Roche mtm laboratories AG(vormals: mtm laboratories AG)HeidelbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011Bilanz zum 31. Dezember 2011AKTIVA
PASSIVA
Anhang für 2011Roche mtm laboratories AG, HeidelbergAllgemeine HinweiseDurch den Erwerb per 31. August 2011 ist die Roche Deutschland Holding GmbH, Grenzach-Wyhlen,
das inländische Mutterunternehmen der Gesellschaft Roche mtm laboratories AG. Die Roche mtm laboratories AG ist in den Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens,
der Roche Holding AG, Basel/Schweiz, einbezogen. Es ist beabsichtigt, den Konzernabschluss
des obersten Mutterunternehmens zum 31. Dezember 2011 einschließlich des Bestätigungsvermerks
in deutscher Sprache im elektronischen Bundesanzeiger bekannt zu machen. Dieser Konzernabschluss
ist nach internationalen Rechnungslegungsnormen (IFRS) erstellt. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB in der Fassung
des BilMoG vom 25. Mai 2009 sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt.
Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften. Von den Erleichterungsvorschriften
für kleine Kapitalgesellschaften wurde gemäß § 288 HGB teilweise Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 3 HGB nach dem Umsatzkostenverfahren
aufgestellt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
maßgebend: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert
und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und
wird um planmäßige Abschreibungen vermindert. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den
niedrigeren beizulegenden Wert erfolgen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens
erfolgen zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter werden entsprechend des Wahlrechts
im Jahr der Anschaffung bzw. Herstellung voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder dem am Bilanzstichtag niedrigeren
beizulegenden Wert angesetzt. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips
angesetzt. In die Herstellungskosten wurden nur die aktivierungspflichtigen Bestandteile
einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten
Posten ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.
Fremdwährungsforderungen wurden zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie
sind in der Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenDie Aufgliederung und die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind
im Anlagenspiegel als Anlage zu diesem Anhang dargestellt. Anteilsbesitz:
Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit
bis zu einem Jahr. Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen sind ebenfalls innerhalb
eines Jahres fällig. EigenkapitalGezeichnetes KapitalDas Grundkapital ist eingeteilt in 1.376.831 Stückaktien, davon 65.255 Stammaktien,
46.125 Vorzugsaktien Serie (A), 375.402 Vorzugsaktien Serie (B) und 890.049 Vorzugsaktien
Serie (C). Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 31.08.2011 wurden die Vorzugsaktien
in Stammaktien umgewandelt. Im März/April 2004 wurden nach § 71 (1) Nr. 8 AktG 1.971 eigene Aktien zu je EUR 13,65
zum Zweck der Einziehung zurück erworben. Im April 2005 wurden weitere 300 eigene
Aktien zu je EUR 13,65 zum Zweck der Einziehung zurück erworben. Der rechnerische
Wert dieser Aktien in Höhe von EUR 2.271,00 (0,20 % des Grundkapitals) wurde offen
vom gezeichneten Kapital abgesetzt. KapitalrücklageDie Kapitalrücklage in Höhe von EUR 61.123.063,65 enthält Zuzahlungen im Sinne von
§ 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Per 31. Dezember 2011 waren alle Einlagen eingezahlt. Einlagen stiller GesellschafterDie Einlagen der stillen Gesellschafter über insgesamt 2,5 Mio. EUR wurden im Geschäftsjahr
vollständig zurückgezahlt. VerbindlichkeitenVerbindlichkeiten in Höhe von TEUR 30 (Vorjahr: TEUR 25) haben eine Restlaufzeit von
mehr als einem Jahr. Alle übrigen Verbindlichkeiten von TEUR 947 (Vorjahr: TEUR 3.562)
haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Sonstige finanzielle VerpflichtungenEs bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen für Folgejahre aus Mietverträgen
in Höhe von TEUR 423 (Vorjahr: TEUR 620). Es besteht ein Haftungsverhältnis i. H. v. TEUR 69 aus einer Mietbürgschaft. Die Wahrscheinlichkeit
der Inanspruchnahme wird als gering eingeschätzt. Sonstige AngabenOrgane der GesellschaftAufsichtsrat01.01.2011 bis 31.08.2011
ab 01.09.2011
VorstandDr. Tim M. Jaeger, Vorstandsvorsitzender Roche mtm laboratories AG, Berlin
Heidelberg, den 30. März 2012 Der Vorstand
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