![]() Delticom AGHannoverHalbjahresbericht 2018ProfilDie Delticom AG ist ein vornehmlich in Europa und den USA tätiges E-Commerce-Unternehmen
mit Know-how im Aufbau und Betrieb von Onlineshops, in der Internet-Kundenakquise,
in der Internetvermarktung, dem Aufbau von Partnernetzwerken sowie im Bereich anspruchsvoller
und hocheffizienter Warenkommissionierungs- und Auslieferungslogistik. Führend ist die Delticom AG bei der Onlinedistribution von Reifen und Autozubehör.
Der Online-Gebrauchtwagenhandel und eFood runden die Produktpalette ab. Delticom besitzt
umfassende Erfahrung im internationalen Shopaufbau und langjähriges Know-how im grenzüberschreitenden
E-Commerce. Neben dem Design gehören auch die Bereitstellung von Produktbeschreibungen
sowie ein umfangreicher Kundenservice in Landessprache zu ihrer Kompetenz. Die Etablierung
von effizienten Lager- und Logistikprozessen findet nicht nur beim Reifenhandel, Online-Gebrauchtwagenhandel
und im eFood-Geschäft Anwendung, sondern wird auch Dritten als Dienstleistung angeboten. Seit der Gründung 1999 hat die in Hannover, Deutschland, ansässige Gesellschaft eine
umfassende Expertise bei der Gestaltung effizienter und systemseitig voll integrierter
Bestell- und Logistikprozesse aufgebaut. Eigene Lager, u.a. ein vollautomatisiertes
Kleinteilelager, gehören zu den wesentlichen Assets der Gesellschaft. 2017 hat die Delticom AG einen Umsatz von mehr als 667,7 Mio. € generiert. In 74 Ländern
betreibt der E-Commerce-Spezialist mehr als 460 Onlineshops und -vertriebsplattformen
und betreut über 12,8 Mio. Kunden. Die Produktpalette für Privat- und Geschäftskunden
umfasst allein im Reifengeschäft mehr als 100 Marken und über 25.000 Modelle von Reifen
für Pkw, Motorräder, Lkw, Nutzfahrzeuge und Busse sowie Kompletträder. Kunden können
die bestellten Produkte zur Montage auch zu einem der weltweit rund 42.000 Servicepartner
der Delticom AG schicken lassen. Über 500.000 Autoteile und Zubehörartikel, darunter Motorenöle, Schneeketten oder
Batterien, runden das Angebot ab. Mit dem Einstieg in den Online-Gebrauchtwagenhandel
wurde das Angebot im Bereich Automotive vervollständigt. Damit hat sich die Delticom
AG in diesem Bereich von einem klassischen Onlinehändler zu einem Online-Lösungsanbieter
entwickelt. Im Bereich eFood bietet die Delticom AG ein umfassendes Sortiment aus
rund 20.000 verschiedenen Lebensmitteln an. Die Aktien der Delticom AG sind seit Oktober 2006 im Prime Standard der Deutschen
Börse gelistet (ISIN DE0005146807). Kennzahlenscroll
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Rohertrag ohne sonstige betriebliche Erträge in % vom Umsatz Highlights H1 2018Umsatzerlöse > 290 Mio. € H1 2017: 297,1 Mio. €Das Konzernergebnis betrug 2,0 Mio. € 0,16 € Ergebnis je AktieÜber 601.000 Neukunden in H1 2018Mehr als 506.000 Bestandskunden haben erneut bei uns gekauftKonzernzwischenlagebericht der Delticom AGEinleitende Erläuterung zum vorliegenden Halbjahresabschluss 2018Der vorliegende Zwischenlagebericht für das erste Halbjahr 2018 ist Gegenstand einer
prüferischen Durchsicht durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG. Das Ergebnis
dieser prüferischen Durchsicht lag zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts
noch nicht vor. Weiterführende Erläuterungen finden sich im Nachtragsbericht auf Seite
12f. Wirtschaftliches UmfeldGesamtwirtschaftliche EntwicklungenDie Weltwirtschaft befand sich in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres weiterhin
im Aufschwung. Jedoch schwächte sich das Wachstumstempo aufgrund einer nachlassenden
Dynamik in den entwickelten Volkswirtschaften etwas ab. Im Euroraum verbesserte sich die wirtschaftliche Lage im ersten Halbjahr 2018 weiter,
wenn auch verlangsamt. Die durch den Handelskonflikt mit den USA ausgelöste Verunsicherung
hatte einen hemmenden Einfluss auf die Konjunktur im Währungsraum. Darüber hinaus
setzten Streiks, schlechtes Wetter und die Grippewelle den Unternehmen in einigen
Mitgliedsstaaten zu. Fast alle Länder des Euroraums wiesen zuletzt positive Wachstumsraten auf. In Großbritannien,
Frankreich und Italien hatte sich die konjunkturelle Dynamik allerdings jüngst abgekühlt.
Wenngleich die spanische Wirtschaft langsamer expandierte als von Ökonomen zu Jahresbeginn
erwartet, blieb das Land auf Halbjahressicht dennoch eine der am schnellsten wachsenden
Volkswirtschaften Europas. Das Wachstum der deutschen Wirtschaft hat auf Halbjahressicht an Fahrt verloren. Nach
einer gedämpften Entwicklung in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres zeigte
die deutsche Wirtschaft im zweiten Quartal wieder etwas mehr Schwung. Dank einer ausgezeichneten
Arbeitsmarktlage und kräftigen Lohnzuwächsen stützte der private Konsum die heimische
Konjunktur. Branchenspezifische EntwicklungenReifenhandelAuch im laufenden Jahr setzte sich der seit einigen Jahren anhaltende Konsolidierungsprozess
im europäischen Reifenhandel fort. Infolge anhaltend schwieriger Marktbedingungen
gab es entlang der europäischen Reifenhandelskette weitere Übernahmen und Insolvenzen. Der heimische Reifenhandel konnte im ersten Halbjahr nicht von steigenden Absatzzahlen
profitieren. Laut Branchenkennern wurden im ersten Quartal 2018 ca. 20 % weniger Pkw-Ersatzreifen
vom Handel an den Verbraucher abgesetzt. Anhaltend kalte Temperaturen in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres hatten
viele Autofahrer dazu veranlasst, die Umrüstung des Fahrzeugs auf Sommerreifen hinauszuzögern.
Dementsprechend lief das Sommerreifengeschäft in diesem Jahr erst nach den Osterfeiertagen
Anfang April an. Trotz des Nachholeffekts im zweiten Quartal wird von Marktexperten für das erste Halbjahr
2018 ein Absatzrückgang von 5,4 % im Geschäft mit Sommerreifen angegeben. Der zunehmende
Trend zu Ganzjahresreifen setzte sich auch im ersten Halbjahr weiter fort. Die 15
%-ige Absatzsteigerung im Geschäft mit Allwetterreifen konnte aufgrund des derzeit
noch vergleichsweise geringen Anteils den rückläufigen Absatz im Geschäft mit Sommerreifen
allerdings nicht vollständig ausgleichen. Nach Schätzungen des Wirtschaftsverbands
der deutschen Kautschukindustrie (WdK) und des Herstellerverbands ETRMA wurden in
der ersten Jahreshälfte insgesamt 2,4 % weniger Pkw-Ersatzreifen vom Handel an die
Verbraucher abgesetzt. OnlinehandelDer heimische Online-Handel bleibt weiterhin ein wesentlicher Wachstumstreiber und
erzielte laut dem Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh)
in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres insgesamt ein Plus von 11,1 % im
Vergleich zum ersten Halbjahr 2017. Die steigende Akzeptanz für das Warensegment Lebensmittel
bescherte dem 2. Quartal 2018 einen Online-Umsatz von 346 Mio. €, ein Anstieg um 26,9
% gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum. Geschäftsverlauf und Ertragslage
UmsatzKonzernDie Delticom-Gruppe erzielt den wesentlichen Teil der Umsätze mit dem Onlineverkauf
von Ersatzreifen für Pkw, Motorräder, Lkw und Industriefahrzeuge. Autoteile und Zubehör,
Gebrauchtwagen, hochwertige Gourmet- und Biolebensmittel sowie Servicedienstleistungen
runden das Produktangebot ab. In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres erlöste die Delticom-Gruppe
einen Umsatz von 290,5 Mio. €, ein Rückgang um 2,2 % nach 297,1 Mio. € im Vergleichszeitraum. SaisonalitätDie Grafik Umsatzentwicklung zeigt zusammenfassend die Entwicklung der Halbjahresumsätze. Insgesamt erzielte die Delticom-Gruppe im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres
Umsätze in Höhe von 110,8 Mio. € (Q1 17: 126,8 Mio. €, -12,6 %). Die ersten drei Monate
des laufenden Jahres waren hierzulande durch winterliche Wetterverhältnisse geprägt.
Erst nach den Osterfeiertagen Anfang April gewann das Sommerreifengeschäft vielerorts
an Fahrt. Im entsprechenden Vorjahresquartal hatten milde Temperaturen ab Mitte März
frühzeitig die Umrüstsaison eingeläutet. Im Q2 18 erlöste die Gruppe einen Umsatz von 179,7 Mio. €, ein Anstieg um 5,5 % (Q2
17: 170,3 Mio. €). Damit ist es uns nicht gelungen, den rückläufigen Umsatz des ersten
Quartals vollständig aufzuholen. Im zweiten Quartal hat die Gesellschaft die Abverkäufe
in ihrem Kerngeschäft entsprechend ihrer Profitabilitätsziele gesteuert. Aufgrund
des verspäteten Saisonbeginns war das Sommerreifengeschäft im Juni stärker als im
Vorjahresmonat. Zu einem Teil der Auftragseingänge Ende Juni erfolgte die Auslieferung
und damit die Umsatzrealisierung erst im Juli. Regionale VerteilungDas Unternehmen ist weltweit in 74 Ländern tätig, wobei ein Großteil der Umsätze in
den Ländern der EU erlöst wird. Insgesamt wurden hier im Berichtszeitraum 222,7 Mio.
€ (H1 17: 228,1 Mio. €, -2,4 %) erzielt. Auf die Nicht-EU-Länder entfiel in H1 18
ein Umsatz von 67,8 Mio. € (H1 17: 69,0 Mio. €, -1,6 %). Umsatz nach Regionenscroll
scroll
KundenzahlenBei den nachfolgend dargestellten Kundenzahlen handelt es sich um die Kundenzahlen
in unserem Kerngeschäft - dem Onlinehandel mit Reifen und Autoersatzteilen in Europa.
In den ersten sechs Monaten 2018 haben 506 Tausend Bestandskunden (H1 17: 538 Tausend,
-5,9 %) zum wiederholten Mal Reifen und Autoersatzteile in einem der Onlineshops der
Delticom-Gruppe gekauft. Der Rückgang in den Wiederkäufern vollzog sich im Wesentlichen
in unserem Kerngeschäft - dem Ersatzreifengeschäft mit privaten Endkunden. Unserer
Einschätzung nach basiert diese Entwicklung zum einen auf der starken Geschäftsentwicklung
im H1 17 und dem damit einhergehenden Basiseffekt. Zum anderen wirkt sich auch der
Trend in Richtung Ganzjahresreifen kurzfristig auf die Wiederkaufsraten aus. Wer Ganzjahresreifen
gekauft hat, benötigt in den nächsten 2-4 Jahren, in Abhängigkeit des individuellen
Fahrverhaltens, keine neuen Reifen. Durch die zunehmende Ganzjahresreifennachfrage
wird sich der Ersatzzyklus unserer Einschätzung nach allerdings verkürzen, sodass
wir die Kunden schneller wieder in einem unserer Onlineshops werden begrüßen können. Insgesamt konnten im H1 18 601 Tausend Neukunden (H1 17: 599 Tausend, +0,4 %) über
unsere Reifen- und Autoteileshops in Europa gewonnen werden. Seit Unternehmensgründung
haben damit knapp 13 Mio. Kunden in unseren Onlineshops eingekauft. Auf Halbjahressicht
liegt die Anzahl der aktiven Käufer (Neukunden und Wiederkäufer - Letztere werden
nur einmal gezählt, unabhängig von der Anzahl der Käufe im H1 18) ähnlich wie der
Umsatz um 2,6 % unter dem Vergleichszeitraum. Wesentliche AufwandspositionenMaterialaufwandDie größte Aufwandsposition ist der Materialaufwand, in dem die Einstandspreise für
die verkauften Waren (vorwiegend Reifen) erfasst werden. Er betrug im Berichtszeitraum
227,5 Mio. € (H1 17: 234,8 Mio. €, -3,1 %). PersonalaufwandIm Durchschnitt beschäftigte das Unternehmen in den ersten sechs Monaten des laufenden
Geschäftsjahres 185 Mitarbeiter (H1 17: 156). Der Personalaufwand belief sich auf
6,1 Mio. € (H1 17: 5,2 Mio. €, +15,8 %). Aufgrund der Ausweitung der Geschäftstätigkeit
wurden in den letzten 12 Monaten weitere Neueinstellungen getätigt, um die Entwicklung
in den einzelnen Bereichen voranzutreiben. Die Personalaufwandsquote (Verhältnis von
Personalaufwand zu Umsatzerlösen) belief sich im H1 18 auf 2,1 % (H1 17: 1,8 %). TransportkostenGrößte Einzelposition innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind die
Transportkosten. Sie beliefen sich im Berichtszeitraum auf 24,8 Mio. € nach 28,1 Mio.
€ im Vergleichszeitraum (-11,8 %). Der Rückgang der Transportkosten im Vorjahresvergleich
resultiert neben der im H1 18 durchgeführten Korrektur zu hoch ausgewiesener Transportkosten
für die Vorjahre 2016 und 2017 unter anderem aus dem Absatzrückgang und einem höheren
Streckenanteil am Umsatz. Darüber hinaus trug der Länder-Mix im Umsatz und das gegenüber
Vorjahr gestiegenen Geschäft mit gewerblichen Kunden, in welchem die Auslieferung
teilweise gebündelt oder per Palettenversand erfolgt, zu einem Rückgang der Transportkosten
bei. Durch den späteren Saisonbeginn war das Geschäft im Juni zudem stärker als im
Vorjahresmonat. Für Bestelleingänge im Juni mit Auslieferung im Juli haben sich die
Transportkosten entsprechend in den Leistungsmonat und damit ins H2 18 verschoben.
Der Anteil der Transportkosten am Umsatz belief sich im Berichtszeitraum auf 8,5 %
(H1 17: 9,5 %). Kosten der LagerhaltungDer Aufwand für Mieten und Betriebskosten stieg im Berichtszeitraum von 3,1 Mio. €
im Vorjahr um 10,6 % auf 3,4 Mio. €. Die Gesellschaft hat im H2 17 ein Zwischenlager
eröffnet, in welchem die vor der Saison angekauften Reifen bis zum Abverkauf gelagert
werden. Zum Ende des ersten Halbjahres 2018 wurde ein kleinerer Lagerstandort geschlossen.
Die direkten Kosten der Lagerhaltung beliefen sich auf 4,0 Mio. €, nach 3,4 Mio. €
im H1 17. Der Anstieg um 17,7 % begründet sich vornehmlich durch Umlagerungskosten
im Zusammenhang mit der Schließung des kleineren Lagers. MarketingDer Marketingaufwand belief sich im Berichtszeitraum auf 13,1 Mio. € (H1 17: 12,0
Mio. €, +9,2 %). Neben den reinen Onlineshops vertreibt die Gesellschaft ihre Produkte
inzwischen auch zunehmend über Online-Marktplätze im In- und Ausland. Zudem hat die
Gesellschaft im Berichtszeitraum mehr für Werbung ausgegeben, um in einem schwierigen
Marktumfeld verstärkt auf die Onlineshops aufmerksam zu machen. Der Marketingaufwand
im Verhältnis zum Umsatz betrug 4,5 % (H1 17: 4,0 %). AbschreibungenDie Abschreibungen sind im Vorjahresvergleich mit 3,6 Mio. € nahezu unverändert (H1
17: 3,6 Mio. €, -0,5 %). ErgebnisentwicklungBruttomargeDas Unternehmen erzielte im Berichtszeitraum eine Bruttomarge von 21,7 %, nach 21,0
% im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Entsprechend ihrer Profitabilitätsziele hat
die Gesellschaft in den ersten sechs Monaten die Preise in den Onlineshops gestaltet. Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge stiegen im Berichtszeitraum um 14,6 % auf 13,9
Mio. € (H1 17: 12,2 Mio. €). Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus höheren Gewinnen
aus Währungskursdifferenzen (H1 18: 2,0 Mio. €, H1 17: 0,9 Mio. €, +115,5 %), welche
in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten sind. Der aus der Erstkonsolidierung
der Delticom Russland entstandene Einmaleffekt innerhalb der sonstigen betrieblichen
Erträge beläuft sich auf 0,7 Mio. €. Währungsverluste weist Delticom innerhalb der
sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus. Sie betrugen im H1 18 insgesamt 1,5 Mio.
€ (H1 17: 1,9 Mio. €). Der Saldo aus Währungsgewinnen und -verlusten belief sich im
Berichtszeitraum auf 0,4 Mio. € (H1 17: -1,0 Mio. €). RohertragIm Berichtszeitraum erhöhte sich der Rohertrag gegenüber dem entsprechenden Vorjahreswert
um 3,4 % von 74,4 Mio. € auf 76,9 Mio. €. Im Verhältnis zur Gesamtleistung in Höhe
von 304,4 Mio. € (H1 17: 309,3 Mio. €) betrug der Rohertrag 25,3 % (H1 17: 24,1 %). EBITDADas Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich im Berichtszeitraum
auf 6,8 Mio. € (H1 17: 5,0 Mio. €, +37,1 %). Dies entspricht einer EBITDA-Marge von
2,3 % (H1 17: 1,7 %). EBITDas EBIT stieg im Berichtszeitraum um 138,4 % auf 3,2 Mio. € (H1 17: 1,3 Mio. €).
Dies entspricht einer Umsatzrendite in Höhe von 1,1 % (EBIT in Prozent vom Umsatz,
H1 17: 0,5 %). FinanzergebnisDer Finanzertrag belief sich für die ersten sechs Monate auf 13 Tsd. € (H1 17: 22
Tsd. €). Dem stand ein Finanzaufwand von 260 Tsd. € gegenüber (H1 17: 197 Tsd. €).
Insgesamt betrug das Finanzergebnis -246 Tsd. € (H1 17: -175 Tsd. €). ErtragsteuernDer Ertragsteueraufwand für die ersten sechs Monate belief sich auf 1,0 Mio. € (H1
17: 0,4 Mio. €). Dies entspricht einer Steuerquote von 32,5 % (H1 17: 31,7 %). KonzernergebnisDas Konzernergebnis betrug im Berichtszeitraum 2,0 Mio. €, nach einem Vorjahreswert
von 0,8 Mio. €. Das Ergebnis je Aktie belief sich auf 0,16 € (H1 17: 0,06 €). Verkürzte GuVscroll
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Die Tabelle Verkürzte GuV fasst wesentliche Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung
im Mehrjahresvergleich zusammen. Finanz- und Vermögenslage
BilanzZum Stichtag 30.06.2018 betrug die Bilanzsumme 220,1 Mio. € (31.12.2017: 202,4 Mio.
€, 30.06.2017: 216,3 Mio. €). AnlagevermögenDer Rückgang des Anlagevermögens im Berichtszeitraum von 74,6 Mio. € am 31.12.2017
um 0,5 Mio. € auf 74,1 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus den planmäßigen Abschreibungen,
die über den getätigten Investitionen liegen. VorräteGrößte Position im kurzfristig gebundenen Vermögen sind die Vorräte. Seit Jahresanfang
wurden die Bestände um 14,0 Mio. € oder 17,5 % auf 93,8 Mio. € erhöht (31.12.2017:
79,8 Mio. €). Im Stichtagsvergleich fielen die Vorräte um 3,2-Mio.-€ höher aus (30.06.2017:
90,6 Mio. €). Dies resultiert zum einen aus dem verspäteten Saisonbeginn und dem damit
einhergehenden Absatzrückgang im H1 18. Zum anderen hat die Gesellschaft früher als
im letzten Jahr mit der Winterbevorratung begonnen. Der Anteil der Vorräte an der
Bilanzsumme belief sich zum 30.06.2018 auf 42,6 % (31.12.2017: 39,4 %, 30.06.2017:
41,9 %). ForderungenDie Forderungen folgen üblicherweise der Saisonkurve, allerdings sind Stichtagseffekte
unvermeidbar. Der Forderungsbestand belief sich zum zurückliegenden Quartalsende auf
43,0 Mio. € (31.12.2017: 39,3 Mio. €, 30.06.2017: 45,2 Mio. €). Hierbei handelt es
sich mit 25,0 Mio. € um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (31.12.2017: 24,4
Mio. €, 30.06.2017: 25,0 Mio. €). VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden seit Jahresanfang von
114,4 Mio. € um 26,3 Mio. € auf 88,1 Mio. € verringert. Im Stichtagsvergleich fallen
die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 19,3 Mio. € niedriger aus
(30.06.2017: 107,3 Mio. €). In einem schwierigen Marktumfeld hat Delticom die zum
Ende des ersten Halbjahres zur Zahlung fälligen Lieferantenverbindlichkeiten noch
vor dem Bilanzstichtag abgelöst. Der Anteil der Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen an der Bilanzsumme betrug 40,0 % (31.12.2017: 56,5 %, 30.06.2017: 49,6
%). Verkürzte Konzernbilanzscroll
scroll
LiquiditätDie Liquidität belief sich zum 30.06.2018 auf 4,0 Mio. € (31.12.2017: 3,9 Mio. €,
30.06.2017: 3,0 Mio. €). Delticom hat im Berichtszeitraum vorhandene Kreditlinien
zur unterjährigen Finanzierung des Working Capitals in Anspruch genommen. Die Netto-Liquidität
(Liquidität abzüglich kurzfristiger Finanzschulden) belief sich zum Stichtag 30.06.2018
dementsprechend auf -51,6 Mio. € (31.12.2017: -4,4 Mio. €, 30.06.2017: -29,3 Mio.
€). Diese deutliche Veränderung verglichen mit dem Jahresende 2017 sowie dem H1 17
basiert ausschließlich auf dem im Abschnitt Cashflow beschriebenen Stichtagseffekt.
Im Juli und August bewegt sich die Kreditlinienbeanspruchung nahezu auf Vorjahresnivau.
Wir rechnen damit, dass die kurzfristige Verschuldung zum Jahresende ähnlich niedrig
ausfallen wird wie im Geschäftsjahr 2017. CashflowGewöhnliche GeschäftstätigkeitAufgrund des deutlichen Abbaus der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
und der damit einhergehenden Entwicklung im Working Capital belief sich der Cashflow
aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit für H1 18 auf -41,3 Mio. € (H1 17: -12,4 Mio.
€). Während die Gesellschaft im letzten Jahr den überwiegenden Teil der Lieferantenverbindlichkeiten
zum Stichtag 30.06.2017 in der ersten Juliwoche gezahlt hatte, wurden in diesem Jahr
die vorhandenen Kreditlinien mit Blick auf die aktuelle Marktsituation genutzt, um
die Verbindlichkeiten noch vor dem Bilanzstichtag auszugleichen. Die Gesellschaft
betreibt ein aktives Liquiditätsmanagement und nimmt unterjährig entsprechende Stichtagseffekte
wie im H1 18 aus strategischen Gründen in Kauf. Vor dem Hintergrund des beschriebenen Stichtagseffekts rechnen wir für das H2 18 mit
einem deutlich höheren operativen Cashflow als im H2 17. Auf Gesamtjahressicht sollte
sich der operative Cashflow auf Vorjahresniveau bewegen. InvestitionenDie Investitionen in Sachanlagen beliefen sich im H1 18 auf 2,2 Mio. € (H1 17: 1,8
Mio. €). Hierbei handelt es sich zum einem um Lagerausstattungsinvestitionen. Zum
anderen hat die Gesellschaft ein Grundstück inklusive Gebäude zu einem Kaufpreis in
Höhe von 1,0 Mio. € erworben, um dort eine Produktionsstätte für hochmoderne Logistik-Anlagen
zu errichten. Darüber hinaus hat Delticom im Berichtszeitraum 1,0 Mio. € in immaterielle
Vermögenswerte investiert (H1 17: 1,2 Mio. €). Im Ergebnis betrug der Cashflow aus
Investitionstätigkeit -3,2 Mio. € (H1 17: -3,1 Mio. €). FinanzierungstätigkeitDer Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug im Berichtszeitraum insgesamt 44,6
Mio. €. Den Auszahlungen für die Dividende in Höhe von 1,2 Mio. € und der Rückzahlung
langfristiger Darlehen in Höhe von 0,8 Mio. € stehen Einzahlungen aus der Aufnahme
von Finanzschulden, die ausschließlich kurzfristiger Natur sind, in Höhe von 46,7
Mio. € gegenüber. OrganisationKonzernstrukturNachfolgend werden die Tochterunternehmen aufgeführt, die im Konzernabschluss zum
30.06.2018 vollkonsolidiert sind:
Die Delticom Russia LLC wurde im Geschäftsjahr 2017 nicht vollkonsolidiert, sondern
nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen, da die Delticom AG nur
einen Minderheitsanteil von 49 % an der Gesellschaft hielt. Im März 2018 erwarb die
Delticom AG die ausstehenden 51 % der Anteile von der Sojitz Corporation und die Delticom
Russia LLC wurde im Berichtszeitraum vollkonsolidiert. NachtragsberichtDie Hauptversammlung vom 08.05.2018 hat die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft,
Prinzenstraße 23, 30159 Hannover, zum Jahresabschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer
für das Geschäftsjahr 2018 und zum Prüfer für eine prüferische Durchsicht des verkürzten
Abschlusses und des Zwischenlageberichts für das erste Halbjahr 2018 bestellt. Für
die Vorjahre war die PricewaterhouseCoopers GmbH dafür bestellt. Zum Veröffentlichungszeitpunkt
des vorliegenden Halbjahresabschlusses war die prüferische Durchsicht noch nicht abgeschlossen.
Vor allem zwei Themen waren noch nicht geklärt: Hierbei handelt es sich zum einen um die latenten Steueransprüche gemäß IFRS für die
Geschäftsjahre 2016 bis 2018, welche sich unter Umständen um bis zu 3,2 Mio. € verringern
könnten. Die möglichen Auswirkungen auf die Konzernabschlüsse der Jahre 2016 und 2017
oder auf den Halbjahresabschluss 2018 sind zum jetzigen Zeitpunkt noch offen. Zum anderen wurden die Transportkosten in 2016 und 2017 insgesamt um 1,8 Mio. € zu
hoch ausgewiesen. Die Transportkosten im H1 18 haben wir dementsprechend um diesen
Betrag reduziert. Sollte eine rückwirkende Korrektur der Transportkosten für die Geschäftsjahre
2016 und 2017 erforderlich werden, so würden sich die Transportkosten im H1 18 um
diesen Betrag erhöhen, sodass sich das EBITDA für die ersten sechs Monate entsprechend
verringern würde. Die abschlusstechnische Handhabung ist ebenfalls noch offen. Nach abschließender Klärung der beiden dargestellten Themen mit den Wirtschaftsprüfern
wird Delticom den Kapitalmarkt unverzüglich über das Ergebnis informieren. RisikoberichtAls international tätiges Unternehmen ist Delticom Risiken unterschiedlichster Art
ausgesetzt. Um diese rechtzeitig erkennen, bewerten und entsprechende Gegenmaßnahmen
einleiten zu können, haben wir frühzeitig ein Risikomanagementsystem etabliert und
hierzu eine unternehmensweite Richtlinie zur Risikofrüherkennung und zum Risikomanagement
verabschiedet. Darstellungen zum Risikomanagement und eine Liste wesentlicher Einzelrisiken
und -chancen finden sich im Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2017 auf Seite
72ff. Gegenüber der Darstellung im Geschäftsbericht 2017 hat sich die Risikoposition nicht
wesentlich geändert. Bestandsgefährdende Einzelrisiken existieren nicht, und die Gesamtsumme
der Risiken stellt keine Gefahr für den Fortbestand der Gesellschaft dar. PrognoseberichtGesamtwirtschaftliche EntwicklungenExperten rechnen für die kommenden Monate mit einer Fortsetzung des globalen Aufschwungs.
Auch die Konjunkturerholung im Euroraum soll sich Ökonomen zufolge zum Jahresende
wieder etwas beschleunigen. Für Deutschland haben führende Wirtschaftsinstitute ihre
Wachstumsprognose zuletzt für dieses und nächstes Jahr leicht gesenkt. Nichtsdestotrotz
soll die inländische Konjunktur weiterhin vom Außenhandel, vom privaten Konsum sowie
einem anhaltenden Beschäftigungsboom getragen werden. Unklarheiten über die Modalitäten
des Austritts Großbritanniens aus der Europäischen Union, die instabile politische
und ökonomische Lage in Italien sowie eine mögliche Eskalation der Handelskonflikte
zwischen den USA und China sowie Europa, sehen Experten als wesentliche Risiken für
die deutsche Wirtschaft. Branchenspezifische EntwicklungenE-CommerceDer generelle Trend Richtung E-Commerce wird auch zukünftig nicht aufzuhalten sein.
Laut des Global Digital Report 2018 nutzen heutzutage bereits mehr als 4 Milliarden
Menschen weltweit das Internet. Neben steigenden Nutzerzahlen nimmt auch die Zeit
zu, welche die Menschen online sind. Der durchschnittliche Internetnutzer verbringt
inzwischen täglich etwa sechs Stunden mit internetfähigen Geräten und Diensten. 2017 kauften bereits 1,77 Mrd. Internetnutzer Konsumgüter online, dies entspricht
einem Anstieg von 8 % gegenüber dem Vorjahr. Für den deutschen E-Commerce rechnet der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel
Deutschland e. V. (bevh) in diesem Jahr mit einem Umsatzzuwachs von 9,3 % auf 63,9
Mrd. €. Delticom wird als Europas führender Onlinehändler für Reifen sowie Spezialist
im eFood und Experte auf dem Gebiet effizienter Lagerlogistik auch zukünftig vom wachsenden
E-Commerce-Trend profitieren. Prognose unverändertTrotz eines verspäteten Saisonbeginns ist es Delticom in einem schwierigen Marktumfeld
in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres gelungen, die Profitabilität im Konzern
gegenüber dem Vergleichszeitraum zu steigern. Auch für die zweite Jahreshälfte planen
wir, die Balance zwischen Umsatzwachstum und Profitabilität weiter feinzujustieren
und die Marktetablierung der Start-ups im Unternehmensportfolio voranzutreiben. Als Europas führender Onlinehändler für Reifen und Autozubehör sowie Spezialist im
eFood und Experte auf dem Gebiet effizienter Lagerlogistik wird Delticom in den kommenden
Monaten von dem zunehmenden E-Commerce-Trend profitieren. Für das zweite Halbjahr
rechnen wir mit einem positiven Absatztrend. Auch in diesem Jahr wird das Wintergeschäft
im vierten Quartal für die Entwicklung im Gesamtjahr maßgeblich sein. Aufgrund der
getätigten Investitionen in die Lagerinfrastruktur und die Erweiterung unserer Lagerkapazität
sind wir für die kommende Wintersaison gut gerüstet. Wir rechnen weiterhin damit, den Umsatz der Delticom-Gruppe im laufenden Geschäftsjahr
auf 690 Mio. € zu erhöhen. Für das EBITDA im Konzern planen wir für das Gesamtjahr
unverändert mit rund 14 Mio. €. NeukundenÜber unsere unterschiedlichen Shops sprechen wir verschiedene Käufergruppen an. In
unserer Planung für das laufende Jahr rechnen wir weiterhin damit, auf Gesamtjahressicht
mehr als 1 Million Neukunden über die Delticom-Shops und Online-Vertriebsplattformen
gewinnen zu können. WiederkäuferAufgrund des mehrjährigen Ersatzzyklus sind wir zuversichtlich, einen Teil der über
die letzten Jahre gewonnenen Neukunden in den kommenden Monaten als Wiederkäufer in
unseren Shops begrüßen zu können. LiquiditätEntsprechend unserer Absatzplanung für das laufende Jahr werden wir in den kommenden
Monaten den Lageraufbau gestalten. Zum Jahresende hin sollten sich Cashflow und Liquidität
positiv entwickeln. Strategische Optionen NordamerikaDie Gesellschaft prüft verschiedene strategische Optionen für ihre E-Commerce Aktivitäten
in Nordamerika. Derzeit sind wir im Gespräch mit einer Auswahl potenzieller Investoren
und Marktteilnehmern. Das Management der Delticom AG und der Delticom North America
Inc. wird nach Analyse verschiedener strategischer Optionen im Verlauf der kommenden
Monate eine Entscheidung in Bezug auf ihre zukünftigen Aktivitäten in Nordamerika
treffen. Konzernzwischenabschluss der Delticom AGKonzern Gewinn- und-Verlust-Rechnungscroll
Für den vorliegenden Zwischenabschluss war die prüferische Durchsicht durch KMPG zum
Zeitpunkt der Veröffentlichung noch nicht final abgeschlossen. Das im H1 18 erzielte
EBITDA und damit auch das EBIT fallen durch Anpassungen der Transportkosten aus Vorjahren
gegebenenfalls um 1,8 Mio. € zu hoch aus. Gesamtergebnisrechnungscroll
KonzernbilanzAktivascroll
Die ausgewiesenen latenten Steueransprüche gemäß IFRS könnten sich im Rahmen der ausstehenden
Prüfungen durch KPMG unter Umständen um bis zu 3,2 Mio. € verringern. Passivascroll
Konzernkapitalflussrechnungscroll
Eigenkapitalveränderungsrechnungscroll
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Konzernanhang der Delticom AGBerichtsunternehmenDie Delticom AG (nachfolgend "AG" genannt) ist die Muttergesellschaft des Delticom-Konzerns
(nachfolgend "Delticom" genannt). Die AG ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hannover
mit der Registernummer HRB58026 eingetragen. Die Anschrift der AG lautet 30169 Hannover,
Brühlstraße 11, Deutschland. Delticom ist Europas führendes E-Commerce-Unternehmen für Reifen und Autozubehör sowie
Spezialist im eFood und Experte auf dem Gebiet effizienter Lagerlogistik. Die Produktpalette
für Privat- und Geschäftskunden umfasst allein im Reifengeschäft mehr als 100 Marken
und über 25.000 Modelle von Reifen für Pkw, Motorräder, Lkw, Nutzfahrzeuge und Busse
sowie Kompletträder. Kunden können die bestellten Produkte zur Montage auch zu einem
der weltweit rund 42.000 Servicepartner der Delticom AG schicken lassen. Über 500,000 Autoteile und Zubehörartikel, darunter Motorenöle, Schneeketten oder
Batterien, runden das Angebot ab. Mit dem Einstieg in den Online-Gebrauchtwagenhandel
wurde das Angebot im Bereich Automotive vervollständigt. Damit hat sich die Delticom
AG in diesem Bereich von einem klassischen Onlinehändler zu einem Online-Lösungsanbieter
entwickelt. Im Bereich eFood bietet die Delticom AG ein umfassendes Sortiment aus
rund 20.000 verschiedenen Lebensmitteln an. Mit der Akquisition der eFood- und Logistikgesellschaften
im Jahr 2016 hat Delticom ihre Logistikkompetenz erweitert und einen wichtigen strategischen
Schritt getätigt, um ihre Marktstellung im europäischen E-Commerce zukünftig weiter
auszubauen. Delticom ist nunmehr in der Lage, kleinteilige Waren effizient zu vermarkten,
und erweitert mit Gourmondo ihr Produktangebot im E-Commerce. Ausführliche Informationen über das Berichtsunternehmen sind im Lagebericht des Geschäftsberichts
2017 im Abschnitt Geschäftstätigkeit sowie im Abschnitt Organisation dargestellt. Zahl der MitarbeiterVom 01.01.2018 bis zum 30.06.2018 waren im Durchschnitt 185 Arbeitnehmer beschäftigt
(davon im Durchschnitt 7 Auszubildende und Praktikanten). Diese Berechnung basiert
auf der Anzahl der Beschäftigten unter Berücksichtigung der geleisteten Arbeitsstunden. Saisonale EffekteIn Deutschland, aber auch in der Alpenregion und in Nordeuropa prägt der jahreszeitlich
bedingte Wetterwechsel den Geschäftsverlauf im Reifenhandel. Weil die meisten Autofahrer
ihre Winterreifen bereits mit dem ersten Schneefall und damit in den letzten Monaten
eines Jahres kaufen, fällt das erste Quartal meist etwas schwächer aus. Das zweite
Jahresviertel dagegen gibt sich traditionell umsatzstark: Oft sind die Temperaturen
im April und Mai schon vergleichsweise hoch und das teils angenehm warme Wetter führt
bei vielen Pkw-Fahrern zum Kauf neuer Sommerreifen. Das dritte Quartal schließlich flacht typischerweise wieder etwas ab: Im Übergang
vom Sommer- auf das Winterreifengeschäft wird der Absatz etwas schwächer. In den meisten
Ländern Europas zeigt sich das letzte Quartal dann meist auch als das umsatzstärkste.
In der dunklen Jahreszeit werden die Straßenverhältnisse schwieriger, die Bremswege
verlängern sich - und vielen Autofahrern wird die Notwendigkeit neuer Reifen ganz
direkt bewusst. Wetterbedingte Verschiebungseffekte zwischen den Quartalen und Basiseffekte
im Vergleich zum Vorjahr sind unvermeidlich. Der Dezember, vor den Weihnachtstagen, ist im Lebensmittelgeschäft traditionell der
höchste Umsatzzeitraum des Jahres. Grundlagen der Rechnungslegung und Konsolidierung, Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer vorliegende Halbjahresabschluss zum 30.06.2018 wurde nach den vom International
Accounting Standards Board (IASB) verabschiedeten International Financial Reporting
Standards (IFRS) für die Zwischenberichterstattung, wie sie in der Europäischen Union
(EU) anzuwenden sind, erstellt. Zur Anwendung kamen alle am Abschlussstichtag gültigen
und verpflichtend anzuwendenden IFRS Standards, insbesondere IAS 34 (Zwischenberichterstattung). Nach IAS 34 sind in einem Zwischenfinanzbericht mindestens folgende Angaben erforderlich:
Die im Konzernjahresabschluss 2017 erläuterten Bilanzierungs-, Bewertungs- und Berechnungsmethoden
sind, da sich keine für Delticom einschlägigen Änderungen aus erstmalig anzuwendenden
Standards ergaben, auch in diesem Zwischenabschluss angewendet worden und gelten entsprechend. Der Zwischenabschluss enthält nicht alle für einen Konzernabschluss notwendigen Erläuterungen
und Angaben und ist daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31.12.2017 zu
sehen. Der Geschäftsbericht 2017 steht auf der Unternehmenswebseite im Bereich Investor
Relations bzw. unter nachfolgenden Link zum Download bereit: www.delti.com/Investor_Relations/Delticom_Geschaeftsbericht_2017.pdf Der beizulegende Zeitwert der vorhandenen Finanzinstrumente entspricht bei sämtlichen
Bilanzpositionen näherungsweise dem Buchwert. Die Finanzinstrumente der Kategorie
Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte in Höhe von 441 Tsd. € (31.12.2017:
1 Tsd. €) sowie der Kategorie Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Verbindlichkeiten
in Höhe von 33 Tsd. € (31.12.2017: 240 Tsd. €) sind in der Fair Value-Hierarchie in
Stufe 2 eingeordnet. Fair Values der Hierarchiestufe 3 liegen wie in Vorjahren nicht
vor. Veränderungen der beizulegenden Zeitwerte wurden in der Erfolgsrechnung erfasst.
Die Bewertung erfolgt unter Berücksichtigung von aktuellen EZB-Referenzkursen und
Terminauf- bzw. -abschlägen. Aufgrund der kurzfristigen Fälligkeiten für Zahlungen entspricht der Buchwert der
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dem beizulegenden Zeitwert. Die Ertragsteuern
der Gewinn- und -Verlustrechnung werden im Zwischenabschluss nach IAS 34.30c mittels
einer Steuerquote ermittelt. KonsolidierungskreisDer Konsolidierungskreis umfasst neben der Delticom AG als Obergesellschaft vierzehn
inländische und zehn ausländische Tochtergesellschaften, die alle in den Zwischenabschluss
vollkonsolidiert wurden. Die nachfolgenden Gesellschaften wurden im laufenden Geschäftsjahr vollkonsolidiert:
Die Delticom Russia LLC wurde im März 2018 erstmals vollkonsolidiert, nachdem die
Delticom AG 51 % der Anteile von der Sojitz Corporation erworben hatte. In den Vorperioden
wurde die Delticom Russia LLC gemäß der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Die Price Genie LLC, Benicia (Kalifornien, USA), wurde im Januar 2018 liquidiert und
daher nicht in die Konsolidierung einbezogen. Änderungen der KonzernstrukturErwerb 51 % der Anteile an Delticom Russia LLCDie Delticom AG hat am 23.03.2018 51 % der Anteile an der Delticom Russia LLC zu einem
Preis von 51 € erworben und ist damit nun alleiniger Gesellschafter der Delticom Russia
LLC. In Zusammenhang mit diesem Kauf wirkte sich ein Ertrag von 660 Tsd. € auf die
Gewinn- und-Verlustrechnung des Konzerns aus. Delticom Japan GKIm Zuge unserer Markterweiterungsstrategie wurde eine neue Gesellschaft in Japan gegründet.
Einziger Gesellschafter der Delticom Japan GK ist die Delticom OE SRL. DeltiStorage GmbH (vormals: Delti-Vorrat-1 GmbH)Im April 2018 erwarb die DeltiStorage GmbH ein Lager in Hannover zum Preis von 1.050
Tsd. €. Zum Kaufzeitpunkt wurden fünf Mietverträge vom bisherigen Eigentümer übernommen, die
einen Jahresumsatz von rund 90 Tsd. € generieren werden. Wesentliche GeschäftsvorfälleGewährung von AktienoptionenDie Hauptversammlung vom 29.04.2014 hat den Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats
(beziehungsweise den Aufsichtsrat anstelle des Vorstands, soweit Optionsrechte an
Vorstandsmitglieder gewährt werden) ermächtigt, bis zum 28.04.2019 einmalig oder mehrmalig
Optionsrechte zum Bezug von insgesamt bis zu 540.000 neuen, nennbetragslosen, auf
den Namen lautenden Stückaktien der Gesellschaft an Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft,
an Arbeitnehmer der Gesellschaft sowie an Arbeitnehmer und Mitglieder der Geschäftsführung
von mit der Gesellschaft verbundenen Unternehmen unter Ausnutzung des bedingten Kapitals
I/2014 zu gewähren. Durch Beschlüsse des Vorstands der Gesellschaft vom 25.12.2016 und des Aufsichtsrats
der Gesellschaft vom 27.12.2016 wurde ein Aktienoptionsplan für Arbeitnehmer der Gesellschaft
und durch Beschluss des Aufsichtsrats der Gesellschaft vom 28.12.2016 wurde ein Aktienoptionsplan
für Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft eingeführt, unter Berücksichtigung der
im Beschluss der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 29.04.2014 enthaltenen Vorgaben
zu den wesentlichen Merkmalen. Auf Basis dieser Pläne wurden am 10.01.2017 insgesamt 16.003 Aktienoptionen an Arbeitnehmer
der Gesellschaft und am 05.01.2017 insgesamt 32.000 Aktienoptionen an Mitglieder des
Vorstands der Gesellschaft ausgegeben. Die Mitglieder des Vorstandes der Gesellschaft
Susann Dörsel-Müller, Philip von Grolman, Thierry Delesalle und Dr. Andreas Prüfer
haben mit Bezugserklärung vom 06.01.2017, die sie jeweils zum Bezug von 8.000 neuen,
nennbetragslosen, auf den Namen lautenden Stückaktien der Gesellschaft berechtigten,
die Aktienoptionen angenommen. Mit Beschluss des Vorstands der Gesellschaft vom 21.11.2017 wurden mit Zustimmung
des Aufsichtsrats der Gesellschaft am 13.01.2018 3.334 neue Aktienoptionen an Mitarbeiter
der Gesellschaft ausgegeben. Die Wartezeit beträgt bei allen Aktienoptionen vier Jahre beginnend am jeweiligen
Ausgabetag. Die Aktienoptionen sind daher derzeit noch nicht ausübbar. Die Optionsrechte
haben jeweils eine Laufzeit von maximal zehn Jahren ab dem Tag des Entstehens des
jeweiligen Optionsrechts. Die Bezugsberechtigten können die Optionsrechte frühestens
nach Ablauf einer Wartezeit von vier Jahren ab dem Ausgabetag ausüben. Über die gewährten
Optionsrechte und die Ausübung der Optionsrechte werden Vorstand und Aufsichtsrat
für jedes Geschäftsjahr nach den jeweils geltenden Vorschriften im Anhang des Jahresabschlusses,
im Anhang des Konzernabschlusses oder im Geschäftsbericht ausführlich berichten. Die
Laufzeit des Aktienoptionsprogramms endet am 28.04.2019. Nach diesem Zeitpunkt sind
Aktienoptionen aus diesem Aktienoptionsplan nicht mehr zulässig. Der beizulegende Zeitwert zum Gewährungszeitpunkt wird unabhängig mittels einer angepassten
Form des Black-Scholes-Modells ermittelt, das ein Monte-Carlo-Simulationsmodell enthält,
das den Ausübungspreis, die Laufzeit der Option, den Verwässerungseffekt (sofern wesentlich),
den Aktienkurs zum Zeitpunkt der Gewährung und die erwartete Preisvolatilität der
zugrunde liegenden Aktie, die erwartete Dividendenrendite, den risikolosen Zinssatz
für die Laufzeit der Option sowie die Korrelationen und Volatilitäten der Vergleichsunternehmen
berücksichtigt. Zur Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte der Aktienoptionen wurden folgende Annahmen
getroffen:
Auf dieser Grundlage wurde für die Ausgabe der Aktienoptionen am 10.01.2017 ein beizulegender
Zeitwert von 3,75 € je Aktienoption berücksichtigt. Dieser Betrag wird zusammen mit
einem entsprechenden Aufwand direkt im Eigenkapital erfasst. Der Gesamtaufwand für
alle im Berichtsjahr 2017 gewährten Aktienoptionen unter Berücksichtigung latenter
Steuern beträgt 103 Tsd. €. Bei der Ausgabe der Aktienoptionen am 13.01.2018 wurde ein beizulegender Zeitwert
von 2,88 € je Aktienoption berücksichtigt. Zur Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte der Aktienoptionen wurden folgende Annahmen
getroffen:
Der Gesamtaufwand für alle gewährten Aktienoptionen unter Berücksichtigung latenter
Steuern beträgt für das erste Halbjahr 2018 130 Tsd. €. Änderungen wesentlicher Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie im vorliegenden Zwischenabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
entsprechen mit Ausnahme der nachfolgend beschriebenen Methoden denen des Konzernabschlusses
der Gesellschaft zum 31.12.2017. Die Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden voraussichtlich auch
im Konzernabschluss zum 31.12.2018 berücksichtigt. Der Konzern hat IFRS 15 Erlöse
aus Verträgen mit Kunden (siehe A) und IFRS 9 Finanzinstrumente (siehe B) ab dem 01.01.2018
erstmalig angewendet. Eine Reihe weiterer neuer Standards sind ab dem 01.01.2018 in
Kraft, haben aber keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss. A. IFRS 15 Erlöse aus Verträgen mit KundenIFRS 15 legt einen umfassenden Rahmen fest, um zu bestimmen, ob, in welcher Höhe und
zu welchem Zeitpunkt Umsatzerlöse erfasst werden. Er ersetzt IAS 18 Erträge, IAS 11
Fertigungsaufträge und zugehörige Interpretationen. Gemäß IFRS 15 werden Umsatzerlöse erfasst, wenn ein Kunde die Kontrolle über die Waren
oder Dienstleistungen erlangt. Die Festlegung des Zeitpunkts des Kontrollwechsels
- zu einem bestimmten Zeitpunkt oder im Zeitablauf - erfordert Ermessensentscheidungen. Die Umstellung auf IFRS 15 hatte keine wesentlichen Auswirkungen auf die Konzern-Bilanz
zum 01.01.2018 sowie auf die Gewinn- und-Verlustrechnung des Konzerns und auf das
Gesamtergebnis zum 30.06.2018. B. IFRS 9 FinanzinstrumenteIFRS 9 regelt die Bilanzierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten, finanziellen
Verbindlichkeiten und einigen Verträgen zum Kauf oder Verkauf von nicht finanziellen
Posten. Dieser Standard ersetzt IAS 39 Finanzinstrumente: Erfassung und Messung. Der Konzern wendet im Hinblick auf das Hedge Accounting das Wahlrecht im Hinblick
auf die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden an und wendet weiterhin die Vorschriften
des IAS 39 für das Hedge Accounting an. In Übereinstimmung mit den neuen Anforderungen des IFRS 9 klassifiziert der Konzern
Finanzinstrumente in die folgenden Kategorien: "zu fortgeführten Anschaffungskosten",
"erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet" und "erfolgswirksam zum beizulegenden
Zeitwert bewertet". Alle zum Zeitpunkt der Anwendung des Standards gehaltenen Eigenkapitalinstrumente
wurden erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet. IFRS 9 führt ein neues Modell zur Bestimmung der Wertminderung auf Basis erwarteter
Kreditausfälle ein. Erwartete Kreditausfälle werden zu jedem Bilanzstichtag auf Basis
der verfügbaren Informationen aktualisiert. Die Einführung des neuen Wertminderungsmodells
hatte keine wesentlichen Auswirkungen auf die Konzernbilanz zum 30.06.2018 und auf
die Gewinn- und-Verlustrechnung des Konzerns und das Other Comprehensive Income (OCI)
zum 30.06.2018. Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen VerbindlichkeitenDie folgende Tabelle zeigt die Überleitung der Kategorien und Buchwerte von Finanzinstrumenten
sowie die Auswirkungen der erstmaligen Anwendung von IFRS 9 auf das Konzerneigenkapital. scroll
Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz sowie KapitalflussrechnungDetaillierte Erläuterungen zur Geschäftsentwicklung und der Gewinn- und Verlustrechnung
finden sich im Kapitel Geschäftsverlauf und Ertragslage im Konzernzwischenlagebericht.
Das Kapitel Finanz- und Vermögenslage enthält weitere Informationen zur Bilanz sowie
zur Kapitalflussrechnung. Die Mehrheit der Verkaufsverträge (und die daraus resultierenden Umsatzerlöse) bestehen
zwischen Delticom und privaten Endkunden. Delticom ist ein Ein-Segment-Unternehmen,
der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit liegt auf dem E-Commerce. Die Umsätze werden
nach geografischen Regionen in EU und Non-EU kategorisiert. Aufgrund der kurzen Zahlungsziele
und eines umfassenden Monitorings ist eine Kategorisierung des Zahlungsausfallrisikos
nicht erforderlich. Die verkauften E-Commerce-Produkte führen vertragsseitig zu eindeutig
identifizierbaren Leistungsverpflichtungen. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöseDie Umsatzerlöse betreffen fast ausschließlich die Erlöse aus Warenlieferungen an
Kunden für den Zeitraum vom 01.01.2018 bis 30.06.2018. scroll
Sonstige betriebliche AufwendungenDie folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen: scroll
Ergebnis je AktieDas unverwässerte Ergebnis je Aktie beträgt 0,16 € (H1 17: 0,06 €). Das verwässerte
Ergebnis beläuft sich ebenfalls auf 0,16 € (H1 17: 0,06 €). Erläuterungen zur Berechnung des Ergebnisses je AktieDas unverwässerte Ergebnis je Aktie wird gemäß IAS 33 als Quotient aus dem Periodenergebnis
nach Steuern in Höhe von 1.998.901,00 € (Vorjahr: 799.569,67 €) und der gewichteten
durchschnittlichen Anzahl der während des Geschäftsjahres im Umlauf befindlichen Stammaktien
von 12.463.331 Stück (Vorjahr: 12.463.331 Stück) ermittelt. Im Berichtszeitraum wurden keine Aktienoptionen ausgeübt. Die Wartezeit beträgt bei
allen gewährten Aktienoptionen vier Jahre beginnend am jeweiligen Ausgabetag. Grundsätzlich
müssen sämtliche ausgegebenen Aktien für die Berechnung des verwässerten EPS berücksichtigt
werden, sofern die Aktienoptionen einen verwässernden Effekt haben. Dieser liegt vor,
wenn der Ausgabepreis der neuen Aktien unter dem durchschnittlichen Marktpreis der
im Umlauf befindlichen Stammmaktien in der Betrachtungsperiode liegt. Es besteht kein
Verwässerungseffekt im H1 18. DividendeFür das abgelaufene Geschäftsjahr 2017 wurde am 14.05.2018 eine Dividende von 0,10
€ pro Aktie gezahlt (Vorjahr: 0,50 €). Angaben zu Beziehungen mit nahestehenden Unternehmen oder PersonenNahestehende Unternehmen und Personen im Sinne des IAS 24 sind der Vorstand und Aufsichtsrat
der Delticom AG (Kategorie Personen in Schlüsselpositionen), die Mehrheitsgesellschafter
Binder GmbH und Prüfer GmbH (Kategorie Maßgeblicher Einfluss auf das berichtende Unternehmen),
sowie nicht konsolidierte Tochtergesellschaften (Kategorie Nicht konsolidierte Tochtergesellschaften).
Alle Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen sind vertraglich vereinbart
und zu Bedingungen ausgeführt worden, wie sie auch mit fremden Dritten üblich sind.
Im Zwischenberichtszeitraum haben sich keine Änderungen mit wesentlichem Einfluss
auf die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage ergeben. Von nahestehenden Unternehmen der Kategorie Personen in Schlüsselpositionen wurden
im Berichtszeitraum Waren und Dienstleistungen in Höhe von 338 Tsd. € (H1 17: 244
Tsd. €) eingekauft, sowie Waren und Dienstleistungen in Höhe von 0 Tsd. € (H1 17:
1,2 Tsd. €) verkauft. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an diese nahestehenden
Unternehmen belaufen sich auf 1 Tsd. € (H1 17: 0,07 Tsd. €) und die Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen auf 26 Tsd. € (H1 17: 53 Tsd. €). Sonstige finanzielle Verpflichtungen, Eventualschulden und -forderungenBei den sonstigen finanziellen Verpflichtungen gab es keine wesentlichen Änderungen
im Vergleich zum 31.12.2017. Eventualschulden und -forderungen bestanden am Abschlussstichtag nicht. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem AbschlussstichtagEs sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag vorgefallen.
Hinsichtlich der prüferischen Durchsicht des vorliegenden Zwischenabschlusses und
des Zwischenlageberichts verweisen wir auf unsere Ausführungen auf Seite 12f. Angabe gemäß § 37w Abs. 5 WpHGDie prüferische Durchsicht des vorliegenden Zwischenabschlusses und des Zwischenlageberichts
war bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Berichts noch nicht abgeschlossen.
Wir verweisen auf unsere Ausführungen auf Seite 12f. Deutscher Corporate Governance KodexAuf der Webseite www.delti.com/Investor_Relations/Entsprechungserklaerung.html finden
sich die aktuellen Erklärungen nach § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance
Kodex vom Vorstand und Aufsichtsrat der Delticom AG. Versicherung der gesetzlichen VertreterWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind. Hannover, den 14.08.2018 (Der Vorstand) Die Delticom-Aktiescroll
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Auf Basis der Schlusskurse scroll
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Stand: 14. Juni 2018 ImpressumHerausgeberDelticom AG Brühlstraße 11 30169 Hannover Deutschland Kontakt Investor RelationsMelanie Gereke Brühlstraße 11 30169 Hannover Telefon: +49 511 93634-8903 E-Mail: melanie.gereke@delti.com |
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