2invest AG

Heidelberg

Halbjahresfinanzbericht nach WpHG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2025 bis zum 30.06.2025

Zwischenlagebericht

1. Grundlagen der Gesellschaft

Berichterstattendes Unternehmen

Die 2invest AG, Heidelberg, ist eine Aktiengesellschaft nach deutschem Recht (nachfolgend „2invest AG“ oder „die Gesellschaft“). Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Mannheim unter der Nummer HRB 335706 registriert und hat ihren Sitz in der Ziegelhäuser Landstr. 3, 69120 Heidelberg. Die Gesellschaft ist an der Frankfurter Wertpapierbörse unter der deutschen Wertpapierkennnummer (WKN) A3H3L4 bzw. unter der internationalen Wertpapiernummer (ISIN) DE000A3H3L44 notiert.

Die 2invest AG ist eine Beteiligungsgesellschaft, die sich auf Investitionen in Kapital- und Personengesellschaften mit einem guten Chance-/Risiko-Verhältnis konzentriert. Ihr Schwerpunkt liegt insbesondere im Bereich der Biotechnologie-, Life Science- und im Bereich Rohstoffe (Natural Resources) sowohl im Inland als auch im Ausland.

Mitarbeiter

Zum 30. Juni 2025 beschäftigte die 2invest AG drei Mitarbeiter in Teilzeit (31. Dezember 2024: drei Mitarbeiter in Teilzeit). Diese Zahlen beinhalten nicht den Vorstand.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Überblick über den Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr 2025

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Im ersten Quartal 2025 ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland im Vergleich zum Vorquartal preis-, saison- und kalenderbereinigt um +0,2 % gestiegen. Damit setzte sich die wirtschaftliche Erholung zu Jahresbeginn leicht fort. Im Vergleich zum Vorjahresquartal lag das preisbereinigte BIP jedoch um 0,4 % niedriger.

Im Juli 2025 zeigt sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland verhaltener als zu Jahresbeginn. Nachdem die Konjunktur im ersten Quartal durch Vorzieheffekte, insbesondere im Außenhandel mit den USA, gestützt wurde, verliert sie im zweiten Quartal an Dynamik. Die Industrieproduktion stieg im Mai leicht an, vor allem dank der Energieerzeugung und der Produktion von Industriegütern. Gleichzeitig verzeichneten die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe einen Rückgang, insbesondere aufgrund schwacher Inlandsnachfrage, während die Nachfrage aus dem Ausland – vor allem aus Nicht-Euroraum-Staaten – leicht zulegte. Innerhalb der Industrie entwickelten sich die Branchen unterschiedlich: Während etwa die Kfz-Produktion und die pharmazeutische Industrie zulegten, war in chemischen Bereichen und in der Elektrotechnik ein Rückgang zu beobachten.

Die binnenwirtschaftliche Entwicklung ist ebenfalls uneinheitlich. Der Einzelhandel musste im Mai reale Umsatzrückgänge hinnehmen, wobei sowohl Lebensmittel- als auch Nicht-Lebensmittelbereiche betroffen waren. Demgegenüber stiegen die privaten PKW-Neuzulassungen geringfügig, ebenso wie die Umsätze im Gastgewerbe. Dennoch bleibt die Konsumstimmung insgesamt gedämpft. Trotz steigender Einkommenserwartungen führen geopolitische Unsicherheiten und die schwache Lage am Arbeitsmarkt zu einer erhöhten Sparneigung und damit zu verhaltener Kaufbereitschaft. Das Konsumklima verharrt deutlich im negativen Bereich.

Am Arbeitsmarkt zeigt sich keine Erholung. Die Arbeitslosenzahl stieg im Juni überdurchschnittlich stark an, während die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung stagnierte. Kurzarbeit war im April leicht rückläufig, blieb jedoch auf einem insgesamt hohen Niveau. Frühindikatoren wie das IAB-Arbeitsmarktbarometer oder der Stellenindex der Bundesagentur für Arbeit deuten auch für das dritte Quartal auf keine Verbesserung hin. Unternehmen zeigen sich weiterhin zurückhaltend bei Neueinstellungen.

Der Außenhandel trug im zweiten Quartal nicht zum Wachstum bei. Die Exporte gingen im Mai gegenüber dem Vormonat um 3,8 Prozent zurück, insbesondere im Handel mit den USA. Auch die Importe nahmen ab, sodass sich der Handelsüberschuss leicht erhöhte. Die Auftragslage im Auslandsgeschäft zeigt gemischte Signale: Während neue Bestellungen von Konsum- und Investitionsgütern aus Nicht-Euroraum-Staaten zunahmen, rechnet etwa der Maschinenbau wieder mit rückläufigen Exportgeschäften. Die Unsicherheit hinsichtlich der weiteren US-Zollpolitik wirkt sich belastend auf die Erwartungen aus.

International stagniert die Industrieproduktion, der Welthandel gab nach den starken Zuwächsen im ersten Quartal im April spürbar nach. Auch die Importe der USA und Lieferungen in den Euroraum gingen zurück. Zwar bleiben die Handelszahlen im Jahresvergleich im Plus, jedoch schwinden die positiven Vorzieheffekte. Frühindikatoren wie der Einkaufsmanagerindex und der Sentix-Stimmungsindex zeigen zwar eine leichte Aufhellung, doch die globale Konjunktur bleibt anfällig. Erste Hinweise auf eine Umlenkung chinesischer Exporte nach Europa könnten Strukturveränderungen im Welthandel andeuten.

Auch die Zahl der Unternehmensinsolvenzen bleibt hoch. Im April 2025 stieg sie im Vergleich zum Vorjahr um 11,5 Prozent. Der aktuellere Insolvenztrend des IWH zeigt zwar für Juni einen leichten Rückgang gegenüber dem Vormonat, aber einen deutlichen Anstieg gegenüber dem Vorjahr und dem Vorkrisenniveau. Die anhaltend schwache gesamtwirtschaftliche Lage, strukturelle Probleme und geopolitische Risiken wirken hier weiter belastend.

Insgesamt deutet sich für das zweite Quartal 2025 eine spürbare konjunkturelle Abschwächung an. Die Aufhellung bei Geschäftserwartungen steht im Kontrast zur tatsächlichen wirtschaftlichen Entwicklung, die von Volatilität, Unsicherheit und schwacher Binnennachfrage geprägt ist. Ohne Klarheit in der internationalen Handelspolitik – insbesondere mit Blick auf die US-Zollpolitik – bleibt auch der Ausblick für das zweite Halbjahr eingetrübt.

Im Juni 2025 lag die Inflationsrate in Deutschland bei +2,0 % im Vergleich zum Vorjahresmonat und damit auf dem niedrigsten Stand seit Oktober 2024. Gegenüber dem Vormonat blieben die Verbraucherpreise stabil. Der Rückgang der Inflation wurde vor allem durch sinkende Energiepreise (-3,5 %) und eine geringere Teuerung bei Nahrungsmitteln (+2,0 %) verursacht. Dagegen verteuerten sich Dienstleistungen weiterhin überdurchschnittlich um +3,3 %, insbesondere in den Bereichen Mobilität, soziale Einrichtungen und Versicherungen. Die sogenannte Kerninflation (ohne Energie und Nahrungsmittel) lag bei +2,7 %.

Die deutsche Wirtschaft befindet sich auf einem vorsichtigen Erholungskurs. Für das Jahr 2025 wird ein leichtes Wirtschaftswachstum von 0,2 % erwartet, das sich 2026 auf 1,5 % deutlich verstärken soll. Haupttreiber dieser Entwicklung sind ein zunehmender privater Konsum sowie verstärkte staatliche Investitionen und Fördermaßnahmen. Der Außenhandel hingegen bleibt aufgrund internationaler Handelskonflikte und einer schwachen globalen Nachfrage hinter den Erwartungen zurück. So ist insbesondere die wirtschaftspolitische Entwicklung in den USA unter Präsident Trump ein Unsicherheitsfaktor, ebenso wie mögliche geopolitische Eskalationen, etwa im Nahen Osten.

Bei den Investitionen ist vor allem für 2026 mit einem kräftigen Anstieg zu rechnen. Die Ausrüstungsinvestitionen steigen zunächst 2025 nur um 0,6 %, legen aber 2026 deutlich um 6,6 % zu. Auch die Bauinvestitionen entwickeln sich positiv: Nach einem moderaten Wachstum von 0,5 % im Jahr 2025 werden sie im Jahr darauf um 3,1 % zunehmen. Die Inflationsrate liegt 2025 bei durchschnittlich 2,0 % und damit genau im Zielbereich der Europäischen Zentralbank, bevor sie 2026 leicht auf 1,8 % sinkt. Sollte die Bundesregierung angekündigte Entlastungen bei Strom- und Gaskosten umsetzen, könnte die Teuerung sogar auf rund 1,4 % sinken.

Finanzpolitisch wird für 2025 ein staatliches Defizit von 2,4 % des Bruttoinlandsprodukts (BIP) erwartet, welches 2026 auf 3,1 % ansteigt. Trotz dieser leichten Überschreitung der Maastricht-Grenze wird nicht mit einem Defizitverfahren seitens der EU gerechnet, da verteidigungsbezogene Ausgaben inzwischen von den Schuldenregeln teilweise ausgenommen sind.

Am 5. Juni 2025 senkte die Europäische Zentralbank (EZB) ihren Einlagesatz von 2,25 % auf 2,00 %. Diese geldpolitische Entscheidung wurde allgemein erwartet und markiert einen weiteren Schritt der EZB in Richtung einer neutralen Ausrichtung ihrer Zinspolitik.

Rückblickend hatte die EZB seit Juli 2022 in mehreren Schritten ihren Leitzins angehoben – bis auf 4,00 % im Jahr 2023 – als Reaktion auf die hohe Inflation infolge der Energiekrise und Nachwirkungen der Pandemie. Erst im Juni 2024 begann eine Trendwende mit der ersten Zinssenkung nach der Phase intensiver Anhebungen.

Am 18. Juni 2025 hat die US-Notenbank beschlossen, ihr Tagesgeldzielband unverändert bei 4,25 % - 4,50 % zu belassen. Es ist die vierte Sitzung ohne Zinsänderung in Folge.

Der Wechselkurs zwischen Euro und US-Dollar liegt zum 30. Juni 2025 bei 1,1720 US-Dollar für einen Euro. Dies entspricht einer Steigerung von ca. 9,5% Prozent im Vergleich zum 30. Juni 2024, zum damaligen Zeitpunkt war ein Euro etwa 1,0705 US-Dollar wert. Zum Jahresende 2024 lag der Wechselkurs zum Euro bei 1,0389 US-Dollar.

Im Berichtszeitraum hat der Euro gegenüber weiteren relevanten Währungen sich wie folgt entwickelt: Australischer Dollar von 1,6772 zu 1,7948 (+7%), Schweizer Franken von 0,9412 zu 0,9347 (-0,7%), Kanadischer Dollar von 1,4948 zu 1,6027 (+7,2%) und Britisches Pfund von 0,8292 zu 0,8555 (+3,1%).

Im ersten Halbjahr 2025 konnten nahezu alle großen Aktienindizes teils deutliche Kursgewinne verzeichnen. Besonders stark entwickelte sich der deutsche DAX, der zum 30. Juni 2025 bei 23.909 Punkten stand – ein Zuwachs von rund 20 % im Vergleich zum Jahresende 2024. Auch der EuroStoxx legte mit einem Plus von gut 9 % deutlich zu. Die US-amerikanischen Indizes verzeichneten moderatere Anstiege: Der Dow Jones stieg um 3,6 %, der Nasdaq um 7,9 % und der S&P 500 um 5,5 %. Insgesamt spiegelt diese Entwicklung eine positive Marktstimmung wider, gestützt durch Zinssenkungen und verbesserte wirtschaftliche Aussichten im Euroraum.

Im ersten Halbjahr 2025 zeigen sich gemischte Entwicklungen auf den Rohstoffmärkten, insbesondere bei Metallen. Während einige Metalle wie Zinn und Kupfer aufgrund von Angebotsengpässen und erhöhter Nachfrage Preissteigerungen verzeichnen, zeigen sich andere, wie beispielsweise Nickel, eher verhalten. Gold erlebte eine starke Rally, die jedoch aufgrund von Angebot und Nachfrage sowie einem stärkeren US-Dollar an Dynamik verliert.

Im ersten Halbjahr 2025 zeigte sich der Nickelmarkt von einer tendenziell schwächeren Seite, mit fallenden Preisen. Ein Überangebot, insbesondere durch erhöhte Produktionsmengen aus Indonesien, übte Druck auf den Markt aus. Die Prognosen gingen von einem weiteren Überschuss im Jahresverlauf aus, was zu einer Senkung der Preisprognosen führte.

Im ersten Halbjahr 2025 zeigte der Zinnpreis eine volatile Entwicklung, mit einem allgemeinen Trend zu höheren Preisen. Zwar gab es kurzfristige Schwankungen, aber die Nachfrage, insbesondere aus der Elektronik- und Solarindustrie, führte zu einem Anstieg der Preise. Es gab auch Diskussionen über eine mögliche Verknappung des Angebots aufgrund begrenzter Minenproduktion und steigender Nachfrage.

Zink setzte seine 2025er-Reise fort und verlängerte im Februar und März seine negative Performance. Es ist das einzige Metall im Kommentarkorb, das seit Jahresbeginn mit -2% gehandelt wird. Wie wir bereits in früheren Ausgaben erörtert haben, gibt es angesichts des Gegenwinds für den Stahl- und Immobilienmarkt in China nicht wirklich viel hinzuzufügen; darüber hinaus haben die Auswirkungen der neuen Zölle, insbesondere auf importierte Stahlprodukte in den USA, die Stimmung der Unternehmen verschlechtert.

Kupfer war nach Zinn das Basismetall mit der zweitbesten Performance; anders als bei seinem größeren Bruder gab es hier erhebliche unterstützende Faktoren. Der Aufwärtstrend wurde vor allem durch Zolldrohungen gestützt, denn nach Aluminium und Stahl wurde das rote Metall auch mit potenziellen protektionistischen Vergeltungsmaßnahmen und einem beeindruckenden 500-Milliarden-Euro-Plan der deutschen Regierung zur Erhöhung der Verteidigungs- und Infrastrukturausgaben in Verbindung gebracht.

Im ersten Halbjahr 2025 zeigte Gold eine starke Preisentwicklung und erreichte ein neues Allzeithoch, während Silber eine etwas schwächere, aber immer noch positive Entwicklung verzeichnete. Gold profitierte von Unsicherheit und geopolitischen Risiken, während Silber auch von der steigenden Nachfrage aus der Photovoltaikindustrie profitierte, obwohl es vom stärkeren Dollar belastet wurde.

Die Entwicklung der Rohstoffe, im ersten Halbjahr 2025, im Überblick Gold +26,8%, Silber +24,6%, Kupfer +9,6% Zinn +16,2% demgegenüber Nickel -3,5% und Zink -10,1%.

Die Entwicklung lässt sich auf mehrere Ursachen zurückführen. Zum einen haben anhaltende Inflationsängste und die Unsicherheiten in der Weltwirtschaft dazu geführt, dass Anleger vermehrt Gold als sicheren Hafen betrachten und entsprechend stärker in Gold sowie in goldbezogene Anlagen investieren. Zum anderen ist die Nachfrage nach Gold – sowohl als Anlageform als auch im Schmuckbereich – gestiegen, was sich positiv auf den Goldpreis und die Aktienkurse von Goldminenunternehmen ausgewirkt hat. Zusätzlich haben positive Analystenprognosen für den Goldpreis und den Goldminenindex GDX das Anlegerinteresse weiter gesteigert und zu einer erhöhten Investitionstätigkeit in diesen Anlageklassen geführt.

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft

Die 2invest AG hat in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2025 einen Periodenüberschuss in Höhe von 2.140 TEUR (HJ1/2024 Verlust: -1.633 TEUR) erzielt. Die Gesellschaft investiert weltweit in börsennotierte Wertpapiere und in nicht-börsennotierte Unternehmen, primär im Bereich Biotech, sowie Finanzinstrumente (insbesondere Ausleihungen an die 4basebio PLC). Investments erfolgen aufgrund der Bewertung des Chance-Risiko-Profils durch die 2invest AG. Dabei spielen neben finanziellen Indikatoren bei der Beurteilung von Beteiligungsmöglichkeiten auch nicht messbare Faktoren, wie z.B. Einschätzungen des Managements oder die Geschäftsidee eine Rolle. Die Gesellschaft hat bei den Investments grundsätzlich keinen Fokus auf bestimmte Branchen oder Geografien, auch wenn ein gewisser Schwerpunkt auf die Biotechnologie- und Life Science-Branche sowie Natural Resources liegt.

Die 2invest AG investierte, inklusive kurzfristiger Anlagen in Geldmarktfonds, im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025 insgesamt rund 12,0 Mio. EUR. Gegenläufig wurden Desinvestitionen von rund 10,5 Mio. EUR getätigt.

Im Januar 2025 investierte die Gesellschaft weitere 1,4 Mio. EUR in die Kither Biotech S.r.l., Torino/Italien („Kither“); damit wurden insgesamt 3,4 Mio. EUR für 7,9% der Anteile in Kither investiert. Kither ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das Signaltransduktionsmodulatoren für die Behandlung von seltenen Atemwegserkrankungen entwickelt. Im Laufe der Jahre hat Kither dann umfangreiche Erfahrungen mit präklinischen Modellen für Atemwegserkrankungen gesammelt, und seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sind nun auf die Entwicklung neuer Wirkstoffe zur Behandlung dieser Krankheiten ausgerichtet. Kither befindet sich aktuell in klinischen Phase II-Studien.

Im Januar 2025 tätigte die 2invest AG eine neue Investition in Höhe von 3,6 Mio. GBP (4,3 Mio. EUR) in die GMP Manufacturing Ltd, Kingston upon Hull/UK (“GMPM”). Durch diese Investition sicherte sich die 2invest AG eine Beteiligung von 14,40 % an dem Unternehmen, das sich auf die Auftragsfertigung sowie Abfüll- und Verpackungslösungen für Biozide, Pharmazeutika, Kosmetika und Gesundheitsprodukte im Vereinigten Königreich spezialisiert hat.

Im Januar 2025 hat 2invest AG weitere 4,2 Mio. AUD (2,6 Mio. EUR) im Rahmen einer Kapitalerhöhung in die Geopacific Resources Ltd, Perth/Australien, („Geopacific“) investiert und hält nun rund 10,6%. Die verbleibende Inhaberschuldverschreibungen von 0,2 Mio. AUD wurden im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2025 von Geopacific vollständig zurückgeführt. Geopacific Resources Limited ist ein an der australischen Börse notiertes Bergbau- und Explorationsunternehmen, das sich auf die Entwicklung des hochgradigen Woodlark-Goldprojekts in Papua-Neuguinea konzentriert. Das Projekt hat eine aktuelle Mineralressourcen-Schätzung (MRE) von 1,56 Mio. Unzen Gold mit erheblichem Explorationspotenzial auf dem 580 km² großen Grundstücksbesitz des Unternehmens auf der Insel. Die wichtigsten Genehmigungen für das Projekt liegen vor.

Im Zuge einer weiteren Investition, die im Februar 2025 abgeschlossen wurde, hat die 2invest AG mit Leucid Bio Ltd. Cambridge/UK eine sogenannte Downround vereinbart. Dabei wurden zusätzliche Mittel auf Basis einer Bewertung von 1,05 GBP je Aktie investiert. Die ursprüngliche Investition aus August 2021 erfolgte zu einem Kurs von 2,76 GBP pro Aktie. Durch die Downround wurde die ursprüngliche Beteiligung im Jahresabschluss 2024 um insgesamt 1,4 Mio. EUR auf den neuen Kurs abgeschrieben, wovon 0,1 Mio. EUR die Verpflichtung aus der Unterbeteiligung von i2i Capital Limited, Cambridge/UK an Leucid betraf. Im Rahmen der Downround wurden zunächst weitere 1,750 Mio. GBP (2,1 Mio. EUR) in Form einer Wandelschuldverschreibung investiert, davon 0,175 Mio. GBP (0,2 Mio. EUR) von i2i im Rahmen der Unterbeteiligung an Leucid. Bereits im Geschäftsjahr 2024 waren 1,5 Mio. GBP (davon 0,150 Mio. GBP für i2i) in eine Wandelschuldverschreibung geflossen. Diese Wandelschuldverschreibungen wurden nun im Februar 2025 komplett in Aktien zu 1,05 GBP pro Aktie umgewandelt. Zusätzlich wurden weitere 0,25 Mio. GBP (0,3 Mio. EUR) direkt in die Aktien von Leucid Bio Ltd. Cambridge/UK investiert, wobei 10 % dieser Summe aus der Unterbeteiligung der i2i Capital Limited an Leucid stammten. Damit hält die 2invest AG rund 18,9% an Leucid. Der Schwerpunkt der Leucid Bio Ltd. liegt auf der Entwicklung klinischer Produkte mit der proprietären CAR-Plattform („pCAR“), die darauf abzielt, die Wirksamkeit von CAR-T-Zell-Therapien zu verbessern und die wichtigsten Herausforderungen bei der CAR-T-Zell-Behandlung insbesondere von soliden Tumoren zu bewältigen.

Überschüssige Liquidität wurde in kurzfristig liquidierbare Geldmarktfonds in EUR, GBP und USD investiert. Die hier angelegten Mittel wurden bei Bedarf veräußert, um die zuvor genannten Investitionen im Biotech-Bereich zu finanzieren. Dabei erfolgte unter anderem ein Verkauf des DWS ESG Euro Money Market Fund in Höhe von 9,8 Mio. EUR.

Die positiven Kursentwicklungen im ersten Halbjahr 2025 bei Almonty Industries Inc. Toronto/Kanada wurden für Verkäufe von 0,7 Mio. EUR genutzt, was zu einem Ertrag von 0,5 Mio. EUR führte.

Die Gesellschaft verfügte am 30. Juni 2025 über frei verfügbare liquide Mittel bestehend aus Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von 1,4 Mio. EUR (31. Dezember 2024: 2,7 Mio. EUR), Beteiligungen in Höhe von 5,0 Mio. EUR (31. Dezember 2024: 5,0 Mio. EUR), Sonstige Ausleihungen im Anlagevermögen in Höhe von 17,4 Mio. EUR (31. Dezember 2024: 17,0 Mio. EUR), Wertpapiere des Anlagevermögens in Höhe von 42,6 Mio. EUR (31. Dezember 2024: 30,4 Mio. EUR), Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 18,8 Mio. EUR (31. Dezember 2024: 28,4 Mio. EUR), davon Geldmarktfonds 15,3 Mio. EUR (31. Dezember 2024: 24,3 Mio. EUR) und Sonstige Aktiva in Höhe von 0,8 Mio. EUR (31. Dezember 2024: 4,6 Mio. EUR).

Der Vorstand der 2invest AG rechnet weiterhin mit einem hohen Maß an wirtschaftlicher Unsicherheit für das Geschäftsjahr 2025. Dies ist auf die anhaltenden Unsicherheiten aufgrund geopolitischer Konflikte sowie auf die möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen neuer Handelsrestriktionen zurückzuführen. Besonders die drohende Einführung zusätzlicher Zölle durch die USA und die anhaltenden Spannungen in geopolitisch sensiblen Regionen tragen zu einer erhöhten Marktvolatilität bei. Dennoch wird die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als sehr solide eingeschätzt. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend liquide Mittel, um diese aktuellen Herausforderungen zu bewältigen.

2.2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der 2invest AG

Nachfolgend wird der Geschäftsverlauf unter Einbezug der bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren und unter Bezugnahme auf die in diesem Zwischenbericht ausgewiesenen Beträge analysiert und erläutert. Der Halbjahresfinanzbericht der 2invest AG wird unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung nach den Vorschriften der §§ 242 bis 256a und der §§ 264 bis 288 HGB sowie den Sondervorschriften des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt.

Ertragslage

[in TEUR]

01.01.-
30.06.2025

01.01.-
30.06.2024

Δ

Sonstige betriebliche Erträge

2.317

120

-1.249

Personalaufwand

-75

-71

-4

Sonstige betriebliche Aufwendungen

-460

-320

141

Finanzergebnis

704

-1.175

1.879

Ertragsteuern

-345

-187

-158

Sonstige Steuern

0

0

0

-Periodenfehlbetrag/+Periodenüberschuss

+2.140

-1.633

3.773

Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich im ersten Halbjahr 2025 auf 2.317 TEUR (HJ1/2024: 120 TEUR) und entfallen im Wesentlichen auf Kursgewinne aus dem Verkauf von Wertpapieren (802 TEUR; HJ1/2024: 42 TEUR) sowie Zuschreibungen auf Wertpapiere des Anlage- und Umlaufvermögens (1.508 TEUR; HJ1/2024: 42 TEUR).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im ersten Halbjahr 2025 auf -460 TEUR und waren damit höher als in der Vergleichsperiode (HJ1/2024: -320 TEUR) und bestehen im Wesentlichen aus Verlusten aus Aufwendungen aus Währungsumrechnungen (-212 TEUR; HJ1/2024: -45 TEUR), Rechts- und Beratungskosten (-36 TEUR; HJ1/2024: -26 TEUR), Bank- und Depotgebühren (-32 TEUR; HJ1/2024: -23 TEUR), Einzelwertberichtigungen von Forderungen (-29 TEUR; HJ1/2024: -45 TEUR), Verluste aus dem Verkauf von Wertpapieren (-27 TEUR; HJ1/2024: 0 TEUR), Kapitalmarktkosten (-26 TEUR; HJ1/2024: -32 TEUR), Kosten im Zusammenhang mit der Hauptversammlung (-24 TEUR; HJ1/2024: -10 TEUR) sowie Konzernumlage (-21 TEUR; HJ1/2024: -25 TEUR).

Das Finanzergebnis belief sich im ersten Halbjahr 2025 auf 704 TEUR (HJ1/2024: -1.175 TEUR) und betrifft im Wesentlichen Zinsen und ähnliche Erträge in Höhe von 755 TEUR (HJ1/2024: 610 TEUR), Erträge aus Wertpapieren und Ausleihungen in Höhe von 510 TEUR (HJ1/2024: 367 TEUR) sowie gegenläufig Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens auf den niedrigeren Stichtagswert zum 30. Juni 2025 in Höhe von -561 TEUR (HJ1/2024: - 2.151 TEUR).

Die im ersten Halbjahr 2025 gebuchten Ertragssteueraufwendungen addieren sich zu 345 TEUR, davon betragen Körperschaftssteuer 178 TEUR, Solidaritätszuschlag 5 TEUR und Gewerbesteuer 162 TEUR. In der Vergleichsperiode im Vorjahr betrugen die Aufwendungen aus Steuern 187 TEUR, davon aus Körperschaftssteuer 94 TEUR, Solidaritätszuschlag 5 TEUR sowie aus Gewerbesteuer 88 TEUR.

Der Periodenüberschuss für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2025 beträgt 2.140 TEUR, verglichen mit einem Fehlbetrag in Höhe von -1.633 TEUR in der Vergleichsperiode (HJ1/2024).

Vermögenslage

[in TEUR]

30.06.2025

31.12.2024

Δ

Finanzanlagen

64.896

75%

52.304

62%

12.592

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

0

0%

2

0%

-2

Sonstige Vermögensgegenstände

823

1%

819

1%

5

Wertpapiere

19.524

23%

28.365

34%

-8.841

Liquide Mittel

1.381

2%

2.686

3%

-1.305

Rechnungsabgrenzungsposten

3

0%

6

0%

-3

Summe Vermögensgegenstände

86.628

100%

84.182

100%

2.446

Eigenkapital

85.123

98%

82.983

99%

2.140

Rückstellungen

986

1%

754

1%

232

Verbindlichkeiten

519

1%

445

0%

74

Summe Eigenkapital und Schulden

86.628

100%

84.182

100%

2.446

Die Finanzanlagen erhöhten sich im ersten Halbjahr 2025 um 12.592 TEUR auf 64.896 TEUR per 30. Juni 2025. Die Erhöhung ist maßgeblich auf die im ersten Halbjahr 2025 von der 2invest AG getätigten Investitionen im Bereich Biotechnologie von 8,7 Mio. EUR betreffend im Wesentlichen Investments in Leucid, Kither und GMPM sowie in Natural Ressources in Höhe von 2,6 Mio. EUR in Geopacific. Zusätzlich gab es Zuschreibungen auf die Wertpapiere im Anlagevermögen in Höhe von 1,0 Mio. EUR, gegenläufig ausgewirkt hat sich ein Abschreibungsbedarf bei verschiedenen Wertpapieren von insgesamt 0,2 Mio. EUR).

Im Verlauf des ersten Halbjahrs 2025 haben sich die Wertpapiere des Umlaufvermögens um 8.841 TEUR auf 19.524 TEUR verringert. Hauptursächlich dafür ist der teilweise Verkauf des DWS ESG Euro Money Market Fund (9.405 TEUR), um die oben genannten Investments in die Finanzanlagen zu finanzieren. Darüber hinaus erfolgten Verkäufe von Wertpapieren (699 TEUR) sowie Rückzahlungen aus Anleihen (384 TEUR). Gegenläufig wirkten die Investitionen in verschiedene Geldmarktfonds (710 TEUR).

Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen zum Stichtag 30. Juni 2024 0 TEUR (Vorjahr 31.12.2024 („VJ“) 2 TEUR).

Die sonstigen Vermögensgegenstände zum 30. Juni 2025 mit 823 TEUR (VJ: 819 TEUR) beinhalten im Wesentlichen Zinsforderungen gegenüber Arrow 628 TEUR (VJ: 552 TEUR).

Das Eigenkapital erhöhte sich im Laufe der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2025 um 2.140 TEUR. Dieser Anstieg ist ausschließlich auf den im ersten Halbjahr 2025 erzielten Periodenüberschuss zurückzuführen.

Die Rückstellungen bestehen aus Steuerrückstellungen von 876 TEUR (VJ: 667 TEUR), davon für Gewerbesteuer 495 TEUR und für Körperschaftssteuer 381 TEUR sowie aus sonstigen Rückstellungen von 110 TEUR (VJ: 87 TEUR). Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für die Abschlussprüfung von 49 TEUR (VJ: 35 TEUR), Rückstellungen für Aufbewahrungskosten von 35 TEUR (VJ: 35 TEUR), sowie sonstige Rückstellungen von 26 TEUR (VJ: 16 TEUR).

Die Verbindlichkeiten betragen zum 30. Juni 2025 519 TEUR (VJ: 445 TEUR) und bestehen im Wesentlichen aus der Unterbeteiligung der i2i Capital Limited, Cambridge/UK an der Leucid Bio Ltd., Cambridge/UK (515 TEUR).

Finanzlage

[in TEUR]

01.01.-
30.06.2025

01.01.-
30.06.2024

Δ

Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit

9.352

-1.161

11.190

Cashflow aus der Investitionstätigkeit

-10.658

-2.342

8.864

Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit

0

0

0

Finanzmittelfonds am Ende der Zwischenberichtsperiode

1.381

6.028

-4.647

Die Kapitalflussrechnung wurde in Übereinstimmung mit DRS 21 erstellt. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 9.352 TEUR (HJ1/2024: -1.161 TEUR) war maßgeblich von den Einzahlungen und Auszahlungen betreffend Wertpapiere des Umlaufvermögens von 9.777 TEUR (HJ1/2024: -1.003 TEUR); dem Periodenergebnis von 2.140 TEUR (HJ1/2024: -1.633 TEUR) sowie Zuschreibungen -947 TEUR (HJ1/2024: Abschreibungen +2.109 TEUR) geprägt.

Der Nettomittelabfluss aus Investitionstätigkeiten lag im ersten Halbjahr 2025 mit -10.658 TEUR deutlich über dem Niveau des Vergleichszeitraums (HJ1/2024: Nettomittelabfluss in Höhe von -2.342 TEUR). Dies ist vor allem auf die Investitionen von 11.262 TEUR in Wertpapiere des Anlagevermögens zurückzuführen (HJ1/2024 netto: -2.587 TEUR).

Der Nettomittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit betrug im Berichtszeitraum, wie auch im Vergleichszeitraum im Vorjahr 0 TEUR.

Der Finanzmittelfonds (bestehend aus dem Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten) verringerte sich gegenüber dem 31. Dezember 2024 um 1.305 TEUR auf 1.381 TEUR per 30. Juni 2025.

Gesamtbeurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Insgesamt entsprach der Geschäftsverlauf im 1. Halbjahr 2025 den Erwartungen. Der Vorstand der 2invest AG rechnet weiterhin mit einem hohen Maß an wirtschaftlicher Unsicherheit für das Geschäftsjahr 2025. Dies ist auf die anhaltenden Unsicherheiten aufgrund geopolitischer Konflikte sowie auf die möglichen wirtschaftlichen Auswirkungen neuer Handelsrestriktionen zurückzuführen. Besonders die drohende Einführung zusätzlicher Zölle durch die USA und die anhaltenden Spannungen in geopolitisch sensiblen Regionen tragen zu einer erhöhten Marktvolatilität bei. Dennoch wird die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als solide eingeschätzt. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend liquide Mittel, um diese aktuellen Herausforderungen zu bewältigen.

3. Chancen- und Risikobericht

Es haben sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2025 keine wesentlichen Veränderungen mit Blick auf die Chancen- und Risikolage gegenüber dem Jahresabschluss 2024 ergeben, daher wird auf die dort enthaltenen Ausführungen verwiesen.

4. Prognosebericht

Gemäß des Jahresabschlusses 2024 prognostizierte der Vorstand für das Geschäftsjahr 2025, auf Basis der Organisations- und Personalstruktur Kosten in Höhe von 450 bis 550 TEUR. Für das Geschäftsjahr 2025 wurde auf Basis der erwarteten Kosten und des bis Ende Januar 2025 bereits erwirtschafteten Ergebnisses von rund +264 TEUR ein Jahresergebnis zwischen -1,3 Mio. EUR und + 2,8 Mio. EUR erwartet. Basierend auf diesen Annahmen wurden zum 31. Dezember 2025 frei verfügbare liquide Mittel in Höhe von ca. 17,1 Mio. EUR erwartet. Die Planung der Gesellschaft beinhaltete keine Erträge und Aufwendungen aus den Investitionen in Wertpapiere, da der genaue Ein-/Ausstiegszeitpunkt bei den Wertpapieren nicht vorhergesagt werden kann.

Mit der Ad-hoc-Mitteilung gemäß § 17 MAR vom 24. Juli 2025 hatte der Vorstand im Rahmen der Erstellung des Halbjahresabschlusses an der Prognose für das Geschäftsjahr 2025 festgehalten.

5. Veränderungen und Informationen zu den Organen und Vergütungssystemen

Grundzüge des Vergütungssystems für den Vorstand und Aufsichtsrat

Für eine detaillierte Übersicht der Zusammensetzung der Vorstands- und Aufsichtsratsvergütungen und deren Entwicklung siehe „Vergütungsbericht der 2invest AG für das Geschäftsjahr 2024“, der auf der Internetseite der 2invest AG öffentlich zugänglich ist, worauf Bezug genommen wird (siehe: https://2invest-ag.com/corporategovernance/verguetungsbericht/). Gegenüber dem Jahresabschluss ergaben sich keine Änderungen.

Vorstand und Aufsichtsrat

Mit Beschluss des Aufsichtsrats vom 1. Dezember 2020 wurde Herr Hansjörg Plaggemars zum Vorstand bestellt. Seine aktuelle Bestellung läuft bis zum 31. Dezember 2025. Er ist seit dem 30. Dezember 2020 alleiniges Vorstandsmitglied der Gesellschaft und einzelvertretungsberechtigt.

Der Aufsichtsrat wurde zuletzt auf der Hauptversammlung der Gesellschaft am 3. Juni 2022 mit einer Amtszeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2026 entscheidet, neu gewählt, nachdem die Amtszeit des bis dato amtierenden Aufsichtsrat abgelaufen war. Mitglieder des Aufsichtsrats im Berichtszeitraum waren:

Dr. Rainer Herschlein (seit 28. Januar 2021, Vorsitzender des Aufsichtsrats ab 3.Juni 2022)
Rechtsanwalt, Heuking Kühn Lüer Wojtek, Stuttgart/Deutschland

Eva Katheder (seit 28. Januar 2021, stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats)
Selbstständige Unternehmensberaterin, Bad Vilbel/Deutschland

Jochen Hummel (seit 3. Juni 2022, Mitglied)
Steuerberater, Heidelberg/Deutschland

Mitgliedschaften von Aufsichtsratsmitgliedern in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten und vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien (§ 125 Abs. 1 Satz 5 AktG)

Dr. Rainer Herschlein

ALMATO AG (ehemals DATAGROUP Mobile Solutions AG), Stuttgart, Vorsitzender des Aufsichtsrats

DATABAU Holding SE, Stuttgart, Mitglied des Aufsichtsrats

Eva Katheder

Heidelberger Beteiligungsholding AG, Heidelberg, Vorsitzende des Aufsichtsrats (bis zum 24. Juni 2025)

Pflege.Digitalisierung Invest AG, Heidelberg, stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats

Balaton Agro Invest AG, Heidelberg, stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats (bis zum 29. April 2025)

H2 Core AG, Düsseldorf (vormals: MARNA Beteiligungen AG, Heidelberg), stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats

Latonba AG, Heidelberg, stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats

Strawtec Gruppe AG, Stuttgart, stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats

Enapter AG, Düsseldorf, Mitglied des Aufsichtsrats

DN Deutsche Nachhaltigkeit AG, Frankfurt am Main (vormals Neon Equity AG), Mitglied des Aufsichtsrats

Herr Jochen Hummel

Exceet Card Group AG, Paderborn, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Carus AG, Heidelberg, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats

Exceet Card AG, Unterschleißheim, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats

Latonba AG, Heidelberg, Mitglied des Aufsichtsrats

MISTRAL Media AG, Frankfurt am Main, Mitglied des Aufsichtsrats

Epigenomics AG, Berlin, Mitglied des Aufsichtsrats

Halbjahresabschluss
Bilanz der 2invest AG, Heidelberg

[in TEUR]

30.06.2025

31.12.2024

Aktiva

A. Anlagevermögen

I. Finanzanlagen

1. Beteiligungen

4.951

4.951

2. Wertpapiere des Anlagevermögens

42.556

30.366

3. sonstige Ausleihungen

17.389

16.987

64.896

52.304

B. Umlaufvermögen

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen

0

2

2. Sonstige Vermögensgegenstände

823

819

II. Sonstige Wertpapiere

19.524

28.365

III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

1.381

2.686

21.729

31.872

C. Rechnungsabgrenzungsposten

3

6

86.628

84.182

30.06.2025

31.12.2024

Passiva

A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital

5.748

5.748

rechnerischer Wert des bedingten Kapitals 0 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR)

II. Eigene Anteile

-234

-234

II. Kapitalrücklage

365.464

365.464

III. Bilanzverlust

-285.856

-287.996

85.123

82.983

B. Rückstellungen

1. Steuerrückstellungen

876

667

2. Sonstige Rückstellungen

110

87

986

754

C. Verbindlichkeiten

1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen u. Leistungen1)

1

17

2. Sonstige Verbindlichkeiten2) 3)

518

429

519

445

86.628

84.182

1) davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr TEUR 1 (TEUR 17)
2) davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr TEUR 518 (TEUR 429)
3) davon aus Steuern TEUR 3 (TEUR 3)

Halbjahresabschluss
verkürzte Gewinn- und Verlustrechnung

01.01. - 30.06.

[in TEUR]

2025

2024

1. Sonstige betriebliche Erträge
davon aus Währungsumrechnung 1 TEUR (Vorjahr: 34 TEUR)

2.317

120

2. Personalaufwand

-75

-71

3. Sonstige betriebliche Aufwendungen
davon aus Währungsumrechnung 45 TEUR (Vorjahr: 40 TEUR)

-460

-320

4. Erträge aus Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens

510

367

5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
davon aus verbundenen Unternehmen 0 TEUR (Vorjahr: 395 TEUR)

755

610

6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens

-561

-2.151

7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

-345

-187

8. Ergebnis nach Steuern

2.140

-1.633

9. Sonstige Steuern

0

0

10. Periodenergebnis (Fehlbetrag/Überschuss)

2.140

-1.633

11. Verlustvortrag

-287.996

-311.732

12. Bilanzverlust

-285.856

-313.365

Halbjahresabschluss
verkürzter Anhang

A. Allgemeine Angaben

Die 2invest AG, Heidelberg, ist eine Aktiengesellschaft nach deutschem Recht (nachfolgend auch „2invest AG“ oder „die Gesellschaft“). Die Gesellschaft fungiert als Beteiligungsgesellschaft.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister am Amtsgericht Mannheim unter der Nummer HRB 335706 registriert und hat ihren Sitz in der Ziegelhäuser Landstr. 3, 69120 Heidelberg. Die Gesellschaft ist an der Frankfurter Wertpapierbörse unter der deutschen Wertpapierkennnummer (WKN) A3H3L4 bzw. unter der internationalen Wertpapiernummer (ISIN) DE000A3H3L44 im regulierten Markt (General Standard) notiert.

Der verkürzte Zwischenabschluss der 2invest AG für die Berichtsperiode vom 1. Januar 2025 bis zum 30. Juni 2025 („Halbjahresabschluss“) gemäß § 117 i.V.m. §§ 114, 115 WpHG wird unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung nach den handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 bis 256a und der §§ 264 bis 288 HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetztes (AktG) unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die 2invest AG ist eine kapitalmarktorientierte Aktiengesellschaft im Sinne von § 264d HGB und wird daher als große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 S. 2 HGB eingestuft. Der vorliegende Halbjahresabschluss und Zwischenlagebericht wurde keiner prüferischen Durchsicht gemäß §115 Abs. 5 WpHG unterzogen.

Der vorliegende Halbjahresabschluss basiert auf dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024. In Einklang mit DRS 16 ist ein gegenüber dem Jahresabschluss verkürzter Berichtsumfang gewählt worden. Er enthält nicht alle Informationen, die für einen vollständigen Jahresabschluss zum Ende eines Geschäftsjahres erforderlich sind. Im vorliegenden verkürzten Anhang werden vor allem Angaben zu den Posten gemacht, bei denen sich wesentliche Änderungen im Vergleich zu dem Jahresabschluss der 2invest AG für das Geschäftsjahr 2024 ergeben haben.

Die Erstellung des Halbjahresabschlusses erfolgte unter Anwendung der für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Berücksichtigt wurden alle laufenden Geschäftsvorfälle und Abgrenzungen, die nach Ansicht des Managements notwendig sind, um eine zutreffende Darstellung der Zwischenergebnisse zu gewährleisten. Ertragsteuern wurden im Wege einer bestmöglichen Schätzung ermittelt. Das Management ist der Überzeugung, dass die dargestellten Informationen und Erläuterungen geeignet sind, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu vermitteln. Die Ergebnisse der Zwischenberichtsperiode lassen nicht notwendigerweise Vorhersagen über die Entwicklung des weiteren Geschäftsverlaufs zu.

Der Halbjahresabschluss wird in Euro (EUR) aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in Tausend Euro (TEUR) angegeben, sofern nicht auf Abweichungen explizit hingewiesen wird. Aus rechentechnischen Gründen können in den in diesem Abschluss dargestellten Informationen Rundungsdifferenzen in Höhe von +/- einer Einheit (€, % usw.) auftreten.

Das Geschäftsjahr der 2invest AG stimmt mit dem Kalenderjahr überein. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die im Halbjahresabschluss der 2invest AG für die zum 30. Juni 2025 endende Berichtsperiode angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Vergleich zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 unverändert.

C. Ermessensentscheidungen des Managements sowie Schätzunsicherheiten

Im Halbjahresabschluss der 2invest AG, für die zum 30. Juni 2025 endende Berichtsperiode müssen in einem begrenzten Umfang Schätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen werden, welche Auswirkungen auf die Höhe und den Ausweis der bilanzierten Vermögensgegenstände und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualverbindlichkeiten haben. Durch von den Annahmen abweichende und außerhalb des Einflussbereichs des Managements liegende Entwicklungen dieser Rahmenbedingungen können, die sich einstellenden Beträge von den ursprünglich erwarteten Schätzwerten abweichen.

D. Ausgewählte Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen erhöhten sich im ersten Halbjahr 2025 um 12.592 TEUR auf 64.896 TEUR per 30. Juni 2025. Die Erhöhung ist maßgeblich auf die im ersten Halbjahr 2025 von der 2invest AG getätigten Investitionen im Bereich Biotechnologie von 8,7 Mio. EUR sowie in Natural Ressources in Höhe von 2,6 Mio. EUR. Zusätzlich gab es Zuschreibungen auf die Wertpapiere im Anlagevermögen in Höhe von 1,0 Mio. EUR, gegenläufig ausgewirkt hat sich ein Abschreibungsbedarf bei verschiedenen Wertpapieren von insgesamt 0,2 Mio. EUR).

2. Umlaufvermögen

Sonstige Wertpapiere

Im Verlauf des ersten Halbjahrs 2025 haben sich die Wertpapiere des Umlaufvermögens um 8.841 TEUR auf 19.524 TEUR verringert. Hauptursächlich dafür ist der teilweise Verkauf des DWS ESG Euro Money Market Fund (9.405 TEUR). Darüber hinaus erfolgten Verkäufe von Wertpapieren (699 TEUR) sowie Rückzahlungen aus Anleihen (384 TEUR). Gegenläufig wirkten die Investitionen in verschiedene Geldmarktfonds (710 TEUR).

3. Eigenkapital

Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital der 2invest AG in Höhe von 5.748.154 EUR zum 30. Juni 2025 ist eingeteilt in 5.748.154 auf den Namen lautende Stammaktien ohne Nennbetrag mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 1 EUR je Aktie. Es sind ausnahmslos alle Stammaktien stimmberechtigt. Es gibt keine Inhaber von Aktien mit Sonderrechten oder sonstigen Stimmrechtsbeschränkungen.

Eigene Aktien

Die 2invest AG hält zum 30. Juni 2025 unverändert 233.610 eigene Aktien (4,06 % des Grundkapitals).

Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 11. April 2025, wurde die Gesellschaft erneut ermächtigt bis zu 10% eigener Aktien bis zum 10. April 2030 zu erwerben.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage blieb in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2025 unverändert in Höhe von 365,5 Mio. EUR.

E. Ausgewählte Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beliefen sich im ersten Halbjahr 2025 auf 2.317 TEUR (HJ1/2024: 120 TEUR) und entfallen im Wesentlichen auf Kursgewinne aus dem Verkauf von Wertpapieren (802 TEUR; HJ1/2024: 42 TEUR) sowie Zuschreibungen auf Wertpapiere des Anlage- und Umlaufvermögens (1.508 TEUR; HJ1/2024: 42 TEUR).

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im ersten Halbjahr 2025 auf -460 TEUR und waren damit höher als in der Vergleichsperiode (HJ1/2024: -320 TEUR) und bestehen im Wesentlichen aus Verlusten aus Aufwendungen aus Währungsumrechnungen von -212 TEUR, Rechts- und Beratungskosten von -36 TEUR, Bank- und Depotgebühren von -32 TEUR, Einzelwertberichtigungen von Forderungen von -29 TEUR, Verluste aus dem Verkauf von Wertpapieren von -27 TEUR, Kapitalmarktkosten von-26 TEUR, Kosten im Zusammenhang mit der Hauptversammlung von -24 TEUR sowie Konzernumlage von -21 TEUR.

3. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens

Die Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 561 TEUR beruhen auf Abschreibungen auf Wertpapiere im Anlagevermögen auf Grund erwarteter dauerhafter Wertminderung in Höhe von 222 TEUR sowie auf Wertpapiere des Umlaufvermögens aufgrund des Stichtagskurses von 339 TEUR. Die größten Einzelposten bei den Abschreibungen waren Epigenomics AG Pflichtwandelanleihe, Berlin (137 TEUR), und DWS ESG Euro Money Fund EUR (285 TEUR).

F. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiter

Im Berichtszeitraum waren im Durchschnitt drei Mitarbeiter in Teilzeit bei der Gesellschaft beschäftigt. Diese Zahl beinhaltet nicht den Vorstand.

2. Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen

Im ersten Halbjahr 2025 wurden keine Geschäfte mit nahestehenden Personen zu marktunüblichen Konditionen durchgeführt.

3. Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2025

Auf der Hauptversammlung am 11. April 2025 wurde die Nexia GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Düsseldorf, zum Abschlussprüfer des Jahresabschlusses (sowie des Konzernabschlusses, sofern die Aufstellung eines Konzernabschlusses nach den gesetzlichen Vorschriften erforderlich sein sollte) für das Geschäftsjahr 2025 bestellt.

4. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2024 bestand eine Darlehenszusage über bis zu 23,0 Mio. EUR gegenüber der heutigen 4basebio plc, Cambridge/UK, welche bis zum 31. Oktober 2026 in Anspruch genommen werden kann. Derzeit sind unter dem Darlehensvertrag 17,4 Mio. EUR inklusive Zinsen ausstehend. Die Gesellschaft erwartet derzeit keine weiteren Inanspruchnahmen. Die ausstehenden Darlehensvaluta werden mit 5,0% p.a. verzinst und haben eine Laufzeit bis längstens 31. Oktober 2028. Andere wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen oder Haftungsverhältnisse bestanden nicht.

5. Angaben gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG

Der Gesellschaft sind während der Berichtsperiode keine neuen Stimmrechtsmitteilungen nach § 40 Abs. 1 WpHG, zugegangen. Die jeweils aktuellste Mitteilung eines Meldepflichtigen wurde im Jahresabschluss 2024 genannt. Die vollständigen Stimmrechtsmitteilungen sind auf der Website der Gesellschaft unter https://2investag.com/category/neuigkeiten/pflichtmitteilungen/ zu finden.

6. Nachtragsbericht

Mit Kapitalmarktmitteilung vom 23. Juli 2025 hat die 2invest AG einen Aktienrückkauf von bis zu 341.205 Stück eigene Aktien (entsprechend rund 5,94% des Grundkapitals) im Rahmen eines an alle Aktionäre gerichteten freiwilligen öffentlichen Erwerbsangebots außerhalb der Börse mitgeteilt. Der Aktienrückerwerb findet zu einem Erwerbspreis (ohne Erwerbsnebenkosten) von 13,18 EUR je auf den Namen lautende Stückaktie der 2invest AG, mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 1,00 EUR, statt. Die Annahmefrist läuft vom 4. August 2025 bis 18. August 2025 (12:00 Uhr). Einzelheiten zu dem Aktienrückkauf wurden auf der Internetseite der Gesellschaft unter https://2invest-ag.com/sonstiges/aktienrueckkauf/ veröffentlicht. Der Aktienrückkaufbeschluss beruht auf der Ermächtigung der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 11. April 2025, wonach die Gesellschaft zum Erwerb eigener Aktien in einem Zeitraum bis zum 10. April 2030 ermächtigt ist. Die eigenen Aktien sollen im Rahmen, der von der Hauptversammlung am 11. April 2025 erteilten Ermächtigung verwendet werden

Daneben haben sich nach dem 30. Juni 2025 keine weiteren Ereignisse von wesentlicher Bedeutung für den Halbjahresabschluss der 2invest AG ergeben.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

„Ich versichere nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Zwischenbericht ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.“

 

Heidelberg, 5. August 2025

gez. Hansjörg Plaggemars
Vorstand