Hesse Newman Capital AGHamburgHalbjahresfinanzbericht vom 01.01.2019 bis zum 30.06.2019IFRS-Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2019KONZERNGESAMTERGEBNISRECHNUNG
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| in TEUR | Ziffer | 6M-2019 | 6M-2018 |
| Umsatzerlöse | 3.1 | 531 | 527 |
| Materialaufwand | 3.2 | -363 | -360 |
| Personalaufwand | 3.3 | -121 | -90 |
| Abschreibungen | 3.4 | - | -5 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 3.5 | 70 | 86 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 3.6 | -3.216 | -300 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 3.7 | 23 | -9 |
| Ergebnis der operativen Geschäftstätigkeit | -3.076 | -151 | |
| Finanzaufwand | 3.8 | -9 | -14 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | -3.085 | -165 | |
| Ertragsteueraufwand | -1 | -1 | |
| Konzernperiodenergebnis/Konzerngesamtergebnis davon entfallen auf: |
-3.086 | -166 | |
| Gesellschafter des Mutterunternehmens | -3.086 | -166 | |
| Nicht beherrschende Gesellschafter | - | - | |
| Unverwässertes/verwässertes Ergebnis je Aktie, das den Aktionären des Mutterunternehmens für die Periode zusteht (in EUR je Aktie) | 3.9 | -30,86 | -1,66 |
Die Erläuterungen auf den Seiten 4 bis 10 sind ein integraler Bestandteil dieses Konzernzwischenabschlusses.
| Mutterunternehmen | |||||
| in TEUR | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | Neubewertungsrücklage | Summe Eigenkapital |
| Stand 1. Januar 2018 | 100 | 12.383 | -12.153 | - | 330 |
| Konzerngesamtergebnis | - | - | -297 | 2.644 | 2.347 |
| Forderungsverzicht | - | 200 | - | - | 200 |
| Entnahme Kapitalrücklage | - | -285 | 285 | - | - |
| Stand 31. Dezember 2018 | 100 | 12.298 | -12.165 | 2.644 | 2.877 |
| Stand 1. Januar 2019 | 100 | 12.298 | -12.165 | 2.644 | 2.877 |
| Konzerngesamtergebnis | - | - | -3.086 | - | -3.086 |
| Forderungsverzichte mit Besserungsschein | - | 2.966 | - | - | 2.966 |
| Forderungsverzicht | - | 100 | - | - | 100 |
| Stand 30. Juni 2019 | 100 | 15.364 | -15.251 | 2.644 | 2.857 |
Die Erläuterungen auf den Seiten 4 bis 10 sind ein integraler Bestandteil dieses Konzernzwischenabschlusses.
| in TEUR | Ziffer | 30.06.2019 | 31.12.2018 |
| VERMÖGENSWERTE | |||
| Langfristige Vermögenswerte | |||
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen | 4.1 | 2.717 | 2.694 |
| Finanzielle Vermögenswerte | 4.2 | 16 | 16 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 4.3 | 4 | 4 |
| Sachanlagen | 4.4 | 3 | - |
| 2.740 | 2.714 | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 4.5 | 590 | 608 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte | 4.6 | 152 | 93 |
| Forderungen gegen nahestehende Unternehmen und Personen | 4.7 | 121 | 121 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | - | 90 | |
| Laufende Ertragsteuererstattungsansprüche | 4.8 | 5 | 3 |
| 868 | 915 | ||
| Summe Vermögenswerte | 3.608 | 3.629 | |
| EIGENKAPITAL | |||
| Gezeichnetes Kapital | 4.9 | 100 | 100 |
| Rücklagen | 4.10 | 2.757 | 2.777 |
| Den Gesellschaftern des Mutterunternehmens zustehendes Kapital und Rücklagen | 2.857 | 2.877 | |
| SCHULDEN | |||
| Langfristige Schulden | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen und Personen | 4.11 | 300 | 500 |
| Latente Steuerschulden | 4.12 | 1 | 1 |
| 301 | 501 | ||
| Kurzfristige Schulden | |||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 4.13 | 425 | 232 |
| Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen und Personen | 4.11 | 15 | 10 |
| Rückstellungen | 4.14 | 9 | 9 |
| Laufende Ertragsteuerschulden | 1 | - | |
| 450 | 251 | ||
| Summe Schulden | 751 | 752 | |
| Summe Eigenkapital und Schulden | 3.608 | 3.629 |
Die Erläuterungen auf den Seiten 4 bis 10 sind ein integraler Bestandteil dieses Konzernzwischenabschlusses.
| in TEUR | Ziffer | 6M-2019 | 6M-2018 |
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | |||
| Konzernperiodenergebnis vor Ergebnis aus assoziierten Unternehmen, Zinsen und Ertragsteuern | 6.2 | -3.099 | -143 |
| Abschreibungen auf langfristige Vermögenswerte | 3.4 | - | 5 |
| Veränderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstiger Vermögenswerte | -60 | 13 | |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten | 199 | -27 | |
| Veränderung der Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen und Personen | 4.11 | 5 | 6 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -3 | -1 | |
| Erhaltene Ertragsteuern | - | 6 | |
| Gezahlte Zinsen | 3.8 | -9 | - |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | 6.3 | -4 | -7 |
| Nettomittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit | -2.971 | -148 | |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | |||
| Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 4.3 / 4.4 | -3 | -4 |
| Einzahlungen aus Abgängen sonstiger finanzieller Vermögenswerte | 90 | - | |
| Nettomittelzufluss/-abfluss aus der Investitionstätigkeit | 87 | -4 | |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | |||
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzschulden | 4.11 | 2.866 | - |
| Nettomittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit | 2.866 | - | |
| Nettoabnahme des Finanzmittelfonds | -18 | -152 | |
| Finanzmittelfonds am 1. Januar | 608 | 1.026 | |
| Finanzmittelfonds am 30. Juni | 6.1 | 590 | 874 |
Die Erläuterungen auf den Seiten 4 bis 10 sind ein integraler Bestandteil dieses Konzernzwischenabschlusses.
Die Hesse Newman Capital AG ist eine Aktiengesellschaft deutschen Rechts und im geregelten
Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Die Gesellschaft hat ihren Sitz
in 20355 Hamburg, Kaiser-Wilhelm-Straße 85, und ist eingetragen beim Amtsgericht Hamburg
(HRB 93076). Der Konzern wird im Folgenden als Hesse Newman Capital bezeichnet. Kerngeschäftsfeld
von Hesse Newman Capital ist die laufende Verwaltung von in der Vergangenheit aufgelegten
und platzierten geschlossenen Fonds. Diese Leistungen hat Hesse Newman Capital an
einen Unterdienstleister vergeben.
Soweit nicht anders angegeben, wurden die im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018
aufgeführten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert angewendet. Dieser
Zwischenabschluss sollte daher zusammen mit unserem Konzernabschluss für das Geschäftsjahr
2018 gelesen werden.
Dieser Zwischenabschluss zum 30. Juni 2019 wurde nach den vom International Accounting
Standards Board (IASB) verabschiedeten und veröffentlichten International Financial
Accounting Standards (IFRS) aufgestellt, soweit diese verpflichtend in der Europäischen
Union (EU) anzuwenden sind. Dieser Zwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit
den Regelungen des IAS 34 "Zwischenberichterstattung" aufgestellt. Die Angaben gemäß
IAS 34.16A zu IFRS 13 und IFRS 7 wurden nicht gemacht, da sich keine Änderungen im
Vergleich zum Konzernabschluss 2018 ergeben haben. Der Konzernanhang dieses Zwischenabschlusses
ist im Vergleich zum Konzernabschluss 2018 in einer verkürzten Form dargestellt. Zusätzliche
Angaben zu Geschäftsverlauf finden sich im Konzernzwischenlagebericht.
Im Vergleich zum IFRS-Konzernabschluss von Hesse Newman Capital zum 31. Dezember 2018
sind folgende vom IASB neu herausgegebenen Standards erstmalig angewendet worden:
| Standard/Interpretation | Bezeichnung des Standards bzw. der Interpretation (neu oder geändert) | Veröffentlichung IASB | EU-Endorsement | Inkrafttreten EU |
| IAS 28 | Langfristige Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Joint Ventures | 12.10.17 | 11.02.19 | 2019 |
| IFRIC 23 | Ertragsteuern: Unsicherheiten | 07.06.17 | 24.10.18 | 2019 |
| IFRS 9 | Finanzinstrumente: Vorfälligkeitsregelungen mit negativer Ausgleichsleistung | 12.01.17 | 22.03.18 | 2019 |
| IFRS 16 | Leasingverhältnisse | 13.01.16 | 09.11.17 | 2019 |
| diverse | Annual Improvement Project 2015-2017 | 12.12.17 | 14.03.19 | 2019 |
| IAS 19 | Planänderung, -kürzung, -abgeltung | 07.02.18 | 14.03.19 | 2019 |
IAS 28 regelt die Anwendbarkeit von IFRS 9 Finanzinstrumente in Bezug auf langfristige
Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, welche nicht nach
der Equity-Methode bilanziert werden.
IFRIC 23 wurde vom IASB herausgegeben, um die Bilanzierung von Unsicherheit in Bezug
auf Ertragsteuern klarzustellen, da die Anerkennung von steuerlichen Annahmen bei
der Abschlusserstellung erst später seitens der Finanzbehörden beurteilt wird.
Die Änderungen des IFRS 9 "Finanzinstrumente" ermöglichen die Bewertung von finanziellen
Vermögenswerten mit symmetrischen Kündigungsrechten zu fortgeführten Anschaffungskosten
bzw. erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert.
Der neu herausgegebene Standard IFRS 16 "Leasingverhältnisse" bestimmt, dass Leasingnehmer
mit wenigen Ausnahmenfällen Leasingverhältnisse zu bilanzieren haben. Hierbei wird
der Ansatz eines Vermögenswertes aus dem Nutzungsrecht sowie der Ansatz einer Leasingverbindlichkeit
aus dem Barwert der Leasingzahlungen verlangt.
Das Annual Improvement Project 2015-2017 beinhaltet Verbesserungen der Standards IFRS
3, IFRS 11, lAS 12 und lAS 23.
Die Änderungen des IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer" verlangen unter Zugrundelegung
von aktuellen versicherungsmathematischen Annahmen eine Neubewertung des laufenden
Dienstzeitaufwands, Nettozinsen und der Nettoschuld bzw. des Nettovermögenswerts für
das verbleibende Geschäftsjahr, sobald eine Planänderung, -kürzung oder -abgeltung
vorliegt.
Aus der erstmaligen Anwendung der vorbezeichneten geänderten Standards ergaben sich
keine wesentlichen Auswirkungen auf die Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage des Konzerns.
Insbesondere hat der Konzern keine wesentlichen Leasingvereinbarungen abgeschlossen.
Die Aufgliederung der Umsatzerlöse stellt sich wie folgt dar:
| in TEUR | 6M-2019 | 6M-2018 |
| Asset- und Fondsmangement | 348 | 348 |
| Portfoliomanagement | 23 | 23 |
| Anleger- und Treuhandverwaltung | 101 | 99 |
| Wiederkehrende Verwaltungserlöse | 472 | 470 |
| Platzierungs- und investitionsabhänge Erlöse | 3 | 1 |
| Bestandsprovisionen Versicherungsvermittlung | 56 | 56 |
| 531 | 527 |
Dieser Posten gliedert sich wie folgt:
| in TEUR | 6M-2019 | 6M-2018 |
| Bezogene Leistungen Asset- und Fondsmanagement | -210 | -210 |
| Bezogene Leistungen Portfoliomanagement | -16 | -14 |
| Bezogene Leistungen Anleger- und Treuhandverwaltung | -86 | -85 |
| Wiederkehrende bezogene Leistungen | -312 | -309 |
| Bezogene Leistungen Versicherungsvermittlung | -51 | -51 |
| -363 | -360 |
Die wiederkehrenden bezogenen Leistungen entfallen auf Unterdienstleistungsverträge
mit der Nordcapital-Gruppe.
Im Personalaufwand sind die folgenden Kostenarten enthalten:
| in TEUR | 6M-2019 | 6M-2018 |
| Gehälter | -111 | - 80 |
| Soziale Abgaben | -10 | -10 |
| -121 | -90 |
Die durchschnittliche Anzahl an Arbeitnehmern beträgt unverändert zwei. In den Gehältern
sind Aufwendungen für Tantieme und Boni in Höhe von unverändert TEUR 8 enthalten.
Enthalten sind weiterhin Zuführungen zu Urlaubsrückstellungen in Höhe von TEUR 8 (Vergleichszeitraum:
TEUR 4). Der Anstieg der Gehaltsaufwendungen entfällt mit TEUR 23 auf Vorstandsbezüge.
Die planmäßigen Abschreibungen für das erste Halbjahr 2019 sind nur von untergeordneter
Bedeutung (Vergleichszeitraum: TEUR 5).
Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | 6M-2019 | 6M-2018 |
| Erträge aus der Weiterbelastung von Kosten | 65 | 76 |
| Erträge aus der Auflösung von abzugrenzenden Schulden | 4 | 8 |
| Übrige Erträge | 1 | 2 |
| 70 | 86 |
| in TEUR | 6M-2019 | 6M-2018 |
| Schadenersatzzahlung Kündigung Unterdienstleister | -2.866 | - |
| Versicherungen und Beiträge | -96 | -98 |
| Rechts- und Beratungskosten | -125 | -90 |
| Abschluss- und Prüfungskosten | -37 | -31 |
| EDV-Kosten | -19 | -19 |
| Investor Relations, Geschäftsbericht und Hauptversammlung | -30 | -17 |
| Aufsichtsratsvergütungen | -15 | -15 |
| Miete, Mietnebenkosten und Instandhaltung | -12 | -11 |
| Bürobedarf und Kommunikation | -8 | -7 |
| Nicht abzugsfähige Vorsteuer | -2 | -4 |
| Übrige | -6 | -8 |
| -3.216 | -300 |
Im Februar 2019 hat Hesse Newman den mit der Nordcapital-Gruppe bestehenden Vertrag
zur Betreuung der Fondsanleger und der Fondsgesellschaften mit Wirkung zum 31. Dezember
2019 gekündigt. Die gemäß Vertrag vorgesehene Schadenersatzzahlung wurde von Hesse
Newman mit TEUR 2.866 berechnet und fristgerecht im März 2019 gezahlt. Die Nordcapital-Gruppe
bezweifelt die Wirksamkeit der Kündigung.
Dem Aufwand für Versicherungen und Beiträge in Höhe von TEUR 96 (Vergleichszeitraum:
TEUR 98) stehen diesbezügliche Erträge aus Weiterbelastungen in Höhe von TEUR 60 (Vergleichszeitraum:
TEUR 65) gegenüber.
Die Erhöhung der Rechts- und Beratungskosten steht insbesondere im Zusammenhang mit
der Kündigung der Unterdienstleistungsverträge und damit verbundenen Fragestellungen.
Das Ergebnis aus assoziierten Unternehmen in Höhe von TEUR 23 entfällt auf die Hesse
Newman Fondsmanagement GmbH (Vergleichsperiode: TEUR -9).
Das Finanzergebnis resultiert aus dem Zinsaufwand für Finanzschulden aus dem Darlehen
der SBW Schweizer Beteiligungs-Werte AG und beträgt TEUR -9 (Vergleichsperiode: TEUR
-14).
Das unverwässerte/verwässerte Ergebnis je Aktie in Höhe von EUR -30,86 (Vergleichsperiode:
EUR -1,66) ergibt sich durch Division des Ergebnisses für die Aktionäre der Muttergesellschaft
durch die Anzahl der Aktien von 100.000.
Der Bilanzansatz in Höhe von TEUR 2.717 (31. Dezember 2018: TEUR 2.694) entfällt ausschließlich
auf die Hesse Newman Fondsmanagement GmbH. Die Veränderung betrifft die Erfassung
des anteiligen Ergebnisbeitrags für das erste Halbjahr 2019 (vgl. Ziffer 3.7). Es
ergab sich keine wesentliche Veränderung der Neubewertungsrücklage im ersten Halbjahr
2019.
Der Bestand zum 30. Juni 2019 in Höhe von TEUR 16 entfällt unverändert fast ausschließlich
auf Anteile an der Hesse Newman Shipping Opportunity GmbH &Co. KG.
Bei den immateriellen Vermögenswerten haben sich im Berichtszeitraum keine wesentlichen
Veränderungen ergeben.
Die Sachanlagen haben sich im Vergleich zum 31. Dezember 2018 um TEUR 3 erhöht. Die
Erhöhung entfällt auf die Anschaffung von EDV und Büromobiliar.
Zur Entwicklung dieses Bilanzpostens wird auf die Konzernkapitalflussrechnung verwiesen.
Die kurz- und langfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige
Vermögenswerten setzen sich wie folgt zusammen:
| in TEUR | 30.06.2019 | 31.12.2018 |
| Rechnungsabgrenzungen | 104 | 70 |
| Forderungen aus Geschäftsbesorgungen für Fondsgesellschaften | 39 | 2 |
| Mietkautionen | 5 | 5 |
| Sicherheitsleistung für eine Fondsgesellschaft | - | 12 |
| Übrige | 4 | 4 |
| 152 | 93 |
Die Rechnungsabgrenzungsposten entfallen mit TEUR 66 unverändert auf bezogene Leistungen
zu Bestandsprovisionen auf Versicherungsvermittlungen. Der Anstieg der Rechnungsabgrenzungsposten
gegenüber dem 31. Dezember 2018 ergibt sich insbesondere aus abgegrenzten D&O-Versicherungsprämien.
Die Forderungen gegen nahestehende Unternehmen und Personen in Höhe von TEUR 121 entfallen
unverändert auf eine Darlehensforderung gegen das assoziierte Unternehmen Hesse Newman
Fondsmanagement GmbH.
Die laufenden Ertragsteuererstattungsansprüche betreffen im Wesentlichen den Veranlagungszeitraum
2018 und 2019 und resultieren aus anrechenbarer Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag
aus erhaltenen Ausschüttungen einer Tochtergesellschaft.
Das Grundkapital der Gesellschaft zum 30. Juni 2019 beträgt im Vergleich zum 31. Dezember
2018 unverändert TEUR 100 und ist eingeteilt in 100.000 stimmberechtigte und auf den
Inhaber lautende Stückaktien (Stammaktien) mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital
von EUR 1,00 je Aktie.
Zur Veränderung der Rücklagen wird auf die Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung
verwiesen. Die gewährten Darlehensverzichte, die in die Kapitalrücklage eingestellt
wurden, sind nachtstehend unter Ziffer 4.11 erläutert.
Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen und Personen
in Höhe von TEUR 300 (Vorjahr: TEUR 500) betreffen unverändert die Darlehensgewährung
der SBW Schweizer Beteiligungs-Werte AG. Der Bilanzansatz hat sich gegenüber dem Vorjahresstichtag
aufgrund von seitens der Darlehensgeberin ausgesprochenen Forderungsverzichten in
Höhe von insgesamt TEUR 200 verringert, die in die Kapitalrücklage eingestellt wurden.
Dabei wurde ein Forderungsverzicht in Höhe von TEUR 100 mit Besserungsschein ausgesprochen.
Zur Finanzierung der Schadenersatzleistung aus der Kündigung der Dienstleistungsverträge
mit der Nordcapital-Gruppe (siehe Ziffer 3.6) hat die Hesse Newman Capital AG mit
Vertrag vom 21. Februar 2019 ein weiteres Darlehen in Höhe von TEUR 2.866 von der
Hauptgesellschafterin SBW Schweizer Beteiligungs-Werte AG erhalten. Das Darlehen wird
mit Euribor zzgl. 200 Basispunkte jährlich verzinst und hat eine unbestimmte Laufzeit.
Es ist unter der Einhaltung einer Kündigungsfrist von 6 Monaten frühestens zum 31.
Dezember 2020 und danach jährlich jeweils zum 31. Dezember kündbar.
Die SBW Schweizer Beteiligungs-Werte AG hat am 22. Februar 2019 sodann über die Gesamtforderungen
aus dem Darlehensvertrag einen Forderungsverzicht mit Besserungsschein ausgesprochen.
In diesem Zuge hat die Gesellschaft den Darlehensverzicht über TEUR 2.866 in die Kapitalrücklage
eingestellt.
Nach den derzeitigen Unternehmensplanungen haben die Besserungsscheine am Bilanzstichtag
keinen positiven Barwert, so dass kein Ansatz einer Verbindlichkeit erfolgte.
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen und Personen
in Höhe von TEUR 15 (Vorjahr: TEUR 10) entfallen auf abgegrenzte Aufsichtsratsvergütungen.
Die latenten Steuerschulden entfallen auf temporären Differenzen, welche dem Posten
"Nach der Equity-Methode bilanzierten Finanzanlagen" zuzurechnen sind.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten
stellen sich wie folgt dar:
| in TEUR | 30.06.2019 | 31.12.2018 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | ||
| Unterdienstleistungsverträge Geschäftsbesorgungen | 36 | 2 |
| sonstige Lieferungen und Leistungen | 1 | 2 |
| Abgegrenzte Schulden aus Lieferungen und Leistungen | ||
| Ausstehende Rechnungen | 176 | 68 |
| Abgegrenzte Umsatzerlöse | 72 | 73 |
| Jahresabschluss und Prüfungskosten | 95 | 58 |
| Geschäftsbericht | 4 | 5 |
| 384 | 208 | |
| Sonstige Verbindlichkeiten | ||
| Lohn- und Gehaltsabrechnung | 5 | 3 |
| Umsatzsteuer | 16 | 1 |
| Abgegrenzte Schulden aus sonstigen Verbindlichkeiten | ||
| Urlaubsansprüche | 12 | 4 |
| Boni, Tantieme und Abfindungen | 8 | 15 |
| 41 | 23 | |
| 425 | 231 |
Die abgegrenzten Schulden für ausstehende Rechnungen betreffen hauptsächlich Rechts-
und Beratungskosten.
Die abgegrenzten Umsatzerlöse entfallen auf im Voraus vereinnahmte Bestandsprovisionen
aus dem Versicherungsgeschäft.
Die Rückstellungen enthalten unverändert eine Rückstellung für drohende Mietnachzahlungen
aus dem ehemaligen Mietverhältnis für Büroräume in Höhe von TEUR 9.
Hesse Newman Capital ist seit dem Geschäftsjahr 2015 ein Ein-Segment-Unternehmen und
erstellt daher keine Segmentberichterstattung.
Die Umsatzerlöse mit externen Kunden lassen sich in die folgenden Dienstleistungsarten
aufteilen:
| in TEUR | 6M-2019 | 6M-2018 |
| Fonds- und Assetmanagement für Fondsgesellschaften | 348 | 348 |
| laufende Anleger- und Treuhandverwaltung für Fondsgesellschaften | 101 | 99 |
| Bestandscourtagen Lebensversicherungen | 56 | 56 |
| Portfoliomanagement für Fondsgesellschaften | 23 | 23 |
| An- und Verkauf von Anteilen an Zweitmarktfondsgesellschaften | 3 | 1 |
| 531 | 527 |
Der Finanzmittelfonds umfasst frei verfügbare Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente.
Der Finanzmittelfonds zum 30. Juni 2019 beläuft sich auf TEUR 590 (30. Juni 2018:
TEUR 874).
| in TEUR | Ziffer | 6M-2019 | 6M-2018 |
| Konzernperiodenergebnis | -3.086 | -166 | |
| Ertragsteuern | 1 | 1 | |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 3.7 | -23 | 9 |
| Finanzaufwand | 3.8 | 9 | 14 |
| Finanzerträge | 3.8 | - | -1 |
| -3.099 | -143 |
Im ersten Halbjahr 2019 sind zahlungsunwirksame Erträge aus der Auflösung von abzugrenzenden
Schulden in Höhe von TEUR 4 (Vergleichszeitraum: TEUR 7) angefallen.
Sollte sich die finanzielle Lage der Hesse Newman Capital AG verbessern und die Gesellschaft
Jahresüberschüsse erzielen, ergibt sich in entsprechender Höhe ein Aufleben der Besserungsscheine
der SBW Schweizer Beteiligungs-Werte AG. Der maximale Gesamtumfang dieses Haftungsverhältnisses
bemisst sich auf die nominalen Darlehensbeträge in Höhe von TEUR 2.966; Zinsansprüche
sind vertragsgemäß vom Besserungsschein ausgenommen.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen sowie Dienstleistungsverträgen
betragen zum 30. Juni 2019 TEUR 39 (31. Dezember 2018: TEUR 58). Die Verpflichtungen
bestehen insbesondere aus dem Mietvertrag für Büroräume in Höhe von insgesamt TEUR
11. Die Verpflichtungen sind in Höhe von TEUR 36 (31. Dezember 2018: TEUR 51) innerhalb
eines Jahres fällig.
Für anteilige Aufsichtsratsvergütungen für Berichtszeitraum wurde ein Aufwand von
unverändert TEUR 15 berücksichtigt. Der unter Ziffer 3.3 dargestellte Personalaufwand
enthält Vorstandsbezüge in Höhe von TEUR 35 (Vergleichszeitraum: TEUR 12).
Gegenüber der SBW Schweizer Beteiligungs-Werte AG (Hauptaktionärin) bestehen zum Bilanzstichtag
langfristige Finanzschulden in Höhe von TEUR 300 (31. Dezember 2018: TEUR 500). Zu
den Darlehensverzichten wird auf Ziffer 4.11 verwiesen.
Zum 30. Juni 2019 bestand gegen das assoziierte Unternehmen Hesse Newman Fondsmanagement
GmbH eine Darlehensforderung in Höhe von unverändert TEUR 121.
Hamburg, 19. August 2019
Der Vorstand
Jens Burgemeister
Hesse Newman Capital (nachfolgend: "Konzern") hat in der Vergangenheit Kapitalanlagen
für ein breites Anlegerpublikum entwickelt und realisiert. Im Investitionsfokus waren
vor allem Immobilienfonds. Seit 2015 wurde aufgrund des schwachen Marktumfelds auf
Neugeschäft verzichtet und stattdessen der Fokus auf die Fondsverwaltung gelegt. Aus
Kostengründen ist die operative Fondsverwaltung an die Nordcapital-Gruppe in Hamburg
ausgelagert und das Personal der Hesse Newman Capital auf ein Minimum reduziert worden.
Der Hesse Newman Capital-Konzern umfasst im Wesentlichen die folgenden Gesellschaften:
Die börsennotierte Muttergesellschaft Hesse Newman Capital AG ist langfristige Vertragspartnerin
für Geschäftsbesorgungstätigkeiten der in der Vergangenheit aufgelegten Fonds und
führt das Rechnungswesen, das Controlling, das Beteiligungscontrolling und das Risikomanagement
für sich und ihre Tochtergesellschaften aus.
Die 100-prozentige Tochtergesellschaft TGH Treuhandgesellschaft Hamburg mbH ist langfristige
Vertragspartnerin für die Anleger- und Treuhandverwaltung der Bestandsfonds von Hesse
Newman Capital und vertritt als Treuhandkommanditistin zudem die Interessen der Anleger.
Die 100-prozentige Tochtergesellschaft Hesse Newman Zweitmarkt GmbH ist langfristige
Vertragspartnerin für das Portfoliomanagement der Zweitmarktfonds von Hesse Newman
Capital.
Die vorstehend genannten drei Gesellschaften haben ihre gegenüber den Fondsgesellschaften
zu erbringenden Leistungen seit dem Geschäftsjahr 2015 an Unternehmen der Nordcapital-Gruppe
mit Sitz in Hamburg untervergeben. Wie bereits im Lagebericht zum Jahresabschluss
zum 31. Dezember 2018 ausgeführt wurden die Verträge mit der Nordcapital mit Wirkung
zum 31. Dezember 2019 gekündigt. Die Tätigkeit der Hesse Newman Capital erstreckt
sich im Wesentlichen auf die Überwachung und Kontrolle der ordnungsgemäßen Durchführung
der Leistungen durch die Nordcapital-Gruppe.
Die 100-prozentige Tochtergesellschaft HHCP Hamburg Capital Partners GmbH i.L. war
die Vertriebsgesellschaft der Gruppe und ist nicht mehr operativ tätig und befindet
seit dem 31. August 2018 in Liquidation.
Es besteht weiterhin eine 49-prozentige Beteiligung an der Hesse Newman Fondsmanagement
GmbH, eine Holding für die mit den Fondsstrukturen verbundenen Komplementär- bzw.
Geschäftsführungsgesellschaften.
Das gesamtwirtschaftliche Umfeld in Europa und speziell in Deutschland kann sich direkt
oder indirekt auf die Umsatzerlöse der von Hesse Newman Capital aufgelegten Bestandsfonds
auswirken. Etwaige negative Entwicklungen können Einfluss auf die Ertragsstruktur
von Hesse Newman Capital entfalten, weshalb im Folgenden ein Rückblick auf die Konjunkturentwicklung
im ersten Halbjahr 2019 gegeben wird:
Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung geht
in seiner Pressemitteilung von 19. März 2019 zu seiner Konjunkturprognose 2019/2020
von einem merklichen Nachlassen des Expansionstempos der deutschen Wirtschaft aus.
Neben Produktionsproblemen in den Schlüsselindustrien Automobil und Chemie habe sich
gleichzeitig die Grunddynamik der deutschen Wirtschaft verlangsamt. Dies resultierte
zum einen aus einer deutlich schwächeren Exportnachfrage einerseits sowie angebotsseitig
auf den in vielen Branchen erreichten Kapazitätsgrenzen und bestehenden Arbeitskräfteengpässen.
Vor diesem Hintergrund hat der Sachverständigenrat seine Wachstumsprognose für das
Jahr 2019 nach unten revidiert und erwartet für die Jahre 2019 und 2020 nur noch einen
Zuwachsrate des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,8 Prozent bzw. 1,7 Prozent.
Die niedere Prognose für das laufende Jahr wird dabei auch durch das schwache letzte
Quartal in 2018 beeinflusst.
Für die übrigen Mitgliedsstaaten des Euro-Raumes zeichne sich ebenfalls eine schwächere
Konjunktur ab. Der Sachverständigenrat senkt auch hier seine Prognosen für die Zuwachsraten
des realen BIP im Euro-Raum für das Jahr 2019 auf 1,2 Prozent und auf 1,4 Prozent
für das Jahre 2020. Hintergrund seien hier die weiteren weltwirtschaftlichen Risiken.
Neben dem immer noch unsicheren Ausgang der Brexit-Verhandlungen seien insbesondere
die ungelösten Handelskonflikte zwischen den USA, Europa und China sowie die erwartete
Wachstumsabschwächung in China die bestimmenden Faktoren. Angesichts der bereits nachlassenden
weltwirtschaftlichen Dynamik sieht der Sachverständigenrat hier die Gefahr eines Abgleitens
der deutschen Wirtschaft in die Rezession.
Auch das Institut für Weltwirtschaft (IfW) in Kiel revidiert am 12. Juni 2019 seine
bisherige Frühjahrsprognose nach unten. In den vergangenen Monaten habe sich die konjunkturelle
Dynamik der deutschen Wirtschaft weiter verlangsamt, und die Unternehmen blicken deutlich
pessimistischer in die Zukunft. Gründe hierfür seien auch die weltweit hohe wirtschaftspolitische
Unsicherheit. Für das zweite Quartal 2019 zeichne sich sogar ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts
ab. Vor diesem Hintergrund rechnet nun das IfW mit Zuwachsraten des Bruttoinlandsprodukts
von 0,6 Prozent im laufenden Jahr und 1,6 Prozent im kommenden Jahr. In der zweiten
Jahreshälfte 2019 sieht das IfW ein bisschen Licht am Horizont, weil der private Konsum
mit den weiter kräftig steigenden Einkommen wieder spürbar zulegen dürfte, nachdem
er im zweiten Quartal 2019 angesichts der sehr hohen Zuwachsrate zum Jahresauftakt
eine Verschnaufpause eingelegt habe. Auch die Exporte, die zuletzt deutlich hinter
der recht robusten weltwirtschaftlichen Expansion zurückgeblieben seien, würden wohl
langsam wieder Tritt fassen. Schließlich dürften die Bauinvestitionen deutlich aufwärts
gerichtet bleiben, wobei die fortbestehenden Kapazitätsengpässe zu weiter kräftig
steigenden Baupreisen führen werden.
Von den Unternehmensinvestitionen seien jedoch angesichts der eingetrübten Aussichten
keine größeren Impulse mehr zu erwarten. Die langsamere konjunkturelle Entwicklung
wird auch am Arbeitsmarkt Spuren hinterlassen. Insbesondere im verarbeitenden Gewerbe
planen mehr und mehr Unternehmen, die Zahl der Beschäftigten zu reduzieren. Hinzu
kommt, dass offenbar immer noch viele Unternehmen, die weiterhin nach Fachpersonal
suchen, Schwierigkeiten haben, offene Stellen zu besetzen. Vor diesem Hintergrund
dürften die Überschüsse der öffentlichen Haushalte merklich zurückgehen, da die geringere
konjunkturelle Dynamik insbesondere die Einnahmen belasten wird, während die Ausgaben
planmäßig deutlich ausgeweitet werden.
Hesse Newman Capital ist aufgrund der Einstellung des Neugeschäfts zum Jahreswechsel
2014/2015 nicht mehr aktiv in der Branche der alternativen Investmentvermögen tätig.
Die Umsatzerlöse des ersten Halbjahrs 2019 sind von TEUR 527 leicht auf TEUR 531 gestiegen.
Gleichermaßen ist der Materialaufwand von TEUR 360 auf TEUR 363 gestiegen, so dass
der Rohertrag nahezu konstant blieb. Der Personalaufwand hat sich durch eine Anpassung
des Vertrages mit dem Vorstand erhöht. Die bisher durch eigenes Personal erfolgte
Personalabrechnung wurde mit Wirkung zum 1. Juli 2019 an einen externen Dienstleister
vergeben. Bei dem sonstigen betrieblichen Ergebnis in Höhe von TEUR -3.146 (Vergleichszeitraum:
TEUR -214) schlägt vor allem die Schadensersatzzahlung an den Unterdienstleister Nordcapital
zu Buche, die aufgrund der Kündigung des Dienstleistervertrages zu zahlen war. Die
Nordcapital-Gruppe bezweifelt die Wirksamkeit der Kündigung. Ohne diesen Effekt beläuft
sich das sonstige betriebliche Ergebnis für das erste Halbjahr 2019 auf TEUR -280
(Vergleichsperiode: TEUR -214).
In der Folge der dargestellten Entwicklungen hat sich der Verlust aus der operativen
Geschäftstätigkeit von TEUR -151 auf TEUR -3.076 erhöht. Lässt man den Sondereffekt
der Schadenersatzzahlung außer Betracht, ergibt sich lediglich eine Erhöhung des Verlusts
aus der operativen Geschäftstätigkeit von TEUR -151 auf TEUR -210. Der Finanzaufwand
hat sich aufgrund der Forderungsverzichte von TEUR 14 auf TEUR 9 vermindert. In der
Folge der vorstehend genannten Entwicklungen hat sich der Periodenverlust von TEUR
-166 auf TEUR -3.086 erhöht.
Da die Schadenersatzzahlung durch ein Darlehen mit Forderungsverzicht der Hauptgesellschafterin
ausgeglichen wurde, ist die Liquidität gegenüber dem 31. Dezember 2019 von TEUR 608
nur leicht auf TEUR 590 zurückgegangen. Die Bilanzsumme und das Eigenkapital zeigen
sich aufgrund des Forderungsverzichts der SBW Schweizer Beteiligungs-Werte AG gegenüber
dem Vorjahresstichtag 31. Dezember 2018 nahezu unverändert.
Bei den Hesse Newman-Immobilienfonds kommt es vereinzelt zu Reduzierungen bzw. zeitlichen
Verschiebungen von Ausschüttungen, die auf das allgemeine Marktumfeld und/oder immobilienspezifische
Sachverhalte zurückzuführen sind. Die Zweitmarktfonds entwickeln sich weiterhin unter
Plan.
| in TEUR | 6M-2019 | 6M-2018 |
| Umsatzerlöse | 531 | 527 |
| Materialaufwand | -363 | -360 |
| Personalaufwand | -121 | -90 |
| Abschreibungen | - | -5 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 70 | 86 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -3.216 | -300 |
| Ergebnis aus assoziierten Unternehmen | 23 | -9 |
| Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) | -3.076 | -151 |
| Finanzergebnis | -9 | -14 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | -3.085 | -165 |
| Ertragsteuern | -1 | -1 |
| Konzernperiodenergebnis/Konzerngesamtergebnis | -3.086 | -166 |
Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 Ist Im ersten Halbjahr 2019 ein deutlich erhöhter
Verlust in Höhe von TEUR 3.086 entstanden.
Die Umsatzerlöse enthalten wiederkehrende Verwaltungserlöse in Höhe von TEUR 472 (Vergleichsperiode:
TEUR 470). Mit den wiederkehrenden Verwaltungserlösen sind Materialaufwendungen aus
der Unterbeauftragung dieser Dienstleistung über TEUR 312 (Vergleichsperiode: TEUR
309) entstanden.
Aus dem Tätigkeitsbereich Versicherungsvermittlung wurden Umsatzerlöse in Höhe von
unverändert TEUR 56 erzielt, denen im Materialaufwand erfasste Provisionen in Höhe
von unverändert TEUR 51 gegenüberstanden.
Der Personalaufwand ist im Vergleich zur Vorperiode von TEUR 90 auf TEUR 121 gestiegen.
Maßgeblich hierfür ist die Erhöhung der Arbeitszeit und somit auch der Vergütung des
Vorstands gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres.
Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR 16 ist insbesondere auf geringere
Erträge aus Weiterbelastungen zurückzuführen.
Das Ergebnis aus assoziierten Unternehmen betrifft die Hesse Newman Fondsmanagement
GmbH und hat sich von TEUR -9 im Vorjahreszeitraum auf TEUR 23 verbessert, da Ausschüttungen
von Tochtergesellschaften früher als im Vorjahr vereinnahmt wurden.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind geprägt von der Schadensersatzzahlung
an die Nordcapital-Gruppe in Höhe von TEUR 2.866. Die Kosten für die bereits im ersten
Halbjahr abgehaltene Hauptversammlung sind stichtagsbedingt von TEUR 17 auf TEUR 30
gestiegen. Aufgrund der vorgenannten Tatsachen waren bis zum 30. Juni 2019 auch höhere
Rechts- und Beratungskosten über TEUR 125 (Vorjahr: TEUR 90) angefallen. Die übrigen
sonstigen betrieblichen Aufwendungen bewegen sich auf dem Niveau des Vorjahres. Insgesamt
weist die Gesellschaft für die Berichtperiode sonstige betriebliche Aufwendungen in
Höhe von TEUR 3.216 aus (Vorjahresperiode: TEUR 300).
In der Folge hat sich das negative EBIT deutlich von TEUR -151 auf TEUR -3.076 erhöht.
Unter Berücksichtigung eines gesunkenen Finanzaufwands aus der Fremdfinanzierung in
Höhe von TEUR 9 (Vergleichsperiode: TEUR 14) beläuft sich der Periodenfehlbetrag auf
TEUR -3.086 (Vergleichsperiode: TEUR -166).
| in TEUR | 30.06.2019 | 31.12.2018 |
| Finanzanlagen | 2.733 | 2.710 |
| Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | 7 | 4 |
| Gewährte Darlehen | 121 | 211 |
| Operative Forderungen | 143 | 72 |
| Liquide Mittel | 590 | 608 |
| Übrige Vermögenswerte | 14 | 24 |
| Summe Vermögenswerte | 3.608 | 3.629 |
| Eigenkapital | 2.857 | 2.877 |
| Langfristige Schulden | 301 | 501 |
| Abgegrenzte Schulden und Rückstellungen | 143 | 101 |
| Operative Verbindlichkeiten und ausstehende Rechnungen | 285 | 145 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 22 | 5 |
| Summe Passiva | 3.608 | 3.629 |
Die Bilanzsumme ist nur unwesentlich von TEUR 3.629 auf TEUR 3.608 zurückgegangen.
Die Finanzanlagen umfassen das assoziierten Unternehmen Hesse Newman Fondsmanagement
GmbH in Höhe von TEUR 2.717 (31. Dezember 2018: TEUR 2.694) sowie die Beteiligung
von Hesse Newman Capital an der Hesse Newman Shipping Opportunity GmbH &Co. KG in
Höhe von unverändert TEUR 16.
Die gewährten Darlehen betreffen unverändert das Darlehen an das assoziierte Unternehmen
Hesse Newman Fondsmanagement GmbH. Die kurzfristige Liquiditätshilfe an die Hesse
Newman Immobilienmanagement GmbH über TEUR 90 wurde in der Berichtsperiode zurückgezahlt.
Die operativen Forderungen in Höhe von TEUR 143 (31. Dezember 2018: TEUR 72) entfallen
mit TEUR 66 unverändert auf Vorauszahlungen von Aufwendungen aus dem Versicherungsgeschäft.
Der Anstieg gegenüber dem Vorjahresstichtag entfällt stichtagsbedingt auf Forderungen
aus Geschäftsbesorgungsverträgen mit Fondsgesellschaften (TEUR 37) und übrige Rechnungsabgrenzungsposten
(TEUR 34), die insbesondere Abgrenzungen für die D&O-Versicherung umfasst.
Zur Entwicklung der liquiden Mittel wird auf die nachfolgende Darstellung der Finanzlage
verwiesen.
Der Rückgang der übrigen Vermögenswerte gegenüber dem 31. Dezember 2018 ist auf die
Rückzahlung einer Sicherheitsleistung für eine Fondsgesellschaft zurückzuführen (TEUR
12).
Das Eigenkapital hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 20 auf TEUR 2.857 verringert.
Der Periodenverlust über TEUR 3.086 wurde dabei durch Forderungsverzichte in Höhe
von insgesamt TEUR 3.066 der Hauptgesellschafterin fast vollständig kompensiert.
Die langfristigen Schulden betreffen fast ausschließlich und unverändert die der Gesellschaft
von der Hauptaktionärin gewährten Darlehen. Im Berichtszeitraum wurden Forderungsverzichte
auf dieses Darlehen in Höhe von TEUR 200 gewährt, wobei der hälftige Betrag mit einem
Besserungsschein versehen wurde.
Auch das zur Finanzierung der Schadenersatzzahlung bei der Hauptgesellschafterin in
entsprechender Höhe aufgenommene Darlehen über TEUR 2.866 wurde mit einem Forderungsverzicht
mit Besserungsschein belegt und daraufhin als Gesellschaftereinlage in die Kapitalrücklage
eingestellt.
Die abgegrenzten Schulden und Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf abgegrenzte
Kosten für die Jahres- und Konzernabschlussprüfung in Höhe von TEUR 95 (31. Dezember
2018: TEUR 58). Darüber hinaus sind Abgrenzungen aus dem Personalbereich in Höhe von
TEUR 20 (31. Dezember 2018: TEUR 19) enthalten. Hierzu werden Urlaubsrückstellungen
und Rückstellungen für Boni gerechnet. Des Weiteren sind unter diesem Posten abgegrenzte
Aufsichtsratsvergütungen in Höhe von TEUR 15 (31. Dezember 2018: TEUR 10) sowie eine
Rückstellung für Mietnachzahlungen in Höhe von unverändert TEUR 9 zusammengefasst.
Die operativen Verbindlichkeiten und ausstehende Rechnungen entfallen im Wesentlichen
mit TEUR 176 (31. Dezember 2018: TEUR 68) auf ausstehende Rechnungen sowie mit TEUR
72 (31. Dezember 2018: TEUR 73) auf abgegrenzte Umsatzerlöse aus dem Versicherungsgeschäft.
Die Verbindlichkeiten aus Unterdienstleistungsverträgen aus dem Fonds- und Assetmanagement
betragen stichtagsbedingt TEUR 36 (31. Dezember 2018: TEUR 2).
Die übrigen Verbindlichkeiten enthalten Umsatzsteuer- und Lohnsteuerverbindlichkeiten
aus der Gehaltsabrechnung.
| in TEUR | 6M-2019 | 6M-2018 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | -2.971 | -148 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | 87 | -4 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 2.866 | - |
| Veränderung des Finanzmittelfonds | -18 | -152 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 608 | 1.026 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 590 | 874 |
Die im Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit enthaltene Schadenersatzzahlung an
die Nordcapital-Gruppe wurde vollständig durch Mittelzuflüsse aus einem Darlehen der
Hauptgesellschafterin finanziert, welche im Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
enthalten ist. Weitere negative Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit in
Höhe von TEUR 105 wurden im Wesentlichen aus der Rückzahlung der kurzfristigen Darlehens
über TEUR 90 durch die Hesse Newman Immobilienmanagement finanziert, welche im Cashflow
aus der Investitionstätigkeit enthalten ist. Weitere Cashflows aus der Investitionstätigkeit
in Höhe von TEUR -3 entfallen im Wesentlichen auf Investitionen in die IT.
In Summe hat sich der Finanzmittelfonds im ersten Halbjahr 2019 um TEUR 18 vermindert
und beläuft sich zum 30. Juni 2019 auf nunmehr TEUR 590.
Die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Geschäftsbesorgungsverträgen per 30. Juni
2019 waren bis zur Aufstellungen dieses Halbjahresfinanzberichts vollständig beglichen.
Bei der im Geschäftsbericht 2018 auf Seite 29 dargestellten Prognose wurde davon ausgegangen,
dass der Aufwand aus der Schadenersatzzahlung im Geschäftsjahr 2019 durch den ausgesprochenen
Forderungsverzicht des Hauptgesellschafters ausgeglichen wird und somit keinen Einfluss
auf das Konzernperiodenergebnis entfaltet. Ziffer 2.15 im Konzernabschluss 2018 regelt
die im Einklang mit den IFRS stehenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der Hesse
Newman Capital. Hiernach sind Forderungsverzichte von Aktionären nicht ertragswirksam
zu vereinnahmen, sondern als Einlage in die Kapitalrücklage zu erfassen. Somit war
die Prognose im Geschäftsbericht 2018 in diesem Punkte nicht zutreffend. Seit Abgabe
der Prognose haben sich keine Änderungen oder neuen Erkenntnisse bzgl. des wirtschaftlichen
Gehalts der Transaktionen ergeben.
Aufgrund der Erfassung des Forderungsverzichts direkt im Eigenkapital wird somit die
Prognose für das Konzernjahresergebnis 2019 von ursprünglich EUR -0,3 Mio. auf nunmehr
EUR -3,3 Mio. korrigiert. Von dieser Korrektur entfallen EUR 2,9 Mio. auf den nunmehr
nicht ertragswirksam zu vereinnahmenden Forderungsverzicht und weitere EUR 0,1 Mio.
auf höher eingeplante Rechts- und Beratungskosten. Durch die Erfassung der Einlage
in die Kapitalrücklage in gleicher Höhe ist das Eigenkapital von der Abweichung über
EUR 2,9 Mio. nicht betroffen. Aufgrund der Einplanung von höheren Rechts- und Beratungskosten
wird nunmehr die Konzernliquidität auch leicht geringer bei EUR 0,4 Mio. (bisherige
Prognose: EUR 0,5 Mio.) erwartet. Über den Verlust im ersten Halbjahr 2019 sowie die
Anpassung der Prognose wurde der Kapitalmarkt am 19. August 2019 mittels einer ad
hoc-Mitteilung informiert.
Der Vorstand ist zuversichtlich, durch den Abschluss eines Vertrags mit einem neuen
Dienstleister auf Sicht eine deutliche Ergebnisverbesserung für das Geschäftsjahr
2020 zu erzielen.
Ergänzend zu den Angaben des Geschäftsberichts 2018 besteht das zusätzliche Risiko
von Eventualschulden aus den Besserungsscheinen der Forderungsverzichte der Hauptgesellschafterin,
welche ganz oder teilweise wieder aufleben könnten. Handelsrechtliche Jahresüberschüsse
bis zu einem Gesamtbetrag in Höhe von insgesamt knapp EUR 3,0 Mio. führen zu einem
Aufleben der Besserungsabreden und damit zu entsprechenden zusätzlichen Verbindlichkeiten
gegenüber der SBW Schweizer Beteiligungs-Werte AG.
Es besteht das Risiko, dass die im Februar 2019 ausgesprochene Kündigung der Unterdienstleistungsverträge
mit der Nordcapital-Gruppe nicht wirksam war und daraufhin eine Fortsetzung dieser
Verträge für das Jahr 2020 resultieren könnte. Wie beschrieben, bezweifelt die Nordcapital-Gruppe
die Wirksamkeit der Kündigung. Gegenstand des Einwands ist die Berechnung der Höhe
der Schadenersatzzahlung. Eine Rückzahlung der von Hesse Newman Capital geleisteten
Schadenersatzzahlung seitens der Nordcapital-Gruppe ist bislang nicht erfolgt. Hesse
Newman Capital hält weiterhin an ihrer Rechtsauffassung fest, dass die Kündigung der
Dienstleistungsverträge zum 31. Dezember 2019 wirksam ist. Dem Risiko begegnet Hesse
Newman Capital durch den Einsatz von fachkundigen Beratern und falls erforderlich
- etwaigen rechtlichen Maßnahmen. Seitens der Nordcapital-Gruppe sind bisher keine
weiteren rechtlichen Schritte eingeleitet worden.
Weitere Risiken, das Risikomanagementsystem und die relevanten Chancen von Hesse Newman
Capital sind auf den Seiten 29 bis 35 des Geschäftsberichts 2018 detailliert dargestellt
und bestehen nach wie vor. Auf diese Darstellung und insbesondere das dort unter 1.4
beschriebene Liquiditätsrisiko wird explizit verwiesen. Die Unternehmensführung geht
unverändert davon aus, dass die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens gesichert ist.
Unvorhergesehene Umstände können allerdings zusätzlichen Liquiditätsbedarf erfordern,
der dann durch Mittel der Hauptgesellschafterin SBW Schweizer Beteiligungs-Werte AG
oder zusätzliche Darlehen Dritter gedeckt werden müsste.
Hamburg, den 19. August 2019
Der Vorstand
Jens Burgemeister
Ich versichere nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und
Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibende Geschäftsjahr
beschrieben sind.
Hamburg, 19. August 2019
Der Vorstand
Jens Burgemeister
An die Hesse Newman Capital AG, Hamburg
Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus verkürzter Bilanz,
verkürzter Gesamtergebnisrechnung, verkürzter Kapitalflussrechnung, verkürzter Eigenkapitalveränderungsrechnung
sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht
der Hesse Newman Capital AG, Hamburg, für den Zeitraum vom 1. Januar 2019 bis zum
30. Juni 2019, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind,
einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses
nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzern-zwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft.
Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss
und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht
abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und
des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit
den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischen-abschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlage-bericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.
Hamburg, den 21. August 2019
ESC Wirtschaftsprüfung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| Beatrix Arlitt | Michael Kapitza |
| Wirtschaftsprüferin | Wirtschaftsprüfer |