SHL Automatisierungstechnik AG

Böttingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

 

Böttingen, im Mai 2013

Lagebericht zum Jahresabschluss für das WJ 2012

Weltwirtschaftliches Umfeld

Das globale Wachstum hat 2012 weiter an Schwung verloren. Nach real 3,8 Prozent Plus in 2011 ist das weltweite Bruttoinlandsprodukt 2012 nur um geschätzt real 3,2 Prozent gestiegen. Belastet wurde die wirtschaftliche Entwicklung vor allem durch die anhaltende Staatschulden- und Vertrauenskrise im Euro-Raum. Ebenfalls dämpfte die durchmischte Konjunktur in den USA zusammen mit der bis November anhaltenden Unsicherheit über den Ausgang der Präsidentenwahl. Das fragile Konjunkturbild blieb 2012 aber nicht auf die Industrieländer begrenzt, sondern schloss auch aufstrebende Volkswirtschaften wie China ein. Dennoch dauerte die bereits seit Jahren bestehende Wachstumskluft zwischen Industrieländern auf der einen und aufstrebenden Volkswirtschaften auf der anderen Seite an: In den Industrieländern stieg das Bruttoinlandsprodukt nur um durchschnittlich 1,3 Prozent, in den aufstrebenden Volkswirtschaften hingegen um durchschnittlich 5,1 Prozent.

Quelle: BIP-Zahlen: WEO Update January 2013 und IWF-Datenbank

Weitere, detailliertere Informationen: VDMA Konjunktur International, Dezember 2012

Wichtige Kundenmärkte

Europa befand sich auch 2012 im Bann der Staatsschuldenkrise der südlichen Euro-Länder. Im gesamten Jahresverlauf waren die Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Krise und die Konsolidierungsmaßnahmen beherrschendes Thema und hemmten die wirtschaftliche Entwicklung. Den größten Einbruch erlebte 2012 abermals die Wirtschaft in Griechenland mit einem BIP-Rückgang um rund 6 Prozent. Ferner herrschte in Portugal (-3 Prozent), Italien (-2,1 Prozent), Slowenien (-2,2 Prozent) und Spanien (-1,4 Prozent) Rezession. Zur Haushaltskonsolidierung wurden in den Ländern einschneidende Sparpakete geschnürt, die allerdings die Überwindung der Rezession erschweren. Auch Teile Mittel- und Osteuropas rutschten 2012 in die Rezession. Vergleichsweise günstig verlief die wirtschaftliche Entwicklung in Österreich, Deutschland und Schweden mit einem Bruttoinlandszuwachs von jeweils rund 1 Prozent. Die Fiskalpolitik war aufgrund der hohen Schuldenstandsquoten aber in nahezu allen Ländern restriktiv. In Russland litt der Rohstoffexport unter der Wachstumsschwäche des restlichen Europas. Das Wirtschaftswachstum blieb daher 2012 mit plus 3,6 Prozent leicht hinter dem Ergebnis des Vorjahres zurück.

Asien, die seit Jahren am schnellsten wachsende Wirtschaftsregion, entwickelte sich auch 2012 überdurchschnittlich. Aber auch hier stockte die wirtschaftliche Expansion. In China gesellte sich zu der 2011 bewusst eingeleiteten wirtschaftlichen Abschwächung eine schwache Exportnachfrage. Das chinesische Wirtschaftswachstum betrug daher „nur“ 7,8 Prozent – 2,5 Prozentpunkte weniger als 2011. Auch die zweite gewichtige Volkswirtschaft in Asien, Indien, zeigte ein abgeschwächtes Wirtschaftswachstum. Der Zuwachs von 4,5 Prozent liegt 3,5 Prozentpunkte unter dem Ergebnis von 2011. Neben der schwächeren Weltwirtschaft dämpften hausgemachte Probleme wie Mängel in der Infrastruktur, verschleppte Wirtschaftsreformen und verunsicherte Auslandsinvestoren das Wachstum.

Die japanische Wirtschaft hat sich vergleichsweise robust entwickelt, obgleich sie zum Jahresende etwas an Schwung verlor. Als eines der wenigen Industrieländer verfolgt Japan eine expansive Fiskalpolitik, wodurch die Staatsschuldenquote weiter ansteigt. Die Arbeitslosenquote konnte im Jahresverlauf weiter gesenkt werden.

In Amerika zeigte die US-Wirtschaft zwar ein durchmischtes Konjunkturbild, mit Blick auf andere Industrieländer war die Entwicklung mit plus 2,3 Prozent Wirtschaftswachstum aber vergleichsweise robust. Wie im Jahr zuvor waren die Investitionen wesentlicher Wachstumsmotor. 2012 entwickelte sich auch der private Konsum etwas dynamischer, während die Ausgaben des Staates sich leicht negativ auswirkten. Da die Arbeitslosenquote nur langsam sank, blieb die Geldpolitik im expansiven Bereich. Die Unsicherheit über den künftigen Konsolidierungskurs belastete die konjunkturelle Entwicklung 2012, hält aber weiter an, da notwendige Maßnahmen bislang nicht ergriffen worden. Die wirtschaftliche Entwicklung in Lateinamerika entsprach in etwa dem Weltdurchschnitt. Wesentliche Ausnahme bildete Brasilien mit einen BIP-Wachstum von lediglich 1 Prozent.

Quelle: BIP-Zahlen: WEO Update January 2013 und IWF-Datenbank

Weitere, detailliertere Informationen: VDMA Konjunktur International, Dezember 2012

Deutsche Konjunktur

In Deutschland verlangsamte sich die konjunkturelle Entwicklung im Laufe des Jahres 2012 zusehends. Die inländische Verwendung entwickelte sich im Zuge einer stark rückläufigen Investitionstätigkeit schwach. Im Ergebnis trug der Außenhandel maßgeblich zum Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts um 0,7 Prozent bei. Die Arbeitsmarktentwicklung in Deutschland ist weiterhin positiv, wenngleich sie sich im Jahresverlauf im Gleichschritt mit der Konjunktur leicht abschwächte. Die Anzahl der Erwerbstätigen im Jahr 2012 erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 416 000 Personen auf durchschnittlich 41,5 Millionen.

Quelle: Sachverständigenrat Jahresgutachten 2012/2013, Statistisches Bundesamt

Deutscher Maschinen- und Anlagenbau

Die wirtschaftliche Aufholjagd im deutschen Maschinenbau konnte in nur drei Jahren erfolgreich beendet werden. Die Produktion legte 2012 geschätzt real um zwei Prozent zu, nachdem sie 2010 schon um neun und 2011 um zwölf Prozent gestiegen war. Der Umsatz der gesamten Maschinenbauindustrie beläuft sich auf rund 209 Mrd. Euro (Schätzung) und übertrifft sogar das 2008er Rekordniveau (208 Mrd. Euro). Die Exporte konnten nominal geschätzt um rund 5 Prozent gesteigert werden. Das Volumen dürfte sich damit auf rund 157 Mrd. Euro belaufen. Die Ausfuhr in die VR China und nach Indien fiel zwar ins Minus. Doch die Exporte in andere asiatische Länder oder Regionen wie die Asean-Staaten legten mit teilweise zweistelligen Wachstumsraten zu. Auch die Lieferungen nach Amerika (USA und Lateinamerika) zogen an. Selbst im Handel mit den Euro-Partner-Ländern wurde im Vergleich zum Vorjahr ein Plus erzielt. Die Produktionskapazitäten waren im Durchschnitt des vergangenen Jahres zu 86,3 Prozent ausgelastet. Das entspricht in etwa dem langjährigen Mittelwert der Branche (86,2 Prozent). Die Zahl der Beschäftigten kletterte – ebenfalls noch geschätzt - im Jahresverlauf um 30 000 Personen auf 978 000 Personen an. Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau des gesamten vergangenen Jahres lag drei Prozent unter Vorjahr. Angesichts der durchwachsenen Vorgaben seitens der Weltkonjunktur ist das ein durchaus respektables Ergebnis. Am besten schnitten die Orders aus den Nicht-Euroländern ab. Sie konnten ihr Vorjahresniveau halten. Das Inlandsgeschäft verzeichnete mit minus acht Prozent zwar einen größeren Rückgang als die Nachfrage aus den Euro-Partner-Ländern (minus drei Prozent). Im letzten Quartal 2012 schrumpfte das Minus der Inlandsaufträge dann allerdings bereits auf ein Prozent zusammen.

Quelle: Statistisches Bundesamt, VDMA

Informationen zur Konjunktur in Fachzweigen des Maschinenbaus: Maschinenbaukonjunktur in den Fachzweigen, erhältlich für alle VDMA-Mitgliedsunternehmen, die sich an der monatlichen Auftragseingangs- und Umsatzstatistik des VDMA beteiligen. Abruf über: stephanie.hell-radke@vdma.org

A. Konjunkturelle Aussichten

Weltwirtschaft

2013 soll das globale Wirtschaftswachstum mit 3,5 Prozent leicht höher ausfallen als 2012. In den Peripheriestaaten der Euro-Zone dürfte sich die Rezession fortsetzen. Das Tempo der wirtschaftlichen Talfahrt sollte weiter nachlassen. Die Wirtschaft der Euro-Zone in Summe dürfte stagnieren. Für die USA und Japan wird ein leicht verringertes Wirtschaftswachstum prognostiziert, hingegen sollten sich die Schwellen- und Entwicklungsländern 2013 geringfügig dynamischer entwickeln.

Quelle: BIP-Zahlen: WEO Update January 2013 und IWF-Datenbank

Weitere, detailliertere Informationen: VDMA Konjunktur International, Dezember 2012

Deutsche Konjunktur

Für das Jahr 2013 wird bei leichter Aufhellung des Investitionsklimas mit einem Wachstum des BIP auf annähernd gleichem Niveau zwischen 0,5 und 1,0 Prozent gerechnet.

Quelle: Sachverständigenrat Jahresgutachten 2012/2013, Statistisches Bundesamt

Deutscher Maschinen- und Anlagenbau

Für 2013 rechnet der VDMA mit einem realen Produktionsplus in der Größenordnung von zwei Prozent. Der Bestelleingang des deutschen Maschinen- und Anlagenbaus erholt sich zwar bislang nur moderat. Doch viele Frühindikatoren wie das ifo-Geschäftsklima für Deutschland, der Einkaufsmanagerindex für Europa oder das OECD-Geschäftsklima haben sich in den vergangenen Monaten spürbar belebt. Sollte sich dieser Stimmungsumschwung fortsetzen, dürfte die Nachfrage nach Maschinen bald kräftiger anziehen. Im ersten Quartal 2013 könnte die Produktion ihr außergewöhnlich hohes Vorjahresniveau zwar noch verfehlen. Dann aber kann sie auch im Vorjahresvergleich auf Wachstumskurs geraten. Das gilt erst recht, weil der deutsche Maschinen- und Anlagenbau im internationalen Maßstab als äußerst wettbewerbsstark gilt.

Quelle: VDMA Maschinenbaukonjunktur aktuell, Ausgabe Dezember 2012, VDMA Konjunkturbulletin, Ausgabe Februar 2013

Informationen zur Konjunktur in Fachzweigen des Maschinenbaus: Maschinenbaukonjunktur in den Fachzweigen, erhältlich für alle VDMA-Mitgliedsunternehmen, die sich an der monatlichen Auftragseingangs- und Umsatzstatistik des VDMA beteiligen. Abruf über: stephanie.hell-radke@vdma.org

Zum Geschäftsverlauf und zur Lage der Gesellschaft wird im Einzelnen ausgeführt:

Die SHL AG verfolgt eine auf profitables und gesundes Wachstum ausgerichtete Strategie. Es ist unser Ziel, auf Basis einer familiengeführten Struktur, einer starken Eigenkapitalbasis und einem hoch motivierten, langfristig im Unternehmen beschäftigten und kompetenten Mitarbeiterteam Automatisierungslösungen im Kernbereich Schleifen, Polieren und Entgraten zu produzieren und dabei wirtschaftlich erfolgreich sein. Wir wollen ein partnerschaftliches Verhältnis zu unseren Kunden, Lieferanten, Gesellschaftern sowie Mitarbeitern pflegen.

Die Gesamtleistung der Firma SHL AG sackte 2012 stark ab. Der Umsatz verringerte sich um ca. 37 % auf knapp über 8 Mio. €. Es wurde ein negatives Ergebnis erwirtschaftet..Die Bilanzsumme verkürzte sich auf 9,0 Mio. € (VJ: 10,3 Mio. €). In der Bilanzstruktur zeigen sich in diesem nicht zufriedenstellenden Jahr 2012 auch die Stärke und die richtige Politik und Strategie bei SHL der vergangenen Jahre. Die auch in den kommenden Jahren gefestigt werden muss. Die Struktur soll auch zukünftig auf einer soliden Ertrags, Finanz und Vermögenslage basieren.

Die Marktpreise sind weiterhin sehr stark umkämpft, da die zu vergebenden Projekte am Markt geringer werden und dadurch ein noch härterer Kampf um die einzelnen Projekte herrscht. Preiserhöhungen konnten in kaum einem Geschäftsfeld durchgesetzt werden. Es mussten sogar teilweise enorme Preisnachlässe auf dem weltweiten Markt gegeben werden, die durch die immer ständig größer werdende Konkurrenz, vor allem von den ausländischen Wettbewerbern (Spanien, Italien, Asien), notwendig wurden. Als größter „Wettbewerber“ ist auch die Auslagerungsphilosophie gen Osten oder Asien vieler Unternehmer anzusehen, da hier teilweise günstiger per Hand als mit Automatisierung produziert werden soll. Jedoch zeigt sich auch dort ein Trend – auch in Asien muss automatisiert (gleichbleibende, reproduzierbare Qualität, Schmutz, Mangel an qualifizierten Arbeitskräften, Inflation, steigende Lohnkosten, etc.) werden. Daher ist auch der Markt Asien als Absatzmarkt für SHL nicht zu vernachlässigen und muss in Zukunft sehr stark beobachtet und bearbeitet werden.

Die Kundenstruktur der Fa. SHL zählt zwar sehr viele Altkunden, wichtig war in aber 2012 erneut, dass wieder überdurchschnittlich viele Neukunden akquiriert werden konnten. Dadurch wurden neue Bereiche, Branchen und Absatzmärkte erfolgreich geworben und erschlossen. Das Jahr war zu Beginn von einer Zurückhaltung und Verschiebung bei Investitionen geprägt, die sich erst im Laufe des Jahres gelöst hat. Für die Absatzmärkte in Amerika sind der in 2012 immer noch teilweise hohe starke EURO, sowie die dort ebenfalls tief greifende und langanhaltende Krise und die angestandenen Präsidentenwahl nicht förderlich gewesen. Die BRIC-Staaten sind im Vormarsch. Hier konnten teilweise gute bis sehr gute Markterfolge erzielt werden. Im Jahre 2012 wurden erste Aufträge auf den Märkten China und Russland platziert.

Dem Kunden- und Interessentenkreis können durch den guten, modernen und soliden Unternehmensaufbau -mit Familienstruktur- am Standort Böttingen immer die neuesten Erkenntnisse übermittelt werden und so die Basis für zukünftige Aufträge schaffen. Für das Vertriebspersonal (Vertrieb, Marketing, technische Projektleiter, technischer Support, Anwendungstechniker) ist der ständige direkte Kundenkontakt, die Marktentwicklung + -beobachtung sowie die Prozessweiterentwicklung enorm wichtig und wird von der SHL Geschäftsleitung auch entsprechend gefordert. Dem Kunden- und Interessentenkreis können so die neuesten Erfahrungen übermittelt werden und in die SHL-Anlagen einfließen. Zugleich dient dies der Kunden- und Interessentenpflege, um so die Basis für zukünftige Aufträge zu schaffen. Im Herbst 2012 konnte erfolgreich ein Technologietag durchgeführt werden. Dabei wurden dem Besucherkreis die neuesten Entwicklungen im Bereich vollautomatisches Schleifen, Polieren und Entgraten präsentiert. Die Resonanz war überdurchschnittlich positiv und der positive Effekt ist in 2013 klar zu spüren. An diesen Tagen wurde auch erstmalig die neu errichtetet SHL-Cafeteria präsentiert. Weiterhin wurden die SHL-Produkte erfolgreich auf den Messen in Moskau und Chicago präsentiert.

Die Materialquote verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr. Die Einkaufspreise stiegen im Jahre 2012 erneut an. Es wird jedoch von der Geschäftsleitung auch weiterhin ein starkes Augenmerk auf den Materialeinsatz gesetzt, da hier durch weiteres Optimieren und Straffen der Logistikkette auch langfristig Erfolg steckt. Eine Wertanalyse wird ständig über alle Produkte und Lieferanten gefahren und bearbeitet. Die Logistikkette hat sich verbessert. Die Lieferanten sind wieder gut bis sehr gut lieferfähig. Für die Zukunft ist hier weiterhin mit erhöhten Preisen zu rechnen.

Mitarbeiterstruktur:

Die Personalkostenquote (ca. 53%) erhöhte sich aufgrund der niedrigen Leistung zum Vorjahr. Im Jahre 2012 wurden insgesamt 2 neue Mitarbeiter eingestellt. Die Fa. SHL beschäftigt zum Stichtag 4 Auszubildende (2* Mechatroniker & 2*Industriekauffrau). Dies bedeutet auch weiterhin eine gute und überdurchschnittliche Ausbildungsquote. Eine hohe technische Qualifikation der Belegschaft ist Grundvoraussetzung für eine erfolgreiche Zukunft. Daher ist die Fortsetzung der Ausbildungsoffensive bei SHL die richtige Entscheidung für die Zukunft und wird auch in den kommenden Jahren beibehalten. Ziel ist es, alle Auszubildenden nach der Ausbildung im Betrieb zu halten und ihnen attraktive Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen. Durch die enge Kooperation mit der Hochschule Tuttlingen soll dies auch langfristig mit Hochschulabgängern ergänzt werden. Eine ebenfalls enge Zusammenarbeit in Form von Out-House-Kursen bei SHL wird mit der Berufsschule Spaichingen sowie der IHK und dem BBT erfolgreich praktiziert.

Kompetente und leistungsbereite Mitarbeiter sind einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren von SHL. Deshalb ist es von großer Bedeutung, unsere hoch motivierten und gut ausgebildeten Kräfte langfristig im Unternehmen zu halten. 2012 war es unser erklärtes Ziel, die Arbeitsplätze zu halten und die Belegschaft aufgrund der guten Zukunftsaussichten zu stärken. Dieses Ziel haben wir mehr als erreicht. Die sehr schwankenden Auftragseingänge mit enormen Spitzen nach oben und unten, stellten im gesamten Jahr erhebliche Anforderungen an unsere Beschäftigten. Durch ihre hohe Kompetenz, Flexibilität und Motivation meisterten sie, die aufgrund des sehr volatilen Auftragsbestandes veränderte

Situation, sehr erfolgreich und zielgerichtet. Um diese Schwankungen auszugleichen wird das vorhandene und flexible Flexzeitsystem stark genutzt. Somit können wir uns den Marktanforderungen jederzeit anpassen und mit den Anforderungen „atmen“. Bei der Krankheitsquote liegen wir weit unter dem Durchschnitt.

2012 wurde im Organisatorischen Bereich, vor allem in der Fertigung, weiter stark optimiert, um somit für die anstehenden Aufgaben der Zukunft gerüstet zu sein. Der Umsatz pro Mitarbeiter liegt bei ca. 135.000 €.

Durch die attraktiven und modernen Arbeitsplätze sowie in der Regel langjährige Beschäftigungsverhältnisse und eigenverantwortliche Tätigkeiten fördern wir das Engagement der

Beschäftigten. Die Investition in die neue, moderne und ansprechende SHL-Cafeteria wiederspiegelt dies und wird von der Belegschaft honoriert.

Vermögens- und Kapitalstruktur:

2012 wurde, trotz der flauen Nachfrage, wieder kräftig und überdurchschnittlich investiert. Der Fuhrpark wurde erneuert. In die interne Fertigungslogistik ist ebenfalls stark investiert worden. Zwei weitere Hochregalläger wurden installiert, sowie die Montage (Mechanik und Elektro) modernisiert. Die SHL-Cafeteria konnte eröffnet werden. Wichtig ist, dass die erwirtschafteten Gelder der SHL auch wieder in die Firma zurückinvestiert werden und somit die Firma SHL ein positiver, sicherer und vor allem zukunftsorientierter Partner für die Kunden, Lieferanten, Gesellschafter und Mitarbeiter ist und bleibt.

Aber auch hier zeigt sich, dass in den vergangenen Jahren gut gewirtschaftet wurde, da der Maschinenpark, die Gebäude und die gesamte Infrastruktur modern, neu und Up-to-Date sind. In allen Bereichen wird versucht auf dem Stand der Technik zu sein und dadurch einen wesentlichen Marktvorteil zu erreichen. Für das Jahr 2013 sind keine größeren Investitionen geplant. Durch die Investitionen 2012 erhöhte sich das Sachanlagevermögen auf 4,0 Mio. € (VJ: 3,6 Mio. €).

Das gezeichnete Kapital ist mit 1.200.000 € stabil geblieben, was zur zukünftigen Stärkung der Firma dienen soll. Auch für die weitere Globalisierung, den unruhigen und unischeren Zeiten und dem geplanten Investitionsprogramm, ist dieser Weg wichtig und richtig. Gerade in Zeiten wie dieser ist eine solide EK-Basis enorm wichtig. Unter Einbezug von Rücklagen, Gewinnvortrag und Jahresüberschuss beläuft sich die Eigenkapitalquote weiterhin auf sehr guten 68 % (Vj. 67 %).

Finanzlage:

Aufgrund der hohen Liquidität - bereits die Liquidität zweiten Grades weist einen Wert von über 100 % aus - und der guten Kapitalausstattung – auch hier weist die Anlagendeckung I einen Wert von über 100 % aus - sind mittelfristig keine Darlehensmittel notwendig.

Forschung und Entwicklung:

Durch die hohe Anzahl an Versuchen ist das Technologiezentrum ständig sehr gut ausgelastet. Diese Versuche sollen langfristig auch den Umsatz erhalten und bilden damit im Unternehmen die wichtigste Grundlage für zukünftig erfolgreiche Geschäfte mit neuen Kunden und neuen Märkten. Die Versuche werden jedoch immer aufwendiger, aber genau dies ist auch der Anreiz für die Zukunft. Um in Deutschland weiterhin Bestand haben zu wollen, müssen wir immer einen Schritt voraus sein.

Die ständige Weiterentwicklung wurde weiter forciert. In die von SHL gefertigten Maschinen und Anlagen fließen immer die neuesten Erkenntnisse des Marktes ein.

Viel Entwicklungspotential steckt auch in den einzelnen Anlagen/Projekten, die technisch immer aufwendiger und ausgereizter sind. Durch das in der Firma befindliche Know-how der einzelnen Mitarbeiter sehen wir hier für die Zukunft keine Problematik. Es muss jedoch darauf geachtet werden, dieses Know-how zu halten und ständig auszubauen. Teilweise wünscht der Kunde jedoch, aufgrund der Preisthematik, auch bei hochmodernen Anlagen den Trend des „Downsizing“. Der Bereich Prozessentwicklung im Kernbereich Schleifen, Polieren und Entgraten wird weiterhin im Mittelpunkt stehen, damit hier der notwendige Vorsprung gehalten werden kann.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres und voraussichtliche

Entwicklung:

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres, über welche zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet

Die Auftragseingänge haben sich in 2013 wieder stark verbessert. Die Finanz- und EURO-Krise und die damit verbunden Vertrauenskrise ist jedoch noch nicht ausgestanden. Somit muss auch in 2013 wieder von allen Seiten sehr hart gearbeitet werden, um ein positives Ergebnis zu erreichen.

 

Böttingen, im Mai 2013

gez. G. Lehr, Vorstand

gez. W. Häring, Vorstand

Bilanz

Aktiva

  31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Anlagevermögen 4.361.875,10 4.270.982,37
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 44.264,00 73.130,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 44.264,00 73.130,00
II. Sachanlagen 4.025.143,69 3.628.763,77
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.784.216,69 2.321.955,77
2. technische Anlagen und Maschinen 236.397,00 341.159,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.004.530,00 934.194,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 31.455,00
III. Finanzanlagen 292.467,41 569.088,60
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 24.747,00 24.747,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 60.670,41 61.862,05
3. Beteiligungen 2.100,00 0,00
4. sonstige Finanzanlagen 204.950,00 482.479,55
B. Umlaufvermögen 4.656.192,92 6.000.208,52
I. Vorräte 1.299.826,00 1.095.665,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.819.971,81 1.057.083,80
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 98.051,06 83.506,02
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.721.920,75 973.577,78
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 101.395,90 126.954,21
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.536.395,11 3.847.459,72
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.872,12 17.279,50
Bilanzsumme, Summe Aktiva 9.051.940,14 10.288.470,39

Passiva

   
  31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Eigenkapital 6.209.125,98 6.879.863,58
I. gezeichnetes Kapital 1.200.000,00 1.200.000,00
II. Gewinnrücklagen 1.355.910,20 1.355.910,20
III. Gewinnvortrag 14.305,93 0,00
IV. Bilanzgewinn 3.638.909,85 4.323.953,38
davon Gewinnvortrag 3.873.953,38 3.394.298,68
B. Rückstellungen 919.994,70 1.869.733,87
C. Verbindlichkeiten 1.922.819,46 1.538.872,94
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 21.776,78 16.454,99
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 21.776,78 16.454,99
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.901.042,68 1.522.417,95
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.899.195,51 1.522.417,95
Bilanzsumme, Summe Passiva 9.051.940,14 10.288.470,39

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2012 - 31.12.2012
EUR
1.1.2011 - 31.12.2011
EUR
1. Rohergebnis 6.176.952,73 8.256.540,23
2. Personalaufwand 4.354.662,53 4.519.647,74
a) Löhne und Gehälter 3.647.874,66 3.851.368,72
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 706.787,87 668.279,02
davon für Altersversorgung 124.217,62 106.678,95
3. Abschreibungen 492.126,91 464.206,33
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 492.126,91 464.206,33
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.642.752,31 1.911.654,48
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 11.751,50 50.294,57
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 2.483,88 310,57
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 55.648,62 52.178,02
davon aus verbundenen Unternehmen 3.318,67 4.677,69
7. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 5.535,35 16.865,38
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.304,00 18.812,03
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -269.295,87 1.377.842,86
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag -41.865,23 389.246,07
11. sonstige Steuern 7.612,89 10.012,89
12. Jahresfehlbetrag 235.043,53 -978.583,90

Ergebnisverwendung

  1.1.2012 - 31.12.2012
EUR
1.1.2011 - 31.12.2011
EUR
12. Jahresfehlbetrag 235.043,53 -978.583,90
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 3.873.953,38 3.394.298,68
14. Einstellungen in Gewinnrücklagen 0,00 48.929,20
a) in die gesetzlichen Rücklage 0,00 48.929,20
15. Bilanzgewinn 3.638.909,85 4.323.953,38

Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der Geschäftsleitung

Vorschlag über die Verwendung des Ergebnisses

Der Vorsitzende wies darauf hin, daß nach dem vom Aufsichtsrat festgestellten Jahresabschluß die Gewinn und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2012 mit einem Jahresfehlbetrag von 235.043,53 EUR abschließe. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen und mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen.

Beschluss über die Verwendung des Jahresüberschusses oder Jahresfehlbetrags durch die Hauptversammlung der SHL Automatisierungstechnik AG am 13.06.2013 in Böttingen:

Die Hauptversammlung stimmt dem Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat - Vortrag des Jahresfehlbetrags in Höhe von 235.043,53 EUR und Verrechnung mit dem Gewinnvortrag - einstimmig zu.

 

Böttingen, den 13.06.2013

gez. Johannes Lehr, Aufsichtsratsvorsitzender

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der SHL Automatisierungstechnik AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittlere Kapitalgesellschaft.

2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen

2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem Teilwertverfahren durchgeführt. Als Rechnungszins wurde der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre in Höhe von 5,14 % verwendet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen dienten die Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das vorherige Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern (Betriebsprüfung).

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

2.3 Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro

Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt, soweit die Restlaufzeit mehr als ein Jahr beträgt.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

3.1 Sonstige Vermögensgegenstände

Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter.

3.2 Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit> 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 0,00.

3.3 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen zum Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- u. Mietverträgen. Der Gesamtbetrag der zukünftigen Leasingraten beträgt per 31.12.2012 = 180 T€, die jährliche Belastung beläuft sich auf 66 T€ (Kfz) bzw. 12,5 T€ (Kopiersysteme).

Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag nicht.

3.4 Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

4. Sonstige Pflichtangaben

4.1 Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen - unverändert - dem Vorstand an:

Winfried Häring ausgeübter Beruf: Vorstand
Gerd Lehr ausgeübter Beruf: Vorstand

Dem Aufsichtsrat gehörten - unverändert - folgende Personen an:

Johannes Lehr Vorsitzender ausgeübter Beruf: Geschäftsführer / Vorstand i.R.
Ottmar Seelmann Stv. Vorsitzender ausgeübter Beruf: Geschäftsführer i.R.
Herbert Scheyhing   ausgeübter Beruf: Steuerberater

4.2 Gewährte Vorschüsse und Kredite an Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Zu den zu Gunsten einzelner Vorstände vergebenen Krediten wird ausgeführt:

Kreditentwicklung Betrag
Stand bisheriger Kredite 200.000,00 Euro
Rückzahlungen im Berichtsjahr 0,00 Euro
Neuvergaben im Berichtsjahr 0,00 Euro
= neuer Kreditbestand 200.000,00 Euro

4.3 Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile

Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:

Firmenname / Sitz Anteilshöhe Eigenkapital Ergebnis 2012
SHL Automation Inc., Atlanta (USA) 100% 20.000,00 USD -42.934,00 USD

4.4 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen   Zahl
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter   60,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter   3,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 63,00  

4.5 Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Böttingen 13.06.2013

gez. Winfried Häring

gez. Gerd Lehr

Anlagespiegel

Brutto-Anlagenspiegel

  AHK 01.01.2012
EUR
Zugänge Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Kum. Abschreib. Zuschreibungen
EUR
31.12.2012 ‑ Buchwert
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände              
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 253.494,05 7.497,86 4..452,30     212.275,61   44.264,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 253.494,05 7.497,86 4. 452,30-     21 2 . 275,61   44.264,00
II. Sachanlagen              
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.192.043,52 555.095,28   31.455,00 1.994.377,11   2.784.216,69
2. technische Anlagen und Maschinen 2.125.987,02       1.889.590,02   236.397,00
3. andere Anlagen, Betriebs‑ und Geschäftsausstattung 1.712.303,47 301.897,99 72.264,85‑     937.406,61   1.004.530,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau              
  31.455,00     31.455,00‑      
Sachanlagen 8.061.789,01 8 56 . 993,27   0,00 4.821.373,74   4.025.143,69
    72.264,85‑          
III. Finanzanlagen              
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 24.747,00           24.747,00
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen              
  67.149,01       6.478,60   60.670,41
3. Beteiligungen   2.100,00         2.100,00
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 294.394,93 294.394,93‑          
5. sonstige Ausleihungen 200.000,00           200.000,00
davon an Gesellschafter 200.000,00           200.000,00
6. Genossenschaftsanteile 4.950,00           4.950,00
Finanzanlagen 591.240,94 2.100,00     6.478,60   292.467,41
    294.394,93‑          
  8.906.524,00 8 66 . 591,13   0,00 5.0 40 . 127,95   4.361.875,10
    371. 112,08 ‑          
darunter: III.5 200.000,00           200.000,00

Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

1.1.2012 - 31.12.2012

Der Betrag der sonstigen Finanzanlagen gegenüber Gesellschaftern beträgt 200.000,00 EUR.

1.1.2011 - 31.12.2011

Der Betrag der sonstigen Finanzanlagen gegenüber Gesellschaftern beträgt 200.000,00 EUR.

Außerplanmäßige Abschreibungen beim Anlagevermögen und beim Umlaufvermögen zur Vorwegnahme künftiger Wertschwankungen

1.1.2012 - 31.12.2012

Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen betragen 5.535,35 EUR.

1.1.2011 - 31.12.2011

Die außerplanmäßigen Abschreibungen im Anlagevermögen betragen 16.865,38 EUR.

Bericht des Aufsichtsrats

Bericht des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung der SHL Automatisierungstechnik AG, Böttingen am 13.06.2013

Der Aufsichtsrat der SHL Automatisierungstechnik AG hat am 13.06.2013 in den Räumen der Steuerkanzlei Scheyhing, Weber, Reuther & Partner GbR in Spaichingen getagt.

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2012 den Vorstand durch stichprobenweise Überprüfung einzelner Geschäftsvorfälle überwacht. Es haben sich keine Beanstandungen ergeben.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss 2012 und den Prüfungsbericht von Herrn Wirtschaftsprüfer Margolf zur Kenntnis genommen. Es haben sich keine Fragen ergeben.

Nach abschließendem Ergebnis unserer Prüfung sind gegen den Jahresabschluss 2012 keine Einwendungen zu erheben.

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss 2012 wird damit vom Aufsichtsrat gebilligt und festgestellt.

Der Aufsichtsrat stimmt dem Vorschlag des Vorstands zu, den Jahresfehlbetrag 2012 auf neue Rechnung vorzutragen und mit dem Gewinnvortrag aus den Vorjahren zu verrechnen.

 

Böttingen/ Spaichingen, den 13.06.2013

gez. Johannes Lehr, Aufsichtsratsvorsitzender

gez. Otmar Seelmann, stv. Aufsichtsratsvorsitzender

gez. Herbert Scheyhing, Aufsichtsrat

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13.06.2013 festgestellt.

 

Böttingen, den 13.06.2013

gez. Winfried Häring, Vorstand

gez. Gerd Lehr, Vorstand

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der SHL Automatisierungstechnik AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2012 bis zum 31.

Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen Internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Prüfung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass die Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Fürth/Bayern, den 31.05.2013

DPM AUDIT GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Margolf, Wirtschaftsprüfer

gez. Dr. Oberste-Padtberg, Wirtschaftsprüfer