CropEnergies AG

Mannheim

Zwischenbericht zum 31. Mai 2016

Geschäftsjahr 2016/17

1. Quartal
1. März bis 31. Mai 2016

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CropEnergies AG

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Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen

Dieser Bericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Einschätzungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Ein Überblick über die Risiken gibt der Risiko- und Chancenbericht im Geschäftsbericht 2015/16 auf den Seiten 66 bis 73. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in diesem Bericht gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.

Geschäftsjahr 2016/17

ZWISCHENBERICHT

1. Quartal

1. März bis 31. Mai 2016

Mannheim, 6. Juli 2016

Die auf den folgenden Seiten in Klammern gesetzten Zahlen betreffen den entsprechenden Vorjahreszeitraum bzw. -punkt.

Das Geschäftsjahr der CropEnergies AG weicht vom Kalenderjahr ab. Das 1. Quartal erstreckt sich vom 1. März bis zum 31. Mai.

Überblick 1. Quartal 2016/17

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• Umsatz verringert sich auf 167,5 (197,8) Mio. € -30 Mio. €
• EBITDA wächst auf 28,0 (22,2) Mio. € +6 Mio. €
• Operatives Ergebnis erhöht sich auf 19,4 (13,7) Mio. € +6 Mio. €
• Jahresüberschuss im 1. Quartal steigt auf 8,9 (4,9) Mio. € +4 Mio. €
• Bioethanolproduktion verringert sich leicht auf 203 (205) Tsd. m3 -1 %
• Nettofinanzschulden erhöhen sich leicht auf 70 (per 29. Februar 2016: 66) Mio. €


Ausblick für das Geschäftsjahr 2016/17 angehoben

Der Umsatz wird in einer Bandbreite von 640 bis 700 Mio. € (vorher erwartet: 625 bis 700 Mio. €) liegen

Das operative Ergebnis (vor Restrukturierung und Sondereinflüssen) soll in einer Bandbreite von 50 bis 80 Mio. € (vorher erwartet: 30 bis 70 Mio. €) liegen

Zwischenlagebericht

Wirtschaftliches Umfeld

"Erneuerbare-Energien-Richtlinie"

Die "Erneuerbare-Energien-Richtlinie" definiert unverändert die rechtlichen Grundlagen für das verbindliche Ziel von 10 % erneuerbaren Energien im Transportsektor der EU im Jahr 2020. Bis zu 7 %-Punkte können dabei aus konventionellen, als nachhaltig zertifizierten Biokraftstoffen stammen. Die restlichen 3 %-Punkte sollen zum einen durch die Doppelanrechnung von Biokraftstoffen aus Abfällen und Reststoffen erreicht werden. Diese werden darüber hinaus teilweise mit einer Unterquote von mindestens 0,5 % zusätzlich gefördert. Zum anderen wird die im Schienen- und Straßenverkehr genutzte Elektrizität aus erneuerbaren Quellen mehrfach angerechnet. Wesentliche Voraussetzung für den Marktzugang von Biokraftstoffen in der EU ist die Einhaltung strenger Nachhaltigkeitskriterien, die z. B. Mindestanforderungen für eine nachhaltige Biomasseerzeugung und -verarbeitung vorgeben. Hierzu zählen eine im Vergleich zu fossilen Kraftstoffen erzielte Treibhausgaseinsparung von mindestens 35 Gew.-% (ab 2018: mindestens 50 Gew.-%) und eine lückenlose Dokumentation der Herkunft der verarbeiteten Biomasse. Da das Ausmaß von Treibhausgasemissionen aus indirekten Landnutzungsänderungen (iLUC) umstritten ist, sollen die Mitgliedsstaaten zukünftig zwar über diese vermuteten indirekten Effekte berichten, jedoch werden sie den einzelnen Biokraftstoffen weiterhin nicht direkt zugerechnet.

"Kraftstoffqualitätsrichtlinie"

Die "Kraftstoffqualitätsrichtlinie" gibt vor, dass bis 2020, auf den gesamten Kraftstoffverbrauch gerechnet, 6 Gew.-% der Treibhausgase eingespart werden müssen. Als Basiswert dient die durchschnittliche Treibhausgasintensität der im Jahr 2010 verbrauchten fossilen Kraftstoffe in Höhe von 94,1 g CO2äq /MJ. Die Treibhausgasintensität von europäischem Bioethanol lag 2015 durchschnittlich bei rund 30 g CO2äq /MJ, was gegenüber dem Basiswert der "Kraftstoffqualitätsrichtlinie" einer Treibhausgasminderung von fast 70 % entspricht. Die "Kraftstoffqualitätsrichtlinie" schuf zudem die Möglichkeit für die EU-weite Einführung von E10-Kraftstoff, d. h. die Beimischung von 10 Vol.-% Bioethanol zu Ottokraftstoff. E10 ist jedoch weiterhin nur in Deutschland, Frankreich und Finnland flächendeckend erhältlich. Die 28 Mitgliedsstaaten schöpfen das Potenzial von Bioethanol zur Einsparung von Treibhausgasemissionen und der Minderung der Abhängigkeit von Ölimporten also bei Weitem nicht aus.

"Klima- und Energiepaket 2030"

Aus Sicht von CropEnergies ist es dringend geboten, auch für den Zeitraum nach 2020 verbindliche Zielvorgaben für den Einsatz von erneuerbaren Energien und die Senkung von Treibhausgasemissionen im Transportsektor festzulegen. Anders ist das ambitionierte Klimaschutzziel des Pariser Klimagipfels, die langfristige Erderwärmung bis zum Ende des Jahrhunderts auf höchstens 2 °C zu begrenzen, angesichts des immer höheren Anteils des Transportsektors an den gesamten Treibhausgasemissionen in der EU, nicht einzuhalten. Gemeinsam mit den Bioethanolverbänden auf nationaler und europäischer Ebene setzt sich CropEnergies bei der Diskussion über ein Klima- und Energiepaket 2030 daher für die Fortsetzung einer Politik zur Förderung der Nutzung von nachhaltig hergestellten Biokraftstoffen ein. Auf absehbare Zeit sind Biokraftstoffe die einzige Alternative zu fossilen Kraftstoffen, die in nennenswertem Umfang und kostengünstig zur Verfügung steht. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag zum Klimaschutz im Transportsektor.

Deutschland

In Deutschland gilt seit dem 1. Januar 2015 ein Treibhausgasminderungsziel von 3,5 Gew.-% im Vergleich zu fossilen Kraftstoffen. Ab 2017 steigt dieses Einsparungsziel auf 4,0 Gew.-% und ab 2020 auf 6,0 Gew.-%. Die deutsche Bioethanolwirtschaft fordert aber ambitioniertere Zielvorgaben. Anstelle eines sprunghaften Anstiegs auf 6 Gew.-% im Jahr 2020 sollte eine gestufte Erhöhung früher und in Jahresschritten erfolgen. Dies würde sicherstellen, dass das ab 2020 geltende Treibhausgasminderungsziel von 6 Gew.-% auch tatsächlich erreicht wird.

Belgien

In Belgien soll die Beimischungsverpflichtung zum 1. Januar 2017 von derzeit 4 Vol.-% auf 8,5 Vol.-% Bioethanol steigen. Nachdem der königliche Erlass, der auch die Einführung von E10 in Belgien ermöglicht, der EU-Kommission am 17. Februar 2016 zur Notifizierung vorgelegt wurde und keine Einwände eingegangen sind, wird in Kürze dessen Veröffentlichung im belgischen Amtsblatt erwartet.

Anstieg der europäischen Bioethanolpreise

Die weltweite Bioethanolproduktion stieg im Jahr 2015 auf 117,5 Mio. m3 (+3,4 %). Dies resultierte aus der um 3,9 % auf 98,3 Mio. m3 gewachsenen Produktion von Kraftstoffethanol. Für das Jahr 2016 wird mit einer weltweiten Bioethanolproduktion von 117,6 Mio. m3 gerechnet, die sich damit auf dem Vorjahresniveau befindet. Hiervon sollen 99,0 Mio. m3 auf die Produktion von Kraftstoffethanol entfallen.

Internationale Bioethanolpreise (€/m³)

In den USA wird für 2016 mit einer Bioethanolproduktion von 58,0 Mio. m3 (+0,8 %) und einem Anstieg der Nettoexporte von Bioethanol auf 3,0 Mio. m3 (+12,2 %) gerechnet. Der 1-Monats-Future für Ethanol an der Chicago Board of Trade (CBOT) lag Ende Mai 2016 bei umgerechnet 390 €/m3 und damit deutlich über dem Niveau von 330 €/m3 von Anfang März 2016. Zur Preissteigerung trug unter anderem ein kräftiger Anstieg der Ölpreise bei. So kostete die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) Ende Mai 2016 fast 50 US-$/Barrel und damit über 40 % mehr als Anfang März 2016.

Im Zuckerwirtschaftsjahr 2016/17 sollen in Brasilien 30,0 Mio. m3 (-1,6 %) Bioethanol hergestellt werden. Trotz einer geringeren Inlandsnachfrage von 28,7 Mio. m3 (-4,6 %) wird mit einem deutlichen Rückgang der Nettoexporte auf 1,0 Mio. m3 (-36,7 %) gerechnet, nachdem im Vorjahreszeitraum eine deutliche Bestandsabnahme zu verzeichnen war. Mit umgerechnet rund 400 €/m3 Ende Mai 2016 haben sich die brasilianischen Ethanolpreise dem US-Niveau weitgehend angepasst. Sie notieren damit aber deutlich unter dem Niveau von 490 €/m3 Anfang März 2016. Der Rückgang ist auf den Beginn und den bisher günstigen Verlauf der neuen Zuckerrohrernte zurückzuführen.

Die Ethanolpreise in Europa stiegen im Berichtszeitraum deutlich und lagen Ende Mai 2016 mit rund 560 €/m3 FOB Rotterdam deutlich über dem Wert von rund 490 €/m3 Anfang März 2016. Diese Entwicklung folgt dem saisonalen Nachfrageanstieg. Für Preisauftrieb sorgten auch Spekulationen über eine knappere Versorgungslage im Zuge von Stillständen mehrerer europäischer Bioethanolanlagen.

Angesichts eines rückläufigen Verbrauchs von Ottokraftstoffen und ohne Impulse durch höhere Beimischungsvorgaben wird für 2016 mit einem weiteren Rückgang des Kraftstoffethanolverbrauchs in der EU um 2,8 % auf 5,1 (5,2) Mio. m3 gerechnet.

Dieser Bedarf sollte weitgehend aus europäischer Produktion, die sich auf rund 5,2 (5,1) Mio. m3 belaufen soll, gedeckt werden können. Das vorhandene Potenzial von Bioethanol für eine schnelle und kostengünstige Reduktion von Treibhausgasemissionen wird weiterhin nicht ausreichend ausgeschöpft. Eine zeitnahe E10-Einführung in weiteren EU-Mitgliedsstaaten würde die Dekarbonisierung im Transportsektor beschleunigen und dessen Klimabilanz deutlich verbessern. Damit könnte der Transportsektor seinen massiven Rückstand gegenüber anderen Sektoren bei der Senkung seiner Treibhausgasemissionen aufholen.

In Deutschland soll der Kraftstoffethanolverbrauch im Jahr 2016 um 6,3 % auf 1,4 Mio. m3 sinken. Dafür werden ein weiterhin leicht rückläufiger Ottokraftstoffverbrauch sowie das aktuell wenig ambitionierte Treibhausgasminderungsziel von nur 3,5 Gew.-% verantwortlich gemacht. Tatsächlich zeigen die vorläufigen Verbrauchsdaten von Januar bis März 2016 jedoch einen Absatzanstieg um 3,0 % auf rund 0,3 Mio. m3 Kraftstoffethanol. Im gleichen Zeitraum stieg der Absatz von Ottokraftstoffen um 1,6 % auf 4,2 Mio. t. Der Absatz von E10 am Ottokraftstoffmarkt reduzierte sich auf 0,6 Mio. t, was einem Marktanteil von 13,1 (14,6) % entsprach.

Anstieg der Getreide- und Ölsaatenpreise

Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) geht in seiner Schätzung vom 10. Juni 2016 von einer Rekord-Weltgetreideproduktion (ohne Reis) 2016/17 von 2.034 Mio. t (+2,3 %) aus. Bei einem erwarteten Getreideverbrauch von 2.022 Mio. t (+2,9 %) wird mit einem weiteren Anstieg der Lagerbestände auf 497 (486) Mio. t gerechnet. Die EU-Kommission erwartet im Getreidewirtschaftsjahr 2016/17 eine um 0,8 % höhere EU-Getreideernte von 313 Mio. t. Damit soll weiterhin überdurchschnittlich viel Getreide geerntet und der erwartete Verbrauch von 284 Mio. t abermals deutlich übertroffen werden. Der größte Teil des Getreideverbrauchs entfällt mit über 61 % auf die Tierfütterung. Mit einem Nettoexport von 27 (26) Mio. t Getreide trägt die EU unverändert in hohem Maße zur Versorgung des Weltmarkts bei. Zur Herstellung von Bioethanol werden voraussichtlich nur 12 Mio. t Getreide verwendet, wobei rund ein Drittel dieser Menge wieder als Lebens- und Futtermittel in den Markt zurückfließt und dadurch Sojaimporte aus Südamerika reduziert.

Internationale Agrarpreise (€/t)

Die europäischen Weizenpreise an der Euronext in Paris stiegen von 145 €/t Anfang März 2016 auf rund 170 €/t Ende Mai 2016. Dies ist vor allem auf eine höhere Exportnachfrage und einen vergleichsweise hohen Aufschlag für die neue Weizenernte 2016/17 zurückzuführen.

Das USDA erwartet für das Wirtschaftsjahr 2016/17 eine weitere Rekordernte für Sojabohnen von 324 (313) Mio. t. In Anbetracht einer deutlichen Erhöhung des weltweiten Verbrauchs auf 328 (318) Mio. t sollen die weltweiten Lagerbestände jedoch auf 66 (72) Mio. t sinken. Der 1-Monats-Future für Sojabohnen an der CBOT stieg im Zuge der knapperen Versorgungsbilanz von 8,50 US-$/Bushel* Anfang März 2016 auf rund 11 US-$/Bushel Ende Mai 2016. Umgerechnet in Euro stieg der Preis von 290 auf 360 €/t. Die Rapsschrotpreise folgten dieser Entwicklung und erhöhten sich von 180 €/t Anfang März 2016 auf rund 240 €/t Ende Mai 2016.

* Ein Bushel Sojabohnen entspricht 27,216 kg Sojabohnen.


Geschäftsverlauf

Produktion von Bioethanol sowie Lebens- und Futtermitteln auf Vorjahresniveau

Die Bioethanolproduktion von CropEnergies lag in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahrs 2016/17 mit 203 (205) Tsd. m3 Bioethanol leicht unter Vorjahresniveau. Die Erzeugung von Lebens- und Futtermitteln erhöhte sich aufgrund einer Änderung des Rohstoffeinsatzes.

Der seit Februar 2015 andauernde temporäre Stillstand der Bioethanolanlage in Wilton wurde zu zahlreichen Modifikationen genutzt, um die Zuverlässigkeit und die Energieeffizienz der Anlage zu verbessern. Nach Abschluss der Arbeiten sollen diese Optimierungen intensiv getestet und die Anlage im Juli 2016 wieder angefahren werden.

Umsatz und Jahresüberschuss

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Tsd. € 1. Quartal

2016/17 2015/16
Umsatzerlöse 167.517 197.772
EBITDA* 28.031 22.218
EBITDA-Marge in % 16,7 % 11,2 %
Abschreibungen* -8.655 -8.567
Operatives Ergebnis 19.376 13.651
Operative Marge in % 11,6 % 6,9 %
Restrukturierung und Sondereinflüsse -3.741 -4.957
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen 37 -3
Ergebnis der Betriebstätigkeit 15.672 8.691
Finanzergebnis -610 -1.244
Ergebnis vor Ertragsteuern 15.062 7.447
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -6.161 -2.533
Jahresüberschuss 8.901 4.914
Verwässertes und unverwässertes Ergebnis je Aktie (€) 0,10 0,06


* Soweit nicht auf Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen entfallend


Im 1. Quartal des Geschäftsjahrs 2016/17 lag der Umsatz von CropEnergies mit 167,5 (197,8) Mio. € erwartungsgemäß deutlich unter dem Vorjahreswert. Niedrigere Erlöse für Bioethanol trugen zu diesem Umsatzrückgang bei. Darüber hinaus waren im Vorjahreszeitraum noch Absatzmengen von Ensus angefallen.

Trotz des reduzierten Geschäftsvolumens konnte CropEnergies die Ertragslage deutlich verbessern. Maßgeblich hierfür waren neben gesunkenen Rohstoffpreisen auch niedrigere Aufwendungen für Energie und Instandhaltung. Insgesamt stieg das EBITDA deutlich auf 28,0 (22,2) Mio. €.

Entsprechend konnte das operative Ergebnis um 42 % auf 19,4 (13,7) Mio. € gesteigert werden. Bezogen auf den Umsatz erhöhte sich die operative Marge auf 11,6 (6,9) %. Die Restrukturierungs- bzw. Sonderaufwendungen als Folge der temporären Stilllegung der Produktionsanlage in Wilton reduzierten sich auf 3,7 (5,0) Mio. €. In der Summe aus operativem Ergebnis, dem Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen sowie den Sondereinflüssen stieg das Ergebnis der Betriebstätigkeit um 80 % auf 15,7 (8,7) Mio. €.

Das Finanzergebnis verbesserte sich infolge der deutlich niedrigeren Nettofinanzschulden auf -0,6 (-1,2) Mio. €, sodass sich das Ergebnis vor Ertragsteuern auf 15,1 (7,4) Mio. € mehr als verdoppelte. Nach Steuern ergibt sich für das 1. Quartal 2016/17 ein Jahresüberschuss von 8,9 (4,9) Mio. €. Bei 87,25 Mio. Stückaktien entspricht dies einem Ergebnis je Aktie von 0,10 (0,06) €.

Finanzierungsrechnung

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Tsd. € 1. Quartal

2016/17 2015/16
Cashflow 19.416 14.577
Veränderung Nettoumlaufvermögen -20.795 -3.287
Mittelabfluss (-) / -zufluss (+) aus laufender Geschäftstätigkeit -1.379 11.290
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte -2.490 -7.978
Einzahlungen aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten 14 11
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit -2.476 -7.967
Mittelzufluss (+) / -abfluss (-) aus Finanzierungstätigkeit 202 -6.886
Veränderung der flüssigen Mittel aufgrund von Wechselkursänderungen -6 -2
Abnahme der flüssigen Mittel -3.659 -3.565


Als Folge des gestiegenen EBITDA erhöhte sich der Cashflow auf 19,4 (14,6) Mio. €. Einschließlich der Veränderung des Nettoumlaufvermögens belief sich der Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit im 1. Quartal des Geschäftsjahrs 2016/17 auf 1,4 (Mittelzufluss: 11,3) Mio. €.

Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit reduzierte sich auf insgesamt 2,5 (8,0) Mio. € und entfiel fast vollständig auf Investitionen in Sachanlagen. Die Investitionen dienten insbesondere der Verbesserung der Produktionsanlagen.

Der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 2,8 Mio. € standen Tilgungen von 2,6 Mio. € gegenüber. Dies führte per Saldo zu einem Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 0,2 (Mittelabfluss: 6,9) Mio. €.

Bilanzstruktur

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Tsd. € 31.05.2016 31.05.2015 Veränd. 29.02.2016
Aktiva



Langfristige Vermögenswerte 450.430 493.699 -43.269 459.788
Kurzfristige Vermögenswerte 145.762 140.624 5.138 131.688
Bilanzsumme 596.192 634.323 -38.131 591.476
Passiva



Eigenkapital 380.779 333.330 47.449 367.215
Langfristige Schulden 100.656 150.053 -49.397 103.035
Kurzfristige Schulden 114.757 150.940 -36.183 121.226
Bilanzsumme 596.192 634.323 -38.131 591.476
Nettofinanzschulden 69.539 146.827 -77.288 65.678
Eigenkapitalquote 63,9 % 52,5 %
62,1 %


Die langfristigen Vermögenswerte verminderten sich zum 31. Mai 2016 um 43,3 Mio. € auf 450,4 Mio. €. Dabei verringerte sich insbesondere das Anlagevermögen infolge planmäßiger Abschreibungen - unter Berücksichtigung von Investitionen - um 32,0 Mio. € auf 447,4 Mio. €. Darin sind unverändert Geschäfts- bzw. Firmenwerte in Höhe von 5,6 Mio. € enthalten. Die aktiven latenten Steuern reduzierten sich um 11,4 Mio. € auf 1,2 Mio. €. Des Weiteren stieg der Anteil an at Equity einbezogenen Unternehmen um 0,1 Mio. € auf 1,8 Mio. €.

Gegenüber dem Vorjahresstichtag erhöhten sich die kurzfristigen Vermögenswerte leicht um 5,1 Mio. € auf 145,8 Mio. €. Hierbei stiegen insbesondere die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte um 8,2 Mio. € auf 86,2 Mio. €. Hierin sind auch die positiven Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten in Höhe von 0,1 (0,6) Mio. € enthalten. Der Bestand an Vorräten wurde um 4,4 Mio. € auf 46,4 Mio. € abgebaut. Des Weiteren erhöhten sich die Steuererstattungsansprüche um 3,1 Mio. € auf 8,8 Mio. € und der Bestand an flüssigen Mitteln verringerte sich um 1,8 Mio. € auf 4,4 Mio. €.

Die langfristigen Schulden nahmen um 49,4 Mio. € auf 100,7 Mio. € ab. Dabei wurden insbesondere die langfristigen Finanzverbindlichkeiten durch Tilgungen um 41,0 Mio. € auf 50,0 Mio. € abgebaut. Des Weiteren verminderten sich die übrigen Rückstellungen um 8,3 Mio. € auf 9,0 Mio. €. Demgegenüber erhöhten sich die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen um 3,0 Mio. € auf 19,7 Mio. €. Die passiven latenten Steuern verringerten sich um 3,0 Mio. € auf 21,6 Mio. € und die sonstigen Verbindlichkeiten um 0,1 Mio. € auf 0,4 Mio. €.

Die kurzfristigen Schulden verminderten sich um 36,2 Mio. € auf 114,7 Mio. €. Dabei nahmen insbesondere die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten durch Tilgungen um 38,0 Mio. € auf 23,9 Mio. € ab. Dagegen erhöhten sich infolge der positiven Ergebnisentwicklung die kurzfristigen Steuerverbindlichkeiten um 12,6 Mio. € auf 15,5 Mio. €. Des Weiteren verringerten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten um 8,9 Mio. € auf 61,7 Mio. €. Hierin sind auch die negativen Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten in Höhe von 2,5 (4,7) Mio. € enthalten. Die übrigen Rückstellungen nahmen leicht um 1,9 Mio. € auf 13,6 Mio. € ab.

Die Nettofinanzschulden konnten in Summe deutlich auf 69,5 (146,8) Mio. € reduziert werden. Von den Finanzschulden sind 50,0 Mio. € langfristig und 23,9 Mio. € kurzfristig fällig. Ihnen stehen flüssige Mittel in Höhe von 4,4 Mio. € gegenüber.

Das Eigenkapital erhöhte sich aufgrund der erfreulichen Ertragslage auf 380,8 (333,3) Mio. €; die Eigenkapitalquote stieg auf 63,9 (52,5) %.

Nachtragsbericht

Seit dem 31. Mai 2016 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu erwarten ist.

Risiko- und Chancenbericht

CropEnergies setzt ein integriertes System zur Früherkennung und Überwachung von konzernspezifischen Risiken ein. Der erfolgreiche Umgang mit Risiken wird von der Zielsetzung geleitet, eine ausgewogene Balance von Ertrag und Risiko zu erreichen. Die Risikokultur des Unternehmens ist gekennzeichnet durch risikobewusstes Verhalten, klare Verantwortlichkeiten, Unabhängigkeit im Risikocontrolling sowie durch die Implementierung interner Kontrollen.

Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht und sind gegenwärtig nicht erkennbar.

Detaillierte Informationen zum Risikomanagementsystem und zu den Risiken und Chancen des Konzerns sind im Geschäftsbericht 2015/16 unter der Rubrik "Risiko- und Chancenbericht" auf den Seiten 66 bis 73 ausführlich dargestellt. Die dortigen Angaben sind weiterhin aktuell.

Prognosebericht

CropEnergies ist gut in das Geschäftsjahr 2016/17 gestartet und konnte im 1. Quartal trotz im Jahresvergleich niedrigerer Bioethanolpreise eine erfreuliche Ertragslage verzeichnen. Hierzu haben vor allem geringere Rohstoffkosten beigetragen. Seit Mai 2016 hat sich die Preissituation am Bioethanolmarkt deutlich verbessert, es ist jedoch weiterhin von einer großen Schwankungsbreite auszugehen.

CropEnergies hebt vor dem Hintergrund des guten Jahresstarts die Prognose für das Geschäftsjahr 2016/17 an. Der Umsatz soll nunmehr eine Bandbreite von 640 bis 700 Mio. € erreichen. Unter der Annahme von unter dem guten Vorjahr liegenden Bioethanolpreisen rechnet CropEnergies für das Geschäftsjahr 2016/17 mit einem um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA von 85 bis 115 Mio. €. Das operative Ergebnis soll in einer Bandbreite von 50 bis 80 Mio. € liegen und das Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen bis zu 16 Mio. € betragen.

Bereits am 17. Mai 2016 hat CropEnergies mitgeteilt, die seit Februar 2015 stillgelegte Bioethanolanlage in Wilton im Juli 2016 wieder anzufahren. Dabei sollen die in der Zwischenzeit durchgeführten Modifikationen zur Erhöhung der Zuverlässigkeit und zur Verbesserung der Energieeffizienz intensiv getestet werden. Dies kann sich je nach Dauer und Ergebnis auch auf Umsatz und Ertrag auswirken. Entsprechende Effekte sind jedoch in der vorstehenden Prognose noch nicht berücksichtigt.

Mittelfristig geht CropEnergies davon aus, dass die Beschlüsse des Pariser Klima-Gipfels und die EU-Beschlüsse zur Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien auch im Transportsektor für weiteres Marktwachstum sorgen werden. Für den korrespondierenden Nachfrageanstieg ist CropEnergies als einer der führenden Hersteller Europas und aufgrund der Flexibilität und Kapazität seiner Anlagen gut gerüstet.

Zwischenabschluss

Gesamtergebnisrechnung

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Tsd. € 1. Quartal

2016/17 2015/16
Gewinn-und-Verlust-Rechnung

Umsatzerlöse 167.517 197.772
Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen -7.859 -12.696
Sonstige betriebliche Erträge 947 2.003
Materialaufwand -112.898 -143.638
Personalaufwand -8.498 -9.503
Abschreibungen -9.550 -9.552
Sonstige betriebliche Aufwendungen -14.024 -15.692
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen 37 -3
Ergebnis der Betriebstätigkeit 15.672 8.691
Finanzerträge 193 296
Finanzaufwendungen -803 -1.540
Ergebnis vor Ertragsteuern 15.062 7.447
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -6.161 -2.533
Jahresüberschuss 8.901 4.914
Verwässertes und unverwässertes Ergebnis je Aktie (€) 0,10 0,06
Aufstellung der erfolgsneutral im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen
Jahresüberschuss 8.901 4.914
Marktwertveränderungen aus Cashflow Hedges* 3.457 -3.390
Konsolidierungsbedingte Währungsdifferenzen 1.206 146
Zukünftig in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung zu erfassende Erträge und Aufwendungen 4.663 -3.244
Neubewertung von leistungsorientierten Pensionszusagen und ähnlichen Verpflichtungen* 0 0
Zukünftig nicht in der
Gewinn-und-Verlust-Rechnung
zu erfassende Erträge und Aufwendungen
0 0
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen 4.663 -3.244
Gesamtergebnis 13.564 1.670


* Nach Berücksichtigung latenter Steuern


Kapitalflussrechnung

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Tsd. € 1. Quartal

2016/17 2015/16
Jahresüberschuss 8.901 4.914
Abschreibungen auf langfristiges Vermögen 9.550 9.552
Übrige Posten 965 111
Cashflow 19.416 14.577
Veränderung Nettoumlaufvermögen -20.795 -3.287
I. Mittelabfluss (-) /-zufluss (+) aus laufender Geschäftstätigkeit -1.379 11.290
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte -2.490 -7.978
Einzahlungen aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten 14 11
II. Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit -2.476 -7.967
Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 2.810 6.000
Tilgung von Finanzverbindlichkeiten -2.608 -12.886
III. Mittelzufluss (+) /-abfluss (-) aus Finanzierungstätigkeit 202 -6.886
Veränderung der flüssigen Mittel (Summe aus I., II. und III.) -3.653 -3.563
Veränderung der flüssigen Mittel aufgrund von Wechselkursänderungen -6 -2
Abnahme der flüssigen Mittel -3.659 -3.565
Flüssige Mittel am Anfang der Periode 8.031 9.718
Flüssige Mittel am Ende der Periode 4.372 6.153


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Tsd. € 1. Quartal

2016/17 2015/16
Zinsauszahlungen 441 1.311
Steuerzahlungen 709 1.237


Bilanz

Aktiva

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Tsd. € 31.05.2016 31.05.2015 Veränd. 29.02.2016
Immaterielle Vermögenswerte 9.980 10.255 -275 10.166
Sachanlagen 437.407 469.124 -31.717 442.605
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen 1.805 1.725 80 1.768
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 46 45 1 46
Aktive latente Steuern 1.192 12.550 -11.358 5.203
Langfristige Vermögenswerte 450.430 493.699 -43.269 459.788
Vorräte 46.409 50.843 -4.434 56.845
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte 86.156 77.933 8.223 60.181
Steuererstattungsansprüche 8.825 5.695 3.130 6.631
Flüssige Mittel 4.372 6.153 -1.781 8.031
Kurzfristige Vermögenswerte 145.762 140.624 5.138 131.688
Bilanzsumme 596.192 634.323 -38.131 591.476


Passiva

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Tsd. € 31.05.2016 31.05.2015 Veränd. 29.02.2016
Gezeichnetes Kapital 87.250 87.250 0 87.250
Kapitalrücklage 197.847 197.847 0 197.847
Gewinnrücklagen und sonstige Eigenkapitalposten 95.682 48.233 47.449 82.118
Eigenkapital 380.779 333.330 47.449 367.215
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 19.680 16.663 3.017 19.414
Übrige Rückstellungen 9.019 17.305 -8.286 11.208
Finanzverbindlichkeiten 50.015 91.054 -41.039 51.023
Sonstige Verbindlichkeiten 344 491 -147 359
Passive latente Steuern 21.598 24.540 -2.942 21.031
Langfristige Schulden 100.656 150.053 -49.397 103.035
Übrige Rückstellungen 13.635 15.529 -1.894 14.559
Finanzverbindlichkeiten 23.896 61.926 -38.030 22.686
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 61.687 70.584 -8.897 65.115
Steuerschulden 15.539 2.901 12.638 18.866
Kurzfristige Schulden 114.757 150.940 -36.183 121.226
Bilanzsumme 596.192 634.323 -38.131 591.476


Entwicklung des Eigenkapitals

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Gewinnrücklagen und sonstige Eigenkapitalposten
Tsd. € Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Cashflow Hedges Kumulierte Währungsdifferenzen Summe
Stand 1. März 2015 87.250 222.764 15.921 16 5.709 21.646
Jahresüberschuss

4.914

4.914
Marktwertveränderungen aus Cashflow Hedges*


-3.390

Währungsveränderungen



146
Neubewertung von leistungsorientierten Pensionszusagen und ähnlichen Verpflichtungen*

0


Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen

0 -3.390 146 -3.244
Gesamtergebnis

4.914 -3.390 146 1.670
Sonstige Veränderungen
-24.917 24.917 0 0 24.917
Stand 31. Mai 2015 87.250 197.847 45.752 -3.374 5.855 48.233
Stand 1. März 2016 87.250 197.847 84.229 -6.097 3.986 82.118
Jahresüberschuss

8.901

8.901
Marktwertveränderungen aus Cashflow Hedges*


3.457

Währungsveränderungen



1.206
Neubewertung von leistungsorientierten Pensionszusagen und ähnlichen Verpflichtungen*

0


Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen

0 3.457 1.206 4.663
Gesamtergebnis

8.901 3.457 1.206 13.564
Stand 31. Mai 2016 87.250 197.847 93.130 -2.640 5.192 95.682


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Tsd. € Gesamtes Konzerneigenkapital
Stand 1. März 2015 331.660
Jahresüberschuss 4.914
Marktwertveränderungen aus Cashflow Hedges*
Währungsveränderungen
Neubewertung von leistungsorientierten Pensionszusagen und ähnlichen Verpflichtungen*
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen -3.244
Gesamtergebnis 1.670
Sonstige Veränderungen 0
Stand 31. Mai 2015 333.330
Stand 1. März 2016 367.215
Jahresüberschuss 8.901
Marktwertveränderungen aus Cashflow Hedges*
Währungsveränderungen
Neubewertung von leistungsorientierten Pensionszusagen und ähnlichen Verpflichtungen*
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen 4.663
Gesamtergebnis 13.564
Stand 31. Mai 2016 380.779


* Nach Berücksichtigung latenter Steuern


Anhang zum Zwischenabschluss

Grundlagen für die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses

Der Zwischenabschluss der CropEnergies-Gruppe zum 31. Mai 2016 wurde entsprechend den Regeln zur Zwischenberichterstattung nach IAS 34 (Zwischenberichterstattung) in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Interpretationen durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt. In Einklang mit IAS 34 erfolgt die Darstellung des Konzernabschlusses der CropEnergies AG zum 31. Mai 2016 in verkürzter Form. Der Konzernzwischenabschluss zum 31. Mai 2016 unterlag keiner prüferischen Durchsicht. Der Vorstand der CropEnergies AG hat diesen Zwischenabschluss am 27. Juni 2016 aufgestellt.

Bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses waren - wie im Anhang des Geschäftsberichts 2015/16 unter Ziffer (1) "Grundlagen für die Aufstellung des Konzernabschlusses" auf den Seiten 82 bis 86 dargestellt - erstmalig neue bzw. geänderte Standards und Interpretationen anzuwenden.

Die Ertragsteuern wurden auf der Basis landesspezifischer Ertragsteuersätze unter Berücksichtigung der Ertragsteuerplanung für das gesamte Geschäftsjahr ermittelt. Wesentliche Sondereffekte werden außerhalb der Ermittlung der Jahressteuerquote im jeweiligen Quartal des Anfalls voll berücksichtigt.

Im Übrigen wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wie bei der Erstellung des Konzernjahresabschlusses zum 29. Februar 2016 angewandt. Deren Erläuterungen im Anhang des Geschäftsberichts 2015/16 unter Ziffer (5) "Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze" auf den Seiten 89 bis 93 gelten daher entsprechend.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss werden die Abschlüsse der CropEnergies AG und der von ihr beherrschten Unternehmen (Tochterunternehmen) nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung einbezogen. Beherrschung liegt vor, wenn die Gesellschaft die Möglichkeit zur Bestimmung der Finanz- und Geschäftspolitik hat, um daraus wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen. Entsprechend werden folgende Tochterunternehmen einbezogen:

CropEnergies Bioethanol GmbH, Zeitz

CropEnergies Beteiligungs GmbH, Mannheim

BioWanze SA, Brüssel (Belgien)

Ryssen Alcools SAS, Loon-Plage (Frankreich)

Compagnie Financière de l'Artois SA, Paris (Frankreich)

Ensus UK Ltd., Yarm (Großbritannien)

Ryssen Chile SpA, Lampa, Santiago de Chile (Chile)

CropEnergies Inc., Houston (USA)

Die Ensus Ltd., eine britische Holdinggesellschaft ohne eigene Produktion, wurde zum 1. März 2016 aufgelöst.

Die Joint Venture-Gesellschaft CT Biocarbonic GmbH, Zeitz, an der CropEnergies 50 % der Anteile hält und die einer gemeinschaftlichen Führung untersteht, wird at Equity in den Konzernabschluss einbezogen. Dabei fließt der Ergebnisbeitrag der CT Biocarbonic GmbH ausschließlich in das Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen ein.

Umsatz, Ergebnis, Investitionen und Mitarbeiter

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Tsd. € 1. Quartal

2016/17 2015/16
Umsatzerlöse 167.517 197.772
EBITDA* 28.031 22.218
EBITDA-Marge in % 16,7 % 11,2 %
Abschreibungen* -8.655 -8.567
Operatives Ergebnis 19.376 13.651
Operative Marge in % 11,6 % 6,9 %
Restrukturierung und Sondereinflüsse -3.741 -4.957
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen 37 -3
Ergebnis der Betriebstätigkeit 15.672 8.691
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 2.490 7.978
Mitarbeiter 405 429


* Soweit nicht auf Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen entfallend


Das EBITDA stieg deutlich auf 28,0 (22,2) Mio. €. Entsprechend konnte das operative Ergebnis um 42 % auf 19,4 (13,7) Mio. € gesteigert werden. Bezogen auf den Umsatz erhöhte sich die operative Marge auf 11,6 (6,9) %. Die Restrukturierungs- bzw. Sonderaufwendungen als Folge der temporären Stilllegung der Produktionsanlage in Wilton reduzierten sich auf 3,7 (5,0) Mio. €. In der Summe aus operativem Ergebnis, dem Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen sowie den Sondereinflüssen stieg das Ergebnis der Betriebstätigkeit um 80 % auf 15,7 (8,7) Mio. €.

Die Investitionen in Höhe von 2,5 (8,0) Mio. € entfielen fast vollständig auf Sachanlagen. Davon wurden 1,1 Mio. € bei der BioWanze SA, 0,7 Mio. € bei der Ensus UK Ltd. und 0,5 Mio. € bei der CropEnergies Bioethanol GmbH investiert.

Die Zahl der beschäftigten Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente) lag zum Ende der ersten drei Monate des Geschäftsjahrs 2016/17 bei 405 (429). Hiervon waren 45 Mitarbeiter bei der CropEnergies AG, 114 Mitarbeiter bei der CropEnergies Bioethanol GmbH, 122 Mitarbeiter bei der BioWanze SA, 46 Mitarbeiter bei der Ryssen Alcools SAS, 71 Mitarbeiter bei der Ensus UK Ltd. und 7 Mitarbeiter bei der Ryssen Chile SpA beschäftigt.

Ergebnis je Aktie

Auf die Aktionäre der CropEnergies AG entfällt der gesamte Jahresüberschuss des 1. Quartals des Geschäftsjahrs 2016/17 in Höhe von 8,9 Mio. €. Der Berechnung des Ergebnisses je Aktie (IAS 33) liegen weiterhin 87,25 (87,25) Mio. Aktien zugrunde. Somit ergibt sich für das 1. Quartal des Geschäftsjahrs 2016/17 ein Ergebnis je Aktie von 0,10 (0,06) €; eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie lag nicht vor.

Vorräte

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Tsd. € 31. Mai

2016 2015
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 12.179 15.900
Unfertige Erzeugnisse 2.793 2.881
Fertige Erzeugnisse, Waren 31.437 32.062

46.409 50.843


Die Vorräte haben sich insbesondere mengenbedingt um 4,4 Mio. € auf 46,4 Mio. € reduziert.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte

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Tsd. € 31. Mai

2016 2015
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 50.297 55.540
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.389 9.652
Sonstige Vermögenswerte 25.470 12.741

86.156 77.933


Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen verringerten sich um 4,5 Mio. € auf 60,7 Mio. €.

Die sonstigen Vermögenswerte in Höhe von 25,5 (12,7) Mio. € enthalten im Wesentlichen finanzielle Vermögenswerte in Form zweckgebundener Guthaben für Sicherungsgeschäfte in Höhe von 8,8 (0,0) Mio. €, positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in Höhe von 0,1 (0,6) Mio. € sowie nicht finanzielle Vermögenswerte in Form von Forderungen aus Anzahlungen in Höhe von 7,4 (4,3) Mio. € und Forderungen aus Vorsteuern in Höhe von 6,4 (5,7) Mio. €.

Eigenkapital

Das Eigenkapital erhöhte sich auf 380,8 (333,3) Mio. €. Die Gewinnrücklagen und sonstige Eigenkapitalposten umfassen das thesaurierte Periodenergebnis und die erfolgsneutral erfassten Veränderungen bei Cashflow Hedges, Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen sowie die Effekte aus der konsolidierungsbedingten Währungsumrechnung. Die Cashflow Hedges enthalten - unter Berücksichtigung latenter Steuern - die Marktwertveränderungen der Weizen- und Währungsderivate einschließlich Abgrenzungen in Höhe von 3,5 (-3,4) Mio. €.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten

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Tsd. € 31. Mai

2016 2015
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 23.088 36.713
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 15.876 17.633
Sonstige Verbindlichkeiten 22.723 16.238

61.687 70.584


Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verringerten sich um 15,4 Mio. € auf 39,0 Mio. €.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 22,7 (16,2) Mio. € enthalten finanzielle Verbindlichkeiten in Form negativer Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in Höhe von 2,5 (4,7) Mio. € sowie nicht finanzielle Verbindlichkeiten in Form von Verbindlichkeiten aus sonstigen Steuern in Höhe von 12,7 (5,9) Mio. € und Verbindlichkeiten aus Personalaufwendungen in Höhe von 6,5 (4,4) Mio. €.

Finanzverbindlichkeiten

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Tsd. € 31. Mai

2016 2015
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.861 4.875
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 65.000 148.000
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 50 105
Finanzverbindlichkeiten 73.911 152.980
Flüssige Mittel -4.372 -6.153
Nettofinanzschulden 69.539 146.827


Die Nettofinanzschulden zum 31. Mai 2016 beliefen sich auf 69,5 (146,8) Mio. €. Hierin sind langfristige Finanzschulden in Höhe von 50,0 (91,1) Mio. € enthalten.

Sämtliche Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind kurzfristig. Von den Finanzverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen der Südzucker-Gruppe weisen dagegen 50,0 (91,0) Mio. € eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auf.

Finanzinstrumente und Finanzschulden

Finanzinstrumente

In der nachstehenden Tabelle sind die zum beizulegenden Zeitwert ermittelten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungslevel (Fair-Value-Hierarchie) gegliedert, die im Einzelnen gemäß IFRS 13 wie folgt definiert sind:

Unter Bewertungslevel 1 fallen auf aktiven Märkten gehandelte Finanzinstrumente, deren notierte Preise unverändert in die Bewertung übernommen werden. Bewertungslevel 2 liegt vor, wenn die Bewertung auf Basis von Bewertungsverfahren erfolgt, deren Einflussfaktoren direkt oder indirekt aus beobachtbaren Marktdaten abgeleitet werden. Bei Derivaten des Bewertungslevels 3 erfolgt die Bewertung auf Basis von Bewertungsverfahren, in welchen mindestens ein wesentlicher nicht beobachtbarer Einflussfaktor enthalten ist. CropEnergies nutzt keine Derivate des Bewertungslevels 3.

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Tsd. € Fair-Value-Hierarchie

31. Mai 2016 Bewertungslevel 1 Bewertungslevel 2 Bewertungslevel 3 31. Mai 2015 Bewertungslevel 1
Postive Marktwerte -Cashflow-Hedge-Derivate 40 0 40 0 87 0
Postive Marktwerte -Derivate im Handelsbestand 53 31 22 0 494 491
Finanzielle Vermögenswerte 93 31 62 0 581 491
Negative Marktwerte -Cashflow-Hedge-Derivate 1.268 1.268 0 0 4.384 4.384
Negative Marktwerte -Derivate im Handelsbestand 1.240 1.236 4 0 296 0
Finanzielle Verbindlichkeiten 2.508 2.504 4 0 4.680 4.384


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Tsd. € Fair-Value-Hierarchie

Bewertungslevel 2 Bewertungslevel 3
Postive Marktwerte -Cashflow-Hedge-Derivate 87 0
Postive Marktwerte -Derivate im Handelsbestand 3 0
Finanzielle Vermögenswerte 90 0
Negative Marktwerte -Cashflow-Hedge-Derivate 0 0
Negative Marktwerte -Derivate im Handelsbestand 296 0
Finanzielle Verbindlichkeiten 296 0


Finanzschulden

Die beizulegenden Zeitwerte von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und verbundenen Unternehmen werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinskurve ermittelt. Die beizulegenden Zeitwerte der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beliefen sich per 31. Mai 2016 auf 8,9 (4,9) Mio. € bei Buchwerten in Höhe von 8,9 (4,9) Mio. € und die beizulegenden Zeitwerte der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beliefen sich per 31. Mai 2016 auf 65 (148) Mio. € bei Buchwerten in Höhe von 65 (148) Mio. €.

Aufgrund der kurzfristigen Laufzeiten der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, der sonstigen Forderungen sowie der Zahlungsmittel wird angenommen, dass die beizulegenden Zeitwerte den Buchwerten entsprechen.

Gleiches gilt für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie für kurzfristige sonstige Verbindlichkeiten.

Weitere Details zur Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der einzelnen Finanzinstrumente sowie deren Zuordnung zu Bewertungsleveln finden sich im Konzernanhang des Geschäftsberichts 2015/16 unter Ziffer (28) "Zusätzliche Angaben zu den Finanzinstrumenten" auf den Seiten 117 bis 121.

Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

"Related Party" im Sinne von IAS 24 (Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen) sind die Südzucker AG als Mehrheitsaktionärin sowie deren Vorstand und Aufsichtsrat nebst deren nahen Familienangehörigen sowie ihre Tochtergesellschaften (Südzucker-Gruppe), das Joint Venture CT Biocarbonic GmbH sowie die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der CropEnergies AG nebst deren nahen Familienangehörigen. Darüber hinaus zählt dazu die Süddeutsche Zuckerrüben-Verwertungs-Genossenschaft eG (SZVG), Stuttgart, aus deren Eigenbesitz an Südzucker-Aktien zuzüglich der von ihr treuhänderisch für die Gemeinschaft der Anteilsinhaber gehaltenen Aktien sich eine Mehrheitsbeteiligung an der Südzucker AG errechnet.

Südzucker AG

Die Transaktionen mit der Südzucker AG umfassten Lieferungen von der Südzucker AG, insbesondere Rohstoffe und Energie, im Wert von 8,1 (10,8) Mio. €. Daneben wurden Dienstleistungen in Höhe von 1,0 (0,8) Mio. € sowie Forschungs- und Entwicklungsleistungen in Höhe von 0,4 (0,4) Mio. € erbracht.

Im Gegenzug erhielt die CropEnergies-Gruppe von der Südzucker AG für Warenlieferungen 0,4 (0,3) Mio. €. Aus der Gewährung von Darlehen ergab sich für die CropEnergies-Gruppe ein negativer Zinssaldo in Höhe von 0,5 (1,2) Mio. €.

Resultierend aus den vorgenannten Leistungsbeziehungen bestanden gegenüber der Südzucker AG zum Bilanzstichtag Forderungen in Höhe von 0,3 (0,1) Mio. € und Verbindlichkeiten in Höhe von 6,3 (5,3) Mio. €. Die Finanzverbindlichkeiten gegenüber der Südzucker AG beliefen sich auf 31,0 (73,0) Mio. €.

Verbundene Unternehmen der Südzucker AG

Die Transaktionen mit den verbundenen Unternehmen der Südzucker AG umfassten Lieferungen, insbesondere von Rohstoffen und Handelswaren, im Wert von 11,7 (17,4) Mio. €. Daneben wurden Dienstleistungen in Höhe von 0,3 (0,2) Mio. € erbracht.

Im Gegenzug erhielt die CropEnergies-Gruppe von den verbundenen Unternehmen der Südzucker AG für Warenlieferungen 17,9 (15,7) Mio. €. Ferner erzielte die CropEnergies-Gruppe Leistungserlöse in Höhe von 0,2 (0,8) Mio. € sowie Erlöse aus Dienstleistungen in Höhe von 0,2 (0,3) Mio. €.

Resultierend aus den vorgenannten Leistungsbeziehungen bestanden gegenüber den verbundenen Unternehmen der Südzucker AG zum Bilanzstichtag Forderungen in Höhe von 10,1 (9,6) Mio. € und Verbindlichkeiten in Höhe von 9,6 (12,3) Mio. €. Die Finanzverbindlichkeiten gegenüber den verbundenen Unternehmen der Südzucker AG beliefen sich auf 34,0 (75,0) Mio. €.

Die Leistungsbeziehungen mit der Südzucker AG und ihren verbundenen Unternehmen wurden zu marktüblichen Preisen bzw. Zinsen abgerechnet; Leistung und Gegenleistung entsprachen sich, sodass keine Benachteiligungen entstanden. Daneben wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Personen getätigt.

Für das Joint Venture CT Biocarbonic GmbH wurden Dienstleistungen und Lieferungen in Höhe von 0,3 (0,3) Mio. € zu marktüblichen Preisen erbracht.

Mit der Süddeutschen Zuckerrüben-Verwertungs-Genossenschaft eG (SZVG) wurden im 1. Quartal des Geschäftsjahrs 2016/17 keinerlei Geschäftsvorfälle abgewickelt.

Mannheim, den 27. Juni 2016

CropEnergies AG

Der Vorstand

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Joachim Lutz Michael Friedmann Dr. Stephan Meeder
(Sprecher des Vorstands)


Finanzkalender

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• Hauptversammlung 2016 12. Juli 2016
• Bericht 1. Halbjahr 2016/17 12. Oktober 2016
• Bericht 1. - 3. Quartal 2016/17 11. Januar 2017
• Bilanzpresse- und Analystenkonferenz Geschäftsjahr 2016/17 17. Mai 2017
• Bericht 1. Quartal 2017/18 12. Juli 2017
• Hauptversammlung 2017 18. Juli 2017