CropEnergies AGMannheimZwischenbericht zum 31. Mai 2016Geschäftsjahr 2016/171. Quartal
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| • Umsatz verringert sich auf 167,5 (197,8) Mio. € | -30 Mio. € |
| • EBITDA wächst auf 28,0 (22,2) Mio. € | +6 Mio. € |
| • Operatives Ergebnis erhöht sich auf 19,4 (13,7) Mio. € | +6 Mio. € |
| • Jahresüberschuss im 1. Quartal steigt auf 8,9 (4,9) Mio. € | +4 Mio. € |
| • Bioethanolproduktion verringert sich leicht auf 203 (205) Tsd. m3 | -1 % |
| • Nettofinanzschulden erhöhen sich leicht auf 70 (per 29. Februar 2016: 66) Mio. € |
| ― |
Der Umsatz wird in einer Bandbreite von 640 bis 700 Mio. € (vorher erwartet: 625 bis 700 Mio. €) liegen |
| ― |
Das operative Ergebnis (vor Restrukturierung und Sondereinflüssen) soll in einer Bandbreite von 50 bis 80 Mio. € (vorher erwartet: 30 bis 70 Mio. €) liegen |
Die "Erneuerbare-Energien-Richtlinie" definiert unverändert die rechtlichen Grundlagen
für das verbindliche Ziel von 10 % erneuerbaren Energien im Transportsektor der EU
im Jahr 2020. Bis zu 7 %-Punkte können dabei aus konventionellen, als nachhaltig zertifizierten
Biokraftstoffen stammen. Die restlichen 3 %-Punkte sollen zum einen durch die Doppelanrechnung
von Biokraftstoffen aus Abfällen und Reststoffen erreicht werden. Diese werden darüber
hinaus teilweise mit einer Unterquote von mindestens 0,5 % zusätzlich gefördert. Zum
anderen wird die im Schienen- und Straßenverkehr genutzte Elektrizität aus erneuerbaren
Quellen mehrfach angerechnet. Wesentliche Voraussetzung für den Marktzugang von Biokraftstoffen
in der EU ist die Einhaltung strenger Nachhaltigkeitskriterien, die z. B. Mindestanforderungen
für eine nachhaltige Biomasseerzeugung und -verarbeitung vorgeben. Hierzu zählen eine
im Vergleich zu fossilen Kraftstoffen erzielte Treibhausgaseinsparung von mindestens
35 Gew.-% (ab 2018: mindestens 50 Gew.-%) und eine lückenlose Dokumentation der Herkunft
der verarbeiteten Biomasse. Da das Ausmaß von Treibhausgasemissionen aus indirekten
Landnutzungsänderungen (iLUC) umstritten ist, sollen die Mitgliedsstaaten zukünftig
zwar über diese vermuteten indirekten Effekte berichten, jedoch werden sie den einzelnen
Biokraftstoffen weiterhin nicht direkt zugerechnet.
Die "Kraftstoffqualitätsrichtlinie" gibt vor, dass bis 2020, auf den gesamten Kraftstoffverbrauch gerechnet, 6 Gew.-% der Treibhausgase eingespart werden müssen. Als Basiswert dient die durchschnittliche Treibhausgasintensität der im Jahr 2010 verbrauchten fossilen Kraftstoffe in Höhe von 94,1 g CO2äq /MJ. Die Treibhausgasintensität von europäischem Bioethanol lag 2015 durchschnittlich bei rund 30 g CO2äq /MJ, was gegenüber dem Basiswert der "Kraftstoffqualitätsrichtlinie" einer Treibhausgasminderung von fast 70 % entspricht. Die "Kraftstoffqualitätsrichtlinie" schuf zudem die Möglichkeit für die EU-weite Einführung von E10-Kraftstoff, d. h. die Beimischung von 10 Vol.-% Bioethanol zu Ottokraftstoff. E10 ist jedoch weiterhin nur in Deutschland, Frankreich und Finnland flächendeckend erhältlich. Die 28 Mitgliedsstaaten schöpfen das Potenzial von Bioethanol zur Einsparung von Treibhausgasemissionen und der Minderung der Abhängigkeit von Ölimporten also bei Weitem nicht aus.
Aus Sicht von CropEnergies ist es dringend geboten, auch für den Zeitraum nach 2020
verbindliche Zielvorgaben für den Einsatz von erneuerbaren Energien und die Senkung
von Treibhausgasemissionen im Transportsektor festzulegen. Anders ist das ambitionierte
Klimaschutzziel des Pariser Klimagipfels, die langfristige Erderwärmung bis zum Ende
des Jahrhunderts auf höchstens 2 °C zu begrenzen, angesichts des immer höheren Anteils
des Transportsektors an den gesamten Treibhausgasemissionen in der EU, nicht einzuhalten.
Gemeinsam mit den Bioethanolverbänden auf nationaler und europäischer Ebene setzt
sich CropEnergies bei der Diskussion über ein Klima- und Energiepaket 2030 daher für
die Fortsetzung einer Politik zur Förderung der Nutzung von nachhaltig hergestellten
Biokraftstoffen ein. Auf absehbare Zeit sind Biokraftstoffe die einzige Alternative
zu fossilen Kraftstoffen, die in nennenswertem Umfang und kostengünstig zur Verfügung
steht. Sie leisten einen unverzichtbaren Beitrag zum Klimaschutz im Transportsektor.
In Deutschland gilt seit dem 1. Januar 2015 ein Treibhausgasminderungsziel von 3,5
Gew.-% im Vergleich zu fossilen Kraftstoffen. Ab 2017 steigt dieses Einsparungsziel
auf 4,0 Gew.-% und ab 2020 auf 6,0 Gew.-%. Die deutsche Bioethanolwirtschaft fordert
aber ambitioniertere Zielvorgaben. Anstelle eines sprunghaften Anstiegs auf 6 Gew.-%
im Jahr 2020 sollte eine gestufte Erhöhung früher und in Jahresschritten erfolgen.
Dies würde sicherstellen, dass das ab 2020 geltende Treibhausgasminderungsziel von
6 Gew.-% auch tatsächlich erreicht wird.
In Belgien soll die Beimischungsverpflichtung zum 1. Januar 2017 von derzeit 4 Vol.-%
auf 8,5 Vol.-% Bioethanol steigen. Nachdem der königliche Erlass, der auch die Einführung
von E10 in Belgien ermöglicht, der EU-Kommission am 17. Februar 2016 zur Notifizierung
vorgelegt wurde und keine Einwände eingegangen sind, wird in Kürze dessen Veröffentlichung
im belgischen Amtsblatt erwartet.
Die weltweite Bioethanolproduktion stieg im Jahr 2015 auf 117,5 Mio. m3 (+3,4 %). Dies resultierte aus der um 3,9 % auf 98,3 Mio. m3 gewachsenen Produktion von Kraftstoffethanol. Für das Jahr 2016 wird mit einer weltweiten Bioethanolproduktion von 117,6 Mio. m3 gerechnet, die sich damit auf dem Vorjahresniveau befindet. Hiervon sollen 99,0 Mio. m3 auf die Produktion von Kraftstoffethanol entfallen.

In den USA wird für 2016 mit einer Bioethanolproduktion von 58,0 Mio. m3 (+0,8 %) und einem Anstieg der Nettoexporte von Bioethanol auf 3,0 Mio. m3 (+12,2 %) gerechnet. Der 1-Monats-Future für Ethanol an der Chicago Board of Trade (CBOT) lag Ende Mai 2016 bei umgerechnet 390 €/m3 und damit deutlich über dem Niveau von 330 €/m3 von Anfang März 2016. Zur Preissteigerung trug unter anderem ein kräftiger Anstieg der Ölpreise bei. So kostete die US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) Ende Mai 2016 fast 50 US-$/Barrel und damit über 40 % mehr als Anfang März 2016.
Im Zuckerwirtschaftsjahr 2016/17 sollen in Brasilien 30,0 Mio. m3 (-1,6 %) Bioethanol hergestellt werden. Trotz einer geringeren Inlandsnachfrage von 28,7 Mio. m3 (-4,6 %) wird mit einem deutlichen Rückgang der Nettoexporte auf 1,0 Mio. m3 (-36,7 %) gerechnet, nachdem im Vorjahreszeitraum eine deutliche Bestandsabnahme zu verzeichnen war. Mit umgerechnet rund 400 €/m3 Ende Mai 2016 haben sich die brasilianischen Ethanolpreise dem US-Niveau weitgehend angepasst. Sie notieren damit aber deutlich unter dem Niveau von 490 €/m3 Anfang März 2016. Der Rückgang ist auf den Beginn und den bisher günstigen Verlauf der neuen Zuckerrohrernte zurückzuführen.
Die Ethanolpreise in Europa stiegen im Berichtszeitraum deutlich und lagen Ende Mai 2016 mit rund 560 €/m3 FOB Rotterdam deutlich über dem Wert von rund 490 €/m3 Anfang März 2016. Diese Entwicklung folgt dem saisonalen Nachfrageanstieg. Für Preisauftrieb sorgten auch Spekulationen über eine knappere Versorgungslage im Zuge von Stillständen mehrerer europäischer Bioethanolanlagen.
Angesichts eines rückläufigen Verbrauchs von Ottokraftstoffen und ohne Impulse durch höhere Beimischungsvorgaben wird für 2016 mit einem weiteren Rückgang des Kraftstoffethanolverbrauchs in der EU um 2,8 % auf 5,1 (5,2) Mio. m3 gerechnet.
Dieser Bedarf sollte weitgehend aus europäischer Produktion, die sich auf rund 5,2 (5,1) Mio. m3 belaufen soll, gedeckt werden können. Das vorhandene Potenzial von Bioethanol für eine schnelle und kostengünstige Reduktion von Treibhausgasemissionen wird weiterhin nicht ausreichend ausgeschöpft. Eine zeitnahe E10-Einführung in weiteren EU-Mitgliedsstaaten würde die Dekarbonisierung im Transportsektor beschleunigen und dessen Klimabilanz deutlich verbessern. Damit könnte der Transportsektor seinen massiven Rückstand gegenüber anderen Sektoren bei der Senkung seiner Treibhausgasemissionen aufholen.
In Deutschland soll der Kraftstoffethanolverbrauch im Jahr 2016 um 6,3 % auf 1,4 Mio. m3 sinken. Dafür werden ein weiterhin leicht rückläufiger Ottokraftstoffverbrauch sowie das aktuell wenig ambitionierte Treibhausgasminderungsziel von nur 3,5 Gew.-% verantwortlich gemacht. Tatsächlich zeigen die vorläufigen Verbrauchsdaten von Januar bis März 2016 jedoch einen Absatzanstieg um 3,0 % auf rund 0,3 Mio. m3 Kraftstoffethanol. Im gleichen Zeitraum stieg der Absatz von Ottokraftstoffen um 1,6 % auf 4,2 Mio. t. Der Absatz von E10 am Ottokraftstoffmarkt reduzierte sich auf 0,6 Mio. t, was einem Marktanteil von 13,1 (14,6) % entsprach.
Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) geht in seiner Schätzung vom 10. Juni 2016
von einer Rekord-Weltgetreideproduktion (ohne Reis) 2016/17 von 2.034 Mio. t (+2,3
%) aus. Bei einem erwarteten Getreideverbrauch von 2.022 Mio. t (+2,9 %) wird mit
einem weiteren Anstieg der Lagerbestände auf 497 (486) Mio. t gerechnet. Die EU-Kommission
erwartet im Getreidewirtschaftsjahr 2016/17 eine um 0,8 % höhere EU-Getreideernte
von 313 Mio. t. Damit soll weiterhin überdurchschnittlich viel Getreide geerntet und
der erwartete Verbrauch von 284 Mio. t abermals deutlich übertroffen werden. Der größte
Teil des Getreideverbrauchs entfällt mit über 61 % auf die Tierfütterung. Mit einem
Nettoexport von 27 (26) Mio. t Getreide trägt die EU unverändert in hohem Maße zur
Versorgung des Weltmarkts bei. Zur Herstellung von Bioethanol werden voraussichtlich
nur 12 Mio. t Getreide verwendet, wobei rund ein Drittel dieser Menge wieder als Lebens-
und Futtermittel in den Markt zurückfließt und dadurch Sojaimporte aus Südamerika
reduziert.

Die europäischen Weizenpreise an der Euronext in Paris stiegen von 145 €/t Anfang
März 2016 auf rund 170 €/t Ende Mai 2016. Dies ist vor allem auf eine höhere Exportnachfrage
und einen vergleichsweise hohen Aufschlag für die neue Weizenernte 2016/17 zurückzuführen.
Das USDA erwartet für das Wirtschaftsjahr 2016/17 eine weitere Rekordernte für Sojabohnen von 324 (313) Mio. t. In Anbetracht einer deutlichen Erhöhung des weltweiten Verbrauchs auf 328 (318) Mio. t sollen die weltweiten Lagerbestände jedoch auf 66 (72) Mio. t sinken. Der 1-Monats-Future für Sojabohnen an der CBOT stieg im Zuge der knapperen Versorgungsbilanz von 8,50 US-$/Bushel* Anfang März 2016 auf rund 11 US-$/Bushel Ende Mai 2016. Umgerechnet in Euro stieg der Preis von 290 auf 360 €/t. Die Rapsschrotpreise folgten dieser Entwicklung und erhöhten sich von 180 €/t Anfang März 2016 auf rund 240 €/t Ende Mai 2016.
*
Ein Bushel Sojabohnen entspricht 27,216 kg Sojabohnen.
Die Bioethanolproduktion von CropEnergies lag in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahrs 2016/17 mit 203 (205) Tsd. m3 Bioethanol leicht unter Vorjahresniveau. Die Erzeugung von Lebens- und Futtermitteln erhöhte sich aufgrund einer Änderung des Rohstoffeinsatzes.
Der seit Februar 2015 andauernde temporäre Stillstand der Bioethanolanlage in Wilton
wurde zu zahlreichen Modifikationen genutzt, um die Zuverlässigkeit und die Energieeffizienz
der Anlage zu verbessern. Nach Abschluss der Arbeiten sollen diese Optimierungen intensiv
getestet und die Anlage im Juli 2016 wieder angefahren werden.
| Tsd. € | 1. Quartal | |
| 2016/17 | 2015/16 | |
| Umsatzerlöse | 167.517 | 197.772 |
| EBITDA* | 28.031 | 22.218 |
| EBITDA-Marge in % | 16,7 % | 11,2 % |
| Abschreibungen* | -8.655 | -8.567 |
| Operatives Ergebnis | 19.376 | 13.651 |
| Operative Marge in % | 11,6 % | 6,9 % |
| Restrukturierung und Sondereinflüsse | -3.741 | -4.957 |
| Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen | 37 | -3 |
| Ergebnis der Betriebstätigkeit | 15.672 | 8.691 |
| Finanzergebnis | -610 | -1.244 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 15.062 | 7.447 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -6.161 | -2.533 |
| Jahresüberschuss | 8.901 | 4.914 |
| Verwässertes und unverwässertes Ergebnis je Aktie (€) | 0,10 | 0,06 |
*
Soweit nicht auf Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen entfallend
Im 1. Quartal des Geschäftsjahrs 2016/17 lag der Umsatz von CropEnergies mit 167,5
(197,8) Mio. € erwartungsgemäß deutlich unter dem Vorjahreswert. Niedrigere Erlöse
für Bioethanol trugen zu diesem Umsatzrückgang bei. Darüber hinaus waren im Vorjahreszeitraum
noch Absatzmengen von Ensus angefallen.
Trotz des reduzierten Geschäftsvolumens konnte CropEnergies die Ertragslage deutlich
verbessern. Maßgeblich hierfür waren neben gesunkenen Rohstoffpreisen auch niedrigere
Aufwendungen für Energie und Instandhaltung. Insgesamt stieg das EBITDA deutlich auf
28,0 (22,2) Mio. €.
Entsprechend konnte das operative Ergebnis um 42 % auf 19,4 (13,7) Mio. € gesteigert
werden. Bezogen auf den Umsatz erhöhte sich die operative Marge auf 11,6 (6,9) %.
Die Restrukturierungs- bzw. Sonderaufwendungen als Folge der temporären Stilllegung
der Produktionsanlage in Wilton reduzierten sich auf 3,7 (5,0) Mio. €. In der Summe
aus operativem Ergebnis, dem Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen sowie
den Sondereinflüssen stieg das Ergebnis der Betriebstätigkeit um 80 % auf 15,7 (8,7)
Mio. €.
Das Finanzergebnis verbesserte sich infolge der deutlich niedrigeren Nettofinanzschulden
auf -0,6 (-1,2) Mio. €, sodass sich das Ergebnis vor Ertragsteuern auf 15,1 (7,4)
Mio. € mehr als verdoppelte. Nach Steuern ergibt sich für das 1. Quartal 2016/17 ein
Jahresüberschuss von 8,9 (4,9) Mio. €. Bei 87,25 Mio. Stückaktien entspricht dies
einem Ergebnis je Aktie von 0,10 (0,06) €.
| Tsd. € | 1. Quartal | |
| 2016/17 | 2015/16 | |
| Cashflow | 19.416 | 14.577 |
| Veränderung Nettoumlaufvermögen | -20.795 | -3.287 |
| Mittelabfluss (-) / -zufluss (+) aus laufender Geschäftstätigkeit | -1.379 | 11.290 |
| Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | -2.490 | -7.978 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten | 14 | 11 |
| Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit | -2.476 | -7.967 |
| Mittelzufluss (+) / -abfluss (-) aus Finanzierungstätigkeit | 202 | -6.886 |
| Veränderung der flüssigen Mittel aufgrund von Wechselkursänderungen | -6 | -2 |
| Abnahme der flüssigen Mittel | -3.659 | -3.565 |
Als Folge des gestiegenen EBITDA erhöhte sich der Cashflow auf 19,4 (14,6) Mio. €.
Einschließlich der Veränderung des Nettoumlaufvermögens belief sich der Mittelabfluss
aus laufender Geschäftstätigkeit im 1. Quartal des Geschäftsjahrs 2016/17 auf 1,4
(Mittelzufluss: 11,3) Mio. €.
Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit reduzierte sich auf insgesamt 2,5
(8,0) Mio. € und entfiel fast vollständig auf Investitionen in Sachanlagen. Die Investitionen
dienten insbesondere der Verbesserung der Produktionsanlagen.
Der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 2,8 Mio. € standen Tilgungen
von 2,6 Mio. € gegenüber. Dies führte per Saldo zu einem Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit
in Höhe von 0,2 (Mittelabfluss: 6,9) Mio. €.
| Tsd. € | 31.05.2016 | 31.05.2015 | Veränd. | 29.02.2016 |
| Aktiva | ||||
| Langfristige Vermögenswerte | 450.430 | 493.699 | -43.269 | 459.788 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 145.762 | 140.624 | 5.138 | 131.688 |
| Bilanzsumme | 596.192 | 634.323 | -38.131 | 591.476 |
| Passiva | ||||
| Eigenkapital | 380.779 | 333.330 | 47.449 | 367.215 |
| Langfristige Schulden | 100.656 | 150.053 | -49.397 | 103.035 |
| Kurzfristige Schulden | 114.757 | 150.940 | -36.183 | 121.226 |
| Bilanzsumme | 596.192 | 634.323 | -38.131 | 591.476 |
| Nettofinanzschulden | 69.539 | 146.827 | -77.288 | 65.678 |
| Eigenkapitalquote | 63,9 % | 52,5 % | 62,1 % |
Die langfristigen Vermögenswerte verminderten sich zum 31. Mai 2016 um 43,3 Mio. €
auf 450,4 Mio. €. Dabei verringerte sich insbesondere das Anlagevermögen infolge planmäßiger
Abschreibungen - unter Berücksichtigung von Investitionen - um 32,0 Mio. € auf 447,4
Mio. €. Darin sind unverändert Geschäfts- bzw. Firmenwerte in Höhe von 5,6 Mio. €
enthalten. Die aktiven latenten Steuern reduzierten sich um 11,4 Mio. € auf 1,2 Mio.
€. Des Weiteren stieg der Anteil an at Equity einbezogenen Unternehmen um 0,1 Mio.
€ auf 1,8 Mio. €.
Gegenüber dem Vorjahresstichtag erhöhten sich die kurzfristigen Vermögenswerte leicht
um 5,1 Mio. € auf 145,8 Mio. €. Hierbei stiegen insbesondere die Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen und sonstige Vermögenswerte um 8,2 Mio. € auf 86,2 Mio. €. Hierin sind
auch die positiven Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten in Höhe von 0,1
(0,6) Mio. € enthalten. Der Bestand an Vorräten wurde um 4,4 Mio. € auf 46,4 Mio.
€ abgebaut. Des Weiteren erhöhten sich die Steuererstattungsansprüche um 3,1 Mio.
€ auf 8,8 Mio. € und der Bestand an flüssigen Mitteln verringerte sich um 1,8 Mio.
€ auf 4,4 Mio. €.
Die langfristigen Schulden nahmen um 49,4 Mio. € auf 100,7 Mio. € ab. Dabei wurden
insbesondere die langfristigen Finanzverbindlichkeiten durch Tilgungen um 41,0 Mio.
€ auf 50,0 Mio. € abgebaut. Des Weiteren verminderten sich die übrigen Rückstellungen
um 8,3 Mio. € auf 9,0 Mio. €. Demgegenüber erhöhten sich die Rückstellungen für Pensionen
und ähnliche Verpflichtungen um 3,0 Mio. € auf 19,7 Mio. €. Die passiven latenten
Steuern verringerten sich um 3,0 Mio. € auf 21,6 Mio. € und die sonstigen Verbindlichkeiten
um 0,1 Mio. € auf 0,4 Mio. €.
Die kurzfristigen Schulden verminderten sich um 36,2 Mio. € auf 114,7 Mio. €. Dabei
nahmen insbesondere die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten durch Tilgungen um 38,0
Mio. € auf 23,9 Mio. € ab. Dagegen erhöhten sich infolge der positiven Ergebnisentwicklung
die kurzfristigen Steuerverbindlichkeiten um 12,6 Mio. € auf 15,5 Mio. €. Des Weiteren
verringerten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige
Verbindlichkeiten um 8,9 Mio. € auf 61,7 Mio. €. Hierin sind auch die negativen Marktwerte
aus derivativen Sicherungsinstrumenten in Höhe von 2,5 (4,7) Mio. € enthalten. Die
übrigen Rückstellungen nahmen leicht um 1,9 Mio. € auf 13,6 Mio. € ab.
Die Nettofinanzschulden konnten in Summe deutlich auf 69,5 (146,8) Mio. € reduziert
werden. Von den Finanzschulden sind 50,0 Mio. € langfristig und 23,9 Mio. € kurzfristig
fällig. Ihnen stehen flüssige Mittel in Höhe von 4,4 Mio. € gegenüber.
Das Eigenkapital erhöhte sich aufgrund der erfreulichen Ertragslage auf 380,8 (333,3)
Mio. €; die Eigenkapitalquote stieg auf 63,9 (52,5) %.
Seit dem 31. Mai 2016 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von
denen ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu erwarten
ist.
CropEnergies setzt ein integriertes System zur Früherkennung und Überwachung von konzernspezifischen
Risiken ein. Der erfolgreiche Umgang mit Risiken wird von der Zielsetzung geleitet,
eine ausgewogene Balance von Ertrag und Risiko zu erreichen. Die Risikokultur des
Unternehmens ist gekennzeichnet durch risikobewusstes Verhalten, klare Verantwortlichkeiten,
Unabhängigkeit im Risikocontrolling sowie durch die Implementierung interner Kontrollen.
Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht und sind gegenwärtig nicht erkennbar.
Detaillierte Informationen zum Risikomanagementsystem und zu den Risiken und Chancen
des Konzerns sind im Geschäftsbericht 2015/16 unter der Rubrik "Risiko- und Chancenbericht"
auf den Seiten 66 bis 73 ausführlich dargestellt. Die dortigen Angaben sind weiterhin
aktuell.
CropEnergies ist gut in das Geschäftsjahr 2016/17 gestartet und konnte im 1. Quartal
trotz im Jahresvergleich niedrigerer Bioethanolpreise eine erfreuliche Ertragslage
verzeichnen. Hierzu haben vor allem geringere Rohstoffkosten beigetragen. Seit Mai
2016 hat sich die Preissituation am Bioethanolmarkt deutlich verbessert, es ist jedoch
weiterhin von einer großen Schwankungsbreite auszugehen.
CropEnergies hebt vor dem Hintergrund des guten Jahresstarts die Prognose für das
Geschäftsjahr 2016/17 an. Der Umsatz soll nunmehr eine Bandbreite von 640 bis 700
Mio. € erreichen. Unter der Annahme von unter dem guten Vorjahr liegenden Bioethanolpreisen
rechnet CropEnergies für das Geschäftsjahr 2016/17 mit einem um Sondereinflüsse bereinigten
EBITDA von 85 bis 115 Mio. €. Das operative Ergebnis soll in einer Bandbreite von
50 bis 80 Mio. € liegen und das Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen
bis zu 16 Mio. € betragen.
Bereits am 17. Mai 2016 hat CropEnergies mitgeteilt, die seit Februar 2015 stillgelegte
Bioethanolanlage in Wilton im Juli 2016 wieder anzufahren. Dabei sollen die in der
Zwischenzeit durchgeführten Modifikationen zur Erhöhung der Zuverlässigkeit und zur
Verbesserung der Energieeffizienz intensiv getestet werden. Dies kann sich je nach
Dauer und Ergebnis auch auf Umsatz und Ertrag auswirken. Entsprechende Effekte sind
jedoch in der vorstehenden Prognose noch nicht berücksichtigt.
Mittelfristig geht CropEnergies davon aus, dass die Beschlüsse des Pariser Klima-Gipfels
und die EU-Beschlüsse zur Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien auch im Transportsektor
für weiteres Marktwachstum sorgen werden. Für den korrespondierenden Nachfrageanstieg
ist CropEnergies als einer der führenden Hersteller Europas und aufgrund der Flexibilität
und Kapazität seiner Anlagen gut gerüstet.
| Tsd. € | 1. Quartal | |
| 2016/17 | 2015/16 | |
| Gewinn-und-Verlust-Rechnung | ||
| Umsatzerlöse | 167.517 | 197.772 |
| Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen | -7.859 | -12.696 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 947 | 2.003 |
| Materialaufwand | -112.898 | -143.638 |
| Personalaufwand | -8.498 | -9.503 |
| Abschreibungen | -9.550 | -9.552 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -14.024 | -15.692 |
| Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen | 37 | -3 |
| Ergebnis der Betriebstätigkeit | 15.672 | 8.691 |
| Finanzerträge | 193 | 296 |
| Finanzaufwendungen | -803 | -1.540 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 15.062 | 7.447 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -6.161 | -2.533 |
| Jahresüberschuss | 8.901 | 4.914 |
| Verwässertes und unverwässertes Ergebnis je Aktie (€) | 0,10 | 0,06 |
| Aufstellung der erfolgsneutral im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen | ||
| Jahresüberschuss | 8.901 | 4.914 |
| Marktwertveränderungen aus Cashflow Hedges* | 3.457 | -3.390 |
| Konsolidierungsbedingte Währungsdifferenzen | 1.206 | 146 |
| Zukünftig in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung zu erfassende Erträge und Aufwendungen | 4.663 | -3.244 |
| Neubewertung von leistungsorientierten Pensionszusagen und ähnlichen Verpflichtungen* | 0 | 0 |
| Zukünftig nicht in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung zu erfassende Erträge und Aufwendungen |
0 | 0 |
| Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen | 4.663 | -3.244 |
| Gesamtergebnis | 13.564 | 1.670 |
*
Nach Berücksichtigung latenter Steuern
| Tsd. € | 1. Quartal | |
| 2016/17 | 2015/16 | |
| Jahresüberschuss | 8.901 | 4.914 |
| Abschreibungen auf langfristiges Vermögen | 9.550 | 9.552 |
| Übrige Posten | 965 | 111 |
| Cashflow | 19.416 | 14.577 |
| Veränderung Nettoumlaufvermögen | -20.795 | -3.287 |
| I. Mittelabfluss (-) /-zufluss (+) aus laufender Geschäftstätigkeit | -1.379 | 11.290 |
| Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | -2.490 | -7.978 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten | 14 | 11 |
| II. Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit | -2.476 | -7.967 |
| Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten | 2.810 | 6.000 |
| Tilgung von Finanzverbindlichkeiten | -2.608 | -12.886 |
| III. Mittelzufluss (+) /-abfluss (-) aus Finanzierungstätigkeit | 202 | -6.886 |
| Veränderung der flüssigen Mittel (Summe aus I., II. und III.) | -3.653 | -3.563 |
| Veränderung der flüssigen Mittel aufgrund von Wechselkursänderungen | -6 | -2 |
| Abnahme der flüssigen Mittel | -3.659 | -3.565 |
| Flüssige Mittel am Anfang der Periode | 8.031 | 9.718 |
| Flüssige Mittel am Ende der Periode | 4.372 | 6.153 |
| Tsd. € | 1. Quartal | |
| 2016/17 | 2015/16 | |
| Zinsauszahlungen | 441 | 1.311 |
| Steuerzahlungen | 709 | 1.237 |
| Tsd. € | 31.05.2016 | 31.05.2015 | Veränd. | 29.02.2016 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 9.980 | 10.255 | -275 | 10.166 |
| Sachanlagen | 437.407 | 469.124 | -31.717 | 442.605 |
| Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen | 1.805 | 1.725 | 80 | 1.768 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 46 | 45 | 1 | 46 |
| Aktive latente Steuern | 1.192 | 12.550 | -11.358 | 5.203 |
| Langfristige Vermögenswerte | 450.430 | 493.699 | -43.269 | 459.788 |
| Vorräte | 46.409 | 50.843 | -4.434 | 56.845 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte | 86.156 | 77.933 | 8.223 | 60.181 |
| Steuererstattungsansprüche | 8.825 | 5.695 | 3.130 | 6.631 |
| Flüssige Mittel | 4.372 | 6.153 | -1.781 | 8.031 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 145.762 | 140.624 | 5.138 | 131.688 |
| Bilanzsumme | 596.192 | 634.323 | -38.131 | 591.476 |
| Tsd. € | 31.05.2016 | 31.05.2015 | Veränd. | 29.02.2016 |
| Gezeichnetes Kapital | 87.250 | 87.250 | 0 | 87.250 |
| Kapitalrücklage | 197.847 | 197.847 | 0 | 197.847 |
| Gewinnrücklagen und sonstige Eigenkapitalposten | 95.682 | 48.233 | 47.449 | 82.118 |
| Eigenkapital | 380.779 | 333.330 | 47.449 | 367.215 |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 19.680 | 16.663 | 3.017 | 19.414 |
| Übrige Rückstellungen | 9.019 | 17.305 | -8.286 | 11.208 |
| Finanzverbindlichkeiten | 50.015 | 91.054 | -41.039 | 51.023 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 344 | 491 | -147 | 359 |
| Passive latente Steuern | 21.598 | 24.540 | -2.942 | 21.031 |
| Langfristige Schulden | 100.656 | 150.053 | -49.397 | 103.035 |
| Übrige Rückstellungen | 13.635 | 15.529 | -1.894 | 14.559 |
| Finanzverbindlichkeiten | 23.896 | 61.926 | -38.030 | 22.686 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 61.687 | 70.584 | -8.897 | 65.115 |
| Steuerschulden | 15.539 | 2.901 | 12.638 | 18.866 |
| Kurzfristige Schulden | 114.757 | 150.940 | -36.183 | 121.226 |
| Bilanzsumme | 596.192 | 634.323 | -38.131 | 591.476 |
| Gewinnrücklagen und sonstige Eigenkapitalposten | ||||||
| Tsd. € | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | Cashflow Hedges | Kumulierte Währungsdifferenzen | Summe |
| Stand 1. März 2015 | 87.250 | 222.764 | 15.921 | 16 | 5.709 | 21.646 |
| Jahresüberschuss | 4.914 | 4.914 | ||||
| Marktwertveränderungen aus Cashflow Hedges* | -3.390 | |||||
| Währungsveränderungen | 146 | |||||
| Neubewertung von leistungsorientierten Pensionszusagen und ähnlichen Verpflichtungen* | 0 | |||||
| Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen | 0 | -3.390 | 146 | -3.244 | ||
| Gesamtergebnis | 4.914 | -3.390 | 146 | 1.670 | ||
| Sonstige Veränderungen | -24.917 | 24.917 | 0 | 0 | 24.917 | |
| Stand 31. Mai 2015 | 87.250 | 197.847 | 45.752 | -3.374 | 5.855 | 48.233 |
| Stand 1. März 2016 | 87.250 | 197.847 | 84.229 | -6.097 | 3.986 | 82.118 |
| Jahresüberschuss | 8.901 | 8.901 | ||||
| Marktwertveränderungen aus Cashflow Hedges* | 3.457 | |||||
| Währungsveränderungen | 1.206 | |||||
| Neubewertung von leistungsorientierten Pensionszusagen und ähnlichen Verpflichtungen* | 0 | |||||
| Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen | 0 | 3.457 | 1.206 | 4.663 | ||
| Gesamtergebnis | 8.901 | 3.457 | 1.206 | 13.564 | ||
| Stand 31. Mai 2016 | 87.250 | 197.847 | 93.130 | -2.640 | 5.192 | 95.682 |
| Tsd. € | Gesamtes Konzerneigenkapital |
| Stand 1. März 2015 | 331.660 |
| Jahresüberschuss | 4.914 |
| Marktwertveränderungen aus Cashflow Hedges* | |
| Währungsveränderungen | |
| Neubewertung von leistungsorientierten Pensionszusagen und ähnlichen Verpflichtungen* | |
| Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen | -3.244 |
| Gesamtergebnis | 1.670 |
| Sonstige Veränderungen | 0 |
| Stand 31. Mai 2015 | 333.330 |
| Stand 1. März 2016 | 367.215 |
| Jahresüberschuss | 8.901 |
| Marktwertveränderungen aus Cashflow Hedges* | |
| Währungsveränderungen | |
| Neubewertung von leistungsorientierten Pensionszusagen und ähnlichen Verpflichtungen* | |
| Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen | 4.663 |
| Gesamtergebnis | 13.564 |
| Stand 31. Mai 2016 | 380.779 |
*
Nach Berücksichtigung latenter Steuern
Der Zwischenabschluss der CropEnergies-Gruppe zum 31. Mai 2016 wurde entsprechend
den Regeln zur Zwischenberichterstattung nach IAS 34 (Zwischenberichterstattung) in
Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen
International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Interpretationen durch
das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt.
In Einklang mit IAS 34 erfolgt die Darstellung des Konzernabschlusses der CropEnergies
AG zum 31. Mai 2016 in verkürzter Form. Der Konzernzwischenabschluss zum 31. Mai 2016
unterlag keiner prüferischen Durchsicht. Der Vorstand der CropEnergies AG hat diesen
Zwischenabschluss am 27. Juni 2016 aufgestellt.
Bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses waren - wie im Anhang des Geschäftsberichts
2015/16 unter Ziffer (1) "Grundlagen für die Aufstellung des Konzernabschlusses" auf
den Seiten 82 bis 86 dargestellt - erstmalig neue bzw. geänderte Standards und Interpretationen
anzuwenden.
Die Ertragsteuern wurden auf der Basis landesspezifischer Ertragsteuersätze unter
Berücksichtigung der Ertragsteuerplanung für das gesamte Geschäftsjahr ermittelt.
Wesentliche Sondereffekte werden außerhalb der Ermittlung der Jahressteuerquote im
jeweiligen Quartal des Anfalls voll berücksichtigt.
Im Übrigen wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wie bei der
Erstellung des Konzernjahresabschlusses zum 29. Februar 2016 angewandt. Deren Erläuterungen
im Anhang des Geschäftsberichts 2015/16 unter Ziffer (5) "Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze"
auf den Seiten 89 bis 93 gelten daher entsprechend.
In den Konzernabschluss werden die Abschlüsse der CropEnergies AG und der von ihr
beherrschten Unternehmen (Tochterunternehmen) nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung
einbezogen. Beherrschung liegt vor, wenn die Gesellschaft die Möglichkeit zur Bestimmung
der Finanz- und Geschäftspolitik hat, um daraus wirtschaftlichen Nutzen zu ziehen.
Entsprechend werden folgende Tochterunternehmen einbezogen:
| ― |
CropEnergies Bioethanol GmbH, Zeitz |
| ― |
CropEnergies Beteiligungs GmbH, Mannheim |
| ― |
BioWanze SA, Brüssel (Belgien) |
| ― |
Ryssen Alcools SAS, Loon-Plage (Frankreich) |
| ― |
Compagnie Financière de l'Artois SA, Paris (Frankreich) |
| ― |
Ensus UK Ltd., Yarm (Großbritannien) |
| ― |
Ryssen Chile SpA, Lampa, Santiago de Chile (Chile) |
| ― |
CropEnergies Inc., Houston (USA) |
Die Ensus Ltd., eine britische Holdinggesellschaft ohne eigene Produktion, wurde zum
1. März 2016 aufgelöst.
Die Joint Venture-Gesellschaft CT Biocarbonic GmbH, Zeitz, an der CropEnergies 50
% der Anteile hält und die einer gemeinschaftlichen Führung untersteht, wird at Equity
in den Konzernabschluss einbezogen. Dabei fließt der Ergebnisbeitrag der CT Biocarbonic
GmbH ausschließlich in das Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen ein.
| Tsd. € | 1. Quartal | |
| 2016/17 | 2015/16 | |
| Umsatzerlöse | 167.517 | 197.772 |
| EBITDA* | 28.031 | 22.218 |
| EBITDA-Marge in % | 16,7 % | 11,2 % |
| Abschreibungen* | -8.655 | -8.567 |
| Operatives Ergebnis | 19.376 | 13.651 |
| Operative Marge in % | 11,6 % | 6,9 % |
| Restrukturierung und Sondereinflüsse | -3.741 | -4.957 |
| Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen | 37 | -3 |
| Ergebnis der Betriebstätigkeit | 15.672 | 8.691 |
| Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 2.490 | 7.978 |
| Mitarbeiter | 405 | 429 |
*
Soweit nicht auf Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen entfallend
Das EBITDA stieg deutlich auf 28,0 (22,2) Mio. €. Entsprechend konnte das operative
Ergebnis um 42 % auf 19,4 (13,7) Mio. € gesteigert werden. Bezogen auf den Umsatz
erhöhte sich die operative Marge auf 11,6 (6,9) %. Die Restrukturierungs- bzw. Sonderaufwendungen
als Folge der temporären Stilllegung der Produktionsanlage in Wilton reduzierten sich
auf 3,7 (5,0) Mio. €. In der Summe aus operativem Ergebnis, dem Ergebnis aus at Equity
einbezogenen Unternehmen sowie den Sondereinflüssen stieg das Ergebnis der Betriebstätigkeit
um 80 % auf 15,7 (8,7) Mio. €.
Die Investitionen in Höhe von 2,5 (8,0) Mio. € entfielen fast vollständig auf Sachanlagen.
Davon wurden 1,1 Mio. € bei der BioWanze SA, 0,7 Mio. € bei der Ensus UK Ltd. und
0,5 Mio. € bei der CropEnergies Bioethanol GmbH investiert.
Die Zahl der beschäftigten Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente) lag zum Ende der ersten
drei Monate des Geschäftsjahrs 2016/17 bei 405 (429). Hiervon waren 45 Mitarbeiter
bei der CropEnergies AG, 114 Mitarbeiter bei der CropEnergies Bioethanol GmbH, 122
Mitarbeiter bei der BioWanze SA, 46 Mitarbeiter bei der Ryssen Alcools SAS, 71 Mitarbeiter
bei der Ensus UK Ltd. und 7 Mitarbeiter bei der Ryssen Chile SpA beschäftigt.
Auf die Aktionäre der CropEnergies AG entfällt der gesamte Jahresüberschuss des 1.
Quartals des Geschäftsjahrs 2016/17 in Höhe von 8,9 Mio. €. Der Berechnung des Ergebnisses
je Aktie (IAS 33) liegen weiterhin 87,25 (87,25) Mio. Aktien zugrunde. Somit ergibt
sich für das 1. Quartal des Geschäftsjahrs 2016/17 ein Ergebnis je Aktie von 0,10
(0,06) €; eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie lag nicht vor.
| Tsd. € | 31. Mai | |
| 2016 | 2015 | |
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 12.179 | 15.900 |
| Unfertige Erzeugnisse | 2.793 | 2.881 |
| Fertige Erzeugnisse, Waren | 31.437 | 32.062 |
| 46.409 | 50.843 | |
Die Vorräte haben sich insbesondere mengenbedingt um 4,4 Mio. € auf 46,4 Mio. € reduziert.
| Tsd. € | 31. Mai | |
| 2016 | 2015 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 50.297 | 55.540 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 10.389 | 9.652 |
| Sonstige Vermögenswerte | 25.470 | 12.741 |
| 86.156 | 77.933 | |
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene
Unternehmen verringerten sich um 4,5 Mio. € auf 60,7 Mio. €.
Die sonstigen Vermögenswerte in Höhe von 25,5 (12,7) Mio. € enthalten im Wesentlichen
finanzielle Vermögenswerte in Form zweckgebundener Guthaben für Sicherungsgeschäfte
in Höhe von 8,8 (0,0) Mio. €, positive Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente
in Höhe von 0,1 (0,6) Mio. € sowie nicht finanzielle Vermögenswerte in Form von Forderungen
aus Anzahlungen in Höhe von 7,4 (4,3) Mio. € und Forderungen aus Vorsteuern in Höhe
von 6,4 (5,7) Mio. €.
Das Eigenkapital erhöhte sich auf 380,8 (333,3) Mio. €. Die Gewinnrücklagen und sonstige
Eigenkapitalposten umfassen das thesaurierte Periodenergebnis und die erfolgsneutral
erfassten Veränderungen bei Cashflow Hedges, Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen
sowie die Effekte aus der konsolidierungsbedingten Währungsumrechnung. Die Cashflow
Hedges enthalten - unter Berücksichtigung latenter Steuern - die Marktwertveränderungen
der Weizen- und Währungsderivate einschließlich Abgrenzungen in Höhe von 3,5 (-3,4)
Mio. €.
| Tsd. € | 31. Mai | |
| 2016 | 2015 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 23.088 | 36.713 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 15.876 | 17.633 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 22.723 | 16.238 |
| 61.687 | 70.584 | |
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen verringerten sich um 15,4 Mio. € auf 39,0 Mio. €.
Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 22,7 (16,2) Mio. € enthalten finanzielle
Verbindlichkeiten in Form negativer Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in
Höhe von 2,5 (4,7) Mio. € sowie nicht finanzielle Verbindlichkeiten in Form von Verbindlichkeiten
aus sonstigen Steuern in Höhe von 12,7 (5,9) Mio. € und Verbindlichkeiten aus Personalaufwendungen
in Höhe von 6,5 (4,4) Mio. €.
| Tsd. € | 31. Mai | |
| 2016 | 2015 | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 8.861 | 4.875 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 65.000 | 148.000 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 50 | 105 |
| Finanzverbindlichkeiten | 73.911 | 152.980 |
| Flüssige Mittel | -4.372 | -6.153 |
| Nettofinanzschulden | 69.539 | 146.827 |
Die Nettofinanzschulden zum 31. Mai 2016 beliefen sich auf 69,5 (146,8) Mio. €. Hierin
sind langfristige Finanzschulden in Höhe von 50,0 (91,1) Mio. € enthalten.
Sämtliche Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind kurzfristig. Von
den Finanzverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen der Südzucker-Gruppe
weisen dagegen 50,0 (91,0) Mio. € eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr auf.
In der nachstehenden Tabelle sind die zum beizulegenden Zeitwert ermittelten finanziellen
Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungslevel (Fair-Value-Hierarchie)
gegliedert, die im Einzelnen gemäß IFRS 13 wie folgt definiert sind:
Unter Bewertungslevel 1 fallen auf aktiven Märkten gehandelte Finanzinstrumente, deren
notierte Preise unverändert in die Bewertung übernommen werden. Bewertungslevel 2
liegt vor, wenn die Bewertung auf Basis von Bewertungsverfahren erfolgt, deren Einflussfaktoren
direkt oder indirekt aus beobachtbaren Marktdaten abgeleitet werden. Bei Derivaten
des Bewertungslevels 3 erfolgt die Bewertung auf Basis von Bewertungsverfahren, in
welchen mindestens ein wesentlicher nicht beobachtbarer Einflussfaktor enthalten ist.
CropEnergies nutzt keine Derivate des Bewertungslevels 3.
| Tsd. € | Fair-Value-Hierarchie | |||||
| 31. Mai 2016 | Bewertungslevel 1 | Bewertungslevel 2 | Bewertungslevel 3 | 31. Mai 2015 | Bewertungslevel 1 | |
| Postive Marktwerte -Cashflow-Hedge-Derivate | 40 | 0 | 40 | 0 | 87 | 0 |
| Postive Marktwerte -Derivate im Handelsbestand | 53 | 31 | 22 | 0 | 494 | 491 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 93 | 31 | 62 | 0 | 581 | 491 |
| Negative Marktwerte -Cashflow-Hedge-Derivate | 1.268 | 1.268 | 0 | 0 | 4.384 | 4.384 |
| Negative Marktwerte -Derivate im Handelsbestand | 1.240 | 1.236 | 4 | 0 | 296 | 0 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 2.508 | 2.504 | 4 | 0 | 4.680 | 4.384 |
| Tsd. € | Fair-Value-Hierarchie | |
| Bewertungslevel 2 | Bewertungslevel 3 | |
| Postive Marktwerte -Cashflow-Hedge-Derivate | 87 | 0 |
| Postive Marktwerte -Derivate im Handelsbestand | 3 | 0 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 90 | 0 |
| Negative Marktwerte -Cashflow-Hedge-Derivate | 0 | 0 |
| Negative Marktwerte -Derivate im Handelsbestand | 296 | 0 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 296 | 0 |
Die beizulegenden Zeitwerte von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und verbundenen
Unternehmen werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung
der jeweils gültigen Zinskurve ermittelt. Die beizulegenden Zeitwerte der Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten beliefen sich per 31. Mai 2016 auf 8,9 (4,9) Mio. € bei
Buchwerten in Höhe von 8,9 (4,9) Mio. € und die beizulegenden Zeitwerte der Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen beliefen sich per 31. Mai 2016 auf 65 (148) Mio.
€ bei Buchwerten in Höhe von 65 (148) Mio. €.
Aufgrund der kurzfristigen Laufzeiten der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen,
der sonstigen Forderungen sowie der Zahlungsmittel wird angenommen, dass die beizulegenden
Zeitwerte den Buchwerten entsprechen.
Gleiches gilt für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie für kurzfristige
sonstige Verbindlichkeiten.
Weitere Details zur Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der einzelnen Finanzinstrumente
sowie deren Zuordnung zu Bewertungsleveln finden sich im Konzernanhang des Geschäftsberichts
2015/16 unter Ziffer (28) "Zusätzliche Angaben zu den Finanzinstrumenten" auf den
Seiten 117 bis 121.
"Related Party" im Sinne von IAS 24 (Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen
und Personen) sind die Südzucker AG als Mehrheitsaktionärin sowie deren Vorstand und
Aufsichtsrat nebst deren nahen Familienangehörigen sowie ihre Tochtergesellschaften
(Südzucker-Gruppe), das Joint Venture CT Biocarbonic GmbH sowie die Mitglieder des
Vorstands und des Aufsichtsrats der CropEnergies AG nebst deren nahen Familienangehörigen.
Darüber hinaus zählt dazu die Süddeutsche Zuckerrüben-Verwertungs-Genossenschaft eG
(SZVG), Stuttgart, aus deren Eigenbesitz an Südzucker-Aktien zuzüglich der von ihr
treuhänderisch für die Gemeinschaft der Anteilsinhaber gehaltenen Aktien sich eine
Mehrheitsbeteiligung an der Südzucker AG errechnet.
Die Transaktionen mit der Südzucker AG umfassten Lieferungen von der Südzucker AG,
insbesondere Rohstoffe und Energie, im Wert von 8,1 (10,8) Mio. €. Daneben wurden
Dienstleistungen in Höhe von 1,0 (0,8) Mio. € sowie Forschungs- und Entwicklungsleistungen
in Höhe von 0,4 (0,4) Mio. € erbracht.
Im Gegenzug erhielt die CropEnergies-Gruppe von der Südzucker AG für Warenlieferungen
0,4 (0,3) Mio. €. Aus der Gewährung von Darlehen ergab sich für die CropEnergies-Gruppe
ein negativer Zinssaldo in Höhe von 0,5 (1,2) Mio. €.
Resultierend aus den vorgenannten Leistungsbeziehungen bestanden gegenüber der Südzucker
AG zum Bilanzstichtag Forderungen in Höhe von 0,3 (0,1) Mio. € und Verbindlichkeiten
in Höhe von 6,3 (5,3) Mio. €. Die Finanzverbindlichkeiten gegenüber der Südzucker
AG beliefen sich auf 31,0 (73,0) Mio. €.
Die Transaktionen mit den verbundenen Unternehmen der Südzucker AG umfassten Lieferungen,
insbesondere von Rohstoffen und Handelswaren, im Wert von 11,7 (17,4) Mio. €. Daneben
wurden Dienstleistungen in Höhe von 0,3 (0,2) Mio. € erbracht.
Im Gegenzug erhielt die CropEnergies-Gruppe von den verbundenen Unternehmen der Südzucker
AG für Warenlieferungen 17,9 (15,7) Mio. €. Ferner erzielte die CropEnergies-Gruppe
Leistungserlöse in Höhe von 0,2 (0,8) Mio. € sowie Erlöse aus Dienstleistungen in
Höhe von 0,2 (0,3) Mio. €.
Resultierend aus den vorgenannten Leistungsbeziehungen bestanden gegenüber den verbundenen
Unternehmen der Südzucker AG zum Bilanzstichtag Forderungen in Höhe von 10,1 (9,6)
Mio. € und Verbindlichkeiten in Höhe von 9,6 (12,3) Mio. €. Die Finanzverbindlichkeiten
gegenüber den verbundenen Unternehmen der Südzucker AG beliefen sich auf 34,0 (75,0)
Mio. €.
Die Leistungsbeziehungen mit der Südzucker AG und ihren verbundenen Unternehmen wurden
zu marktüblichen Preisen bzw. Zinsen abgerechnet; Leistung und Gegenleistung entsprachen
sich, sodass keine Benachteiligungen entstanden. Daneben wurden keine wesentlichen
Geschäfte mit nahestehenden Personen getätigt.
Für das Joint Venture CT Biocarbonic GmbH wurden Dienstleistungen und Lieferungen
in Höhe von 0,3 (0,3) Mio. € zu marktüblichen Preisen erbracht.
Mit der Süddeutschen Zuckerrüben-Verwertungs-Genossenschaft eG (SZVG) wurden im 1.
Quartal des Geschäftsjahrs 2016/17 keinerlei Geschäftsvorfälle abgewickelt.
Mannheim, den 27. Juni 2016
CropEnergies AG
Der Vorstand
| Joachim Lutz | Michael Friedmann | Dr. Stephan Meeder |
| (Sprecher des Vorstands) |
| • Hauptversammlung 2016 | 12. Juli 2016 |
| • Bericht 1. Halbjahr 2016/17 | 12. Oktober 2016 |
| • Bericht 1. - 3. Quartal 2016/17 | 11. Januar 2017 |
| • Bilanzpresse- und Analystenkonferenz Geschäftsjahr 2016/17 | 17. Mai 2017 |
| • Bericht 1. Quartal 2017/18 | 12. Juli 2017 |
| • Hauptversammlung 2017 | 18. Juli 2017 |