![]() Hesse Newman Capital AGHamburgHalbjahresfinanzbericht zum 30.06.2016IFRS-Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2016KONZERNGESAMTERGEBNISRECHNUNG
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| in TEUR | Ziffer | 6M-2016 | 6M-2015 |
| Umsatzerlöse | 3.1 | 542 | 725 |
| Materialaufwand | 3.2 | -368 | -566 |
| Personalaufwand | 3.3 | -152 | -244 |
| Abschreibungen | 3.4 | -16 | -27 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 3.5 | 339 | 1.060 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 3.6 | -564 | -865 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 3.7 | -122 | -106 |
| Ergebnis der operativen Geschäftstätigkeit | -341 | -23 | |
| Finanzerträge | 3.8 | 1 | 66 |
| Finanzaufwand | 3.8 | -5 | -42 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | -345 | 1 | |
| Ertragsteueraufwand | -2 | -5 | |
| Konzernperiodenergebnis/Konzerngesamtergebnis | -347 | -4 | |
| davon entfallen auf: | |||
| Gesellschafter des Mutterunternehmens | -347 | -4 | |
| Minderheiten | - | - | |
| Unverwässertes/verwässertes Ergebnis je Aktie, das den Aktionären des Mutterunternehmens für die Periode zusteht (in EUR je Aktie) | 3.9 | -0,17 | -0,00 |
Die Erläuterungen auf den Seiten 19 bis 25 sind ein integraler Bestandteil dieses
Konzernzwischenabschlusses.
| Mutterunternehmen | |||||
| in TEUR | Gezeichnetes Kapital |
Kapital- rücklage |
Gewinn- rücklagen |
Anteile der Minderheit |
Summe Eigenkapital |
| Stand 1. Januar 2015 | 2.000 | 12.256 | -12.368 | -227 | 1.661 |
| Entkonsolidierung | - | - | - | -40 | -40 |
| Entnahme Kapitalrücklage | - | -34 | 34 | - | - |
| Anteilserwerb von nicht beherrschenden Gesellschaftern | - |
- | - | -4 | -4 |
| Rundung auf TEUR | - | -1 | 2 | -1 | - |
| Konzerngesamtergebnis | - | - | -663 | - | -663 |
| Stand 31. Dezember 2015 | 2.000 | 12.221 | -12.995 | -272 | 954 |
| Stand 1. Januar 2016 | 2.000 | 12.221 | -12.995 | -272 | 954 |
| Einlage Mehrheitsgesellschafter (Ziffer 4.11) | - | 100 | - | - | 100 |
| Konzerngesamtergebnis | - | - | -347 | - | -347 |
| Stand 30. Juni 2016 | 2.000 | 12.321 | -13.342 | -272 | 707 |
Die Erläuterungen auf den Seiten 4 bis 10 sind ein integraler Bestandteil dieses Konzernzwischenabschlusses.
| in TEUR | Ziffer | 30.06.2016 | 31.12.2015 |
| VERMÖGENSWERTE | |||
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen | 4.1 | 171 | 182 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 4.2 | 22 | 31 |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | 4.3 | 17 | 17 |
| Sachanlagen | 4.4 | 14 | 21 |
| 224 | 251 | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 4.5 | 594 | 1.280 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte | 4.6 | 296 | 326 |
| Forderungen gegen nahestehende Unternehmen und Personen | 4.7 | 181 | 170 |
| Laufende Ertragsteuererstattungsansprüche | 4.8 | 4 | 11 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 4.9 | 1 | 6 |
| 1.076 | 1.793 | ||
| Summe Vermögenswerte | 1.300 | 2.044 |
| in TEUR | Ziffer | 30.06.2016 | 31.12.2015 |
| EIGENKAPITAL | |||
| Gezeichnetes Kapital | 4.10 | 2.000 | 2.000 |
| Rücklagen | 4.11 | -1.021 | -774 |
| Den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zustehendes Kapital und Rücklagen | 979 | 1.226 | |
| Nicht beherrschende Gesellschafter | 4.12 | -272 | -272 |
| 707 | 954 | ||
| SCHULDEN | |||
| Langfristige Schulden | |||
| Latente Steuerschulden | 4.13 | 1 | 1 |
| 1 | 1 | ||
| Kurzfristige Schulden | |||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 4.14 | 370 | 859 |
| Finanzschulden | 4.15 | 202 | 197 |
| Rückstellungen | 4.16 | 11 | 30 |
| Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen und Personen | 4.17 | 8 | - |
| Laufende Ertragsteuerschulden | 4.18 | 1 | 3 |
| 592 | 1.089 | ||
| Summe Schulden | 593 | 1.090 | |
| Summe Eigenkapital und Schulden | 1.300 | 2.044 |
Die Erläuterungen auf den Seiten 4 bis 10 sind ein integraler Bestandteil dieses Konzernzwischenabschlusses.
| in TEUR | Ziffer | 6M-2016 | 6M-2015 |
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | |||
| Konzernperiodenergebnis vor Ergebnis aus assoziierten Unternehmen, Zinsen und Ertragsteuern | 6.2 | -219 | 83 |
| Abschreibungen auf langfristige Vermögenswerte | 3.4 | 16 | 27 |
| Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstiger Vermögenswerte | 30 | -78 | |
| Veränderung der Forderungen gegen nahestehende Unternehmen und Personen | -10 | -25 | |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten | -438 | 26 | |
| Veränderung der Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen und Personen | 4.17 | 8 | -202 |
| Veränderung der Rückstellungen | 4.16 | -19 | -18 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -4 | -6 | |
| Erhaltene Ertragsteuern | 7 | - | |
| Erhaltene Zinsen | - | 64 | |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | 6.3 | -52 | 6 |
| Nettomittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit | -681 | -123 | |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | |||
| Auszahlungen für: | |||
| Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | - | -1 | |
| Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte und nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen | 4.1 | -110 | -95 |
| Einzahlungen aus Abgängen von: | |||
| Sonstigen finanziellen Vermögenswerten | 4.9 | 5 | 6 |
| Nettomittelabfluss aus der Investitionstätigkeit | -105 | -90 | |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | |||
| Einzahlungen aus: | |||
| der Aufnahme von Finanzschulden | - | 680 | |
| Einlagen des Mehrheitsgesellschafters | 4.11 | 100 | |
| Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzschulden | - | -956 | |
| Nettomittelzufluss/-abfluss aus der Finanzierungstätigkeit | 100 | -276 | |
| Konsolidierungsbedingte Änderung des Finanzmittelfonds | - | -329 | |
| Nettoabnahme des Finanzmittelfonds | -686 | -818 | |
| Finanzmittelfonds am 1. Januar | 1.280 | 2.838 | |
| Finanzmittelfonds am 30. Juni | 6.1 | 594 | 2.020 |
Die Erläuterungen auf den Seiten 4 bis 10 sind ein integraler Bestandteil dieses Konzernzwischenabschlusses.
Die Hesse Newman Capital AG ist eine Aktiengesellschaft deutschen Rechts und im geregelten
Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Sitz der Gesellschaft ist seit Anfang
Mai 2016 Kaiser-Wilhelm-Straße 85, 20355 Hamburg. Der Konzern wird im Folgenden als
Hesse Newman
Soweit nicht anders angegeben, wurden die im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015
aufgeführten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert angewendet. Dieser
Zwischenabschluss ist daher unter Berücksichtigung der Angaben des Konzernabschlusses
für das Geschäftsjahr 2015 zu verstehen.
Dieser Zwischenabschluss zum 30. Juni 2016 wurde Capital bezeichnet. Kerngeschäftsfeld
von Hesse Newman Capital ist die laufende Verwaltung von in der Vergangenheit aufgelegten
und platzierten geschlossenen Fonds. Diese Leistungen hat Hesse Newman Capital an
einen Unterdienstleister vergeben.
nach den vom International Accounting Standards Board (IASB) verabschiedeten und veröffentlichten
International Financial Accounting Standards (IFRS) aufgestellt, soweit diese verpflichtend
in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind. Dieser Zwischenabschluss wurde in
Übereinstimmung mit den Regelungen des IAS 34 "Zwischenberichterstattung" aufgestellt;
der Konzernanhang dieses Zwischenabschlusses ist im Vergleich zum Konzernabschluss
2015 in einer verkürzten Form dargestellt.
Im Vergleich zum IFRS-Konzernabschluss von Hesse Newman Capital zum 31. Dezember 2015
sind folgende neue Standards erstmalig in Kraft getreten und wurden folglich erstmalig
angewendet:
| Standard/ Interpretation |
Bezeichnung des Standards bzw. der Interpretation (neu oder geändert) |
Veröffentlichung IASB |
EU- Endorsement |
Inkrafttreten EU |
| IFRS 11 | Bilanzierung von Erwerbern von Anteilen an einer gemeinsamen Geschäftstätigkeit | 06.05.14 | 24.11.15 | 2016 |
| IAS 16 / IAS 38 | Klarstellung von Abschreibungsmethoden für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 12.05.14 | 02.12.15 | 2016 |
| IAS 16 / IAS 41 | Landwirtschaft: Fruchttragende Pflanzen | 30.06.14 | 23.11.15 | 2016 |
| IAS 27 | Equity-Methode im separaten Einzelabschluss | 12.08.14 | 18.12.15 | 2016 |
| Diverse | Annual Improvement Projekt 2012-2014 | 25.09.14 | 15.12.15 | 2016 |
| IAS 1 | Darstellung des Abschlusses | 18.12.14 | 18.12.15 | 2016 |
Die Änderungen an IFRS 11 regelt für Erwerber von Anteilen an einem gemeinsamen Geschäftsbetriebs
gemäß IFRS 3, dass der IFRS 3 und alle übrigen IFRS Standards anzuwenden sind, sofern
diese nicht im Widerspruch mit dem Standard IFRS 11 stehen.
Mit den Änderungen an IAS 16 und IAS 38 werden umsatzbasierte Abschreibungsmethoden
nur noch im Ausnahmefall zugelassen.
Die Änderungen am IAS 27 "Equity-Methode im separaten Abschluss" lassen für Anteile
an Tochterunternehmen, Joint Ventures und assoziierten Unternehmen die Anwendung der
Equity-Methode im Einzelabschluss neben der Bewertung zu Anschaffungskosten als Option
zu.
Im Rahmen des Annual Improvement Projekts 2012 wurden die Standards IFRS 5, IFRS 7
(mit Folgeänderung an IFRS 1), IAS 19 und IAS 34 geändert. Die Änderungen betreffen
im Wesentlichen Klarstellungen zu einzelnen Detailregelungen.
Die Änderungen am IAS 1 "Darstellung des Abschlusses" betreffen Verbesserungen von
Ausweis- und Angabevorschriften, um Missverständnisse beim Bilanzleser bei Ermessensausübungen
zu vermeiden.
Die erstmalige Anwendung der oben angegebenen Standards hatte keine Auswirkung auf
die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
Die Aufgliederung der Umsatzerlöse stellt sich wie folgt dar:
| in TEUR | 6M-2016 | 6M-2015 |
| Asset- und Fondsmanagement | 348 | 348 |
| Portfoliomanagement | 31 | 35 |
| Anleger- und Treuhandverwaltung | 95 | 93 |
| Wiederkehrende Verwaltungserlöse (Summe) | 474 | 476 |
| Platzierungs- und investitionsabhänge Erlöse | 12 | 170 |
| Versicherungsvermittlung | 56 | 76 |
| Übrige | - | 3 |
| 542 | 725 |
Die platzierungs- und investitionsabhängigen Umsatzerlöse entfallen im Wesentlichen
auf Erlöse aus dem Verkauf von Zweitmarktanteilen für den Hesse Newman Real Estate
Classic Value 7. Im Vorjahreszeitraum waren insbesondere Erlöse aus dem eingestellten
Vertrieb von Containerinvestments enthalten.
Dieser Posten gliedert sich wie folgt:
| in TEUR | 6M-2016 | 6M-2015 |
| Bezogene Leistungen Asset- und Fondsmanagement | -210 | -209 |
| Bezogene Leistungen Portfoliomanagement | -19 | -21 |
| Bezogene Leistungen Anleger- und Treuhandverwaltung | -81 | -79 |
| Wiederkehrende bezogene Leistungen (Summe) | -310 | -309 |
| Platzierungs- und investitionsabhängige Aufwendungen | -7 | -190 |
| Bezogene Leistungen Versicherungsvermittlung | -51 | -67 |
| -368 | -566 |
Die wiederkehrenden bezogenen Leistungen entfallen auf Unterdienstleistungsverträge
mit der Nordcapital-Gruppe.
Im Personalaufwand sind die folgenden Kostenarten enthalten:
| in TEUR | 6M-2016 | 6M-2015 |
| Gehälter | -135 | -217 |
| Soziale Abgaben | -17 | -25 |
| Altersversorgung | - | -2 |
| -152 | -244 |
Die durchschnittliche Anzahl an Arbeitnehmern beträgt 4 (Vergleichszeitraum: 8). In
den Gehältern sind Aufwendungen für Tantieme und Boni in Höhe von unverändert TEUR
8 enthalten. Der Vorjahreszeitraum umfasst darüber hinaus Aufwendungen für Abfindungen
in Höhe von TEUR 11. Enthalten sind Zuführungen zu Urlaubsrückstellungen in Höhe von
TEUR 9 (Vergleichszeitraum: Saldierung Ertrag TEUR 10).
Die planmäßigen Abschreibungen über TEUR 16 (Vergleichszeitraum: TEUR 27) entfallen
mit TEUR 7 (Vergleichszeitraum: TEUR 13) auf Sachanlagen sowie mit TEUR 9 (Vergleichszeitraum:
TEUR 14) auf immaterielle Vermögenswerte.
Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | 6M-2016 | 6M-2015 |
| Erträge aus der Weiterbelastung von Kosten | 249 | 383 |
| Erträge aus der Auflösung von abzugrenzenden Schulden | 52 | 13 |
| Sachbezüge und sonstige Erstattungen | 27 | 9 |
| Erträge aus dem Abgang von Sachanlagen | 11 | - |
| Erträge aus Übertragung Fonds- und Anlegerverwaltung | - | 555 |
| Erträge aus Einstellung Vertriebstätigkeit | - | 100 |
| 339 | 1.060 |
| in TEUR | 6M-2016 | 6M-2015 |
| Versicherungen und Beiträge | -145 | -183 |
| Rechts- und Beratungskosten | -125 | -218 |
| Miete, Mietnebenkosten und Instandhaltung | -124 | -190 |
| Abschluss- und Prüfungskosten | -39 | -32 |
| EDV-Kosten | -25 | -44 |
| Investor Relations, Geschäftsbericht und Hauptversammlung | -25 | -42 |
| Nicht abzugsfähige Vorsteuer | -25 | -16 |
| Aufsichtsratsvergütungen | -15 | -30 |
| Bürobedarf und Kommunikation | -15 | -15 |
| Kfz- und Reisekosten | -9 | -18 |
| Kostenübernahmen | -1 | -19 |
| Zuführung Drohverlustrückstellung | - | -19 |
| Entkonsolidierungsverlust | - | -16 |
| Wertminderungen von Forderungen | - | -5 |
| Übrige | -16 | -18 |
| -564 | -865 |
Dem Aufwand für Versicherungen und Beiträge in Höhe von TEUR 145 (Vergleichszeitraum:
TEUR 183) stehen diesbezügliche Erträge aus Weiterbelastungen in Höhe von TEUR 92
(Vergleichszeitraum: TEUR 134) gegenüber.
Die Rechts- und Beratungskosten des Vergleichszeitraums waren geprägt von Einmaleffekten
u.a. für die Durchführung von Hauptversammlungen.
Die geringeren Mietaufwendungen entfallen auf den Umzug der Muttergesellschaft in
kleinere und günstigere Büroräume.
Zuführungen zu Rückstellungen für Aufsichtsratsvergütungen wurden gemäß des Beschlusses
der ordentlichen Hauptversammlung entsprechend niedriger berücksichtigt.
Der Verlust aus assoziierten Unternehmen in Höhe von TEUR 122 (Vergleichsperiode:
TEUR 106) entfällt mit TEUR 117 (Vergleichsperiode: TEUR 64) auf die Hamburg Asset
Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH und mit TEUR 4 (Vergleichsperiode:
TEUR 42) auf die Hesse Newman Fondsmanagement GmbH.
Das rückläufige Ergebnis der Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft
mbH ist u.a. auf um TEUR 33 höhere Personalkosten zurückzuführen; des Weiteren wurde
in der Vergleichsperiode ein neuer Flugzeugfonds in die Verwaltung aufgenommen, was
zu Einmalerlösen in Höhe von TEUR 85 führte. Im ersten Halbjahr 2016 wurden keine
neuen Projekte in die Verwaltung aufgenommen.
Der Verlust aus der Beteiligung an Hesse Newman Fondsmanagement GmbH war im Vergleichszeitraum
in Höhe von TEUR 39 durch die Entkonsolidierung der Hesse Newman Immobilienmanagement
GmbH gekennzeichnet.
Das Finanzergebnis beläuft sich auf TEUR -4 (Vergleichsperiode: TEUR 24).
Zinsaufwendungen aus in Anspruch genommenen Finanzschulden in Höhe von TEUR 5 (Vergleichsperiode:
TEUR 42) stehen Erträge aus Darlehen an assoziierte Unternehmen in Höhe von TEUR 1
(Vergleichsperiode: TEUR 2) gegenüber.
In der Vergleichsperiode waren zudem Zinserträge aus Ansprüchen gegenüber der HFT
Hanseatische Fonds Treuhand GmbH in Höhe von TEUR 64 enthalten. Die zugrundeliegenden
Vermögenswerte wurden mit Wirkung zum 31. August 2015 veräußert.
Das unverwässerte/verwässerte Ergebnis je Aktie in Höhe von EUR -0,17 ergibt sich
durch Division des Ergebnisses für die Aktionäre der Muttergesellschaft durch die
Anzahl der Aktien von 2.000.000.
Der Bilanzansatz entfällt mit TEUR 140 (31. Dezember 2015: TEUR 147) auf die Beteiligung
an der Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH sowie mit TEUR
31 (31. Dezember 2015: TEUR 35) auf die Hesse Newman Fondsmanagement GmbH. Die im
ersten Halbjahr 2016 von der Hesse Newman Capital AG geleisteten freiwilligen Zuzahlungen
in die Kapitalrücklage der Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft
mbH beliefen sich auf TEUR 110 (1. Halbjahr 2015: TEUR 95). Der nach der Equity-Methode
verrechnete Verlustanteil der Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft
mbH beläuft sich auf TEUR 117 (Vorjahr: TEUR 64). Hierzu wird auf Ziffer 3.7 verwiesen.
Die immateriellen Vermögenswerte in Höhe von TEUR 22 haben sich gegenüber dem 31.
Dezember 2015 um laufende Abschreibungen in Höhe von TEUR 9 vermindert (vgl. Ziffer
3.4).
Der Bestand zum 30. Juni 2016 in Höhe von TEUR 17 entfällt fast ausschließlich auf
Anteile an der Hesse Newman Shipping Opportunity GmbH & Co. KG.
Die Sachanlagen in Höhe von TEUR 14 haben sich im Vergleich zum 31. Dezember 2015
um laufende Abschreibungen in Höhe von TEUR 7 verringert (vgl. Ziffer 3.4).
Zur Entwicklung dieses Bilanzpostens wird auf die Konzernkapitalflussrechnung verwiesen.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögenswerte setzen
sich wie folgt zusammen:
| in TEUR |
30.06.2016 | 31.12.2015 |
| Rechnungsabgrenzungen | 130 | 71 |
| Forderungen Fonds- und Assetmanagement Fondsgesellschaften | 79 | 110 |
| Forderungen Portfoliomanagement Fondsgesellschaften | 37 | 25 |
| Forderungen An- und Verkauf Zweitmarktanteile für Fondsgesellschaften |
14 | 15 |
| Umsatzsteuer | 18 | 50 |
| Forderungen aus Weiterbelastungen | 5 | 42 |
| Übrige Forderungen und Vermögenswerte | 13 | 13 |
| 296 | 326 |
Die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen und Personen in Höhe von TEUR 181 entfallen
mit TEUR 170 (31. Dezember 2015: TEUR 169) auf die Darlehensforderung gegen die Hesse
Newman Fondsmanagement GmbH inklusive Zinsen.
Des Weiteren bestehen Forderungen aus Weiterbelastungen gegen das assoziierte Unternehmen
Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH in Höhe von insgesamt
TEUR 11 (31. Dezember 2015: TEUR 1).
Die laufenden Ertragsteuererstattungsansprüche betreffen im Wesentlichen den Veranlagungszeitraum
2015 und resultieren aus anrechenbarer Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag
aus einer erhaltenen Ausschüttung einer Tochtergesellschaft.
Der Rückgang der sonstigen finanziellen Vermögenswerte von TEUR 6 auf TEUR 1 entfällt
auf im Berichtszeitraum erhaltene Tilgungen.
Das Grundkapital der Gesellschaft zum 30. Juni 2016 beträgt im Vergleich zum 31. Dezember
2015 unverändert TEUR 2.000 und ist eingeteilt in 2 Mio. stimmberechtigte und auf
den Inhaber lautende Stückaktien (Stammaktien) mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital
von EUR 1,00 je Aktie.
Zur Veränderung der Rücklagen wird auf die Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung
verwiesen.
Die Veränderung der Gewinnrücklagen im ersten Halbjahr 2016 betrifft den der Muttergesellschaft
zuzurechnenden Anteil am Konzerngesamtergebnis. Gegenläufig hat die SBW Schweizer
Beteiligungs-Werte AG der Hesse Newman Capital am 21. Juni 2016 ein Darlehen mit unbedingtem
Forderungsverzicht in Höhe von TEUR 100 gewährt, welches in der Kapitalrücklage erfasst
wurde. Die Zahlung erfolgte am 29. Juni 2016.
Die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter sind insbesondere im Zeitraum der
Konzernzugehörigkeit der Hesse Newman Immobilienmanagement GmbH entstanden. Diese
Gesellschaft wurde zum 1. Januar 2015 entkonsolidiert.
Die latenten Steuerschulden entfallen auf temporären Differenzen, welche dem Posten
Nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen zuzurechnen sind.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten
stellen sich wie folgt dar:
| in TEUR | 30.06.2016 | 31.12.2015 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | ||
| Verbindlichkeiten Lieferungen und Leistungen | 100 | 320 |
| Abgegrenzte Schulden aus Lieferungen und Leistungen | ||
| Ausstehende Rechnungen | 124 | 161 |
| Abgegrenzte Umsatzerlöse | 72 | 74 |
| Jahresabschluss und Prüfungskosten | 37 | 69 |
| Geschäftsbericht | 3 | 6 |
| 336 | 630 | |
| Sonstige Verbindlichkeiten | ||
| Abgegrenzte Schulden aus sonstigen Verbindlichkeiten | ||
| Urlaubsansprüche | 21 | 24 |
| Boni, Tantieme und Abfindungen | 8 | 61 |
| Berufsgenossenschaftsbeiträge | 1 | 5 |
| Lohn- und Gehaltsabrechnung | 4 | 8 |
| Umsatzsteuer | - | 118 |
| Übrige | - | 13 |
| 34 | 229 | |
| 370 | 859 |
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entfallen im Wesentlichen auf
Unterdienstleistungsverträge mit der Nordcapital-Gruppe. Die ausstehenden Rechnungen
wurden hauptsächlich für abzurechnende Leistungen der Nordcapital-Gruppe, für Rechts-
und Beratungskosten sowie für Nebenkostenabrechnungen aus dem ehemaligen Mietvertrag
gebildet.
Ausgewiesen wird unverändert ein der Muttergesellschaft gewährtes Darlehen. Die Erhöhung
des Bilanzansatzes entfällt auf abgegrenzte Zinsen für den Berichtszeitraum.
Die Veränderung der Rückstellungen in Höhe von TEUR 19 entfällt mit TEUR 25 auf den
letztmaligen Verbrauch der Rückstellung für Mietaufwendungen für nicht mehr genutzte
Büroflächen. Gegenläufig wurde eine Rückstellung für drohende Mietnachzahlungen in
Höhe von TEUR 6 gebildet.
Die Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen und Personen in Höhe von
TEUR 8 entfallen ausschließlich auf abgegrenzte Aufsichtsratsvergütungen für das 1.
Halbjahr 2016.
Die laufenden Ertragsteuerschulden entfallen auf die TGH Treuhandgesellschaft mbH
und betreffen die Veranlagungszeiträume 2015 und 2016.
Hesse Newman Capital ist seit dem Geschäftsjahr 2015 ein Ein-Segment-Unternehmen und
erstellt daher keine Segmentberichterstattung. Die Darstellung der Vergleichszahlen
der Umsatzerlöse wurde entsprechend angepasst.
Die Umsatzerlöse mit externen Kunden lassen sich in die folgenden Dienstleistungsarten
aufteilen:
| in TEUR | 6M-2016 | 6M-2015 |
| Fonds- und Assetmanagement für Fondsgesellschaften | 348 | 349 |
| laufende Anleger- und Treuhandverwaltung für Fondsgesellschaften | 95 | 93 |
| Abschlusscourtagen und Bestandsbetreuung Lebensversicherungen | 56 | 76 |
| Vermittlung von Containerdirektinvestitionen | - | 129 |
| Portfoliomanagement für Fondsgesellschaften | 31 | 36 |
| An- und Verkauf von Anteilen an Zweitmarktfondsgesellschaften | 12 | 27 |
| Eigenkapitalvermittlung für Fondsgesellschaften | - | 13 |
| Übertragungsgebühren für Anteile für Anleger | - | 2 |
| 542 | 725 |
Der Finanzmittelfonds umfasst frei verfügbare Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente.
Der Finanzmittelfonds zum 30. Juni 2016 beläuft sich auf TEUR 594 (30. Juni 2015:
TEUR 2.020).
| in TEUR | Ziffer | 6M-2016 | 6M-2015 |
| Konzernperiodenergebnis | -347 | -4 | |
| Ertragsteuern | 2 | 5 | |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 3.7 | 122 | 106 |
| Finanzaufwand | 3.8 | 5 | 42 |
| Finanzerträge | 3.8 | -1 | -66 |
| -219 | 83 |
Im ersten Halbjahr 2016 sind zahlungsunwirksame Erträge aus der Auflösung von abzugrenzenden
Schulden in Höhe von TEUR 52 (Vergleichszeitraum: TEUR 13) angefallen. Der Vergleichszeitraum
umfasste des Weiteren zahlungsunwirksame Aufwendungen in Höhe von TEUR 20, die im
Wesentlichen auf Veränderungen des Konsolidierungskreises zurückzuführen waren.
Zum 30. Juni 2016 bestehen wie zum 31. Dezember 2015 keine Eventualschulden.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie Dienstleistungsverträgen
betragen zum 30. Juni 2016 TEUR 44 (31. Dezember 2015: TEUR 201). Die Verpflichtungen
bestehen insbesondere aus dem Mietvertrag für Büroräume in Höhe von insgesamt TEUR
12 (31. Dezember 2015: TEUR 127). Die Verpflichtungen sind in Höhe von TEUR 39 (31.
Dezember 2015: TEUR 133) innerhalb eines Jahres fällig.
Die SBW Schweizer Beteiligungs-Werte AG, Zürich/ Schweiz, hat mit Datum vom 21. Juni
2016 der Hesse Newman Capital ein Darlehen mit unbedingtem Forderungsverzicht in Höhe
von TEUR 100 gewährt (vgl. Ziffer 4.11).
Für anteilige Aufsichtsratsvergütungen für das laufende Jahr wurde ein Aufwand von
TEUR 15 (Vergleichsperiode: TEUR 30) berücksichtigt. Der unter Ziffer 3.3 dargestellte
Personalaufwand enthält Vorstandsbezüge in Höhe von TEUR 15 (Vergleichsperiode: TEUR
98).
Zum 30. Juni 2016 bestand gegen das assoziierte Unternehmen Hesse Newman Fondsmanagement
GmbH eine Darlehensforderung inklusive Zinsen in Höhe von TEUR 170 (31. Dezember 2015:
TEUR 169). Zu den Forderungen aus Weiterbelastungen gegen weitere assoziierte Unternehmen
wird auf Ziffer 4.7 verwiesen.
Ende Juli 2016 hat Hesse Newman im Rahmen der unter Ziffer 4.15 beschriebenen Finanzschulden
eine Darlehenserhöhung im Umfang von TEUR 500 erhalten. Der Erhöhungsbetrag wird für
das Geschäftsjahr 2016 mit 5,0 Prozent p.a. verzinst.
Auf der ordentlichen Hauptversammlung vom 21. Juli 2016 wurde u.a. eine Kapitalherabsetzung
bei der Muttergesellschaft Hesse Newman Capital AG von TEUR 2.000 auf TEUR 100 beschlossen
sowie die Herabsetzung der Vergütung pro Aufsichtsratsmitglied von TEUR 30 auf TEUR
10 p.a. ab dem Geschäftsjahr 2016 beschlossen.
Zuvor wurde der Hauptversammlung anzeigt, dass sich das Eigenkapital der Muttergesellschaft
auf unter 50 Prozent des Grundkapitals vermindert hat. Die erforderlichen Erläuterungen
wurden auf der Hauptversammlung vom 21. Juli 2016 vorgenommen.
Hamburg, 26. August 2016
Der Vorstand
Dr. Marcus Simon
Bis zum Jahr 2014 hat Hesse Newman Capital (nachfolgend: auch "Konzern" genannt) Kapitalanlagen
für ein breites Anlegerpublikum entwickelt und realisiert. Der Schwerpunkt der Investitionen
lag auf Core-Immobilien in großen deutschen Städten. Zum Jahresende 2014 hat sich
Hesse Newman Capital aufgrund der schwachen Nachfrage nach geschlossenen Fonds und
des gestiegenen Wettbewerbs um attraktive Immobilien entschlossen, das Neugeschäft
unter der Marke Hesse Newman einzustellen. Die mit den Fondsgesellschaften verbundenen
operativen Tätigkeiten des Konzerns wurden an einen externen Dienstleister vergeben.
Weiterhin im Neugeschäft aktiv ist die als Joint-Venture geführte externe Service-Kapitalverwaltungsgesellschaft
Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH.
Der Hesse Newman Capital-Konzern umfasst im Wesentlichen die folgenden Gesellschaften:
Die börsennotierte Muttergesellschaft Hesse Newman Capital AG ist langfristige Vertragspartnerin
für das Asset- und Fondsmanagement der in der Vergangenheit aufgelegten Fonds und
führt das Rechnungswesen, das Controlling, das Beteiligungscontrolling und das Risikomanagement
für sich und ihre Tochtergesellschaften aus. Zum 30. Juni 2016 waren bei der Hesse
Newman Capital AG neben dem Vorstand noch zwei aktive Vollzeit-Mitarbeiter angestellt.
Die 100-prozentige Tochtergesellschaft TGH Treuhandgesellschaft Hamburg mbH ist langfristige
Vertragspartnerin für die Anleger- und Treuhandverwaltung der Bestandsfonds von Hesse
Newman Capital und vertritt als Treuhandkommanditistin zudem die Interessen der Anleger.
Die 100-prozentige Tochtergesellschaft Hesse Newman Zweitmarkt GmbH ist langfristige
Vertragspartnerin für das Portfoliomanagement der Zweitmarktfonds von Hesse Newman
Capital. Die beiden letztgenannten Gesellschaften führen keine Mitarbeiter und werden
durch den jeweiligen Geschäftsführer geleitet.
Die vorstehend genannten drei Gesellschaften haben ihre gegenüber den Fondsgesellschaften
zu erbringenden Leistungen seit dem Geschäftsjahr 2015 an Unternehmen der Nordcapital-Gruppe
mit Sitz in Hamburg untervergeben. Dort übernehmen Fachleute aus den Bereichen Immobilie
und Schiff das Asset- und Fondsmanagement, die Betreuung der Fondsobjekte sowie etwaig
das Portfoliomanagement. Erfahrene Anlegerbetreuer kümmern sich um alle Belange der
Investoren rund um die Beteiligung. Die Tätigkeit der Hesse Newman Capital erstreckt
sich diesbezüglich auf die Kontrolle der ordnungsgemäßen Durchführung der Leistungen
durch die Nordcapital-Gruppe.
Die 100-prozentige Tochtergesellschaft HHCP Hamburg Capital Partners GmbH war die
Vertriebsgesellschaft der Gruppe und ist derzeit nicht mehr operativ tätig. Die Gesellschaft
beschäftigt eine Mitarbeiterin in Mutterschutz und die Leitung erfolgt durch einen
Geschäftsführer.
Hesse Newman Capital ist darüber hinaus mit 50 Prozent an der Hamburg Asset Management
HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH beteiligt.
Die Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH ist ein Joint
Venture mit der HEH Hamburger EmissionsHaus GmbH & Cie. KG. Sie besitzt seit November
2013 die Erlaubnis für die Tätigkeit als Alternative Investment Fonds (AIF)-Kapitalverwaltungsgesellschaft
in den Assetklassen Immobilien, Schiffe, Luftfahrzeuge, Erneuerbare Energien, Container,
Infrastruktur, und seit September 2014 auch für nicht an einer Börse gehandelte Unternehmensbeteiligungen
(Private Equity).
Die Gesellschaft erbringt derzeit als Service-Kapitalverwaltungsgesellschaft zum einen
Leistungen des Risiko- und Portfoliomanagements für zahlreiche Bestandsfonds der beiden
Gesellschafter, zum anderen verwaltet sie auch zwei Spezial-Immobilieninvestmentvermögen
für eine Hamburger Privatbank und seit dem Jahr 2015 erstmals auch ein Publikums-Investmentvermögen,
das in Flugzeuge investiert. Der Fokus der Weiterentwicklung liegt auf dem Ausbau
des Servicegeschäfts für externe Kunden und der Verwaltung weiterer Flugzeugfonds
für die HEH Hamburger EmissionsHaus GmbH & Cie. KG.
Bei der Entwicklung eines neuen Investmentvermögens für sowohl (semi-)professionelle
Kunden als auch Publikumsanleger begleitet die Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft
mbH zunächst den Service-Kunden bei der Konzeption der Verkaufsunterlagen und verantwortet
das gesamte Vertriebsanzeigeverfahren ebenso wie den Vertrieb der Fondsanteile durch
externe Partner. Während der Laufzeit des Fonds erbringt die Kapitalverwaltungsgesellschaft
die kollektive Vermögensverwaltung, insbesondere das Portfolio- und das Risikomanagement,
und ist damit wesentlich für die ordnungsgemäße Entwicklung des gesamten Investmentvermögens
verantwortlich. Leistungen wie das Assetmanagement können ausgelagert oder als Dienstleistung
vergeben werden.
Im ersten Halbjahr 2016 beschäftigte die Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft
mbH zusätzlich zur Geschäftsleitung durchschnittlich vier Mitarbeiter. Die Leitung
erfolgt durch vier Geschäftsführer, die je zur Hälfte von den beiden Gesellschaftern
gestellt werden.
Die Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH erzielte im ersten
Halbjahr 2016 einen Umsatz in Höhe von TEUR 274 (Vorjahresperiode: TEUR 318). Der
Periodenfehlbetrag belief sich auf TEUR 235 (Vorjahresperiode: TEUR 129).
Hesse Newman Capital übernimmt als Auslagerungsunternehmen das Rechnungswesen und
das Controlling für die Gesellschaft. Hierzu gehört auch die Steuerung der Einhaltung
der Kapitalvorschriften nach dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB).
Ferner besteht eine 49-prozentige Beteiligung an der Hesse Newman Fondsmanagement
GmbH, einer Holding für die mit den Fondsstrukturen verbundenen Komplementär- bzw.
Geschäftsführungsgesellschaften.
Hesse Newman Capital hat bis Ende des Jahres 2014 Investmentvermögen in den Assetklassen
Immobilie und Schiff insbesondere für deutsche Privatanleger strukturiert und gemanagt.
Der ökonomische Erfolg dieser Sachwertfonds ist ebenso wie das Anlageverhalten der
Investoren durch die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland, aufgrund der Globalität
der Finanz- und Wirtschaftsmärkte und insbesondere die gemeinsame Europawährung aber
natürlich auch durch internationale Entwicklungen beeinflusst. Etwaige negative Entwicklungen
könnten die Umsatzerlöse aus den Bestandsfonds der Hesse Newman Capital gefährden
oder direkten Einfluss auf die Erlös- und Kostenstruktur von Hesse Newman Capital
entfalten. Weiterhin hat das gesamtwirtschaftliche Umfeld Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit
der Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH und beeinflusst
daraus resultierende Ergebnisbeiträge und Zahlungsströme. Deshalb wird im Folgenden
ein kurzer Überblick über die Entwicklung der Konjunktur im ersten Halbjahr 2016 gegeben:
Ein herausragendes wirtschaftspolitisches Ereignis war das britische Votum für einen
Austritt aus der Europäischen Union. Hieran zeigt sich, wie bei weltweit konjunktureller
Stabilisierung derzeit die politischen Risiken in den Vordergrund treten. Sowohl in
den USA als auch in einigen Ländern Europas gewinnen derzeit Populisten an Einfluss,
die auch die bestehenden Wirtschaftssysteme grundlegend verändern wollen. Die Auswirkungen
des Brexit auf das Wirtschaftswachstum nicht nur Großbritanniens, sondern auch der
gesamten Eurozone, werden sich erst in den nächsten Monaten zeigen. Experten rechnen
für Großbritannien mit nachhaltigen Wachstumseinbußen, während sich die Euroländer
nach einer kurzen Konjunkturdelle wieder erholen sollen. Vom Verlauf der Austrittsverhandlungen
kann es abhängen, ob sich weitere Euro-Länder Großbritannien zum Vorbild nehmen und
den Austritt anstreben, oder die Nachteile eines Austritts doch höher eingeschätzt
werden. Der fehlgeschlagene Putschversuch in der Türkei am 15. Juli 2016 und die drastische
Reaktion der Regierung führen ebenfalls zu einer starken Verunsicherung hinsichtlich
der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung nicht nur der Türkei.
Die Wirtschaft der USA entwickelt sich, gestützt vom privaten Verbrauch und einer
guten Arbeitsmarktentwicklung, solide. Die Unternehmen sind aufgrund der Unsicherheiten
über die Dynamik der weiteren Entwicklung allerdings vorsichtig hinsichtlich neuer
Investitionen. Nach dem Brexit hat der USD außerdem deutlich gegenüber dem Britischen
Pfund und dem Euro aufgewertet, was die Nachfrage nach amerikanischen Exporten beeinträchtigen
kann. Nach Angaben des Statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat) ist das
Bruttoinlandsprodukt der USA im zweiten Quartal 2016 gegenüber dem Vorquartal um 0,3
Prozent gewachsen, nach 0,2 Prozent im ersten.
In der Eurozone stieg das Bruttoinlandsprodukt nach einer Schnellschätzung der Eurostat
im zweiten Quartal 2016 um 0,3 Prozent nach 0,6 Prozent im ersten Quartal, in der
Europäischen Union um 0,4 Prozent nach 0,5 Prozent. Das Wachstum war damit geringfügig
höher als im ersten Halbjahr des Vorjahrs. Damit bleibt der seit dem zweiten Quartal
2013 zu verzeichnende Trend stetiger quartalsweiser Zuwächse des Bruttoinlandsprodukts
in der Europäischen Union in Takt, wenn auch mit deutlicher Verlangsamung im zweiten
Quartal. Die Auswirkungen des Brexit werden sich in den nächsten Quartalen zeigen,
im zweiten Quartal 2016 ist die Wirtschaft Großbritanniens noch um 0,6 Prozent gewachsen.
Die Bank of England reagierte auf die zuletzt schwächeren heimischen Wirtschaftsdaten
am 4. August 2016 mit einer Zinssenkung auf ein historisch niedriges Leitzinsniveau
von 0,25 Prozent und einer Ausweitung ihres Wertpapierankauf-Programms.
Das stärkste Wachstum unter den großen Euroländern zeigte Spanien, das weiterhin von
den Reformen am Arbeitsmarkt profitiert. Nach einem guten ersten Quartal stagnierte
das Wachstum Frankreichs im zweiten Quartal ebenso wie das Italiens.
Die deutsche Wirtschaft ist im ersten Halbjahr Jahr 2016 deutlich gewachsen: Das Bruttoinlandsprodukt
stieg nach Angaben des Statistischen Bundesamts im ersten Quartal um 0,7 und im zweiten
Quartal um 0,4 Prozent gegenüber dem jeweiligen Vorquartal. Getragen wurde dieses
Wachstum in beiden Quartalen von den Konsumausgaben des Staates und der privaten Haushalte.
Die Investitionen gingen nach einem starken ersten Quartal hingegen im zweiten zurück.
Nach dem Brexit-Votum hat sich die in Stimmung der deutschen Wirtschaft leicht eingetrübt:
Der ifo Geschäftsklimaindex ist von 108,7 Punkten im Juni auf 108,3 Punkte im Juli
gefallen. Dabei wird im Juli die aktuelle Geschäftslage von den Unternehmen sogar
geringfügig besser eingeschätzt als im Juni, während die Erwartungen deutlich zurückgegangen
sind. Diese Verschiebung kann man im ersten Halbjahr 2016 auch gesamthaft beobachten:
Während der Geschäftsklimaindex etwa auf dem Niveau des Jahresendes 2015 liegt, hat
sich die aktuelle Geschäftslage deutlich verbessert, die Zukunftserwartung aber entsprechend
eingetrübt. Die deutsche Wirtschaft zeigt sich folglich aktuell noch widerstandsfähig
gegen gesamtwirtschaftliche Veränderungen. Im August 2016 ist der Geschäftsklimaindex
auf 106,2 Punkte gefallen. Volkswirte führen den Rückgang auf das Brexit-Votum zurück.
Das Wachstum hat positive Auswirkungen auf den Arbeitsmarkt: Nach Angaben des Statistischen
Bundesamts ist die Zahl der Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland im Juni 2016
auf rund 43,67 Mio. Personen gestiegen, gegenüber 43,30 Mio. im Dezember 2015. Nach
Angaben der Bundesagentur für Arbeit liegt die Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen
Erwerbspersonen bei 5,9 Prozent und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 Prozentpunkte
gesunken.
Die globalen Aktienmärkte sind zunächst schwach in das Jahr 2016 gestartet, konnten
sich dann zumeist etwas erholen, um dann doch wieder nachzugeben. Zum Ende des Halbjahrs
hat dann das Brexit-Votum zu einem kräftigen Einbruch insbesondere der europäischen
Aktienindizes geführt.
Der Deutsche Aktienindex DAX hat im ersten Halbjahr 2016 9,9 Prozent verloren, der
Euro Stoxx gar 12,3 Prozent. Der Dow Jones konnte leicht um 2,9 Prozent zulegen, während
der japanische Nikkei-225-Index 18,2 Prozent verlor.
Die Rentenmärkte standen unter dem Einfluss weiterer geldpolitischer Maßnahmen der
Europäischen Zentralbank, die im März den Leitzins auf nunmehr 0 Prozent senkte, dann
ihr Wertpapierankaufprogramm auf 80 Mrd. Euro monatlich aufstockte und zuletzt auf
Unternehmensanleihen ausreichender Bonität ausdehnte. Auch in den USA blieb die von
den Märkten erwartete weitere Erhöhung der Leitzinsen aufgrund der zunehmenden Unsicherheiten
hinsichtlich der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung bisher aus. Deutsche Bundesanleihen
sind als sichere Kapitalanlage gerade in solch unruhigen Zeiten gefragt: Im Juni ist
die Rendite deutscher 10-jähriger Bundesanleihen erstmals in den negativen Bereich
gefallen und betrug zum Halbjahresende etwa -0,1 Prozent nach noch 0,6 Prozent zum
31. Dezember 2015. Auch die Rendite 10-jähriger US-Anleihen fiel im ersten Halbjahr
deutlich von rund 2,3 auf 1,5 Prozent.
Die Devisenmärkte wurden von den geldpolitischen Entscheidungen der amerikanischen
Notenbank und dem Referendum über den Verbleib Großbritanniens in der Europäischen
Union geprägt. Die Entscheidung für den Brexit hat die Suche nach sicheren Häfen weiter
verstärkt und den US-Dollar, den Schweizer Franken und den japanischen Yen zuletzt
gestärkt. Der Euro schloss zum Ende des ersten Halbjahres bei 1,11 US-Dollar bzw.
1,08 Schweizer Franken je Euro.
Der Hesse Newman Capital-Konzern ist nicht mehr aktiv in der Branche der alternativen
Investmentvermögen tätig. Auswirkungen ergeben sich jedoch über die Beteiligung an
der aktiv am Markt tätigen Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft
mbH.
Im ersten Halbjahr 2016 entwickelte sich der Markt der geschlossenen Sachwert-Investmentvermögen
(Alternative Investment Funds oder AIF) weiterhin nur verhalten. Im Segment der geschlossenen
Publikums-AIF ermittelte der bsi Bundesverband Sachwerte und Investmentvermögen e.V
für diesen Zeitraum neun neu zugelassene Fonds. Insgesamt sind seit Einführung des
Kapitalanlagegesetzbuchs 75 dieser Fonds mit einem prospektierten Fondsvolumen von
etwa 4,5 Mrd. Euro von der BaFin zugelassen worden. Über 3,2 Mrd. Euro und damit mehr
als 70 Prozent dieses Fondsvolumens entfallen auf die Assetklasse Immobilien, die
nächst größeren Assetklassen sind Flugzeuge mit 555 Mio. Euro und Private Equity mit
295 Mio. Euro.
Bemerkenswert ist, dass die fünf größten zugelassenen Publikums-AIF mit einem prospektierten
Fondsvolumen von zusammen knapp 1,8 Mrd. Euro für 40 Prozent des Marktes stehen. Die
Anbieter dieser Fonds stammen häufig aus dem Sparkassen- bzw. Bankenbereich oder haben
aufgrund eines jahrzehntelangen Track-Records eine eigene breite Kundenbasis. Dieser
gute Kundenzugang ist entscheidend für den Platzierungserfolg der Produkte. Drei dieser
Fonds sind risikogemischte Immobilienfonds, die entsprechend breit bei Publikums-Anlegern
platziert werden können, bei den anderen beiden handelt es sich um Flugzeugfonds mit
jeweils einem Airbus A 380.
Im ersten Halbjahr 2016 hat sich die Zahl der von der BaFin zugelassen Kapitalverwaltungsgesellschaften
(KVG) von 346 auf 361 erhöht. Während die Zahl der externen OGAW- und/oder AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaften
nur um 2 auf 121 gestiegen ist, ist der Anstieg bei den registrierten AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaften,
welche deutlich geringere Anforderungen des KAGB erfüllen müssen, mit 13 auf insgesamt
231 in diesem Zeitraum deutlicher höher. Die allermeisten externen AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaften
verwalten ausschließlich Investmentvermögen des eigenen Unternehmensverbunds und sind
nicht wie die Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft als Service-KVG
aufgestellt, die auch Investmentvermögen externer Kunden verwaltet. Bei der geringen
Zahl neu aufgelegter Investmentvermögen ist aber auch der Wettbewerb um diese Kunden,
die einen AIF begeben wollen, aber keine eigene KVG besitzen, hart.
Mit Beginn des Jahres 2015 hat die Nordcapital-Gruppe das Fondsmanagement und die
Anlegerbetreuung der Hesse Newman-Fonds übernommen. Anfang des Jahres 2015 wurde außerdem
der Entschluss getroffen, keine neuen Investmentvermögen unter dem Namen Hesse Newman
und mit der Hesse Newman Capital AG als Initiator zu entwickeln.
Die Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2016 von insgesamt TEUR 542 (Vorjahresperiode:
TEUR 725) entfallen mit TEUR 474 (Vorjahresperiode: TEUR 476) auf wiederkehrende Erlöse
aus der Fonds- und Anlegerverwaltung und mit TEUR 56 (Vorjahresperiode: TEUR 76) auf
Versicherungsprovisionen. Der Materialaufwand bezüglich der Fonds- und Anlegerverwaltung
und Versicherungsvermittlung beläuft sich auf TEUR 368 (Vorjahresperiode: TEUR 376).
Der Anteil der platzierungs- und investitionsabhängigen Erlöse ist vor dem Hintergrund
der Einstellung des Neugeschäfts von TEUR 170 auf TEUR 12 zurückgegangen und entfällt
nunmehr nur noch auf den Verkauf von Zweitmarkanteilen für einen Portfoliofonds. Der
diesbezügliche Materialaufwand ist entsprechend von TEUR 190 auf TEUR 7 gesunken.
Der Personalaufwand konnte mit TEUR 152 weiter reduziert werden (Vorjahresperiode:
TEUR 244). Die sonstigen betriebliche Erträge waren im Vorjahr durch positive Einmaleffekte
aus der Übergabe der Fonds- und Anlegerverwaltung sowie aus der Einstellung des Vertriebs
der Transportinvestments geprägt und fallen nun mit TEUR 339 deutlich niedriger aus
(Vorjahresperiode: TEUR 1.060). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnten weiter
verringert werden auf nunmehr TEUR 564 (Vorjahresperiode: TEUR 865). Der Fehlbetrag
aus assoziierten Unternehmen bleibt mit TEUR 122 nahezu unverändert (Vorjahresperiode:
TEUR 106). Es ergibt sich ein Ergebnis der operativen Geschäftstätigkeit von TEUR
-341 (Vorjahresperiode: TEUR -23). Ein Finanzergebnis von TEUR -4 (Vorjahresperiode:
TEUR 24) und ein geringer Steueraufwand von TEUR 2 (Vorjahresperiode: TEUR 5) führen
zu einem Periodenergebnis von TEUR -347 (Vorjahresperiode: TEUR -4).
Die Hesse Newman-Immobilienfonds entwickeln sich wirtschaftlich im Wesentlichen plangemäß.
In einzelnen Gesellschaften kommt es zu Kürzungen bzw. zeitlichen Verschiebungen von
Auszahlungen, die auf immobilienspezifische oder steuerliche Sachverhalte zurückzuführen
sind. Im Bereich der Schiffszweitmarktfonds führt der anhaltend schwache Markt weiterhin
zu deutlich schlechteren Ergebnissen. Auch die in Immobilienbeteiligungen investierende
Gesellschaft entwickelt sich unter Plan.
Die Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, ein Joint Venture
mit der HEH Hamburger EmissionsHaus GmbH & Cie. KG, an dem beide Gesellschafter je
50 Prozent halten, fungiert als externe AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) für
Fonds der Gesellschafter, aber auch als sogenannte Service-KVG als Dienstleister für
fremde Dritte. Aktuell verwaltet sie zwei Immobilien-Spezialfonds für eine Hamburger
Privatbank sowie einen Flugzeug-Publikumsfonds und erbringt für zahlreiche Bestandsfonds
der beiden Gesellschafter Leistungen des Risiko- und Portfoliomanagements.
Die Hesse Newman Zweitmarkt GmbH hat all ihre Managementleistungen für die Zweitmarktfonds
an die Nordcapital-Gruppe vergeben.
Im weiteren Jahresverlauf will Hesse Newman Capital die Zahl der durch die Hamburg
Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH verwalteten Fonds weiter ausbauen,
in dem neue Service-Mandate akquiriert werden.
Auf Anordnung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat die Gesellschaft
am 14. Oktober 2015 Fehler in der Rechnungslegung nach § 37q Absatz 2 Satz 1 WpHG
bekannt gemacht. Die Fehler betrafen den Jahres- und Konzernabschluss 2011. Für den
Konzernabschluss wurde festgestellt, dass der Wertansatz der stillen Beteiligung an
der HFT Hanseatische Fonds Treuhand GmbH in Höhe von TEUR 21.157 um mindestens TEUR
17.627 zu hoch angesetzt wurde und Umsatzerlöse für Finanzierungsvermittlung und Konzeption
in Höhe von TEUR 1.450 nicht erfasst wurden. Eine Fehlerkorrektur in laufender Rechnung
war nicht erforderlich, da die stille Beteiligung an der HFT Hanseatische Fonds Treuhand
GmbH bereits im Geschäftsjahr 2013 vollständig wertberichtigt wurde und die nicht
erfassten Umsatzerlöse aufgrund der Vollplatzierung der betroffenen Beteiligungsprodukte
bis 2014 bereits vollständig realisiert waren. Gegen den Fehlerfeststellungsbescheid
hat die Gesellschaft Widerspruch eingelegt, über den noch nicht beschieden ist.
| in TEUR | 6M-2016 | 6M-2015 |
| Umsatzerlöse | 542 | 725 |
| Materialaufwand | -368 | -566 |
| Personalaufwand | -152 | -244 |
| Abschreibungen | -16 | -27 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 339 | 1.060 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -564 | -865 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | -122 | -106 |
| Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) | -341 | -23 |
| Finanzergebnis | -4 | 24 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | -345 | 1 |
| Ertragsteuern | -2 | -5 |
| Konzernperiodenergebnis/Konzerngesamtergebnis | -347 | -4 |
Im Vergleich zu dem nahezu ausgeglichenen Konzernergebnis für den Vergleichszeitraum
ist im ersten Halbjahr 2016 ein Verlust in Höhe von TEUR 347 entstanden.
Die Umsatzerlöse enthalten wiederkehrende Verwaltungserlöse in Höhe von TEUR 474 (Vergleichsperiode:
TEUR 476). Der Rückgang der Umsatzerlöse resultiert aus dem Wegfall von Erlösen aus
der Platzierung von Containertransportinvestments, die zu den Umsatzerlösen des Vergleichszeitraums
mit TEUR 129 beigetragen hatten.
Mit den wiederkehrenden Verwaltungserlösen sind Materialaufwendungen aus der Unterbeauftragung
dieser Dienstleistung über TEUR 310 (Vergleichszeitraum: TEUR 309) entstanden. Im
Vergleichszeitraum waren darüber hinaus Provisionsaufwendungen aus dem Vertrieb von
Containertransportinvestments in Höhe von TEUR 145 enthalten.
Aus dem Tätigkeitsbereich Versicherungsvermittlung wurden Umsatzerlöse in Höhe von
TEUR 56 (Vergleichsperiode: TEUR 76) erzielt, denen im Materialaufwand erfasste Provisionen
in Höhe von TEUR 51 (Vergleichsperiode: TEUR 67) gegenüberstanden.
Der Personalaufwand konnte von TEUR 244 auf TEUR 152 verringert werden. Maßgeblich
hierfür sind im Wesentlichen geringere Vorstandsbezüge in Folge einer Anpassung des
Dienstvertrags des Vorstands ab Januar 2016.
Ursächlich für das ausgeglichene Ergebnis des Vergleichszeitraums waren insbesondere
Einmalerlöse aus der Vergabe des Fonds- und Assetmanagements sowie aus der Einstellung
des Vertriebs von Containerdirektinvestments in Höhe von TEUR 656. Der Berichtszeitraum
war geprägt durch Erlöse aus Kostenweiterbelastungen in Höhe von TEUR 249 (Vergleichszeitraum:
TEUR 383). Im Vergleichszeitraum gab es Versicherungserstattungen in Höhe von TEUR
78 und um TEUR 42 höhere Weiterbelastungen von D&O-Versicherungsprämien.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um TEUR 301 auf TEUR 564 verringert.
Der Rückgang entfällt mit TEUR 93 auf Rechts- und Beratungskosten, mit TEUR 66 auf
Mietaufwendungen sowie mit TEUR 38 auf Versicherungen und Beiträge. Ursächlich hierfür
waren die Durchführung von zwei Hauptversammlungen im Vergleichszeitraum, der im ersten
Halbjahr 2016 vollzogene Bezug von neuen Büroräumen sowie der Abschluss eines eigenen
D&O / E&O-Versicherungsvertrags durch die Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft
mbH.
Das negative Ergebnis aus assoziierten Unternehmen hat sich von TEUR 106 auf TEUR
122 leicht verschlechtert. Grund hierfür ist insbesondere ein Ergebnisrückgang bei
der Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, da im ersten
Halbjahr 2016 keine neuen Investmentvermögen in die Verwaltung aufgenommen werden
konnten.
Das EBIT für das erste Halbjahr 2016 beträgt in der Folge TEUR -341 gegenüber TEUR
23 im Vergleichszeitraum. Nach Berücksichtigung eines nicht wesentlichen Finanzergebnisses
und geringen Steueraufwendungen beläuft sich das Periodenergebnis auf TEUR -347 gegenüber
TEUR -4 im Halbjahr des Vorjahres.
| in TEUR | 30.06.2016 | 31.12.2015 |
| Finanzanlagen | 188 | 199 |
| Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 36 | 52 |
| Gewährte Darlehen | 171 | 175 |
| Operative Forderungen | 135 | 192 |
| Liquide Mittel | 594 | 1.280 |
| Übrige Vermögenswerte | 176 | 146 |
| Summe Vermögenswerte | 1.300 | 2.044 |
| Eigenkapital | 707 | 954 |
| Langfristige Schulden | 1 | 1 |
| Abgegrenzte Schulden und Rückstellungen | 89 | 195 |
| Aufgenommene Darlehen | 202 | 197 |
| Operative Verbindlichkeiten und ausstehende Rechnungen | 296 | 555 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 5 | 142 |
| Summe Passiva | 1.300 | 2.044 |
Die Bilanzsumme ist um 36 Prozent bzw. TEUR 744 auf TEUR 1.300 zurückgegangen.
Die Finanzanlagen in Höhe von TEUR 188 umfassen die assoziierten Unternehmen Hamburg
Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH in Höhe von TEUR 140 (31.
Dezember 2015: TEUR 147) und Hesse Newman Fondsmanagement GmbH in Höhe von TEUR 31
(31. Dezember 2015: TEUR 35). Der Rückgang ergibt sich durch anteilige Verluste abzüglich
geleisteter Einlagen. Darüber hinaus wird die Beteiligung von Hesse Newman Capital
an der Hesse Newman Shipping Opportunity GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 17 ausgewiesen.
Die gewährten Darlehen betreffen unverändert im Wesentlichen das Darlehen an das assoziierte
Unternehmen Hesse Newman Fondsmanagement GmbH.
Die operativen Forderungen entfallen mit TEUR 79 auf Forderungen aus dem Fonds und
Assetmanagement sowie mit TEUR 51 aus der Portfolioverwaltung sowie An- und Verkaufsvergütungen
für Zweitmarktanteile.
Die übrigen Vermögenswerte enthalten im Wesentlichen Rechnungsabgrenzungsposten in
Höhe von TEUR 129 (31. Dezember 2015: TEUR 71) sowie Umsatzsteuer in Höhe von TEUR
18 (31. Dezember 2015: TEUR 50).
Zur Entwicklung der liquiden Mittel wird auf die nachfolgende Darstellung der Finanzlage
verwiesen.
Das Eigenkapital hat sich von TEUR 954 auf TEUR 707 verringert. Die Verringerung entfällt
auf den Periodenfehlbetrag in Höhe von TEUR 347 abzüglich einer Einlage in die Kapitalrücklage
durch den Mehrheitsgesellschafter SBW Schweizer Beteiligungs-Werte AG in Höhe von
TEUR 100.
Die abgegrenzten Schulden und Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf abgegrenzte
Erlöse aus dem Versicherungsgeschäft in Höhe von TEUR 72 (31. Dezember 2015: TEUR
74) sowie Boni, Tantiemen und Abfindungen für Mitarbeiter in Höhe von TEUR 8 (31.
Dezember 2015: TEUR 61). Zum 31. Dezember 2015 war darüber hinaus eine Rückstellung
für verlustbringende Verträge aus dem Mietvertrag für Büroräume in Höhe von TEUR 25
enthalten.
Die aufgenommenen Darlehen betreffen ein mit 5,0 Prozent verzinstes Darlehen zur Finanzierung
der Gesellschaft. Die Erhöhung entfällt auf abgegrenzte Zinsen für den Berichtszeitraum.
Die operativen Verbindlichkeiten entfallen mit TEUR 93 (31. Dezember 2015: TEUR 148)
auf Unterdienstleistungsverträge für das Fonds- und Assetmanagement mit Nordcapital.
Darüber hinaus wurden ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 124 (31. Dezember 2015:
TEUR 161) berücksichtigt.
Die übrigen Verbindlichkeiten haben sich insbesondere vor dem Hintergrund der Begleichung
einer Umsatzsteuerschuld in Höhe von TEUR 118 vermindert.
| in TEUR | 6M-2016 | 6M-2015 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | -681 | -123 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -105 | -90 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 100 | -276 |
| Konsolidierungsbedingte Änderung des Finanzmittelfonds | 0 | -329 |
| Veränderung des Finanzmittelfonds | -686 | -818 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 1.280 | 2.838 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 594 | 2.020 |
Der negative Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit für das erste Halbjahr 2016
in Höhe von TEUR 681 Euro ist geprägt durch Zahlungsausgänge für Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten aus dem Vorjahr in Höhe
von TEUR 438. Insbesondere wurden Rechnungen für Rechts- und Beratungskosten in Höhe
von TEUR 153, Umsatzsteuerverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 118 sowie Abfindungen
an einen ehemaligen Mitarbeiter in Höhe von TEUR 45 beglichen.
Der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR 105 entfällt
im Wesentlichen mit TEUR 110 auf Einlagen in die Kapitalrücklage der Hamburg Asset
Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH zur Aufrechterhaltung der aufsichtsrechtlichen
Kapitalanforderungen (Vergleichsperiode: TEUR 95).
Aus der Finanzierungstätigkeit war ein Nettomittelzufluss in Höhe von TEUR 100 zu
verzeichnen. Hierbei handelt es sich ausschließlich um die Einlage in die Kapitalrücklage
durch den Mehrheitsgesellschafter SBW Schweizer Beteiligungs-Werte AG. Der Vergleichszeitraum
umfasste Tilgungen von Verpflichtungen gegenüber Klaus Mutschler über TEUR 956, denen
Einzahlungen aus der Aufnahme von zusätzlichen Finanzschulden eines weiteren Darlehensgebers
in Höhe von TEUR 680 gegenüberstehen.
Mit der Entkonsolidierung der Hesse Newman Immobilienmanagement war im Vergleichszeitraum
ein Abgang von Zahlungsmitteln in Höhe von TEUR 329 verbunden.
In Summe hat sich der Finanzmittelfonds im ersten Halbjahr 2016 um TEUR 686 vermindert
und beläuft sich zum 30. Juni 2016 auf nunmehr TEUR 594.
Ende Juli 2016 hat Hesse Newman im Rahmen der unter Ziffer 4.15 beschriebenen Finanzschulden
eine Darlehenserhöhung im Umfang von TEUR 500 erhalten.
Auf der ordentlichen Hauptversammlung vom 21. Juli 2016 wurden u.a. eine Kapitalherabsetzung
bei der Muttergesellschaft Hesse Newman Capital AG von TEUR 2.000 auf TEUR 100 sowie
die Herabsetzung der Vergütung pro Aufsichtsratsmitglied von TEUR 30 auf TEUR 10 p.a.
ab dem Geschäftsjahr 2016 beschlossen.
Zuvor wurde der Hauptversammlung angezeigt, dass sich das Eigenkapital der Muttergesellschaft
auf unter 50 Prozent des Grundkapitals vermindert hat. Die erforderlichen Erläuterungen
wurden auf der Hauptversammlung vom 21. Juli 2016 vorgenommen.
Die im Geschäftsbericht 2015 dargestellte Prognose für das Geschäftsjahr 2016 ging
von einem Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von EUR 0,3 Mio. aus. Für das erste Halbjahr
liegt das Periodenergebnis von Hesse Newman insbesondere aufgrund um TEUR 51 höherer
Verlustbeiträge der Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH
in Höhe von TEUR 69 unter den Prognosewerten.
Hochgerechnet auf das Gesamtjahr 2016 wird unter Berücksichtigung höherer Zinsaufwendungen
für die Darlehenserhöhung und geringere Umsatzerlöse aus dem Wegfall einer geplanten
Einmaltransaktion nunmehr ein Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 0,6 Mio. erwartet.
Auch wenn der Wechsel des Mehrheitsgesellschafters zunächst einmal gescheitert ist,
verfolgt die SBW Schweizer Beteiligungs-Werte AG den Verkauf ihrer Anteile weiter.
Dieses bietet der Gesellschaft die Chance, mit einem neuen Eigentümer auch eine Neuausrichtung
des Geschäftsmodells zu erreichen. Im ersten Halbjahr 2016 hat Hesse Newman Capital
auf dem Weg der Konsolidierung Fortschritte gemacht, in dem insbesondere die Kostenbasis
weiter reduziert werden konnte. Außerdem hat sich die Liquidität der Gesellschaft
durch die Unterstützung der SBW Schweizer Beteiligungs-Werte AG und die Erhöhung eines
Darlehens deutlich verbessert. Beides sollte die Gesellschaft für potentielle Interessenten
attraktiver machen.
Die Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH arbeitet aktuell
an der Zulassung eines weiteren Flugzeug-Publikums-Investmentvermögens und führt Gespräche
mit potenziellen Service-Kunden, so dass die Chance besteht, dass die Umsätze im zweiten
Halbjahr 2016 höher ausfallen als im ersten.
Das Risikomanagementsystem und die relevanten Risiken von Hesse Newman Capital sind
auf den Seiten 33 bis 39 des Geschäftsberichts 2015 detailliert dargestellt. Auf diese
Darstellung und insbesondere das dort unter 1.4 beschriebene Liquiditätsrisiko wird
explizit verwiesen. Zur Erhöhung der Liquidität wurde im Juli 2016 ein Darlehen in
Höhe von TEUR 500 aufgenommen. Die Unternehmensführung geht unverändert davon aus,
dass die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens gesichert ist. Unvorhergesehene Umstände
können allerdings zusätzlichen Liquiditätsbedarf erfordern, der dann durch Mittel
der Hauptgesellschafterin SBW Schweizer Beteiligungs-Werte GmbH oder zusätzliche Darlehen
gedeckt werden müsste.
Es ist außerdem darauf hinzuweisen, dass der Verlustbeitrag der Hamburg Asset Management
HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH im ersten Halbjahr 2016 deutlich höher ausgefallen
ist als geplant und auch als im Vorjahr. Für das zweite Halbjahr wird mit Neugeschäftsumsätzen
für diese Gesellschaft geplant, es besteht aber das Risiko, dass diese nicht generiert
werden können und sich die HAM weiterhin unter Plan entwickelt.
Ich versichere nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und
Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibende Geschäftsjahr
beschrieben sind.
Hamburg, 26. August 2016
Der Vorstand
Dr. Marcus Simon