![]() MediGene AGPlanegg, Ortsteil MartinsriedHalbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2011Konzern-Zwischenlagebericht Q2-2011/6M-2011der MediGene AG, Planegg/Martinsried, für die Periode vom 1. Januar bis 30. Juni 2011Finanzentwicklung im ersten Halbjahr 2011
Wichtigste Aktivitäten und Ereignisse im ersten Halbjahr 2011
VorbemerkungenMediGene entwickelt Medikamente gegen Krebs- und Autoimmunerkrankungen Die MediGene AG, Planegg/Martinsried (im Folgenden „MediGene“), ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Erforschung und Entwicklung neuartiger Medikamente gegen Krebs- und Autoimmunerkrankungen fokussiert. Entwicklungsstand des Produktportfolios MediGene erzielt Umsätze aus zwei bereits vermarkteten Medikamenten. Vertrieb und Vermarktung dieser beiden Produkte erfolgt über Partner. Darüber hinaus verfügt MediGene über Forschungs- und Entwicklungsprojekte in den Bereichen Onkologie und Immunologie. Eligard® Das Medikament Eligard® zur Behandlung von hormonabhängigem Prostatakrebs wird in den meisten europäischen Ländern über den Partner Astellas Pharma Europe Ltd. (im Folgenden „Astellas“), Staines, Großbritannien, erfolgreich vermarktet. Mit Wirkung zum 1. März 2011 hat MediGene die Rechte an Eligard® für die Länder der Europäischen Union an Astellas übertragen. Am 3. März 2011 erfolgte die zweite Zahlung in Höhe von 15 Mio. € aus der im Juli 2010 abgeschlossenen Vereinbarung über insgesamt 25 Mio. € an MediGene. Seit dem 1. März 2011 ist MediGene mit 2 % an den Eligard® -Nettoumsätzen beteiligt. Auch zukünftig wird MediGene von den Eligard® -Marktumsätzen profitieren. Veregen® Das Medikament Veregen® zur Behandlung von Genitalwarzen wurde von der MediGene AG entwickelt und ist bisher in den USA sowie in Deutschland und Österreich auf dem Markt. Seit Juni 2011 ist Veregen® auch in Österreich durch die Krankenkassen erstattungsfähig. Für eine Vermarktung in Spanien hat Veregen® im März 2011 die behördliche Zulassung erhalten. Die Vermarktung von Veregen® in den USA erfolgt durch das Unternehmen Nycomed US, Inc., Melville, New York, USA. 2010 folgten die Markteinführungen von Veregen® in Deutschland und Österreich durch regionale Vertriebsgesellschaften des Abbott-Konzerns. MediGene erhält in Abhängigkeit vom Erreichen bestimmter Meilensteine stufenweise Einmalzahlungen und wird darüber hinaus am Umsatz von Veregen® beteiligt. Weitere Erlöse erzielt MediGene aus dem Verkauf des Wirkstoffs oder Fertigprodukts an die Vertriebspartner. Für den Vertrieb in Spanien und Portugal besteht seit 2009 eine Partnerschaft mit dem spanischen Unternehmen Juste S.A.Q.F. Im Jahr 2010 folgten Partnerschaftsverträge mit Teva Pharmaceutical Industries Ltd. für den Vertrieb von Veregen® in Israel, mit Meditrina Pharmaceuticals, Ltd. für Griechenland und Zypern, mit GC-RISE Pharmaceutical Co., Ltd. für China und mit JS Bio Pharm Co., Ltd. für den Vertrieb von Veregen® in Südkorea. Im ersten Halbjahr 2011 kamen Vertriebspartner für Frankreich (Laboratoires Expanscience), für Rumänien und Bulgarien (Meditrina), für Mexiko, Zentralamerika, Venezuela und Kolumbien (Pierre Fabre Medicament), für die Beneluxländer (Will-Pharma), für Kanada (Triton Pharma) sowie für Taiwan (SynCore Bio) hinzu. EndoTAG®-1 Der klinische Medikamentenkandidat EndoTAG® -1 ist eine Formulierung aus positiv geladenen Liposomen und dem darin eingebetteten Wirkstoff Paclitaxel. EndoTAG®-1 greift aktivierte Endothelzellen an, welche besonders zur Neubildung von Tumorblutgefäßen notwendig sind. EndoTAG®-1 soll somit das Wachstum von Tumoren hemmen. MediGene hat mit EndoTAG®-1 zwei Studien der klinischen Phase II in den Indikationen Bauchspeicheldrüsenkrebs und dreifach rezeptor-negativem Brustkrebs erfolgreich abgeschlossen und einen kostengünstigeren Herstellungsprozess entwickelt. EndoTAG®-1 verfügt in Europa und in den USA über einen Orphan Drug Status, der Vorteile bei der Entwicklung, Zulassung und unter Umständen bei der Vermarktung von Medikamenten gewährt. RhuDex® RhuDex® wird von MediGene als Wirkstoff zur Behandlung von Autoimmunerkrankungen wie der rheumatoiden Arthritis entwickelt. Es handelt sich um einen oral verfügbaren CD80-Antagonisten, der die Aktivierung von T-Zellen blockiert und somit immunsupprimierend und entzündungshemmend wirkt. Im ersten Halbjahr 2011 hat MediGene basierend auf präklinischen Studien ein neues, auf chronische Therapie zugeschnittenes Formulierungskonzept für den Wirkstoff entwickelt, das im Rahmen einer klinischen Studie getestet und optimiert werden soll. AAVLP-Technologie MediGene entwickelt mit dem AAVLP-Programm eine innovative Technologieplattform zur Herstellung prophylaktischer Impfstoffe, die den Körper vor Neuerkrankungen schützen sollen. Aufbauend auf adeno-assoziierten Viren werden hierzu virus-ähnliche Partikel (AAVLP) als Grundgerüst für die neuartigen Impfstoffe verwendet. Derzeit erforscht MediGene den Einsatz der AAVLP-Technologie zur Behandlung von Infektions- und Krebserkrankungen sowie die Verwendung von AAV-Bibliotheken zur gezielten Identifizierung geeigneter Impfstoffkandidaten. Im Juni 2011 hat MediGene eine Entwicklungskooperation mit der Johns Hopkins University, Baltimore, USA, vereinbart. Ziel der Zusammenarbeit ist es, erste Impfstoffkandidaten des AAVLP-Programms zur Prophylaxe von HPV-assoziierten Krebserkrankungen in präklinischen Versuchen zu testen und die weitere Entwicklung des AAVLP-Programms voranzutreiben. Die dabei untersuchten Impfstoffkandidaten richten sich gegen eine Reihe von krebserregenden humanen Papillomviren (HPV), die z. B. Gebärmutterhalskrebs verursachen. Die Untersuchungen werden von Dr. Richard B. S. Roden, Professor für Gynäkologie/Geburtshilfe und Onkologie an der Johns Hopkins University School of Medicine, geleitet. ErtragslageUmsatzerlöse und sonstige Erträge Im ersten Halbjahr 2011 erfasste MediGene Umsätze aus Meilensteinzahlungen in Höhe von 20 Mio. € für den Verkauf der Eligard® -Rechte ergebniswirksam. Diese sowie die mit dem Medikament bis Ende Februar 2011 erzielten Produktumsätze sind infolge des Verkaufs und der anschließenden Übertragung der europäischen Eligard® -Rechte an Astellas gemäß IFRS 5 als „Umsatzerlöse aus nicht fortgeführten Aktivitäten“ ausgewiesen (s. auch Anhang D. Nicht fortgeführte Aktivitäten). Seit dem 1. März 2011 ist MediGene an den Eligard® -Nettoumsätzen mit 2 % beteiligt. Diese Einnahmen werden seit diesem Zeitpunkt unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst und betrugen 865 T€. Entsprechend dieser Darstellung stiegen die Gesamterlöse aus fortgeführten Aktivitäten im ersten Halbjahr 2011 um 49 % auf 1.882 T€ (6M-2010: 1.265 T€) bzw. im zweiten Quartal 2011 auf 1.233 T€ (Q2-2010: 523 T€) und die Umsatzerlöse aus nicht fortgeführten Aktivitäten um 16 % auf 27.702 T€ (6M-2010: 23.906 T€) bzw. sanken im zweiten Quartal 2011 auf 406 T€ (Q2-2010: 12.629 T€). Die Erlöse aus fortgeführten Aktivitäten stammen zum einen aus Produktumsätzen und Lizenzeinnahmen mit Veregen® in den USA, Deutschland und Österreich, die sich in den ersten sechs Monaten 2011 auf 774 T€ (6M-2010: 542 T€) erhöhten, und aus Veregen® -Meilensteinzahlungen in Höhe von 135 T€ (6M-2010: 680 T€). Zum anderen weisen sie sonstige Einnahmen aus, die seit März 2011 im Wesentlichen aus Eligard® -Produktumsätzen bestehen. Die Umsatzerlöse aus nicht fortgeführten Aktivitäten resultieren aus Produktumsätzen und Lizenzeinnahmen sowie Meilensteinzahlungen mit Eligard® in Europa. Gekürzte Konzern-Gewinn- und Verlustrechnungscroll
Beschaffungskosten der Erlöse Die Beschaffungskosten aus fortgeführten Aktivitäten betrugen im ersten Halbjahr 2011 273 T€ (6M-2010: 229 T€) bzw. im zweiten Quartal 2011 193 T€ (Q2-2010: 166 T€). Die im Rahmen der Kommerzialisierung von Eligard® entstanden Beschaffungskosten aus nicht fortgeführten Aktivitäten sanken im ersten Halbjahr 2011 auf 5.362 T€ (6M-2010: 18.568 T€) bzw. im zweiten Quartal 2011 auf 217 T€ (Q2-2010: 10.118 T€). Die im zweiten Quartal entstandenen Beschaffungskosten betreffen eine Korrektur einer Abgrenzung aus dem ersten Quartal 2011. Die Beschaffungskosten fielen für den Einkauf der Produkte und Umsatzbeteiligungen an den Verkaufserlösen an. Bruttoergebnis Das Bruttoergebnis aus fortgeführten Aktivitäten verbesserte sich in den ersten sechs Monaten 2011 um 55 % auf 1.609 T€ (6M-2010: 1.036 T€) bzw. im zweiten Quartal 2011 auf 1.040 T€ (Q2-2010: 357 T€). Das Bruttoergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten stieg im ersten Halbjahr durch einen Einmaleffekt auf 22.340 T€ (6M-2010: 5.338 T€) bzw. sank im zweiten Quartal 2011 auf 189 T€ (Q2-2010: 2.511 T€). Vertriebskosten und allgemeine Verwaltungskosten Im Periodenvergleich sanken die Vertriebs- und allgemeinen Verwaltungskosten aus fortgeführten Aktivitäten auf Halbjahresbasis um 20 % von 4.460 T€ (6M-2010) auf 3.564 T€ (6M-2011) bzw. auf Quartalsbasis um 23 % von 2.496 T€ (Q2-2010) auf 1.919 T€ (Q2-2011). Die Vertriebskosten aus nicht fortgeführten Aktivitäten beliefen sich in den ersten sechs Monaten 2011 auf 240 T€ (6M-2010: 218 T€) bzw. im zweiten Quartal 2011 auf 188 T€ (Q2-2010: 116 T€). Forschungs- und Entwicklungskosten Der Aufwand für Forschung und Entwicklung reduzierte sich im Halbjahresvergleich 2011 um 52 % auf 3.574 T€ (6M-2010: 7.504 T€) im Vergleich zur Vorjahresperiode bzw. im Quartalsvergleich um 55 % auf 1.546 T€ (Q2-2010: 3.424 T€). Der Rückgang dieser Kosten ist hauptsächlich auf die Reduzierung der Aufwendungen für Personal und Projektentwicklungskosten zurückzuführen. EBITDA MediGenes EBITDA wird aus dem Periodenergebnis abgeleitet und enthält keine Steuern, kein Finanzergebnis und keine Abschreibungen. Das EBITDA-Ergebnis belief sich in den ersten sechs Monaten 2011 auf 17.000 T€ (6M-2010: -5.393 T€) bzw. im zweiten Quartal 2011 auf -2.211 T€ (Q2-2010: -2.957 T€). Bei der Darstellung des EBITDA ist keine Unterscheidung zwischen fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten erforderlich. Abschreibungen Die Abschreibungen betrugen im ersten Halbjahr 2011 429 T€ (6M-2010: 415 T€) bzw. im Quartalsvergleich 213 T€ (Q2-2010: 211 T€). Finanzergebnis Das Finanzergebnis, das sich hauptsächlich aus Währungsgewinnen bzw. -verlusten und den Zinserträgen zusammensetzt, verbesserte sich in der Berichtsperiode auf 186 T€ (6M-2010: 20 T€) bzw. reduzierte sich auf Quartalsbasis auf 26 T€ (Q2-2010: 90 T€). Das Finanzergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten auf Halbjahresbasis, welches das Medikament Eligard® betrifft, enthält einen Gewinn aus dem derivativen Finanzinstrument gemäß IAS 39 in Höhe von 226 T€ (6M-2010: 2.380 T€). Finanzergebnis scroll
Anteil am Ergebnis assoziierter Unternehmen Das Ergebnis der assoziierten Unternehmen belief sich im ersten Halbjahr 2011 auf -1.006 T€ (6M-2010: 114 T€) bzw. im zweiten Quartal 2011 auf -485 T€ (Q2-2010: 713 T€). Der Vorjahresgewinn resultierte aus dem Anstieg des anteiligen Eigenkapitals im Zuge der Ausgabe neuer Aktien der Immunocore Ltd. 6-Monatsergebnis 2011 In den ersten sechs Monaten 2011 erzielte MediGene einen Periodengewinn von 14.367 T€ (6M-2010: -3.294 T€) bzw. im zweiten Quartal 2011 einen planmäßigen Periodenverlust von -2.618 T€ (Q2-2010: -959 T€). Das Periodenergebnis aus fortgeführten Aktivitäten verbesserte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode auf -5.803 T€ (6M-2010: -10.794 T€) bzw. auf Quartalsbasis auf 2.699 T€ (Q2-2010: -4.760 T€). Das Periodenergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten belief sich auf 20.170 T€ (6M-2010: 7.500 T€) bzw. im Quartalsvergleich auf 81 T€ (Q2-2010: 3.801 T€). Zu diesem Ergebnis trugen vor allem die erfolgswirksam verbuchten Meilensteinzahlungen für den Verkauf der Eligard® -Rechte bei. Ergebnis je Aktie Im ersten Halbjahr 2011 betrug der Gewinn je Aktie 0,39 € (gewichtete durchschnittliche Aktienzahl unverwässert: 37.082.758, verwässert: 37.110.319) im Vergleich zum Verlust der Vorjahresperiode von 0,09 € je Aktie (6M-2010: gewichtete durchschnittliche Aktienzahl unverwässert: 36.036.574, verwässert: 36.071.160). FinanzlageMittelzu-/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit Im ersten Halbjahr 2011 flossen MediGene Barmittel aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 11.513 T€ zu (6M-2010: -8.171 T€). Auf Quartalsbasis verringerten sich die Mittel um -2.950 T€ (Q2-2010: -2.216 T€). Der Mittelzufluss resultiert im Wesentlichen aus dem Periodenergebnis und der Veränderung des Nettoumlaufvermögens (Net Working Capital). Durchschnittlicher monatlicher Nettozufluss/-verbrauch an Barmitteln aus laufender Geschäftstätigkeit Aus der laufenden Geschäftstätigkeit ergab sich für die ersten sechs Monate 2011 ein durchschnittlicher monatlicher Barmittelzufluss von 1,9 Mio. € (6M-2010: -1,4 Mio. €) bzw. im zweiten Quartal 2011 ein monatlicher Barmittelverbrauch von -1,0 Mio. € (Q2-2010: -0,7 Mio. €). Bereinigt um die Sondereffekte aus der Meilensteinzahlung von Astellas betrug der durchschnittliche monatliche operative Barmittelverbrauch im ersten Halbjahr 2011 -0,6 Mio. €. Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit betrug im ersten Halbjahr 2011 -139 T€ (6M-2010: -237 T€) bzw. im Quartalsvergleich -11 T€ (Q2-2010: -172 T€). Veränderung der flüssigen Mittel scroll
Zum Stichtag 30. Juni 2011 belief sich der Bestand an flüssigen Mitteln auf 15.860 T€. SEDA-Programm Im ersten Halbjahr 2011 hat MediGene im Rahmen des SEDA Programms (SEDA: Standby Equity Distribution Agreement) keine Barkapitalerhöhungen durchgeführt. Das SEDA-Programm ist ein Abkommen mit dem Investmentunternehmen YA Global Investments, das der Gesellschaft zusätzliches Eigenkapital von bis zu 25 Mio. € auf Abruf sichert. MediGene hat über 36 Monate nach Vertragsabschluss im Dezember 2008 die Option, Barmittel von bis zu insgesamt 25 Mio. € in Tranchen abzurufen und im Gegenzug neue MediGene-Aktien aus genehmigtem Kapital an YA Global Investments auszugeben. Es steht im Ermessen von MediGene, ob und wann die Gesellschaft während der Laufzeit des Vertrags von diesem Recht Gebrauch macht. Seit Beginn des Programms 2008 wurden insgesamt 10,6 Mio. € abgerufen. MediGene beabsichtigt zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht, weitere Finanzmittel aus dem SEDA-Programm zu beanspruchen. VermögenslageBarmittelbestand von 15,9 Mio. €; Eigenkapitalquote bei 91 %; Liquiditätsdeckungsgrad 26 % Entwicklung der Vermögens- und Kapitalstruktur scroll
MitarbeiterDie Mitarbeiterzahl reduzierte sich in den ersten sechs Monaten 2011 gegenüber der Vorjahresperiode aufgrund der im September 2010 beschlossenen Umstrukturierungsmaßnahmen konzernweit auf 54 Mitarbeiter (6M-2010: 105). Der Personalaufwand sank in der Berichtsperiode auf 3.266 T€ (6M-2010: 4.807 T€). SegmentinformationenDetaillierte Informationen zu den Segmenten sind im Anhang auf Seite 19 f. dargestellt. RisikoberichtDie im Konzern bestehenden Risiken sind ausführlich im Risikobericht des veröffentlichten Konzernlageberichts 2010 beschrieben. Zum Stichtag 30. Juni 2011 haben sich gegenüber den dort beschriebenen Risiken keine Veränderungen ergeben. Rechtliche Risiken Aufgrund des Todesfalls eines Probanden im Juli 2008, der an einer Studie mit dem Medikamentenkandidaten RhuDex® teilgenommen hatte, wurden routinemäßig Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft Edinburgh, Großbritannien, aufgenommen, die im November 2009 abgeschlossen wurden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, dass von Seiten der Angehörigen eine Zivilklage eingereicht wird. Im Hinblick auf die bisherigen, abgeschlossenen Untersuchungsergebnisse schätzt der Vorstand die Wahrscheinlichkeit für eine solche Klage als äußerst gering ein. Patentrisiken Gegen die Erteilung des europäischen Patents EP 1530465 der MediGene AG wurde im Juni 2010 Einspruch durch Dritte eingelegt. Das Patent betrifft das Herstellungsverfahren von EndoTAG® -1 sowie durch dieses Verfahren herstellbare Zusammensetzungen. Mit einer erstinstanzlichen Entscheidung durch das Europäische Patentamt wird für 2012 oder 2013 gerechnet. MediGene geht davon aus, dass das Patent in einem Schutzumfang aufrecht erhalten bleiben wird, der das Produkt EndoTAG® -1 weiterhin schützt. RisikomanagementsystemDas Management der MediGene begegnet den im Konzern bestehenden Risiken mittels eines umfassenden Risikomanagementsystems. Zur Beschreibung dieses Systems wird auf den am 25. März 2011 veröffentlichten Konzernlagebericht 2010 verwiesen. Chancen- und PrognoseberichtFinanzprognose 2011 Auf Basis des gegenwärtigen Produktportfolios rechnet MediGene im Jahr 2011 mit einem positiven EBITDA-Ergebnis in Höhe von 10 bis 16 Mio. €. Dieses Ergebnis beinhaltet einmalige Sondereffekte in Form von Meilensteinzahlungen in Höhe von 20 bis 25 Mio. € für Eligard® . Diese Meilensteinzahlungen werden auch zu den für 2011 erwarteten Umsätzen (aus fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten) in Höhe von 32 bis 38 Mio. € beitragen. Eligard® Seit dem 1. März 2011 erhält MediGene eine Umsatzbeteiligung von 2 % der durch Astellas mit Eligard® in Europa erzielten Nettoumsätze. Die Übertragung der Rechte für die Länder außerhalb der EU wird voraussichtlich bis Ende 2011 oder Anfang 2012 erfolgen und mit einer Meilensteinzahlung von 5 Mio. € verbunden sein. Veregen® MediGene plant, im Jahr 2011 Anträge auf Marktzulassung von Veregen® in weiteren europäischen Ländern zu stellen. Dabei wird die bereits erteilte deutsche Marktzulassung im Rahmen des „Verfahrens der gegenseitigen Anerkennung“ als Referenz dienen. MediGene hat sich zudem den Abschluss neuer Vermarktungspartnerschaften in Europa und anderen Regionen zum Ziel gesetzt und im ersten Halbjahr 2011 bereits mehrere Vertragsabschlüsse umgesetzt. MediGene rechnet 2011 mit einem weiteren Anstieg sowohl der Veregen® -Marktumsätze als auch der von MediGene mit Veregen® erzielten Erlöse. EndoTAG®-1 MediGene ist bestrebt, für EndoTAG®-1 eine oder mehrere Partnerschaften mit Pharma- oder Biotechnologieunternehmen einzugehen. Es ist vorgesehen, dass der oder die Partner die weitere Entwicklung und spätere Vermarktung des Medikamentenkandidaten übernehmen. RhuDex® MediGene bereitet die Wiederaufnahme der klinischen Entwicklung von RhuDex® vor mit dem Ziel, im Jahr 2011 eine klinische Phase I-Studie zu beginnen, in der das neue Formulierungskonzept getestet und optimiert werden soll. AAVLP-Technologie Im Rahmen der Kooperation mit der Johns Hopkins University werden 2011 weitere präklinische Studien durchgeführt, um erste Impfstoffkandidaten des AAVLP-Programms zur Prophylaxe von HPV-assoziierten Krebserkrankungen zu testen. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnungder MediGene AG für die Perioden 1. Januar bis 30. Juni 2011 und 2010scroll
Konzern-Gesamtergebnisrechnungder MediGene AG für die Perioden 1. Januar bis 30. Juni 2011 und 2010scroll
1)
Ertragsteuereffekte sind nicht angefallen. Konzern-Bilanzder MediGene AG zum 30. Juni 2011 und 31. Dezember 2010Aktiva scroll
Konzern-Kapitalflussrechnungder MediGene AG für die Perioden 1. Januar bis 30. Juni 2011 und 2010scroll
Konzern-Eigenkapitalspiegelder MediGene AG für die Perioden 1. Januar bis 30. Juni 2011 und 2010scroll
Anhang zum konsolidierten Konzern-Zwischenabschlussder MediGene AG, Planegg/Martinsried, für die Periode vom 1. Januar bis 30. Juni 2011A. Geschäftstätigkeit und Informationen zum UnternehmenDie MediGene AG, Planegg/Martinsried (im Folgenden „MediGene“), ist ein biopharmazeutisches Unternehmen, das sich auf die Erforschung und Entwicklung neuartiger Medikamente gegen Krebs- und Autoimmunerkrankungen fokussiert. Die Hauptaktivitäten des Konzerns sind im Anhang unter I) „Segmentberichterstattung“ dargestellt. Die MediGene AG ist seit Juni 2000 börsennotiert (Deutsche Börse: Geregelter Markt, Prime Standard; WKN 502090; Kürzel MDG). B. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeGrundlagen für die Erstellung des Zwischenabschlusses Als kapitalmarktorientiertes Mutterunternehmen im Sinne von Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 wendet die MediGene AG die International Financial Reporting Standards an. Die vorliegenden ungeprüften Quartalsabschlüsse wurden in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IAS 34 „Zwischenberichterstattung“) erstellt. Nach Ansicht des Vorstands des Unternehmens spiegeln die vorliegenden Quartalsabschlüsse alle Geschäftsvorfälle wider, die für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu den am 30. Juni 2011 und 2010 endenden Perioden erforderlich sind. Die vorliegenden Zwischenabschlüsse enthalten nicht alle Informationen und Angaben, die für die Erstellung eines Jahresabschlusses erforderlich sind. Daher sollten die Zwischenabschlüsse im Zusammenhang mit den Konzernabschlüssen 2010 und 2009 gelesen werden. Der vorliegende Zwischenabschluss der MediGene AG wurde vom Vorstand am 1. August 2011 zur Veröffentlichung freigegeben. Änderungen von Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweisgrundsätzen Die Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweisgrundsätze der vorliegenden konsolidierten Zwischenabschlüsse entsprechen denen, die MediGene bereits im Konzernjahresabschluss 2010 angewendet hat. Hinsichtlich der rechnungslegungsrelevanten Änderungen verweist MediGene auf die ausführliche Darstellung im Geschäftsbericht 2010 auf Seite 48 ff. („Änderungen von Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweisgrundsätzen“). Konzern-Unternehmen Neben der Muttergesellschaft, der MediGene AG in Planegg/Martinsried, gehören zum Konzern zwei Tochtergesellschaften, die MediGene, Inc., San Diego, Kalifornien, USA, und die MediGene Ltd., Abingdon, Oxfordshire, Großbritannien. Die Tochtergesellschaften wurden im Jahr 2001 (MediGene, Inc.) und im Jahr 2006 (MediGene Ltd.) übernommen. MediGene Ltd. hält seit dem 30. September 2008 39,09 % der Anteile des assoziierten Unternehmens Immunocore Ltd., Abingdon, Oxfordshire, Großbritannien. Durch die Ausgabe neuer Aktien aus dem Aktienoptionsprogramm der Immunocore Ltd. sank MediGenes Anteil und betrug zum 30. Juni 2011 28,7 %. Die MediGene, Inc. ist seit Mitte April 2010 mit 40 % an der Firma Catherex, Inc., Philadelphia, Pennsylvania, USA, beteiligt. Daneben besaß die MediGene AG zum 30. Juni 2011 keine weiteren Anteile an verbundenen Unternehmen, assoziierten Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen. Die Abschlüsse der in den Konzernzwischenabschluss einbezogenen Unternehmen sind nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen, Verbindlichkeiten und Rückstellungen zwischen einbezogenen Unternehmen sind eliminiert. C. Saisonabhängigkeit der operativen TätigkeitMediGenes operative Geschäftstätigkeit unterliegt keinerlei saisonal bedingten Schwankungen. D. Nicht fortgeführte AktivitätenUnter nicht fortgeführten Aktivitäten werden Angaben zu aufgegebenen Geschäftsbereichen, die als zur Veräußerung bestimmt klassifiziert oder bereits veräußert sind, gemäß IFRS 5 dargestellt. Dieser Bereich beinhaltet alle auf Eligard® entfallenden Erlöse und Kosten bis zu der am 1. März 2011 vollzogenen Übertragung der europäischen Eligard®-Rechte an Astellas. Entsprechend IFRS 5.33 wurden die Vorjahreszahlen angepasst. Im ersten Quartal 2011 erfasste MediGene Meilensteinzahlungen in Höhe von 20 Mio. € für den Verkauf der Eligard®-Rechte erfolgswirksam. Die letzte Zahlung in Höhe von 5 Mio. € erwartet MediGene bei der Übertragung der Rechte für Länder außerhalb der EU voraussichtlich Ende 2011 oder Anfang 2012. Seit März 2011 ist MediGene an den Eligard®-Nettoumsätzen mit 2 % beteiligt. Diese Einnahmen werden seitdem unter den sonstigen betrieblichen Erträgen erfasst. Kennzahlen aus fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten scroll
Die Gesamterlöse aus nicht fortgeführten Aktivitäten setzen sich aus Produktumsätzen (6M-2011: 5.380 T€; 6M-2010: 14.670 T€), Lizenzentgelten (6M-2011: 2.258 T€; 6M-2010: 9.236 T€), Meilensteinzahlungen (6M-2011: 20.000 T€; M-2010: 0 €) für Eligard® in Europa und sonstigen betrieblichen Erträgen (6M-2011: 64 T€; 6M-2010: 0 €) zusammen. Der Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit aus nicht fortgeführten Aktivitäten betrug im ersten Halbjahr 2011 19.705 T€ (6M-2010: 3.927 T€). E. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungEingebettetes Derivat Der mit Astellas geschlossene Vertrag zur Vermarktung von Eligard® beinhaltete ein eingebettetes Derivat, da der Vertrag in US-Dollar und nicht in der funktionalen Währung einer der beiden Vertragsparteien abgewickelt wurde. Gewinne (Verluste) aus diesem Derivat entstanden durch Wechselkursgewinne (-verluste) des US-Dollar gegenüber dem Euro und wurden erfolgswirksam erfasst. Die Bewertung des eingebetteten Derivats erfolgte auf Basis der vorliegenden bzw. erwarteten Bestellungen von Astellas. Mit der Übertragung der Eligard® -Rechte an Astellas am 1. März 2011 besteht dieses Derivat nicht mehr. Assoziierte Unternehmen Die Gewinn- und Verlustrechnung enthält den Anteil des Konzerns am Erfolg der assoziierten Unternehmen Immunocore Ltd. und Catherex, Inc. Unmittelbar im Eigenkapital der assoziierten Unternehmen ausgewiesene Änderungen werden vom Konzern in Höhe seines Anteils erfasst und gegebenenfalls in der Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt. Nicht realisierte Gewinne und Verluste aus Transaktionen zwischen dem Konzern und den assoziierten Unternehmen werden entsprechend dem Anteil an assoziierten Unternehmen eliminiert. Steuern In der Berichtsperiode wurde eine Steuerschuld in Höhe von 1.610 T€ gebildet. Diese setzt sich aus einem Steuerertrag aus fortgeführten Aktivitäten in Höhe von 546 T€ und einem Steueraufwand aus nicht fortgeführten Aktivitäten in Höhe von 2.156 T€ zusammen. Beide Beträge wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgswirksam erfasst. Der Berechnung liegt ein Mischsteuersatz von 26,33 % zugrunde, der den Körperschaftsteuersatz (15 %), den Solidaritätszuschlag (5,5 %) auf die Körperschaftsteuer und den Gewerbesteuersatz (10,5 %) enthält. In der Vorjahresperiode wurde weder ein Steueraufwand noch ein Steuerertrag verbucht. Die bestehenden Verlustvorträge konnten teilweise genutzt werden und haben den effektiven Steuersatz auf ca. 10 % gemindert. F. Erläuterungen zur BilanzGezeichnetes Kapital Im Vergleich zum 31. Dezember 2010 blieb das gezeichnete Kapital in Höhe von 37.082 T€ zum 30. Juni 2011 unverändert. Das gezeichnete Kapital war zum 30. Juni 2011 in 37.082.758 nennwertlose, auf den Namen lautende Stückaktien eingeteilt, von denen zum Bilanzstichtag ca. 93 % im Umlauf waren. Immaterielle Vermögenswerte Der Rückgang der bilanzierten immateriellen Vermögenswerte im Vergleich zum 31. Dezember 2010 beruht ausschließlich auf planmäßigen Abschreibungen für Patente bzw. Produktlizenzen. Kurzfristige Schulden Im Vergleich zum 31. Dezember 2010 sanken die kurzfristigen Schulden von 17.156 T€ um 11.667 T€ auf 5.489 T€ zum 30. Juni 2011. Dieser Rückgang wird hauptsächlich durch die Realisierung der ersten Meilensteinzahlung von Astellas als Erlös und die Minderung der Schulden aus Lieferung und Leistung sowie der sonstigen Schulden begründet. G. Erläuterungen zur KapitalflussrechnungDer monatliche Barmittelzufluss bzw. -verbrauch aus laufender Geschäftstätigkeit stieg im ersten Halbjahr 2011 von 1,4 Mio. € auf 1,9 Mio. € im Vergleich zu der Vorjahresperiode. H. Ergebnis je AktieDer Konzern weist ein verwässertes und ein unverwässertes Ergebnis je Aktie aus fortgeführten und nicht fortgeführten Aktivitäten aus. Aufgrund der geringen Anzahl potentiell ausübbarer Optionen unterscheiden sich verwässertes und unverwässertes Ergebnis je Aktie nicht. I. SegmentberichterstattungGeschäftsbereiche Der Konzern ist in zwei Hauptgeschäftsbereiche gegliedert: Vermarktete Produkte und Medikamentenkandidaten. Die Segmente setzen sich wie folgt zusammen: Segmentberichterstattung nach Geschäftsbereichen scroll
1)
Die Segmentüberleitung enthält Angaben, die weder dem Segment „Vermarktete Produkte“
noch dem Segment „Medikamentenkandidaten“ zuzuordnen sind, da sie keine eigenen Aktivitäten
darstellen. Segmentberichterstattung nach Geschäftsbereichen scroll
1)
Die Segmentüberleitung enthält Angaben, die weder dem Segment „Vermarktete Produkte“
noch dem Segment „Medikamentenkandidaten“ zuzuordnen sind, da sie keine eigenen Aktivitäten
darstellen. Die Erlöse der einzelnen Segmente entstammen externen Geschäftsbeziehungen. Die Verrechnungspreise zwischen den Geschäftsbereichen und Regionen werden anhand der marktüblichen Konditionen unter fremden Dritten ermittelt. Die Segmente setzen sich wie folgt zusammen: Vermarktete Produkte
Medikamentenkandidaten & Technologien
J. Sonstige ErläuterungenEventualverbindlichkeiten Für die nachfolgend aufgeführten Eventualverbindlichkeiten war keine Rückstellung zu passivieren, da das Risiko einer Inanspruchnahme als nicht wahrscheinlich gilt. Im Rahmen bestehender Lizenzvereinbarungen hat sich MediGene zu Meilensteinzahlungen in Höhe von ca. 9,5 Mio. € an den jeweiligen Lizenzgeber verpflichtet. Aus Sicht der Unternehmensleitung sind hierfür keine Rückstellungen zu bilden, da die entsprechenden Zahlungen erst beim Erreichen bestimmter Meilensteine fällig werden. Das Unternehmen mietet Büro- und Laborräume, Büroeinrichtungen, Laborgeräte sowie Fahrzeuge, die operatives Leasing darstellen, da der Konzern aufgrund der vertraglichen Vereinbarung nicht die Chancen und Risiken trägt. Die Leasingvereinbarungen weisen unterschiedliche Konditionen, Mieterhöhungsklauseln und Verlängerungsoptionen auf. Der Konzern hat bei diesen Leasingvereinbarungen je nach Vertrag eine Kündigungsfrist von einem Monat bis zu zehn Jahren. K. Vorstand und Aufsichtsrat„Directors’ Holdings“ und Erläuterungen zu Bezugsrechten scroll
(Stand zum 30. Juni 2011 und zum 31. Dezember 2010) |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||