![]() Nestlé Deutschland AktiengesellschaftFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Nestlé Deutschland Aktiengesellschaft PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der Nestlé Deutschland Aktiengesellschaft, Frankfurt
am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung
für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich
der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus
haben wir den Lagebericht der Nestlé Deutschland Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr
vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Die im Abschnitt "Erklärung zur Unternehmensführung"
des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB
(Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften
nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen
gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung
mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung
nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers
für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks
weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung
mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben
unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen
erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend
und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss
und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige InformationenDie gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die
sonstigen Informationen umfassen die oben genannte Erklärung zur Unternehmensführung
nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf
die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil
noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen
zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass
eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind
wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang
nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses,
der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften
in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter
Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft
vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses
zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen
Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich,
die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen.
Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung
der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie
dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung
der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche
Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie
in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die
Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die
Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für
die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses
der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss
als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen
oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss
sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen
gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile
zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür,
dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte
Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen
können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt
die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen
Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische
Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten
Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich
etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung
feststellen. Hamburg, 31. März 2025 EY GmbH & Co. KG
Bilanz zum 31. Dezember 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2024A. Allgemeine AngabenDie Nestlé Deutschland Aktiengesellschaft (im Weiteren kurz "Nestlé Deutschland AG")
hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist eingetragen in das Handelsregister beim
Amtsgericht Frankfurt am Main (HRB 28163). Der Jahresabschluss der Nestlé Deutschland AG zum 31. Dezember 2024 ist nach den Vorschriften
des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt.
Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren
aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind die Angaben zur Mitzugehörigkeit
zu anderen Posten und Davon-Vermerke in diesem Anhang gemacht. Die Gesellschaft gehört zum Konzernkreis der Nestlé S.A., Cham und Vevey (Schweiz),
und ist 2024 von der Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichtes
gemäß § 292 Abs. 1 HGB befreit. Der Konzernabschluss der Nestlé S.A. (größter und
kleinster Kreis), der nach IFRS-Rechnungslegungsvorschriften aufgestellt ist, wird
im Unternehmensregister in deutscher Sprache offengelegt. Der Jahresabschluss ist aufgrund der unterjährigen Übertragung eines Geschäftsbereichs
in 2023 nur eingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar. Für die Wiederherstellung
der Vergleichbarkeit wird auf die betroffenen Abschnitte zur Erläuterung zur Bilanz
und zur Gewinn- und Verlustrechnung in diesem Anhang verwiesen. B. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs-
und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu fortgeführten
Anschaffungskosten bilanziert und planmäßig über drei Jahre nach der linearen Abschreibungsmethode
abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger
und außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die
handels- und steuerrechtlich aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile. Die Zugänge
zu den Sachanlagen werden ab dem Anschaffungszeitpunkt pro rata temporis abgeschrieben.
Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode ermittelt. Zugänge
werden über folgende voraussichtliche Nutzungsdauern abgeschrieben:
Außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen
werden vorgenommen, wenn voraussichtlich dauernde Wertminderungen vorliegen. Die Grenze für die Betrachtung eines geringwertigen Wirtschaftsgutes liegt unverändert
zum Vorjahr bei EUR 250,00. Alle Zugänge unter dieser Grenze werden direkt aufwandswirksam
erfasst. Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und Genossenschaftsanteile werden
zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Ausleihungen werden, soweit sie unverzinslich sind, mit ihrem Barwert angesetzt.
Die Abzinsung erfolgte mit den von der Bundesbank veröffentlichten laufzeitkongruenten
durchschnittlichen Marktzinssätzen zum 31. Dezember 2024. Das nicht verrechnete Sondervermögen Pension Trust entfällt auf Pensionsrückstellungen,
die im Hinblick auf die zugrunde liegenden Zusagen nicht von der Gesellschaft selbst,
sondern von ihren Betriebsführungsgesellschaften bilanziert werden. Die Bewertung
erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren
Marktpreisen am Bilanzstichtag bewertet. Die Anschaffungskosten sind nach der Fifo-Methode
ermittelt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen,
die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet.
Die Herstellungskosten enthalten die direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten,
die produktionsbezogenen Gemeinkosten der Werke, einschließlich aktivierungspflichtiger
Abschreibungen sowie produktionsbezogene Kosten der Verwaltung. Waren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert und nach
der Fifo-Methode bewertet. Die Abwertungen durch niedrigere Marktpreise am Bilanzstichtag betragen für die nach
der Fifo-Methode bewerteten Bestände TEUR 1.402. Von den Wertansätzen der Vorräte werden sowohl in Fällen verminderter Verwertbarkeit
als auch bei gesunkenen Wiederbeschaffungskosten oder zur verlustfreien Bewertung
erforderliche Wertabschläge vorgenommen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert angesetzt. Einzelrisiken
und das allgemeine Ausfall- und Kreditrisiko sind durch angemessene Wertabschläge
berücksichtigt. Die Bewertung der übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt mit
dem Nennwert. Wertberichtigungen werden vorgenommen, soweit erforderlich. Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgt zum Nominalwert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben gebildet, denen Aufwendungen
für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag gegenüberstehen. Das auf DM 419.069.100,00 (EUR 214.266.628,49) lautende gezeichnete Kapital ist voll
eingezahlt. Der Sonderposten für Investitionszuschüsse wird über die Nutzungsdauer der entsprechenden
Anlagengegenstände ertragswirksam aufgelöst. Die Pensionsverpflichtungen wurden mit Ausnahme der rückgedeckten Direktzusagen gutachterlich
unter Verwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens bewertet und damit mit dem nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs.
1 Satz 2 HGB angesetzt. Dabei wurden die Richttafeln 2018 G nach Prof. Dr. Klaus Heubeck
zugrunde gelegt. Für die Abzinsung der Pensionen ist der von der Deutschen Bundesbank
für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren zum 31. Dezember 2024 veröffentlichte
Zinssatz von 1,90 % (i. Vj. 1,83 %) verwendet worden. Rückstellungen für Pensionen
sind im Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 unter Zugrundelegung des durchschnittlichen
Marktzinssatzes der vergangenen zehn Geschäftsjahre bewertet worden. Der Ansatz der Rückstellung für Pensionsverpflichtungen, der sich nach Maßgabe des
durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergeben
würde, liegt um TEUR 368 unterhalb des in der Bilanz angesetzten Betrags. Ein ausschüttungsgesperrter
Betrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB ist somit nicht gegeben. Der Zinsänderungseffekt wird
im operativen Ergebnis ausgewiesen. Zukünftige Anpassungen der Versorgungsleistungen wurden durch einen Gehaltstrend von
3,00 % (i. Vj. 3,00 %) und einem Rententrend von 2,0 % (i. Vj. 2,0 %) berücksichtigt. Die in der Nestlé Rückdeckungskasse VVaG, Frankfurt am Main, rückgedeckten Direktzusagen
sind leistungskongruent rückgedeckte Versorgungszusagen, die wie wertpapiergebundene
Zusagen behandelt werden. Entsprechend sind die Pensionsrückstellungen gemäß § 253
Abs. 1 Satz 3 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert (und Anschaffungskosten) des Rückdeckungsversicherungsanspruchs
angesetzt (TEUR 4.921) und vollständig mit diesem verrechnet. Die Rückstellung für Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen umfasst die
Aufwendungen für die Lohn- und Gehaltszahlungen an Mitarbeiter in der Freistellungsphase
sowie die Aufstockungsleistungen. Die Rückstellung für Lohn- und Gehaltszahlungen
wird ratierlich ab dem Beginn der Aktivphase angesammelt, während die Rückstellung
für Aufstockungsleistungen mit Vertragsabschluss gebildet wird. Die Bewertung der
Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen erfolgt unter Verwendung der "Richttafeln
2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszins von 1,50 % p. a. Den Berechnungen
liegt ein Gehaltstrend von 3,00 % p. a. zugrunde. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken sowie ungewissen
Verpflichtungen und wurden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtung notwendig sein wird. Erwartete
zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden dabei berücksichtigt. Langfristige
Rückstellungen werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen
Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre entsprechend ihrer Laufzeit abgezinst.
Zinsänderungseffekte werden im operativen Ergebnis ausgewiesen. Die Rückstellungen
für den Performance Stock Unit Plan (aktienbasierte Vergütung) werden ratierlich über
den Erdienungszeitraum angesammelt. Der Bewertung liegt der Börsenkurs der Nestlé
S.A.-Aktien am Bilanzstichtag zugrunde. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgt im Zeitpunkt der
erstmaligen Erfassung mit den Einstandskursen. Die zum Stichtag bilanzierten Forderungen
und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind vollumfänglich binnen eines Jahres fällig
und werden daher mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die im Anhang angegebenen Davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte
als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Passive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Einnahmen gebildet, denen Erträge für
eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag gegenüberstehen. FinanzinstrumenteDie Nestlé Deutschland AG setzt zur teilweisen Absicherung von Risiken aus der operativen
Geschäftstätigkeit (insbesondere Wechselkursen) in begrenztem Umfang derivative Finanzinstrumente
ein. Dabei werden ausschließlich marktübliche Instrumente mit einer ausreichenden
Marktliquidität - wie Devisentermingeschäfte - verwendet. Der Einsatz dieser Instrumente
wird im Rahmen des Risikomanagementsystems durch Konzernrichtlinien geregelt, die
den spekulativen Einsatz derivativer Finanzinstrumente ausschließen und das interne
Berichtswesen sowie die Funktionstrennung regeln. Die Nominal- und Marktwerte der derivativen Finanzinstrumente der Nestlé Deutschland
AG stellen sich wie folgt dar:
Die Laufzeiten der Devisentermingeschäfte liegen unter einem Jahr. Als Nominalvolumen eines derivativen Sicherungsgeschäftes wird die rechnerische Bezugsgröße
bezeichnet, aus der sich die Zahlungen ableiten. Sicherungsgegenstand und Risiko sind
nicht die Nominalwerte selbst, sondern nur die Preisänderungen (z. B. Wechselkursänderungen)
bezogen auf die Nominalwerte. Die Ermittlung der Marktwerte der Devisentermingeschäfte erfolgt auf Basis quotierter
Marktpreise am Bilanzstichtag ohne Verrechnung mit etwaig gegenläufigen Wertentwicklungen
aus zugrunde liegenden Grundgeschäften. Der Marktwert entspricht dem Betrag, den die
Nestlé Deutschland AG bei vorzeitiger Auflösung des Sicherungsgeschäfts über die Nominalwerte
hinaus zu bezahlen (-) oder zu bekommen (+) hätte. Für drohende Verluste aus diesen
Geschäften wurden im Geschäftsjahr 2024 eine Rückstellung i.H.v. TEUR 1.261 gebildet
(i. Vj. TEUR 351). C. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen
des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel als Anlage zum Anhang dargestellt. Im Anlagevermögen wurden außerplanmäßige Abschreibungen in folgender Höhe vorgenommen:
Diese beziehen sich auf außerplanmäßige Wertminderungen auf bewegliches Sachanlagevermögen
am Produktionsstandort Neuss. FinanzanlagenAn den nachstehenden Unternehmen hält die Nestlé Deutschland AG mindestens 50 % der
Anteile am Kapital:
1
Betriebsführungs- oder Namenslizenzgesellschaften, Tätigkeit ausschließlich für Rechnung
des Mutterunternehmens ohne eigene wirtschaftliche Ergebnisse (teilweise mit eigenem
Personal) Indirekte Beteiligungen über 50 %:
An den folgenden Unternehmen hält die Nestlé Deutschland AG 20 % bis 50 % der Anteile
am Kapital:
Auf die Angabe des Eigenkapitals und des Jahresergebnisses der Unternehmen, an denen
eine unmittelbare oder mittelbare Beteiligung von 20 % bis 50 % besteht, wird gemäß
§ 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 1 HGB verzichtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Ergebnisabführungsverträgen
in Höhe von TEUR 2.878 (i. Vj. TEUR 1.431), Forderungen aus dem Verrechnungsverkehr
mit TEUR 166.969 (i. Vj. TEUR 140.864) sowie Forderungen aus dem Cash Pooling (Finanz-Verrechnungskonto)
in Höhe von TEUR 11.742 (i. Vj. TEUR 0). Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen
entfallen gesamthaft TEUR 35.039 (i. Vj. TEUR 9.349) auf Forderungen gegen die Gesellschafterin. Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten
Forderungen aus Beteiligungserträge in Höhe von TEUR 504 (i. Vj. TEUR 0). Gezeichnetes KapitalDas gezeichnete Kapital setzt sich aus 8.381.382 auf den Namen lautende Aktien zusammen.
Mit der Nestlé S.A. wurde am 23. bzw. 28. Dezember 1987 ein Beherrschungsvertrag abgeschlossen,
der nach Zustimmung durch die Hauptversammlung und Eintragung im Handelsregister seit
dem 26. Januar 1989 wirksam ist. Mit der alleinigen Gesellschafterin Nestlé Unternehmungen Deutschland GmbH, Frankfurt
am Main, wurde am 30. Mai 2001 ein Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen, der nach
Zustimmung durch die Hauptversammlung und Eintragung im Handelsregister am 11. September
2001 wirksam wurde. GewinnrücklagenDie gesetzliche Rücklage mit TEUR 21.427 und die anderen Gewinnrücklagen mit TEUR
2.778 bleiben im Vergleich zum Vorjahr unverändert. RückstellungenDie Zuführungen zu dem Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen im Geschäftsjahr
entfallen mit TEUR 967 auf die laufende Aufzinsung der bestehenden Anwartschaften
sowie mit TEUR 257 auf die im Geschäftsjahr erworbenen Anwartschaften. Ein Teil der
Pensionsrückstellung mit einem Erfüllungsbetrag von TEUR 42.454 (i. Vj. TEUR 44.812)
wurde nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem korrespondierenden Deckungsvermögen von
TEUR 25.721 (i. Vj. TEUR 26.265) verrechnet. Die Bewertung dieses verrechneten Deckungsvermögens
erfolgte zu beizulegenden Zeitwerten. Die historisch fortgeführten Anschaffungskosten
hierfür betrugen TEUR 22.828 (i. Vj. TEUR 26.082). Der nach § 268 Abs. 8 HGB ausschüttungsgesperrte
Betrag beläuft sich auf TEUR 2.727 und resultiert vollständig aus der Zeitwertbewertung
des mit den Pensionsrückstellungen verrechneten Deckungsvermögens. Ein ausschüttungsgesperrter
Betrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB ist nicht gegeben, da der Zinssatz über einen Zeitraum
von zehn Jahren sich als geringer erweist im Vergleich zu dem über einen Zeitraum
von sieben Jahren. Die sonstigen Rückstellungen betreffen:
Im Vorjahr enthielten die sonstigen Rückstellungen ca. EUR 9 Mio. aus dem übertragenen
Tiefkühlpizzageschäft. Diese bestehen im aktuellen Geschäftsjahr nicht mehr. VerbindlichkeitenDie Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten betragen:
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Verbindlichkeiten
aus Reverse Factoring in Höhe von TEUR 46.247 (i. Vj TEUR 31.223). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten
aus Ergebnisabführungsverträgen in Höhe von TEUR 60.647 (i. Vj. TEUR 27.200), Verbindlichkeiten
aus dem Verrechnungsverkehr mit TEUR 284.369 (i. Vj. TEUR 236.449) sowie Verbindlichkeiten
aus dem Cash Pooling (Finanz-Verrechnungskonto) in Höhe von TEUR 1.293 (i. Vj. TEUR
77.914). Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen gesamthaft
TEUR 62.750 (i. Vj. TEUR 106.705) auf Verbindlichkeiten gegen die Gesellschafterin. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht,
liegen im Geschäftsjahr nicht vor (i. Vj. TEUR 298). Im Geschäftsjahr 2024 beliefen sich die Verbindlichkeiten aus Kaffeesteuer auf TEUR
1.539 (i. Vj. TEUR 1.379). Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenDie Nestlé Deutschland AG gewährleistet zusammen mit den übrigen Trägern der Nestlé
Pensionskasse VVaG, Frankfurt am Main, der Nestlé Versorgungskasse GmbH, Frankfurt
am Main, und der Nestlé Pensionsfonds AG, Frankfurt am Main, die ausreichende Finanzierung
der satzungsmäßigen Leistungen dieser Versorgungseinrichtungen. Die nach Art. 28 Abs. 2 EGHGB nicht in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen für
laufende Pensionen, Anwartschaften auf Pensionen und ähnliche Verpflichtungen für
mittelbare Verpflichtungen (bestehend aus der Differenz zwischen dem notwendigen Erfüllungsbetrag
der Altersversorgungsverpflichtungen und dem beizulegenden Zeitwert des Vermögens
der Versorgungseinrichtungen) beläuft sich unter Verwendung der Bewertungskriterien
nach § 253 Abs. 2 HGB (u.a. auf den 31.12.2024 anzuwendenden Zinssatz von 1,90 %)
auf EUR 66 Mio. Eine Nachschusspflicht für die Nestlé Deutschland AG ergibt sich hieraus zum Stichtag
nicht, da nach der Bewertung gemäß den aufsichtsrechtlichen Vorschriften der vorgenannten
Versorgungseinrichtungen kein Fehlbetrag vorliegt. Auch eine Bewertung der mittelbaren
Zusagen nach den Vorgaben des IFRS (u.a. auf den 31.12.2024 anzuwendender Zinssatz
von 3,58 %) führt zu keiner Deckungslücke. Des Weiteren bestehen Bürgschaften in Höhe von TEUR 8.658 (i. Vj. TEUR 12.856). Mit
Blick auf die wirtschaftliche Lage dieser Schuldnerinnen sind derzeit keine Tatsachen
bekannt, die auf eine sich konkretisierende Inanspruchnahme aus den vorgenannten Haftungsverhältnissen
schließen lassen.
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen beinhalten Aufwendung in Höhe von TEUR
134.792 (i. Vj. TEUR 66.242) für nicht aktivierte Miet- und Leasinggegenstände, da
deren rechtliches sowie wirtschaftliches Eigentum nicht der Nestlé Deutschland AG
zuzurechnen ist. Damit tragen sie zu einer verbesserten Liquiditätsplanung und Senkung
der Kapitalbindung bei. Die mit den Vermögensgegenständen verbundenen Vorteile und
Risiken werden vollständig vom Leasinggeber getragen und haben folglich keine Auswirkungen
für die Nestlé Deutschland AG. Als Gesellschafterin der C.P.D. Cereal Partners Deutschland GmbH & Co. OHG, Frankfurt
am Main, haftet die Nestlé Deutschland AG unbeschränkt. Aufgrund der soliden finanziellen
Ausstattung der Gesellschaft wird das Risiko einer Inanspruchnahme als gering eingeschätzt. D. Erläuterung zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöseAufgliederung nach Produktgruppen:
In den Umsatzerlösen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 23.443 (i. Vj. TEUR
16.971) enthalten. Die Umsatzerlöse für Fertiggerichte und Produkte für die Küche hätten ohne den in
2023 übertragenen Geschäftsbereich für 2023 EUR 703.322 Mio. betragen. Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in
Höhe von TEUR 4.749 (i. Vj. TEUR 595). Die sonstigen betrieblichen Erträge umfassen periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR
14.653 (i. Vj. TEUR 21.041). Diese resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von
Rückstellungen sowie der Auflösung eines Sonderpostens für Investitionszuschüsse. Aufgrund des Verkaufs der Anteile an der Vitaflo Deutschland GmbH sind sonstige betriebliche
Erträge aus dem Abgang von Finanzanlagevermögen in Höhe von TEUR 8.858 angefallen. MaterialaufwandDie Materialaufwendungen betragen im Geschäftsjahr EUR 1.856 Mio (i. Vj. EUR 1.960
Mio). Ohne den in 2023 übertragenen Geschäftsbereich hätten sich diese im Jahr 2023
auf ca. EUR 1.820 Mio. belaufen. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung
in Höhe von TEUR 1.740 (i. Vj. TEUR 243). Zudem sind Lizenzaufwendungen in Höhe von 72.603 (i. Vj. TEUR 79.969) enthalten, deren
Veränderung aus der Übertragung eines Geschäftsbereichs im Vorjahr zurückzuführen
ist, sowie Aufwendungen in Höhe von TEUR 42.188 (i. Vj. TEUR 37.102) aus Restrukturierungsmaßnahmen
im Rahmen von Effizienzsteigerungsprojekten in Produktion, Einkauf, Verwaltung und
Vertrieb. Abschreibungen auf FinanzanlagenAufgrund dauerhafter Wertminderung wurden im Geschäftsjahr 2024 außerplanmäßige Abschreibungen
auf Finanzanlagen in Höhe von TEUR 17.525 vorgenommen, die die Anteile an einer russischen
Gesellschaft betrafen. ZinsergebnisDas Zinsergebnis beinhaltet Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensions- und sonstigen
Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.260 (i. Vj. TEUR 1.416). Im Geschäftsjahr 2024 sind
im Zinsergebnis Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 32 enthalten
(i. Vj. TEUR 21). PersonalaufwandIm Vorjahr wurde ein Sonderbeitrag in eine Versorgungseinrichtung für mittelbare Pensionsverpflichtungen
in Höhe von TEUR 24.573 geleistet. Steuerliche OrganschaftMit der Nestlé Unternehmungen Deutschland GmbH besteht eine gewerbe- und körperschaft-
sowie umsatzsteuerliche Organschaft. Jahresergebnis vor ErgebnisabführungDas Jahresergebnis vor Vereinnahmung von der Nestlé Unternehmungen Deutschland GmbH
auf Grundlage eines Ergebnisabführungsvertrags in Form eines Gewinns beträgt TEUR
58.593 (i. Vj. Gewinn von TEUR 26.122). E. Sonstige AngabenMitarbeiter
Bezüge des Aufsichtsrats und des VorstandsDie Vergütungen an den Aufsichtsrat belaufen sich auf TEUR 153, die Gesamtbezüge des
Vorstands auf TEUR 4.464. Die Gesamtbezüge der früheren Mitglieder des Vorstands und deren Hinterbliebenen betragen
TEUR 526. Für diesen Personenkreis bestehen Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR
7.604. Honorar des AbschlussprüfersDas für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar für den Abschlussprüfer beträgt
TEUR 634 und entfällt mit TEUR 590 auf Abschlussprüfungsleistungen sowie mit TEUR
44 auf sonstige Bestätigungsleistungen. Mitglieder des Aufsichtsrats
Mitglieder des Vorstands
GewinnverwendungSeit 2001 besteht mit der Nestlé Unternehmungen Deutschland GmbH ein Gewinnabführungsvertrag,
der auch zum vollständigen Verlustausgleich verpflichtet. NachtragsberichtAm 20. März 2025 hat die Nestlé Deutschland AG zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit
Maßnahmen an zwei Produktionsstandorten angekündigt. Am Standort Neuss werden bestimmte Fertigungslinien in andere Werke verlegt. Daraus
folgt, dass das Werk Neuss nicht mehr weiter betrieben werden kann und die Planungen
zur Schließung des Werkes aufgenommen werden. Am Standort Conow soll die Fertigung bestimmter Produktlinien ebenfalls an andere
Werke verlagert werden. Verschiedene Optionen, wie auch der Verkauf des Werkes an
andere Unternehmen, werden geprüft, um eine komplette Werksschließung zu vermeiden. Nach dem Bilanzstichtag haben sich keine weiteren Geschäftsvorfälle von besonderer
Bedeutung ergeben, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben. Frankfurt am Main, den 28.03.2025 Nestlé Deutschland Aktiengesellschaft Der Vorstand
Entwicklung des Anlagevermögens 2024
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024Grundlagen und Steuerung des UnternehmensGegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Nahrungsmitteln,
Tiernahrung sowie von Heil- und Pflegemitteln. Die Anteile der Nestlé Deutschland
Aktiengesellschaft (im Weiteren kurz "Nestlé Deutschland AG") liegen zu 100 % bei
der Nestlé Unternehmungen Deutschland GmbH, Frankfurt am Main, die wiederum zum Konzern
Nestlé S.A., Cham und Vevey (Schweiz), gehört. Das operative Geschäft eines Großteils der Nestlé Deutschland AG wird durch das Zonenmanagement
Zone Europe der obersten Muttergesellschaft, Nestlé S.A., gesteuert. Die Steuerung
erfolgt auf Basis der Zahlen nach International Financial Reporting Standards ("IFRS")
unter Berücksichtigung der "Nestlé Accounting Guidelines". Da die "Berichtseinheit
Deutschland" zwar zu einem großen Teil mit dem Umfang der Nestlé Deutschland AG übereinstimmt,
aber nicht vollständig deckungsgleich ist, und die Werte gemäß IFRS ermittelt werden,
verzichten wir an dieser Stelle auf die Angabe konkreter Kennzahlen. Die für die Unternehmenssteuerung bedeutsamsten handelsrechtlichen Leistungsindikatoren
sind die Umsatzerlöse im Inland aus den Produktkategorien im Rahmen der Hauptgeschäftstätigkeit,
d. h. ohne Erträge aus Nebenleistungen wie IT-Dienstleistungen und sonstigen Verkäufen
und Dienstleistungen, und das Jahresergebnis vor Gewinnabführung. WirtschaftsberichtDie Verbraucherpreise in Deutschland erhöhten sich im Jahr 2024 laut statistischem
Bundesamt um durchschnittlich 2,2 % gegenüber dem Vorjahr. Zugleich stiegen ebenfalls
die Verbraucherpreise für Nahrungsmittel mit 1,37 %. Vor allem Speiseöle und -fette
(+10,3 %) sowie Zucker, Honig, Schokolade und andere Süßwaren (+6,4 %) waren von der
Preiserhöhung betroffen. Die Verbraucherpreise für Molkereiprodukte und Eier sind
gesunken (-1,7 %). Zudem stiegen die Verbraucherpreise für Tiernahrung mit 2,60 %. Nach ersten Schätzungen der Bundesvereinigung der Deutschen Ernährungsindustrie (BVE)
ist der Umsatz der deutschen Ernährungsindustrie im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr
(EUR 230,1 Mrd.) um 1,2 % auf EUR 232,8 Milliarden gestiegen. Übertragung und Erwerb von GesellschaftsanteilenDie Nestlé Deutschland AG hat mit Wirkung zum 31. Dezember 2024 ihre Anteile an der
Vitaflo Deutschland GmbH an die Muttergesellschaft, Nestlé Unternehmungen Deutschland
GmbH, sowie die Anteile an der Maggi Kochstudio Treff GmbH veräußert. Zum 30. September hat die Nestlé Deutschland AG die Anteile an der Terra Canis Grundstücksverwaltungs
GmbH erworben. GeschäftsverlaufDie Umsatzerlöse der Nestlé Deutschland AG in Höhe von EUR 3.091,8 Mio. (i. Vj. EUR
3.219,0 Mio.) weisen im Jahr 2024 eine Reduktion von 4,0 % auf. Der Umsatzrückgang
entfällt mit 3,9 % auf die Umsatzerlöse aus den Produktkategorien (EUR 2.984,3 Mio.;
i. Vj. EUR 3.103,8 Mio.), wobei hier die Umsatzerlöse im Inland um 5,5 % und im Exportgeschäft
um 0,8 % rückläufig waren.
Aufgrund der unterjährigen Übertragung des Tiefkühlpizzageschäftes zum 31. Juli 2023
ist der Umsatz mit dem Vorjahr nur bedingt vergleichbar. Bereinigt um das Tiefkühlpizzageschäft
wurde ein Umsatzwachstum in den Produktkategorien von 2,0 % erzielt, davon 1,9 % im
Inland und 2,0 % im Exportgeschäft. Die Produktkategorie Getränke, die im Wesentlichen unsere Marken Nescafé, Nespresso,
Dolce Gusto und Starbucks umfasst, weist einen Umsatzanstieg von 1,6 % auf. Dieser
war geprägt durch eine positive Volumenentwicklung im Inland, während der Exportumsatz,
bestimmt durch Lieferungen an verbundene Unternehmen der Nestlé Gruppe, stark rückläufig
war. Im Inland wurden die Zuwächse durch ein neues Preiskonzept einhergehend mit niedrigen
Vergleichswerten im Vorjahr im Bereich Nescafé getrieben. Die Produktkategorie Fertiggerichte und Produkte für die Küche wies einen Umsatzrückgang
von 20,9 % auf, während sie sich bereinigt um das Tiefkühlpizzageschäft mit -1,1 %
leicht rückläufig entwickelte. Hierbei verliefen die Umsatzerlöse im Bereich Nestlé
Kulinarik mit den Marken Maggi, Thomy und Garden Gourmet im Inland stabil. Das inländische
Außer-Haus-Geschäft des Geschäftsbereichs Nestlé Professional blieb jedoch gegenüber
dem Vorjahr zurück. Das Exportgeschäft der Produktkategorie an verbundene Unternehmen
konnte leicht wachsen. Der Umsatz mit Produkten für Heimtiere entwickelte sich um 2,1 % rückläufig. Während
die Umsatzerlöse im Inland stabil geblieben sind, wurde ein deutlicher Rückgang im
Exportgeschäft verzeichnet, das durch Lieferungen an verbundene Unternehmen der Nestlé
Gruppe geprägt ist. Die Produktkategorie Milch- und Diätetikprodukte verzeichnete einen Umsatzanstieg
von 5,1 %. Der Umsatz im Inland erzielte deutliche Zuwächse nicht zuletzt aufgrund
des Ausbaus der Kundenbasis im Health Science Bereich. Das Exportgeschäft verlief
ebenfalls positiv, getrieben durch einen starken Zuwachs im Bereich Kindernahrung. Die Produktkategorie Schokoladen und Süßwaren weist ebenfalls ein Umsatzwachstum von
9,4 % auf. Die Entwicklung im Inland verlief insbesondere im Außer-Haus-Bereich durch
rückläufige Volumenentwicklungen etwas schwächer. Im Handel hat ein positiver Preiseffekt
die negative Volumenentwicklung überkompensiert. Das Exportgeschäft an verbundene
Unternehmen der Nestlé Gruppe erzielte ebenfalls aufgrund rohstoffbedingter Preisanpassungen
deutliche Zuwächse. Unter der Produktkategorie "Sonstiges" werden im Wesentlichen die Umsatzerlöse mit
Accessoires im Geschäftsbereich Nespresso dargestellt. Die Umsatzerlöse entwickelten
sich mit einem starken Zuwachs von 10,7 % positiv. Nach dem Umsatzrückgang in den Produktkategorien um 3,9 % verzeichneten wir auch bei
den Erträgen aus Nebenleistungen wie IT-Dienstleistungen sowie sonstigen Verkäufen
und Dienstleistungen einen Rückgang, der zu einer gesamthaften Reduktion der Umsatzerlöse
von 4,0 % führte. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2024 rechnete die Nestlé Deutschland AG seinerzeit
unter Berücksichtigung der verfügbaren Erkenntnisse bereinigt um die Übertragung des
Tiefkühlpizzageschäftes mit einem prozentualen Umsatzwachstum im Inland aus den Produktkategorien
in einem unteren einstelligen Bereich. Insofern lag die bereinigte Umsatzentwicklung
im Rahmen der Erwartungen. ErtragslageDie Ertragslage ist insbesondere hinsichtlich der Umsatzerlöse sowie Materialaufwendungen
durch die unterjährige Übertragung des Tiefkühlpizzageschäftes zum 31. Juli 2023 nicht
uneingeschränkt mit dem Vorjahr vergleichbar, wie bezüglich der Umsatzerlöse im oben
beschriebenen Geschäftsverlauf erläutert. Das positive Jahresergebnis vor der Gewinnabführung beträgt EUR 58,6 Mio. Im Vorjahr
betrug das Jahresergebnis vor der Gewinnabführung EUR 26,1 Mio. Während die Ergebnisentwicklung
im Vorjahr bereits durch Sondereffekte im mittleren zweistelligen Millionenbereich
negativ beeinflusst war, wurde auch das Jahresergebnis 2024 durch Sondereffekt, insbesondere
Restrukturierungsaufwendungen negativ belastet. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um EUR 30,8 Mio. gestiegen. Dies ist im Wesentlichen
auf einen Anstieg durchgereichter IT-Kosten aus dem Geschäftsbereich GLOBE Center
Europe sowie aus der Veräußerung der Vitaflo Deutschland GmbH an die Muttergesellschaft,
Nestlé Unternehmungen Deutschland GmbH zurückzuführen. Die Relation des Materialaufwands (inklusive der Aufwendungen für bezogene Leistungen)
zum Umsatz lag mit 60,0 % leicht unter dem Niveau des Vorjahres (i. Vj. 60,9 %). Verglichen
mit einer um das übertragene Tiefkühlpizzageschäft bereinigten Vorjahresquote ergab
sich durch Preisanstiege bei den Rohstoffen und bezogenen Leistungen in 2024 jedoch
ein leichter Anstieg. Der Personalaufwand ist in Relation zum Umsatz auf 11,8 % (i. Vj. 11,9 %) leicht gesunken,
da Lohn- und Gehaltssteigerungen stark rückläufige Aufwendungen für Altersversorgung
gegenüberstanden, die im Vorjahr durch einen Sondereffekt in Form eines Folgebeitrags
an eine Einrichtung der betrieblichen Altersversorgung belastet waren. Die Abschreibungen lagen mit EUR 81,7 Mio. unter dem Vorjahresniveau (i. Vj. EUR 88,2
Mio.), insbesondere durch den Wegfall des zeitanteiligen Tiefkühlpizzageschäfts im
Jahr 2023. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um EUR 25,9 Mio. von EUR 1.023,1 Mio.
auf EUR 997,2 Mio. gesunken. Bereinigt um das in 2023 veräußerte Tiefkühlpizzageschäft
lagen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nahezu auf dem Niveau des Vorjahres. Das Beteiligungsergebnis liegt mit EUR 5,9 Mio. um EUR 1,2 Mio. leicht über dem Vorjahreswert
von EUR 4,7 Mio. Das Finanzergebnis hat sich um EUR 16,1 Mio. von EUR -7,1 Mio. auf EUR -23,2 Mio.
verschlechtert, was im Wesentlichen aus einer Wertberichtigung auf Finanzanlagen resultiert,
da die Anteile an einer russischen Gesellschaft wertberichtigt wurden. Nestlé erwartete auch für das abgelaufene Geschäftsjahr 2024 einen weiterhin hohen
Kostendruck aufgrund gestiegener Preise für Rohstoffe und bezogene Leistungen, die
die Umsetzung weiterer Preiserhöhungen notwendig machen würden. Nestlé ging seinerzeit
davon aus, dass damit weitere Preissteigerungen für Rohstoffe und bezogene Leistungen
kompensiert werden können, auch wenn die Materialaufwandsquote noch nicht wieder auf
ein Niveau vor der Welle der Preissteigerungen zurückzuführen sein würde. Im Rahmen der Prognose ist Nestlé von keinen wesentlichen quantifizierbaren Sondereffekten
ausgegangen. Hinsichtlich der Entwicklung das Jahresergebnisses (vor Gewinnabführung)
gingen wir daher von einem Betrag in einem Korridor von EUR 80-100 Mio. im Geschäftsjahr
2024 aus. Das erzielte Jahresergebnis in Höhe von EUR 58,6 Mio. liegt signifikant
unterhalb dieses Korridors. Dies ist allerdings im Wesentlichen auf die Sondereffekte
im mittleren zweistelligen Millionenbereich in Form von nicht prognostizierten Restrukturierungsaufwendungen,
einer Wertberichtigung auf Finanzanlagen sowie den Erlös aus dem Verkauf einer Beteiligung
zurückzuführen. Bereinigt um diese Sondereffekte hätte das Jahresergebnis innerhalb
des prognostizierten Korridors gelegen. Finanz- und VermögenslageDie Bilanzsumme der Nestlé Deutschland AG hat sich um EUR 23,2 Mio. von EUR 1.347,5
Mio. auf EUR 1.370,7 Mio. erhöht. Die Eigenkapitalquote beträgt 17,4 % (i. Vj. 17,7
%). Das Anlagevermögen hat sich um EUR 17,6 Mio. von EUR 633,7 Mio. auf EUR 616,1 Mio.
verringert. Das Sachanlagevermögen erhöhte sich um EUR 7,4 Mio. Im Geschäftsjahr wurden
Investitionen in Höhe von EUR 89,1 Mio. (Vj. EUR 67,8 Mio.) in das Sachanlagevermögen
getätigt, denen Abschreibungen mit EUR 81,6 Mio. im abgelaufenen Geschäftsjahr gegenüberstanden.
Gegenläufig reduzierte sich das Finanzanlagevermögen um EUR 25,0 Mio. von EUR 170,1
Mio. auf EUR 145,1 Mio. Dies resultierte im Wesentlichen zum einen aus der Wertberichtigung
auf Anteile an einer russischen Gesellschaft, die als nachhaltig im Wert angesehen
wird, sowie der Veräußerung der Anteile an der Vitaflo Deutschland GmbH. Das Umlaufvermögen hat sich um EUR 40,6 Mio. von EUR 705,7 Mio. auf EUR 746,3 Mio.
erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf eine Erhöhung der Forderungen gegen verbundene
Unternehmen zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen
um EUR 17,0 Mio., wohingegen sich die sonstigen Vermögensgegenstände um EUR 10,6 Mio.
rückläufig entwickelten. Auf der Passivseite der Bilanz spiegelt sich der Anstieg der Bilanzsumme um EUR 23,2
Mio. fast ausschließlich durch um EUR 18,9 Mio. höhere sonstigen Rückstellungen wider.
Einem Anstieg der Restrukturierungsrückstellungen sowie der Rückstellungen für Rückvergütungen,
Werbekosten und sonstige Verpflichtungen stehen insbesondere reduzierte Rückstellungen
für ausstehende Rechnungen gegenüber. Da die Nestlé Deutschland AG an den Cash Pool (verzinsliche Verrechnungskonten) der
Muttergesellschaft Nestlé Unternehmungen Deutschland GmbH angeschlossen ist, bestehen
bei der Nestlé Deutschland AG keine wesentlichen Bankguthaben oder -verbindlichkeiten.
Sowohl der sich bei der Gesellschaft ergebende Finanzbedarf als auch Finanzüberschüsse
werden im Rahmen einer Finanzierungsvereinbarung durch die Nestlé Unternehmungen Deutschland
GmbH über den Cash Pool zur Verfügung gestellt beziehungsweise über diesen angelegt.
Die Verzinsung des Cash Pools erfolgt zu marktüblichen und an den Euribor gekoppelten
Konditionen. Die Cash-Pool-Forderung gegenüber der Muttergesellschaft belief sich
zum Ende des Geschäftsjahres 2024 auf EUR 11,7 Mio (i. Vj. Verbindlichkeit von EUR
76,6 Mio). Gesamtbeurteilung der Vermögens-, Finanz- und ErtragslageGemessen an den vom Management vorgegebenen Zielen hat das Geschäftsjahr 2024 die
Erwartungen hinsichtlich der Umsatzentwicklung erfüllt, wohingegen das Jahresergebnis
durch die bereits genannten Sondereffekte nicht erreicht werden konnte. Die Finanzierung
erfolgt weiterhin über den konzerninternen Cash-Pool. Vor diesem Hintergrund beurteilen
wir unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und deren Entwicklung im Berichtsjahr
weiterhin positiv. Erklärung zur Unternehmensführung*Der Aufsichtsrat hatte im November 2022 beschlossen, für den Zeitraum bis zum 30.
November 2027 den Frauenanteil für den Aufsichtsrat auf mindestens auf 41,7 % zu erhöhen
und für den Vorstand mit 25 % beizubehalten. Der Vorstand hat darüber hinaus im Oktober
2022 die Zielgrößen für den Frauenanteil auf der ersten und zweiten Führungsebene
unter dem Vorstand auf jeweils 30 % für den Zeitraum bis zum 30. November 2027 festgelegt. Zum 31. Dezember 2024 lag der Frauenanteil im Aufsichtsrat bei 50 % (2023: 50%), im
Vorstand bei 0 % (2023: 0%), auf der ersten Führungsebene unter dem Vorstand bei 31
% (2023: 19%) sowie auf der zweiten Führungsebene unter dem Vorstand bei 38 % (2023:
34%). Die bis zum 30. November 2027 festgelegte Zielgröße für den Frauenanteil im Aufsichtsrat
von 41,7 % wurde zum 31. Dezember 2024 übertroffen, im Vorstand wurde die Zielgröße
von 25 % nicht erreicht. Die Zielgröße von 30 % für den Frauenanteil auf der ersten
und zweiten Führungsebene unter dem Vorstand wurde übertroffen. Die Zielgrößen für
den Frauenanteil dokumentieren das Bestreben der Unternehmensführung, Chancengleichheit
bei der Besetzung vakanter Stellen auf jeder Ebene sicherzustellen. Die finale Entscheidung
für die Besetzung wird allerdings aufgrund der erforderlichen Qualifikation sowie
der jeweiligen Verfügbarkeit getroffen, daher wurden die bis zum 30. November 2027
gesetzte Zielgrößen zum 31. Dezember 2024 noch nicht erreicht. Forschung und EntwicklungDie Nestlé Deutschland AG greift bei der Entwicklung von Neuprodukten und neuen Produktionsverfahren
auf das Know-how der international organisierten Nestlé-Forschungsbereiche zurück. RisikomanagementDas Risikomanagementsystem (RMS) der Nestlé Deutschland AG ist als Teil des globalen
RMS ein alle Unternehmensaktivitäten umfassendes System. Dabei wird ein systematischer
und permanenter Prozess mit folgenden Elementen durchlaufen: Risikoidentifikation,
Risikoanalyse, Risikobewertung, Risikokommunikation sowie die Risikoüberwachung. Das
RMS hat dabei folgende wesentliche Zielsetzungen:
Teil des RMS ist auch das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem (IKS) mit
der Zielsetzung, durch die Implementierung von Kontrollen hinreichende Sicherheit
hinsichtlich der regelkonformen Aufstellung des Jahresabschlusses zu erlangen. Die einzelnen Komponenten des RMS unterliegen der regelmäßigen Prüfung durch die Innenrevision. Die Nestlé Deutschland AG setzt zur teilweisen Absicherung von Risiken aus der operativen
Geschäftstätigkeit (insbesondere von Wechselkursen) in begrenztem Umfang derivative
Finanzinstrumente ein. Dabei werden ausschließlich marktübliche Instrumente mit einer
ausreichenden Marktliquidität verwendet. Der Einsatz dieser Instrumente wird im Rahmen
des Risikomanagementsystems durch Konzernrichtlinien geregelt, die den spekulativen
Einsatz derivativer Finanzinstrumente ausschließen und das interne Berichtswesen sowie
die Funktionstrennung regeln. Wir verweisen diesbezüglich auch auf unsere Ausführungen
im Anhang. Chancen und Risiken der künftigen EntwicklungDie Nestlé Deutschland AG bewegt sich wie in den Vorjahren weiterhin in einem herausfordernden
Marktumfeld. Für Deutschland wird für 2025 nur ein leichtes Wirtschaftswachstum erwartet.
Die Bundesregierung rechnet mit Wachstumsimpulsen vor allem von den privaten Konsumausgaben
(BMWK, Jahreswirtschaftsbericht 2025). Der Druck auf die deutsche Wirtschaft bleibt
also bestehen. Im Jahr 2024 schrumpfte das BIP um -0,2 % (Statistisches Bundesamt,
Jan 2025) nach einem Jahr der Stagnation in 2023. Auch das Jahr 2025 bleibt herausfordernd,
da trotz gestiegener Reallöhne damit zu rechnen ist, dass die Inflation weiterhin
die Kaufkraft mindert und somit den Konsum ausbremst. So rechnet die Bundesregierung
nur mit einem leichten Plus von +0,3 % BIP-Wachstum in 2025 (Jahreswirtschaftsbericht
2025 "Für eine neue wirtschaftliche Dynamik"). Der Preisauftrieb bei Nahrungsmitteln
und Energie schwächt sich weiter ab (Destatis, Feb 2025), allerdings ist auch im Januar
2025 eine Teuerung bei Lebensmitteln von +0,8 % im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen.
Insbesondere gefühlt steigende Preise und die schwache Konjunkturprognosen verunsichern
Verbraucher stark. In der Folge bleibt die Sparneigung (Konsumklima, Feb 2025, NielsenIQ,
GfK Konsumklimas powered by NIM). 2025 werden weiterhin erhöhte Rohstoffpreise und Energiepreise im Vergleich zu den
Vor-Pandemie-Jahren sowie Abhängigkeiten von globalen Lieferketten das Unternehmensumfeld
prägen. Unterbrochene Lieferwege durch beispielsweise kriegerische Auseinandersetzung
(die Lage am Roten Meer hat sich nicht entspannt und die Herausforderungen durch anhaltend
schwierige geopolitische Situationen sind größer geworden) oder unvorhersehbare Ereignisse
wie das Aufkommen der Maul- und Klauenseuche, u.a. in Deutschland mit Exportstopp,
sowie die global grassierende Vogelgrippe H5N1 können zu einer Lieferverzögerung von
Rohstoffen und Exportartikeln führen. Chancen sieht das Unternehmen in langjährigen
und gepflegten Lieferantenbeziehungen, um Engpässe in schwierigen Zeiten gemeinsam
im Dialog zu überwinden. Die Auswirkungen des Klimawandels zeigen sich äußerst deutlich
in den Entwicklungen der Kaffee und Kakaopreise. Hoffnungen auf eine gute Ernte, welche
die Preise nach unten treibt, haben sich leider nicht bestätigt, und die tägliche
Volatilität in den Rohstoffpreisen ist beispiellos. Energiekosten bleiben auf hohem
Niveau. Nestlé erwartet weiterhin deutlich volatilere Preisentwicklungen aufgrund
von geopolitischen Krisen oder schlechter Ernten. Daneben erfordern ein herausforderndes Wettbewerbsumfeld sowie die fortschreitende
Konzentration des Lebensmitteleinzelhandels in Deutschland und in internationalen
Einkaufsallianzen volle Aufmerksamkeit. Die Top-4 Händler sind für ein Dreiviertel
des Food-Umsatzes in Deutschland verantwortlich. Trotz der erkennbaren Verschiebung
von Vollsortimentern zu Discount in den letzten Jahren bleibt das Ranking der Top
Händler bestehen (Trade Dimensions, German FMCG market, FY 2024). Der zunehmende Einfluss
deutscher Händler in internationalen Einkaufsallianzen und -kooperationen setzt Hersteller
wie die Nestlé Deutschland AG weiter unter Preisdruck. Die Umsetzung notwendiger Preiserhöhungen
bei den Handelspartnern bleibt schleppend, kann viel Zeit in Anspruch nehmen und kurzfristige
Lieferpausen für die Nestlé Deutschland AG beinhalten. Die Situation für Nestlé ist
daher herausfordernd. Die Themen Inflation und Migration sind die beiden größten Sorgen der Menschen in
Deutschland, gefolgt von Armut und sozialer Ungleichheit (Ipsos "What worries the
world", Jan 2025). So achten Verbraucher auch im Jahr 2025 weiterhin verstärkt auf
Promotions, Eigenmarkenangebote und das Discounterangebot. Zudem gehen Verbraucher
öfter einkaufen. Herstellermarken wachsen vor allem über Promotions, während Handelsmarken
auch etwas am Regal zulegen. Eigenmarken gewinnen dabei leicht stärker als Herstellermarken,
vor allem Premium Handelsmarken. Auswirkungen auf die Nestlé Deutschland AG kann weiterhin
eine zurückhaltende Nachfrage nach Markenprodukten sein und damit stagnierende Marktanteile.
Chancen sieht das Unternehmen in der verstärkten Vermarktung von "affordable nutrition",
also erschwinglichen Nahrungsmitteln. Das Wachstum der Discounter verlangsamt sich
und liegt Ende 2024 auf vergleichbarem Niveau mit dem LEH Food Vollsortimentern. Große
Verbrauchermärkte verlieren an Bedeutung, ebenso der Fachhandel (YouGov Kronberg,
Jan 2025). Der Außer-Haus-Markt verzeichnet auch 2024 noch geringere Besucherzahlen
als noch vor dem Einbruch während der Corona Pandemie, gleicht dies jedoch über gestiegene
Preise aus (Crest, npdgroup deutschland GmbH, AHM Total, Feb 2025). Das Wachstum in Fast-Moving Consumer Goods (FMCG), Food sowie den Nestlé Kategorien
ist im Jahr 2024 nicht mehr ausschließlich durch Preissteigerungen, sondern auch durch
ein Mengenwachstum getrieben. Es handelt sich um das erste richtige Mengenwachstum
seit dem Pandemiejahr 2020. Eine Deflation in den Nestlé Kategorien ist aktuell nicht
beobachtbar. (YouGov, 44. Unternehmergespräch Kronberg, 30.01.2025) Der Anspruch von Konsumentinnen und Konsumenten, mehr über ihre Lebensmittel und deren
Nährwertprofile zu erfahren, hält weiter an. Laut der Nestlé-Studie 2024 (Nestlé Ernährungsstudie:
"So is(s)t Deutschland 2024) sagen 68% der Konsumenten, dass die Ernährung eine große
oder sehr große Rolle in ihrem Leben spielt. Mehr als die Hälfte der Befragten beschäftigt
sich eigenen Aussagen zufolge viel mit der eigenen Ernährung. Neben persönlicher Überzeugung
(68%) sind auch gesundheitliche Überlegungen (41%) hier besonders relevant. Bei allen
Aspekten ist im Vergleich zu 2018 ein erheblicher Zuwachs zu verzeichnen. So identifiziert
der BMEL-Ernährungsreport 2024 sogar 91% der Menschen, für die es (sehr) wichtig ist,
dass Essen gesund ist (Deutschland, wie es isst - Der BMEL-Ernährungsreport 2024).
Chancen für das Unternehmen ergeben sich in der Kommunikation zu den Marken und Produkten.
Ob direkt auf der Verpackung oder begleitend, setzt die Nestlé Deutschland AG auf
die einfache und klare Kommunikation zu den Vorteilen einer ausgewogenen Ernährung.
Rezepttipps für Verbraucherinnen und Verbraucher beispielsweise auf der Maggi-Webseite,
unterstützen einen verantwortungsvollen Umgang mit Lebensmitteln. Zudem beabsichtigt
das Unternehmen, wieder vermehrt Budget in die Markenkommunikation der wichtigsten
Nestlé-Marken zu setzen und damit die Sichtbarkeit der Produkte sowie Botschaften
zu erhöhen. Auch das Thema Nachhaltigkeit bleibt wichtig und das Bedürfnis nach Anpassung der
eigenen Einkaufs- und Ernährungsgewohnheiten wächst. Eine nachhaltige, pflanzenbetonte
Ernährung ist auch ein zentrales Thema, dessen Relevanz in der Ernährungsstrategie
"Gut essen für Deutschland" hervorgehoben wurde ("Deutschland, wie es isst" - Der
BMEL-Ernährungsreport 2024). Wie die zu erwartende neue Regierung das Thema weiterbehandelt,
wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Chancen für das Unternehmen ergeben sich in der Anpassung des Produktportfolios: Die
Marken Maggi und Thomy bringen immer mehr vegane Produkte auf den Markt, wie die vegane
Mayonnaise, die veganen BBQ-Saucen und die vegane Sauce Hollandaise der Marken Thomy
sowie das vegane Maggi Fix für Gemüse Paella. Mittlerweile sind 58% (bezogen auf den
Umsatz) der Produkte von Maggi und Thomy für eine vegetarische Ernährung geeignet.
Unter der Marke Garden Gourmet bietet Nestlé eine breite Palette an veganen sowie
vegetarischen Lebensmitteln und Fleischersatzprodukten an. Diese reicht vom Garden
Gourmet Sensational Burger über Gemüsebällchen bis hin zu veganen Filet-Streifen und
veganem "ThunVisch". Die Produktpalette wurde zuletzt um die "Spinat-Käse-Knuspertasche"
im Jahr 2024 ergänzt. Auch das bestehende Sortiment wird überarbeitet. In den letzten Jahrzehnten wurden
kontinuierlich diverse Reformulierungsprojekte umgesetzt, um zum Beispiel Salz, Zucker
und Fette zu reduzieren. Mit Blick auf das Geschmacksprofil werden weitere Reduktionen
zum Teil herausfordernder. Trotzdem arbeiten wir weiterhin gezielt an zusätzlichen
Reduktionen, z.B. um unsere internen Nährwertgrenzen einzuhalten und/oder einen besseren
Nutri-Score zu erreichen. Durch die globale "Good For You"-Strategie verfolgt das
Unternehmen mehrere Ziele bezüglich "Portfolio & Produkte". Neben der Reduktion von
Salz, Zucker und Fetten setzt das Unternehmen vermehrt auf natürliche und bekannte
Zutaten sowie kurze Zutatenlisten. Damit entspricht Nestlé Deutschland auch den gestiegenen
Erwartungen der Verbraucherinnen und Verbraucher sowie (politischen) Stakeholdern,
gesündere Lebensmittel anzubieten. Mit der in mehreren europäischen Ländern angewendeten Nährwertkennzeichnung "Nutri-Score",
deren Umsetzung von Nestlé Deutschland von Beginn an unterstützt wurde, setzt das
Unternehmen auf Transparenz direkt auf der Produktverpackung. Der Nutri-Score ist
auf Nestlé-Produkten im Geltungsbereich zu finden (explizit ausgenommen sind Produkte
der Nestlé Nutrition, Nestlé Health Science, Pet Food, aber auch beispielsweise purer
Kaffee). Seit Anfang 2024 ist ein neuer Algorithmus zur Berechnung des Nutri-Scores
bei Nutzung des Systems verpflichtend. Dieser orientiert sich stärker als bisher an
den "Food Based Dietary Guidelines", also den offiziellen Ernährungsempfehlungen der
europäischen Länder. Die neue Berechnungsformel soll zudem dabei unterstützen, die
Scores innerhalb einer Produktgruppe noch besser zu differenzieren. Nestlé wird sukzessive
den neuen Algorithmus für die relevanten Produkte anwenden und bis Ende 2025 beim
gesamten Portfolio im Geltungsbereich umgesetzt haben. Dies kann auf einzelnen Produkten
zu einem veränderten Nutri-Score auf der Produktverpackung führen, trotz gleichbleibender
Rezeptur. Transparenz in der Lieferkette ist und bleibt weiterhin ein wichtiges Thema für die
Nestlé Lieferkette. Seit dem 1. Januar 2023 wendet Nestlé Deutschland das Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz
(LkSG) an und hat im Mai 2024 erstmals öffentlich gemäß den geforderten Kriterien
berichtet. Grundlage ist unter anderem die auf lokaler Ebene durchgeführte Risikoanalyse,
um die menschenrechtlichen und umweltbezogenen Risiken in allen Geschäftsabläufen
und den Lieferketten angemessen zu adressieren. Offen bleibt die weitere Entwicklung
des Europäischen Lieferkettengesetzes (CSDDD). Auswirkungen für Nestlé Deutschland
und das bestehende LkSG sind abzuwarten - vor allem in Hinblick auf die Pläne der
neuen Bundesregierung. Grundsätzlich sieht sich Nestlé Deutschland bezüglich anstehender
EU-Auflagen gut aufgestellt und die Chance, durch einheitliche, europaweite Vorgaben
auf einem Level-Playing Field zu agieren und einen Beitrag zu mehr Transparenz und
weniger Risiken in Lieferketten zu liefern. Risiko ist unter anderem eine zu hohe
Regulierung mit einhergehend hohem Bürokratieaufwand für betroffene Unternehmen wie
die Nestlé Deutschland AG. Das Erreichen der Klima-Ziele hat weiterhin oberste Priorität. Nestlé hat sich global
zum Ziel gesetzt, bis 2050 die Treibhausgasemissionen auf Netto-Null zu reduzieren,
bis 2030 50% sowie bis 2025 20% der CO2e-Emissionen zu reduzieren. (Globaler Nestlé Nachhaltigkeitsbericht: Creating Shared
Value at Nestlé, 2024). Für das Unternehmen ist die Einhaltung der Klimaziele unter
anderem auch relevant für die externe Reputation und geht einher mit der Chance, durch
eine verantwortungsvolle Kommunikation den Fortschritt des Unternehmens anschaulich
zu erklären und kritischen NGO sowie Verbraucherinnen und Verbraucher auf dem Weg
zu Netto-Null mitzunehmen Im Fokus der Nestlé Deutschland AG steht profitables Wachstum und das Gewinnen von
Marktanteilen. Erreicht wird dies unter anderem durch Effizienzprojekte in den Werken
und Verwaltungen sowie Chancen zu Einsparungen im Einkauf. . Mit einem gezielten Kostenprogramm
im Bereich der Beschaffung, will Nestlé von 2025-2027 signifikante Kosteneinsparungen
erzielen, die einen Großteil der kommunizierten globalen Effizienzsteigerungen in
Höhe von CHF 2,5 Mrd. ausmachen sollen. Ziel für 2025 ist es, gezielt in Top Marken
(so genannte "Big Bets" und "Growth Platforms") zu investieren sowie vielversprechende
Innovationen zu unterstützen und den Umsatz zu stimulieren. Die Investitionen in Nachhaltigkeitsprojekte
werden ebenso weiter vorangetrieben. Darüber hinaus ist das Unternehmen gefordert, ein sich stetig entwickelndes IT-Umfeld
im Blick zu behalten sowie die damit verbundenen Risiken für Integrität, Vertraulichkeit
und Verfügbarkeit jeglicher Daten, frühzeitig zu erkennen und erforderliche Maßnahmen
zu ergreifen. Spezifische Risiken, welche die zukünftige Entwicklung der Nestlé Deutschland AG in
wesentlichem Umfang nachhaltig beeinträchtigen oder den Bestand der Nestlé Deutschland
AG gefährden könnten, sind derzeit nicht ersichtlich. Ausblick für die Nestlé Deutschland AktiengesellschaftDie anhaltende angespannte geopolitische Lage, nicht zuletzt aufgrund der militärischen
Eskalation in der Ukraine seit Ende Februar 2022, führen weiterhin zu sehr volatilen
Rohstoff- und Devisenmärkten. Nestlé erwartet auch für das laufende Geschäftsjahr
einen weiterhin hohen Kostendruck aufgrund gestiegener Preise für Rohstoffe und bezogene
Leistungen. Wir rechnen für das laufende Geschäftsjahr 2025 mit einem prozentualen Umsatzwachstum
im Inland aus den Produktkategorien in einem unteren einstelligen Bereich. Die Entwicklung
des Beteiligungsergebnisses ist stark abhängig von der weiteren Entwicklung der russischen
Beteiligungen und schwer prognostizierbar. Wir berücksichtigen daher im Rahmen der
Prognoserechnungen derzeit keine wesentlichen Beteiligungserträge. Die Bewertung der
russischen Beteiligungen könnte einen weiteren Einfluss auf das Jahresergebnis (vor
Gewinnabführung) im laufenden Geschäftsjahr 2025 haben. Am 20. März 2025 hat die Nestlé Deutschland AG zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit
Maßnahmen an zwei Produktionsstandorten angekündigt. Am Standort Neuss werden bestimmte Fertigungslinien in andere Werke verlegt. Daraus
folgt, dass das Werk Neuss nicht mehr weiter betrieben werden kann und die Planungen
zur Schließung des Werkes aufgenommen werden. Am Standort Conow soll die Fertigung bestimmter Produktlinien ebenfalls an andere
Werke verlagert werden. Verschiedene Optionen, wie auch der Verkauf des Werkes an
andere Unternehmen, werden geprüft, um eine komplette Werksschließung zu vermeiden. Im Rahmen der Prognose sind uns keine weiteren wesentlichen quantifizierbaren Sondereffekte,
die das Ergebnis beeinflussen könnten, bekannt. Hinsichtlich der Entwicklung das Jahresergebnisses
(vor Gewinnabführung) gehen wir daher auf Basis der derzeitigen Erkenntnisse von einem
Betrag in einem Korridor von EUR 40-60 Mio. im laufenden Geschäftsjahr 2025 aus. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt auch zukünftig über den konzerninternen
Cash-Pool. Hinsichtlich der Nachberichtserstattung verweisen wir auf den Anhang. Frankfurt am Main, den 28. März 2025 Nestlé Deutschland Aktiengesellschaft Der Vorstand
Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat wurde vom Vorstand im Jahre 2024 regelmäßig über die Lage des Unternehmens
sowie über alle wesentlichen Geschäftsvorgänge informiert. Es fanden im Berichtsjahr
zwei Sitzungen des Aufsichtsrats statt. Die Abschlussprüfer haben an der bilanzfeststellenden
Sitzung des Aufsichtsrats teilgenommen. Der Jahresabschluss und der Lagebericht über das Geschäftsjahr 2024 sind von der EY
GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft und mit dem uneingeschränkten
Bestätigungsvermerk versehen worden. Von dem Ergebnis der Abschlussprüfung hat der
Aufsichtsrat zustimmend Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat hat ebenfalls den Jahresabschluss
und den Lagebericht geprüft und ist hierbei zu dem abschließenden Ergebnis gelangt,
dass Einwendungen hiergegen nicht zu erheben sind und er den vom Vorstand aufgestellten
Jahresabschluss billigt. Dieser ist damit festgestellt. Die Nestlé Deutschland AG gehört als Teilkonzern zum Konzernkreis der Société des
Produits Nestlé S.A., Vevey (Schweiz) und der Nestlé S.A., Cham und Vevey (Schweiz),
und sind von der Aufstellung eines Konzernabschlusses und Konzernlageberichtes gemäß
§ 292 Abs. 1 HGB befreit. Die Konzernabschlüsse der Société des Produits Nestlé S.A.,
Vevey (Schweiz) und der Nestlé S.A., die nach internationalen Rechnungslegungsvorschriften
(IFRS) aufgestellt sind, werden im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt. Der Aufsichtsrat Unterschleißheim, den 5. Juni 2025
Aufsichtsratsvorsitzender: Peter Vogt |
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