Excellence AG

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

LAGEBERICHT Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Geschäftstätigkeit, Unternehmensstruktur

Die Excellence AG ist ein auf GREEN TECH spezialisierter Ingenieurdienstleister mit Standorten in Deutschland und Österreich sowie einer Tochtergesellschaft in den Niederlanden. Industrieunternehmen übertragen dem Dienstleister gesamte Projekte oder nutzen die Expertise erfahrener Ingenieure für Entwicklungsvorhaben. Eine Kernkompetenz der Excellence AG ist der branchenübergreifende Know-how-Transfer, insbesondere für die integrative Produktions- und Entwicklungstechnik in Hochlohnländern.

Die Excellence AG hat bereits seit dem Geschäftsjahr 2021 die interne Struktur in Deutschland, zur Verbesserung der lokalen Vertriebssteuerung, um zwei Regionaldirektoren gestärkt. Das Unternehmen ist weiterhin mit acht Standorten in Deutschland, einem Standort in Österreich und seit Februar 2021 mit einer Tochtergesellschaft in den Niederlanden kundennah vertreten.

Entwicklung der Wirtschaft und Branche

Das deutsche Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2022 gemäß des Statistischen Bundesamtes (Destatis) real um 1,8% gewachsen; im Jahr 2021, nach den Auswirkungen der COVID-19 Pandemie, ist das BIP noch um 2,7% gestiegen.

Seit Februar 2022 steht die EU-Wirtschaft infolge des Krieges in der Ukraine vor neuen Herausforderungen. So wirken sich stark gestiegene Energie- und Nahrungsmittelpreise negativ auf die Nachfrage aus.

Seit Anfang 2022 wirkt sich die hohe Inflation dämpfend auf den Konsum aus. Die privaten Konsumausgaben stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 4,6%. Die Konsumausgaben des Staates, stiegen in 2022 lediglich um 1,1% und hatten eine neutrale Wirkung auf die deutsche Wirtschaft.

Die Bruttoanlageinvestitionen sind preisbereinigt nur um 0,2% gestiegen. Die Investitionen in Bauten sind zum Vorjahr um 1,6% gesunken. Ausrüstungsinvestitionen in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge sind ähnlich wie im Vorjahr um 2,5% gestiegen. Die sonstigen Anlagen, zu denen unter anderem die Investitionen in Forschung und Entwicklung zählen, stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 2,1%.

Der Außenhandel stieg deutlicher bei den Importen als im Vorjahr. Die Importe von Waren und Dienstleistungen sind um 6,7% gestiegen, die Exporte konnten lediglich um 3,2% gesteigert werden.

Die Zahl der Erwerbstätigen ist stabil und beträgt im Jahresdurchschnitt 45,7 Mio. Beschäftigte. Die Arbeitslosenquote betrug 5,3%.

Eine Aussage zu stabilen Prognosen gestaltet derzeit schwierig, da die Weltwirtschaft stark von dem weiteren Verlauf des Ukraine Krieges, des Krieges in Israel und der damit verbundenen Unsicherheit im nahen Osten, der weiteren Entwicklung der Energiepreise, der verschärften Material- und Lieferengpässe sowie der enormen Preiserhöhungen abhängig ist.

Die Unternehmen haben während und nach Wirtschaftskrisen einen Nachholbedarf und ziehen zunächst flexible Arbeitsverhältnisse einer dauerhaften Beschäftigung vor. Die Entwicklung der Ingenieurdienstleistung sind wie vorauszusehen kongruent mit dem des BIP verlaufen und konnten in 2022 ein leichtes Wachstum verzeichnen. Die Entwicklung ist in 2023 bereits im zweiten Halbjahr abgeflacht und stagniert seitdem wegen der anhaltenden Krisen auf diesem Niveau.

Die Excellence AG hat im Geschäftsjahr 2022, mit stabilen Netto-Umsätzen, einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 987 erwirtschaftet. Die Voraussagen der Entwicklung in und nach einer nie dagewesenen Situation sowie einer starken Verflechtung der Wirtschaft auf internationaler Ebene, lassen sich nur erahnen.

2020 belief sich das Marktvolumen der deutschen Umwelttechnik und Ressourceneffizienz auf 392 Mrd. €. Bis 2030 wird sich das Gesamtvolumen der heimischen Leitmärkte nach Einschätzung des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit auf 856 Mrd. € mehr als verdoppeln. Das entspricht einer jahresdurchschnittlichen Wachstumsrate von 8,1%. Die Energieeffizienz bildet nach wie vor den größten Leitmarkt (117 Mrd. €), der Leitmarkt Nachhaltige Mobilität belegt den zweiten Platz (91 Mrd. €). Die Kundennachfrage nach innovativen Lösungen im Bereich Software, Embedded Systems sowie Elektrik/Elektronik wird voraussichtlich branchenübergreifend hoch bleiben. Unternehmen werden auch zukünftig Experten für ihre Zukunftsprojekte benötigen.

Die Wirtschaftsleistung in Österreich wuchs 2022 gemäß der Wirtschaftskammer Österreich (WKO) gegenüber 2021 real um 4,7%. Konsumausgaben der privaten Haushalte verzeichneten ein Plus von 5,7% und die Konsumausgaben des Staates stiegen um 4,2%. Die Brutto-Anlageinvestitionen stagniert mit 0,1%, davon 2% Ausrüstungsinvestition und -2% Bauinvestitionen. Die reale Wertschöpfung der Sachgütererzeugung stieg um 4,1%. Der Warenexport stieg real um 7,1% und der Warenimport wuchs real um 5,1%.

Die staatlichen Haushalte wiesen erneut ein Primärsaldo von 11,63 Mrd. € auf. Die Defizitquote machte 2,6% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) aus. Die Beschäftigung der unselbständig aktiv Erwerbstätigen stieg um 3%. Die Arbeitslosenquote der Unselbständigen sank im Vergleich zu 2021 um 6,3%.

Das Wirtschaftswachstum betrug in 2022 gemäß des österreichischen Instituts für Wirtschaftsforschung WIFO 4,7%. Nach einem Rückgang auf 0,3% im Jahr 2023, konnte im Jahr 2024 ein Wirtschaftswachstum von 1,8% erreicht werden.

Der Effekt auf das Projektgeschäft, welches das Hauptgeschäft der Excellence AG darstellt, wird weiterhin positiv sein und hat in 2022 ein solides Wachstum erfahren.

Die Finanzierung der Standorte in Deutschland, des Standortes in Österreich und der Tochtergesellschaft in den Niederlanden ist weiterhin gesichert und das Working Capital wird unverändert für die Vorfinanzierung der laufenden Projekte eingesetzt.

B. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Excellence AG hat sich im Geschäftsjahr 2022 wie folgt entwickelt.

1. Ertragslage

Das Rohergebnis in Höhe von T€ 17.883 konnte in 2022 aufgrund der guten Auftragslage im Vergleich zum Vorjahr (T€ 15.319) deutlich gesteigert werden. Der im Vorjahr prognostizierte Jahresüberschuss (finanzieller Leistungsindikator) in Höhe von T€ 1.100 wurde fast erwirtschaftet und beträgt T€ 987. Die Abweichung resultiert im Wesentlichen auf leicht über der Prognose liegenden Aufwendungen.

Der Personalaufwand hat sich im Geschäftsjahr bedingt durch die Einstellung von zusätzlichen Mitarbeitenden sowie Lohn- und Gehaltssteigerungen von T€ 11.927 auf T€ 13.708 erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um T€ 45 von T€ 2.428 auf T€ 2.474 erhöht und bestehen im Wesentlichen mit T€ 857 (Vorjahr: T€ 729) aus Aufwendungen für Kraftfahrzeuge und Reisetätigkeiten, T€ 399 (Vorjahr: T€ 359) für Mieten, T€ 161 (Vorjahr: T€ 293) Kosten für Personalbeschaffung, T€ 47 (Vorjahr T€ 88) Rechts- und Beratungskosten sowie mit T€ 108 (Vorjahr: T€ 94) für Kosten der Buchführung und Abschlussprüfung.

Der Zinsaufwand hat sich im Vorjahresvergleich um T€ 28 verringert.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag haben sich minimal um T€ 3 erhöht und resultieren aus der Auflösung von aktiven latenten Steuern.

2. Finanzlage

Der Cashflow (Mittelzufluss) aus der laufenden Geschäftstätigkeit weist einen Betrag von T€ 717 (Vorjahr: T€ 841) aus. Der Cashflow (Mittelabfluss) aus der Investitionstätigkeit betrug T€ -54 (Vorjahr: T€ -36). Der Cashflow (Mittelabfluss) aus der Finanzierungstätigkeit betrug T€ 506 (Vorjahr: T€ 1.415). Die Liquidität ist durch Factoring und die gewährten Gesellschafterdarlehen gesichert. Der Bestand an flüssigen Mitteln und Guthaben bei Kreditinstituten ist von T€ 455 auf T€ 618 gestiegen. Damit hat sich der Anteil der Zahlungsmittel am Gesamtvermögen von 5,4 % auf 7,3% erhöht.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Excellence AG beträgt zum Bilanzstichtag T€ 8.439 (Vorjahr: T€ 8.449) und die Gewinn- und Verlustrechnung weist einen Jahresüberschuss von T€ 987 (Vorjahr: Jahresüberschuss T€ 238) auf. So hat sich das Gesamtvermögen gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen durch den Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie dem gestiegenen Bestand an flüssigen Mitteln erhöht. Aufgrund des im Berichtsjahr erzielten Jahresüberschusses reduzierte sich der auf der Aktivseite ausgewiesene Fehlbetrag auf T€ 3.488.

Die Passivseite der Bilanz ist im Wesentlichen durch die sonstigen Verbindlichkeiten, welche die Darlehen der Aktionäre beinhalten, geprägt. Sie verringerten sich von T€ 7.679 im Vorjahr auf T€ 7.537 im Berichtsjahr. Während die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sich stichtagsbedingt um T€ 113 erhöhten, blieben die Rückstellungen mit T€ 368 in etwa auf Niveau des Vorjahres.

C. Personal

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022 beläuft sich die Zahl der Mitarbeiter auf durchschnittlich 193 Angestellte (Vorjahr: 158). Hierbei handelt es sich ausschließlich um Angestellte. Der Personalaufwand erhöhte sich, aufgrund von Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie der Einstellung von zusätzlichen Mitarbeitern, im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.782.

D. Chancen- und Risikobericht

Angesichts der Konsum-Zurückhaltung, der hohen Zinsen und der Preissteigerungen, die zur Inflation führen, der anhaltenden Auswirkungen der russischen Invasion in der Ukraine, größerer politischer Unsicherheiten und Handelsspannungen seien die Prognoseaussichten laut IWF Stand April 2025 erneut ungewiss.

Die Konjunkturprognose des ifo Instituts im März 2025 sagt für das Wirtschaftsjahr 2025 eine Stagnation von 0,2% voraus. Die hohen Unsicherheiten über die wirtschaftpolitischen Rahmenbedingungen belasten derzeit die Konsum- und Baukonjunktur durch eine sinkende Nachfrage. Gleichzeitig erholte sich die Industriekonjunktur aufgrund nachlassender Lieferengpässe bei Vorprodukten und kräftigen Rückgängen bei den Energiepreisen.

Neo-Ökologie ist gemäß des Zukunftsinstituts der Megatrend, der die 2020er prägen wie kein anderer: Umweltbewusstsein wird vom individuellen Lifestyle zur gesellschaftlichen Bewegung. Nachhaltigkeit vom Konsumtrend zum Wirtschaftsfaktor. Und die Klimakrise zur Grundlage einer neuen globalen Identität. Die sogenannte „purpose generation Z“ achtet ebenso wie im privaten Bereiche auch bei der Berufswahl auf Unternehmen die sich mit dem Thema beschäftigen. Die Unternehmen werden dem geänderten Kaufverhalten ihrer Kunden gerecht und bieten nachhaltige Produkte an. Gestiegene Energiekosten, die durch den Ukraine Krieg verursacht wurden, verstärken diesen Trend. Die Innovation für energiesparende und nachhaltige Produktion und Waren wird beschleunigt.

Diesen Trend hat die Excellence AG erkannt und bereits in 2021 die Ausrichtung auf GREEN TECHNOLOGIE fokussiert. Das Unternehmen hat gegenüber Wettbewerbern, nach eigener Einschätzung, ein absolutes Alleinstellungsmerkmal. Die Anzahl der Bewerbungen der gefragten Berufsgruppe mit MINT Qualifikation ist seit dem Launch der neuen Strategie gestiegen und findet positiven Anklang bei der purpose generation Z. Die Aufträge der Unternehmen im GREEN TECH Segment sind ebenso gestiegen.

Die Excellence AG sieht sich derzeit den vorgenannten Risiken der Wirtschaft und der Branche ausgesetzt und ist mit den zuvor beschriebenen Maßnahmen für eine Stagnation bzw. einen leichten Rückgang der Wirtschaftsleistung vorbereitet.

Mit der Einstellung dedizierter Recruitment Spezialisten, dem zeitgemäßen Vorgehen bei der Rekrutierung von hochqualifizierten Ingenieuren, dem arbeitnehmerfreundlichen Tarifvertrag und die professionelle Mitarbeiterbetreuung, sowie die Ausrichtung auf GREEN-TECH JOBS für die Generation Z, ist die Excellence AG in der Lage, gefragte Experten zu gewinnen und zu halten, wenngleich der Wettbewerb sowohl um qualifizierte Ingenieure als auch um Vertriebsmitarbeiter stark ist.

Das Unternehmen hat in 2022 erfolgreich ein Konzept zur Aus- und Weiterbildung von Recruitment Spezialisten etabliert, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken und die Gewinnung von Ingenieuren zu sichern.

Das erfahrene Management der Excellence erkennt Marktveränderungen frühzeitig und kann durch ein anpassungsfähiges Beschaffungs- und Vertriebskonzept Preisänderungsrisiken entgegensteuern. Das Unternehmen wird von erfahrenen Branchenkennern, mit zeitgemäßen Controlling-Tools, vertriebsorientiert gesteuert.

Die Ausfallrisiken werden durch ein konsequentes Forderungsmanagement abgedeckt. Darüber hinaus wird das Ausfallrisiko durch Anzahlungen minimiert. Zahlungsstromschwankungen und etwaige Engpässe in der Liquidität werden im Rahmen der fortlaufenden Finanzplanung frühzeitig erkannt und durch entsprechende Finanzierungsmaßnahmen wie Factoring reduziert.

Der Vorstand sieht in der bilanziellen Überschuldung der Gesellschaft zum Bilanzstichtag kein Insolvenzrisiko, da bestehende und neue Aktionäre der Gesellschaft in 2018 weitere Darlehen gewährt haben und mit ihren Ansprüchen aus den Darlehen im Rang hinter sämtlichen Forderungen gegenwärtiger und zukünftiger Gläubiger zurückgetreten sind. Mit den in 2018 gewährten Darlehen sind der Gesellschaft somit insgesamt T€ 5.650 (Vorjahr T€ 5.650) Darlehen mit Rangrücktritt gewährt worden. Bestandsgefährdende Risiken werden daher nicht gesehen.

E. Ausblick

Die Excellence AG hat mit der spezialisierten Positionierung bereits seit ihrer Gründung auf die Digitalisierung gesetzt und fokussiert sich auf die Abwicklung von Projekten ohne ihre Ressourcen zu vermitteln. Das Trendthema Umwelt wird mit der Fokussierung auf GreenTech Jobs abgebildet und trifft damit den Zeitgeist der aktuellen Generation, die bei ihrer Job-Wahl auf Nachhaltigkeit, Erfüllung und Sinnhaftigkeit ihrer Tätigkeit achtet.

Der mit der ver.di richtungsweisend vereinbarte Tarifvertrag für Ingenieurdienstleistungen, sowie ein digitalisiertes Arbeitsumfeld, macht das Unternehmen zu einem attraktiven Arbeitgeber, welcher damit im Wettbewerb für gefragte Spezialisten gut besteht, wenngleich die Aufwendungen für die Rekrutierung gestiegen sind. Die Qualität des Managements und der Mitarbeiter ist entscheidend und als ausgesprochen gut zu bewerten. Die Zukunft des Unternehmens ist vielversprechend. Die gute Beschäftigungslage bleibt dank der Herausforderungen dem Trendthema Umwelt und der Digitalisierung erhalten. Excellence beschäftigt insbesondere Green-Tech Spezialisten, Software-Ingenieure, Automatisierungsingenieure und Robotik-Experten. Diese Berufsgruppe verantworten die relevanten Schnittstellen zwischen Mechanik, Elektrotechnik sowie IT und steuern Green-Tech Projekte. Die gesetzlichen Vertreter erwarteten für das Geschäftsjahr 2023 einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.700, für das Jahr 2024 einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 170 und für das Jahr 2025 einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 900.

 

Düsseldorf, den 3. Juni 2025

Excellence AG

Vorstand

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022
31.12.2021
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schuztrechte und ähnliche Rechte und Werte 1,00 1,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3,00 2.102,00
4,00 2.103,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 88.669,00 93.969,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 667,00 667,00
89.340,00 96.739,00
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.667.264,61 2.013.297,69
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 525.511,73 177.337,78
3. Sonstige Vermögensgegenstände 76.021,30 89.007,51
3.268.797,64 2.279.642,98
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 618.453,17 455.195,76
3.887.250,81 2.734.838,74
C. Rechnungsabgrenzungsposten 60.309,37 23.755,32
D. Aktive latente Steuern 914.330,00 1.119.121,00
E. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.488.145,89 4.474.670,07
8.439.376,07 8.449.124,13

Passiva

31.12.2022
31.12.2021
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 56.250,00 56.250,00
II. Bilanzverlust -3.544.395,89 -4.530.920,07
III. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 3.488.145,89 4.474.670,07
0,00 0,00
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 4.586,00 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 363.527,61 352.594,82
368.113,61 352.594,82
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.344,15 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 530.571,38 417.577,14
3. Sonstige Verbindlichkeiten 7.537.346,93 7.678.952,17
davon aus Steuern € 394.706,29 (€ 494.564,87)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 24.105,06 (€ 172.064,83)
8.071.262,46 8.096.529,31
8.439.376,07 8.449.124,13

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

2022
2021
1. Rohergebnis 17.883.250,81 15.319.061,31
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -11.700.595,44 -10.273.857,43
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.007.709,00 -1.652.813,47
davon für Altersversorgung: T€ 9 (T€ 9)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -61.865,48 -40.563,25
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.474.075,71 -2.428.244,20
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.374,87 813,03
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -443.640,08 -472.079,38
davon an verbundene Unternehmen T€ 444 (T€ 472)
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -209.373,39 -206.734,39
davon Aufwand aus der Veränderung latenter Steuern T€ 205 (T€ 207)
8. Ergebnis nach Steuern 990.366,58 245.582,22
9. Sonstige Steuern -3.842,40 -7.349,40
10. Jahresüberschuss 986.524,18 238.232,82
11. Verlustvortrag -4.530.920,07 -4.769.152,89
12. Bilanzverlust -3.544.395,89 -4.530.920,07

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

I. Allgemeine Angaben

Das Unternehmen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Handelsregisternummer HRB 69644 eingetragen.

Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr, alle Geschäfte werden in Euro geführt.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung der Vorschriften für Kapitalgesellschaften und der Vorschriften des Aktiengesetzes erfolgt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Es wird von den Erleichterungen nach §§ 276 und 288 Abs. 2 HGB teilweise Gebrauch gemacht.

Die Gesellschaft ist zum 31. Dezember 2022 bilanziell überschuldet. Zur Vermeidung der insolvenzrechtlichen Folgen einer tatsächlichen Überschuldung (InsO) haben die Aktionäre, welche der Gesellschaft mehrere Darlehen gewährt haben, eine qualifizierte Rücktrittsvereinbarung abgeschlossen, wonach die Gläubiger mit ihren Forderungen gegen die Excellence AG im Range dergestalt hinter alle anderen Gläubiger zurücktreten, dass sie Zahlungen auf diese nur aus einem künftigen Jahresüberschuss, einem Liquidationsüberschuss oder aus sonstigem freiem Vermögen der Excellence AG verlangen können. Daher erfolgt die Bilanzierung unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Insgesamt haben die Aktionäre der Gesellschaft zum 31.12.2022 Darlehen mit Rangrücktritt in Höhe von T€ 5.650 (Vorjahr: T€ 5.650) gewährt.

Zudem wurde im Wirtschaftsjahr weiterhin mit dem Factoring-Unternehmen Bibby Financial Services GmbH zusammengearbeitet. Eine Kündigung des Factoring Vertrags, ist seitens der Excellence AG, mit der Bibby Financial Services GmbH, zum 31.12.2024 erfolgt.

Die hier und im weiteren Abschluss genannten Maßnahmen bekräftigen die Annahme der Unternehmensfortführung.

Im Interesse der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die gesetzlich vorgeschriebenen Vermerke zu Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung fast ausschließlich im Anhang aufgeführt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Berichtsjahr wurden die Forderungen gegen verbundene Unternehmen zur verbesserten Darstellung der Vermögenslage erstmalig gesondert ausgewiesen. Die Vorjahresbeträge wurden entsprechend angepasst.

Darüber hinaus blieben die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen errechnen sich nach der linearen Abschreibungsmethode unter Zugrundelegung der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände beträgt drei bis zehn Jahre. Bei den selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens handelt es sich um Software, welche mit einem Erinnerungswert bilanziert ist.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und - soweit abnutzbar - vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Die Abschreibungen errechnen sich nach der linearen Abschreibungsmethode unter Zugrundelegung der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die Nutzungsdauer für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt drei bis fünf Jahre.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem Wert bis zu EUR 800 netto wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Abschreibungen auf das Finanzanlagevermögen erfolgen nur bei einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Die in den Forderungen vorhandenen Risiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Auf die Forderungen wurde wegen des allgemeinen Kreditrisikos eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % gebildet.

Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten angesetzt.

Die flüssigen Mittel wurden zum Nominalwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesen Zeitpunkt darstellen.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und deren steuerlichen Wertansätzen gebildet. Von dem Aktivierungswahlrecht nach § 247 Abs. 1 S. 2 HGB wird Gebrauch gemacht. Insofern wird der bestehende Aktivüberhang der latenten Steuern auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesen. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. Davon-Vermerk ausgewiesen.

Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag einen „Nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag“ in Höhe von T€ 3.488 EUR (Vorjahr: T€ 4.475) aus. Eine materielle Überschuldung liegt nicht vor, da der Gesellschafter für die Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von T€ 5.650 (Vorjahr: T€ 5.650) eine qualifizierte Rangrücktrittserklärung abgegeben hat.

Das gezeichnete Kapital (Grundkapital) der Excellence AG beträgt T€ 56. Es ist eingestellt in 56 nennbetragslose Stückaktien (Stammaktien) mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von 1,00 € je Stückaktie. Es bestehen zwei Aktiengattungen. Aktiengattung A (zwei Aktien), dessen Inhabern ein Entsendungsrecht (Mitglied in den Aufsichtsrat) zusteht, und die Aktiengattung B (56.248 Aktien), dessen Inhabern kein Entsendungsrecht zusteht.

Der Jahresüberschuss soll entsprechend dem Vorschlag der des Vorstands in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen werden.

Die sonstigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und decken die erkennbaren Risiken mit hoher Eintrittswahrscheinlichkeit ab.

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im (Brutto-)Anlagespiegel (Bestandteil des Anhangs) dargestellt.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen (Anteilsbesitz) setzen sich wie folgt zusammen:

Beteiligung
%
Eigenkapital 31.12.2022
EUR
Ergebnis GJ 2022
EUR
Excellence AG IT B.V., Utrecht/Niederlande 67 -321.604 -113.170,00

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind wie im Vorjahr sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 526 betreffen eine Darlehensforderung gegen die Excellence AG IT B.V., Utrecht/Niederlande, in Höhe von T€ 442 (Vorjahr: T€ 177) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 84 (Vorjahr: T€ 0). Die Restlaufzeit der Darlehensforderung beträgt mehr als ein Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr betragen T€ 17 (Vorjahr: T€ 17) und betreffen Mietkautionen.

Ausschüttungssperre

Folgende Ursachen führen zu einer Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB:

2022
EUR
2021
EUR
Aktive latente Steuern 914.330,00 1.119.121,00
Aktivierung selbstgeschaffener immaterieller Vermögensgegenstände 1,00 1,00
Gesamt 914.331,00 1.119.122,00

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Urlaubsrückstellungen i.H.v. T€ 180 (Vorjahr: T€ 156), Rückstellungen für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses i.H.v. T€ 44 (Vorjahr: T€ 50) sowie Rückstellungen für Bonuszahlungen i.H.v. T€ 24 (Vorjahr: T€ 44).

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt und haben folgende Restlaufzeiten:

Restlaufzeit
Verbindlichkeiten Gesamt
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
über einem Jahr
EUR
davon über fünf Jahre
EUR
gegenüber Kreditinstituten 3.344,15 3.344,15 0,00 0,00
(0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
aus Lieferungen und Leistungen 530.571,38 530.571,38 0,00 0,00
(417.577,14) (417.577,14) (0,00) (0,00)
sonstige Verbindlichkeiten 7.537.346,93 1.537.346,93 6.000.000,00 0,00
(7.678.952,17) (1.678.952,17) (6.000.000,00) (0,00)
8.071.262,46 2.071.262,46 6.000.000,00 0,00
(8.096.529,31) (2.096.529,31) (6.000.000,00) (0,00)

Bei den in Klammern dargestellten Zahlen handelt es sich um die Vorjahresangaben.

Von den unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenen Beträgen entfallen T€ 6.000 EUR (Vorjahr: T€ 6.120) auf Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären. Hiervon sind T€ 5.650 (Vorjahr T€ 5.650) mit einem Rangrücktritt versehen worden. Die Verbindlichkeiten sind sämtlich unbesichert.

IV. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die GuV-Posten "sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" enthält Erträge aus der Verzinsung von Darlehen gegenüber der Excellence AG Niederlande, Utrecht/Niederlande, in Höhe von T€ 4 EUR (Vorjahr: T€ 1)

In den Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen in Höhe von T€ 205 (Vorjahr: T€ 207) aus der Auflösung von latenten Steuern enthalten.

V. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 191 (Vorjahr: 158). Dabei handelt es sich um angestellte Arbeitnehmer, die in 47 (Vorjahr: 72) interne und 144 (Vorjahr: 86) Projektmitarbeiter eingeteilt werden.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den Verbindlichkeiten und den Haftungsverhältnissen bestehen am Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB zu folgenden Vorgängen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:

bis 1 Jahr
EUR
größer 1Jahr
EUR
davon über 5 Jahre
EUR
Gesamtbetrag
EUR
Mietverträge 415.510,46 1.182.985,10 31.653,00 1.598.495,56
Leasingverträge 236.535,50 272.691,50 0,00 509.227,00

Die Vorteile der Miet- und Leasingverträge verträge im Vergleich zum Erwerb der Objekte stellen die größere Flexibilität, die geringere Kapitalbindung und der Wegfall des Verwertungsrisikos dar. Finanzielle Risiken können sich daraus ergeben, dass Objekte über die verbleibende Vertragslaufzeit nicht mehr vollständig genutzt werden können. In diesen Fällen werden entsprechende Rückstellungen für drohende Verluste gebildet.

Zahl der Mitarbeiter

Namen der Mitglieder der Unternehmensorgane

Dem Vorstand gehören im Geschäftsjahr an:

Vera Calasan ausgeübter Beruf: Kauffrau
Gerrit Jan Mazenier ausgeübter Beruf: Kaufmann

Dem Aufsichtsrat gehören folgende Personen an:

Rik Assen (seit 06.12.2024) ausgeübter Beruf: Director
Richard Gerhard Tapper ausgeübter Beruf: Director
Ewout Pieter Wegmann, Vorsitzender (seit 03.01.24) ausgeübter Beruf: Director

Ausgeschieden zum 31.12.2024:

Cornelis Johannes Maria Goos, Vorsitzender ausgeübter Beruf: Director

Vergütungen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstandes wird unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die Aufsichtsratstätigkeiten sind nicht vergütet worden.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht)

Im Januar 2024 wurde der bestehende Factoring Vertrag mit der Bibby Financial Services GmbH, Düsseldorf, zum 31. Dezember 2024 gekündigt. Darüber hinaus gab es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind.

 

Düsseldorf, den 3. Juni 2025

Excellence AG

Vera Calasan

Gerrit Jan Mazenier

Vorstand

Entwicklung des Anlagevermögens 2022

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2022
Zugänge
Abgänge
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 241.984,65 0,00 0,00 241.984,65
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 53.735,00 0,00 0,00 53.735,00
295.719,65 0,00 0,00 295.719,65
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.323,52 0,00 0,00 1.323,52
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 533.291,87 54.470,48 13.501,66 574.260,69
497.771,47 54.470,48 13.501,66 575.584,21
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 667,00 0,00 0,00 667,00
0,00 0,00 0,00 667,00
793.491,12 54.470,48 13.501,66 871.970,86
Abschreibungen
01.01.2022
Zugänge
Abgänge
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 241.983,65 0,00 241.983,65
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 51.633,00 2.099,00 0,00 53.732,00
293.616,65 2.099,00 0,00 295.715,65
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 882,52 294,00 0,00 1.176,52
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 439.763,87 59.472,48 13.497,66 485.738,69
440.646,39 59.766,48 13.497,66 486.915,21
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
734.263,04 61.865,48 13.497,66 782.630,86
Restbuchwerte
31.12.2022
31.12.2021
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1,00 1,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3,00 2.102,00
4,00 2.103,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 147,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 88.522,00 93.969,00
88.669,00 93.969,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 667,00 667,00
667,00 667,00
89.340,00 96.739,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Excellence AG, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Excellence AG, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Excellence AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 3. Juni 2025

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Mirsad Grizovic, Wirtschaftsprüfer

ppa. Robin Thiele, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 wurde am 05.06.2025 festgestellt.