Veränderungen der Anteile in Fremdbesitz durch Konsolidierungskreisveränderungen sowie Kapitalerhöhungen.

Erläuternde Angaben zum Konzern-Zwischenabschluss

Die bevorstehende Abspaltung von Teilen des Segments Powertrain führt zur Anwendung von IFRS 5, Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche. Diese Teile stellen im Wesentlichen die nicht fortgeführten Aktivitäten dar.

Alle Tabellen zur Segmentberichterstattung zeigen in der Berichtsperiode und der Vergleichsperiode für Autonomous Mobility and Safety sowie Vehicle Networking and Information im Wesentlichen fortgeführte Aktivitäten, für Tires und ContiTech ausschließlich fortgeführte Aktivitäten und für Powertrain im Wesentlichen nicht fortgeführte Aktivitäten.

Segmentberichterstattung 1. Januar bis 30. Juni 2021

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Mio € Autonomous
Mobility and
Safety
Vehicle
Networking
and
Information
Tires ContiTech Powertrain Sonstiges/​
Holding/​
Konsolidierung
Außenumsatz 3.845,1 4.015,5 5.587,8 2.979,2 3.739,2 -
Konzerninterner Umsatz 37,1 25,8 43,3 32,8 86,7 -225,7
Umsatz (gesamt) 3.882,2 4.041,3 5.631,1 3.012,0 3.825,9 -225,7
EBIT (Segmentergebnis) 45,6 17,0 967,6 233,9 153,9 -79,7
in % vom Umsatz 1,2 0,4 17,2 7,8 4,0 -
Abschreibungen 1 262,3 250,1 406,3 161,7 184,0 2,9
davon Wertminderungen 2 -2,6 0,7 1,0 0,3 62,6 -
Investitionen 3 169,3 181,9 163,3 82,0 123,1 24,7
in % vom Umsatz 4,4 4,5 2,9 2,7 3,2 -
Operative Aktiva (zum 30.06.) 4.518,0 3.604,6 6.546,7 3.045,4 2.993,6 118,2
Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.) 4 46.811 46.396 57.081 43.312 39.312 453
Umsatz bereinigt 5 3.882,2 4.041,3 5.631,0 3.012,0 3.825,9 -225,7
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 6 72,4 48,9 969,8 281,7 250,5 -78,6
in % des bereinigten Umsatzes 1,9 1,2 17,2 9,4 6,5 -
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Mio € Konzern
Außenumsatz 20.166,8
Konzerninterner Umsatz -
Umsatz (gesamt) 20.166,8
EBIT (Segmentergebnis) 1.338,3
in % vom Umsatz 6,6
Abschreibungen 1 1.267,3
davon Wertminderungen 2 62,0
Investitionen 3 744,3
in % vom Umsatz 3,7
Operative Aktiva (zum 30.06.) 20.826,5
Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.) 4 233.365
Umsatz bereinigt 5 20.166,7
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 6 1.544,7
in % des bereinigten Umsatzes 7,7

1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.

Segmentberichterstattung 1. Januar bis 30. Juni 2020

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Mio € Autonomous
Mobility and
Safety
Vehicle
Networking
and
Information
Tires ContiTech Powertrain Sonstiges/​
Holding/​
Konsolidierung
Außenumsatz 3.302,3 3.425,3 4.366,7 2.552,8 2.885,3 -
Konzerninterner Umsatz 14,2 24,3 29,0 31,8 74,9 -174,2
Umsatz (gesamt) 3.316,5 3.449,6 4.395,7 2.584,6 2.960,2 -174,2
EBIT (Segmentergebnis) -182,1 -218,9 287,6 50,5 -267,2 -62,7
in % vom Umsatz -5,5 -6,3 6,5 2,0 -9,0 -
Abschreibungen 1 271,8 269,8 425,8 178,5 292,4 6,8
davon Wertminderungen 2 4,7 -0,3 - 1,4 51,0 0,0
Investitionen 3 176,8 213,4 255,2 83,3 164,2 30,5
in % vom Umsatz 5,3 6,2 5,8 3,2 5,5 -
Operative Aktiva (zum 30.06.) 5.010,8 4.973,1 7.499,5 3.425,8 3.498,5 72,8
Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.) 4 46.495 47.441 56.266 43.224 38.150 447
Umsatz bereinigt 5 3.203,9 3.369,1 4.395,7 2.578,1 2.960,2 -174,2
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 6 -125,9 -260,7 300,8 116,7 -172,0 -60,2
in % des bereinigten Umsatzes -3,9 -7,7 6,8 4,5 -5,8 -
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Mio € Konzern
Außenumsatz 16.532,4
Konzerninterner Umsatz -
Umsatz (gesamt) 16.532,4
EBIT (Segmentergebnis) -392,8
in % vom Umsatz -2,4
Abschreibungen 1 1.445,1
davon Wertminderungen 2 56,8
Investitionen 3 923,4
in % vom Umsatz 5,6
Operative Aktiva (zum 30.06.) 24.480,5
Anzahl Mitarbeiter (zum 30.06.) 4 232.023
Umsatz bereinigt 5 16.332,8
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 6 -201,3
in % des bereinigten Umsatzes -1,2

1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
2 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
4 Ohne Auszubildende.
5 Bereinigt um Konsolidierungskreisveränderungen.
6 Bereinigt um Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA), Konsolidierungskreisveränderungen und Sondereffekte.

Überleitung Umsatz und EBIT Konzern gemäß Segmentberichterstattung zu Umsatz und EBIT aus fortgeführten Aktivitäten gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

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1. Januar bis 30. Juni
Mio € 2021 2020
Umsatz (gesamt) Konzern gemäß Segmentberichterstattung 20.166,8 16.532,4
Abzüglich Umsatz aus nicht fortgeführten Aktivitäten 3.237,1 2.467,6
Umsatz aus fortgeführten Aktivitäten gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 16.929,7 14.064,8
EBIT Konzern gemäß Segmentberichterstattung 1.338,3 -392,8
Abzüglich EBIT aus nicht fortgeführten Aktivitäten 203,0 -286,8
EBIT aus fortgeführten Aktivitäten gemäß Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1.135,3 -106,0

Darstellung operativer Aktiva Konzern gemäß Segmentberichterstattung der fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten

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Mio € 30.06.2021
Operative Aktiva (zum 30.06.) Konzern gemäß Segmentberichterstattung 20.826,5
Operative Aktiva (zum 30.06.) der nicht fortgeführten Aktivitäten 2.992,5
Operative Aktiva (zum 30.06.) der fortgeführten Aktivitäten 17.834,0

Überleitung Umsatz zum Umsatz bereinigt sowie EBITDA zum bereinigten operativen Ergebnis (EBIT bereinigt) 1. Januar bis 30. Juni 2021

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Mio € Autonomous
Mobility and
Safety
Vehicle
Networking
and
Information
Tires ContiTech Powertrain Sonstiges/​
Holding/​
Konsolidierung
Umsatz 3.882,2 4.041,3 5.631,1 3.012,0 3.825,9 -225,7
Konsolidierungskreisveränderungen 1 - - -0,1 - - -
Umsatz bereinigt 3.882,2 4.041,3 5.631,0 3.012,0 3.825,9 -225,7
EBITDA 307,9 267,1 1.373,9 395,6 337,9 -76,8
Abschreibungen 2 -262,3 -250,1 -406,3 -161,7 -184,0 -2,9
EBIT 45,6 17,0 967,6 233,9 153,9 -79,7
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) - 32,3 9,1 37,4 1,4 -
Konsolidierungskreisveränderungen 1 - - 0,1 - - -
Sondereffekte
Wertminderungen auf Goodwill - - - - - -
Wertminderungen 3 -2,6 0,7 0,1 - 62,4 -
Restrukturierungen 4 -12,4 -23,9 -17,3 1,2 -10,9 -
Restrukturierungsbezogene Belastungen 14,7 6,2 - 1,7 5,4 -
Abfindungen 18,6 7,0 10,2 7,5 6,6 0,4
Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen - -0,3 - - - -
Sonstiges 5 8,5 9,9 - - 31,7 0,7
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 72,4 48,9 969,8 281,7 250,5 -78,6
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Mio € Konzern
Umsatz 20.166,8
Konsolidierungskreisveränderungen 1 -0,1
Umsatz bereinigt 20.166,7
EBITDA 2.605,6
Abschreibungen 2 -1.267,3
EBIT 1.338,3
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) 80,2
Konsolidierungskreisveränderungen 1 0,1
Sondereffekte
Wertminderungen auf Goodwill -
Wertminderungen 3 60,6
Restrukturierungen 4 -63,3
Restrukturierungsbezogene Belastungen 28,0
Abfindungen 50,3
Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen -0,3
Sonstiges 5 50,8
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) 1.544,7

1 Konsolidierungskreisveränderungen beinhalten Zu- und Abgänge im Rahmen von Share und Asset Deals. Dabei werden Zugänge im Berichtsjahr und Abgänge in der Vergleichsperiode bereinigt.
2 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
3 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen. In dieser Position nicht enthalten sind Wertminderungen, die im Rahmen einer Restrukturierung entstanden sind, sowie Wertminderungen auf Finanzanlagen.
4 Neben Anpassungen der Restrukturierungsmaßnahmen sind hierin Wertminderungen in Höhe von insgesamt 1,8 Mio € (Tires 0,9 Mio €; ContiTech 0,3 Mio €; Powertrain 0,6 Mio €) sowie eine Wertaufholung in Höhe von 0,4 Mio € im Segment Powertrain enthalten.
5 Unter Sonstiges werden im Wesentlichen Aufwendungen aus der Verselbstständigung des Segments Powertrain in Höhe von insgesamt 49,3 Mio € erfasst.

Überleitung Umsatz zum Umsatz bereinigt sowie EBITDA zum bereinigten operativen Ergebnis (EBIT bereinigt) 1. Januar bis 30. Juni 2020

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Mio € Autonomous
Mobility and
Safety
Vehicle
Networking
and
Information
Tires ContiTech Powertrain Sonstiges/​
Holding/​
Konsolidierung
Umsatz 3.316,5 3.449,6 4.395,7 2.584,6 2.960,2 -174,2
Konsolidierungskreisveränderungen 1 -112,6 -80,5 - -6,5 - -
Umsatz bereinigt 3.203,9 3.369,1 4.395,7 2.578,1 2.960,2 -174,2
EBITDA 89,7 50,9 713,4 229,0 25,2 -55,9
Abschreibungen 2 -271,8 -269,8 -425,8 -178,5 -292,4 -6,8
EBIT -182,1 -218,9 287,6 50,5 -267,2 -62,7
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) - 33,2 9,6 46,4 5,2 -
Konsolidierungskreisveränderungen 1 7,4 -8,4 - 0,1 - -
Sondereffekte
Wertminderungen auf Goodwill - - - - - -
Wertminderungen 3 4,5 -0,3 - - 45,5 0,0
Restrukturierungen 4 31,2 80,0 0,0 13,5 10,6 -
Restrukturierungsbezogene Belastungen 3,9 1,2 - - 4,6 -
Abfindungen 4,3 4,7 3,4 6,2 4,2 0,1
Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen - -157,4 0,2 0,0 - -
Sonstiges 5 4,9 5,2 - - 25,1 2,4
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) -125,9 -260,7 300,8 116,7 -172,0 -60,2
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Mio € Konzern
Umsatz 16.532,4
Konsolidierungskreisveränderungen 1 -199,6
Umsatz bereinigt 16.332,8
EBITDA 1.052,3
Abschreibungen 2 -1.445,1
EBIT -392,8
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte aus Kaufpreisallokation (PPA) 94,4
Konsolidierungskreisveränderungen 1 -0,9
Sondereffekte
Wertminderungen auf Goodwill -
Wertminderungen 3 49,7
Restrukturierungen 4 135,3
Restrukturierungsbezogene Belastungen 9,7
Abfindungen 22,9
Veräußerungsgewinne und -verluste aus Abgängen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen -157,2
Sonstiges 5 37,6
Bereinigtes operatives Ergebnis (EBIT bereinigt) -201,3

1 Konsolidierungskreisveränderungen beinhalten Zu- und Abgänge im Rahmen von Share und Asset Deals. Dabei werden Zugänge im Berichtsjahr und Abgänge in der Vergleichsperiode bereinigt.
2 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
3 Der Begriff Wertminderung beinhaltet außerplanmäßige Abschreibungen sowie erforderliche Wertaufholungen. In dieser Position nicht enthalten sind Wertminderungen, die im Rahmen einer Restrukturierung entstanden sind, sowie Wertminderungen auf Finanzanlagen.
4 Neben Anpassungen der Restrukturierungsmaßnahmen sind hierin Wertminderungen in Höhe von insgesamt 7,1 Mio € (Autonomous Mobility and Safety 0,2 Mio €;
ContiTech 1,4 Mio €; Powertrain 5,5 Mio €) enthalten.
5 Unter Sonstiges werden Aufwendungen aus der Verselbstständigung des Segments Powertrain in Höhe von insgesamt 37,6 Mio € erfasst.

Überleitung EBIT zum Konzernergebnis

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1. Januar bis 30. Juni Zweites Quartal
Mio € 2021 2020 2021 2020
Autonomous Mobility and Safety 45,6 -182,1 -37,5 -193,9
Vehicle Networking and Information 17,0 -218,9 -39,5 -358,5
Tires 967,6 287,6 520,1 31,0
ContiTech 233,9 50,5 98,1 -39,3
Powertrain 153,9 -267,2 116,6 -244,3
Sonstiges/​Holding/​Konsolidierung -79,7 -62,7 -39,4 -24,1
EBIT 1.338,3 -392,8 618,4 -829,1
Finanzergebnis -14,6 -63,0 74,0 -53,2
Ergebnis vor Ertragsteuern 1.323,7 -455,8 692,4 -882,3
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -308,5 10,7 -129,7 144,8
Konzernergebnis 1.015,2 -445,1 562,7 -737,5
Auf Anteile in Fremdbesitz entfallender Gewinn -22,3 -3,7 -17,4 -3,6
Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnen 992,9 -448,8 545,3 -741,1

Die Zusatzangabe "Zweites Quartal 2021" ist nicht Gegenstand der prüferischen Durchsicht.

Segmentberichterstattung

Bezüglich der Erläuterungen zur Entwicklung der fünf Segmente bzw. Geschäftsfelder des Continental-Konzerns verweisen wir auf die Ausführungen im Konzern-Zwischenlagebericht zum 30. Juni 2021.

Grundsätze der Rechnungslegung

Dieser Zwischenabschluss wurde gemäß den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Sie umfassen auch die International Accounting Standards (IAS), die Interpretationen des International Financial Reporting Standards Interpretations Committee bzw. des Vorgängers International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) sowie die des ehemaligen Standing Interpretations Committee (SIC). Die Erstellung des Zwischenabschlusses erfolgte in Übereinstimmung mit IAS 34, Zwischenberichterstattung, in verkürzter Form. Im Zwischenabschluss werden grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie im Konzernabschluss 2020 angewendet. Diese Methoden sind im Geschäftsbericht 2020 ausführlich erläutert. Zusätzlich wurden die zum 30. Juni 2021 verpflichtenden IFRS-Änderungen und -Neuregelungen im Zwischenabschluss angewendet. Eine ausführliche Beschreibung dieser verbindlichen IFRS-Änderungen und -Neuregelungen erfolgte im Geschäftsbericht 2020.

Die zum 30. Juni 2021 verpflichtend anzuwendenden IFRS-Änderungen und -Neuregelungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Berichterstattung des Konzerns.

Ertragsteuern werden auf Grundlage der Schätzung des gewichteten durchschnittlichen Ertragsteuersatzes erfasst, der für das Gesamtjahr erwartet wird. Steuerliche Auswirkungen bestimmter signifikanter Sachverhalte, die nur der jeweiligen Berichtsperiode zuzuordnen sind, werden dabei berücksichtigt.

Obwohl einige Teile unseres Geschäfts saisonabhängig sind, bleibt die Vergleichbarkeit der konsolidierten Finanzberichte davon insgesamt unbeeinträchtigt. Alle wichtigen Effekte der laufenden Periode sind in diesem Bericht enthalten. Änderungen im Ansatz oder in der Bewertung von Vermögenswerten und Schulden im Rahmen von Unternehmenserwerben werden erst bei Vorliegen der finalen Kaufpreisallokation retrospektiv dargestellt.

Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, sind alle Beträge in Millionen Euro (Mio €) angegeben. Wir weisen darauf hin, dass bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben aufgrund kaufmännischer Rundung Differenzen auftreten können.

Auswirkung der COVID-19-Pandemie auf die Rechnungslegung im Berichtszeitraum

Die nachhaltigen wirtschaftlichen Folgen der COVID-19-Pandemie sowie der eingeleiteten Stabilisierungsmaßnahmen sind zum jetzigen Zeitpunkt weiterhin schwer prognostizierbar. Auf Basis der im Berichtszeitraum zur Verfügung stehenden Informationen erfolgte eine Analyse der Auswirkungen auf die Rechnungslegung des Continental-Konzerns zum 30. Juni 2021.

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Finanzinstrumente: Ein Anstieg der Insolvenzen und damit einhergehende Kreditverluste als Auswirkung der COVID-19-Pandemie können nicht ausgeschlossen werden. Der Continental-Konzern hat Wertberichtigungen in den Fällen vorgenommen, bei denen nach Beurteilung des Kreditmanagements mit einer höheren Wahrscheinlichkeit anzunehmen ist, dass Forderungen nicht einbringbar sind. Der Continental-Konzern führt eine regelmäßige Überprüfung des Modells der erwarteten Kreditverluste gemäß IFRS 9 durch, um potenzielle Auswirkungen auf das Modell zu identifizieren und ggf. erforderliche Anpassungen vorzunehmen. Eine Überprüfung auf Basis der aktuellen Informationslage ergab keinen Anpassungsbedarf zum 30. Juni 2021.

Geschäfts- und Firmenwert, Impairment-Test: Auf Basis der aktuell ermittelten durchschnittlichen gewichteten Kapitalkostensätze (WACC), der zugrundeliegenden Plandaten sowie der derzeit erwarteten möglichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie ergab sich kein Anpassungsbedarf zum 30. Juni 2021.

Leasingverhältnisse: Infolge der COVID-19-Pandemie kann es durch veränderte Leasingzahlungen zu einer geänderten bilanziellen Abbildung von vereinzelten Leasingverhältnissen kommen. Alle relevanten Sachverhalte wurden durch den Continental-Konzern überprüft und entsprechend den Vorgaben des IFRS 16 bilanziert. Zum 30. Juni 2021 ergab sich hieraus kein wesentlicher Anpassungsbedarf.

Leistungen an Arbeitnehmer: Aus der Überprüfung der festgelegten versicherungsmathematischen Annahmen für Leistungen an Arbeitnehmer, einschließlich des Rechnungszinssatzes, resultierten aus der COVID-19-Pandemie keine Anpassungsbedarfe zum 30. Juni 2021.

Der Continental-Konzern überprüft im Hinblick auf die weiteren Entwicklungen der COVID-19-Pandemie kontinuierlich mögliche Auswirkungen auf die Rechnungslegung.

Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Muttergesellschaft 551 (Vj. 565) inländische und ausländische Unternehmen, die die Continental Aktiengesellschaft nach den Regelungen des IFRS 10, Konzernabschlüsse, einbezieht oder die als Joint Arrangements oder assoziierte Unternehmen klassifiziert werden. Davon werden 434 (Vj. 449) vollkonsolidiert und 117 (Vj. 116) nach der Equity-Methode bilanziert.

Gegenüber dem 31. Dezember 2020 hat sich der Konsolidierungskreis um insgesamt zwölf Gesellschaften verringert. Zwei Gesellschaften wurden gegründet. Zudem reduzierte sich der Konsolidierungskreis um 14 Gesellschaften aufgrund von einem Verkauf, neun Verschmelzungen und vier Liquidationen.

Gegenüber dem 30. Juni 2020 hat sich der Konsolidierungskreis in Summe um 14 Gesellschaften verringert. Die Abgänge aus dem Konsolidierungskreis sind im Wesentlichen auf Verschmelzungen und Liquidationen zurückzuführen.

Erwerbe und Veräußerungen von Gesellschaften und Geschäftsbereichen

Im Segment Vehicle Networking and Information ergab sich ein Gewinn aus der Veräußerung eines nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmens in Höhe von 0,3 Mio €. Darüber hinaus ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns zum 30. Juni 2021.

Nicht fortgeführte Aktivitäten

Mit der Zustimmung durch die ordentliche Hauptversammlung am 29. April 2021 hat Continental die bevorstehende Abspaltung von Teilen des Segments Powertrain beschlossen. Für die Abspaltungsgruppe waren die Kriterien von IFRS 5, Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche, für einen Ausweis als nicht fortgeführte Aktivitäten ab dem Ende des ersten Quartals 2021 erfüllt. Die abzuspaltenden Teile des Segments Powertrain stellen im Wesentlichen die nicht fortgeführten Aktivitäten dar. Die Segmente Autonomous Mobility and Safety sowie Vehicle Networking and Information enthalten im Wesentlichen fortgeführte Aktivitäten. Die Segmente Tires und ContiTech enthalten ausschließlich fortgeführte Aktivitäten.

Für die nicht fortgeführten Aktivitäten werden in der aktuellen Berichtsperiode gemäß IFRS 5 alle Aufwendungen und Erträge separat in der Gewinn- und Verlustrechnung und alle Cashflows separat in der Kapitalflussrechnung ausgewiesen und der Ausweis in der Vergleichsperiode entsprechend angepasst. In der Bilanz erfolgt der separate Ausweis der auf die nicht fortgeführten Aktivitäten entfallenden Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nur zum aktuellen Stichtag. Mit Klassifizierung als zur Veräußerung gehalten wurde die planmäßige Abschreibung der Vermögenswerte innerhalb der nicht fortgeführten Aktivitäten eingestellt.

Continental erfasste aufgrund der Genehmigung durch die Hauptversammlung eine Abspaltungsverbindlichkeit in den kurzfristigen sonstigen Verbindlichkeiten. Zum 30. Juni 2021 beträgt diese Abspaltungsverbindlichkeit entsprechend der angewendeten Buchwertmethode 2.137,6 Mio €. Die kumulierten einbehaltenen Gewinne verminderten sich hierdurch in gleicher Höhe.

Die Aktiva und Passiva der nicht fortgeführten Aktivitäten zum 30. Juni 2021 sind in den nachfolgenden Tabellen dargestellt:

Aktiva

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in Mio € 30.06.2021
Goodwill 793,1
Sonstige immaterielle Vermögenswerte 170,4
Sachanlagen 2.416,1
Anteile an nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen 31,1
Sonstige Finanzanlagen 0,1
Aktive latente Steuern 239,6
Aktiver Saldo aus Pensionsbewertung 3,9
Langfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen 13,3
Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte 27,7
Langfristige sonstige Vermögenswerte 5,3
Langfristige Vermögenswerte 3.700,6
Vorräte 731,8
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.377,7
Kurzfristige Vertragsvermögenswerte 2,8
Kurzfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte 42,8
Kurzfristige sonstige Vermögenswerte 442,1
Ertragsteuerforderungen 24,0
Kurzfristige derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen 3,1
Flüssige Mittel 971,8
Kurzfristige Vermögenswerte 3.596,1
Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte 7.296,7

Passiva

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in Mio € 30.06.2021
Langfristige Leistungen an Arbeitnehmer 875,1
Passive latente Steuern 56,5
Langfristige Rückstellungen für sonstige Risiken und Verpflichtungen 325,2
Langfristige Finanzschulden 116,6
Langfristige Vertragsverbindlichkeiten 15,2
Langfristige sonstige Verbindlichkeiten 5,9
Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 1.394,5
Kurzfristige Leistungen an Arbeitnehmer 248,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.232,1
Kurzfristige Vertragsverbindlichkeiten 105,0
Ertragsteuerverbindlichkeiten 82,8
Kurzfristige Rückstellungen für sonstige Risiken und Verpflichtungen 462,4
Kurzfristige Finanzschulden 31,4
Kurzfristige sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 136,3
Kurzfristige sonstige Verbindlichkeiten 84,8
Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 2.382,8
Zur Veräußerung bestimmte Verbindlichkeiten 3.777,3

Die Ergebnisse der nicht fortgeführten Aktivitäten stellen sich wie folgt dar:

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1. Januar bis 30. Juni
Mio € 2021 2020
Umsatzerlöse 3.237,1 2.467,6
Aufwendungen -3.026,1 -2.795,5
Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten vor Ertragsteuern 211,0 -327,9
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -108,8 4,5
Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten nach Ertragsteuern 102,2 -323,4

Erlöse aus Verträgen mit Kunden

Die folgenden Tabellen zeigen die Aufgliederungen der Umsatzerlöse nach IFRS 15, Erlöse aus Verträgen mit Kunden, nach geografischen Hauptmärkten, Segmenten und Kundengruppen. Dabei werden in der Berichtsperiode und der Vergleichsperiode für Autonomous Mobility and Safety sowie Vehicle Networking and Information im Wesentlichen fortgeführte Aktivitäten, für Tires und ContiTech ausschließlich fortgeführte Aktivitäten und für Powertrain im Wesentlichen nicht fortgeführte Aktivitäten dargestellt.

Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden 1. Januar bis 30. Juni 2021

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Mio € Autonomous
Mobility and
Safety
Vehicle
Networking
and
Information
Tires ContiTech Powertrain Sonstiges/​
Holding/​
Konsolidierung
Deutschland 698,2 971,2 722,6 589,5 760,7 -121,1
Europa ohne Deutschland 965,1 1.254,4 2.236,4 821,8 1.119,4 -27,1
Nordamerika 912,1 866,7 1.482,2 837,3 802,0 -53,3
Asien 1.225,5 852,6 844,4 579,8 1.091,8 -17,7
Übrige Länder 81,3 96,4 345,5 183,6 52,0 -6,5
Umsatz nach Regionen 3.882,2 4.041,3 5.631,1 3.012,0 3.825,9 -225,7
Automobilerstausrüstungsgeschäft 3.881,4 3.576,6 1.283,0 1.502,6 3.663,4 -134,8
Industrie-/​Ersatzgeschäft 0,8 464,7 4.348,1 1.509,4 162,5 -90,9
Umsatz nach Kundengruppen 3.882,2 4.041,3 5.631,1 3.012,0 3.825,9 -225,7
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Mio € Konzern
Deutschland 3.621,1
Europa ohne Deutschland 6.370,0
Nordamerika 4.847,0
Asien 4.576,4
Übrige Länder 752,3
Umsatz nach Regionen 20.166,8
Automobilerstausrüstungsgeschäft 13.772,2
Industrie-/​Ersatzgeschäft 6.394,6
Umsatz nach Kundengruppen 20.166,8

Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden 1. Januar bis 30. Juni 2020

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Mio € Autonomous
Mobility and
Safety
Vehicle
Networking
and
Information
Tires ContiTech Powertrain Sonstiges/​
Holding/​
Konsolidierung
Deutschland 571,4 975,3 623,6 492,3 581,2 -96,4
Europa ohne Deutschland 720,3 936,8 1.761,1 660,8 784,6 -23,2
Nordamerika 798,9 747,3 1.135,5 778,7 630,2 -35,5
Asien 1.185,1 736,0 640,1 490,2 932,4 -16,8
Übrige Länder 40,8 54,2 235,4 162,6 31,8 -2,3
Umsatz nach Regionen 3.316,5 3.449,6 4.395,7 2.584,6 2.960,2 -174,2
Automobilerstausrüstungsgeschäft 3.316,1 3.045,7 992,1 1.169,5 2.845,9 -104,7
Industrie-/​Ersatzgeschäft 0,4 403,9 3.403,6 1.415,1 114,3 -69,5
Umsatz nach Kundengruppen 3.316,5 3.449,6 4.395,7 2.584,6 2.960,2 -174,2
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Mio € Konzern
Deutschland 3.147,4
Europa ohne Deutschland 4.840,4
Nordamerika 4.055,1
Asien 3.967,0
Übrige Länder 522,5
Umsatz nach Regionen 16.532,4
Automobilerstausrüstungsgeschäft 11.264,6
Industrie-/​Ersatzgeschäft 5.267,8
Umsatz nach Kundengruppen 16.532,4

Außerplanmäßige Abschreibungen

Der Konzern überprüft die Werthaltigkeit der sonstigen immateriellen Vermögenswerte, Sachanlagen, als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien sowie der Finanzanlagen und auch des Goodwill, sobald Hinweise auf eine mögliche Wertminderung bekannt werden (triggering event). In der Berichtsperiode fielen als Ergebnis dieser Überprüfungen keine wesentlichen Wertminderungen an.

Auflösungen von Wertminderungen auf verzinsliche Anlagen und von Rückstellungen für Kreditzusagen

Mit Zustimmung der zuständigen Kartellbehörden im Mai 2021 sind alle aufschiebenden Bedingungen für die Rückführung der eingebrachten Geschäftsbereiche aus dem assoziierten Unternehmen OSRAM CONTINENTAL GmbH, München, Deutschland, erfüllt. Zum Closing im vierten Quartal 2021 erwarten wir die Rückzahlung der an die OSRAM CONTINENTAL GmbH, München, Deutschland, und zwei ihrer Tochtergesellschaften gewährten Gesellschafterdarlehen. Aus diesem Grund wurden die Wertberichtigungen auf Ausleihungen an assoziierte Unternehmen sowie die Rückstellungen für Kreditzusagen an diese Unternehmen vollständig aufgelöst. Unter Berücksichtigung von Wechselkurseffekten ergab sich hieraus insgesamt ein Ertrag von 105,8 Mio €, der im Finanzergebnis in den Effekten aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von derivativen Finanzinstrumenten und sonstigen Bewertungseffekten ausgewiesen ist.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für das erste Halbjahr 2021 beliefen sich für die fortgeführten Aktivitäten auf 199,7 Mio € (Vj. Steuerertrag in Höhe von 6,2 Mio €). Die Steuerquote im Berichtszeitraum lag bei 17,9 % (Vj. 4,8 %).

Leasingverhältnisse

Die folgende Tabelle stellt die ausgewiesenen Nutzungsrechte zum 30. Juni 2021 der fortgeführten Aktivitäten und in der Vergleichsperiode die ausgewiesenen Nutzungsrechte der fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten dar:

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Mio € 30.06.2021 31.12.2020
Grundstücke und Bauten 1.194,8 1.402,9
Technische Anlagen und Maschinen 4,5 5,8
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 67,8 78,4
Summe Nutzungsrechte 1.267,1 1.487,1

Die folgende Tabelle stellt die Leasingverbindlichkeiten zum 30. Juni 2021 der fortgeführten Aktivitäten und in der Vergleichsperiode die Leasingverbindlichkeiten der fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten dar:

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Mio € 30.06.2021 31.12.2020
Leasingverbindlichkeiten 1.332,4 1.543,0
Kurzfristig 290,9 319,0
Langfristig 1.041,5 1.224,0

Langfristige Leistungen an Arbeitnehmer

Aus der Neubewertung der leistungsorientierten Versorgungspläne zum 30. Juni 2021 ergab sich gegenüber dem 31. Dezember 2020 eine Erhöhung der erfolgsneutralen Rücklagen um 477,1 Mio € (Vj. Reduzierung um 217,6 Mio €), die aus einem Anstieg der Diskontierungszinssätze resultierte (Vj. Rückgang der Diskontierungssätze). Der entsprechenden Erhöhung des Eigenkapitals stand eine Reduzierung der langfristigen Leistungen an Arbeitnehmer in Höhe von 642,8 Mio € (Vj. Erhöhung von 304,4 Mio €) gegenüber.

Zahlungswirksame Veränderungen der Altersvorsorge

Pensionsfonds bestehen nur für Pensionsverpflichtungen, insbesondere in Deutschland, den USA, Kanada und dem Vereinigten Königreich, nicht hingegen für andere Versorgungsleistungen. Diese Pensionsfonds qualifizieren sich als Planvermögen. Im Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2021 haben die Gesellschaften des Konzerns 14,8 Mio € an planmäßigen Einzahlungen in diese Pensionsfonds geleistet (Vj. 29,8 Mio €).

Die Pensionszahlungen für Pensionsverpflichtungen beliefen sich im Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2021 auf insgesamt 119,6 Mio € (Vj. 115,8 Mio €), die Pensionszahlungen für andere Versorgungsleistungen auf insgesamt 7,1 Mio € (Vj. 7,7 Mio €).

Die Netto-Pensionsaufwendungen der fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten setzen sich wie folgt zusammen:

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1. Januar bis 30. Juni 2021
Mio € D USA CAN GB Übrige Gesamt
Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche 151,9 2,4 1,0 1,2 19,1 175,6
Aufzinsung der erwarteten Pensionsverpflichtungen 26,2 13,6 1,5 3,1 4,6 49,0
Erwartete Erträge des Planvermögens -5,5 -13,8 -1,3 -2,9 -2,2 -25,7
Auswirkungen der Obergrenze auf den Vermögenswert - - 0,0 - 0,0 0,0
Übrige Pensionserträge/​-aufwendungen - 0,9 0,2 - -0,6 0,5
Netto-Pensionsaufwendungen 172,6 3,1 1,4 1,4 20,9 199,4
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1. Januar bis 30. Juni 2020
Mio € D USA CAN GB Übrige Gesamt
Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche 138,1 2,0 0,9 1,2 14,0 156,2
Aufzinsung der erwarteten Pensionsverpflichtungen 34,5 18,8 1,8 4,0 4,9 64,0
Erwartete Erträge des Planvermögens -7,7 -17,6 -1,5 -3,9 -2,3 -33,0
Auswirkungen der Obergrenze auf den Vermögenswert - - - - 0,0 0,0
Übrige Pensionserträge/​-aufwendungen - 0,8 0,2 - 0,0 1,0
Netto-Pensionsaufwendungen 164,9 4,0 1,4 1,3 16,6 188,2

Die Netto-Aufwendungen der Verpflichtungen für die Gesundheitsfürsorge- und Lebensversicherungsleistungen der fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten in den USA und Kanada setzen sich wie folgt zusammen:

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1. Januar bis 30. Juni
Mio € 2021 2020
Dienstzeitaufwand: Barwert der im Berichtszeitraum erworbenen Ansprüche 0,7 0,8
Aufzinsung der erwarteten Verpflichtungen für Versorgungsleistungen 2,4 3,4
Netto-Aufwendungen für andere Versorgungsleistungen 3,1 4,2

Finanzierung und Finanzschulden

Die Vermögenswerte der nicht fortgeführten Aktivitäten sind in der Berichtsperiode in den zur Veräußerung bestimmten Vermögenswerten dargestellt. Die Rückstellungen und Verbindlichkeiten der nicht fortgeführten Aktivitäten sind in der Berichtsperiode in den zur Veräußerung bestimmten Verbindlichkeiten dargestellt. Die Werte der Vergleichsperioden wurden nicht angepasst.

Zum 30. Juni 2021 lagen die Netto-Finanzschulden des Continental-Konzerns bei 4.054,0 Mio €. Sie reduzierten sich um 1.869,7 Mio € gegenüber dem Vorjahresniveau von 5.923,7 Mio € sowie um 85,1 Mio € gegenüber dem Wert zum 31. Dezember 2020 von 4.139,1 Mio €.

Zwei von der Continental AG begebene Anleihen wurden zu einem Kurs von 100,00 % zurückgezahlt. Dabei handelt es sich um eine am 9. September 2020 fällige Euro-Anleihe über 750,0 Mio € sowie eine am 12. April 2021 fällige Privatplatzierung über 200,0 Mio €. Die 750,0-Mio-€-Anleihe wurde mit 3,125 % p. a. verzinst und hatte eine Laufzeit von sieben Jahren. Die Privatplatzierung wurde mit einer variablen Verzinsung ausgestattet und hatte eine Laufzeit von einem Jahr und sechs Monaten. Bezüglich der Details zu den Anleihen verweisen wir auf die Ausführungen im Geschäftsbericht 2020.

Der im Dezember 2019 vorzeitig erneuerte syndizierte Kredit besteht aus einer revolvierenden Tranche in Höhe von 4.000,0 Mio € und einer Laufzeit von fünf Jahren. Im November 2020 hat Continental eine Option auf Verlängerung der Laufzeit um ein Jahr ausgeübt. Die kreditgebenden Banken haben daraufhin diese Finanzierungszusage bis Dezember 2025 zu unveränderten Konditionen verlängert. Diese Kreditlinie wurde Ende Juni 2021, wie auch im Vorjahr, nicht in Anspruch genommen. Die im Mai 2020 zusätzlich vereinbarte syndizierte Kreditlinie in Höhe von 3.000,0 Mio € mit einer Laufzeit von 364 Tagen ist im Mai 2021 ausgelaufen. Bezüglich weiterer Details zu den syndizierten Krediten verweisen wir auf die Ausführungen im Geschäftsbericht 2020.

Zum 30. Juni 2021 verfügte der Continental-Konzern über ein Liquiditätspolster in Höhe von insgesamt 6.933,7 Mio € (Vj. 10.144,4 Mio €), davon 2.162,8 Mio € (Vj. 2.455,6 Mio €) flüssige Mittel sowie zugesagte, ungenutzte Kreditlinien im Volumen von 4.770,9 Mio € (Vj. 7.688,8 Mio €).

Unter den Beschränkungen, welche die Verfügbarkeit von Kapital beeinträchtigen können, sind auch sämtliche bestehenden Beschränkungen der flüssigen Mittel zu verstehen. Im Continental-Konzern sind die vorab genannten flüssigen Mittel beschränkt hinsichtlich verpfändeter Beträge sowie Guthaben in Ländern mit devisenrechtlichen Beschränkungen oder anderweitig erschwertem Zugang zu Liquidität. Steuern, die auf den Transfer von Geldvermögen von einem Land in ein anderes zu entrichten sind, werden im Regelfall nicht als eine Beschränkung der flüssigen Mittel verstanden. Zum 30. Juni 2021 beliefen sich die unbeschränkt verfügbaren flüssigen Mittel insgesamt auf 1.866,3 Mio € (Vj. 2.249,2 Mio €).

Bezogen auf die fortgeführten und die nicht fortgeführten Aktivitäten lagen die Netto-Finanzschulden des Continental-Konzerns zum 30. Juni 2021 bei 3.213,8 Mio € und damit um 2.709,9 Mio € unter dem Vorjahresniveau von 5.923,7 Mio €. Die Gearing Ratio reduzierte sich auf 25,7 % (Vj. 41,1 %).

Finanzinstrumente

Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Buchwerte und die beizulegenden Zeitwerte für die finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, wobei lang- und kurzfristige Bilanzposten zusammengefasst werden. Fortgeführte und nicht fortgeführte Aktivitäten werden getrennt dargestellt. Zudem werden die relevanten Bewertungskategorien nach IFRS 9, Finanzinstrumente, sowie die jeweils für die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts relevanten Stufen der Fair-Value-Hierarchie nach IFRS 13, Bemessung des beizulegenden Zeitwerts, dargestellt.

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Mio € Bewertungs-
kategorie
nach IFRS 9
Buchwert
30.06.2021
Beizulegender
Zeitwert
30.06.2021
davon
Stufe 1
davon
Stufe 2
davon
Stufe 3
Sonstige Finanzanlagen FVOCIwoR 109,6 109,6 - - 109,6
Derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen
Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung FVPL 59,6 59,6 - 59,6 -
Schuldinstrumente FVPL 78,6 78,6 78,6 - -
Schuldinstrumente At cost 202,9 202,9 - - -
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ohne Leasingforderungen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen At cost 5.849,8 5.849,8 - - -
Wechselforderungen FVOCIwR 286,1 286,1 - 286,1 -
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen FVPL 7,5 7,5 - 7,5 -
Sonstige finanzielle Vermögenswerte ohne Leasingforderungen
Sonstige finanzielle Vermögenswerte FVPL 80,5 80,5 - 80,5 -
Sonstige finanzielle Vermögenswerte FVOCIwoR 147,6 147,6 147,6 - -
Sonstige finanzielle Vermögenswerte At cost 194,5 194,5 - - -
Flüssige Mittel
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente At cost 1.924,8 1.924,8 - - -
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente FVPL 238,0 238,0 238,0 - -
Finanzielle Vermögenswerte ohne Leasingforderungen 9.179,5 9.179,5 464,2 433,7 109,6
Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte ohne Leasingforderungen
Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung FVPL 0,5 0,5 - 0,5 -
Schuldinstrumente FVPL 13,3 13,3 - 13,3 -
Schuldinstrumente At cost 2,6 2,6 - - -
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen At cost 1.293,5 1.293,5 - - -
Wechselforderungen FVOCIwR 84,2 84,2 - 84,2 -
Sonstige finanzielle Vermögenswerte At cost 70,5 70,5 - - -
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente At cost 645,6 645,6 - - -
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente FVPL 326,2 326,2 326,2 - -
Zur Veräußerung bestimmte finanzielle Vermögenswerte ohne Leasingforderungen 2.436,4 2.436,4 326,2 98,0 -
Finanzschulden ohne Leasingverbindlichkeiten
Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung FVPL 18,3 18,3 - 18,3 -
Sonstige Finanzschulden At cost 5.207,2 5.390,6 3.374,7 472,7 -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen At cost 5.132,0 5.132,0 - - -
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten At cost 3.358,2 3.358,2 - - -
Finanzielle Verbindlichkeiten ohne Leasingverbindlichkeiten 13.715,7 13.899,1 3.374,7 491,0 -
Zur Veräußerung bestimmte Verbindlichkeiten ohne Leasingverbindlichkeiten
Sonstige Finanzschulden At cost 0,0 0,0 - - -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen At cost 1.232,1 1.232,1 - - -
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten At cost 136,3 136,3 - - -
Zur Veräußerung bestimmte finanzielle Verbindlichkeiten ohne Leasingverbindlichkeiten 1.368,4 1.368,4 - - -
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Mio € Bewertungs-
kategorie
nach IFRS 9
Buchwert
31.12.2020
Beizulegender
Zeitwert
31.12.2020
davon
Stufe 1
davon
Stufe 2
davon
Stufe 3
Sonstige Finanzanlagen FVOCIwoR 109,2 109,2 - - 109,2
Derivative Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen
Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung FVPL 70,1 70,1 - 70,1 -
Schuldinstrumente FVPL 79,6 79,6 68,4 11,2 -
Schuldinstrumente At cost 106,9 106,9 - - -
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ohne Leasingforderungen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen At cost 6.946,6 6.946,6 - - -
Wechselforderungen FVOCIwR 399,8 399,8 - 399,8 -
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen FVPL 6,8 6,8 - 6,8 -
Sonstige finanzielle Vermögenswerte ohne Leasingforderungen
Sonstige finanzielle Vermögenswerte FVPL 63,9 63,9 - 63,9 -
Sonstige finanzielle Vermögenswerte FVOCIwoR 33,5 33,5 - - 33,5
Sonstige finanzielle Vermögenswerte At cost 210,4 210,4 - - -
Flüssige Mittel
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente At cost 2.591,8 2.591,8 - - -
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente FVPL 346,9 346,9 346,9 - -
Finanzielle Vermögenswerte ohne Leasingforderungen 10.965,5 10.965,5 415,3 551,8 142,7
Finanzschulden ohne Leasingverbindlichkeiten
Derivative Finanzinstrumente ohne effektive Hedge-Beziehung FVPL 15,5 15,5 - 15,5 -
Sonstige Finanzschulden At cost 5.775,9 5.976,9 3.384,1 945,8 -
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen At cost 5.933,1 5.933,1 - - -
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten At cost 1.294,5 1.294,5 - - -
Finanzielle Verbindlichkeiten ohne Leasingverbindlichkeiten 13.019,0 13.220,0 3.384,1 961,3 -

Aggregiert nach Bewertungskategorien gemäß IFRS 9 stellen sich die Finanzinstrumente für fortgeführte und nicht fortgeführte Aktivitäten wie folgt dar:

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Mio € Buchwert
30.06.2021
Buchwert
31.12.2020
Finanzielle Vermögenswerte (FVOCIwR) 370,3 399,8
Finanzielle Vermögenswerte (FVOCIwoR) 257,2 142,7
Finanzielle Vermögenswerte (FVPL) 804,2 567,3
Finanzielle Vermögenswerte (At cost) 10.184,2 9.855,7
Finanzielle Verbindlichkeiten (FVPL) 18,3 15,5
Finanzielle Verbindlichkeiten (At cost) 15.065,8 13.003,5

Erläuterungen der Abkürzungen:

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At cost, zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet

FVOCIwR, Fair Value through other comprehensive income with reclassification, zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen im sonstigen Ergebnis bewertet, mit Reklassifizierung

FVOCIwoR, Fair Value through other comprehensive income without reclassification, zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen im sonstigen Ergebnis bewertet, ohne Reklassifizierung

FVPL, Fair Value through profit and loss, zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen in der Gewinn- und Verlustrechnung bewertet

Stufen der Fair-Value-Hierarchie nach IFRS 13, Bemessung des beizulegenden Zeitwerts:

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Stufe 1: notierte Preise in aktiven Märkten für identische Instrumente

Stufe 2: notierte Preise in aktiven Märkten für ähnliche Instrumente oder Bewertungsmethoden, bei denen alle wesentlichen Input-Faktoren auf beobachtbaren Marktdaten beruhen

Stufe 3: Bewertungsmethoden, bei denen die wesentlichen Input-Faktoren nicht auf beobachtbaren Marktdaten beruhen

Für zum FVOCIwoR bilanzierte Finanzinstrumente, für die keine notierten Preise in aktiven Märkten für identische Instrumente (Stufe 1) oder für ähnliche Instrumente vorliegen oder keine Bewertungsmethoden, bei denen alle wesentlichen Input-Faktoren auf beobachtbaren Marktdaten beruhen (Stufe 2), anwendbar sind, ist der Zeitwert mit einer Bewertungsmethode, bei der die wesentlichen Input-Faktoren auf nicht beobachtbaren Marktdaten beruhen (Stufe 3), zu ermitteln. Sofern externe Bewertungsgutachten oder Informationen aus weiteren Finanzierungsrunden vorliegen, werden diese herangezogen. Liegen derartige Informationen nicht vor, erfolgt die Bewertung nach dem Bewertungsverfahren, das im jeweiligen Fall als angemessen und umsetzbar erachtet wird, z. B. nach der Discounted-Cashflow-Methode oder per Multiplikatoren-Verfahren mit auf Kaufpreisen bei vergleichbaren Transaktionen basierenden Verhältniszahlen. Nur wenn nicht genügend neue Informationen zur Bemessung des beizulegenden Zeitwerts vorliegen, werden die Anschaffungskosten als die beste Schätzung des beizulegenden Zeitwerts angesehen. Die zum FVOCIwoR bilanzierten Finanzinstrumente werden hinsichtlich etwaiger Änderungen der wesentlichen nicht beobachtbaren Input-Faktoren zentral überwacht und kontinuierlich auf Wertschwankungen überprüft.

In der folgenden Tabelle werden die Änderungen der Finanzinstrumente in Stufe 3 dargestellt:

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Mio € Sonstige
Finanzanlagen
Sonstige finanzielle
Vermögenswerte
Summe
Stand 01.01.2020 182,9 - 182,9
Abgänge -29,7 - -29,7
Wechselkurseffekte 0,0 - 0,0
Stand 30.06.2020 153,2 - 153,2
Stand 01.01.2021 109,2 33,5 142,7
Umgliederung in Stufe 1 - -33,5 -33,5
Wechselkurseffekte 0,4 - 0,4
Stand 30.06.2021 109,6 - 109,6

Im Vorjahr war der Fair Value von sonstigen finanziellen Vermögenswerten in Höhe von 33,5 Mio € auf Basis nicht beobachtbarer Marktdaten ermittelt worden (Stufe 3). Da für diese Instrumente in der Zwischenzeit ein verlässlicher notierter Marktpreis vorliegt, werden sie nun anhand des Marktpreises bewertet und der Bewertungskategorie Stufe 1 zugeordnet.

Innerhalb der in Stufe 3 verbliebenen Finanzinstrumente bestanden zum Stichtag keine Hinweise auf eine signifikante Wertänderung der Finanzanlagen. Auf eine Sensitivitätsanalyse wird aus Wesentlichkeitsgründen verzichtet.

Rechtsstreitigkeiten und Schadenersatzansprüche

Wie im Geschäftsbericht 2020 mitgeteilt, hat die Europäische Kommission am 21. Februar 2018 gegen die Continental AG, die Continental Teves AG & Co. oHG, Frankfurt am Main, Deutschland, und die Continental Automotive GmbH, Hannover, Deutschland, ein Bußgeld in Höhe von 44,0 Mio € wegen eines rechtswidrigen Informationsaustauschs im Geschäft mit bestimmten Bremskomponenten verhängt. Am 2. März 2021 hat die brasilianische Kartellbehörde CADE die Einleitung einer Untersuchung gegen die Continental Teves AG & Co. oHG und andere Beteiligte wegen angeblicher Verstöße gegen brasilianisches Kartellrecht aufgrund der von der Europäischen Kommission behandelten Sachverhalte bekanntgegeben. Weitergehende Angaben zu diesem Verfahren unterbleiben, um die Interessen des Unternehmens nicht zu beeinträchtigen.

Darüber hinaus gab es zu den im Geschäftsbericht 2020 erläuterten Rechtsstreitigkeiten und Schadenersatzansprüchen im Berichtszeitraum keine wesentlichen neuen Erkenntnisse und Sachverhalte.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Gegenüber den im Geschäftsbericht 2020 beschriebenen Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergaben sich bis zum 30. Juni 2021 keine wesentlichen Veränderungen.

Gewinnverwendung

Zum 31. Dezember 2020 wies die Continental AG einen Bilanzgewinn in Höhe von 6.038,9 Mio € (Vj. 5.856,0 Mio €) aus. Am 29. April 2021 hat die Hauptversammlung beschlossen, auf die Auszahlung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2020 zu verzichten. Der Bilanzgewinn wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Ergebnis pro Aktie

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie erhöhte sich im ersten Halbjahr 2021 auf 4,96 € (Vj. -2,24 €) und für den Zeitraum 1. April bis 30. Juni 2021 auf 2,72 € (Vj. -3,70 €). Das seit diesem Geschäftsjahr ebenfalls zu berichtende unverwässerte Ergebnis je Aktie aus fortgeführten Aktivitäten für das erste Halbjahr 2021 beträgt 4,45 € und 2,22 € für den Zeitraum 1. April bis 30. Juni 2021. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie entspricht jeweils dem verwässerten Ergebnis pro Aktie.

Transaktionen mit nahestehenden Personen

Im Berichtszeitraum gab es keine wesentlichen Änderungen der Geschäfte mit nahestehenden Personen gegenüber dem 31. Dezember 2020. Wir verweisen dazu auf die Ausführungen im Geschäftsbericht 2020.

Deutscher Corporate Governance Kodex

Die jährliche Erklärung gemäß § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex vom Vorstand und Aufsichtsrat der Continental AG ist den Aktionären auf der Internetseite des Continental Konzerns dauerhaft zugänglich gemacht worden. Dort befinden sich auch frühere Erklärungen nach § 161 AktG.

Wesentliche Ereignisse nach dem 30. Juni 2021

Im Juli 2021 hat Continental im Rahmen mehrerer Transaktionen eine als reine Finanzinvestition gehaltene Minderheitsbeteiligung veräußert. Der kumulierte Verkaufspreis beträgt 125,3 Mio €.

Diese börsennotierte Beteiligung wurde zum 30. Juni 2021 mit einem Fair Value von 147,6 Mio € in den sonstigen finanziellen Vermögenswerten ausgewiesen.

Hannover, 23. Juli 2021

Continental Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Hannover, 23. Juli 2021

Continental Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht

An die Continental Aktiengesellschaft, Hannover

Wir haben den verkürzten Konzern-Zwischenabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Konzern-Kapitalflussrechnung, Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie erläuternden Angaben zum Konzern-Zwischenabschluss - und den Konzern-Zwischenlagebericht der Continental Aktiengesellschaft, Hannover, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2021, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzern-Zwischenlageberichts nach den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzern-Zwischenabschluss und dem Konzern-Zwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses und des Konzern-Zwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.

Hannover, 3. August 2021

PricewaterhouseCoopers GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

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Harald Kayser
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