DEUTSCHE BANK AKTIENGESELLSCHAFTFrankfurt am MainHalbjahresfinanzbericht nach WpHG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2025 bis zum 30.06.2025![]() Zusammenfassung der Konzernergebnisse
1 Basierend auf dem den Deutsche-Bank-Aktionären zurechenbaren Konzernergebnis nach AT1-Kupon; weitere Informationen sind im Abschnitt „Zusätzliche Informationen: Nicht nach IFRS ermittelte finanzielle Messgrößen“ dieses Berichts enthalten 2 Zeitraum von zwölf Monaten bis zum Ende der jeweiligen Berichtsperiode im Vergleich zum Gesamtjahr 2021 3 Die Aufwand-Ertrag-Relation ist der prozentuale Anteil der zinsunabhängigen Aufwendungen insgesamt an der Summe aus Zinsüberschuss vor Risikovorsorge im Kreditgeschäft und zinsunabhängigen Erträgen 4 Die Überleitung der bereinigten Kostenbasis ist im Abschnitt „Zusätzliche Informationen: Nicht nach IFRS ermittelte finanzielle Messgrößen; Bereinigte Kosten/nichtoperative Kosten“ dieses Berichtes zu finden 5 Definiert als Gesamterträge abzüglich zinsunabhängiger Aufwendungen 6 Zum Ende der Berichtsperiode 7 Weitere Informationen sind im Abschnitt „Zusätzliche Informationen: Nicht nach IFRS ermittelte finanzielle Messgrößen“ dieses Berichts enthalten 8 Nachhaltige Finanzierungs- und Investmentaktivitäten sind definiert im “Sustainable Finance Framework” und “Deutsche Bank ESG Investments Framework”, die auf investor-relations.db.com verfügbar sind; wenn die Validierung gegen das Rahmenwerk nicht vor Quartalsende abgeschlossen werden kann, werden die Volumina nach Abschluss der Validierung in den Folgequartalen offengelegt 9 Definiert als Differenz zwischen der jährlichen prozentualen Veränderung der Gesamterträge und der jährlichen prozentualen Veränderung der zinsunabhängigen Aufwendungen Aufgrund von Rundungen können sich im vorliegenden Bericht bei Summenbildungen und bei der Berechnung von Prozentangaben geringfügige Abweichungen ergeben Ergebnisse im Überblick
![]()
![]() LageberichtWeltwirtschaft
1 Jährliches reales BIP-Wachstum (% ggü. Vj.). Quellen: Nationale Behörden, sofern nicht anders angegeben 2 Die Wachstumsraten der Weltwirtschaft sind nur auf Jahresbasis verfügbar, daher wurden für die Halbjahreszahlen die Prognosen für das Gesamtjahr 2025 verwendet 3 Quartalsweises reales BIP-Wachstum (% ggü. Vj.) Quellen: Die Abteilung Deutsche Bank Research. Die Halbjahreszahlen sind nicht verfügbar, daher wurden die vierteljährlichen Wachstumsraten als indikative Wachstumsraten verwendet 4 Einige Wirtschaftsdaten für 2024 wurden von den Behörden der öffentlichen Statistik revidiert. Daher können diese Daten von den zuvor veröffentlichten abweichen 5 Umfasst China, Hongkong, Indien, Indonesien, Malaysia, Philippinen, Singapur, Sri Lanka, Südkorea, Taiwan, Thailand und Vietnam; ohne Japan Umfeld Bankenbranche
1 Stand 31. Mai 2025 2 Gesamte US-Einlagen, da die Einzelwerte für Einzelsektoren nicht vorliegen Der branchenweite Gebührenpool im Beratungs- und Emissionsgeschäft stieg im ersten Halbjahr 2025 im Vergleich zum Vorjahr um 2% auf 42,1 Mrd. €. Dies war das zweithöchste Halbjahresaufkommen nach 2021 und 20% höher als der 5-Jahres-Durchschnitt vor COVID-19 (2015-2019) und unterstreicht die Widerstandsfähigkeit des Marktes, sich von der durch die US-Zollpolitik verursachten Unsicherheit zu erholen. Nach einem starken ersten Quartal war der Gebührenpool im April und Mai im Vergleich zur Vorjahresperiode niedriger, im Juni verzeichnete der branchenweite Gebührenpool im Beratungs- und Emissionsgeschäft jedoch einen Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Der Gebührenpool im Bereich Fusionen und Übernahmen, der größtenteils abgeschlossene Transaktionen widerspiegelt, stieg im ersten Halbjahr 2025 um 5%, während die angekündigten Volumina um 22% zunahmen, mit 27 Transaktionen über 10 Mrd. €, was einen Rekord für das erste Halbjahr darstellt. Im Kapitalmarktgeschäft sank der Gebührenpool im Aktienemissionsgeschäft im Vergleich zum Vorjahr um 3%. Ohne den Bereich Biotechnologie, der von einem risikoaversen Umfeld betroffen war, stieg der Gebührenpool um 8%. Das Volumen im Bereich Leverage Debt Capital Markets sank um 13%, aber der Gebührenpool stieg um 1%, was auf eine Rückkehr zur Finanzierung von Neugeschäft nach einer starken Phase von Refinanzierungen hindeutet. Der Markt für Investment-Grade-Anleihen stieg um 4% und erreichte Rekordniveau bei Emissionen mit starker Aktivität von Unternehmen, Finanzinstituten sowie Staaten, supranationalen Organisationen und Agenturen. Im Bereich Zinshandel sollten die Erträge auf einem erhöhten Niveau bleiben und im ersten Halbjahr 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum höher liegen. Die Aktivitäten über die zehn weltweit meistgehandelten Währungen haben zugelegt, getrieben durch die erhöhte Volatilität in diesem Jahr. Die Erträge im Bereich Zins- und Währungshandel und im Handel mit Schwellenländern stiegen ebenfalls, was wiederum die erhöhte Aktivität im ersten Halbjahr widerspiegelt. Im Bereich Credit Trading wird erwartet, dass die Entwicklung unter dem Vorjahr lag, da die Risikoprämien und der Sekundärhandel im zweiten Quartal 2025 vorübergehend durch die Marktreaktion auf die US-Zollpolitik beeinträchtigt wurden. Im Bereich Finanzierung blieb die Kundennachfrage stark und sollte leicht über dem Vorjahr gelegen haben. StrategieDer folgende Abschnitt gibt einen Überblick über die Umsetzung der strategischen Ziele der Deutschen Bank für den Konzern und die Geschäftsbereiche im zweiten Quartal 2025 und sollte in Verbindung mit dem Abschnitt Strategie im Geschäftsbericht 2024 gelesen werden. Der Grad der Unsicherheit in Bezug auf die Zollpolitik der US-Regierung, weitere geopolitische Entwicklungen, Bewegungen an den Finanzmärkten oder eine Verschlechterung des makroökonomischen Umfelds könnten einen wesentlichen Einfluss auf die unten beschriebenen Annahmen haben. In Bezug auf die Ziele und Vorgaben der Bank würde ein schwächerer US-Dollar, sollten die aktuellen Wechselkurse anhalten, zu einem leichten Gegenwind führen, da die negativen Auswirkungen auf die Erträge größer wären als der Vorteil bei den Aufwendungen. Globale HausbankDie Deutsche Bank verfolgt mit ihrem strategischen und finanziellen Projektplan bis 2025 das Ziel, sich als Globale Hausbank für ihre Kunden weltweit zu positionieren - mit starken europäischen Wurzeln und einem umfassenden globalen Netzwerk. Damit will die Bank ihre Finanzziele und Kapitalvorgaben für 2025 erreichen. Die Globale-Hausbank-Strategie stützt sich auf drei zentrale Säulen: Risikosteuerung, Nachhaltigkeit und Technologie. Alle drei haben angesichts der anhaltenden geopolitischen und makroökonomischen Herausforderungen weiter an Bedeutung gewonnen. In diesem turbulenten Umfeld ist die Deutsche Bank als Globale Hausbank gut positioniert, um ihren Kunden wichtige Beratung und Orientierung zu bieten. Die Bank nutzt ihre Finanzkraft, ihre universelle Expertise und ihre umfassende globale Reichweite, um Kunden erfolgreich durch Zeiten der Unsicherheit und Volatilität zu begleiten. Die wichtigsten Leistungsindikatoren der Deutschen Bank für 2025Finanz- und Kapitalziele für 2025Finanzziele:
Kapitalziele:
Die Deutsche Bank bekräftigt ihre Finanzziele sowie ihre Kapitalziele für 2025, einschließlich des Ziels für die harte Kernkapitalquote, welches die Bank im zweiten Quartal 2025 auf 13,5% bis 14% (mit 200 Basispunkten Abstand zum ausschüttungsfähigen Höchstbetrag (Maximum Distributable Amount (MDA)) als Untergrenze) angepasst hat. Fortschritte bei der StrategieumsetzungDie Deutsche Bank hat im ersten Halbjahr 2025 ihre Dynamik bei der Umsetzung ihrer Globale Hausbank Strategie in allen Dimensionen beibehalten, indem sie Fortschritte beim Ertragswachstum sowie der operativen und Kapitaleffizienz erzielt hat. Das durchschnittliche jährliche Ertragswachstum der Deutschen Bank seit 2021 lag in den letzten zwölf Monaten zum Ende des ersten Halbjahres 2025 bei 5,9% und damit innerhalb des Zielkorridors der Bank von 5,5% bis 6,5%. Das verwaltete Vermögen in der Privatkundenbank und in Asset Management stieg in den letzten zwölf Monaten um 109 Mrd. €, einschließlich Nettomittelzuflüssen von 41 Mrd. € im ersten Halbjahr 2025. Die Deutsche Bank machte im ersten Halbjahr 2025 weitere Fortschritte bei der Umsetzung ihres 2,5 Mrd. € schweren Programms zur Steigerung der operativen Effizienz. Zu den Maßnahmen gehören die Optimierung des Filialnetztes der Bank in Deutschland und der Abbau von Stellen, insbesondere in kundenfernen Bereichen. Dazu trugen Maßnahmen zur Restrukturierung und zum Stellenabbau in den Vorperioden sowie Disziplin bei Neueinstellungen und interne Mobilität bei. Im Hinblick auf die Kapitaleffizienz erzielte die Deutsche Bank im Laufe des Quartals weitere Vorteile im Hinblick auf risikogewichtete Aktiva (RWA) durch eine Kombination aus Daten- und Prozessverbesserungen und zwei Verbriefungstransaktionen. Im Ergebnis stieg der kumulierte RWA-Abbau durch Maßnahmen zur Kapitaleffizienz auf 30 Mrd. € und lag somit am oberen Ende der Zielspanne, bis Jahresende 2025 die RWA um 25 bis 30 Mrd. € zu reduzieren. Im zweiten Quartal 2025 hat die Deutsche Bank ihr Ziel für die harte Kernkapitalquote auf eine operative Bandbreite von 13,5% bis 14% angepasst. Die Bank hat den überwiegenden Teil ihres aktuellen Aktienrückkaufprogramms in Höhe von 750 Mio. € abgeschlossen und die aufsichtsrechtliche Genehmigung für ein zweites Aktienrückkaufprogramm im Jahr 2025 beantragt. Falls genehmigt, würde dies Kapitalausschüttungen ermöglichen, die über die 2,1 Mrd. € hinausgehen, die im Jahr 2025 durch Dividenden und Aktienrückkäufe im Rahmen des aktuellen Programms bereits erfolgt sind oder erwartet werden. Die Deutsche Bank strebt eine weitere Steigerung des Shareholder Value an und verfolgt eine klare Management-Agenda für die Weiterentwicklung des Globale Hausbank-Angebots und die nachhaltige Steigerung der Renditen über 2025 hinaus. In den ersten sechs Monaten des Jahres 2025 erzielte die Bank Fortschritte bei einer Reihe von Maßnahmen zur Steigerung der Wertschöpfung und zur Neugestaltung ihres angestrebten Betriebsmodells, unterstützt durch eine starke Kultur und Führung. Beispiele hierfür sind die Straffung der Marken im Privatkundengeschäft und der Abbau von niedrig rentierlichen Kreditengagements in der Privatkundenbank, kontinuierliche Prozess- und Technologieverbesserungen in der Unternehmensbank und der Investmentbank, die Vereinfachung der Gremien- und Richtlinienlandschaft und die Einführung des Markenversprechens der Deutschen Bank - „With deep dedication“ - als klarer Ausdruck ihres Kundenengagements und ihrer strategischen Ausrichtung. Die Bank plant, zu gegebener Zeit weitere Einzelheiten zu ihren strategischen Zielen und Maßnahmen über 2025 hinaus bekannt zu geben. Der Nachsteuergewinn nach Steuern auf das durchschnittliche materielle Eigenkapital und die bereinigten Kosten sind nicht nach IFRS berechnete Finanzkennzahlen. Die Definitionen dieser Kennzahlen und Überleitungen zu den IFRS-Zahlen, auf denen sie basieren, finden Sie unter „Nicht nach IFRS ermittelte finanzielle Messgrößen“ in diesem Bericht. NachhaltigkeitZu den wichtigsten Transaktionen der Deutschen Bank im zweiten Quartal zählten:
Als Teil ihrer Strategie im Bereich Richtlinien und Verpflichtungen veröffentlichte die Deutsche Bank die aktualisierte Menschenrechtserklärung, die Grundsatzerklärung zum Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (LkSG) sowie die Erklärung zu moderner Sklaverei und Menschenhandel 2024. Im Hinblick auf ihre eigenen Aktivitäten erhielt die Deutsche Bank den „OutFront Award 2025“ für ihr kontinuierliches Engagement zur Unterstützung der LGBTIQ+-Inklusion sowie das Zertifikat „berufundfamilie +vielfalt“ in Deutschland als familienfreundlicher und integrativer Arbeitgeber. Darüber hinaus unterstützte die Bank zwei „Ring the Bell for LGBTIQ+ Equality“-Veranstaltungen in Frankfurt und London. Im Rahmen ihrer Aktionen im Bereich Thought Leadership & Stakeholder Engagement veranstaltete die Deutsche Bank einen Workshop mit Vertretern der Regenwald-Anrainernationen zur Entwicklung von CO2 -Zertifikaten auf der UN-Klimakonferenz in Bonn (SB 61). Das Nachhaltigkeitsteam der Bank stellte auf der Hamburg Sustainability Conference 2025 mehrere Teilnehmer von Diskussionsrunden und unterstützte den jährlichen Disclosure-Workshop des Carbon Disclosure Project (CDP) für die deutschsprachige Region in Frankfurt. Geschäftsbereiche der Deutschen BankDie Unternehmensbank hat weiter an der Umsetzung ihrer strategischen Zielsetzungen gearbeitet, indem sie ihre starke Marke und ihre engen Kundenbeziehungen nutzt sowie ein umfassendes Spektrum an Beratungs- und Finanzierungslösungen anbietet. Im zweiten Quartal 2025 erzielte der Geschäftsbereich beim Ausbau der zinsunabhängigen Erträge weitere Fortschritte, besonders beim Provisionsüberschuss mit institutionellen Kunden. Um ihren Wachstumskurs weiter zu unterstützen und den Globale-Hausbank-Ansatz zu stärken, entschied sich die Unternehmensbank, die Bereiche Trust and Agency Services und Securities Services in eine neue, gemeinsame Trust and Securities Services Organisation zusammenzuführen. Die Erträge im Zusammenhang mit Trust and Securities Services werden weiterhin in dem Geschäft mit institutionellen Kunden (Institutional Client Services) ausgewiesen. Darüber hinaus wurde die Unternehmensbank vom Asian Banker als "Best in Corporate Banking in Asia Pacific" ausgezeichnet. Als Partner für den Übergang zur Klimaneutralität unterstützte die Unternehmensbank Kunden entlang der Lieferketten in verschiedenen Sektoren bei der Erreichung ihrer strategischen Ziele, indem sie ihnen eine breite Palette an nachhaltigen Finanzierungslösungen und sektorspezifischer Nachhaltigkeitsexpertise anbot. Erneut schloss die Unternehmensbank eine Reihe von wegweisenden Transaktionen in der Projektfinanzierung ab und unterstrich damit ihren strategischen Fokus auf die Strukturierung und die Förderung der Energiewende. Im zweiten Quartal 2025 unterstützte die Investmentbank weiterhin ihre Kunden, während sie ihre strategischen Ziele erreichte und das Ertragswachstum im Vergleich zum Vorjahr steigerte. Im Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren und Währungen (FIC) stieg die Kundenaktivität im Vergleich zum Vorjahr, da die Bank Lösungen und Unterstützung in einem Quartal bot, das weiterhin von Marktvolatilität und steigenden Erträgen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geprägt war. Die Erträge im Emissions- und Beratungsgeschäft waren im Vergleich zu einem starken Vorjahr deutlich geringer, da das Geschäft von der Marktunsicherheit geprägt war, insbesondere in den Kernbereichen des Geschäfts und da einige wesentliche Transaktionen in die zweite Jahreshälfte verschoben wurden. Die Entwicklung des Geschäfts mit Fusionen und Übernahmen verlief weiterhin im Einklang mit der bestehenden Strategie. Die Erträge im Beratungsgeschäft stiegen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, was zu einer weiteren Diversifizierung der Ertragsquellen führte und das Angebot der Bank für Kunden erweiterte. Bei den Euromoney Awards for Excellence 2025 wurde die Deutsche Bank zur besten Investmentbank Europas gekürt und zum vierten Mal in Folge zur besten Investmentbank Deutschlands. Im zweiten Quartal 2025 setzte die Privatkundenbank die disziplinierte Umsetzung ihrer Transformationsstrategie fort. Gleichzeitig erzielte sie stabile Zuflüsse in das verwaltete Vermögen sowie ein nachhaltiges Ertragswachstum. Personal Banking in Deutschland machte weitere Fortschritte bei der digitalen Weiterentwicklung seines Geschäftsmodells - unter anderem durch das neue Design und erweiterte Funktionen im Online- und Mobile-Banking der norisbank. In Italien und Spanien profitierten die Kunden von einem breiteren Zugang zu digitalen Dienstleistungen durch die Einführung eines digitalen Angebots. Die Bank konzentrierte sich weiterhin stark auf die Transformation und optimierte das Filialnetz in Deutschland und Spanien weiter. Im Wealth Management & Private Banking erzielte die Bank in allen Märkten ein stabiles Ertragswachstum, mit einer Beschleunigung in ausgewählten Regionen in Europa, den USA und den Schwellenländern. Die Mittelzuflüsse waren besonders stark bei Anlagelösungen und insbesondere bei der diskretionären Vermögensverwaltung. Dies bestätigt die anhaltende strategische Neuausrichtung des Geschäftsmodells hin zu wiederkehrenden Ertragsquellen. Die kontinuierliche Weiterentwicklung des Angebots für Wealth Management & Private Banking wurde auch innerhalb der Branche anerkannt. Wealth Management & Private Banking erhielt mehrere regionale Auszeichnungen, darunter den Global Private Banking Innovation Awards 2025 für die „Beste Privatkundenbank für Family-Office-Dienstleistungen - Asien-Pazifik“ und die „Beste Internationale Privatkundenbank - Naher Osten“ sowie die Citywire Italian Wealth Awards 2025 für die „Beste Private-Markets-/Alternative-Plattform des Jahres“. Der Bereich Asset Management, vertreten durch die DWS Group GmbH & Co. KGaA, erzielte im zweiten Quartal 2025 weitere strategische Fortschritte in den vier Strategiebereichen „Growth“, „Value“, „Build“ und „Reduce“. Im Bereich Growth verzeichneten die Xtrackers-Produkte weiteres Wachstum, während neue aktive ETFs aufgelegt wurden, die Anlageexpertise mit der Xtrackers-Plattform kombinieren. Im Bereich Alternatives erweiterte die DWS ihr paneuropäisches Infrastrukturfonds-Angebot und entwickelte neue Lösungen auf ihrer US-Immobilienkreditplattform. Zusätzlich zielt die strategische Zusammenarbeit von DWS mit der Deutschen Bank darauf ab, die Kreditvergabe und Investitionsmöglichkeiten im Privatkundengeschäft zu verbessern. Im Bereich Value weitete die DWS ihre modulare Wertschöpfungskette im Portfoliomanagement aus und verbesserte ihr Produktangebot. Als Reaktion auf demografische und regulatorische Entwicklungen lag der Fokus auf maßgeschneiderten Lösungen für Versicherer und Pensionsfonds, gestützt durch gezielte Marketingmaßnahmen und die Zusammenarbeit mit Vertriebspartnern. Zudem verlängerte die DWS ihre Vertriebspartnerschaft mit der Deutschen Vermögensberatung (DVAG) in Deutschland um zehn Jahre. Im Bereich Build erhielt das Gemeinschaftsunternehmen „AllUnity“ der DWS mit Galaxy Digital und Flow Traders am 1. Juli 2025 von der BaFin die aufsichtsrechtliche Genehmigung für die Ausgabe des ersten vollständig regulierten, auf Euro lautenden Stablecoin aus Deutschland. Gleichzeitig bereitete sich das Unternehmen auf die Aufnahme des operativen Geschäfts vor und gewann erste Vertriebspartner, darunter digitale Währungsbörsen und Market Maker. KonzernergebnisseDie Deutsche Bank hat im ersten Halbjahr 2025 einen Vorsteuergewinn von 5,3 Mrd. € erzielt, was mehr als eine Verdopplung im Vergleich zum Vorjahreszeitraum bedeutet. Diese Entwicklung ging zum Teil darauf zurück, dass im Gegensatz zu der im zweiten Quartal 2024 gebildeten Rückstellung von 1,3 Mrd. € für Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit der Postbank-Übernahme im zweiten Quartal dieses Jahrs aufgrund erfolgreicher Vergleiche Rückstellungen von 85 Mio. € aufgelöst wurden. Diese Entwicklung trug im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zu einem Rückgang der zinsunabhängigen Aufwendungen um 15% auf 10,2 Mrd. € bei. Ohne diese Effekte aus dem Postbank-Rechtsstreit stieg der Vorsteuergewinn im ersten Halbjahr gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 37%. Grundlage dafür waren die um 6% auf 16,3 Mrd. € gestiegenen Erträge sowie bereinigte Kosten, die mit 10,1 Mrd. € gegenüber dem Vorjahreszeitraum unverändert blieben. Damit bewegten sich sowohl Erträge als auch Kosten im Rahmen der Ziele der Bank für das Gesamtjahr 2025. Die für die Finanzziele der Bank maßgeblichen Kennzahlen verbesserten sich im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024 deutlich und entsprachen den Zielen der Bank für das Gesamtjahr 2025. Die Nachsteuerrendite auf das durchschnittliche Eigenkapital (RoE) stieg von 3,5% im ersten Halbjahr 2024 auf 9,9% in den ersten sechs Monaten 2025. Die Nachsteuerrendite auf das durchschnittliche materielle Eigenkapital (RoTE) erhöhte sich von 3,9% auf 11,0% und lag damit auf Kurs zum Ziel der Bank für das Gesamtjahr 2025 von mehr als 10%. Im gleichen Zeitraum verbesserte sich die Aufwand-Ertrag-Relation von 78,1% auf 62,3% und lag somit im Einklang mit dem Ziel der Bank für 2025 von unter 65%. Das Ergebnis je Aktie stieg auf 1,46 €, nach 0,42 € im Vorjahreszeitraum, was mehr als einer Verdreifachung entspricht. Zweistelliges Gewinnwachstum in allen vier GeschäftsbereichenDie Geschäftsbereiche der Deutschen Bank trugen in den ersten sechs Monaten 2025 wie folgt zur Profitabilität des Konzerns und zu den Zielkennzahlen bei:
Im zweiten Quartal betrug der Vorsteuergewinn 2,4 Mrd. €, ein deutlicher Anstieg gegenüber 411 Mio. € im zweiten Quartal 2024. Diese Entwicklung spiegelte vor allem die Rückstellung im Postbank-Rechtsstreit im Vorjahrsquartal sowie die Auflösung entsprechender Rückstellungen im diesjährigen zweiten Quartal wider. Ohne diese Effekte stieg der Vorsteuergewinn im Vorjahresvergleich um 34%. Die Erträge legten im Jahresvergleich um 3% auf 7,8 Mrd. € zu. Die zinsunabhängigen Aufwendungen, die Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten beinhalten, sanken um 26%. Die bereinigten Kosten sanken im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1% auf 5,0 Mrd. € und lagen damit innerhalb der Erwartungen der Bank. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft sank im gleichen Zeitraum um 11% auf 423 Mio. € und entsprach damit 36 Basispunkten des durchschnittlichen Kreditvolumens. Die Nachsteuerrendite auf das durchschnittliche Eigenkapital (RoE) lag bei 9,1% und Nachsteuerrendite auf das durchschnittliche materielle Eigenkapital (RoTE) bei 10,1%, während die Aufwand-Ertrag-Relation 63,6% betrug. Damit standen beide Kennzahlen im Einklang mit den Zielen der Bank für das Jahr 2025. Weitere Umsetzung der „Globale Hausbank“-StrategieDie Deutsche Bank hat im ersten Halbjahr 2025 die Dynamik bei der beschleunigten Umsetzung ihrer Strategie als „Globale Hausbank“ beibehalten:
Erträge: Mit einem Wachstum von 6% im ersten Halbjahr 2025 entwickeln sich die Erträge entsprechend der Ziele für das Gesamtjahr 2025Die Konzernerträge stiegen im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024 um 6% auf 16,3 Mrd. € und entwickelten sich damit im Einklang mit dem Ertragsziel von rund 32 Mrd. € für das Gesamtjahr. Im zweiten Quartal 2025 legten die Erträge im Vergleich zum Vorjahresquartal um 3% auf 7,8 Mrd. € zu, trotz negativer Auswirkungen von Wechselkursschwankungen. Die Ertragsentwicklung in den Geschäftsbereichen im zweiten Quartal und ersten Halbjahr 2025 setzte sich wie folgt zusammen:
Aufwendungen entwickeln sich entsprechend des Ausblicks für das Gesamtjahr 2025; nichtoperative Kosten normalisieren sichDie zinsunabhängigen Aufwendungen sanken im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024 um 15% auf 10,2 Mrd. € und entsprachen somit dem Ausblick für das Gesamtjahr 2025 von rund 20,8 Mrd. €. Dies ging wie erwartet auf erheblich geringere nichtoperative Kosten im zweiten Quartal 2025 zurück, da im Vorjahresquartal die genannte Rückstellung für den Postbank-Rechtsstreit verbucht worden war. Die nichtoperativen Kosten lagen im ersten Halbjahr 2025 bei 49 Mio. €, im Vergleich zu 1,9 Mrd. € in den ersten sechs Monaten 2024, die die Postbank-Rückstellung von 1,3 Mrd. € enthielten. Das erste Halbjahr 2025 profitierte auch von der Auflösung von Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten nach Vergleichen, unter anderem im Postbank-Rechtsstreit. Die Aufwendungen für Restrukturierung und Abfindungen gingen im ersten Halbjahr 2025 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 42% auf 117 Mio. € zurück. Die bereinigten Kosten lagen mit 10,1 Mrd. € im ersten Halbjahr 2025 auf dem Niveau des Vorjahres und innerhalb der Erwartungen der Bank. Zum Ende des Berichtszeitraums lag die Zahl der Mitarbeitenden (intern, in Vollzeitstellen gerechnet) bei 89.426, in etwa unverändert zum ersten Halbjahr 2024; Abgänge, unter anderem durch die operativen Effizienzmaßnahmen, glichen strategische Einstellungen sowie die Eingliederung von externen Mitarbeitenden mehr als aus. Im zweiten Quartal 2025 beliefen sich die zinsunabhängigen Aufwendungen auf 5,0 Mrd. €, ein Rückgang um 26% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Dies spiegelt vor allem die genannte Rückstellung im Postbank-Rechtsstreit im Vorjahresquartal wider. Im zweiten Quartal dieses Jahres wurde wurden Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit Postbank-Vergleichen und mit anderen Vergleichen aufgelöst; dieser positive Effekt überstieg die sonstigen nichtoperativen Kosten um 44 Mio. €. Die bereinigten Kosten sanken im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1% auf 5,0 Mrd. € und lagen somit innerhalb der Erwartungen der Bank. Risikovorsorge spiegelt den unsicheren makroökonomischen Ausblick widerDie Risikovorsorge im Kreditgeschäft betrug im zweiten Quartal 423 Mio. € und lag damit bei 36 Basispinkten des durchschnittlichen Kreditvolumens. Dies entspricht einem Rückgang von 10% gegenüber dem Vorquartal und 11% gegenüber dem zweiten Quartal 2024. Die Risikovorsorge für leistungsgestörte Kredite (Stufe 3) sank sowohl gegenüber dem Vorquartal und den Vorjahresquartalen deutlich auf 300 Mio. €. Dies spiegelte hauptsächlich aktualisierte Modelle entsprechend aufsichtsrechtlicher Anforderungen wider. Die Risikovorsorge für Kredite, die weiterhin bedient werden (Stufe 1 und 2), lag im zweiten Quartal bei 123 Mio. €, nach 130 Mio. € im ersten Quartal 2025. Damit lag sie deutlich höher als im Vorjahresquartal. Diese Entwicklung ging auf regulatorisch bedingte Modellaktualisierungen zurück, die sich hauptsächlich auf Gewerbeimmobilien auswirkten, sowie auf Portfolioeffekte und aktualisierte makroökonomische Annahmen. Im ersten Halbjahr 2025 sank die Risikovorsorge im Kreditgeschäft gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2% auf 894 Mio. € und entsprach damit 37 Basispunkten des durchschnittlichen Kreditvolumens. Die Risikovorsorge für leistungsgestörte Kredite (Stufe 3) lag im ersten Halbjahr 2025 bei 641 Mio. €. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stellt dies einen Rückgang von 30% dar. Die Risikovorsorge für Kredite, die weiterhin bedient wurden (Stufe 1 und 2), lag dagegen im ersten Halbjahr 2025 mit 253 Mio. € deutlich über dem Niveau des Vorjahreszeitraums und spiegelte die bereits erwähnten Faktoren wider. Solide Kapitalquote unterstützt Ausschüttungen an Aktionäre und GeschäftswachstumDie harte Kernkapitalquote (CET1) der Bank stieg im zweiten Quartal 2025 auf 14,2%, nach 13,8% im Vorquartal. Diese Entwicklung spiegelte die starke organische Kapitalbildung durch Gewinnrücklagen wider, der höhere Abgrenzungen für Kuponzahlungen für zusätzliche Kapitalinstrumente (Additional Tier 1) und für künftige Dividenden gegenüberstanden. Auf ihrer Hauptversammlung am 22. Mai 2025 gab die Bank bekannt, ihre harte Kernkapitalquote künftig in einer Spanne von 13,5% bis 14,0% halten zu wollen, und bekräftigte zugleich ihr Ziel einer Ausschüttungsquote von 50%. Die Bank hat den überwiegenden Teil ihres aktuellen Aktienrückkaufprogramms im Volumen von 750 Mio. € abgeschlossen und die aufsichtsrechtliche Genehmigung für ein zweites Aktienrückkaufprogramm im Jahr 2025 beantragt. Falls genehmigt würde dieses Kapitalausschüttungen ermöglichen, die über die 2,1 Mrd. € hinausgehen, die im Jahr 2025 durch Dividenden und Aktienrückkäufe im Rahmen des aktuellen Programms bereits erfolgt sind oder erwartet werden. Die Deutsche Bank erwartet keine Änderung ihrer Strategie bezüglich ihrer Kapitalausschüttungen oder Finanzziele durch die Anwendung der Eigenmittelverordnung 3 (CRR3). Die Bank geht davon aus, die hypothetischen künftigen Auswirkungen der Eigenmitteluntergrenze (des sogenannten Output Floors) auf die risikogewichteten Aktiva (RWA) durch wenig belastende Maßnahmen und belastungsmindernde Effekte aus der vollständigen Umsetzung der bereits finalen CRR3-Regelungen deutlich zu reduzieren oder komplett ausgleichen zu können. Hierzu trägt auch die Optimierung mittels Shareholder-Value-Add-Methoden (SVA) bis zum Jahr 2030 bei. Unter der Annahme, dass die bestehenden Übergangsregelungen ab Dezember 2032 nicht verlängert werden, erwartet die Bank, auch diese Belastungen durch weitere Maßnahmen ausgleichen zu können, beispielsweise durch die Ausweitung von externen Ratings auf bislang nicht-geratete Firmenkunden und weitere SVA-Maßnahmen bis 2033. Die Verschuldungsquote lag zum Ende des Berichtsquartals bei 4,7%, ein Anstieg gegenüber 4,6% im Vorjahresquartal. Der Anstieg ging auf die organische Kapitalbildung sowie Wechselkurseffekte zurück. Die Verschuldungsposition belief sich auf 1.276 Mrd. €, verglichen mit 1.302 Mrd. € zum Ende des Vorquartals. Zum Ende des ersten Halbjahres 2024 hatte sie 1.262 Mrd. € betragen. Die Liquiditätsdeckungsquote (Liquidity Coverage Ratio) betrug zum Quartalsende 136%, verglichen mit 134% zum Ende des Vorquartals und übertraf damit die regulatorische Anforderung von 100%. In absoluten Zahlen beträgt der Puffer 62 Mrd. €. Die liquiden Vermögenswerte hoher Qualität (High Quality Liquid Assets) stiegen gegenüber dem Vorquartal leicht von 231 Mrd. € auf 232 Mrd. €. Die strukturelle Liquiditätsquote (Net Stable Funding Ratio) lag bei 120%, verglichen mit 119% zum Ende des ersten Quartals 2025 und somit am oberen Ende der Zielspanne der Bank von 115% bis 120%. Dies entspricht einem Puffer von 107 Mrd. € gegenüber den aufsichtsrechtlichen Anforderungen. Zum Quartalsende sanken die Einlagen auf 653 Mio. €, nach 665 Mrd. € im ersten Quartal 2025, was zum Teil auf negative Wechselkurseffekte zurückzuführen war. Im Vergleich zum Stand zum Ende des zweiten Quartals 2024 von 641 Mrd. € bedeutete dies einen Anstieg. Konzernergebnis im Überblick
N/A - Nicht aussagekräftig Die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden an die Darstellung des laufenden Jahres angepasst 1 Basierend auf dem den Deutsche-Bank-Aktionären zurechenbaren Konzernergebnis nach AT1-Kupon; weitere Informationen sind im Abschnitt „Zusätzliche Informationen: Nicht nach IFRS ermittelte finanzielle Messgrößen“ dieses Berichts enthalten 2 Die Aufwand-Ertrag-Relation ist der prozentuale Anteil der Zinsunabhängigen Aufwendungen insgesamt an der Summe aus Zinsüberschuss vor Risikovorsorge im Kreditgeschäft und Zinsunabhängigen Erträgen 3 Zum Quartalsende SegmentergebnisseUnternehmensbankDer Vorsteuergewinn belief sich im zweiten Quartal 2025 auf 738 Mio. €, ein Anstieg um 22% gegenüber dem Vorjahresquartal. Diese Entwicklung wurde durch eine geringere Risikovorsorge im Kreditgeschäft und niedrigere zinsunabhängige Aufwendungen getrieben, wobei geringere Erträge gegenläufig wirkten. Die Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital) stieg auf 16,2% nach 14,2% im Vorjahresquartal. Die Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen materiellen Eigenkapital) erhöhte sich auf 17,6% nach 15,2%. Beide Kennzahlen profitierten von der geringeren Risikovorsorge im Kreditgeschäft und niedrigeren zinsunabhängigen Aufwendungen, wurden jedoch teilweise durch geringere Erträge und eine höhere Eigenkapitalallokation kompensiert. Die Aufwand-Ertrag-Relation verbesserte sich auf 60% nach 61% im zweiten Quartal 2024. Die Erträge beliefen sich auf 1,9 Mrd. €, ein Rückgang um 1% gegenüber dem Vorjahresquartal. Unterstützt wurde das Ergebnis durch Erträge aus Zinsabsicherungen, einschließlich Erträgen aus der Portfoliooptimierung, sowie durch Wachstum beim Provisionsüberschuss. Diese positiven Effekte wurden jedoch durch die fortschreitende Normalisierung der Einlagenmargen und Wechselkursbewegungen mehr als ausgeglichen. Die Erträge im Bereich Corporate Treasury Services lagen bei 1,1 Mrd. € und damit auf dem Niveau des Vorjahresquartals, da Erträge aus Zinsabsicherungen und höhere Einlagenvolumina die niedrigeren Einlagenmargen weitgehend ausglichen. Die Erträge im Geschäft mit institutionellen Kunden (Institutional Client Services) gingen um 1% auf 527 Mio. € zurück. Das Wachstum im Bereich Trust and Securities Services glich die niedrigeren Einlagenmargen im Institutional Cash Management nahezu aus. Die Erträge im Segment Geschäftskunden sanken um 6% auf 316 Mio. €, was auf die Normalisierung der Einlagenmargen zurückzuführen ist. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft belief sich im zweiten Quartal 2025 auf 22 Mio. €, nach 135 Mio. € im Vorjahresquartal. Der Rückgang ist auf Modellaktualisierungen in den Stufen 1 und 2 zurückzuführen. Die zinsunabhängigen Aufwendungen lagen bei 1,1 Mrd. €, ein Rückgang um 4% gegenüber dem Vorjahresquartal. Haupttreiber hierfür war die Auflösung einer Rückstellung für Rechtsstreitigkeiten. Die bereinigten Kosten stiegen im Jahresvergleich um 1% auf 1,2 Mrd. €, was auf höhere direkte Kosten zurückzuführen ist. Im ersten Halbjahr 2025 belief sich der Vorsteuergewinn auf 1,4 Mrd. €, ein Anstieg um 13% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital) stieg auf 14,8%, nach 14,4% im Vorjahreszeitraum; die Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen materiellen Eigenkapital) lag bei 15,9%, nach 15,4% im Vorjahreszeitraum. Die Aufwand-Ertrag-Relation verbesserte sich auf 61%, nach 63% im Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklungen wurden durch einen Rückgang der Risikovorsorge im Kreditgeschäft um 50% auf 99 Mio. € sowie einen Rückgang der zinsunabhängigen Aufwendungen um 4% auf 2,3 Mrd. € getrieben. Die bereinigten Kosten stiegen dagegen um 2% auf 2,3 Mrd. €. Teilweise gegenläufig wirkten ein Rückgang der Erträge um 1% auf 3,8 Mrd. € sowie eine höhere Eigenkapitalallokation. Ergebnisse der Unternehmensbank im Überblick
N/A - Nicht aussagekräftig Die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden an die Darstellung des laufenden Jahres angepasst 1 Ab dem ersten Quartal 2025 werden bestimmte kleinere, weniger komplexe Kunden, die bisher unter Corporate Treasury Services geführt wurden, unter Geschäftskunden (Business Banking) ausgewiesen. Die Umgliederung folgt einer Überprüfung und Neuausrichtung der Kundenbetreuung, um den Kunden die effektivste Betreuung innerhalb der Unternehmensbank zu bieten. Die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden an die Darstellung des laufenden Jahres angepasst 2 Die Darstellung der Umsatzbeteiligung zwischen der Unternehmensbank und der Investmentbank wurde ab dem ersten Quartal 2025 geändert. Weitere Informationen sind im Abschnitt „Zusätzliche Informationen: Grundlage der Erstellung/Effekt aus Änderungen der Bilanzierungsmethoden - Geschäftsbereiche“ dieses Berichts enthalten 3 Zum Quartalsende 4 Die Vermögenswerte der Geschäftsbereiche werden konsolidiert dargestellt, das heißt, Salden zwischen den Geschäftsbereichen sind nicht enthalten 5 Die Aufwand-Ertrag-Relation ist der prozentuale Anteil der Zinsunabhängigen Aufwendungen insgesamt an der Summe aus Zinsüberschuss vor Risikovorsorge im Kreditgeschäft und Zinsunabhängigen Erträgen InvestmentbankDer Vorsteuergewinn belief sich im zweiten Quartal 2025 auf 826 Mio. €, ein Anstieg um 11% gegenüber dem Vorjahresquartal. Diese Entwicklung wurde vor allem durch höhere Erträge bei gleichzeitig gesunkenen zinsunabhängigen Aufwendungen getrieben. Die Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital) stieg auf 8,3%, nach 8,1% im Vorjahresquartal; die Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen materiellen Eigenkapital) lag bei 8,6%, nach 8,3% im Vorjahresquartal. Die Aufwand-Ertrag-Relation verbesserte sich auf 60%, nach 65% im zweiten Quartal 2024. Die Erträge beliefen sich auf 2,7 Mrd. €, ein Anstieg um 3% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Entwicklung spiegelt höhere Erträge im Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren und Währungen (Fixed Income & Currencies, FIC) wider, teilweise ausgeglichen durch niedrigere Erträge im Emissions- und Beratungsgeschäft. Die Erträge im Bereich FIC beliefen sich auf 2,3 Mrd. €, ein Anstieg von 11% gegenüber dem Vorjahresquartal. Die Erträge im Finanzierungsgeschäft stiegen auf 915 Mio. €, ein Anstieg von 17%, vor allem getrieben durch einen höheren Zinsüberschuss und eine robuste Transaktionspipeline zurück. Die Erträge im Bereich FIC ohne Finanzierungsgeschäft lagen bei 1,4 Mrd. €, ein Anstieg um 7% gegenüber dem zweiten Quartal 2024, getrieben von höheren Erträgen im Devisenhandel infolge erhöhter Volatilität und Kundenaktivität im Quartal. Das Emissions- und Beratungsgeschäft erzielte Erträge in Höhe von 416 Mio. €, ein Rückgang um 29% gegenüber einem starken Vorjahresquartal. Belastend wirkten Unsicherheiten im Marktumfeld, insbesondere in den Kernbereichen des Geschäfts, sowie die Verschiebung größerer Transaktionen in die zweite Jahreshälfte. Der Rückgang wurde vor allem durch das Anleiheemissionsgeschäft getrieben, dessen Erträge um 43% auf 227 Mio. € zurückgingen. Ursächlich hierfür waren ein geringeres branchenweites Gebührenaufkommen (Quelle: Dealogic) sowie eine selektivere Herangehensweise bei neu zugesagten Transaktionen. Die Erträge im Aktienemissionsgeschäft lagen mit 49 Mio. € auf Vorjahresniveau. Die Erträge im Beratungsgeschäft stiegen im Quartal um 2% auf 140 Mio. €, trotz eines leicht rückläufigen branchenweiten Gebührenaufkommens (Quelle: Dealogic). Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft belief sich im zweiten Quartal 2025 auf 259 Mio. €, nach 163 Mio. € im Vorjahresquartal. Der Anstieg resultierte aus höherer Risikovorsorge der Stufe 1 und 2, unter anderem infolge von Modellaktualisierungen und aktualisierten Frühindikatoren. Die Risikovorsorge für leistungsgestörte Kredite (Stufe 3) ging zurück. Die zinsunabhängigen Aufwendungen lagen bei 1,6 Mrd. €, ein Rückgang um 5% gegenüber dem Vorjahresquartal, getrieben durch geringeren Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten. Die bereinigten Kosten beliefen sich ebenfalls auf 1,6 Mrd. € und lagen damit auf dem Niveau des Vorjahresquartals. Im ersten Halbjahr 2025 betrug der Vorsteuergewinn 2,4 Mrd. €, ein Anstieg um 18% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital) stieg auf 12,8%, nach 11,3% im Vorjahreszeitraum; die Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen materiellen Eigenkapital) lag bei 13,3 %, nach 11,7% im Vorjahreszeitraum. Die Aufwand-Ertrag-Relation verbesserte sich auf 54%, nach 59% im Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung wurde durch ein Ertragswachstum von 7% auf 6,0 Mrd. € getragen, insbesondere im Bereich FIC, bei gleichzeitig stabilen zinsunabhängigen Aufwendungen von 3,3 Mrd. € und bereinigten Kosten von 3,2 Mrd. €. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft erhöhte sich um 35% auf 422 Mio. €, getrieben durch eine signifikant höhere Risikovorsorge der Stufe 1 und 2. Ergebnisse der Investmentbank im Überblick
N/A - Nicht aussagekräftig Die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden an die Darstellung des laufenden Jahres angepasst 1 Zum Quartalsende 2 Die Vermögenswerte der Geschäftsbereiche werden konsolidiert dargestellt, das heißt, Salden zwischen den Geschäftsbereichen sind nicht enthalten 3 Die Aufwand-Ertrag-Relation ist der prozentuale Anteil der Zinsunabhängigen Aufwendungen insgesamt an der Summe aus Zinsüberschuss vor Risikovorsorge im Kreditgeschäft und Zinsunabhängigen Erträgen PrivatkundenbankDie Privatkundenbank erzielte im zweiten Quartal 2025 einen Vorsteuergewinn von 606 Mio. €, ein Anstieg von 217 Mio. € beziehungsweise 56% gegenüber dem Vorjahresquartal. Diese Entwicklung spiegelt Kostenreduzierungen und um 2% gestiegene Erträge wider. Zudem profitierte die Risikovorsorge im Kreditgeschäft von einer konzernweiten Modellaktualisierung. Die Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital) stieg auf 10,4%, die Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen materiellen Eigenkapital) auf 10,8%, jeweils nach 7,0% für beide Quoten im Vorjahresquartal. Die Aufwand-Ertrag-Relation verbesserte sich auf 69%, nach 77% im Vorjahreszeitraum. Die Erträge beliefen sich auf 2,4 Mrd. €, ein Anstieg um 2% gegenüber dem Vorjahresquartal. Der Zinsüberschuss stieg um 5% auf 1,5 Mrd. €, während der Provisionsüberschuss um 1% zulegte, getrieben durch ein Wachstum bei Erträgen aus Anlageprodukten im Einklang mit der Strategie der Bank. Im Personal Banking stiegen die Erträge im Jahresvergleich um 1% auf 1,3 Mrd. €. Höhere Erträge aus Anlageprodukten und leicht gestiegene Einlagenerträge wurden teilweise durch rückläufige Krediterträge, getrieben von der strategischen Entscheidung, sich aus bestimmten kapitalintensiven Kreditprodukten zurückzuziehen, ausgeglichen. Im Bereich Wealth Management & Private Banking erhöhten sich die Erträge gegenüber Vorjahresquartal um 2% auf 1,1 Mrd. €. Dies spiegelt leicht höhere Erträge aus Einlagen und Anlageprodukten wider, während die Krediterträge weitgehend stabil blieben. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft belief sich im zweiten Quartal 2025 auf 118 Mio. €, begünstigt durch eine Modellaktualisierung. Im Vorjahresquartal lag die Risikovorsorge bei 149 Mio. €, positiv beeinflusst durch den Verkauf eines notleidenden Kredits, weiterhin jedoch belastet durch temporäre Rückstände in der operativen Bearbeitung im Personal Banking. Die zinsunabhängigen Aufwendungen beliefen sich auf 1,6 Mrd. €, ein Rückgang um 8% gegenüber dem Vorjahr, vor allem aufgrund deutlich geringerer nichtoperativer Kosten. Die bereinigten Kosten gingen um 5% auf 1,7 Mrd. € zurück, was im Wesentlichen auf Fortschritte bei der Umsetzung des Transformationsprogramms des Bereichs zurückzuführen ist. Das verwaltete Vermögen belief sich zum Quartalsende auf 645 Mrd. €. Die weiterhin starke Entwicklung mit Nettomittelzuflüssen in Höhe von 6 Mrd. € und positiven Markteffekten von 7 Mrd. € wurde teilweise durch negative Auswirkungen von Wechselkurseffekten von 11 Mrd. € reduziert. Im ersten Halbjahr 2025 erzielte die Privatkundenbank einen Vorsteuergewinn von 1,1 Mrd. €, ein Anstieg um 365 Mio. € gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital) stieg auf 9,3%, nach 6,6% im Vorjahreszeitraum; die Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen materiellen Eigenkapital) lag bei 9,5%, nach 6,7% im Vorjahreszeitraum. Die Aufwand-Ertrag-Relation verbesserte sich auf 70%, nach 77% im Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung war vor allem auf leicht geringere zinsunabhängige Aufwendungen von 3,4 Mrd. € zurückzuführen, insbesondere durch einen Rückgang der bereinigten Kosten um 4% auf 3,3 Mrd. €, getrieben von den Fortschritten im Rahmen der Transformation. Die Erträge stiegen um 2% auf 4,8 Mrd. €. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft sank auf 336 Mio. €, nach 367 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang war insbesondere auf die Modellaktualisierung zurückzuführen, teilweise durch ein ungünstigeres makroökonomisches Umfeld kompensiert, während der Vorjahreszeitraum von einem Verkauf eines notleidenden Kredits profitierte. Die Privatkundenbank verzeichnete im ersten Halbjahr Nettomittelzuflüsse in das verwaltete Vermögen von 12 Mrd. €. Ergebnisse der Privatkundenbank im Überblick
N/A - Nicht aussagekräftig Die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden an die Darstellung des laufenden Jahres angepasst 1 Ein Teil der europäischen Personal Banking Kunden wurde zum ersten Quartal 2025 zu Wealth Management und Private Banking überführt. Diese Veränderungen stellt Anpassungen in der Kundenklassifizierung der Privatkundenbank dar und dient dazu die Konzernrechnungslegung an die zugrundliegende Geschäftsstruktur anzugleichen. Die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden an die Darstellung des laufenden Jahres angepasst 2 Zum Quartalsende 3 Die Vermögenswerte der Geschäftsbereiche werden konsolidiert dargestellt, das heißt, Salden zwischen den Geschäftsbereichen sind nicht enthalten 4 Der Konzern definiert verwaltetes Vermögen als (a) im Namen von Kunden zu Anlagezwecken gehaltenes Vermögen und/oder (b) als von der Bank verwaltete oder auf beratender Basis verwaltete Vermögenswerte der Kunden; die Bank hält verwaltetes Vermögen auf diskretionärer beziehungsweise Beratungsbasis oder als Einlagen; Einlagen gelten als verwaltetes Vermögen, wenn sie Anlagezwecken dienen; im Personal Banking umfasst dies Termin- und Spareinlagen; im Wealth Management & Private Banking (exkl. Business Banking) wird davon ausgegangen, dass alle Kundengelder primär zu Anlagezwecken bei der Bank gehalten werden und daher als verwaltetes Vermögen definiert werden. Innerhalb des Bereichs Wealth Management & Private Banking profitieren Privatkunden von einem breiteren Produktangebot mit stärkerem Fokus auf Anlageberatung. In Fällen, in denen die Privatkundenbank Anlageprodukte vertreibt, die als verwaltete Vermögenswerte qualifizieren und von der DWS verwaltet werden, werden diese als verwaltete Vermögenswerte für die Privatkundenbank und für Asset Management (DWS) berichtet, da es sich um zwei verschiedene, unabhängige Dienstleistungen für die verwalteten Vermögenswerte handelt 5 Die Aufwand-Ertrag-Relation ist der prozentuale Anteil der Zinsunabhängigen Aufwendungen insgesamt an der Summe aus Zinsüberschuss vor Risikovorsorge im Kreditgeschäft und Zinsunabhängigen Erträgen Asset ManagementAsset Management erzielte im zweiten Quartal 2025 einen Vorsteuergewinn von 225 Mio. €, ein Anstieg um 41% gegenüber dem Vorjahresquartal. Diese Entwicklung wurde durch höhere Erträge bei stabilen zinsunabhängigen Aufwendungen getragen. Die Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital) stieg auf 11,6% nach 8,0%, die Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen materiellen Eigenkapital) auf 26,0% nach 17,8%. Die Aufwand-Ertrag-Relation verbesserte sich auf 60% nach 68% im zweiten Quartal 2024. Die Erträge beliefen sich auf 725 Mio. €, ein Anstieg um 9% gegenüber dem Vorjahr. Die Verwaltungsgebühren stiegen um 3% auf 630 Mio. €, insbesondere im Bereich passiver Produkte. Die erfolgsabhängigen und transaktionsbezogenen Gebühren erhöhten sich deutlich auf 58 Mio. €, getragen von höheren erfolgsabhängigen Gebühren im Bereich Alternative Anlagen. Die sonstigen Erträge lagen bei 37 Mio. € und damit leicht unter dem Vorjahreswert, was auf das Ausbleiben einer im Vorjahr enthaltenen Versicherungszahlung zurückzuführen ist. Dies wurde teilweise durch positive Bewertungseffekte aus Garantien sowie höhere Erträge aus Sicherungsinstrumenten für aufgeschobene Vergütungen kompensiert. Die zinsunabhängigen Aufwendungen beliefen sich auf 438 Mio. €, ein Rückgang um 3% gegenüber dem Vorjahr, hauptsächlich aufgrund geringerer Transformationskosten. Die bereinigten Kosten lagen bei 436 Mio. €, ebenfalls 3% unter dem Vorjahreswert. Das verwaltete Vermögen blieb im Quartalsverlauf stabil bei 1.010 Mrd. €. Positive Markteffekte und Nettomittelzuflüsse wurden durch negative Wechselkurseffekte kompensiert. Die Nettomittelzuflüsse beliefen sich im zweiten Quartal 2025 auf 8 Mrd. €, verglichen mit Nettoabflüssen von 19 Mrd. € im Vorjahreszeitraum. Treiber waren vor allem Zuflüsse in Geldmarktprodukte, passive Produkte und Alternative Anlagen, während es im Bereich Beratungsleistungen, aktiv gemanagte Rentenfonds und Aktienprodukte zu Abflüssen kam. Im ersten Halbjahr 2025 erzielte Asset Management einen Vorsteuergewinn von 429 Mio. €, ein Anstieg um 52% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital) stieg auf 10,8%, nach 7,2% im Vorjahreszeitraum; die Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen materiellen Eigenkapital) lag bei 24,1%, nach 16,3% im Vorjahreszeitraum. Die Aufwand-Ertrag-Relation verbesserte sich auf 62%, nach 71% im Vorjahreszeitraum. Diese Entwicklung wurde durch ein Ertragswachstum von 14% auf 1,5 Mrd. € getragen, während die zinsunabhängigen Aufwendungen mit 905 Mio. € stabil blieben. Die bereinigten Kosten stiegen um 1% auf 894 Mio. €. Das verwaltete Vermögen lag zum Halbjahr bei 1.010 Mrd. € und ging damit leicht zurück, da positive Markteffekte und Nettomittelzuflüsse durch negative Wechselkurseffekte überkompensiert wurden. Ergebnisse des Asset Managements im Überblick
N/A - Nicht aussagekräftig 1 Zum Quartalsende 2 Die Vermögenswerte der Geschäftsbereiche werden konsolidiert dargestellt, das heißt, Salden zwischen den Geschäftsbereichen sind nicht enthalten 3 Verwaltetes Vermögen (AuM) bezeichnet Vermögenswerte, (a) die das Segment auf diskretionärer oder nicht-diskretionärer Beratungsbasis verwaltet; einschließlich der Fälle, in denen es die Verwaltungsgesellschaft ist und das Portfoliomanagement an Dritte ausgelagert wird; und (b) die von einem Dritten gehalten oder verwaltet werden und zu denen das Segment auf Vertragsbasis laufend Beratung einschließlich regelmäßiger oder periodischer Bewertung, Überwachung und/oder Überprüfung leistet. Das verwaltete Vermögen umfasst sowohl kollektive Kapitalanlagen (einschließlich Publikumsfonds und börsengehandelter Fonds) als auch separate Kundenmandate. Das verwaltete Vermögen wird zum aktuellen Marktwert auf der Grundlage der lokalen aufsichtsrechtlichen Vorschriften für Vermögensverwalter zu jedem Bilanzstichtag bewertet, die von den nach IFRS geltenden Regeln für den beizulegenden Zeitwert abweichen können. Messbare Werte sind für die meisten Einzelhandelsprodukte täglich verfügbar, können aber für einige Produkte nur monatlich, vierteljährlich oder sogar jährlich aktualisiert werden. Während das verwaltete Vermögen nicht die nach der Equity-Methode bilanzierten Investitionen des Segments umfasst, beinhaltet es das Startkapital und jedes zugesagte Kapital, auf das das Segment Verwaltungsgebühren erhält. In Fällen, in denen die Privatkundenbank Anlageprodukte vertreibt, die als verwaltete Vermögenswerte qualifizieren und von der DWS verwaltet werden, werden diese als verwaltete Vermögenswerte für die Privatkundenbank und für Asset Management (DWS) berichtet, da es sich um zwei verschiedene, unabhängige Dienstleistungen für die verwalteten Vermögenswerte handelt 4 Die Aufwand-Ertrag-Relation ist der prozentuale Anteil der Zinsunabhängigen Aufwendungen insgesamt an der Summe aus Zinsüberschuss vor Risikovorsorge im Kreditgeschäft und Zinsunabhängigen Erträgen Corporate & OtherCorporate & Other erzielte im zweiten Quartal 2025 einen Vorsteuergewinn von 28 Mio. €, verglichen mit einem Vorsteuerverlust von 1,5 Mrd. € im Vorjahresquartal. Die Erträge beliefen sich auf 125 Mio. €, nach 74 Mio. € im Vorjahresquartal. Darin enthalten sind 216 Mio. € aus Unterschieden in der Bewertung oder im Zeitverlauf, die vor allem auf die teilweise Umkehr von Verlusten aus früheren Perioden sowie auf Marktbewegungen bei Zinsen und Wechselkursen zurückzuführen sind. Im Vorjahresquartal lagen diese Erträge bei 215 Mio. €. Die zinsunabhängigen Aufwendungen beliefen sich auf 136 Mio. €, verglichen mit 1,6 Mrd. € im Vorjahresquartal, das durch die Rückstellung im Zusammenhang mit dem Postbank-Verfahren geprägt war. Die Aufwendungen im Zusammenhang mit Aktivitäten für Anteilseigner lagen bei 167 Mio. €, nach 155 Mio. € im Vorjahresquartal. Anteile ohne beherrschenden Einfluss, die vom Vorsteuerergebnis der Geschäftsbereiche abgezogen werden, werden im Segment Corporate & Other ausgeglichen. Diese beliefen sich im zweiten Quartal 2025 auf positive 65 Mio. €, nach ebenfalls positiven 60 Mio. € im Vorjahresquartal, hauptsächlich im Zusammenhang mit der DWS. Die risikogewichteten Aktiva (RWA) lagen zum Quartalsende bei 31 Mrd. €, davon entfallen 13 Mrd. € auf operationelles Risiko. Im Vergleich zum Vorjahresquartal sind die RWA rückläufig, was auf Modellaktualisierungen einschließlich der Umsetzung regulatorischer Anforderungen zurückzuführen ist. Im ersten Halbjahr 2025 belief sich der Vorsteuerverlust auf 6 Mio. €, nach einem Verlust von 1,8 Mrd. € im Vorjahreszeitraum. Die Verbesserung ist im Wesentlichen auf Postbankbezogene und andere nicht wiederkehrende Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten zurückzuführen, die im ersten Halbjahr 2024 erfasst worden waren. Die Erträge lagen bei positiven 252 Mio. €, nach einem negativen Wert von 65 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Die zinsunabhängigen Aufwendungen sanken auf 347 Mio. €, nach 1,8 Mrd. € im Vorjahr, während die bereinigten Kosten auf 362 Mio. € stiegen, nach 275 Mio. € im Vorjahreszeitraum, hauptsächlich aufgrund positiver Einmaleffekte im Vorjahr. Die Risikovorsorge im Kreditgeschäft blieb mit 37 Mio. € nahezu unverändert gegenüber 38 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Ergebnisse Corporate & Other im Überblick
N/A - Nicht aussagekräftig 1 Zum Quartalsende VermögenslageAktiva
Entwicklung der Aktiva und VerbindlichkeitenZum 30. Juni 2025 war die Bilanzsumme von 1,4 Bio. € nahezu unverändert im Vergleich zum Jahresende 2024. Barreserven, Zentralbankeinlagen und Einlagen bei Kreditinstituten fielen um 9,8 Mrd. €, hauptsächlich bedingt durch einen Anstieg der Schuldverschreibungen mit Halteabsicht um 16,8 Mrd. €, im Einklang mit der Initiative der Bank zu einem Anleihekaufprogramm zur Erweiterung des Portfolios an europäischen Staatsanleihen. Forderungen aus übertragenen Zentralbankeinlagen, Wertpapierpensionsgeschäften (Reverse Repos) sowie Wertpapierleihen, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet wurden, verringerten sich um 7,9 Mrd. €, hauptsächlich getrieben durch Fälligkeiten. Handelsaktiva erhöhten sich um 18,3 Mrd. €, hauptsächlich aufgrund eines erhöhten Engagements in Staatsanleihen im Anleihen-Portfolio der Bank im Zusammenhang mit höherer Kundennachfrage und Positionierung der Handelsbereiche im Hinblick auf das aktuelle Umfeld. Positive sowie negative Marktwerte aus derivativen Finanzinstrumenten sanken um 35,7 Mrd. € bzw. 40,8 Mrd. €, hauptsächlich getrieben durch Wechselkursprodukte aufgrund von Marktvolatilitäten, einem schwächeren U.S.-Dollar gegenüber dem Euro sowie Neugeschäften, die mit wesentlich geringen Marktwerten verbucht wurden. Ein Rückgang konnte ebenso in Zinsprodukten aufgrund von Bewegungen in den Zinskurven verzeichnet werden. Forderungen aus dem Kreditgeschäft zu fortgeführten Anschaffungskosten gingen um 12,3 Mrd. € zurück, dies war in erster Linie auf einen erheblichen Einfluss von Wechselkursveränderungen sowie strategische Reduzierungen im Hypothekenportfolio der Privatkundenbank zurückzuführen. Übrige Aktiva stiegen um 54,8 Mrd. €, hauptsächlich bedingt durch den Anstieg der Forderungen aus Handelsgeschäften und Wertpapierabwicklung um 37,9 Mrd. €. Dies war vor allem auf höhere Forderungen aus Wertpapierkassageschäften zurückzuführen, die der üblichen saisonalen Zunahme des Handelsvolumens im Vergleich zum Jahresende folgten. Dieses saisonale Muster spiegelte sich auch in einem Anstieg der Verbindlichkeiten aus Handelsgeschäften und Wertpapierabwicklung um 45,0 Mrd. € wider, welcher maßgeblich zum Anstieg der übrigen Verbindlichkeiten um 45,2 Mrd. € geführt hat. Der Anstieg der übrigen Aktiva umfasste auch die bereits erwähnte Erhöhung der Schuldverschreibungen mit Halteabsicht. Einlagen verringerten sich um 12,9 Mrd. €, hauptsächlich bedingt durch Wechselkursveränderungen. Zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verpflichtungen stiegen um 12,7 Mrd. €, hauptsächlich bedingt durch höhere Positionen in zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Wertpapierpensionsgeschäften (Repos) sowie einem Anstieg der langfristigen Verbindlichkeiten aufgrund von Neuemissionen aus dem Bereich FIC der Investmentbank. Sonstige kurzfristige Geldaufnahmen stiegen um 8,2 Mrd. €, überwiegend aufgrund neu emittierter Commercial Paper während des Jahres. Die Gesamtveränderung der Bilanzsumme beinhaltete einen Rückgang in Höhe von 67,7 Mrd. € aus Wechselkursveränderungen, überwiegend bedingt durch eine Abwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro. Die aus Wechselkursveränderungen resultierenden Effekte sind in den Veränderungen je Bilanzposition enthalten, die in diesem Abschnitt erläutert werden. LiquiditätDie gesamten liquiden Aktiva hoher Qualität im Sinne der Delegierten Verordnung (EU) 2015/61 der Kommission in der durch die Verordnung (EU) 2018/1620 geänderten Fassung beliefen sich zum 30. Juni 2025 auf 232 Mrd. € gegenüber 226 Mrd. € zum 31. Dezember 2024. Die Liquiditätsdeckungsquote lag im zweiten Quartal 2025 bei 136% und übertraf damit die regulatorische Mindestanforderung um 62 Mrd. €. EigenkapitalDas Eigenkapital betrug zum 30. Juni 2025 77,9 Mrd. € gegenüber 79,4 Mrd. € zum 31. Dezember 2024 und verminderte sich damit um 1,6 Mrd. €. Positive Effekte ergaben sich aus dem für den Berichtszeitraum ausgewiesenen, den Deutsche Bank-Aktionären und zusätzlichen Eigenkapitalbestandteilen zurechenbaren Konzernergebnis nach Steuern in Höhe von 3,7 Mrd. €, der Emission von zusätzlichen Eigenkapitalinstrumenten (Additional Tier 1 (AT1)-Kapitalinstrumente), die nach IFRS als Eigenkapital behandelt werden, in Höhe von 1,5 Mrd. €, sowie im Rahmen von aktienbasierten Vergütungsplänen ausgegebenen eigenen Aktien in Höhe von 428 Mio. €. Negative Effekte ergaben sich aus dem Rückkauf von zusätzlichen Eigenkapitalinstrumenten (Additional Tier 1 (AT1)-Kapitalinstrumente), die nach IFRS als Eigenkapital behandelt werden, in Höhe von 1,2 Mrd. € (1.5 Mrd. U.S.$) sowie einem damit verbundenen negativen Effekt aus der Währungsumrechnung in Höhe von 112 Mio. €., aus der Dividendenzahlung an Deutsche Bank-Aktionäre in Höhe von 1,3 Mrd. € sowie Kuponzahlungen auf zusätzliche Eigenkapitalbestandteile in Höhe von 728 Mio. €, aus dem Kauf eigener Aktien in Höhe von 867 Mio. € sowie aus unrealisierten Nettoverlusten aus der sonstigen erfolgsneutralen Eigenkapitalveränderung nach Steuern in Höhe von 2.5 Mrd. €. Zu Letzteren trugen im Wesentlichen negative Effekte aus der Währungsumrechnung nach Steuern in Höhe von 2,8 Mrd. €, hauptsächlich resultierend aus der Abwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro, sowie negative Effekte aus Veränderungen des eigenen Kreditrisikos aus zum beizulegenden Zeitwert klassifizierten finanziellen Verpflichtungen nach Steuern in Höhe von 17 Mio. € bei. Zum Teil ausgeglichen wurde dies durch Veränderungen der zum beizulegenden Zeitwert über die sonstige erfolgsneutrale Eigenkapitalveränderung bewerteten finanziellen Vermögenswerte nach Steuern in Höhe von positiven 246 Mio. €, durch unrealisierte Nettogewinne nach Steuern aus Derivaten, die Schwankungen zukünftiger Zahlungsströme absichern, in Höhe von 119 Mio. € sowie durch unrealisierte Gewinne aus nach der Equitymethode bilanzierten Beteiligungen in Höhe von 28 Mio. €. Zu den weiteren Effekten in der Berichtsperiode zählen die Nettoveränderung der aktienbasierten Vergütung in Höhe von negativen 135 Mio. €, Optionsprämien und sonstige Veränderungen aus Optionen auf Deutsche Bank-Aktien in Höhe von negativen 75 Mio. €, Neubewertungsverluste in Bezug auf leistungsdefinierte Versorgungszusagen nach Steuern in Höhe von 79 Mio. €, eine Veränderung der Anteile ohne beherrschenden Einfluss in Höhe von negativen 149 Mio. € sowie Steuervorteile im Zusammenhang mit aktienbasierten Vergütungsplänen in Höhe von positiven 73 Mio. €. Am 27. März 2025 hat der Vorstand der Deutschen Bank AG ein Aktienrückkaufprogramm von bis zu 750 Mio. € beschlossen. Dieses startete am 1. April 2025 und endet spätestens am 19. September 2025. Zum 30. Juni 2025 wurden 16,7 Mio. Stammaktien zurückgekauft. Der Aktienrückkauf reduzierte das Eigenkapital zum 30. Juni 2025 um 384 Mio. €. Am 3. Januar 2025 hat die Deutsche Bank AG 46,4 Mio. Stammaktien eingezogen und damit ihr Aktienrückkaufprogramm 2024 abgeschlossen. Die Einziehung verringerte den Nennwert der Stammaktien um 119 Mio. €. Die eingezogenen Stammaktien wurden zuvor als eigene Aktien im Bestand zu Anschaffungskosten von 675 Mio. € gehalten. Der Differenzbetrag zwischen den Anschaffungskosten und dem Nennwert der Aktien reduzierte die Kapitalrücklage um 556 Mio. €. Die Aktien waren bereits zum 31. Dezember 2024 vom Eigenkapital abgezogen, sodass die Einziehung keinen Effekt auf das Eigenkapital in den ersten sechs Monaten 2025 hatte. AusblickDer folgende Abschnitt enthält eine Aktualisierung des Ausblicks des Konzerns und der Geschäftssegmente der Deutschen Bank für das Geschäftsjahr 2025 und sollte zusammen mit dem Ausblick im zusammengefassten Lagebericht des Geschäftsberichts 2024 gelesen werden. Der Ausblick für die Makroökonomie und die Bankenbranche im folgenden Abschnitt spiegelt die allgemeinen Erwartungen des Konzerns hinsichtlich der zukünftigen Wirtschafts- und Branchenentwicklung wider. Die in den Modellen der Bank verwendeten wirtschaftlichen Annahmen werden in den jeweiligen Abschnitten separat dargelegt. Ausblick Weltwirtschaft
1 Jährliches reales BIP-Wachstum (in % im Vergleich zum Vorjahr). Quellen: Nationale Behörden, sofern nicht anders angegeben 2 Quelle: Deutsche Bank Research 3 Einschließlich China, Indien, Indonesien, Hongkong, Südkorea, Malaysia, Philippinen, Singapur, Sri Lanka, Taiwan, Thailand und Vietnam; ohne Japan 4 Einige Wirtschaftsdaten für 2024 wurden von den Behörden der öffentlichen Statistik revidiert. Daher können diese Daten von zuvor veröffentlichten Daten abweichen. Es gibt eine Reihe von Risiken für den globalen Wirtschaftsausblick der Bank. Geopolitische Risiken bleiben im Nahen Osten und in der Ukraine erhöht. Auch in Asien könnten die Spannungen zunehmen (z. B. China/Taiwan oder Indien/Pakistan). Die US-Zollpolitik könnte weiter eskalieren und globale Wertschöpfungsketten beeinträchtigen, was ein Abwärtsrisiko für die globalen BIP-Wachstumsraten darstellt. Die Fiskalpolitik dürfte in den USA, Europa und anderen Regionen expansiver werden. Mit steigenden Schuldenquoten könnte die Tragfähigkeit der öffentlichen Finanzen erneut auf die Probe gestellt werden. Ausblick BankenbrancheIn der zweiten Jahreshälfte dürfte die globale Bankenbranche von einem relativ gedämpften makroökonomischen Umfeld in wichtigen Industrieländern beeinträchtigt werden, welches weiterhin die Kreditnachfrage beeinträchtigt und auch das Kreditangebot dämpfen könnte. Gleichzeitig könnte die Unsicherheit insbesondere im Hinblick auf die internationalen Handelsbeziehungen hoch bleiben und geopolitische Spannungen im Fokus bleiben. Dies sollte zu einer weiter relativ erhöhten Volatilität an den Kapitalmärkten führen, was dem Handelsgeschäft zugutekommt, während das Emissions- und die Beratungsgeschäft negativ beeinflusst wird. Ebenso könnte sich der Fokus zunehmend auf die künftige regulatorische Divergenz zwischen den USA, dem Vereinigten Königreich und der EU verlagern. Während die USA und das Vereinigte Königreich eine gezielte Deregulierung des Finanzsektors anstreben, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern, konzentriert sich die EU auf die Bankenstabilität, indem sie die endgültigen Basel-III-Regeln umsetzt und die Kapitalmarktintegration durch die Kapitalmarktunion vorantreibt. Im Vereinigten Königreich hat die Prudential Regulation Authority die Umsetzung von Basel 3.1 auf 2027 verschoben und führt Konsultationen darüber, ob die Einführung des internen Modellansatzes im Rahmen der fundamentalen Überprüfung des Handelsbuches (Fundamental Review of the Trading Book - FRTB) auf 2028 verschoben werden soll, um eine bessere internationale Koordinierung und der Branche eine entsprechende Vorbereitung zu ermöglichen. Sowohl in Europa als auch in den USA dürfte der Bankensektor seine absolute Profitabilität nahe dem Rekordniveau halten, sofern die Qualität der Vermögenswerte gut bleibt. In Europa dürfte sich das Kreditgeschäft angesichts der deutlich niedrigeren Zinssätze moderat erholen. Darüber hinaus dürften steigende Verteidigungsausgaben und eine Beschleunigung der Infrastrukturinvestitionen in Deutschland zu einem leicht verbesserten Ausblick für den Bankensektor bis zum Jahresende und darüber hinaus beitragen. Vor dem Hintergrund sinkender Zinserträge könnte die Konsolidierung an Dynamik gewinnen. Die Kapitalquoten dürften trotz starker Renditen für die Aktionäre nahe an Rekordniveau bleiben. In den USA könnten höhere Haushaltsdefizite die Zinssätze am Markt treiben, was die Kreditnachfrage belasten könnte trotz möglicher moderater Senkungen der Leitzinsen durch die Federal Reserve. Ebenso könnte eine aggressivere Handelspolitik die Inflation anheizen und so die Kaufkraft der privaten Haushalte dämpfen. Andererseits könnten Banken sowie andere Finanzmarktteilnehmer von Anpassungen der Aufsichtsregeln profitieren. In China sehen sich Banken weiterhin mit Gegenwind aus dem leicht deflationären Umfeld und den daraus resultierenden sehr niedrigen Zinssätzen konfrontiert. Dies könnte durch die Entwicklung der US-Handelszollsätze noch verschärft werden, die die Wirtschaft weiter verlangsamen und die Risikobereitschaft der Kunden, insbesondere in Bezug auf die Kreditnachfrage, einschränken könnten. In Japan dürften die Banken hingegen deutlich von einem anhaltenden Zinsanstieg sowie einer allmählichen Belebung der Realwirtschaft profitieren. In der ersten Hälfte des Jahres 2025 leitete die Europäische Kommission weiterhin den institutionellen Übergang, während das Europäische Parlament seine interne Strukturierung vorantrieb. Die Kommission konzentrierte sich auf die Gestaltung zukünftiger Strategien für Finanzmärkte, Daten und die Branche. Wichtige Rechtsakte befinden sich weiterhin in Verhandlung, darunter die Retail Investment Strategie, der digitale Euro, Open Finance, die Überprüfung der Zahlungsdienstrichtlinie und die Referenzwertverordnung sowie die Verlängerung des Übergangszeitraums für Referenzwerte aus Drittstaaten bis Dezember 2025. Eine Einigung wurde über die Richtlinie zur Krisenbewältigung und Einlagensicherung erzielt. Ein Jahr nach Amtsantritt der Labour-Regierung hat das Vereinigte Königreich Finanzdienstleistungen zu einer zentralen Säule seiner Wirtschaftsstrategie erhoben. Die „Industry Strategy 2025“ skizziert einen 10-Jahres-Plan, um das Land als weltweit führend in der Finanzinnovation zu positionieren, wobei der Schwerpunkt auf der Reform der Kapitalmärkte, Pensionsinvestitionen, der Digitalisierung und einer optimierten öffentlich-privaten Zusammenarbeit liegt. In den USA haben die Aufsichtsbehörden eine Regel zur Umsetzung des finalisierten Basel-III-Rahmenwerks des Basler Ausschusses vorgeschlagen. Es besteht weiterhin erhebliche Unsicherheit hinsichtlich des Umfangs der Änderungen, die in der endgültigen Regel umgesetzt werden, sowie des Zeitpunkts der Finalisierung. Die Aufsichtsbehörden untersuchen außerdem die Ursachen und Auswirkungen der Bankenstressphase im Jahr 2023, und es ist möglich, dass infolgedessen Anpassungen an der Kalibrierung verschiedener regulatorischer Liquiditätskennzahlen vorgenommen werden. Ausblick für die Deutsche BankDer Strategie- und Finanzplan der Deutschen Bank bis 2025 unter der Bezeichnung „Globale Hausbank“-Strategie beschreibt die Finanz- und Kapitalziele der Bank für das Jahr 2025. Die Deutsche Bank setzt die Globale-Hausbank-Strategie der Bank weiter um, die es der Bank bei erfolgreicher Umsetzung ermöglichen sollte, ihre Finanzziele für 2025 zu erreichen und die Grundlage für nachhaltiges Gewinnwachstum zu schaffen. Die Unsicherheit in Bezug auf die Zollpolitik der US-Regierung, weitere geopolitische Entwicklungen, Bewegungen an den Finanzmärkten oder eine Verschlechterung des makroökonomischen Umfelds könnten erhebliche Auswirkungen auf die unten beschriebenen Annahmen haben. In Bezug auf die Ziele der Bank würde ein schwächerer US-Dollar, sollten die aktuellen Wechselkurse bestehen bleiben, zu einem leichten Gegenwind führen, da die negativen Auswirkungen auf die Erträge größer wären als der Vorteil bei den Aufwendungen. Die wichtigsten Finanzkennzahlen der Deutschen Bank sind in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt:
1 Basierend auf dem den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Konzernergebnis nach AT1-Kupon; weitere Informationen sind im Abschnitt „Ergänzende Informationen (ungeprüft): Nicht nach IFRS ermittelte finanzielle Messgrößen“ dieses Berichts enthalten. 2 Zeitraum von zwölf Monaten bis zum Ende der jeweiligen Berichtsperiode im Vergleich zum Gesamtjahr 2021 3 Prozentualer Anteil der Zinsunabhängigen Aufwendungen insgesamt an der Summe aus Zinsüberschuss vor Risikovorsorge im Kreditgeschäft und Zinsunabhängigen Erträgen 4 Weitere Informationen zur Berechnung dieser Quote sind in der Information zur Risikolage in diesem Bericht enthalten 5 Kapitalziel, eine CET1-Quote innerhalb einer operativen Bandbreite von 13,5% bis 14,0% zu halten (mit 200 Basispunkten Abstand zur Schwelle des ausschüttungsfähigen Höchstbetrags (Maximum Distributable Amount - MDA) als Untergrenze) 6 Ausschüttungen in Form einer Dividende auf Aktien und von Aktienrückkäufen, die im Berichtszeitraum in Bezug auf das den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbare Ergebnis gezahlt wurde bzw. durchgeführt wurden 7 Einschließlich des kürzlich gestarteten Aktienrückkaufprogramms in Höhe von 750 Mio. € 8 Ab 2025 Die Deutsche Bank bekräftigt, die Finanzziele der Bank einer Nachsteuerrendite auf das durchschnittliche materielle Eigenkapital von über 10%, eines durchschnittlichen jährlichen Ertragswachstums zwischen 5,5% und 6,5% im Zeitraum von 2021 bis 2025 und einer Aufwand-Ertrag-Relation von unter 65% bis zum Ende des Geschäftsjahres 2025 zu erreichen. Auf der Hauptversammlung am 22. Mai 2025 gab die Deutsche Bank ihre Absicht bekannt, die harte Kernkapitalquote innerhalb einer operativen Bandbreite von 13,5% bis 14,0% zu halten und gleichzeitig an der Verpflichtung der Bank einer Ausschüttungsquote von 50% festzuhalten. Die Deutsche Bank bestätigt ihr Ertragsziel von rund 32 Mrd. € auf Konzernebene im Jahr 2025 (vor Wechselkurseffekten), getragen von der Widerstandsfähigkeit und dem Wachstumspotenzial der Geschäftsfelder der Bank sowie der anhaltenden Geschäftsdynamik. Unter Berücksichtigung der aktuellen Wechselkursbewegungen werden die Erträge der Deutschen Bank nun leicht höher erwartet als im Vorjahr. Die Unternehmensbank rechnet mit weiteren Fortschritten bei ihren Initiativen und mit höheren Geschäftsvolumina, um die Ertragsentwicklung im Jahr 2025 zu unterstützen. Die Erträge werden, unter Berücksichtigung negativer Währungseffekte, voraussichtlich im Wesentlichen unverändert im Vergleich zum Vorjahr bleiben, da höhere nicht zinsabhängige Erträge, insbesondere höhere Provisionseinnahmen, die anhaltende Normalisierung der Einlagenmargen weitgehend ausgleichen dürften. Die Erträge des Bereichs Corporate Treasury Services werden im Jahr 2025 im Vergleich zu 2024 voraussichtlich im Wesentlichen unverändert bleiben, unterstützt durch eine anhaltende Performance und einem erwarteten Wachstum der Einlagenvolumina im Corporate Cash Management. Die Erträge im Geschäft mit institutionellen Kunden (Institutional Client Services) werden voraussichtlich im Wesentlichen unverändert bleiben, da höhere Erträge im Bereich Trust and Securities Services die niedrigeren Nettozinserträge weitgehend ausgleichen werden. Im Bereich Geschäftskunden (Business Banking) wird mit leicht rückläufigen Erträgen gerechnet, was auf eine Normalisierung der Einlagenmargen zurückzuführen ist, die teilweise durch ein Provisionswachstum ausgeglichen wird. Die Erträge der Investmentbank werden 2025 voraussichtlich höher ausfallen als im Vorjahr. Das Geschäft mit festverzinslichen Wertpapieren und Währungen (FIC) dürfte die Dynamik einer starken Entwicklung im ersten Halbjahr 2025 sowohl im Handels- als auch im Finanzierungsgeschäft fortsetzen. Im Emissions- und Beratungsgeschäft haben sich die Marktturbulenzen des zweiten Quartals auf die Erwartungen für das Gesamtjahr ausgewirkt, obwohl das Geschäft immer noch ein leichtes Ertragswachstum und ein sich verbesserndes Marktumfeld im zweiten Halbjahr erwartet. Die Erträge des Geschäftsbereichs FIC werden voraussichtlich höher ausfallen als 2024. Der Handel mit Zinsprodukten (Rates) dürfte von einem verbesserten Marktumfeld aus dem ersten Halbjahr 2025 profitieren und gleichzeitig durch gezielte Investitionen im Einklang mit der Kundennachfrage und den Marktchancen selektiv wachsen. Der Devisenhandel (Foreign Exchange) wird versuchen, die Dynamik eines starken ersten Halbjahres 2025 zu nutzen und sein Angebot an Edelmetallen weiter auszubauen. Es wird erwartet, dass der Handel mit Schwellenländern (Global Emerging Markets) seine lokale Kompetenz weiter ausbauen und sein Produktangebot selektiv erweitern wird, beispielsweise durch den Aufbau auf dem Erfolg des Lateinamerika-Geschäfts in den letzten zwölf Monaten. Im Kredithandel (Credit Trading) wird erwartet, dass weiterhin gezielte Bereiche des Geschäfts wie das US-Flow-Geschäft weiterentwickeln werden. Es wird erwartet, dass das Finanzierungsgeschäft die effektive Ressourcenallokation weiter optimieren und von den in diesem Jahr getätigten gezielten Bilanzinvestitionen profitieren und gleichzeitig versuchen wird, seine Position als eines der weltweit führenden Geschäfte zu behaupten. Das Emissions- und Beratungsgeschäft war von der Marktunsicherheit im ersten Halbjahr 2025 betroffen. Da die Erträge im zweiten Quartal 2025 niedriger ausfielen als ursprünglich erwartet, rechnet das Geschäft nun mit leicht höheren Erträgen für das Gesamtjahr im Vergleich zu 2024, im Gegensatz zu den deutlich höheren Erwartungen zu Beginn des Jahres. Das Anleiheemissionsgeschäft war von der oben genannten Marktunsicherheit betroffen, insbesondere der Bereich Leveraged Debt Capital Markets; allerdings wird eine Verbesserung der Bedingungen im zweiten Halbjahr erwartet. Das Beratungsgeschäft (Advisory) will die Dynamik eines starken ersten Halbjahres nutzen und von den gezielten Einstellungen der letzten zwei Jahre weiter profitieren. Es wird erwartet, dass das Aktienemissionsgeschäft weiterhin ein wettbewerbsfähiges Angebot über alle Produkte hinweg bieten wird, mit besonderem Schwerpunkt auf Börsengänge. Im Geschäftsjahr 2025 wird erwartet, dass die Erträge der Privatkundenbank gegenüber 2024 leicht ansteigen werden. Basis hierfür sind steigende Erträge aus Anlageprodukten und höhere Erträge im Einlagengeschäft, wobei erstere von den anhaltenden Nettomittelzuflüssen in das verwaltete Vermögen profitieren. Die Erträge aus dem Kreditgeschäft dürften nahezu unverändert bleiben. Die Erträge im Personal Banking sollten im Vergleich zum Vorjahr im Wesentlichen unverändert bleiben. Steigende Erträge aus Anlageprodukten und im Einlagengeschäft dürften teilweise durch leicht sinkende Erträge aus dem Kreditgeschäft und geringer Erträge aus anderen Bankdienstleistungen ausgeglichen werden. Im Wealth Management & Private Banking wird ein leichter Ertragsanstieg gegenüber 2024 erwartet, der aus höheren Erträgen aus Anlageprodukten resultieren dürfte, gestützt durch anhaltendes Geschäftswachstum. Währenddessen sollten die Erträge im Einlagengeschäft steigen und die Erträge aus dem Kreditgeschäft im Wesentlichen unverändert bleiben. Die Privatkundenbank geht für das Geschäftsjahr 2025 davon aus, dass sich die Zuflüsse in das verwaltete Vermögen fortsetzen werden. Verglichen mit dem Geschäftsjahr 2024 wird das verwaltete Vermögen voraussichtlich leicht höher ausfallen. Die Gesamtentwicklung der Volumina hängt jedoch in hohem Maße von Marktparametern wie Aktienindizes und Wechselkursen ab. Asset Management erwartet für das Gesamtjahr 2025 höhere Nettoerträge als 2024. Die Managementgebühren dürften aufgrund des Anstiegs der durchschnittlichen verwalteten Vermögen leicht höher ausfallen. Die erfolgsabhängigen und transaktionsbezogenen Erträge werden voraussichtlich deutlich höher sein; sollten jedoch bestimmte jährliche erfolgsabhängige Erträge im vierten Quartal 2025 nicht anfallen, wären die gesamten erfolgsabhängigen und transaktionsbezogenen Erträge im Gesamtjahr 2025 im Vergleich zu 2024 eher höher als deutlich höher. Sonstige Erträge dürften deutlich höher ausfallen, hauptsächlich aufgrund einer Verbesserung des beizulegenden Zeitwerts von garantierten Produkten. Asset Management erwartet, dass die verwalteten Vermögen zum Jahresende 2025 im Vergleich zum Jahresende 2024 im Wesentlichen unverändert bleiben werden, wobei die anhaltenden Nettomittelzuflüsse in passive Anlagen, einschließlich Xtrackers, und die Marktentwicklung durch Währungseffekte aufgehoben werden. Es wird erwartet, dass die Nettomittelzuflüsse durch strategische Partnerschaften und neue Produkteinführungen weiter verstärkt werden. Die Gesamtentwicklung der verwalteten Vermögen, der Nettomittelzuflüsse und der Erträge hängt stark von Marktparametern ab, einschließlich Aktienindizes, Zinssätzen und Wechselkursen. Für den Bereich Corporate & Other wird im Vergleich zu 2024 ein deutlich geringerer Verlust vor Steuern im Jahr 2025 erwartet, hauptsächlich aufgrund des Wegfalls bestehender Altfälle von Rechtsstreitigkeiten. Es wird erwartet, dass sich die überdurchschnittlichen Erträge in den ersten sechs Monaten des Jahres auf das Gesamtjahr übertragen und zu einer aktualisierten Prognose eines Verlusts vor Steuern von etwa 0,5 Mrd. € für das Gesamtjahr führen. Es wird erwartet, dass der Bereich weiterhin Aufwendungen im Zusammenhang mit Aktivitäten für Anteilseigner, bestimmte Finanzierungskosten und Liquiditätseffekte, die Umkehrung von in den Geschäftssegmenten erfassten Anteilen ohne beherrschenden Einfluss, hauptsächlich an der DWS, sowie Unterschiede in der Bewertung und im Zeitverlauf verbuchen wird. Die risikogewichteten Aktiva (RWA) werden voraussichtlich im Jahr 2025 aufgrund von Modelländerungen und den Auswirkungen der Umsetzung regulatorischer Anforderungen niedriger ausfallen. Die Deutsche Bank steuert die Kostenbasis des Konzerns gemäß dem Ziel hinsichtlich ihrer Aufwand-Ertrag-Relation. Die zinsunabhängigen Aufwendungen werden im Jahr 2025 voraussichtlich niedriger ausfallen als im Jahr 2024, was in erster Linie auf deutlich geringere nichtoperative Kosten aufgrund geringerer Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten, Restrukturierung und Abfindungen zurückzuführen ist. Die Bank konzentriert sich weiterhin stark auf Kostendisziplin und die Umsetzung der laufenden Initiativen. Die bereinigten Kosten werden voraussichtlich im Wesentlichen unverändert bleiben. Anhaltende Investitionen in Geschäftswachstumschancen und Technologie, Kontrollen und regulatorische Nachjustierungen sowie die anhaltende Inflation werden voraussichtlich weitgehend durch die Vorteile der Bank aus strukturellen Effizienzmaßnahmen sowie durch niedrigere Kosten für die Bankenabgabe und Einlagensicherung aufgefangen. Zu diesen Maßnahmen gehören die Straffung des Vertriebsnetzes in Deutschland, die Verbesserung der Technologiearchitektur, die Neugestaltung interner Prozesse von der Auftragsannahme bis zur Abwicklung und Maßnahmen zur Steigerung der Infrastruktureffizienz. Die Bank bestätigt das Ziel einer Aufwand-Ertrag-Relation von unter 65% für 2025. In Bezug auf die Risikovorsorge im Kreditgeschäft bleibt die Qualität der Vermögenswerte der Deutschen Bank solide, und die Bank erwartet weiterhin einen Rückgang der Risikovorsorge im zweiten Halbjahr im Vergleich zum Niveau in der ersten Jahreshälfte 2025. Die Bank wird die Entwicklungen im Bereich der Gewerbeimmobilien sowie das makroökonomische und geopolitische Umfeld weiterhin genau beobachten. Die Deutsche Bank hält weiterhin an ihren strikten Standards bei der Zeichnung von Risiken und ihrem strikten Kontrollrahmenwerk im Risikomanagement fest. Weitere Einzelheiten zur Berechnung der erwarteten Kreditausfälle finden Sie im Abschnitt „Risikoinformationen“ in diesem Bericht. Die harte Kernkapitalquote (CET1-Quote) wird bis zum Jahresende 2025 im Vergleich zu 2024 im Wesentlichen unverändert erwartet. Auf Nettobasis werden die risikogewichteten Aktiva (RWA) aufgrund des kapitaleffizienten Geschäftswachstums voraussichtlich im Wesentlichen unverändert bleiben. Im zweiten Quartal 2025 hat die Deutsche Bank ihr Ziel für die harte Kernkapitalquote dahingehend überarbeitet, diese Quote innerhalb einer operativen Bandbreite von 13,5% bis 14,0% zu halten (mit 200 Basispunkten Abstand zur Schwelle des maximal ausschüttbaren Betrags (MDA) als Untergrenze). Die Bank hat den Großteil ihres aktuellen Aktienrückkaufprogramms in Höhe von 750 Mio. € abgeschlossen und die aufsichtsrechtliche Genehmigung für ein zweites Aktienrückkaufprogramm im Jahr 2025 beantragt. Dies würde, falls genehmigt, Kapitalausschüttungen ermöglichen, die über die 2,1 Mrd. € hinausgehen, die im Jahr 2025 durch Dividenden und Aktienrückkäufe im Rahmen des aktuellen Programms abgeschlossen oder erwartet werden. Aufgrund der Art ihres Geschäfts unterliegt die Deutsche Bank Gerichts-, Schieds- und Regulierungsverfahren sowie Ermittlungen in Deutschland und in einer Reihe von Ländern außerhalb Deutschlands, darunter in den USA. Solche Sachverhalte sind mit vielen Unsicherheiten behaftet. Obwohl die Deutsche Bank bereits zahlreiche wichtige Rechtsstreitigkeiten beigelegt und Fortschritte bei laufenden Verfahren erzielt hat, könnte die Bank erheblichen Kosten ausgesetzt sein, wenn neue regulatorische Durchsetzungsmaßnahmen oder Rechtsstreitigkeiten oder die gegen die Bank ausstehende Fälle sich nachteilig entwickeln. Für 2025 erwartet die Deutsche Bank unter dem Vorbehalt, dass die Vorhersage von Kosten für Rechtsstreitigkeiten vielen Unsicherheiten unterliegt, Nettoprozesskosten, die deutlich unter denen im Jahr 2024 liegen werden. Eine ausführlichere Erläuterung ist im Abschnitt „Rückstellungen“ in diesem Bericht enthalten. Die Risiken und Chancen für den Ausblick der Deutschen Bank werden im Abschnitt „Risiken und Chancen“ dieses Berichts beschrieben. Die bereinigten Kosten sowie die Eigenkapitalrendite nach Steuern, basierend auf dem durchschnittlichen materiellen Eigenkapital, sind nicht nach IFRS ermittelte finanzielle Messgrößen. Die Definitionen dieser Kennzahlen und die Überleitung der finanziellen Messgrößen auf die zugrunde liegenden IFRS-Messgrößen sind in dem Abschnitt „Nicht nach IFRS ermittelte finanzielle Messgrößen“ in diesem Bericht zu finden. Risiken und ChancenIm folgenden Abschnitt wird basierend auf den im Kapitel "Ausblick" erläuterten Erwartungen der Deutschen Bank auf zukünftige Trends oder Ereignisse eingegangen, die zu Abwärtsrisiken (Risiken) oder Aufwärtspotenzialen (Chancen) führen können. Der Schwerpunkt in den sechs Monaten bis zum 30. Juni 2025 lag weiterhin auf den geopolitischen Risiken und den Ankündigungen der US-Regierung und deren Auswirkungen auf die US-amerikanische sowie die globale Wirtschaft, den internationalen Handel, Inflation und das Zinsumfeld. Obwohl sich die allgemeine Einschätzung der Deutschen Bank über Risiken und Chancen, denen die Geschäfte der Bank ausgesetzt sind, gegenüber den Angaben im Geschäftsbericht 2024 nicht wesentlich verändert hat, könnten die Ereignisse im makroökonomischen und geopolitischen Umfeld zusätzliche Auswirkungen auf Aspekte der Geschäfts- und der Finanzergebnisse des Konzerns haben. Die Bestrebungen des Konzerns unterliegen verschiedenen externen und internen Faktoren, von denen einige nicht beeinflusst werden können. Die erfolgreiche Umsetzung der strategischen Ziele der Bank für das Jahr 2025 könnte durch eine reduzierte Ertragskraft in einigen Kerngeschäftsfeldern der Bank beeinträchtigt werden, falls Abwärtsrisiken eintreten sollten. Zu diesen Risiken zählen unter anderem die möglichen negativen Auswirkungen der US-Handelspolitik und der Reaktionen Chinas sowie anderer wichtiger Handelspartner auf die globalen Wirtschafts- und Finanzmarktaktivitäten, das schwierige makroökonomische Umfeld in Europa, die zukünftige Entwicklung der Inflationsraten und die Zinspolitik der Zentralbanken, die mögliche Eskalation geopolitischer Konflikte einschließlich einer erneuten Eskalation im Nahen Osten, schwerwiegende Cyber-Ereignisse, der anhaltende Gegenwind durch Regulierungsreformen und die möglichen Auswirkungen auf Rechts- und Regulierungsverfahren der Bank. Chancen können sich ergeben, wenn sich die makroökonomischen Bedingungen über das derzeit prognostizierte Niveau hinaus verbessern, was zu höheren Erträgen führen kann und die Fähigkeit des Konzerns, seine finanziellen Ziele zu erreichen, unterstützt. Eine möglicherweise höhere Inflation und ein höheres Zinsniveau sowie Marktvolatilität könnten zu höheren Einnahmen aus Handelsgeschäften und höheren Nettozinserträgen und Kreditmargen führen. In Zeiten von Volatilität oder Ungewissheit könnte die Deutsche Bank auch davon profitieren, ihren Kunden dabei zu helfen, in solchen Finanzmärkten zu navigieren. Durch die Fokussierung auf und Investition in Kernkompetenzen der Deutschen Bank können sich weitere Chancen ergeben, wenn diese in größerem Umfang oder unter günstigeren Bedingungen als derzeit erwartet umgesetzt werden. RisikenMakroökonomische und MarktbedingungenDie Aussichten für die US-Wirtschaft haben sich stabilisiert und in der zweiten Hälfte des zweiten Quartals 2025 leicht verbessert, da Märkte und Ökonomen Anzeichen einer „Deeskalation“ im globalen Handelskonflikt erkennen konnten. Das prognostizierte Wirtschaftswachstum liegt jedoch weiterhin unter dem Niveau, das vor den US-Zollankündigungen im April 2025 erwartet wurde. Darüber hinaus haben Konsum- und Investitionsausgaben unter der erhöhten Unsicherheit gelitten, da der zukünftige Stand der Handelsbeziehungen zwischen den USA und dem Rest der Welt ungewiss bleibt. Die US-Regierung kündigte am 9. April 2025 eine 90-tägige Pause bei den reziproken Zöllen für Länder an, die keine Vergeltungsmaßnahmen ergriffen haben. Diese Frist wurde bis zum 1. August 2025 verlängert und die Verhandlungen werden voraussichtlich mindestens bis dahin andauern, um ausgewogenere Handelsabkommen zu erzielen. Die jüngste Ankündigung eines 30-prozentigen Zollsatzes auf EU-Waren sowie weitere Strafzölle für ausgewählte Länder erhöhen das Risiko, dass zukünftige Handelsabkommen hinter den derzeit optimistischen Erwartungen zurückbleiben. Eine kleine Anzahl begrenzter Handelsabkommen wie mit dem Vereinigten Königreich und Vietnam sowie ein Verhandlungsrahmen mit China wurden vereinbart. Die Finanzmärkte konnten einen Großteil der Verluste nach dem „Liberation Day“ im April ausgleichen. Der S&P 500 erreichte vor kurzem ein Allzeithoch, da Anleger dem optimistischeren Thema der „Deeskalation“ des Handelskrieges folgten. Diese Erholung birgt jedoch das Risiko eines stärkeren Abverkaufs und erhöhter Volatilität, sollte die US-Regierung zu einer aggressiveren Handelspolitik zurückkehren oder sich anderweitige negative Entwicklungen auf die Marktstimmung auswirken. Anfang Juli 2025 verabschiedete der US-Kongress ein umfassendes Haushaltsgesetz, das unter anderem Steuersenkungen des Bundes verlängert und ausweitet und die Schuldenobergrenze anhebt. Das Congressional Budget Office schätzt, dass dieses Gesetz das föderale US-Haushaltsdefizit über das nächste Jahrzehnt um fast drei Billionen US-Dollar erhöhen wird, was neue Bedenken hinsichtlich der Schuldentragfähigkeit aufwirft. Diese fiskalischen Entwicklungen führten bereits zur Herabstufung des Länderratings der USA durch die Ratingagentur Moody's. Es besteht weiterhin das Risiko, dass die USA in Zukunft ähnliche Bestimmungen nutzen werden, um den Handelskonflikt auf Finanzströme auszuweiten. Diese finanzpolitischen Maßnahmen könnten sich über höhere US-Zinsen und Inflationsraten, einen schwächeren US-Dollar-Wechselkurs und andere Übertragungskanäle potenziell auf das makrofinanzielle Geschäftsumfeld der Bank auswirken. Als Reaktion auf die US-Zollpolitik führt die Bank weiterhin strukturierte Überprüfungen der zollbezogenen Risiken auf ihre Kreditportfolien durch, die dabei helfen sicherzustellen, dass die Risiken verstanden, beurteilt und proaktiv gesteuert werden. Die wirtschaftliche Entwicklung bleibt in den meisten Teilen Europas gedämpft. Wachstumsprognosen für Deutschland haben sich unterstützt durch ein umfangreiches Ausgabenpaket für Infrastruktur und Verteidigung in letzter Zeit verbessert. Aber das Wachstum in Deutschland beschleunigt sich von einem sehr niedrigen Niveau. Der Ausblick bleibt trotz des positiven Effekts des Ausgabenpakets unter dem Trend, was auf ein herausforderndes Umfeld für Geschäfts- und Privatkunden hinweist. Die kurzfristigen makroökonomischen Risiken für Deutschland und Europa bleiben wegen des Handelskonflikts mit den USA (Deutschlands größtem Handelspartner), einschließlich der Gefahr verlagerter Handelsströme und erhöhtem Wettbewerb auf den europäischen Märkten aus China, insbesondere im Automobilsektor, erhöht. Die Geldpolitik in den USA und in der Eurozone divergierten in den letzten Monaten. Während die Europäische Zentralbank die Zinsen in diesem Jahr viermal senkte, hielt die US-Notenbank die Geldpolitik stabil, da der Inflationsdruck aufgrund eines angespannten Arbeitsmarktes und höherer aktueller und erwarteter Preise aufgrund der Zölle erhöht blieb. Eine größere Zinsdifferenz wäre normalerweise mit einem stärkeren USD verbunden, aber der USD wertete im bisherigen Jahresverlauf deutlich ab, was die schwächere internationale Nachfrage nach US-Vermögenswerten widerspiegelt. Die aktuellen Marktpreise deuten kurzfristig nur auf eine geringe zusätzliche Lockerung durch die EZB hin, wohingegen die Federal Reserve die Zinssenkungen wieder aufnehmen und so das Zinsgefälle in Zukunft verringern könnte. Der künftige Kurs der Geldpolitik hängt weitgehend vom Ergebnis der Handelsverhandlungen ab. Höhere Zölle würden den Aufwärtsdruck auf die Inflation erhöhen, insbesondere in den USA, was eine vergleichsweise straffere Geldpolitik erforderlich machen würde; während eine Konjunkturabschwächung die Gesamtnachfrage belasten und eine lockere Geldpolitik erfordern könnte. Diese konkurrierenden Faktoren und die hohe politische Unsicherheit machen die Aussichten höchst unsicher. Darüber hinaus erhöhen aktuelle Meinungsverschiedenheiten zwischen der US-Regierung und dem Vorsitzenden der Federal Reserve über die Geldpolitik und Meinungen, dass der Vorsitzende möglicherweise von seiner Position abgezogen werden könnte, die Unsicherheit. Während die Qualität des Kreditportfolios der Deutschen Bank insgesamt robust bleibt, könnten die Auswirkungen höherer Leitzinsen, Inflation und strafferer finanzieller Bedingungen die allgemeine Qualität des Kreditportfolios der Bank verschlechtern, was zu unerwarteten Verlusten einschließlich größerer unerwarteter idiosynkratischer Verluste führen könnte. Gewerbeimmobilien (Commercial Real Estate, CRE) bleiben im Fokus. Obwohl eine mögliche weitere Lockerung der Geldpolitik dazu beitragen könnte, die Marktstimmung zu stützen und die Refinanzierungsbedingungen zu lockern, könnten der unsichere Zinsausblick und ein möglicher Anstieg der langfristigen Zinsen aufgrund der reduzierten Nachfrage nach US-Vermögenswerten, insbesondere an der Westküste der USA, die Preiserholung bei Gewerbeimmobilien beeinträchtigen. Insgesamt könnten die genannten Risiken, entweder isoliert oder in Kombination mit anderen im Geschäftsbericht 2024 erörterten Risikofaktoren, zu einer Verschlechterung der Portfolioqualität der Deutschen Bank sowie zu unerwartet hohen Kredit- und Marktverlusten führen. Wenn mehrere Abwärtsrisiken gleichzeitig eintreten und/oder in Verbindung mit einer deutlicheren Konjunkturabschwächung auftreten, könnte dies die Fähigkeit der Bank beeinträchtigen, ihre Finanzziele für 2025 zu erreichen. GeopolitikDie geopolitischen Entwicklungen stellen nach wie vor eine komplexe und sich entwickelnde Risikolandschaft dar, die sich auf das Geschäftsumfeld der Deutschen Bank, das Marktvertrauen und die Fortschritte bei der Erreichung ihrer strategischen und finanziellen Ziele für 2025 auswirken kann. Im Nahen Osten eskalierte der geopolitische Konflikt zwischen Israel und dem Iran, wobei die USA direkt in den Konflikt eintraten. Obwohl es einen fragilen Waffenstillstand gibt und sich die Energiemärkte erholt haben, bleibt das Potenzial für eine erneute Eskalation, die zu Unterbrechungen der Lieferketten und Schwankungen der Rohstoffpreise führt, hoch - insbesondere, wenn die Straße von Hormus angegriffen wird. Der Konflikt im Gazastreifen ist ungelöst und während die Marktreaktion sich bislang zwar in Grenzen hält, könnte eine weitere Eskalation zu negativen Auswirkungen, einschließlich höherer Ölpreise und Volatilität an den Märkten führen, die sich wiederum auf das Risikoprofil und die finanziellen Ergebnisse der Deutschen Bank auswirken könnten. Russlands Krieg in der Ukraine ging unvermindert weiter, wobei russische Streitkräfte ihre Angriffe auf ukrainische Städte und zivile Infrastruktur intensivierten. Hoffnungen auf einen Waffenstillstand blieben trotz der Drohung der USA Mitte Juli 2025, „sehr harte“ Sekundärzölle gegen Russlands Handelspartner zu verhängen, wenn kein Friedensabkommen vereinbart wird, flüchtig. Westliche Bemühungen, die Unterstützung für die Ukraine zu verstärken, haben noch immer keine Dynamik und keinen Zusammenhalt, was Bedenken hinsichtlich anhaltender Instabilität aufkommen lässt, die das Vertrauen der globalen Investoren untergraben und die Marktvolatilität erhöhen könnte. Die durch erneute Spannungen an der Grenze gekennzeichneten indisch-pakistanischen Beziehungen haben die regionale Unsicherheit weiter erhöht. Auch wenn das Risiko eines größer angelegten Konflikts begrenzt bleibt, könnten diese jüngsten Entwicklungen das Vertrauen der Investoren und die Wirtschaftsaussichten in der Region insgesamt beeinflussen. Zusätzlich zu den oben genannten handelspolitischen Maßnahmen der US-Regierung können sich Vorschläge zur Reduzierung von Finanzierung und Subventionen von Initiativen im Bereich saubere Energie negativ auf Unternehmen auswirken, die im Bereich erneuerbare Energien tätig sind, und sich dementsprechend nachhaltige Finanzierungsmöglichkeiten verringern. Unterdessen könnten mögliche Sanktionen und Vergeltungssanktionen gegen China im Zusammenhang mit der US-Außenpolitik, zusammen mit Sanktionen gegen Russland und den Iran, Umgehungsrisiken erhöhen, die den Markt stören könnten. Auch russische Gerichtsbeschlüsse gegen verschiedene westliche Unternehmen und Banken stellen weiter ein Abwärtsrisiko dar. Die Spannungen zwischen den USA und China sind in einer Vielzahl von Bereichen nach wie vor groß, darunter Handels- und Technologiefragen, Hongkong, Taiwan, Menschenrechte, Zölle und Cybersicherheit. Geopolitische Spannungen könnten zu einer weiteren wirtschaftlichen Polarisierung und Fragmentierung des Welthandels führen, wobei möglicherweise unterschiedliche Blöcke unter Führung von China und den USA entstehen könnten. Insgesamt könnten sich mögliche negative Auswirkungen nachteilig auf die erwarteten Geschäftsergebnisse und Finanzziele der Deutschen Bank auswirken. In verschiedenen Ländern sind innenpolitische Herausforderungen durch steigende politische Polarisierung, zunehmende soziale Unzufriedenheit und höhere Inflation entstanden. Diese Herausforderungen können politische Entscheidungsprozesse behindern, notwendige Strukturreformen verhindern und zu negativen wirtschaftlichen Ergebnissen führen, die sich direkt oder indirekt auf das Risikoprofil und die Finanzergebnisse der Bank in diesen Regionen auswirken könnten. Liquidität und FinanzierungDie Deutsche Bank hat im ersten Halbjahr 2025 bei allen führenden Ratingagenturen ihre Investment-Grade-Ratings behalten. Am 2. Juni 2025 stufte Fitch das Short-Term Issuer Default Rating (IDR) der Deutschen Bank von „F2“ auf „F1“ hoch, was auf der überarbeiteten Bewertung der Finanzierung und Liquidität der Deutschen Bank durch Fitch beruht. Dies spiegelt das verbesserte Vertrauen der Anleger, die Liquiditätsresistenz gegenüber Stresssituationen und die Finanzierungskosten wider. Fitch bestätigte auch die langfristige IDR der DB bei „A-“ mit einem stabilen Ausblick, während die DBRS Morningstar das langfristige Emittentenrating der Bank auf A (hoch) und das kurzfristige auf R-1 (mittel) mit einem stabilen Ausblick heraufstufte. Im Jahr 2025 sind die Aussichten für Liquidität, Inflation und Zinssätze aufgrund geopolitischer Ereignisse zunehmend unklar geworden. Diese Ereignisse können sich auf die Liquiditätsversorgung und die Finanzierungskosten in den verschiedenen Rechtsordnungen auswirken, in denen die Bank tätig ist. Während die Liquidität der Banken von geopolitischen Ereignissen weitgehend unbeeinflusst blieb, könnten sich anhaltende Unsicherheiten im geopolitischen und wirtschaftlichen Umfeld in Zukunft nachteilig auf die Höhe der Kreditspreads, die Liquiditätskennzahlen oder das Rating der Bank auswirken. Regulatorische ÄnderungenIm Juni 2025 erzielten die EU-Mitgesetzgeber, der Rat und das Europäische Parlament, eine politische Einigung zur Einführung überarbeiteter Regelungen für das Krisenmanagement und die Einlagensicherung von EU-Banken (Crisis Management and Deposit Insurance, CMDI). Dies ist ein Gesetzespaket der EU, das die Richtlinie über die Sanierung und Abwicklung von Kreditinstituten und Wertpapierfirmen (Banking Recovery and Resolution Directive, BRRD), die Verordnung über den einheitlichen Abwicklungsmechanismus (Single Resolution Mechanism Regulation, SRMR) und die Einlagensicherungsrichtlinie (Deposit Guarantee Scheme Directive, DGSD) umfasst. Die Mitgesetzgeber müssen dies noch im Amtsblatt der EU veröffentlichen, damit es für alle Banken und Behörden der EU verbindliches Recht wird. Dieser Prozess wird mehrere Monate dauern Die Europäische Kommission hat im Februar 2025 Änderungen vorgeschlagen, um die Abwicklung von Wertpapiergeschäften zu beschleunigen, indem der Abwicklungszyklus in der EU von T+2 auf T+1 verkürzt wird - analog zu Änderungen in Artikel 5 der Verordnung über zentrale Wertpapierverwahrstellen (Central Securities Depository Regulation, CSDR). Es wird erwartet, dass der finale Text im dritten Quartal 2025 im Amtsblatt der EU veröffentlicht wird, um den Weg für die einheitliche Implementierung von T+1 in der EU, dem Vereinigten Königreich und der Schweiz zum 11. Oktober 2027 zu bereiten. Im Jahr 2024 entwickelte sich das regulatorische Umfeld für ESG und nachhaltige Finanzierungen weiter. Auf EU-Ebene wurden die Verordnung für ESG Ratinganbieter und die Richtlinie über unternehmerische Sorgfaltspflichten im Bereich der Nachhaltigkeit (Corporate Sustainability Due Diligence Directive, CSDDD) fertiggestellt. Die Kommission hat jedoch im ersten Halbjahr 2025 die CSDDD, die CSRD-Taxonomie zur Überprüfung und Verringerung der operativen Belastung, im Rahmen ihres Omnibus-Pakets wieder aufgenommen. Die Verhandlungen zwischen den Mitgliedstaaten und dem Europäischen Parlament laufen noch. Im Juni 2025 hat die Europäische Kommission einen Gesetzesvorschlag mit Änderungen der EU-Vorschriften für Verbriefungen veröffentlicht - sowohl der aufsichtsrechtlichen Vorschriften (Capital Requirements Regulation, CRR) als auch der Marktregeln (Verbriefungsverordnung). Das Paket beinhaltet außerdem eine einmonatige Konsultation zu vorgeschlagenen Änderungen der EU-Vorgaben zur Liquidität bei Verbriefungen (Delegierte Verordnung zur Liquidity Coverage Ratio - LCR). Die Vorschläge enthalten mehrere Änderungen, die sich auf das Verbriefungsgeschäft der Deutschen Bank auswirken könnten. Der Gesetzesvorschlag wird nun vom Rat und dem Europäischen Parlament verhandelt, während die LCR-Änderungen direkt von der Kommission eingeführt werden können. Der Zeitplan für beide Verfahren ist derzeit unklar. Ende Juni 2025 veröffentlichte der Konzern die Auswirkungen von CRR3 zum März 2025, einschließlich der hypothetischen Auswirkungen auf die risikogewichteten Aktiva auf der Grundlage von Regeln, die erst 2033 gelten und die mögliche Gesetzesänderungen oder vom Konzern zu ergreifende Abhilfemaßnahmen nicht berücksichtigen. Die Deutsche Bank ist der Ansicht, dass es einen klaren Weg gibt, um die Auswirkungen dieser künftigen regulatorischen Änderungen zu bewältigen, ohne die Kapitalverteilungsstrategie der Bank zu beeinträchtigen. Sollten sich jedoch die erwarteten Gesetzesänderungen oder Pläne zur Schadensbegrenzung nicht wie erwartet entwickeln, könnte dies die künftige Entwicklung der RWA der Deutschen Bank und damit ihre Kapital- und Finanzziele beeinträchtigen. Technologie, Daten und InnovationDie Bank bewertet und überwacht kontinuierlich neue Bedrohungen, welche die Sicherheit der Geschäftstätigkeiten und -informationen der Bank betreffen. Dies umfasst die Identifizierung von und Reaktion auf Vorfälle entlang der Lieferkette der Bank, einschließlich Dritt- und Viertanbieter. Sicherheitsverletzungen, die die Lieferkette der Bank betreffen, können nicht nur die Bank beeinträchtigen, sondern haben auch schwerwiegende branchenübergreifende Folgen. Darüber hinaus überwacht und bewertet die Deutsche Bank aktiv Bedrohungen, die Schwachstellen ausnutzen könnten, einschließlich der Aktivitäten staatlicher Akteure sowie Risiken, die sich aus geopolitischen Entwicklungen ergeben. Die Deutsche Bank verfolgt auch sich entwickelnde Trends und technische Fortschritte, die neue Cyber-Risiken mit sich bringen könnten - insbesondere solche im Zusammenhang mit Künstlicher Intelligenz (KI) und den zukünftigen Auswirkungen des Quantencomputings auf die kryptografische Sicherheit. Die Bank beobachtet weiterhin gängige Angriffsszenarien, einschließlich Ransomware, Denial-of-Service-Angriffe und Angriffe auf die Lieferkette, genau. Die Deutsche Bank unterhält eine Versicherung für Cyberereignisse, allerdings kann keine Gewähr dafür übernommen werden, dass diese Deckung ausreicht, um alle Verluste oder Haftungen im Zusammenhang mit einem Cyberereignis abzudecken. Abhilfestrategien und Kontrollen werden kontinuierlich angepasst, um diesen sich entwickelnden Risiken und der globalen Sicherheitsbedrohungslage zu begegnen. Umwelt, Soziales und GovernanceIn bestimmten Rechtsordnungen könnten Banken gezwungen sein, eine weniger ehrgeizige Haltung in Bezug auf die Übergangsagenda einzunehmen. Umgekehrt kann dieser Schritt zu Reputationsrisiken führen. Darüber hinaus wird erwartet, dass die Komplexität und der Umfang der Klimarisiken zunehmen werden, da die Auswirkungen des Klimawandels immer gravierender und offenkundiger werden. Als Reaktion auf diese Entwicklungen stimmten die Mitglieder der Net-Zero Banking Alliance (NZBA) im zweiten Quartal 2025 dafür, ihr Mandat mit einem stärkeren Fokus auf branchenübergreifende Zusammenarbeit und Unterstützung der Mitglieder sowie einer erhöhten Flexibilität für Netto-Null-Strategien zu erneuern. Nach dem jüngsten Ausscheiden einer in Großbritannien ansässigen Bank könnten die rechtlichen Risiken in Verbindung mit der NZBA-Mitgliedschaft zunehmen, während auch die Reputationsrisiken durch den Austritt aus der Allianz steigen könnten. Während sich die Deutsche Bank weiterhin zu ihren Zielen und Ambitionen bekennt, könnte es für die Bank schwierig werden, ihr Ziel von 500 Mrd. EUR an kumulativen ESG-Finanzierungen und Investitionsvolumen bis Ende 2025 zu erreichen. Werden Ambitionen nicht erreicht oder Ziele verfehlt, könnte dies unter anderem die Erträge und den Ruf des Konzerns beeinträchtigen. ChancenMakroökonomische und MarktbedingungenSollten sich die wirtschaftlichen Bedingungen, wie das BIP-Wachstum, Arbeitslosenquoten, das Zinsumfeld und die Wettbewerbsbedingungen in der Finanzdienstleistungsbranche über das derzeit prognostizierte Niveau hinaus verbessern, könnte dies zu höheren Einnahmen führen. Diesen Auswirkungen könnten nur teilweise zusätzliche Kosten gegenüberstehen, wodurch sich die Fähigkeit des Konzerns verbessert, seine finanziellen Ziele zu erreichen. Insbesondere könnten sich Chancen aus der Unterstützung von Kunden ergeben, wenn sich das makroökonomische Umfeld in Deutschland, dem Heimatmarkt der Deutschen Bank, aufgrund einer erfolgreichen Umsetzung von Konjunkturprogrammen und Reformen der Schuldenbremse durch die deutsche Regierung verbessert, und wenn sich durch den Anstieg der Verteidigungs- und Infrastrukturausgaben in der Europäischen Union Geschäftsmöglichkeiten ergeben. Gleichzeitig könnten eine möglicherweise höhere Inflation, weitere Zollankündigungen, sowie niedrigere Energiepreise, Zinssätze und Marktvolatilität eine Reihe von Chancen bieten, wie z. B. steigende Einnahmen aus höheren Handelsumsätzen, da Privat-, Unternehmens- und institutionelle Kunden ihre Portfolios neu positionieren, höhere Nettozinseinnahmen und Beratungserträgen sowie höheren Margen bei der Kreditvergabe über die ganze Konzernbilanz hinweg. Ein erheblicher Teil der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in der Bilanz des Konzerns besteht aus Finanzinstrumenten die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, wobei Änderungen des beizulegenden Zeitwerts in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst werden. Wenn sich die Marktbedingungen verbessern oder Zinssätze sinken, könnte dies zu einer Erhöhung des beizulegenden Zeitwerts bestimmter Finanzinstrumente führen. Durch solche Veränderungen kann der Konzern in Zukunft Gewinne erzielen. GeopolitikWährend steigende geopolitische Risiken Unsicherheit schaffen, welche die globalen Wachstumsaussichten untergräbt und zu einer zunehmenden Fragmentierung des Geschäftsumfelds führt, könnte die Deutsche Bank davon profitieren Kunden dabei zu unterstützen, ihre Lieferketten risikoärmer zu strukturieren und ihre globale Präsenz auszubalancieren, falls sich die Fragmentierung der internationalen Handelsordnung beschleunigt. Sollte das geopolitische Risiko unerwartet nachlassen, könnten sich die Aussichten für das globale Wachstum über die Annahmen der Bank hinaus verbessern, was sich positiv auf die Einnahmen und die Risikomessgrößen auswirken würde. Regulatorische ÄnderungenIm zweiten Quartal des Jahres 2025 verabschiedete die Europäische Kommission einen delegierten Rechtsakt, der den Geltungsbeginn der grundlegenden Überprüfung der Handelsbuchregeln (Fundamental Review of the Trading Book, FRTB) in der Europäischen Union um ein weiteres Jahr auf den 1. Januar 2027 verschiebt. Die Konsultationen über die endgültigen FRTB-Regeln werden fortgesetzt. Der delegierte Rechtsakt der Kommission muss nun von den Mitgliedstaaten und dem Europäischen Parlament unterzeichnet werden. Die Überarbeitung der EU-Benchmark-Verordnung hat den Anwendungsbereich stark reduziert, indem sie sich auf die Beaufsichtigung kritischer und bedeutender Benchmarks sowie solcher, die kompatibel mit dem Klimaabkommen von Paris sind, als Klimawandel-Transition-Benchmarks oder als Rohstoffbenchmarks eingestuft sind, konzentriert. Die überarbeitete Verordnung wurde am 19. Mai 2025 im Amtsblatt der EU veröffentlicht und wird ab dem 1. Januar 2026 gültig sein. Die überarbeitete EU-Benchmark-Verordnung wird dazu beitragen, die regulatorische Belastung der Deutschen Bank zu reduzieren. Am 30. April 2025 kündigte die BaFin eine Reduzierung des sektoralen Systemrisikopuffers für Wohnimmobilienkredite in Deutschland ab 1. Mai 2025 von 2% auf 1% an. Dies wird den deutschen Banken, einschließlich der Deutschen Bank, mehr Flexibilität bei der Mittelverwendung verschaffen. Die Puffer für die global systemrelevanten Institutionen (G-SIB) und die anderen systemrelevanten Institutionen (O-SII) werden jährlich festgelegt, und die Bank wird wie üblich im vierten Quartal 2025 eine Mitteilung über die aktualisierten Puffer erhalten. Technologie, Daten und Innovation Die Bank arbeitet weiterhin mit führenden Technologieanbietern bei der frühzeitigen Einführung neuer KI-Technologien und bei „verantwortungsvoller KI“ für das Bankgewerbe zusammen. Der Ansatz der Deutschen Bank ist es, den Nutzen aus KI zu maximieren, ohne dabei Kompromisse bei Risiken einzugehen. Ein Forum zur Überwachung künstlicher Intelligenz wurde eingerichtet, um sicherzustellen, dass KI-Lösungen angemessen überwacht und risikobewertet werden und auf die strategischen Ziele der Bank abgestimmt sind. In den letzten Jahren hat die Bank bereits eine Reihe von KI-Lösungen implementiert, darunter eine Dokumentenverarbeitungslösung, welche die generative KI nutzt, um den Zeitaufwand für die Dokumentenbearbeitung deutlich zu reduzieren. Die Einführung von dbLumina ermöglicht Fachexperten Inhalte aus großen Wissensbeständen konsistent und zuverlässig zu kuratieren, optimieren und steuern. In 2025 veröffentlichte die Deutsche Bank mit „Paula“ den ersten kundenorientierten GenAI-Chatbot der Bank. Darüber hinaus führt die Bank auch generischere KI-Lösungen ein, um die Produktivität zu unterstützen. Insgesamt könnte die Nutzung von KI-Technologien einen positiven Einfluss auf die Geschäftsergebnisse der Bank haben. Informationen zur Risikolage im Überblick
![]() Informationen zur RisikolageWichtige RisikokennzahlenDer folgende Abschnitt enthält qualitative und quantitative Angaben zu Kredit-, Markt-, Liquiditäts- und sonstigen Risiken und ihrer Entwicklung in den ersten sechs Monaten 2025 unter Berücksichtigung der Reformen, die durch die Regulation (EU) 2024/1623 (CRR3), gültig ab dem 1. Januar 2025 umgesetzt werden. Angaben gemäß Säule-3 des finalisierten Basel 3-Rahmenwerks, die in der Europäischen Union durch die Capital Requirements Regulation (CRR) implementiert wurden und durch EBA-Technical Standards oder die EBA-Richtlinie ergänzt werden, sind im separaten Säule-3-Gruppen-Bericht enthalten, der auf der Website der Deutschen Bank veröffentlicht werden wird. Die folgenden ausgewählten Risikokennzahlen sind wichtiger Bestandteil des ganzheitlichen Risikomanagements über alle Risikoarten. Die Harte Kernkapitalquote (Common Equity Tier 1 Ratio, CET1-Ratio), die Ökonomische Kapitaladäquanzquote (Economic Capital Adequacy Ratio, ECA-Ratio), die Verschuldungsquote (Leverage Ratio), die Gesamtverlustabsorptionsfähigkeit (Total Loss Absorbing Capacity, TLAC), Mindestanforderungen an Eigenmitteln und berücksichtigungsfähigen Verbindlichkeiten (Minimum Requirements for Own Funds and Eligible Liabilities, MREL), die Liquiditätsdeckungsquote (Liquidity Coverage Ratio, LCR), die Netto-Liquiditätsposition unter Stress (Stressed Net Liquidity Position, sNLP) und die strukturelle Liquiditätsquote (Net Stable Funding Ratio, NSFR) sind übergeordnete Metriken und integraler Bestandteil strategischer Planung, des Risikoappetit-Rahmenwerks, des Stresstests sowie der Sanierungs- und Abwicklungsplanung, die vom Vorstand mindestens einmal jährlich überprüft und genehmigt werden. Weitere Details zu den wesentlichen Risikokategorien und zur Steuerung wesentlicher Risiken sind im „Risikobericht“ des Geschäftsberichts 2024 der Deutschen Bank enthalten.
1 Beginnend mit dem dritten Quartal 2024 wendet die Deutsche Bank die vorübergehenden Behandlung von zeitwertbilanzierten, im sonstigen Ergebnis nicht realisierten Gewinnen und Verlusten nach Artikel 468 CRR an; bei Nichtanwendung dieser Regel wäre zum 30. Juni 2025 die Harte Kernkapitalquote bei 14,0% mit einem entsprechenden Harten Kernkapital von 47,7 Mrd. € und RWA von 341,2 Mrd. € (13.5% Harte Kernkapitalquote, 48,4 Mrd. € Hartes Kernkapital und 358,6 Mrd. € RWA per 31. Dezember 2024), außerdem wäre zum 30. Juni 2025 die Verschuldungsquote bei 4,7% mit einem entsprechendem Kernkapital von 59,4 Mrd. € und einer Gesamtrisikopositionsmessgröße der Verschuldungsquote von 1.275 Mrd. € (4,6% Verschuldungsquote, 59,8 Mrd. € Kernkapital und 1.315 Mrd. € Gesamtrisikopositionsmessgröße der Verschuldungsquote per 31. Dezember 2024) Wichtige RisikothemenIm folgenden Kapitel geht die Deutsche Bank auf Details zu neuen oder im Fokus stehenden und damit für den Konzern hochrelevante Risikothemen ein.KreditrisikoDie jüngsten Entwicklungen und die wesentlichsten Unsicherheiten in den ersten sechs Monaten des Jahres 2025 sind Teil der fortlaufenden Aktivitäten der Bank im Bereich des Kreditrisikomanagements und des Governance-Rahmens. Zu diesen Aktivitäten gehören unter anderem, aber nicht ausschließlich, die regelmäßige Überprüfung neu entstehender Risiken (unter anderem US-Zölle, Gewerbeimmobilien, Klimarisiken, geopolitische Risiken) sowie tiefgreifende Portfolioanalysen, das laufende Risikomanagement auf Einzelkreditnehmerebene und regelmäßige Modellvalidierungen. Im abgelaufenen Quartal wurden im Rahmen dieser Tätigkeiten - mit Ausnahme der bestehenden Risikothemen, US-Zölle und Gewerbeimmobilien - keine zusätzlichen wesentlichen Risikothemen mit erhöhtem Verlustpotenzial für den Konzern identifiziert. Die Automobilindustrie, welche im Geschäftsbericht 2024 als Schwerpunktbereich ausgewiesen wurde, wird nun innerhalb des Themengebietes „US-Zölle“ dargestellt. U.S. ZölleSeit dem Amtsantritt der neuen US-Regierung Anfang des Jahres herrscht anhaltende Unsicherheit hinsichtlich der Auswirkungen der US-Zölle. Die Ankündigung reziproker Einfuhrzölle durch die US-Regierung am 2. April 2025 („Liberation Day“) löste erhebliche Volatilität und einen starken Ausverkauf an den Aktienmärkten aus. Diese Frist wurde später bis zum 1. August 2025 verlängert. Trotz der Wiederaufnahme von Strafzollankündigungen für einzelne Länder und die mögliche Erhöhung von Pauschalzölle für die meisten Handelspartner von 10% auf 15% oder 20% erreichten einige Aktienindizes, darunter der S&P500, bis Anfang Juli neue Allzeithochs. Die Überprüfungen des Konzerns konzentrierten sich auf Kunden mit niedrigerem Rating in sensiblen Branchen hinsichtlich ihrer Anfälligkeit auf Zölle auf Grundlage der damit verbundenen Gewinnmargen- und Nachfrageeffekte. Die Branchen, in denen diese Kunden tätig sind, umfassen hauptsächlich die Automobilindustrie, Manufacturing & Engineering, Konsumgüter, die chemische Industrie, Stahl, Metalle & Bergbau, Technologie sowie das Gesundheitswesen und die pharmazeutische Industrie. Diese weiter gefassten Branchen und Portfolios der Deutschen Bank weisen nach wie vor eine hohe Kreditqualität, hauptsächlich im Investment Grade Bereich, auf und seit Ankündigung der Zölle war keine wesentliche Verschlechterung zu beobachten. In der ersten Phase der Überprüfung im ersten Quartal 2025 wurden einzelne Kunden entsprechend ihrer direkten Anfälligkeit auf Zölle eingestuft und die zu ergreifenden Maßnahmen, einschließlich Reduzierungen von Limiten, Herabstufungen von Ratings und Aufnahme auf die Watchlist, ermittelt. Die direkte Gesamtrisikoposition gegenüber Kunden mit hoher oder erhöhter Anfälligkeit auf Zölle wird gut gesteuert. Zum 30. Juni 2025 war ein zugehöriger Overlay angewendet. Angesichts der anhaltenden Unsicherheit führte der Konzern im zweiten Quartal eine zweite Phase der Überprüfung durch, um diese Kunden auf potenzielle indirekte Risiken in der Lieferkette zu untersuchen. Insgesamt waren die Ergebnisse im Vergleich zu den Ergebnissen der Überprüfung der direkten Auswirkungen der Zölle weniger schwerwiegend, da die meisten Kunden von Lieferketten profitieren, die weitgehend an ihren Endmärkten ausgerichtet sind. Während zusätzliche Kunden mit hohem oder erhöhtem Risiko in Bezug auf Lieferkettenrisiken erfasst wurden, ist das Risiko gut eingedämmt. Ähnlich wie bei der direkten Überprüfung der Auswirkungen auf die Zölle wurden alle zu ergreifenden Maßnahmen, einschließlich der Reduzierung von Limiten, Herabstufungen von Ratings und Einbeziehung auf die Watchlist, ermittelt. Obwohl die oben genannten Portfolios stabil geblieben sind, werden die Kunden, die potenziell anfällig auf US-Zölle sind und alle neuen Marktentwicklungen genau beobachtet werden. Zum 30. Juni 2025 hat das Management beschlossen, den speziellen Overlay bezüglich Zöllen fortzuführen. Der Umfang wurde auf Kunden mit hoher oder erhöhter Anfälligkeit bezüglich Lieferkettenrisiken aus der oben erwähnten zweiten Überprüfungsphase ausdehnt. Darüber hinaus wurde der weitere makroökonomische Overlay, welcher auf einem pessimistischeren Ausblick hinsichtlich makroökonomischer Variablen in den USA vor dem 31. März 2025 basiert, aufgelöst, da die zum 30. Juni 2025 verwendeten makroökonomischen Variablen den aktuellen Ausblick widerspiegeln und das FLI-Modell der Gruppe die bestehende Unsicherheit angemessen berücksichtigt. GewerbeimmobilienDie Märkte für Gewerbeimmobilien (Commercial Real Estate, CRE) werden weiterhin von höheren Zinssätzen und einer geringeren Mietnachfrage nach Büroimmobilien beeinflusst. Am ausgeprägtesten war der Marktstress in den USA mit einem deutlichen Rückgang der Marktwerte von Gewerbeimmobilien gegenüber den Spitzenwerten von 2022 und höheren Leerstandsraten im Vergleich zu Europa. Während einige breiter gefasste Marktindizes auf eine Stabilisierung der Gewerbeimmobilienpreise hindeuten, sind im schwachen Teilmarkt für Büroimmobilien bei gedämpfter Vermietungstätigkeit weiterhin rückläufige Werte zu beobachten. Insbesondere bestimmte Büromärkte an der Westküste der USA sind von hohen Leerständen, schwacher Vermietungstätigkeit und einem Abwärtsdruck auf die Bewertungen betroffen. Die Unsicherheit über mögliche inflationäre Auswirkungen der jüngsten Zoll- und handelspolitischen Ankündigungen der US-Regierung hat die Aussichten auf Zinssenkungen gedämpft und könnte die Erholung der Gewerbeimmobilienmärkte behindern. Das wesentliche Risiko für das Portfolio besteht in der Refinanzierung und Verlängerung der Laufzeit fällig werdender Kredite, die durch die Auswirkungen höherer Zinssätze auf den Wert von Sicherheiten und den Schuldendienst negativ beeinflusst werden. Bei Gewerbeimmobilienkrediten ist häufig ein erheblicher Teil der Rückzahlung bei Fälligkeit zu leisten. Unter den derzeitigen Marktbedingungen könnten Kreditnehmer Schwierigkeiten haben, ein neues Darlehen zur Rückzahlung fällig werdender Kredite zu erhalten oder die Bedingungen, welche eine Verlängerung der Laufzeit der Darlehen ermöglichen, zu erfüllen. Dieses Risiko wird bei Darlehen im Bürobereich aufgrund der erhöhten Unsicherheit über die Vermietungsaussichten noch verstärkt. Die Deutsche Bank beobachtet das CRE-Portfolio hinsichtlich der Entwicklung solcher Risiken genau. Der Konzern arbeitet weiterhin proaktiv mit Kreditnehmern zusammen, um anstehende Fälligkeiten anzugehen und Bedingungen für Kreditänderungen und -verlängerungen festzulegen, die in vielen Fällen als Zugeständnis (Forbearance) betrachten werden und somit eine Klassifizierung in Stufe 2 nach IFRS 9 bedingen. In bestimmten Fällen führt jedoch die Unfähigkeit des Kreditnehmers, eine Umstrukturierung oder Refinanzierung vorzunehmen, zu einem Zahlungsausfall. Dies hat zu einem höheren Expected Credit Loss (ECL) der Stufe 3 in den Jahren 2023, 2024 und den ersten sechs Monaten des Jahres 2025 geführt. Darüber hinaus führte die im Abschnitt Risikovorsorge nach IFRS 9 beschriebene Modellaktualisierung in den drei Monaten bis zum 30. Juni 2025 zu einer Erhöhung der ECLs der Stufen 1 und 2 im CRE-Portfolio. Insgesamt bleibt die Unsicherheit hinsichtlich künftiger Zahlungsausfälle und des Zeitpunkts einer vollständigen Erholung der Gewerbeimmobilienmärkte bestehen. Innerhalb des CRE-Portfolios unterscheidet der Konzern zwischen Finanzierungen mit Rückgriffsrechten und regresslosen Finanzierungen. Regresslose Finanzierungen in Höhe von 33 Mrd. € zum 30. Juni 2025 gegenüber 36 Mrd. € zum 31. Dezember 2024 stützen sich auf Rückzahlungsquellen, die in der Regel auf die durch die finanzierte Immobilie generierten Cashflows beschränkt sind. Die Fähigkeit zur Refinanzierung solcher Darlehen kann durch den zugrunde liegenden Immobilienwert und den durch diese Immobilie zum Zeitpunkt der Refinanzierung generierten Ertragsstrom eingeschränkt sein. Die Deutsche Bank verwendet für bestimmte Teilsegmente des CRE-Portfolios maßgeschneiderte Portfolio-Stresstests, um einen umfassenderen Überblick über potenzielle Abwärtsrisiken zu erhalten. Für das am 30. Juni 2025 endende Quartal führte der Konzern einen maßgeschneiderten Portfolio-Stresstest für einen Teil des regresslosen Finanzierungsportfolios durch, der aufgrund seiner erhöhten Sensitivität gegenüber aktuellen Stressfaktoren des CRE-Marktes, einschließlich höherer Zinssätze, sinkender Sicherheitenwerte und eines erhöhten Refinanzierungsrisikos aufgrund von Kreditstrukturen mit einem hohen endfälligen Anteil der Darlehen, als höheres Risiko eingestuft wurde. Zu den CRE-Risikopositionen, die nicht dem maßgeschneiderten Stresstest unterliegen, gehören Finanzierungen mit Rückgriff auf kreditwürdige Kreditnehmer/ Garanten und die regresslose Finanzierung von Immobilien mit weniger beeinträchtigten Risikofaktoren, so wie beispielsweise Rechenzentren und im kommunalem Sozialwohnungsbau, die von starker Nachfrage profitieren. Die folgende Tabelle zeigt das regresslose CRE-Portfolio, welches dem maßgeschneiderten Stresstest unterliegt nach IFRS 9-Stufen, Region, Immobilientyp und durchschnittlichem gewichteten Beleihungswert (Average Weighted Loan to Value, LTV), sowie die Risikovorsorge und Rückstellung für Kreditverluste, die zum 30. Juni 2025 bzw. zum 31. Dezember 2024 erfasst wurden. Dem Stresstest unterliegendes CRE-Finanzierungsportfolio
1 Forderungen aus dem Kreditgeschäft zu fortgeführten Anschaffungskosten 2 Auf Deutschland entfielen 8% der gesamten Darlehen im CRE-Finanzierungsportfolio, das dem Stresstest unterlag zum 31.03.2025 und 31.12.2024 3 Darlehen im Bürosegment in Deutschland machen zum 31.03.2025 und 31.12.2024 jeweils 10% der gesamten Darlehen im Bürosegment im CRE-Finanzierungsportfolio, das dem Stresstest unterlag, aus 4 Die Risikovorsorge für Kreditausfälle beinhaltet nicht die Länderrisikovorsorge; Die Risikovorsorge für Kreditverluste beliefen sich für den am 31. Dezember 2023 endenden Zwölfmonatszeitraum auf 388 Mio. €, davon: Nordamerika 298 Mio. €; für den Zeitraum 2023 bis Q1 2025 1,0 Mrd. €, davon: Nordamerika 796 Mio. € Der Rückgang des stressgetesteten CRE-Portfolios seit dem 31. Dezember 2024 betrug 2,5 Mrd. €, was hauptsächlich auf Kreditrückzahlungen zurückzuführen ist. Der durchschnittliche LTV-Anteil im US-Bürokredit-Segment betrug 80% zum 30. Juni 2025 gegenüber 81% zum 31. Dezember 2024. Die LTV-Berechnungen basieren auf aktuellen extern bewerteten Werten, die zusätzlich zwischenzeitlich regelmäßig intern angepasst werden. Während der Konzern die CRE-Sicherheiten wo erforderlich aktualisiert, unterliegen diese Werte und ihre zugrunde liegenden Annahmen im derzeitigen Umfeld erhöhter Marktvolatilität und verringerter Marktliquidität einem höheren Grad an Schwankungen und Unsicherheit. Ein Fortbestehen der derzeit angespannten Marktbedingungen könnte sich weiter negativ auf den Wert von Gewerbeimmobilien und die LTV-Quoten auswirken. Der Konzern bewertet das Abwärtsrisiko welches zu zusätzlichen Kreditverlusten in seinem risikoreicheren regresslosen Portfolio führen kann seit Beginn der Verschlechterung des Gewerbeimmobilienmarkts durch einen temporären, maßgeschneiderten Stresstest, der sich auf die Untersuchung von Immobilienwertveränderungen als Grundlage zur Identifizierung potenzieller Verluste auf Portfoliobasis konzentriert. Die Stresswerte werden abgeleitet, indem ein beobachteter Rückgang eines Marktindexes (Marktwertindex für gewerbliche Immobilien) auf die bewerteten Werte zuzüglich eines zusätzlichen Bewertungsabschlags angewendet wird, der nach Immobilientyp und Region differenziert wird. Bei der Stressanalyse wird davon ausgegangen, dass ein Kredit einen Verlust erleidet, wenn der Wert der belasteten Immobilie geringer ist als der ausstehende Darlehenssaldo, d. h. der Stress-LTV über 100% liegt. Basierend auf den Annahmen des Stresstests könnte es im stressgetesteten CRE-Portfolio in Höhe von 27 Mrd. € zum 30. Juni 2025 in einem Worst-Case-Scenario zu Kreditverlusten in Höhe von ca. 1,1 Mrd. € über mehrere Jahre auf Basis des jeweiligen Laufzeitprofils kommen. Die Wertberichtigung gegenüber dem stressgetesteten Portfolio betrug zum 30. Juni 2025 0,7 Mrd. €. In einem normalisierten Stressszenario würde die Bank unter Berücksichtigung der jüngst beobachteten Trends und Informationen für den genannten Zeitraum inkrementelle Rückstellungen in Höhe von 0,4 Mrd. € erwarten. Der maßgeschneiderte Stresstest weist zahlreiche Einschränkungen auf, einschließlich, aber nicht beschränkt auf die mangelnde Differenzierung nach der Wertentwicklung, dem spezifischen Standort oder der Attraktivität des Vermögenswertes, die alle wesentliche Auswirkungen auf potenzielle Stressverluste haben könnten. Darüber hinaus reagieren berechnete Stressverluste empfindlich auf eine mögliche weitere Verschlechterung der Bandbreite zwischen den Höchst- und Tiefstwerten des Index und auf Annahmen über inkrementelle Abschläge, sodass sich inkrementelle Stressverluste in Zukunft ändern können. Änderungen der zugrunde liegenden Annahmen könnten zu einer größeren Bandbreite von Stressergebnissen führen, weshalb der maßgeschneiderte Stressansatz des Konzerns als eines von mehreren möglichen Szenarien betrachtet werden sollte. Während der Stresstest darauf abzielt, potenzielle Verluste in einem ungünstigen Szenario zu bewerten, ist die Deutsche Bank der Ansicht, dass die ECL-Schätzung in Bezug auf das CRE-Portfolio des Konzerns auf der Grundlage der derzeit verfügbaren Informationen innerhalb einer angemessenen Spanne liegt und somit die beste Schätzung der Bank darstellt, wenn man die fortgeschrittene Phase des aktuellen Abwärtszyklus berücksichtigt. KlimarisikoDer Klimawandel und physische Risiken stellen wachsende Risiken für die sektoralen und regionalen Portfolios der Bank dar. Es wird erwartet, dass Übergangsrisiken, definiert als die Risiken, die sich aus den politischen, technologischen und verhaltensbezogenen Veränderungen ergeben, die zur Dekarbonisierung der Weltwirtschaft erforderlich sind, zu einer schrittweisen Abkehr von Technologien auf der Grundlage fossiler Brennstoffe hin zu erneuerbaren Energiequellen führen werden. Dies wird zu erhöhten Risiken für Unternehmen mit kohlenstoffintensiven Geschäftsmodellen führen, die nicht in der Lage sind, Übergangspläne glaubwürdig umzusetzen. Die Deutsche Bank ist durch ihre Kreditvergabe an und andere Geschäftstätigkeiten mit kohlenstoffintensiven Kunden und Sachwerten Übergangsrisiken ausgesetzt. Physische Risiken, definiert als das Potenzial für physische Schäden und damit verbundene finanzielle und nichtfinanzielle Verluste aufgrund steigender Temperaturen, nehmen in Häufigkeit und Intensität zu. Die Deutsche Bank ist durch ihre Kreditvergabe an Kunden und andere Geschäftstätigkeiten mit ihnen sowie durch deren Vermögenswerte in Regionen, die durch akute Ereignisse (z. B. Waldbrände, Hurrikane) und chronische Ereignisse (z. B. steigende Meeresspiegel) gefährdet sind, physischen Risiken ausgesetzt. Die Steuerung der Klimawende und der physischen Risiken ist ein zentraler Bestandteil des Risikomanagements und der Nachhaltigkeitsstrategie der Bank. Klimarisiken sind in die Risikorahmen und den Risikoappetit der Bank eingebettet, wobei Kunden und Portfolios mit der höchsten Anfälligkeit auf der Grundlage einer breiten Palette maßgeschneiderter Ansätze zur Identifizierung und Klassifizierung von Klimarisiken, einschließlich Risikokonzentrationen, priorisiert werden. Alle Wirtschaftssektoren werden in die Analyse einbezogen und die CO2 -intensiven Sektoren werden besonders berücksichtigt. Im Rahmen des Klimastresstests wurde eine Sensitivitätsanalyse durchgeführt, die auf angemessene Spannen potenzieller Schwankungen der CO2 - und Energiepreise basiert. Die Auswirkungen der gestressten ECLs auf einen Zeithorizont von einem Jahr liegen zwischen einem einstelligen Millionenbetrag in Euro in dem Szenario „Aktuelle Politik“ bis zu einem niedrigen zweistelligen Millionenbetrag in Euro für ein Szenario „Verzögerter Übergang“. Wie im Geschäftsbericht 2024 dargelegt, ist die Deutsche Bank der Ansicht, dass die ECL-Schätzungen für höhere Übergangs- und physische Risiken innerhalb angemessener Bandbreiten liegen und keine zusätzlichen Korrekturmaßnahmen erfordern. MarktrisikoIm Anschluss an das Ende des ersten Quartals 2025 verzeichneten die Märkte einen deutlichen Anstieg der Volatilität. Die Deutsche Bank erlebte in diesem Zeitraum zwei Backtesting-Ausreißer und deutlichere tägliche Bewegungen bei den Handelserlösen. Die gestressten Value-at-Risk begannen das zweite Quartal auf einem erhöhten Niveau, haben sich aber Anfang April normalisiert, als sich die Risikopositionierung weiterentwickelte. Risikogewichtete AktivaDie folgende Tabelle gibt einen Überblick über die RWA nach Risikoart und Geschäftsbereich. Sie beinhaltet, soweit anwendbar, die zusammengefassten Effekte aus der Reallokation der infrastrukturbezogenen Positionen auf die Geschäftsbereiche sowie Reallokationen zwischen Geschäftsbereichen. Basierend auf den aktuell gültigen Vorschriften, hatte die Mindestgröße der RWA gemäß CRR3 zum 30. Juni 2025 keine Auswirkung auf die RWA der Deutschen Bank. Risikogewichtete Aktiva nach Risikoart und Geschäftsbereich
Die RWA der Deutschen Bank betrugen 340,8 Mrd. € zum 30. Juni 2025 im Vergleich zu 357,4 Mrd. € zum Jahresende 2024. Die Reduktion um 16,6 Mrd. €, die 3,4 Mrd. € aus der Einführung der CRR3 beinhaltet, resultierte aus niedrigeren Kreditrisiko-RWA, die teilweise durch höhere Marktrisiko-RWA, RWA für das operationelle Risiko und RWA für kreditbezogene Bewertungsanpassungen kompensiert wurden. Die Kreditrisiko-RWA reduzierten sich um 20,9 Mrd. €, inklusive eines Effekts in Höhe von 5,0 Mrd. € aus der Einführung der CRR3. In diesem Zusammenhang waren die beiden Haupttreiber die Anwendung der Regel zum Abzug der Risikopositionen für Organismen für gemeinschaftliche Anlagen mit einem Risikogewicht von 1.250% vom Harten Kernkapital sowie reduzierte Risikogewichte für börsengehandelte Beteiligungspositionen. Außerdem reduzierten sich die Kreditrisiko-RWA aufgrund von Wechselkursbewegungen, Kapitaleffizienzmaßnahmen, einem gesunkenen Aktienanteil in Garantiefonds sowie gesunkenen RWA für latente Steuern. Dies wurde teilweise durch Anstiege der Kreditrisiko-RWA aufgrund von Geschäftswachstum vor allem innerhalb der Investmentbank und der Unternehmensbank kompensiert. Die Marktrisiko-RWA stiegen um 2,9 Mrd. €, im Wesentlichen getrieben durch die Stressed Value-at-Risk (SVaR) Komponente, die höhere Risikopositionswerte infolge gestiegener Kundenaktivitäten aufgrund saisonaler Effekte sowie erhöhter Marktvolatilität im Handelsgeschäft mit festverzinslichen Wertpapieren und Währungen widerspiegelt. Die Value-at-Risk (VaR)-Komponente trug ebenfalls aus ähnlichen Gründen zum Anstieg bei. Die RWA der Deutschen Bank für das operationelle Risiko erhöhten sich um 0,9 Mrd. €, was auf den Wechsel vom fortgeschrittenen Messansatz zum neuen standardisierten Messansatz für operationelle Risiken gemäß CRR3 zurückzuführen ist. Die RWA für kreditbezogene Bewertungsanpassungen stiegen um 0,5 Mrd. €, hauptsächlich durch die Einführung des neuen Basisansatzes gemäß CRR3 und gestiegenen Risikopositionswerten in der ersten Hälfte des Jahres. Hartes Kernkapital (Überleitung zum bilanziellen Eigenkapital)
1 Die Anrechnung von Zwischengewinnen erfordert gemäß Artikel 26 (2) der Verordnung (EU) No 575/2013 i.V.m. EZB-Beschluss (EU) 2015\656 eine Genehmigung der EZB; die Reduzierung im aktuellen Jahr umfasst Dividendenabzug in Höhe von 1,0 Mrd. €, geplante zukünftige Aktienrückkäufe in Höhe von 0,7 Mrd. € und AT1-Kupons in Höhe von 0,1 Mrd. €; Außerdem beinhaltet diese Position 367 Mio. € verbleibende Aktienrückkäufe aus dem von der EZB genehmigten Limit in Höhe von 750 Mio. € 2 Beinhaltet Kapitalabzüge in Höhe von 1,4 Mrd. € (Dezember 2024: 1,4 Mrd. €) gemäß EZB-Vorgaben zu unwiderruflicher Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Einheitlichen Abwicklungsfonds und der Einlagensicherung und 0,4 Mrd. € (Dezember 2024: 0,3 Mrd. €) auf der Grundlage der EZB-Empfehlung zur aufsichtsrechtlichen Risikovorsorge für notleidende Forderungen Das den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbare Eigenkapital belief sich zum 30. Juni 2025 auf 64,6 Mrd. € im Vergleich zu 66,3 Mrd. € zum Jahresende 2024. Die Reduktion um 1,7 Mrd. € entspricht weitgehend der Entwicklung des Eigenkapitals (siehe Abschnitt „Eigenkapital“ für zusätzliche Informationen). Das den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbare Eigenkapital wird hinsichtlich der Minderheitsanteile aufgrund der Anerkennung im Harten Kernkapital in Höhe von 0,9 Mrd. € und vorhersehbare Abgaben in Höhe von 2,1 Mrd. € angepasst. Die vorhersehbaren Abgaben beinhalten 1,6 Mrd. € regulatorische Abzüge für geplante zukünftige Ausschüttungen an Aktionäre gemäß der Ausschüttungsquote des Konzerns in Höhe von 50% für das Geschäftsjahr 2025, 0,4 Mrd. € verbleibende Aktienrückkäufe und 0,1 Mrd. € AT1-Kuponzahlungsabgrenzungen. Folglich beträgt das Harte Kernkapital vor regulatorischen Anpassungen 63,3 Mrd. €, was einem Rückgang von 1,4 Mrd. € gegenüber dem 31. Dezember 2024 entspricht. Die Abzüge für prudentielle Filter und regulatorische Anpassungen reduzierten sich um 0,4 Mrd. € seit dem 31. Dezember 2024. Diese Reduktionen sind hauptsächlich auf einen Rückgang des erwarteten Verlustbetrags (0,4 Mrd. €) sowie gesunkenen latenten Steueransprüchen (0,4 Mrd. €) zurückzuführen. Diese positiven Effekte wurden teilweise durch Organismen für gemeinschaftliche Anlagen, die nicht in den RWA beinhaltet sind (0,2 Mrd. €) und reduzierte Vorteile aus der vorübergehenden Behandlung von zeitwertbilanzierten, im sonstigen Ergebnis nicht realisierten Gewinnen und Verlusten nach Artikel 468 CRR (0,2 Mrd. €) kompensiert. Somit beläuft sich das Harte Kernkapital auf 48,5 Mrd. €, was einem Rückgang um 1,0 Mrd. € gegenüber dem 31. Dezember 2024 entspricht. Zum 30. Juni 2025 betrug die Harte Kernkapitalquote der Deutschen Bank 14,2%, was einem Anstieg um 40 Basispunkte im Vergleich zum 31. Dezember 2024 entspricht. Diese Entwicklung ist hauptsächlich auf die im vorherigen Kapitel beschriebene Reduzierung der RWA zurückzuführen und teilweise durch die oben beschriebene Verringerung des Harten Kernkapitals kompensiert. Der initiale Effekt aus der Erstanwendung der CRR3 belief sich auf einen Basispunkt und setzt sich aus einer Reduktion des Harten Kernkapitals in Höhe von 0,4 Mrd. € und einer Reduzierung der RWA um 3,4 Mrd. € zusammen. Ökonomische Kapitaladäquanzquote und ökonomischer KapitalbedarfDie ökonomische Kapitaladäquanzquote betrug 198% zum 30. Juni 2025, gegenüber 199% zum 31. Dezember 2024. Die Reduktion ergab sich aus dem gestiegenen ökonomischen Kapitalbedarf, der teilweise durch das gestiegene ökonomische Kapitalangebot kompensiert wurde. Das ökonomische Kapitalangebot betrug 48,2 Mrd. € zum 30. Juni 2025 im Vergleich zu 48,1 Mrd. € zum 31. Dezember 2024. Der Anstieg um 0,1 Mrd. € war im Wesentlichen auf den positiven Nettogewinn in Höhe von 3,7 Mrd. € und gesunkene Kapitalabzüge aus latenten Steueransprüchen in Höhe von 0,5 Mrd. €, für erwartete Verlustbeträge in Höhe von 0,4 Mrd. € sowie immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 0,3 Mrd. € zurückzuführen. Diese Anstiege wurden teilweise durch Fremdwährungsumrechnungsanpassungen in Höhe von 2,8 Mrd. €, Abzüge für geplante künftige Ausschüttungen an Aktionäre in Höhe 1,8 Mrd. € gemäß der Ausschüttungsquote in Höhe von 50% für den Konzern bezogen auf das Geschäftsjahr 2025 und AT1-Kuponzahlungsabgrenzungen sowie 0,3 Mrd. € aus aktienbasierten Vergütungen kompensiert. Der ökonomische Kapitalbedarf betrug 24,4 Mrd. € zum 30. Juni 2025, ein Anstieg um 0,1 Mrd. € im Vergleich zu 24,2 Mrd. € zum 31. Dezember 2024. Der Anstieg des Marktrisikos um 0,4 Mrd. € war im Wesentlichen auf die Umstellung der Methodik von einer Monte-Carlo-Simulation auf eine historische Simulation sowie auf ein erhöhtes strukturelles Währungsrisiko infolge verlängerter Liquiditätshorizonte zurückzuführen. Die operationellen Risiken erhöhten sich um 0,3 Mrd. €, was hauptsächlich auf eine Modelländerung der vorausschauenden qualitativen Anpassungskomponente sowie einer Vereinfachung des fortgeschrittenen Messansatzes zurückzuführen ist. Diese Anstiege wurden teilweise durch einen höheren Diversifikationseffekt in Höhe von 0,4 Mrd. € infolge veränderter Risikoprofilstruktur und Anpassungen im Marktrisikomodell kompensiert. Außerdem reduzierten sich sowohl das Kreditrisiko als auch das strategische Risiko um jeweils 0,1 Mrd. €. Verschuldungsquote und Gesamtrisikopositionsmessgröße der VerschuldungsquoteEinheitliche Offenlegung der Verschuldungsquote
Im Laufe des ersten Halbjahres 2025 reduzierte sich das Kernkapital um 0,6 Mrd. € auf 60,2 Mrd. €. Zusätzlich zum im Abschnitt „Hartes Kernkapital (Überleitung zum bilanziellen Eigenkapital)“ beschriebenen Rückgangs im Harten Kernkapital wurde die Entwicklung des Kernkapitals auch durch die Emission von AT1-Kapitalinstrumenten im Nennwert von 1,5 Mrd. €, reduziert um ein Instrument mit einem Nominalwert von 1,5 Mrd. US$ (1,2 Mrd. €) bei dem die Kaufoption ausgeübt wurde, getrieben. Im Laufe des ersten Halbjahres 2025 verringerte sich die Gesamtrisikopositionsmessgröße der Verschuldungsquote um 39,9 Mrd. € auf 1.276,0 Mrd. €, im Wesentlichen durch außerbilanzielle Positionen, die sich um 34,8 Mrd. € reduzierten, davon 15,7 Mrd. € im Zusammenhang mit der veränderten Behandlung des Rückbelastungsrisikos eines bestimmten Zahlungsverkehrsgeschäfts und 11,3 Mrd. € als Auswirkung von geänderten Kreditumrechnungsfaktoren (CCF) unter der CRR3 sowie niedrigeren Volumina bei unwiderruflichen Kreditzusagen. Des Weiteren reduzierte sich die Gesamtrisikopositionsmessgröße der Verschuldungsquote für Derivate um 12,2 Mrd. €, bedingt durch Wiederbeschaffungskosten und Aufschläge für den potenziellen künftigen Risikopositionswert unter dem Standardansatz zur Bestimmung des Gegenparteiausfallrisikos (SA-CCR) sowie dem effektiven Nominalwert geschriebener Kreditderivate. Außerdem ging die Gesamtrisikopositionsmessgröße der Verschuldungsquote für Wertpapierfinanzierungsgeschäfte, weitgehend entsprechend der Entwicklung auf der Bilanz, um 2,0 Mrd. € zurück. Diese Rückgänge wurden teilweise durch die Gesamtrisikopositionsmessgröße der Verschuldungsquote für die nicht zu Derivaten und Wertpapierfinanzierungsgeschäften gehörenden Bilanzpositionen kompensiert, die sich um 8,2 Mrd. € erhöhte, ebenfalls weitgehend entsprechend der Entwicklung auf der Bilanz. Für weitere Informationen zur Entwicklung der Bilanz siehe Abschnitt „Entwicklung der Aktiva und Verbindlichkeiten“. Der Rückgang der Gesamtrisikopositionsmessgröße der Verschuldungsquote im Laufe des ersten Halbjahres 2025 enthielt einen negativen Währungseffekt in Höhe von 68,7 Mrd. €, der hauptsächlich auf der Abwertung des US-Dollar gegenüber dem Euro beruht. Diese durch Wechselkursveränderungen bedingten Effekte sind auch in den Veränderungen pro Position der Gesamtrisikopositionsmessgröße der Verschuldungsquote enthalten, die in diesem Abschnitt diskutiert werden. Zum 30. Juni 2025 betrug die Verschuldungsquote der Deutschen Bank 4,7%, im Vergleich zu 4,6% zum 31. Dezember 2024, unter Berücksichtigung des Kernkapitals in Höhe von 60,2 Mrd. € im Verhältnis zur anzuwendenden Gesamtrisikopositionsmessgröße in Höhe von 1.276,0 Mrd. € zum 30. Juni 2025 (60,8 Mrd. € sowie 1.315,9 Mrd. € per 31. Dezember 2024). Der initiale Effekt aus der Erstanwendung der CRR3 betrug 6 Basispunkte und setzt sich aus einer Reduktion des Kernkapitals in Höhe von 0,4 Mrd. € und einer Reduzierung der Gesamtrisikopositionsmessgröße um 27,0 Mrd. € zusammen. Mindestanforderung an Eigenmittel und berücksichtigungsfähige Verbindlichkeiten (MREL) und Gesamtverlustabsorptionsfähigkeit (TLAC)TLAC und MREL
Entwicklung der MREL-QuoteZum 30. Juni 2025 betrug das verfügbare MREL 129,2 Mrd. €, was einer Quote von 37,91% der RWA entspricht. Damit verfügt die Deutsche Bank über einen Puffer von 23,2 Mrd. € über der MREL-Anforderung des Konzerns in Höhe von 106.0 Mrd. € (d.h. 31,09% der RWA inklusive der kombinierten Pufferanforderung). 115,9 Mrd. € des verfügbaren MREL des Konzerns bestanden aus Eigenmitteln und nachrangigen Verbindlichkeiten, was einer nachrangigen MREL-Quote von 34,02% der RWA beziehungsweise 9,08% der Verschuldungsposition entspricht und einem Puffer von 26,2 Mrd. € über der nachrangigen Anforderung des Konzerns von 89,7 Mrd. € (d.h. 7,03% der Verschuldungsposition). Im Vergleich zum 31. Dezember 2024 blieben die Puffer über den Anforderungen auf einem ähnlichen Niveau, da niedrigeres verfügbares MREL und niedrigeres nachrangiges MREL durch geringere RWA und geringere Verschuldungspositionen kompensiert wurden. Entwicklung der TLAC-QuoteZum 30. Juni 2025 betrug die Verlustabsorptionsfähigkeit (Total Loss Absorbing Capacity, „TLAC“) 115,9 Mrd. €, was einer Quote von 34,02% der RWA und von 9,08% der Verschuldungsposition entspricht. Damit verfügt die Deutsche Bank über einen Puffer der Verlustabsorptionsfähigkeit, der 29,8 Mrd. € über der TLAC-Anforderung in Höhe von 86,1 Mrd. € (d.h. 6,75% der Verschuldungsposition) liegt. LiquiditätsdeckungsquoteDie Liquiditätsdeckungsquote der Gruppe betrug zum 30. Juni 2025 136% und übertraf damit den regulatorischen Mindestwert von 100% um 62 Mrd. €. Dies entspricht einer Überschussliquidität von 131% zum 31. Dezember 2024 oder 53 Mrd. €. Netto-Liquiditätsposition unter StressDie Netto-Liquiditätsposition unter Stress erhöhte sich auf 75 Mrd. € am 30. Juni 2025 im Vergleich zu 56 Mrd. € am 31. Dezember 2024. Der Anstieg war größtenteils auf geringere modellierte Mittelabflüsse unter Stress aus zugesagten Kreditfazilitäten und Derivatepositionen (ca. 15 Mrd. €), einer geringeren Nettoauswirkung der Kreditpositionen (ca. 7 Mrd. €) und höheren stresskonforme diskretionäre Großkundeneinlagen (ca. 6 Mrd. €) zurückzuführen. Strukturelle LiquiditätsquoteDie Strukturelle Liquiditätsquote der Gruppe lag zum 30. Juni 2025 bei 120% oder einem Überschuss von 107 Mrd. € über dem regulatorischen Minimum von 100% gegenüber 121% zum 31. Dezember 2024 oder einem Überschuss von 110 Mrd. € über dem regulatorischen Minimum. Risikovorsorge nach IFRS 9ModellüberblickWährend der ersten sechs Monate 2025 wendete die Deutsche Bank unverändert dieselben IFRS 9 Wertminderungsmodelle und -methoden, Schlüsselannahmen und Risikomanagementtätigkeiten, wie im Geschäftsbericht 2024 beschrieben, mit Ausnahme der nachfolgend erwähnten Schätzungsänderungen, an. Wie in diesem dargelegt, nutzt der Konzern bestehende Modelle zur Berechnung der Eigenkapitalanforderung nach dem auf internen Ratings basierenden Ansatz (Internal Rating-Based Approach, IRBA) sowie interne Risikomanagementpraktiken zur Berechnung des erwarteten Kreditverlustes (Expected Credit Loss, ECL). Im zweiten Quartal 2025 führte die Gruppe eine Modellaktualisierung in Bezug auf den im Rechnungslegungsrahmen nach IFRS 9 verwendeten Parameter für „Loss Given Default“ (LGD) durch, um sich an die entsprechenden Methoden und Modelle anzupassen, die für das Solvabilitätsrahmenwerk gemäß regulatorischen Leitlinien implementiert wurden. Diese Änderung der Schätzung führte zu einer Nettoverringerung der Risikovorsorge in Höhe von 133 Mio. EUR und betraf alle Stufen. Die deutlichste Verringerung der Risikovorsorge wurde bei der Privatkundenbank beobachtet. In der Corporate Bank und der Investmentbank war der Nettoeffekt vor allem in den Stufen 1 und 2 und weniger ausgeprägt. Bei bestimmten Portfolien wie CRE wurde jedoch ein deutlicherer Anstieg der Risikovorsorge beobachtet, der durch eine Verringerung der Risikovorsorge in anderen zugrunde liegenden Portfolien in diesen Geschäftsbereichen ausgeglichen wurde. Die jüngsten Entwicklungen und Unsicherheiten in den ersten sechs Monaten 2025 und ihre Berücksichtigung bei der Berechnung des ECL der Bank sind Teil der laufenden Tätigkeiten des Kreditrisikomanagements und des Governance-Rahmenwerks der Bank und werden auch im Kapitel „Wichtige Risikothemen“ behandelt. Zu diesen Aktivitäten zählen unter anderem regelmäßige Überprüfungen neu auftretender Risiken, Portfolioanalysen, tägliches Risikomanagement auf der Ebene einzelner Kreditnehmer und regelmäßige Modellvalidierungen. Der Konzern untersucht in jedem Berichtszeitraum, dass im Modell keine potenziellen Modellungenauigkeiten oder Unsicherheiten vorhanden sind, die einen Overlay erfordern. Schließlich erstellt der Konzern eine Sensitivitätsanalyse für zukunftsorientierte makro-ökonomische Variablen, die Schlüsselfaktoren im IFRS 9 Modell darstellen. Zukunftsgerichtete InformationenDie nachstehenden Tabellen enthalten die makroökonomischen Variablen (MEVs), die als zukunftsgerichtete Informationen bei der Bestimmung der Ausfallwahrscheinlichkeiten, welche in das IFRS 9-Modell des Konzerns zum 30. Juni 2025 und zum 31. Dezember 2024 eingeflossen, berücksichtigt wurden. Zu jedem Berichtszeitpunkt enthielten die Konsensdaten die neuesten makroökonomischen Entwicklungen. Angewandte zukunftsgerichtete Informationen
1 MEVs zum 17. Juni 2025, die zum 30. Juni 2025 konsistent waren 2 Jahr 1 entspricht dem zweiten Quartal 2025 bis zum ersten Quartal 2026, Jahr 2 entspricht dem zweiten Quartal 2026 bis zum ersten Quartal 2027
1 MEVs per 5 Dezember 2024, die zum 31. Dezember 2024 konsistent waren 2 Jahr 1 entspricht dem vierten Quartal 2024 bis zum dritten Quartal 2025, Jahr 2 entspricht dem vierten Quartal 2025 bis zum dritten Quartal 2026 Angewandte Overlays auf die IFRS 9 ModellergebnisseDer Konzern überprüft regelmäßig die IFRS 9 Methoden und Prozesse, die wichtigsten Einflussgrößen in die ECL-Berechnung und erörtert neu auftretende Risiken, Modelländerungen, mögliche Modellungenauigkeiten oder andere Bewertungsunsicherheiten, etwa im makroökonomischen Umfeld, um festzustellen, ob wesentliche Overlays erforderlich sind. Bei der Beurteilung, ob der Konzern zusätzliche Overlays benötigt, wird regelmäßig überprüft, ob sich entwickelnde oder neu auftretende Risiken bestehen, insbesondere im aktuellen geopolitischen Umfeld. Diese Maßnahmen umfassen Kundenbefragungen und Interviews sowie Analysen von Portfolios bestehend aus Unternehmen, Regionen und Sektoren. Darüber hinaus überprüft und validiert der Konzern regelmäßig die wichtigsten Modelleinflussgrößen und -annahmen (einschließlich der Feeder Modelle) und stellt sicher, dass das Expertenurteil im Einklang mit dem Risikomanagementrahmen des Konzerns steht. Zum 30. Juni 2025 verbuchte der Konzern Overlays in Höhe von 146 Mio. € gegenüber 124 Mio. € zum Jahresende 2024 (welche zu einer Erhöhung der Wertminderungen für Kreditausfälle in beiden Perioden führten). Die Management-Overlays in der ersten Jahreshälfte 2025 sind in erster Linie auf Overlays zur Vorwegname der Auswirkungen von Modellaktualisierungen und Rekalibrierungseffekten, die für spätere Zeiträume geplant sind, sowie auf US-Zölle zurückzuführen. Ein Overlay, der aufgrund von US-Zöllen im ersten Quartal 2025 verbucht wurde, beruhte auf einem pessimistischeren Ausblick auf die makroökonomischen Variablen der USA vor dem 31. März 2025. Da die zum 30. Juni 2025 verwendeten makroökonomischen Variablen den aktuellen Ausblick widerspiegeln und das Forward Looking Information (FLI)-Modell der Gruppe die bestehende Unsicherheit angemessen erfasst, konnte der oben genannte Overlay aufgehoben werden. Der Overlay, der sich auf die gefährdetsten Kunden konzentriert, wurde leicht erhöht. Gesamtbewertung der ECLUm sicherzustellen, dass das ECL-Modell der Deutsche Bank die Unsicherheiten im makroökonomischen Umfeld im zweiten Quartal 2025 berücksichtigt, überprüfte der Konzern weiterhin neu auftretende Risiken, bewertete mögliche Ausgangs- und Abwärtseffekte und veranlasste Maßnahmen zur Steuerung der Strategie und Risikobereitschaft der Bank. Diese Überprüfungen gelangten zu dem Schluss, dass inklusive einer Bewertung der Unsicherheiten in Bezug auf die US-Zölle, der Konzern angemessen für erwartete Kreditverluste zum 30. Juni 2025 wertberichtigt war. Die Ergebnisse der oben genannten Überprüfungen und die Entwicklung wichtiger Portfolioindikatoren werden regelmäßig im Credit Risk Appetite and Management Forum sowie im Group Risk Committee erörtert. Erforderlichenfalls werden Vorkehrungen und Maßnahmen zur Risikominderung getroffen. Kundenratings werden regelmäßig überprüft, um den neuesten makroökonomischen Entwicklungen Rechnung zu tragen. Kunden mit potenziell erheblichen Risikoveränderungen werden auf die Überwachungsliste gesetzt (Stufe 2), Stundungsmaßnahmen können ausgehandelt werden sowie Kreditlimite und Besicherungen überprüft werden. Insgesamt ist der Konzern der Auffassung, dass er auf der Grundlage seiner täglichen Risikomanagementtätigkeiten und regelmäßigen Überprüfungen für neu auftretende Risiken angemessene Wertberichtungen (ECL) gebildet hat. ModellsensitivitätDer Konzern hat drei wesentliche im IFRS 9-Modell enthaltene Annahmen für das Modell ermittelt. Dazu gehören zukunftsorientierte makroökonomische Variablen, die quantitativen Kriterien für die Bestimmung, ob ein Kreditnehmer eine erhebliche Erhöhung des Kreditrisikos erlitten hat und in Stufe 2 übertragen wurde, und die Festsetzung der Verlustquoten (LGD) in den homogenen Portfolios in Stufe 3. Im Folgenden analysiert die Bank die möglichen Auswirkungen, wenn diese im ECL-Modell zugrunde gelegten Annahmen von den Basiserwartungen der Bank abweichen sollten. Die Sensibilität der quantitativen Kriterien für die Feststellung, ob ein Kreditnehmer ein erhebliches Kreditrisiko erlitten hat und in Stufe 2 übertragen wurde, und die Sensitivität der gesetzten Verlustquoten bei Ausfall (LGD) homogener Portfolios in Stufe 3 haben sich gegenüber den im Geschäftsbericht 2024 angegebenen Beträgen nicht wesentlich verändert. Makroökonomische VariablenDie Sensitivität der PD Komponente des ECL-Models in Bezug auf potenzielle Änderungen der Prognosewerte für die wichtigsten MEVs ist in der nachstehenden Tabelle dargestellt, welche die Auswirkungen auf den ECL von Abwärts- und Aufwärtsverschiebungen für relevante Gruppen von MEVs zum 31. Juni 2025 und 31. Dezember 2024 auflistet. Die Größe der Abwärts- und Aufwärtsverschiebungen wird im Bereich einer Standardabweichung ausgewählt, die in Statistiken und Wahrscheinlichkeitsberechnungen verwendet wird und ein Maß für die Streuung der Werte einer zufälligen Variablen ist. Jede dieser Gruppen besteht aus MEVs der gleichen Kategorie:
Obwohl Zinssätze und Inflation in den oben genannten MEVs nicht in expliziter Weise berücksichtigt wurden, spiegeln sich die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen von Änderungen dieser Risikotreiber typischerweise in den anderen makroökonomischen Variablen des Modells wider, beispielsweise in Form von niedrigerem BIP-Wachstum, höherer Arbeitslosigkeit oder höheren Credit Spreads. Darüber hinaus enthält die Sensitivitätsanalyse nur die Auswirkungen der aggregierten MEV-Gruppe (d.h., eine potenzielle Korrelation zwischen verschiedenen MEV-Gruppen oder die Auswirkungen der Management Overlays werden nicht berücksichtigt). Die Sensitivitätsanalyse enthält keine gesonderten umfassenden Szenarien, die die Auswirkungen potenzieller MEV-Bewegungen aus US-Zollankündigungen nach Quartalsende widerspiegeln. ECL für Stufe 3 wird nicht berührt und in den folgenden Tabellen nicht berücksichtigt, da ihre Berechnung von den makroökonomischen Szenarien unabhängig ist. Zum 30. Juni 2025 ist die Sensitivitätswirkung gegenüber dem 31. Dezember 2024 höher, bedingt durch Portfolio-änderungen, höheren ECL und Verschlechterung der MEV-Basisprognosen, auf die sich die Analysen stützten. IFRS 9 - Sensitivitäten von zukunftsgerichteten Informationen - Konzernebene2
1 Hier gilt das Vorzeichen der Verschiebung für Ölpreisänderungen. Goldpreisänderungen haben das entgegengesetzte Vorzeichen;
1 Hier gilt das Vorzeichen der Verschiebung für Ölpreisänderungen. Goldpreisänderungen haben das entgegengesetzte Vorzeichen 2 Die Sensitivitätsanalyse wurde ohne die oben genannte Aktualisierung des LGD-Modells durchgeführt IFRS 9 Erwartete VerlusteDie Risikovorsorge im Kreditgeschäft betrug im zweiten Quartal 423 Mio. € und lag damit bei 36 Basispinkten des durchschnittlichen Kreditvolumens. Dies entspricht einem Rückgang von 10% gegenüber dem Vorquartal und 11% gegenüber dem zweiten Quartal 2024. Die Risikovorsorge für leistungsgestörte Kredite (Stufe 3) sank sowohl gegenüber dem Vorquartal und den Vorjahresquartalen deutlich auf 300 Mio. Euro. Dies spiegelte hauptsächlich aktualisierte Modelle entsprechend regulatorischen Anforderungen wider. Die Risikovorsorge für Kredite, die weiterhin bedient werden (Stufe 1 und 2), lag im zweiten Quartal bei 123 Mio. Euro, nach 130 Mio. € im ersten Quartal 2025. Damit lag sie deutlich höher als im Vorjahresquartal. Diese Entwicklung ging auf regulatorisch bedingte Modellaktualisierungen zurück, die sich hauptsächlich auf Gewerbeimmobilien auswirkten, sowie auf Portfolioeffekte und aktualisierte makroökonomische Annahmen. Im ersten Halbjahr 2025 sank die Risikovorsorge im Kreditgeschäft gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2% auf 894 Mio. € und entsprach damit 37 Basispunkten des durchschnittlichen Kreditvolumens. Die Risikovorsorge für leistungsgestörte Kredite (Stufe 3) lag im ersten Halbjahr 2025 bei 641 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stellt dies einen Rückgang von 30% dar. Die Risikovorsorge für Kredite, die weiterhin bedient wurden (Stufe 1 und 2), lag dagegen im ersten Halbjahr 2025 mit 253 Mio. € deutlich über dem Niveau des Vorjahreszeitraums und spiegelte die bereits erwähnten Faktoren wider. Qualität von VermögenswertenDieser Abschnitt beschreibt die Qualität von Schuldinstrumenten, die einer Wertminderung unterliegen. Diese bestehen unter IFRS 9 aus Schuldinstrumenten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden, Finanzinstrumenten, die erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden (FVOCI), sowie außerbilanziellen Kreditzusagen wie zum Beispiel Kreditzusagen und Finanzgarantien (im Folgenden zusammenfassend als "Vermögenswerte" bezeichnet). Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über den Forderungsbetrag und die Risikovorsorge je Klasse der Schuldinstrumente, aufgeschlüsselt in Stufen gemäß der IFRS 9 Anforderungen. Überblick über wertminderungsrelevante Finanzielle Vermögenswerte
1 Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte umfassen: Forderungen aus dem Kreditgeschäft zu fortgeführten Anschaffungskosten, Barreserven und Zentralbankeinlagen, Einlagen bei Kreditinstituten (ohne Zentralbanken), Forderungen aus übertragenen Zentralbankeinlagen und aus Wertpapierpensionsgeschäften (Reverse Repos), Forderungen aus Wertpapierleihen sowie einzelne Bestandteile der Sonstigen Aktiva 2 Die Wertminderungen für Kreditausfälle beinhalten nicht Wertminderungen für Länderrisiken in Höhe von 7 Mio. € zum 30. Juni 2025 und 14 Mio. € zum 31. Dezember 2024 3 Die Wertminderungen für Kreditausfälle beinhalten nicht Wertminderungen für Länderrisiken in Höhe von 10 Mio. € zum 30. Juni 2025 und 2 Mio. € zum 31. Dezember 2024 Zusätzliche InformationenVorstand und AufsichtsratVorstandDer Aufsichtsrat der Deutschen Bank hat am 12. Dezember 2024 Dr. Marcus Chromik zum Chief Risk Officer und Mitglied des Vorstands bestimmt. Er hat dieses Amt am 20. Mai 2025 übernommen und folgt auf Olivier Vigneron, der die Bank darüber informiert hatte, dass er seinen auslaufenden Vertrag nicht verlängern wird. Dr. Marcus Chromik wurde am 1. Mai 2025 Mitglied des Vorstands der Deutschen Bank. Am 27. März 2025 hat der Aufsichtsrat zur Kenntnis genommen, dass James von Moltke, Chief Financial Officer und verantwortlich für die Vermögensverwaltung, nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung steht, wenn sein Vertrag im Juni 2026 ausläuft. Prof. Dr. Stefan Simon verließ am 30. April 2025 die Bank. Seine Verantwortung für den Rechtsbereich und Group Governance hat Christian Sewing übernommen. Außerdem hatte der Aufsichtsrat entschieden, dass
AufsichtsratMit Ablauf der Hauptversammlung am 22. Mai 2025 endete turnusgemäß die Bestellungsperioden von Sigmar Gabriel, Dr. Dagmar Valcárcel, Dr. Theodor Weimer und Frank Witter. Sigmar Gabriel und Frank Witter wurden am 22. Mai 2025 für eine Amtszeit von vier Jahren als Mitglieder in den Aufsichtsrat wiedergewählt. Kirsty Roth und Dr. Klaus Moosmayer wurden ebenfalls am 22. Mai 2025 als Mitglieder in den Aufsichtsrat gewählt. Konzern-Gewinn- und VerlustrechnungGewinn- und Verlustrechnung
1 Zinsen und ähnliche Erträge in Höhe von 8,1 Mrd. € für das zweite Quartal 2025 bzw. 9,5 Mrd. € für das zweite Quartal 2024 sowie 16,6 Mrd. € für das erste Halbjahr 2025 und 19,1 Mrd. € für das erste Halbjahr 2024 wurden nach der Effektivzinsmethode berechnet. Ergebnis je Aktie
1 Im Zusammenhang mit jeweils im zweiten Quartal gezahlten Kupons auf Zusätzliche Tier-1-Anleihen wurde das Ergebnis in 2025 um 728 Mio. € und in 2024 um 574 Mio. € vor Steuern angepasst. Die gezahlten Kupons auf Zusätzliche Tier-1-Anleihen sind nicht Bestandteil des den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Konzernergebnisses und müssen daher gemäß IAS 33 bei der Berechnung abgezogen werden. Die Anpassung führt zu einer Verlustsituation bei der Berechnung des Ergebnisses je Aktie im zweiten Quartal 2024. 2 Aufgrund der Verlustsituation im zweiten Quartal 2024 werden potentiell verwässernde Aktien grundsätzlich nicht für die Berechnung des Ergebnisses je Aktie berücksichtigt, da diese nach angenommener Wandlung den Nettoverlust je Aktie verringern würden. In einer Gewinnsituation hingegen wäre der bereinigte gewichtete Durchschnitt der ausstehenden Aktien nach angenommener Wandlung im zweiten Quartal 2024 um 42,1 Millionen Aktien höher gewesen. Konzern-Gesamtergebnisrechnung
KonzernbilanzAktiva
1 Enthalten sind die zum Verkauf bestimmten langfristigen Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen. Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
1 Ohne Neubewertungsgewinne/-verluste (-) in Bezug auf leistungsdefinierte Versorgungszusagen, nach Steuern 2 Ohne unrealisierte Gewinne/Verluste (-) aus nach der Equitymethode bilanzierten Beteiligungen 3 Beinhaltet Zusätzliche Tier-1-Anleihen, die unbesicherte und nachrangige Anleihen der Deutschen Bank darstellen und unter IFRS als Eigenkapital klassifiziert sind 4 Beinhaltet den Nettoeffekt aus der Ausgabe, der Rückzahlung, dem Rückkauf und dem Verkauf von Zusätzlichen Eigenkapitalbestandteilen 5 Die Deutsche Bank hat am 03. Januar 2025 46,4 Mio. Stammaktien eingezogen. Die Einziehung verringerte den Nennwert der Stammaktien um 119 Mio. €. Die eingezogenen Stammaktien wurden zuvor als eigene Aktien im Bestand zu Anschaffungskosten von 675 Mio. € gehalten. Der Differenzbetrag zwischen den Anschaffungskosten und dem Nennwert der Aktien reduziert die Kapitalrücklage um 556 Mio. €. Die Deutsche Bank hat am 05. März 2024 45,5 Mio. Stammaktien eingezogen. Die Einziehung verringerte den Nennwert der Stammaktien um 117 Mio. €. Die eingezogenen Stammaktien wurden zuvor als eigene Aktien im Bestand zu Anschaffungskosten von 450 Mio. € gehalten. Der Differenzbetrag zwischen den Anschaffungskosten und dem Nennwert der Aktien reduziert die Kapitalrücklage um 333 Mio. € Konzern-Kapitalflussrechnung
1 Einschließlich Emissionen von Vorrangigen Langfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von 6,9 Mrd. € und Rückzahlungen/Rückläufen in Höhe von 3,5 Mrd. € bis zum 30. Juni 2025 (bis 30. Juni 2024: 7,7 Mrd. € und 1.0 Mrd. €) 2 Einschließlich Emissionen in Höhe von 14,1 Mrd. € und Rückzahlungen/Rückläufen in Höhe von 8,9 Mrd. € bis zum 30. Juni 2025 (bis 30. Juni 2024: 14,1 Mrd. € und 24,7 Mrd. €) 3 Nicht zahlungswirksame Veränderungen in den Nachrangigen Langfristigen Verbindlichkeiten betragen -765 Mio. €, wovon hauptsächlich 48 Mio. € auf Marktpreisveränderungen und -816 Mio. € auf Fremdwährungseffekte bis zum 30. Juni 2025 und 209 Mio. €, wovon 7 Mio. € hauptsächlich auf Marktpreisveränderungen und 199 Mio. € auf Fremdwährungseffekte bis zum 30. Juni 2024 zurückzuführen sind 4 Nicht zahlungswirksame Veränderungen in den Hybriden Kapitalinstrumenten betragen 2 Mio. €, wovon hauptsächlich -1 Mio. € auf Marktpreisveränderungen bis zum 30. Juni 2025 und 2 Mio. €, davon hauptsächlich -1 Mio. € Marktpreisveränderungen bis zum 30. Juni 2024 zurückzuführen sind 5 Nicht zahlungswirksame Veränderungen in den Leasingverbindlichkeiten betragen 156 Mio. €, wovon -198 Mio. € auf Fremdwährungseffekte bis zum 30. Juni 2025 und 368 Mio. €, wovon 46 Mio. € auf Fremdwährungseffekte bis zum 30. Juni 2024 zurückzuführen sind 6 Beinhaltet gezahlte und erhaltene Zinsen aus Derivaten, die als Sicherungsinstrumente im Rahmen der Fair-Value-Hedge-Accounting-Anwendung des Konzerns gelten, die Portfolioabsicherungen des Zinsrisikos gemäß der EU-Carve-out-Version von IAS 39 umfasst 7 Nicht eingeschlossen: verzinsliche Termineinlagen bei Zentralbanken in Höhe von 19,5 Mrd. € per 30. Juni 2025 und 19,6 Mrd. € per 30. Juni 2024 8 Nicht eingeschlossen: verzinsliche Termineinlagen bei Kreditinstituten in Höhe von 1,6 Mrd. € per 30. Juni 2025 und 1,7 Mrd. € per 30. Juni 2024 Zahlungsmittel und Guthaben bei Zentralbanken beinhalten zum 30. Juni 2025 Termin- und Sichteinlagen bei der russischen Zentralbank in Höhe von 497 Mio. € (773 Mio. € zum 30. Juni 2024). Diese unterliegen Devisenbeschränkungen. Davon qualifizieren sich Sichteinlagen in Höhe von 12 Mio. € (27 Mio. € zum 30. Juni 2024) als Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum Ende der Periode. Grundlage der Erstellung/Effekt aus Änderungen der BilanzierungsmethodenDer Konzernzwischenabschluss beinhaltet die Deutsche Bank Aktiengesellschaft, Taunusanlage 12, 60325 Frankfurt am Main sowie ihre Tochtergesellschaften (zusammen der „Konzern“, „Deutsche Bank“ oder „DB“) für die am 30. Juni 2025 beendete sechsmonatige Berichtsperiode und wird in Euro, der Berichtswährung des Konzerns, erstellt. Dieser Konzernzwischenabschluss basiert auf den International Financial Reporting Standards („IFRS“), wie sie vom International Accounting Standards Board („IASB“) veröffentlicht und durch die Europäische Union („EU“) in europäisches Recht übernommen wurden. Der Konzernzwischenabschluss berücksichtigt insbesondere auch die Anforderungen des IAS 34 an die Zwischenberichterstattung. Dieser Konzernzwischenabschluss ist nicht testiert und beinhaltet die Konzernbilanz zum 30. Juni 2025, die zugehörige Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung und Konzern-Kapitalflussrechnung für die am 30. Juni 2025 beendete sechsmonatige Berichtsperiode sowie zusätzliche Angaben. Dieser Konzernzwischenabschluss sollte in Verbindung mit dem testierten Konzernabschluss der Deutschen Bank für das am 31. Dezember 2024 beendete Geschäftsjahr gelesen werden, der, mit Ausnahme der in der Angabe „Erstmals angewandte Rechnungslegungsvorschriften“ dargelegten erstmals angewandten Rechnungslegungsvorschriften, nach den gleichen Rechnungslegungsgrundsätzen und wesentlichen Rechnungslegungseinschätzungen aufgestellt wurde. Der Konzern wendet die IFRS-Regelungen für die Absicherung des beizulegenden Zeitwerts auf Portfoliosicherungsbeziehungen für Zinsänderungsrisiken (Makrosicherungsbeziehungen) gemäß der IAS 39 EU carve-out Version an. Hintergrund der Anwendung der IAS 39 EU carve-out Version ist die Angleichung der Konzernbilanzierung von Sicherungsbeziehungen mit der Risikomanagementpraxis des Konzerns und der Bilanzierungspraxis von wichtigen Vergleichsunternehmen in der Europäischen Union. Unter der IAS 39 EU carve-out Version kann eine Absicherung des beizulegenden Zeitwerts für Makrosicherungsbeziehungen auf Sichteinlagen angewendet werden. Des Weiteren wird die Ineffektivität aus der Absicherungsbeziehung in allen Anwendungen der Absicherungen des beizulegenden Zeitwerts für Makrosicherungsbeziehungen im Allgemeinen nur erfasst, wenn die revidierte Schätzung der Cashflow-Beträge in den geplanten Zeitperioden unter die originär designierten Beträge in einer Zeitperiode fällt. Somit wird Ineffektivität in Fällen, in denen die revidierte Schätzung der Cashflow-Beträge in den geplanten Zeitperioden über den originär designierten Beträgen in einer Zeitperiode liegt, nicht erfasst. Die seitens des IASB veröffentlichten IFRS-Bilanzierungsregeln zur Absicherung des beizulegenden Zeitwerts für Makrosicherungsbeziehungen können auf Sichteinlagen nicht angewendet werden. Darüber hinaus wird Ineffektivität aus der Absicherungsbeziehung nach den von IASB veröffentlichten IFRS-Bilanzierungsregeln in allen Anwendungen der Absicherungen des beizulegenden Zeitwerts für Makrosicherungsbeziehungen erfasst, wenn die revidierte Schätzung der Cashflow-Beträge in den geplanten Zeitperioden über oder unter die originär designierten Beträge in einer Zeitperiode fällt. Die IAS 39 EU carve-out Version hebt auch das Verbot auf, eine Benchmark-Risikokomponente in einem Finanzinstrument zu identifizieren, dessen Preis unter der Benchmark liegt. Dies kann der Fall sein, wenn Finanzinstrumente einen negativen Spread aufweisen, sodass die identifizierte, nicht vertraglich festgelegte Risikokomponente größer ist als der Zinsertrag des Kontrakts selbst. Die Anwendung der IAS 39 EU carve out Version hatte eine negative Auswirkung von 535 Mio. € auf den Gewinn vor Steuern und von 383 Mio. € auf den Gewinn nach Steuern für die am 30. Juni 2025 beendete dreimonatige Berichtsperiode, verglichen mit einer positiven Auswirkung von 280 Mio. € auf den Gewinn vor Steuern und von 198 Mio. € auf den Gewinn nach Steuern für die am 30. Juni 2024 beendete dreimonatige Berichtsperiode. Die Anwendung der IAS 39 EU carve out-Version hatte eine negative Auswirkung von 144 Mio. € auf den Gewinn vor Steuern und von 103 Mio. € auf den Gewinn nach Steuern für die am 30. Juni 2025 beendete sechsmonatige Berichtsperiode, verglichen mit einer positiven Auswirkung von 683 Mio. € auf den Gewinn vor Steuern und von 485 Mio. € auf den Gewinn nach Steuern für die am 30. Juni 2024 beendete sechsmonatige Berichtsperiode. Das aufsichtsrechtliche Kapital und die aufsichtsrechtlichen Kapitalquoten des Konzerns werden auch auf Basis der IAS 39 EU carve out-Version berichtet. Die Anwendung der IAS 39 EU carve out-Version hatte zum 30. Juni 2025 einen negativen Effekt auf das harte Kernkapital von ungefähr 75 Basispunkten, verglichen mit einem negativen Effekt von ungefähr 26 Basispunkten zum 30. Juni 2024. Die Erstellung von Finanzinformationen gemäß IFRS verlangt vom Management, Beurteilungen und Annahmen hinsichtlich bestimmter Kategorien von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten zu treffen. Diese Beurteilungen und Annahmen beeinflussen den Ausweis von Aktiva und Passiva, von Eventualforderungen und -verbindlichkeiten am Bilanzstichtag sowie von Erträgen und Aufwendungen der Berichtsperiode. Die tatsächlichen Ergebnisse können von den Einschätzungen des Managements abweichen, insbesondere in Bezug auf mögliche Auswirkungen von Zöllen oder Inflation und breitere Veränderungen im politischen und geopolitischen Umfeld (z. B. der Krieg in der Ukraine oder der Konflikt im Nahen Osten). Die veröffentlichten Ergebnisse können nicht notwendigerweise als Indikatoren für ein zu erwartendes Gesamtergebnis des Geschäftsjahres gewertet werden. Erstmals angewandte RechnungslegungsvorschriftenNachstehend werden diejenigen Rechnungslegungsvorschriften erläutert, die für den Konzern von Bedeutung sind und in den ersten sechs Monaten des Jahres 2025 erstmals zur Anwendung kamen. IAS 21, “The Effects of Changes in Foreign Exchange Rates”Zum 1. Januar 2025 setzte der Konzern Änderungen zu IAS 21, “The Effects of Changes in Foreign Exchange Rates” um, die Leitlinien enthalten, um festzulegen, wann eine Währung umtauschbar ist und wie deren Wechselkurs zu bestimmen ist, wenn dies nicht der Fall ist. Sie verlangen auch die Angabe zusätzlicher Informationen, wenn eine Währung nicht umtauschbar ist. Die Umsetzung der Änderungen hatte keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss. Neue RechnungslegungsvorschriftenDie nachfolgenden Rechnungslegungsvorschriften waren zum 30. Juni 2025 noch nicht in Kraft getreten und kamen daher in den ersten sechs Monaten 2025 nicht zur Anwendung. IFRS 18, “Presentation and Disclosure in Financial Statements”,Im April 2024 veröffentlichte das IASB den neuen Standard IFRS 18, “Presentation and Disclosures in Financial Statements”, der IAS 1, “Presentation of Financial Statements” ersetzt. IFRS 18 beinhaltet neue Regelungen zur Struktur der Gewinn- und Verlustrechnung und neue Anforderungen zur Veröffentlichung zu von der Unternehmensleitung definierten Erfolgskennzahlen, sogenannten „Management-defined Performance Measures“ (MPMs). Der neue Standard tritt für Geschäftsjahre in Kraft, die am oder nach dem 1. Januar 2027 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Der Konzern überprüft zurzeit den voraussichtlichen Einfluss der Anforderungen des IFRS 18 auf den Konzernabschluss. IFRS 18 bedarf noch der Übernahme durch die EU in europäisches Recht. IFRS 19, “Subsidiaries without Public Accountability: Disclosures”Im Mai 2024 veröffentliche der IASB den neuen Standard IFRS 19, “Subsidiaries without Public Accountability: Disclosures“, der es einem Tochterunternehmen ermöglicht, reduzierte Angaben offenzulegen, wenn es die IFRS-Rechnungslegungsstandards in seinem Abschluss anwendet. Der neue Standard tritt für Geschäftsjahre in Kraft, die am oder nach dem 1. Januar 2027 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Der Konzern erwartet keine wesentlichen Auswirkungen der Anforderungen des IFRS 19 auf die Anhangangaben seiner Tochtergesellschaften. IFRS 19 bedarf noch der Übernahme durch die EU in europäisches Recht. IFRS 9, “Financial Instruments” und IFRS 7, “Financial Instruments: Disclosures”Im Mai 2024 veröffentlichte das IASB-Änderungen an der Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten (Änderungen an IFRS 9 und IFRS 7), die Themen adressieren, die während der Überprüfung der Klassifizierungs- und Bewertungsvorschriften von IFRS 9, „Financial Instruments“ nach der Einführung identifiziert wurden. Bei Anwendung eines elektronischen Zahlungssystems erlauben die Änderungen, unter bestimmten Voraussetzungen eine finanzielle Verbindlichkeit (oder einen Teil davon), die über ein elektronisches Zahlungssystem beglichen wird, vor dem Zeitpunkt der Erfüllung auszubuchen. Darüber hinaus beinhalten die Änderungen erweiterte Regeln zu Vertragsbedingungen, die mit einer elementaren Kreditvereinbarung übereinstimmen, zu nicht rückgriffsberechtigten finanziellen Vermögenswerten und zu vertraglich verknüpften Finanzinstrumenten. Zudem werden zusätzliche Angaben bei Vertragsbedingungen, die den Zeitpunkt oder die Höhe der vertraglichen Zahlungsströme verändern können, verlangt. Die Änderungen treten für Geschäftsjahre in Kraft, die am oder nach dem 1. Januar 2026 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Der Konzern überprüft zurzeit den voraussichtlichen Einfluss der Änderungen auf die Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten sowie die Angaben im Konzernabschluss. Änderungen der IFRS („Annual Improvements to IFRS“)Im Juli 2024 veröffentlichte das IASB im Rahmen seines Annual-Improvements-Projektes „Improvements to IFRS“ mehrere Änderungen bestehender IFRS. Diese umfassen Änderungen in der Terminologie sowie redaktionelle Korrekturen und beziehen sich auf IFRS 1, „First-time Adoption of International Financial Reporting Standards”, IFRS 7, „Financial Instruments: Disclosures” („IFRS 7“) und die begleitende Anleitung zur Umsetzung von IFRS 7, IFRS 9, „Financial Instruments”, IFRS 10, „Consolidated Financial Statements” und IAS 7, „Statement of Cash-Flows“. Die Änderungen treten für Geschäftsjahre in Kraft, die am oder nach dem 1. Januar 2026 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Der Konzern erwartet keine wesentlichen Auswirkungen der Umsetzung der Änderungen auf den Konzernabschluss. Contracts Referencing Nature-dependent Electricity - Änderungen zu IFRS 9 und IFRS 7Im Dezember 2024 veröffentlichte das IASB “Contracts Referencing Nature-dependent Electricity (Amendments to IFRS 9 and IFRS 7) um identifizerte Besonderheiten bezüglich des Kaufs und der Abnahme von Strom aus erneuerbaren Energien zu berücksichtigen. Die Regelungen umfassen Änderungen der Vorschriften für den Eigenverbrauch bei der Anwendung von IFRS 9 auf Verträge über den Kauf und der Abnahme von Strom aus erneuerbaren Energien. Zudem kann ein Unternehmen ein variables Volumen an erwarteten Stromtransaktionen aus erneuerbaren Energien als Grundgeschäft in einer Sicherungsbeziehung nach IFRS 9 designieren und bei der Messung der Effektivität berücksichtigen. Außerdem werden nach IFRS 7 und IFRS 19 zusätzliche Angaben für Transaktionen mit Strom aus erneuerbaren Energien verlangt. Die Änderungen treten für die Geschäftsjahre in Kraft, die am oder nach dem 1. Januar 2026 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Der Konzern hält keine wesentlichen Strombezugsverträge und erwartet demnach keine signifikanten Auswirkungen auf den Konzernabschluss. GeschäftsbereicheÄnderungen in der Darstellung der GeschäftsbereicheIm ersten Quartal 2025 änderte die Deutsche Bank die Klassifizierung von Erträgen im Zusammenhang mit bestimmten Aktivitäten, für die Erträge zwischen der Unternehmensbank und der Investmentbank geteilt werden, um die Auswirkungen auf den Zinsertrag und den Provisionsüberschuss genauer darzustellen. Diese Aktivitäten umfassen die Allokation von Devisenerträgen mit Kunden der Unternehmensbank, die in der Investmentbank verbucht werden, auf die Unternehmensbank sowie die Allokation von Erträgen aus Relationship-Lending Aktivitäten, die in der Unternehmensbank verbucht werden, auf die Unternehmensbank und die Investmentbank. Bisher wurden beide Allokationen im sonstigen Ergebnis ausgewiesen, werden nun aber direkt in die jeweiligen Ertragskategorien klassifiziert. Die Änderungen führten nicht zu einer Änderung der Allokationen zwischen den beiden Segmenten Unternehmensbank und Investmentbank selbst und hatten keine Auswirkungen auf die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung. Vergleichszahlen für die Vorjahre werden in der aktuellen Berichtsstruktur dargestellt. Investitionen und DesinvestitionenIn den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2025 hat der Konzern keine wesentlichen Investitionen und Desinvestitionen getätigt. Segmentergebnisse
N/A - Nicht aussagekräftig
N/A - Nicht aussagekräftig Die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden an die Darstellung des laufenden Jahres angepasst
N/A - Nicht aussagekräftig
N/A - Nicht aussagekräftig Die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden an die Darstellung des laufenden Jahres angepasst Unternehmensbank
N/A - Nicht aussagekräftig Die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden an die Darstellung des laufenden Jahres angepasst 1 Ab dem ersten Quartal 2025 werden bestimmte kleinere, weniger komplexe Kunden, die bisher unter Corporate Treasury Services geführt wurden, unter Geschäftskunden (Business Banking) ausgewiesen. Die Umgliederung folgt einer Überprüfung und Neuausrichtung der Kundenbetreuung, um den Kunden die effektivste Betreuung innerhalb der Unternehmensbank zu bieten. Die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden an die Darstellung des laufenden Jahres angepasst 2 Die Darstellung der Umsatzbeteiligung zwischen der Unternehmensbank und der Investmentbank wurde ab dem ersten Quartal 2025 geändert. Weitere Informationen sind im Abschnitt „Zusätzliche Informationen: Grundlage der Erstellung/Effekt aus Änderungen der Bilanzierungsmethoden - Geschäftsbereiche“ dieses Berichts enthalten 3 Zum Quartalsende 4 Die Vermögenswerte der Geschäftsbereiche werden konsolidiert dargestellt, das heißt, Salden zwischen den Geschäftsbereichen sind nicht enthalten 5 Die Aufwand-Ertrag-Relation ist der prozentuale Anteil der Zinsunabhängigen Aufwendungen insgesamt an der Summe aus Zinsüberschuss vor Risikovorsorge im Kreditgeschäft und Zinsunabhängigen Erträgen Investmentbank
N/A - Nicht aussagekräftig Die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden an die Darstellung des laufenden Jahres angepasst 1 Zum Quartalsende 2 Die Vermögenswerte der Geschäftsbereiche werden konsolidiert dargestellt, das heißt, Salden zwischen den Geschäftsbereichen sind nicht enthalten 3 Die Aufwand-Ertrag-Relation ist der prozentuale Anteil der Zinsunabhängigen Aufwendungen insgesamt an der Summe aus Zinsüberschuss vor Risikovorsorge im Kreditgeschäft und Zinsunabhängigen Erträgen Privatkundenbank
N/A - Nicht aussagekräftig Die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden an die Darstellung des laufenden Jahres angepasst 1 Ein Teil der europäischen Personal Banking Kunden wurde zum ersten Quartal 2025 zu Wealth Management und Private Banking überführt. Diese Veränderungen stellt Anpassungen in der Kundenklassifizierung der Privatkundenbank dar und dient dazu die Konzernrechnungslegung an die zugrundliegende Geschäftsstruktur anzugleichen. Die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden an die Darstellung des laufenden Jahres angepasst 2 Zum Quartalsende 3 Die Vermögenswerte der Geschäftsbereiche werden konsolidiert dargestellt, das heißt, Salden zwischen den Geschäftsbereichen sind nicht enthalten 4 Der Konzern definiert verwaltetes Vermögen als (a) im Namen von Kunden zu Anlagezwecken gehaltenes Vermögen und/oder (b) als von der Bank verwaltete oder auf beratender Basis verwaltete Vermögenswerte der Kunden; die Bank hält verwaltetes Vermögen auf diskretionärer beziehungsweise Beratungsbasis oder als Einlagen; Einlagen gelten als verwaltetes Vermögen, wenn sie Anlagezwecken dienen; im Personal Banking umfasst dies Termin- und Spareinlagen; im Wealth Management & Private Banking (exkl. Business Banking) wird davon ausgegangen, dass alle Kundengelder primär zu Anlagezwecken bei der Bank gehalten werden und daher als verwaltetes Vermögen definiert werden. In Fällen, in denen die Privatkundenbank Anlageprodukte vertreibt, die als verwaltete Vermögenswerte qualifizieren und von der DWS verwaltet werden, werden diese als verwaltete Vermögenswerte für die Privatkundenbank und für Asset Management (DWS) berichtet, da es sich um zwei verschiedene, unabhängige Dienstleistungen für die verwalteten Vermögenswerte handelt 5 Die Aufwand-Ertrag-Relation ist der prozentuale Anteil der Zinsunabhängigen Aufwendungen insgesamt an der Summe aus Zinsüberschuss vor Risikovorsorge im Kreditgeschäft und Zinsunabhängigen Erträgen Asset Management
N/A - Nicht aussagekräftig 1 Zum Quartalsende 2 Die Vermögenswerte der Geschäftsbereiche werden konsolidiert dargestellt, das heißt, Salden zwischen den Geschäftsbereichen sind nicht enthalten 3 Verwaltetes Vermögen (AuM) bezeichnet Vermögenswerte, (a) die das Segment auf diskretionärer oder nicht-diskretionärer Beratungsbasis verwaltet; einschließlich der Fälle, in denen es die Verwaltungsgesellschaft ist und das Portfoliomanagement an Dritte ausgelagert wird; und (b) die von einem Dritten gehalten oder verwaltet werden und zu denen das Segment auf Vertragsbasis laufend Beratung einschließlich regelmäßiger oder periodischer Bewertung, Überwachung und/oder Überprüfung leistet. Das verwaltete Vermögen umfasst sowohl kollektive Kapitalanlagen (einschließlich Publikumsfonds und börsengehandelter Fonds) als auch separate Kundenmandate. Das verwaltete Vermögen wird zum aktuellen Marktwert auf der Grundlage der lokalen aufsichtsrechtlichen Vorschriften für Vermögensverwalter zu jedem Bilanzstichtag bewertet, die von den nach IFRS geltenden Regeln für den beizulegenden Zeitwert abweichen können. Messbare Werte sind für die meisten Einzelhandelsprodukte täglich verfügbar, können aber für einige Produkte nur monatlich, vierteljährlich oder sogar jährlich aktualisiert werden. Während das verwaltete Vermögen nicht die nach der Equity-Methode bilanzierten Investitionen des Segments umfasst, beinhaltet es das Startkapital und jedes zugesagte Kapital, auf das das Segment Verwaltungsgebühren erhält. In Fällen, in denen die Privatkundenbank Anlageprodukte vertreibt, die als verwaltete Vermögenswerte qualifizieren und von der DWS verwaltet werden, werden diese als verwaltete Vermögenswerte für die Privatkundenbank und für Asset Management (DWS) berichtet, da es sich um zwei verschiedene, unabhängige Dienstleistungen für die verwalteten Vermögenswerte handelt 4 Die Aufwand-Ertrag-Relation ist der prozentuale Anteil der Zinsunabhängigen Aufwendungen insgesamt an der Summe aus Zinsüberschuss vor Risikovorsorge im Kreditgeschäft und Zinsunabhängigen Erträgen Corporate & Other
N/A - Nicht aussagekräftig 1 Zum Quartalsende Angaben zur Konzern-Gewinn- und VerlustrechnungZinsüberschuss und Ergebnis aus zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten/Verpflichtungen
1 Das Handelsergebnis beinhaltet Gewinne und Verluste aus Derivaten, die die Anforderungen für eine Bilanzierung als Sicherungsbeziehung nicht erfüllen 2 Die Vorjahres-Segmentinformationen wurden in die aktuelle Struktur umklassifiziert 3 Ab dem ersten Quartal 2025 werden bestimmte kleinere, weniger komplexe Kunden, die bisher unter Corporate Treasury Services geführt wurden, unter Geschäftskunden (Business Banking) ausgewiesen. Die Umgliederung folgt einer Überprüfung und Neuausrichtung der Kundenbetreuung, um den Kunden die effektivste Betreuung innerhalb der Unternehmensbank zu bieten. Die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden an die Darstellung des laufenden Jahres angepasst 4 Ein Teil der europäischen Personal Banking Kunden wurde zum ersten Quartal 2025 zu Wealth Management und Private Banking überführt. Diese Veränderungen stellt Anpassungen in der Kundenklassifizierung der Privatkundenbank dar und dient dazu die Konzernrechnungslegung an die zugrundliegende Geschäftsstruktur anzugleichen. Die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden an die Darstellung des laufenden Jahres angepasst ProvisionsüberschussAufgliederung der Erträge nach Art der Dienstleistung und Segment
Die Vergleichszahlen der Vorjahre wurden an die Darstellung des laufenden Jahres angepasst.
Die Vergleichszahlen der Vorjahre wurden an die Darstellung des laufenden Jahres angepasst. Im ersten Halbjahr 2025 hat der Konzern seine Methodik zur Erfassung von Erträgen aus der Verwaltung alternativer geschlossener Fonds mit kumulativer, ausschüttungsbasierter Performancevergütung weiter verfeinert. Die überarbeitete Methodik basiert auf einem parameterbasierten Ansatz, der die Ertragsrealisierung anhand der bereits veräußerten Vermögenswerte sowie der Bewertung der verbleibenden Fondsvermögenswerte zum Bilanzstichtag beurteilt. Die Bewertung der verbleibenden Vermögenswerte erfolgt auf Basis einer diskontierten Bewertung, die von einer unabhängigen Bewertung ausgeht und um potenzielle Schwankungen infolge makroökonomischer Entwicklungen sowie der Performance der verbleibenden Vermögenswerte angepasst wird. Ergänzt wird der parameterbasierte Ansatz durch eine Experteneinschätzung, bei der die Bewertungsspezialisten des Konzerns eine sogenannte „Bewertungsobergrenze“ („valuation cap“) festlegen, die nicht überschritten werden darf. Die Anwendung der verfeinerten Methodik führte im ersten Halbjahr 2025 zu einer Erfassung von leistungsabhängigen Gebühren in Höhe von 67 Mio. € in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung. Zum 30. Juni 2025 betrug der Saldo der Forderungen aus Provisionserträgen 960 Mio. € (30. Juni 2024: 908 Mio. €). Der Saldo aus Vertragsverbindlichkeiten aus Provisionserträgen betrug zum 30. Juni 2025 87 Mio. € (30. Juni 2024: 109 Mio. €). Vertragliche Verbindlichkeiten entstehen durch die Verpflichtung des Konzerns, zukünftige Dienstleistungen für den Kunden zu erbringen, für die er vom Kunden vor der Leistungserbringung Entgelte enthalten hat. Die Salden aus Forderungen und vertraglichen Verbindlichkeiten ändern sich nicht wesentlich von Berichtsperiode zu Berichtsperiode. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sie sich vor allem auf wiederkehrende Dienstleistungsverträge mit Leistungsfristen von weniger als einem Jahr beziehen. Dazu gehören monatliche Kontokorrent- und vierteljährliche Vermögensverwaltungsdienstleistungen. Vertragliche Verbindlichkeiten aus früheren Berichtsperioden werden generell als Ergebnis in nachfolgenden Berichtsperioden als Provisionsergebnis ausgewiesen. Es gibt einige Verträge, bei denen Kundenzahlungen für erbrachte Dienstleistungen des Konzerns über den Leistungszeitraum bis zum Ende der Leistungsperiode nicht erforderlich sind,. Ist der Konzern, am Ende der Leistungsperiode sicher über eine Zahlung, wird nach der Erbringung von Dienstleistungen ein vertraglicher Vermögenswert und entsprechende Provisionen und Gebühren erfasst. Zum 30. Juni 2025 und 2024 hat der Konzern keine wesentlichen vertraglichen Vermögenswerte erfasst. Gewinn und Verlust aus der Ausbuchung von zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten FinanzinstrumentenWährend den ersten neun Monate des bis zum 30. Juni 2025 veräußerte der Konzern finanzielle Vermögenswerte, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet wurden, in Höhe von 173 Mio. € (30. Juni 2024: 134 Mio. €). Die nachstehende Tabelle zeigt die Gewinne und Verluste, die sich aus der Ausbuchung dieser Wertpapiere ergeben.
RestrukturierungDie Restrukturierungsmaßnahmen sind in erster Linie auf die Strategie „Globale Hausbank“ zurückzuführen. Der Konzern hat Effizienzmaßnamen, die zur Erreichung der Ziele der Bank in 2025 beitragen sollen, definiert und ist dabei, diese umzusetzen. Der Restrukturierungsaufwand beinhaltet sowohl Abfindungszahlungen, Aufwand zur beschleunigten Amortisation von noch nicht amortisierten aufgeschobenen Vergütungskomponenten aufgrund der Verkürzung der zukünftigen Restdienstzeiten sowie Aufwendungen für vorzeitige Kündigungen von Immobilienmietverträgen. Restrukturierungsaufwand aufgegliedert nach Bereichen
Restrukturierungsaufwand aufgegliedert nach Aufwandsart
1 Aufwand für vorzeitige Vertragsbeendigung, vornehmlich für Mietverhältnisse für vom Konzern genutzte Gebäude Die Restrukturierungsrückstellungen betrugen am 30. Juni 2025 230 Mio. € (31. Dezember 2024: 273 Mio. €). Der überwiegende Teil der aktuellen Restrukturierungsrückstellung wird voraussichtlich bis Ende 2025 verbraucht werden. In den sechs Monaten bis zum 30. Juni 2025 wurde die Mitarbeiterzahl auf Basis von Vollzeitkräften als Bestandteil unserer Restrukturierungsmaßnahmen um 157 reduziert. Diese Reduzierungen betreffen die Bereiche wie folgt:
Effektive SteuerquoteQuartalsvergleich 2025 versus 2024Der Ertragsteueraufwand lag im Berichtsquartal bei 688 Mio. € (zweites Quartal 2024: 358 Mio. €). Die effektive Steuerquote belief sich für das zweite Quartal 2025 auf 28%. Im Vergleich dazu lag die effektive Steuerquote im zweiten Quartal 2024 bei 87%, die überwiegend durch steuerlich nicht abzugsfähige Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten beeinflusst wurde. Halbjahresvergleich 2025 versus 2024In den ersten sechs Monaten belief sich der Ertragsteueraufwand auf 1.513 Mio. € (Vergleichszeitraum 2024: 943 Mio. €). Die effektive Steuerquote betrug im ersten Halbjahr 2025 29%. Im Vergleich dazu lag die effektive Steuerquote in den ersten sechs Monaten 2024 bei 39%, die überwiegend durch steuerlich nicht abzugsfähige Aufwendungen für Rechtsstreitigkeiten beeinflusst wurde. Deutsche SteuerreformMit Zustimmung des Bundesrats am 11. Juli 2025 wurde ein neues Steuergesetz verabschiedet („Gesetz für ein steuerliches Investitionssofortprogramm zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Deutschland“). Ab dem 1. Januar 2028 wird der Körperschaftsteuersatz in Deutschland über einen Zeitraum von fünf Jahren bis zum Jahr 2032 schrittweise von derzeit 15 % auf 10 % gesenkt. Im dritten Quartal müssen latente Steueransprüche und -verbindlichkeiten im Zusammenhang mit den Aktivitäten des Konzerns in Deutschland, die voraussichtlich nach dem 31. Dezember 2027 realisiert werden, neu bewertet werden, um die künftig niedrigeren Steuersätze zu berücksichtigen. Die Neubewertung kann teilweise erfolgswirksam und teilweise im sonstigen Ergebnis erfasst werden. Die Bank erwartet nicht, dass die Neubewertung eine wesentliche Auswirkung auf den Konzernabschluss haben wird. Angaben zur KonzernbilanzZum beizulegenden Zeitwert bewertete FinanzinstrumenteBewertungsverfahrenDer Konzern verfügt über ein etabliertes Bewertungsrahmenwerk, das interne Kontrollstandards, Methoden, Bewertungstechniken und Verfahren für den Bewertungsprozess und die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert beinhaltet. Nachstehend werden die Bewertungsmethoden erläutert, die zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts der verschiedenen Arten der vom Konzern verwendeten Finanzinstrumente eingesetzt werden. Festverzinsliche Wertpapiere von staatlichen und quasistaatlichen Emittenten und Unternehmen sowie Eigenkapitaltitel - Sofern es keine in jüngster Zeit durchgeführten Transaktionen gibt, kann der beizulegende Zeitwert auf Basis des letzten Marktpreises, bereinigt um alle seither erfolgten Risiko- und Informationsänderungen, ermittelt werden. Werden auf einem aktiven Markt vergleichbare Instrumente notiert, wird der beizulegende Zeitwert durch Anpassung des Vergleichswerts um die jeweiligen Differenzen in den Risikoprofilen dieser Instrumente bestimmt. Sind keine vergleichbaren Werte verfügbar, wird der beizulegende Zeitwert anhand komplexerer Modellierungstechniken bestimmt. Diese Techniken umfassen discounted Cashflow (DCF)-Verfahren, die die aktuellen Marktkonditionen für Kredit-, Zins-, Liquiditäts- und sonstige Risiken berücksichtigen. Bei Modellierungstechniken für Eigenkapitaltitel können auch Ertragsmultiplikatoren eingesetzt werden. Hypothekarisch besicherte und durch andere Vermögenswerte unterlegte Wertpapiere („MBS/ABS“) - Zu diesen Instrumenten gehören private und gewerbliche MBS sowie sonstige ABS einschließlich CDOs. ABS weisen besondere Merkmale auf, da sie mit unterschiedlichen zugrunde liegenden Vermögenswerten besichert sind und die Kapitalstruktur der Emittenten variiert. Die Komplexität steigt darüber hinaus, wenn die zugrunde liegenden Vermögenswerte selbst ABS sind, wie dies beispielsweise bei vielen forderungsbesicherten Schuldverschreibungen der Fall ist. Wenn es keine zuverlässigen externen Preisermittlungen gibt, werden ABS entweder anhand einer vergleichenden Analyse auf der Grundlage ähnlicher am Markt beobachtbarer Transaktionen oder anhand branchenüblicher Modelle unter Berücksichtigung verfügbarer beobachtbarer Daten bewertet. Die externen, branchenüblichen Modelle kalkulieren die Zins- und Tilgungszahlungen im Rahmen einer Transaktion auf der Grundlage von Annahmen, die unabhängigen Preistests unterzogen werden können. Die Eingangsparameter beinhalten Annahmen über vorzeitige Tilgungen, Verlustannahmen (Zeitpunkt und Verlusthöhe) und einen Diskontierungszinssatz (Spread, Rendite oder Diskontierungsmarge). Diese Eingangsgrößen/Annahmen basieren auf tatsächlichen Transaktionen, externen Marktanalysen und gegebenenfalls Marktindizes. Kredite - Bei bestimmten Krediten lässt sich der beizulegende Zeitwert anhand des Marktpreises einer erst kürzlich erfolgten Transaktion unter Einbeziehung sämtlicher Risiko- und Informationsveränderungen seit dem Transaktionsdatum ermitteln. Sofern keine aktuellen Markttransaktionen vorliegen, wird der beizulegende Zeitwert anhand von Kursangaben von Brokern, Konsenspreisfeststellungen, vergleichbaren Instrumenten oder mithilfe von DCF-Verfahren bestimmt. In den DCF-Verfahren werden je nach Angemessenheit Eingangsparameter für Kredit-, Zins- und Währungsrisiken, geschätzte Ausfallverluste und die bei Ausfällen ausgenutzten Beträge verwendet. Die Parameter Kreditrisiko, geschätzte Ausfallverluste und Ausnutzung zum Zeitpunkt des Ausfalls werden, sofern verfügbar und angemessen, anhand von Informationen über die betreffenden Kredit- oder CDS-Märkte ermittelt. Leveraged-Finance-Kredite können sich durch transaktionsspezifische Merkmale auszeichnen, die die Relevanz der am Markt beobachtbaren Transaktionen einschränken. Gibt es vergleichbare Transaktionen, für die beobachtbare Parameter externer Pricing Services vorliegen, werden diese Informationen entsprechend den Transaktionsunterschieden angepasst. Gibt es keine vergleichbaren Transaktionen, wird ein DCF-Verfahren angewandt, bei dem die Kreditrisikoaufschläge aus dem entsprechenden Index für Leveraged-Finance-Kredite abgeleitet werden. Dabei werden die Branchenklassifizierung, die Nachrangigkeit des Kredits sowie sonstige relevante Informationen über den Kredit und den jeweiligen Kontrahenten berücksichtigt. Außerbörsliche derivative Finanzinstrumente - Transaktionen, die dem Marktstandard entsprechen und an liquiden Märkten gehandelt werden - wie Zinsswaps, Devisentermingeschäfte und Optionskontrakte in G-7-Währungen -, sowie Aktienswaps und Optionskontrakte auf börsennotierte Wertpapiere oder Indizes werden anhand von branchenüblichen Standardmodellen mit notierten Eingangsparametern bewertet. Die Eingangsparameter können, soweit möglich, von Pricing Services oder Konsens-Pricing-Services eingeholt beziehungsweise aus kürzlich durchgeführten Transaktionen an aktiven Märkten abgeleitet werden. Für komplexere Finanzinstrumente werden differenziertere Modellierungstechniken verwendet, die für das Finanzinstrument spezifisch und anhand verfügbarer Marktpreise kalibriert sind. Ist eine Kalibrierung des Bewertungsergebnisses anhand relevanter Marktreferenzen nicht möglich, werden Bewertungsanpassungen genutzt, um das Bewertungsergebnis um alle Differenzen zu bereinigen. In weniger aktiven Märkten werden Informationen aus weniger häufig stattfindenden Markttransaktionen, Kursangaben von Brokern sowie Extrapolations- und Interpolationsverfahren abgeleitet. Sind keine beobachtbaren Preise oder Eingangsgrößen vorhanden, ist eine Einschätzung durch das Management erforderlich, um den beizulegenden Zeitwert mithilfe anderer relevanter Informationsquellen zu bestimmen, die historische Daten, die Fundamentalanalyse der wirtschaftlichen Eckdaten der Transaktion und vergleichbare Daten von ähnlichen Transaktionen beinhalten. Finanzielle Verbindlichkeiten, die unter der Fair-Value-Option zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam bewertet werden - Der beizulegende Zeitwert der finanziellen Verbindlichkeiten, die unter der Fair-Value-Option zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam bewertet werden, berücksichtigt alle Marktrisikofaktoren einschließlich eines Maßes für das Kreditrisiko des Konzerns, das für diese finanzielle Verbindlichkeit relevant ist (d. h. eine eigene Kreditanpassung (OCA) für strukturierte Schuldverschreibungen). Nach IFRS 9 wird die eigene Kreditkomponente der Veränderung des beizulegenden Zeitwerts im sonstigen Ergebnis erfasst. Finanzielle Verbindlichkeiten, die in dieser Klassifizierung enthalten sind, beinhalten Emissionen strukturierter Schuldverschreibungen, strukturierte Einlagen und andere strukturierte Wertpapiere, die von konsolidierten Zweckgesellschaften begeben wurden. Der beizulegende Zeitwert dieser finanziellen Verbindlichkeiten wird durch Diskontierung der vertraglichen Cashflows unter Verwendung der relevanten kreditbereinigten Zinskurve ermittelt (d. h. unter Verwendung des Spreads, zu dem ähnliche Instrumente zum Bewertungsstichtag gehandelt würden, da dies den Wert aus der Sicht eines Marktteilnehmers widerspiegelt, der den identischen Posten als Vermögenswert hält). Wenn die zum beizulegenden Zeitwert erfolgswirksam bewerteten finanziellen Verbindlichkeiten, für die die Fair-Value-Option gewählt wurde, besichert sind, wie z. B. verliehene Wertpapiere und im Rahmen von Rückkaufvereinbarungen verkaufte Wertpapiere, wird die Verbesserung der Kreditqualität bei der Bewertung der Verbindlichkeit zum beizulegenden Zeitwert berücksichtigt. Verbindlichkeiten aus Investmentverträgen - Vermögenswerte, die mit den Verbindlichkeiten aus Investmentverträgen verbunden sind, gehören dem Konzern und verpflichten den Konzern, diese Vermögenswerte zur Begleichung der damit verbundenen Verbindlichkeiten zu verwenden. Daher wird der beizulegende Zeitwert der Verbindlichkeiten aus Investmentverträgen durch den beizulegenden Zeitwert der zugrunde liegenden Vermögenswerte bestimmt (d. h. der bei Rückgabe der Policen zu zahlende Betrag). Hierarchie des beizulegenden ZeitwertsDie zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesenen Finanzinstrumente wurden den drei Kategorien gemäß der IFRS-Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts zugeordnet: Level 1 - mittels notierter Preise in aktiven Märkten bewertete Finanzinstrumente, deren beizulegender Zeitwert direkt von Preisen an aktiven, liquiden Märkten abgeleitet werden kann. Hierzu zählen Staatsanleihen, börslich gehandelte Derivate sowie Eigenkapitaltitel, die in aktiven und liquiden Märkten gehandelt werden. Level 2 - mittels Bewertungsverfahren auf Basis beobachtbarer Marktdaten bewertete Finanzinstrumente, deren beizulegender Zeitwert aus gleichartigen, an aktiven Märkten gehandelten Finanzinstrumenten oder mittels Bewertungsverfahren, deren sämtliche Eingangsparameter beobachtbar sind, ermittelt werden kann. Hierzu zählen eine Vielzahl der außerbörslichen Derivate, börsennotierte Investment-Grade-Kreditanleihen und einige CDS. Level 3 - mittels Bewertungsverfahren auf Basis nicht beobachtbarer Parameter bewertete Finanzinstrumente, deren beizulegender Zeitwert nicht aus am Markt beobachtbaren Daten ermittelt werden kann und die ein anderes Bewertungsverfahren benötigen. Die Finanzinstrumente dieser Kategorie weisen eine Wertkomponente auf, die nicht beobachtbar ist und einen wesentlichen Einfluss auf den beizulegenden Zeitwert haben kann. Hierzu zählen komplexere außerbörsliche Derivate, notleidende Forderungen, hochgradig strukturierte Anleihen, illiquide Asset Backed Securities (ABS), illiquide CDOs (bar und synthetisch), einige Private-Equity-Investments, viele gewerbliche Immobilienkredite, illiquide Kredite und einige Kommunalanleihen. Buchwert der zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesene Finanzinstrumente
1 Dies bezieht sich hauptsächlich auf zu Sicherungszwecken gehaltene Derivate 2 Bezieht sich auf Derivate, die in Verträgen eingebettet sind, bei denen der Basisvertrag zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert, das eingebettete Derivat jedoch separat bilanziert wird. Die separaten eingebetteten Derivate können einen positiven oder negativen beizulegenden Zeitwert haben, die in dieser Tabelle dargestellte Klassifizierung stimmt mit der Klassifizierung des Basisvertrags überein In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2025 gab es Umklassifizierungen von gehandelten Wertpapieren sowie nicht gehandelten finanziellen Forderungen von Level 1 zu Level 2 in Höhe von 1,6 Mrd. € Vermögenswerte und 0,6 Mrd. € Verbindlichkeiten. Umklassifizierungen von Level 2 in Level 1 beliefen sich auf 1,7 Mrd. € Vermögenswerte bzw. 1,1 Mrd. € Verbindlichkeiten. Die Bewertung von Level 1 gegenüber Level 2 basiert auf Liquiditätsprüfungsverfahren. Analyse der Finanzinstrumente mit einem beizulegenden Zeitwert, der mithilfe von Bewertungsverfahren ermittelt wurde, die wesentliche nicht beobachtbare Parameter enthalten (Level 3)Zu einigen der Finanzinstrumente in der Level 3-Kategorie der Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts bestehen identische oder ähnliche kompensierende Positionen bezüglich der nicht beobachtbaren Parameter. Die diesbezüglichen IFRS-Vorschriften fordern jedoch, dass diese Vermögenswerte und Verbindlichkeiten brutto dargestellt werden. Zu Handelszwecken gehaltene Wertpapiere - In dieser Kategorie der Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts sind bestimmte illiquide Unternehmensanleihen aus Wachstumsmärkten und illiquide strukturierte Unternehmensanleihen enthalten. Darüber hinaus werden hier bestimmte Bestände an Anleihen ausgewiesen, die von Verbriefungsgesellschaften emittiert wurden, sowie gewerbliche und private MBS, forderungsbesicherte Schuldverschreibungen und andere ABS. Der Anstieg im Berichtszeitraum ist getrieben durch Käufe, Nettotransfers zwischen Level 2 und Level 3 aufgrund von Änderungen in der Beobachtbarkeit der Inputparameter, die zur Bewertung dieser Instrumente verwendet werden, teilweise ausgeglichen durch Verkäufe, Tilgungen und Verluste. Positive und negative Marktwerte aus derivativen Instrumenten dieser Kategorie der Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts werden auf Basis eines oder mehrerer wesentlicher nicht beobachtbarer Parameter bewertet. Diese nicht beobachtbaren Parameter können bestimmte Korrelationen umfassen, bestimmte langfristige Volatilitäten, bestimmte Raten für vorzeitige Tilgungen sowie bestimmte Kreditrisikoaufschläge und andere transaktionsspezifische Faktoren. Level 3-Derivate enthalten bestimmte Optionen, deren Volatilität nicht beobachtbar ist, bestimmte Basketoptionen, in denen die Korrelationen zwischen den zugrunde liegenden Vermögenswerten nicht beobachtbar sind, langfristige Zinsoptionen und Fremdwährungsderivate, die sich auf mehrere Währungen beziehen, sowie bestimmte Credit Default Swaps, für die der Kreditrisikoaufschlag nicht beobachtbar ist. Der Anstieg der Vermögenswerte im Berichtszeitraum ist auf Zuschreibungen zurückzuführen, die teilweise durch Nettotransfers zwischen Level 2 und Level 3 aufgrund von Änderungen der Beobachtbarkeit der Inputparameter, die zur Bewertung dieser Instrumente verwendet werden, sowie durch Glattstellungen ausgeglichen wurden. Der Rückgang der Verbindlichkeiten im Berichtszeitraum ist auf Nettotransfers zwischen Level 2 und Level 3 aufgrund von Änderungen der Beobachtbarkeit der Inputparameter, die zur Bewertung dieser Instrumente verwendet werden, sowie auf Abwicklungen. Andere Handelsinstrumente, die in Level 3 der Fair-Value-Hierarchie klassifiziert sind, bestehen hauptsächlich aus gehandelten Krediten, die anhand von Bewertungsmodellen bewertet werden, welche auf einem oder mehreren wesentlichen nicht beobachtbaren Parametern basieren. Der Rückgang im Berichtszeitraum ist bedingt durch Verkäufe, Abwicklungen und Verluste, teilweise ausgeglichen durch Emissionen, Käufe sowie Nettotransfers zwischen Level 2 und Level 3 aufgrund von Änderungen in der Beobachtbarkeit der Input-Parameter, die zur Bewertung dieser Instrumente verwendet werden. Zum beizulegenden Zeitwert bewertete, nicht als Handelsbestand klassifizierte finanzielle Vermögenswerte in der Level 3-Kategorie der Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts beinhalten nicht-gehandelte Finanzinstrumente, die nicht im den Geschäftsmodellen “Halteabsicht” oder “Halte- und Verkaufsabsicht” zuzuordnen sind. Dies trifft hauptsächlich auf Wertpapierpensionsgeschäfte (Reverse Repos), die auf Basis ihres beizulegenden Zeitwerts gemanagt werden, zu. Zusätzlich beinhaltet diese Klassifizierung jedes Instrument in den Geschäftsmodellen “Halteabsicht” sowie “Halte- und Verkaufsabsicht”, bei dem die vertraglichen Cashflow-Merkmale nicht ausschließlich Tilgungs- und Zinszahlungen sind. Der Anstieg im Zeitraum ist bedingt durch Käufe und Emissionen, teilweise ausgeglichen durch Abwicklungen und Nettotransfers zwischen Level 2 und Level 3 aufgrund von Änderungen in der Beobachtbarkeit von Inputparametern, die zur Bewertung dieser Instrumente verwendet wurden, sowie Verlusten. Zum beizulegenden Zeitwert klassifizierte finanzielle Vermögenswerte/Verbindlichkeiten - Bestimmte Unternehmenskredite und strukturierte Verbindlichkeiten, welche unter der Fair Value Option zum beizulegenden Zeitwert bewertet wurden, sind dieser Kategorie der Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts zugeordnet. Die Unternehmenskredite werden mithilfe von Bewertungsmethoden bewertet, die beobachtbare Kreditrisikoaufschläge, Erlösquoten und nicht beobachtbare Nutzungsparameter einbeziehen. Revolvierende Kreditfazilitäten werden in der Level 3-Kategorie der Hierarchie ausgewiesen, da die zur Bewertung dieser Instrumente verwendeten Parameter im Falle eines Ausfalls signifikant und nicht beobachtbar ist. Darüber hinaus werden bestimmte hybride Schuldverschreibungen, die zum beizulegenden Zeitwert über die Gewinn- und Verlustrechnung bilanziert werden und eingebettete Derivate enthalten, auf der Grundlage wesentlicher nicht beobachtbarer Parameter bewertet. Zu diesen nicht beobachtbaren Parametern gehören Korrelationen der Volatilität einzelner Aktien. In dieser Kategorie sind während des Berichtszeitraums keine Vermögenswerte auszuweisen. Der Anstieg der Verbindlichkeiten im Berichtszeitraum ist auf Emissionen zurückzuführen, die teilweise durch Rückzahlungen und Nettotransfers zwischen Level 2 und Level 3 aufgrund von Änderungen der Beobachtbarkeit der Input-Parameter, die zur Bewertung dieser Instrumente verwendet werden, ausgeglichen wurden. Zum beizulegenden Zeitwert über die sonstige erfolgsneutrale Eigenkapitalveränderung bewertete finanzielle Vermögenswerte enthalten notleidende Kreditportfolien, für die keine Handelsabsicht besteht und der Markt als sehr illiquide angesehen wird. Der Rückgang im Berichtszeitraum ist bedingt durch Vergleiche, Verkäufe und Verluste sowie durch Transfers zwischen Level 2 und Level 3 aufgrund von Änderungen der Beobachtbarkeit der Input-Parameter, die zur Bewertung dieser Instrumente verwendet werden, die teilweise durch Käufe und Emissionen ausgeglichen durch wurden. Überleitung der Finanzinstrumente in der Level 3-KategorieÜberleitung der Finanzinstrumente in der Level 3-Kategorie
1 Die gesamten Gewinne und Verluste beziehen sich hauptsächlich auf das Ergebnis aus zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten/Verpflichtungen, die in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen werden. Der Gesamtbetrag beinhaltet auch das Ergebnis aus zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten, die im sonstigen Ergebnis erfasst werden, nach Steuern. Darüber hinaus sind bestimmte Instrumente mit Instrumenten der Level 1 oder Level 2 abgesichert; die obige Tabelle enthält nicht die Gewinne und Verluste aus diesen Sicherungsinstrumenten. Zusätzlich können sowohl beobachtbare als auch nicht beobachtbare Parameter verwendet werden, um den beizulegenden Zeitwert eines Instruments zu bestimmen, das Level 3 zugeordnet ist 2 Die Spalte „Emissionen“ zeigt die bei einer Begebung von Schuldtiteln erhaltenen Barmittel sowie den an den Kreditnehmer gezahlten Barbetrag bei der Gewährung eines Kredits 3 Zahlungen stellen Cashflows zur Begleichung des Vermögenswerts oder der Verbindlichkeit dar. Bei Schuld- und Darlehensinstrumenten umfasst dies periodische und einmalige Kapitalzahlungen. Bei Derivaten werden alle Cashflows in Zahlungen dargestellt 4 Umwidmungen in und Umwidmungen aus Level 3 der Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts beziehen sich auf Veränderungen der Beobachtbarkeit von Eingangsparametern. Sie werden im Berichtszeitraum zu ihrem beizulegenden Zeitwert zum Jahresanfang ausgewiesen. Für Instrumente, die in die Level 3-Kategorie der Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts transferiert wurden, zeigt die Tabelle die Gewinne und Verluste und die Zahlungsströme der Instrumente, als hätte der Wechsel zum Jahresanfang stattgefunden. Ebenso werden Gewinne und Verluste sowie Zahlungsströme der Instrumente, die im Berichtszeitraum aus Level 3 der Hierarchie transferiert wurden, nicht berücksichtigt, weil sie in der Tabelle so dargestellt sind, als hätte der Wechsel zum Jahresanfang stattgefunden. 5 Gesamtgewinne und -verluste aus finanziellen Vermögenswerten zum beizulegenden Zeitwert, die erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis erfasst werden, beinhalten einen Verlust von 1 Mio. €, der im sonstigen Ergebnis nach Steuern erfasst wird, und einen Gewinn von 2 Mio. €, der in der Gewinn- und Verlustrechnung im Nettogewinn/-verlust ausgewiesen wird. 6 Dieser Betrag beinhaltet den Effekt von Wechselkursänderungen. Für die gesamten finanziellen Vermögenswerte zum beizulegenden Zeitwert beträgt dieser Effekt einen Verlust von 749 Mio. € und für die gesamten finanziellen Verbindlichkeiten zum beizulegenden Zeitwert einen Gewinn von158 Mio. € 7 Bei den Vermögenswerten stehen positive Beträge für Gewinne und negative Beträge für Verluste. Bei den Verbindlichkeiten stehen positive Beträge für Verluste und negative Beträge für Gewinne
1 Die gesamten Gewinne und Verluste beziehen sich hauptsächlich auf das Ergebnis aus zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten/Verpflichtungen, die in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen werden. Der Gesamtbetrag enthält auch das Ergebnis aus zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten, die im sonstigen Ergebnis erfasst werden, nach Steuern. Darüber hinaus sind bestimmte Instrumente mit Instrumenten der Level 1 oder Level 2 abgesichert, aber die obige Tabelle enthält nicht die Gewinne und Verluste aus diesen Sicherungsinstrumenten. Zusätzlich können sowohl beobachtbare als auch nicht beobachtbare Parameter verwendet werden, um den beizulegenden Zeitwert eines Instruments zu bestimmen, das innerhalb von Level 3 klassifiziert ist. 2 Die Spalte „Emissionen“ zeigt die bei einer Begebung von Schuldtiteln erhaltenen Barmittel sowie den an den Kreditnehmer gezahlten Barbetrag bei der Gewährung eines Kredits 3 Zahlungen stellen Cashflows zur Begleichung des Vermögenswerts oder der Verbindlichkeit dar. Bei Schuld- und Darlehensinstrumenten umfasst dies periodische und einmalige Kapitalzahlungen. Bei Derivaten werden alle Cashflows in Zahlungen dargestellt. 4 Umwidmungen in und Umwidmungen aus Level 3 der Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts beziehen sich auf Veränderungen der Beobachtbarkeit von Eingangsparametern. Sie werden im Berichtszeitraum zu ihrem beizulegenden Zeitwert zum Jahresanfang ausgewiesen. Für Instrumente, die in die Level 3-Kategorie der Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts transferiert wurden, zeigt die Tabelle die Gewinne und Verluste und die Zahlungsströme der Instrumente, als hätte der Wechsel zum Jahresanfang stattgefunden. Ebenso werden Gewinne und Verluste sowie Zahlungsströme der Instrumente, die im Berichtszeitraum aus Level 3 der Hierarchie transferiert wurden, nicht berücksichtigt, weil sie in der Tabelle so dargestellt sind, als hätte der Wechsel zum Jahresanfang stattgefunden. 5 Gesamtgewinne und -verluste aus finanziellen Vermögenswerten zum beizulegenden Zeitwert durch das sonstige Gesamtergebnis enthalten einen Gewinn von 17 Mio. €, der im sonstigen Gesamtergebnis nach Steuern erfasst wird. 6 Der Betrag beinhaltet Wechselkursänderungen. Für zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte ist dieser Effekt einen Gewinn von 112 Mio. € und für zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Verpflichtungen ein Verlust von 11 Mio. € 7 Bei den Vermögenswerten stehen positive Beträge für Gewinne und negative Beträge für Verluste. Bei den Verbindlichkeiten stehen positive Beträge für Verluste und negative Beträge für Gewinne Sensitivitätsanalyse von nicht beobachtbaren ParameternBasiert der Wert eines Finanzinstruments auf nicht beobachtbaren Parametern, kann der hierfür zu verwendende Wert dieser Parameter zum Bilanzstichtag aus einer Bandbreite von angemessenen möglichen Alternativen ausgewählt werden. Im Rahmen der Erstellung des Konzernabschlusses werden für diese nicht beobachtbaren Parameter angemessene Werte ausgewählt, die den herrschenden Marktgegebenheiten und dem übergeordneten Bewertungskontrollansatz des Konzerns entsprechen. Wenn der Konzern Finanzinstrumente in die Level 3-Kategorie einstuft, indem Inputparameter verwendet werden, die aus den Extremen der Bandbreiten der vernünftigerweise möglichen Alternativen stammen, hätte dies den beizulegenden Zeitwert zum 30. Juni 2025 um 2,1 Mrd. € erhöhen oder um 1,3 Mrd. € verringern können. Zum 31. Dezember 2024 hätte der beizulegende Zeitwert um bis zu 2,1 Mrd. € erhöht oder um 1,3 Mrd. € verringert werden können. Die Veränderungen der sensitiven Beträge vom 31. Dezember 2024 bis zum 30. Juni 2025 bestanden aus einer Erhöhung des positiven beizulegenden Zeitwerts um 37 Mio. € und einer Verringerung des negativen beizulegenden Zeitwerts um 27 Mio. €. Die Veränderung der positiven beizulegenden Zeitwertbewegungen vom 31. Dezember 2024 zum 30. Juni 2025 stellt einen Anstieg von 2% dar, und die Veränderung der negativen beizulegenden Zeitwertbewegungen entspricht einer Reduzierung von 2%. Die Sensitivitätsberechnung des Konzerns für nicht beobachtbare Parameter für Level 3 entspricht weiterhin dem Ansatz zur Bewertung der Bewertungsunsicherheit für Zwecke der vorsichtigen Bewertung. Vorsichtige Bewertung ist eine Kapitalanforderung für zum beizulegenden Zeitwert bilanzierte Vermögenswerte. Sie stellt einen Mechanismus zur Quantifizierung und Kapitalisierung von Bewertungsunsicherheiten gemäß der durch die Europäische Kommission verabschiedeten delegierten Verordnung (EU 2016/101) dar, welche ergänzend zu Artikel 34 der CRR (Verordnung Nr. 2019/876) von Instituten fordert, die Vorschriften in Artikel 105(14) zur vorsichtigen Bewertung auf all ihre zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Aktiva anzuwenden und den Betrag erforderlicher zusätzlicher Bewertungsanpassungen vom CET 1-Kapital abzuziehen. Dabei wird der marktgerechte Transaktionspreis der relevanten Vermögenswerte und Verbindlichkeiten im Rahmen der vorsichtigen Bewertung verwendet. Die vorliegenden Angaben sollen die möglichen Auswirkungen darstellen, die sich aus der relativen Unsicherheit bei der Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte von Finanzinstrumenten ergeben, deren Bewertung auf nicht beobachtbaren Eingangsparametern basiert. Dennoch ist es unwahrscheinlich, dass in der Praxis alle nicht beobachtbaren Parameter gleichzeitig am jeweils äußeren Ende ihrer Bandbreite von angemessenen möglichen Alternativen liegen. Daher dürften die oben angegebenen Schätzungen größer sein als die tatsächliche Unsicherheit des beizulegenden Zeitwerts zum Bilanzstichtag. Darüber hinaus ist die Angabe weder prognostisch noch ein Hinweis auf zukünftige Veränderungen des beizulegenden Zeitwerts. Für viele der hier berücksichtigten Finanzinstrumente, insbesondere für Derivate, stellen nicht beobachtbare Parameter lediglich eine Teilmenge der Parameter dar, die für die Preisermittlung des Finanzinstruments erforderlich sind. Bei der verbleibenden Teilmenge handelt es sich um beobachtbare Parameter. Daher dürfte der Gesamteffekt für diese Instrumente, der aus der Verschiebung der nicht beobachtbaren Parameter an das äußere Ende ihrer Bandbreite resultiert, im Vergleich zum gesamten beizulegenden Zeitwert relativ gering ausfallen. Für andere Instrumente wird der beizulegende Zeitwert auf der Grundlage des Preises für das gesamte Instrument ermittelt. Dies erfolgt beispielsweise durch Anpassung des beizulegenden Zeitwerts eines angemessenen Vergleichsinstruments. Zusätzlich werden alle Finanzinstrumente bereits zu solchen beizulegenden Zeitwerten bilanziert, die Bewertungsanpassungen für die Kosten der Glattstellung beinhalten und daher bereits die Unsicherheitsfaktoren berücksichtigen, mit denen Marktpreise behaftet sind. Ein in den vorliegenden Angaben ermittelter negativer Effekt aus diesen Unsicherheitsfaktoren wird daher stets das Ausmaß der Auswirkungen übersteigen, das bereits für die Berechnung des beizulegenden Zeitwerts im Konzernabschluss berücksichtigt wird. Sensitivitätsanalyse von nicht beobachtbaren Parametern1
1 Gleicht sich eine aufgrund eines nicht beobachtbaren Parameters bestehende Risikoposition innerhalb verschiedener Instrumente aus, wird lediglich der Nettoeffekt in der Tabelle ausgewiesen Quantitative Informationen zur Sensitivität wesentlicher nicht beobachtbarer ParameterDie nicht-beobachtbaren Parameter für die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts von Level 3-Vermögenswerten sind häufig voneinander abhängig. Ferner bestehen oft dynamische Zusammenhänge zwischen nicht beobachtbaren und beobachtbaren Parametern. Wirken sich diese wesentlich auf den beizulegenden Zeitwert eines bestimmten Instruments aus, werden sie explizit über Korrelationsparameter erfasst oder alternativ über Bewertungsmodelle und -verfahren überprüft. Basiert ein Bewertungsverfahren auf mehreren Parametern, schränkt die Wahl eines bestimmten Parameters häufig die Spanne anderer Parameter ein. Allgemeine Marktfaktoren (wie Zinssätze, Aktien-, Anleihe- oder Rohstoffindizes und Wechselkurse) können ebenfalls Auswirkungen haben. Die unten aufgeführte Spanne zeigt den höchsten und niedrigsten Wert, der der Bewertung signifikanter Transaktionen in der Level-3-Kategorie zugrunde gelegt wird. Die Diversität der Finanzinstrumente in der Offenlegung ist signifikant, weshalb die Spannen bestimmter Parameter groß sein können. Beispielsweise repräsentiert die Spanne der Bonitätsaufschläge auf hypothekarisch besicherte Wertpapiere einen Bereich von nicht leistungsgestörten, liquideren Transaktionen mit geringeren Aufschlägen bis weniger liquiden, leistungsgestörten Transaktionen mit höheren Aufschlägen. Da die Transaktionen in Level 3 die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Instrumente mit geringerer Liquidität umfasst, ist die Anwendung der weit geführten Spanne zu erwarten, da bei der Bewertung der verschiedenen Engagementarten eine starke Differenzierung erfolgt, um relevante Marktentwicklungen zu erfassen. Die nachstehende Tabelle enthält eine kurze Beschreibung der wichtigsten Parametertypen sowie einen Kommentar zu den signifikanten Zusammenhängen zwischen diesen. Kreditparameter werden verwendet, um die Bonität eines Geschäftspartners durch die Ermittlung der Ausfallwahrscheinlichkeit und der daraus resultierenden Verluste zu bewerten. Der Bonitätsaufschlag ist die Hauptkennzahl zur Bewertung der Bonität. Er stellt die Prämie auf das referenzierte Benchmark-Instrument (üblicherweise den risikofreien Zinssatz oder das jeweilige Treasury-Instrument, abhängig vom bewerteten Vermögenswert) oder die im Vergleich zum referenzierten Benchmark-Instrument höhere Rendite dar, die ein Anleiheinhaber als Gegenleistung für den Bonitätsunterschied zwischen dem Vermögenswert und der entsprechenden Benchmark fordern würde. Höhere Bonitätsaufschläge sind ein Zeichen für geringere Bonität und senken den Wert von Anleihen oder Krediten, die vom Kreditnehmer an die Bank zurückzuzahlen sind. Die Verwertungsquote entspricht einer Schätzung des Betrags, den ein Kreditgeber beim Ausfall eines Kreditnehmers beziehungsweise ein Anleiheinhaber beim Ausfall eines Anleiheemittenten erhalten würde. Eine höhere Verwertungsquote führt dazu, dass eine Anleiheposition besser bewertet wird, sofern die anderen Parameter unverändert bleiben. Die konstante Ausfallrate (Constant Default Rate) und die konstante Rate der vorzeitigen Tilgungen (Constant Prepayment Rate) ermöglichen eine Bewertung komplexerer Kredite und Schuldtitel. Diese Parameter dienen zur Schätzung der kontinuierlichen Ausfälle bei geplanten Rück- und Zinszahlungen oder zeigen, ob der Kreditnehmer zusätzliche (normalerweise freiwillige) vorzeitige Rückzahlungen vornimmt. Sie sind bei der Schätzung des beizulegenden Zeitwerts von Hypotheken- oder anderen Krediten, die der Kreditnehmer über einen bestimmten Zeitraum zurückzahlt oder vorzeitig zurückzahlen kann, wie zum Beispiel bei einigen Wohnungsbaukrediten, besonders relevant. Eine höhere Credit Default Rate führt zu einer niedrigeren Kredit- oder Hypothekenbewertung, da der Kreditgeber letztlich eine geringere Rückzahlung erhalten wird. Zinssätze, Bonitätsaufschläge, Inflationsraten, Wechsel- und Aktienkurse liegen einigen Optionsinstrumenten oder anderen komplexen Derivaten zugrunde, bei denen die Zahlung an den Derivateinhaber von der Entwicklung der zugrunde liegenden Referenzwerte abhängig ist. Volatilitätsparameter beschreiben wesentliche Attribute der Entwicklung von Optionen, indem sie eine Bewertung der Schwankungen bei den Erträgen aus dem zugrunde liegenden Instrument ermöglichen. Diese Volatilität ist ein Indikator für die Wahrscheinlichkeit einer Entwicklung. Eine höhere Volatilität bedeutet eine höhere Wahrscheinlichkeit, dass ein bestimmtes Ergebnis eintritt. Die zugrunde liegenden Referenzwerte (Zinssätze, Bonitätsaufschläge etc.) wirken sich auf die Bewertung von Optionen aus. Sie beschreiben die Höhe der Zahlung, die bei einer Option erwartet werden kann. Daher ist der Wert einer Option vom Wert des zugrunde liegenden Instruments und von dessen Volatilität abhängig, die die Höhe und Wahrscheinlichkeit der Zahlung bestimmt. Bei einer hohen Volatilität ist der Wert einer Option höher, da die Wahrscheinlichkeit eines positiven Ertrags höher ist. Der Optionswert ist ebenfalls höher, wenn die entsprechende Zahlung signifikant ist. Korrelationen werden verwendet, um Zusammenhänge zwischen zugrunde liegenden Referenzwerten zu beschreiben, wenn ein Derivat oder anderes Instrument mehr als einen Referenzwert hat. Einige dieser Zusammenhänge, zum Beispiel die Korrelation zwischen Rohstoffen sowie die Korrelation zwischen Zinssätzen und Wechselkursen, basieren üblicherweise auf makroökonomischen Faktoren wie den Auswirkungen der globalen Nachfrage auf die Rohstoffpreise oder dem Effekt der Zinsparität auf Wechselkurse. Zum Beispiel können bei Kreditderivaten und Aktienkorb-Derivaten können spezifischere Zusammenhänge zwischen Kreditreferenzwerten und Aktien bestehen. Kreditkorrelationen werden verwendet, um den Zusammenhang zwischen der Performance mehrerer Kredite zu bewerten. Aktienkorrelationen sollen den Zusammenhang zwischen den Renditen mehrerer Aktien beschreiben. Ein Derivat mit einem Korrelationsrisiko ist entweder eine Kauf- oder eine Verkaufsoption auf das Korrelationsrisiko. Eine hohe Korrelation legt nahe, dass ein starker Zusammenhang zwischen den zugrunde liegenden Referenzwerten besteht. Dadurch steigt der Wert dieser Derivate. Bei einer negativen Korrelation entwickeln sich die zugrunde liegenden Referenzwerte gegensätzlich, das heißt, ein Kursanstieg bei einem zugrunde liegenden Referenzwert führt zu einem Kursrückgang bei dem anderen. Ein EBITDA („Earnings before interest, taxes, depreciation and amortization“ - Ertrag vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) Multiplikator-Ansatz kann für die Bewertung weniger liquider Wertpapiere genutzt werden. Bei diesem Ansatz wird der Unternehmenswert einer Gesellschaft geschätzt, indem die Kennzahl von Unternehmenswert zu EBITDA einer vergleichbaren, beobachtbaren Gesellschaft mit dem EBITDA der Gesellschaft, für die eine Bewertung erfolgen soll, ins Verhältnis gesetzt wird. Hierbei wird eine Liquiditätsanpassung vorgenommen, um dem Unterschied in der Liquidität des notierten Vergleichsunternehmens gegenüber der zu bewertenden Gesellschaft Rechnung zu tragen. Ein höheres Vielfaches eines Unternehmenswerts/EBITDA resultiert in einem höheren beizulegenden Zeitwert. Finanzinstrumente, die Level 3 der Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts zugeordnet wurden, sowie quantitative Informationen zu nicht beobachtbaren Parametern
1 Die Bewertungsverfahren und die anschließenden signifikanten nicht-beobachtbaren Parameter beziehen sich jeweils auf die Gesamtposition 2 Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte beinhalten 371 Mio. € an sonstigen Handelsaktiva, 1,9 Mrd. € an sonstigen zum beizulegenden Zeitwert bewerteten nicht gehandelten finanziellen Vermögenswerten 3 Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten 43 Mio. € zum beizulegenden Zeitwert bewertete Wertpapierpensionsgeschäfte (Repos).
1 Die Bewertungsverfahren und die anschließenden signifikanten nicht beobachtbaren Parameter beziehen sich jeweils auf die Gesamtposition 2 Die sonstigen finanziellen Vermögenswerte beinhalten 253 Mio. € an sonstigen Handelsaktiva, 1,8 Mrd. € an sonstigen zum beizulegenden Zeitwert bewerteten nicht gehandelten finanziellen Vermögenswerten und 123 Mio. € an sonstigen finanziellen Vermögenswerten zum beizulegenden Zeitwert aus sonstigen umfangreichen Erträgen 3 Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten 51 Mio. € zum beizulegenden Zeitwert bewertete Wertpapierpensionsgeschäfte (Repos)
1 Beinhaltet Derivate, die in Verträge eingebettet sind, deren Basisvertrag zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet wird, für die das eingebettete Derivat jedoch getrennt ausgewiesen wird
1 Beinhaltet Derivate, die in Verträge eingebettet sind, deren Basisvertrag zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet wird, für die das eingebettete Derivat jedoch getrennt ausgewiesen wird Unrealisiertes Ergebnis aus zum Bilanzstichtag gehaltenen Finanzinstrumenten der Level-3-KategorieDie nicht realisierten Gewinne oder Verluste bei Instrumenten der Level 3-Kategorie sind nicht ausschließlich auf nicht beobachtbare Parameter zurückzuführen, sondern zahlreiche der Parameter, die zur Bewertung der Finanzinstrumente in dieser Kategorie herangezogen werden, sind beobachtbar. Somit basiert die Veränderung der Ergebnisse teilweise auf Veränderungen der beobachtbaren Parameter im Laufe der Berichtsperiode. Viele der Positionen in dieser Kategorie der Hierarchie des beizulegenden Zeitwerts sind ökonomisch durch Finanzinstrumente abgesichert, die den anderen Kategorien der Hierarchie zugeordnet sind. Die kompensierenden Gewinne und Verluste, die aus den entsprechenden Absicherungsgeschäften erfasst wurden, sind nicht in der folgenden Tabelle reflektiert. Diese beinhaltet gemäß IFRS 13 nur die Gewinne und Verluste, die aus den am Bilanzstichtag gehaltenen, originären Level-3-Instrumenten resultieren. Das unrealisierte Ergebnis aus Finanzinstrumenten der Level-3-Kategorie ist sowohl im Zinsüberschuss als auch im Ergebnis aus zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten/Verpflichtungen in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung enthalten.
Verbuchung von Gewinnen am Abschlusstag (Day 1-Profit/Loss)Soweit in erheblichem Umfang nicht beobachtbare Parameter für Bewertungsmodelle zugrunde gelegt werden, erfolgt die Erfassung des betreffenden Finanzinstruments zum Transaktionspreis und jeglicher am Handelstag ermittelter Gewinn wird abgegrenzt. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Veränderung der an den Abschlusstagen erfassten Gewinne seit Jahresbeginn, die aufgrund der Anwendung wesentlicher nicht beobachtbarer Parameter für zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesene Finanzinstrumente abgegrenzt wurden. Die Bestände setzen sich vorwiegend aus Derivaten zusammen.
1 Dies schließt Situationen ein, in denen ein Input nicht beobachtbar bleibt, aber in Bezug auf den aufgeschobenen Handelsdatengewinn in Perioden nach dem Handelsdatum unwesentlich geworden ist 2 Im zweiten Quartal 2024 verfeinerte der Konzern seine Methode zum Test der Signifikanz von nichtbeobachtbaren Inputparametern für Gewinne am Handelstag. Als Ergebnis wurden im zweiten Quartal 2024 15 Mio. € Gewinne erfolgswirksam vereinnahmt. Beizulegender Zeitwert von Finanzinstrumenten, die nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanziert werdenDieser Abschnitt sollte im Zusammenhang mit der Anhangangabe 14 „Beizulegender Zeitwert von Finanzinstrumenten, die nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanziert werden“ im Geschäftsbericht 2024 des Konzerns gelesen werden. Die Bewertungstechniken zur Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts von Finanzinstrumenten des Konzerns, die in der Bilanz nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanziert werden, entsprechen denen, die in Anhangangabe „Zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente“ aufgeführt sind. Finanzinstrumente, die nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, werden nicht auf Basis des beizulegenden Zeitwerts gesteuert. Für diese Instrumente werden beizulegende Zeitwerte ausschließlich zu Offenlegungszwecken berechnet und haben keine Auswirkungen auf die Bilanz oder die Gewinn- und Verlustrechnung des Konzerns. Da mit den Instrumenten im Allgemeinen kein Handel betrieben wird, ist mit der Ermittlung dieser beizulegenden Zeitwerte ein erhebliches Maß an Ermessensspielraum verbunden. Die Unterschiede zwischen dem Buchwert und dem beizulegenden Zeitwert zum 30. Juni 2025 stimmen mit den Veränderungen des Zinsumfelds im Berichtszeitraum überein. Für die folgenden Finanzinstrumente, die überwiegend kurzfristig sind, stellt der Buchwert eine angemessene Schätzung des beizulegenden Zeitwerts dar:
Für alle anderen Finanzinstrumente, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden, gelten die folgenden Bewertungsverfahren:
Bei diesen Finanzinstrumenten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert werden, wird der ausgewiesene beizulegende Zeitwert gemäß der IFRS-Hierarchie (d. h. Level 1, Level 2 und Level 3) eingestuft, wie in der Anhangangabe „Zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente“ beschrieben. Im Allgemeinen umfasst Level 1 Barreserven und Zentralbankeinlagen. Level 2 umfasst Einlagen bei Kreditinstituten (ohne Zentralbanken), Forderungen aus übertragenen Zentralbankeinlagen und aus Wertpapierpensionsgeschäften (Reverse Repos), Forderungen aus Wertpapierleihen, sonstige finanzielle Vermögenswerte, Einlagen, Verbindlichkeiten aus übertragenen Zentralbankeinlagen und aus Wertpapierpensionsgeschäften (Repos), Verbindlichkeiten aus Wertpapierleihen, sonstige kurzfristige Geldaufnahmen, sonstige finanzielle Verbindlichkeiten, langfristige Verbindlichkeiten und hybride Kapitalinstrumente. Level 3 umfasst Forderungen aus dem Kreditgeschäft. Geschätzte beizulegende Zeitwerte der in der Bilanz nicht zum beizulegenden Zeitwert ausgewiesenen Finanzinstrumente1
1 Die Beträge werden generell brutto ausgewiesen. Dies steht im Einklang mit dem in Anhangangabe 1 „Wesentliche Rechnungslegungsgrundsätze und -einschätzungen“ des Geschäftsberichts 2024 dargestellten Rechnungslegungsgrundsatz zur Aufrechnung von Finanzinstrumenten des Konzerns Bei Forderungen aus dem Kreditgeschäft wird die Differenz zwischen dem beizulegenden Zeitwert und dem Buchwert zum 30. Juni 2025 in erster Linie durch die aktuellen Zinssätze für langfristige Hypothekendarlehen an Privatkunden in Deutschland gegenüber dem vertraglichen Zinssatz bestimmt. Der Buchwert der Kredite wurde teilweise durch Makro-Hedge-Accounting-Anpassungen gemäß der EU Carve-out Version von IAS 39 ausgeglichen, die sich zum 30. Juni 2025 auf 5,0 Mrd. € und zum 31. Dezember 2024 auf 5,0 Mrd. € beliefen. Der beizulegende Zeitwert der Einlagen war größer als der Buchwert, da zum 30. Juni 2025 bzw. zum 31. Dezember 2024 der Buchwert negative Makro-Hedge-Accounting-Anpassungen gemäß der EU Carve-out Version von IAS 39 in Höhe von € 1,3 Mrd. und € 1,4 Mrd. enthielt. Bei langfristigen Verbindlichkeiten und hybriden Kapitalinstrumenten beruht die Differenz zwischen dem beizulegenden Zeitwert und dem Buchwert auf den Zinsänderungen, zu denen der Konzern zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten mit ähnlicher Laufzeit und Nachrangigkeit im Vergleich zum Zinssatz, zu dem das Instrument begeben wurde, emittieren konnte. Die in der Tabelle enthaltenen Buchwerte enthalten keine Auswirkungen wirtschaftlicher Absicherungen. Risikovorsorge im KreditgeschäftEntwicklung der Wertminderung für Kreditausfälle für zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte
1 „Übertragungen aufgrund von Verschlechterung der Kreditqualität“ zeigt die Bewegungen von Wertminderung für Kreditausfälle aufgrund von Stufentransfers vor der Expected Credit Loss - Neubewertung 2 Diese Position beinhaltet Abschreibungen für Wertberichtigungen für Kreditausfälle 3 Die obige Tabelle unterteilt die Risikovorsorge in Veränderungen der finanziellen Vermögenswerte inklusive neuem Geschäft, Übertragungen aufgrund von Verschlechterung der Kreditqualität und Modelländerungen 4 Die Risikovorsorge enthält einen Erstattungsgewinn in Höhe von 8 Mio. € zum 30. Juni 2025 5 Die Wertminderungen für Kreditausfälle beinhalten nicht die Wertminderungen für Länderrisiken in Höhe von 7 Mio. € zum 30. Juni 2025 6 „Modelländerungen“ reflektieren LGD Modellaktualisierungen
1 „Übertragungen aufgrund von Verschlechterung der Kreditqualität“ zeigt die Bewegungen von Wertminderung für Kreditausfälle aufgrund von Stufentransfers vor der Expected Credit Loss - Neubewertung 2 Diese Position beinhaltet Abschreibungen für Wertberichtigungen für Kreditausfälle 3 Die obige Tabelle unterteilt die Risikovorsorge in Veränderungen der finanziellen Vermögenswerte inklusive neuem Geschäft, Übertragungen aufgrund von Verschlechterung der Kreditqualität und Modelländerungen 4 Die Risikovorsorge enthält einen Erstattungsgewinn in Höhe von 4 Mio. € zum 30. Juni 2024 5 Die Wertminderungen für Kreditausfälle beinhalten nicht die Wertminderungen für Länderrisiken in Höhe von 8 Mio. € zum 30. Juni 2024. Entwicklung der Wertminderung für Kreditausfälle für außerbilanzielle Verpflichtungen
1 „Übertragungen aufgrund von Verschlechterung der Kreditqualität“ zeigt die Bewegungen von Wertminderung für Kreditausfälle aufgrund von Stufentransfers vor der Expected Credit Loss - Neubewertung 2 Die obige Tabelle unterteilt die Risikovorsorge in Veränderungen der finanziellen Vermögenswerte inklusive neuem Geschäft, Übertragungen aufgrund von Verschlechterung der Kreditqualität und Modelländerungen 3 Die Wertminderungen für Kreditausfälle beinhalten nicht die Wertminderungen für Länderrisiken in Höhe von 10 Mio. € zum 30. Juni 2025
1 „Übertragungen aufgrund von Verschlechterung der Kreditqualität“ zeigt die Bewegungen von Wertminderung für Kreditausfälle aufgrund von Stufentransfers vor der Expected Credit Loss - Neubewertung 2 Die obige Tabelle unterteilt die Risikovorsorge in Veränderungen der finanziellen Vermögenswerte inklusive neuem Geschäft, Übertragungen aufgrund von Verschlechterung der Kreditqualität und Modelländerungen 3 Die Wertminderungen für Kreditausfälle beinhalten nicht die Wertminderungen für Länderrisiken in Höhe von 7 Mio. € zum 30. Juni 2024. Wichtige RisikothemenIm folgenden Kapitel geht die Deutsche Bank auf Details zu neuen oder im Fokus stehenden und damit für den Konzern hochrelevante Risikothemen ein.KreditrisikoDie jüngsten Entwicklungen und die wesentlichsten Unsicherheiten in den ersten sechs Monaten des Jahres 2025 sind Teil der fortlaufenden Aktivitäten der Bank im Bereich des Kreditrisikomanagements und des Governance-Rahmens. Zu diesen Aktivitäten gehören unter anderem, aber nicht ausschließlich, die regelmäßige Überprüfung neu entstehender Risiken (unter anderem US-Zölle, Gewerbeimmobilien, Klimarisiken, geopolitische Risiken) sowie tiefgreifende Portfolioanalysen, das laufende Risikomanagement auf Einzelkreditnehmerebene und regelmäßige Modellvalidierungen. Im abgelaufenen Quartal wurden im Rahmen dieser Tätigkeiten - mit Ausnahme der bestehenden Risikothemen, US-Zölle und Gewerbeimmobilien - keine zusätzlichen wesentlichen Risikothemen mit erhöhtem Verlustpotenzial für den Konzern identifiziert. Die Automobilindustrie, welche im Geschäftsbericht 2024 als Schwerpunktbereich ausgewiesen wurde, wird nun innerhalb des Themengebietes „US-Zölle“ dargestellt. U.S. ZölleSeit dem Amtsantritt der neuen US-Regierung Anfang des Jahres herrscht anhaltende Unsicherheit hinsichtlich der Auswirkungen der US-Zölle. Die Ankündigung reziproker Einfuhrzölle durch die US-Regierung am 2. April 2025 („Liberation Day“) löste erhebliche Volatilität und einen starken Ausverkauf an den Aktienmärkten aus. Diese Frist wurde später bis zum 1. August 2025 verlängert. Trotz der Wiederaufnahme von Strafzollankündigungen für einzelne Länder und die mögliche Erhöhung von Pauschalzölle für die meisten Handelspartner von 10% auf 15% oder 20% erreichten einige Aktienindizes, darunter der S&P500, bis Anfang Juli neue Allzeithochs. Die Überprüfungen des Konzerns konzentrierten sich auf Kunden mit niedrigerem Rating in sensiblen Branchen hinsichtlich ihrer Anfälligkeit auf Zölle auf Grundlage der damit verbundenen Gewinnmargen- und Nachfrageeffekte. Die Branchen, in denen diese Kunden tätig sind, umfassen hauptsächlich die Automobilindustrie, Manufacturing & Engineering, Konsumgüter, die chemische Industrie, Stahl, Metalle & Bergbau, Technologie sowie das Gesundheitswesen und die pharmazeutische Industrie. Diese weiter gefassten Branchen und Portfolios der Deutschen Bank weisen nach wie vor eine hohe Kreditqualität, hauptsächlich im Investment Grade Bereich, auf und seit Ankündigung der Zölle war keine wesentliche Verschlechterung zu beobachten. In der ersten Phase der Überprüfung im ersten Quartal 2025 wurden einzelne Kunden entsprechend ihrer direkten Anfälligkeit auf Zölle eingestuft und die zu ergreifenden Maßnahmen, einschließlich Reduzierungen von Limiten, Herabstufungen von Ratings und Aufnahme auf die Watchlist, ermittelt. Die direkte Gesamtrisikoposition gegenüber Kunden mit hoher oder erhöhter Anfälligkeit auf Zölle wird gut gesteuert. Zum 30. Juni 2025 war ein zugehöriger Overlay angewendet. Angesichts der anhaltenden Unsicherheit führte der Konzern im zweiten Quartal eine zweite Phase der Überprüfung durch, um diese Kunden auf potenzielle indirekte Risiken in der Lieferkette zu untersuchen. Insgesamt waren die Ergebnisse im Vergleich zu den Ergebnissen der Überprüfung der direkten Auswirkungen der Zölle weniger schwerwiegend, da die meisten Kunden von Lieferketten profitieren, die weitgehend an ihren Endmärkten ausgerichtet sind. Während zusätzliche Kunden mit hohem oder erhöhtem Risiko in Bezug auf Lieferkettenrisiken erfasst wurden, ist das Risiko gut eingedämmt. Ähnlich wie bei der direkten Überprüfung der Auswirkungen auf die Zölle wurden alle zu ergreifenden Maßnahmen, einschließlich der Reduzierung von Limiten, Herabstufungen von Ratings und Einbeziehung auf die Watchlist, ermittelt. Obwohl die oben genannten Portfolios stabil geblieben sind, werden die Kunden, die potenziell anfällig auf US-Zölle sind und alle neuen Marktentwicklungen genau beobachtet werden. Zum 30. Juni 2025 hat das Management beschlossen, den speziellen Overlay bezüglich Zöllen fortzuführen. Der Umfang wurde auf Kunden mit hoher oder erhöhter Anfälligkeit bezüglich Lieferkettenrisiken aus der oben erwähnten zweiten Überprüfungsphase ausdehnt. Darüber hinaus wurde der weitere makroökonomische Overlay, welcher auf einem pessimistischeren Ausblick hinsichtlich makroökonomischer Variablen in den USA vor dem 31. März 2025 basiert, aufgelöst, da die zum 30. Juni 2025 verwendeten makroökonomischen Variablen den aktuellen Ausblick widerspiegeln und das FLI-Modell der Gruppe die bestehende Unsicherheit angemessen berücksichtigt. GewerbeimmobilienDie Märkte für Gewerbeimmobilien (Commercial Real Estate, CRE) werden weiterhin von höheren Zinssätzen und einer geringeren Mietnachfrage nach Büroimmobilien beeinflusst. Am ausgeprägtesten war der Marktstress in den USA mit einem deutlichen Rückgang der Marktwerte von Gewerbeimmobilien gegenüber den Spitzenwerten von 2022 und höheren Leerstandsraten im Vergleich zu Europa. Während einige breiter gefasste Marktindizes auf eine Stabilisierung der Gewerbeimmobilienpreise hindeuten, sind im schwachen Teilmarkt für Büroimmobilien bei gedämpfter Vermietungstätigkeit weiterhin rückläufige Werte zu beobachten. Insbesondere bestimmte Büromärkte an der Westküste der USA sind von hohen Leerständen, schwacher Vermietungstätigkeit und einem Abwärtsdruck auf die Bewertungen betroffen. Die Unsicherheit über mögliche inflationäre Auswirkungen der jüngsten Zoll- und handelspolitischen Ankündigungen der US-Regierung hat die Aussichten auf Zinssenkungen gedämpft und könnte die Erholung der Gewerbeimmobilienmärkte behindern. Das wesentliche Risiko für das Portfolio besteht in der Refinanzierung und Verlängerung der Laufzeit fällig werdender Kredite, die durch die Auswirkungen höherer Zinssätze auf den Wert von Sicherheiten und den Schuldendienst negativ beeinflusst werden. Bei Gewerbeimmobilienkrediten ist häufig ein erheblicher Teil der Rückzahlung bei Fälligkeit zu leisten. Unter den derzeitigen Marktbedingungen könnten Kreditnehmer Schwierigkeiten haben, ein neues Darlehen zur Rückzahlung fällig werdender Kredite zu erhalten oder die Bedingungen, welche eine Verlängerung der Laufzeit der Darlehen ermöglichen, zu erfüllen. Dieses Risiko wird bei Darlehen im Bürobereich aufgrund der erhöhten Unsicherheit über die Vermietungsaussichten noch verstärkt. Die Deutsche Bank beobachtet das CRE-Portfolio hinsichtlich der Entwicklung solcher Risiken genau. Der Konzern arbeitet weiterhin proaktiv mit Kreditnehmern zusammen, um anstehende Fälligkeiten anzugehen und Bedingungen für Kreditänderungen und -verlängerungen festzulegen, die in vielen Fällen als Zugeständnis (Forbearance) betrachten werden und somit eine Klassifizierung in Stufe 2 nach IFRS 9 bedingen. In bestimmten Fällen führt jedoch die Unfähigkeit des Kreditnehmers, eine Umstrukturierung oder Refinanzierung vorzunehmen, zu einem Zahlungsausfall. Dies hat zu einem höheren Expected Credit Loss (ECL) der Stufe 3 in den Jahren 2023, 2024 und den ersten sechs Monaten des Jahres 2025 geführt. Darüber hinaus führte die im Abschnitt Risikovorsorge nach IFRS 9 beschriebene Modellaktualisierung in den drei Monaten bis zum 30. Juni 2025 zu einer Erhöhung der ECLs der Stufen 1 und 2 im CRE-Portfolio. Insgesamt bleibt die Unsicherheit hinsichtlich künftiger Zahlungsausfälle und des Zeitpunkts einer vollständigen Erholung der Gewerbeimmobilienmärkte bestehen. Innerhalb des CRE-Portfolios unterscheidet der Konzern zwischen Finanzierungen mit Rückgriffsrechten und regresslosen Finanzierungen. Regresslose Finanzierungen in Höhe von 33 Mrd. € zum 30. Juni 2025 gegenüber 36 Mrd. € zum 31. Dezember 2024 stützen sich auf Rückzahlungsquellen, die in der Regel auf die durch die finanzierte Immobilie generierten Cashflows beschränkt sind. Die Fähigkeit zur Refinanzierung solcher Darlehen kann durch den zugrunde liegenden Immobilienwert und den durch diese Immobilie zum Zeitpunkt der Refinanzierung generierten Ertragsstrom eingeschränkt sein. Die Deutsche Bank verwendet für bestimmte Teilsegmente des CRE-Portfolios maßgeschneiderte Portfolio-Stresstests, um einen umfassenderen Überblick über potenzielle Abwärtsrisiken zu erhalten. Für das am 30. Juni 2025 endende Quartal führte der Konzern einen maßgeschneiderten Portfolio-Stresstest für einen Teil des regresslosen Finanzierungsportfolios durch, der aufgrund seiner erhöhten Sensitivität gegenüber aktuellen Stressfaktoren des CRE-Marktes, einschließlich höherer Zinssätze, sinkender Sicherheitenwerte und eines erhöhten Refinanzierungsrisikos aufgrund von Kreditstrukturen mit einem hohen endfälligen Anteil der Darlehen, als höheres Risiko eingestuft wurde. Zu den CRE-Risikopositionen, die nicht dem maßgeschneiderten Stresstest unterliegen, gehören Finanzierungen mit Rückgriff auf kreditwürdige Kreditnehmer/ Garanten und die regresslose Finanzierung von Immobilien mit weniger beeinträchtigten Risikofaktoren, so wie beispielsweise Rechenzentren und im kommunalem Sozialwohnungsbau, die von starker Nachfrage profitieren. Die folgende Tabelle zeigt das regresslose CRE-Portfolio, welches dem maßgeschneiderten Stresstest unterliegt nach IFRS 9-Stufen, Region, Immobilientyp und durchschnittlichem gewichteten Beleihungswert (Average Weighted Loan to Value, LTV), sowie die Risikovorsorge und Rückstellung für Kreditverluste, die zum 30. Juni 2025 bzw. zum 31. Dezember 2024 erfasst wurden. Dem Stresstest unterliegendes CRE-Finanzierungsportfolio
1 Forderungen aus dem Kreditgeschäft zu fortgeführten Anschaffungskosten 2 Auf Deutschland entfielen 8% der gesamten Darlehen im CRE-Finanzierungsportfolio, das dem Stresstest unterlag zum 31.03.2025 und 31.12.2024 3 Darlehen im Bürosegment in Deutschland machen zum 31.03.2025 und 31.12.2024 jeweils 10% der gesamten Darlehen im Bürosegment im CRE-Finanzierungsportfolio, das dem Stresstest unterlag, aus 4 Die Risikovorsorge für Kreditausfälle beinhaltet nicht die Länderrisikovorsorge; Die Risikovorsorge für Kreditverluste beliefen sich für den am 31. Dezember 2023 endenden Zwölfmonatszeitraum auf 388 Mio. €, davon: Nordamerika 298 Mio. €; für den Zeitraum 2023 bis Q1 2025 1,0 Mrd. €, davon: Nordamerika 796 Mio. € Der Rückgang des stressgetesteten CRE-Portfolios seit dem 31. Dezember 2024 betrug 2,5 Mrd. €, was hauptsächlich auf Kreditrückzahlungen zurückzuführen ist. Der durchschnittliche LTV-Anteil im US-Bürokredit-Segment betrug 80% zum 30. Juni 2025 gegenüber 81% zum 31. Dezember 2024. Die LTV-Berechnungen basieren auf aktuellen extern bewerteten Werten, die zusätzlich zwischenzeitlich regelmäßig intern angepasst werden. Während der Konzern die CRE-Sicherheiten wo erforderlich aktualisiert, unterliegen diese Werte und ihre zugrunde liegenden Annahmen im derzeitigen Umfeld erhöhter Marktvolatilität und verringerter Marktliquidität einem höheren Grad an Schwankungen und Unsicherheit. Ein Fortbestehen der derzeit angespannten Marktbedingungen könnte sich weiter negativ auf den Wert von Gewerbeimmobilien und die LTV-Quoten auswirken. Der Konzern bewertet das Abwärtsrisiko welches zu zusätzlichen Kreditverlusten in seinem risikoreicheren regresslosen Portfolio führen kann seit Beginn der Verschlechterung des Gewerbeimmobilienmarkts durch einen temporären, maßgeschneiderten Stresstest, der sich auf die Untersuchung von Immobilienwertveränderungen als Grundlage zur Identifizierung potenzieller Verluste auf Portfoliobasis konzentriert. Die Stresswerte werden abgeleitet, indem ein beobachteter Rückgang eines Marktindexes (Marktwertindex für gewerbliche Immobilien) auf die bewerteten Werte zuzüglich eines zusätzlichen Bewertungsabschlags angewendet wird, der nach Immobilientyp und Region differenziert wird. Bei der Stressanalyse wird davon ausgegangen, dass ein Kredit einen Verlust erleidet, wenn der Wert der belasteten Immobilie geringer ist als der ausstehende Darlehenssaldo, d. h. der Stress-LTV über 100% liegt. Basierend auf den Annahmen des Stresstests könnte es im stressgetesteten CRE-Portfolio in Höhe von 27 Mrd. € zum 30. Juni 2025 in einem Worst-Case-Scenario zu Kreditverlusten in Höhe von ca. 1,1 Mrd. € über mehrere Jahre auf Basis des jeweiligen Laufzeitprofils kommen. Die Wertberichtigung gegenüber dem stressgetesteten Portfolio betrug zum 30. Juni 2025 0,7 Mrd. €. In einem normalisierten Stressszenario würde die Bank unter Berücksichtigung der jüngst beobachteten Trends und Informationen für den genannten Zeitraum inkrementelle Rückstellungen in Höhe von 0,4 Mrd. € erwarten. Der maßgeschneiderte Stresstest weist zahlreiche Einschränkungen auf, einschließlich, aber nicht beschränkt auf die mangelnde Differenzierung nach der Wertentwicklung, dem spezifischen Standort oder der Attraktivität des Vermögenswertes, die alle wesentliche Auswirkungen auf potenzielle Stressverluste haben könnten. Darüber hinaus reagieren berechnete Stressverluste empfindlich auf eine mögliche weitere Verschlechterung der Bandbreite zwischen den Höchst- und Tiefstwerten des Index und auf Annahmen über inkrementelle Abschläge, sodass sich inkrementelle Stressverluste in Zukunft ändern können. Änderungen der zugrunde liegenden Annahmen könnten zu einer größeren Bandbreite von Stressergebnissen führen, weshalb der maßgeschneiderte Stressansatz des Konzerns als eines von mehreren möglichen Szenarien betrachtet werden sollte. Während der Stresstest darauf abzielt, potenzielle Verluste in einem ungünstigen Szenario zu bewerten, ist die Deutsche Bank der Ansicht, dass die ECL-Schätzung in Bezug auf das CRE-Portfolio des Konzerns auf der Grundlage der derzeit verfügbaren Informationen innerhalb einer angemessenen Spanne liegt und somit die beste Schätzung der Bank darstellt, wenn man die fortgeschrittene Phase des aktuellen Abwärtszyklus berücksichtigt. KlimarisikoDer Klimawandel und physische Risiken stellen wachsende Risiken für die sektoralen und regionalen Portfolios der Bank dar. Es wird erwartet, dass Übergangsrisiken, definiert als die Risiken, die sich aus den politischen, technologischen und verhaltensbezogenen Veränderungen ergeben, die zur Dekarbonisierung der Weltwirtschaft erforderlich sind, zu einer schrittweisen Abkehr von Technologien auf der Grundlage fossiler Brennstoffe hin zu erneuerbaren Energiequellen führen werden. Dies wird zu erhöhten Risiken für Unternehmen mit kohlenstoffintensiven Geschäftsmodellen führen, die nicht in der Lage sind, Übergangspläne glaubwürdig umzusetzen. Die Deutsche Bank ist durch ihre Kreditvergabe an und andere Geschäftstätigkeiten mit kohlenstoffintensiven Kunden und Sachwerten Übergangsrisiken ausgesetzt. Physische Risiken, definiert als das Potenzial für physische Schäden und damit verbundene finanzielle und nichtfinanzielle Verluste aufgrund steigender Temperaturen, nehmen in Häufigkeit und Intensität zu. Die Deutsche Bank ist durch ihre Kreditvergabe an Kunden und andere Geschäftstätigkeiten mit ihnen sowie durch deren Vermögenswerte in Regionen, die durch akute Ereignisse (z. B. Waldbrände, Hurrikane) und chronische Ereignisse (z. B. steigende Meeresspiegel) gefährdet sind, physischen Risiken ausgesetzt. Die Steuerung der Klimawende und der physischen Risiken ist ein zentraler Bestandteil des Risikomanagements und der Nachhaltigkeitsstrategie der Bank. Klimarisiken sind in die Risikorahmen und den Risikoappetit der Bank eingebettet, wobei Kunden und Portfolios mit der höchsten Anfälligkeit auf der Grundlage einer breiten Palette maßgeschneiderter Ansätze zur Identifizierung und Klassifizierung von Klimarisiken, einschließlich Risikokonzentrationen, priorisiert werden. Alle Wirtschaftssektoren werden in die Analyse einbezogen und die CO2 -intensiven Sektoren werden besonders berücksichtigt. Im Rahmen des Klimastresstests wurde eine Sensitivitätsanalyse durchgeführt, die auf angemessene Spannen potenzieller Schwankungen der CO2 - und Energiepreise basiert. Die Auswirkungen der gestressten ECLs auf einen Zeithorizont von einem Jahr liegen zwischen einem einstelligen Millionenbetrag in Euro in dem Szenario „Aktuelle Politik“ bis zu einem niedrigen zweistelligen Millionenbetrag in Euro für ein Szenario „Verzögerter Übergang“. Wie im Geschäftsbericht 2024 dargelegt, ist die Deutsche Bank der Ansicht, dass die ECL-Schätzungen für höhere Übergangs- und physische Risiken innerhalb angemessener Bandbreiten liegen und keine zusätzlichen Korrekturmaßnahmen erfordern. Risikovorsorge nach IFRS 9ModellüberblickWährend der ersten sechs Monaten 2025 wendete die Deutsche Bank unverändert dieselben IFRS 9 Wertminderungsmodelle und -methoden, Schlüsselannahmen und Risikomanagementtätigkeiten, wie im Geschäftsbericht 2024 beschrieben, mit Ausnahme der nachfolgend erwähnten Schätzungsänderungen, an. Wie in diesem dargelegt, nutzt der Konzern bestehende Modelle zur Berechnung der Eigenkapitalanforderung nach dem auf internen Ratings basierenden Ansatz (Internal Rating-Based Approach, IRBA) sowie interne Risikomanagementpraktiken zur Berechnung des erwarteten Kreditverlustes (Expected Credit Loss, ECL). Im zweiten Quartal 2025 führte die Gruppe eine Modellaktualisierung in Bezug auf den im Rechnungslegungsrahmen nach IFRS 9 verwendeten Parameter für „Loss Given Default“ (LGD) durch, um sich an die entsprechenden Methoden und Modelle anzupassen, die für das Solvabilitätsrahmenwerk gemäß regulatorischen Leitlinien implementiert wurden. Diese Änderung der Schätzung führte zu einer Nettoverringerung der Risikovorsorge in Höhe von 133 Mio. EUR und betraf alle Stufen. Die deutlichste Verringerung der Risikovorsorge wurde bei der Privatkundenbank beobachtet. In der Corporate Bank und der Investmentbank war der Nettoeffekt vor allem in den Stufen 1 und 2 und weniger ausgeprägt. Bei bestimmten Portfolien wie CRE wurde jedoch ein deutlicherer Anstieg der Risikovorsorge beobachtet, der durch eine Verringerung der Risikovorsorge in anderen zugrunde liegenden Portfolien in diesen Geschäftsbereichen ausgeglichen wurde. Die jüngsten Entwicklungen und Unsicherheiten in den ersten sechs Monaten 2025 und ihre Berücksichtigung bei der Berechnung des ECL der Bank sind Teil der laufenden Tätigkeiten des Kreditrisikomanagements und des Governance-Rahmenwerks der Bank und werden auch im Kapitel „Wichtige Risikothemen“ behandelt. Zu diesen Aktivitäten zählen unter anderem regelmäßige Überprüfungen neu auftretender Risiken, Portfolioanalysen, tägliches Risikomanagement auf der Ebene einzelner Kreditnehmer und regelmäßige Modellvalidierungen. Der Konzern untersucht in jedem Berichtszeitraum, dass im Modell keine potenziellen Modellungenauigkeiten oder Unsicherheiten vorhanden sind, die einen Overlay erfordern. Schließlich erstellt der Konzern eine Sensitivitätsanalyse für zukunftsorientierte makroökonomische Variablen, die Schlüsselfaktoren im IFRS 9 Modell darstellen. Zukunftsgerichtete InformationenDie nachstehenden Tabellen enthalten die makroökonomischen Variablen (MEVs), die als zukunftsgerichtete Informationen bei der Bestimmung der Ausfallwahrscheinlichkeiten, welche in das IFRS 9-Modell des Konzerns zum 30. Juni 2025 und zum 31. Dezember 2024 eingeflossen, berücksichtigt wurden. Zu jedem Berichtszeitpunkt enthielten die Konsensdaten die neuesten makroökonomischen Entwicklungen. Angewandte zukunftsgerichtete Informationen
1 MEVs zum 17. Juni 2025, die zum 30. Juni 2025 konsistent waren 2 Jahr 1 entspricht dem zweiten Quartal 2025 bis zum ersten Quartal 2026, Jahr 2 entspricht dem zweiten Quartal 2026 bis zum ersten Quartal 2027
1 MEVs per 5 Dezember 2024, die zum 31. Dezember 2024 konsistent waren 2 Jahr 1 entspricht dem vierten Quartal 2024 bis zum dritten Quartal 2025, Jahr 2 entspricht dem vierten Quartal 2025 bis zum dritten Quartal 2026 Angewandte Overlays auf die IFRS 9 ModellergebnisseDer Konzern überprüft regelmäßig die IFRS 9 Methoden und Prozesse, die wichtigsten Einflussgrößen in die ECL-Berechnung und erörtert neu auftretende Risiken, Modelländerungen, mögliche Modellungenauigkeiten oder andere Bewertungsunsicherheiten, etwa im makroökonomischen Umfeld, um festzustellen, ob wesentliche Overlays erforderlich sind. Bei der Beurteilung, ob der Konzern zusätzliche Overlays benötigt, wird regelmäßig überprüft, ob sich entwickelnde oder neu auftretende Risiken bestehen, insbesondere im aktuellen geopolitischen Umfeld. Diese Maßnahmen umfassen Kundenbefragungen und Interviews sowie Analysen von Portfolios bestehend aus Unternehmen, Regionen und Sektoren. Darüber hinaus überprüft und validiert der Konzern regelmäßig die wichtigsten Modelleinflussgrößen und -annahmen (einschließlich der Feeder Modelle) und stellt sicher, dass das Expertenurteil im Einklang mit dem Risikomanagementrahmen des Konzerns steht. Zum 30. Juni 2025 verbuchte der Konzern Overlays in Höhe von 146 Mio. € gegenüber 124 Mio. € zum Jahresende 2024 (welche zu einer Erhöhung der Wertminderungen für Kreditausfälle in beiden Perioden führten). Die Management-Overlays in der ersten Jahreshälfte 2025 sind in erster Linie auf Overlays zur Vorwegname der Auswirkungen von Modellaktualisierungen und Rekalibrierungseffekten, die für spätere Zeiträume geplant sind, sowie auf US-Zölle zurückzuführen. Ein Overlay, der aufgrund von US-Zöllen im ersten Quartal 2025 verbucht wurde, beruhte auf einem pessimistischeren Ausblick auf die makroökonomischen Variablen der USA vor dem 31. März 2025. Da die zum 30. Juni 2025 verwendeten makroökonomischen Variablen den aktuellen Ausblick widerspiegeln und das Forward Looking Information (FLI)-Modell der Gruppe die bestehende Unsicherheit angemessen erfasst, konnte der oben genannte Overlay aufgehoben werden. Der Overlay, der sich auf die gefährdetsten Kunden konzentriert, wurde leicht erhöht. Gesamtbewertung der ECLUm sicherzustellen, dass das ECL-Modell der Deutsche Bank die Unsicherheiten im makroökonomischen Umfeld im zweiten Quartal 2025 berücksichtigt, überprüfte der Konzern weiterhin neu auftretende Risiken, bewertete mögliche Ausgangs- und Abwärtseffekte und veranlasste Maßnahmen zur Steuerung der Strategie und Risikobereitschaft der Bank. Diese Überprüfungen gelangten zu dem Schluss, dass inklusive einer Bewertung der Unsicherheiten in Bezug auf die US-Zölle, der Konzern angemessen für erwartete Kreditverluste zum 30. Juni 2025 wertberichtigt war. Die Ergebnisse der oben genannten Überprüfungen und die Entwicklung wichtiger Portfolioindikatoren werden regelmäßig im Credit Risk Appetite and Management Forum sowie im Group Risk Committee erörtert. Erforderlichenfalls werden Vorkehrungen und Maßnahmen zur Risikominderung getroffen. Kundenratings werden regelmäßig überprüft, um den neuesten makroökonomischen Entwicklungen Rechnung zu tragen. Kunden mit potenziell erheblichen Risikoveränderungen werden auf die Überwachungsliste gesetzt (Stufe 2), Stundungsmaßnahmen können ausgehandelt werden sowie Kreditlimite und Besicherungen überprüft werden. Insgesamt ist der Konzern der Auffassung, dass er auf der Grundlage seiner täglichen Risikomanagementtätigkeiten und regelmäßigen Überprüfungen für neu auftretende Risiken angemessene Wertberichtungen (ECL) gebildet hat. ModellsensitivitätDer Konzern hat drei wesentliche im IFRS 9-Modell enthaltene Annahmen für das Modell ermittelt. Dazu gehören zukunftsorientierte makroökonomische Variablen, die quantitativen Kriterien für die Bestimmung, ob ein Kreditnehmer eine erhebliche Erhöhung des Kreditrisikos erlitten hat und in Stufe 2 übertragen wurde, und die Festsetzung der Verlustquoten (LGD) in den homogenen Portfolios in Stufe 3. Im Folgenden analysiert die Bank die möglichen Auswirkungen, wenn diese im ECL-Modell zugrunde gelegten Annahmen von den Basiserwartungen der Bank abweichen sollten. Die Sensibilität der quantitativen Kriterien für die Feststellung, ob ein Kreditnehmer ein erhebliches Kreditrisiko erlitten hat und in Stufe 2 übertragen wurde, und die Sensitivität der gesetzten Verlustquoten bei Ausfall (LGD) homogener Portfolios in Stufe 3 haben sich gegenüber den im Geschäftsbericht 2024 angegebenen Beträgen nicht wesentlich verändert. Makroökonomische VariablenDie Sensitivität der PD Komponente des ECL-Models in Bezug auf potenzielle Änderungen der Prognosewerte für die wichtigsten MEVs ist in der nachstehenden Tabelle dargestellt, welche die Auswirkungen auf den ECL von Abwärts- und Aufwärtsverschiebungen für relevante Gruppen von MEVs zum 31. Juni 2025 und 31. Dezember 2024 auflistet. Die Größe der Abwärts- und Aufwärtsverschiebungen wird im Bereich einer Standardabweichung ausgewählt, die in Statistiken und Wahrscheinlichkeitsberechnungen verwendet wird und ein Maß für die Streuung der Werte einer zufälligen Variablen ist. Jede dieser Gruppen besteht aus MEVs der gleichen Kategorie:
Obwohl Zinssätze und Inflation in den oben genannten MEVs nicht in expliziter Weise berücksichtigt wurden, spiegeln sich die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen von Änderungen dieser Risikotreiber typischerweise in den anderen makroökonomischen Variablen des Modells wider, beispielsweise in Form von niedrigerem BIP-Wachstum, höherer Arbeitslosigkeit oder höheren Credit Spreads. Darüber hinaus enthält die Sensitivitätsanalyse nur die Auswirkungen der aggregierten MEV-Gruppe (d.h., eine potenzielle Korrelation zwischen verschiedenen MEV-Gruppen oder die Auswirkungen der Management Overlays werden nicht berücksichtigt). Die Sensitivitätsanalyse enthält keine gesonderten umfassenden Szenarien, die die Auswirkungen potenzieller MEV-Bewegungen aus US-Zollankündigungen nach Quartalsende widerspiegeln. ECL für Stufe 3 wird nicht berührt und in den folgenden Tabellen nicht berücksichtigt, da ihre Berechnung von den makroökonomischen Szenarien unabhängig ist. Zum 30. Juni 2025 ist die Sensitivitätswirkung gegenüber dem 31. Dezember 2024 höher, bedingt von Portfolio-änderungen, höheren ECL und Verschlechterung der MEV-Basisprognosen, auf die sich die Analysen stützten. IFRS 9 - Sensitivitäten von zukunftsgerichteten Informationen - Konzernebene2
1 Hier gilt das Vorzeichen der Verschiebung für Ölpreisänderungen. Goldpreisänderungen haben das entgegengesetzte Vorzeichen;
1 Hier gilt das Vorzeichen der Verschiebung für Ölpreisänderungen. Goldpreisänderungen haben das entgegengesetzte Vorzeichen 2 Die Sensitivitätsanalyse wurde ohne die oben genannte Aktualisierung des LGD-Modells durchgeführt IFRS 9 Erwartete VerlusteDie Risikovorsorge im Kreditgeschäft betrug im zweiten Quartal 423 Mio. € und lag damit bei 36 Basispinkten des durchschnittlichen Kreditvolumens. Dies entspricht einem Rückgang von 10% gegenüber dem Vorquartal und 11% gegenüber dem zweiten Quartal 2024. Die Risikovorsorge für leistungsgestörte Kredite (Stufe 3) sank sowohl gegenüber dem Vorquartal und den Vorjahresquartalen deutlich auf 300 Mio. Euro. Dies spiegelte hauptsächlich aktualisierte Modelle entsprechend regulatorischen Anforderungen wider. Die Risikovorsorge für Kredite, die weiterhin bedient werden (Stufe 1 und 2), lag im zweiten Quartal bei 123 Mio. Euro, nach 130 Mio. € im ersten Quartal 2025. Damit lag sie deutlich höher als im Vorjahresquartal. Diese Entwicklung ging auf regulatorisch bedingte Modellaktualisierungen zurück, die sich hauptsächlich auf Gewerbeimmobilien auswirkten, sowie auf Portfolioeffekte und aktualisierte makroökonomische Annahmen. Im ersten Halbjahr 2025 sank die Risikovorsorge im Kreditgeschäft gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 2% auf 894 Mio. € und entsprach damit 37 Basispunkten des durchschnittlichen Kreditvolumens. Die Risikovorsorge für leistungsgestörte Kredite (Stufe 3) lag im ersten Halbjahr 2025 bei 641 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum stellt dies einen Rückgang von 30% dar. Die Risikovorsorge für Kredite, die weiterhin bedient wurden (Stufe 1 und 2), lag dagegen im ersten Halbjahr 2025 mit 253 Mio. € deutlich über dem Niveau des Vorjahreszeitraums und spiegelte die bereits erwähnten Faktoren wider. Geschäfts- oder Firmenwert und sonstige immaterielle VermögenswerteDer Geschäfts- oder Firmenwert, sonstige immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter und mit begrenzter Nutzungsdauer werden jährlich im vierten Quartal oder häufiger auf Wertminderung überprüft, wenn Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass der Buchwert wertgemindert sein könnte. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird auf Ebene der zahlungsmittelgenerierenden Einheit (ZGE) auf Werthaltigkeit überprüft. Sonstige immaterielle Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer werden ebenfalls auf Ebene der ZGE getestet, da sie typischerweise keine Mittelzuflüsse generieren, die unabhängig von denen anderer Vermögenswerte sind. Sonstige immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer werden auf Ebene des einzelnen Vermögenswertes getestet. Zum 30. Juni 2025 wurde eine Analyse durchgeführt, um festzustellen, ob für den Konzern ein Wertminderungsaufwand für den der ZGE Asset Management zugewiesenen Geschäfts- oder Firmenwert oder die Vermögensverwaltungsverträge im Publikumsfondsgeschäft, die unter den nicht abzuschreibenden sonstigen immateriellen Vermögenswerten der ZGE Asset Management ausgewiesen sind, erfasst werden musste. Aus der Analyse resultierten keine Wertminderungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert oder die Vermögensverwaltungsverträge im Publikumsfondsgeschäft. RückstellungenDer Konzern wies zum 30. Juni 2025 in seiner Bilanz Rückstellungen in Höhe von 2,8 Mrd. € (31. Dezember 2024: 3,3 Mrd. €) aus. Diese betreffen operationelle Risiken, Zivilverfahren, aufsichtsbehördliche Verfahren, Restrukturierungen, Wertminderungen für Kreditausfälle für außerbilanzielle Verpflichtungen im Kreditgeschäft und Sonstige, einschließlich Bankenabgaben. Im Folgenden werden die Rückstellungen zum 30. Juni 2025 für Zivilverfahren und aufsichtsbehördliche Verfahren beschrieben und sind in Restrukturierungen und Wertminderungen für Kreditausfälle in diesem Zwischenbericht enthalten. Einzelheiten zu den Rückstellungen des Konzerns zum 31. Dezember 2024 sind im Geschäftsbericht 2024 der Deutschen Bank in Anhangangabe 10 „Restrukturierung“, Anhangangabe 19 „Wertminderungen für Kreditausfälle“ und Anhangangabe 27 „Rückstellungen“ enthalten. Zivilverfahren und aufsichtsbehördliche Verfahren Zum 30. Juni 2025 erfasste der Konzern Rückstellungen für Zivilverfahren in Höhe von 1,6 Mrd. € (31. Dezember 2024: 1,9 Mrd. €) und für aufsichtsbehördliche Verfahren in Höhe von 0,1 Mrd. € (31. Dezember 2024: 0,2 Mrd. €). Für bestimmte Fälle, bei denen der Konzern einen Mittelabfluss für wahrscheinlich hält, wurden keine Rückstellungen berücksichtigt, da der Konzern die Höhe des potenziellen Mittelabflusses nicht zuverlässig einschätzen konnte. Wie zuvor bekannt gegeben, ist der Deutsche Bank-Konzern Beklagter in mehreren Klagen, die von früheren Aktionären der Deutschen Postbank AG (Postbank) hinsichtlich der Angemessenheit des Kaufpreises von Postbank-Aktien, der von der Deutschen Bank im Rahmen ihres freiwilligen Übernahmeangebots 2010 für die Postbank gezahlt worden war, angestrengt wurden. Ende April 2024 deutete das Oberlandesgericht Köln in einer mündlichen Anhörung an, dass es diese Ansprüche in einer späteren Entscheidung für begründet befinden könnte. Infolgedessen bildete die Deutsche Bank im zweiten Quartal 2024 eine Rückstellung in Höhe von rund 1,3 Mrd. €, um den Betrag aller anhängigen Ansprüche und aufgelaufenen Zinsen abzubilden. Im dritten und vierten Quartal 2024 erzielte die Deutsche Bank Vergleiche, unter anderem in einem der beiden Präzedenzklagen. Im zweiten Quartal 2025 schloss die Deutsche Bank weitere Vergleichsvereinbarungen. In Summe hat die Deutsche Bank mittlerweile eine Einigung über 90% der Ansprüche der Kläger nach Wert (berechnet auf Basis der geltend gemachten Aktienbestände) erzielt, was im zweiten Quartal 2025 zu einer teilweisen Auflösung der ursprünglichen Rückstellung führte. Zum 30. Juni 2025 sind die übrigen Klageansprüche von rund 110 Mio. € (einschließlich Zinsen) vollumfänglich durch die Rückstellungen abgedeckt. 1Malaysia Development Berhad (1MDB) hat im Jahr 2021 Verfahren gegen die Deutsche Bank Malaysia Berhad (DBMB) im Zusammenhang mit drei Überweisungen, welche in den Jahren 2009 und 2011 durch die DBMB im Namen von 1MDB ausgeführt wurden, vor den Gerichten in Malaysia eingeleitet. 1MDB macht Schadensersatz in Höhe von 1,1 Mrd. U.S. $ (die Summe der genannten Transaktionen) zzgl. Zinsen geltend. In einer Anhörung am 11. Juli 2025 wurde DBMB’s Antrag auf Klageabweisung im beschleunigten Verfahren wegen Verjährung abgelehnt, mit der Begründung, dass der Sachverhalt einen vollständigen Prozess erfordere, der derzeit für Januar 2026 terminiert ist. Der Konzern hat nicht offengelegt, ob in dieser Angelegenheit eine Rückstellung oder Eventualverbindlichkeit gebildet wurde, da nach seinem Dafürhalten davon auszugehen ist, dass eine solche Offenlegung den Ausgang des Verfahrens erheblich beeinflussen könnte. Der Posten „Sachaufwand und sonstiger Aufwand“ beinhaltet Aufwendungen für Zivilverfahren und aufsichtsbehördliche Verfahren in Höhe von (94) Mio. € für das zweite Quartal zum 30. Juni 2025 (zweites Quartal zum 30. Juni 2024: 1.554 Mio. €) und von (68) Mio. € im ersten Halbjahr zum 30. Juni 2025 (erstes Halbjahr zum 30. Juni 2024: 1.720 Mio. €). Der Rückgang gegenüber dem zweiten Quartal beziehungsweise ersten Halbjahr 2024 war in erster Linie durch die Teilauflösung der Rückstellung für den Rechtsstreit im Zusammenhang mit der Postbank im zweiten Quartal von 2025 im Vergleich zur entsprechenden Postbank-Rückstellung im Vorjahr bedingt. Für die Verfahren, bei denen eine verlässliche Schätzung möglich ist, schätzt der Konzern derzeit, dass sich zum 30. Juni 2025 die zukünftigen Verluste oder Mittelabflüsse, deren Eintritt nicht ausgeschlossen, aber eher unwahrscheinlich ist, bei Zivilverfahren auf insgesamt 1,1 Mrd. € (31. Dezember 2024: 0,6 Mrd. €) und bei aufsichtsbehördlichen Verfahren auf 0,1 Mrd. € (31. Dezember 2024: 0,1 Mrd. €) belaufen. In diesen Beträgen sind auch die Verfahren berücksichtigt, bei denen der Konzern möglicherweise gesamtschuldnerisch haftet beziehungsweise erwartet, dass eine solche Haftung von Drittparteien übernommen wird. Bei anderen signifikanten Zivilverfahren und aufsichtsbehördlichen Verfahren, bei denen der Konzern annimmt, dass ein Mittelabfluss zwar nicht ausgeschlossen, aber eher unwahrscheinlich ist, dessen Höhe jedoch nicht zuverlässig einzuschätzen ist, sind diese Fälle in der Schätzung der Eventualverbindlichkeiten nicht berücksichtigt. Bei wiederum anderen signifikanten Zivilverfahren und aufsichtsbehördlichen Verfahren geht der Konzern davon aus, dass die Möglichkeit eines Mittelabflusses nicht ausgeschlossen ist, und hat daher weder eine Rückstellung gebildet noch diese Fälle bei der Schätzung der Eventualverbindlichkeiten berücksichtigt. Weitere Einzelheiten zu Zivilverfahren und aufsichtsbehördlichen Verfahren oder Fallgruppen (einige bestehen aus einer Reihe von Verfahren oder Ansprüchen), für die der Konzern wesentliche Rückstellungen gebildet hat oder für die es wesentliche Eventualverbindlichkeiten gibt, die mehr als unwahrscheinlich sind oder für die die Möglichkeit eines wesentlichen Geschäfts- oder Reputationsrisikos besteht, können Anhangangabe 27 „Rückstellungen“ im Geschäftsbericht 2024 der Deutschen Bank im Abschnitt „Laufende Einzelverfahren“ entnommen werden. Zu den in Anhangangabe 27 „Rückstellungen“ offengelegten Sachverhalten gehören Sachverhalte, bei denen die Wahrscheinlichkeit eines Verlusts mehr als gering ist, für die der Konzern jedoch den möglichen Verlust nicht zuverlässig schätzen kann. Kreditzusagen und EventualverbindlichkeitenUnwiderrufliche Kreditzusagen und ausleihebezogene EventualverbindlichkeitenDer Konzern erteilt generell unwiderrufliche Kreditzusagen, unter anderem auch Fronting Commitments. Ebenfalls übernimmt der Konzern im Auftrag seiner Kunden ausleihebezogene Eventualverbindlichkeiten, die sich aus Finanz- und Vertragserfüllungsbürgschaften, Akkreditiven und Kredithaftungen zusammensetzen. Gemäß diesen Verträgen ist der Konzern verpflichtet, entweder einer Vereinbarung entsprechend zu handeln oder Zahlungen an einen Begünstigten zu leisten, wenn ein Dritter seinen Verpflichtungen nicht nachkommt. Der Konzern weiß nicht im Detail, ob, wann und in welcher Höhe eine Inanspruchnahme aus diesen Haftungsverhältnissen erfolgt. Für den Fall, dass der Konzern Zahlungen an einen Begünstigten von Fronting Commitments zu leisten hat, würde der Konzern sofort seine Rückgriffforderung an die anderen Kreditgeber des Konsortiums stellen. Die oben genannten Verträge werden berücksichtigt, indem der Konzern das Kreditrisiko überwacht. Zudem verlangt er gegebenenfalls Sicherheiten, um inhärente Kreditrisiken zu reduzieren. Ergeben sich aus der Überwachung des Kreditrisikos hinreichende Erkenntnisse, dass ein Verlust aus einer Inanspruchnahme zu erwarten ist, wird eine Rückstellung gebildet und in der Bilanz ausgewiesen. Die nachfolgende Tabelle zeigt die unwiderruflichen Kreditzusagen, die widerruflichen Kreditzusagen und ausleihebezogenen Eventualverbindlichkeiten ohne Berücksichtigung von Sicherheiten und in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen. Außerdem sind in der Tabelle die Maximalbeträge enthalten, die vom Konzern zu zahlen wären, falls alle diese Verpflichtungen erfüllt werden müssten. Die Tabelle bildet nicht die zukünftig aus diesen Verpflichtungen zu erwartenden Zahlungsabflüsse ab, da viele auslaufen, ohne dass sie in Anspruch genommen werden. Die Inanspruchnahmen, die durch die Auftraggeber oder Erlöse aus der Sicherheitenverwertung ausgeglichen werden, sind ebenfalls nicht in der Tabelle enthalten.
Sonstige Zahlungsverpflichtungen und sonstige EventualverbindlichkeitenDie sonstigen Zahlungsverpflichtungen und sonstige Eventualverbindlichkeiten ohne Berücksichtigung von Sicherheiten und in der Bilanz ausgewiesenen Rückstellungen beliefen sich zum 30. Juni 2025 auf 74,5 Mio. € und zum 31. Dezember 2024 auf 77,0 Mio. €. Die Zahl berücksichtigt die Maximalbeträge, die vom Konzern zu zahlen wären, falls alle diese Verpflichtungen erfüllt werden müssten. Daher bildet sie nicht die zukünftig aus diesen Verpflichtungen zu erwartenden Zahlungsabflüsse ab, da viele auslaufen, ohne dass sie in Anspruch genommen werden. Die Inanspruchnahmen, die durch die Auftraggeber oder Erlöse aus der Sicherheitenverwertung ausgeglichen werden, wird ebenfalls reflektiert. Unwiderrufliche Zahlungsverpflichtungen hinsichtlich BankenabgabenUnwiderrufliche Zahlungsverpflichtungen hinsichtlich des Einheitlichen Abwicklungsfonds (SRF) und der deutschen Einlagensicherung beliefen sich zum 30. Juni 2025 auf 1,5 Mrd. € und ebenso zum 31. Dezember 2024 auf 1,5 Mrd. €. Langfristige Verbindlichkeiten
Sonstige FinanzinformationenAusgegebene Stammaktien und ausstehende Stammaktien
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und PersonenDritte Parteien gelten als nahestehend, sofern eine Partei die andere mittelbar oder unmittelbar kontrolliert oder maßgeblichen Einfluss auf deren geschäftliche oder operative Entscheidungen ausüben kann. Zu den nahestehenden Dritten des Konzerns gehören:
Geschäfte mit Personen in SchlüsselpositionenPersonen in Schlüsselpositionen sind Personen, die für die Planung, Leitung und Überwachung der Tätigkeiten des Deutsche Bank Konzerns direkt oder indirekt zuständig und verantwortlich sind. Der Konzern zählt die Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der Muttergesellschaft in seiner aktuellen Aufstellung für Zwecke des IAS 24 zu Personen in Schlüsselpositionen. Zum 30. Juni 2025 hat der Konzern Kredite und Zusagen in Höhe von 1 Mio. € an Personen in Schlüsselpositionen vergeben und Einlagen in Höhe von 10 Mio. € von Personen in Schlüsselpositionen erhalten. Zum 31. Dezember 2024 betrugen die Kredite und Zusagen an Personen in Schlüsselpositionen 2 Mio. € und die Einlagen von Personen in Schlüsselpositionen 17 Mio. €. Daneben bietet der Konzern Personen in Schlüsselpositionen und ihren nahen Familienangehörigen Bankdienstleistungen wie zum Beispiel Zahlungsverkehrs- und Kontoführungsdienstleistungen sowie Anlageberatung an. Geschäfte mit Tochtergesellschaften, assoziierten und gemeinschaftlich geführten UnternehmenGeschäfte zwischen der Deutschen Bank AG und deren Tochtergesellschaften gelten als Geschäfte mit nahestehenden Dritten. Sofern diese Transaktionen bei der Konsolidierung eliminiert werden, werden sie nicht als Geschäfte mit nahestehenden Dritten offengelegt. Geschäfte zwischen dem Konzern und seinen assoziierten und gemeinschaftlich geführten Unternehmen und deren jeweiligen Tochterunternehmen gelten ebenfalls als Geschäfte mit nahestehenden Dritten. Geschäfte für Tochtergesellschaften, Joint Ventures und assoziierte Unternehmen werden in der nachfolgenden Tabelle zusammengefasst dargestellt, da diese einzeln nicht wesentlich sind. Kredite
1 Zum 30. Juni 2025 waren 0 Mio. € dieser Forderungen überfällig (2024: 0 Mio. €) Für die Forderungen aus dem Kreditgeschäft hielt der Konzern zum 30.Juni 2025 Sicherheiten in Höhe von 0 Mio. € (2024: 0 Mio. €) Einlagen
Sonstige GeschäfteBeinhaltet Anleihen, die von assoziierten Unternehmen ausgegeben wurden, die der Konzern erworben und als Handelsaktiva klassifiziert hat. Zum 30. Juni 2025 beliefen sich diese Handelsaktiva auf 11 Mio. € (31. Dezember 2024: 27 Mio. €). Sonstige Vermögenswerte im Zusammenhang mit Transaktionen mit assoziierten Unternehmen beliefen sich zum 30.Juni 2025 auf 3 Mio. € (31. Dezember 2024: 2 Mio. €). Sonstige Verpflichtungen im Zusammenhang mit Transaktionen mit assoziierten Unternehmen beliefen sich zum 30. Juni 2025 auf 3 Mio. € (31. Dezember 2024: 0 Mio. €). Geschäfte mit PensionsplänenDer Konzern unterhält Geschäftsbeziehungen zu einer Reihe seiner Versorgungseinrichtungen für Leistungen nach Beendigung von Arbeitsverhältnissen, für die er Finanzdienstleistungen einschließlich der Vermögensanlage erbringt. Zum 30. Juni 2025 waren die Geschäfte mit diesen Versorgungseinrichtungen für den Konzern nicht wesentlich. Ereignisse nach dem BilanzstichtagNach dem Bilanzstichtag gab es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Bank hatten. Bescheinigung nach prüferischer DurchsichtAn die Deutsche Bank Aktiengesellschaft, Frankfurt am MainWir haben den Konzernzwischenabschluss der Deutsche Bank Aktiengesellschaft, Frankfurt am Main, - bestehend aus Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Konzernbilanz, Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung und Konzern-Kapitalflussrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2025, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements „Review of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity“ (ISRE 2410) vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.
Eschborn/Frankfurt am Main, 24. Juli 2025 EY GmbH & Co. KG Rothermel, Wirtschaftsprüfer Schreiber, Wirtschaftsprüfer Versicherung der gesetzlichen VertreterNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Frankfurt am Main, den 22. Juli 2025
Nicht nach IFRS ermittelte finanzielle MessgrößenDieses Dokument und auch andere Dokumente, die der Konzern veröffentlicht hat oder gegebenenfalls veröffentlichen wird, beinhalten finanzielle Messgrößen, die nicht nach IFRS ermittelt werden. Diese Messgrößen sind Kennzahlen des bisherigen oder zukünftigen Erfolgs, der Vermögenslage oder der Cashflows des Konzerns, die, je nach Sachverhalt, durch Eliminierung oder Berücksichtigung bestimmter eingeschlossener oder ausgeschlossener Beträge im Vergleich zu den am ehesten vergleichbaren und gemäß IFRS ermittelten und ausgewiesenen Größen im Konzernabschluss angepasst werden. Eigenkapitalrendite-QuotenDer Konzern berichtet die Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital) und die Eigenkapitalrendite nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen materiellen Eigenkapital), von denen jede eine nicht nach IFRS ermittelte finanzielle Messgröße darstellt. Die Eigenkapitalrenditen nach Steuern (basierend auf dem durchschnittlichen Eigenkapital und durchschnittlichen materiellen Eigenkapital) werden jeweils als prozentualer Anteil des den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Konzernergebnisses nach Abzug der Additional Tier 1 Kupons am durchschnittlichen Eigenkapital und durchschnittlichen materiellen Eigenkapital ermittelt. Das den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbare Konzernergebnis nach Abzug der Additional Tier 1 Kupon-Zahlungen auf Segmentebene ist eine nicht nach IFRS ermittelte finanzielle Messgröße und ist definiert als Konzernergebnis ohne das den Anteilen ohne beherrschenden Einfluss zurechenbare Konzernergebnis und nach Abzug der Additional Tier 1 Kupon-Zahlungen, die den Segmenten entsprechend dem ihnen allokierten durchschnittlichen materiellen Eigenkapital zugerechnet werden. Auf Konzernebene spiegelt es die berichtete effektive Steuerquote des Konzerns wider. Diese belief sich für das zweite Quartal 2025 auf 28% (zweite Quartal 2024: 87%). Für die ersten sechs Monate 2025 belief sich die berichtete effektive Steuerquote auf 29% (erste sechs Monate 2024: 39%). Für die Segmente belief sich die verwendete Steuerquote für das zweite Quartal 2025 und für alle Berichtsperioden in 2024 auf 28%. Das materielle Eigenkapital auf Konzernebene wird ermittelt, indem der Geschäfts- oder Firmenwert und sonstige immaterielle Vermögenswerte von dem Eigenkapital in der Konzernbilanz subtrahiert werden. Das materielle Eigenkapital der Segmente wird ermittelt, indem der Geschäfts- oder Firmenwert und sonstige immaterielle Vermögenswerte von dem den Segmenten allokierten Eigenkapital subtrahiert werden. Das Eigenkapital und das materielle Eigenkapital werden mit Durchschnittswerten ausgewiesen. Der Konzern ist der Ansicht, dass die Darstellung des durchschnittlichen materiellen Eigenkapitals die Vergleiche zu den Wettbewerbern vereinfacht, und bezieht sich auf diese Messgröße bei den berichteten Eigenkapitalrenditequoten für den Konzern. Jedoch ist das durchschnittliche materielle Eigenkapital keine nach IFRS ermittelte finanzielle Messgröße und die Quoten des Konzerns, die auf dieser Messgröße basieren, sollten nicht mit denen anderer Unternehmen verglichen werden, ohne die Unterschiede in der Berechnung zu berücksichtigen.
N/A - Nicht aussagekräftig 1 Seit dem ersten Quartal 2018 sind Geschäfts- oder Firmenwerte und andere immaterielle Vermögenswerte, die sich auf den nicht durch die Deutsche Bank gehaltenen Anteil an der DWS beziehen, ausgeschlossen
N/A - Nicht aussagekräftig Die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden an die Darstellung des laufenden Jahres angepasst 1 Seit dem ersten Quartal 2018 sind Geschäfts- oder Firmenwerte und andere immaterielle Vermögenswerte, die sich auf den nicht durch die Deutsche Bank gehaltenen Anteil an der DWS beziehen, ausgeschlossen
N/A - Nicht aussagekräftig 1 Seit dem ersten Quartal 2018 sind Geschäfts- oder Firmenwerte und andere immaterielle Vermögenswerte, die sich auf den nicht durch die Deutsche Bank gehaltenen Anteil an der DWS beziehen, ausgeschlossen
N/A - Nicht aussagekräftig Die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden an die Darstellung des laufenden Jahres angepasst 1 Seit dem ersten Quartal 2018 sind Geschäfts- oder Firmenwerte und andere immaterielle Vermögenswerte, die sich auf den nicht durch die Deutsche Bank gehaltenen Anteil an der DWS beziehen, ausgeschlossen Ergebnis vor Steuern abzüglich der Rückstellung für Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit dem Übernahmeangebot für die Postbank AG (Postbank-Rückstellung)Das Ergebnis vor Steuern abzüglich der Rückstellung für Rechtsstreitigkeiten im Zusammenhang mit dem Übernahmeangebot für die Postbank AG (Postbank-Rückstellung) ist definiert als das berichtete Ergebnis vor Steuern, bereinigt um die Rückstellung für das Postbank-Übernahmeverfahren. Der Konzern ist der Ansicht, dass diese Darstellung eine aussagekräftigere Abbildung der Kosten im Zusammenhang mit dem operativen Geschäft sowie der finanziellen Leistungsfähigkeit ermöglicht.
Zinsüberschuss in den Kernsegmenten des BankbuchsDer Zinsüberschuss in den Kernsegmenten des Bankbuchs ist eine Finanzkennzahl und eine nicht nach IFRS ermittelte finanzielle Messgröße, am ehesten direkt vergleichbar mit der IFRS-Messgröße des Zinsüberschusses. Zu den Kernsegmenten des Bankbuchs gehören die Geschäftssegmente des Konzerns, für die der Zinsüberschuss aus den Geschäftstätigkeiten des Bankbuchs einen wesentlichen Teil der Gesamterträge betragen. Der Zinsüberschuss in den Kernsegmenten des Bankbuchs wird berechnet als Zinsüberschuss des Konzerns unter Abzug sonstiger Finanzierungseffekte (z.B. zentral gehaltener Finanzierungskosten) sowie buchhalterisch getriebener Asymmetrien in der Erfassung der Aktivitäten im Handelsbuch des Konzerns und seiner Absicherungsgeschäfte. Der Konzern ist der Ansicht, dass die Darstellung des Zinsüberschusses in den Kernsegmenten des Bankbuchs eine entscheidungsrelevantere Darstellung des Zinsüberschusses im Zusammenhang mit den operativen Geschäftsbereichen ermöglicht. Die folgende Tabelle beschreibt die Überleitung des Zinsüberschusses des Konzerns auf den Zinsüberschuss in den Kernsegmenten des Bankbuchs:
1 Sonstige Finanzierungseffekte stellen Zinsüberschuss des Bankbuchs dar, der hauptsächlich aus Treasury-Finanzierungsgeschäfts resultiert und der nicht den Kernsegmenten des Bankbuchs zugeordnet sind, sondern anderen Geschäftssegmenten, oder zentral in Corporate & Other gehalten werden 2 Buchhalterisch getriebene Asymmetrien in der Erfassung der Aktivitäten im Handelsbuch des Konzerns und seiner Absicherungsgeschäfte entstehen hauptsächlich aus Finanzierungskosten für Handelsbuchpositionen, bei denen die Finanzierungskosten im Zinsüberschuss ausgewiesen, die Erträge aber in den zinsunabhängigen Erträgen erfasst werden. Demgegenüber können aus dem Einsatz von Sicherungsinstrumenten für Bankbuchpositionen, die zum beizulegenden Zeitwert gehalten werden, Kosten oder Erträge der zugrundeliegenden Positionen in den Zinserträgen verbucht, der Effekt aus der Absicherung jedoch in den zinsunabhängigen Erträgen erfasst werden. Diese Effekte betreffen hauptsächlich die Investmentbank (ohne FIC-Finanzierungsgeschäft), Asset Management und Corporate & Other einschließlich Treasury, deren Positionen nicht in den Kernsegmenten des Bankbuchs gehalten werden 3 Verzinsliche Aktiva sind Finanzinstrumente oder Anlagen, die Zinserträge in Form von Zinszahlungen generieren. Die verzinslichen Aktiva werden monatlich, vierteljährlich und für das gesamte Jahr auf durchschnittlicher Basis ausgewiesen 4 Für den Konzern und die Segmente: Zinsüberschuss (vor Risikovorsorge im Kreditgeschäft) im Verhältnis zu den gesamten verzinslichen Aktiva im Jahresdurchschnitt. Die Nettozinsspannen je Segment basieren auf ihrem Beitrag zum Konzernergebnis Bereinigte Kosten/nichtoperative KostenDie bereinigte Kostenbasis ist eine der Finanzkennzahlen des Konzerns und eine nicht nach IFRS ermittelte finanzielle Messgröße, am ehesten direkt vergleichbar mit der IFRS-Messgröße der Zinsunabhängigen Aufwendungen. Die bereinigte Kostenbasis wird errechnet, indem die nach IFRS ermittelten Zinsunabhängigen Aufwendungen um (i) Wertberichtigungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert und sonstige immaterielle Vermögenswerte, (ii) Aufwendungen/Auflösungen für Rechtsstreitigkeiten sowie (iii) Restrukturierung und Abfindungszahlungen (zusammenfassend „Nichtoperative Kosten“) angepasst werden. Der Konzern ist der Ansicht, dass die Darstellung der Zinsunabhängigen Aufwendungen ohne diese Komponenten eine entscheidungsrelevantere Darstellung der Kosten im Zusammenhang mit seinen operativen Bereichen ermöglicht.
Die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden an die Darstellung des laufenden Jahres angepasst
Die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden an die Darstellung des laufenden Jahres angepasst Erträge und Kosten bereinigt um WährungseffekteUm Währungseffekte bereinigte Erträge und Kosten werden errechnet, indem die Erträge oder Kosten der Vorjahresperiode, die in anderen Währungen als dem Euro generiert wurden oder angefallen sind, mit den Währungskursen der aktuellen Geschäftsperiode in Euro umgerechnet werden. Diese bereinigten Zahlen sowie die darauf basierenden prozentualen Veränderungen zwischen den Berichtsperioden dienen der Information über die Entwicklung der zugrunde liegenden Geschäftsvolumina, Erträge und Kosten. Nettovermögenswerte (bereinigt)Die Nettovermögenswerte (bereinigt) sind definiert als Bilanzsumme nach IFRS nach Berücksichtigung rechtlich durchsetzbarer Aufrechnungsvereinbarungen, Aufrechnung von erhaltenen und gestellten Barsicherheiten sowie Aufrechnung schwebender Posten aus Wertpapierkassageschäften. Der Konzern ist der Ansicht, dass die Darstellung der Nettovermögenswerte (bereinigt) die Vergleiche zu den Mitbewerbern vereinfacht.
Nettovermögen und materielles Nettovermögen je ausstehende Stammaktie (unverwässert)Das Nettovermögen und das materielle Nettovermögen je ausstehende Stammaktie (unverwässert) sind finanzielle Messgrößen, die nicht nach IFRS ermittelt werden. Sie werden von Investoren und Analysten als verlässliche Kennzahlen zur Beurteilung der Kapitaladäquanz genutzt. Das Nettovermögen je ausstehende Stammaktie (unverwässert) errechnet sich aus dem den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Eigenkapital dividiert durch die Anzahl der zum Bilanzstichtag ausstehenden Stammaktien (unverwässert). Das materielle Nettovermögen ergibt sich aus dem den Deutsche Bank-Aktionären zurechenbaren Eigenkapital abzüglich der Position „Geschäfts- oder Firmenwert und sonstige immaterielle Vermögenswerte“. Das materielle Nettovermögen je ausstehende Stammaktie (unverwässert) entspricht dann dem materiellen Nettovermögen dividiert durch die Anzahl der zum Bilanzstichtag ausstehenden Stammaktien (unverwässert). Materielles Nettovermögen
1 Ohne Geschäfts- oder Firmenwert und sonstige immaterielle Vermögenswerte, die dem teilweisen Verkauf der DWS zuzurechnen sind Ausstehende Stammaktien (unverwässert)
ImpressumDeutsche Bank Aktiengesellschaft Taunusanlage 12 60262 Frankfurt am Main Telefon: (069) 910-00 deutsche.bank@db.com Investor Relations/ Aktionärshotline (0800) 910-8000 db.ir@db.com Hauptversammlungshotline: (0800) 100-4798 Veröffentlichung Veröffentlicht am 24. Juli 2025 Hinweis in Bezug auf zukunftsgerichtete Aussagen Dieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Zukunftsgerichtete Aussagen sind Aussagen, die nicht Tatsachen der Vergangenheit beschreiben. Sie umfassen auch Aussagen über unsere Annahmen und Erwartungen. Diese Aussagen beruhen auf Planungen, Schätzungen und Prognosen, die der Geschäftsleitung der Deutschen Bank derzeit zur Verfügung stehen. Zukunftsgerichtete Aussagen gelten deshalb nur an dem Tag, an dem sie gemacht werden. Wir übernehmen keine Verpflichtung, solche Aussagen angesichts neuer Informationen oder künftiger Ereignisse anzupassen. Zukunftsgerichtete Aussagen beinhalten naturgemäß Risiken und Unsicherheitsfaktoren. Eine Vielzahl wichtiger Faktoren kann dazu beitragen, dass die tatsächlichen Ergebnisse erheblich von zukunftsgerichteten Aussagen abweichen. Solche Faktoren sind etwa die Verfassung der Finanzmärkte in Deutschland, Europa, den USA und andernorts, in denen wir einen erheblichen Teil unserer Erträge aus dem Wertpapierhandel erzielen und einen erheblichen Teil unserer Vermögenswerte halten, die Preisentwicklung von Vermögenswerten und die Entwicklung von Marktvolatilitäten, der mögliche Ausfall von Kreditnehmern oder Kontrahenten von Handelsgeschäften, die Umsetzung unserer strategischen Initiativen, die Verlässlichkeit unserer Grundsätze, Verfahren und Methoden zum Risikomanagement sowie andere Risiken, die in den von uns bei der U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) hinterlegten Unterlagen dargestellt sind. Diese Faktoren haben wir in unserem SEC-Bericht nach „Form 20-F“ vom 13. März 2025 unter der Überschrift „Risk Factors“ im Detail dargestellt. |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||