CropEnergies AG

Mannheim

Mitteilung 1. Quartal 2019/20

Überblick

1. Quartal 2019/20

Umsatz steigt auf 202,7 (192,5) Mio. € +10 Mio. €

EBITDA wächst auf 25,8 (14,3) Mio. € +12 Mio. €

Operatives Ergebnis erhöht sich auf 15,2 (4,6) Mio. € +11 Mio. €

Jahresüberschuss im 1. Quartal erreicht 10,6 (2,4) Mio. € +8 Mio. €

Ethanolproduktion reduziert auf 208 (257) Tsd. m3 -19 %

Nettofinanzguthaben in Höhe von 37 (per 28. Februar 2019: 27*) Mio. €

Ausblick für das Geschäftsjahr 2019/20

Der Umsatz soll in einer Bandbreite von 820 bis 900 (zuvor erwartet: 800 bis 900) Mio. € liegen

Das operative Ergebnis soll in einer Bandbreite von 30 bis 70 (zuvor erwartet: 20 bis 70) Mio. € liegen

Dies entspricht einem EBITDA von 70 bis 115 (zuvor erwartet: 60 bis 115) Mio. €

Wesentliche Ereignisse

Wirtschaftliches Umfeld

Aktuelle Rahmenbedingungen in der EU

In der EU stellen die "Erneuerbare-Energien-Richtlinie" und die "Kraftstoffqualitätsrichtlinie" die Weichen für mehr Klimaschutz im Transportsektor. Der Anteil an erneuerbaren Energien im Jahr 2020 soll auf 10 % steigen. Bis zu 7 %-Punkte können dabei auf erneuerbare Kraftstoffe aus Ackerpflanzen entfallen. Die verbleibende Lücke sollen Kraftstoffe aus Abfällen und Reststoffen sowie erneuerbarer Strom im Schienen- und Straßenverkehr schließen. Darüber hinaus sollen erneuerbare Kraftstoffe dazu beitragen, die mit dem Kraftstoffverbrauch verbundenen Treibhausgasemissionen bis 2020 um 6 Gew.-% gegenüber dem Basiswert von 94,1 g CO2Äq /MJ zu senken. Während ein Liter Benzin also rund 3 kg CO2Äq verursacht, sinkt dieser Wert bei europäischem Ethanol auf durchschnittlich nur 0,5 kg CO2Äq /Liter.

"Erneuerbare-Energien-Richtlinie" nach 2020

Für die Zeit nach 2020 sieht die neugefasste "Erneuerbare-Energien-Richtlinie" vor, dass der Anteil an erneuerbaren Energien im Transportsektor auf mindestens 14 % steigen soll. Der Beitrag erneuerbarer Kraftstoffe aus Ackerpflanzen so LL sich bis zu einem Prozentpunkt über dem im Jahr 2020 erreichten Niveau bewegen können. Der Anteil von Kraftstoffen aus Abfällen und Reststoffen soll von 0,2 % im Jahr 2022 auf mindestens 3,5 % im Jahr 2030 steigen. Darüber hinaus können diese Kraftstoffe, wie auch erneuerbarer Strom, im Straßenverkehr mehrfach auf das Transportziel angerechnet werden. Die Anschlussregelung stellt sicher, dass nachhaltig hergestellte, erneuerbare Kraftstoffe weiterhin zum Klimaschutz beitragen können.

"Klimaschutzverordnung"

Neben der Förderung der verstärkten Nutzung von erneuerbaren Energien strebt die EU mit der sogenannten "Klimaschutzverordnung" an, die Treibhausgasemissionen in den Sektoren, die nicht unter den EU-Emissionshandel fallen, bis 2030 um 30 % zu senken. Zu diesem sogenannten "Nicht-ETS-Bereich" gehört neben Gebäuden, Landwirtschaft, Abfallwirtschaft und kleineren Industrieanlagen insbesondere der Verkehr. Aufgrund regionaler Unterschiede innerhalb der EU wurden nationale Minderungsziele festgelegt. So soll Deutschland zum Beispiel eine Emissionsminderung von 38 % bis 2030 erreichen.

Zur Zielerreichung ist es notwendig, auf nationaler Ebene wirksame Maßnahmen zur Begrenzung der Emissionen umzusetzen. In Deutschland wird dabei aktuell ein Klimaschutzgesetz diskutiert, welches die im Klimaschutzplan 2050 festgelegten Sektorenziele der Bundesregierung gesetzlich verankern soll. Für den Verkehrsbereich ist eine Senkung der Treibhausgasemissionen bis 2030 auf höchstens 98 Mio. t CO2Äq vorgesehen. Dies entspricht gegenüber 2018 einer Minderung um über 60 Mio. t bzw. rund 40 %. Zur Senkung der Treibhausgasemissionen können erneuerbare Kraftstoffe in großem Umfang beitragen. Die deutsche Ethanolindustrie schlägt in diesem Zusammenhang vor, die Treibhausgasminderungsquote von 6 Gew.-% im Jahr 2020 schrittweise auf 16 Gew.-% bis 2030 anzuheben. Dies würde sicherstellen, dass CO2 -ärmere Kraftstoffe genutzt werden und damit auch der Kraftstoffbereich seinen Beitrag leistet, die Klimaziele 2030 zu erreichen.

Ethanolmärkte

In den USA ist der 1-Monats-Future für Ethanol an der Chicago Board of Trade (CBOT) im 1. Quartal 2019/20 von umgerechnet rund 310 €/m3 auf 360 €/m3 gestiegen. Hintergrund des Preisanstiegs sind höhere Maispreise in den USA, nachdem sich abzeichnet, dass die diesjährige Maisanbaufläche im Mittleren Westen aufgrund umfangreicher Überschwemmungen geringer als im Vorjahr ausfallen wird. Ungeachtet dessen produzieren die USA unverändert mehr Ethanol als im Inland verbraucht wird. Bis Ende Mai 2019 summierte sich der Produktionsüberschuss bereits auf 2,8 (3,5) Mio. m3 . Für das Kalenderjahr 2019 wird davon ausgegangen, dass sich die Ethanolproduktion mit 62,2 (62,4) Mio. m3 auf Vorjahresniveau bewegen wird. Der Inlandsverbrauch soll von 56,1 auf 56,9 Mio. m3 steigen. Infolgedessen werden die Exporte mit 6,8 (7,3) Mio. m3 den Vorjahresrekord zwar voraussichtlich nicht erreichen, sich aber unverändert auf sehr hohem Niveau bewegen.

Internationale Ethanolpreise (€/m3 )

In Brasilien gingen die Ethanolpreise, umgerechnet in Euro, von 445 €/m3 Anfang März 2019 auf 415 €/m3 Ende Mai 2019 zurück. Im aktuellen Zuckerwirtschaftsjahr 2019/20 soll sich die Ethanolproduktion auf 32,5 (33,1) Mio. m3 belaufen und damit dem Inlandsverbrauch von 32,7 (32,5) Mio. m3 nahezu entsprechen. In Anbetracht einer weitgehend ausgeglichenen Versorgungsbilanz wird mit keinen wesentlichen Nettoexporten Brasiliens gerechnet.

Die Ethanolpreise in Europa stiegen im 1. Quartal 2019/20 von 555 €/m3 auf rund 595 €/m3 . Die Spotpreise überschritten dabei zwischenzeitlich sogar die Marke von 600 €/m3 . Zur Preiserholung trug eine robuste Nachfrage bei moderaten Importaktivitäten bei. Im Jahr 2019 sollen 0,7 (0,6) Mio. m3 Ethanol importiert werden. Dieser Anstieg dürfte auch mit dem Wegfall des Antidumpingzolls auf Ethanolimporte aus den USA per 16. Mai 2019 zusammenhängen. Den Einfuhren stehen eine Inlandsproduktion von 7,6 (7,7) Mio. m3 und ein Inlandsverbrauch von 8,0 (8,0) Mio. m3 gegenüber. Die Produktion von Kraftstoffethanol soll mit 5,2 (5,3) Mio. m3 leicht hinter den Verbrauch von 5,4 (5,4) Mio. m3 zurückfallen.

Getreide- und Proteinmärkte

Dem Internationalen Getreiderat (IGC) zufolge soll die Weltgetreideproduktion (ohne Reis) 2019/20 auf 2.177 (2.138) Mio. t steigen. Bei einem erwarteten Getreideverbrauch von 2.192 (2.166) Mio. t wird mit einem Rückgang der Bestände auf 602 (617) Mio. t gerechnet. Für die EU rechnet die EU-Kommission mit einem Anstieg der Getreideernte 2019/20 auf 311 (290) Mio. t. Der Verbrauch soll unverändert bei 287 (287) Mio. t liegen. Die guten Ernteaussichten in Europa haben dazu geführt, dass die europäischen Weizenpreise an der Euronext in Paris im 1. Quartal 2019/20 weitgehend um die Marke von 185 €/t pendelten. Wenngleich dies im Vergleich zum Vorjahresquartal einem Anstieg um fast 20 €/t entspricht, sind die Weizenpreise gegenüber dem 4. Quartal 2018/19 um ca. 20 €/t gesunken.

Internationale Agrarpreise (€/t)

Der größte Teil des inländischen Getreideverbrauchs entfällt mit über 60 % nach wie vor auf die Tierfütterung. Zur Herstellung von Kraftstoffethanol wird hingegen nur der Stärkeanteil von rund 4 % der EU-Getreideernte genutzt. Die weiteren Bestandteile des verarbeiteten Getreides, allen voran Proteine, werden zu wertvollen Lebens- und Futtermitteln veredelt und verringern damit die Abhängigkeit von Sojaimporten aus Nord- und Südamerika.

Die weltweite Sojabohnenernte 2019/20 soll mit 358 (363) Mio. t unter dem Rekordwert des Vorjahrs liegen. Bei einem Verbrauch von 359 (352) Mio. t sollen die Bestände auf 53 (54) Mio. t zurückgehen. In Anbetracht der jedoch unverändert hohen Verfügbarkeit und Lagerbestände schloss der 1-Monats-Future für Sojabohnen an der CBOT am 10. Mai 2019 erstmals seit Dezember 2008 unter 8 US-$/Bushel*. Bis Ende Mai 2019 erholte sich der Sojabohnenpreis auf 8,78 US-$/Bushel. In Euro umgerechnet entsprach dies rund 289 €/t. Die Preise für europäisches Rapsschrot folgten dieser Vorgabe. Bis Mitte Mai 2019 war zunächst ein Preisrückgang um 10 % auf ca. 200 €/t zu beobachten. Im restlichen Monatsverlauf erholten sich die Rapsschrotpreise wieder und lagen bei ca. 210 €/t.

Geschäftsverlauf

Produktion von Ethanol sowie Lebens- und Futtermitteln

In den modernen Bioraffinerien in Belgien, Deutschland, Frankreich und Großbritannien erzeugt CropEnergies vor allem erneuerbares Ethanol sowie proteinreiche Lebens- und Futtermittel. In den ersten drei Monaten des Geschäftsjahrs 2019/20 lag die Ethanolproduktion bei 208 (257) Tsd. m3 . Der Produktionsrückgang ist darauf zurückzuführen, dass die Anlage in Wilton nur mit reduzierter Leistung für den lokalen Markt betrieben wurde. Instandhaltungen an anderen Standorten führten ebenfalls zu einer geringeren Kapazitätsauslastung. Damit ging auch die Erzeugung getrockneter Lebens- und Futtermittel zurück.

Umsatz und Jahresüberschuss

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Tsd. € 1. Quartal

2019/20 2018/19
Umsatzerlöse 202.735 192.454
EBITDA* 25.818 14.299
EBITDA-Marge in % 12,7 % 7,4 %
Abschreibungen* -10.656 -9.719
Operatives Ergebnis 15.162 4.580
Operative Marge in % 7,5 % 2,4 %
Restrukturierung und Sondereinflüsse 0 0
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen -68 -47
Ergebnis der Betriebstätigkeit 15.094 4.533
Finanzergebnis -116 -351
Ergebnis vor Ertragsteuern 14.978 4.182
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -4.344 -1.748
Jahresüberschuss 10.634 2.434
Verwässertes und unverwässertes Ergebnis je Aktie (€) 0,12 0,03


* Soweit nicht auf Ergebnis aus Restrukturierung und Sondereinflüssen entfallene


Im 1. Quartal stieg der Umsatz auf 202,7 (192,5) Mio. €, während sich das Ergebnis deutlich verbesserte. Maßgeblich dafür waren ein markanter Anstieg der Ethanolerlöse sowie leicht höhere Durchschnittspreise für Lebens- und Futtermittel. Die Produktionsvolumina reduzierten sich infolge einer geringeren Kapazitätsauslastung.

Unter Berücksichtigung höherer Rohstoffpreise verbesserte sich das EBITDA auf 25,8 (14,3) Mio. €. Durch die erstmalige Anwendung von IFRS 16 stiegen die Abschreibungen auf 10,7 (9,7) Mio. €.

Insgesamt konnte das operative Ergebnis auf 15,2 (4,6) Mio. € mehr als verdreifacht werden. Bezogen auf den Umsatz errechnet sich eine operative Marge von 7,5 (2,4) %. Wie im Vorjahreszeitraum waren keine Sondereinflüsse zu verbuchen. Somit entspricht das Ergebnis der Betriebstätigkeit mit 15,1 (4,5) Mio. € nahezu dem operativen Ergebnis.

Begünstigt durch ein ebenfalls verbessertes Finanzergebnis beträgt das Ergebnis vor Ertragsteuern 15,0 (4,2) Mio. €. Nach Steuern wurde im 1. Quartal 2019/20 ein Jahresüberschuss von 10,6 (2,4) Mio. € erreicht. Bei 87,25 Mio. Stückaktien errechnet sich ein Ergebnis je Aktie von 0,12 (0,03) €.

Finanzierungsrechnung

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Tsd. € 1. Quartal

2019/20 2018/19
Cashflow 20.789 12.336
Veränderung Nettoumlaufvermögen -5.977 -6.615
Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit 14.812 5.721
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte -4.549 -1.976
Aus-/Einzahlungen aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten -3 22
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit -4.552 -1.954
Mittelzufluss (+) / -abfluss (-) aus Finanzierungstätigkeit 4.525 -27.000
Veränderung der flüssigen Mittel aufgrund von Wechselkursänderungen 265 45
Zunahme (+) /Abnahme (-) der flüssigen Mittel 15.050 -23.188


Als Folge des gestiegenen EBITDA erhöhte sich der Cashflow auf 20.8 (12,3) Mio. €. Einschließlich der Veränderung des Nettoumlaufvermögens belief sich der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit im 1. Quartal des Geschäftsjahrs 2019/20 auf 14.8 (5,7) Mio. €.

Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit erhöhte sich auf 4,6 (2,0) Mio. € und entfiel nahezu vollständig auf Investitionen in Sachanlagen. Die Investitionen dienten insbesondere dem Ausbau und der Verbesserung der Produktionsanlagen.

Im 1. Quartal des Geschäftsjahrs 2019/20 reduzierten sich die kurzfristigen Finanzforderungen um 4,5 Mio. €. Nach der Tilgung von Leasingverbindlichkeiten in Höhe von 1,0 (0) Mio. € und der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 1,0 (0) Mio. € ergab sich per Saldo ein Mittelzufluss (Vorjahr: Mittelabfluss) aus Finanzierungstätigkeit von 4,5 (-27,0) Mio. €.

Vermögenslage

Ab dem 1. März 2019 war erstmalig der Standard IFRS 16 verpflichtend anzuwenden. Mit IFRS 16 werden Ansatz, Bewertung und Ausweis von Leasingverhältnissen neu geregelt.

Maßgeblich für die Veränderung der Sachanlagen per 31. Mai 2019 war daher - neben Investitionen und planmäßigen Abschreibungen - die Aktivierung von langfristigen Nutzungsrechten an Sachanlagen als Leasingverhältnisse in Höhe von 9,9 Mio. €.

Dementsprechend verzeichnen die langfristigen Finanzverbindlichkeiten per 31. Mai 2019 einen Saldo von 6,8 Mio. € und die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten einen Saldo von 3,1 Mio. € infolge der Erfassung als Leasingverbindlichkeiten im Rahmen der Erstanwendung von IFRS 16.

Bei der Berechnung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde per 31. Mai 2019 für wesentliche Pläne ein Abzinsungssatz von 1,90 % zugrunde gelegt; zum 28. Februar 2019 bzw. 31. Mai 2018 lag der Abzinsungssatz bei 2,20 % bzw. 2,36 %.

Bilanz

Aktiva

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Tsd. € 31.05.2019 31.05.2018 Veränd. 28.02.2019
Immaterielle Vermögenswerte 8.709 9.285 -576 8.864
Sachanlagen 371.792 385.739 -13.947 368.600
Anteile an at Equity einbezogenen Unternehmen 2.003 1.835 168 2.071
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 39 38 1 39
Aktive latente Steuern 3.084 2.462 622 3.096
Langfristige Vermögenswerte 385.627 399.359 -13.732 382.670
Vorräte 72.719 69.069 3.650 78.728
Finanzforderungen 29.500 27.000 2.500 34.000
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte 98.943 76.705 22.238 79.983
Steuererstattungsansprüche 7.644 6.749 895 7.554
Flüssige Mittel 17.863 13.686 4.177 2.813
Kurzfristige Vermögenswerte 226.669 193.209 33.460 203.078
Bilanzsumme 612.296 592.568 19.728 585.748


Passiva

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Tsd. € 31.05.2019 31.05.2018 Veränd. 28.02.2019
Gezeichnetes Kapital 87.250 87.250 0 87.250
Kapitalrücklage 197.847 197.847 0 197.847
Sonstige Rücklagen und sonstige Eigenkapitalposten 166.883 166.882 1 163.614
Eigenkapital 451.980 451.979 1 448.711
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 27.070 22.057 5.013 24.227
Übrige Rückstellungen 2.433 2.334 99 2.514
Finanzverbindlichkeiten 6.775 0 6.775 0
Sonstige Verbindlichkeiten 64 199 -135 85
Passive latente Steuern 19.372 23.735 -4.363 21.669
Langfristige Schulden 55.714 48.325 7.389 48.495
Übrige Rückstellungen 6.205 15.154 -8.949 9.138
Finanzverbindlichkeiten 4.087 0 4.087 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 85.321 65.690 19.631 65.583
Steuerschulden 8.989 11.420 -2.431 13.821
Kurzfristige Schulden 104.602 92.264 12.338 88.542
Bilanzsumme 612.296 592.568 19.728 585.748
Nettofinanzguthaben 36.501 40.686 -4.185 36.813
Eigenkapitalquote 73,8 % 76,3 %
76,6 %


Gewinn-und-Verlust-Rechnung

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Tsd. € 1. Quartal

2019/20 2018/19
Umsatzerlöse 202.735 192.454
Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen -4.885 -1.240
Sonstige betriebliche Erträge 1.063 733
Materialaufwand -151.588 -153.745
Personalaufwand -9.058 -8.734
Abschreibungen -10.656 -9.719
Sonstige betriebliche Aufwendungen -12.449 -15.169
Ergebnis aus at Equity einbezogenen Unternehmen -68 -47
Ergebnis der Betriebstätigkeit 15.094 4.533
Finanzerträge 278 37
Finanzaufwendungen -394 -388
Ergebnis vor Ertragsteuern 14.978 4.182
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -4.344 -1.748
Jahresüberschuss 10.634 2.434

Verwässertes und unverwässertes Ergebnis je Aktie (€) 0,12 0,03


Risiko- und Chancenbericht

CropEnergies setzt ein integriertes System zur Früherkennung und Überwachung von konzernspezifischen Risiken ein. Der erfolgreiche Umgang mit Risiken wird von der Zielsetzung geleitet, eine ausgewogene Balance von Ertrag und Risiko zu erreichen. Die Risikokultur des Unternehmens ist gekennzeichnet durch risikobewusstes Verhalten, klare Verantwortlichkeiten, Unabhängigkeit im Risikocontrolling sowie durch die Implementierung interner Kontrollen.

Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht und sind gegenwärtig nicht erkennbar.

Detaillierte Informationen zum Risikomanagementsystem und zu den Risiken und Chancen des Konzerns sind im Geschäftsbericht 2018/19 unter der Rubrik "Risiko- und Chancenbericht" auf den Seiten 58 bis 66 ausführlich dargestellt. Die dortigen Angaben sind - unter Berücksichtigung der zuvor erläuterten Entwicklungen auf regulatorischer Ebene - weiterhin aktuell.

Prognosebericht

CropEnergies hat das Geschäftsjahr 2019/20 mit einem starken 1. Quartal begonnen. Der Hauptgrund hierfür war ein markanter Anstieg der Erlöse für Ethanol. Darüber hinaus konnten auch für die erzeugten Lebens- und Futtermittel leicht höhere Absatzpreise erzielt werden. Im Jahresdurchschnitt wird im Vergleich zum Vorjahr mit leicht höheren Ethanolpreisen gerechnet.

Für das Geschäftsjahr 2019/20 wird ein Umsatz von 820 bis 900 Mio. € und ein operatives Ergebnis von 30 bis 70 Mio. € erwartet. Dies entspricht einem EBITDA von 70 bis 115 Mio. €.

Finanzkalender

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■ Hauptversammlung 2019 16. Juli 2019
■ Bericht 1. Halbjahr 2019/20 9. Oktober 2019
■ Mitteilung 1. - 3. Quartal 2019/20 13.Januar 2020
■ Bilanzpresse- und Analystenkonferenz Geschäftsjahr 2019/20 13. Mai 2020
■ Mitteilung 1. Quartal 2020/21 8. Juli 2020
■ Hauptversammlung 2020 14. Juli 2020