Continental AktiengesellschaftHannoverHalbjahresfinanzbericht nach WpHG für den Zeitraum vom 01.01.2022 bis zum 30.06.2022Continental-Aktie und -AnleihenKursentwicklung der Continental-Aktie im Jahr 2022 im Vergleich zu ausgewählten Indizesindexiert auf den 1. Januar 2022
Aktienmärkte mit negativer EntwicklungDie Aktienmärkte wurden im ersten Halbjahr 2022
insbesondere durch die Auswirkungen des Kriegs in der
Ukraine belastet. Vor allem die Verteuerung von Erdöl
und Erdgas, aber auch Preissteigerungen und
Lieferengpässe bei Rohstoffen und Vorprodukten infolge
von gestörten Lieferketten führten im Verlauf des
Berichtszeitraums zu deutlichen Preiserhöhungen von
Konsumgütern. Stark steigende Inflationsraten in
vielen Volkswirtschaften weltweit waren die Folge. Zudem
belasteten die strikten Maßnahmen zur Eindämmung
des Coronavirus in China die wirtschaftliche Entwicklung
vor Ort und durch geschlossene Häfen auch die
Lieferketten weltweit.
Zur Eindämmung der Inflation vollzogen verschiedene
Notenbanken im zweiten Quartal eine Kehrtwende in ihrer
bislang expansiven Geldpolitik und erhöhten ihre
Leitzinsen (wie z. B. die US-amerikanische Notenbank Fed,
die Bank of England und die Schweizerische Nationalbank
SNB) oder kündigten dies für das zweite Halbjahr
an (wie die Europäische Zentralbank EZB). Im Juni
resultierten daraus weitere Kursverluste an den
Aktienmärkten. Der DAX beendete das erste Halbjahr
2022 bei 12.783,77 Punkten. Gegenüber seinem Stand vom
Jahresende 2021 mit 15.884,86 Punkten ergab sich ein
Rückgang um 19,5 %. Sehr ähnlich zum DAX
entwickelte sich der EURO STOXX 50. Er verlor im ersten
Halbjahr 19,6 % und schloss Ende Juni bei 3.454,86 Punkten.
Deutliche Verluste der AutomobilwerteViele Automobilwerte waren von den Entwicklungen im
ersten Halbjahr 2022 direkt oder zumindest indirekt
betroffen. Preissteigerungen für Halbleiter und andere
Elektronikprodukte belasteten im Verlauf des
Berichtszeitraums primär Zulieferer für
Automobilkomponenten und -systeme, während
Reifenhersteller von den spürbar steigenden Kosten
für Rohstoffe und Energie betroffen waren. Den
Automobilherstellern ermöglichte dagegen eine starke
Pkw-Nachfrage, für viele Modelle Preisanhebungen
durchzusetzen sowie Verbesserungen des Produktmix zu
erzielen. Der STOXX Europe 600 Automobiles & Parts sank
im ersten Halbjahr 2022 gegenüber dem Jahresende 2021
um 24,8 % auf 496,36 Punkte.
Continental-Aktie mit schwacher PerformanceIm ersten Quartal 2022 wurde die Kursentwicklung der
Continental-Aktie - wie die anderer
Automobilzuliefererwerte auch - nach dem Beginn des Kriegs
in der Ukraine aufgrund zunehmender Sorgen vieler
Investoren hinsichtlich niedrigerer Produktionsvolumina
sowie der Kostensteigerungen für Rohstoffe und Energie
stark belastet. Diesem Kurseinbruch folgte im zweiten
Quartal eine Phase der Stabilisierung auf einem Niveau
zwischen 60 € und 75 €. Am 2. Mai 2022 erfolgte
der Abschlag der von der Hauptversammlung beschlossenen
Dividende von 2,20 € für das Geschäftsjahr
2021.
Ende Juni 2022 notierte die Continental-Aktie bei 66,50
€. Gegenüber dem Jahresendkurs 2021 von 93,11
€ ergab sich ein Minus von 28,6 % bzw. ein Minus von
26,1 % unter Berücksichtigung einer Reinvestition der
gezahlten Dividende am Tag der Ausschüttung.
Continental-Anleihen mit KursverlustenDie Zinssätze für europäische
Unternehmensanleihen stiegen im Berichtszeitraum infolge
des allgemein steigenden Zinsniveaus kräftig an,
wodurch sich die Anleihekurse spürbar verringerten.
Auch die ausstehenden Continental-Anleihen notierten Ende
Juni 2022 im Vergleich zum Jahresende 2021 niedriger.
Ausstehende wesentliche Continental-Anleihen zum 30.
Juni 2022
scrollen
Kreditrating der Continental AGscrollen
1 Vertragsverhältnis seit 19. Mai 2000.
2 Vertragsverhältnis seit 7. November 2013.
3 Vertragsverhältnis seit 1. Januar 2019.
Kreditrating der Continental AG unverändertDie Ratingagentur Fitch bestätigte am 8. April 2022
ihr langfristiges Kreditrating BBB und ließ den
Ausblick unverändert auf stabil.
Auch die Ratingagenturen Standard & Poor's und
Moody's behielten im Berichtszeitraum ihr jeweiliges
Kreditrating unverändert bei.
Investor Relations onlineWeitere Informationen zur Continental-Aktie, zu den
Continental-Anleihen und zum Kreditrating sind unter
www.continental-ir.de im Internet abrufbar.
Kennzahlen Continental-KonzernDie Abspaltung von Vitesco Technologies am 1 5.
September 2021 führte in der Vergleichsperiode zur
Anwendung von IFRS 5, Zur Veräußerung gehaltene
langfristige Vermögenswerte und aufgegebene
Geschäftsbereiche. Vitesco Technologies wird in der
Vergleichsperiode als nicht fortgeführte
Aktivitäten ausgewiesen.
Die folgende Tabelle zeigt in der Berichtsperiode und
der Vergleichsperiode grundsätzlich die Werte der
fortgeführten Aktivitäten, wobei in der
Vergleichsperiode der Free Cashflow (fortgeführte und
nicht fortgeführte Aktivitäten) und das den
Anteilseignern zuzurechnende Konzernergebnis sowie das
Ergebnis pro Aktie sich auf die fortgeführten und
nicht fortgeführten Aktivitäten beziehen.
scrollen
1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
5 Bereinigt um
Konsolidierungskreisveränderungen.
Konzern-ZwischenlageberichtContinental bringt erste Reifen mit Polyester aus recycelten PET-Flaschen auf den MarktAls erster Reifenhersteller führte Continental im
April 2022 recyceltes Polyestergarn in ihre
Serienproduktion ein, das aus PET-Kunststoffflaschen in
einem neuen Verfahren gewonnen wird. Der neue
Hochleistungswerkstoff kommt im ersten Schritt in
ausgewählten Dimensionen der Continental Sommerreifen
PremiumContact 6 und EcoContact 6 sowie dem
Ganzjahresreifen AllSeasonContact zum Einsatz. So wird das
herkömmlich verwendete Polyester in der Karkasse der
Reifen vollständig ersetzt. Bei einem Satz Pkw-Reifen
kommen rund 40 recycelte PET-Flaschen zum Einsatz.
Continental hatte die eigens entwickelte sogenannte
ContiRe.Tex-Technologie im September 2021 erstmals
vorgestellt. Mit ihr kommt Polyestergarn zum Einsatz, das
ohne jegliche chemische Zwischenschritte aus gebrauchten
PET-Flaschen gewonnen wird, die nicht anderweitig
wiederverwertet werden.
Continental erhält Serienauftrag für V-förmiges DisplayContinental erweitert ihr Displayportfolio um einen
Serienauftrag für V-förmige Displays. Die
Lösung wird in mehreren Fahrzeugmodellen eines global
agierenden asiatischen Fahrzeugherstellers integriert. Die
V-Form besteht aus flachen Displays mit
Hintergrundbeleuchtung, die mit einem geschwungenen Glas
bedeckt sind. Die Lösung erstreckt sich vom
Fahrerbereich bis zur Mittelkonsole und verbindet optisch
die beiden Bildschirme des Kombi-Instruments und des
Zentraldisplays unter einer Oberfläche. Radius und
Winkel der Displaylösung sind auf die
Fahrerperspektive zentriert, sodass sich die Fahrerin oder
der Fahrer im Mittelpunkt der Informationsausgabe befindet.
Die Ergonomie des Displays macht es noch einfacher,
relevante Informationen schneller wahrzunehmen, was die
Ablenkung reduziert und das Fahren sicherer machen kann.
Der Produktionsstart ist für 2023 geplant.
Continental-Technologie im Elektrofahrzeug BMW iX schafft intuitives NutzererlebnisContinental liefert wesentliche Elemente für ein
intuitives Nutzererlebnis im neuen BMW iX. Das
Elektrofahrzeug integriert den Cockpit-Hochleistungsrechner
von Continental als Antwort auf die Digitalisierung im
Fahrzeug. Er steuert die steigende Softwarekomplexität
sowie den rapide wachsenden Funktionsumfang im Cockpit.
Außerdem stellt der Computer die nötige
Rechenleistung für die Funktionen im Head-up-Display
sowie die großflächige Displaylandschaft im
Fahrzeug zur Verfügung. Zusammen mit der im digitalen
Kombi-Instrument integrierten Fahrerkamera, bietet
Continental damit wesentliche Bausteine für eine
nahtlose Interaktion zwischen Fahrer und Fahrzeug und ein
neuartiges Nutzererlebnis. Darüber hinaus stattet
Continental das Elektromodell mit
Ultra-Breitband-Sendeempfängern für den digitalen
Fahrzeugzugang mit dem Smartphone aus. Weitere
Lösungen von Continental wie das integrierte
Smartphone-Terminal mit Nahfeldkommunikation für
induktives Laden, die Elektronik für das intelligente
Panoramadach sowie weiche und emissionsarme
Oberflächenmaterialien sorgen für Komfort,
Ergonomie und Nutzerfreundlichkeit.
Continental investiert in zwei deutsche Standorte für Fahrerassistenzsysteme und automatisiertes FahrenContinental baut ihre globalen Aktivitäten im
Bereich Fahrerassistenzsysteme und automatisiertes Fahren
weiter aus und stärkt Entwicklungsstandorte in
Deutschland. So startet das Technologieunternehmen mit der
Erweiterung des Standorts in Memmingen und der Planung
eines neuen, zentralen Standorts in Neu-Ulm.
Der Spatenstich für einen neuen Entwicklungscampus
in Memmingen fand am 30. März 2022 statt.
Fertigstellung und Bezug des Neubaus sind für Mitte
2023 geplant. In Neu-Ulm werden Beschäftigte von
bisher drei Standorten in Ulm und Neu-Ulm zusammengezogen,
um Kompetenzen zu bündeln. Der Baubeginn ist für
Dezember 2022 und die Fertigstellung im Jahr 2024 geplant.
Continental investiert in den Bau einer Produktionsstätte für HydraulikschläucheContinental baut ihr Hydraulikgeschäft in
Nordamerika aus. In San Luis Potosi, Mexiko, wird eine
neue, hochmoderne Produktionsstätte für
industrielle Hydraulikschläuche errichtet, um die
Fertigungskapazitäten in der Region und darüber
hinaus zu erweitern und zu ergänzen.
Hydraulikprodukte unterstützen viele
Schlüsselindustrien, dazu gehören die
Landwirtschaft, die Bau- und Energieindustrie, der
Maschinenbau sowie der Fluidtransport in Agrar-, Bau- und
vielen anderen Industriefahrzeugen. Die Produktentwicklung
konzentriert sich dabei auf Klimaneutralität und eine
zu 100 % verantwortungsvolle Wertschöpfungskette.
Mit dem Bau des Werks soll noch in diesem Jahr begonnen
und der Betrieb soll im Jahr 2024 aufgenommen werden. Die
Investition trägt dazu bei, die regionalen
Produktionskapazitäten und die Effizienz der
Lieferkette zu steigern. Sie schafft Kapazitäten
für mehrere Standorte in der Region und ist Teil des
Wachstums von Continental in Nordamerika.
Continental weiht in Pune Werk für
Oberflächenlösungen ein Continental hat im April
2022 ihr neues Werk in Pune, Indien, eingeweiht. Es stellt
Oberflächenmaterialien hauptsächlich für den
indischen Automobil- und Zweiradmarkt her, aber auch
für den Export. Continental investiert dabei in
Anlagen und Maschinen zur Herstellung von hochwertigen
Oberflächenmaterialien für die Innenausstattung
von Autos, einschließlich Elektrofahrzeugen, und
für Zweiradsitze.
Der neue Standort ist das 16. Werk für
Oberflächenlösungen von Continental weltweit. Das
Unternehmen stellt bekannte Oberflächenmaterialien wie
Acella Eco her, die von den führenden
Automobilherstellern und -marken verwendet werden.
WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche EntwicklungDas weltweite Wirtschaftswachstum wird sich 2022 nach
aktueller Prognose der Weltbank von 5,7 % im Jahr 2021 auf
2,9 % in diesem Jahr stark verlangsamen. Der Anstieg der
Energie- und Nahrungsmittelpreise zusammen mit den
Versorgungs- und Handelsunterbrechungen, die durch den
Krieg in der Ukraine ausgelöst wurden, und die
Normalisierung der Leitzinsen diverser Zentralbanken sind
gemäß Weltbank für den größten
Teil des geringeren Wachstums des Bruttoinlandsprodukts
(BIP) in vielen Ländern verantwortlich. Daneben gibt
es weiterhin negative Effekte aus der anhaltenden
COVID-19-Pandemie. Insbesondere die zeitweisen Lockdowns in
China führten im ersten Halbjahr 2022 zu erheblichen
Beeinträchtigungen der lokalen Produktion und des
globalen Handels.
Der globale Ausblick unterliegt laut Weltbank
erheblichen Abwärtsrisiken, darunter wachsende
geopolitische Spannungen, zunehmender stagflationärer
Gegenwind, steigende finanzielle Instabilität,
anhaltende Lieferengpässe und sich verschärfende
Ernährungsunsicherheit. Die Weltbank mahnt die
Weltgemeinschaft, ihre Anstrengungen zu verstärken, um
die durch den Krieg in der Ukraine und weitere Konflikte
verursachten humanitären Krisen zu mildern, die
Ernährungsunsicherheit zu lindern und den Zugang zu
Impfstoffen zu erweitern, um ein dauerhaftes Ende der
COVID-19-Pan-demie zu gewährleisten.
Prognostiziertes Wirtschaftswachstum (BIP) 2022scrollen
Quellen:
1 Weltbank, Global Outlook, Juni 2022.
2 Internationaler Währungsfonds (IWF),
World Economic Outlook, April 2022.
3 IWF, World Economic Outlook Update, Januar
2022.
4 Deutsche Bundesbank, Juni 2022.
5 BCC - British Chambers of Commerce, Juni 2022.
Entwicklung wesentlicher Abnehmerbranchen und AbsatzregionenDie Automobilindustrie - mit Ausnahme des
Ersatzgeschäfts - bildet mit einem Anteil von 61 %
(Vj. 63 %) am Konzernumsatz im ersten Halbjahr 2022 den
bedeutendsten Kundenkreis für Continental. Den
wesentlichen Anteil steuerte hierzu der Unternehmensbereich
Automotive bei, aber auch die Unternehmensbereiche Tires
und ContiTech erwirtschafteten in diesem Marktsegment
signifikante Umsatzerlöse.
Das zweitgrößte Marktsegment für
Continental ist mit 28 % (Vj. 26 %) vom Gesamtumsatz im
ersten Halbjahr 2022 das weltweite
Ersatzreifengeschäft. Wegen des deutlich höheren
Anteils von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen am
Ersatzreifengeschäft ist dessen Entwicklung von
besonderer Bedeutung für unseren wirtschaftlichen
Erfolg.
Das drittgrößte Marktsegment für
Continental ist mit rund 9 % (Vj. 9 %) vom Gesamtumsatz im
ersten Halbjahr 2022 das weltweite Geschäft mit
Industriekunden und Ersatzteilen des Unternehmensbereichs
ContiTech.
Entwicklung der Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugenscrollen
Quelle: S&P Global (ehemals IHS Marklt Inc.)
Europa mit West-, Zentral- und Osteuropa Inkl. Russland
und Türkei. Vorläufige Zahlen und eigene
Schätzungen.
Die gestörten Lieferketten infolge des Kriegs in
der Ukraine und der Pandemie-bedingten Lockdowns in China
belasteten im ersten Halbjahr 2022 in den meisten Regionen
die Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen < 6
t. Besonders betroffen war nach vorläufigen Daten
Europa mit einem Rückgang um 12 % gegenüber dem
relativ schwachen Vorjahreswert, auf den sich die
zunehmende Knappheit von Halbleitern bereits auswirkte. In
China sank die Produktion infolge der zeitweisen
Werkschließungen im zweiten Quartal, wodurch die
Fertigung im gesamten Berichtszeitraum nur um 1 % anstieg.
Dagegen erhöhte sich die Produktion in Nordamerika um
5 %. Weltweit sank das Produktionsvolumen nach
vorläufigen Daten um 2 % gegenüber dem
Vorjahreswert.
Für das zweite Halbjahr rechnen wir mit einer
leicht verbesserten Liefersituation bei Halbleitern und
anderen Vorprodukten, wodurch das Produktionsvolumen wieder
zunehmen sollte. Für das Gesamtjahr belassen wir
unsere Prognose für die globale Produktion von Pkw und
leichten Nutzfahrzeugen < 6 t unverändert bei 4 %
bis 6 %.
Entwicklung der Produktion von mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugenscrollen
Quelle: S&P Global (Europa mit West-, Zentral- und
Osteuropa inkl. Russland und Türkei). Vorläufige
Zahlen und eigene Schätzungen.
Die Produktion von mittelschweren und schweren
Nutzfahrzeugen > 6 t wurde im Berichtszeitraum in
unserem Kernmarkt Europa durch gestörte Lieferketten
belastet. Insbesondere in Osteuropa und in Russland wurde
die Fertigung zudem durch die Auswirkungen des Kriegs in
der Ukraine stark beeinträchtigt. Dagegen führte
das kräftige Wachstum der Wirtschaft in Nordamerika zu
einer deutlichen Belebung der Nachfrage und Produktion.
Für das Gesamtjahr erwarten wir aktuell eine
Fortsetzung der jeweiligen Entwicklung. Für Europa
rechnen wir mit einem Rückgang der Fertigung von
mittelschweren und schweren Nutzfahrzeugen um 10 % bis 14
%. Im Prognosebericht des Geschäftsberichts 2021
erwarteten wir noch einen Anstieg von 5 % bis 8 %. Für
Nordamerika rechnen wir aktuell mit einem Wachstum um 11 %
bis 15 %. Im Prognosebericht des Geschäftsberichts
2021 schätzten wir das Wachstum auf 17 % bis 20 %.
Entwicklung der Ersatzreifenmärkte für Pkw und leichte Nutzfahrzeugescrollen
Quelle: vorläufige Zahlen und eigene
Schätzungen.
Im Berichtszeitraum stieg der Absatz von Ersatzreifen
für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge < 6 t in Europa
und Nordamerika nur leicht an. Nach einem noch starken
ersten Quartal zeigte sich im zweiten Quartal in beiden
Kernregionen ein deutlicher Rückgang der Nachfrage.
Die Preisanhebungen infolge der erheblichen
Kostensteigerungen durch den Krieg in der Ukraine hatten
vorgezogene Käufe der Reifenhändler
ausgelöst. In China führten die
Eindämmungsmaßnahmen gegen die COVID-19-Pandemie
vor allem im zweiten Quartal zu einem Absatzeinbruch.
Für den weiteren Jahresverlauf erwarten wir in
Europa inflationsbedingt einen leichten Rückgang der
Nachfrage. Für das Gesamtjahr rechnen wir mit einer
Nachfrage in Europa auf Vorjahresniveau und in Nordamerika
leicht darüber. Für China erwarten wir nach der
Beendigung der COVID-19-Maßnahmen in den für uns
wesentlichen Regionen eine deutliche Absatzerholung im
zweiten Halbjahr. Diese dürfte jedoch den
Absatzeinbruch des ersten Halbjahres nicht vollständig
kompensieren. Weltweit rechnen wir mit einem leichten
Absatzrückgang von Ersatzreifen für Pkw und
leichte Nutzfahrzeuge
von bis zu 2 %. Im Prognosebericht des
Geschäftsberichts 2021 erwarteten wir noch eine
stabile Entwicklung (-1 % bis 1 %) auf Vorjahresniveau.
Entwicklung der Ersatzreifenmärkte für mittelschwere und schwere Nutzfahrzeugescrollen
Quelle: vorläufige Zahlen und eigene
Schätzungen.
Die inflationsbedingten Preiserhöhungen
führten im Berichtszeitraum in unseren
Kernmärkten Europa sowie Nordamerika zu einer
kräftigen Nachfrage nach Ersatzreifen für
mittelschwere und schwere Nutzfahrzeuge > 6 t aufgrund
von vorgezogenen Käufen der Reifenhändler.
Infolge der gefüllten Läger erwarten wir
für das zweite Halbjahr eine Abschwächung der
Nachfrage. Für das Gesamtjahr 2022 rechnen wir nun in
beiden Kernregionen mit einer in Summe leicht höheren
Nachfrage von 1 % bis 3 %. Im Prognosebericht des
Geschäftsberichts 2021 erwarteten wir einen Anstieg
von jeweils 0 % bis 2 %.
Entwicklung der Industrieproduktionscrollen
Quelle: Bloomberg, vorläufige Zahlen und eigene
Schätzungen.
Neben der Fahrzeugproduktion und dem Ersatzgeschäft
für die Automobilindustrie ist die Entwicklung
verschiedener weiterer Industrien entscheidend für den
Erfolg unseres Unternehmensbereichs ContiTech. Produkte von
ContiTech werden insbesondere in Anlagen, Maschinen und
Fahrzeugen für den Schienenverkehr, den Bergbau, die
Agrarindustrie sowie für weitere wichtige
Schlüsselindustrien verwendet. Als übergeordneter
Indikator für die Entwicklung des
ContiTech-Geschäfts mit Industriekunden wird daher
neben der allgemeinen Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts
insbesondere die Entwicklung der Industrieproduktion
angesehen.
Im Berichtszeitraum wurde die Industrieproduktion im
Euroraum durch gestörte Lieferketten und gestiegene
Kosten hauptsächlich im zweiten Quartal belastet.
Dagegen stieg die Industrieproduktion in den USA
kräftig. In China beeinträchtigten die zeitweisen
Lockdowns zur Bekämpfung der COVID-19-Pandemie vor
allem die Entwicklung im zweiten Quartal 2022.
Für das zweite Halbjahr erwarten wir eine Belebung
der Industrieproduktion im Euroraum sowie in China.
Für die USA rechnen wir mit einer Fortsetzung der
derzeitigen Dynamik.
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des KonzernsDie Abspaltung von Vitesco Technologies am 1 5.
September 2021 führte in der Vergleichsperiode zur
Anwendung von IFRS 5, Zur Veräußerung gehaltene
langfristige Vermögenswerte und aufgegebene
Geschäftsbereiche. Vitesco Technologies wird in der
Vergleichsperiode als nicht fortgeführte
Aktivitäten ausgewiesen.
Die folgende Tabelle zeigt in der Berichtsperiode und
der Vergleichsperiode grundsätzlich die Werte der
fortgeführten Aktivitäten, wobei in der
Vergleichsperiode der Free Cashflow (fortgeführte und
nicht fortgeführte Aktivitäten) und das den
Anteilseignern zuzurechnende Konzernergebnis sowie das
Ergebnis pro Aktie sich auf die fortgeführten und
nicht fortgeführten Aktivitäten beziehen.
scrollen
Die Zusatzangaben "Zweites Quartal" sind nicht
Gegenstand der prüferischen Durchsicht.
1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
5 Bereinigt um
Konsolidierungskreisveränderungen.
ErtragslageUmsatzanstieg um 10,6 %; Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 6,6 %Während der ersten sechs Monate 2022 erhöhte
sich der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
um 10,6 % auf 18.722,4 Mio € (Vj. 16.929,7 Mio
€). Bereinigt um Konsolidierungskreis- und
Wechselkursveränderungen ergibt sich ein Anstieg um
6,6 %.
Rückgang des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 31,5 %Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) des
Konzerns reduzierte sich während der ersten sechs
Monate 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 391,1 Mio €
bzw. 31,5 % auf 849,0 Mio € (Vj. 1.240,1 Mio €)
und entspricht 4,6 % (Vj. 7,4 %) des bereinigten Umsatzes.
Operativer Ergebnisrückgang (EBIT) um 81,4 %Das operative Konzernergebnis (EBIT) reduzierte sich in
den ersten sechs Monaten 2022 im Vergleich zum Vorjahr um
924,6 Mio € bzw. 81,4 % auf 210,7 Mio € (Vj.
1.135,3 Mio €). Die Umsatzrendite reduzierte sich auf
1,1 % (Vj. 6,7 %).
Sondereffekte im ersten Halbjahr 2022Für den Konzern ergab sich insgesamt eine Belastung
durch Sondereffekte in den ersten sechs Monaten 2022 in
Höhe von 546,2 Mio €. Hiervon entfielen 397,3 Mio
€ auf Automotive, 77,3 Mio € auf Tires, 70,7 Mio
€ auf ContiTech, 0,8 Mio € auf Contract
Manufacturing und 0,1 Mio € auf die Holding.
Der Konzern überprüft die Werthaltigkeit von
immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und als
Finanzinvestition gehaltenen Immobilien sowie Goodwill,
sobald Hinweise auf eine mögliche Wertminderung
bekannt werden (triggering event). Der Anstieg des
allgemeinen Zinsniveaus stellt einen Hinweis auf eine
mögliche Wertminderung dar. Aufgrund dieses Triggering
Event und der weiteren wesentlichen Annahmen für die
Ermittlung des Nutzungswerts einer
zahlungsmittelgenerierenden Einheit wie der Free Cashflows,
der Diskontierungszinssätze, deren Parameter sowie
nachhaltiger Wachstumsraten, ergaben sich im
Unternehmensbereich Automotive eine Wertminderung des
Goodwill in Höhe von 57,3 Mio € sowie eine
Wertminderung auf Sachanlagen in Höhe von 31 3,1 Mio
€.
Aufgrund der aktuellen Sanktionen gegen bzw. durch
Russland wurde in den russischen Gesellschaften die
Werthaltigkeit von immateriellen Vermögenswerten und
Sachanlagen überprüft. Dies führte zu einer
vollständigen Wertberichtigung aller immateriellen
Vermögenswerte und Sachanlagen. Insgesamt ergaben sich
hieraus Wertminderungen auf Sachanlagen in Höhe von
74,2 Mio € (Automotive 0,1 Mio €, Tires 69,0 Mio
€, ContiTech 5,1 Mio €) sowie auf immaterielle
Vermögenswerte in Höhe von 0,4 Mio € im
Unternehmensbereich Tires.
Zusammen mit den vorgenannten Effekten ergaben sich aus
Wertminderungen auf Sachanlagen Aufwendungen in Höhe
von insgesamt 390,5 Mio € (Automotive 316,4 Mio
€, Tires 69,0 Mio €, ContiTech 5,1 Mio €,
Contract Manufacturing 0,0 Mio €). Außerdem
entstanden Erträge aus Wertaufholungen auf Sachanlagen
in Höhe von 3,5 Mio € im Unternehmensbereich
Automotive. In diesen Werten sind Wertminderungen und
Wertaufholungen, die im Rahmen von Restrukturierungen
entstanden sind, nicht enthalten.
Aus Abfindungen entstand ein negativer Sondereffekt in
Höhe von insgesamt 18,6 Mio € (Automotive 8,8 Mio
€, Tires 4,9 Mio €, ContiTech 4,8 Mio €,
Contract Manufacturing 0,0 Mio €, Holding 0,1 Mio
€).
Im Unternehmensbereich Automotive entstanden
Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 2,0 Mio
€. Darin sind Wertminderungen auf Sachanlagen in
Höhe von 1,5 Mio € enthalten. Darüber hinaus
resultierten aus der Auflösung von
Restrukturierungsrückstellungen Erträge in
Höhe von 4,9 Mio €.
Im Unternehmensbereich Tires ergaben sich
Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 0,6 Mio
€. Darin sind Wertminderungen auf Sachanlagen in
Höhe von 0,1 Mio € enthalten.
Im Unternehmensbereich ContiTech entstanden
Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 64,3 Mio
€. Darin sind Wertminderungen auf Sachanlagen in
Höhe von 2,0 Mio € enthalten. Darüber hinaus
resultierten Erträge aus der Auflösung von
Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von 5,4
Mio €. Darin sind Wertaufholungen auf Sachanlagen in
Höhe von 4,4 Mio € enthalten.
Im Unternehmensbereich Contract Manufacturing ergaben
sich Erträge aus der Auflösung von
Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von 0,1
Mio €.
Aus restrukturierungsbezogenen Belastungen entstand ein
Aufwand in Höhe von insgesamt 27,5 Mio €
(Automotive 21,2 Mio €, Tires 2,8 Mio €,
ContiTech 2,6 Mio €, Contract Manufacturing 0,9 Mio
€).
Aus der Veräußerung von Gesellschaften
ergaben sich Erträge in Höhe von insgesamt 1,1
Mio € (Tires 0,4 Mio €, ContiTech 0,7 Mio
€).
Sondereffekte im ersten Halbjahr 2021Für den Konzern ergab sich insgesamt eine Belastung
durch Sondereffekte in den ersten sechs Monaten 2021 in
Höhe von 42,8 Mio €. Hiervon entfielen 26,4 Mio
€ auf Automotive, 10,4 Mio € auf ContiTech, 11,9
Mio € auf Contract Manufacturing und 1,1 Mio €
auf die Holding. Im Unternehmensbereich Tires ergab sich
insgesamt eine Entlastung durch Sondereffekte in Höhe
von 7,0 Mio €.
Im Zusammenhang mit der Abspaltung von Vitesco
Technologies ergaben sich Aufwendungen in Höhe von
insgesamt 1 7,6 Mio € (Automotive 16,9 Mio €,
Holding 0,7 Mio €).
Aus Wertminderungen auf Sachanlagen entstanden
Aufwendungen in Höhe von insgesamt 1 4,1 Mio €
(Automotive 3,5 Mio €, Tires 0,1 Mio €, Contract
Manufacturing 10,5 Mio €). Außerdem entstanden
Erträge aus Wertaufholungen auf Sachanlagen im
Unternehmensbereich Automotive in Höhe von 5,4 Mio
€. In diesen Werten sind Wertminderungen und
Wertaufholungen, die im Rahmen von Restrukturierungen
entstanden sind, nicht enthalten.
Aus Abfindungen entstand ein negativer Sondereffekt in
Höhe von insgesamt 45,2 Mio € (Automotive 25,6
Mio €, Tires 1 0,2 Mio €, ContiTech 7,5 Mio
€, Contract Manufacturing 1,5 Mio €, Holding 0,4
Mio €).
Im Unternehmensbereich Automotive ergaben sich
Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 0,2 Mio
€. Darüber hinaus resultierten Erträge aus
der Auflösung von Restrukturierungsrückstellungen
in Höhe von 36,5 Mio €.
Im Unternehmensbereich Tires entstanden
Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 2,3 Mio
€. In diesen Restrukturierungsaufwendungen sind
Wertminderungen auf Sachanlagen in Höhe von 0,9 Mio
€ enthalten. Außerdem ergaben sich Erträge
aus der Auflösung von
Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von 19,6
Mio €.
Im Unternehmensbereich ContiTech entstanden
Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von 6,6 Mio
€. In diesen Restrukturierungsaufwendungen sind
Wertminderungen auf Sachanlagen und immaterielle
Vermögenswerte in Höhe von 0,3 Mio €
enthalten. Darüber hinaus resultierten Erträge
aus der Auflösung von
Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von 5,4
Mio €.
Aus restrukturierungsbezogenen Belastungen entstand ein
Aufwand in Höhe von insgesamt 22,5 Mio €
(Automotive 20,8 Mio €, ContiTech 1,7 Mio €).
Der Unternehmensbereich Automotive verzeichnete einen
Ertrag aus der Veräußerung eines nach der
Equity-Methode bilanzierten Unternehmens in Höhe von
0,3 Mio €.
Zudem entstanden im Unternehmensbereich Automotive
Aufwendungen im Zusammenhang mit der Vorbereitung der
Rückführung des Geschäfts aus dem ehemals
assoziierten Unternehmen OSRAM CONTINENTAL GmbH,
München, Deutschland, in Höhe von 1,5 Mio €.
Forschung und EntwicklungDie Kosten für Forschung und Entwicklung (netto)
erhöhten sich in den ersten sechs Monaten 2022 im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 13,5 % auf 1.509,7 Mio
€ (Vj. 1.330,5 Mio €), entsprechend 8,1 % des
Umsatzes (Vj. 7,9 %). Davon entfiel der wesentliche Anteil
auf Automotive mit 1.270,3 Mio € (Vj. 1.102,7 Mio
€), entsprechend 1 4,8 % des Umsatzes (Vj. 1 3,9 %).
FinanzergebnisDas negative Finanzergebnis erhöhte sich im ersten
Halbjahr 2022 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 76,4
Mio € auf 99,0 Mio € (Vj. 22,6 Mio €). Dies
ist im Wesentlichen auf sonstige Bewertungseffekte
zurückzuführen.
Die Zinserträge erhöhten sich im ersten
Halbjahr 2022 gegenüber dem Vorjahr um 35,5 Mio €
auf 57,1 Mio € (Vj. 21,6 Mio €). Ein wesentlicher
Effekt resultiert aus dem Beschluss des
Bundesverfassungsgerichts vom Juli 2021, demzufolge der
bislang zugrunde gelegte Zinssatz von 6 % p. a. für
die Verzinsung von Steuernachforderungen und -erstattungen
verfassungswidrig ist. Zum Jahresende 2021 erfolgte eine
erste Anpassung der Rückstellungen für
mögliche Zinszahlungen auf
Ertragsteuerverbindlichkeiten auf Basis eines reduzierten
Zinssatzes von 3 % p. a. Im ersten Halbjahr 2022 entstanden
erneut positive Effekte aufgrund der weiteren Reduzierung
dieses Zinssatzes auf 1,8 % p. a. Erwartete Erträge
aus langfristig fälligen Leistungen an Arbeitnehmer
sowie aus den Pensionsfonds werden nunmehr saldiert mit den
Aufwendungen aus der Aufzinsung der langfristig
fälligen Leistungen an Arbeitnehmer ausgewiesen. Der
sich ergebende Netto-Aufwand ist in den Zinsaufwendungen
enthalten. Die Werte der Vergleichsperiode sind
entsprechend angepasst dargestellt.
Die Zinsaufwendungen beliefen sich im ersten Halbjahr
2022 auf insgesamt 110,9 Mio € und lagen damit um 14,5
Mio € über dem Vorjahresvergleichswert von 96,4
Mio €. Aufwendungen aus der Aufzinsung der langfristig
fälligen Leistungen an Arbeitnehmer werden nunmehr
saldiert mit den erwarteten Erträgen aus langfristig
fälligen Leistungen an Arbeitnehmer sowie aus den
Pensionsfonds ausgewiesen. Der sich ergebende Netto-Aufwand
in Höhe von 30,0 Mio € (Vj. 21,2 Mio €) ist
in den Zinsaufwendungen enthalten. Hierin sind der Aufwand
aus der Aufzinsung der Anwartschaftsverpflichtungen der
Pensionskassen sowie die Zinserträge auf das
Fondsvermögen der Pensionskassen nicht enthalten. Die
Werte der Vergleichsperiode sind entsprechend angepasst
dargestellt. Der Zinsaufwand, der im Wesentlichen aus
Kreditaufnahmen bei Banken, Kapitalmarkttransaktionen und
sonstigen Finanzierungsinstrumenten resultierte, lag mit
80,9 Mio € leicht oberhalb des Vorjahresniveaus in
Höhe von 75,2 Mio €.
Die von der Continental AG und der Conti-Gummi Finance
BV., Maastricht, Niederlande, begebenen Anleihen
führten zu Aufwendungen in Höhe von 25,6 Mio
€ und liegen somit auf Vorjahresniveau (Vj. 25,5 Mio
€).
Die Effekte aus Währungsumrechnung führten im
ersten Halbjahr 2022 zu einem positiven Ergebnisbeitrag in
Höhe von 0,4 Mio € (Vj. negativer Ergebnisbeitrag
in Höhe von 40,5 Mio €). Gegenläufig wirkten
die Effekte aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts
von derivativen Finanzinstrumenten und sonstige
Bewertungseffekte mit einem Aufwand in Höhe von
insgesamt 45,6 Mio € (Vj. Ertrag in Höhe von 92,7
Mio €).
Auf sonstige Bewertungseffekte entfiel im Finanzergebnis
im Berichtszeitraum ein Ertrag in Höhe von 1,9 Mio
€ (Vj. 106,4 Mio €). Im Vorjahr resultierte
dieser Effekt insbesondere aus der Auflösung von
Wertberichtigungen auf Ausleihungen sowie der
Auflösung einer Rückstellung für
Kreditzusagen an das ehemals assoziierte Unternehmen OSRAM
CONTINENTAL GmbH, München, Deutschland, und zwei ihrer
Tochtergesellschaften. Unter Berücksichtigung von
Wechselkurseffekten ergab sich hieraus insgesamt ein Ertrag
von 105,8 Mio €.
Wird die Summe der Effekte aus Währungsumrechnung
und aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von
derivativen Finanzinstrumenten betrachtet, ergab sich im
ersten Halbjahr 2022 eine Ergebnisbelastung in Höhe
von 47,1 Mio € (Vj. 54,2 Mio €).
Steuern vom Einkommen und vom ErtragDie Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für das
erste Halbjahr 2022 beliefen sich auf 99,5 Mio € (Vj.
199,7 Mio €). Die Steuerquote im Berichtszeitraum lag
bei 89,1 % (Vj. 1 7,9 %). Dies ist im Wesentlichen auf
steuerlich nicht wirksame rechnerische Effekte im
Zusammenhang mit dem durch die Wertminderungen belasteten
Konzernergebnis zurückzuführen.
Konzernergebnis den Anteilseignern zuzurechnenDas den Anteilseignern zuzurechnende Konzernergebnis
verringerte sich um 1 00,5 % auf -5,3 Mio € (Vj. 992,9
Mio €). Nach den ersten sechs Monaten 2022 lag das
unverwässerte Ergebnis pro Aktie bei -0,03 € (Vj.
4,96 €) und entspricht dem verwässerten Ergebnis
pro Aktie.
FinanzlageCashflow-ÜberleitungDie folgenden Erläuterungen zur
Cashflow-Überleitung beziehen sich im Berichtsjahr auf
die fortgeführten Aktivitäten und im
Vergleichsjahr auf die fortgeführten und nicht
fortgeführten Aktivitäten.
Das EBIT verringerte sich in den ersten sechs Monaten
2022 gegenüber dem Vergleichszeitraum 2021 um 1.1 27,6
Mio € auf 210,7 Mio € (Vj. 1.338,3 Mio €).
Die Zinszahlungen sanken um 40,3 Mio € auf 46,6 Mio
€ (Vj. 86,9 Mio €).
Die Auszahlungen für Ertragsteuern verringerten
sich um 149,2 Mio € auf 275,8 Mio € (Vj. 425,0
Mio €).
Die Abschreibungen sowie Wertminderungen und
-aufholungen stiegen um 302,9 Mio € auf 1.570,2 Mio
€ (Vj. 1.267,3 Mio €).
Der zahlungsmittelwirksame Aufbau des Working Capital
führte zu einem Mittelabfluss in Höhe von 1.185,6
Mio € (Vj. 654,0 Mio €).
Der Mittelabfluss aus laufender
Geschäftstätigkeit lag zum 30. Juni 2022 mit
154,5 Mio € um 1.726,9 Mio € unter dem
Vorjahresvergleichswert (Vj. Mittelzufluss in Höhe von
1.572,4 Mio €).
Aus Investitionstätigkeit resultierte in den ersten
sechs Monaten 2022 ein Mittelabfluss in Höhe von 71
6,1 Mio € (Vj. 653,2 Mio €).
Die Investitionen in Sachanlagen und Software, ohne
Berücksichtigung von Leasing und aktivierten
Fremdkapitalkosten, erhöhten sich um 98,3 Mio €
von 626,0 Mio € auf 724,3 Mio €. Aus dem
Anteilserwerb und dem Verkauf von Gesellschaften
resultierte insgesamt ein Mittelabfluss in Höhe von 1
0,0 Mio € (Vj. 28,3 Mio €).
Der im ersten Halbjahr 2022 erreichte Free Cashflow
ergab einen Mittelabfluss in Höhe von 870,6 Mio €
(Vj. Mittelzufluss in Höhe von 919,2 Mio €).
Damit verringerte sich der Free Cashflow um 1.789,8 Mio
€ gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Finanzierung und FinanzschuldenZum 30. Juni 2022 lagen die Netto-Finanzschulden des
Continental-Konzerns bei 5.433,9 Mio €. Sie
erhöhten sich um 1.379,9 Mio € gegenüber dem
Vorjahresniveau von 4.054,0 Mio € sowie um 1.668,4 Mio
€ gegenüber dem Wert zum 31. Dezember 2021 von
3.765,5 Mio €. Die Erhöhung gegenüber dem
Stand vom 30. Juni 2021 ist im Wesentlichen auf den
negativen Free Cashflow der letzten zwölf Monate in
Höhe von 564,7 Mio € sowie die Dividendenzahlung
in Höhe von 440,0 Mio € im Mai 2022
zurückzuführen. Die Erhöhung gegenüber
dem Stand vom Jahresende 2021 ist ebenfalls im Wesentlichen
auf den negativen Free Cashflow der letzten sechs Monate in
Höhe von 870,6 Mio € sowie die Dividendenzahlung
in Höhe von 440,0 Mio € im Mai 2022
zurückzuführen. Der Finanzierungsbedarf wurde im
Wesentlichen durch die Begebung von Commercial Paper
gedeckt. Die Gearing Ratio belief sich zum ersten Halbjahr
2022 auf 37,8 % (Vj. 25,7 %). Der Vorjahreswert der Gearing
Ratio bezieht sich auf die fortgeführten und nicht
fortgeführten Aktivitäten.
Der im Dezember 2019 vorzeitig erneuerte syndizierte
Kredit besteht aus einer revolvierenden Tranche in
Höhe von 4.000,0 Mio € mit einer
ursprünglichen Laufzeit von fünf Jahren. Im
November 2021 hat Continental die zweite und auch letzte
Option auf Verlängerung der Laufzeit um ein Jahr
ausgeübt. Die kreditgebenden Banken haben daraufhin
diese Finanzierungszusage bis Dezember 2026 zu
unveränderten Konditionen verlängert. Diese
Kreditlinie wurde Ende Juni 2022, wie auch im Vorjahr,
nicht in Anspruch genommen. Bezüglich weiterer Details
zu dem syndizierten Kredit verweisen wir auf die
Ausführungen im Geschäftsbericht 2021.
Zum 30. Juni 2022 verfügte der Continental-Konzern
über ein Liquiditätspolster in Höhe von
insgesamt 6.804,4 Mio € (Vj. 6.933,7 Mio €),
davon 1.907,4 Mio € (Vj. 2.162,8 Mio €)
flüssige Mittel sowie zugesagte, ungenutzte
Kreditlinien im Volumen von 4.897,0 Mio € (Vj. 4.770,9
Mio €).
Unter den Beschränkungen, welche die
Verfügbarkeit von Kapital beeinträchtigen
können, sind auch sämtliche bestehenden
Beschränkungen der flüssigen Mittel zu verstehen.
Im Continental-Konzern sind die vorab genannten
flüssigen Mittel beschränkt hinsichtlich
verpfändeter Beträge sowie Guthaben in
Ländern mit devisenrechtlichen Beschränkungen
oder anderweitig erschwertem Zugang zu Liquidität. Die
Beurteilung der flüssigen Mittel hinsichtlich etwaiger
Beschränkungen erfolgt zum jeweiligen Stichtag.
Steuern, die auf den Transfer von Geldvermögen von
einem Land in ein anderes zu entrichten sind, werden im
Regelfall nicht als eine Beschränkung der
flüssigen Mittel verstanden. Zum 30. Juni 2022
beliefen sich die unbeschränkt verfügbaren
flüssigen Mittel insgesamt auf 1.404,9 Mio € (Vj.
1.866,3 Mio €).
Herleitung der Netto-Finanzschuldenscrollen
Herleitung der Veränderung der Netto-Finanzschuldenscrollen
Die Zusatzangaben "Zweites Quartal" sind nicht
Gegenstand der prüferischen Durchsicht.
Investitionen (Bilanzzugang)Im ersten Halbjahr 2022 wurden 987,5 Mio € (Vj.
623,2 Mio €) in Sachanlagen und Software investiert.
Zur Steigerung in Höhe von 364,3 Mio € haben die
Unternehmensbereiche Automotive und Tires beigetragen,
während die Investitionen in den Unternehmensbereichen
ContiTech und Contract Manufacturing stabil bzw.
rückläufig waren. Die Investitionsquote
beträgt nach sechs Monaten 5,3 % (Vj. 3,7 %).
Auf den Unternehmensbereich Automotive entfielen 571,7
Mio € (Vj. 346,7 Mio €) der Investitionen, dies
entspricht 6,7 % (Vj. 4,4 %) des Umsatzes. Investiert wurde
hauptsächlich in Produktionsausrüstungen zur
Herstellung neuer Produkte und zur Umsetzung neuer
Technologien. Hierbei wurden die Fertigungskapazitäten
an den europäischen Niedrigkostenstandorten sowie in
Deutschland, Mexiko, den USA und China erweitert. In Novi
Sad, Serbien, und New Braunfels, USA, wurde in den Aufbau
neuer Produktionsstandorte investiert.
Der Unternehmensbereich Tires investierte 304,1 Mio
€ (Vj. 163,3 Mio €), entsprechend 4,6 % (Vj. 2,9
%) des Umsatzes. Es wurde in die Erweiterung der
Fertigungskapazitäten bestehender Werke an den
europäischen Niedrigkostenstandorten, in den USA,
Deutschland, China und Thailand investiert. Darüber
hinaus wurden Maßnahmen zur Qualitätssicherung
und Kostensenkung durchgeführt.
Auf den Unternehmensbereich ContiTech entfielen 82,0 Mio
€ (Vj. 82,0 Mio €) der Investitionen, dies
entspricht 2,6 % (Vj. 2,7 %) des Umsatzes. Es wurden die
Fertigungskapazitäten in Deutschland, in den USA,
China, Brasilien, Mexiko und Rumänien ausgebaut.
Wesentliche Bilanzzugänge entfielen auf die Ausweitung
von Fertigungskapazitäten in selektierten
Wachstumsmärkten für die Geschäftsfelder
Mobile Fluid Systems, Advanced Dynamics Solutions, Power
Transmission Group und Surface Solutions. Darüber
hinaus wurden in allen Geschäftsfeldern Investitionen
zur Rationalisierung bestehender Produktionsabläufe
durchgeführt.
Der Unternehmensbereich Contract Manufacturing
investierte 5,3 Mio € (Vj. 6,6 Mio €),
entsprechend 1,4 % (Vj. 1,3 %) des Umsatzes. Die
Investitionen entfielen hauptsächlich auf
Produktionsausrüstungen zur Herstellung spezifischer
Produkte und zur Umsetzung neuer Technologien.
VermögenslageGegenüber dem 30. Juni 2021 stieg der Goodwill um
115,7 Mio € auf 3.721,3 Mio € (Vj. 3.605,6 Mio
€). Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte
reduzierten sich um 87,5 Mio € auf 1.029,1 Mio €
(Vj. 1.116,6 Mio €). Die Sachanlagen stiegen um 149,8
Mio € auf 11.240,6 Mio € (Vj. 11.090,8 Mio
€). Die aktiven latenten Steuern reduzierten sich um
404,7 Mio € auf 2.137,8 Mio € (Vj. 2.542,5 Mio
€). Die Vorräte verzeichneten eine Zunahme um
1.746,8 Mio € auf 6.295,2 Mio € (Vj. 4.548,4 Mio
€) und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
stiegen um 2.001,9 Mio € auf 8.146,4 Mio € (Vj.
6.144,5 Mio €). Kurzfristige derivative
Finanzinstrumente und verzinsliche Anlagen verringerten
sich um 85,9 Mio € auf 108,6 Mio € (Vj. 194,5 Mio
€). Die flüssigen Mittel waren mit 1.907,4 Mio
€ (Vj. 2.162,8 Mio €) um 255,4 Mio €
niedriger als am entsprechenden Vorjahresstichtag. Zum
Berichtsstichtag wurden keine zur Veräußerung
bestimmten Vermögenswerte ausgewiesen (Vj. 7.326,7 Mio
€). Die Bilanzsumme reduzierte sich zum 30. Juni 2022
gegenüber dem entsprechenden Vorjahresstichtag um
3.792,0 Mio € auf 37.517,8 Mio € (Vj. 41.309,8
Mio €).
Das Eigenkapital inklusive der Anteile in Fremdbesitz
veränderte sich im Vergleich zum 30. Juni 2021 um
1.864,9 Mio € auf 14.377,5 Mio € (Vj. 12.512,6
Mio €). Dies resultierte aus dem Rückgang der
kumulierten einbehaltenen Gewinne in Höhe von 1.002,3
Mio €. Die erfolgsneutralen Rücklagen
veränderten sich gegenläufig um 2.81 2,0 Mio
€ auf -555,6 Mio € (Vj. -3.367,6 Mio €).
Dies ist im Wesentlichen auf eine Anpassung der
Pensionsrückstellungen an die gestiegenen
Diskontierungszinssätze zurückzuführen. Die
langfristigen Leistungen an Arbeitnehmer reduzierten sich
um 2.752,3 Mio € auf 1.998,1 Mio € (Vj. 4.750,4
Mio €). Dieser Rückgang ist ebenfalls im
Wesentlichen auf die Neubewertung der leistungsorientierten
Pensionspläne aufgrund gestiegener
Diskontierungszinssätze zurückzuführen.
Zudem führte der Rückerwerb von Anteilen an der
ContiTech AG, Hannover, vom Continental Pension Trust e.
V., Hannover, in Höhe von insgesamt 496,3 Mio €
zur weiteren Reduzierung der langfristigen Leistungen an
Arbeitnehmer. Zum Berichtsstichtag wurden keine zur
Veräußerung bestimmten Verbindlichkeiten
ausgewiesen (Vj. 3.777,3 Mio €).
Die Gearing Ratio veränderte sich von 25,7 % zum
30. Juni 2021 auf 37,8 % zum 30. Juni 2022. Die
Eigenkapitalquote stieg auf 38,3 % (Vj. 30,3 %). Die
Vorjahreswerte der Posten des Eigenkapitals, der Gearing
Ratio und der Eigenkapitalquote beziehen sich auf die
fortgeführten und nicht fortgeführten
Aktivitäten.
Im Vergleich zum 31. Dezember 2021 erhöhte sich die
Bilanzsumme um 1.677,0 Mio € auf 37.517,8 Mio €
(Vj. 35.840,8 Mio €). Bezogen auf die einzelnen
Bilanzposten ist dies im Wesentlichen bedingt durch den
Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um
1.056,9 Mio € auf 8.146,4 Mio € (Vj. 7.089,5 Mio
€) und die Zunahme der Vorräte um 1.301,5 Mio
€ auf 6.295,2 Mio € (Vj. 4.993,7 Mio €). Das
Eigenkapital inklusive der Anteile in Fremdbesitz stieg im
Vergleich zum Jahresende 2021 um 1.734,3 Mio € auf
14.377,5 Mio € (Vj. 12.643,2 Mio €). Die
erfolgsneutralen Rücklagen veränderten sich um
2.179,9 Mio € auf -555,6 Mio € (Vj. -2.735,5 Mio
€). Die Anpassung der Pensionsrückstellungen an
die gestiegenen Diskontierungszinssätze führte
dabei zu einer Erhöhung der erfolgsneutralen
Rücklagen in Höhe von 1.441,8 Mio € (Vj.
477,1 Mio €). Der entsprechenden Erhöhung des
Eigenkapitals stand eine Reduzierung der langfristigen
Leistungen an Arbeitnehmer in Höhe von 2.041,7 Mio
€ (Vj. 642,8 Mio €) gegenüber. Zudem
führte der Rückerwerb von Anteilen an der
ContiTech AG, Hannover, vom Continental Pension Trust e.
V., Hannover, in Höhe von insgesamt 496,3 Mio €
zur weiteren Reduzierung der langfristigen Leistungen an
Arbeitnehmer. Aus dem den Anteilseignern zuzurechnenden
Konzernergebnis ergab sich ein Rückgang in Höhe
von 5,3 Mio €. Die Gearing Ratio veränderte sich
von 29,8 % zum 31. Dezember 2021 auf 37,8 % zum 30. Juni
2022.
Mitarbeiterinnen und MitarbeiterZum Ende des zweiten Quartals 2022 waren im Konzern
194.577 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.
Dies entspricht einem Anstieg um 3.702 Personen im
Vergleich zum Jahresende 2021. Aufgrund von Personalaufbau
im Bereich Forschung und Entwicklung sowie
Volumenerhöhungen erhöhte sich die Anzahl der
Beschäftigten im Unternehmensbereich Automotive in
Summe um 3.868. Im Unternehmensbereich Tires führten
die Anpassung an eine bedarfsgerechte Produktion sowie ein
Abbau in den Handelsgesellschaften zu einem Rückgang
um 28 Personen. Gegenläufig zur Umsetzung von
Struktur- und Effizienzprogrammen resultierten höhere
Auftragsvolumina im Unternehmensbereich ContiTech insgesamt
in einem Anstieg der Beschäftigten um 454. Im
Unternehmensbereich Contract Manufacturing reduzierte sich
die Anzahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter um 61 5
Personen.
Im Vergleich zum Berichtsstichtag des Vorjahres
erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter im Konzern um insgesamt 823 Personen.
Überleitung zu operativen Aktiva zum 30. Juni 2022scrollen
Überleitung zu operativen Aktiva zum 30. Juni 2021 der fortgeführten Aktivitätenscrollen
Entwicklung der Unternehmensbereichescrollen
Die Zusatzangaben "Zweites Quartal" sind nicht
Gegenstand der prüferischen Durchsicht.
1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
5 Bereinigt um
Konsolidierungskreisveränderungen.
AutomotiveAbsatzDie Absatzentwicklung im Unternehmensbereich Automotive
ist durch negative Auswirkungen der Pandemie-bedingten
Lockdowns in China, den Krieg in der Ukraine und anhaltende
Lieferprobleme in der Halbleiterindustrie beeinflusst. Im
Geschäftsfeld Safety and Motion sank der Absatz von
elektronischen Bremssystemen. Die Verkaufszahlen von
Bremskraftverstärkern und -sätteln mit
integrierter elektrischer Parkbremse verringerten sich
deutlich, während der Absatz von
Airbagsteuergeräten stieg. Im Geschäftsfeld
Autonomous Mobility erhöhte sich der Absatz. In den
Geschäftsfeldern Architecture and Networking, Smart
Mobility und User Experience lag das Absatzvolumen von
nahtlosen Vernetzungstechnologien, Fahrzeugelektronik und
Hochleistungsrechnern sowie im Nutzfahrzeug- und
unabhängigen Ersatzteilgeschäft weltweit
über dem Vorjahresniveau, die Verkaufszahlen von
Displaylösungen lagen unter dem Vorjahr.
Umsatzanstieg um 8,2 %; Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 3,1 %Während der ersten sechs Monate 2022 erhöhte
sich der Umsatz des Unternehmensbereichs Automotive im
Vergleich
zum Vorjahreszeitraum um 8,2 % auf 8.561,0 Mio €
(Vj. 7.91 0,2 Mio €). Bereinigt um
Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen
ergibt sich ein Anstieg um 3,1 %.
Rückgang des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 2.522,0 %Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) des
Unternehmensbereichs Automotive reduzierte sich
während der ersten sechs Monate 2022 im Vergleich zum
Vorjahr um 274,9 Mio € bzw. 2.522,0 % auf -264,0 Mio
€ (Vj. 10,9 Mio €) und entspricht -3,1 % (Vj. 0,1
%) des bereinigten Umsatzes.
Operativer Ergebnisrückgang (EBIT) um 1.394,1 %Der Unternehmensbereich Automotive verzeichnete einen
Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT) in den
ersten sechs Monaten 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 666,4
Mio € bzw. 1.394,1 % auf -714,2 Mio € (Vj. -47,8
Mio €). Die Umsatzrendite reduzierte sich auf -8,3 %
(Vj. -0,6 %).
SondereffekteZu den Sondereffekten 2022 und 2021 verweisen wir auf
unsere Erläuterungen auf Seite 8 f.
scrollen
Die Zusatzangaben "Zweites Quartal" sind nicht
Gegenstand der prüferischen Durchsicht.
1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
5 Bereinigt um
Konsolidierungskreisveränderungen.
TiresAbsatzDie Verkaufszahlen lagen in den ersten sechs Monaten
2022 im Pkw-Erstausrüstungsgeschäft und im
Pkw-Reifenersatzgeschäft bedingt durch Lockdowns in
China aufgrund der COVID-19-Pandemie sowie den Krieg in der
Ukraine unter dem Vorjahresniveau. Im
Nutzfahrzeugreifengeschäft konnten die Verkaufszahlen
im Berichtszeitraum auf dem Vorjahresniveau stabilisiert
werden.
Umsatzanstieg um 18,6 %; Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 14,3 %Während der ersten sechs Monate 2022 erhöhte
sich der Umsatz des Unternehmensbereichs Tires im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum um 1 8,6 % auf 6.676,2 Mio €
(Vj. 5.631,1 Mio €). Bereinigt um
Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen
ergibt sich ein Anstieg um 14,3 %.
Anstieg des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 6,4 %Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) des
Unternehmensbereichs Tires erhöhte sich während
der ersten sechs Monate 2022 im Vergleich zum Vorjahr um
62,3 Mio € bzw. 6,4 % auf 1.032,0 Mio € (Vj.
969,7 Mio €) und entspricht 15,5 % (Vj. 17,2 %) des
bereinigten Umsatzes.
Operativer Ergebnisrückgang (EBIT) um 2,1 %Der Unternehmensbereich Tires verzeichnete einen
Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT) in den
ersten sechs Monaten 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 20,0
Mio € bzw. 2,1 % auf 947,6 Mio € (Vj. 967,6 Mio
€). Die Umsatzrendite reduzierte sich auf 14,2 % (Vj.
17,2 %).
SondereffekteZu den Sondereffekten 2022 und 2021 verweisen wir auf
unsere Erläuterungen auf Seite 8 f.
scrollen
Die Zusatzangaben "Zweites Quartal" sind nicht
Gegenstand der prüferischen Durchsicht.
1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
5 Bereinigt um
Konsolidierungskreisveränderungen.
ContiTechUmsatzanstieg um 5,7 %; Anstieg des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 5,0 %Während der ersten sechs Monate 2022 erhöhte
sich der Umsatz des Unternehmensbereichs ContiTech im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 5,7 % auf 3.183,7 Mio
€ (Vj. 3.012,0 Mio €). Bereinigt um
Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen
ergibt sich ein Anstieg um 5,0 %. Während der Umsatz
in der Automobilerstausrüstung leicht unter
Vorjahresniveau lag, stieg der Umsatz im Industrie- und
Ersatzgeschäft gegenüber dem Vergleichszeitraum
teilweise deutlich. Die moderate Entwicklung des
Automobilerstausrüstungsgeschäfts ist auf
reduzierte Volumina, im Wesentlichen bedingt durch externe
Lieferkettenengpässe, zurückzuführen.
Realisierte Preiserhöhungen konnten negative
Volumeneffekte nicht vollständig kompensieren. Das
Industrie- und Ersatzgeschäft entwickelte sich
insbesondere im Bereich der Industrieschläuche sowie
bei Transportbändern und Luftfedersystemen begleitet
von flächendeckend wirkenden Preismaßnahmen
positiv.
Rückgang des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 37,8 %Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) des
Unternehmensbereichs ContiTech reduzierte sich während
der ersten sechs Monate 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 1
00,2 Mio € bzw.
37,8 % auf 164,7 Mio € (Vj. 264,9 Mio €) und
entspricht 5,2 % (Vj. 9,1 %) des bereinigten Umsatzes.
Operativer Ergebnisrückgang (EBIT) um 73,5 %Der Unternehmensbereich ContiTech verzeichnete einen
Rückgang des operativen Ergebnisses (EBIT) in den
ersten sechs Monaten 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 172,0
Mio € bzw. 73,5 % auf 61,9 Mio € (Vj. 233,9 Mio
€). Die Umsatzrendite reduzierte sich auf 1,9 % (Vj.
7,8 %).
SondereffekteZu den Sondereffekten 2022 und 2021 verweisen wir auf
unsere Erläuterungen auf Seite 8 f.
scrollen
Die Zusatzangaben "Zweites Quartal" sind nicht
Gegenstand der prüferischen Durchsicht.
1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
5 Bereinigt um
Konsolidierungskreisveränderungen.
Contract ManufacturingAbsatzIm Unternehmensbereich Contract Manufacturing sank das
Absatzvolumen in den ersten sechs Monaten 2022 im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum. Dies entspricht dem vertraglich
vereinbarten Vorgehen zwischen Continental und Vitesco
Technologies. Die Entwicklung der Absatzvolumina wurde
darüber hinaus durch Lieferengpässe im
Halbleiterbereich sowie die COVID-19-Pandemie negativ
beeinflusst.
Umsatzrückgang um 20,6 %; Rückgang des um Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzes um 22,2 %Während der ersten sechs Monate 2022 reduzierte
sich der Umsatz des Unternehmensbereichs Contract
Manufacturing im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20,6 %
auf 388,9 Mio € (Vj. 490,1 Mio €). Bereinigt um
Konsolidierungskreis- und Wechselkursveränderungen
ergibt sich ein Rückgang um 22,2 %.
Rückgang des bereinigten operativen Ergebnisses (EBIT bereinigt) um 78,0 %Das bereinigte operative Ergebnis (EBIT bereinigt) des
Unternehmensbereichs Contract Manufacturing reduzierte sich
während der ersten sechs Monate 2022 im Vergleich zum
Vorjahr um 57,2 Mio € bzw. 78,0 % auf 16,1 Mio €
(Vj. 73,3 Mio €) und entspricht 4,1 % (Vj. 1 5,0 %)
des bereinigten Umsatzes.
Operativer Ergebnisrückgang (EBIT) um 75,1 %Der Unternehmensbereich Contract Manufacturing
verzeichnete einen Rückgang des operativen Ergebnisses
(EBIT) in den ersten sechs Monaten 2022 im Vergleich zum
Vorjahr um 46,1 Mio € bzw. 75,1 % auf 1 5,3 Mio €
(Vj. 61,4 Mio €). Die Umsatzrendite reduzierte sich
auf 3,9 % (Vj. 12,5 %).
SondereffekteZu den Sondereffekten 2022 und 2021 verweisen wir auf
unsere Erläuterungen auf Seite 8 f.
Risiko- und ChancenberichtAufgrund der anhaltenden Auswirkungen der
Versorgungsengpässe von Halbleitern, der
COVID-19-Pandemie und des fortwährenden Kriegs in der
Ukraine besteht weiterhin das Risiko wesentlicher negativer
Effekte auf die Absatz- und Beschaffungsmärkte des
Continental-Konzerns. Dies umfasst u. a. auch das Risiko
möglicher Unsicherheiten bei der Energieversorgung
aufgrund ausbleibender oder reduzierter Gaslieferungen aus
Russland. Aufgrund der dadurch zu erwartenden
wirtschaftlichen Folgen können sich negative
Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und
Vermögenslage ergeben.
Darüber hinaus gab es keine wesentlichen
Veränderungen der Risiken und Chancen. Zu den Details
der weiteren wesentlichen Risiken und Chancen verweisen wir
auf unsere Ausführungen im Geschäftsbericht 2021.
Prognosebericht und AusblickWie im Wirtschaftsbericht auf Seite 5 f. dargelegt, geht
Continental für 2022 unverändert von einem
Anstieg der Produktion von Pkw und leichten Nutzfahrzeugen
gegenüber dem Vorjahr aus. Für das
Reifenersatzgeschäft erwarten wir im zweiten Halbjahr
in Summe eine Abschwächung der Nachfrage aufgrund
vorgezogener Käufe im ersten Halbjahr. Für das
Industriegeschäft rechnen wir weltweit mit einer
stabilen Entwicklung im weiteren Verlauf des
Geschäftsjahres.
Im zweiten Halbjahr werden sich die negativen
Auswirkungen der Kostensteigerungen für wichtige
Zulieferungen, insbesondere für ölbasierte
Rohstoffe sowie im Energiebereich und in der Logistik
für Tires und ContiTech, wie erwartet nochmals
verstärken.
Auf Basis aller genannten Annahmen und der aktuellen
Wechselkurse erwartet Continental weiterhin folgende
Finanzkennzahlen für das Geschäftsjahr 2022:
scrollen
Daneben rechnet Continental mit den folgenden Effekten
für das Gesamtjahr:
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Sollte die geopolitische Lage, insbesondere in
Osteuropa, angespannt bleiben oder sich gar verschlechtern,
kann dies weitere nachhaltige Störungen in der
Produktion, den Lieferketten und der Nachfrage verursachen.
Außerdem können sich weitere negative
Auswirkungen aus der andauernden COVID-19-Pandemie sowie
einer möglichen Unterbrechung der Energieversorgung in
Europa, insbesondere in Deutschland, und aus der damit
verbundenen Versorgungssituation ergeben. Je nach
Ausmaß könnten sowohl der Umsatz, aber
insbesondere auch das Ergebnis aller Unternehmensbereiche
und damit des Konzerns insgesamt niedriger ausfallen als im
Vorjahr.
Konzern-ZwischenabschlussKonzern-Gewinn- und VerlustrechnungDie Abspaltung von Vitesco Technologies am 1 5.
September 2021 führte in der Vergleichsperiode zur
Anwendung von IFRS 5, Zur Veräußerung gehaltene
langfristige Vermögenswerte und aufgegebene
Geschäftsbereiche. Vitesco Technologies wird in der
Vergleichsperiode als nicht fortgeführte
Aktivitäten ausgewiesen.
Die einzelnen Posten der Konzern-Gewinn- und
Verlustrechnung zeigen in der Berichtsperiode und der
Vergleichsperiode die Werte der fortgeführten
Aktivitäten. Das Ergebnis aus fortgeführten und
nicht fortgeführten Aktivitäten nach
Ertragsteuern ergibt in der Vergleichsperiode das
Konzernergebnis.
scrollen
Die Zusatzangaben "Zweites Quartal" sind nicht
Gegenstand der prüferischen Durchsicht.
Konzern-GesamtergebnisrechnungDie Abspaltung von Vitesco Technologies am 1 5.
September 2021 führte in der Vergleichsperiode zur
Anwendung von IFRS 5, Zur Veräußerung gehaltene
langfristige Vermögenswerte und aufgegebene
Geschäftsbereiche. Vitesco Technologies wird in der
Vergleichsperiode als nicht fortgeführte
Aktivitäten ausgewiesen.
Die einzelnen Posten der Konzern-Gesamtergebnisrechnung
zeigen in der Berichtsperiode die fortgeführten
Aktivitäten. Die Werte der Vergleichsperiode zeigen
die fortgeführten und nicht fortgeführten
Aktivitäten. Zudem wird das Gesamtergebnis der
Vergleichsperiode in fortgeführte und nicht
fortgeführte Aktivitäten aufgeteilt dargestellt.
scrollen
Die Zusatzangaben "Zweites Quartal" sind nicht
Gegenstand der prüferischen Durchsicht.
KonzernbilanzDie Abspaltung von Vitesco Technologies am 1 5.
September 2021 führte in der Vergleichsperiode zur
Anwendung von IFRS 5, Zur Veräußerung gehaltene
langfristige Vermögenswerte und aufgegebene
Geschäftsbereiche. Vitesco Technologies wird in der
Vergleichsperiode als nicht fortgeführte
Aktivitäten ausgewiesen.
Sämtliche Posten in der Berichtsperiode und der
Vergleichsperiode zum 31. Dezember 2021 stellen die
fortgeführten Aktivitäten dar. Die
Vermögenswerte der nicht fortgeführten
Aktivitäten sind in der Vergleichsperiode zum 30. Juni
2021 in den zur Veräußerung bestimmten
Vermögenswerten ausgewiesen. Die Rückstellungen
und Verbindlichkeiten der nicht fortgeführten
Aktivitäten sind in der Vergleichsperiode zum 30. Juni
2021 in den zur Veräußerung bestimmten
Verbindlichkeiten dargestellt.
Aktivascrollen
Passivascrollen
Die Abspaltung von Vitesco Technologies am 1 5.
September 2021 führte in der Vergleichsperiode zur
Anwendung von IFRS 5, Zur Veräußerung gehaltene
langfristige Vermögenswerte und aufgegebene
Geschäftsbereiche. Vitesco Technologies wird in der
Vergleichsperiode als nicht fortgeführte
Aktivitäten ausgewiesen.
Die einzelnen Posten der Konzern-Kapitalflussrechnung
zeigen in der Berichtsperiode die fortgeführten
Aktivitäten. Die Werte der Vergleichsperiode zeigen
die fortgeführten und nicht fortgeführten
Aktivitäten. Zudem wird in der Vergleichsperiode der
Mittelzufluss/-ab-fluss aus laufender
Geschäftstätigkeit, aus
Investitionstätigkeit sowie aus
Finanzierungstätigkeit in fortgeführte und nicht
fortgeführte Aktivitäten aufgeteilt dargestellt.
scrollen
scrollen
Die Zusatzangaben "Zweites Quartal" sind nicht
Gegenstand der prüferischen Durchsicht.
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnungscrollen
scrollen
Erläuternde Angaben zum Konzern-ZwischenabschlussAlle Tabellen zur Segmentberichterstattung zeigen in der
Berichtsperiode und der Vergleichsperiode für alle
Segmente ausschließlich die Werte der
fortgeführten Aktivitäten. Mit der seit dem 1.
Januar 2022 neuen Organisationsstruktur stellen Automotive,
Tires, ContiTech und Contract Manufacturing die
berichtspflichtigen Segmente dar. Alle Kennzahlen der
Segmentberichterstattung spiegeln die Neusegmentierung
für die gesamte Berichtsperiode und entsprechend
angepasst auch für die Vergleichsperiode wider.
Segmentberichterstattung 1. Januar bis 30. Juni 2022scrollen
1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
5 Bereinigt um
Konsolidierungskreisveränderungen.
Segmentberichterstattung 1. Januar bis 30. Juni 2021scrollen
Mit Anwendung des IFRS 5 wurde der Teil des
Außenumsatzes von Vitesco Technologies, der aus
Liefer- und Leistungsbeziehungen des Segments Contract
Manufacturing mit Vitesco Technologies resultiert, vor dem
Hintergrund des Fortbestehens der Liefer- und
Leistungsbeziehungen bereits als Außenumsatz des
Segments Contract Manufacturing gezeigt. Der
Außenumsatz der nicht fortgeführten
Aktivitäten wurde um diesen Teil reduziert.
1 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
3 Investitionen in Sachanlagen und Software.
5 Bereinigt um
Konsolidierungskreisveränderungen.
Überleitung Umsatz zum Umsatz bereinigt sowie EBITDA zum bereinigten operativen Ergebnis (EBIT bereinigt) 1. Januar bis 30. Juni 2022scrollen
2 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
Überleitung Umsatz zum Umsatz bereinigt sowie EBITDA zum bereinigten operativen Ergebnis (EBIT bereinigt) 1. Januar bis 30. Juni 2021scrollen
2 Ohne Abschreibungen auf Finanzanlagen.
Überleitung EBIT zum Konzernergebnisscrollen
Die Zusatzangaben "Zweites Quartal" sind nicht
Gegenstand der prüferischen Durchsicht.
SegmentberichterstattungBezüglich der Erläuterungen zur Entwicklung
der vier Segmente bzw. Unternehmensbereiche des
Continental-Konzerns verweisen wir auf die
Ausführungen im Konzern-Zwischenlagebericht zum 30.
Juni 2022.
Grundsätze der RechnungslegungDieser Zwischenabschluss wurde gemäß den
Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und von
der Europäischen Union anerkannten International
Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Sie
umfassen auch die International Accounting Standards (IAS),
die Interpretationen des International Financial Reporting
Standards Interpretations Committee bzw. des
Vorgängers International Financial Reporting
Interpretations Committee (IFRIC) sowie die des ehemaligen
Standing Interpretations Committee (SIC). Die Erstellung
des Zwischenabschlusses erfolgte in Übereinstimmung
mit IAS 34, Zwischenberichterstattung, in verkürzter
Form. Im Zwischenabschluss werden grundsätzlich
dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie im
Konzernabschluss 2021 angewendet. Diese Methoden sind im
Geschäftsbericht 2021 ausführlich erläutert.
Zusätzlich wurden die zum 30. Juni 2022
verpflichtenden IFRS-Änderungen und -Neuregelungen im
Zwischenabschluss angewendet. Eine ausführliche
Beschreibung dieser verbindlichen IFRS-Änderungen und
-Neuregelungen erfolgte im Geschäftsbericht 2021.
Die zum 30. Juni 2022 verpflichtend anzuwendenden
IFRS-Änderungen und -Neuregelungen haben keine
wesentlichen Auswirkungen auf die Berichterstattung des
Konzerns.
Ertragsteuern werden auf Grundlage der Schätzung
des gewichteten durchschnittlichen Ertragsteuersatzes
erfasst, der für das Gesamtjahr erwartet wird.
Steuerliche Auswirkungen bestimmter signifikanter
Sachverhalte, die nur der jeweiligen Berichtsperiode
zuzuordnen sind, werden dabei berücksichtigt.
Obwohl einige Teile unseres Geschäfts
saisonabhängig sind, bleibt die Vergleichbarkeit der
konsolidierten Finanzberichte davon insgesamt
unbeeinträchtigt. Alle wichtigen Effekte der laufenden
Periode sind in diesem Bericht enthalten. Änderungen
im Ansatz oder in der Bewertung von Vermögenswerten
und Schulden im Rahmen von Unternehmenserwerben werden erst
bei Vorliegen der finalen Kaufpreisallokation retrospektiv
dargestellt.
Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit
nicht anders vermerkt, sind alle Beträge in Millionen
Euro (Mio €) angegeben. Wir weisen darauf hin, dass
bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und
Prozentangaben aufgrund kaufmännischer Rundung
Differenzen auftreten können.
Auswirkung der COVID-19-Pandemie auf die Rechnungslegung im BerichtszeitraumAuch während des Berichtszeitraums wurden
fortlaufend auf Basis der zur Verfügung stehenden
Informationen die Auswirkungen der andauernden
COVID-19-Pandemie auf die Rechnungslegung des
Continental-Konzerns überprüft. Die Analyse zu
den Auswirkungen auf die Rechnungslegung des
Continental-Konzerns führte dabei zu keinen
wesentlichen Anpassungen zum 30. Juni 2022. Die Dynamik der
Pandemieentwicklung und die diesbezüglich fehlenden
Erfahrungswerte erhöhten jedoch im Berichtszeitraum
die Unsicherheit bei der Vornahme von Schätzungen im
Vergleich zu den Berichtszeiträumen vor der
COVID-19-Pandemie.
Auswirkung des Kriegs in der Ukraine auf die Rechnungslegung im BerichtszeitraumDie Entwicklung der geopolitischen Lage, insbesondere in
Osteuropa, ist zum jetzigen Zeitpunkt schwer
prognostizierbar. Die Auswirkungen des anhaltenden Kriegs
in der Ukraine und die damit verursachten Störungen in
der Produktion, den Lieferketten und der Nachfrage auf die
Rechnungslegung sind nicht absehbar. Die Unsicherheit bei
der Vornahme von Schätzungen ist im Vergleich zu
vorherigen Berichtsperioden erhöht. Continental
überprüfte daher auf Basis der im
Berichtszeitraum zur Verfügung stehenden Informationen
die Auswirkungen des Kriegs auf die Rechnungslegung des
Continental-Konzerns zum 30. Juni 2022.
Insbesondere die Einschätzung bezüglich der
Beherrschung über Tochterunternehmen nach IFRS 10,
Konzernabschlüsse, IAS 28, Anteile an assoziierten
Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, IFRS 11,
Gemeinsame Vereinbarungen ist in der vorliegenden Situation
kritisch zu überprüfen. Die im
Continental-Konzern dahingehend erfolgte Beurteilung wurde
anhand der Prinzipien der Standards sowie der zum
Beurteilungszeitpunkt vorliegenden Rahmenbedingungen
vorgenommen. Alle Tatsachen und Umstände des
Einzelfalls wurden berücksichtigt. In Bezug auf die
bislang festgehaltenen Verhältnisse ergab die Analyse
keine Veränderungen. Insbesondere der Verlust von
Kontrolle nach IFRS 10 konnte im Berichtszeitraum
ausgeschlossen werden.
Im Rahmen der Bilanzierung von Finanzinstrumenten hat
der Continental-Konzern Wertberichtigungen in den
Fällen vorgenommen, bei denen nach Beurteilung des
Kreditmanagements mit einer höheren Wahrscheinlichkeit
anzunehmen ist, dass Forderungen nicht einbringbar sind.
Der Continental-Konzern führt eine
regelmäßige Überprüfung des Modells
der erwarteten Kreditverluste gemäß IFRS 9,
Finanzinstrumente, durch, um potenzielle Auswirkungen auf
das Modell zu identifizieren und ggf. erforderliche
Anpassungen vorzunehmen. Eine Überprüfung auf
Basis der aktuellen Informationslage ergab keinen
Anpassungsbedarf zum 30. Juni 2022.
Für die Überprüfung der Werthaltigkeit
der immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen nach
IAS 36, Wertminderung von Vermögenswerten, in den
russischen Gesellschaften des Continental-Konzerns
verweisen wir auf den Abschnitt
Außerplanmäßige Abschreibungen.
Im Hinblick auf die weiteren Entwicklungen der
COVID-19-Pande-mie sowie des Kriegs in der Ukraine
überprüft der Continental-Konzern weiterhin
kontinuierlich mögliche Auswirkungen auf die
Rechnungslegung.
KonsolidierungskreisDer Konsolidierungskreis umfasst neben der
Muttergesellschaft 470 (Vj. 551) inländische und
ausländische Unternehmen, die die Continental
Aktiengesellschaft nach den Regelungen des IFRS 1 0,
Konzernabschlüsse, einbezieht oder die als Joint
Arrangements oder assoziierte Unternehmen klassifiziert
werden. Davon werden 392 (Vj. 434) vollkonsolidiert und 78
(Vj. 117) nach der Equity-Methode bilanziert.
Gegenüber dem 31. Dezember 2021 hat sich der
Konsolidierungskreis um insgesamt zwei Gesellschaften
verringert. Sieben Gesellschaften wurden gegründet.
Die Abgänge aus dem Konsolidierungskreis sind auf
Verschmelzungen, Verkäufe und Liquidationen
zurückzuführen.
Gegenüber dem 30. Juni 2021 hat sich der
Konsolidierungskreis in Summe um 81 Gesellschaften
verringert. Elf Gesellschaften wurden neu gegründet.
67 Gesellschaften wurden im Zusammenhang mit der Abspaltung
von Vitesco Technologies entkonsolidiert.
Dadurch hat sich der Konsolidierungskreis um 42
vollkonsolidierte und 25 nach der Equity-Methode
bilanzierte Unternehmen verringert. 1 3 Gesellschaften
wurden verkauft und elf Gesellschaften wurden verschmolzen.
Weitere Veränderungen des Konsolidierungskreises
resultieren aus Erwerben und Liquidationen.
Erwerbe und Veräußerungen von Gesellschaften und GeschäftsbereichenIm Segment Tires erfolgte ein Asset Deal. Der Kaufpreis
in Höhe von insgesamt 0,4 Mio € wurde aus
Barmitteln beglichen. Aus der Kaufpreisallokation ergaben
sich immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 0,1
Mio €. Darüber hinaus ergaben sich keine
wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und
Vermögenslage des Konzerns zum 30. Juni 2022.
Im Segment Tires wurden Teilaktivitäten des
Geschäftsfelds Replacement EMEA veräußert.
Aus dieser Transaktion resultierte ein Ertrag von 0,1 Mio
€. Darüber hinaus ergaben sich keine wesentlichen
Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und
Vermögenslage des Konzerns zum 30. Juni 2022.
Im Segment Tires ergab sich ein Gewinn aus der
Veräußerung eines nach der Equity-Methode
bilanzierten Unternehmens in Höhe von 0,3 Mio €.
Darüber hinaus ergaben sich keine wesentlichen
Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und
Vermögenslage des Konzerns zum 30. Juni 2022.
Im Segment ContiTech ergab sich ein Ertrag aus der
Veräußerung einer Gesellschaft in Höhe von
0,7 Mio €. Darüber hinaus ergaben sich keine
wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und
Vermögenslage des Konzerns zum 30. Juni 2022.
Im Segment Automotive erfolgte aus Veränderungen
der vorläufigen Kaufpreisermittlung für die 2021
vollzogene Rückabwicklung des ehemals gemeinsamen
Unternehmens OSRAM CONTINENTAL GmbH, München,
Deutschland, eine Erhöhung des Kaufpreises um 0,4 Mio
€. Die daraus resultierende Veränderung der
vorläufigen Kaufpreisallokation ergab eine
Erhöhung des Goodwill um 0,4 Mio €. Darüber
hinaus ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns zum
30. Juni 2022.
Erlöse aus Verträgen mit KundenDie folgenden Tabellen zeigen die Aufgliederungen der
Umsatzerlöse nach IFRS 1 5, Erlöse aus
Verträgen mit Kunden, nach geografischen
Hauptmärkten, Segmenten und Kundengruppen.
Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden 1. Januar bis 30. Juni 2022scrollen
Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden 1. Januar bis 30. Juni 2021scrollen
Außerplanmäßige AbschreibungenDer Konzern überprüft die Werthaltigkeit von
immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und als
Finanzinvestition gehaltenen Immobilien sowie Goodwill,
sobald Hinweise auf eine mögliche Wertminderung
bekannt werden (triggering event).
Der Anstieg des allgemeinen Zinsniveaus stellt einen
Hinweis auf eine mögliche Wertminderung dar. Aufgrund
dieses Triggering Event und der weiteren wesentlichen
Annahmen für die Ermittlung des Nutzungswerts einer
zahlungsmittelgenerierenden Einheit wie der Free Cashflows,
der Diskontierungszinssätze, deren Parameter sowie
nachhaltiger Wachstumsraten, ergaben sich im Segment
Automotive in der zahlungsmittelgenerierenden Einheit
Safety and Motion eine Wertminderung des Goodwill in
Höhe von 57,3 Mio € und in der
zahlungsmittelgenerierenden Einheit Architecture and
Networking eine Wertminderung auf Sachanlagen in Höhe
von 313,1 Mio €. Diese Wertminderungen sind in den
sonstigen Aufwendungen erfasst und betreffen ganz
überwiegend Produktionsanlagen. In der
zahlungsmittelgenerierenden Einheit Original Equipment des
Segments Tires übersteigt der Buchwert den
Nutzungswert um 442,0 Mio €. Aufgrund des
unwesentlichen Goodwill wurde die Werthaltigkeit der
einzelnen Vermögenswerte überprüft. Diese
Überprüfung ergab keinen Wertminderungsbedarf, da
der beizulegende Zeitwert abzüglich
Veräußerungskosten der einzelnen
Vermögenswerte deren jeweiligen Buchwert
übersteigt.
Der erwartete Cashflow der zahlungsmittelgenerierenden
Einheiten wird aus deren Langfristplanung abgeleitet, die
einen Zeithorizont von fünf Jahren umfasst. Für
diesen unterjährigen Impairment-Test wurden die
Cashflows der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten der
Segmente Automotive und Contract Manufacturing mit einem
Zinssatz vor Steuern in Höhe von 1 2,8 % (31. Dezember
2021: 10,7 %) diskontiert, die des Segments Tires mit einem
Zinssatz von 11,0 % (31. Dezember 2021: 8,6 %) und die des
Segments Conti-Tech mit einem Zinssatz von 11,7 % (31.
Dezember 2021: 9,2 %). Diesen Vorsteuer-WACC lag zum
Durchführungszeitpunkt die Kapitalstruktur der jeweils
relevanten Peergroup im Durchschnitt der letzten fünf
Jahre zugrunde. Der risikofreie Zinssatz belief sich
einheitlich auf 1,64 % (31. Dezember 2021: -0,07 %) und die
Marktrisikoprämie einheitlich auf 7,5 % (31. Dezember
2021: 7,5 %). Die Fremdkapitalkosten wurden als Summe des
risikolosen Zinssatzes zuzüglich der Credit Spreads
der von Standard & Poor's, Moody's oder Fitch
eingestuften Peergroup-Unternehmen ermittelt.
Im Durchschnitt belief sich die Wachstumsrate im
Detailplanungszeitraum für die
zahlungsmittelgenerierenden Einheiten der Segmente
Automotive auf 1 2,7 % (31. Dezember 2021: 15,7 %), Tires
auf 0,4 % (31. Dezember 2021: 4,4 %) und ContiTech auf 4,1
% (31. Dezember 2021: 5,5 %). Im Segment Contract
Manufacturing wird die Auftragsfertigung für Vitesco
Technologies ausgewiesen, die zum Ende des
Detailplanungszeitraums beendet sein wird. Die nachhaltige
Wachstumsrate für die zahlungsmittelgenerierenden
Einheiten des Segments Automotive lag bei 1,0 % (31.
Dezember 2021: 1,0 %), der Segmente Tires und ContiTech bei
0,5 % (31. Dezember 2021: 0,5 %) und die des Segments
Contract Manufacturing bei 0,0 % (31. Dezember 2021: 0,0
%). Diese Wachstumsraten übersteigen nicht die
langfristigen durchschnittlichen Wachstumsraten der
Märkte, in denen die zahlungsmittelgenerierenden
Einheiten tätig sind.
Die Unterstellung eines um 1,0 Prozentpunkte
angestiegenen Diskontierungszinssatzes würde
gegebenenfalls zu einem zusätzlichen Asset Impairment
in Höhe von rund 1 55 Mio € bei der
zahlungsmittelgenerierenden Einheit Architecture and
Networking führen. Bei der zahlungsmittelgenerierenden
Einheit Safety and Motion würde dies zu einer
zusätzlichen Wertberichtigung des Goodwill in
Höhe von rund 193 Mio € führen. Bei der
zahlungsmittelgenerierenden Einheit Original Equipment
würde der Buchwert den Nutzungswert um weitere rund
118 Mio € übersteigen. Die Reduzierung der
nachhaltigen Wachstumsrate um jeweils 0,5 Prozentpunkte
würde bei Architecture and Networking gegebenenfalls
zu einem zusätzlichen Asset Impairment in Höhe
von rund 65 Mio € führen. Bei Safety and Motion
würde dies zu einer zusätzlichen Wertberichtigung
des Goodwill in Höhe von rund 75 Mio €
führen. Bei der zahlungsmittelgenerierenden Einheit
Original Equipment würde der Buchwert den Nutzungswert
um weitere rund 47 Mio € übersteigen. Würde
sich der Umsatz in der ewigen Rente um 5,0 % verringern und
sich in der Folge der Free Cashflow als wesentlicher
Planungsparameter reduzieren, würde dies
gegebenenfalls zu einem zusätzlichen Asset Impairment
bei Architecture and Networking in Höhe von rund 80
Mio € führen. Bei Safety and Motion würde
dies zu einer Wertberichtigung des Goodwill in Höhe
von rund 88 Mio € führen. Bei der
zahlungsmittelgenerierenden Einheit Original Equipment
würde der Buchwert den Nutzungswert um weitere rund 56
Mio € übersteigen.
Aufgrund der aktuellen Sanktionen gegen bzw. durch
Russland wurde in den russischen Gesellschaften die
Werthaltigkeit von immateriellen Vermögenswerten und
Sachanlagen überprüft. Dies führte zu einer
vollständigen Wertberichtigung aller immateriellen
Vermögenswerte und Sachanlagen. Diese Wertminderungen
sind in den sonstigen Aufwendungen erfasst und betreffen im
Wesentlichen Produktionsanlagen. Im Segment Tires
entstanden Aufwendungen in Höhe von 69,4 Mio €,
im Segment ContiTech in Höhe von 5,1 Mio € und im
Segment Automotive in Höhe von 0,1 Mio €.
Steuern vom Einkommen und vom ErtragDie Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für das
erste Halbjahr 2022 beliefen sich auf 99,5 Mio € (Vj.
199,7 Mio €). Die Steuerquote im Berichtszeitraum lag
bei 89,1 % (Vj. 1 7,9 %). Dies ist im Wesentlichen auf
steuerlich nicht wirksame rechnerische Effekte im
Zusammenhang mit dem durch die Wertminderungen belasteten
Konzernergebnis zurückzuführen.
scrollen
Die Leasingverbindlichkeiten zum 30. Juni 2022 sind in
der folgenden Tabelle dargestellt:
scrollen
Langfristige Leistungen an ArbeitnehmerAus der Neubewertung der leistungsorientierten
Versorgungspläne zum 30. Juni 2022 ergab sich
gegenüber dem 31. Dezember 2021 eine Erhöhung der
erfolgsneutralen Rücklagen um 1.441,8 Mio € (Vj.
477,1 Mio €), die aus einem Anstieg der
Diskontierungszinssätze resultierte. Der
entsprechenden Erhöhung des Eigenkapitals stand eine
Reduzierung der langfristigen Leistungen an Arbeitnehmer in
Höhe von 2.041,7 Mio € (Vj. 642,8 Mio €)
gegenüber. Die für die Neubewertung verwendeten
Diskontierungszinssätze für die wesentlichen
Länder zum 30. Juni 2022 betragen dabei 3,39 % in
Deutschland (31. Dezember 2021: 1,25 %), 4,80 % in den USA
(31. Dezember 2021: 2,80 %), 3,84 % im Vereinigten
Königreich (31. Dezember 2021: 1,90 %) und 3,40 % in
Frankreich (31. Dezember 2021: 1,10 %).
In der Berichtsperiode hat die Continental AG einen
Anteil in Höhe von 475,6 Mio € an der ContiTech
AG, Hannover, vom Continental Pension Trust e. V.,
Hannover, zurückerworben. Darüber hinaus wurde
ein Zusatzkaufpreis in Höhe von 20,7 Mio €
für den Verkauf der bisherigen Ausgleichszahlung durch
die ContiTech AG, Hannover, vereinbart. Der Kaufpreis sowie
der Zusatzkaufpreis werden spätestens am 31. Januar
2023 fällig. Die Kaufpreisforderung des Continental
Pension Trust e. V., Hannover, erfüllt die
Planvermögenseigenschaft nach IAS 19, Leistungen an
Arbeitnehmer, und wird mit den dazugehörigen
Verpflichtungen saldiert ausgewiesen.
Zahlungswirksame Veränderungen der Altersvorsorge
Pensionsfonds bestehen nur für
Pensionsverpflichtungen, insbesondere in Deutschland, den
USA, Kanada und dem Vereinigten Königreich, nicht
hingegen für andere Versorgungsleistungen. Diese
Pensionsfonds qualifizieren sich als Planvermögen. Im
Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2022 haben die
Gesellschaften des Konzerns 52,3 Mio € an
planmäßigen Einzahlungen in diese Pensionsfonds
geleistet (Vj. 14,8 Mio €).
Die Pensionszahlungen für Pensionsverpflichtungen
beliefen sich im Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2022
auf insgesamt 121,0 Mio € (Vj. 119,6 Mio €), die
Pensionszahlungen für andere Versorgungsleistungen auf
insgesamt 6,6 Mio € (Vj. 7,1 Mio €).
scrollen
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Die Netto-Aufwendungen der Verpflichtungen für die
Gesundheitsfürsorge- und Lebensversicherungsleistungen
in der Berichtsperiode der fortgeführten
Aktivitäten und in der Vergleichsperiode der
fortgeführten und nicht fortgeführten
Aktivitäten in den USA und Kanada setzen sich wie
folgt zusammen:
scrollen
Finanzierung und FinanzschuldenZum 30. Juni 2022 lagen die Netto-Finanzschulden des
Continental-Konzerns bei 5.433,9 Mio €. Sie
erhöhten sich um 1.379,9 Mio € gegenüber dem
Vorjahresniveau von 4.054,0 Mio € sowie um 1.668,4 Mio
€ gegenüber dem Wert zum 31. Dezember 2021 von
3.765,5 Mio €. Die Erhöhung gegenüber dem
Stand vom 30. Juni 2021 ist im Wesentlichen auf den
negativen Free Cashflow der letzten zwölf Monate in
Höhe von 564,7 Mio € sowie die Dividendenzahlung
in Höhe von 440,0 Mio € im Mai 2022
zurückzuführen. Die Erhöhung gegenüber
dem Stand vom Jahresende 2021 ist ebenfalls im Wesentlichen
auf den negativen Free Cashflow der letzten sechs Monate in
Höhe von 870,6 Mio € sowie die Dividendenzahlung
in Höhe von 440,0 Mio € im Mai 2022
zurückzuführen. Der Finanzierungsbedarf wurde im
Wesentlichen durch die Begebung von Commercial Paper
gedeckt. Die Gearing Ratio belief sich zum ersten Halbjahr
2022 auf 37,8 % (Vj. 25,7 %). Der Vorjahreswert der Gearing
Ratio bezieht sich auf die fortgeführten und nicht
fortgeführten Aktivitäten.
Der im Dezember 2019 vorzeitig erneuerte syndizierte
Kredit besteht aus einer revolvierenden Tranche in
Höhe von 4.000,0 Mio € mit einer
ursprünglichen Laufzeit von fünf Jahren. Im
November 2021 hat Continental die zweite und auch letzte
Option auf Verlängerung der Laufzeit um ein Jahr
ausgeübt. Die kreditgebenden Banken haben daraufhin
diese Finanzierungszusage bis Dezember 2026 zu
unveränderten Konditionen verlängert. Diese
Kreditlinie wurde Ende Juni 2022, wie auch im Vorjahr,
nicht in Anspruch genommen. Bezüglich weiterer Details
zu dem syndizierten Kredit verweisen wir auf die
Ausführungen im Geschäftsbericht 2021.
Zum 30. Juni 2022 verfügte der Continental-Konzern
über ein Liquiditätspolster in Höhe von
insgesamt 6.804,4 Mio € (Vj. 6.933,7 Mio €),
davon 1.907,4 Mio € (Vj. 2.162,8 Mio €)
flüssige Mittel sowie zugesagte, ungenutzte
Kreditlinien im Volumen von 4.897,0 Mio € (Vj. 4.770,9
Mio €).
Unter den Beschränkungen, welche die
Verfügbarkeit von Kapital beeinträchtigen
können, sind auch sämtliche bestehenden
Beschränkungen der flüssigen Mittel zu verstehen.
Im Continental-Konzern sind die vorab genannten
flüssigen Mittel beschränkt hinsichtlich
verpfändeter Beträge sowie Guthaben in
Ländern mit devisenrechtlichen Beschränkungen
oder anderweitig erschwertem Zugang zu Liquidität. Die
Beurteilung der flüssigen Mittel hinsichtlich etwaiger
Beschränkungen erfolgt zum jeweiligen Stichtag.
Steuern, die auf den Transfer von Geldvermögen von
einem Land in ein anderes zu entrichten sind, werden im
Regelfall nicht als eine Beschränkung der
flüssigen Mittel verstanden. Zum 30. Juni 2022
beliefen sich die unbeschränkt verfügbaren
flüssigen Mittel insgesamt auf 1.404,9 Mio € (Vj.
1.866,3 Mio €).
FinanzinstrumenteDie nachfolgenden Tabellen zeigen die Buchwerte und die
beizulegenden Zeitwerte für die finanziellen
Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, wobei lang- und
kurzfristige Bilanzposten zusammengefasst werden. Zudem
werden die relevanten Bewertungskategorien nach IFRS 9,
Finanzinstrumente, sowie die jeweils für die
Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts relevanten Stufen
der Fair-Value-Hierarchie nach IFRS 1 3, Bemessung des
beizulegenden Zeitwerts , dargestellt.
scrollen
1 Ohne Anteile an nicht konsolidierten
verbundenen Unternehmen.
scrollen
1 Ohne Anteile an nicht konsolidierten
verbundenen Unternehmen.
Erläuterungen der Abkürzungen:scrollen
Stufen der Fair-Value-Hierarchie nach IFRS 13, Bemessung
des beizulegenden Zeitwerts:
scrollen
Für zum FVOCIwoR bilanzierte Finanzinstrumente,
für die keine notierten Preise in aktiven Märkten
für identische Instrumente (Stufe 1) oder für
ähnliche Instrumente vorliegen oder keine
Bewertungsmethoden, bei denen alle wesentlichen
Input-Faktoren auf beobachtbaren Marktdaten beruhen (Stufe
2), anwendbar sind, ist der Zeitwert mit einer
Bewertungsmethode, bei der die wesentlichen Input-Faktoren
auf nicht beobachtbaren Marktdaten beruhen (Stufe 3), zu
ermitteln. Sofern externe Bewertungsgutachten oder
Informationen aus weiteren Finanzierungsrunden vorliegen,
werden sie herangezogen. Liegen derartige Informationen
nicht vor, erfolgt die Bewertung nach dem
Bewertungsverfahren, das im
jeweiligen Fall als angemessen und umsetzbar erachtet
wird, z. B. nach der Discounted-Cashflow-Methode oder per
Multiplikatoren-Verfahren mit auf Kaufpreisen bei
vergleichbaren Transaktionen basierenden
Verhältniszahlen. Nur wenn nicht genügend neue
Informationen zur Bemessung des beizulegenden Zeitwerts
vorliegen, werden die Anschaffungskosten als die beste
Schätzung des beizulegenden Zeitwerts angesehen. Die
zum FVOCIwoR bilanzierten Finanzinstrumente werden
hinsichtlich etwaiger Änderungen der wesentlichen
nicht beobachtbaren Input-Faktoren zentral überwacht
und kontinuierlich auf Wertschwankungen
überprüft.
In der folgenden Tabelle werden die Änderungen der
Finanzinstrumente in Stufe 3 dargestellt:
scrollen
Zu Beginn des Jahres 2021 war der Fair Value von
sonstigen finanziellen Vermögenswerten in Höhe
von 33,5 Mio € auf Basis nicht beobachtbarer
Marktdaten ermittelt worden (Stufe 3). Da für diese
Instrumente zum Halbjahresabschluss 2021 ein
verlässlicher notierter Marktpreis vorlag, wurden sie
bis zum Verkauf anhand des Marktpreises bewertet und der
Stufe 1 zugeordnet.
Innerhalb der in Stufe 3 verbliebenen Finanzinstrumente
bestanden zum Stichtag keine Hinweise auf eine signifikante
Wertänderung der Finanzanlagen. Auf eine
Sensitivitätsanalyse wird aus
Wesentlichkeitsgründen verzichtet.
Rechtsstreitigkeiten und SchadenersatzansprücheZu den im Geschäftsbericht 2021 erläuterten
Rechtsstreitigkeiten und Schadenersatzansprüchen gab
es im Berichtszeitraum keine wesentlichen neuen
Erkenntnisse und Sachverhalte.
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle
Verpflichtungen Gegenüber den im Geschäftsbericht
2021 beschriebenen Haftungsverhältnissen und sonstigen
finanziellen Verpflichtungen ergaben sich bis zum 30. Juni
2022 keine wesentlichen Veränderungen.
GewinnverwendungZum 31. Dezember 2021 wies die Continental AG einen
Bilanzgewinn in Höhe von 2.591,6 Mio € (Vj.
6.038,9 Mio €) aus. Am 29. April 2022 hat die
Hauptversammlung beschlossen, eine Dividende in Höhe
von 2,20 € je Stückaktie an die Aktionäre
der Continental AG für das abgelaufene
Geschäftsjahr auszuzahlen. Die Ausschüttungssumme
beläuft sich somit bei 200.005.980
dividendenberechtigten Stückaktien auf 440.013.1 56,00
€. Der verbleibende Bilanzgewinn wurde auf neue
Rechnung vorgetragen.
Ergebnis pro AktieDas unverwässerte Ergebnis pro Aktie verringerte
sich im ersten Halbjahr 2022 auf -0,03 € (Vj. 4,96
€) und für den Zeitraum 1. April bis 30. Juni
2022 auf -1,26 € (Vj. 2,72 €). Das
unverwässerte Ergebnis pro Aktie entspricht dem
verwässerten Ergebnis pro Aktie.
Transaktionen mit nahestehenden PersonenIm Berichtszeitraum gab es keine wesentlichen
inhaltlichen Änderungen der Geschäfte mit
nahestehenden Personen gegenüber dem 31. Dezember
2021. Wir verweisen dazu auf die Ausführungen im
Geschäftsbericht 2021.
Deutscher Corporate Governance KodexDie jährliche Erklärung gemäß
§ 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex
vom Vorstand und Aufsichtsrat der Continental AG ist den
Aktionären auf der Internetseite des
ContinentalKonzerns dauerhaft zugänglich gemacht
worden. Dort befinden sich auch frühere
Erklärungen nach § 161 AktG.
Wesentliche Ereignisse nach dem 30. Juni 2022Am 1. Juli 2022 erwarb die ContiTech USA, Inc.,
Fairlawn, USA, 100 % der Anteile an der WCCO Belting LLC,
Wahpeton, USA, mit dem Ziel, das Agrargeschäft in dem
Geschäftsfeld Conveying Solutions zu stärken. Der
vorläufige Kaufpreis beträgt rund 77 Mio €.
Darüber hinaus liegen keine weiteren wesentlichen
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag zum 30. Juni 2022 vor.
Hannover, 22. Juli 2022
Continental Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Versicherung der gesetzlichen VertreterNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß
den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für
die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Ertrags-, Finanz- und
Vermögenslage des Konzerns vermittelt und im
Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die
Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken
der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im
verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Hannover, 22. Juli 2022
Continental Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Bescheinigung nach prüferischer DurchsichtAn die Continental Aktiengesellschaft, Hannover
Wir haben den verkürzten Konzern-Zwischenabschluss
- bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und
Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung,
Konzern-Kapitalflussrechnung,
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie
erläuternden Angaben zum Konzern-Zwischenabschluss -
und den Konzern-Zwischenlagebericht der Continental
Aktiengesellschaft, Hannover, für den Zeitraum vom 1.
Januar bis 30. Juni 2022, die Bestandteile des
Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer
prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung
des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses nach den
IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU
anzuwenden sind, und des Konzern-Zwischenlageberichts nach
den für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung des
Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine
Bescheinigung zu dem verkürzten
Konzern-Zwischenabschluss und dem
Konzern-Zwischenlagebericht auf der Grundlage unserer
prüferischen Durchsicht abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des
verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses und des
Konzern-Zwischenlageberichts unter Beachtung der vom
Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze für die prüferische
Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die
prüferische Durchsicht so zu planen und
durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung
mit einer gewissen Sicherheit ausschließen
können, dass der verkürzte
Konzern-Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in
Übereinstimmung mit den IFRS für
Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden
sind, und der Konzern-Zwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für
Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des
WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische
Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf
Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf
analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die
durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da
wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung
vorgenommen haben, können wir einen
Bestätigungsvermerk nicht erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht
sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu
der Annahme veranlassen, dass der verkürzte
Konzern-Zwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in
Übereinstimmung mit den IFRS für
Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden
sind, oder dass der Konzern-Zwischenlagebericht in
wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den
für Konzern-Zwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.
Hannover, 2. August 2022
PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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