Corporate | 18 January 2007 08:30
MAGNAT Real Estate Opportunities GmbH & Co. KGaA / Sonstiges/Sonstiges
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Mit einem Grundstückskauf in Bukarest hat die MAGNAT Real Estate
Opportunities GmbH & Co. KGaA den geplanten Einstieg in die neuen EU-Länder
in Südosteuropa vollzogen. MAGNAT hält 75% an einer Projektgesellschaft,
welche das Grundstück 'Mogosoaia' erworben hat. Die
Netto-Anschaffungskosten des rd. 57.000 m2 großen Grundstücks, das bereits
für den Wohnbau gewidmet ist, betragen EUR 3,4 Mio. Mogosoaia ist ein
Vorort am nordwestlichen Stadtrand von Bukarest, der sich zunehmend als
Gegend für exklusives Wohnen in der boomenden Nordregion der rumänischen
Hauptstadt etabliert. Durch die Lage zwischen der bereits bestehenden und
der zweiten, in Bau befindlichen Ringstraße besteht eine optimale
Verkehrsanbindung in alle Richtungen, zudem ist der Flughafen nur ca. 20
Minuten entfernt.
Gleichzeitig hat MAGNAT mit diesem Investment die Geschäftstätigkeit auf
den Bereich 'Land Banking' erweitert: Dabei wird das Immobilien- und
Projektportfolio opportunistisch um unbebaute Liegenschaften mit
überdurchschnittlichen Wertsteigerungspotentialen erweitert. Im Gegensatz
zum Bereich 'Immobilien-Development' ist dabei vorrangiges Ziel eine
Weiterveräußerung des unbebauten Grundstücks, gegebenenfalls nach Maßnahmen
zur Erzielung einer zusätzlichen Wertschöpfung (wie insbesondere
Erschließungsmaßnahmen und Parzellierung).
Zur Einschätzung des Immobilienmarktes in den neuen EU-Ländern im
allgemeinen und zu Rumänien im speziellen erläutert die Geschäftsführung
der MAGNAT mit CEO Jan Rüster und CFO Peter Waldner: 'Der EU-Beitritt von
Rumänien und Bulgarien wird die dynamische wirtschaftliche Entwicklung
dieser Region und damit auch des Immobiliensektors noch verstärken. Das
große Potenzial wird durch die volkswirtschaftlichen Daten zur
Wirtschaftsleistung bestätigt: Gemessen am BIP (Bruttoinlandsprodukt)
liegen die EU-Neulinge mit EUR 3.700 / Kopf (Rumänien) und EUR 2.800 / Kopf
(Bulgarien; dies entspricht lediglich einem Drittel des Durchschnitts aller
27 EU-Mitglieder) am Ende der Rangliste. Gleichzeitig ist in den letzten
Jahren ein rasanter Aufholprozess in Gang gekommen. Vor allem in Rumänien
sind die jährlichen Wachstumsraten beeindruckend: Einem Zuwachs des BIP von
4,1% in 2005 folgten in 2006 sogar 7,2%, und auch die Prognosen für das
laufende und das kommende Jahr liegen bei jeweils deutlich über 5% (Quelle:
UniCredito).'
Die Überlegungen zum Erwerb des Grundstücks 'Mogosoaia' erläutert die
Geschäftsführung der MAGNAT wie folgt: 'In Anbetracht der guten Lage in
einer stark aufstrebenden Gegend und der bereits bestehenden Widmung für
Wohnbau sind die Netto-Anschaffungskosten von rd. EUR 60,- / m2 sehr
attraktiv. Zudem gehen wir für Bukarest in den nächsten Jahren aus
folgenden Gründen von einer Outperformance des Wohnbausektors aus: Die
spezifische Wachstumsdynamik in Bukarest – die Daten für die Hauptstadt
liegen naturgemäß noch deutlich über den Werten für Gesamt-Rumänien – führt
zu überdurchschnittlich steigenden Einkommen und damit auch zu
entsprechender Nachfrage nach qualitativ hochwertigem Wohnen; die
Einwohnerzahl der Hauptstadt zeigt, begünstigt durch Zuwanderung aus
ländlichen Gebieten, stark steigende Tendenz; und schließlich hat der
Wohnbausektor die dynamische Entwicklung im Bürosektor (Büromieten und
Renditen erreichen bereits annähernd westliches Niveau) erst teilweise
nachvollzogen.'
Weitere Investments in den neuen EU-Mitgliedern Rumänien und Bulgarien
werden geprüft. Projekte in den anderen Kernmärkten Ost- und Südosteuropas
sowie in der GUS (mit Konzentration auf Russland und Ukraine) sind in
Vorbereitung, mit einer Umsetzung wird im 1. Quartal 2007 gerechnet. Eine
Ergänzung dazu bilden renditestarke Projekte in Deutschland, dem nach wie
vor interessantesten Immobilienmarkt in Westeuropa.
+++ Zu MAGNAT:
MAGNAT ist eine Immobiliengesellschaft mit Fokus auf Immobilien-Development
in den osteuropäischen Ländern. Gründungsgesellschafter sind die Familie
Silvia Quandt und die beiden Finanzinvestoren Themis Equity Partners und
Heliad Equity Partners sowie das Management selbst. Im Zuge von zwei
Kapitalerhöhungen im Juli und September 2006 haben sich mehrere
institutionelle Investoren – unter ihnen Swiss Real Estate – an MAGNAT
beteiligt.
Ziel von MAGNAT ist es, die in der Natur von Immobilienmärkten liegenden
Ineffizienzen zum Vorteil der Aktionäre zu nutzen. Im Gegensatz zu
klassischen Immobilieninvestoren profitiert MAGNAT nicht nur von
Mieteinnahmen, sondern vor allem auch von attraktiven Entwicklerrenditen
und von einer hohen 'Umschlagsrate' der Investments (Haltedauer ca. 1-3
Jahre). Alle Projekte müssen einer überdurchschnittlichen
Renditeanforderung genügen.
Das Management konzentriert sich auf Immobilienmärkte, die interessante
Entwicklungszyklen aufweisen: Auf unterbewertete Märkte ('antizyklisches
Investieren') und auf Märkte mit hohem volkswirtschaftlichem Wachstum
('Wachstumsmärkte'). Die Schwerpunkte liegen derzeit daher vor allem in
Zentral-, Ost- und Südosteuropa sowie auf Sondersituationen auch im
'Heimatmarkt' Deutschland und Österreich.
DGAP 18.01.2007
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