CropEnergies AG

Mannheim

Zwischenbericht zum 31. August 2017

Geschäftsjahr 2017/18

1. Halbjahr

1. März bis 31. August 2017

Mannheim, 11. Oktober 2017

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CropEnergies AG

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68165 Mannheim


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Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen

Dieser Bericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Einschätzungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit verfügbarer Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren, sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Ein Überblick über die Risiken gibt der Risiko- und Chancenbericht im Geschäftsbericht 2016/17 auf den Seiten 68 bis 76. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in diesem Bericht gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.

Überblick 1. Halbjahr 2017/18

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Umsatz steigt deutlich auf 459,7 (349,7) Mio. € +110 Mio. €
EBITDA wächst auf 66,5 (59,1) Mio. € +7 Mio. €
Operatives Ergebnis erhöht sich auf 47,3 (41,0) Mio. € +6 Mio. €
Jahresüberschuss im 1. Halbjahr wächst auf 34,9 (22,0) Mio. € +13 Mio. €
Ethanolproduktion steigt auf 567 (450) Tsd. m3 +26 %
Nettofinanzschulden in Höhe von 9 (per 28. Februar 2017: 9) Mio. €



Ausblick für das Geschäftsjahr 2017/18 angehoben

Der Umsatz soll nunmehr in einer Bandbreite von 880 bis 920 (bisher erwartet: 850 bis 900) Mio. € liegen

Das operative Ergebnis wird in einer Bandbreite von 60 bis 90 (bisher erwartet: 50 bis 90) Mio. € liegen

Zwischenlagebericht

Wirtschaftliches Umfeld

"Erneuerbare-Energien-Richtlinie"

Die "Erneuerbare-Energien-Richtlinie" definiert für den Transportsektor der EU ein verbindliches Ziel von 10 % erneuerbaren Energien im Jahr 2020. Bis zu 7 %-Punkte können dabei auf nachhaltig zertifizierte Biokraftstoffe aus Ackerpflanzen entfallen. Biokraftstoffe in der EU müssen strenge Nachhaltigkeitskriterien einhalten. Hierzu gehört, dass sie über die gesamte Wertschöpfungskette, von der Rohstofferzeugung bis hin zum Tank, mindestens 35 Gew.-% (ab 2018: mindestens 50 Gew.-%) der Treibhausgasemissionen im Vergleich zu fossilen Kraftstoffen einsparen müssen.

"Kraftstoffqualitätsrichtlinie"

Die "Kraftstoffqualitätsrichtlinie" gibt vor, dass bis 2020, auf den gesamten Kraftstoffverbrauch gerechnet, 6 Gew.-% der Treibhausgase eingespart werden müssen. Als Basiswert dient die durchschnittliche Treibhausgasintensität von Kraftstoffen im Jahr 2010 von 94,1 g CO2äq /MJ. Im Vergleich hierzu senkt erneuerbares Ethanol aus europäischen Rohstoffen die Treibhausgasemissionen um durchschnittlich rund 70 %. In Verkehr gebracht wird dieser Treibhausgasvorteil insbesondere durch die Beimischung zu Benzin, also E5 und E10, d. h. Ottokraftstoff mit einem Ethanol-anteil von bis zu 5 bzw. 10 Vol.-%. In der EU ist E10 derzeit in Belgien, Deutschland, Frankreich und Finnland flächendeckend erhältlich.

"Klima- und Energiepaket 2030"

Den Rahmen für die Klima- und Energiepolitik bis 2030 steckte der Europäische Rat bereits im Oktober 2014 ab. Demnach sollen die Treibhausgasemissionen in der EU um mindestens 40 % gegenüber 1990 sinken und der Anteil erneuerbarer Energien auf mindestens 27 % steigen. Der Rat betonte dabei auch die Notwendigkeit, die Treibhausgasemissionen im Verkehrssektor und die Risiken, die sich aus der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen ergeben, zu verringern.

Am 30. November 2016 schlug die EU-Kommission die Neufassung der "Erneuerbare-Energien-Richtlinie" für die Zeit nach 2020 vor. Der Vorschlag der EU-Kommission enthält jedoch keine spezifischen Zielvorgaben für den Transportsektor. Es ist Lediglich vorgesehen, den Anteil von bestimmten alternativen Kraftstoffen, vornehmlich aus Abfall- und Reststoffen, sowie der Elektro-mobilität stufenweise von 1,5 % im Jahr 2021 auf 6,8 % im Jahr 2030 zu steigern. Die Nutzung von erneuerbaren Kraftstoffen aus Ackerpflanzen dagegen soll ab 2021 von 7 % auf maximal 3,8 % im Jahr 2030 sinken.

Die EU-Kommission begründet ihre Vorschläge mit Zweifeln an der Nachhaltigkeit von erneuerbaren Kraftstoffen aus Ackerpflanzen. Tatsächlich aber spart europäisches Ethanol bereits heute nachweislich 70 Gew.-% der Treibhausgasemissionen gegenüber Benzin ein und reduziert zudem die hohe Abhängigkeit von fossilen Ölimporten. Die Förderung alternativer Kraftstoffe aus Abfällen und Reststoffen kann sinnvoll sein, sie dürfen jedoch nicht Biokraftstoffe aus Ackerpflanzen ersetzen, sondern sollen diese vielmehr ergänzen. Nur so kann der Verbrauch fossiler Kraftstoffe weiter reduziert werden. Sollte hingegen der Kommissionsvorschlag unverändert umgesetzt werden, so würde weder der Verbrauch fossiler Kraftstoffe gesenkt noch die Ausbeutung fossiLer Ölquellen verringert werden. Damit besteht die Gefahr, dass sich die 2020er Jahre zu einem verlorenen Jahrzehnt für den Klima- und Umweltschutz auf Europas Straßen entwickeln könnten. Zugleich gefährden die Vorschläge Arbeitsplätze und Einkommen in der heimischen Landwirtschaft und Industrie, insbesondere in strukturschwachen Ländlichen Regionen.

Gemeinsam mit den Verbänden auf nationaLer und europäischer Ebene wird sich CropEnergies daher im Rahmen des laufenden Gesetzgebungsverfahrens für die Nutzung nachhaltig hergestellter erneuerbarer Kraftstoffe aus Ackerpflanzen auch nach 2020 einsetzen. Hierzu zählen vor allem verbindliche Ziele für die Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien im Transportsektor. Dies ist die Voraussetzung dafür, dass der Verbrauch fossiler Kraftstoffe tatsächlich sinkt und die KlimabiLanz von Kraftstoffen verbessert wird. Für die Verabschiedung einer neuen "Erneuerbare-Energien-Richtlinie" ist die Einigung von Europäischem Parlament und Rat notwendig. Die Beratungen in den beteiligten Ausschüssen im Europäischen Parlament sollen Ende 2017 abgeschlossen sein.

Deutschland

In Deutschland wurde das Treibhausgasminderungsziel zum 1. Januar 2017 von 3,5 auf 4,0 Gew.-% erhöht. Ab 2020 ist ein weiterer Anstieg auf 6,0 Gew.-% vorgesehen. Mit der Einführung der verbindlichen Treibhausgasminderungsvorgabe für die Mineralölindustrie wurde die spezifische Treibhausgaseinsparung zu einem entscheidenden Wettbewerbsmerkmal für erneuerbare Kraftstoffe. Im Zuge dessen haben Biokraftstoffhersteller kontinuierlich in die Erhöhung der spezifischen Treibhausgaseinsparungen ihrer Biokraftstoffe investiert. Im Jahr 2016 sparten Biokraftstoffe in DeutschLand im Vergleich zu fossilen Kraftstoffen mehr als 70 Gew.-% an Treibhausgasemissionen ein. CropEnergies ermutigt die Bundesregierung, den Weg für mehr Klimaschutz im Transportsektor nicht nur in DeutschLand weiter-zuverfolgen, sondern sich auch in der EU für höhere und verbindliche Treibhausgasminderungsziele im Verkehr einzusetzen.

Belgien

In Belgien wurde im Januar 2017 der Anteil von Ethanol in Ottokraftstoffen von durchschnittlich mindestens 4 Vol.-% auf 8,5 Vol-% erhöht. Zeitgleich wurde E10 flächendeckend eingeführt und erreichte in kürzester Zeit mit ca. 80 % den weitaus größten Marktanteil unter den Ottokraftstoffen.

Großbritannien

In Großbritannien belauft sich die Biokraftstoffbeimischung (sogenannte "Renewable Transport Fuel Obligation" bzw. RTFO) unverändert auf 4,75 Vol-%. Nachdem das britische Transportministerium im November 2016 erste Vorschläge zur Novellierung der RTFO vorlegte und sich interessierte Kreise bis Januar 2017 an einer öffentlichen Konsultation beteiligen konnten, hat die britische Regierung im September 2017 ihre Vorschläge zur RTFO-Novellierung konkretisiert. Demnach soll die Beimischungsverpflichtung ab 2018 auf 7,25 VoL-% angehoben werden und anschließend bis 2032 schrittweise auf 12,4 VoL-% steigen. Ausgewählte alternative Kraftstoffe, vornehmlich aus Abfällen und Reststoffen, sollen mit einer Unterquote gefördert werden, die sukzessive von 0,05 Vol.-% im Jahr 2019 auf 1,4 Vol.-% im Jahr 2032 ansteigen soll. Darüber hinaus sollen diese Kraftstoffe doppelt auf das Beimischungsziel angerechnet werden. Demgegenüber soll der Beitrag von Biokraftstoffen aus Ackerpflanzen bis zum Jahr 2020 auf 4 Vol.-% begrenzt werden. Im Anschluss soll sich dieser Anteil bis 2032 sukzessive halbieren. Zur Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien im Transportsektor strebt die britische Regierung zudem eine zeitnahe Einführung von E10 an.

Frankreich

In Frankreich besteht eine energetische Beimischungsverpflichtung, die Anfang 2017 im Ottokraftstoffbereich auf 7,5 % erhöht wurde und im Dieselkraftstoffbereich bei 7,7 % liegt. Ungeachtet der Diskussion auf EU-Ebene über ein Energie- und Klimapaket 2030, besteht in Frankreich die gesetzliche Vorgabe, den Anteil an erneuerbaren Energien im Transportsektor bis 2030 auf 15 % zu steigern. Frankreich setzt damit ein deutliches Zeichen, dass im Transportsektor auch nach 2020 verbindliche Ziele für erneuerbare Energien unverzichtbar sind. Der E10-Anteil am französischen Ottokraftstoffmarkt liegt heute bereits bei rund 40 %.

Ethanolmärkte

In den USA wird für 2017 mit einer Ethanolproduktion von 60,6 (59,5) Mio. m3 gerechnet. Aufgrund des anhaltend hohen Produktionsüberschusses wird ein weiterer Anstieg der US-Nettoexporte auf 4,1 (3,9) Mio. m3 erwartet. Der 1-Monats-Future für Ethanol an der Chicago Board of Trade (CBOT) ging im Berichtszeitraum von umgerechnet 360 €/m3 Anfang Juni 2017 auf rund 340 €/m3 Ende August 2017 zurück. Der Preisrückgang ist hauptsächlich auf die Aufwertung des Euros gegenüber dem US-Dollar zurückzuführen. In US-amerikanischer Währung blieben die Preise weitestgehend unverändert.

Internationale Bioethanolpreise (€/m")

Im Zuckerwirtschaftsjahr 2017/18 sollen in Brasilien 26,0 (27,1) Mio. m3 Ethanol hergestellt werden. Die Ethanolproduktion soll demnach leicht über dem erwarteten Verbrauch von 25,8 (26,7) Mio. m3 liegen. Bei einer weitgehend ausgeglichenen Außenhandelsbilanz wird ein Anstieg der Lagerbestände auf 2,2 (1,9) Mio. m3 Ethanol erwartet. Die Ethanolpreise setzten zunächst ihren rückläufigen Trend fort und gingen, umgerechnet in Euro, von rund 440 €/m3 Anfang März 2017 auf rund 380 €/m3 im Juli 2017 zurück. Im Anschluss folgte bis Ende August 2017 eine leichte Preiserholung auf rund 410 €/m3.

Nachdem von Mai 2017 auf Juni 2017 ein Preisabschlag von ca. 40 €/m3 zu beobachten war, bewegten sich die Ethanolpreise in Europa weitgehend zwischen 550 und 575 €/m3 . Ende August 2017 lag der europäische Ethanolpreis leicht unterhalb der Marke von 550 €/m3.

Angesichts zusätzlicher Nachfrageimpulse nach klimaschonenderen Kraftstoffen infolge höherer Beimischungsziele soll der Kraftstoffethanolverbrauch in der EU um 2 % auf 5,3 (5,2) Mio. m3 steigen. Bei einer größtenteils ausgeglichenen Außenhandelsbilanz wird mit einem Wachstum der europäischen Produktion von Kraftstoffethanol auf rund 5,3 (4,8) Mio. m3 gerechnet.

In Deutschland soll der Kraftstoffethanolverbrauch im Jahr 2017 mit 1,5 (1,5) Mio. m3 auf Vorjahresniveau liegen. Trotz der Anhebung des Treibhausgasminderungsziels auf 4 Gew.-% zum Jahresanfang bleibt der Absatz im 1. Halbjahr 2017 nach vorläufigen Daten mit 696 (705) Tsd. m3 leicht hinter dem Vorjahresabsatz zurück.

Getreide- und Proteinmärkte

Das US-Landwirtschaftsministerium (USDA) geht in seiner Schätzung vom 12. September 2017 von einer Weltgetreideproduktion (ohne Reis) 2017/18 von 2.061 (2.118) Mio. t aus. Bei einem erwarteten Getreideverbrauch von 2.085 (2.093) Mio. t sollen sich die Lagerbestände wieder auf 493 (517) Mio. t reduzieren. In der EU erwartet die EU-Kommission im Getreidewirtschaftsjahr 2017/18 einen leichten Anstieg der Getreideernte auf 298 (294) Mio. t, die sich demnach erneut über dem Verbrauch von 282 (284) Mio. t bewegen soll. Der größte Teil des inländischen Getreideverbrauchs entfällt mit über 60 % nach wie vor auf die Tierfütterung. Zur Herstellung von Kraftstoffethanol wird hingegen lediglich der Stärkeanteil von 4 % der EU-Getreideernte genutzt. Die weiteren Bestandteile des verarbeiteten Getreides, allen voran Proteine sowie Ballaststoffe, Fette, Mineralien und Vitamine, werden zu wertvollen Lebens- und Futtermitteln veredelt. Die lokale Ethanolindustrie verringert damit die Abhängigkeit von Sojaimporten aus Nord- und Südamerika.

Internationale Agrarpreise (€/t)

Die europäischen Weizenpreise an der Euronext in Paris lagen Ende August 2017 mit 156 €/t rund 10 €/t unter dem Niveau von Anfang Juni 2017, als Weizen bei 166 €/t notierte. Die Getreidepreisentwicklung spiegelt die insgesamt weiterhin komfortable globale Versorgungslage wider. Im Juli 2017 stiegen die Weizenpreise zwischenzeitlich auf rund 180 €/t, was insbesondere auf zunächst schwierige Erntebedingungen in Teilen der EU sowie die Erwartung einer deutlich geringeren Weizenernte in Nordamerika zurückzuführen war. Mittlerweile kehrte sich die Preisentwicklung vor allem aufgrund der Erwartung höherer Ernten in Russland und der Schwarzmeerregion wieder deutlich um.

Das USDA erwartet im Wirtschaftsjahr 2017/18 eine weltweite Sojabohnenernte von 348 (351) Mio. t, die damit nur knapp den Vorjahresrekord verfehlen soll. Im Gegensatz hierzu soll der weltweite Verbrauch an Sojabohnen mit 344 (330) Mio. t eine neue Rekordmarke erreichen. Trotz eines rasanten Nachfrageanstiegs von fast 10 % innerhalb von nur zwei Jahren, sollen die weltweiten Lagerbestände auf 98 (96) Mio. t weiter wachsen.

Entsprechend der unverändert guten Versorgungslage bewegte sich der 1-Monats-Future für Sojabohnen an der CBOT im Berichtszeitraum weitgehend unter der Marke von 10 US-$/Bushel* In Euro umgerechnet sank der Sojabohnenpreis von 300 €/t Anfang Juni 2017 auf rund 290 €/t Ende August 2017. In der EU soll 2017/18 mit 22 (20) Mio. t mehr Rapssaat als im Vorjahr geerntet werden. Die europäischen Rapsschrotpreise sanken ebenfalls von rund 210 €/t Anfang Juni 2017 auf rund 180 €/t Ende August 2017.

* Ein Bushel Sojabohnen entspricht 27,216 kg Sojabohnen.


Geschäftsverlauf

Anstieg der Produktion von Ethanol sowie Lebens- und Futtermitteln

Die Bioraffinerien von CropEnergies mit ihrer breiten Produktpalette, die unter anderem erneuerbares Ethanol sowie proteinreiche Lebens- und Futtermittel umfasst, erzielten im 1. Halbjahr 2017/18 allesamt eine hohe Kapazitätsauslastung. Im Zuge dessen steigerte CropEnergies die Ethanolproduktion im Berichtszeitraum auf 567 (450) Tsd. m3 Ethanol. Mit der höheren Kapazitätsauslastung stieg auch die Erzeugung von Lebens- und Futtermitteln. Der Anstieg der Produktionsmengen ist insbesondere auf die Wiederinbetriebnahme der Anlage in Wilton (Großbritannien) im Juli 2016 zurückzuführen.

Umsatz und Jahresüberschuss

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Tsd. € 2. Quartal 1. Halbjahr

2017/18 2016/17 2017/18 2016/17
Umsatzerlöse 228.715 182.213 459.736 349.730
EBITDA* 33.438 31.093 66.522 59.124
EBITDA-Marge in % 14,6 % 17,1 % 14,5 % 16,9 %
Abschreibungen* -9.694 -9.439 -19.239 -18.094
Operatives Ergebnis 23.744 21.654 47.283 41.030
Operative Marge in % 10,4 % 11,9 % 10,3 % 11,7 %
Restrukturierung und Sondereinflüsse -271 -2.639 -542 -6.380
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen -17 71 -69 108
Ergebnis der Betriebstätigkeit 23.456 19.086 46.672 34.758
Finanzergebnis 302 -2.053 166 -2.663
Ergebnis vor Ertragsteuern 23.758 17.033 46.838 32.095
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -6.408 -3.917 -11.939 -10.078
Jahresüberschuss 17.350 13.116 34.899 22.017
Verwässertes und unverwässertes Ergebnis je Aktie (€) 0,20 0,15 0,40 0,25

* Soweit nicht auf Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen entfallene


Geschäftsverlauf: 2. Quartal

Der Umsatz von CropEnergies übertraf im 2. Quartal 2017/18 mit 228,7 (182,2) Mio. € den des Vorjahrszeitraums deutlich, da die Bioraffinerie in Wilton im 2. Quartal des Vorjahrs noch nicht durchgehend betrieben worden war. Somit wurden die Produktion und der Absatz von Ethanol sowie von Lebens- und Futtermitteln erheblich ausgebaut. Zusätzlich zur höheren Eigenproduktion konnten auch die Handelsgeschäfte von CropEnergies ausgeweitet werden. Neben der erfreulichen Mengenentwicklung lagen die Verkaufspreise insgesamt höher als im Vergleichsquartal des Vorjahrs, lediglich die DDGS-Erlöse waren leicht rückläufig.

Auch wenn die Preise für Getreide ebenfalls gestiegen sind, überwogen im 2. Quartal 2017/18 die positiven Umsatzeffekte, sodass ein operatives Ergebnis von 23,7 (21,7) Mio. € erzielt werden konnte. Auf den Umsatz bezogen ergibt dies eine operative Marge von 10,4 (11,9) %.

Die Restrukturierungs- und Sondereinflüsse verringerten sich durch die Wiederinbetriebnahme der Produktionsanlage in Wilton deutlich auf -0,3 (-2,6) Mio. €. In der Summe aus operativem Ergebnis, dem Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen sowie den Sondereinflüssen stieg das Ergebnis der Betriebstätigkeit auf 23,5 (19,1) Mio. €.

Das positive Finanzergebnis belief sich im 2. Quartal auf 0,3 Mio. €, während im Vorjahrszeitraum überwiegend schuldenbedingt ein negatives Finanzergebnis von -2,1 Mio. € angefallen war. Auf Basis eines Ergebnisses vor Ertragsteuern von 23,8 (17,0) Mio. € resultiert für das 2. Quartal 2017/18 nach Steuern ein Jahresüberschuss von 17,4 (13,1) Mio. €. Bei 87,25 Mio. Stückaktien entspricht dies einem Ergebnis je Aktie von 0,20 (0,15) €.

Geschäftsverlauf: 1. Halbjahr

Der Umsatz von CropEnergies übertraf im 1. Halbjahr 2017/18 mit 459,7 (349,7) Mio. € den des Vorjahrszeitraums infolge der höheren Kapazitätsauslastung erwartungsgemäß deutlich. Parallel zur größeren Produktionsmenge von Ethanol erhöhte sich auch die Erzeugung von Lebens- und Futtermitteln. Zudem konnten für Ethanol höhere Erlöse erzielt und das Handelsvolumen ausgebaut werden.

Die leicht rückläufigen Absatzpreise für Lebens- und Futtermittel konnten daher ebenso kompensiert werden wie die Belastungen aus den geplanten Instandhaltungsperioden sowie die höheren Rohstoffpreise. Infolgedessen übertraf das operative Ergebnis im 1. Halbjahr das bereits sehr erfolgreiche Vorjahresergebnis um 15,2 % und erreichte 47,3 (41,0) Mio. €. Bezogen auf den Umsatz errechnet sich eine operative Marge von 10,3 (11,7) %. Die Restrukturierungs- bzw. Sonderaufwendungen reduzierten sich infolge der Wiederinbetriebnahme der Produktionsanlage in Wilton auf 0,5 (6,4) Mio. €. In der Summe aus operativem Ergebnis, dem Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen sowie den Sondereinflüssen verbesserte sich das Ergebnis der Betriebstätigkeit um 34,3 % auf 46,7 (34,8) Mio. €.

Das positive Finanzergebnis spiegelt die sehr niedrigen Nettofinanzschulden bzw. Nettofinanzguthaben während des Berichtszeitraums wider und erreichte 0,2 (-2,7) Mio. €. Auf Basis eines Ergebnisses vor Ertragsteuern von 46,8 (32,1) Mio. € resultiert für das 1. Halbjahr 2017/18 nach Steuern ein Jahresüberschuss von 34,9 (22,0) Mio. €. Bei 87,25 Mio. Stückaktien entspricht dies einem Ergebnis je Aktie von 0,40 (0,25) €.

Finanzierungsrechnung

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Tsd. € 1. Halbjahr

2017/18 2016/17
Cashflow 53.675 44.310
Veränderung Nettoumlaufvermögen -14.700 -18.146
Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit 38.975 26.164
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte -12.410 -5.650
Einzahlungen aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten 158 41
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit -12.252 -5.609
Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit -32.493 -20.485
Veränderung der flüssigen Mittel aufgrund von Wechselkursänderungen -72 -71
Abnahme der flüssigen Mittel -5.842 -1


Als Folge des gestiegenen EBITDA erhöhte sich der Cashflow auf 53,7 (44,3) Mio. €. Einschließlich der Veränderung des Nettoumlaufvermögens belief sich der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit im 1. Halbjahr 2017/18 auf 39,0 (26,2) Mio. €.

Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit erhöhte sich auf insgesamt 12,3 (5,6) Mio. € und entfiel fast vollständig auf Investitionen in Sachanlagen. Die Investitionen dienten der Kapazitätserweiterung der Glutenproduktion sowie der Verbesserung der Produktionsanlagen.

Der Aufnahme von FinanzverbindLichkeiten in Höhe von 12,5 (5,2) Mio. € standen Tilgungen von 18,8 (12,6) Mio. € sowie die Dividendenausschüttung im JuLi 2017 in Höhe von 26,2 (13,1) Mio. € gegenüber. Dies führte per Saldo zu einem Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 32,5 (20,5) Mio. €.

Bilanzstruktur

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Tsd. € 31.08.2017 31.08.2016 Veränd. 28.02.2017
Aktiva



Langfristige Vermögenswerte 417.579 436.557 -18.978 428.650
Kurzfristige Vermögenswerte 173.820 153.575 20.245 169.270
Bilanzsumme 591.399 590.132 1.267 597.920
Passiva



Eigenkapital 422.629 374.735 47.894 425.777
Langfristige Schulden 46.298 99.232 -52.934 65.225
Kurzfristige Schulden 122.472 116.165 6.307 106.918
Bilanzsumme 591.399 590.132 1.267 597.920
Nettofinanzschulden 8.809 58.282 -49.473 9.285
Eigenkapitalquote 71,5 % 63,5 %
71,2 %



Die langfristigen Vermögenswerte verminderten sich zum 31. August 2017 um 19,0 Mio. € auf 417,6 Mio. €. Dabei verringerte sich insbesondere das Anlagevermögen infoLge pLanmäßiger Abschreibungen - unter Berücksichtigung von Investitionen - um 20,2 Mio. € auf 413,6 Mio. €. Darin sind unverändert Geschäfts- bzw. Firmenwerte in Höhe von 5,6 Mio. € enthalten. Die aktiven latenten Steuern erhöhten sich um 1,2 Mio. € auf 2,0 Mio. €. Des Weiteren blieb der Anteil des at Equity einbezogenen Unternehmens mit 1,9 Mio. € nahezu konstant.

Gegenüber dem Vorjahresstichtag erhöhten sich die kurzfristigen Vermögenswerte um 20,2 Mio. € auf 173,8 Mio. €. Hierbei stiegen insbesondere die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte um 12,9 Mio. € auf 98,6 Mio. € sowie der Bestand an Vorräten um 7,2 Mio. € auf 61,1 Mio. €. Des Weiteren erhöhte sich der Bestand an flüssigen Mitteln leicht um 0,1 Mio. € auf 8,2 Mio. €. Die Steuererstattungsansprüche blieben mit 5,9 Mio. € im Vergleich zum Vorjahresstichtag nahezu unverändert.

Die langfristigen Schulden nahmen um 52,9 Mio. € auf 46,3 Mio. € ab. Dabei wurden insbesondere die langfristigen Finanzverbindlichkeiten durch Tilgungen in Höhe von 47,0 Mio. € vollständig abgebaut. Des Weiteren verminderten sich die übrigen Rückstellungen um 5,0 Mio. € auf 2,5 Mio. € sowie die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen um 0,6 Mio. € auf 23,2 Mio. €. Die passiven latenten Steuern verringerten sich um 0,3 Mio. € auf 20,3 Mio. € und die sonstigen Verbindlichkeiten blieben mit 0,3 Mio. € nahezu unverändert.

Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich um 6,3 Mio. € auf 122,5 Mio. €. Dabei stiegen insbesondere die kurzfristigen Steuerverbindlichkeiten um 4,1 Mio. € auf 14,3 Mio. € sowie die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten um 3,1 Mio. € auf 76,8 Mio. €. Hierin sind auch die negativen Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten in Höhe von 9,9 (3,0) Mio. € enthalten. Des Weiteren nahmen die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten durch Tilgungen um 2,3 Mio. € auf 17,0 Mio. € ab. Die übrigen Rückstellungen stiegen um 1,5 Mio. € auf 14,4 Mio. €.

In Summe konnten die Nettofinanzschulden auf 8,8 (58,3) Mio. € reduziert werden. Von den Finanzschulden sind 17,0 Mio. € kurzfristig fällig. Ihnen stehen flüssige Mittel in Höhe von 8,2 Mio. € gegenüber.

Das Eigenkapital erhöhte sich aufgrund der erfreulichen Ertragslage auf 422,6 (374,7) Mio. €; die Eigenkapitalquote stieg auf 71,5 (63,5) %.

Risiko- und Chancenbericht

CropEnergies setzt ein integriertes System zur Früherkennung und Überwachung von konzernspezifischen Risiken ein. Der erfolgreiche Umgang mit Risiken wird von der Zielsetzung geleitet, eine ausgewogene Balance von Ertrag und Risiko zu erreichen. Die Risikokultur des Unternehmens ist gekennzeichnet durch risikobewusstes Verhalten, klare Verantwortlichkeiten, Unabhängigkeit im Risikocontrolling sowie durch die Implementierung interner Kontrollen.

Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht und sind gegenwärtig nicht erkennbar.

Detaillierte Informationen zum Risikomanagementsystem und zu den Risiken und Chancen des Konzerns sind im Geschäftsbericht 2016/17 unter der Rubrik "Risiko- und Chancenbericht" auf den Seiten 68 bis 76 ausführlich dargestellt. Die dortigen Angaben sind weiterhin aktuell.

Prognosebericht

CropEnergies konnte im 1. Halbjahr des Geschäftsjahrs 2017/18 eine erfreuliche Ertragslage verzeichnen. Hauptgründe für den Umsatzanstieg auf 459,7 (349,7) Mio. € waren die höheren Er-zeugungs- und Absatzmengen. Auch die bislang positive Preissituation am Ethanolmarkt und bei Lebens- und Futtermitteln hat dazu beigetragen. Es ist jedoch weiterhin von einer großen Schwankungsbreite der Ethanolpreise auszugehen. Hierbei zeichnet sich ab, dass diese im 2. Halbjahr das hohe Niveau der ersten sechs Monate nicht erreichen werden.

Das operative Ergebnis stieg im 1. Halbjahr 2017/18 auf 47,3 (41,0) Mio. €. Dabei konnten gestiegene Nettorohstoffkosten durch die verbesserte Erlössituation überkompensiert werden. Für das Geschäftsjahr 2017/18 werden insgesamt höhere Getreidepreise erwartet.

CropEnergies passt vor dem Hintergrund des guten 1. Halbjahrs die Prognose für das Geschäftsjahr 2017/18 an und erwartet nunmehr einen Umsatz in einer Bandbreite von 880 bis 920 Mio. € (bisher erwartet: 850 bis 900 Mio. €). Das operative Ergebnis soll nun in einer Bandbreite von 60 bis 90 Mio. € liegen (bisher erwartet: 50 bis 90 Mio. €). Dies entspricht einem EBITDA zwischen 100 und 130 Mio. € (bisher erwartet: 90 bis 130 Mio. €). Im Vorjahr wurde ein Umsatz von 802 Mio. € und ein operatives Ergebnis von 98 Mio. € erzielt.

Zwischenabschluss

Gesamtergebnisrechnung

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Tsd. € 2. Quartal 1. Halbjahr

2017/18
2016/17 2017/18 2016/17
Gewinn-und-Verlust-Rechnung



Umsatzerlöse 228.715 182.213 459.736 349.730
Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen 4.968 6.586 -2.655 -1.273
Sonstige betriebliche Erträge 1.071 2.492 1.356 3.439
Materialaufwand -176.507 -141.175 -342.993 -254.073
Personalaufwand -8.410 -8.167 -17.305 -16.665
Abschreibungen -9.694 -10.752 -19.239 -20.302
Sonstige betriebliche Aufwendungen -16.670 -12.182 -32.159 -26.206
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen -17 71 -69 108
Ergebnis der Betriebstätigkeit 23.456 19.086 46.672 34.758
Finanzerträge 576 14 933 207
Finanzaufwendungen -274 -2.067 -767 -2.870
Ergebnis vor Ertragsteuern 23.758 17.033 46.838 32.095
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -6.408 -3.917 -11.939 -10.078
Jahresüberschuss 17.350 13.116 34.899 22.017
Verwässertes und unverwässertes Ergebnis je Aktie (€) 0,20 0,15 0,40 0,25
Aufstellung der erfolgsneutral im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen



Jahresüberschuss 17.350 13.116 34.899 22.017
Marktwertveränderungen aus Cashflow Hedges* -5.943 -315 -7.865 3.142
Konsolidierungsbedingte Währungsdifferenzen -2.692 -3.178 -4.007 -1.972
Zukünftig in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung zu erfassende Erträge und Aufwendungen -8.635 -3.493 -11.872 1.170
Neubewertung von leistungsorientierten Pensionszusagen und ähnlichen Verpflichtungen* 0 -2.579 0 -2.579
Zukünftig nicht in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung zu erfassende Erträge und Aufwendungen 0 -2.579 0 -2.579
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen -8.635 -6.072 -11.872 -1.409
Gesamtergebnis 8.715 7.044 23.027 20.608

* Nach Berücksichtigung latenter Steuern


Kapitalflussrechnung

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Tsd. € 1. Halbjahr

2017/18 2016/17
Jahresüberschuss 34.899 22.017
Abschreibungen auf langfristiges Vermögen 19.239 20.302
Übrige Posten -463 1.991
Cashflow 53.675 44.310
Veränderung Nettoumlaufvermögen -14.700 -18.146
I. Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit 38.975 26.164
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte -12.410 -5.650
Einzahlungen aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten 158 41
II. Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit -12.252 -5.609
Dividendenausschüttung -26.175 -13.088
Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 12.467 5.221
Tilgung von Finanzverbindlichkeiten -18.785 -12.618
III. Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit -32.493 -20.485
Veränderung der flüssigen Mittel (Summe aus I., II. und III.) -5.770 70
Veränderung der flüssigen Mittel aufgrund von Wechselkursänderungen -72 -71
Abnahme der flüssigen Mittel -5.842 -1
Flüssige Mittel am Anfang der Periode 13.999 8.031
Flüssige Mittel am Ende der Periode 8.157 8.030


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Tsd. € 1. Halbjahr

2017/18 2016/17
Zinsauszahlungen 425 878
Steuerzahlungen 8.340 11.290


Bilanz

Aktiva

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Tsd. € 31.08.2017 31.08.2016 Veränd. 28.02.2017
Immaterielle Vermögenswerte 9.170 9.783 -613 9.482
Sachanlagen 404.442 424.050 -19.608 415.248
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen 1.888 1.876 12 1.957
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 40 46 -6 40
Aktive latente Steuern 2.039 802 1.237 1.923
Langfristige Vermögenswerte 417.579 436.557 -18.978 428.650
Vorräte 61.119 53.891 7.228 63.106
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte 98.628 85.698 12.930 84.792
Steuererstattungsansprüche 5.916 5.956 -40 7.373
Flüssige Mittel 8.157 8.030 127 13.999
Kurzfristige Vermögenswerte 173.820 153.575 20.245 169.270
Bilanzsumme 591.399 590.132 1.267 597.920


Passiva

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Tsd. € 31.08.2017 31.08.2016 Veränd. 28.02.2017
Gezeichnetes Kapital 87.250 87.250 0 87.250
Kapitalrücklage 197.847 197.847 0 197.847
Gewinnrücklagen und sonstige Eigenkapitalposten 137.532 89.638 47.894 140.680
Eigenkapital 422.629 374.735 47.894 425.777
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 23.239 23.798 -559 22.448
Übrige Rückstellungen 2.522 7.548 -5.026 2.751
Finanzverbindlichkeiten 0 47.006 -47.006 15.308
Sonstige Verbindlichkeiten 269 333 -64 327
Passive latente Steuern 20.268 20.547 -279 24.391
Langfristige Schulden 46.298 99.232 -52.934 65.225
Übrige Rückstellungen 14.392 12.920 1.472 12.688
Finanzverbindlichkeiten 16.966 19.306 -2.340 7.976
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 76.768 73.688 3.080 74.346
Steuerschulden 14.346 10.251 4.095 11.908
Kurzfristige Schulden 122.472 116.165 6.307 106.918
Bilanzsumme 591.399 590.132 1.267 597.920


Entwicklung des Eigenkapitals

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Gewinnrücklagen und sonstige Eigenkapitalposten
Tsd. € Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Cashflow Hedges Kumulierte Währungsdifferenzen Summe
Stand 1. März 2016 87.250 197.847 84.229 -6.097 3.986 82.118
Jahresüberschuss

22.017

22.017
Marktwertveränderungen aus Cashflow Hedges*


3.142

Währungsveränderungen



-1.972
Neubewertung von leistungsorientierten Pensionszusagen und ähnlichen Verpflichtungen*

-2.579


Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen

-2.579 3.142 -1.972 -1.409
Gesamtergebnis

19.438 3.142 -1.972 20.608
Dividendenausschüttung

-13.088

-13.088
Stand 31. August 2016 87.250 197.847 90.579 -2.955 2.014 89.638
Stand 1. März 2017 87.250 197.847 138.984 632 1.064 140.680
Jahresüberschuss

34.899

34.899
Marktwertveränderungen aus Cashflow Hedges*


-7.865

Währungsveränderungen



-4.007
Neubewertung von leistungsorientierten Pensionszusagen und ähnlichen Verpflichtungen*

0


Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen

0 -7.865 -4.007 -11.872
Gesamtergebnis

34.899 -7.865 -4.007 23.027
Dividendenausschüttung

-26.175

-26.175
Stand 31. August 2017 87.250 197.847 147.708 -7.233 -2.943 137.532


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Tsd. € Gesamtes Konzerneigenkapital
Stand 1. März 2016 367.215
Jahresüberschuss 22.017
Marktwertveränderungen aus Cashflow Hedges*
Währungsveränderungen
Neubewertung von leistungsorientierten Pensionszusagen und ähnlichen Verpflichtungen*
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen -1.409
Gesamtergebnis 20.608
Dividendenausschüttung -13.088
Stand 31. August 2016 374.735
Stand 1. März 2017 425.777
Jahresüberschuss 34.899
Marktwertveränderungen aus Cashflow Hedges*
Währungsveränderungen
Neubewertung von leistungsorientierten Pensionszusagen und ähnlichen Verpflichtungen*
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen -11.872
Gesamtergebnis 23.027
Dividendenausschüttung -26.175
Stand 31. August 2017 422.629

* Nach Berücksichtigung latenter Steuern


Anhang zum Zwischenabschluss

Grundlagen für die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses

Der Zwischenabschluss der CropEnergies-Gruppe zum 31. August 2017 wurde entsprechend den Regeln zur Zwischenberichterstattung nach IAS 34 (Zwischenberichterstattung) in Übereinstimmung mit den vom I nternationaL Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen InternationaL FinanciaL Reporting Standards (IFRS) und deren Interpretationen durch das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt. In Einklang mit IAS 34 erfoLgt die Darstellung des Konzernzwischenabschlusses der CropEnergies AG zum 31. August 2017 in verkürzter Form. Der Konzernzwischenabschluss zum 31. August 2017 unterlag keiner prüferischen Durchsicht. Der Vorstand der CropEnergies AG hat diesen Zwischenabschluss am 25. September 2017 aufgestellt.

Bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses waren - wie im Anhang des Geschäftsberichts 2016/17 unter Ziffer (1) "Grundlagen für die Aufstellung des Konzernabschlusses" auf den Seiten 86 bis 89 dargestellt - erstmalig neue bzw. geänderte Standards und Interpretationen anzuwenden.

Bei der Berechnung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde am 31. August 2017 für wesentliche Pläne ein Abzinsungssatz von 2,10 % zugrunde gelegt; zum 28. Februar 2017 bzw. 31. August 2016 basierte die Abzinsung auf 2,10 % bzw. 1,55 %.

Die Ertragsteuern wurden auf der Basis landesspezifischer Ertragsteuersätze unter Berücksichtigung der Ertragsteuerplanung für das gesamte Geschäftsjahr ermittelt. Wesentliche Sondereffekte werden außerhalb der Ermittlung der Jahressteuerquote im jeweiligen QuartaL voll berücksichtigt.

Im Übrigen wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wie bei der Erstellung des Konzernjahresabschlusses zum 28. Februar 2017 angewandt. Deren Erläuterungen im Anhang des Geschäftsberichts 2016/17 unter Ziffer (5) "Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze" auf den Seiten 92 bis 97 gelten daher entsprechend.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss werden die Abschlüsse der CropEnergies AG und der von ihr beherrschten Unternehmen (Tochterunternehmen) nach den Grundsätzen der VollkonsoLidierung einbezogen. Eine Beherrschung im Sinne des IFRS 10 liegt vor, wenn eine Gesellschaft aufgrund ihrer Beteiligung an einem anderen Unternehmen positiven oder negativen Rückflüssen ausgesetzt ist oder über Rechte verfügt, diese zu erhalten. Weiterhin muss die Möglichkeit gegeben sein, die variablen Rückflüsse zu beeinflussen, indem die Gesellschaft die Aktivitäten des Unternehmens steuert. Die Beherrschung kann aufgrund von Stimmrechten oder bestehenden Umständen, unter anderem aufgrund von vertraglichen RegeLungen, erfolgen. Entsprechend werden foLgende Tochterunternehmen einbezogen:

CropEnergies Bioethanol GmbH, Zeitz

CropEnergies Beteiligungs GmbH, Mannheim

BioWanze SA, Brüssel (Belgien)

Ryssen AlcooLs SAS, Loon-PLage (Frankreich)

Compagnie Financiere de L'Artois SA, Paris (Frankreich)

Ensus UK Ltd., Yarm (Großbritannien)

Ryssen Chile SpA, Lampa, Santiago de ChiLe (Chile)

CropEnergies Inc., Houston (USA)

Die Joint Venture-GeseLLschaft CT Biocarbonic GmbH, Zeitz, an der CropEnergies 50 % der Anteile hält und die einer gemeinschaftLichen Führung untersteht, wird at Equity in den Konzernabschluss einbezogen. Dabei fließt der Ergebnisbeitrag der CT Biocarbonic GmbH ausschLießLich in das Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen ein.

Umsatz, Ergebnis, Investitionen und Mitarbeiter

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Tsd. € 1. Halbjahr

2017/18 2016/17
Umsatzerlöse 459.736 349.730
EBITDA* 66.522 59.124
EBITDA-Marge in % 14,5 % 16,9 %
Abschreibungen* -19.239 -18.094
Operatives Ergebnis 47.283 41.030
Operative Marge in % 10,3 % 11,7 %
Restrukturierung und Sondereinflüsse -542 -6.380
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen -69 108
Ergebnis der Betriebstätigkeit 46.672 34.758
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 12.410 5.650
Mitarbeiter 408 405

* Soweit nicht auf Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen entfallend


Das EBITDA konnte auf 66,5 (59,1) Mio. € gesteigert werden. Infolgedessen übertraf auch das operative Ergebnis im 1. Halbjahr das bereits sehr erfolgreiche Vorjahresergebnis um 15,2 % und erreichte 47,3 (41,0) Mio. €. Bezogen auf den Umsatz errechnet sich eine operative Marge von 10,3 (11,7) %. Die Re-strukturierungs- bzw. Sonderaufwendungen reduzierten sich in Folge der Wiederinbetriebnahme der Produktionsanlage in Wilton auf 0,5 (6,4) Mio. €. In der Summe aus operativem Ergebnis, dem Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen sowie den Sondereinflüssen verbesserte sich das Ergebnis der Betriebstätigkeit um 34,3 % auf 46,7 (34,8) Mio. €.

Die Investitionen in Höhe von 12,4 (5,7) Mio. € entfielen fast vollständig auf Sachanlagen. Davon wurden 7,0 Mio. € bei der BioWanze SA, 4,5 Mio. € bei der CropEnergies Bioethanol GmbH und 0,6 Mio. € bei der Ensus UK Ltd. investiert.

Die Zahl der beschäftigten Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente) lag zum Ende der ersten sechs Monate des Geschäftsjahrs 2017/18 bei 408 (405). Hiervon waren 43 Mitarbeiter bei der CropEnergies AG, 120 Mitarbeiter bei der CropEnergies Bioethanol GmbH, 119 Mitarbeiter bei der BioWanze SA, 46 Mitarbeiter bei der Ryssen Alcools SAS, 73 Mitarbeiter bei der Ensus UK Ltd. und 7 Mitarbeiter bei der Ryssen Chile SpA beschäftigt.

Ergebnis je Aktie

Auf die Aktionäre der CropEnergies AG entfällt der gesamte Jahresüberschuss des 1. Halbjahrs 2017/18 in Höhe von 34,9 Mio. €. Der Berechnung des Ergebnisses je Aktie (IAS 33) liegen 87,25 (87,25) Mio. Aktien zugrunde. Somit ergibt sich für das 1. Halbjahr 2017/18 ein Ergebnis je Aktie von 0,40 (0,25) €; eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie liegt nicht vor.

Vorräte

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Tsd. € 31. August

2017 2016
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 19.002 15.317
Unfertige Erzeugnisse 4.093 3.726
Fertige Erzeugnisse, Waren 38.024 34.848

61.119 53.891


Die Vorräte haben sich insbesondere mengenbedingt um 7,2 Mio. € auf 61,1 Mio. € erhöht.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte

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Tsd. € 31. August

2017 2016
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 50.234 47.249
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 7.925 9.610
Sonstige Vermögenswerte 40.469 28.839

98.628 85.698


Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich um 1,3 Mio. € auf 58,2 Mio. €.

Die sonstigen Vermögenswerte in Höhe von 40,5 (28,8) Mio. € enthalten im Wesentlichen finanzielle Vermögenswerte in Form zweckgebundener Guthaben für Sicherungsgeschäfte in Höhe von 19,0 (9,3) Mio. € sowie nicht finanzielle Vermögenswerte in Form von Forderungen aus Vorsteuern in Höhe von 9,7 (7,7) Mio. € und Forderungen aus Anzahlungen in Höhe von 8,0 (5,4) Mio. €.

Eigenkapital

Das Eigenkapital erhöhte sich auf 422,6 (374,7) Mio. €. Die Gewinnrücklagen und sonstige Eigenkapitalposten umfassen das thesaurierte Periodenergebnis und die erfolgsneutral erfassten Veränderungen bei Cashflow Hedges, Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen sowie die Effekte aus der konsolidierungsbedingten Währungsumrechnung. Die Cashflow Hedges enthalten -unter Berücksichtigung latenter Steuern - die Marktwertveränderungen der Weizen- und Währungsderivate einschließlich der Abgrenzungen in Höhe von -7,9 (3,1) Mio. €.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten

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Tsd. € 31. August

2017 2016
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 35.701 40.874
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 14.654 16.015
Sonstige Verbindlichkeiten 26.413 16.799

76.768 73.688


Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verringerten sich um 6,5 Mio. € auf 50,4 Mio. €.

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 26,4 (16,8) Mio. € enthalten insbesondere finanzielle Verbindlichkeiten in Form negativer Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in Höhe von 9,9 (3,0) Mio. € sowie nicht finanzielle Verbindlichkeiten in Form von Verbindlichkeiten aus sonstigen Steuern in Höhe von 10,0 (7,0) Mio. € und Verbindlichkeiten aus Personalaufwendungen in Höhe von 5,5 (5,6) Mio. €.

Finanzverbindlichkeiten

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Tsd. € 31. August

2017 2016
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 16.961 9.274
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0 57.000
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 5 38
Finanzverbindlichkeiten 16.966 66.312
Flüssige Mittel -8.157 -8.030
Nettofinanzschulden 8.809 58.282


Die Nettofinanzschulden zum 31. August 2017 verringerten sich auf 8,8 (58,3) Mio. €. Hierin sind keine langfristigen Finanzschulden mehr enthalten.

Finanzinstrumente und Finanzschulden

Finanzinstrumente

In der nachstehenden Tabelle sind die zum beizulegenden Zeitwert ermittelten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungslevel (Fair-Value-Hierarchie) gegliedert, die im Einzelnen gemäß IFRS 13 wie folgt definiert sind:

Unter Bewertungslevel 1 fallen auf aktiven Märkten gehandelte Finanzinstrumente, deren notierte Preise unverändert in die Bewertung übernommen werden. Bewertungslevel 2 liegt vor, wenn die Bewertung auf Basis von Bewertungsverfahren erfolgt, deren Einflussfaktoren direkt oder indirekt aus beobachtbaren Marktdaten abgeleitet werden. Bei Derivaten des Bewertungs-levels 3 erfolgt die Bewertung auf Basis von Bewertungsverfahren, in welchen mindestens ein wesentlicher nicht beobachtbarer Einflussfaktor enthalten ist. CropEnergies nutzt keine Derivate des Bewertungslevels 3.

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Tsd. € Fair-Value-Hierarchie

31. August Bewertungslevel 1 Bewertungslevel 2 Bewertungslevel 3 31. August Bewertungslevel 1

2017


2016
Positive Marktwerte - Cashflow-Hedge-Derivate 0 0 0 0 33 0
Positive Marktwerte - Derivate im Handelsbestand 10 10 0 0 1.679 1.673
Finanzielle Vermögenswerte 10 10 0 0 1.712 1.673
Negative Marktwerte - Cashflow-Hedge-Derivate 9.575 9.386 189 0 2.719 2.719
Negative Marktwerte - Derivate im Handelsbestand 365 361 4 0 320 313
Finanzielle Verbindlichkeiten 9.940 9.747 193 0 3.039 3.032


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Tsd. € Fair-Value-Hierarchie

Bewertungslevel 2 Bewertungslevel 3
Positive Marktwerte - Cashflow-Hedge-Derivate 33 0
Positive Marktwerte - Derivate im Handelsbestand 6 0
Finanzielle Vermögenswerte 39 0
Negative Marktwerte - Cashflow-Hedge-Derivate 0 0
Negative Marktwerte - Derivate im Handelsbestand 7 0
Finanzielle Verbindlichkeiten 7 0


Finanzschulden

Die beizulegenden Zeitwerte von Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden als Barwerte der mit den Schulden verbundenen Zahlungen unter Zugrundelegung der jeweils gültigen Zinskurve ermittelt. Aufgrund der kurzfristigen Laufzeiten wird angenommen, dass die beizulegenden Zeitwerte den Buchwerten entsprechen.

Auch bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, den sonstigen Forderungen sowie den Zahlungsmitteln wird angenommen, dass aufgrund der kurzfristigen Laufzeiten die beizulegenden Zeitwerte den Buchwerten entsprechen.

Gleiches gilt für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie für kurzfristige sonstige Verbindlichkeiten.

Weitere Details zur Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der einzelnen Finanzinstrumente sowie deren Zuordnung zu Bewertungsleveln finden sich im Konzernanhang des Geschäftsberichts 2016/17 unter Ziffer (28) "Zusätzliche Angaben zu den Finanzinstrumenten" auf den Seiten 122 bis 125.

Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

"Related Party" im Sinne von IAS 24 (Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen) sind die Südzucker AG als Mehrheitsaktionärin sowie deren Vorstand und Aufsichtsrat nebst deren nahen Familienangehörigen sowie ihre Tochtergesellschaften (Südzucker-Gruppe), das Joint Venture CT Biocarbonic GmbH sowie die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der CropEnergies AG nebst deren nahen Familienangehörigen. Darüber hinaus zählt dazu die Süddeutsche Zuckerrüben-Verwertungs-Genossenschaft eG (SZVG), Stuttgart, aus deren Eigenbesitz an Südzucker-Aktien zuzüglich der von ihr treuhänderisch für die Gemeinschaft der Anteilsinhaber gehaltenen Aktien sich eine Mehrheitsbeteiligung an der Südzucker AG errechnet.

Südzucker AG

Die Transaktionen mit der Südzucker AG umfassten im 1. HaLbjahr 2017/18 Lieferungen von der Südzucker AG, insbesondere Rohstoffe und Energie, im Wert von 19,9 (16,5) Mio. €. Daneben wurden Dienstleistungen in Höhe von 1,8 (1,8) Mio. €, sonstige Leistungen in Höhe von 0,5 (0,0) Mio. € sowie Forschungs- und Entwicklungsleistungen in Höhe von 0,6 (0,7) Mio. € erbracht.

Im Gegenzug erhielt die CropEnergies-Gruppe von der Südzucker AG für Warenlieferungen 0,7 (0,7) Mio. €. Ferner erzielte die CropEnergies-Gruppe Leistungserlöse in Höhe von 0,2 (0,0) Mio. €. Aus der Gewährung von Darlehen ergab sich für die CropEnergies-Gruppe ein negativer Zinssaldo in Höhe von 0,4 (0,9) Mio. €.

ResuLtierend aus den vorgenannten Leistungsbeziehungen bestanden per 31. August 2017 gegenüber der Südzucker AG Forderungen in Höhe von 0,3 (0,7) Mio. € und Verbindlichkeiten in Höhe von 4,4 (5,5) Mio. €. Die Finanzverbindlichkeiten gegenüber der Südzucker AG wurden vollständig auf 0,0 (26,0) Mio. € abgebaut.

Verbundene Unternehmen der Südzucker AG

Die Transaktionen mit den verbundenen Unternehmen der Südzucker AG umfassten im 1. Halbjahr 2017/18 Lieferungen, insbesondere von Rohstoffen und Handelswaren, im Wert von 31,4 (28,8) Mio. €. Daneben wurden Dienstleistungen in Höhe von 0,4 (0,6) Mio. € erbracht.

Im Gegenzug erhielt die CropEnergies-Gruppe von den verbundenen Unternehmen der Südzucker AG für Warenlieferungen 31,0 (34,5) Mio. €. Ferner erzielte die CropEnergies-Gruppe Leistungserlöse in Höhe von 0,2 (0,4) Mio. € sowie Erlöse aus Dienstleistungen in Höhe von 0,2 (0,2) Mio. €.

Resultierend aus den vorgenannten Leistungsbeziehungen bestanden per 31. August 2017 gegenüber den verbundenen Unternehmen der Südzucker AG Forderungen in Höhe von 7,6 (8,9) Mio. € und Verbindlichkeiten in Höhe von 10,3 (10,5) Mio. €. Die Finanzverbindlichkeiten gegenüber den verbundenen Unternehmen der Südzucker AG wurden vollständig auf 0,0 (31,0) Mio. € abgebaut.

Die Leistungsbeziehungen mit der Südzucker AG und ihren verbundenen Unternehmen wurden zu marktübLichen Preisen bzw. Zinsen abgerechnet; Leistung und Gegenleistung entsprachen sich, sodass keine BenachteiLigungen entstanden. Daneben wurden keine wesentLichen Geschäfte mit nahestehenden Personen getätigt.

Für das Joint Venture CT Biocarbonic GmbH wurden im 1. HaLbjahr 2017/18 Dienstleistungen und Lieferungen in Höhe von 0,9 (0,9) Mio. € zu marktüblichen Preisen erbracht.

Mit der Süddeutschen Zuckerrüben-Verwertungs-Genossenschaft eG (SZVG) wurden im 1. HaLbjahr 2017/18 keinerlei Geschäftsvorfälle abgewickelt.

Nachtragsbericht

Seit dem 31. August 2017 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu erwarten ist.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben werden.


Mannheim, den 25. September 2017

CropEnergies AG

Der Vorstand

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Joachim Lutz Michael Friedmann Dr. Stephan Meeder
(Sprecher des Vorstands)


Finanzkalender

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Bericht 1. - 3. Quartal 2017/18 10. Januar 2018
Bilanzpresse- und Analystenkonferenz Geschäftsjahr 2017/18 16. Mai 2018
Bericht 1. Quartal 2018/19 11. Juli 2018
Hauptversammlung 2018 17. Juli 2018
Bericht 1. Halbjahr 2018/19 10. Oktober 2018