Cube Optics AG

Mainz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Lagebericht der Cube Optics AG zum Geschäftsjahr 2013

1. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die Cube Optics AG entwickelt, fertigt und vermarktet Komponenten, Module sowie passive Systeme für die optische Datenkommunikation und Sensorik mit dem Schwerpunkt auf Coarse Wavelength Division Multiplexing (CWDM) - Netzwerken. Die wichtigsten Anwendungsgebiete für die Produkte der Gesellschaft liegen im Bereich der optischen Datenübertragung in Metro-, Zugangs- und Unternehmensnetzen sowie bei faseroptischen Sensorikanwendungen.

Die Marktentwicklung im Geschäftsjahr 2013 war von einem weiteren Anstieg der Nachfrage nach Multiplexern für den Einsatz in Transceivern gekennzeichnet, so dass der Umsatz der Gesellschaft mit Transceiverherstellern erneut gegenüber dem Vorjahr deutlich zunahm. Demgegenüber stagnierte die Nachfrage nach Komponenten durch OEM Hersteller weiterhin, während die Nachfrage nach passiven Netzwerklösungen für den Ausbau endkundennaher Netze nach einer Schwäche im Vorjahr wieder deutlich anstieg. Infolge des überproportionalen Anstieges des Umsatzes mit Transceiverherstellern nahm dieser Anteil am Umsatz der Gesellschaft erneut sehr deutlich auf nunmehr rund die Hälfte des Gesamtumsatzes zu.

Der Druck auf die Marktpreise setzte sich auch im Geschäftsjahr 2013 fort, so dass die durchschnittlichen Verkaufspreise in den meisten Märkten erneut leicht rückläufig waren. Diesen Effekt konnte jedoch durch Kostensenkungen in der Fertigung und Skalenerträge aufgrund der Produktionsausweitung kompensiert werden, so dass die durchschnittlichen Deckungsbeitragsmargen der jeweiligen Produkte im Geschäftsjahr 2013 gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert blieben.

1.2 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Der Umsatz der Gesellschaft betrug im Geschäftsjahr 23,44 Mio. EUR und lag damit um 8,35 Mio. EUR bzw. 55 % über dem Vorjahresumsatz von 15,10 Mio. EUR. Der Umsatzanstieg kam dabei überwiegend aus dem Geschäftsfeld mit Transceiverkunden sowie passiven Netzwerklösungen, während der Umsatz mit Komponenten für OEM Hersteller gegenüber dem Vorjahr fast unverändert blieb. Der Auftragseingang lag mit 27,2 Mio. EUR deutlich über dem Umsatz und auch über dem Auftragseingang des Vorjahres von 16,2 Mio. EUR. Der Auftragsbestand am Jahresende betrug rund 6,61 Mio. EUR und lag damit um etwa 3,7 Mio. EUR über dem entsprechenden Vorjahreswert.

1.3 Personalentwicklung

Die Mitarbeiterzahl der Gesellschaft nahm im Geschäftsjahr 2013 von 76 Mitarbeitern auf 100 Mitarbeiter zu (einschließlich Zeitarbeitskräften von 95 Mitarbeitern auf 111 Mitarbeiter). Die Zahl der festangestellten Mitarbeiter (einschließlich Vorstand) betrug zum Jahresende 2013 101 gegenüber 78 im Vorjahr.

1.4 Investitionen

Im Geschäftsjahr 2013 wurden einschließlich aktivierter Eigenleistungen Investitionen in Höhe von insgesamt 0,93 Mio. EUR (Vorjahr: 1,25 Mio. EUR) getätigt. Der größte Teil der Investitionen entfiel dabei auf technische Anlagen und Maschinen.

1.5 Beschaffung

Im Geschäftsjahr 2013 setzte die Gesellschaft Materialen im Wert von 12,40 Mio. EUR (Vorjahr: 8,09 Mio. EUR) ein, von denen 11,88 Mio. EUR (Vorjahr: 7,59 Mio. EUR) auf bezogene Waren, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und 0,52 Mio. EUR (Vorjahr: 0,49 Mio. EUR) auf bezogene Leistungen entfielen.

2. Darstellung der Lage

2.1 Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme erhöhte sich um 48,2% (3,7 Mio. EUR) von 7,7 Mio. EUR auf 11,4 Mio. EUR. Auf der Aktivseite stiegen die Vorräte um 52 % (+ 1,11 Mio. EUR) und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 21% (+ 0,60 Mio. EUR), während sich die flüssigen Mittel um 1,89 Mio. EUR und die übrigen Aktiva um 4% (0,11 Mio. EUR) erhöhten.

Das bilanzielle Eigenkapital betrug zum Jahresende unter Einbeziehung des Verlustvortrages aus den Vorjahren 5,48 Mio. EUR gegenüber 2,71 Mio. EUR im Vorjahr. Die Eigenkapitalquote betrug zum 31. Dezember 2013 48,0% (Vorjahr: 35,3%).

Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug 3,47 Mio. EUR. Der negative Cash-Flow aufgrund von Investitionen in das Anlagevermögen belief sich auf -0,93 Mio. EUR, der Cash-Flow aufgrund von Finanzierungsvorgängen -0,65 Mio. EUR. Daraus resultierte ein Mittelzufluss von 1,89 Mio. EUR.

2.2 Liquidität

Die liquiden Mittel der Gesellschaft einschließlich Termingelder und Geldmarktfonds beliefen sich am Jahresende auf 1,98 Mio. EUR (Vorjahr: 0,09 Mio. EUR). Daneben bestanden nicht genutzte Kreditlinien der Gesellschaft in Höhe von 0,5 Mio. EUR.

2.3 Ertragslage

Durch den deutlichen Anstieg der Nachfrage von Transceiverherstellern und Kunden im Netzwerkbereich haben sich Auftragslage und Umsatz der Gesellschaft im Laufe des Geschäftsjahres trotz der Schwäche des Komponentenbereichs erneut deutlich verbessert. Trotz des anhaltenden Preisdrucks konnten durch einer weiteren deutliche Verringerung der Herstellkosten der meisten Produkte die Margen und Deckungsbeiträge in etwa konstant gehalten werden. Durch den starken Umsatzanstieg konnte das Ergebnis entsprechend gegenüber dem Vorjahr sehr deutlich gesteigert werden.

Im Geschäftsjahr ergab sich ein Jahresüberschuss von 2,77 Mio. EUR gegenüber einem Jahresüberschuss von 0,10 Mio. EUR im Vorjahr. Der Rohertrag erhöhte sich aufgrund des Umsatzanstieges auf 11,83 Mio. EUR (Vorjahr: 7,22 Mio. EUR). Die Rohertragsmarge erhöhte sich gleichzeitig leicht von 47,2% auf 48,8%.

Der Personalaufwand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr auf 5,29 Mio. EUR (Vorjahr: 4,41 Mio. EUR). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 0,38 Mio. EUR auf 2,26 Mio. EUR moderat erhöht.

Das Betriebsergebnis belief sich auf 3,34 Mio. EUR gegenüber 0,38 Mio. EUR im Vorjahr. Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses (-0,24 Mio. EUR), des neutralen Ergebnisses (-0,07 Mio. EUR) und der Steuern vom Einkommen und Ertrag (-0,265 Mio. EUR) ergab sich ein Jahresergebnis von 2,77 Mio. EUR (Vorjahr: 0,10 Mio. EUR).

3. Risiken

Wesentliche Risiken für die Gesellschaft liegen nach wie vor in dem starken Preiswettbewerb in dem Markt für optische Komponenten und passive Systemlösungen. Hierdurch besteht das Risiko, dass durch den Zwang zur Anpassung an das vorherrschende Marktpreisniveau die erzielbaren Deckungsbeiträge so gering ausfallen, dass die Gesellschaft hiermit auf kurze und mittlere Frist nicht in der Lage sein könnte, alle Gemeinkosten vollständig zu decken und als Unternehmen dauerhaft Gewinne zu erzielen.

Ein weiterer Risikofaktor für die Gesellschaft stellt der Umstand dar, dass der Markt für CWDM-Komponenten immer noch ein Markt mit begrenztem Absatz- und Umsatzvolumen ist, in dem die Zahl der Kunden mit einem hohen Bedarf an passiven Komponenten begrenzt ist. Zur Entfaltung der vollen Kostenvorteile der von Cube Optics eingesetzten Fertigungstechnologie bei einer Großserienfertigung ist daher entweder eine weitere Zunahme der Anwendungsfelder für CWDM - Systeme oder die Erschließung zusätzlicher Marktsegmente durch die Gesellschaft erforderlich. Bei den in der Entstehung begriffenen Volumenanwendungen im Datacombereich und FTTH (Fibre to the Home) ist das erwartete Absatzpotential sehr hoch, jedoch begrenzen die niedrigen Zielpreise der Kunden die bei diesen Anwendungen erzielbaren Deckungsbeiträge.

Ein weiterer, schwer prognostizierbarer Risikofaktor besteht in der Möglichkeit von wesentlichen technologischen Durchbrüchen bei Konkurrenztechnologien, wie etwa der integrierten Optik. Derzeit liegen der Gesellschaft aber keine Kenntnisse vor, dass in nächster Zeit bedeutende technologische Innovationen bei Konkurrenztechnologien zu erwarten wären, die die Wettbewerbsposition der Cube Optics AG wesentlich beeinträchtigen könnten.

Im Rahmen ihrer Geschäftsbeziehungen geht die Gesellschaft ferner teilweise erheblich Haftungsrisiken, auch für mögliche Mangelfolgeschäden ein, die nur teilweise über den bestehenden Versicherungsschutz abgedeckt werden können.

Weitere Risikofaktoren bestehen in der weltwirtschaftlichen Entwicklung sowie der wirtschaftlichen Erholung im Euroraum und in der Entwicklung der Währungsrelationen, wo insbesondere ein Anstieg des Wechselkurses des EUR zum USD sich negativ auf die Ertragskraft der Gesellschaft auswirken könnte. Daneben bestehen die allgemeinen politischen und regulatorischen Risiken sowie Risiken aus unvorhergesehenen oder unvorhersehbaren Ereignissen.

4. Chancen

Wesentliche Chancen liegen für die Gesellschaft in dem starken Wachstum von neuartigen Breitbanddienstleitungen wie Video on Demand, IP - Fernsehen und ähnlichen Angeboten, die eine starke Endkundennachfrage nach immer leistungsfähigeren Breitbandanschlüssen nach sich ziehen. Dazu müssen insbesondere die endkundennahen Netze ausgebaut werden, um die wachsenden Datenraten bewältigen zu können, wobei vor allem im Zugangsbereich aus Kostengründen in zunehmendem Maße einfache, rein passive Systeme zum Einsatz kommen, wie sie die Gesellschaft als einer der weltweit ersten Hersteller aktiv vermarktet. Hinzu kommen zunehmende Datenübertragungsengpässe an den Basisstationen der Mobilfunknetze aufgrund der wachsenden Verbreitung mobiler Internetdienstleistungen, die einen Ausbau der Backhaul-Netze der Mobilfunkbetreiber erforderlich machen. Darüber hinaus bietet auch die Modernisierung der Kabelnetze ebenso wie der Ausbau von Glasfaser-netzen bis zum Endkunden (Fibre to the Home - FTTH) weitere Absatzmärkte mit hohen erwarteten Zuwachsraten und zusätzlichen Anwendungsmöglichkeiten. Durch die nach wie vor bestehenden Engpässe für die Datenübertragung bietet der Ausbau der Infrastruktur im Zugangsbereich noch auf mehrere Jahre hinaus gute Wachstumschancen für die Gesellschaft.

Weitere Chancen bestehen in dem Trend zum Einsatz komprimierter Systeme, in denen kompakte, platzsparende Komponenten benötigt werden. Hierzu gehören Anwendungen im Außenbereich sowie verschiedene Spezialanwendungen im Rundfunk-, Verteidigungs- und Sicherheitsbereich. Durch den zunehmenden Einsatz der Optik in einer wachsenden Zahl industrieller Anwendungen wie etwa in der Messtechnik, Sensorik und der Medizintechnik ergeben sich zusätzliche Marktchancen der Gesellschaft in innovativen Optikanwendungen außerhalb von Telekommunikationsnetzen.

Weiterhin ergeben sich durch den Trend zur zunehmenden Integration optischer Module und insbesondere zur Integration von passiven und aktiven Funktionen zusätzliche Anwendungsfelder für Produkte von Cube Optics, da die von der Gesellschaft eingesetzte neuartige Technologie durch ihren modularen Aufbau und der Eignung für eine hybride Integration sehr gut für die Entwicklung höher integrierter Module geeignet ist. Hierbei bietet insbesondere die nächste Generation optischer Netze mit 40 und 100 G - Übertragungsraten ein großes Potential für den Einsatz integrierter optischer Submodule in Transceivern. Durch die hierfür benötigten kleinen, integrierten Bauteile, die auf engstem Raum sowohl Laser als auch Multiplexer bzw. Detektoren und Demultiplexer enthalten, ergeben sich noch auf Jahre hinaus große Wachstumschancen für die Gesellschaft.

5. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft

Für das Geschäftsjahr 2014 erwartet die Gesellschaft aufgrund des nach wie vor bestehenden Investitionsbedarfs beim Ausbau der Breitbandnetze weiterhin leicht steigende Investitionen der Netzbetreiber, wobei die Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern und Märkten erneut sehr deutlich ausfallen dürften. Treibende Kräfte für das Investitionsverhalten sind hierbei nach wie vor vor allem die Nachfrage nach Breitbandanschlüssen sowie der anhaltende Anstieg der Übertragungsraten in Unternehmensnetzen. Weiterhin erwartet die Gesellschaft eine Fortsetzung der Trends zum Einsatz von Komponenten mit reduzierter Bauteilgröße im Systembereich sowie des Einsatzes von passiven CWDM-Netzwerken.

Darüber hinaus rechnet die Gesellschaft mit einem weiter zunehmenden Absatz von Komponenten für den Einsatz in 40 und 100 G Transceivern, der sich voraussichtlich auch über das Jahr 2014 hinaus weiter fortsetzen wird. Aufgrund dieser Markttrends und des in den Vorjahren erfolgten Ausbaus des Vertriebsnetzes und des Produktangebots rechnet die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2014 mit einem stabil wachsenden Auftragseingang, Umsatz und Rohertrag bei einem in etwa gleichbleibenden Nettoergebnis. Die Umsatzerlöse zum 30. April 2013 betrugen 9,15 gegenüber 6,90 Mio. EUR im entsprechenden Vorjahreszeitraum (+32,6%).

In der Technik und Produktentwicklung liegt der Schwerpunkt weiterhin auf der Entwicklung und Produktionseinführung integrierter optischer Bauteile für den Einsatz in 40 und 100 G Transceivern sowie dem weiteren Ausbau der Fertigungskapazität.

Bei weiter zunehmenden Investitionen der Netzbetreiber und einer weiter steigenden Nachfrage von Seiten der Transceiverhersteller sieht sich die Gesellschaft aufgrund von Skaleneffekten bei steigenden Absatzvolumina, der Umsetzung weiterer Prozessverbesserungen sowie des Automatisierungspotentials ihrer Technologie gegenüber dem Wettbewerb sehr gut positioniert.

Aufgrund der Vorteile der von Cube Optics eingesetzten flexiblen Technologieplattform, die die Herstellung eines breiten Produktspektrums innovativer faseroptischer Komponenten und Module bei gleichzeitig sehr niedrigen Herstellkosten ermöglicht, ist die mittelfristige Rentabilitätserwartung der Gesellschaft weiterhin sehr positiv.

Für das Geschäftsjahr 2014 rechnet die Gesellschaft wegen einer Verschiebung des Produktmixes zu margenschwächeren Produkten, der Kosten für eine weiteren Ausbau der Produktionskapazitäten und der Entwicklung neuer Produkte nur mit einer leichten Zunahme des Jahresüberschusses bei einem leicht positiven Cash Flow.

 

Mainz, den 5. Mai 2014

gez. Dr. Francis Nedvidek, Vorstand

gez. Dr. Thomas Paatzsch, Vorstand

gez. Ingo Smaglinski, Vorstand

gez. Sven Krüger, Vorstand

gez. Bernhard Heine, Vorstand

Bilanz zum 31. Dezember 2013

Aktiva

Vorjahr
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   22.705,00   13.797,50
II. Sachanlagen        
1. technische Anlagen und Maschinen 1.985.316,88     1.991.686,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 275.882,24     244.311,50
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 27.704,66     90.086,68
    2.288.903,78   2.326.084,68
      2.311.608,78 2.339.882,18
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte        
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.624.739,95     1.055.138,46
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 104.704,00     79.714,05
3. fertige Erzeugnisse und Waren 1.518.923,32     1.000.731,94
4. geleistete Anzahlungen 6.073,15     6.073,15
    3.254.440,42   2.141.657,60
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.418.978,09     2.821.924,58
2. sonstige Vermögensgegenstände 344.597,38     220.256,16
    3.763.575,47   3.042.180,74
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   1.983.448,79 9.001.464,68 91.465,63
C. Rechnungsabgrenzungsposten     32.003,90 20.404,99
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung     61.433,00 63.076,00
      11.406.510,36 7.698.667,14

Passiva

       
    Vorjahr
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital   589.568,00   589.568,00
Eigene Anteile   -250,00   -250,00
Ausgegebenes Kapital   589.318,00   589.318,00
II. Kapitalrücklage   9.392.410,00   9.392.410,00
III. Gewinnrücklage   250,00   250,00
IV. Verlustvortrag   -7.267.942,15   -7.370.744,83
V. Jahresüberschuss   2.765.877,35   102.802,68
      5.479.913,20 2.714.035,85
B. Rückstellungen        
1. Steuerrückstellungen   265.386,00   0,00
2. sonstige Rückstellungen   1.882.418,72   1.528.692,41
      2.147.804,72 1.528.692,41
C. Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten   0,00   252.367,91
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen   83.559,51   26.435,35
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   2.041.944,49   1.183.832,33
4. sonstige Verbindlichkeiten   1.653.288,44   1.993.303,29
- davon aus Steuern: € 129.551,61 (Vorjahr: € 87.891,82)        
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: € 3.033,80 (Vorjahr: € 3.229,00)        
      3.778.792,44 3.455.938,88
      11.406.510,36 7.698.667,14

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013

Vorjahr
1. Umsatzerlöse   23.443.849,41 15.095.431,50
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Leistungen   543.181,33 171.454,33
3. andere aktivierte Eigenleistungen   38.835,00 43.470,00
4. sonstige betriebliche Erträge   229.878,85 194.784,81
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung: € 224.979,67 (Vorjahr: € 192.069,58)      
5. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 11.675.114,69   7.594.603,35
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 518.961,91   490.808,82
    12.194.076,60 8.085.412,17
6. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 4.596.133,46   3.654.517,72
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 695.088,07   756.382,61
- davon für Altersversorgung € 9.867,60 (Vorjahr: € 8.545,09)      
    5.291.221,53 4.410.900,33
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   953.331,77 559.207,89
8. sonstige betriebliche Aufwendungen   2.546.273,03 2.065.924,48
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: € 286.445,03 (Vorjahr: € 190.708,03)      
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   1.473,12 3.867,17
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen € 263,55 (Vorjahr: € 682,45)      
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   243.746,95 284.562,26
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   3.028.567,83 103.000,68
12. außerordentliche Erträge   2.880,52 0,00
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   265.386,00 0,00
14. sonstige Steuern   185,00 198,00
15. Jahresüberschuss   2.765.877,35 102.802,68

Anhang für das Wirtschaftsjahr vom 1. Januar 2013 zum 31. Dezember 2013

der Cube Optics AG, Mainz

1 Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buchs des HGB und den ergänzenden Bestimmungen des Aktiengesetzes aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB. Die größenabhängigen Aufstellungserleichterungen und Schutzklauseln wurden teilweise in Anspruch genommen.

2 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind, soweit dies gesetzlich nicht ausdrücklich gefordert wird, nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

2.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage zu diesem Anhang beigefügten Anlagespiegel.

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten und Abschreibungen einbezogen. Die Abschreibungen entsprechen den steuerlichen Vorschriften. Auf die im Geschäftsjahr zugegangenen Anlagegüter wird jeweils die auf volle Monate aufgerundete zeitanteilige Jahresabschreibung berechnet.

Für geringwertige Anlagegüter, die bis 31. Dezember 2009 angeschafft wurden, wendet die Gesellschaft die Regelungen des § 6 Abs. 2 und Abs. 2a EStG in der bis dahin geltenden Fassung an. Dementsprechend werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 150 im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird. Für geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 150 und bis zu EUR 1.000 wird pro Jahr ein Sammelposten gebildet, der jährlich mit einem Fünftel abgeschrieben wird, wobei der Abgang nach Ablauf der fünf Jahre unterstellt wird.

Für geringwertige Anlagegüter, die nach dem 31. Dezember 2009 angeschafft wurden, wendet die Gesellschaft die Regelung des § 6 Abs. 2 EStG in der seither geltenden Fassung an. Dementsprechend werden geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 410 im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben, wobei im Zugangsjahr auch der Abgang unterstellt wird.

2.2 Umlaufvermögen

Die Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse wurden zu der Untergrenze der steuerlichen Herstellkosten, d.h. zu Einzelkosten und Material- und Fertigungsgemeinkosten, bewertet.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden zum Devisenkurs des Buchungstages bewertet. Verluste aus Kursänderungen bis zum Abschlussstichtag werden stets, Gewinne aus Kursänderungen nur bei Restlaufzeiten von einem Jahr oder weniger berücksichtigt. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt.

Flüssige Mittel sind zu ihrem Nennwert angesetzt.

Das Wahlrecht zur Aktivierung latenter Steuern für die sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird nicht ausgeübt.

2.3 Rückstellungen

Zur Bewertung der Pensionsverpflichtungen wird auf die Ausführungen unter den Angaben zur Bilanz verwiesen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkonkruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins.

3 Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

3.1 Eigenkapital

Das Grundkapital betrug am Bilanzstichtag 589.568,- EUR und war in 589.568 nennwertlose Stückaktien eingeteilt. Das Grundkapital setzte sich zusammen aus 63.129 Stammaktien, 52.159 Vorzugsaktien vom Typ A, 150.070 Vorzugsaktien vom Typ B, 163.239 Vorzugsaktien vom Typ C, 81.872 Vorzugsaktien vom Typ D sowie 79.099 Vorzugsaktien vom Typ E. Die Aktien lauten gemäß § 5 der Satzung auf den Namen. Die Aktien können nur mit schriftlicher Zustimmung der Gesellschaft übertragen werden. Das Grundkapital ist vollständig eingezahlt. Die Kapitalrücklage in Höhe von 9.392.410 EUR stammt aus den Kapitalerhöhungen sowie aus Zuzahlungen von Aktionären gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB.

Das buchmäßige Eigenkapital betrug zum Bilanzstichtag 5.479.913,20 EUR und setzt sich aus dem gezeichneten Kapital in Höhe von 589.568,- EUR, der Kapitalrücklage in Höhe von 9.392.410,- EUR, dem Verlustvortrag in Höhe von 7.267.942,15 EUR sowie dem Jahresüberschuss von 2.765.877,35 EUR zusammen.

Zum Jahresende 2013 hielt die Gesellschaft insgesamt 250 eigene Aktien mit einem rechnerischen Nennwert von 250,- EUR, was 0,04 % des Grundkapitals der Gesellschaft entspricht, zum Zweck der Ausgabe an Mitarbeiter der Gesellschaft.

3.2 Stille Beteiligung

Von Januar 2001 bis zum Jahresende 2010 bestand eine stille Beteiligung der tbg Technologie-Beteiligungs-Gesellschaft mbH der Deutschen Ausgleichsbank, Bonn, an der Gesellschaft in Höhe von 1.500.000,- EUR. Die stille Beteiligung war mit einer vom Jahresergebnis unabhängigen Mindestvergütung von 7 % p.a. verzinst. Daneben war eine Gewinnbeteiligung von 12 % an dem jeweils erwirtschafteten, bereinigten Jahresüberschuss vereinbart. Die tbg konnte darüber hinaus zum Zeitpunkt der Rückzahlung der stillen Beteiligung eine Endvergütung in Höhe von 30 % des Beteiligungswertes abzüglich eventuell gezahlter Gewinnanteile, sowie, ab dem 6. Beteiligungsjahr, zusätzlich 6 % p.a. erheben, wenn die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft dies zuließen.

Von Dezember 2002 bis Ende Dezember 2012 bestand eine weitere stille Beteiligung mit der tbg in Höhe von 500.000,- EUR, welche aufgrund der Beendigung der Laufzeit per 31.12.2012 nicht mehr in der Bilanz ausgewiesen wurde. Diese stille Beteiligung war mit einer vom Jahresergebnis unabhängigen Mindestvergütung von 9,5 % p.a. verzinst. Weiterhin sah der Beteiligungsvertrag eine Gewinnbeteiligung der tbg von 12 % an dem jeweils erwirtschafteten, bereinigten Jahresüberschuss vor, der für alle stille Beteiligungen der tbg an der Gesellschaft zusammengenommen nur einmal erhoben wird. Die tbg hatte darüber hinaus das Recht, zum Zeitpunkt der Rückzahlung der stillen Beteiligung eine Endvergütung in Höhe von 35 % des von der Gesellschaft in Anspruch genommenen Beteiligungswertes abzüglich eventuell gezahlter Gewinnanteile, sowie, ab dem 6. Beteiligungsjahr, zusätzlich 7 % p.a. erheben, sofern die wirtschaftlichen Verhältnisse der Gesellschaft dies zuließen.

Die Mittel aus beiden stillen Beteiligungen waren von der Gesellschaft zwischenzeitlich vollständig in Anspruch genommen. Hinsichtlich der Rückzahlung des Beteiligungsbetrages der ersten stillen Beteiligung vereinbarte die Gesellschaft mit der KfW Kreditanstalt für Wiederaufbau, die Beteiligung über einen Zeitraum von fünf Jahren in steigenden halbjährlichen Beträgen zu tilgen und schloss hierüber mit der KfW zum 31.12.2010 eine Rückzahlungsvereinbarung ab. Der Zinssatz für die Prolongation des Beteiligungsbetrages im Rahmen der Rückzahlungsvereinbarung beträgt hierbei effektiv 5,52%. Die Entscheidung über die Geltendmachung des Aufgeldanspruches der KfW wurde in der Rückzahlungsvereinbarung auf das Ende des Tilgungszeitraumes vertagt. Im Geschäftsjahr 2013 tilgte die Gesellschaft gemäß der getroffenen Rückzahlungsvereinbarung einen Teilbetrag von 300.000,- EUR der ersten stillen Beteiligung sowie einen Teilbetrag von 50.000,- EUR der zweiten stillen Beteiligung. Der Ausweis der Rückzahlungsbeträge mit einem Gesamtbetrag von 350.000,- EUR erfolgt über die sonstigen Verbindlichkeiten. Der Zinsaufwand in Höhe von 105.000,- EUR ist in den sonstigen Rückstellungen enthalten.

Hinsichtlich der Rückzahlung des Beteiligungsbetrages der zweiten stillen Beteiligung vereinbarte die Gesellschaft mit der KfW Kreditanstalt für Wiederaufbau, die Beteiligung über einen Zeitraum von fünf Jahren in steigenden halbjährlichen Beträgen zu tilgen und schloss hierüber mit der KfW zum 31.12.2012 eine Rückzahlungsvereinbarung ab. Der Zinssatz für die Prolongation des Beteiligungsbetrages im Rahmen der Rückzahlungsvereinbarung beträgt hierbei 10,76%. Die Entscheidung über die Geltendmachung des Aufgeldanspruchs der KfW wurde in der Rückzahlungsvereinbarung auf das Ende des Tilgungszeitraumes vertagt, wobei der Aufgeldanspruch bis dahin ohne Verzinsung gestundet wird.

3.3 Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Als versicherungsmathematisches Berechnungsverfahren wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Method) angewandt. Folgende Annahmen wurden der Berechnung zugrundegelegt:

31.12.2013
Zinssatz (gemäß Vereinfachungsregel § 253 Abs. 2 S. 2 HGB) 4,88. %
Erwartete Lohn- und Gehaltsteigerungen 0,00. %
Erwartete Rentensteigerungen 0,00. %
Zugrunde gelegte Sterbetafeln Heubeck 2005 G

Verpflichtungen aus Pensionszusagen sind teilweise durch Vermögensgegenstände gesichert.

Die Vermögensgegenstände wurden nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den ihnen zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Es handelt sich im Wesentlichen um Rückdeckungsversicherungen. Für den Ausweis in der Bilanz wurden folgende Verrechnungen vorgenommen:

31.12.2013
EUR
Rückstellung Pensionen zur Saldierung -181.313,00
Rückdeckungsbeitrag zur Saldierung 242.746,00
Bilanzausweis als Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 61.433,00

3.4 Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken nur in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie haben sich im Geschäftsjahr 2013 wie folgt entwickelt:

01.01.2013
TEUR
Verbrauch
TEUR
Zuführung
TEUR
31.12.2013
TEUR
Personalverpflichtungen:        
Resturlaub 175,0 175,0 170,0 170,0
Tantiemen 61,8 61,8 70,4 70,4
Berufsgenossenschaft 20,0 20,0 22,0 22,0
Ansprüche aus Überstunden 10,0 10,0 14,5 14,5
Sonstige Personalverpflichtungen     25,1 25,1
übrige ungewisse Verpflichtungen:        
Zinsrückstellungen 1.052,1 132,9 243,2 1.162,3
Ausstehende Rechnungen 43,9 43,9 162,5 162,5
Abschluss- und Prüfungskosten 19,5 16,5 24,0 27,0
Rückstellung f. Gewährleistungen 77,7 32,4 70,4 115,7
Rückstellung Provisionen 38,0 37,4 49,8 50,4
Gutschriften Bezug        
Aufsichtsratsvergütungen 30,7 12,0 43,8 62,5
  1.528,7 541,9 895,7 1.882,4

3.5 Verbindlichkeiten

Gesamtbetrag
TEUR
Restlaufzeiten
bis 1 Jahr
TEUR
1-5 Jahre
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,0 0,0 0,0 0,0
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 83,6 83,6 0,0 0,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.041,9 2.041,9 0,0 0,0
Sonstige Verbindlichkeiten 1.653,3 164,8 1.488,5 0,0
  3.778,8 2.290,3 1.488,5 0,0

Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus dem noch zu tilgenden Rückzahlungsbetrag der beiden stillen Beteiligungen sowie aus Steuerverbindlichkeiten aus abzuführender Kapitalertragssteuer und Lohnsteuer vom Dezember 2013.

Es besteht eine Kreditlinie in Höhe von 500.000,00 EUR, von der zum Jahresende ein Teilbetrag in Höhe von 0,00 EUR in Anspruch genommen war und die durch eine Globalzession der Forderungen aus Lieferung und Leistungen sowie des Warenlagers besichert ist.

3.6 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

4 Zusätzliche Angaben

a) Vorstand und Aufsichtsrat

Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2013 durch den Vorstand

Herr Dr. Francis Nedvidek, Ingenieur, 55126 Mainz

Herr Dr. Thomas Paatzsch, Physiker, 55116 Mainz, Herr Ingo Smaglinski, Ingenieur, 55131 Mainz,

Herr Sven Krüger, Physiker, 55263 Wackernheim und

Herr Bernhard Heine, Dipl.-Kaufmann, 65719 Hofheim

vertreten.

Mitglieder des Aufsichtsrates waren:

Herr Giorgio Anania, Physiker, 8670 Médan, Frankreich (Vorsitzender);

Herr Waldemar Jantz, Kaufmann, 81925 München (stellv. Vorsitzender);

Herr Helmut Wörner, Ingenieur, 63303 Dreieich;

Herr Kurt Mück, Berater, 90419 Nürnberg.

Kredite an Mitglieder der Geschäftsführung oder des Aufsichtsrates wurden nicht gewährt. Haftungsverhältnisse wurden für diese Personen nicht eingegangen.

b) Finanzielle Verpflichtungen

Am 31. Dezember 2013 hatte die Gesellschaft Miet- und Leasingverträge mit Dritten abgeschlossen, aus denen sich bis zum Ende der Vertragslaufzeit noch finanzielle Verpflichtungen in folgender Höhe ergeben:

TEUR
Leasingvertrag EDV 43,1
Mietverträge Gebäude Robert-Koch-Str. 30/50 360,0
  403,1

Die Miet- und Leasingzahlungen verteilen sich auf folgende zukünftige Jahre:

TEUR
2014 176,6
2015 160,7
2016 48,6
2017 8,6
2018 8,6
  403,1

c) Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr 2013 beschäftigte die Gesellschaft einschließlich des Vorstandes durchschnittlich 95 Arbeitnehmer (Vorjahr: 74). Hiervon entfielen im Jahresdurchschnitt auf die Gruppe der gewerblichen Mitarbeiter 52,3 (Vorjahr: 37), auf die Gruppe der Angestellten 34,4 (Vorjahr: 26,8), auf Aushilfen 3,4 (Vorjahr: 5) sowie auf Mitglieder des Vorstandes 5 (Vorjahr 5).

d) Gesamtbezüge des Vorstands und des Aufsichtsrats

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Vorstandes betrugen im Geschäftsjahr 2013 749.054,68 €, die der Mitglieder des Aufsichtsrates 96.000,00 €.

e) Fortführung der Position Jahresüberschuss/-fehlbetrag gem. § 158 (1) AktG

Geschäftsjahr
EUR
Vorjahr
EUR
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 2.765.877,35 102.802,68
Verlustvortrag aus dem Vorjahr 7.267.942,15 7.370.744,83
Entnahmen aus der Kapitalrücklage 0,00 0,00
Bilanzverlust 4.502.064,80 7.267.942,15

f) Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Mainz, den 05. Mai 2014

gez. Dr. Francis Nedvidek, Vorstand

gez. Dr. Thomas Paatzsch, Vorstand

gez. Ingo Smaglinski, Vorstand

gez. Sven Krüger, Vorstand

gez. Bernhard Heine, Vorstand

ANLAGEVERMÖGEN

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2013 Zugänge Abgänge Umgliederung Stand 31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 131.342,65 19.275,70 0,00 0,00 150.618,35
II. Sachanlagen          
1. technische Anlagen und Maschinen 5.172.543,10 635.767,57 0,00 85.933,02 5.894.243,69
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.594.329,91 248.161,10 6.786,36 0,00 1.835.704,65
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 90.086,68 23.551,00 0,00 -85.933,02 27.704,66
  6.856.959,69 907.479,67 6.786,36 0,00 7.757.653,00
  6.988.302,34 926.755,37 6.786,36 0,00 7.908.271,35
Abschreibungen
Stand 01.01.2013 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 117.545,15 10.368,20 0,00 127.913,35
II. Sachanlagen        
1. technische Anlagen und Maschinen 3.180.856,60 728.070,21 0,00 3.908.926,81
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.350.018,41 214.893,36 5.089,36 1.559.822,41
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  4.530.875,01 942.963,57 5.089,36 5.468.749,22
  4.648.420,16 953.331,77 5.089,36 5.596.662,57
Buchwerte
Stand 31.12.2013 Stand 31.12.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 22.705,00 13.797,50
II. Sachanlagen    
1. technische Anlagen und Maschinen 1.985.316,88 1.991.686,50
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 275.882,24 244.311,50
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 27.704,66 90.086,68
  2.288.903,78 2.326.084,68
  2.311.608,78 2.339.882,18

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Cube Optics AG für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der Cube Optics AG für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Frankfurt am Main, den 06. Juni 2014

Warth & Klein Grant Thornton GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

A. Heitger-Schmidt, Wirtschaftsprüferin

R. Binder, Wirtschaftsprüfer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2013 wurde am 17.06.2014 durch den Aufsichtsrat festgestellt.