![]() CropEnergies AGMannheimZwischenbericht zum 31. August 2018Geschäftsjahr 2018/191. Halbjahr1. März bis 31. August 2018Mannheim, 10. Oktober 2018Kontakt CropEnergies AG Maximilianstraße 10 68165 Mannheim Investor Relations Heike Baumbach Tel.: +49 (621) 714190-30 Fax: +49 (621) 714190-03 ir@cropenergies.de Öffentlichkeitsarbeit / Marketing Nadine Dejung-Custance / Clarissa Sonnenschein Tel.: +49 (621) 714190-65 Fax: +49 (621) 714190-05 presse@cropenergies.de http://www.cropenergies.com Zukunftsgerichtete Aussagen und PrognosenDieser Bericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen. Diese Aussager basieren
auf den gegenwärtigen Einschätzungen und Prognosen des Vorstands sowie den ihm derzeit
verfügbaren Informationen. Die zu-kunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien
der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen
Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr abhängig von einer Vielzahl von Faktoren,
sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die
sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Ein Überblick über die Risiken
gibt der Risiko- und Chancenbericht im Geschäftsbericht 2017/18 auf den Seiten 58
bis 66. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in diesem Bericht gemachten zukunftsgerichteter
Aussagen zu aktualisieren. Die auf den folgenden Seiten in Klammern gesetzten Zahlen
betreffen den entsprechenden Vorjahreszeitraum bzw. -punkt. Das Geschäftsjahr der
CropEnergies AG weicht vom Kalenderjahr ab. Daher sind die genannten Zeiträume wie
folgt definiert: 2. Quartal: 1. Juni - 31. August 1. Halbjahr: 1. März - 31. August Überblick 1. Halbjahr 2018/19scroll
Ausblick für das Geschäftsjahr 2018/19 bestätigt■ Der Umsatz soll in einer Bandbreite von 810 bis 860 Mio. € liegen ■ Das operative Ergebnis wird zwischen 25 und 55 Mio. € erwartet ZwischenlageberichtWirtschaftliches UmfeldAktuelle Rahmenbedingungen in der EUIn der EU stellen die "Erneuerbare-Energien-Richtlinie" und die "Kraftstoffqualitätsrichtlinie" die Weichen für mehr Klimaschutz im Transport. Der Anteil an erneuerbaren Energien soll bis 2020 auf 10 % steigen. Bis zu 7 %-Punkte können dabei auf erneuerbare Kraftstoffe aus Ackerpflanzen entfallen. Erneuerbare Kraftstoffe müssen strenge Nachhaltigkeitskriterien einhalten und über die gesamte Wertschöpfungskette mindestens 50 Gew.-% an Treibhausgasemissionen gegenüber fossilen Kraftstoffen einsparen. Darüber hinaus sollen die mit dem Kraftstoffverbrauch verbundenen Treibhausgasemissionen bis 2020 um 6 Gew.-% gegenüber dem Basiswert von 94,1 g CO2äq /MJ gesenkt werden. "Erneuerbare-Energien-Richtlinie" nach 2020Bei den Verhandlungen über die Neufassung der "ErneuerbareEnergien-Richtlinie" einigten
sich Europäisches Parlament und Rat am 14. Juni 2018 auf eine gemeinsame Position.
Der Anteil an erneuerbaren Energien in der EU soll demnach bis 2030 auf mindestens
32 % ansteigen. Für den Transportsektor ist dabei ein Anteil von mindestens 14 % vorgesehen.
Hierzu können erneuerbare Kraftstoffe aus Ackerpflanzen unverändert beitragen. Ihr
Beitrag soll sich auf dem im Jahr 2020 erreichten Niveau bewegen können. Gleichzeitig
soll die Nutzung von Biokraftstoffen, deren Rohstoffgewinnung zu einem Verlust an
kohlenstoffreichen Gebieten (z. B. Regenwald) geführt hat, ab 2023 sukzessive reduziert
werden. Der Anteil von Kraftstoffen aus Abfällen und Reststoffen soll von 0,2 % im
Jahr 2022 auf mindestens 3,5 % im Jahr 2030 steigen. Darüber hinaus sollen diese Kraftstoffe,
wie auch erneuerbarer Strom, im Straßenverkehr mehrfach auf das Transportziel angerechnet
werden. Mit der Veröffentlichung im EU-Amtsblatt und dem Inkrafttreten der Richtlinie
wird Anfang 2019 gerechnet. Der Kompromiss bietet die Chance, dass nachhaltig hergestellte, erneuerbare Kraftstoffe
auch nach 2020 genutzt werden können. Auf dem Weg dorthin ist es notwendig, dass die
EU-Mitgliedsstaaten bei der flächendeckenden E1O-Einführung ohne weitere Verzögerungen
voranschreiten. Kritisch zu beurteilen ist die mehrfache Anrechnung bestimmter Kraftstoffe
und Energieträger, weil durch die damit verbundene virtuelle Erhöhung des Erneuerbaren-Energien-Anteils
weder der Verbrauch fossiler Kraftstoffe gesenkt noch die Ausbeutung fossiler Ölquellen
verringert wird. In den kommenden Jahren wird CropEnergies auf eine sachgerechte Umsetzung
der europäischen Vorgaben auf nationaler Ebene drängen, sodass der Verbrauch fossiler
Kraftstoffe tatsächlich sinken und die Klimabilanz von Kraftstoffen verbessert wird. DeutschlandIn Deutschland gilt ein Treibhausgasminderungsziel von 4,0 Gew.-%, das ab 2020 auf
6,0 Gew.-% steigen soll. Mit verbindlichen Treibhausgasminderungsvorgaben wird die
Mineralölindustrie verpflichtet, die spezifischen Treibhausgasemissionen der von ihr
in Verkehr gebrachten Kraftstoffe zu senken. Die Treibhausgaseinsparung ist damit
ein entscheidendes Wettbewerbsmerkmal für erneuerbare Kraftstoffe. Im Zuge dessen
haben die Hersteller von erneuerbaren Kraftstoffen kontinuierlich in die Erhöhung
der spezifischen Treibhausgaseinsparungen ihrer Kraftstoffe investiert. So reduziert
zum Beispiel erneuerbares Ethanol aus europäischen Rohstoffen die Treibhausgasemissionen
im Durchschnitt um mehr als 70 %. BelgienIn Belgien wurde beschlossen, den Anteil nachhaltiger Biokraftstoffe ab dem 1. Januar 2020 auf 8,5 % des Kraftstoffverbrauchs anzuheben. Zur Erreichung des Ziels soll unter anderem der Energieanteil von erneuerbarem Ethanol in Ottokraftstoffen auf 6,5 % steigen* . Des Weiteren sollen Biokraftstoffe aus Abfällen und Reststoffen bis zu einem Anteil von 0,6 % auf das Gesamtziel doppelt angerechnet werden. *
Aktuelle Beimischung von 8,5 Vol.-% entspricht einem Energieanteil, von rund 5,6 %. GroßbritannienIn Großbritannien wurde der Mindestanteil für erneuerbare Energien in Kraftstoffen
im April 2018 von zuvor 4,75 Vol.-% auf 7,25 Vol.-% angehoben. Dieser Mindestanteil
soll auf 8,5 Vol.-% im nächsten Jahr und anschließend bis 2032 schrittweise auf 12,4
Vol.-% steigen. Ausgewählte alternative Kraftstoffe, vornehmlich aus Abfällen und
Reststoffen, sollen mit einer Unterquote gefördert werden, die sukzessive von 0,05
Vol.-% im Jahr 2019 auf 1,4 Vol.-% im Jahr 2032 ansteigen soll. Darüber hinaus sollen
diese Kraftstoffe doppelt auf das Beimischungsziel angerechnet werden. Demgegenüber
soll der Beitrag von erneuerbaren Kraftstoffen aus Ackerpflanzen bis zum Jahr 2020
auf 4 Vol.-% begrenzt werden. Im Anschluss soll sich dieser Anteil bis 2032 sukzessive
halbieren. Zur Erhöhung des Anteils erneuerbarer Energien im Transportsektor ist eine
zeitnahe und flächendeckende Einführung von E10 notwendig. FrankreichIn Frankreich besteht seit Anfang 2017 eine energetische Beimischungsverpflichtung
für Ottokraftstoffe von 7,5 % und für Dieselkraftstoffe von 7,7 %. Bis 2030 soll der
Anteil an erneuerbaren Energien im Transportsektor auf 15 % steigen. E10 ist mit einem
Anteil von 40 % die beliebteste Benzinsorte im französischen Ottokraftstoffmarkt. EthanolmärkteIn den USA soll die Ethanolproduktion im Jahr 2018 auf 61,9 (61,5) Mio. m3 ansteigen. Aufgrund des Produktionsüberschusses wird mit US-Nettoexporten von 5,0 (5,0) Mio. m3 gerechnet. Der 1-Monats-Future für Ethanol an der Chicago Board of Trade (CBOT) ging im Berichtszeitraum von umgerechnet 330 €/m3 Anfang Juni 2018 auf rund 290 €/m3 Ende August 2018 zurück. Der Preisrückgang ist u. a. auf einen zwischenzeitlich angestiegenen Lagerbestand zurückzuführen, nachdem niedrige Maispreise in den USA eine hohe Kapazitätsauslastung begünstigten. Internationale Bioethanolpreise (€/m3)![]() Im Zuckerwirtschaftsjahr 2018/19 sollen in Brasilien 29,2 (27,8) Mio. m3 Ethanol hergestellt werden. Aufgrund der geringeren Weltmarktpreise für Zucker werden über 60 % des geernteten Zuckerrohrs zu Ethanol verarbeitet, wohingegen es im Vorjahr nur rund 50 % waren. Die Ethanolproduktion wird daher trotz einer etwas geringeren Zuckerrohrernte steigen und dabei weitgehend dem erwarteten Verbrauch von 29,4 (28,4) Mio. m3 entsprechen. Die Ethanolpreise setzten ihren rückläufigen Trend fort und gingen, umgerechnet in Euro, von rund 420 €/m3 Anfang Juni 2018 auf rund 330 €/m3 Ende August 2018 zurück. Nachdem die Ethanolpreise in Europa im ersten Quartal 2018/19 unter die Marke von 450 €/m3 gesunken waren, stiegen sie zunächst auf 470 €/m3 Anfang Juni 2018 und weiter auf rund 510 €/m3 Ende August 2018 an. Der Preisanstieg kann u. a. auf geringere Importe und höhere Getreidepreise im Berichtszeitraum zurückgeführt werden. Die Produktion und der Verbrauch von Kraftstoffethanol in der EU sollen sich auf jeweils 5,3 (5,2) Mio. m3 leicht erhöhen. In Deutschland gehen Marktbeobachter für 2018 von einem unveränderten Kraftstoffethanolverbrauch von 1,5 (1,5) Mio. m3 aus. Im 1. Halbjahr 2018 lag der Absatz jedoch nach vorläufigen Daten bei 752 (702) Tsd. m3 und damit rund 7 % höher als im Vorjahreszeitraum. Getreide- und ProteinmärkteDas US-Landwirtschaftsministerium (USDA) geht in seiner Schätzung vom 12. September
2018 von einer Weltgetreideproduktion (ohne Reis) 2018/19 leicht über dem Vorjahresniveau
mit 2.080 (2.073) Mio. t aus. Bei einem erwarteten Getreideverbrauch von 2.132 (2.095)
Mio. t sollen sich die Lagerbestände auf 446 (498) Mio. t reduzieren. Die EU-Kommission
erwartet angesichts dürrebedingter Ernteverluste einen deutlichen Rückgang der EU-Getreideproduktion
auf 287 (307) Mio. t. Die Ernte entspricht demnach dem erwarteten Verbrauch von 286
(285) Mio. t. Der größte Teil des inländischen Getreideverbrauchs entfällt mit über
60 % nach wie vor auf die Tierfütterung. Zur Herstellung von Kraftstoffethanol wird
hingegen lediglich der Stärkeanteil von 4 % der EU-Getreideernte genutzt. Die weiteren
Bestandteile des verarbeiteten Getreides, allen voran Proteine sowie Ballaststoffe,
Fette, Mineralien und Vitamine, werden zu wertvollen Lebens- und Futtermitteln veredelt.
Die europäische Ethanolindustrie verringert damit unverändert die Abhängigkeit von
Sojaimporten aus Nord- und Südamerika. Internationale Agrarpreise (€/t)![]() In Anbetracht der geringeren Verfügbarkeit europäischen Getreides sind die Weizenpreise
an der Euronext in Paris von 182 €/t Anfang Juni 2018 auf 205 €/t Ende August 2018
und damit um über 10 % gestiegen. Im Vorjahresvergleich ist sogar ein Preisanstieg
um über 30 % zu verzeichnen. Das USDA erwartet im Wirtschaftsjahr 2018/19 eine weltweite Sojabohnenernte von 369
(337) Mio. t. Diese soll damit deutlich über dem Vorjahr sowie über dem bisherigen
Rekordniveau aus 2016/17 liegen. Auch der weltweite Verbrauch an Sojabohnen sowie
die weltweiten Lagerbestände sollen auf Rekordniveau ansteigen. Für den weltweiten
Verbrauch erwartet das USDA einen Anstieg auf 353 (337) Mio. t und für die Lagerbestände
sogar einen Anstieg auf 108 (95) Mio. t. Entsprechend dem sich abzeichnenden deutlichen Produktionsüberschuss ging der 1-Monats-Future
für Sojabohnen an der CBOT im Berichtszeitraum von rund 10 US-$/Bushel* auf rund 8
US-$/Bushel zurück. In Euro umgerechnet sank der Sojabohnenpreis von 320 €/t Anfang
Juni 2018 auf rund 265 €/t Ende August 2018. Die EU-Rapsernte 2018/19 soll hingegen
mit 19 (22) Mio. t deutlich geringer als im Vorjahr ausfallen. Im Zuge dessen stiegen
die europäischen Rapsschrotpreise von 225 €/t Anfang Juni 2018 auf rund 240 €/t Ende
August 2018. *
Ein Bushel Sojabohnen entspricht 27,216 kg Sojabohnen. GeschäftsverlaufProduktion von Ethanol sowie Lebens- und FuttermittelnDie Bioraffinerien von CropEnergies produzieren mit ihrer breiten Produktpalette erneuerbares Ethanol sowie proteinreiche Lebens- und Futtermittel. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahrs 2018/19 lag die Ethanolproduktion bei 494 (567) Tsd. m3 . Die Auslastung der Produktionskapazität und der Rohstoffeinsatz wurden entsprechend den Marktbedingungen angepasst. Mit der geringeren Kapazitätsauslastung ging auch die Erzeugung getrockneter Lebens- und Futtermittel zurück. Umsatz und Jahresüberschussscroll
*
Soweit nicht auf Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen entfallene Geschäftsverlauf: 2. QuartalDer Umsatz von CropEnergies lag im 2. Quartal mit 200,8 (228,7) Mio. € unter Vorjahr,
übertraf jedoch den Wert des vorangegangenen 1. Quartals von 192,5 Mio. €. Ausschlaggebend
für den Rückgang im Vorjahresvergleich waren ein niedrigeres Absatzvolumen sowie niedrigere
Ethanolerlöse. Höhere Lebens- und Futtermittelumsätze konnten den Rückgang nur teilweise
kompensieren. Als zusätzliche Belastung für das Ergebnis erwiesen sich auch höhere Rohstoff- und
Energiekosten. Insgesamt verminderte sich das EBITDA im Vergleich zu dem sehr guten
Vorjahresquartal deutlich auf 19,4 (33,4) Mio. €. Gegenüber dem vorangegangenen 1.
Quartal verbesserte sich das EBITDA jedoch um 5,1 Mio. €, insbesondere durch wieder
höhere Ethanolpreise. Bei nahezu unveränderten Abschreibungen verringerte sich das operative Ergebnis auf
9,6 (23,7) Mio. €. Bezogen auf den Umsatz errechnet sich eine operative Marge von
4,8 (10,4) %. In der Summe aus operativem Ergebnis, dem Ergebnis aus at Equity einbezogenen
Unternehmen sowie den Sondereinflüssen zeigt sich ein Rückgang des Ergebnisses der
Betriebstätigkeit auf 9,7 (23,4) Mio. €. Unter Berücksichtigung des durch Währungseffekte beeinflussten Finanzergebnisses reduziert
sich das Ergebnis vor Ertragsteuern auf 8,9 (23,8) Mio. €. Nach Steuern verbleibt
für das 2. Quartal 2018/19 ein Jahresüberschuss von 4,7 (17,4) Mio. €. Bei 87,25 Mio.
Stückaktien errechnet sich ein Ergebnis je Aktie von 0,05 (0,20) €. Geschäftsverlauf: 1. HalbjahrKumuliert erreichte der Umsatz von CropEnergies im 1. Halbjahr 393,2 (459,7) Mio.
€. Obwohl die erzielten Ethanolerlöse seit Beginn des Geschäftsjahrs eine deutliche
Erholung verzeichnen konnten, lagen diese auf Halbjahressicht noch immer deutlich
unter den guten Vorjahreswerten. Da gleichzeitig die Rohstoffkosten über dem Vorjahrsniveau lagen, wurden die Produktions-
und Absatzmengen entsprechend reduziert. Das EBITDA halbierte sich auf 33,7 (66,5)
Mio. €. Bei nahezu gleicher Abschreibungshöhe wie im Vorjahr verringerte sich das
operative Ergebnis somit deutlich auf 14,2 (47,3) Mio. €. Hieraus errechnet sich eine
operative Marge von 3,6 (10,3) %. Das Ergebnis der Betriebstätigkeit erreicht 14,2
(46,7) Mio. €. Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses von -1,1 (0,2) Mio. € reduziert sich
das Ergebnis vor Ertragsteuern auf 13,1 (46,8) Mio. €. Nach Steuern resultiert für
den Berichtszeitraum ein Jahresüberschuss von 7,1 (34,9) Mio. €. Bei 87,25 Mio. Stückaktien
entspricht dies einem Ergebnis je Aktie von 0,08 (0,40) €. Finanzierungsrechnungscroll
Durch den Rückgang des EBITDA reduzierte sich auch der Cashflow auf 27,5 (53,7) Mio.
€. Einschließlich der Veränderung des Nettoumlaufvermögens belief sich der Mittelzufluss
aus laufender Geschäftstätigkeit im 1. Halbjahr 2018/19 auf 26,0 (39,0) Mio. €. Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit verringerte sich auf insgesamt 4,6
(12,3) Mio. € und entfiel im Wesentlichen auf Investitionen in Sachanlagen. Die Investitionen
dienten insbesondere der Verbesserung der Produktionsanlagen. Im 1. Halbjahr des Geschäftsjahrs 2018/19 wurden keine Finanzverbindlichkeiten aufgenommen.
Im Gegensatz dazu erfolgte eine Erhöhung der kurzfristigen Finanzforderungen auf 11,2
Mio. €. Des Weiteren wurde im Juli 2018 die Dividendenausschüttung in Höhe von 21,8
(26,2) Mio. € vorgenommen. Dies führte per Saldo zu einem Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit
in Höhe von 33,0 (32,5) Mio. €. Bilanzstrukturscroll
Die langfristigen Vermögenswerte verminderten sich zum 31. August 2018 um 26,4 Mio.
€ auf 391,2 Mio. €. Dabei verringerte sich insbesondere das Anlagevermögen infolge
planmäßiger Abschreibungen - unter Berücksichtigung von Investitionen - um 26,8 Mio.
€ auf 386,8 Mio. €. Darin sind Geschäfts- und Firmenwerte in Höhe von 6,1 Mio. € enthalten.
Die aktiven latenten Steuern erhöhten sich um 0,4 Mio. € auf 2,4 Mio. €. Der Anteil
an at Equity einbezogenen Unternehmen blieb mit 1,9 Mio. € nahezu konstant. Gegenüber dem Vorjahresstichtag erhöhten sich die kurzfristigen Vermögenswerte um
24,7 Mio. € auf 198,6 Mio. €. Dabei stieg insbesondere der Bestand an flüssigen Mitteln
um 17,3 Mio. € auf 25,4 Mio. €. Die kurzfristig fälligen Finanzforderungen erhöhten
sich auf 11,2 Mio. €. Demgegenüber verringerten sich die Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen und die sonstigen Vermögenswerte um 5,1 Mio. € auf 93,5 Mio. €. Hierin sind positive Marktwerte aus
derivativen Sicherungsinstrumenten in Höhe von 6,9 (0,0) Mio. € enthalten. Des Weiteren
erhöhten sich die Steuererstattungsansprüche um 0,8 Mio. € auf 6,7 Mio. € und der
Bestand an Vorräten stieg um 0,6 Mio. € auf 61,7 Mio. €. Die langfristigen Schulden nahmen um 4,6 Mio. € auf 50,9 Mio. € zu. Die passiven latenten
Steuern stiegen dabei um 5,6 Mio. € auf 25,8 Mio. €. Des Weiteren verminderten sich
die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen um 0,7 Mio. € auf 22,6
Mio. €. Die übrigen Rückstellungen und die sonstigen Verbindlichkeiten verringerten
sich leicht um 0,2 Mio. € auf 2,3 Mio. € bzw. um 0,1 Mio. € auf 0,2 Mio. €. Die kurzfristigen Schulden verminderten sich um 24,1 Mio. € auf 98,3 Mio. €. Dabei
wurden insbesondere die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 17,0 Mio.
€ vollständig abgebaut. Die kurzfristigen Steuerverbindlichkeiten nahmen um 6,8 Mio.
€ auf 7,5 Mio. € ab. Des Weiteren verringerten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten um 2,3 Mio. € auf 74,5 Mio. €. Hierin
sind auch die negativen Marktwerte aus derivativen Sicherungsinstrumenten von 0,2
(9,9) Mio. € enthalten. Demgegenüber erhöhten sich die übrigen Rückstellungen um 2,0
Mio. € auf 16,4 Mio. €. Per 31. August 2018 bestand ein Nettofinanzguthaben in Höhe von 36,6 (per 31. August
2017: Nettofinanzschulden 8,8) Mio. €. Das Nettofinanzguthaben setzte sich zusammen
aus flüssigen Mitteln in Höhe von 25,4 Mio. € und kurzfristigen Finanzforderungen
von 11,2 Mio. €. Das Eigenkapital erhöhte sich auf 440,5 (422,6) Mio. €; die Eigenkapitalquote stieg
auf 74,7 (71,5) %. Risiko- und ChancenberichtCropEnergies setzt ein integriertes System zur Früherkennung und Überwachung von konzernspezifischen
Risiken ein. Der erfolgreiche Umgang mit Risiken wird von der Zielsetzung geleitet,
eine ausgewogene Balance von Ertrag und Risiko zu erreichen. Die Risikokultur des
Unternehmens ist gekennzeichnet durch risikobewusstes Verhalten, klare Verantwortlichkeiten,
Unabhängigkeit im Risikocontrolling sowie durch die Implementierung interner Kontrollen. Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht und sind gegenwärtig nicht erkennbar. Detaillierte Informationen zum Risikomanagementsystem und zu den Risiken und Chancen
des Konzerns sind im Geschäftsbericht 2017/18 unter der Rubrik "Risiko- und Chancenbericht"
auf den Seiten 58 bis 66 ausführlich dargestellt. Die dortigen Angaben sind - unter
Berücksichtigung der zuvor erläuterten Entwicklungen auf regulatorischer Ebene - weiterhin
aktuell. PrognoseberichtCropEnergies hat im 1. Halbjahr 2018/19 einen Umsatz von 393,2 (459,7) Mio. € und
ein operatives Ergebnis von 14,2 (47,3) Mio. € erzielt. Der Hauptgrund für die Verringerung
von Umsatz und Ergebnis ist der deutlich unter Vorjahr liegende Ethanolpreis sowie
der Anstieg der Rohstoffkosten. Vor dem Hintergrund einer im weiteren Jahresverlauf erwarteten Verbesserung der Ethanolpreise
bestätigt CropEnergies die bisherige Prognose. Für das gesamte Geschäftsjahr 2018/19
werden somit ein Umsatz von 810 bis 860 (Vorjahr: 882) Mio. € und ein operatives Ergebnis
von 25 bis 55 (Vorjahr: 72) Mio. € erwartet. Dies entspricht einem EBITDA von 65 bis
95 (Vorjahr: 111) Mio. €. ZwischenabschlussGesamtergebnisrechnungscroll
Aufstellung der erfolgsneutral im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungenscroll
*
Nach Berücksichtigung latenter Steuern Kapitalflussrechnungscroll
scroll
BilanzAktivascroll
Passivascroll
Entwicklung des Eigenkapitalsscroll
scroll
*
Nach Berücksichtigung latenter Steuern Anhang zum ZwischenabschlussGrundlagen für die Aufstellung des KonzernzwischenabschlussesDer Zwischenabschluss der CropEnergies-Gruppe zum 31. August 2018 wurde entsprechend
den Regeln zur Zwischenberichterstattung nach IAS 34 (Zwischenberichterstattung) in
Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) herausgegebenen
International Financial Reporting Standards (IFRS) und deren Interpretationen durch
das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt.
In Einklang mit IAS 34 erfolgt die Darstellung des Konzernzwischenabschlusses der
CropEnergies AG zum 31. August 2018 in verkürzter Form. Der Konzernzwischenabschluss
zum 31. August 2018 unterlag keiner prüferischen Durchsicht. Der Vorstand der CropEnergies
AG hat diesen Zwischenabschluss am 1. Oktober 2018 aufgestellt. Bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses waren - wie im Anhang des Geschäftsberichts
2017/18 unter Ziffer (1) "Grundlagen für die Aufstellung des Konzernabschlusses" auf
den Seiten 82 bis 85 dargestellt - erstmalig neue bzw. geänderte Standards und Interpretationen
anzuwenden. Ab dem 1. März 2018 waren erstmalig die Standards IFRS 9 (Finanzinstrumente) und IFRS
15 (Erlöse aus Verträgen mit Kunden) verpflichtend anzuwenden. In Übereinstimmung mit den Übergangsvorschriften von IFRS 9 wurden die Übergangseffekte
kumulativ zum 1. März 2018 in den sonstigen Rücklagen erfasst, die in der Entwicklung
des Eigenkapitals abgebildet sind. Dabei ergab die Neuregelung zur Erfassung für Kreditrisiken
aus Forderungen in Abhängigkeit von deren Überfälligkeiten einen geringen zusätzlichen
Wertminderungsbedarf in Höhe von 10 Tsd. €, der zum 1. März 2018 erfolgsneutral in
den sonstigen Rücklagen im Eigenkapital erfasst wurde. Im Mittelpunkt der Neuregelung des IFRS 15 steht ein FünfSchritte-Modell zur Bestimmung
von Höhe und Zeitpunkt der Umsatzrealisierung. Durch die erstmalige Anwendung entstanden
dabei keine Änderungen in Bezug auf Höhe und Zeitpunkt der Umsatzrealisierung. Bei der Berechnung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde
am 31. August 2018 für wesentliche Pläne, unverändert zum 28. Februar 2018, ein Abzinsungssatz
von 2,36 % zugrunde gelegt; zum 31. August 2017 basierte die Abzinsung auf 2,10 %.
Die biometrische Rechnungsgrundlage für die deutschen Pensionspläne basiert auf den
Heubeck Richttafeln 2005 G. Die Ertragsteuern wurden auf der Basis landesspezifischer Ertragsteuersätze unter
Berücksichtigung der Ertragsteuerplanung für das gesamte Geschäftsjahr ermittelt.
Wesentliche Sondereffekte werden außerhalb der Ermittlung der Jahressteuerquote im
jeweiligen Quartal voll berücksichtigt. Im Übrigen wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wie bei der
Erstellung des Konzernjahresabschlusses zum 28. Februar 2018 angewandt. Diese Grundsätze
werden auf den Seiten 88 bis 93 im Anhang des Geschäftsberichts 2017/18 erläutert
und gelten entsprechend. KonsolidierungskreisIn den Konzernabschluss werden die Abschlüsse der CropEnergies AG und der von ihr
beherrschten Unternehmen (Tochterunternehmen) nach den Grundsätzen der Vollkonsolidierung
einbezogen. Eine Beherrschung im Sinne des IFRS 10 liegt vor, wenn eine Gesellschaft
aufgrund ihrer Beteiligung an einem anderen Unternehmen positiven oder negativen Rückflüssen
ausgesetzt ist oder über Rechte verfügt, diese zu erhalten. Weiterhin muss die Möglichkeit
gegeben sein, die variablen Rückflüsse zu beeinflussen, indem die Gesellschaft die
Aktivitäten des Unternehmens steuert. Die Beherrschung kann aufgrund von Stimmrechten
oder bestehenden Umständen, unter anderem aufgrund von vertraglichen Regelungen, erfolgen.
Entsprechend werden folgende Tochterunternehmen einbezogen:
Die Joint Venture-Gesellschaft CT Biocarbonic GmbH, Zeitz, an der CropEnergies 50
% der Anteile hält und die einer gemeinschaftlichen Führung untersteht, wird at Equity
in den Konzernabschluss einbezogen. Dabei fließt der Ergebnisbeitrag der CT Biocarbonic
GmbH ausschließlich in das Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen ein. Umsatz, Ergebnis, Investitionen und Mitarbeiterscroll
*
Soweit nicht auf Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen entfallend Das EBITDA halbierte sich auf 33,7 (66,5) Mio. €. Bei nahezu gleicher Abschreibungshöhe
wie im Vorjahr verringerte sich das operative Ergebnis somit deutlich auf 14,2 (47,3)
Mio. €. Hieraus errechnet sich eine operative Marge von 3,6 (10,3) %. Das Ergebnis
der Betriebstätigkeit erreicht 14,2 (46,7) Mio. €. Die Investitionen in Höhe von 4,7 (12,4) Mio. € entfielen im Wesentlichen auf Sachanlagen.
Davon wurden 1,8 Mio. € bei der CropEnergies Bioethanol GmbH, 1,6 Mio. € bei der Ensus
UK Ltd. und 1,0 Mio. € bei der BioWanze SA investiert. Die Zahl der beschäftigten Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente) lag zum Ende der ersten
sechs Monate des Geschäftsjahrs 2018/19 bei 417 (408). Hiervon waren 46 Mitarbeiter
bei der CropEnergies AG, 115 Mitarbeiter bei der CropEnergies Bioethanol GmbH, 118
Mitarbeiter bei der BioWanze SA, 46 Mitarbeiter bei der Ryssen Alcools SAS, 85 Mitarbeiter
bei der Ensus UK Ltd. und 7 Mitarbeiter bei der Ryssen Chile SpA beschäftigt. Ergebnis je AktieAuf die Aktionäre der CropEnergies AG entfällt der gesamte Jahresüberschuss des 1.
Halbjahrs 2018/19 in Höhe von 7,1 Mio. €. Der Berechnung des Ergebnisses je Aktie
(IAS 33) liegen 87,25 (87,25) Mio. Aktien zugrunde. Somit ergibt sich für das 1. Halbjahr
2018/19 ein Ergebnis je Aktie von 0,08 (0,40) €; eine Verwässerung des Ergebnisses
je Aktie liegt nicht vor. Vorrätescroll
Der Bestand an Vorräten hat sich nur unwesentlich um 0,6 Mio. € auf 61,7 Mio. € erhöht. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswertescroll
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene
Unternehmen erhöhten sich um 8,2 Mio. € auf 66,3 Mio. €. Die sonstigen Vermögenswerte in Höhe von 27,2 (40,5) Mio. € enthalten im Wesentlichen
Forderungen aus Vorsteuern in Höhe von 8,7 (9,7) Mio. €, positive Marktwerte derivativer
Sicherungsinstrumente in Höhe von 6,9 (0,0) Mio. €, Forderungen aus Anzahlungen in
Höhe von 5,3 (8,0) Mio. € sowie Forderungen in Form zweckgebundener Guthaben für Sicherungsgeschäfte
in Höhe von 2,6 (19,0) Mio. €. EigenkapitalDas Eigenkapital erhöhte sich auf 440,5 (422,6) Mio. €. Die sonstigen Rücklagen und
sonstigen Eigenkapitalposten umfassen das thesaurierte Periodenergebnis und die erfolgsneutral
erfassten Veränderungen bei Cashflow Hedges, Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen
sowie die Effekte aus der konsolidierungsbedingten Währungsumrechnung. Die Cashflow
Hedges enthalten - unter Berücksichtigung latenter Steuern - die Marktwertveränderungen
der Weizen- und Währungsderivate einschließlich der Abgrenzungen in Höhe von 10,1
(-7,9) Mio. €. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeitenscroll
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen erhöhten sich um 1,8 Mio. € auf 52,1 Mio. €. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 22,3 (26,4) Mio. € enthalten insbesondere
Verbindlichkeiten aus sonstigen Steuern in Höhe von 8,4 (10,0) Mio. €, Verbindlichkeiten
aus Personalaufwendungen in Höhe von 6,3 (5,5) Mio. € sowie Verbindlichkeiten in Form
negativer Marktwerte derivativer Sicherungsinstrumente in Höhe von 0,2 (9,9) Mio.
€. Finanzforderungen / -verbindlichkeitenscroll
Per 31. August 2018 bestand ein Nettofinanzguthaben in Höhe von 36,6 (per 31. August
2017: Nettofinanzschulden 8,8) Mio. €. Das Nettofinanzguthaben setzte sich zusammen
aus flüssigen Mitteln in Höhe von 25,4 Mio. € und kurzfristigen Finanzforderungen
von 11,2 Mio. €. In der Nettofinanzposition sind keine langfristigen Finanzschulden
enthalten. FinanzinstrumenteIn der nachstehenden Tabelle sind die für die finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten
ermittelten beizulegenden Zeitwerte nach Bewertungsleveln (Fair-Value-Hierarchie)
gegliedert die im Einzelnen gemäß IFRS 13 wie folgt definiert sind: Unter Bewertungslevel 1 fallen auf aktiven Märkten gehandelte Finanzinstrumente, deren
notierte Preise unverändert in die Bewertung übernommen werden. Bewertungslevel 2
liegt vor, wenn die Bewertung auf Basis von Bewertungsverfahren erfolgt, deren Einflussfaktoren
direkt oder indirekt aus beobachtbaren Marktdaten abgeleitet werden. Bei Derivaten
des Bewertungslevels 3 erfolgt die Bewertung auf Basis von Bewertungsverfahren, in
welchen mindestens ein wesentlicher nicht beobachtbarer Einflussfaktor enthalten ist.
CropEnergies nutzt keine Derivate des Bewertungslevels 3. Die beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente wurden auf Basis der am Bilanzstichtag
zur Verfügung stehenden Marktinformationen und anhand der nachfolgend dargestellten
Methoden und Prämissen ermittelt: Aufgrund der kurzfristigen Laufzeiten der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen,
der Finanzforderungen, der sonstigen Forderungen sowie bei den Zahlungsmitteln wird
angenommen, dass die beizulegenden Zeitwerte den Buchwerten entsprechen. Gleiches gilt für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie für kurzfristige
sonstige Verbindlichkeiten. Weitere Details zur Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der einzelnen Finanzinstrumente
sowie deren Zuordnung zu Bewertungsleveln finden sich im Konzernanhang des Geschäftsberichts
2017/18 unter Ziffer (28) "Zusätzliche Angaben zu den Finanzinstrumenten" auf den
Seiten 118 bis 121. scroll
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Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen"Related Party" im Sinne von IAS 24 (Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen
und Personen) sind die Südzucker AG als Mehrheitsaktionärin sowie deren Vorstand und
Aufsichtsrat nebst deren nahen Familienangehörigen sowie ihre Tochtergesellschaften
(Südzucker-Gruppe), das Joint Venture CT Biocarbonic GmbH sowie die Mitglieder des
Vorstands und des Aufsichtsrats der CropEnergies AG nebst deren nahen Familienangehörigen.
Darüber hinaus zählt dazu die Süddeutsche Zuckerrüben-Verwertungs-Genossenschaft eG
(SZVG), Stuttgart, aus deren Eigenbesitz an Südzucker-Aktien zuzüglich der von ihr
treuhänderisch für die Gemeinschaft der Anteilsinhaber gehaltenen Aktien sich eine
Mehrheitsbeteiligung an der Südzucker AG errechnet. Südzucker AGDie Transaktionen mit der Südzucker AG umfassten im 1. Halbjahr 2018/19 Lieferungen
von der Südzucker AG, insbesondere Rohstoffe und Energie, im Wert von 6,1 (19,9) Mio.
€. Daneben wurden Dienstleistungen in Höhe von 1,7 (1,8) Mio. €, sonstige Leistungen
in Höhe von 0,5 (0,5) Mio. € sowie Forschungs- und Entwicklungsleistungen in Höhe
von 0,7 (0,6) Mio. € erbracht. Im Gegenzug erhielt die CropEnergies-Gruppe von der Südzucker AG für Warenlieferungen
1,4 (0,7) Mio. €. Ferner erzielte die CropEnergies-Gruppe Leistungserlöse in Höhe
von 0,1 (0,2) Mio. € sowie Erlöse aus Dienstleistungen in Höhe von 0,2 (0,0) Mio.
€. Aus der Gewährung von Darlehen ergab sich für die CropEnergies-Gruppe ein negativer
Zinssaldo in Höhe von 0,1 (0,4) Mio. €. Resultierend aus den vorgenannten Leistungsbeziehungen bestanden per 31. August 2018
gegenüber der Südzucker AG Forderungen in Höhe von 0,3 (0,3) Mio. € und Verbindlichkeiten
in Höhe von 1,8 (4,4) Mio. €. Die kurzfristigen Finanzforderungen gegenüber der Südzucker
AG beliefen sich auf 11,2 (0,0) Mio. €. Verbundene Unternehmen der Südzucker AGDie Transaktionen mit den verbundenen Unternehmen der Südzucker AG umfassten im 1.
Halbjahr 2018/19 Lieferungen, insbesondere von Rohstoffen und Handelswaren, im Wert
von 25,2 (31,4) Mio. €. Daneben wurden Dienstleistungen in Höhe von 0,4 (0,4) Mio.
€ erbracht. Im Gegenzug erhielt die CropEnergies-Gruppe von den verbundenen Unternehmen der Südzucker
AG für Warenlieferungen 44,0 (31,0) Mio. €. Ferner erzielte die CropEnergies-Gruppe
Leistungserlöse in Höhe von 0,1 (0,2) Mio. € sowie Erlöse aus Dienstleistungen in
Höhe von 0,3 (0,2) Mio. €. Resultierend aus den vorgenannten Leistungsbeziehungen bestanden per 31. August 2018
gegenüber den verbundenen Unternehmen der Südzucker AG Forderungen in Höhe von 12,9
(7,6) Mio. € und Verbindlichkeiten in Höhe von 9,6 (10,3) Mio. €. Die Leistungsbeziehungen mit der Südzucker AG und ihren verbundenen Unternehmen wurden
zu marktüblichen Preisen bzw. Zinsen abgerechnet; Leistung und Gegenleistung entsprachen
sich, sodass keine Benachteiligungen entstanden. Daneben wurden keine wesentlichen
Geschäfte mit nahestehenden Personen getätigt. Für das Joint Venture CT Biocarbonic GmbH wurden im 1. Halbjahr 2018/19 Dienstleistungen
und Lieferungen in Höhe von 1,0 (0,9) Mio. € zu marktüblichen Preisen erbracht. Mit der Süddeutschen Zuckerrüben-Verwertungs-Genossenschaft eG (SZVG) wurden im 1.
Halbjahr 2018/19 keinerlei Geschäftsvorfälle abgewickelt. NachtragsberichtSeit dem 31. August 2018 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten,
von denen ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu
erwarten ist. Versicherung der gesetzlichen VertreterNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und
Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben werden. Mannheim, den 1. Oktober 2018 CropEnergies AG Der Vorstand scroll
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