![]() Helvetia Versicherungs-AktiengesellschaftFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht1. Geschäfts- und RahmenbedingungenDie andauernden akuten geopolitischen Risiken wirken sich weiterhin auf unser operatives Geschäft und die Risikolage des Unternehmens aus. Auch ohne direkte Geschäftsbeziehungen oder Kapitalanlagen in den Krisenregionen sind deutlich erhöhte Volatilitäten an den Finanzmärkten für uns spürbar. Darüber hinaus wirken sich die innen- und wirtschaftspolitische Unsicherheit in Deutschland negativ auf unsere Geschäfts- und Rahmenbedingungen aus. Diese Effekte werden durch unsere Risikomanagementprozesse laufend bewertet und gesteuert. Grundsätzlich halten wir an den in unserer Strategie Helvetia 2025 festgelegten Planungen fest und berücksichtigen die sich aus dem Risikomanagement und Umweltdaten ergebenden Einflüsse in der operativen Geschäftssteuerung. Die am Ende des Geschäftsjahres verabschiedete neue Strategie 2035 der Helvetia Gruppe zielt durch eine deutlichere Fokussierung auf starke Kundenzugänge, internationales Specialty-Line-Geschäft sowie verbesserte operative Effizienz und technische Profitabilität darauf ab, diesen Rahmenbedingungen erfolgreich zu begegnen. 1.1 Gesamtwirtschaftliche EntwicklungDie Entwicklung des Jahres 2024 wurde ganz wesentlich durch die anhaltende Wachstumsschwäche der deutschen Wirtschaft geprägt. Die erfolgreichen geldpolitischen Maßnahmen zur Bekämpfung der Inflation haben in anderen Volkswirtschaften nur zu einer vorübergehenden Dämpfung des Wachstums geführt. Den Herausforderungen hinsichtlich Digitalisierung, Dekarbonisierung, Demografie und Deglobalisierung begegnet die deutsche Wirtschaftspolitik durch Regulierung, anhaltend hohe Energiekosten und steigende Konsumausgaben des Staates. Dies hat in Summe eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für das produzierende Gewerbe verhindert. Die deutsche Wirtschaft weist daher ganzjährig einen Rückgang der Wirtschaftsleistung aus. Nach einem Rückgang des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts von 0,3% in 2023 erwartet das ifo-Institut für das Geschäftsjahr einen Rückgang von 0,1 %. Der Arbeitsmarkt hat sich im Geschäftsjahr entsprechend negativ entwickelt. Mit geschätzt 46,1 Mio. liegt die Zahl der Erwerbstätigen leicht über Vorjahresniveau. Die Arbeitslosenquote ist im Jahresmittel von 5,7% weiter auf 6,0% gestiegen. In 2024 sind die Bruttolöhne und -gehälter je Beschäftigten durch inflationsbedingt höhere Tarifabschlüsse um 4,9% gestiegen. Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte stieg mit 4,1 % weniger stark als im Vorjahr. Dem steht allerdings in 2024 mit 2,2% wieder eine deutlich gesunkene Inflationsrate gegenüber. 1.2 Die Lebensversicherung im Geschäftsjahr 2024Die Rahmenbedingungen für das deutsche Lebensversicherungsgeschäft waren im Geschäftsjahr maßgeblich durch das wieder normalisierte Zinsniveau geprägt. Gleichzeitig haben die anhaltend hohen Lebenshaltungskosten und wirtschaftliche Unsicherheiten die Nachfrage für Altersvorsorgeprodukte negativ beeinflusst. Die Branche erwartet für das Jahr 2024 eine wieder leicht positive Beitragsentwicklung, die aber nur von einer Erhöhung des Einmalbeitragsvolumens von 10,6% getragen wird. Bei nahezu unveränderten laufenden Beiträgen soll sich insgesamt für die Lebensversicherung nach Branchenschätzungen eine Steigerung der gebuchten Beiträge von 2,9% einstellen. 1.3 Die Schaden- und Unfallversicherung im Geschäftsjahr 2024lm Nicht-Lebensgeschäft prognostiziert der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GdV) für das Geschäftsjahr bei weiterhin intensivem Wettbewerb und hoher Marktdurchdringung ein Beitragsplus von 7,8%. In der Schaden- und Unfallversicherung insgesamt führt dies aufgrund von weiter anhaltenden Inflationseffekten um 6,4% gestiegenen Schadenaufwand zu einem für die Branche nur knapp positivem Ergebnis. Insbesondere in den Zweigen Kraftfahrt und Sach (Industrie/Gewerbe) werden deutlich negative Ergebnisse erwartet. 2. Ertragslage2.1 AllgemeinesDie Helvetia Versicherungs-Aktiengesellschaft (im Folgenden HV-AG) betreibt das Sach-, Haftpflicht-, Unfall- und Kraftfahrtversicherungsgeschäft sowie die Transportversicherung. 2.2 Geschäftsverlauf insgesamtDer Schwerpunkt unserer Geschäftstätigkeit liegt auf der Zeichnung von im In- und Ausland belegenen Risiken, überwiegend in den Sparten Transport, gewerbliche Sachversicherungen und Kunstversicherungen. Die Beitragseinnahmen belaufen sich auf EUR 172,5 Mio. (Vorjahr: EUR 149,8 Mio.). Die bilanzielle Schadenquote brutto verringerte sich auf 60,2% nach 60,5% im Vorjahr. Die Geschäftsjahresschadenquote brutto verringerte sich von 51,4% auf 48,2%. Nach Abzug der Beteiligung der Rückversicherer sank die Geschäftsjahresschadenquote netto von 54,1 % auf 51,4%. Die Kostenquote brutto ist im Geschäftsjahr gegenüber dem Vorjahr auf 29,5% gestiegen (Vorjahr: 28,1 %). Das versicherungstechnische Bruttoergebnis beläuft sich auf EUR + 14,6 Mio. (Vorjahr: EUR + 14,1 Mio.). Das Rückversicherungsergebnis schließt mit EUR 14,4 Mio. (Vorjahr: EUR 10,8 Mio.) zugunsten der Rückversicherer ab. Nach Entnahme aus der Drohverlustrückstellung in Höhe von EUR 1,6 Mio. (Vorjahr: Zuführung EUR 0,8 Mio.) und Zuführung zur Schwankungsrückstellung i.H.v. EUR 7,1 Mio. (Vorjahr: EUR 6,0 Mio.) ergibt sich netto ein versicherungstechnisches Ergebnis von EUR -5,5 Mio. (Vorjahr: EUR -3,5 Mio.). Das Kapitalanlageergebnis ist mit EUR 2,24 Mio. höher als das Vorjahresergebnis (EUR 1,27 Mio.). Unter Berücksichtigung des sonstigen nichtversicherungstechnischen Ergebnisses weist die Gesellschaft einen Jahresfehlbetrag von EUR 2,1 Mio. aus (Vorjahr: Jahresfehlbetrag EUR 1,0 Mio.). Dass die Helvetia Gruppe nach wie vor als verlässliches Unternehmen gilt, bestätigt das wiederholte Erteilen des "A+" -Ratings durch die internationale Ratingagentur Standard & Poor's im März 2024, in dem der stabile Ausblick mit dem diversifizierten Geschäft der Helvetia, starken Zeichnungskapazitäten und komfortablen Kapitalpuffern begründet wird. Unseren Kunden und Geschäftsfreunden danken wir für das der Helvetia Versicherungs-Aktiengesellschaft entgegengebrachte Vertrauen. Versicherungstechnische Rechnung Die Bruttobeitragseinnahmen haben sich gegenüber dem Vorjahr insbesondere in den gewerblichen Versicherungssparten um 15,2% auf EUR 172,5 Mio. (Vorjahr: EUR 149,8 Mio.) erhöht. Hiervon gaben wir an unsere Rückversicherer EUR 58,7 Mio. (Vorjahr: EUR 49,9 Mio.) ab. Die Selbstbehaltsquote sank leicht auf 66,0% (Vorjahr: 66,7%). Im selbst abgeschlossenen Geschäft stiegen die Bruttobeitragseinnahmen um 15,1 % bzw. EUR 22,5 Mio. auf EUR 172,2 Mio. (Vorjahr: EUR 149,8 Mio.) Die verdienten Nettobeiträge im Gesamtgeschäft erhöhten sich auf EUR 111,7 Mio. (Vorjahr: EUR 98,4 Mio.). Die Geschäftsjahresschadenquote brutto verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr von 51,4% auf 48,2%. Nach Abzug der Rückversicherung stellt sie sich auf 51,4% nach 54,1 % in 2023 ein. Großschadenbedingt beläuft sich der Abwicklungsaufwand brutto auf EUR 20,4 Mio. (Vorjahr: EUR 13,5 Mio.) und netto auf EUR 10,3 Mio. (Vorjahr: EUR 8,1 Mio.). Unter Berücksichtigung der Abwicklung von Vorjahresschäden beläuft sich die Schadenquote brutto auf 60,2% (Vorjahr: 60,5%) und netto auf 60,6% (Vorjahr: 62,4%). Der Schadenaufwand brutto nach Abwicklung bemisst sich auf EUR 102,6 Mio. (Vorjahr: EUR 89,6 Mio.). Für eigene Rechnung hat sich der Schadenaufwand auf EUR 67,7 Mio. (Vorjahr: EUR 61,4 Mio.) erhöht. Die Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb (Abschluss- und Verwaltungsaufwendungen) sind um 20,9% von EUR 41,6 Mio. auf EUR 50,3 Mio. gestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf erhöhte Abschlussprovisionen (Anstieg 29,0%) im Zuge der angestiegenen Bruttobeiträge (Anstieg 13,2%) zurückzuführen. Die Kostenquote brutto beträgt 29,5% nach 28,1 % im Vorjahr. Nach Abzug der Rückversicherung beläuft sich die Kostenquote auf 37,3% (Vorjahr: 32,2%). Wir weisen im versicherungstechnischen Teil unseres Jahresabschlusses brutto vor Schwankungsrückstellung mit EUR 14,5 Mio. (Vorjahr: EUR 14,1 Mio.) ein positives Ergebnis aus; netto liegt das Ergebnis vor Schwankungsrückstellung bei EUR 0,1 Mio. (Vorjahr: EUR 3,3 Mio.). Nach Entnahme aus der Drohverlustrückstellung von EUR 1,6 Mio. (Vorjahr: Zuführung EUR 0,8 Mio.) und Zuführung zur Schwankungsrückstellung und ähnlicher Rückstellungen i.H.v. EUR 7,2 Mio. (Vorjahr: EUR 6,0 Mio.) ergibt sich insgesamt ein versicherungstechnisches Ergebnis i.H.v. EUR -5,5 Mio. (Vorjahr: EUR -3,5 Mio.). Einzelheiten über die Spartenergebnisse können dem Anhang entnommen werden. Nichttechnische RechnungDas nichtversicherungstechnische Ergebnis (einschließlich Steuern) des Geschäftsjahres beträgt EUR + 3,4 Mio. (Vorjahr: EUR +2,4 Mio.). Das im nichtversicherungstechnischen Ergebnis enthaltene positive Nettoergebnis aus Kapitalanlagen vor Abzug des technischen Zinsertrages ist mit EUR 2,3 Mio. gegenüber dem Vorjahr (EUR 1,3 Mio.) gestiegen. Das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit schloss im Geschäftsjahr mit EUR -5,4 Mio. (Vorjahr: EUR -3,9 Mio.) ab. Der Steueraufwand des Geschäftsjahres betrug EUR -3,4 Mio. (Vorjahr: EUR -2,9 Mio.). Davon entfallen EUR -1,3 Mio. (Vorjahr: EUR -3,2 Mio.) auf latente Steuern. Insgesamt weisen wir im Geschäftsjahr 2024 einen Jahresfehlbetrag i.H.v. von EUR 2,1 Mio. (Vorjahr: Jahresfehlbetrag EUR 1,0 Mio.) aus. Unter Berücksichtigung des Verlustvortrags von EUR 11,0 Mio. beläuft sich der Bilanzverlust auf EUR 13,1 Mio. (Vorjahr: Bilanzverlust EUR 11,0 Mio.). 2.3 Geschäftsverlauf in den einzelnen Versicherungszweigen2.3.1 Selbst abgeschlossenes GeschäftUnfallversicherungDie gebuchten Bruttobeiträge im selbst abgeschlossenen Geschäft belaufen sich auf EUR 4,4 Mio. nach EUR 4,3 Mio. im Vorjahr. Die Anzahl der im Bestand geführten Verträge nahm von 6.856 Stück auf 6.515 Stück ab. Die Geschäftsjahresschadenquote hat sich brutto von 40,7% im Vorjahr auf 41,6% im Geschäftsjahr erhöht. Nach Rückversicherung ergibt sich eine Geschäftsjahresschadenquote von 42,2% (Vorjahr: 41,2%). Nach Schwankungsrückstellung errechnet sich mit EUR +0,2 Mio. ein höheres versicherungstechnisches Nettoergebnis als im Vorjahr (TEUR +32,4). HaftpflichtversicherungDie gebuchten Bruttobeiträge haben sich von EUR 4,3 Mio. auf EUR 4,1 Mio. reduziert. Die Anzahl der im Bestand geführten Verträge sank von 20.601 Stück auf 19.997. Die Geschäftsjahresschadenquote brutto verringerte sich gegenüber dem Vorjahr von 41,6% auf 34,9%. Das versicherungstechnische Bruttoergebnis hat sich auf EUR 1,0 Mio. gegenüber dem Vorjahr (TEUR 4,6) erhöht; das Nettoergebnis beträgt nach Zuführung zur Schwankungsrückstellung von EUR 0,2 Mio. (Vorjahr: Entnahme TEUR 14,2) EUR +0,1 Mio. (Vorjahr: EUR -0,2 Mio.). Kraftfahrzeug-HaftpflichtversicherungIn der Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung gingen die gebuchten Bruttobeiträge nach EUR 2,0 Mio. im Vorjahr um 16,1 % auf EUR 1,6 Mio. zurück. Die Anzahl der Verträge verminderte sich auf 7.368 Stück (Vorjahr: 8.839). Die Geschäftsjahresschadenquote brutto stieg von 81,9% im Vorjahr auf 108,9%. Nach Rückversicherung stellt sie sich auf 107,7% (Vorjahr: 84,8%) ein. Nach Zuführung zur Schwankungsrückstellung i.H.v. EUR 0,2 Mio. (Vorjahr: Entnahme EUR 0,3 Mio.) verbleibt ein versicherungstechnischer Verlust von EUR 0,5 Mio. (Vorjahr: Verlust EUR 0,9 Mio.) Sonstige KraftfahrtversicherungUnter den sonstigen Kraftfahrtversicherungszweigen werden die Voll- und Teilkaskoversicherung ausgewiesen. Hier war ein Rückgang der gebuchten Beiträge auf EUR 2,1 Mio. (Vorjahr: EUR 2,4 Mio.) zu verzeichnen. Die Geschäftsjahresschadenquote brutto erhöhte sich von 66,6% im Vorjahr auf 76,5%. Netto stieg die Geschäftsjahresschadenquote von 67,4% auf 78,0%. Das Brutto-Ergebnis beträgt EUR - 0,3 Mio. (Vorjahr: EUR 0,3 Mio.). Nach Entnahme aus der Schwankungsrückstellung in Höhe von EUR 0,3 Mio. (Vorjahr: EUR 0,1 Mio.) beträgt das versicherungstechnische Nettoergebnis in den sonstigen Kraftfahrtversicherungszweigen EUR 0,5 Mio. (Vorjahr: EUR 0,3 Mio.). Feuer- und Sonstige Sachversicherung Hier sind die folgenden Versicherungszweige und -arten zusammengefasst: Feuer, verbundene Hausratversicherung, verbundene Wohngebäudeversicherung, Einbruchdiebstahl, Leitungswasser-, Glas-, Sturm-, Extended Coverage, Technische Versicherungen und sonstige Schadenversicherungen. Die Bruttobeitragseinnahmen sind von EUR 93,5 Mio. im Vorjahr auf EUR 114,2 Mio. gestiegen. Das versicherungstechnische Ergebnis für eigene Rechnung hat sich mit EUR -10,1 Mio. nach Zuführung zur Schwankungsrückstellung i.H.v. EUR 5,7 Mio. (Vorjahr: EUR 3,6 Mio.) verschlechtert (Vorjahr: EUR -5,4 Mio.). FeuerversicherungDie Bruttoprämieneinnahmen sind mit EUR 18,8 Mio. im Vergleich zum Vorjahr (EUR 15,3 Mio.) gestiegen. Die Anzahl der im Bestand geführten Verträge verminderte sich von 3.843 auf 3.488 Stück. Die Geschäftsjahresschadenquote brutto stieg von 28,4% im Vorjahr auf 29,9%. Nach Rückversicherung errechnet sich eine Quote von 54,2% (Vorjahr: 35,8%). Das versicherungstechnische Nettoergebnis liegt im Geschäftsjahr nach Zuführung zur Schwankungsrückstellung in Höhe von EUR 2,3 Mio. (Vorjahr: EUR 2,2 Mio.) bei EUR -3,1 Mio. (Vorjahr: EUR +0,1 Mio.). Verbundene HausratversicherungDie Bruttoprämieneinnahmen sind mit EUR 6,3 Mio. im Vergleich zum Vorjahr (EUR 5,8 Mio.) gestiegen. Die Anzahl der im Bestand geführten Verträge verminderte sich von 10.810 auf 10.262 Stück. Die Geschäftsjahresschadenquote sank von 62,3% im Vorjahr auf 60,3%. Nach Rückversicherung errechnet sich eine Quote von 62,7% (Vorjahr: 63,9%). Das versicherungstechnische Nettoergebnis liegt im Geschäftsjahr nach Schwankungsrückstellung bei EUR +0,1 Mio. (Vorjahr: EUR -0,2 Mio.). Verbundene GebäudeversicherungDie Bruttoprämieneinnahmen haben sich mit EUR 7,0 Mio. im Vergleich zum Vorjahr (EUR 6,2 Mio.) erhöht. Die Anzahl der Verträge verringerte sich auf 5.591 (Vorjahr: 6.054 Stück). Die Geschäftsjahresschadenquote hat sich brutto von 109,4% im Vorjahr auf 57,6% im Geschäftsjahr und netto von 113,4% im Vorjahr auf 61,2% reduziert. Das versicherungstechnische Bruttoergebnis verbesserte sich aufgrund eines Brutto-Abwicklungsverlusts i.H.v. EUR -3,5 Mio. (Vorjahr: EUR -0,2 Mio.) geringfügig auf EUR -2,9 Mio. (Vorjahr: EUR -3,0 Mio.). Für eigene Rechnung ergibt sich nach Zuführung zur Schwankungsrückstellung i.H.v. EUR 0,2 Mio. (Vorjahr: Entnahme EUR 0,7 Mio.) ein Verlust von EUR 1,4 Mio. (Vorjahr: Verlust EUR 3,2 Mio.). Sonstige SachversicherungDie Bruttoprämieneinnahmen sind mit EUR 82,0 Mio. im Vergleich zum Vorjahr (EUR 66,2 Mio.) gestiegen. Die Anzahl der im Bestand geführten Verträge verringerte sich von 18.078 auf 16.685 Stück. Die Geschäftsjahresschadenquote nahm von 51,9% im Vorjahr auf 54,6% zu. Nach Rückversicherung errechnet sich eine Quote von 55,3% (Vorjahr: 55,4%). Das versicherungstechnische Nettoergebnis liegt im Geschäftsjahr nach Schwankungsrückstellung bei EUR -5,8 Mio. (Vorjahr: EUR -2,1 Mio.). TransportversicherungDie Bruttoprämieneinnahmen haben sich mit EUR 41,4 Mio. gegenüber dem Vorjahr (EUR 39,0 Mio.) erhöht. Die Geschäftsjahresschadenquote sank brutto von 49,2% auf 43,1 % und netto von 43,8% auf 41,5%. Nach Zuführung zur Schwankungsrückstellung in Höhe von EUR 0,2 Mio. (Vorjahr: EUR 2,6 Mio.) errechnet sich ein versicherungstechnisches Netto-Ergebnis von EUR +3,5 Mio. (Vorjahr EUR +2,1 Mio.) Sonstige VersicherungenDie Bruttoprämieneinnahmen sind von EUR 4,1 Mio. im Vorjahr auf EUR 4,4 Mio. gestiegen. Die Anzahl der im Bestand geführten Verträge reduzierte sich von 1.090 auf 1.009 Stück. Die Geschäftsjahresschadenquote sank von 45,7% im Vorjahr auf 12,0%. Nach Rückversicherung errechnet sich eine Quote von 12,7% (Vorjahr: 39,1 %). Das versicherungstechnische Nettoergebnis nach Schwankungsrückstellung beläuft sich auf EUR -7.528 nach EUR +18.491 im Vorjahr. Übernommenes VersicherungsgeschäftDas in Rückdeckung übernommene Versicherungsgeschäft entfällt im Wesentlichen auf die EC-Versicherungen. Die Bruttobeitragseinnahmen belaufen sich auf EUR 0,3 Mio. nach EUR 0,1 Mio. im Vorjahr. Das versicherungstechnische Ergebnis für eigene Rechnung beläuft sich nach Schwankungsrückstellung auf EUR +0,8 Mio. nach EUR +0,6 Mio. im Vorjahr. Zusammensetzung der gebuchten Bruttoprämien 2024 in %
Entwicklung der gebuchten Bruttoprämien in Mio. EUR*
3. Kapitalanlagen
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PSVaG, Köln |
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Verkehrsopferhilfe e. V., Hamburg |
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Deutsches Büro Grüne Karte e. V., Hamburg |
Die Helvetia Holding AG, St. Gallen, hat am 22. April 2025 bekanntgegeben, dass sie eine Fusion mit der Baloise Holding AG, Basel, anstrebt. Diese Fusion ist abhängig von der Zustimmung der Generalversammlungen von beiden Holdings und verschiedenen regulatorischen Freigaben. Auswirkungen auf den Jahresabschluss 2024 haben wir nicht festgestellt. Konkrete Auswirkungen auf die Zukunft unserer Gesellschaft können zum jetzigen Zeitpunkt nicht abgeschätzt werden.
Das ifo Institut, München, geht in seiner Konjunkturprognose vom Dezember 2024 von einem leichten Anstieg des realen BIP 2025 in einer Größenordnung von rd. 0,4% aus. Für den Arbeitsmarkt wird für das neue Geschäftsjahr eine nahezu unveränderte Zahl der Erwerbstätigen und ein Anstieg der Arbeitslosenquote auf 6,3% erwartet. Bei einem leichten Anstieg der Verbraucherpreise von 2,3% wird ein Anstieg der Bruttolöhne und -gehälter je Beschäftigten um 2,5% prognostiziert, die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte sollen um 2,6% steigen.
Die moderat wachsende Entwicklung der Weltwirtschaft wird zum einen durch eine robuste US-amerikanische Wirtschaft geprägt. Trotz politischer Unsicherheit hinsichtlich der zukünftigen US-Politik unter Präsident Trump ist das Wachstum durch Konsum, Investitionen und Export breit abgestützt. Auch Asien (ex China) trägt mit einer gestiegenen Nachfrage zu einer robusten Entwicklung bei. Die chinesische Wirtschaft zeigt weiterhin durch eine anhaltende Immobilienkrise gedämpfte Wachstumsimpulse.
Zusätzlich zu diesen Entwicklungen steht die Versicherungswirtschaft ohnehin bei deutlich gestiegenen Schadenaufwendungen und einem immer stärker spürbaren Fachkräftemangel vor großen Herausforderungen. Das wieder normalisierte Zinsniveau hat zwar zu immer noch tiefen Marktwerten in unseren festverzinslichen Anlagen geführt, ermöglicht uns aber eine Anlage zu deutlich attraktiveren Risiko/Renditeverhältnissen. Trotz deutlich gestiegener Gewinne der Rückversicherer bleiben die Kapazitäten knapp und führen zu anhaltend hohen RV-Prämien. Die bahnbrechenden Entwicklungen im Bereich künstlicher Intelligenz haben bislang nur punktuellen Einfluss auf die Vertriebs- und Verwaltungsprozesse in der Versicherungswirtschaft. Hier stehen einem sehr hohen Innovationspotential aber auch neue Risiken und schwer vorhersehbare Auswirkungen gegenüber. Trotz der immer stärker zu Tage tretenden Auswirkungen des Klimawandels hat die Bedeutung von Nachhaltigkeitsaspekten bei unseren Kunden und Geschäftspartnern nachgelassen. Die stark angestiegene Regulierung in diesem Bereich hat bislang wenig positive Auswirkungen gezeigt. Nichtsdestotrotz spielen Nachhaltigkeitsaspekte in unserer Unternehmens- und Risikostrategie eine immer wichtigere Rolle.
Die Helvetia begegnet diesen Herausforderungen mit der Umsetzung unserer am Ende des Geschäftsjahres verabschiedeten neuen Strategie Helvetia 2035. Diese setzt Prioritäten durch eine deutlichere Fokussierung auf starke Kundenzugänge, internationales Specialty-Line-Geschäft sowie verbesserte operative Effizienz und technische Profitabilität. Wir bauen im Ländermarkt Deutschland auf der Strategie der Helvetia Gruppe auf und haben unter Berücksichtigung unserer nationalen Rahmenbedingungen anspruchsvolle Ziele und Maßnahmen hinsichtlich Wachstum, Risikotragfähigkeit und Kapitaleffizienz festgelegt.
Im Bereich der Kapitalanlagen setzen wir auch weiterhin auf eine ausgewogene und nachhaltig orientierte Anlagestrategie, ein gut diversifiziertes Anlageportfolio und konsequente Risikolimitierung.
Aufgrund des deutlichen Anstiegs des Zinsniveaus an den Kapitalmärkten wird sich das laufende Kapitalanlageergebnis wieder über dem Geschäftsjahresergebnis bewegen.
Die nachfolgenden ausgewählten Kennzahlen für das selbst abgeschlossene Geschäft sollen Hilfestellung zur Bewertung des Erfolgs, der finanziellen Sicherheit und der Leistungsfähigkeit sowie der Solidität unseres Unternehmens geben. Für das Jahr 2025 gehen wir von einem stark verbesserten positiven versicherungstechnischen Ergebnis vor und nach Schwankungsrückstellung, einem leicht verbesserten Kapitalanlageergebnis und einem deutlich verbesserten Jahresergebnis aus.
| 2023 | Prognose 20245 | 2024 | Prognose 20255 | |
| Verdiente | 98,4 | leicht | 111,7 | leicht |
| Netto-Beiträge1 | Mio. € | höher | Mio. € | höher |
| Geschäftsjahresschadenquote netto2 | 54,1 % | leicht niedriger | 51,4 % | leicht niedriger |
| Kostenquote netto3 | 32,7% | leicht höher | 38,0% | leicht höher |
| Combined Ratio netto4 | 95,1 % | leicht niedriger | 98,6% | leicht niedriger |
1
Anteil der verdienten Beiträge nach Abzug der Rückversicherungsbeiträge.
2
Geschäftsjahresschadenaufwand netto im Verhältnis zu den verdienten Nettobeiträgen.
3
Aufwand für den Versicherungsbetrieb netto im Verhältnis zu den verdienten Nettobeiträgen.
4
Aufwendungen für Versicherungsfälle zuzüglich Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb
netto im Verhältnis zu den verdienten Nettobeiträgen
5
Skalierung: Stark niedriger/niedriger/leicht niedriger/gleich-bleibend/leicht höher/höher/stark
höher
Die Aufbau- und Ablauforganisation sowie die Festlegung der Rollen und Verantwortlichkeiten im Risikomanagementprozess sind in entsprechenden Handbüchern verbindlich geregelt und dokumentiert. Das lokale Risikomanagement der Helvetia Direktion für Deutschland nimmt die Aufgaben der Risikomanagementfunktion (RMF) für die HV-AG wahr und berichtet dem Vorstand der HV-AG direkt. Es ist auch Bestandteil des konzernweiten integrierten Risikomanagementansatzes der Helvetia Gruppe in St. Gallen.
Risikomanagement ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmenssteuerung und hat sowohl künftige negative als auch positive Abweichungen von erwarteten Unternehmenszielen zum Gegenstand. Durch eine stetige Weiterentwicklung unseres Risikomanagementsystems begegnen wir den kontinuierlich steigenden gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen, insbesondere aus Solvency II und aus den Mindestanforderungen an die Geschäftsorganisation von Versicherungsunternehmen (Ma-Go).
Die Prozesse des Risikomanagements unterstützen die Sicherstellung der wesentlichen Unternehmensziele. Durch seinen Beitrag zur risikogerechten Kapitalallokation trägt es zum nachhaltigen Schutz der Kapitalbasis bei. Uber den Schutz der Reputation der Gesellschaft hinaus kommt dem Risikomanagement ferner die Aufgabe zu, die Informations- und Transparenzanforderungen sämtlicher interner und externer Anspruchsstellen durch eine aussagekräftige Risikoberichterstattung sicher zu stellen. Das Risikomanagement fördert die Risiko- und Verantwortlichkeitskultur im lokalen Ländermarkt sowie innerhalb der Helvetia Gruppe und erhöht das Verständnis der Risiken, ihrer Treiber und ihrer Auswirkungen auf Geschäftsaktivitäten und Performance.
Die Risikostrategie legt die grundsätzliche Haltung der Gesellschaft zum Umgang mit wesentlichen Risiken, die aus der Risikotragfähigkeit abgeleitete Kapitalausstattung und die daraus abgeleiteten Limitierungen und Schwellenwerte fest. Sie leitet sich aus dem gewählten Geschäftsmodell und der damit einhergehenden Geschäftsstrategie ab. Die Risikostrategie legt die Leitlinie für die Risikosteuerung fest und bestimmt die grundsätzlich anzuwendenden Maßnahmen und Verfahren für den operativen Umgang mit den eingegangenen wesentlichen Risiken. Sie spiegelt sich auch in den spezifischen risikopolitischen Regelungen für die operativ tätigen Geschäftsbereiche wider und findet in Handbüchern und Arbeitsanweisungen ihre verbindliche Regelung. Die Risikostrategie ist somit ein wesentlicher Bestandteil des unternehmerischen Handelns und unternehmensweit verbindlich gültig.
Zur Erfüllung der umfangreichen quantitativen und narrativen Anforderungen an das Berichtswesen unter Solvency II wurden die dafür erforderlichen Prozesse, Strukturen und Verfahren weiter ausgebaut und optimiert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024 wurden sämtliche Berichtsanforderungen nach Solvency II vollumfänglich und fristgerecht erfüllt. Neben der Meldung der Quantitative Reporting Templates (QRT) wurden im Rahmen der Narrativen Berichtserstattung der ORSA-Bericht, der SFCR und der RSR erstellt.
Insgesamt ist die Gesellschaft hinsichtlich der Anforderungen gut aufgestellt.
Das lokale Risikomanagement ist für die Steuerung und Überwachung des Risikomanagementprozesses sowie für die permanente organisatorische und fachliche Weiterentwicklung des Risikomanagementsystems und seiner Verfahren zuständig.
Der Risikomanagementprozess (Risikokontrollprozess) beinhaltet sämtliche organisatorische Regelungen und methodische Verfahren zur Identifikation, Bewertung, Steuerung, Überwachung und Kommunikation wesentlicher Risiken. Der Risikomanagementprozess hat dabei kontinuierlich zu gewährleisten, dass die wesentlichen Risiken frühzeitig und einheitlich erkannt, erfasst, beurteilt sowie in angemessener Weise gesteuert und überwacht werden können.
Für die Identifikation und Bewertung von Risiken auf Einzelebene sind die jeweiligen Fachbereiche zuständig. Das lokale Risikomanagement führt hierzu jährlich strukturierte Risikoassessments zur Risikoidentifikation sämtlicher wesentlicher Risiken, deren Treiber und Bezugsgrößen durch.
Zur Risikobewertung wird auf Expertenschätzungen, auf die Resultate quantitativer Risikomodelle und auf Auswertungen möglicher Verlust- oder Beinaheverlustereignisse zurückgegriffen. Die Plausibilisierung der Ergebnisse und deren Aggregation zur Gesamtrisikosituation der Gesellschaft erfolgen durch das lokale Risikomanagement.
Zur Risikosteuerung kommen spezifische Verfahren und Instrumente zum Einsatz, welche die durch die Geschäftsleitung in der Risikostrategie vorgegebenen Ziele und Grundsätze hinsichtlich Vermeidung, Begrenzung und Limitierung von Risiken sicherstellen sollen.
Die Risikoüberwachung erfolgt durch das lokale Risikomanagement. Die Plausibilisierung der Analyse der Risiken auf Einzel- und auf Gesamtrisikoebene, die Einhaltung von Limiten sowie die Umsetzung der in der Risikostrategie vorgegebenen weiteren Ziele werden vor dem Hintergrund eines ausgeprägten Risikokommunikationsbewusstseins der Fachbereiche laufend überprüft und überwacht. Die zeitnahe und enge Einbindung der Geschäftsleitung durch das lokale Risikomanagement trägt wesentlich zur Qualitätssicherung des Risikomanagementprozesses bei.
Die Risikoberichterstattung an die internen und externen Adressaten erfolgt regelmäßig und wird im Bedarfsfall durch ad hoc-Meldungen zeitnah ergänzt.
Die Risikokategorisierung der Gesellschaft orientiert sich an den aufsichtsrechtlichen Anforderungen an das Risikomanagement sowie an den Umsetzungsrichtlinien von Solvency
II. Für unsere Gesellschaft sind neben versicherungstechnischen Risiken auch Risiken aus Kapitalanlagen, operationelle Risiken, Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft und sonstige Risiken wesentlich.
Versicherungstechnische Risiken stellen neben den Kapitalmarktrisiken die bedeutendsten Risiken dar und bestimmen somit wesentlich das Risikoprofil. Aufgrund des betriebenen Geschäftes nach Art, Umfang und Komplexität unterteilen wir das versicherungstechnische Risiko in Schaden-/Prämienrisiko, Kumulrisiko und Reserverisiko.
Das Schaden-/Prämienrisiko beschreibt die Möglichkeit, dass abgesehen von Katastrophenereignissen die Prämie des laufenden Jahres nicht ausreicht, um die bei diesem Geschäft anfallenden Schäden und sonstige Kosten abzudecken. Solche Risiken werden im Wesentlichen durch die Zufälligkeit (Zufallsrisiko) des Eintritts eines versicherten Ereignisses sowie durch die Ungewissheit über die Höhe der daraus resultierenden Verpflichtungen (Änderungs- und Irrtumsrisiko) getrieben.
Unter einem Kumulrisiko wird ein Risiko verstanden, das sich dadurch ergibt, dass das Unternehmen einzelne Risiken oder stark korrelierte Risiken eingeht, die ein bedeutendes Schaden- oder Ausfallpotential haben. Ein Schadenereignis betrifft hierbei mehrere versicherungstechnische Einheiten.
Das Reserverisiko der Helvetia Versicherungs-Aktiengesellschaft umfasst das Risiko, dass für die in der Vergangenheit liegenden Schadenfälle gebildeten versicherungstechnischen Rückstellungen nicht ausreichend bemessen wurden. Als wesentlicher Risikotreiber kann die Schadenbelastung angeführt werden.
Wir haben zur Risikominimierung risikogerechte Selbstbehalte und Prämien in unseren Produkten vereinbart und bilden versicherungstechnische Rückstellungen in angemessener Höhe.
| Schadenquote brutto | Schadenquote f.e.R. | Abwicklungsergebnis* (%) |
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| 2015 | 102,3 | 67,9 | - 12,2 |
| 2016 | 65,0 | 81,2 | 6,6 |
| 2017 | 54,0 | 71,7 | 6,3 |
| 2018 | 59,5 | 65,0 | 12,9 |
| 2019 | 53,1 | 60,0 | 10,9 |
| 2020 | 68,9 | 61,3 | 10,6 |
| 2021 | 114,6 | 68,1 | 13,8 |
| 2022 | 51,0 | 56,3 | 29,0 |
| 2023 | 60,5 | 62,4 | -6,9 |
| 2024 | 60,2 | 60,2 | -8,1 |
*
Abwicklungsgewinn / -verlust + /-
Die Risiken aus Kapitalanlagen unterscheiden wir in Marktrisiken, in Bonitätsrisiken, in Liquiditätsrisiken und in Währungsrisiken.
Risiken aus Kapitalanlagen, und hier insbesondere das Marktrisiko in der Ausprägung als Zinsänderungsrisiko, gehören neben den versicherungstechnischen Risiken zu den wesentlichen Risiken der Gesellschaft. Das Zinsniveau stellt, wie schon im Vorjahr, den mit Abstand bedeutendsten Risikotreiber für den Kapitalanlagebestand der Gesellschaft dar. Aus ungünstiger Entwicklung an den Finanz- und Kapitalmärkten können Wertschwankungen der Vermögenswerte, der Verbindlichkeiten und der Finanzinstrumente resultieren. Unter einem Bonitätsrisiko verstehen wir das Risiko, dass sich aufgrund eines Ausfalls oder aufgrund einer Veränderung der Bonität von Wertpapieremittenten realisiert.
Entsprechend unserer internen Investment-Guideline achten wir in unserem Rentenportfolio und bei unseren Neuinvestitionen besonders auf die Bonität der Emittenten. Nennenswerte Währungsrisiken im Kapitalanlagenbestand sind nicht vorhanden.
Immobilienrisiken bestehen im Wesentlichen aus möglichen Wertveränderungen der Objekte, was sich in den Anteilswerten der Immobilien-Investmentvermögen niederschlägt. Diesen Risiken begegnen wir durch eine entsprechende Diversifikation und festgelegte Investitions- und Auswahlkriterien für die Immobilien-Investmentvermögen.
Dem Liquiditätsrisiko, d.h. der Gefahr, den laufenden Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen zu können, wird durch eine regelmäßige Liquiditätsplanung und durch eine breite Mischung und Streuung der Kapitalanlagen Rechnung getragen. Zur risikoorientierten Steuerung unserer Kapitalanlagen und zum Zwecke der Ermittlung ausreichender Absicherungsmaßnahmen aufgrund möglicher negativer Kapitalmarktereignisse greifen wir neben internen Verfahren zur Bestimmung ausreichender Risikodeckungskapitals auch auf die Ergebnisse aufsichtsrechtlich geforderter interner Stresstests zurück.
Das Renten-Portfolio wird regelmäßig auf Bonitätsänderungen hin überwacht. Aufgrund von Sicherungsinstrumenten rechnen wir für Schuldscheinforderungen und Schuldscheindarlehen nur mit einem geringen Ausfallrisiko.
Die Ratingstruktur der verzinslichen Wertpapiere im Bestand teilt sich wie folgt nach Zeitwerten auf:
| in Mio. EUR | |
| AAA | 70,6 |
| AA | 36,7 |
| A | 31,0 |
| BBB | 6,8 |
Sensitivitätsanalysen führen wir anhand des Value at Risk (VaR) durch. Dieser wird mittels einer Monte-Carlo-Simulation mit einem Konfidenzintervall von 99% auf einen Zeitraum von 1 Monat ermittelt. Zum 31.12.2024 beträgt dieser bei festverzinslichen Wertpapieren, Schuldscheinforderungen und Schuldscheindarlehen EUR 1,9 Mio. und bei Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und Bauten EUR 0,1 Mio. Unsere Prozesse zur Anlagen- und Risikosteuerung haben sich als wirksam erwiesen und die Einhaltung der Risikolimite sichergestellt.
Ausgangspunkt sämtlicher Risikosteuerungsmaßnahmen ist das Erkennen und Bewerten potenzieller operationeller Risiken. Unter einem operationellen Risiko wird hierbei das Risiko eines Verlustes aufgrund von unzulänglichen oder fehlgeschlagenen internen Prozessen, aus mitarbeiter- und systembedingten oder aber externen Vorfällen verstanden. Auswirken können sich solche Verlustereignisse in Form von Fehlern in der Finanzberichterstattung, in finanziellen Verlusten oder Reputationsschäden. Der Schwerpunkt des jährlich durchgeführten IKOR Prozesses (Internes Kontrollsystem IKS und Management Operationaler Risiken ORM) liegt daher auf der Analyse operationeller Risiken und der Kontrollumfelder für sämtliche Prozesse entlang unserer Wertschöpfungskette.
Durch die Integration des Internen Kontrollsystems und des damit verbundenen Managements unserer operationalen Risiken in unseren Risikomanagementprozess kommen wir den gestiegenen aufsichtsrechtlichen Anforderungen an das Risikomanagement nach.
Aufgrund veränderter rechtlicher Rahmenbedingungen können sich Risiken für unser Unternehmen ergeben. Zur Begrenzung solcher Risiken erfolgt eine konsequente und fortlaufende Überwachung und Prüfung hinsichtlich der Auswirkungen auf unser Unternehmen.
Das Berichtsjahr ist im Wesentlichen geprägt durch die Umsetzung der DORA-Anforderungen. Die Helvetia arbeitet laufend daran, die bestehenden Geschäftsprozesse weiter zu optimieren.
Den Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus dem Versicherungsgeschäft wird durch die Bildung von Wertberichtigungen in angemessener Höhe Rechnung getragen.
Zur Risikovorsorge wurden für Forderungen an Versicherungsnehmer Pauschalwertberichtigungen in Höhe von EUR 92.000 (Vorjahr: EUR 88.000) gebildet.
Ausfälle von Forderungen an Versicherungsvermittler waren bisher selten und fielen nicht ins Gewicht. Mit allen Vermittlern, die von uns eine Inkassovollmacht haben, bestehen schriftliche Vereinbarungen über die Art und Weise der Inkassotätigkeit, Fristenregelungen und Abrechnungsintervalle sind festgelegt. Es wird regelmäßig geprüft, ob diese eingehalten werden.
Zur Risikovorsorge für Forderungen an Versicherungsvermittler waren Einzelwertberichtigungen nicht zu bilden. Pauschalwertberichtigungen wurden in Höhe von EUR 468.000 (Vorjahr: EUR 405.000) angesetzt.
Die Gesellschaft überwacht regelmäßig die Bonität ihrer Geschäftspartner und steht nur mit Rückversicherern guter Bonität in Geschäftsbeziehung.
Gegen Rückversicherer bestehen zum Ende des Geschäftsjahres Forderungen in Höhe von EUR 3.036.338 (Vorjahr: EUR 1.954.725).
Insgesamt gehen wir derzeit davon aus, dass die Risikolage unseres Hauses in Zukunft weiter stabil bleibt und sich die Ertragslage aufgrund der konsequenten Umsetzung von versicherungstechnischen Sanierungsmaßnahmen und abhängig von günstigeren Rückversicherungskonditionen verbessern wird.
Unfallversicherung
Einzelunfallversicherung ohne Beitragsrückgewähr, Gruppen-Unfallversicherung ohne Beitragsrückgewähr, übrige und nicht aufgegliederte Allgemeine Unfallversicherung
Haftpflichtversicherung
Privathaftpflichtversicherung (einschließlich Sportboot- und Hundehalter-Haftpflichtversicherung), Betriebs- und Berufshaftpflichtversicherung, Umwelt-Haftpflichtversicherung (einschließlich Gewässerschadenhaftpflicht), Vermögensschadenhaftpflichtversicherung, Strahlen-Haftpflichtversicherung, Feuerhaftungsversicherung, übrige und nicht aufgegliederte Haftpflichtversicherung (einschließlich der Haus- und Grundbesitzerhaftpflichtversicherung und der Kraftfahrzeug-Parkplatzversicherung.)
Kraftfahrtversicherung
Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung, sonstige Kraftfahrtversicherung
Feuerversicherung
Feuer-Industrie-Versicherung, landwirtschaftliche Feuerversicherung, sonstige Feuerversicherung Einbruchdiebstahl- und Raub (ED)-Versicherung
Leitungswasser (Lw)-Versicherung
Glasversicherung
Sturmversicherung
Verbundene Hausratversicherung
Verbundene Gebäudeversicherung
Technische Versicherungen
Maschinenversicherung (einschließlich der Baugeräteversicherung), Elektronikversicherung, Montageversicherung, Bauleistungsversicherung, Photovoltaik-Versicherung
Transportversicherung
Kaskoversicherung, Transportgüterversicherung, Verkehrshaftungsversicherung, übrige nicht aufgegliederte Transportversicherung
Versicherung zusätzlicher Gefahren zur Feuer- bzw. Feuer-Betriebsunterbrechungs-Versicherung
Extended Coverage (EC)-Versicherung
Betriebsunterbrechungsversicherung
Feuer-Betriebsunterbrechungs-Versicherung, Technische Betriebsunterbrechungs-Versicherung, sonstige Betriebsunterbrechungs-Versicherung
Beistandsleistungsversicherung
Verkehrs-Service-Versicherung
Sonstige Schadenversicherung
Versicherung von Ausstellungen, Kühlgütern, Reisegepäck, Freizeitsportgeräten, Schließfachinhalten bei Kreditinstituten, Auktionen sowie Betriebsschließungsversicherung und Warenversicherung in Tiefkühlanlagen, sonstige Vermögensschaden-Versicherungen (Maschinengarantie-, Schlüsselverlust-, und Mietverlustversicherung), sonstige gemischte Versicherungen (Tank- und Fassleckage-Versicherung, Allgefahrenversicherung)
Unfallversicherung Haftpflichtversicherung Feuer-Industrie-Versicherung Einbruchdiebstahl- und Raub (ED)-Versicherung Glasversicherung Verbundene Hausratversicherung Feuer-Betriebsunterbrechungs-Versicherung Extended Coverage (EC)-Versicherung
Gemäß § 312 Abs. 3 AktG haben wir über unsere Beziehungen zu verbundenen Unternehmen berichtet. Dieser Bericht schließt mit folgender Erklärung: "Abschließend erklären wir, dass die Gesellschaft nach den Umständen, die uns in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem das Rechtsgeschäft vorgenommen oder die Maßnahme getroffen oder unterlassen wurde, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt. Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse von verbundenen Unternehmen lagen nicht vor."
Frankfurt am Main, den 23. April 2025
Der Vorstand
Steck
Gierse
Lanfermann
Rehle
Aktivseite
| in EUR | 2024 | 2024 | 2024 | Vorjahr |
| A. Kapitalanlagen | ||||
| I. Sonstige Kapitalanlagen | ||||
| 1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 6.426.811 | 6.426.811 | ||
| 2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 148.179.248 | 135.949.200 | ||
| 3. Sonstige Ausleihungen | ||||
| a) Schuldscheinforderungen und Darlehen | 1.000.000 | 3.021.161 | ||
| 155.606.059 | 145.397.172 | |||
| II. Depotforderungen aus dem in Rückdeckung übernommenen Versicherungsgeschäft | 0 | 0 | ||
| 155.606.059 | 145.397.172 | |||
| B. Forderungen | ||||
| 1. Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft an: | ||||
| 1. Versicherungsnehmer | 1.746.492 | 1.654.485 | ||
| 2. Versicherungsvermittler | 11.263.045 | 10.122.840 | ||
| 13.009.537 | 11.777.324 | |||
| II. Abrechnungsforderungen aus dem Rückversicherungsgeschäft | ||||
| davon an verbundene Unternehmen: EUR 74.096 (VJ: EUR 36.311) | 3.036.338 | 1.954.725 | ||
| III. Sonstige Forderungen | ||||
| davon an verbundene Unternehmen: EUR 0 (VJ: EUR 31.138) | 4.508.608 | |||
| 20.554.483 | ||||
| C. Sonstige Vermögensgegenstände | ||||
| Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand | 9.435.211 | 13.762.539 | ||
| D. Rechnungsabgrenzungsposten | ||||
| 1. Abgegrenzte Zinsen und Mieten | 1.409.577 | 1.071.241 | ||
| II. Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten | 19.876 | |||
| 1.429.453 | ||||
| E. Aktive latente Steuern | 18.492.114 | |||
| Summe Aktiva | 205.517.321 | 195.313.141 |
Durch das Runden auf volle Euro können sich Rundungsdifferenzen ergeben.
Passivseite
| in EUR | 2024 | 2024 | 2024 | Vorjahr |
| A. Eigenkapital | ||||
| I. Gezeichnetes Kapital | 5.000.000 | 5.000.000 | ||
| II. Kapitalrücklage | 16.753.305 | 16.753.305 | ||
| III. Gewinnrücklagen | ||||
| 1. gesetzliche Rücklage | 1.299.473 | 1.299.473 | ||
| IV. Bilanzgewinn / Bilanzverlust | -13.089.690 | |||
| 9.963.088 | ||||
| B. Nachrangige Verbindlichkeiten | 5.046.182 | 5.046.182 | ||
| C. Versicherungstechnische Rückstellungen | ||||
| 1. Beitragsüberträge | ||||
| 1 . Bruttobetrag | 15.516.918 | 13.502.138 | ||
| 2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft | 13.490.034 | 11.077.523 | ||
| 2.026.885 | ||||
| II. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | ||||
| 1. Bruttobetrag | 152.137.402 | 144.825.370 | ||
| 2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft | 53.652.329 | 51.158.521 | ||
| 98.485.073 | ||||
| III. Schwankungsrückstellung und ähnliche Rückstellungen | 55.487.119 | 48.269.952 | ||
| IV. Sonstige versicherungstechnische Rückstellungen | ||||
| 1. Bruttobetrag | 3.580.308 | 4.344.994 | ||
| 2. davon ab: Anteil für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft | 140.845 | |||
| 3.439.463 | ||||
| 159.438.539 | ||||
| D. Andere Rückstellungen | ||||
| 1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 12.125.815 | 12.087.417 | ||
| II. Steuerrückstellungen | 233.830 | 1.103.282 | ||
| III. Sonstige Rückstellungen | 937.711 | 851.330 | ||
| 13.297.356 | 14.042.029 | |||
| E. Andere Verbindlichkeiten | ||||
| 1. Verbindlichkeiten aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft gegenüber | ||||
| 1 .Versicherungsnehmern | 1.680.254 | 2.405.847 | ||
| 2. Versicherungsvermittlern | 9.758.968 | 11.241.563 | ||
| 11.439.222 | 13.647.410 | |||
| II. Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft | ||||
| davon gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 194.581 (VJ: EUR 413.884) | 199.389 | 415.723 | ||
| III. Sonstige Verbindlichkeiten | ||||
| davon gegenüber verbundenen Unternehmen: EUR 0 (VJ: EUR 1.994.422) | ||||
| davon aus Steuern: EUR 1.185.053 (VJ: EUR 1.036.305) | 6.133.544 | |||
| 17.772.155 | ||||
| Summe Passiva | 205.517.321 | 195.313.141 |
Durch das Runden auf volle Euro können sich Rundungsdifferenzen ergeben.
Es wird bestätigt, dass die in der Bilanz unter dem Posten C.ll der Passiva (Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle) eingestellte Deckungsrückstellung (EUR 5.727.592,-) unter Beachtung der §§ 341 f und 341g HGB sowie der aufgrund des § 88 Abs. 3 VAG erlassenen Rechtsverordnungen berechnet worden ist.
Frankfurt am Main, den 10. März 2025
Der Verantwortliche Aktuar
Andreas Bause, Dipl.-Math, oec., Aktuar DAV
| in EUR | 2024 | 2024 | 2024 | Vorjahr |
| I. Versicherungstechnische Rechnung | ||||
| 1. Verdiente Beiträge für eigene Rechnung | ||||
| a) Gebuchte Bruttobeiträge | 172.468.645 | 149.767.868 | ||
| b) Abgegebene Rückversicherungsbeiträge | 58.673.236 | 49.923.622 | ||
| 113.795.410 | 99.844.245 | |||
| c) Veränderung der Bruttobeitragsüberträge | - 2.014.780 | -1.576.180 | ||
| d) Veränderung des Anteils der Rückversicherer an den Bruttobeitragsüberträgen | - 108.959 | |||
| -2.123.739 | ||||
| 111.671.671 | 98.358.293 | |||
| 2. Technischer Zinsertrag für eigene Rechnung | 42.717 | 50.114 | ||
| 3. Sonstige versicherungstechnische Erträge für eigene Rechnung | 13.861 | 13.545 | ||
| 4. Aufwendungen für Versicherungsfälle für eigene Rechnung | ||||
| a) Zahlungen für Versicherungsfälle | ||||
| aa) Bruttobetrag | 95.289.159 | 81.975.865 | ||
| bb) Anteil der Rückversicherer | 31.216.794 | |||
| 64.072.365 | ||||
| b) Veränderung der Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | ||||
| aa) Bruttobetrag | 7.312.032 | 7.663.268 | ||
| bb) Anteil der Rückversicherer | 3.692.052 | |||
| 3.619.980 | ||||
| 67.692.345 | 61.362.947 | |||
| 5. Veränderung der übrigen versicherungstechnischen Netto-Rückstellungen | ||||
| a) Sonstige versicherungstechnische Netto-Rückstellungen | -777.541 | 1.903.362 | ||
| 6. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb für eigene Rechnung | ||||
| a) Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb | 50.310.635 | 41.601.718 | ||
| b) davon ab: erhaltene Provisionen und Gewinnbeteiligungen aus dem in Rückdeckung gegebenen Versicherungsgeschäft | 7.878.279 | |||
| 42.432.356 | ||||
| 7. Sonstige versicherungstechnische Aufwendungen für eigene Rechnung | 632.473 | |||
| 8. Zwischensumme | 1.748.616 | |||
| 9. Veränderung der Schwankungsrückstellung und ähnlicher Rückstellungen | -7.217.167 | |||
| 10. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung | -5.468.551 | |||
| II. Nichtversicherungstechnische Rechnung | ||||
| 1 . Erträge aus Kapitalanlagen | ||||
| a) Erträge aus anderen Kapitalanlagen | ||||
| aa) Erträge aus anderen Kapitalanlagen | 2.812.450 | |||
| b) Erträge aus Zuschreibungen | 0 | 0 | ||
| c) Gewinne aus dem Abgang von Kapitalanlagen | 88.830 | |||
| 2.901.280 | ||||
| 2. Aufwendungen für Kapitalanlagen | ||||
| a) Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen, Zinsaufwendungen und sonstige Aufwendungen für die Kapitalanlagen | 623.043 | 486.381 | ||
| b) Abschreibungen auf Kapitalanlagen | 0 | 0 | ||
| c) Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen | 0 | |||
| 623.043 | ||||
| 2.278.236 | ||||
| 3. Technischer Zinsertrag | -42.717 | |||
| 2.235.519 | ||||
| 4. Sonstige Erträge | 427.805 | 410.947 | ||
| 5. Sonstige Aufwendungen | 2.643.059 | |||
| -2.215.253 | ||||
| 6. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit | -5.448.285 | |||
| Z. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -3.374.487 | -2.891.620 | ||
| 8. Sonstige Steuern | 642 | 5.707 | ||
| - 3.373.845 | -2.885.913 | |||
| 9. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag | -2.074.440 | -1.021.472 | ||
| 10. Gewinnvortrag/Verlustvortrag aus dem Vorjahr | -11.015.250 | -9.993.779 | ||
| 11. Bilanzgewinn / Bilanzverlust | - 13.089.690 |
Durch das Runden auf volle Euro können sich Rundungsdifferenzen ergeben.
Bei der Bewertung und dem Ausweis der Vermögens- und Schuldposten wurden die Vorschriften des HGB, des VAG und der RechVersV sowie die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung beachtet. Die einzelnen Posten, Zwischen- und Endsummen werden jeweils kaufmännisch auf- bzw. abgerundet.
Die im amtlichen Formblatt vorgesehenen, aber nicht belegten Posten werden nicht aufgeführt.
Fremdwährungen werden entsprechend § 256a HGB unter Beachtung des Realisations-, Imparitäts- und Anschaffungskostenprinzips zu den Devisenkassamittelkursen am Bilanzstichtag umgerechnet.
Sofern die Gründe für in Vorjahren vorgenommene Abschreibungen nicht mehr bestanden, wurden Zuschreibungen gemäß § 253 Abs. 5 HGB vorgenommen.
Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere sowie Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere
Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen, andere nicht festverzinsliche Wertpapiere, Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere werden grundsätzlich gemäß § 341b Abs. 2, Satz 1 HGB mit den Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Marktwerten (z.B. Börsenkurse oder Rücknahmepreise) zum strengen Niederstwert bewertet.
Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere sowie Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere, die geeignet sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen, wurden dem Anlagevermögen gewidmet und gemäß § 341b Abs. 2, 2. Halbsatz HGB zum gemilderten Niederstwert bewertet.
Der Unterschiedsbetrag zwischen Anschaffungskosten und Nominalwerten wird bei Inhaberschuldverschreibungen und anderen festverzinslichen Wertpapieren unter Anwendung der Effektivzinsmethode erfolgswirksam aufgelöst.
Als Zeitwert wird der Börsenkurs bzw. Rücknahmepreis herangezogen.
Schuldscheinforderungen und Darlehen sind zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Der Unterschiedsbetrag zwischen Anschaffungskosten und Nominalwerten wird unter Anwendung der Effektivzinsmethode erfolgswirksam aufgelöst. Der Zeitwert wird anhand von Zinsstrukturkurven unter Berücksichtigung der Anlageklasse (SWAP-Spreads) und des Emittentenrisikos ermittelt.
Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft
Forderungen aus dem selbst abgeschlossenen Versicherungsgeschäft sind mit den Nominalwerten angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch die Bildung von Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.
Sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten bewertet.
Es wurden aktive latente Steuern in Höhe von EUR 18.492.114 (Im Vorjahr: EUR 17.163.080) ausgewiesen. Sie beruhen auf Differenzen der folgenden Bilanzpositionen der Helvetia Versicherungs-Aktiengesellschaft:
1. Versicherungstechnische Rückstellungen:
| ― |
Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle EUR 22.850.401 (aktive latente Steuer) |
| ― |
Rückstellung für drohende Verluste EUR 336.000 (aktive latente Steuer) |
| ― |
Sonstige versicherungstechnische Rückstellungen EUR 4.379 (aktive latente Steuer) |
2. Andere Rückstellungen:
Des Weiteren wurde ein steuerlicher Verlustvortrag berücksichtigt, der ebenfalls zum Ansatz aktiver latenter Steuer führte. Basierend auf einer internen strategischen Planungsrechnung wird davon ausgegangen, dass der Verlustvortrag innerhalb der nächsten fünf Jahre vollständig verrechnet werden kann.
Die Berechnung erfolgte mit einem Steuersatz von 31,93%. Die Erhöhung der aktiven latenten Steuern gegenüber dem Vorjahr wurde in Höhe von EUR 1.329.034 (Vorjahr: Erhöhung EUR 3.230.268) als Ertrag innerhalb der "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" ausgewiesen.
Gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB i.V.m. § 268 Abs. 8 HGB ist der Betrag von EUR 18.492.114 (Vorjahr: EUR 17.163.080) ausschüttungsgesperrt.
Alle übrigen Aktivposten wurden mit Nominalbeträgen angesetzt.
Die nachrangigen Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen passiviert.
Von den Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 5.046.182 haben EUR 46.182 eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und EUR 5.000.000 eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren.
Im selbst abgeschlossenen Geschäft wurden die Beitragsüberträge anhand der gebuchten Beiträge berechnet. Dabei wurde im Wesentlichen nach dem 1/360-System unter Berücksichtigung unterjähriger Zahlungsweisen verfahren. Als nicht übertragsfähige Teile wurden 85% der Provisionen abgesetzt. In geringem Umfang fanden Pauschalsätze Anwendung.
Bei dem in Rückdeckung übernommenen Geschäft wurden die Beitragsüberträge mit denselben Übertragssätzen wie bei dem in Rückdeckung gegebenen Geschäft gerechnet.
Die von den Bruttobeitragsüberträgen abgesetzten Anteile für das in Rückdeckung gegebene Geschäft wurden nach den gleichen Grundsätzen berechnet wie die Bruttobeiträge. Als nicht übertragsfähige Teile wurden 92,5 % der erhaltenen Rückversicherungsprovision gekürzt. Bei Quotenabgaben wurden die Beitragsübertragssätze des selbst abgeschlossenen Geschäfts in Ansatz gebracht.
Einer unserer Rückversicherungsverträge beinhaltet eine Unechte Clean Cut Klausel. Dessen von den Bruttobeitragsüberträgen abgesetzten Anteile für das in Rückdeckung gegebene Geschäft werden hierunter ausgewiesen.
Die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle einschließlich der externen Regulierungskosten für alle zum Abschlussstichtag eingetretenen bekannten, aber noch nicht erledigten Fälle, wurde für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft einzeln anhand der Schadenakten nach den voraussichtlich noch zu erwartenden Leistungen gebildet. Forderungen aufgrund von Regressen, Provenues und Teilungsabkommen (RPT-Forderungen) wurden entsprechend § 26 Abs. 2 RechVersV von der Rückstellung abgesetzt.
Die Rückstellung für interne Schadenregulierungsaufwendungen wird analog dem koordinierten Ländererlass vom 22.02.1973 ermittelt.
Für alle bis zum Abschlussstichtag bereits eingetretenen, aber noch nicht gemeldeten Schäden, wurde die Spätschadenrückstellung pauschal in Anlehnung an die BaFin-Methode ermittelt.
Für die Sparte Transport wird die Nullstellungsmethode nach § 27 Abs. 2 Satz 1 RechVersV angewendet. Parallel hierzu werden auch die Einzelschadenrückstellungen ermittelt. Daraus hat sich seit 2013 ergeben, dass der erforderliche Betrag zur Erfüllung derzeitiger und künftiger Verpflichtungen über dem per Nullstellungsmethode ermittelten Wert liegt. Aus diesem Grund wurde die Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle in der Sparte Transport entsprechend der Vorschrift des § 27 Abs. 1 Satz 2 RechVersV jeweils mit dem Betrag, der sich aus der Anwendung der oben beschriebenen Verfahren (Einzelbewertung) ergibt, angesetzt.
Die Anteile für das in Rückdeckung gegebene Versicherungsgeschäft werden entsprechend den Rückversicherungsverträgen ermittelt.
Einer unserer Rückversicherungsverträge beinhaltet eine Unechte Clean Cut Klausel. Dessen von den Bruttorückstellungen für noch nicht abgewickelte Versicherungsfällen abgesetzten Anteile für das in Rückdeckung gegebene Geschäft werden hierunter ausgewiesen.
Für Renten-Versicherungsfälle wurde die Rentendeckungsrückstellung nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Beachtung der Geschäftspläne und der geschäftsplanmäßigen Erklärungen berechnet. Die Ermittlung erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 0,90% für Rentenverpflichtungen mit Zahlungsbeginn vor dem 01.01.2022 und 0,25% für Rentenverpflichtungen mit Zahlungsbeginn nach dem 31.12.2021 sowie der Sterbetafel DAV 2006 HUR.
Die Ermittlung der Schwankungsrückstellung und der Schwankungsrückstellung ähnliche Rückstellungen erfolgte nach den Vorschriften des § 341h HGB, § 29 RechVersV und der Anlage zu § 29 RechVersV sowie § 30 RechVersV.
Rückstellung für drohende Verluste Rückstellungen für drohende Verluste aus dem versicherungstechnischen Geschäft werden in den Versicherungszweigen gebildet, in denen nach der durchschnittlichen Restlaufzeit der Verträge voraussichtlich Fehlbeträge entstehen werden.
Das Schema zur Ermittlung eines drohenden Verlustes berücksichtigt u. a. Kapitalanlageerträge, die Verweildauer der Verträge sowie Beitrags- und Schadenentwicklungen.
Zum 31.12.2024 betrug die Rückstellung für drohende Verluste EUR 336.000 (Vorjahr: EUR 1.961.000).
Die Rückstellung für Beitragsstorno wurde auf Basis von Erfahrungswerten der letzten drei Jahre bezüglich der Stornosätze ermittelt.
Die Rückstellung für Beitragsnachverrechnungen gemäß § 9 FBUB (Allgemeine Feuer-Betriebsunterbrechungs-Versicherungsbedingungen) wurde bedarfsorientiert unter Berücksichtigung bisheriger Zahlungen gebildet. Die Rückversicherungsanteile wurden vertragsgemäß abgeleitet.
Die Rückstellung für Solidarfonds wurde gemäß den Angaben des Verkehrsopferhilfe e.V., Berlin, gebildet.
Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der so genannten "Projected-Unit-Credit-Method" (PUCM). Als Rechnungsgrundlagen dienten die Richttafeln RT 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszins von 1,90% (Vorjahr: 1,82%) unter Berücksichtigung einer Gehaltssteigerung von 2,25% sowie einer altersabhängigen Fluktuation von bis zu 1,5%.
Die Pensionsrückstellung im Rahmen der Entgeltumwandlung (Deferred Compensation) wurde mit dem beizulegenden Zeitwert der dazugehörigen Rückdeckungsversicherung bewertet und gemäß § 246 Abs. 2 HGB mit diesem verrechnet.
Die Ermittlung der Wertansätze der übrigen Rückstellungen erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages; eine Abzinsung dieser Rückstellungen war aufgrund der Restlaufzeit von unter einem Jahr nicht erforderlich.
Abrechnungsverbindlichkeiten aus dem Rückversicherungsgeschäft wurden mit dem Erfüllungsbetrag, der sich aus den Abrechnungen der Rückversicherer ergibt, bilanziert.
Die übrigen Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen passiviert.
Diese Verbindlichkeiten haben alle eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.
| Aktivposten in TEUR |
Bilanzwerte Vorjahr | Zugänge1 | Umbuchungen | Abgänge2 | Zuschreibungen | Abschreibungen |
| A.l. Sonstige Kapitalanlagen | ||||||
| 1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 6.427 | |||||
| 2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 135.949 | 25.812 | 13.582 | |||
| 3. Sonstige Ausleihungen | ||||||
| a) Schuldscheinforderungen und Darlehen | 2.021 | |||||
| 4. Summe A.l. | 25.812 | 0 | 15.603 | 0 | 0 | |
| Insgesamt | 145.397 | 25.812 | 0 | 15.603 | 0 | 0 |
| Aktivposten in TEUR |
Bilanzwerte Geschäftsjahr |
| A.l. Sonstige Kapitalanlagen | |
| 1. Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere | 6.427 |
| 2. Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere | 148.179 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | |
| a) Schuldscheinforderungen und Darlehen | 1.000 |
| 4. Summe A.l. | 155.606 |
| Insgesamt | 155.606 |
1
davon Zinsamortisation TEUR 520 aus Inhaberschuldverschreibungen
2
davon Zinsamortisation TEUR 87 aus Inhaberschuldverschreibungen und TEUR 21 aus Schuldscheinforderungen
| davon Finanzinstrumente wie Anlagevermögen bewertet | ||||
| Anlageart | Buchwert EUR |
Zeitwert EUR |
Buchwert EUR |
Zeitwert EUR |
| Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche Wertpapiere1 | 6.426.811 | 7.311.496 | 6.426.811 | 7.311.496 |
| Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere2 | 148.179.248 | 144.177.876 | 148.179.248 | 144.177.876 |
| Schuldscheinforderungen und Darlehen3 | 1.000.000 | 964.911 | 1.000.000 | 964.911 |
| Gesamt 31.12.2024 | 155.606.059 | 152.454.284 | 155.606.059 | 152.454.284 |
| Gesamt 31.12.2023 | 141.556.412 | |||
1
Auf Aktien, Anteile oder Aktien an Investmentvermögen und andere nicht festverzinsliche
Wertpapiere bestehen zum Bilanzstichtag keine stillen Lasten
2
Auf Inhaberschuldverschreibungen und andere festverzinsliche Wertpapiere im Anlagevermögen
mit Buchwerten in Höhe von insgesamt EUR 101.788.531,33 und Zeitwerten in Höhe von
EUR 96.630.832,45 bestehen zum Bilanzstichtag stille Lasten in Höhe von EUR 5.157.689,88.
3
Auf Schuldscheinforderungen und Darlehen im Anlagevermögen mit Buchwerten in Höhe
von insgesamt EUR 1.000.000,00 und Zeitwerten in Höhe von EUR 964.910,77 bestehen
zum Bilanzstichtag stille Lasten in Höhe von EUR 35.089,23.
| in EUR | 2024 | 2023 |
| Gezeichnetes Kapital | ||
| Stand am 31.12. | 5.000.000 | 5.000.000 |
Das gezeichnete Kapital ist eingeteilt in 10.000 Namensaktien zum Nennwert von EUR 500 je Aktie und mit dem vollen Nennbetrag einbezahlt. Alleinige Gesellschafterin ist die Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG, Direktion für Deutschland, Frankfurt am Main.
| in EUR | 2024 | 2023 |
| Vortrag zum 01.01. | -11.015.250 | -9.993.779 |
| Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag | -2.074.440 | -1.021.472 |
| Stand am 31.12. | -13.089.690 | -11.015.251 |
| in EUR | 2024 | 2023 |
| Darlehen1 | 5.000.000 | 5.000.000 |
| Zinsen | 46.182 | 46.182 |
| Gesamt | 5.046.182 | 5.046.182 |
| in EUR | 2024 | 2023 |
| Pensionen1 | 12.550.947 | |
| Deferred Compensation | 425.132 | 431.475 |
| Saldierung mit Deckungsvermögen | - 425.132 | |
| Gesamt | 12.550.947 | 12.518.892 |
| in EUR | 2024 | 2023 |
| Gewinnbeteiligungen Vermittler | 650.000 | |
| Variable Bezüge/Bonifikationen | 159.000 | 96.000 |
| Prüfungs- und Jahresabschlusskosten | 117.417 | 114.795 |
| Übrige Rückstellungen | 11.293 | |
| Gesamt | 937.710 | 851.330 |
| selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft | ||||
| gesamtes Versicherungsgeschäft | Unfallversicherung | |||
| in EUR | Geschäftsjahr | Vorjahr | Geschäftsjahr | Vorjahr |
| 1 . Gebuchte Bruttobeiträge | 172.468.645 | 4.373.813 | ||
| 2. Verdiente Bruttobeiträge | 170.453.865 | 148.191.688 | 4.365.227 | 4.365.246 |
| 3. Verdiente Nettobeiträge | 111.671.671 | 98.358.294 | 4.309.022 | 4.310.068 |
| 4. Brutto-Aufwendungen für Versicherungsfälle | 102.601.191 | 89.639.133 | 1.635.833 | 1.153.111 |
| 5. Brutto-Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb | 50.310.635 | 41.601.718 | 2.000.895 | 2.158.175 |
| 6. Rückversicherungssaldo | -15.995.069 | -12.091.467 | -56.205 | -55.178 |
| 7. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung | -5.468.102 | -3.464.102 | 182.253 | 32.432 |
| 8. Versicherungstechnische Brutto-Rückstellungen | ||||
| a) insgesamt | 226.721.747 | 210.942.454 | 10.258.794 | 9.486.939 |
| davon: | ||||
| b) Brutto-Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | 152.137.402 | 144.825.370 | 5.944.717 | 5.682.471 |
| c) Schwankungsrückstellung und ähnliche Rückstellungen | 55.487.119 | 48.269.952 | 4.002.258 | 3.501.876 |
| 9. Anzahl der mindestens einjährigen Versicherungsverträge | 91.515 | 99.189 | 6.515 | 6.856 |
| selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft | ||||
| Haftpflichtversicherung | Kraftfahrzeug-Haftpflichtversicherung | |||
| in EUR | Geschäftsjahr | Vorjahr | Geschäftsjahr | Vorjahr |
| 1. Gebuchte Bruttobeiträge | 4.075.889 | 4.304.812 | 1.645.756 | 1.961.089 |
| 2. Verdiente Bruttobeiträge | 4.107.412 | 4.343.722 | 1.655.955 | 1.975.357 |
| 3. Verdiente Nettobeiträge | 3.362.196 | 4.151.410 | 1.959.714 | 1.957.561 |
| 4. Brutto-Aufwendungen für Versicherungsfälle | 1.311.111 | 2.580.860 | 1.03.216 | 2.315.407 |
| 5. Brutto-Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb | 1.835.077 | 1.756.275 | 850.846 | 921.825 |
| 6. Rückversicherungssaldo | -676.048 | -182.192 | -52.549 | 426.016 |
| 7. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung | - 112.605 | -163.433 | -458.933 | -875.815 |
| 8. Versicherungstechnische Brutto-Rückstellungen | ||||
| a) insgesamt | 10.195.957 | 10.201.386 | 12.497.652 | 13.572.591 |
| davon: | ||||
| b) Brutto-Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | 9.222.529 | 9.369.780 | 11.392.182 | 12.160.705 |
| c) Schwankungsrückstellung und ähnliche Rückstellungen | 174.362 | 0 | 981.011 | 772.249 |
| 9. Anzahl der mindestens einjährigen Versicherungsverträge | 19.997 | 20.601 | 7.368 | 8.839 |
| selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft | ||||
| Sonstige Kraftfahrtversicherung | Feuer- und Sachversicherung | |||
| in EUR | Geschäftsjahr | Vorjahr | Geschäftsjahr | Vorjahr |
| 1. Gebuchte Bruttobeiträge | 2.094.705 | 2.441.637 | 114.171.669 | 93.524.432 |
| 2. Verdiente Bruttobeiträge | 2.122.846 | 2.480.441 | 112.128.525 | 91.019.620 |
| 3. Verdiente Nettobeiträge | 2.082.755 | 2.450.600 | 62.483.257 | 49.146.149 |
| 4. Brutto-Aufwendungen für Versicherungsfälle | 1.476.368 | 1.299.470 | 72.916.923 | 56.115.481 |
| 5. Brutto-Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb | 902.345 | 964.080 | 32.821.308 | 24.934.056 |
| 6. Rückversicherungssaldo | -49.037 | -28.005 | - 10.052.694 | -11.143.733 |
| 7. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung | 503.263 | 280.514 | - 10.067.081 | -5.447.423 |
| 8. Versicherungstechnische Brutto-Rückstellungen | ||||
| a) insgesamt | 3.209.253 | 4.276.544 | 123.422.947 | 107.836.993 |
| davon: | ||||
| b) Brutto-Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | 745.049 | 1.389.614 | 87.369.170 | 79.557.247 |
| c) Schwankungsrückstellung und ähnliche Rückstellungen | 2.222.174 | 2.523.263 | 20.759.218 | 15.016.339 |
| 9. Anzahl der mindestens einjährigen Versicherungsverträge | 5.397 | 6.634 | 36.026 | 38.785 |
| selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft | ||||
| Feuerversicherung | Verbundene Hausratversicherung | |||
| in EUR | Geschäftsjahr | Vorjahr | Geschäftsjahr | Vorjahr |
| 1. Gebuchte Bruttobeiträge | 18.808.903 | 15.252.111 | 6.299.792 | 5.778.278 |
| 2. Verdiente Bruttobeiträge | 18.697.362 | 15.212.619 | 6.109.037 | 5.645.092 |
| 3. Verdiente Nettobeiträge | 5.373.809 | 4.096.317 | 5.878.420 | 5.506.643 |
| 4. Brutto-Aufwendungen für Versicherungsfälle | 5.188.612 | 4.335.239 | 4.024.582 | 3.722.746 |
| 5. Brutto-Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb | 4.285.405 | 3.182.848 | 2.046.179 | 2.020.212 |
| 6. Rückversicherungssaldo | -9.238.492 | -5.352.239 | 107.007 | -142.452 |
| 7. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung | -3.052.616 | 115.708 | 113.695 | -247.765 |
| 8. Versicherungstechnische Brutto-Rückstellungen | ||||
| a) insgesamt | 19.028.170 | 13.946.835 | 5.278.277 | 5.039.232 |
| davon: | ||||
| b) Brutto-Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | 10.947.274 | 8.704.526 | 3.283.202 | 3.241.502 |
| c) Schwankungsrückstellung und ähnliche Rückstellungen | 6.582.649 | 4.253.064 | 0 | 0 |
| 9. Anzahl der mindestens einjährigen Versicherungsverträge | 3.488 | 3.843 | 10.262 | 10.810 |
| selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft | ||||
| Verbundene Gebäudeversicherung | Sonstige Sachversicherungen | |||
| in EUR | Geschäftsjahr | Vorjahr | Geschäftsjahr | Vorjahr |
| 1. Gebuchte Bruttobeiträge | 7.025.179 | 6.244.614 | 82.037.795 | 66.249.428 |
| 2. Verdiente Bruttobeiträge | 6.778.926 | 6.125.119 | 80.543.200 | 64.036.789 |
| 3. Verdiente Nettobeiträge | 6.368.735 | 5.905.135 | 44.862.292 | 33.638.053 |
| 4. Brutto-Aufwendungen für Versicherungsfälle | 7.353.056 | 6.932.596 | 56.350.674 | 41.124.900 |
| 5. Brutto-Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb | 2.128.012 | 2.080.731 | 24.361.712 | 17.650.265 |
| 6. Rückversicherungssaldo | 1.659.434 | -231.701 | -2.580.643 | -5.417.341 |
| 7. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung | -1.366.669 | -3.224.063 | -5.761.491 | -2.091.303 |
| 8. Versicherungstechnische Brutto-Rückstellungen | ||||
| a) insgesamt | 11.355.943 | 9.502.488 | 87.760.557 | 79.348.438 |
| davon: | ||||
| b) Brutto-Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | 9.187.003 | 6.837.434 | 63.951.691 | 60.773.785 |
| c) Schwankungsrückstellung und ähnliche Rückstellungen | 164.673 | 0 | 14.011.896 | 10.763.275 |
| 9. Anzahl der mindestens einjährigen Versicherungsverträge | 5.591 | 6.054 | 16.685 | 18.078 |
| selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft | ||||
| Transportversicherung | Sonstige Versicherungen | |||
| in EUR | Geschäftsjahr | Vorjahr | Geschäftsjahr | Vorjahr |
| 1. Gebuchte Bruttobeiträge | 41.426.325 | 39.006.962 | 4.390.229 | 4.065.921 |
| 2. Verdiente Bruttobeiträge | 41.354.983 | 39.840.157 | 4.429.801 | 4.047.347 |
| 3. Verdiente Nettobeiträge | 36.096.260 | 35.543.036 | 1.228.236 | 1.092.933 |
| 4. Brutto-Aufwendungen für Versicherungsfälle | 25.193.344 | 24.147.616 | -477.478 | 1.795.861 |
| 5. Brutto-Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb | 10.865.468 | 10.054.530 | 996.437 | 797.239 |
| 6. Rückversicherungssaldo | -1.784.878 | -34.017 | -3.181.665 | -712.526 |
| 7. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung | 3.501.710 | 2.122.174 | -7.528 | 18.491 |
| 8. Versicherungstechnische Brutto-Rückstellungen | ||||
| a) insgesamt | 60.772.553 | 57.794.173 | 5.252.835 | 5.464.993 |
| davon: | ||||
| b) Brutto-Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | 34.052.654 | 31.357.772 | 2.935.425 | 3.798.052 |
| c) Schwankungsrückstellung und ähnliche Rückstellungen | 24.884.762 | 24.713.073 | 1.828.397 | 1.188.046 |
| 9. Anzahl der mindestens einjährigen Versicherungsverträge | 15.203 | 16.384 | 1.009 | 1.090 |
| gesamtes selbst abgeschlossenes Versicherungsgeschäft | gesamtes in Rückdeckung übernommenes Versicherungsgeschäft | |||
| in EUR | Geschäftsjahr | Vorjahr | Geschäftsjahr | Vorjahr |
| 1. Gebuchte Bruttobeiträge | 172.178.386 | 149.649.157 | 290.260 | 118.711 |
| 2. Verdiente Bruttobeiträge | 170.164.749 | 148.071.891 | 289.117 | 119.797 |
| 3. Verdiente Nettobeiträge | 111.521.440 | 98.651.758 | 150.232 | -293.464 |
| 4. Brutto-Aufwendungen für Versicherungsfälle | 103.093.318 | 89.407.806 | -492.127 | 231.326 |
| 5. Brutto-Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb | 50.272.375 | 41.586.180 | 38.261 | 15.538 |
| 6. Rückversicherungssaldo | -15.853.076 | -11.729.635 | -141.993 | -361.832 |
| 7. Versicherungstechnisches Ergebnis für eigene Rechnung | -6.233.711 | -4.033.061 | 765.159 | 568.959 |
| 8. Versicherungstechnische Brutto-Rückstellungen | ||||
| a) insgesamt | 225.609.991 | 208.633.619 | 1.111.756 | 2.308.835 |
| davon: | ||||
| b) Brutto-Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle | 151.661.726 | 143.315.641 | 475.676 | 1.509.729 |
| c) Schwankungsrückstellung und ähnliche Rückstellungen | 54.852.182 | 47.714.846 | 634.937 | 555.106 |
| 9. Anzahl der mindestens einjährigen Versicherungsverträge | 91.515 | 99.189 | ||
| in EUR | 2024 | 2023 |
| Erträge aus erbrachten Dienstleistungen | 5.631 | |
| Zinserträge | 300.415 | 194.344 |
| Auflösung der Pauschalwertberichtigung Forderungen gegenüber Versicherungsvermittler | - | 96.000 |
| Übrige Erträge | 121.759 | |
| Gesamt | 427.805 | 410.947 |
| in EUR | 2024 | 2023 |
| Aufwendungen für das Führungsfremdgeschäft | 5.409 | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 1.039.862 | 803.586 |
| Aufwendungen, die das Unternehmen als Ganzes betreffen | 1.356.070 | 1.105.562 |
| Sonstige Abschreibungen und Zuführung zur Pauschalwertberichtigung Forderungen gegenüber Versicherungsvermittler | 63.000 | 74.436 |
| BiLMoG-Aufwand | 168.425 | 115.617 |
| Übrige Aufwendungen | 10.293 | |
| Gesamt | 2.643.059 | 2.127.550 |
In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 214.211 (Vorjahr: EUR 213.168) enthalten. Die übrigen Aufwendungen enthalten EUR 2,47 Aufwendungen aus Währungsumrechnungen.
In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind mit EUR 1.329.034 Erträge aus aktiven latenten Steuern enthalten (Vorjahr: EUR 3.230.269).
Bei dem technischen Zinsertrag (GuV-Posten I.2. und 11.3.) handelt es sich um den Zinstransfer zwischen versicherungstechnischer und nichtversicherungstechnischer Rechnung zugunsten der Rentendeckungsrückstellung in den Versicherungszweigen Unfall, Haftpflicht und Kraftfahrzeug-Haftpflicht. Der technische Zinsertrag ergibt sich als rechnungsmäßige Verzinsung auf das arithmetische Mittel der Rentendeckungsrückstellung zum Beginn und zum Ende des Geschäftsjahres. Der Zinssatz liegt für Rentenverpflichtungen mit Zahlungsbeginn vor dem 01.01.2022 bei 0,9% und für Rentenverpflichtungen mit Zahlungsbeginn nach dem 31.12.2021 bei 0,25%.
Von den Bruttoaufwendungen für den Versicherungsbetrieb (GuV Posten 1.6a) entfallen EUR 35,8 Mio. (Vorjahr: EUR 24,0 Mio.) auf den Abschluss und EUR 14,5 Mio. (Vorjahr: EUR 17,6 Mio.) auf die Verwaltung von Versicherungsverträgen.
Vom selbst abgeschlossenen Transportgeschäft werden rund 30% quartalsweise abgerechnet, so dass die Abrechnung des vierten Quartals eines Jahres zeitversetzt, d.h. im ersten Quartal des Folgejahres, gebucht wird.
Das Netto-Abwicklungsergebnis ohne Berücksichtigung von Nachverrechnugsprämien und -Provisionen für alle Versicherungszweige beträgt im Geschäftsjahr 2024 EUR -10,3 Mio. (Vorjahr: EUR -8,1 Mio.), -8,1 % der Eingangsschadenrückstellung (Vorjahr: -6,8%).
Hierbei entfallen auf das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft EUR -10,8 Mio. (Vorjahr: EUR -7,9 Mio.), -8,6% der Eingangsrückstellung (Vorjahr: -6,8%). Auf das übernommene Versicherungsgeschäft entfallen EUR 0,5 Mio. (Vorjahr: EUR -0,2 Mio.), -35,5% der Eingangsrückstellung (Vorjahr: -20,0%).
Es bestehen keine Verpflichtungen durch ausstehende Einlagen von Immobilienfonds (Vorjahr: EUR 88).
Im Rahmen der globalen Mindestbesteuerung nach OECD BEPS Pillar 2 wurden die steuerlichen Verpflichtungen der Helvetia Versicherung hinsichtlich der Safe-Harbour-Regelung überprüft. Die Berechnungen ergaben, dass eine effektive Steuerquote (ETR) für 2024 oberhalb der Mindestgrenze von 15% liegt.
Auf Basis der Transitional CbCR Safe Harbour Regelung der OECD ist die Gesellschaft daher in der aktuellen Berichtsperiode von der detaillierten Berechnung der GloBE-Steuer befreit. Somit wurden im vorliegenden Jahresabschluss keine zusätzlichen latenten Steuerverpflichtungen im Zusammenhang mit BEPS Pillar 2 berücksichtigt.
Die Gesellschaft wird die weitere Entwicklung der regulatorischen Anforderungen kontinuierlich beobachten und gegebenenfalls in zukünftigen Berichtsperioden entsprechende Anpassungen vornehmen.
| in TEUR | 2024 | 2023 |
| Deutschland | 157.283 | |
| Slowenien | 653 | 583 |
| Österreich | 6.404 | 1.976 |
| Bulgarien | 438 | 349 |
| Polen | 362 | 311 |
| Frankreich | 369 | 302 |
| Italien | 1.315 | 938 |
| Spanien | 1.487 | 1.203 |
| Niederlande | 1.558 | 1.120 |
| Belgien | 408 | 488 |
| Übrige | 2.192 | |
| Insgesamt | 172.469 | 149.768 |
| in TEUR | 2024 | 2023 |
| 1. Provisionen jeglicher Art an Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 HGB für das selbst abgeschlossene Versicherungsgeschäft | 38.051 | 31.749 |
| 2. Sonstige Bezüge der Versicherungsvertreter im Sinne des § 92 HGB | 18 | 4 |
| 3. Löhne und Gehälter | 652 | 590 |
| 4. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung | 5 | 6 |
| 5. Aufwendungen für Altersversorgung | 433 | |
| 6. Aufwendungen insgesamt | 39.159 | 32.580 |
| in TEUR | 2024 | 2023 |
| 1 . Abschlussprüfungsleistungen | 81 | |
| 2. Andere Bestätigungsleistungen | ||
| 3. Steuerberatungsleistungen | ||
| 4. Sonstige Leistungen | ||
| 5. Gesamthonorar | 81 |
| ― |
Dr. Markus Gemperle, CEO Europa (Vorsitzender), (Aufsichtsratsmitglied bis 19.11.2024) |
| ― |
Thomas Neusiedler, CEO GIAM (Vorsitzender), (Aufsichtsratsmitglied seit 19.11.2024) |
| ― |
Dr. Annelis Lüscher Hämmerli, Group Chief Financial Officer (stellv. Vorsitzende), |
| ― |
Beat Müller, Group Chief Actuarial Officer. (Aufsichtsratsmitglied bis 19.11.2024) |
| ― |
Patrick Scherrer Head M&A & Venturing, (Aufsichtsratsmitglied seit 19.11.2024) |
| ― |
Volker Steck, Diplom-Kaufmann (Vorsitzender), |
| ― |
Thomas Lanfermann, Diplom Bankbetriebswirt, |
| ― |
Burkhard Gierse, Diplom-Kaufmann, |
| ― |
Markus Rehle, Diplom-Volkswirt |
Die Bezüge des Vorstands betragen EUR 585.243. An frühere Vorstandsmitglieder wurden Pensionen in Höhe von EUR 179.545 gezahlt; für sie ist eine die vollen Verpflichtungen berücksichtigende Pensionsrückstellung in Höhe von EUR 1.914.734 gebildet.
Die Helvetia Versicherungs-Aktiengesellschaft, Berliner Straße 56-58, 60311 Frankfurt, ist beim Amtsgericht Frankfurt unter HRB 6645 registriert.
Die Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG Direktion für Deutschland, Frankfurt am Main, hält 100% der Aktien der Helvetia Versicherungs-Aktiengesellschaft.
Die Helvetia Versicherungs-Aktiengesellschaft ist in den Konzernabschluss der Helvetia Holding AG, St. Gallen, einbezogen. Der Konzernabschluss ist am Sitz des Mutterunternehmens erhältlich und wird im Bundesanzeiger offengelegt.
Zwischen der Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG Direktion für Deutschland und unserer Gesellschaft bestehen Funktionsausgliederungsverträge auf dem Gebiet der Außendienstorganisation und der betrieblichen Verwaltung.
Aufgrund des Organisationsabkommens vermittelt der Außendienst der Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG Direktion für Deutschland Versicherungsverträge für die Helvetia Versicherungs-Aktiengesellschaft.
Mit dem Vertrag über die Zusammenarbeit überträgt die Gesellschaft auf dem Gebiet der Verwaltung auf die Helvetia Schweizerische Versicherungsgesellschaft AG Direktion für Deutschland, die Durchführung der Bestandsverwaltung und -bearbeitung einschließlich der Ordnung der Rückversicherung, des Rechnungswesens, der Vermögensanlagen und -Verwaltung, der Schadenregulierung sowie des Personalwesens.
Frankfurt am Main, den 23. April 2025
Der Vorstand
Steck
Gierse
Lanfermann
Rehle
Wir haben den Jahresabschluss der Helvetia Versicherungs-Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, -bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Helvetia Versicherungs-Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
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entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Versicherungsunternehmen geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) und der Verordnung über die Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen (RechVersV) und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und |
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vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. |
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von der Gesellschaft unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.
Hinsichtlich der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze verweisen wir auf die Erläuterungen im Anhang der Gesellschaft in Abschnitt "Angaben zur Bilanzierung und Bewertung". Risikoangaben sind im Lagebericht in Abschnitt "7.2.5 Versicherungstechnische Risiken" enthalten.
Die Brutto-Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle des selbst abgeschlossenen Schaden-/Unfall-Versicherungsgeschäftes beträgt EUR 151,7 Mio. Dies entspricht 73,8% der Bilanzsumme. Hieraus ergibt sich ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögenslage der Gesellschaft.
Die Brutto-Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle setzt sich aus verschiedenen Teilschadenrückstellungen zusammen. Die Rückstellungen für bekannte und unbekannte Versicherungsfälle bilden hiervon den wesentlichen Teil.
Die Bewertung der Teilschadenrückstellungen für bekannte und unbekannte Versicherungsfälle unterliegt Unsicherheiten hinsichtlich der voraussichtlichen Schadenhöhe und ist daher insbesondere bezogen auf die unbekannten Versicherungsfälle ermessensbehaftet. Die Schätzung darf nach handelsrechtlichen Grundsätzen nicht risikoneutral im Sinne einer Gleichgewichtung von Chancen und Risiken durchgeführt werden, sondern hat unter Beachtung des Vorsichtsprinzips (§ 341 e Abs. 1 Satz 1 HGB) zu erfolgen.
Die Rückstellungen für bekannte Versicherungsfälle werden nach dem voraussichtlichen Aufwand für jeden einzelnen Schadenfall gebildet. Für bereits eingetretene, aber noch nicht gemeldete Schadenfälle (unbekannte Schadenfälle) werden Spätschadenrückstellungen gebildet, die überwiegend nach Erfahrungssätzen berechnet werden; dabei kommen anerkannte versicherungsmathematische Verfahren zur Anwendung.
Das Risiko für den Abschluss besteht bei den zum Bilanzstichtag bereits bekannten Schadenfällen darin, dass die noch zu erwartenden Schadenzahlungen nicht in zutreffender Höhe zurückgestellt werden. Bei den unbekannten Schadenfällen besteht daneben das Risiko, dass diese nicht in zutreffendem Umfang geschätzt werden.
Bei der Prüfung der Rückstellung für bekannte und unbekannte Versicherungsfälle haben wir als Teil des Prüfungsteams eigene Aktuare eingesetzt und risikoorientiert insbesondere folgende wesentlichen Prüfungshandlungen durchgeführt:
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Wir haben uns einen grundlegenden Überblick über den Prozess zur Ermittlung der Rückstellungen verschafft, wesentliche Prozessrisiken und die sie abdeckenden Kontrollen identifiziert und die identifizierten Kontrollen auf ihre Angemessenheit und Wirksamkeit hin getestet. Wir haben uns insbesondere davon überzeugt, dass die Kontrollen, mit denen die korrekte Bewertung sichergestellt werden sollen, sachgerecht aufgebaut sind und wirksam durchgeführt werden. |
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Auf Basis einer bewussten Auswahl haben wir die Ordnungsmäßigkeit der Aktenführung und die Höhe einzelner, bekannter Schadenrückstellungen anhand der Aktenlage für verschiedene Versicherungszweige und -arten nachvollzogen. |
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Die tatsächliche Entwicklung der im Vorjahr gebuchten Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle haben wir anhand der Abwicklungsergebnisse analysiert. |
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Wir haben die Berechnungen des Unternehmens zur Ermittlung der unbekannten Spätschäden nachvollzogen. Dabei haben wir insbesondere die Herleitung der geschätzten Anzahl der Schäden und deren Höhe auf der Grundlage historischer Erfahrungen und aktueller Entwicklungen gewürdigt. |
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Anhand eines Zeitreihenvergleichs insbesondere von Schadenstückzahlen, Schadenhäufigkeiten, durchschnittlichen Schadenhöhen und Abwicklungsgeschwindigkeiten sowie der Geschäftsjahres- und bilanziellen Schadenquoten haben wir die Entwicklung der Schadenrückstellung analysiert. |
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Wir haben eigene aktuarielle Reserveberechnungen für ausgewählte Segmente durchgeführt, die wir auf Basis von Risikoüberlegungen ausgewählt haben. Hierbei haben wir jeweils eine Punktschätzung vorgenommen und diese mit den Berechnungen der Gesellschaft verglichen. |
Die verwendeten Methoden zur Bewertung der in der Brutto-Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle im selbst abgeschlossenen Schaden-/Unfall-Versicherungsgeschäft enthaltenen Teilschadenrückstellungen für bekannte und unbekannte Versicherungsfälle sind sachgerecht, stehen im Einklang mit den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen und wurden korrekt angewendet. Die zugrunde liegenden Annahmen wurden in geeigneter Weise abgeleitet.
Der Aufsichtsrat ist für die sonstige Information "Bericht des Aufsichtsrats" verantwortlich.
Die sonstigen Informationen umfassen den Geschäftsbericht. Die sonstigen Informationen umfassen nicht den Jahresabschluss, die inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben sowie unseren dazugehörigen Bestätigungsvermerk.
Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.
Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
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wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zu den inhaltlich geprüften Lageberichtsangaben oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder |
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anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. |
Der Vorstand ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Versicherungsunternehmen geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) und der Verordnung über die Rechnungslegung von Versicherungsunternehmen (RechVersV) in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Versicherungs-Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der Vorstand verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der Vorstand dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.
Außerdem ist der Vorstand verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der Vorstand verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.
Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APr-VO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
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identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. |
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erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. |
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beurteilen wir die Angemessenheit der vom Vorstand angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der vom Vorstand dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. |
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ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des vom Vorstand angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. |
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beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. |
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beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. |
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führen wir Prüfungshandlungen zu den vom Vorstand dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben vom Vorstand zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. |
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und sofern einschlägig, die zur Beseitigung von Unabhängigkeitsgefährdungen vorgenommenen Handlungen oder ergriffenen Schutzmaßnahmen.
Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.
Wir wurden von der Hauptversammlung am 24. Juni 2024 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 9. Dezember 2024 vom Aufsichtsratsvorsitzen der beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2021 als Abschlussprüfer der Helvetia Versicherungs-Aktiengesellschaft tätig.
Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.
Wir haben folgende Leistung, die nicht im Jahresabschluss oder im Lagebericht der geprüften Gesellschaft angegeben wurde, zusätzlich zur Abschlussprüfung der geprüften Gesellschaft erbracht:
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Prüfung der Solvabilitätsübersicht auf Einzelebene |
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Prüfung des Abhängigkeitsberichtes |
Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Dr. Thomas Kagermeier.
Frankfurt am Main, den 6. Mai 2025
KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
gez. Dr. Kagermeier, Wirtschaftsprüfer
gez. Sommer, Wirtschaftsprüferin
Bericht des Aufsichtsrates an die Hauptversammlung gemäß § 171 AktG zum Jahresabschluss der Helvetia Versicherungs-Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis 31.12.2024
Der Aufsichtsrat hat sich laufend in Sitzungen und Einzelbesprechungen wie auch durch die vom Vorstand erstatteten schriftlichen Berichte und Genehmigungsanträge regelmäßig über die Geschäftslage sowie über bedeutsame Einzelvorgänge unterrichtet.
Der vorliegende Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 und der Lagebericht wurden unter Einbeziehung der Buchführung von dem durch die ordentliche Hauptversammlung am 24.06.2024 bestellten Abschlussprüfer, der KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Frankfurt am Main, geprüft. Diese Prüfung hat ergeben, dass Buchführung und Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften entsprechen und der Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss steht. Der Abschlussprüfer hat an der Bilanzsitzung des Aufsichtsrates teilgenommen, über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet und stand dem Aufsichtsrat für ergänzende Auskünfte zur Verfügung. Von dem Prüfungsergebnis hat der Aufsichtsrat zustimmend Kenntnis genommen.
Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss sowie den Lagebericht geprüft und erhebt nach dem abschließenden Ergebnis dieser Prüfung keine Einwendungen. Er hat den Jahresabschluss gebilligt, der Jahresabschluss ist damit festgestellt.
Außerdem hat der Aufsichtsrat den vom Vorstand gemäß § 312 AktG aufgestellten Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen geprüft. Er kam zu dem gleichen Ergebnis wie der Abschlussprüfer, der den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt hat:
"Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,
2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war."
Der Aufsichtsrat hat nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstandes am Schluss des Berichtes über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen zu erheben.
Der Aufsichtsrat empfiehlt der Hauptversammlung, den Vorstand zu entlasten.
Der Vorsitzende und Mitglied des Aufsichtsrates Herr Dr. Markus Gemperle hat sein Amt zum Ablauf der außerordentlichen Hauptversammlung am 19. November 2024 niedergelegt. Als neues Mitglied wurde durch die Hauptversammlung Herr Thomas Neusiedler in den Aufsichtsrat gewählt. Anschließend wurde er zum Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt.
Herr Beat Müller hat sein Amt als Mitglied des Aufsichtsrats der Gesellschaft mit Ablauf der außerordentlichen Hauptversammlung am 19. November 2024 niedergelegt. Als neues Mitglied wurde durch die Hauptversammlung Herr Patrick Scherrer in den Aufsichtsrat gewählt.
Der Aufsichtsrat dankt Herrn Dr. Gemperle und Herrn Müller für ihre langjährige und engagierte Tätigkeit im Gremium.
Frankfurt am Main, den 7. Mai 2025
Der Aufsichtsrat
Neusiedler
Dr. Lüscher Hämmerli
Scherrer
HELVETIA Versicherungs-Aktiengesellschaft Berliner Straße 56-58
D-60311 Frankfurt Telefon +49 69 1332-0
www.helvetia.de info@helvetia.de Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 6645