HUBER+SUHNER Cube Optics AG

Mainz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Bilanz zum 31. Dezember 2018

AKTIVA

31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 57.048,50   25.566,00
II. Sachanlagen      
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.920.071,56   2.007.640,24
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.075.480,00   733.508,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 108.468,75   2.455.077,65
  5.104.020,31   5.196.225,89
III. Finanzanlagen      
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.000,00   3.000,00
    5.164.068,81 5.224.791,89
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.314.688,70   3.476.378,01
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 40.061,06   314.268,43
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.741.428,41   2.421.719,95
4. Geleistete Anzahlungen 42.972,88   80.323,65
  5.139.151,05   6.292.690,04
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.691.174,78   4.809.367,50
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.734.953,59   383.019,16
3. Sonstige Vermögensgegenstände 873.057,90   4.747.127,46
  6.299.186,27   9.939.514,12
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.026.655,56   1.656.114,23
    13.464.992, 88 17.888.318, 39
C. Rechnungsabgrenzungsposten   78.285,14 103.302,76
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung   0,00 4.754,00
    18.707.346,83 23.221.167,04

Passiva

     
  31.12.2018   31.12.2017
  EUR EUR EUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital   589.568,00 589.568,00
./. Eigene Anteile   -250,00 -250,00
    589.318,00 589.318,00
II. Kapitalrücklage   1.082.410,00 1.082.410,00
III. Gewinnrücklagen      
1. Gesetzliche Rücklage 36.400,26   36.400,26
2. Andere Gewinnrücklagen 250,00   250,00
    36.650,26 36.650,26
IV. Gewinnvortrag   3.598.459,38 3.598.459,38
    5.306.837,64 5.306.837,64
B. Rückstellungen      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 36.685,00   0,00
2. Steuerrückstellungen 146.500,00   3.643.873,93
3. Sonstige Rückstellungen 2.061.896,07   1.384.896,09
    2.245.081,07 5.028.770,02
C. Verbindlichkeiten      
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 22.074,13   259.866,40
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.060.102,86   2.461.298,93
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.112.658,36   7.040.449,20
4. Sonstige Verbindlichkeiten 6.960.592,77   3.123.944,85
davon aus Steuern EUR 69.313,30 (Vj. EUR 72.255,34)      
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 10.922,26 (Vj. EUR 35.028,48)      
    11.155.428,12 12.885.559,38
    18.707.346,83 23.221.167,04

Gewinn- und Verlustrechnung für 2018

2018 2017
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 39.946.170,55   51.871.155,86
2. Verminderung (Vj. Erhöhung) des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -999.749,01   1.015.689,64
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 22.124,00   9.355,50
4. Sonstige betriebliche Erträge 2.082.180,76   2.549.936,72
davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 1.557.012,49 (Vj. EUR 2.535.269,65)      
    41.050.726,30 55.446.137,72
5. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 26.384.891,14   34.908.739,69
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 284.384,87   677.336,32
6. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 5.717.833,91   7.039.417,01
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.113.242,55   1.279.892,19
davon für Altersversorgung EUR 56.525,04 (Vj. EUR 16.428,80)      
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 948.162,72   1.716.855,49
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.841.474,57   6.351.237,36
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 1.838.425,90 (Vj. EUR 2.959.452,10)      
    40.289.989,76 51.973.478,06
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 346.825,72   694.146,54
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 521.484,42   439.762,16
    -174.658,70 254.384,38
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   228.090,35 0,00
12. Ergebnis nach Steuern   357.987,49 3.727.044,04
13. Sonstige Steuern   160,00 160,00
14. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn   357.827,49 3.726.884,04
15. Jahresüberschuss   0,00 0,00
16. Gewinnvortrag   3.598.459,38 3.598.459,38
17. Bilanzgewinn   3.598.459,38 3.598.459,38

A N H A N G für das Geschäftsjahr 2018

der HUBER+SUHNER Cube Optics AG, Mainz

eingetragen im Handelsregister des Amtsgericht Mainz unter HRB 7366

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Vorschriften für große Kapitalgesellschaften und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 HGB.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Vergleich zum Vorjahr beibehalten worden. Bei der Bewertung wird von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen.

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige, lineare Abschreibungen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer angesetzt. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgt die Bewertung zum Abschlussstichtag zum niedrigeren beizulegenden Wert.

In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen.

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800 werden im Anschaffungsjahr voll abgeschrieben.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind zu der Untergrenze der steuerlichen Herstellkosten, d.h. zu Einzelkosten und Material- und Fertigungsgemeinkosten, bewertet. Abwertungen für Bestandsrisiken sind in ausreichendem Maße vorgenommen.

Die Ermittlung des beizulegenden Werts am Abschlussstichtag erfolgt unter Anwendung einer Gängigkeitsabschreibung (Reichweitenverfahren).

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu ihrem Nominalbetrag abzüglich gegebenenfalls erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt.

Flüssige Mittel sind zu ihrem Nennwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die erst im folgenden Geschäftsjahr aufwandswirksam werden.

Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus der Altersversorgung wurde eine Rückdeckungsversicherung geschlossen. Die Bewertung erfolgt zum beizulegenden Zeitwert, dieser wird mit den jeweils zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt der beizulegende Zeitwert der Vermögensgegenstände die Verpflichtungen, erfolgt der Ausweis als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung. Aufwendungen und Erträge, die aus der Abzinsung sowie aus dem zu verrechnenden Vermögen stammen, werden saldiert.

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Pensionsrückstellungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) ermittelt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 0,00 % bei den Entgelten und von 0,00 % bei den Renten ausgegangen. Der zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich auf 3,25 %; es handelt sich um den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Bei Rückstellungen mit Restlaufzeiten von über einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem fristkongruenten von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Umrechnung von Fremdwährungsposten erfolgt im Entstehungszeitpunkt zum Devisenkassamittelkurs. Die Stichtagsbewertung von auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten erfolgt in Übereinstimmung mit § 256a HGB. Erträge bzw. Aufwendungen aus der Währungsumrechnung werden in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten „Sonstige betriebliche Erträge" bzw. „Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Zur Absicherung von Währungsrisiken aus zukünftigen USD-Zahlungsströmen wurden über den Bilanzstichtag hinweg vier Devisentermingeschäfte mit einem Nominalvolumen von insgesamt TEUR 2.405 bzw. TUSD 2.750 abgeschlossen. Der beizulegende Zeitwert beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 6 (Vj. TEUR 36). Die Bewertung erfolgte unter Anwendung der Market-to-Market-Methode.

Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage zu diesem Anhang beigefügten Anlagespiegel.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 2.735 (Vj. TEUR 383) bestehen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen die HUBER & SUHNER Spain S. L. in Höhe von TEUR 4 (Vj. TEUR 117).

Die übrigen sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Erstattungsansprüche auf Umsatzsteuervorauszahlungen 2018.

Sonstige Vermögensgegenstände von mehr als einem Jahr resultieren aus Kautionen in Höhe von TEUR 3. Alle weiteren Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das Grundkapital beträgt am Bilanzstichtag EUR 589.568 und ist in 589.568 zu je EUR 1 nennwertlose Stückaktien eingeteilt.

Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 S. 2 HGB von TEUR 78 unterliegt der Ausschüttungssperre.

Zum Jahrsende 2018 hielt die Gesellschaft insgesamt 250 eigene Aktien mit einem rechnerischen Nennwert von EUR 250, was 0,04 % des Grundkapitals der Gesellschaft entspricht.

Fortführung der Position Jahresüberschuss/-fehlbetrag gem. § 158 (1) AktG:

31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR
Jahresüberschuss - -
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.598.459 3.598.459
Entnahmen aus der Kapitalrücklage - -
Entnahmen aus Gewinnrücklagen - -
Einstellungen in Gewinnrücklagen - -
Bilanzgewinn 3.598.459 3.598.459

Mit Eintragung in das Handelsregister vom 13. Dezember 2017 wurde zwischen der Gesellschaft und der HUBER+SUHNER GmbH, Taufkirchen, ein Ergebnisabführungsvertrag abgeschlossen. Demnach verpflichtet sich die Gesellschaft ihren gesamten Gewinn an die HUBER+SUHNER GmbH, Taufkirchen, abzuführen. Etwaige Verluste sind durch die HUBER+SUHNER GmbH, Taufkirchen, auszugleichen.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Der Unterschiedsbetrag i. S. d. § 253 Abs. 6 S. 1 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellung für Altersversorgungsverpflichtungen zum Erfüllungsbetrag mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz beträgt zum 31.12.2018 TEUR 78 (Vj. TEUR 64).

Pensionsrückstellung nach Saldierung von Deckungsvermögen

Für den Ausweis in der Bilanz wurden folgende Verrechnungen vorgenommen:

31.12.2018
EUR
Anschaffungskosten / beizulegender Zeitwert Deckungsvermögen 295.468
Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung -332.153
Pensionsrückstellung nach Saldierung von Deckungsvermögen -36.685

In der GuV wurden Zinsaufwendungen und -erträge in folgender Höhe verrechnet:

31.12.2018
EUR
Ertrag aus der Rückdeckungsversicherung 9.990
Aufwand aus der Zuführung zur Pensionsverpflichtung -10.455
Saldo -465

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken nur in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie haben sich im Geschäftsjahr 2018 wie folgt entwickelt:

1.1.18 Verbrauch Auflösung Zuführung 31.12.18
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Resturlaub 247 247 - 240 240
Tantiemen 84 57 27 60 60
Schließung Mux-Produktion - - - 816 816
Berufsgenossenschaft 35 35 - 38 38
Ansprüche aus Überstunden 13 13 - 13 13
Sonstige Personalverpflichtungen 66 66 - 155 155
Ausstehende Rechnungen 490 356 134 322 322
Abschluss- u. Prüfungskosten 40 33 - 48 55
Rückstellung für Gewährleistungen 377 219 - 120 278
Rückstellung Provisionen 33 26 7 85 85
  1.385 1.052 168 1.897 2.062

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren überwiegend aus Lieferungen und Leistungen und der Verbindlichkeit aus der Gewinnabführung i.H.v. TEUR 358 (Vj. TEUR 3.727).

31.12.2018 31.12.2017
Restlaufzeiten Restlaufzeit
Gesamtbetrag Bis 1 Jahr 1-5 Jahre Über 5 Jahre bis 1 Jahr Über 1 Jahr
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 22 22 - - 259  
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.060 2.060 - - 2.462  
Verbindlichkeiten gg. verb. Unternehmen 2.113 2.113 - - 7.040  
Sonstige Verbindlichkeiten 6.961 6.961 - - 3.065 59
  11.156 11.156 - - 12.826 59

Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus der abzuführenden Lohnsteuer für Dezember i.H.v. TEUR 69 (Vj. TEUR 72) und einer Darlehensgewährung der HUBER+SUHNER AG, Schweiz i.H.v. TEUR 6.834 (Vj. TEUR 2.756).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen langfristige Miet- und Leasingverträge mit Dritten. Sie betragen zum Bilanzstichtag TEUR 4.942 (Vj. TEUR 4.843) und betreffen überwiegend die Mietraten für den neuen Firmensitz in Mainz (TEUR 4.758). Die Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2023 und 2027.

Umsatzerlöse

Produktgruppen Geographische Märkte
Passive Systems 19,4 % Asia 68,0 %
Active Systems 7,2 % Australia 2,0 %
100G 50,9% Europe 11,0%
Material 22,6 % North America 19,1 %

Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2018 beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 120 Arbeitnehmer (Vj. 149). Hiervon entfielen im Jahresdurchschnitt auf die Gruppe der gewerblichen Mitarbeiter 53 (Vj. 85) und auf die Gruppe der Angestellten 67 (Vj. 64).

Organe

Vorstand

Fritz Landolt, COO Fiberoptik der HUBER+SUHNER AG, Weesen/ Schweiz

Aufsichtsrat

Herr Urs Ryffel (Vorsitzender), CEO der HUBER+SUHNER AG, Schweiz

Herr Drew Nixon, Vorstand Vertrieb der HUBER+SUHNER AG, Schweiz, und

Herr Ivo Wechsler, CFO der HUBER+SUHNER AG, Schweiz.

Der Vorstand und die Mitglieder des Aufsichtsrates erhielten im Geschäftsjahr 2018 aufgrund ihrer anderweitigen Stellungen im HUBER+SUHNER-Konzern keinerlei Bezüge oder Vergütungen von der Gesellschaft.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der HUBER+SUHNER Cube Optics AG, Mainz, wird in den Konzernabschluss der HUBER+SUHNER AG, Schweiz, einbezogen, welchen den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist unter http://www.hubersuhner.com/de-DE/Company/Investors erhältlich.

Anteilsbesitzliste der HUBER+SUHNER Cube Optics AG, Mainz, zum 31. Dezember 2018 gemäß § 285 Satz 1 Nr. 11 HGB:

Gesellschaft Anteil Eigenkapital Ergebnis
HUBER & SUHNER Spain S.L.1 100% TEUR 3 TEUR -0,52

1 seit 21. Dezember 2017
2 Jahresabschluss 2017

Abschlussprüferhonorar

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Honorar von TEUR 24,5 betrifft ausschließlich Abschlussprüferleistungen.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft auswirken.

 

Mainz, den 29. März 2019

gez. Fritz Landolt

(Vorstand)

Entwicklung des Anlagevermögens 2018

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2018 Zugänge davon aktivierte Fremdkapital- zinsen Abgänge Umbuchungen 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 228.238 54.927 0 2.000 0 281.165
II. Sachanlagen            
1. Technische Anlagen und Maschinen 9.838.448 328.775 0 567.630 169.517 9.769.110
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.080.085 449.888 0 987.954 2.251.380 4.793.399
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.455.078 74.287 0 0 -2.420.896 108.469
  15.373.611 852.950 0 1.555.584 0 14.670.977
III. Finanzanlagen            
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.000 0 0 0 0 3.000
  15.604.849 907.877 0 1.557.584 0 14.955.142
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2018 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2018
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 202.672 21.444 0 0 224.116
II. Sachanlagen          
1. Technische Anlagen und Maschinen 7.830.808 575.480 557.250 0 7.849.038
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.346.577 351.239 979.897 0 1.717.919
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
  10.177.385 926.719 1.537.147 0 9.566.957
III. Finanzanlagen          
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0 0
  10.380.057 948.163 1.537.147 0 9.791.073
Buchwerte
31.12.2018 31.12.2017
EUR TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 57.049 26
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.920.071 2.008
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.075.480 733
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 108.469 2.455
  5.104.020 5.196
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 3.000 3
  5.164.069 5.225

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

der HUBER+SUHNER Cube Optics AG, Mainz

1. Grundlagen des Unternehmens

Die HUBER+SUHNER AG ist ein führender internationaler Hersteller und Anbieter von Komponenten und Systemen für die elektrische und optische Verbindungstechnik, mit Hauptsitz in der Schweiz, 26 Tochterunternehmen und über 60 Vertretungen weltweit. Unsere 3x3 Strategie: Mit allen drei Technologien - Hochfrequenz, Fiberoptik, Niederfrequenz - in allen drei Hauptmärkten - Kommunikation, Transport, Industrie - weltweit.

Die HUBER+SUHNER Cube Optics AG (H+S Cube Optics AG) ist seit 1. November 2014 Teil der Sparte Fiberoptik der HUBER+SUHNER Gruppe. Die Gesellschaft hat ihren Standort in Mainz Hechtsheim. Von dort aus entwickelt, fertigt und vermarktet sie Komponenten, Module, aktive sowie passive Systeme für die optische Datenkommunikation und Sensorik mit dem Schwerpunkt auf Wavelength Division Multiplexing (WDM) - Netzwerken. Die wichtigsten Anwendungsgebiete für die Produkte der Gesellschaft liegen im Bereich der optischen Datenübertragung in Metro-, Zugangs- und Unternehmensnetzen sowie bei faseroptischen Sensorikanwendungen. Die Hauptabsatzmärkte der Gesellschaft sind Nordamerika, Asien und die EU.

Im Geschäftsjahr 2018 konzentrierte die Gesellschaft ihre Entwicklungsaktivitäten im Wesentlichen auf den Produktionsaufbau und Produktadaptionen entsprechend individueller Kundenspezifikationen bei der nächsten Generation integrierter optischer Bauteile für 100 G Transceiver sowie auf die bereits im Vorjahr begonnene Entwicklung der neuen Systemproduktlinie.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Sowohl die Gesamtwirtschaft als auch die Telekommunikationsbranche weisen im Jahr 2018 ein stabiles Wachstum auf, wobei sich die Weltwirtschaft aufgrund politischer Themen wie dem Handelstreit zwischen den USA und China schwächer als erwartet entwickelte. Aufgrund eines Technologiewandels im 100 G Markt und der damit verbundenen starken asiatischen Konkurrenz konnte die Gesellschaft von dieser positiven Entwicklung nicht partizipieren.

2.2 Geschäftsverlauf

Der signifikante Umsatzrückgang mit Wellenlängenmultiplexer-Produkten (WDM) im Vorjahr setzte sich stärker als geplant im Geschäftsjahr 2018 fort. Verantwortlich hierfür ist vor allem das Auslaufen einer 100 G Anwendung. Neue Produkte wie das Nachfolgeprodukt einer 100 G Produktlinie oder Neuentwicklungen der Systemproduktlinie konnten sich im Geschäftsjahr nicht wie erwartet durchsetzen. Vor allem Umsätze in Verbindung mit einem großvolumigen Auftrag für Systemprodukte wurden aufgrund geänderter Kundenanforderungen nur zu einem geringem Teil realisiert. Neben den Umsatzerlösen blieb auch der Auftragseingang hinter den Erwartungen zurück. Vor allem die erhofften Auftragseingänge für Neuentwicklungen der Systemproduktlinie stellten sich nicht ein, was teilweise zeitintensiven Produktzertifizierungen und langwierigen Kundentests geschuldet ist.

2.3 Darstellung der Lage

2.3.1 Ertragslage

Das Ergebnis vor Steuern reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr um EUR 3,1 Mio. bzw. 83,8°% auf EUR 0,6 Mio., wobei dem Umsatzrückgang von EUR 11,9 Mio. bzw. 23,0 % eine nahezu gleichmäßige Abnahme der Materialaufwendungen von EUR 8,9 Mio. bzw. 25,1 % und ein unterproportionaler Rückgang der Personalaufwendungen um EUR 1,5 Mio. bzw. 18,1 % gegenüberstehen.

Die Umsatzerlöse reduzierten sich um EUR 11,9 Mio auf EUR 39,9 Mio, wobei insbesondere das Geschäft mit Transceiverherstellern einen Umsatzrückgang von EUR 5,0 Mio. bzw. 32,7 % aufweist. Der niedrigere Verkaufspreis des Nachfolgeproduktes einer 100 G Produktlinie konnte nur teilweise durch einen mengenmäßigen Mehrabsatz kompensiert werden und trug zu einem Umsatzrückgang von EUR 2,8 Mio bzw. 21,5 % bei. Die Verkaufszahlen im Segment Passive Systems blieben gegenüber dem Vorjahr um EUR 1,5 Mio bzw. 16,1 % zurück, wohingegen die Umsatzerlöse des Segments Active Systems einen Anstieg von EUR 0,2 Mio bzw. 7,4 % verzeichneten.1 Grund hierfür waren vor allem die ersten Auslieferungen des CUBO Converters im vierten Quartal. Wie schon in den Vorjahren sind die Hauptabsatzmärkte Nordamerika und Asien, so dass der Anteil des in USD fakturierten Umsatzes 91,0 % (im Vorjahr: 80,8 %) des Gesamtumsatzes beträgt. Der anhaltend schwache USD wirkte sich nachteilig auf die Höhe der Umsatzerlöse aus.

1 Im Geschäftsjahr wurden die Segmente überarbeitet. Für die Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreszahlen entsprechend angepasst.

Der Auftragseingang verfehlte mit EUR 37,6 Mio um knapp 7 % den Jahresumsatz und blieb um EUR 22,8 Mio hinter dem hohen Auftragseingang des Vorjahres von EUR 60,4 Mio zurück. Der Auftragsbestand am Jahresende betrug EUR 22,8 Mio nach EUR 25,5 Mio im Vorjahr.

Die Materialaufwandsquote (Verhältnis Materialaufwand zur Gesamtleistung) erhöhte sich nach 67,3 % im Vorjahr auf 68,4 %. Grund hierfür ist im Wesentlichen eine Rückstellung für die vertraglich verpflichtete Rücknahme von Materialien in Verbindung mit einem Auslaufprodukt.

Der Personalaufwand reduzierte sich analog zur Entwicklung der Mitarbeiterzahl im Vergleich zum Vorjahr um 18,1 % auf EUR 6,8 Mio nach EUR 8,3 Mio im Vorjahr. Durch die unterproportionalen Reduzierung des Personalaufwands im Vergleich zum Umsatzrückgang erhöhte sich die Personalaufwandsquote (Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung) auf 17,4 % (Vj. 15,7 %).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich aufgrund der deutlich gesunkenen Aufwendungen aus Währungsumrechnungen, welchen sowohl einmalige Aufwendungen in Verbindung mit dem Umzug in den neu gemieteten Unternehmenssitz als auch höhere monatliche Raumkosten gegenüberstehen.

Das Gesamtergebnis aus der Währungsumrechnung beträgt EUR -0,3 Mio nach EUR -0,4 Mio im Vorjahr und spiegelt die anhaltende Schwäche des USD-Kurses wider.

Die EBT-Marge (Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz) beträgt 1,5 % nach 7,2 % im Vorjahr und trägt den Sondereffekten des Geschäftsjahres sowie dem geänderten Produktmix Rechnung.

Das Ergebnis vor Steuern beträgt EUR 0,6 Mio nach EUR 3,7 Mio im Vorjahr. Nach Abzug von Ertragssteueraufwendungen für Vorjahre, sonstiger Steuern und dem auf Grund eines Gewinnabführungsvertrages abgeführten Gewinn schließt die Gesellschaft mit einem Jahresergebnis von EUR 0.

2.3.2 Finanzlage

Das Eigenkapital beträgt zum Bilanzstichtag unverändert zum Vorjahr EUR 5,3 Mio und erhöhte sich in der Relation zur Bilanzsumme um 5,5 % - Punkte auf 28,4 % (i. Vj. 22,9 %). Das Fremdkapital reduzierte sich um EUR 4,5 Mio. Ursächlich hierfür sind deutlich niedrigere Steuerrückstellungen bedingt durch die steuerlichen Organschaft mit dem direkten Mutterunternehmen und die Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen aufgrund der Beendigung eines vorübergehend eingeräumten, verlängerten Zahlungsziels. Dem steht eine weitere Darlehensaufnahme bei der HUBER+SUHNER AG, Schweiz, entgegen. Die Darlehensverbindlichkeit gegenüber der HUBER+SUHNER AG beinhaltet ein EURO-Darlehen über EUR 5,5 Mio. sowie ein USD-Darlehen über USD 1,5 Mio. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und gegenüber verbundenen Unternehmen valutieren überwiegend in USD.

Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug EUR 0,8 Mio und lag damit um EUR 6,5 Mio unter dem Vorjahreswert von EUR 7,3 Mio. Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit belief sich aufgrund von Investitionen ins Anlagevermögen auf EUR -0,7 Mio gegenüber EUR -3,5 Mio im Vorjahr (TEUR 454 stehen dabei in Verbindung mit dem neuen Unternehmenssitz), der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit belief sich aufgrund der Gewinnabführung von EUR 3,7 Mio an die HUBER+SUHNER GmbH, Taufkirchen, und der Darlehensaufnahme bei der HUBER+SUHNER AG, Schweiz, von EUR 4,1 Mio und damit verbundener Zinszahlungen auf EUR 0,3 Mio. Daraus resultierte ein Nettomittelzufluss von EUR 0,4 Mio. Die liquiden Mittel der Gesellschaft beliefen sich am Jahresende auf EUR 2,0 Mio (im Vorjahr: EUR 1,7 Mio). Die Gesellschaft war während des Geschäftsjahres jederzeit in der Lage Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen.

2.3.3 Vermögenslage

Das Vermögen der Gesellschaft verringerte sich um EUR 4,5 Mio bzw. 19,4 % von EUR 23,2 Mio auf EUR 18,7 Mio. Sowohl die Vorräte (- EUR 1,2 Mio) als auch die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände (- EUR 3,6 Mio) verändeten sich gegenüber dem Vorjahr analog zur Geschäftsentwicklung. Die flüssigen Mittel blieben mit einem leichten Plus (EUR 0,4 Mio) nahezu auf Vorjahresniveau.

2.3.4 Zusammenfassung

Entgegen der ursprünglichen Erwartung bleiben die Ergebnis- und Umsatzentwicklung weit hinter dem Budget 2018 zurück. Unter Berücksichtigung der Probleme mit einem Großauftrag und dem schneller als geplanten Nachfragerückgang einer auslaufenden 100 G Anwendung lässt sich die Entwicklung des Geschäftsverlaufs, des Ergebnisses vor Gewinnabführung und der Lage der Gesellschaft im Berichtszeitraum dennoch als positiv bezeichnen. Die Gesellschaft sieht sich mit neuen Produkten gut für die Zukunft aufgestellt.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Risiken

Wesentliche Risiken für die Gesellschaft liegen nach wie vor in der hohen Dynamik in dem Markt für optische Komponenten und Systemlösungen sowie in der Entwicklung von Konkurrenztechnologien und einen hierdurch bedingten Markteintritt neuer Wettbewerber. So ist die Konkurrenz asiatischer Wettbewerber bei Komponenten für 100 G Anwendungen deutlich stärker als ursprünglich erwartet.

Als weiteres Risiko im Bereich der 100 G Anwendungen wird auch die Abhängigkeit von wenigen Großkunden gesehen. Auch das neueste Produkt im 100 G Segment wird unter der Berücksichtigung der Wünsche eines Großkunden entwickelt.

Der jüngste Zuwachs in der 100 G Produktfamilie soll in Massenproduktion hergestellt werden. Es besteht das Risiko, dass der Zeitplan für die Automatisierung der Produktionslinie nicht eingehalten werden kann und sich damit geplante Umsatzzahlen später als erwartet einstellen.

Die anstehende Markteinführung der Systemproduktlinie birgt Risiken, da hinsichtlich der Anwendung beim Kunden noch keine Erfahrungen vorliegen. Zudem besteht das Risiko, dass sich das Interesse visierter Kunden nicht mit unserer Erwartung deckt, mit dem neuen Produkt Kundenbedürfnisse optimal zu erfüllen.

Weitere Risikofaktoren bestehen in der weltwirtschaftlichen Entwicklung und in der Entwicklung der Währungsrelationen, wo insbesondere ein weiterer Anstieg des Wechselkurses des EUR zum USD sich zunehmend negativ auf die Ertragskraft der Gesellschaft auswirken könnte. Aber auch der Handelsstreit zwischen China und den USA könnte sich zum Handelskrieg mit unabsehbaren Folgen für die Weltwirtschaft ausweiten. Daneben bestehen die allgemeinen politischen und regulatorischen Risiken sowie Risiken aus unvorhergesehenen oder unvorhersehbaren Ereignissen.

Zur Verringerung von kurz- bis mittelfristigen Fremdwährungsrisiken aus Kundenforderungen und schwebenden Geschäften aus in USD abgeschlossenen Aufträgen sichert die Gesellschaft erwartete USD-Nettoeinzahlungsüberschüsse über USD-Devisenterminverkäufe gegen EUR ab.

Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Risikosituation nicht maßgeblich verändert. Trotz der weltpolitischen und ökonomischen Unsicherheiten sind aus heutiger Sicht keine Risiken erkennbar, die einzeln oder im Verbund den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

3.2 Chancen

Wesentliche Chancen liegen für die Gesellschaft unverändert in dem starken Wachstum von neuartigen Breitbanddienstleitungen, die eine starke Endkundennachfrage nach immer leistungsfähigeren Netzwerken nach sich ziehen. Hinzu kommen durch zunehmende Datenübertragungsengpässe an den Basisstationen von Mobilfunknetzen und die Umstellung der Mobilfunknetze auf den 5G-Standard weitere Absatzmärkte mit hohen erwarteten Zuwachsraten und zusätzlichen Anwendungsmöglichkeiten. Durch die nach wie vor bestehenden Engpässe in der Datenübertragung bietet der Ausbau der Infrastruktur insbesondere im Mobilfunk noch auf mehrere Jahre hinaus gute Wachstumschancen für die Gesellschaft.

Als Chance für ein Wachstum, vorallem im europäischen Markt, wird der mögliche Ausschluss des weltweit größten Zulieferers für (Bau-) Teile der Netzwerk- und Telekommunikationstechnik beim Aufbau des 5G-Mobilnetzes gesehen. In den USA wurden bis zum Geschäftsjahresende entsprechende Maßnahmen eingleitet und auch in Deutschland steht eine Gesetzesänderung im Raum um Spionagemöglichkeiten einzudämmen.

Mit der geplanten Automatisierung der Produktion der jüngsten Entwicklung im 100 G Segment soll Toptechnologie mit konkurrenzfähigen Preisen vereint werden. Zusammen mit dem Ziel die Marktführerschaft für diese Produkte zu erlangen, sieht die Gesellschaft auch die Chance die Abhängigkeit von einzelnen Großkunden zu reduzieren.

Weiterhin ergeben sich durch den Trend zur zunehmenden Integration optischer Module sowie von passiven und aktiven Funktionen zusätzliche Anwendungsfelder, da die von der Gesellschaft eingesetzte neuartige Technologie durch ihren modularen Aufbau und der Eignung für eine hybride Integration sehr gut für die Entwicklung höher integrierter Module geeignet ist. Hierbei bietet insbesondere die nächste Generation optischer Netze mit 400 G - Übertragungsraten ein großes Potential für den Einsatz integrierter optischer Submodule in Transceivern. Durch die hierfür benötigten kleinen, integrierten Bauteile ergeben sich noch auf Jahre hinaus gute Wachstumschancen für die Gesellschaft.

Sollte die Erstanwendung der neu entwickelten Systemproduktlinie bei einem namhaften nordamerikanischen Kunden erfolgreich sein, besteht die sehr große Chance, dass auch weitere namhafte Hersteller mitziehen und dadurch die Nachfrage rasant steigt.

Seit 21. Dezember 2017 besitzt die HUBER+SUHNER Cube Optics AG die HUBER & SUHNER (Spain) S.L.. Mit der HUBER & SUHNER (Spain) S.L. konnte das Technologieportfolie entscheidend erweitert werden, die Gesellschaft ist jetzt in der Lage, Kundenlösungen mit sowohl optischen als auch elektronischen Funktionen anzubieten.

Durch die Integration der Gesellschaft in die HUBER+SUHNER Gruppe ergeben sich nutzbare Synergien. Eine zusätzliche Marktchance wird aufgrund überwiegend gleicher Zielkunden und einem komplementären Produktangebot durch eine gemeinsame Kundenansprache sowie die Entwicklung übergreifender Kundenangebote gesehen. Vor allem im Hinblick auf die neu entwickelte Systemproduktlinie wird eine Chance im traditionell guten Kontakt der HUBER+SUHNER Gruppe mit Systemherstellern und Netzbetreibern gesehen.

3.3 Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2019 rechnet die Gesellschaft mit einer steigenden Nachfrage. Die Gesellschaft erwartet, dass der Umsatz im 100 G Segment trotz des nach wie vor bestehenden Nachholbedarfs beim Ausbau der Breitbandnetze und des erwarteten weiteren Wachstums des Marktes für 100 und ggf. 400 G Transceiver aufgrund des Technologiewechsels sinkt. Gegenläufig wird ein Umsatzplus durch eine Fortsetzung der Trends zum Einsatz von Komponenten mit reduzierter Bauteilgröße im Systembereich sowie des Einsatzes von passiven CWDM-Netzwerken und eine erfolgreiche Erstanwendung der Systemproduktlinie gesehen. Die Gesellschaft geht von Umsatzerlösen in Vorjahreshöhe aus, wobei das Wachstum in den Segmenten Active und Passive Systems die Entwicklung im 100 G Segment mindestens kompensieren soll.

Trotz der gedämmten Erwartungen an die Entwicklung der Weltwirtschaft, der Berücksichtigung eines zunehmenden Wettbewerbs, dem Technologiewandel im 100 G Markt sowie der Kosten für die Produkteinführung der nächsten Generation integrierter optischer Bauteile rechnet die Gesellschaft für 2019 mit einem gegenüber 2018 deutlich gesteigertem Ergebnis vor Gewinnabführung.

Bezüglich der Angaben zu eigenen Anteilen nach § 160 Abs. 1 Nr. 2 AktG verweisen wir auf den Anhang.

 

Mainz, den 29. März 2019

gez. Fritz Landolt

(Vorstand)

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die HUBER+SUHNER Cube Optics AG

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der HUBER+SUHNER Cube Optics AG, Mainz – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der HUBER+SUHNER Cube Optics AG, Mainz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und
vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des

Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahres-

abschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger

Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;
gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;
beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;
ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;
beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahres- abschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;
beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;
führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, 2. April 2019

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Hellmich

Wirtschaftsprüfer

Janzen

Wirtschaftsprüferin

Bericht des Aufsichtsrates zum Geschäftsjahr 2018

Der Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag obliegenden Aufgaben uneingeschränkt wahrgenommen. Der Aufsichtsrat ist von dem Vorstand regelmäßig über die Entwicklung und die Lage des Unternehmens sowie über wesentliche Geschäftsvorgänge schriftlich und mündlich unterrichtet worden. Die betreffenden Geschäftsvorgänge, die Geschäftsentwicklung, die finanzielle Lage der Gesellschaft und ihre Ergebnissituation sowie alle Maßnahmen, die satzungsgemäß eine Zustimmung des Aufsichtrates erfordern, wurden eingehend beraten.

Auf Grund dieser Beratungen und anhand der von dem Vorstand vorgelegten Berichte und der erteilten Auskünfte hat der Aufsichtsrat den Vorstand überwacht und sich von der Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt. Sitzungen des Aufsichtsrates haben im Geschäftsjahr 2018 am 23. Mai und am 30. Oktober stattgefunden.

Die Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Mannheim, hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 sowie den Lagebericht unter Einbeziehung der Buchführung geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Prüfungsbericht ist allen Aufsichtsratsmitgliedern ausgehändigt worden. Der Aufsichtsrat hat das Ergebnis dieser Prüfungen zustimmend zur Kenntnis genommen.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Lagebericht geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfungen sind Einwendungen nicht zu erheben.

Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung am 08.05.2019 den Jahresabschluss gebilligt, der damit festgestellt ist.

Der Aufsichtsrat empfiehlt der Hauptversammlung, dem Vorstand für das Geschäftsjahr 2018 Entlastung zu erteilen.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und allen Mitarbeitern für ihre im Geschäftsjahr 2018 geleistete Arbeit Dank und Anerkennung aus.

 

Pfäffikon, den 08. Mai 2019

Für den Aufsichtsrat

Urs Ryffel

Vorsitzender