Hesse Newman Capital AG

Hamburg

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Konzernlagebericht

Grundlagen des Konzerns

Geschäftsmodell des Konzerns

Hesse Newman Capital (nachfolgend auch "Konzern" genannt) hat in der Vergangenheit Kapitalanlagen für ein breites Anlegerpublikum entwickelt und realisiert. Investitionsfokus waren Sachwerte und vor allem Immobilien, sowohl als Einzelinvestment als auch über diversifizierte, gemanagte Portfolios. Zum Jahresende 2014 hat sich Hesse Newman Capital aufgrund des schwachen Absatzmarkts und des gestiegenen Wettbewerbs um attraktive Immobilien entschlossen, das Neugeschäft einzustellen. Die operativen Tätigkeiten des Konzerns wurden an einen externen Dienstleister vergeben und das Personal entsprechend reduziert.

Hesse Newman Capital-Konzern

Der Hesse Newman Capital-Konzern umfasst im Wesentlichen die folgenden Gesellschaften:

Die börsennotierte Muttergesellschaft Hesse Newman Capital AG ist langfristige Vertragspartnerin für Geschäftsbesorgungstätigkeiten der in der Vergangenheit aufgelegten Fonds und führt das Rechnungswesen, das Controlling, das Beteiligungscontrolling und das Risikomanagement für sich und ihre Tochtergesellschaften aus.

Die 100-prozentige Tochtergesellschaft TGH Treuhandgesellschaft Hamburg mbH ist langfristige Vertragspartnerin für die Anleger- und Treuhandverwaltung der Bestandsfonds von Hesse Newman Capital und vertritt als Treuhandkommanditistin zudem die Interessen der Anleger.

Die 100-prozentige Tochtergesellschaft Hesse Newman Zweitmarkt GmbH ist langfristige Vertragspartnerin für die Zweitmarktfonds von Hesse Newman Capital.

Die vorstehend genannten drei Gesellschaften haben ihre zu erbringenden Leistungen seit dem Geschäftsjahr 2015 an Unternehmen der Nordcapital-Gruppe mit Sitz in Hamburg untervergeben. Die Tätigkeit der Hesse Newman Capital erstreckt sich im Wesentlichen auf die Überwachung und Kontrolle der ordnungsgemäßen Durchführung der Leistungen durch die Nordcapital-Gruppe.

Die 100-prozentige HHCP Hamburg Capital Partners GmbH war die Vertriebsgesellschaft der Gruppe und ist derzeit nicht mehr operativ tätig.

Wesentliche Beteiligungen von Hesse Newman Capital

Hesse Newman Capital partizipiert darüber hinaus an den Ergebnissen der 50-prozentigen Beteiligung an der Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH.

Die Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH ist ein Joint Venture mit der HEH Hamburger EmissionsHaus GmbH & Cie. KG (nachfolgend HEH). Sie besitzt die Erlaubnis für die Tätigkeit als Alternative Investment Fonds (AIF)-Kapitalverwaltungsgesellschaft für geschlossene inländische Publikums- und Spezial-AIF in den Assetklassen Immobilien, Schiffe, Luftfahrzeuge, Erneuerbare Energien, Container, Infrastruktur und für nicht an einer Börse gehandelte Unternehmensbeteiligungen (Private Equity).

Die Gesellschaft erbringt derzeit als Service-Kapitalverwaltungsgesellschaft zum einen Leistungen des Risiko- und Portfoliomanagements für zahlreiche Bestandsfonds, zum anderen verwaltet sie zum Bilanzstichtag nach den Vorgaben des Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) zwei Spezial-Immobilieninvestmentvermögen für eine Hamburger Privatbank und drei in Flugzeuge investierende Publikums-Investmentvermögen des Gesellschafters HEH.

Hesse Newman Capital übernimmt als Auslagerungsunternehmen das Rechnungswesen und das Controlling für die Gesellschaft. Hierzu gehört auch die Steuerung der Einhaltung der Kapitalanforderungen nach dem KAGB.

Ferner besteht eine 49-prozentige Beteiligung an der Hesse Newman Fondsmanagement GmbH, eine Holding für die mit den Fondsstrukturen verbundenen Komplementär- bzw. Geschäftsführungsgesellschaften.

Steuerungssystem

Die Steuerung des Konzerns erfolgt durch Plan-Ist-Vergleiche sowie durch Zeitreihenanalysen von unterjährigen Finanzinformationen zur Ertrags-, Kosten- und Liquiditätsentwicklung. Durch ein aktives Forderungsmanagement werden zeitnahe Mittelzuflüsse und damit die Zahlungsfähigkeit des Konzerns sichergestellt.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Der ökonomische Erfolg der von Hesse Newman in der Vergangenheit aufgelegten Fonds ist insbesondere durch die Wirtschaftsentwicklung in Deutschland aber auch durch internationale Entwicklungen beeinflusst. Etwaige negative Entwicklungen könnten die Umsatzerlöse aus den Bestandsfonds der Hesse Newman Capital gefährden oder direkten Einfluss auf die Kostenstruktur von Hesse Newman Capital entfalten. Weiterhin hat das gesamtwirtschaftliche Umfeld Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit der Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH und beeinflusst daraus resultierende Ergebnisbeiträge und Zahlungsströme. Deshalb wird im Folgenden ein kurzer Überblick über die Entwicklung der Konjunktur im Jahr 2016 gegeben:

Als herausragendes wirtschaftspolitisches Ereignis kann das britische Votum für einen Austritt aus der Europäischen Union angesehen werden. Die negativen Auswirkungen der Entscheidung für den Brexit sind kurzfristig offenbar geringer als erwartet. Auf längere Sicht bleibt laut Expertenmeinung die Unsicherheit über die weitere Entwicklung aber groß.

Ein weiteres wirtschaftspolitisches Ereignis mit hohem Einfluss auf die Weltkonjunktur ist der Wechsel im US-Präsidentenamt. Die Auswirkungen sind auch hier derzeit noch schwer abzuschätzen. Experten erwarten eine expansivere Finanzpolitik, wobei der konjunkturelle Effekt aber geringer als erwartet ausfallen könnte. Weiterhin steht die neue US-Regierung einer Intensivierung des internationalen Handels kritisch gegenüber. Eine protektionistische Politik könnte aber die wirtschaftlichen Aussichten in den USA auf mittlere Sicht beeinträchtigen. Dabei gilt, dass wirtschaftspolitische Entscheidungen der US-Regierung aufgrund der Größe der US-Ökonomie für die gesamte Weltwirtschaft eine große Bedeutung haben.

Die Expansion der Weltwirtschaft hat sich im zweiten Halbjahr 2016 leicht beschleunigt. Die Wirtschaft der USA entwickelt sich, gestützt vom privaten Verbrauch und einer guten Arbeitsmarktentwicklung, weiterhin solide. Die Unternehmen sind aufgrund der Unsicherheiten über die Dynamik der weiteren Entwicklung allerdings vorsichtig hinsichtlich neuer Investitionen. Nach dem Brexit hat der US-Dollar außerdem deutlich gegenüber dem Britischen Pfund und dem Euro aufgewertet, was die Nachfrage nach amerikanischen Exporten beeinträchtigen kann. Nach Angaben des Statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat) ist das Bruttoinlandsprodukt der USA in 2016 gegenüber dem Vorjahr um 1,9 Prozent gewachsen.

In der Eurozone ist das Bruttoinlandsprodukt nach Angaben des Statistischen Amts der Europäischen Union (Eurostat) im Jahr 2016 um 1,7 Prozent und damit leicht stärker als im Vorjahr (1,6 Prozent) gestiegen. Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2016 weiterhin moderat, aber solide und stetig gewachsen: Das Bruttoinlandsprodukt stieg nach Angaben von Eurostat um 1,8 Prozent. Deutschland profitiert weiterhin von der lockeren Geldpolitik der EZB und den historisch niedrigen Zinsen ebenso wie von dem schwachen Euro und niedrigen Energiepreisen. Die wesentlichen Impulse kamen aus dem Inland, wo sowohl die Staatsausgaben als auch der Konsum der privaten Haushalte weiter wuchsen.

Die Auswirkungen des Wirtschaftswachstums auf den Arbeitsmarkt sind weiterhin spürbar: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Erwerbstätigen im Jahr 2016 um 1 Prozent gestiegen. Mit im Jahresdurchschnitt rd. 43,4 Mio. erwerbstätigen Personen (Vorjahr: 43,0 Mio. Personen) setzte sich damit der seit über zehn Jahren anhaltende Anstieg der Erwerbstätigkeit fort.

Die Verbraucherpreise erhöhten sich im Jahr 2016 gemäß dem statistischen Bundesamt um durchschnittlich 0,5 Prozent in Deutschland und damit erstmals seit 2011 wieder stärker als im Jahr zuvor. Insgesamt hat sich der Preisanstieg auf Verbraucherebene in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften zuletzt deutlich erhöht.

Die globalen Aktienmärkte sind nach Angaben der Börsen-Zeitung zunächst schwach in das Jahr 2016 gestartet, konnten sich dann aber im zweiten Halbjahr zunehmend erholen. Insbesondere das Ergebnis der US-Präsidentenwahl hat die Aktienmärkte weltweit beflügelt. So konnte der Deutsche Aktienindex DAX im Jahr 2016 um 6,9 Prozent zulegen und der Dow Jones sogar um 16,5 Prozent.

Die Rentenmärkte standen nach Angaben der Börsen-Zeitung weiterhin unter dem Einfluss des Kaufprogramms der Europäischen Zentralbank, das im Jahr 2016 u.a. auf Unternehmensanleihen ausgeweitet wurde. Die Käufe wirkten sich deutlich negativ auf die Renditen aus und lösten Verdrängungseffekte aus: Investoren, die nicht auf positive Renditen verzichten wollten, mussten längere Laufzeiten akzeptieren oder auf Papiere mit schlechteren Ratings ausweichen. Im Juni 2016 fiel die Rendite deutscher 10-jähriger Bundesanleihen aufgrund der Unsicherheit über das Brexit-Votum erstmals in den negativen Bereich. Das historische Tief wurde am 6. Juli 2016 mit -0,204 Prozent erreicht. Zum Jahresultimo 2016 hat sich die Rendite der 10-jährigen Bundesanleihen wieder auf rd. 0,2 Prozent erholt und damit im Vergleich zum Jahresbeginn 2016 rd. 0,4 Prozent verloren.

Die Devisenmärkte wurden von den geldpolitischen Entscheidungen der amerikanischen Notenbank, dem Referendum über den Verbleib Großbritanniens in der Europäischen Union und der US-Präsidentenwahl geprägt. So konnte der US-Dollar nach Angaben der Börsen-Zeitung mit einem Plus von 3,1 Prozent gegenüber dem Euro (1,0555 US-Dollar zum 30. Dezember 2016) abschließen. Der große Verlierer des Jahres 2016 aber ist das Britische Pfund, das gegenüber dem US-Dollar um 16,5 Prozent verlor.

Branchenentwicklung

Der Hesse Newman Capital-Konzern ist nicht mehr aktiv in der Branche der alternativen Investmentvermögen tätig. Auswirkungen ergeben sich jedoch über die Beteiligung an der aktiv am Markt tätigen Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH.

Eine Auswertung der BaFin-Unternehmensdatenbank durch den Bundesverband Sachwerte und Investmentvermögen e.V. ergab mit Stand 25. November 2016, dass die Gesamtzahl der in Deutschland zugelassenen Kapitalverwaltungsgesellschaften (KVGen) in Deutschland von 346 (Ende 2015) auf 384 gestiegen ist. Dieser Anstieg entfällt allerdings fast ausschließlich auf registrierte KVGen, die deutlich geringere Anforderungen des KAGB erfüllen müssen. Die Anzahl der externen KVGen, zu denen auch die Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH gehört, ist von 120 (Februar 2016) moderat auf 122 (November 2016) gestiegen.

Die allermeisten externen AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaften verwalten allerdings nur Fonds des eigenen Unternehmensverbundes und sind nicht wie die Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH als Service-KVG aufgestellt.

Die Zahl der unter dem Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) im Jahr 2016 zugelassenen geschlossenen Publikums-AIF beläuft sich dabei auf lediglich 24 Neuprodukte. Insgesamt hat dieses Segment damit nach wie vor kein dynamisches Wachstum gezeigt.

Der bsi Bundesverband Sachwerte und Investmentvermögen e.V. hat eine Umfrage unter den am Markt tätigen Kapitalverwaltungsgesellschaften zu den Erwartungen und Aussichten für das Jahr 2017 durchgeführt. Demnach schätzen über 60 Prozent der Anbieter das Marktpotential geschlossener Publikums-AIF als gut bis sehr gut ein. Insgesamt seien 31 neue Publikums-AIF mit einem Investitionsvolumen von 1,4 Mrd. Euro geplant. 85 Prozent der Unternehmen planen Sachwertfonds mit Immobilien aufzulegen.

Geschäftsverlauf

Mit Beginn des Jahres 2015 hat Hesse Newman Capital die Nordcapital-Gruppe als Unterdienstleister für das Fondsmanagement und die Anlegerbetreuung der Hesse Newman-Fonds beauftragt. Anfang des Jahres 2015 wurde außerdem der Entschluss getroffen, keine neuen Investmentvermögen unter dem Namen Hesse Newman und mit der Hesse Newman Capital AG als Initiator zu entwickeln.

Hesse Newman Capital ist weiterhin nicht profitabel. Im Geschäftsjahr 2016 wurde ein Verlust in Höhe von EUR 0,5 Mio. realisiert. Die Rohertragsmarge aus wiederkehrenden Geschäftstätigkeiten in Höhe von EUR 0,3 Mio. deckt nur Teile der Sach- und Personalkosten. Eine Reduzierung des Verlustes durch weitere Sparmaßnahmen ist eingeplant und erforderlich.

Trotz der bereits laufenden Konsolidierungsmaßnahmen wurde das im letzten Geschäftsbericht prognostizierte Konzernergebnis in Höhe von EUR -0,3 Mio. im Wesentlichen aufgrund eines nicht realisierten Geschäfts einer Tochtergesellschaft um EUR 0,2 Mio. verfehlt. Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich im Jahr 2016 von EUR 1,0 Mio. auf EUR 0,6 Mio. verringert. Dem Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 0,5 Mio. stand eine Einzahlung in die Kapitalrücklage der Mehrheitsgesellschafterin SBW Schweizer Beteiligungs-Werte AG von EUR 0,1 Mio. gegenüber. Die Konzernliquidität ist von EUR 1,3 Mio. auf EUR 1,1 Mio. gesunken und liegt damit mit EUR 0,4 Mio. über der Prognose. Neben der Unterstützung durch die Mehrheitsgesellschafterin hat eine nachträgliche Darlehensgewährung in Höhe von EUR 0,5 Mio. den negativen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit teilweise kompensieren können.

Die Hesse Newman-Immobilienfonds entwickeln sich nach wie vor wirtschaftlich im Wesentlichen plangemäß. In einzelnen Gesellschaften kommt es zu Kürzungen bzw. zeitlichen Verschiebungen von Auszahlungen, die auf immobilienspezifische oder steuerliche Sachverhalte zurückzuführen sind. Im Bereich der Schiffszweitmarktfonds führt der anhaltend schwache Markt auch weiterhin zu deutlich schlechteren Ergebnissen. Und auch die in Immobilienbeteiligungen investierende Gesellschaft entwickelt sich trotz einiger sehr erfolgreicher Veräußerungen von Beteiligungen unter Plan.

Im April 2016 wurde der ein Jahr zuvor geschlossene und aufschiebend bedingte Aktienkaufvertrag zwischen der HSL Vermögensverwaltungs GmbH und der SBW Schweizer Beteiligungs-Werte AG über die Mehrheitsbeteiligung an der Hesse Newman Capital AG aufgehoben.

Ende Mai 2016 hat der Vorstand im Rahmen einer Ad-hoc Mitteilung vorsorglich gemäß § 92 AktG Anzeige des Verlusts der Hälfte des Grundkapitals für die ordentliche Hauptversammlung angekündigt. Die ordentliche Hauptversammlung am 21. Juli 2016 hat nach Erstattung der Anzeige gemäß § 92 AktG auf entsprechenden Vorschlag des Vorstands und des Aufsichtsrats beschlossen, im Wege einer ordentlichen Kapitalherabsetzung das Grundkapital der Gesellschaft von EUR 2.000.000 um EUR 1.900.000 auf EUR 100.000 herabzusetzen.

Im zweiten Halbjahr 2016 hat die Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH die Verwaltung von zwei Publikums-AIF übernommen. Die nicht risikogemischten geschlossenen inländischen Publikums-Investmentfonds investieren in Regionalflugzeuge, die langfristig verleast sind. Zum Jahresende 2016 verwaltet die Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH damit insgesamt zwei Immobilien-Spezial-AIF und drei Flugzeug-Publikums AIF nach KAGB. Sie erbringt zudem für zahlreiche Bestandsfonds der beiden Gesellschafter Leistungen des Risiko- und Portfoliomanagements.

Auf Anordnung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat die Gesellschaft im Oktober 2015 Fehler in der Rechnungslegung nach § 37q Absatz 2 Satz 1 WpHG bekannt gemacht. Obwohl in laufender Rechnung keine Fehlerkorrektur notwendig war, hat die Gesellschaft gegen den Fehlerfeststellungsbescheid Widerspruch eingelegt, über den noch nicht beschieden ist.

Lage des Konzerns

Ertragslage

Die Ertragslage 2016 der Hesse Newman Capital AG und ihrer Tochtergesellschaften stellt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

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in TEUR 2016 2015
Umsatzerlöse 1.086 1.287
Materialaufwand -736 -952
Personalaufwand -239 -482
Abschreibungen und Wertminderungen -30 -63
Sonstige betriebliche Erträge 376 1.327
Sonstige betriebliche Aufwendungen -817 -1.604
Ergebnis aus Gemeinschafts- und assoziierten Unternehmen -121 -179
Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) -481 -666
Finanzerträge 2 76
Finanzaufwand -21 -70
Ergebnis vor Ertragsteuern -500 -660
Ertragsteuern -2 -3
Konzernjahresergebnis -502 -663

In den Umsatzerlösen enthalten sind wiederkehrende Umsatzerlöse von in der Vergangenheit aufgelegten Investmentvermögen in Höhe von TEUR 956 (Vorjahr: TEUR 963) sowie Bestandscourtagen aus Lebensversicherungspolicen in Höhe von TEUR 111 (Vorjahr: TEUR 137). Das Vorjahr enthielt nachlaufende platzierungs- und investitionsabhängige Erlöse in Höhe von TEUR 185 - die Einstellung des Geschäftsbetriebs Auflage und Vertrieb von Investmentvermögen war bereits Ende 2014 erfolgt.

Der Materialaufwand zeigt eine entsprechende Entwicklung. Aus der Untervergabe von Dienstleistungen für das Asset- und Fondsmanagement sowie der Portfolio- und Anlegerverwaltung sind gegenläufig Aufwendungen in Höhe von TEUR 625 (Vorjahr: TEUR 639) angefallen. Aus dem Versicherungsgeschäft mit Lebensversicherungen sind im Materialaufwand Tippgeberprovisionen in Höhe von TEUR 101 (Vorjahr: TEUR 124) erfasst worden. Die platzierungsabhängigen Aufwendungen des Vorjahres betrugen TEUR 189.

Der Personalaufwand ist von TEUR 482 um 50 Prozent auf TEUR 239 zurückgegangen. Der Rückgang der Gehälter resultiert im Wesentlichen in Höhe von TEUR 177 aus verminderten Vorstandsbezügen und mit TEUR 30 aus im Vorjahr gewährten Abfindungsleistungen.

Die Abschreibungen in Höhe TEUR 30 (Vorjahr: TEUR 49) entfallen jeweils zur Hälfte auf planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und auf Sachanlagen. Im Vorjahr waren darüber hinaus außerplanmäßige Wertminderungen in Höhe von TEUR 14 enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 376 (Vorjahr: TEUR 1.327) umfassen Erträge aus der Weiterbelastung von Kosten in Höhe von TEUR 234 (Vorjahr: TEUR 487), sonstige Erstattungen in Höhe von TEUR 66 (Vorjahr: TEUR 91), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 56 (Vorjahr: TEUR 47) sowie Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 2). Das Vorjahr mit sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 1.327 war insbesondere geprägt von Einmalerlösen aus der Übergabe des Asset- und Fondsmanagements sowie der Portfolioverwaltung und der Anlegerbetreuung an die Nordcapital-Gruppe sowie aus der Einstellung des Vertriebs von Containerdirektinvestments in Höhe von insgesamt TEUR 655.

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist ein Rückgang von TEUR 1.604 auf TEUR 817 zu verzeichnen. Dabei sind die Kosten für Büromiete und Nebenkosten durch den Umzug in kleinere Büroräume zu Ende April 2016 von TEUR 363 auf TEUR 163 gesunken. Auch die Rechts- und Beratungskosten fielen mit TEUR 179 deutlich geringer aus als im Vorjahr (TEUR 448). Der Aufwand für Versicherungen und Beiträge war im Vorjahr (TEUR 330) insbesondere durch Einmalaufwendungen geprägt und konnte im Geschäftsjahr auf TEUR 196 vermindert werden. Einsparungen wurden weiterhin im Bereich der Aufsichtsratsvergütungen mit TEUR 40 erreicht.

Das Ergebnis aus Gemeinschafts- und assoziierten Unternehmen hat sich von TEUR -179 auf TEUR -121 verbessert. Der Ergebnisbeitrag der Hesse Newman Fondsmanagement GmbH ist mit TEUR 7 nach einem Verlust im Vorjahr (TEUR -21) leicht positiv ausgefallen. Der anteilige Verlust an der Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH hat sich von TEUR -158 auf TEUR -128 vermindert.

Die Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH erzielte 2016 einen Umsatz in Höhe von TEUR 848 (Vorjahr: TEUR 742). Der Jahresfehlbetrag belief sich auf TEUR 256 (Vorjahr: TEUR 316).

Das negative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) konnte in Folge der oben beschriebenen Entwicklungen von TEUR -666 auf TEUR -481 verringert werden.

Die Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr: TEUR 70) resultieren für das Geschäftsjahr 2016 aus dem in Anspruch genommenen Darlehen.

Es waren keine wesentlichen Ertragsteuereffekte zu berücksichtigen. Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf TEUR -502 (Vorjahr: TEUR -663).

Vermögenslage

Die Vermögenslage der Hesse Newman Capital AG und ihrer Tochtergesellschaften wird im Folgenden mit Stand zum 31. Dezember 2016 zusammengefasst und dem Vorjahr gegenübergestellt:

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in TEUR 31.12.2016 31.12.2015
Finanzanlagen 228 199
Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände 23 52
Gewährte Darlehen 169 175
Operative Forderungen 191 258
Liquide Mittel 1.070 1.280
Übrige Vermögensgegenstände 72 80
Summe Aktiva 1.753 2.044
Eigenkapital 552 954
Langfristige Schulden 698 1
Abgegrenzte Schulden und Rückstellungen 104 194
Kurzfristige Darlehen - 197
Operative Verbindlichkeiten und ausstehende Rechnungen 395 556
Übrige Schulden 4 142
Summe Passiva 1.753 2.044

Die Bilanzsumme ist um 14 Prozent bzw. TEUR 291 zurückgegangen.

Unter den Finanzanlagen werden im Wesentlichen die 50prozentige Beteiligung an der Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH in Höhe von TEUR 169 (Vorjahr: TEUR 147) sowie die 49prozentige Beteiligung an der Hesse Newman Fondsmanagement GmbH in Höhe von TEUR 42 (Vorjahr: TEUR 35) ausgewiesen.

Die Sachanlagen und immateriellen Vermögensgegenstände haben sich aufgrund von planmäßigen Abschreibungen in Höhe von TEUR 30 verringert.

Die gewährten Darlehen betreffen unverändert mit TEUR 169 auf das Darlehen an die Hesse Newman Fondsmanagement GmbH. Ein Darlehen aus dem Vorjahr in Höhe von TEUR 6 wurde im Geschäftsjahr 2016 zurückgezahlt.

Die operativen Forderungen entfallen wie im Vorjahr mit TEUR 66 auf Vorauszahlungen von Aufwendungen aus dem Versicherungsgeschäft. Darüber hinaus bestehen Forderungen aus der Anlegerverwaltung in Höhe von TEUR 55 sowie Forderungen aus den Geschäftsbesorgungsverträgen Fonds- und Assetmanagement in Höhe von TEUR 55 (Vorjahr: TEUR 135).

Zur Entwicklung der liquiden Mittel wird auf die nachfolgende Darstellung der Finanzlage verwiesen.

Die übrigen Vermögensgegenstände entfallen im Wesentlichen auf Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 44 (Vorjahr: TEUR 50), Steuerforderungen in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 11), übrige Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr. TEUR 5) sowie erstmalig Mietkautionen in Höhe von TEUR 5.

Das Eigenkapital hat sich von TEUR 954 auf TEUR 552 verringert. Dem Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 502 stand eine Einzahlung in die Kapitalrückalge der Mehrheitsgesellschafterin SBW Schweizer Beteiligungs-Werte AG von TEUR 100 gegenüber. Die Eigenkapitalquote hat sich von 46,7 Prozent auf 31,5 Prozent verringert.

Die abgegrenzten Schulden und Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Prüfungskosten des Jahres- und Konzernabschlusses in Höhe von TEUR 60 (Vorjahr: TEUR 69) sowie auf Tantiemen und Urlaubsrückstellungen in Höhe von TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 61). Im Zusammenhang mit Mietzahlungen für die ehemaligen Büroräume bestehen Rückstellungen in Höhe von TEUR 9 (Vorjahr: TEUR 25).

Die langfristigen Schulden betreffen fast ausschließlich ein mit 5,0 Prozent verzinstes Darlehen zur Finanzierung der Gesellschaft. Im Geschäftsjahr 2016 beliefen sich die nachträglichen Darlehensgewährungen auf TEUR 500. Das Darlehen ist befristet bis zum 30. Juni 2018 und verlängert sich jeweils um ein Jahr, wenn es nicht mit einer Frist von 6 Monaten zur Jahresmitte gekündigt wird. Bei einem Wechsel des Mehrheitgesellschafters der Hesse Newman Capital AG gilt abweichend eine Kündigungsfrist von sechs Wochen zu einem beliebigen Datum. Das Darlehen wurde im Vorjahr unter den kurzfristigen Schulden ausgewiesen (TEUR 197). Ende des Geschäftsjahres 2016 wurden die Zinsen für das Geschäftsjahr 2016 in Höhe von TEUR 21 beglichen.

Die operativen Verbindlichkeiten und ausstehenden Rechnungen in Höhe von TEUR 395 (Vorjahr: TEUR 556) entfallen im Wesentlichen mit TEUR 218 (Vorjahr: TEUR 151) auf Unterdienstleistungsverträge mit Nordcapital. Darüber hinaus bestehen abgegrenzte Umsatzerlöse aus dem Versicherungsgeschäft in Höhe von TEUR 73 (Vorjahr: TEUR 74). Weitere TEUR 57 (Vorjahr: TEUR 212) entfallen auf Verbindlichkeiten und ausstehende Rechnungen aus Rechts- und Beratungskosten.

Unter den übrigen Verbindlichkeiten sind Lohnsteuerverbindlichkeiten aus der Gehaltsabrechnung Dezember in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 8) ausgewiesen. Der Vorjahresansatz umfasste zudem Umsatzsteuerverbindlichkeiten (TEUR 118) sowie kreditorische Debitoren (TEUR 13).

Finanzlage

Nachfolgend wird die Finanzlage 2016 der Hesse Newman Capital AG und ihrer Tochtergesellschaften anhand der zusammengefassten Kapitalflussrechnung mit dem Vorjahr verglichen:

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in TEUR 2016 2015
Konzernjahresergebnis vor Zinsen, Ergebnis assoziierter Unternehmen und Ertragsteuern -360 -487
Zahlungsunwirksame Geschäftsvorfälle und Abschreibungen sowie Gewinn aus Abgang Sachanlagen -36 35
Veränderungen von Vermögenswerten 72 118
Veränderungen von Schulden -331 -335
Dividenden, Zins- und Steuerzahlungen -21 16
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -676 -653
Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen 10 -
Zahlungen an Gemeinschaftsunternehmen -150 -155
Einzahlungen aus sonstigen finanziellen Vermögenswerten 6 104
Übrige - 1
Cashflow aus Investitionstätigkeit -134 -50
Einzahlungen aus der Aufnahme von Darlehen 500 680
Einzahlungen in die Kapitalrücklage 100 -
Auszahlungen für Darlehenstilgungen - -1.206
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 600 -526
Konsolidierungsbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds - -329
Veränderung des Finanzmittelfonds -210 -1.558

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist in der Höhe vergleichbar mit dem Vorjahr und beträgt TEUR -676. Dabei hat sich neben dem negativen Jahresergebnis insbesondere die Begleichung von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstiger Verbindlichkeiten aus dem Vorjahr ausgewirkt.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt TEUR -134 und ist im Wesentlichen den Zahlungsmittelabflüsse an das Gemeinschaftsunternehmen Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH zur Einhaltung der Kapitalanforderungen geschuldet. Weitere wesentliche Investitionen waren nicht zu verzeichnen gewesen.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 600 zeigt die zusätzliche Darlehensgewährung seitens eines Kreditgebers im Umfang von TEUR 500 sowie die Einlage des Mehrheitsgesellschafters in die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 100. In der Folge dieser Entwicklung hat sich der Finanzmittelfonds um TEUR 210 vermindert. Die liquiden Mittel (Finanzmittelfonds) der Gesellschaft betragen demnach TEUR 1.070 (Vorjahr: TEUR 1.280).

Nicht ausgenutzte zugesagte Kreditlinien stehen derzeit nicht zur Verfügung. Die Fähigkeit von Hesse Newman Capital, ihre Zahlungsverpflichtungen in den dargestellten Geschäftsjahren zu erfüllen, war zu jedem Zeitpunkt gegeben. Die Liquiditätsentwicklung nach dem Bilanzstichtag sowie die Liquiditätsplanung des Konzerns zeigen bis zum 31. Dezember 2018 keine Anzeichen von drohenden Liquiditätsengpässen. Das Darlehen hat mindestens eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2018.

Der Konzern ist eigenkapitalfinanziert über TEUR 552 oder 31,5 Prozent (Vorjahr: TEUR 954 oder 46,7 Prozent). Zum 31. Dezember 2016 bestehen weiterhin mittelfristige Schulden über 39,8 Prozent.

Es bestehen zum Bilanzstichtag keine aufgenommenen oder ausgereichten Darlehen, die einem Zinsänderungsrisiko unterliegen.

Das Finanzmanagement von Hesse Newman Capital soll zu jedem Zeitpunkt eine ausreichende Liquidität gewährleisten. Die Liquidität ist Hauptsteuerungsgröße im Konzern. Dieses Ziel wird durch eine laufende Liquiditätsüberwachung, Planvergleiche und zeitnahe Maßnahmen sichergestellt.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Leistung von Hesse Newman Capital zeigt sich nicht nur in wirtschaftlichen Kennziffern, sondern auch in der Nachhaltigkeit des Handelns.

Auch für das Jahr 2016 hat die überwiegende Zahl der Immobilienfonds ihre Auszahlungen plangemäß geleistet. Die Schiffsfonds Hesse Newman Private Shipping und Hesse Newman Shipping Opportunity haben aufgrund des weiterhin schwachen Marktumfeldes reduzierte bzw. keine Auszahlungen vorgenommen.

Der Anlegerschutz hat einen sehr hohen Stellenwert: Die Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, an der Hesse Newman Capital mit 50 Prozent beteiligt ist, hat von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht eine umfangreiche Erlaubnis für die Tätigkeit als AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft.

Durch die Entscheidung für die Einstellung des Neugeschäfts unter der Marke Hesse Newman hat sich die Mitarbeiterzahl weiterhin verringert. Durchschnittlich waren im Geschäftsjahr 2016 drei Mitarbeiter beschäftigt.

Gesamtaussage

Konzernebene

Zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Konzernlageberichtes ist die Geschäftstätigkeit der Hesse Newman Capital AG im Wesentlichen auf die Kontrolle der externen Dienstleister für die Bestandsfonds und die assoziierte Kapitalverwaltungsgesellschaft beschränkt.

Hesse Newman Capital ist weiterhin nicht profitabel. Im Geschäftsjahr 2016 wurde ein Verlust in Höhe von EUR 0,5 Mio. realisiert und damit die Planung um ca. EUR 0,2 Mio. unterschritten. Eine Reduzierung des Verlustes durch weitere Sparmaßnahmen ist eingeplant und erforderlich.

Die Beteiligung an der Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH ermöglicht eine Partizipation an einer eintretenden Markterholung, sofern es dieser gelingt, genügend Verwaltungsmandate zu akquirieren.

Geschäftsentwicklung der Segmente

Aufgrund der in 2015 erfolgten internen Umstrukturierungen und Änderungen im Berichtswesen an den Vorstand handelt es sich bei Hesse Newman Capital um ein 1-Segment-Unternehmen. Da ein Unterdienstleister im Wesentlichen alle operativen Dienstleistungen für die Fondsgesellschaften erbringt und sich die Aufgabe der Hesse Newman Capital diesbezüglich ausschließlich auf die Qualitätskontrolle der Tätigkeiten des Unterdienstleisters beschränkt, bestehen keine abgrenzbaren Kriterien hinsichtlich der Chancen- und Risikostrukturen von Teilbereichen der Konzerntätigkeiten.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Hesse Newman Capital trägt die Verantwortung für die Bestandsfonds, auch wenn die operativen Tätigkeiten von Dienstleistern wahrgenommen werden. Das Joint Venture-Unternehmen Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH bietet als Service-KVG ihre Leistungen auch externen Kunden an. Der beabsichtigte Ausbau dieses Geschäftsfeldes hat sich im vergangenen Jahr als schwierig erwiesen, ein Ausbau der Geschäftsaktivitäten ist aber weiterhin geplant.

Hesse Newman Capital plant für die kommenden beiden Geschäftsjahre Umsatzerlöse aus der Verwaltung der Bestandsfonds und wiederkehrende Provisionen aus der Versicherungsvermittlung in Höhe von jeweils knapp EUR 1,1 Mio. Insbesondere aufgrund weiterhin hoher Materialaufwendungen sowie Sach- und Personalkosten werden die Jahresergebnisse 2017 und 2018 auf Basis der aktuellen Gesellschafts- und Kostenstruktur voraussichtlich mit ca. jeweils EUR 0,3 Mio. negativ ausfallen. Die Liquidität des Konzerns wird Ende 2017 voraussichtlich bei EUR 0,7 Mio. und Ende 2018 voraussichtlich bei EUR 0,5 Mio. liegen.

Chancen und Risikobericht

Chancen

Hesse Newman Capital hat die Beschaffung und Konzeption von Investmentvermögen sowie die damit verbundene Vermittlung von Eigen- und Fremdkapital mit Hesse Newman Capital als Initiator und Emissionshaus Anfang des Jahres 2015 eingestellt. Die Dienstleistungen für Bestandsfonds sind an externe Unternehmen vergeben worden und die Organisationsgröße und -struktur wurde den neuen Gegebenheiten angepasst.

Wichtig für die Stabilität der Gesellschaft ist der Ausbau der Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH. Im Jahr 2016 hat die Kapitalverwaltungsgesellschaft zwei weitere regulierte Publikums-AIF in die Verwaltung genommen. Sofern Chancen auf ein dynamischeres Branchenwachstum bestehen, bestehen auch gute Chancen auf ein Umsatzwachstum dieser Gesellschaft.

Auch aus einem unverändert angestrebten Wechsel des Mehrheitsgesellschafters können sich für die Gesellschaft neue Geschäftsfelder und damit eine Wachstumsperspektive ergeben.

Risikobericht

Risikomanagement-System

Aufgabe des Risikomanagement-Systems ist die Identifizierung und Analyse, Bewertung und Steuerung sowie die Überwachung und das Controlling aller Risiken für die gesamte Hesse Newman-Gruppe. Es versetzt den Vorstand und die Mitarbeiter in die Lage, Risiken frühzeitig zu erkennen und verantwortungsvoll mit ihnen umzugehen. Das Risikomanagement-System erfasst im Rahmen eines koordinierten und kontinuierlichen Prozesses alle Konzernunternehmen nebst den wesentlichen Unternehmensbereichen sowie die strategischen Beteiligungen. Die Dokumentation und Aufbereitung sowie das Reporting an den Vorstand wird dabei durch eine geeignete und revisionssichere Risikomanagement-Software unterstützt.

Die Risikostrategie der Hesse Newman Capital ist darauf ausgerichtet, Risiken zu operationalisieren und aktiv zu steuern. Es ist nicht das Ziel, Risiken insgesamt zu vermeiden, sondern durch einen bewussten und kontinuierlichen Risikomanagement-Prozess eine optimale Risiko-Ertrags-Relation zu erreichen. Mit Hilfe von transparenten Systemen und Prozessen gewährleistet das Risikomanagement-System die Möglichkeit, Risiken frühzeitig zu erkennen und einzuschätzen, um geeignete Gegenmaßnahmen zu ergreifen oder auch Chancen zu nutzen.

Neue Risiken werden im Rahmen von regelmäßigen Risikoinventuren identifiziert und gegebenenfalls auch ad hoc von den Risikoverantwortlichen der Hesse Newman-Gruppe gemeldet. Im Rahmen einer Risikoanalyse- und -bewertung werden die Risiken grundsätzlich nach Auswirkungen und Eintrittswahrscheinlichkeiten quantifiziert. In den Fällen, wo eine Quantifizierung nicht möglich ist, erfolgt eine qualitative Beschreibung der Risiken und eine fundierte Schätzung der Auswirkungen und Eintrittswahrscheinlichkeiten durch den jeweiligen Risikoverantwortlichen.

Der Vorstand sowie Risikoverantwortliche haben Zugriff auf Auswertungen über die aktuellen wesentlichen Risiken. Bei außergewöhnlichen und außerplanmäßigen Veränderungen der Risikopositionen wird der Vorstand sofort in Kenntnis gesetzt. Weiterhin wird auch der Aufsichtsrat im Rahmen einer regelmäßigen und umfassenden Berichterstattung und bei besonderen Entwicklungen umgehend durch den Vorstand informiert. Der Vorstand trägt die Gesamtverantwortung für die Überwachung der Risiken und die Einhaltung der Richtlinien innerhalb der Unternehmensgruppe.

Internes Kontrollsystem

Zur Überwachung des Rechnungslegungsprozesses ist in das Risikomanagement-System das interne Kontrollsystem (IKS) eingebettet. Dieses umfasst Maßnahmen zur Sicherung der Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung sowie Kontrollen der maßgeblichen rechtlichen und internen Vorschriften.

Die Qualität und Güte des Konzernabschlusses ist grundsätzlich von der Qualität der zugrunde liegenden Einzelabschlüsse abhängig. Hier wird durch den Einsatz von fachkundigen Mitarbeitern, eines adäquaten Finanzbuchhaltungssystems mit festgelegten Zugriffsbeschränkungen und entsprechender IT-Sicherheit die erforderliche Datensicherheit geschaffen. Darauf aufbauend erfolgt die Erstellung der Konzernabschlüsse in einem revisionssicheren Buchhaltungssystem. Hier werden die handelsrechtlichen Einzelabschlüsse auf IFRS übergeleitet und erforderliche Konsolidierungsmaßnahmen vorgenommen. Die Schreibrechte sind beschränkt auf sachkundige Mitarbeiter.

Durch die Aufstellung von IFRS-Konzernzwischenabschlüssen wird eine zeitnahe Information der verantwortlichen Personen sichergestellt, sodass Tendenzen frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen ergriffen werden können. Durch kontinuierliche Fortbildung wird gewährleistet, dass die Auswirkungen von neuen Standards auf die Konzernabschlusserstellung beurteilt werden können. Die Überprüfung erkannter Risiken und kritischer Bilanzierungsfragen erfolgt gegebenenfalls unter Hinzuziehung von Wirtschaftsprüfern.

Laufende Informationen über aktuelle Entwicklungen in den Fondsgesellschaften werden über regelmäßige Meetings mit den Verantwortlichen der Nordcapital-Gruppe ermöglicht.

Das Risikomanagement-System und das interne Kontrollsystem bei Hesse Newman Capital werden, soweit erforderlich, auf die aktuellen Gegebenheiten sowie den Umfang und die Komplexität der Geschäftstätigkeit angepasst.

Risikolage im Berichtszeitraum

Im Folgenden werden die mit der künftigen Entwicklung des Unternehmens verbundenen Risiken detailliert dargestellt. Die folgende Darstellung beruht auf der internen Struktur des Risikomanagementsystems, wonach die wesentlichen Risikoarten in vier Risikokategorien eingeordnet werden. Die aufgeführten Sachverhalte können sich in erheblichem Maße negativ auf die Geschäfts-, Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der einzelnen Gesellschaften wie auch des Gesamtunternehmens auswirken.

1. Finanzielle Risiken

1.1 Risiken der aktuellen Kapitalmarktentwicklung

Der deutsche Kapitalmarkt ist aktuell durch sehr niedrige Zinsen und einen gegenüber wichtigen Währungen wie dem US-Dollar oder Schweizer Franken nach wie vor schwachem Euro geprägt. Die Währungsentwicklung hat auf Hesse Newman Capital keine direkten Auswirkungen, da weder die Gesellschaft noch ihre Bestandsfonds Finanzierungen in Fremdwährungen abgeschlossen haben oder Vermögenswerte außerhalb des Euroraums halten. Alle Bestandsfonds haben noch länger laufende Finanzierungen, so dass aktuell keine Refinanzierung ansteht.

1.2 Zinsrisiko

Hesse Newman Capital hat ein Darlehen zu einem festen Zinssatz aufgenommen und unterliegt damit aktuell keinem Zinsänderungsrisiko. Gleiches gilt für die Fondsgesellschaften.

Soweit es das Management bei zukünftigen Finanzierungen als wirtschaftlich vorteilhaft erachtet, werden Zinssicherungsgeschäfte abgeschlossen.

1.3 Währungsrisiko

Die Hesse Newman Capital AG und ihre Tochtergesellschaften unterliegen keinem Währungsrisiko.

1.4 Liquiditätsrisiko

Der Konzern steuert seine Liquidität sowohl durch monatliche Analysen der Veränderungen des Zahlungsmittelbestands als auch durch Liquiditätsplanungen über verschiedene Zeithorizonte und ein ständiges Monitoring der Ist-Situation, um gegebenenfalls rechtzeitig Maßnahmen zur Liquiditätssicherung ergreifen zu können. Zusätzlicher Liquiditätsbedarf kann durch unvorhergesehene Umstände entstehen. Zur Sicherstellung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit finanziert sich der Konzern derzeit über ein Darlehen. Dieses hat eine Laufzeit von mindestens eineinhalb Jahren ab dem Bilanzstichtag.

Die Unternehmensführung geht allerdings davon aus, dass die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens mindestens bis zum 30. Juni 2018 gesichert ist, was insbesondere aus den konservativen Annahmen von Zahlungszu- und -abflüssen in der zugrunde gelegten Unternehmensplanung für die Jahre 2017 und 2018 begründet ist. Ein Liquiditätsbedarf könnte entweder durch Bankfinanzierungen, Mittel der Hauptgesellschafterin SBW Schweizer Beteiligungs-Werte AG oder durch weitere Darlehensgeber gedeckt werden.

Liquiditätsbelastungen werden in den kommenden zwei Jahren auch im Zusammenhang mit der Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH erwartet. Aus der Verpflichtung heraus, die Eigenkapitalvorschriften nach KAGB bei der Kapitalverwaltungsgesellschaft einzuhalten, werden für 2017 und 2018 Zuzahlungen in die Kapitalrücklage in Höhe von jeweils TEUR 55 erwartet.

Die Hesse Newman Capital AG hat zum Bilanzstichtag ein Darlehen aufgenommen, das mit 5,0 Prozent verzinst wird. Das Darlehen valutiert zum Bilanzstichtag mit TEUR 697 (Vorjahr: TEUR 197). Das Darlehen ist befristet bis zum 30. Juni 2018 und verlängert sich jeweils um ein Jahr, wenn es nicht mit einer Frist von sechs Monaten zur Jahresmitte gekündigt wird.

Bei einem Wechsel des Mehrheitgesellschafters der Hesse Newman Capital AG gilt abweichend eine Kündigungsfrist von sechs Wochen zu einem beliebigen Datum. Die Unternehmensführung geht davon aus, dass es bis zur Fälligkeit der Finanzierung gelingt, entweder den Saldo aus Liquiditätszu- und abflüssen zu verbessern oder bestehende Finanzierungen zu verlängern bzw. alternative Finanzierungsmöglichkeiten zu entwickeln. Sofern dies nicht gelingt ergibt sich nach derzeitiger Berechnung eine Überdeckung der Verbindlichkeiten über die Vermögenswerte. Derzeit liegen der Unternehmensführung keine Indikatoren vor, die eine Fälligstellung wahrscheinlich werden lassen.

Durch ein laufendes Working-Capital-Management, welches insbesondere die zeitnahe Rückzahlung der gewährten Mittel, der operativen Forderungen sowie der Weiterbelastungen und Verauslagungen überwacht, stellt Hesse Newman Capital sicher, dass Finanzschulden und operative Verbindlichkeiten mittels Innenfinanzierung termingerecht bedient werden. Zum Bilanzstichtag belaufen sich die Finanzschulden und die operativen Verbindlichkeiten, definiert als Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zuzüglich abgegrenzter ausstehender Rechnungen, auf TEUR 1.092 (Vorjahr: TEUR 753). Die Forderungen aus ausgereichten Darlehen und die operativen Forderungen betragen zum Bilanzstichtag TEUR 360 (Vorjahr: TEUR 433). Zu den jeweiligen Bilanzstichtagen belaufen sich die liquiden Mittel auf TEUR 1.070 (Vorjahr: TEUR 1.280).

2. Risiken im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten

Das maximale Ausfallrisiko beträgt für die Klasse "Zu fortgeführten Anschaffungskosten" TEUR 1.492 (Vorjahr: TEUR 1.782) sowie für die Klasse "erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert" unverändert TEUR 17. Die Risiken in Zusammenhang mit Finanzinstrumenten steuert das Management über die zeitnahe Analyse von Zwischenabschlüssen und sonstigen Informationen über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Zum Bilanzstichtag am 31. Dezember 2016 wurden keine Finanzinstrumente zu Sicherungszwecken gehalten.

2.1 Risiken aus Eventualschulden

Hesse Newman Capital ist vertraglich über ihre Gesellschafterstellung bis Ende 2018 verpflichtet, die Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH gemäß KAGB-Vorgaben anteilig finanziell auszustatten. Eine negative Geschäftsentwicklung der Gesellschaft birgt das Risiko höherer Zuzahlungen als in der Planung vorgesehen.

2.2 Kreditrisiko

Hesse Newman Capital hat in Vorjahren ein Darlehen an die Hesse Newman Fondsmanagement GmbH ausgereicht, das am 31. Dezember 2016 unverändert mit TEUR 169 valutiert. Ein laufendes Monitoring soll sicherstellen, dass das Darlehen bedient und zurückgezahlt wird.

2.3 Risiko des Forderungsausfalls

In einem laufenden Prozess wird das Risiko des Ausfalls von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit überwacht.

Zum 31. Dezember 2016 bestehen keine Forderungen von wesentlicher Bedeutung. Zum Bilanzstichtag bestehen keine überfälligen Forderungen, die nicht wertgemindert sind.

3. Geschäftsrisiken

Mit der Einstellung des Neugeschäfts sind bedeutende Geschäftsrisiken insbesondere im Hinblick auf die Verfügbarkeit von Investitionsobjekten, die Aufrechterhaltung einer breiten Vertriebsstruktur oder eine nachlassende Kundennachfrage entfallen.

3.1 Risiko mangelhafter Vertragserfüllung externer Dienstleister

Hesse Newman Capital hat mit Wirkung zum 1. Januar 2015 das Management der Bestandsfonds als Dienstleistung an die Nordcapital-Gruppe vergeben. Es besteht das Risiko, dass der Dienstleister seine Aufgaben nur unvollständig oder mangelhaft erfüllt. Gegenüber den Fondsgesellschaften ist aber Hesse Newman Capital für die Erbringung der Leistungen verantwortlich und könnte gegebenenfalls von den Anlegern in Regress genommen werden.

Diesem Risiko begegnet Hesse Newman mit einer kontinuierlichen Kontrolle der erbrachten Leistungen, um Fehlentwicklungen frühzeitig erkennen zu können. Außerdem hat Hesse Newman Capital in den Verträgen mit der Nordcapital-Gruppe Vorsorge getroffen, dass in einem solchen Fall die jeweilige Nordcapital-Gesellschaft in demselben Umfang haftet, wie Hesse Newman Capital. Zudem hat jede Fondsgesellschaft eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung abgeschlossen, die im Fall von unwissentlichen Pflichtverletzungen eintritt.

3.2 Prospekthaftungsrisiken

Die von Hesse Newman Capital in der Vergangenheit angebotenen Kapitalanlagen unterlagen einer gesetzlichen Prospektpflicht. Für die vor Inkrafttreten des Kapitalanlagegesetzbuchs gestatteten Fonds ist Hesse Newman Capital als Anbieterin und Herausgeberin für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Inhalte des Verkaufsprospekts verantwortlich und haftet gegenüber Anlegern für unrichtige oder unvollständige Angaben.

Die Verkaufsprospekte wurden mit größter Sorgfalt erstellt und zudem von einem Wirtschaftsprüfer sowohl hinsichtlich der Vollständigkeit, Richtigkeit und Klarheit der Angaben als auch der Plausibilität von Annahmen und der Darstellung der mit der Kapitalanlage verbundenen Risiken und Chancen nach den "Grundsätzen ordnungsgemäßer Beurteilung von Prospekten über öffentlich angebotene Kapitalanlagen" (IDW S 4) überprüft. Allerdings können diese Maßnahmen keine vollständige Gewähr für die Richtigkeit und Vollständigkeit der Prospektangaben oder gar den wirtschaftlichen Erfolg der Kapitalanlage bieten, sodass nicht auszuschließen ist, dass Anleger aufgrund fehlender oder unsachgemäßer Prospektangaben Schadenersatzansprüche aus Prospekthaftung geltend machen.

Für alle neuen, nach den Regeln des Kapitalanlagegesetzbuchs genehmigten Fonds auch externer Kunden übernimmt diese Verantwortung die Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH.

Unwissentliche Fehler bei der Prospekterstellung fallen unter den Deckungsumfang der Vermögensschadenhaftpflichtversicherung. Trotzdem könnte der Eintritt dieses Risikos negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und die Reputation der Unternehmensgruppe haben.

3.3 Wettbewerbsrisiko

Die Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH bietet als Service-KVG ihre Leistungen allen Kunden an, die geschlossene Investmentvermögen nach dem Kapitalanlagegesetzbuch realisieren wollen. Die schwache Nachfrage nach diesen Kapitalanlagen und die große Zahl genehmigter externer Kapitalverwaltungsgesellschaften führen zu einem starken Wettbewerb um diese Kunden.

4. Operationelle Risiken

4.1 Abhängigkeit von Führungskräften und Mitarbeitern in Schlüsselpositionen

Hesse Newman Capital verfügt insgesamt über nur noch wenige Mitarbeiter, die somit alle eine wichtige Rolle im Unternehmen spielen und bedeutende Know-how-Träger sind. Der Verlust solcher Mitarbeiter in Schlüsselpositionen kann daher zu erheblichen betrieblichen Beeinträchtigungen führen.

Für eine Abwicklung der laufenden Tätigkeiten ist Hesse Newman Capital deshalb darauf angewiesen, qualifizierte Mitarbeiter an das Unternehmen zu binden, das Know-how der Mitarbeiter für etwaige Nachfolger nachvollziehbar dokumentieren zu lassen und wirksame Vertretungsregelungen zu implementieren.

4.2 Risiken aus der Nutzung von EDV-Systemen

Der Geschäftsbetrieb der Hesse Newman Capital sowie der Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH basiert zu einem Großteil auf der Nutzung von Informationstechnologien sowie der raschen Übertragung und der effizienten Verarbeitung von Daten. Störungen bzw. Ausfälle von EDV-Systemen können in ungünstigen Fällen zu erheblichen Reputationsschäden, zu einer Beeinträchtigung von Kundenbeziehungen sowie zu einer schlechteren Umsatz- und Ertragsentwicklung einzelner Tochtergesellschaften und damit des gesamten Unternehmens führen.

Hesse Newman Capital trifft zur Risikoreduzierung hinreichende organisatorische Vorkehrungen und Maßnahmen. Dazu gehören eine kontinuierliche EDV-Wartung, tägliche Datensicherungen und Notfallpläne.

5. Sonstige Risiken

5.1 Risiken aus Veränderungen des regulatorischen Umfelds

Die Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG) erbringt für das Investmentvermögen im Wesentlichen die kollektive Vermögensverwaltung nach Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB). Ihr Geschäftsbetrieb erfordert die Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht. Die KVG "Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH" hat diese Erlaubnis am 8. November 2013 erhalten. Die Geschäftstätigkeit der Kapitalverwaltungsgesellschaft unterliegt weiterhin einem sich ständig verändernden regulatorischen Umfeld. Stichworte hierzu sind aktuell das geplante zweite Finanzmarktnovellierungsgesetz und MIFID II.

Das Risiko aus regulatorischen Veränderungen liegt insbesondere in den damit verbundenen Kosten, die Auswirkungen auf die Ertragslage und damit auch auf die durch die Gesellschafter auszugleichenden Verlusten haben. Des Weiteren können regulatorische Veränderungen verstärkt negative Auswirkungen auf den Ausbau der Geschäftsaktivitäten der Kapitalverwaltungsgesellschaft haben.

5.2 Risiken aus Veränderungen der steuerlichen und gesetzlichen Rahmenbedingungen

Die Konzeption der Sachwertfonds der Hesse Newman Capital beruhte zum Zeitpunkt der Prospektaufstellung auf der jeweils aktuellen Rechtslage. Entsprechend hängt der Erfolg der Kapitalanlagen in unterschiedlichem Maße von der Fortdauer der bei der Prospektierung zugrunde gelegten rechtlichen und steuerlichen Regelungen ab.

Eine Änderung dieser Rahmenbedingungen im In- und Ausland liegt nicht im Ermessen von Hesse Newman Capital, könnte sich aber negativ auf die bereits platzierten Fonds oder das Neugeschäft der Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH auswirken, verbunden mit entsprechenden Effekten auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.

Außerdem besteht grundsätzlich das Risiko, dass die Finanzverwaltung bei einer Betriebsprüfung rückwirkend die steuerlichen Vorteile der vertriebenen Fonds ganz oder in Teilen aberkennt. Dies würde sich nachteilig auf die Bestandsfonds auswirken und zu einem Reputationsschaden führen.

Hesse Newman Capital arbeitet mit erfahrenen rechtlichen und steuerrechtlichen Beratern zusammen, um dieses Risiko weitgehend zu reduzieren.

5.3 Reputationsrisiken

Die positive Wahrnehmung und damit der Bestand von Hesse Newman Capital als Marke ist im Wesentlichen abhängig vom Vertrauen der Anleger in das Können, die Verlässlichkeit und insbesondere in die Qualität der Kapitalanlagen der Gesellschaft. Ein wichtiger Faktor hierfür ist die Performance der bereits emittierten Fonds. Eine Hesse Newman Capital angelastete negative Abweichung der Ergebnisse der Fondsgesellschaften von den zugrunde liegenden Prospektprognosen bis hin zu ausgesetzten Auszahlungen können den Ruf der Gesellschaft schädigen und einen Verlust des Anlegervertrauens in einzelne Produktlinien oder das Gesamtunternehmen bewirken. Hieraus könnten Anlegerbeschwerden oder -klagen resultieren, die die Ertrags- und Vermögenslage des Unternehmens beeinträchtigen können.

Diesem Risiko ist Hesse Newman Capital bereits bei der Konzeption eines Sachwertfonds mit einer sorgfältigen Auswahl der Investitionsobjekte begegnet. Während der Fondslaufzeit sind eine transparente und verständliche Anlegerkommunikation sowie qualifizierte Mitarbeiter im begleitenden Fonds- und Asset Management von entscheidender Bedeutung.

5.4 Beratungshaftungsrisiken

Hesse Newman Capital hat in der Vergangenheit Kapitalanlagen über ausgewählte Vertriebspartner platziert. Diesen kam die Aufgabe zu, ihren Kunden die Beteiligungsangebote des Emissionshauses im Rahmen einer anleger- und anlagegerechten Beratung zu präsentieren und dabei die gesetzlichen Aufklärungs- und Informationspflichten mit der notwendigen Sorgfalt zu erfüllen. Es besteht die Gefahr, dass die Vertriebspartner ihre Sorgfaltspflicht bei der Kundenberatung nicht in zufriedenstellender Weise erfüllt haben. Dies könnte sich negativ auf die Reputation von Hesse Newman Capital auswirken. Daneben lassen sich in der aktuellen Rechtsprechung Tendenzen beobachten, Beratungsfehler von Vertriebspartnern dem Emittenten der Kapitalanlage zuzurechnen. Diesem Risiko wurde durch die sorgfältige Auswahl von qualifizierten Vertriebspartnern begegnet.

Sonstige Angaben

Grundzüge des Vergütungssystems für den Vorstand

Die Gesamtvergütung des Vorstands Dr. Marcus Simon betrug für das Geschäftsjahr 2016 TEUR 27. Die Festvergütung beträgt TEUR 25. In der Gesamtvergütung enthalten sind sonstige Leistungen in Höhe von TEUR 2. Die variable Vergütung bezieht sich auf das nach handelsrechtlichen Grundsätzen ermittelte Konzernergebnis vor Steuern und zwar zum Teil des vergangenen Geschäftsjahres und zum Teil auf den Durchschnitt der letzten drei Geschäftsjahre. Eine variable Vergütung fiel für das Geschäftsjahr 2016 nicht an. Die Festvergütung wird in monatlichen Raten ausgezahlt. Zusagen auf Leistungen, die für den Fall der vorzeitigen oder regulären Beendigung der Tätigkeit als Vorstandsmitglied gewährt werden, sind in dem Vorstandsvertrag - außer für den Fall eines Kontrollwechsels - nicht vereinbart.

Gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 21. Juli 2016 wurde die Vergütung des Aufsichtsrats reduziert. Jedes Aufsichtsratsmitglied hat ab Beginn des Geschäftsjahres 2016 Anspruch auf eine feste Vergütung von TEUR 10 p.a..

Die Vergütungen von Vorstand und Aufsichtsrat sind auch im Konzernabschluss unter Ziffer 10.4 individuell aufgeführt.

Übernahmerelevante Angaben gemäß § 315 Abs. 4 HGB

Das gezeichnete Kapital der Hesse Newman Capital AG in Höhe von TEUR 100 ist eingeteilt in 100.000 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien. Der Stimmrechtsanteil der SBW Schweizer Beteiligungs-Werte AG, Zürich/Schweiz, an der Hesse Newman Capital AG beträgt zum 31. Dezember 2016 84,99 Prozent (Vorjahr: 83,99 Prozent). Diese Stimmrechtsanteile sind Klaus Mutschler, Zürich/Schweiz, zuzurechnen.

Beschränkungen bezüglich der Ausübung von Stimmrechten oder der Übertragung von Aktien sind nicht bekannt. Es bestehen keinerlei Stimmrechtskontrollen. Des Weiteren liegen keine Aktien mit Sonderrechten vor, die Kontrollbefugnisse begründen könnten. Über die Ernennung und die Abberufung von Mitgliedern des Vorstands entscheidet gemäß §§ 84 und 108 AktG der Aufsichtsrat mit einfacher Mehrheit.

Satzungsänderungen werden durch die Hauptversammlung vorgenommen (§§ 133, 179 AktG). Die Hesse Newman Capital AG hat in § 9 Ziffer 4 ihrer Satzung von der in § 179 Abs. 1 S. 2 AktG vorgesehenen Möglichkeit Gebrauch gemacht, Satzungsänderungen, die nur die Fassung betreffen, dem Aufsichtsrat zu übertragen. § 9 Ziffer 3 der Satzung sieht vor, dass die Beschlüsse der Hauptversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit und, soweit eine Kapitalmehrheit erforderlich ist, mit einfacher Kapitalmehrheit gefasst werden, falls nicht das Gesetz oder die Satzung zwingend etwas anderes vorschreiben.

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 19. Juni 2015 wurde der Vorstand gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt, bis zum 18. Juni 2020 maximal 200.000 Aktien der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats zurückzuerwerben. Aufgrund der in 2016 erfolgten Kapitalherabsetzung auf TEUR 100 ist der Erwerb von eigenen Aktien nicht mehr im beschlossenen Umfang ausübbar.

Der Vorstand ist zur Ausgabe neuer Aktien lediglich auf Basis eines Beschlusses der Hauptversammlung befugt. Der Vorstand ist durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 19. Juni 2015 ermächtigt, das Grundkapital bis zum 18. Juni 2020 durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und Sacheinlagen einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu TEUR 1.000 zu erhöhen. Das Bezugsrecht der Aktionäre kann mit Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden.

Im Falle eines Kontrollwechsels des Unternehmens hat der Vorstand ein einmaliges Sonderkündigungsrecht.

Die im Konzernabschluss unter Ziffer 7.13 dargestellte Finanzierung über TEUR 697 ist im Falle eines Kontrollwechsels mit einer Frist von sechs Wochen zu einem beliebigen Datum kündbar.

Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGB

Die Erklärung zur Unternehmensführung wird auf der Homepage von Hesse Newman Capital (www.hesse-newman.de) veröffentlicht. Sie ist ferner im Geschäftsbericht in einem gesonderten Abschnitt enthalten.

Schlusserklärung des Vorstands gemäß § 312 Abs. 3 AktG

Der Vorstand der Hesse Newman Capital AG hat für das Geschäftsjahr 2016 einen Abhängigkeitsbericht für alle Beziehungen zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG erstellt.

Der Vorstand gibt in diesem Bericht die folgende Schlusserklärung ab:

"Unsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die dem Vorstand in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden."

 

Hamburg, 31. März 2017

Der Vorstand

Anja Steffens

Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2016

Konzernbilanz zum 31. DEZEMBER 2016

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in TEUR Ziffer 31.12.2016 31.12.2015
VERMÖGENSWERTE      
Langfristige Vermögenswerte      
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 7.1 211 182
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 7.2 17 17
Immaterielle Vermögenswerte 7.3 16 31
Sachanlagen 7.4 7 21
    251 251
Kurzfristige Vermögenswerte      
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 7.5 1.070 1.280
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte 7.6 252 326
Forderungen gegen nahestehende Unternehmen und Personen 7.7 170 170
Laufende Ertragsteuererstattungsansprüche 7.8 10 11
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 7.9 - 6
    1.502 1.793
Summe Vermögenswerte   1.753 2.044
EIGENKAPITAL      
Gezeichnetes Kapital 7.10 100 2.000
Rücklagen1) 7.11 452 -1.043
Den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zustehendes Kapital und Rücklagen   552 957
Nicht beherrschende Gesellschafter1) 7.12 - -3
    552 954
SCHULDEN      
Langfristige Schulden      
Finanzschulden 7.13 697 -
Latente Steuerschulden 7.14 1 1
    698 1
Kurzfristige Schulden      
Finanzschulden 7.13 - 197
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 7.15 492 859
Rückstellungen 7.16 10 30
Laufende Ertragsteuerschulden 7.17 1 3
    503 1.089
Summe Schulden   1.201 1.090
Summe Eigenkapital und Schulden   1.753 2.044

Die Erläuterungen auf den Seiten 45 bis 71 sind ein integraler Bestandteil dieses Konzernabschlusses.

1) Vergleichszahlen angepasst, siehe Ziffer 2.5

KONZERNGESAMTERGEBNISRECHNUNG FÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2016

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in TEUR Ziffer 2016 2015
Umsatzerlöse 8.1 1.086 1.287
Materialaufwand 8.2 -736 -952
Personalaufwand 8.3 -239 -482
Abschreibungen und Wertminderungen 7.3-7.4 -30 -63
Sonstige betriebliche Erträge 8.4 376 1.327
Sonstige betriebliche Aufwendungen 8.5 -817 -1.604
Ergebnis aus Gemeinschafts- und assoziierten Unternehmen 8.6 -121 -179
Ergebnis der operativen Geschäftstätigkeit   -481 -666
Finanzerträge 8.7 2 76
Finanzaufwand 8.8 -21 -70
Ergebnis vor Ertragsteuern   -500 -660
Ertragsteuern 8.9 -2 -3
Jahresfehlbetrag/Konzerngesamtergebnis   -502 -663
davon entfallen auf:      
Gesellschafter des Mutterunternehmens   -502 -663
Nicht beherrschende Gesellschafter   - -
Ergebnis je Aktie, das den Aktionären des Mutterunternehmens im Geschäftsjahr zusteht (in EUR je Aktie) 8.10 -5,02 -6,63

Die Erläuterungen auf den Seiten 45 bis 71 sind ein integraler Bestandteil dieses Konzernabschlusses.

KONZERNEIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG FÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2016

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Mutterunternehmen
in TEUR Ziffer Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Nicht beherrschende Gesellschafter Summe Eigenkapital
Stand 1. Januar 2015   2.000 12.256 -12.368 -227 1.661
Entkonsolidierung   - - - -40 -40
Verrechnung Minderheiten 2.5     -269 269 -
Entnahme Kapitalrücklage   - -34 34 - -
Anteilserwerb von nicht beherrschenden Gesellschaftern   - - - -4 -4
Rundung auf TEUR     -1 2 -1 -
Konzerngesamtergebnis   - - -663 - -663
Stand 31. Dezember 2015   2.000 12.221 -13.264 -3 954
Stand 1. Januar 2016   2.000 12.221 -13.264 -3 954
Kapitalherabsetzung 7.10 -1.900 900 1.000 - -
Einzahlung Kapitalrücklage 7.11 - 100 - - 100
Entkonsolidierung 3.1 - - -3 3 -
Entnahme Kapitalrücklage 7.11 - -381 381 - -
Konzerngesamtergebnis   - - -502 - -502
Stand 31. Dezember 2016   100 12.840 -12.388 - 552

Die Erläuterungen auf den Seiten 45 bis 71 sind ein integraler Bestandteil dieses Konzernabschlusses.

KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DEN ZEITRAUM VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2016

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in TEUR Ziffer 2016 2015
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit      
Konzernjahresergebnis vor Ergebnis aus Gemeinschafts- und assoziierten Unternehmen, Zinsen und Ertragsteuern 9.2 -360 -487
Abschreibungen und Wertminderungen auf langfristige Vermögenswerte 7.3-7.4 30 63
Gewinn aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten   -10 -
Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstiger Vermögenswerte   72 123
Veränderung der Forderungen gegen nahestehende Unternehmen und Personen   - -5
Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten   -315 -61
Veränderung der Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen und Personen   - -200
Veränderung der Rückstellungen   -16 -74
Gezahlte Ertragsteuern   -10 -11
Erhaltene Ertragsteuern   7 -
Gezahlte Zinsen 8.8 -21 -59
Erhaltene Zinsen 8.7 2 85
Erhaltene Dividenden und Auszahlungen   1 1
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 9.3 -56 -28
Nettomittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit   -676 -653
Cashflow aus der Investitionstätigkeit      
Auszahlungen für:      
Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 7.3 - -1
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte und nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 7.1 -150 -155
Erwerb von Anteilen an Tochterunternehmen   - -4
Einzahlungen aus Abgängen von:      
Sachanlagen   10 -
Sonstigen finanziellen Vermögenswerten 7.9 6 104
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte   - 6
Nettomittelabfluss aus der Investitionstätigkeit   -134 -50
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit      
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzschulden Dritte 7.13 500 680
Einzahlungen Kapitalrücklage nahestehende Unternehmen 7.11 100 -
Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzschulden Dritte   - -250
Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzschulden nahestehende Personen   - -956
Nettomittelzufluss/-abfluss aus der Finanzierungstätigkeit   600 -526
Konsolidierungsbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds   - -329
Nettoabnahme des Finanzmittelfonds   -210 -1.558
Finanzmittelfonds am 1. Januar 9.1 1.280 2.838
Finanzmittelfonds am 31. Dezember 9.1 1.070 1.280

Die Erläuterungen auf den Seiten 45 bis 71 sind ein integraler Bestandteil dieses Konzernabschlusses.

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2016

1 Grundlegende Information

Die Hesse Newman Capital AG (nachfolgend: "die Gesellschaft") ist eine in Deutschland ansässige Aktiengesellschaft, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der Registernummer HRB 93076. Eingetragener Sitz und Hauptsitz der Gesellschaft ist Kaiser-Wilhelm-Straße 85 in 20355 Hamburg. Die Hesse Newman Capital AG ist im geregelten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet. Die Hesse Newman Capital AG und ihre Tochtergesellschaften werden nachfolgend als "Hesse Newman Capital" oder "der Konzern" bezeichnet.

Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb, die Veräußerung sowie das Halten und Verwalten von Beteiligungen an Unternehmen im In- und Ausland, insbesondere solchen, die als Kapitalverwaltungsgesellschaft tätig sind oder Dienstleistungen wie die Finanzanlagen- oder Fremdkapitalvermittlung oder die Vermittlung des Abschlusses von Versicherungsverträgen erbringen oder aber als persönlich haftende Gesellschafterin, geschäftsführende Kommanditistin oder Treuhandkommanditistin für Gesellschaften fungieren, deren Zusammenfassung unter einheitlicher Leitung sowie das Halten und Verwalten eigenen Vermögens.

Darüber hinaus ist Unternehmensgegenstand die Übernahme von Dienstleistungen und Verwaltungsaufgaben für Unternehmen, insbesondere in den Bereichen Asset- und Portfoliomanagement, Datenerfassung, Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung, Kundenauftragsabwicklung sowie Vertrags- und Bestandsverwaltung.

Die Tätigkeitsbereiche der Tochtergesellschaften sind unter Ziffer 3 dargestellt.

Dieser Konzernabschluss wurde am 31. März 2017 vom Vorstand der Hesse Newman Capital AG zur Veröffentlichung freigegeben.

2 Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die bei der Erstellung des vorliegenden Konzernabschlusses angewendet wurden, sind im Folgenden dargestellt. Die beschriebenen Methoden wurden stetig auf die dargestellten Berichtsperioden angewendet, sofern nichts anderes angegeben ist.

2.1 Grundlagen der Abschlusserstellung

Die Hesse Newman Capital AG unterliegt der Verpflichtung zur Aufstellung eines Konzernabschlusses gemäß § 290 HGB. Als börsennotiertes Unternehmen ist die Hesse Newman Capital AG infolge von Artikel 4 der Verordnung (EG) Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 19. Juli 2002 dazu verpflichtet, den Konzernabschluss gemäß § 315a HGB nach internationalen Rechnungslegungsstandards aufzustellen. Dieser Konzernabschluss wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) verabschiedeten und von der EU übernommenen International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Die verpflichtend anzuwendenden Standards in deutscher Sprache können der am 3. November 2008 von der EU erlassenen Verordnung (EG) Nr. 1126/2008, zuletzt geändert am 22. November 2016, entnommen werden.

Darüber hinaus werden die vom nationalen Gesetzgeber geforderten und in § 315a Abs. 1 HGB genannten ergänzenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie die vom Aktiengesetz geforderten rechtsformspezifischen Vorschriften beachtet.

Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgte auf Basis historischer Anschaffungskosten, erweitert durch die Marktbewertung von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten. Historische Anschaffungskosten basieren im Allgemeinen auf dem beizulegenden Zeitwert der im Austausch für den Vermögenswert entrichteten Gegenleistung.

Der beizulegende Zeitwert ist der Preis, der in einem geordneten Geschäftsvorfall zwischen Marktteilnehmern am Bewertungsstichtag für den Verkauf eines Vermögenswerts eingenommen bzw. für die Übertragung einer Schuld gezahlt werden würde. Dabei werden die Merkmale des betreffenden Vermögenswerts bzw. der Schuld berücksichtigt, die ein Marktteilnehmer bei der Preisbildung ebenfalls in das Bewertungskalkül einbeziehen würde. Der Preis ist entweder am Markt beobachtbar oder wird mittels einer Bewertungsmethode geschätzt.

Der beizulegende Zeitwert ist nicht immer als Marktpreis verfügbar. Es werden folgende Stufen für die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts eines Vermögenswerts oder einer Schuld unterschieden:

Ebene 1: Es existieren auf einem aktiven Markt verwendete Marktpreise für identische Vermögenswerte und Schulden, welche unangepasst verwendet werden können.

Ebene 2: Es lassen sich Inputfaktoren außer den in Ebene 1 aufgeführten Markpreisen beobachten, die entweder direkt als Preise oder indirekt von Preisen ableitbar sind.

Ebene 3: Es werden nicht auf Marktdaten basierende Faktoren für die Bewertung verwendet.

Die Aufstellung von im Einklang mit den IFRS stehenden Konzernabschlüssen erfordert Schätzungen. Des Weiteren macht die Anwendung der unternehmensweiten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Wertungen des Managements erforderlich. Bereiche mit höheren Beurteilungsspielräumen oder höherer Komplexität oder Bereiche, bei denen Schätzungen von entscheidender Bedeutung für den Konzernabschluss sind, sind unter Ziffer 5 aufgeführt.

2.2 Erstmalig angewendete neue Standards

Hesse Newman Capital berücksichtigt im Konzernabschluss Standards, Änderungen und Interpretationen, wenn diese vor Freigabe des Abschlusses durch die EU-Kommission angenommen wurden und verpflichtend anzuwenden sind. Eine vorzeitige Anwendung von Standards und Interpretationen erfolgt grundsätzlich nicht.

Im Vergleich zum IFRS-Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 wurden folgende neue Standards erstmalig angewendet:

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Standard/ Interpretation Bezeichnung des Standards bzw. der Interpretation (neu oder geändert) Veröffentlichung IASB EU- Endorsement Inkrafttreten EU
IFRS 11 Bilanzierung von Erwerben von Anteilen an einer gemeinsamen Geschäftstätigkeit 06.05.14 24.11.15 2016
IFRS 10, IFRS 12, IAS 28 Investmentgesellschaften: Anwendung der Konsolidierungsausnahme 18.12.14 22.09.16 2016
IAS 16/IAS 38 Klarstellung von Abschreibungsmethoden für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 12.05.14 02.12.15 2016
IAS 16 / IAS 41 Landwirtschaft: Fruchttragende Pflanzen 30.06.14 23.11.15 2016
IAS 27 Equity-Methode im separaten Einzelabschluss 12.08.14 18.12.15 2016
Diverse Annual Improvement Projekt 2012-2014 25.09.14 15.12.15 2016
IAS 1 Darstellung des Abschlusses 18.12.14 18.12.15 2016

Die Änderung an IFRS 11 regelt für Erwerber von Anteilen an einem gemeinsamen Geschäftsbetriebs gemäß IFRS 3, dass IFRS 3 und alle übrigen IFRS Standards anzuwenden sind, sofern diese nicht im Widerspruch mit dem Standard IFRS 11 stehen.

Die Änderungen an IFRS 10 und 12 sowie an IAS 28 betreffen Detailregelungen für Mutterunternehmen in der Form von Investmentgesellschaften.

Mit den Änderungen an IAS 16 und IAS 38 werden umsatzbasierte Abschreibungsmethoden nur noch im Ausnahmefall zugelassen.

Die Änderungen am IAS 27 "Equity-Methode im separaten Abschluss" lassen für Anteile an Tochterunternehmen, Joint Ventures und assoziierten Unternehmen die Anwendung der Equity-Methode im Einzelabschluss neben der Bewertung zu Anschaffungskosten als Option zu.

Im Rahmen des Annual Improvement Projekts 2012-2014 wurden die Standards IFRS 5, IFRS 7 (mit Folgeänderung an IFRS 1), IAS 19 und IAS 34 geändert. Die Änderungen betreffen im Wesentlichen Klarstellungen zu einzelnen Detailregelungen.

Die Änderungen am IAS 1 "Darstellung des Abschlusses" betreffen Verbesserungen von Ausweis- und Angabevorschriften, um Missverständnisse beim Bilanzleser bei Ermessensausübungen zu vermeiden.

Die erstmalige Anwendung der oben angegebenen Standards hatte keine Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.

2.3 Standards, Interpretationen und Änderungen, die nicht vorzeitig angewendet wurden

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Standard/ Interpretation Bezeichnung des Standards bzw. der Interpretation (neu oder geändert) Veröffentlichung IASB EU-Endorsement Inkrafttreten EU
IFRS 9 Finanzinstrumente: Klassifizierung und Bewertung 24.07.14 22.11.16 2018
IFRS 15 Erlöse aus Verträgen mit Kunden 06.05.14 22.09.16 2018

Der am 24. Juli 2014 neu herausgegebene Standard IFRS 9 hat die vorherige Veröffentlichung vom 16. Dezember 2011 ersetzt und führt die Projektteile "Klassifizierung und Bewertung" und "Wertminderung und Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen" zusammen. Kernstück ist die Einführung eines neuen Bewertungsmodells für zu erwartende Verluste.

Der IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" führt ein fünfstufiges Prinzipienmodell zur Erlöserfassung mit detaillierten Leitlinien und umfassenden Angabepflichten ein. Dieser Standard soll IAS 18 "Erlöse" und IAS 11 "Fertigungsaufträge" sowie diverse Einzelregelungen ersetzen.

Die Auswirkungen der vorgenannten Standards und Änderungen werden derzeit untersucht. Zurzeit werden keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss von Hesse Newman Capital erwartet, da der Konzern im Wesentlichen Umsatzerlöse aus vertraglich vereinbarten Dienstleistungen erzielt.

2.4 Standards, Interpretationen und Änderungen, die noch nicht von der EU-Kommission übernommen wurden

Im Folgenden werden die vom IASB bis zum Geschäftsjahresende 2016 veröffentlichten Standards, Änderungen und Interpretationen aufgeführt, welche mangels Annahme durch die EU-Kommission noch nicht angewendet wurden:

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Standard/ Interpretation Bezeichnung des Standards bzw. der Interpretation (neu oder geändert) Veröffentlichung IASB Inkrafttreten
IFRS 14 Regulatorische Abgrenzungsposten 30.01.14 2016
IFRS 10 IAS 28 Veräußerung oder Einbringung von Vermögenswerten zwischen einem Investor und einem assoziierten Unternehmen oder Joint Venture 11.09.14 n.a.
IFRS 16 Leasingverhältnisse 13.01.16 2019
IAS 12 Ertragsteuern: Ansatz von Vermögenswerten aus latenten Steuern für nicht realisierte Verluste 19.01.16 2017
IAS 7 Kapitalflussrechnung: Angabeninitiative - Überleitung von Schulden aus Finanzierungstätigkeiten 29.01.16 2017
IFRS 15 Erlöse aus Verträgen mit Kunden: Klarstellung 12.04.16 2018
IFRS 2 Anteilsbasierte Vergütungen: Klarstellung der Klassifizierung und Bewertung von Geschäftsvorfällen mit anteilsbasierter Vergütung 20.06.16 2018
IFRS 4 Versicherungsverträge: Anwendung von IFRS 9 "Finanzinstrumente" gemeinsam mit IFRS 4 "Versicherungsverträge" 12.09.16 2018
diverse Annual Improvement Project 2014-2016 08.12.16 2017 / 2018
IFRIC 22 Transaktionen in fremder Währung und im Voraus gezahlte Gegenleistungen 08.12.16 2018
IAS 40 Übertragung von als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien 08.12.16 2018

Mit IFRS 14 "Regulatorische Abgrenzungsposten" wird einem Unternehmen, das ein IFRS-Erstanwender ist, gestattet, mit einigen begrenzten Einschränkungen regulatorische Abgrenzungsposten weiter zu bilanzieren, die es nach seinen vorher angewendeten Rechnungslegungsgrundsätzen in seinem Abschluss erfasst hat.

Mit den Änderungen an den Standards IFRS 10 sowie IAS 28 sollen Inkonsistenzen bei Transaktionen zwischen einem Investor und einem assoziierten Unternehmen oder einem Gemeinschaftsunternehmen beseitigen. Eine vollständige Erlösrealisierung von Transaktionen soll nur bei der Übertragung eines Geschäftsbetriebs erfolgen; in allen anderen Fällen ist eine Teilerfolgserfassung vorgesehen. Der IASB hat den erstmaligen Erstanwendungszeitpunkt auf unbestimmte Zeit verschoben.

Der neu herausgegebene Standard IFRS 16 "Leasingverhältnisse" bestimmt, dass Leasingnehmer mit wenigen Ausnahmefällen Leasingverhältnisse zu bilanzieren haben. Hierbei wird der Ansatz eines Vermögenswertes aus dem Nutzungsrecht sowie der Ansatz einer Leasingverbindlichkeit aus dem Barwert der Leasingzahlungen verlangt.

Die Änderungen im Standard IAS 12 "Ertragsteuern" enthalten Klarstellungen über den Ansatz von latenten Steueransprüchen für nicht realisierte Verluste. Beim Standard IAS 7 "Kapitalflussrechnung" wurden weitere Angabepflichten aufgenommen, die die Veränderung des Cashflows aus Finanzierungstätigkeit näher erläutern.

Die Änderungen am Standard IFRS 15 "Erlöse aus Verträge mit Kunden" adressieren die Themenbereich Identifizierung von Leistungsverpflichtungen, Prinzipal/Agent-Erwägungen sowie Lizenzen.

Der Standard IFRS 2 "Anteilsbasierte Vergütungen" wurde um Leitlinien zu in bar erfüllter anteilsbasierter Vergütungen, die eine Leistungsbedingung beinhalten, ergänzt. Weitere Regelungen adressieren anteilsbasierte Vergütungen, die mit Steuereinbehalt erfüllt werden.

Die Änderungen an IFRS 4 "Versicherungsverträge" gewähren Unternehmen, die Versicherungsverträge begeben, die Option, die Regelungen des IFRS 9 später anzuwenden oder Aufwendungen und Erträge aus qualifizierenden Vermögenswerten in das sonstige Gesamtergebnis umzuklassifizieren.

Im Annual Improvement Project 2014-2016 werden kleinere Änderungen an den Standards IFRS 1 "Erstmalige Anwendung der IFRS", IFRS 12 "Angaben zu Beteiligungen an anderen Unternehmen" sowie IAS 28 "Anteile an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures" vollzogen.

IFRIC 22 "Transaktionen in fremder Währung" wurde ergänzt um Vorschriften, die die bilanzielle Behandlung regeln, falls der Erhalt und die Zahlung der Gegenleistung vor der Erfassung des Vermögenswertes als Aufwand oder Ertrag liegen.

Die Änderungen am IAS 40 "Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien" regeln den Ausweis einer Immobilie als Vorräte oder als Finanzinvestition gehaltene Immobilien. Ein Zu- oder Abgang aus dem Bestand der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien darf nur erfolgen, falls es Belege für eine Nutzungsänderung gibt.

Der Konzern plant für 2017, die möglichen Auswirkungen der vorstehenden Änderungen auf den Konzernabschluss zu beurteilen.

2.5 Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und Anpassung der Vergleichszahlen

Gegenüber dem Vorjahr wurden die Bewertungsmethoden konsistent angewendet. Änderungen von Bewertungsmethoden wurden nicht vorgenommen.

Die Vergleichszahlen 2015 wurden wie folgt angepasst: Ausgewiesene Minderheitenanteile im Eigenkapital in Höhe von TEUR -269 wurden umgegliedert in die Rücklagen.

Die Minderheiten entfallen auf die Anfang 2015 entkonsolidierte Hesse Newman Immobilienmangement GmbH. Der Vorstand ist zu der Auffassung gelangt, dass nach einer Entkonsolidierung der Ausweis von diesbezüglichen Minderheitenanteilen am Eigenkapital mit den Rücklagen zu verrechnen ist.

2.6 Tochterunternehmen

Tochterunternehmen sind alle von der Gesellschaft beherrschten Unternehmen. Die Gesellschaft erlangt die Beherrschung, wenn sie

die Verfügungsmacht über das Unternehmen ausüben kann,

schwankenden Renditen aus dem Tochterunternehmen ausgesetzt ist,

die Renditen aufgrund ihrer Verfügungsmacht der Höhe nach beeinflussen kann.

Eine Neueinschätzung der genannten Kriterien erfolgt regelmäßig bei Veränderungen der zugrundeliegenden Parameter.

Beherrschung wird regelmäßig begleitet von einem Stimmrechtsanteil an dem Tochterunternehmen von mehr als 50 Prozent. Bei der Beurteilung, ob Kontrolle vorliegt, werden Existenz und Auswirkung potenzieller Stimmrechte, die aktuell ausübbar oder umwandelbar sind, Rechte aus anderen vertraglichen Vereinbarungen und sonstige Indizien für eine Beherrschungsmöglichkeit (z.B. Präsenzmehrheit Gesellschafterversammlung / Abstimmungsverhalten in der Vergangenheit) berücksichtigt.

Tochterunternehmen werden zum Zeitpunkt der Beherrschungserlangung durch das Mutterunternehmen mittels Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen. Sie werden zum Zeitpunkt der Beendigung der Beherrschung entkonsolidiert. Ergebnisse der Tochterunternehmen, die zwischen Beginn und Ende der Beherrschung anfallen, werden vollständig in der Konzerngewinn- und verlustrechnung bzw. dem sonstigen Konzernergebnis erfasst. Die Ergebnisbestandteile und die Bestandteile der sonstigen Konzernergebnisse werden vollständig dem Mutterunternehmen sowie den nicht beherrschenden Gesellschaftern zugewiesen, auch wenn die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter einen negativen Saldo aufweisen.

Die Bilanzierung erworbener Tochterunternehmen erfolgt nach der Erwerbsmethode. Die Anschaffungskosten des Erwerbs entsprechen dem beizulegenden Zeitwert der hingegebenen Vermögenswerte, der ausgegebenen Eigenkapitalinstrumente und der entstandenen bzw. übernommenen Schulden zum Transaktionszeitpunkt. Im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses identifizierbare Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten werden bei der Erstkonsolidierung mit ihren beizulegenden Zeitwerten erfasst, unabhängig vom Umfang der nicht beherrschenden Anteile. Der Überschuss der Anschaffungskosten des Tochterunternehmens über den Anteil des Konzerns an dem zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Nettovermögen wird als Geschäfts- oder Firmenwert angesetzt. Sind die Anschaffungskosten - auch nach nochmaliger Beurteilung - geringer als das zum beizulegenden Zeitwert bewertete Nettovermögen des erworbenen Tochterunternehmens, wird der Unterschiedsbetrag ertragswirksam direkt in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Mit dem Unternehmenszusammenschluss verbundene Transaktionskosten werden als Aufwand in der jeweiligen Periode der Entstehung der Kosten erfasst.

Der Konzern behandelt Transaktionen mit nicht beherrschenden Gesellschaftern wie Transaktionen mit Eigenkapitaleignern des Konzerns. Beim Erwerb von Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter wird die Differenz zwischen dem gezahlten Betrag und dem erworbenen Anteil des Buchwerts der Nettovermögenswerte des Tochterunternehmens im Eigenkapital erfasst. Gewinne oder Verluste bei Veräußerungen an nicht beherrschenden Gesellschaftern werden ebenfalls im Eigenkapital erfasst.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden von Tochtergesellschaften wurden, sofern notwendig, geändert, um eine konzerneinheitliche Bilanzierung zu gewährleisten.

Alle konzerninternen Vermögenswerte, Schulden, Eigenkapital, Erträge, Aufwendungen und Cashflows im Zusammenhang mit Geschäftsvorfällen zwischen Konzernunternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.

2.7 Assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen

Ein assoziiertes Unternehmen ist ein Unternehmen, bei welchem der Konzern über maßgeblichen Einfluss verfügt. Maßgeblicher Einfluss ist die Möglichkeit, an den finanz- und geschäftspolitischen Entscheidungen des Beteiligungsunternehmens mitzuwirken, nicht aber die Beherrschung oder die gemeinschaftliche Führung der Entscheidungsprozesse.

Ein Gemeinschaftsunternehmen ist eine gemeinsame Vereinbarung, bei der die Parteien, die gemeinschaftlich die Führung über die Vereinbarung ausüben, Rechte am Nettovermögen des Gemeinschaftsunternehmens besitzen. Gemeinschaftliche Führung ist die vertraglich vereinbarte Teilhabe an der Beherrschung über eine Vereinbarung, die nur dann besteht, wenn Entscheidungen über die maßgeblichen Tätigkeiten die einstimmige Zustimmung der an der gemeinschaftlichen Führung beteiligten Parteien erfordern.

Die Anteile des Konzerns an einem assoziierten Unternehmen oder einem Gemeinschaftsunternehmen werden nach der Equity-Methode bilanziert. Demnach werden bei Erwerb die Anschaffungskosten angesetzt. Der Anteil des Konzerns an einem assoziierten Unternehmen oder einem Gemeinschaftsunternehmen umfasst weiterhin den beim Erwerb entstandenen Geschäfts- oder Firmenwert nach Berücksichtigung kumulierter Wertminderungen.

Der Anteil des Konzerns an Ergebnissen von assoziierten Unternehmen oder von Gemeinschaftsunternehmen wird vom Zeitpunkt des Erwerbs an in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, der Anteil an Veränderungen des sonstigen Ergebnisses entsprechend in den Konzernrücklagen. Die kumulierten Veränderungen nach Erwerb werden jeweils gegen den Beteiligungsbuchwert verrechnet. Wenn der Verlustanteil des Konzerns an einem assoziierten Unternehmen oder einem Gemeinschaftsunternehmen den Anteil des Konzerns an diesem Unternehmen unter Hinzurechnung anderer ungesicherter Forderungen übersteigt, werden keine weiteren Verluste erfasst, es sei denn, Konzernunternehmen sind für das assoziierte Unternehmen oder das Gemeinschaftsunternehmen Verpflichtungen eingegangen oder haben für das Unternehmen Zahlungen geleistet.

Unrealisierte Gewinne aus Transaktionen zwischen Konzernunternehmen und assoziierten Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen werden entsprechend dem Anteil des Konzerns an dem assoziierten Unternehmen bzw. dem Gemeinschaftsunternehmen eliminiert. Das Gleiche gilt für unrealisierte Verluste, es sei denn, die Transaktion deutet auf eine Wertminderung des übertragenen Vermögenswerts hin.

Der Abschlussstichtag des Konzerns stimmt mit dem Abschlussstichtag des einbezogenen assoziierten Unternehmens und dem Gemeinschaftsunternehmen überein. Soweit erforderlich und wesentlich werden Anpassungen an konzerneinheitliche Rechnungslegungsmethoden vorgenommen.

Nach Anwendung der Equity-Methode ermittelt der Konzern, ob es erforderlich ist, einen Wertminderungsaufwand für seine Anteile an einem assoziierten Unternehmen oder einem Gemeinschaftsunternehmen zu erfassen. Der Konzern ermittelt an jedem Abschlussstichtag, ob objektive Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass der Anteil an einem assoziierten Unternehmen oder einem Gemeinschaftsunternehmen wertgemindert sein könnte. Liegen solche Anhaltspunkte vor, so wird die Höhe der Wertminderung als Differenz zwischen dem erzielbaren Betrag des Anteils am assoziierten Unternehmen oder am Gemeinschaftsunternehmen und dem Buchwert ermittelt und dann der Verlust als "Anteil am Ergebnis von assoziierten Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen" erfolgswirksam erfasst.

Bei Verlust des maßgeblichen Einflusses auf ein assoziiertes Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen bewertet der Konzern alle Anteile, die er am ehemaligen assoziierten Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen behält, zum beizulegenden Zeitwert. Unterschiedsbeträge zwischen dem Buchwert des Anteils am assoziierten Unternehmen oder Gemeinschaftsunternehmen zum Zeitpunkt des Verlusts des maßgeblichen Einflusses und dem beizulegenden Zeitwert der behaltenen Anteile sowie den Veräußerungserlösen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

2.8 Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und aufgegebene Geschäftsbereiche

Langfristige Vermögenswerte (oder Gruppen von Vermögenswerten und Schulden) werden als zur Veräußerung gehalten klassifiziert und zum niedrigeren Wert aus Buchwert oder beizulegendem Zeitwert abzüglich Verkaufskosten bewertet, wenn ihr Buchwert im Wesentlichen durch einen Verkauf erlöst wird statt durch fortgesetzte betriebliche Nutzung.

2.9 Währung und Darstellungsgenauigkeit

Die funktionale Währung ist die Währung des primären wirtschaftlichen Umfelds, in dem das Unternehmen operiert. Der Konzernabschluss ist in Euro aufgestellt. Diese Währung repräsentiert die funktionale Währung und die Berichtswährung des Unternehmens. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind - falls nicht anders angegeben - alle Beträge in TEUR dargestellt; hierdurch können Rundungsdifferenzen entstehen.

Fremdwährungstransaktionen werden mit dem Wechselkurs zum Transaktionszeitpunkt in die funktionale Währung umgerechnet. Gewinne und Verluste, die aus der Erfüllung solcher Transaktionen sowie aus der Umrechnung zum Stichtagskurs von in Fremdwährung geführten monetären Vermögenswerten und Schulden resultieren, werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Vermögenswerte werden grundsätzlich mit dem Briefkurs, Schulden mit dem Geldkurs zum Bilanzstichtag umgerechnet.

2.10 Sachanlagen

Vermögenswerte des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über die wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Anschaffungskosten enthalten die direkt dem Erwerb zurechenbaren Aufwendungen. Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Sachanlagevermögens werden als Unterschiedsbetrag zwischen den Veräußerungserlösen und den Buchwerten der Sachanlagen unter den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen konzerneinheitlich unter Verwendung der linearen Methode. Für Betriebs- und Geschäftsausstattung werden Nutzungsdauern zwischen drei und 13 Jahren verwendet. Die Restbuchwerte und die jeweiligen wirtschaftlichen Nutzungsdauern werden jährlich auf ihre Angemessenheit überprüft und gegebenenfalls angepasst.

2.11 Immaterielle Vermögenswerte

Der Geschäfts- oder Firmenwert stellt den Überschuss der Anschaffungskosten des Unternehmenserwerbs über den beizulegenden Zeitwert der Anteile des Mutterunternehmens am Nettovermögen des erworbenen Unternehmens zum Erwerbszeitpunkt dar. Ein durch Unternehmenserwerb entstandener Geschäfts- oder Firmenwert wird unter den immateriellen Vermögenswerten bilanziert. Ein Geschäfts- oder Firmenwert, der aus dem Erwerb eines assoziierten Unternehmens resultiert, ist im Buchwert der Beteiligung an assoziierten Unternehmen enthalten und wird infolgedessen nicht separat, sondern als Bestandteil des gesamten Buchwerts auf Wertminderung geprüft. Ein bilanzierter Geschäfts- oder Firmenwert wird einem jährlichen Werthaltigkeitstest unterzogen und mit seinen ursprünglichen Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Wertminderungen bewertet. Wertaufholungen sind unzulässig. Gewinne und Verluste aus der Veräußerung eines Unternehmens umfassen den Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwerts, der dem abgehenden Unternehmen zugeordnet ist.

Erworbene Softwarelizenzen werden mit ihren Anschaffungskosten zuzüglich der Kosten für die Versetzung in einen nutzungsbereiten Zustand aktiviert. Die gesamten Anschaffungskosten werden linear über die geschätzte Nutzungsdauer abgeschrieben (drei bis acht Jahre). Kosten, die mit der Aufrechterhaltung von Software verbunden sind, sowie Kosten für den Betrieb von unternehmenseigenen Websites werden zum Zeitpunkt ihres Anfalls als Aufwand erfasst.

Immaterielle Vermögenswerte, die im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworben wurden, werden identifiziert und gesondert vom Geschäfts- oder Firmenwert erfasst, sobald sie die Definition eines immateriellen Vermögenswerts erfüllen und ihr beizulegender Zeitwert verlässlich bestimmt werden kann.

2.12 Finanzielle Vermögenswerte

Finanzielle Vermögenswerte sind zu erfassen, wenn ein Konzernunternehmen Vertragspartei eines Finanzinstruments wird. Innerhalb der finanziellen Vermögenswerte werden folgende Kategorien unterschieden:

Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte

Kredite und Forderungen

Bis zur Endfälligkeit zu haltende finanzielle Finanzinvestitionen

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte

Die Klassifizierung erfolgt beim erstmaligen Ansatz und richtet sich nach dem jeweiligen Zweck, für den die finanziellen Vermögenswerte erworben wurden. Zu jedem Bilanzstichtag erfolgt eine Überprüfung der Angemessenheit der Klassifizierung. Folgende Kategorien sind für Hesse Newman Capital von Relevanz:

Kredite und Forderungen sind nichtderivative finanzielle Vermögenswerte mit fixen bzw. bestimmbaren Zahlungen, die nicht an einem aktiven Markt gehandelt werden. Sie entstehen, wenn der Konzern Geld oder Dienstleistungen direkt einem Schuldner bereitstellt, ohne die Absicht, diese Forderung zu handeln. Sie zählen zu den kurzfristigen Vermögens werten, soweit deren Fälligkeit nicht mehr als zwölf Monate nach dem Bilanzstichtag liegt. Ist dieses nicht der Fall, erfolgt ein Ausweis unter den langfristigen Vermögenswerten. Kredite und Forderungen sind in der Bilanz in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, in den Forderungen gegen nahestehende Unternehmen und Personen sowie in den sonstigen finanziellen Vermögenswerten enthalten. Darüber hinaus sind auch die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente dieser Kategorie zuzurechnen.

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte sind nichtderivative finanzielle Vermögenswerte, die dieser Kategorie entweder direkt zugeordnet wurden oder sich nicht in eine der anderen Kategorien einordnen lassen. Ausgewiesen werden hier insbesondere Beteiligungen. Sie sind den langfristigen Vermögenswerten zugeordnet, sofern das Management nicht die Absicht hat, diese innerhalb von zwölf Monaten nach dem Bilanzstichtag zu veräußern.

Alle Käufe und Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten werden zum Handelstag angesetzt, d.h. dem Tag, an dem sich der Konzern zum Kauf bzw. Verkauf des Vermögenswertes verpflichtet.

Kredite und Forderungen werden im Rahmen der Folgebewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Verwendung der Effektivzinsmethode und abzüglich etwaiger Wertminderungen angesetzt.

Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte werden anfänglich zu ihrem beizulegenden Zeitwert zuzüglich Transaktionskosten angesetzt und an den darauf folgenden Bilanzstichtagen mit den beizulegenden Zeitwerten (ohne Transaktionskosten) bilanziert. Aus der Veränderung des beizulegenden Zeitwerts resultierende nicht realisierte Gewinne und Verluste werden unter Berücksichtigung steuerlicher Auswirkungen in den Gewinnrücklagen erfasst. Dividenden auf zur Veräußerung verfügbare Eigenkapitalinstrumente sind mit der Entstehung des Rechtsanspruchs des Konzerns auf Zahlung erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung zu erfassen. Erhaltene Liquiditätsauszahlungen von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten, welche eine Beteiligung an einer Personengesellschaft darstellen, werden erfolgsneutral gegen den Bilanzansatz verrechnet.

Finanzielle Vermögenswerte, welche zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, sind für Zwecke der Bewertung in einer der drei folgenden Ebenen einzuordnen:

Ebene 1: Es existieren auf einem aktiven Markt verwendete Marktpreise für vergleichbare Finanzinstrumente, welche unangepasst verwendet werden können.

Ebene 2: Es lassen sich Inputfaktoren außer den in Ebene 1 aufgeführten Markpreisen beobachten, die entweder direkt als Preise oder indirekt von Preisen ableitbar sind.

Ebene 3: Es werden nicht auf Marktdaten basierende Faktoren für die Bewertung verwendet.

Zu jedem Bilanzstichtag wird überprüft, ob objektive Anhaltspunkte für eine Wertminderung eines finanziellen Vermögenswerts bzw. einer Gruppe finanzieller Vermögenswerte vorliegen. Bei Eigenkapitalinstrumenten, die als "Zur Veräußerung verfügbar" klassifiziert sind, wird ein wesentlicher oder andauernder Rückgang des beizulegenden Zeitwerts unter die Anschaffungskosten dieser Eigenkapitalinstrumente bei der Bestimmung der Wertminderung berücksichtigt. Bei einem derartigen Hinweis wird der kumulierte Verlust - gemessen als Differenz zwischen den Anschaffungskosten und dem aktuellen beizulegenden Zeitwert, abzüglich der für diesen finanziellen Vermögenswert in Vorperioden erfassten Wertminderungsverluste - aus dem Eigenkapital ausgebucht und in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Einmal in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Wertminderungsverluste von Eigenkapitalinstrumenten werden nicht ergebniswirksam rückgängig gemacht. Die beizulegenden Zeitwerte von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten werden anhand von Marktwerten oder mittels Discounted-Cashflow-Verfahren bestimmt, wobei ein marktüblicher und laufzeitkongruenter Abzinsungssatz zugrunde gelegt wird. Im Fall von Krediten und Forderungen werden erkennbare Ausfallrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt.

Finanzielle Vermögenswerte werden ausgebucht, wenn die Rechte auf Zahlungen aus dem finanziellen Vermögenswert erloschen sind und der Konzern im Wesentlichen alle Risiken und Chancen, die mit dem Eigentum verbunden sind, übertragen hat.

2.13 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen werden anfänglich zum beizulegenden Zeitwert bewertet und in der Folge zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode sowie unter Abzug von Wertminderungen bewertet. Dabei kommt die Effektivzinsmethode aus Wesentlichkeitsaspekten nur bei Forderungen zur Anwendung, welche eine Fälligkeit von mehr als zwölf Monaten haben. Eine Wertminderung bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird dann erfasst, wenn objektive Hinweise dafür vorliegen, dass die fälligen Forderungsbeträge nicht vollständig einzubringen sind. Die Höhe der Wertminderung bemisst sich als Differenz zwischen dem Buchwert der jeweiligen Forderung und dem Barwert der geschätzten zukünftigen Cashflows aus dieser Forderung, diskontiert mit dem Effektivzinssatz. Die Wertminderung wird erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Sofern eine Forderung uneinbringlich geworden ist, wird sie gegen den Restbuchwert der Forderung ausgebucht. Nachträgliche Zahlungseingänge auf vormals ausgebuchte Beträge werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung im sonstigen betrieblichen Ergebnis erfasst.

Bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen wird angenommen, dass der Nominalbetrag abzüglich Wertberichtigungen dem beizulegenden Zeitwert entspricht.

2.14 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente werden zu Anschaffungskosten bewertet und umfassen Bargeld, Sichteinlagen sowie andere kurzfristige und hochliquide finanzielle Vermögenswerte mit einer ursprünglichen Laufzeit von maximal drei Monaten.

2.15 Eigenkapital

Stammaktien werden als Eigenkapital klassifiziert. Forderungsverzichte von Aktionären werden nicht ertragswirksam vereinnahmt, sondern als Einlage in der Kapitalrücklage erfasst. Kosten, welche direkt der Ausgabe von neuen Aktien oder Optionen zuzurechnen sind, werden im Eigenkapital netto nach Steuern als Abzug von den Emissionserlösen berücksichtigt.

2.16 Verbindlichkeiten und Finanzschulden

Verbindlichkeiten und Finanzschulden werden bei ihrem erstmaligen Ansatz zum beizulegenden Zeitwert nach Abzug von Transaktionskosten angesetzt. In den Folgeperioden erfolgt die Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode; jede Differenz zwischen Auszahlungsbetrag (nach Abzug von Transaktionskosten) und Rückzahlungsbetrag wird über die Laufzeit unter Anwendung der Effektivzinsmethode im Finanzergebnis in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Darlehensverbindlichkeiten werden als kurzfristige Verbindlichkeiten klassifiziert, sofern der Konzern nicht das unbedingte Recht hat, die Tilgung der Verbindlichkeit auf einen Zeitpunkt mindestens zwölf Monate nach dem Bilanzstichtag zu verschieben.

Bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten wird angenommen, dass der Nominalbetrag abzüglich Wertberichtigungen dem beizulegenden Zeitwert entspricht. Der beizulegende Zeitwert langfristiger finanzieller Verbindlichkeiten wird durch die Abzinsung der vertraglich vereinbarten zukünftigen Zahlungsströme mit dem gegenwärtigen Marktzinssatz, der dem Konzern für vergleichbare Finanzinstrumente gewährt würde, ermittelt.

2.17 Laufende und latente Steuern

Der laufende Steueraufwand wird unter Anwendung der nationalen Steuervorschriften berechnet, die am Bilanzstichtag gelten. Das Management überprüft regelmäßig Steuerdeklarationen, vor allem in Bezug auf auslegungsfähige Sachverhalte, und bildet, wenn angemessen, Rückstellungen basierend auf den Beträgen, die an die Finanzverwaltung erwartungsgemäß abzuführen sind.

Latente Steuern werden für alle temporären Differenzen zwischen der Steuerbasis der Vermögenswerte bzw. Verbindlichkeiten und ihren Buchwerten im IFRS-Abschluss angesetzt. Wenn jedoch im Rahmen einer Transaktion, die keinen Unternehmenszusammenschluss darstellt, eine latente Steuer aus dem erstmaligen Ansatz eines Vermögenswerts oder einer Verbindlichkeit entsteht, die zum Zeitpunkt der Transaktion weder einen Effekt auf den bilanziellen noch auf den steuerlichen Gewinn oder Verlust hat, unterbleibt die Steuerabgrenzung sowohl zum Zeitpunkt des Erstansatzes als auch danach. Latente Steuern werden unter Anwendung der Steuersätze (und Steuervorschriften) bewertet, die am Bilanzstichtag gelten oder im Wesentlichen gesetzlich verabschiedet sind, und deren Geltung zum Zeitpunkt der Realisierung der latenten Steuerforderung beziehungsweise der Begleichung der latenten Steuerverbindlichkeit erwartet wird.

Latente Steuerforderungen werden in dem Umfang angesetzt, in dem es wahrscheinlich ist, dass ein zu versteuernder Gewinn verfügbar sein wird, gegen den die temporäre Differenz verwendet werden kann. Latente Steuerforderungen für steuerliche Verlustvorträge werden mit dem Betrag angesetzt, zu dem die Realisierung der damit verbundenen Steuervorteile durch zukünftige steuerliche Gewinne wahrscheinlich ist.

Latente Steuerverbindlichkeiten, die durch temporäre Differenzen im Zusammenhang mit Beteiligungen an Tochterunternehmen und assoziierten Unternehmen entstehen, werden angesetzt, es sei denn, dass der Zeitpunkt der Umkehrung der temporären Differenzen vom Konzern bestimmt werden kann und es wahrscheinlich ist, dass sich die temporären Differenzen in absehbarer Zeit aufgrund dieses Einflusses nicht umkehren werden.

Latente Steuerforderungen und -verbindlichkeiten werden saldiert, wenn ein einklagbarer entsprechender Rechtsanspruch auf Aufrechnung besteht und die Steuerforderungen und -verbindlichkeiten gegen dieselbe Steuerbehörde bestehen.

2.18 Leistungen an Arbeitnehmer

a. Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses

Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses werden gezahlt, wenn ein Mitarbeiter vor dem regulären Renteneintritt von einem Konzernunternehmen entlassen wird oder wenn ein Mitarbeiter gegen eine Abfindungsleistung freiwillig aus dem Arbeitsverhältnis ausscheidet. Der Konzern erfasst Abfindungsleistungen, wenn er nachweislich verpflichtet ist, das Arbeitsverhältnis von gegenwärtigen Mitarbeitern entsprechend einem detaillierten formalen Plan, der nicht rückgängig gemacht werden kann, zu beenden, oder wenn er nachweislich Abfindungen bei freiwilliger Beendigung des Arbeitsverhältnisses durch Mitarbeiter zu leisten hat. Leistungen, die nach mehr als zwölf Monaten nach dem Bilanzstichtag fällig werden, werden auf ihren Barwert abgezinst.

b. Gewinnbeteiligungen und Bonuspläne

Die sich nach bestimmten Berechnungsverfahren ergebenden Gewinnbeteiligungen des Vorstands und bestimmter Mitarbeiter werden als Aufwand erfasst und als Verbindlichkeit passiviert, sofern eine vertragliche Verpflichtung besteht oder sich aufgrund der Geschäftspraxis in den vorangegangenen Jahren eine faktische Verpflichtung ergibt.

2.19 Rückstellungen

Rückstellungen für Restrukturierungskosten, Rechtsstreitigkeiten oder belastende Verträge werden gebildet, wenn der Konzern eine gegenwärtig rechtliche oder faktische Verpflichtung hat, die aus einem vergangenen Ereignis resultiert, es wahrscheinlich ist, dass die Begleichung der Verpflichtung zu einer Vermögensbelastung führen wird, und die Höhe der Rückstellung verlässlich ermittelt werden konnte.

Die Existenz belastender Verträge wird angenommen, wenn der Konzern Vertragspartner eines Vertrags ist, von dem angenommen wird, dass die unvermeidbaren Kosten den aus diesem Vertrag zukünftig entstehenden wirtschaftlichen Nutzenzufluss übersteigen.

Für zukünftige operative Verluste werden keine Rückstellungen gebildet.

Rückstellungen werden zum Barwert der erwarteten Ausgaben bewertet, wobei ein Zinssatz ohne Berücksichtigung von Steuereffekten die aktuellen Markterwartungen sowie die für die Verpflichtung spezifischen Risiken berücksichtigt. Aus der reinen Aufzinsung resultierende Erhöhungen der Rückstellungen werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung im Finanzergebnis erfasst. Bei innerhalb eines Jahres erwarteten Nutzenabflüssen erfolgt keine Abzinsung der Beträge.

2.20 Ertragsrealisierung

Die Umsatzerlöse umfassen den erhaltenen beizulegenden Zeitwert für den Verkauf von Dienstleistungen ohne Umsatzsteuer, gekürzt um Rabatte und Preisnachlässe. Erträge aus der Erbringung von Dienstleistungen werden realisiert, wenn die Leistung erbracht ist, der Vergütungsanspruch rechtlich entstanden ist, die Höhe der Erträge verlässlich geschätzt werden kann und eine hinreichende Wahrscheinlichkeit besteht, dass dem Konzern ein wirtschaftlicher Nutzen zufließt.

Zinserträge werden zeitanteilig unter Anwendung der Effektivzinsmethode erfasst. Wenn bei einer Forderung eine Wertminderung vorliegt, schreibt der Konzern den Buchwert auf den erzielbaren Betrag, d. h. auf die Summe der erwarteten zukünftigen Zahlungsströme, abgezinst mit dem anfänglichen Effektivzinssatz, ab. Die Aufzinsung der wertgeminderten Forderung erfolgt weiterhin mit dem anfänglichen Effektivzinssatz und wird als Zinsertrag vereinnahmt. Der Zinsertrag aus wertgeminderten Darlehensforderungen wird infolgedessen gleichfalls unter Zugrundelegung des Effektivzinssatzes erfasst.

Dividendenerträge werden zu dem Zeitpunkt erfasst, an dem das Recht auf Empfang der Zahlung entstanden ist.

2.21 Leasingverhältnisse

Leasingverhältnisse, bei denen ein wesentlicher Anteil der Risiken und Chancen, die mit dem Eigentum am Leasingobjekt verbunden sind, beim Leasinggeber verbleibt, werden als Operating Leasing klassifiziert. Hiermit im Zusammenhang stehende geleistete Zahlungen werden linear über die Dauer des Leasingverhältnisses in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

3 Konsolidierungskreis

Durch die nachfolgend unter Ziffer 3.1 beschriebene Veränderung hat sich der Konsolidierungskreis neben dem Mutterunternehmen gegenüber dem Vorjahr von sechs auf drei Tochtergesellschaften vermindert, an denen die Hesse Newman Capital AG am 31. Dezember 2016 die in Klammern angegebenen Kapitalanteile hält:

Hesse Newman Zweitmarkt GmbH, Hamburg (100 Prozent)

TGH Treuhandgesellschaft Hamburg mbH, Hamburg (100 Prozent)

HHCP Hamburg Capital Partners GmbH, Hamburg (100 Prozent)

Die Abgänge aus dem Konsolidierungskreis betreffen die zum Ende des Jahres 2016 aus dem Handelsregister gelöschten Gesellschaften Hesse Newman Zweitmarktbeteiligung GmbH & Co. KG i.L., Hamburg, Hesse Newman Zweitmarktbeteiligung Nr. 2 GmbH & Co. KG i.L., Hamburg, und Hesse Newman Zweitmarktbeteiligung Nr. 3 GmbH & Co. KG i.L., Hamburg.

Die Tätigkeit der Hesse Newman Zweitmarkt GmbH erstreckt sich auf Geschäftsbesorgungstätigkeiten für Zweitmarktfondsgesellschaften. Die TGH Treuhandgesellschaft Hamburg mbH ist im Bereich der Anleger- und Treuhandverwaltung tätig. Die HHCP Hamburg Capital Partners GmbH war die Vertriebsgesellschaft von Hesse Newman Capital und hat ihre operative Tätigkeit im ersten Halbjahr 2015 eingestellt. Im Geschäftsjahr 2016 hat die Hesse Newman Capital AG die HHCP Hamburg Capital Partners GmbH zur Stärkung der Eigenkapitalbasis und der Liquiditätssituation über Darlehensgewährungen mit Forderungsverzicht im Umfang von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 75) finanziell unterstützt.

Die Abschlüsse aller Tochterunternehmen wurden nach den hier beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt, die für alle Tochtergesellschaften verbindlich gelten. Der Abschlussstichtag der einbezogenen Tochterunternehmen stimmt mit dem Abschlussstichtag der Hesse Newman Capital AG überein.

3.1 Abgänge aus dem Konsolidierungskreis

Die Tochtergesellschaften Hesse Newman Zweitmarktbeteiligung GmbH & Co. KG i.L., Hesse Newman Zweitmarktbeteiligung Nr. 2 GmbH & Co. KG i.L. und Hesse Newman Zweitmarktbeteiligung Nr. 3 GmbH & Co. KG i.L. wurden am 13. Dezember 2016 aus dem Handelsregister gelöscht.

Die Schlussbilanz der Hesse Newman Zweitmarktbeteiligung GmbH & Co. KG i.L. weist weder Vermögenswerte noch Schulden aus. Die auf die Hesse Newman Zweitmarktbeteiligung GmbH & Co. KG i.L. entfallenden Minderheitenanteile in Höhe von TEUR 3 wurden mit den Rücklagen verrechnet.

Als Folge der Entkonsolidierung der Hesse Newman Zweitmarktbeteiligung Nr. 2 GmbH & Co. KG i.L. sind folgende Vermögenswerte und Schulden aus dem Konzern abgegangen:

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in TEUR 31.12.2016
Geschäfts- und Firmenwert -2
Wertberichtigungen auf Geschäfts- und Firmenwert 2
Entkonsolidierungsergebnis -

Als Folge der Entkonsolidierung der Hesse Newman Zweitmarktbeteiligung Nr. 3 GmbH & Co. KG i.L. sind folgende Vermögenswerte und Schulden aus dem Konzern abgegangen:

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in TEUR 31.12.2016
Sonstige Vermögenswerte -2
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen und Personen 2
Entkonsolidierungsergebnis -

Die sonstigen Vermögenswerte in Höhe von TEUR 2 betreffen Ansprüche der Gesellschaft gegenüber der Liquidatorin, welche aus der Übertragung von liquiden Mitteln im Vorjahr resultieren. Die Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 2 bestehen gegenüber der Hesse Newman Capital AG aus dem Liquidationserlös.

Der Konzern weist unter den sonstigen Vermögenswerten entsprechend eine Forderung in Höhe von TEUR 2 aus (siehe Ziffer 7.6).

3.2 Assoziierte Unternehmen

Der Konzern besitzt einen Anteil von 49 Prozent an der Hesse Newman Fondsmanagement GmbH, Hamburg, eine Holding für die mit den Fondsstrukturen verbundenen Komplementär- bzw. Geschäftsführungsgesellschaften. Die strategische Bedeutung dieser Beteiligung liegt insbesondere an der Partizipation an etwaigen Veräußerungsgewinnen am Ende der Fondslaufzeit

Weiterhin besitzt der Konzern einen Anteil von 50 Prozent an der Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH, Hamburg, ein Gemeinschaftsunternehmen mit der HEH Hamburger Emissions-Haus GmbH & Cie. KG. Sie besitzt seit November 2013 die Erlaubnis für die Tätigkeit als Alternative Investment Fonds (AIF)-Kapitalverwaltungsgesellschaft in den Assetklassen Immobilien, Schiffe, Luftfahrzeuge, Erneuerbare Energien, Container, Infrastruktur und seit September 2014 auch für nicht an einer Börse gehandelte Unternehmensbeteiligungen (Private Equity). Die Beteiligung besitzt aufgrund ihrer Erlaubnis als Kapitalverwaltungsgesellschaft einen hohen strategischen Wert.

Die Anteile werden nach der Equity-Methode bilanziert.

Die Buchwerte des assoziierten Unternehmens und des Gemeinschaftsunternehmens haben sich wie folgt entwickelt:

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in TEUR Ziffer 2016 2015
Hesse Newman Fondsmanagement GmbH      
Stand 1. Januar   35 18
Entkonsolidierung   - 39
Rundung     -1
Anteil des Konzerns am Ergebnis 8.6 7 -21
Stand 31. Dezember   42 35
Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH      
Stand 1. Januar   147 150
Zuzahlungen in die Kapitalrücklage   150 155
Anteil des Konzerns am Ergebnis 8.6 -128 -158
Stand 31. Dezember   169 147
Summe 7.1 211 182

Die Buchwerte des Konzerns an dem dargestellten assoziierten Unternehmen und dem Gemeinschaftsunternehmen entsprechen dem anteiligen Eigenkapital des Konzerns an dem jeweiligen Unternehmen.

Die zusammenfassenden Finanzinformationen über das assoziierte Unternehmen und das Gemeinschaftsunternehmen stellen sich wie folgt dar:

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in TEUR 31.12.2016 31.12.2015
Hesse Newman Fondsmanagement GmbH    
langfristige Vermögenswerte 365 355
kurzfristige Vermögenswerte 69 68
kurzfristige Schulden 349 351
Erträge 27 49
Periodenergebnis 14 36
Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH    
langfristige Vermögenswerte 1 2
kurzfristige Vermögenswerte 538 409
davon Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente TEUR 393 (Vorjahr: TEUR 329)    
kurzfristige Schulden 200 117
Erträge 856 751
Aufwendungen -1.110 -1.067
davon planmäßige Abschreibungen TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 2)    
Periodenergebnis -256 -316

Die zusammenfassenden Finanzinformationen basieren auf den vorläufigen handelsrechtlichen Jahresabschlüssen der Gesellschaften zum 31. Dezember 2016. Wesentliche Anpassungen an konzerneinheitliche Rechnungslegungsmethoden waren nicht erforderlich.

Im Geschäftsjahr 2016 wurden seitens des Mutterunternehmens an die Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH Zuzahlungen in die Kapitalrücklage von TEUR 150 (Vorjahr: TEUR 155) geleistet. Das Mutterunternehmen wird auch zukünftig das assoziierte Unternehmen finanziell unterstützen.

Die Gesellschaften können Gewinne nur mit Zustimmung der Mehrheit der Gesellschafter ausschütten.

Die Konzernanteilsbesitzliste in Bezug auf assoziierte Unternehmen stellt sich zum 31. Dezember 2016 wie folgt dar:

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in TEUR Eigenkapital Anteil Jahresergebnis
Hesse Newman Fondsmanagement GmbH, Hamburg 86 49% 14
Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH 339 50% -256

4 Finanzrisikomanagement

4.1 Finanzrisikofaktoren

Hesse Newman Capital überwacht im Rahmen der Ausübung ihrer Geschäftstätigkeit verschiedene Risiken aus Finanzinstrumenten, denen der Konzern im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit ausgesetzt ist. Diese Risiken betreffen das Marktrisiko, das Liquiditätsrisiko und das Kreditrisiko. Dabei untergliedert sich das Marktrisiko in die Bereiche Zinsrisiko, Preisänderungsrisiko und Währungsrisiko. Für eine nähere Beschreibung dieser Risiken und deren Einfluss auf den Konzern wird auf den Risikobericht im Konzernlagebericht verwiesen.

4.2 Angaben zu Finanzinstrumenten

Die Finanzinstrumente nach den Bewertungskategorien des IAS 39 sowie nach den von der Gesellschaft gewählten Klassen gemäß IFRS 7 stellen sich wie nachfolgend in den Ziffern 4.3 bis 4.6 aufgeführt dar.

4.3 Klasse "Zu fortgeführten Anschaffungskosten"

Folgende Finanzinstrumente werden unter dieser Klasse erfasst:

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in TEUR Ziffer 31.12.2016 31.12.2015
Bewertungskategorie "Kredite und Forderungen"      
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 7.5 1.070 1.280
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte 7.6 252 326
Forderungen gegen nahestehende Unternehmen und Personen 7.7 170 170
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 7.9 - 6
    1.492 1.782
Bewertungskategorie "Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten"      
Finanzschulden 7.13 697 197
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 7.15 492 859
    1.189 1.056

Die Buchwerte entsprechen den beizulegenden Zeitwerten (siehe Ziffer 2.13). Für das Geschäftsjahr 2016 sind keine (Vorjahr: TEUR 5) Nettoverluste aus Wertminderungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in der Bewertungskategorie "Kredite und Forderungen" der Klasse "Zu fortgeführten Anschaffungskosten" erfasst worden (vgl. Ziffer 8.5). Nettogewinne für das Geschäftsjahr 2016 sind ebenfalls nicht (Vorjahr: TEUR 11) entstanden (vgl. Ziffer 8.4).

Das Zinsergebnis der Klasse "Zu fortgeführten Anschaffungskosten" stellt sich wie folgt dar:

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in TEUR Ziffer 2016 2015
Zinsaufwand aus Finanzschulden 8.8 -21 -59
Zinserträge aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögenswerten 8.7 - 37
Zinserträge aus sonstigen finanziellen Vermögenswerten 8.7 - 36
Zinserträge von assoziierten Unternehmen 8.7 2 3
    -19 17

Am 31. Dezember 2016 liegen wie für die Vergleichsperiode weder Zinsänderungs- noch Fremdwährungsrisiken vor. Devisentermingeschäfte bestanden an den jeweiligen Bilanzstichtagen nicht.

4.4 Klasse "Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert"

Folgende Finanzinstrumente werden unter dieser Klasse erfasst:

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in TEUR Ziffer 31.12.2016 31.12.2015
Bewertungskategorie "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte"      
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte 7.2 17 17
    17 17

Diese Finanzinstrumente sind der Ebene 3 zuzuordnen; die Bewertungsmethoden sind unter Ziffer 2.12 dargestellt. Es sind keine Nettoverluste im Geschäftsjahr 2016 entstanden (Vorjahr: TEUR 11); siehe hierzu Ziffer 8.8. Nettogewinne waren in den dargestellten Berichtsperioden nicht zu verzeichnen.

4.5 Kreditqualität von finanziellen Vermögenswerten

Es bestehen eine Darlehensforderung gegen das assoziierte Unternehmen Hesse Newman Fondsmanagement GmbH in Höhe von unverändert TEUR 169 (vgl. Ziffer 7.7). Die Angabe der Darlehensforderungen erfolgt jeweils unter Einbeziehung etwaiger Zinsansprüche. Der Konzern prüft die finanziellen Vermögenswerte auf Werthaltigkeit und bezieht dabei aktuelle und historische Erfahrungen über Ausfallquoten über die jeweiligen Geschäftspartner mit ein. Erforderliche Wertminderungen waren für das Geschäftsjahr 2016 nicht einschlägig.

4.6 Kapitalmanagement

Der Konzern überwacht sein Kapital auf Basis des Verschuldungsgrads, berechnet aus dem Verhältnis von Nettofremdkapital zu Gesamtkapital. Das Nettofremdkapital setzt sich zusammen aus den gesamten Finanzschulden (einschließlich Finanzschulden und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstiger Verbindlichkeiten) abzüglich Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten. Das Gesamtkapital berechnet sich aus dem Eigenkapital laut Konzernbilanz zuzüglich Nettofremdkapital.

Der Verschuldungsgrad zum 31. Dezember 2016 und zum 31. Dezember 2015 stellte sich wie folgt dar:

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in TEUR Ziffer 31.12.2016 31.12.2015
Finanzschulden 7.13 697 197
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten 7.15 492 859
Abzüglich Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten 7.5 -1.070 -1.280
Nettofremdkapital   119 n.a.
Eigenkapital   552 954
Gesamtkapital   671 954
Verschuldungsgrad   18% n.a.

Der Verschuldungsgrad im Sinne des Kapitalmanagements liegt zum 31. Dezember 2016 bei 18 Prozent (Vorjahr: n.a.).

Eine weitere Zielsetzung des Kapitalmanagements besteht in einer ausreichenden Eigenkapitalausstattung zwecks Vermeidung von bestandsgefährdenden Risiken. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 beträgt die Eigenkapitalquote gemäß Konzernbilanz 31 Prozent (Vorjahr: 47 Prozent).

5 Kritische Schätzungen bei der Bilanzierung und bei den Bewertungsannahmen

Sämtliche Schätzungen und Beurteilungen werden fortlaufend neu bewertet und basieren auf historischen Erfahrungen und weiteren Faktoren einschließlich Erwartungen hinsichtlich zukünftiger Ereignisse, die unter den gegebenen Umständen vernünftig erscheinen.

5.1 Bemessung der beizulegenden Zeitwerte von Finanzinstrumenten

Sofern die beizulegenden Zeitwerte von angesetzten finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten nicht mithilfe von notierten Preisen in aktiven Märkten bemessen werden können, werden sie unter Verwendung von Bewertungsverfahren, darunter der Discounted-Cashflow-Methode, ermittelt. Die in das Modell eingehenden Inputfaktoren stützen sich soweit möglich auf beobachtbare Marktdaten. Liegen diese nicht vor, gründet sich die Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte in hohem Maße auf Ermessensentscheidungen des Managements. Die Ermessensentscheidungen betreffen Inputfaktoren wie Liquiditätsrisiko, Ausfallrisiko und Volatilität. Änderungen der getroffenen Annahmen für diese Faktoren können sich auf die angesetzten beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente auswirken.

5.2 Aktivierte Verlustvorträge

Der Konzern verfügt über körperschaftsteuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 28.608 sowie gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 28.017. Diese Werte sind vorläufig ermittelte Werte - eine Veranlagung der Geschäftsjahre 2015 und 2016 ist noch nicht erfolgt. Gemäß der aktuellen Unternehmensplanung können keine Verlustvorträge in den nächsten zwei Jahren genutzt werden. Ein Ansatz als Vermögenswert ist demnach nicht erfolgt. Wären in der Planung die steuerlichen Ergebnisse für den zweijährigen Planungshorizont um 5 Prozent höher ermittelt worden, hätte dieses keine Auswirkungen auf den Umfang der aktivierten Verlustvorträge am jeweiligen Bilanzstichtag entfaltet.

6 Segmentberichterstattung

Hesse Newman Capital ist seit dem Geschäftsjahr 2015 ein Ein-Segment-Unternehmen. Die Umsatzerlöse mit externen Kunden lassen sich in die folgenden Dienstleistungsarten aufteilen (vgl. Ziffer 8.1):

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in TEUR 2016 2015
Laufende Geschäftsbesorgungen für Fondsgesellschaften 975 1.004
Bestandsbetreuung für Lebensversicherungen 111 137
Vermittlung von Containerdirektinvestitionen - 129
Eigenkapitalvermittlung für Fondsgesellschaften - 15
Übertragungsgebühren für Anteile für Anleger - 2
  1.086 1.287

Die Umsatzerlöse wurden in Gänze im Inland erwirtschaftet. Mit folgenden Kunden wurden Umsatzerlöse erzielt, die 10 Prozent der Konzernumsatzerlöse übersteigen: Hesse Newman Real Estate Nr. 3 GmbH & Co. KG, Hamburg (TEUR 201), Hesse Newman Real Estate Nr. 4 GmbH & Co. KG, Hamburg (TEUR 166) und Hesse Newman Shipping Opportunity GmbH & Co. KG, Hamburg (TEUR 147). Die entsprechende Angabe für das Geschäftsjahr 2015 lauten: Hesse Newman Real Estate Nr. 3 GmbH & Co. KG, Hamburg (TEUR 202), Hesse Newman Real Estate Nr. 4 GmbH & Co. KG, Hamburg (TEUR 167), Hesse Newman Shipping Opportunity GmbH & Co. KG, Hamburg (TEUR 153) und MAGELLAN Maritim Services GmbH, Hamburg (TEUR 129).

Die ausschließlich im Inland gehaltenen langfristigen Vermögenswerte - bestehend aus Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten - belaufen sich auf TEUR 23 (Vorjahr: TEUR 52). Siehe hierzu Ziffer 7.3 bis 7.4.

7 Erläuterungen zur Konzernbilanz

7.1 Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen

Die nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen haben sich wie folgt entwickelt:

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in TEUR Ziffer 2016 2015
Beginn des Jahres   182 168
Anteil am Gewinn/Verlust 8.6 -121 -179
Einlagen 3.2 150 155
Entkonsolidierung 3.1 - 39
Rundung TEUR   - -1
Ende des Jahres   211 182

An den dargestellten Bilanzstichtagen bestanden keine laufenden oder kumulierten Verluste, welche nicht angesetzt wurden. Für weitere Finanzinformationen über assoziierte Unternehmen verweisen wir auf Ziffer 3.3.

7.2 Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte

Die zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerte in Höhe von TEUR 17 betreffen Gründungsbeteiligungen an Zweitmarktfondsgesellschaften und bestehen in unveränderter Höhe zum Vorjahr.

Die beizulegenden Werte von nicht börsennotierten Beteiligungen werden auf Basis ihrer diskontierten zukünftigen Zahlungsströme ermittelt. Das maximale Kreditrisiko an den Bilanzstichtagen entspricht jeweils dem beizulegenden Zeitwert der zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerte.

7.3 Immaterielle Vermögenswerte

Die Buchwerte der immateriellen Vermögenswerte entwickelten sich wie folgt:

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in TEUR Software und Lizenzen Geschäfts- o. Firmenwert Gesamt
Zum 1. Januar 2015      
Anschaffungskosten 480 45 525
Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungen -423 -45 -468
Buchwert netto 57 - 57
Geschäftsjahr 2015      
Eröffnungsbuchwert netto 57 - 57
Zugänge 1 - 1
Abschreibungen -24 - -24
Wertminderungen -3 - -3
Endbuchwert netto 31 - 31
Zum 31. Dezember 2015   -  
Anschaffungskosten 481 45 526
Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungen -450 -45 -495
Buchwert netto 31 - 31
Geschäftsjahr 2016      
Eröffnungsbuchwert netto 31 - 31
Abgänge - -2 -2
Abschreibungen -15 - -15
Abgänge Abschreibungen - 2 2
Endbuchwert netto 16 - 16
Zum 31. Dezember 2016      
Anschaffungskosten 481 43 526
Kumulierte Abschreibungen -465 -43 -510
Buchwert netto 16 - 16

7.4 Sachanlagen

Die Buchwerte der Sachanlagen haben sich wie nachfolgend dargestellt entwickelt:

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in TEUR 2016 2015
Zum 1. Januar    
Anschaffungskosten 486 495
Kumulierte Abschreibungen -465 -438
Eröffnungsbuchwert netto 21 57
Abgänge Anschaffungskosten -312 -9
Abgänge Abschreibungen 312 9
Abschreibungen -15 -25
Rundung Anschaffungskosten -1 -
Rundung Abschreibungen 2 -
Wertminderungen - -11
Endbuchwert netto 7 21
Zum 31. Dezember    
Anschaffungskosten 173 486
Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungen -166 -465
Buchwert netto 7 21

Im Rahmen des Umzugs in neue Büroräume sind in Vorjahren bereits vollständig abgeschriebene Mietereinbauten und Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung abgegangen.

7.5 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente über TEUR 1.070 (Vorjahr: TEUR 1.280) enthalten ausschließlich frei verfügbare Bankguthaben.

7.6 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte

Im Folgenden werden die wesentlichen Posten dieser Position dargestellt:

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in TEUR 31.12.2016 31.12.2015
Forderungen aus Geschäftsbesorgungen für Fondsgesellschaften 118 150
Rechnungsabgrenzungen 72 71
Umsatzsteuer 44 50
Forderungen aus Weiterbelastungen 6 42
Übrige Forderungen und Vermögenswerte 12 13
  252 326

Die übrigen Forderungen und Vermögenswerte enthalten im Wesentlichen Anprüche aus einer Mietkaution in Höhe von TEUR 5, Erstattungsansprüche an Versicherungen in Höhe von TEUR 3, Forderungen aus Liquidationen in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 7) sowie debitorische Kreditoren in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 6).

Die beizulegenden Zeitwerte der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen entsprechen den dargestellten Buchwerten, welche zugleich das maximale Kreditrisiko darstellen. Überfällige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, bei denen der vollständige Zahlungseingang nicht mehr erwartet werden kann, wurden wertberichtigt. Es bestehen zum 31. Dezember 2016 keine wesentlichen überfälligen und nicht wertgeminderte Forderungen. Sämtliche Forderungsbestände valutieren wie im Vorjahr in Euro.

7.7 Forderungen gegen nahestehende Unternehmen und Personen

Die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen und Personen über TEUR 170 betreffen unverändert mit TEUR 169 eine Darlehensforderung gegen die Hesse Newman Fondsmanagement GmbH. Das Darlehen ist unbefristet und mit einer Frist von sechs Monaten zum Geschäftsjahresende kündbar. Der Zinssatz beträgt 1,25 Prozent p.a. Die Zinserträge aus dem Darlehen beliefen sich auf TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 3). Die beizulegenden Zeitwerte der Forderungen gegen nahestehende Unternehmen und Personen entsprechen den dargestellten Buchwerten. Für die dargestellten Perioden wurden keine Wertberichtigungen gebildet.

Darüber hinaus bestehen Forderungen aus Weiterbelastungen in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 1) gegen die assoziierten Unternehmen Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH und Hesse Newman Fondsmanagement GmbH.

7.8 Laufende Ertragsteuererstattungsansprüche

Die laufenden Ertragsteuererstattungsansprüche in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 11) entfallen auf Kapitalertragsteuererstattungsansprüche aus konzerninternen Ausschüttungen sowie auf aktivierte Steuervorauszahlungen. Dabei betreffen TEUR 6 den Veranlagungszeitraum 2016 und TEUR 4 den Veranlagungszeitraum 2015.

7.9 Sonstige finanzielle Vermögenswerte

Die im Vorjahr unter den sonstigen finanziellen Vermögenswerten ausgewiesene Darlehensforderung in Höhe von TEUR 6 wurde im Geschäftsjahr 2016 vollständig beglichen.

7.10 Gezeichnetes Kapital

Das Grundkapital der Gesellschaft zum 31. Dezember 2016 beträgt TEUR 100 (Vorjahr: TEUR 2.000) und ist eingeteilt in 100.000 (Vorjahr: 2 Mio.) auf den Inhaber lautende und im Umlauf befindliche Stückaktien (Stammaktien) mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie. Auf der ordentlichen Hauptversammlung vom 21. Juli 2016 wurde das Grundkapital im Rahmen einer ordentlichen Kapitalherabsetzung durch Zusammenlegung von Aktien wie angegeben herabgesetzt. Von dem Herabsetzungsbetrag in Höhe von insgesamt TEUR 1.900 war ein Teilbetrag in Höhe von TEUR 900 der Kapitalrücklage zuzuführen und der verbleibende Betrag in Höhe von TEUR 1.000 für den Ausgleich von Verlusten bestimmt.

Der Vorstand ist mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, bis zum 18. Juni 2020 das Grundkapital einmalig oder mehrfach um insgesamt bis zu TEUR 1.000 zu erhöhen ("genehmigtes Kapital 2015"). Das Bezugsrecht der Aktionäre kann mit Zustimmung des Aufsichtsrats ausgeschlossen werden. Der Vorstand ist ferner unter der Bedingung der Aufsichtsratszustimmung ermächtigt, bis zum 18. Juni 2020 bis zu 200.000 eigene Aktien zu erwerben. Aufgrund der in 2016 erfolgten Kapitalherabsetzung auf TEUR 100 ist der Erwerb von eigenen Aktien nicht im beschlossenen Umfang ausübbar.

Die SBW Schweizer Beteiligungs-Werte AG, Zürich/Schweiz, verfügt am 31. Dezember 2016 über einen Stimmrechtsanteil an der Hesse Newman Capital AG in Höhe von 84,99 Prozent. Die Stimmrechtsanteile werden Klaus Mutschler, Zürich/Schweiz, nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Die TC Trumpp Capitalberatung GmbH, Stuttgart, verfügt zum 31. Dezember 2016 über einen Stimmrechtsanteil in Höhe von unverändert 0,32 Prozent. Diese Stimmrechtsanteile sind dem Aufsichtsratsmitglied Stefan Trumpp, Hamburg, nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

7.11 Rücklagen

Die Gewinnrücklagen beinhalten die kumulierten Konzernergebnisse, Eigenkapitalmehrungen aufgrund von Kapitalherabsetzungen sowie Entkonsolidierungseffekte.

Mit Vertrag vom 20./21. Juni 2016 hat die SBW Schweizer Beteiligungs-Werte AG der Hesse Newman Capital AG ein Darlehen in Höhe von TEUR 100 gewährt und im gleichen Zuge auf die Rückzahlung des Nominalbetrags sowie sämtlicher zukünftiger Zinsen verzichtet.

Die Gewährung der Mittel erfolgte unter der Maßgabe, die gewährten Beträge in die Kapitalrücklage einzustellen.

Im Rahmen der Bilanzaufstellung des HGB-Einzelabschlusses der Hesse Newman Capital AG wurden TEUR 381 der Kapitalrücklage zwecks Ausgleichs des Jahresfehlbetrags entnommen.

7.12 Nicht beherrschende Gesellschafter

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Anteile nicht beherrschender Gesellschafter (vgl. hierzu Ziffer 2.5 sowie Ziffer 3.1).

7.13 Finanzschulden

Die Finanzschulden enthalten eine Darlehensverbindlichkeit in Höhe von TEUR 697 (Vorjahr: TEUR 197).

Mit Nachtrag zum Darlehensvertrag vom 15./18. Juli 2016 wurde die Darlehenssumme um TEUR 500 erhöht. Ferner wurde die Verzinsung auf 5,0 Prozent für die gesamte Laufzeit des Darlehensvertrags festgelegt.

Das Darlehen ist befristet bis zum 30. Juni 2018 und verlängert sich jeweils um ein Jahr, wenn es nicht mit einer Frist von sechs Monaten zur Jahresmitte gekündigt wird. Bei einem Wechsel des Mehrheitgesellschafters der Hesse Newman Capital AG gilt abweichend eine Kündigungsfrist von sechs Wochen zu einem beliebigen Datum. Das Darlehen wurde im Vorjahr unter den kurzfristigen Finanzschulden ausgewiesen.

Aus dem Darlehen ist im Geschäftsjahr 2016 ein Zinsaufwand in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr: TEUR 59) entstanden.

7.14 Latente Steuern

Die latenten Steuerschulden entfallen auf temporären Differenzen, welche dem Posten "Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen" zuzurechnen sind. Es ergaben sich im Berichtsjahr keine wesentlichen Veränderungen dieses Bilanzpostens.

Latente Steuerforderungen für steuerliche Verlustvorträge werden grundsätzlich mit dem Betrag angesetzt, zu dem die Realisierung der damit verbundenen Steuervorteile innerhalb der nächsten zwei Jahre durch zukünftige steuerliche Gewinne wahrscheinlich ist (siehe Ziffer 5.2). Gemäß der Konzernplanung besteht für diesen Zeithorizont kein Nutzungspotenzial.

7.15 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten stellen sich im Vorjahresvergleich wie folgt dar:

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in TEUR 31.12.2016 31.12.2015
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen    
Unterdienstleistungsverträge Geschäftsbesorgungen 178 148
sonstige Lieferungen und Leistungen 8 172
Abgegrenzte Schulden aus Lieferungen und Leistungen    
Ausstehende Rechnungen 136 161
Abgegrenzte Umsatzerlöse 73 74
Jahresabschluss und Prüfungskosten 60 69
Geschäftsbericht 5 6
  460 630
Sonstige Verbindlichkeiten    
Lohn- und Gehaltsabrechnung 3 8
Umsatzsteuer - 118
Abgegrenzte Schulden aus sonstigen Verbindlichkeiten    
Boni, Tantieme und Abfindungen 15 61
Urlaubsansprüche 13 24
Berufsgenossenschaftsbeiträge 1 5
Übrige - 13
  32 229
  492 859

Die abgegrenzten Schulden für ausstehende Rechnungen entfallen mit TEUR 40 auf Unterdienstleistungsverträge für Geschäftsbesorgungen für Fondsgesellschaften. Des Weiteren sind unter diesem Posten abgegrenzte Schulden für Rechtsberatungskosten in Höhe von TEUR 55 sowie ausstehende Nebenkostenabrechnungen für die ehemaligen Geschäftsräume im Gorch-Fock-Wall 3 in Höhe von TEUR 15 ausgewiesen.

Die abgegrenzten Umsatzerlöse entfallen auf im Voraus erhaltene Bestandsprovisionen aus dem Versicherungsgeschäft.

7.16 Rückstellungen

Die Drohverlustrückstellung für zukünftige Mietaufwendungen nicht mehr genutzter Büroräume (Vorjahr: TEUR 25) wurde vollständig verbraucht. Für drohende Mietnachbelastungen wurde eine Rückstellung in Höhe von TEUR 9 berücksichtigt.

Für die Rückabwicklung und Liquidation des Beteiligungsangebot Hesse Newman Green Building AG & Co. KG hat sich die Hesse Newman Capital AG zur Kostenübernahme verpflichtet. Da die Rückabwicklung fast abgeschlossen ist, wurde die Rückstellung über ursprünglich TEUR 5 bis auf TEUR 1 aufgelöst.

7.17 Laufende Ertragsteuerschulden

Die laufenden Ertragsteuerschulden in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 3) betreffen Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag für den Veranlagungszeitraum 2015 (Vorjahr: 2014 und 2015).

8 Erläuterungen zur Konzerngewinn- und -verlustrechnung

8.1 Umsatzerlöse

Die Aufgliederung der ausschließlich die Erbringung von Dienstleistungen betreffenden Umsatzerlöse stellt sich wie folgt dar:

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in TEUR 2016 2015
Wiederkehrende Erlöse Geschäftsbesorgungsverträge 956 963
Platzierungs- und investitionsabhängige Erlöse 19 185
Bestandsbetreuung Lebensversicherungen 111 137
Übrige - 2
  1.086 1.287

Die platzierungs- und investitionsabhängigen Erlöse enthalten Erlöse aus Geschäftsbesorgungsverträgen für Fondsgesellschaften in Höhe von TEUR 19 (Vorjahr: TEUR 40). Im Vorjahr waren insbesondere noch platzierungsabhängige Erlöse aus dem Vertrieb von Containerdirektinvestitionen in Höhe von TEUR 129 enthalten. Der Vertrieb wurde im 1. Quartal 2015 eingestellt.

Für eine detailliertere Aufstellung der Erlösarten wird auf Ziffer 6 verwiesen.

8.2 Materialaufwand

Der Materialaufwand gliedert sich wie folgt:

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in TEUR 2016 2015
Bezogene Leistungen Unterdienstleistungsverträge Geschäftsbesorgung Fondsgesellschaften -625 -639
Platzierungs- und investitionsabhängige Aufwendungen -11 -189
Bezogene Leistungen Bestandsbetreuung Lebensversicherungen -100 -124
  -736 -952

Mit Wirkung zum 1. Januar 2015 hat Hesse Newman Capital mit der Nordcapital-Gruppe Unterdienstleistungsverträge über die laufende Betreuung und Geschäftsbesorgung der Hesse Newman Fonds beauftragt.

Die platzierungs- und investitionsabhängigen Erlöse des Vorjahres enthielten insbesondere Provisionsaufwendungen für Vertriebspartner aus dem Vertrieb von Containerdirektinvestitionen in Höhe von TEUR 145.

8.3 Personalaufwand

Im Personalaufwand sind die folgenden Kostenarten enthalten:

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in TEUR 2016 2015
Gehälter -196 -382
Abfindungen - -30
Tantiemen -16 -16
Soziale Abgaben -27 -52
Altersversorgung - -2
  -239 -482

Die durchschnittliche Anzahl an Mitarbeitern beträgt wie im Vorjahr 3. Der Rückgang bei den Gehältern entfällt insbesondere auf die Herabsetzung von Vorstandsbezügen.

8.4 Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten die im Folgenden aufgeführten Erträge:

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in TEUR 2016 2015
Erträge aus Weiterbelastungen 234 487
Periodenfremde Erträge 75 91
Sonstige Erstattungen 66 91
Einstellung Vertrieb Containerdirektinvestments - 100
Übertragung Verwaltungstätigkeiten auf Nordcapital - 555
Übrige 1 3
  376 1.327

Die Erträge aus Weiterbelastungen entfallen im Wesentlichen auf weiterbelastete Kosten für D&O-Versicherung, Mieten und Dienstleistungen. Der Rückgang steht im Zusammenhang mit dem Umzug in neue Büroräume im Mai 2016.

Die periodenfremden Erträge bestehen im Wesentlichen aus Erträgen aus der Auflösung von abzugrenzenden Schulden und Rückstellungen in Höhe von TEUR 56 (Vorjahr: TEUR 47), sowie Erlöse aus dem Verkauf von Sachanlagevermögen in Höhe von TEUR 10 sowie weitere Erstattungen in Höhe von TEUR 8. Im Vorjahr waren zudem Vorsteueranpassungen für Vorjahre in Höhe von TEUR 33 und Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 11 enthalten.

8.5 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lassen sich auf die folgenden Kostenarten aufteilen:

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in TEUR Ziffer 2016 2015
Versicherungen und Beiträge   -196 -330
Rechts- und Beratungskosten   -179 -448
Miete, Mietnebenkosten und Instandhaltung   -163 -363
Abschluss- und Prüfungskosten   -69 -84
Investor Relations, Geschäftsbericht und Hauptversammlung   -59 -60
EDV-Kosten   -48 -67
Aufsichtsratsvergütungen   -30 -70
Bürobedarf und Kommunikation   -26 -29
Kfz- und Reisekosten   -13 -29
Nicht abzugsfähige Vorsteuer   -9 -52
Kostenübernahmen   -3 -19
Entkonsolidierung   - -16
Wertminderungen von Forderungen 4.3 - -5
Übrige   -22 -32
    -817 -1.604

Die im Vorjahr deutlich höheren Aufwendungen für Versicherungen, Beiträge und Gebühren resultierten aus Gebühren der BaFin für ein Enforcement-Verfahren im Vorjahr. Durch den Umzug in neue und kleinere Büroräume im ersten Halbjahr 2016 konnten die Aufwendungen für Miete und Nebenkosten um mehr als die Hälfte reduziert werden. Die geringeren Rechts- und Beratungskosten resultieren aus einem Rückgang der Beratungskosten durch Rechtsanwälte sowie Einmaleffekten aus diversen Beratungskosten im Vorjahr.

8.6 Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen

Das Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen über TEUR -121 (Vorjahr: TEUR -179) betrifft die nach der Equity-Methode ermittelten Ergebnisbeiträge der Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH in Höhe von TEUR -128 (Vorjahr: TEUR -158) und der Hesse Newman Fondsmanagement GmbH in Höhe von TEUR 7 (Vorjahr: TEUR -21). Es wird auf die Ziffern 3.2 und 7.1 verwiesen.

8.7 Finanzerträge

Die Finanzerträge entfallen auf das gewährte Darlehen an die Hesse Newman Fondsmanagement GmbH in Höhe von TEUR 2 (Vorjahr TEUR 3). Im Vorjahr waren weitere Zinserträge in Höhe von TEUR 73 im Zusammenhang mit der Mitte 2015 veräußerten stillen Beteiligung und einer Darlehensforderung an der HFT Hanseatische Fonds Treuhand GmbH vereinnahmt worden.

8.8 Finanzaufwand

Der Finanzaufwand in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr: TEUR 70) entfällt mit TEUR 21 (Vorjahr: TEUR 59) auf die Verzinsung der Finanzschulden (siehe Ziffer 7.14). Im Vorjahr war unter diesem Posten darüber hinaus noch Wertminderungen von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten in Höhe von TEUR 11 enthalten.

8.9 Ertragsteuern

Im Ertragsteueraufwand werden alle Erträge und Aufwendungen im Zusammenhang mit den Steuerarten Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer erfasst. Der Anteil laufender Steuern beträgt wie im Vorjahr TEUR -2; latente Steuern sind nur in unwesentlichem Umfang enthalten (Vorjahr: TEUR -1).

Die Steuer auf das Vorsteuerergebnis des Konzerns weicht vom theoretischen Betrag, der sich bei Anwendung des gewichteten durchschnittlichen Konzernsteuersatzes auf das Ergebnis vor Steuern ergibt, wie folgt ab:

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in TEUR 2016 2015
Konzernergebnis vor Steuern -500 -660
Fiktiver Steuerertrag 162 213
Steuerlich nicht abzugsfähige Aufwendungen -34 -177
Nicht steuerbare Verluste -137 -44
Gewerbesteuerliche Hinzurechnungen und Kürzungen 7 3
Übrige - 2
Tatsächliche Ertragsteuern -2 -3

Der anzuwendende gewichtete durchschnittliche Steuersatz beträgt unverändert 32,3 Prozent und entfällt mit 15,8 Prozent auf Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag sowie mit 16,5 Prozent auf Gewerbesteuer.

8.10 Ergebnis je Aktie

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie wird berechnet, indem der Quotient aus dem Jahresergebnis, welches den Eigenkapitalgebern der Muttergesellschaft zuzurechnen ist, und der durchschnittlichen Anzahl von ausgegebenen Aktien während des Geschäftsjahres berechnet wird. In den dargestellten Perioden waren keine Verwässerungseffekte zu verzeichnen, sodass das unverwässerte Ergebnis je Aktie nicht vom verwässerten Ergebnis je Aktie abweicht.

Die im Juli 2016 durchgeführte ordentliche Kapitalherabsetzung von TEUR 2.000 auf TEUR 100 hat die Anzahl der Aktien von 2.000.000 auf 100.000 reduziert. Mangels liquiditätswirksamer Auskehrung von Kapital wird die neue Anzahl der Aktien in Höhe von 100.000 auf das gesamte Geschäftsjahr 2016 sowie auf das Vorjahr 2015 angewendet.

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2016 2015
Gesellschaftern des Mutterunternehmens zuzurechnendes Ergebnis (in TEUR) -502 -663
Durchschnittliche Anzahl der ausgegebenen Aktien (in 1.000) 100 100
Unverwässertes und verwässertes Ergebnis je Aktie (EUR je Aktie) -5,02 -6,63

Bezüglich potenzieller Verwässerungseffekte, welche in Zukunft eintreten können, wird auf Ziffer 7.10 verwiesen.

9 Angaben zur Kapitalflussrechnung

Die Ermittlung der Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit erfolgt nach der indirekten Methode.

9.1 Zusammensetzung des Finanzmittelfonds

Der Finanzmittelfonds umfasst frei verfügbare Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente. Der Finanzmittelfonds beläuft sich auf TEUR 1.070 (Vorjahr: TEUR 1.280). Es bestehen keine Kreditlinien.

9.2 Überleitung des Konzernjahresergebnisses

Der in der Konzernkapitalflussrechnung ermittelte Wert für das Konzernjahresergebnis vor Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, Zinsen und Ertragsteuern ermittelt sich wie folgt:

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in TEUR 2016 2015
Konzernjahresergebnis -502 -663
Ertragsteuern 2 3
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 121 179
Finanzaufwendungen 21 70
Finanzerträge -2 -76
  -360 -487

9.3 Sonstige zahlungsunwirksame Geschäftsvorfälle

Die sonstigen zahlungsunwirksamen Erträge und Aufwendungen enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und abzugrenzenden Schulden in Höhe von TEUR -56 (Vorjahr: TEUR -48). Im Vorjahr waren zudem im Wesentlichen Effekte aus Entkonsolidierungen in Höhe von TEUR 16 enthalten.

10 Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

10.1 Aktionäre

Die SBW Schweizer Beteiligungs-Werte AG hält einen Stimmrechtsanteil zum Bilanzstichtag in Höhe von 84,99 Prozent. Diese Stimmrechte sind Klaus Mutschler zuzurechnen.

10.2 Verbundene Unternehmen

Über die Angaben von Ziffer 10.1 hinaus waren im Geschäftsjahr 2016 keine weiteren Beziehungen gegenüber nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen im Sinne von unmittelbaren oder mittelbaren Tochtergesellschaften von Hesse Newman Capital zu verzeichnen.

10.3 Assoziierte Unternehmen

Zum 31. Dezember 2016 bestand gegen die Hesse Newman Fondsmanagement GmbH eine Darlehensforderung inklusive Zinsen in Höhe von TEUR 169 (Vorjahr: TEUR 169). Die Verzinsung erfolgt mit 1,25 Prozent p.a. Die diesbezüglichen Zinserträge belaufen sich auf TEUR 2 (Vorjahr: TEUR 3). Darüber hinaus wurden Bankgebühren in unwesentlichem Umfang in Rechnung gestellt. Den mittel- bzw. unmittelbaren Tochtergesellschaften der Hesse Newman Fondsmanagement GmbH wurden Bankgebühren in Höhe von insgesamt TEUR 1 belastet.

Dem Gemeinschaftsunternehmen Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH wurden Zuzahlungen in die Kapitalrücklage in Höhe von insgesamt TEUR 150 gewährt. Die in Rechnung gestellten Dienstleistungen umfassten im Geschäftsjahr 2016 Verwaltung, Personalabrechnung, Organisation, Finanzen (insgesamt TEUR 19) sowie Miete und Nebenkosten (TEUR 4). Die übrigen Kostenweiterbelastungen betrugen TEUR 4.

Umsatzerlöse mit assoziierten Unternehmen wurden in den dargestellten Perioden nicht erzielt.

10.4 Nahestehende Personen

Vorstand der Muttergesellschaft war im Geschäftsjahr 2016 Dr. Marcus Simon, Kaufmann, Hamburg. Seit 1. Januar 2017 ist Frau Anja Steffens, Kauffrau, Hamburg, alleiniger Vorstand (siehe Ziffer 11.5).

Die als Aufwand berücksichtigten Gesamtbezüge des Vorstands betragen im Geschäftsjahr 2016 TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 204). Es ist ein variabler Bestandteil der Gesamtbezüge als mittelfristige Anreizkomponente vorgesehen, aus dem aufgrund der Verlustsituation der Gesellschaft keine Ansprüche resultieren. Die Gesamtbezüge des Vorstands Dr. Marcus Simon sind im Folgenden aufgeführt:

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Gewährte Zuwendungen zugeflossene Vergütungen
in TEUR 2016 2016 Minimum 2016 Maximum 2015 2016 2015
Festvergütung 25 25 25 195 25 195
Nebenleistungen - - - - - -
Urlaubsanspruch - - - - 13 -
Summe 25 25 25 195 38 195
Einjährige variable Vergütung - - - - - -
Mehrjährige variable Vergütung - - - - - -
Summe 25 25 25 195 38 195
Versorgungsaufwand 2 2 2 9 9 9
Gesamtvergütung 27 27 27 204 47 204

Vor dem Hintergrund des Ausscheidens von Dr. Marcus Simon aus dem Vorstand wurden im Geschäftsjahr 2016 Urlaubsansprüche in Höhe von TEUR 13 ausgezahlt. Diese waren per 31. Dezember 2015 in den abgegrenzten Schulden aus sonstigen Verbindlichkeiten berücksichtigt.

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2016 wie folgt zusammengesetzt:

Andreas von Specht, Kaufmann, Hamburg (Vorsitzender),

Prof. Dr. rer. pol. Klaus Evard, Kaufmann, Wiesbaden (stellvertretender Vorsitzender)

Stefan Trumpp, Kaufmann, Hamburg

Die Hauptversammlung vom 21. Juli 2016 hat beschlossen, dass die jährlichen Bezüge für jedes Aufsichtsratsmitglied ab dem Geschäftsjahr 2016 von jeweils TEUR 30 auf TEUR 10 für jedes Aufsichtratsmitglied verringert werden.

Andreas von Specht war im Geschäftsjahr 2016 Mitglied im Verwaltungsrat der Berenberg Bank, Hamburg. Andreas von Specht hat sein Amt als Aufsichtsratsmitglied mit Wirkung zum 31. Dezember 2016 niedergelegt. Er ist am 31. Dezember 2016 aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Bezüglich der Bestellung eines neuen Aufsichtsratsmitglieds wird auf den Abschnitt "Ereignisse nach dem Bilanzstichtag" verwiesen.

Stefan Trumpp war im Geschäftsjahr 2016 Mitglied im Verwaltungsrat der GLT Rent AG, Meilen/Schweiz.

11 Sonstige Angaben

11.1 Eventualschulden

Die Hesse Newman Capital AG ist als Gesellschafterin der Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH bis mindestens Ende 2018 dazu verpflichtet, die Gesellschaft zu finanzieren, so dass KAGB-Vorgaben eingehalten werden. In diesem Zusammenhang hat die Hesse Newman Capital AG im Geschäftsjahr 2016 Zuzahlungen in die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 150 (Vorjahr: TEUR 155) geleistet. Sofern die Geschäftstätigkeit der Hamburg Asset Management HAM Kapitalverwaltungsgesellschaft mbH weitere Zahlungen erfordert, wird dieser Verpflichtung auch in den kommenden Jahren nachgekommen.

11.2 Verpflichtungen als Leasingnehmer im Rahmen von Operating Leasing

Die als Aufwand erfassten Zahlungen aus Operating-Leasingvereinbarung stellen sich wie folgt dar:

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in TEUR 2016 2015
Mindestleasingzahlungen 127 371
Bedingte Mietzahlungen - -
Erhaltene Zahlungen aus Untermietverhältnissen -71 -170
  56 201

Aus unkündbaren Mietleasingvereinbarungen sind zukünftig folgende Zahlungen zu leisten:

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in TEUR 2016 2015
Bis zu 1 Jahr 51 133
1 bis 5 Jahre 2 3
  53 136

11.3 Deutscher Corporate Governance Kodex

Die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung zu den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex in der jeweils gültigen Fassung wurde durch den Vorstand und den Aufsichtsrat mit Datum vom 6. März 2017 abgegeben. Der Wortlaut der Entsprechenserklärung ist auf der Internetseite des Konzerns (www.hesse-newman.de) dauerhaft zugänglich.

11.4 Honorar des Konzernabschlussprüfers

Das im Geschäftsjahr 2016 als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers beträgt TEUR 81 (Vorjahr: TEUR 155). Davon entfallen auf Abschlussprüfungen TEUR 68 (Vorjahr: TEUR 81) auf Steuerberatungsleistungen TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 19) sowie auf andere Bestätigungsleistungen TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 23). Im Vorjahr waren noch sonstige Leistungen in Höhe von TEUR 32 enthalten.

11.5 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Frau Anja Steffens, Kauffrau, Hamburg wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2017 zum Vorstand bestellt. Die Eintragung in das Handelsregister ist am 19. Januar 2017 erfolgt.

Mit Schriftsatz vom 13. Januar 2017 hat der Vorstand der Hesse Newman Capital AG bei dem Amtsgericht Hamburg die gerichtliche Bestellung eines Aufsichtsratsmitglieds beantragt und vorgeschlagen, Dr. Marcus Simon zu bestellen. Dr. Marcus Simon wurde sodann mit Beschluss des Amtsgerichts Hamburg vom 25. Januar 2017 mit Wirkung ab Zustellung des Beschlusses am 28. Januar 2017 als Aufsichtsratsmitglied gerichtlich bestellt. Auf der konstituierenden Aufsichtsratssitzung vom 8. Februar 2017 wurde Dr. Marcus Simon zum Aufsichtsratsvorsitzenden bis zum Ablauf der nächsten Hauptversammlung gewählt.

 

Hamburg, 31. März 2017

Der Vorstand

Anja Steffens

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Ich versichere nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

 

Hamburg, 31. März 2017

Der Vorstand

Anja Steffens

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der Hesse Newman Capital AG, Hamburg, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss der Hesse Newman Capital AG, Hamburg, den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1. HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Risikobericht, Unterabschnitt "1.4 Liquiditätsrisiko" des Konzernlageberichts hin. Dort ist ausgeführt, dass die Zahlungsfähigkeit des Mutterunternehmens bis mindestens zum 30. Juni 2018 sichergestellt ist. Die Zahlungsfähigkeit ist davon abhängig, dass es entsprechend seiner Planungen für die Geschäftsjahre 2017 und 2018 die Liquiditätsziele erreicht und dass die bestehende Finanzierung, die bis 30. Juni 2018 vertraglich zugesichert ist, nicht fällig gestellt wird. Anderenfalls ist das Mutterunternehmen auf alternative externe Finanzierungen angewiesen.

 

Hamburg, den 12. April 2017

ESC Wirtschaftsprüfung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Beatrix Arlitt, Wirtschaftsprüferin

Michael Kapitza, Wirtschaftsprüfer

Bericht des Aufsichtsrats

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrte Damen und Herren

im Jahr 2015 wurden maßgebliche Weichenstellungen für die zukünftige Ausrichtung der Hesse Newman Capital AG vorgenommen. Die Gesellschaft wurde deutlich verschlankt, Kosten gesenkt und die Unternehmensstruktur vereinfacht, um einem neuen Investor den potentiellen Einstieg zu erleichtern. Allerdings wurde das Ziel, die Gesellschaft in die Nähe eines ausgeglichenen Ergebnisses zu führen, auch im Jahr 2016 nicht erreicht.

Zusammenwirken von Aufsichtsrat und Vorstand

Auch im Jahr 2016 hat der Aufsichtsrat mit großer Sorgfalt seine gesetzlichen sowie die aus der Satzung der Hesse Newman Capital AG resultierenden Aufgaben und Pflichten erfüllt. Hierzu gehörte insbesondere die Begleitung und Beratung des Vorstands bei der verantwortlichen Unternehmensleitung sowie die laufende Überwachung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Der Vorstand der Hesse Newman Capital AG informierte den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über wesentliche Themen der Geschäftsführung und stand bezüglich grundlegender Ereignisse insbesondere zum Aufsichtsratsvorsitzenden in ständigem Kontakt. Das Verhältnis zwischen Vorstand und Aufsichtsrat zeichnet sich durch hohe Transparenz und einen vertrauensvollen Umgang aus. Dies gewährleistet eine qualitativ hochwertige Beratungs- und Überwachungstätigkeit durch das Kontrollgremium.

Schwerpunkte der Beratungen im Aufsichtsrat

Der eingeleitete Veränderungsprozess der Gesellschaft stand auch im Jahr 2016 im Zentrum der Beratungen des Aufsichtsrats. In den Aufsichtsratssitzungen wurden der Geschäftsverlauf, aktuelle Entwicklungen und insbesondere strategische Fragen diskutiert.

Sitzungen

Im Geschäftsjahr 2016 hat sich der Aufsichtsrat der Hesse Newman Capital AG zu insgesamt vier Präsenzsitzungen zusammengefunden. Außerdem wurden mehrfach Beschlussfassungen im Umlaufverfahren durchgeführt. Der Vorstand hat auf Wunsch des Aufsichtsrats an all diesen Sitzungen teilgenommen und auf Basis des allgemeinen Berichtswesens und gesonderter Analysen über den aktuellen Geschäftsverlauf, die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage, das Risikomanagement und wichtige Geschäftsvorfälle informiert. Wesentliche Tagesordnungspunkte waren unter anderem:

Beschlussfassung über die Billigung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses 2015

Erörterung des Konzernhalbjahresfinanzberichts

Weitere Maßnahmen zur Restrukturierung der Gesellschaft

Beschlussfassungen über eine Anpassung der Aufsichtsratsvergütung und eine ordentliche Kapitalherabsetzung

Mögliche Veränderungen im Aktionariat der Hesse Newman Capital AG

Veränderungen im Aufsichtsrat und Vorstand der Hesse Newman Capital AG

Kurz- und mittelfristige Unternehmensplanungen

Der Aufsichtsrat der Hesse Newman Capital AG besteht unverändert aus drei Mitgliedern und hat deshalb keine Ausschüsse gebildet. Interessenkonflikte von Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern, die dem Aufsichtsrat gegenüber unverzüglich offenzulegen sind und über die die Hauptversammlung zu informieren ist, traten nicht auf.

Personelle Veränderungen

Mit Wirkung zum 31. Dezember 2016 hat Herr Andreas von Specht sein Amt als Aufsichtsratsratsmitglied der Hesse Newman Capital AG niedergelegt. Der Aufsichtsrat dankt Herrn von Specht für sein langjähriges hohes Engagement in diesem Gremium. Per 28. Januar 2017 wurde Herr Dr. Marcus Simon vom Amtsgericht Hamburg zum Mitglied des Aufsichtsrats bestellt und vom Aufsichtsrat am 8. Februar 2017 zum Vorsitzenden gewählt.

Corporate Governance

Verantwortung und Transparenz sind für Hesse Newman Capital von besonderer Bedeutung für die Leitung und Kontrolle des Unternehmens. Vorstand und Aufsichtsrat haben am 6. März 2017 eine gemeinsame Entsprechenserklärung nach § 161 AktG abgegeben, die auf der Internetseite der Gesellschaft veröffentlicht ist.

Jahres- und Konzernabschlussprüfung

Der Vorstand der Hesse Newman Capital AG hat den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016 sowie den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2016 jeweils am 31. März 2017 aufgestellt und dem Aufsichtsrat fristgerecht vorgelegt. Die von der Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2016 als Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer bestellte ESC Wirtschaftsprüfung GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hamburg, hat den nach den Regeln des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellten Jahresabschluss und Lagebericht sowie den nach internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellten Konzernabschluss und Konzernlagebericht geprüft und jeweils einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Im Rahmen der Jahresabschlussprüfung wurde zudem von den Abschlussprüfern das von der Hesse Newman Capital AG eingerichtete Risikofrüherkennungssystem geprüft.

Die Abschlussprüfer haben dem Aufsichtsrat ihre Berichte über Art und Umfang sowie über das Ergebnis ihrer Prüfungen (Prüfungsberichte) vorgelegt. Die genannten Abschlussunterlagen sowie die Prüfungsberichte der Abschlussprüfer wurden allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig übermittelt. Der Aufsichtsrat hat die Vorlagen des Vorstands und die Prüfungsberichte der Abschlussprüfer seinerseits geprüft. In seiner Sitzung am 12. April 2017 ließ sich der Aufsichtsrat den Jahresabschluss, den Lagebericht, den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht eingehend erläutern.

Der an der Sitzung ebenfalls teilnehmende Abschlussprüfer hat darüber hinaus über seine Prüfungen, insbesondere seine Prüfungsschwerpunkte und die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfungen, berichtet sowie seine Prüfungsberichte erläutert. Der Aufsichtsrat hat die Prüfungsberichte und die uneingeschränkten Bestätigungsvermerke zur Kenntnis genommen, kritisch gewürdigt und diese ebenso wie die Prüfungen selbst mit dem Abschlussprüfer diskutiert, was die Befragung zu Art und Umfang der Prüfungen sowie zu den Prüfungsergebnissen einschloss. Dabei konnte sich der Aufsichtsrat von der Ordnungsmäßigkeit der Prüfungen und der Prüfungsberichte überzeugen. Er gelangte insbesondere zu der Überzeugung, dass die Prüfungsberichte - wie auch die von den Abschlussprüfern durchgeführten Prüfungen selbst - den gesetzlichen Anforderungen entsprechen.

Nach dem abschließenden Ergebnis der vom Aufsichtsrat durchgeführten eigenen Prüfung von Jahresabschluss, Lagebericht, Konzernabschluss und Konzernlagebericht sind keine Einwände zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss und den Konzernabschluss gebilligt. Mit der Billigung durch den Aufsichtsrat ist der Jahresabschluss festgestellt.

Der Aufsichtsrat stimmt in seiner Einschätzung der Lage von Gesellschaft und Unternehmen mit der des Vorstands in dessen Lagebericht und Konzernlagebericht überein. Die ESC Wirtschaftsprüfung GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat auch den vom Vorstand nach § 312 AktG erstellten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht) geprüft und folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung sind Einwendungen gegen den Abhängigkeitsbericht nicht zu erheben. Wir erteilen daher folgenden Bestätigungsvermerk: Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass

1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind,

2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war,

3. bei den im Bericht aufgeführten Maßnahmen keine Umstände für eine wesentlich andere Beurteilung als die durch den Vorstand sprechen."

Der Abhängigkeitsbericht wurde auf seine Vollständigkeit und Richtigkeit geprüft. Der Vorstand hat den Kreis der verbundenen Unternehmen mit der gebotenen Sorgfalt festgestellt. Er hat die notwendigen Vorkehrungen zur Erfassung der Rechtsgeschäfte und sonstigen Maßnahmen getroffen, welche die Gesellschaft im vergangenen Geschäftsjahr mit der SBW Schweizer Beteiligungs-Werte AG als beherrschendem Unternehmen oder mit dieser verbundenen Unternehmen vorgenommen oder unterlassen hat. Nach dem Ergebnis der Prüfung sind keine Anhaltspunkte ersichtlich, dass Rechtsgeschäfte oder Maßnahmen nicht vollständig erfasst worden sind. Der Aufsichtsrat schließt sich daher dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer an. Einwendungen gegen die Erklärung des Vorstands sind nicht zu erheben.

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und spricht allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hesse Newman Capital AG seine Anerkennung für ihr großes Engagement im abgelaufenen Geschäftsjahr aus.

 

Hamburg, im April 2017

Hesse Newman Capital AG

Dr. Marcus Simon, Vorsitzender des Aufsichtsrats

CORPORATE GOVERNANCE ERKLÄRUNG VOM 6. MÄRZ 2017

Vorstand und Aufsichtsrat erklären hiermit gemäß § 161 AktG, dass den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der jeweils geltenden Fassung ("DCGK") seit Abgabe der letzten Entsprechenserklärung entsprochen wurde und in Zukunft entsprochen werden wird. Nicht angewandt wurden und werden die folgenden Empfehlungen:

ERNENNUNG EINES VORSITZENDEN ODER EINES SPRECHERS IM VORSTAND

Ziffer 4.2.1 S. 1 DCGK sieht vor, dass der Vorstand aus mehreren Personen bestehen und einen Vorsitzenden oder einen Sprecher haben soll. Dieser Empfehlung wird nicht entsprochen, da die Gesellschaft gegenwärtig nur durch einen Vorstand repräsentiert wird. Aufgrund des zurückgegangenen Geschäftsumfangs hält der Aufsichtsrat diese personelle Besetzung für notwendig und ausreichend.

EMPFEHLUNGEN ZUR VORSTANDSVERGÜTUNG

Gemäß Ziffer 4.2.3 DCGK soll die Vergütung insgesamt und hinsichtlich ihrer variablen Vergütungsteile betragsmäßige Höchstgrenzen aufweisen. Der im Jahr 2012 abgeschlossene Vorstandsvertrag, der zum 31. Dezember 2016 aufgehoben wurde, hat diese Begrenzungen nicht aufgewiesen, da diese Kodexvorgabe seinerzeit noch nicht galt. Auch bei der im Wesentlichen auf eine Arbeitszeitanpassung abzielenden Vertragsänderung zum 1. Januar 2016 wurde diese betragsmäßige Höchstgrenze nicht eingeführt. Außerdem sollen gemäß derselben Kodexempfehlung Abfindungen bei vorzeitiger Vertragsbeendigung bestimmten Begrenzungen unterliegen. Im Rahmen der Verlängerung des Vorstandsvertrags im Jahr 2012 wurde kein sogenannter Abfindungs-Cap für Zahlungen bei vorzeitiger Beendigung der Vorstandstätigkeit vereinbart. Der Aufsichtsrat hatte auf die Vereinbarung eines solchen Abfindungs-Caps verzichtet, da auch der vorherige Vorstandsvertrag keine Regelung zu einem Abfindungs-Cap vorsah und insofern Bestandsschutz gewährt. Der Aufsichtsrat hielt den Verzicht auf einen Abfindungs-Cap zur weiteren Bindung des Vorstands bei Abschluss des Vertrags im Jahre 2012 für angemessen. Bei Vertragsänderung zum 1. Januar 2016 bestand angesichts der nur noch zweijährigen Restlaufzeit des Anstellungsvertrags keine Notwendigkeit mehr für einen Abfindungs-Cap. Im Rahmen der Aufhebung des alten Vorstandsvertrages zum 31. Dezember 2016 wurde keine Abfindung gezahlt.

AUSSCHÜSSE DES AUFSICHTSRATS

Nach Ziffer 5.3 DCGK soll der Aufsichtsrat abhängig von den spezifischen Gegebenheiten des Unternehmens und der Anzahl seiner Mitglieder fachlich qualifizierte Ausschüsse bilden, unter anderem einen Prüfungsausschuss und einen Nominierungsausschuss. Der Aufsichtsrat der Hesse Newman Capital AG besteht satzungsgemäß nur aus drei Personen, sodass eine Bildung von Ausschüssen wenig sinnvoll erscheint und alle Aufgaben gemeinsam wahrgenommen werden.

ZIELVORGABEN FÜR KÜNFTIGE BESETZUNG DES AUFSICHTSRATS

Nach Ziffer 5.4.1 Abs. 2 DCGK soll der Aufsichtsrat für seine Zusammensetzung konkrete Ziele benennen. Dem ist der Aufsichtsrat mit Beschlüssen vom 23. März 2011 und 25. September 2015 grundsätzlich nachgekommen; die Zielvorgaben werden seither im jeweiligen Corporate Governance Bericht wiedergegeben. Die Zielvorgaben sollen unter anderem Vielfalt (Diversity) und die Anzahl unabhängiger Aufsichtsratsmitglieder im Sinn von Ziff. 5.4.2 DCGK berücksichtigen Feste Quoten oder zahlenmäßige Untergrenzen hierzu enthielten und enthalten die beschlossenen Zielvorgaben nicht. Soweit von Teilen der rechtswissenschaftlichen Literatur zur Erfüllung der Ziffer 5.4.1 DCGK derartige zahlenmäßige Angaben unter anderem für die einzelnen Zielvorgaben Diversity und Mindestanzahl unabhängiger AR-Mitglieder verlangt werden, wurde und wird dem nicht entsprochen. Der Aufsichtsrat der Hesse Newman Capital AG besteht satzungsgemäß nur aus drei Personen; die Gesellschaft ist zudem in einem komplexen Geschäftsfeld tätig, das an die fachliche Qualifikation und Branchenkenntnis der Aufsichtsratsmitglieder höchste Ansprüche stellt. Dieses Anforderungsprofil soll nicht von der Geltung starrer Quoten oder zahlenmäßiger Festlegungen überlagert oder verdrängt werden, sodass eine über die verabschiedeten Zielvorgaben hinausgehende Selbstfestlegung wenig sinnvoll erscheint.

VERÖFFENTLICHUNG DES KONZERNABSCHLUSSES

Abweichend von Ziffer 7.1.2 S. 4 DCGK erfolgt die Veröffentlichung des Konzernabschlusses, des Halbjahresfinanzberichts und der Zwischenmitteilung der Geschäftsführung nicht innerhalb der kürzeren Fristen des DCGK, sondern in Übereinstimmung mit dem WpHG, weil aus Sicht der Gesellschaft für ein Unternehmen dieser Größenordnung die gesetzlichen Fristen angemessen erscheinen.

 

Hamburg, 6. März 2017

Vorstand und Aufsichtsrat der Hesse Newman Capital AG

Ältere Entsprechenserklärungen sind auf der Website des Unternehmens (www.hesse-newman.de) veröffentlicht.